Autor Thema: Über den jüngsten Coup für „wiederverheiratete Geschiedene“ des Erzbistums Freib  (Gelesen 2332 mal)

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Offline Hildegard51

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Über den jüngsten Coup für „wiederverheiratete Geschiedene“ des Erzbistums Freiburg

Mich überrascht das und der dazugehörige Jubel der Welt (und das als Warnung verpackte Schweigen aus Rom) nicht. Wir werden demnächst noch mehr davon sehen und zwar weltweit.
Schon vor Monaten habe ich im Kommentarbereich eines englischen Blog "hermeneutisch" übersetzt, was Papst Franziskus im neuen päpstlichen Genre schon zu solchen und ähnlichen "Streitthemen" erklärt hatte. Leider nehmen ihn allzu viele Katholiken nicht richtig ernst, außer den Modernisten und sonstigen  Kirchenfeinden, die ihn interessanterweise alle richtig verstehen.
Mir wäre es aber lieber gewesen, ich hätte mit meiner „Hermeutik“ nicht Recht gehabt.
Es ist leider ganz klar, dass der Mensch noch mehr in den Mittelpunkt gerückt werden soll, als schon vergangenen 50 Jahren geschehen. Dass man sich sehr bald weltweit um die Pastoral von „Familien von wiederverheirateten Geschiedenen kümmern will“, haben auch einige Kardinal der „C8“ in Interviews gesagt, wie u.a. auf Vaticaninsider zu lesen war. Bald gibt es dazu eine Bischofssynode. Man muss außerdem nur nachforschen, was in Buenos Aires generell für Verhältnisse herrschten.

Vor wenigen Tagen hatten wir in unserer Familie eine Diskussion darüber, dass der Papst sehr wahrscheinlich demnächst „wiederverheiratete Geschiedene“ zur Kommunionbank leiten wird. Unser Sohn meinte entrüstet, das kann er nicht, dass ist gegen göttliches Recht! Worauf ich sagte, er wird das auch nicht befehlen, sondern er wird mehr Entscheidungsgewalt an die Diözesen verlagern. So wie es Papstfreund und –kenner Peter Hünermann es schon vor Monaten prophezeit hatte.

Peter Hünermann etwa kennt Jorge Marie Bergoglio, den ersten Lateinamerikaner an der Kirchenspitze, so gut wie nur wenige andere. Der Theologe begegnete dem Geistlichen schon zur Zeit der Militärdiktatur in Argentinien, (…) Der emeritierte Professor ist überzeugt, dass Franziskus zwar noch lernt, das Terrain an der Kurie sondiert, aber auch sehr planmäßig vorgeht und seine Schritte gezielt setzt.

Nach Einschätzung des 84-Jährigen wird das neue Kirchenoberhaupt künftig Bistümern und Gemeinden mehr Freiheiten gewähren und die Kontrollen durch Rom zurückfahren.
Nebenbei wird schon seit langem Kommunion an Ehebrecher ausgeteilt und gab es nicht jüngst eine "Priesterinitiative", deren Mitglieder sich sogar ungestraft damit brüsteten? Die zuständigen Bischöfe schweigen oder fordern so etwas sogar noch selbst und Rom hüllt sich in Stillschweigen zu diesen Vorgängen und was noch schlimmer ist, unternimmt nichts dagegen. Schweigen ist Zustimmung.

 Demnächst wird es noch mehr um den Menschen und sein Wohlbefinden in jeder Lage unbereuter schwerer und auch himmelschreiender Sünde gehen. Papst Franziskus hat von Anfang an gesagt, wie gut er die Anthroprozentik von Papst Paul VI. fand und findet. Vielleicht ist das denen, die nur deutschsprachige Artikel lesen, entgangen. Ich finde ja immer, dass wir Deutschen besonders dumm gehalten werden.

Gibt es noch Gott und Seine Gebote? „Menschenrechte“, „kein Ausschluß von gläubigen Menschen in innerer Not“, „Barmherzigkeit“, „pastoral erforderlich“ heißen die Schlagworte der Kirchenzerstörer.
Wie dabei ganz geschickt sogar das "Gewissen" der Ehebrecher ins Feld geführt wird, ohne direkt die Unauflöslichkeit der Ehe anzugreifen, wird in diesem Spiegel-Artikel erklärt. Die Kirchenfeinde vom Spiegel begreifen häufig erstaunlich gut, worum es eigentlich geht, leider ohne sich selbst bekehren zu wollen.
Über das Gewissen hatte die Welt erst kürzlich im neuen Genre päpstlicher Ansprachen etwas erfahren. Was der Papst über das Gewissen dabei leider nicht gesagt hat, aber nach katholischer Lehre unbedingt hätte sagen müssen, erfährt man in diesem Video.

 

 
Auf dem breiten Weg ist es  lustig
Nach sieben Jahren "Studium" kann ich die Sprache der Kirchenzerstörer perfekt übersetzen, mich können sie daher nicht mehr hinters Licht führen. Ich würde jedem, der sich nicht von ihnen auf dem breiten Weg führen lassen will, der in die Hölle führt, dringend anraten, sich ein kleines Wörterbuch anzulegen, und zwar in der Sprache „kirchenzerstörerisch-deutsch“.

So müsste diese neue „Handreichung für die Seelsorge zur Begleitung von Menschen in Trennung, Scheidung und nach ziviler Wiederverheiratung“ korrekt übersetzt werden mit

„Handreichung für die Seelsorge zur Begleitung von Menschen in Trennung und ziviler Scheidung und für Ehebrecher, die in fortgesetzter öffentlicher Sünde leben“.

Vor Gott gilt die „zivile Scheidung“ einer gültig geschlossenen Ehe nicht. Daher gibt es so etwas wie einen „wiederverheirateten Geschiedenen“ absolut nicht. Jeder, der ernsthaft diesen Begriff gebraucht, zeigt damit, dass er entweder selber zu den Kirchenzerstörern gehört oder nicht merkt, dass er auf ihrer Seite mitkämpft.




Dass man unbußfertigen Ehebrechern die Kommunion reichen will, hat rein gar nichts mit Barmherzigkeit zu tun, sondern ist äußerste Grausamkeit, weil damit ohnehin schon verhärtete Sünder in ihrer Sünde bestätigt werden und sie außerdem noch zu unwürdigem Kommunionempfang angeleitet werden.

 Ein solcher Kommunionempfang im Stand der unbereuten schweren Sünde ist ein Sakrileg und macht noch viel, viel schlimmer, was ohnehin schon entsetzlich ist. Der Ehebrecher, der sogar öffentlich mit einem zivilen, aber vor Gott ungültigen Vertrag, mit seinem Ehebruch zusammenlebt und das auch noch „Ehe“ nennt, fügt damit zu seiner ohnehin schon beträchtlichen Sündenzahl noch eine neue Dimension hinzu.



Der „pastoral verantwortliche Seelsorger“ (das auch zu übersetzen fehlt mir die Zeit, hier kann ja jeder selber die korrekte Übersetzung überlegen) wiederum schweigt hier nicht nur zur fremden schweren Sünde, die er von Gott angehalten ist, zu verhindern, nämlich zum Ehebruch, er ermutigt noch dazu und rät sogar noch zu einer weiteren, noch schwereren Sünde, einem Sakrileg.
Das alles ist ein sehr sicherer Weg, wenn man unbedingt in die Hölle geführt werden will oder zusammen mit anderen, die man wie führt, gehen will. Blinde führen Blinde...

 Gott sei Dank bemerkt diese Problematik sogar bei kath.net noch der eine oder andere kommentierende Katholik:

Pamphilus  Was mich bei dieser Problematik immer wieder erstaunt, ist, wie (und zwar auf beiden Seiten) Begriffe wie "Geschiedene", "Wiederverheiratete" und "Zweite Ehe" so verwendet werden, als gäbe es so etwas. Es macht doch keinen Sinn, eine staatliche "Ehe"-Scheidung oder eine staatliche zweite "Ehe"-Schließung als auch nur irgendwie relevant für das Weiterbestehen der Ehe zu betrachten.

Seelsorge in einer solchen Situation kann doch einzig bedeuten, die Ehepartner zu ermutigen und ihnen zu helfen, ihre Ehe auch durch eine Situation der Entzweiung und räumlichen Trennung hindurch zu leben, für eine Versöhnung zu beten, sich dessen bewusst zu sein, dass die Ehe trotz allem weiter Bestand hat und Wege zu finden, in einer Zeit der Entzweiung zumindest ein Mindestmaß an Verantwortung füreinander zu leben.

Es ist doch widersinnig, sich dabei daran zu orientieren, ob die gleichzeitig bestanden habende bürgerliche "Ehe" "geschieden" worden ist oder nicht. Entweltlichung tut auch hier dringend not!
Ich kenne nur Katholiken um mich herum, die sich nie die Mühe gemacht haben, die diabolische Sprache der Kirchenzerstörer zu entschlüsseln. Da sie nicht gemerkt haben, wozu sie im Namen eines "neuen Pfingsten" und anderer Neuigkeiten angeleitet werden, lebt der Großteil dieser Katholiken selber unbußfertig in schwerer, meist auch öffentlicher Sünde oder ist ganz vom einzig wahren Glauben abgefallen.

In Büchern über kommunistische Unterwanderungstaktiken (Hat und die Gottesmutter in Fatima nicht auch davor gewarnt? Hatten/haben Kommunisten nicht vor allem immer Zerstörung von Ehe und Familie im Visier?) wurde immer angemahnt, sich unbedingt darum zu bemühen, die kodierte Sprache der Kommunisten zu verstehen, wenn man ihnen nicht bei ihrer Unterwanderungsarbeit helfen will. Wenn man die Sprache nicht verstand, die im Munde dieser Leute ganz andere Bedeutungen hat (so heißen z.B. „Demokratie“ und auch „Frieden“ immer nur „Kommunismus“), wurde man ungewollt und unbemerkt auf ihre Seite gezogen.

In diesem Fall der Kirchenzerstörer muss man nicht nur deren Sprache kennen, man muss auch den gesamten katholischen Glaubensinhalt sehr gut kennen und genau wissen, was die 10 Gebote alles beinhalten. Nur so kann man jederzeit das „neue Evangelium“, das die Kirchenzerstörer im Gewand von Menschenfreunden einem bringen wollen, erkennen.
Ohne Anstrengung kommt eben keiner in den Himmel, nur wer Gewalt gebraucht, reißt das Himmelreich an sich; das ist absolut wahr, denn das wissen wir von Gott selbst, der sich nicht irren und nicht lügen kann.
Dass man Bäume an Früchten erkennen kann, hat Er uns auch gesagt.

Zu den Sprachstudien, u.a wie man mit Sprache geschickt das Lehramt übergehen kann, um kirchenzerstörerische Ziele zu erreichen und dabei sogar noch Jesus Christus benutzt und sich nicht einmal scheut, dabei noch Seinen heiligen Namen zur Bekräftigung in falschem Zusammenhang zu nennen, geht es hier anhand des Bistumblattes der Erzdiözese Freiburg.

 Siehe auch:
Die katholische Lehre über den Ehebruch
und
Wehe dem, der unwürdig kommuniziert
und
Echte Barmherzigkeit gegenüber Ehebrechern
und
Masterplan zur Zerstörung der katholischen Kirche bis zum Jahr 1980
und
Buchtipp: Fremde Sünden und Ärgernis

 
Die Zeit, Gott zu suchen, ist das Leben;
 die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod;
 die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.
von Franz von Sales

 

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