Autor Thema: PID - Präimplantationsdiagnostik  (Gelesen 9403 mal)

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Offline Tomek86

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PID - Präimplantationsdiagnostik
« am: 02. Mai 2011, 17:24:48 »
Der Ökumenekreis der Pfarrei St. Mariae-Geburt trifft sich
am 3. Mai 2011 um 19:30 Uhr
in der Begegnungsstätte.
Thema: PID - Präimplantationsdiagnostik
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen

Pastor-Jakobs-Str. 6, 45468 Mülheim an der Ruhr

http://www.mariae-geburt.com/index.php?option=com_content&view=article&id=527:oekumenekreis&catid=9:aktuell%20st%20marien&Itemid=28

KleinesLicht

  • Gast
Re:PID - Präimplantationsdiagnostik
« Antwort #1 am: 06. Juli 2011, 14:21:04 »
Eilt! PID-Abstimmung

Morgen wird im deutschen Bundestag abschließend über die PID-Zulassung abgestimmt. Viel Zeit bleibt ja nicht mehr aber wer möchte, kann sich  per E-mail an seinen Abgeordneten wenden. Wenigstens bleibt das Gefühl, nicht tatenlos zugesehen zu haben:

www.abgeordnetencheck.de

Rechts unter Initiative - PID stoppen - Mitmachen

Offline sceptic

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Re:PID - Präimplantationsdiagnostik
« Antwort #2 am: 07. Juli 2011, 11:21:39 »
Mir geht hier recht viel am eigentlichen Kern des Problems vorbei:

Es geht ja nicht um Abtreibung, sondern um die Frage, ob bei künstlicher Befruchtung eine Untersuchung auf bestimmte (Erb-)Krankheiten der einzupflanzenden Zelle vorgenommen werden darf.
Es geht um Menschen, die das Leben bzw. Kinder BEJAHEN, denn sie wünschen sich so sehr eines, dass sie das Kreuz der ICSI- und ähnlicher Behandlungen auf sich nehmen.
Die In-vitro-Befruchtung ist rechtich zulässig (gegen den Willen der katholischen Kirche, zugegebenermaßen),
dann ist es eigentlich Irrsinn, eine kranke Zelle einzupflanzen, wenn eine gesunde zur Verfügung stünde.

Bei schweren Missbildungen wäre per Gesetz eine Abtreibung zulässig (gegen den Willen der katholischen Kirche, aber darauf kommt es einen Moment lang für die Argumentation jetzt nicht an),
dann wäre es ein völliger Wertungswiderspruch, eine kranke Zelle nicht testen und dann erst gar nicht einpflanzen zu dürfen.

Dann müßte konsequent auch die Abtreibung verboten werden, und alle sonstigen Vorsorgeuntersuchungen (Nackenfaltenmessung und was weiß ich nicht alles) auch.

Und dann würden Paare die es sich leisten können, nach Tschechien gehen (für die PID) und nach Holland (für eine Abtreibung) und das kann ja nicht ernsthaft für den Staat eine Alternative sein.

Schear-Jaschub

  • Gast
Re:PID - Präimplantationsdiagnostik
« Antwort #3 am: 07. Juli 2011, 14:26:34 »
...
Jetzt ist es ja beschlossen.
Der Mensch spielt von Staat und Recht abgesegnet wieder etwas mehr Gott.

LoveAndPray85

  • Gast
Re:PID - Präimplantationsdiagnostik
« Antwort #4 am: 07. Juli 2011, 14:27:07 »
Es geht ja nicht um Abtreibung, sondern um die Frage, ob bei künstlicher Befruchtung eine Untersuchung auf bestimmte (Erb-)Krankheiten der einzupflanzenden Zelle vorgenommen werden darf.
Es geht um Menschen, die das Leben bzw. Kinder BEJAHEN, denn sie wünschen sich so sehr eines, dass sie das Kreuz der ICSI- und ähnlicher Behandlungen auf sich nehmen.
Die In-vitro-Befruchtung ist rechtich zulässig (gegen den Willen der katholischen Kirche, zugegebenermaßen),
dann ist es eigentlich Irrsinn, eine kranke Zelle einzupflanzen, wenn eine gesunde zur Verfügung stünde.

Bei schweren Missbildungen wäre per Gesetz eine Abtreibung zulässig (gegen den Willen der katholischen Kirche, aber darauf kommt es einen Moment lang für die Argumentation jetzt nicht an),
dann wäre es ein völliger Wertungswiderspruch, eine kranke Zelle nicht testen und dann erst gar nicht einpflanzen zu dürfen.

Bei diesem Thema krieg ich als Katholik echt die Krise...
Doch, auch hier geht es um Abtreibung...!! Denn man nimmt sich damit das Recht heraus, Leben zu unterscheiden: Gesund darf bleiben, krank wird aussortiert. Doch auch unabhängig davon:PID verstößt m.E. ganz klar gegen die Menschenwürde, Art. 1 GG! Der Schutzbereich des Art. 1 ist tangiert und verletzt, wenn man davon ausgeht, dass ein menschliches Leben mit der Befruchtung beginnt (wovon ein Katholik ausgehen muss, da mit der Befruchtung gottgewolltes Leben - eine Seele - entstanden ist).
Und Art. 1 hat keine Schranken... kann also durch keine Abwägung mit anderen GRUNDRechten eingeschränkt werden. Man kann hier also schon rechtlich nicht damit kommen, was Eltern zugemutet werden kann und was nicht. Wenn man den Beginn des Lebens mit der Befruchtung sieht, liegt bei der PID ein Verstoß gegen die Menschenwürde vor.
Die entscheidende Frage ist also einzig und allein: Wo beginnt das Leben? Wo beginnt der Mensch, ein Mensch zu sein?
Und hier ist das Verständnis in unserem Staat teilweise makaber!

Heute Morgen hörte ich im Radio eine Diskussion zum Thema. Es wurde zwar eine Contra-PID-Meinung eingespielt, aber beide Moderatoren sprachen sich klar NICHT gegen die PID aus - mit der Begründung, Abtreibung sei ja auch erlaubt und das sei ein viel größerer Gewissenskonflikt für die Eltern.*
Wer nimmt sich das Recht raus zu unterscheiden, ab wann ein Mensch lebenswert ist?!

Und dann wurden noch Hörermeinungen eingespielt. Einer sagte sinngemäß: "Die Eltern müssen das Recht haben zu entscheiden, ob sie sich ein Leben lang ein kleines behindertes Kind zumuten...!  ??? ??? ???

Ich bin übrigens auch gegen künstliche Befruchtung. Gerade heute hat mir meine Mutter erzählt, dass Bekannte jahrelang kein Kind bekommen konnten. Vor ein paar Tagen haben sie ein Neugeborenes adoptiert, d.h. sie wollten eines adoptieren, aber dann wurden es Zwillinge  :). Ja, auch das ist Gott gewollt!
Kein Mensch hat das Recht, mit dem Leben so achtlos umzugehen, das uns Gott aufgrund Seiner unergründlichen Barmherzigkeit zur Weitergabe möglich gemacht hat, obwohl er wusste, dass wir es missbrauchen würden.


Jesus, HILF und erleuchte!


Dann müßte konsequent auch die Abtreibung verboten werden, und alle sonstigen Vorsorgeuntersuchungen (Nackenfaltenmessung und was weiß ich nicht alles) auch.

SO IST ES! Abtreibung ist legitimierte Mordung von Ungeborenen!
*Ein Unrecht legitimiert das andere noch längst nicht.
Bei der PID wird zusätzlich noch eine lebensfeindliche "Auswahl" getroffen und der Wert eines kranken Menschen
so gegenüber dem Wert eines gesunden vorgezogen.

Falls das in unserem Land entschieden wird, dann wird dagegen hoffentlich Verfassungsbeschwerde eingelegt.
Aber leider ist auf die Verfassungsrichter auch nicht mehr immer Verlass --> Siehe Abtreibung.
« Letzte Änderung: 07. Juli 2011, 14:33:55 von LoveAndPray85 »

LoveAndPray85

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Re:PID - Präimplantationsdiagnostik
« Antwort #5 am: 07. Juli 2011, 14:32:44 »
Ich bin fassungslos... Man wird zukünftig befruchtete Eizellen wegwerfen, die vielleicht die
Möglichkeit hätten, sich zu gesunden Menschen zu entwickeln. Was ist "sehr wahrscheinlich"?!
Ich sage Euch als Juristin: "Sehr wahrscheinlich" enthält einen großen Auslegungsspielraum
in diesem Staat... Und diese Auslegung wird von unfähigen Menschen vorgenommen,
die nicht daran glauben, dass Jesus auch Wunder wirken könnte.

Hinzu kommen jetzt noch ganz andere Fragen: Welche Erbkrankheit berechtigt zur Aussortierung
und welche nicht? Und wer nimmt sich das Recht raus, darüber zu entscheiden?

Da hilft nur noch Sühne, Sühne, Sühne...
Durch Buße und Anbetung des Allerheiligsten Sakraments
und Flehen auf die Barmherzigkeit Gottes.

Übertreibung? Nein... Bei diesem Thema kenne ich kein Zurückhalten mehr.

 ;ghjghg

« Letzte Änderung: 07. Juli 2011, 14:42:27 von LoveAndPray85 »

Offline sceptic

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Re:PID - Präimplantationsdiagnostik
« Antwort #6 am: 07. Juli 2011, 16:01:23 »
@loveandpray (und allen anderen Juristen):
Ich sag hier auch mal als Jurist: Das Verfassungsgericht wird daran nicht rühren. Eine Individualverfassungsbeschwerde dürfte schon nicht zulässig sein, da ich mir irgendwie keinen Fall vorstellen kann, wie jemand dadurch unmittelbar beschwert sein dürfte.
Ein Normenkontrollverfahren wird angesichts der politischen Lage auch wohl durch niemanden angestrengt werden. Damit war es das dann auch schon...

An die Politik:
Mein Respekt gebührt beiden Seiten, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass eine Gewissensentscheidung ohne Fraktionszwang getroffen werden durfte.
Auch wenn es hier nicht auf Gegenliebe stösst: wenn sichergestellt wird, dass die PID nur in den Fällen, die Anlass für das Gesetz gaben, angewendet wird, war es ein großer Tag für alle betroffenen Eltern.

LoveAndPray85

  • Gast
Re:PID - Präimplantationsdiagnostik
« Antwort #7 am: 07. Juli 2011, 16:09:20 »
Was ich wieder besonders schlimm finde: In den Medien wird jetzt immer
nur positiv dargestellt: "PID erlaubt die Untersuchung von Embryonen auf
Erbkrankheiten, bevor sie in den Mutterleib eingepflanzt werden."

Aber was mit jenen passiert, die für "nicht tauglich" erachtet werden,
das wird wieder schön unter den Tisch gekehrt bzw. möglichst selten genannt,
damit es den Anschein des Guten bewahrt (wie so oft).

 :'(

Die Unmittelbarkeit hatte ich nicht bedacht, Du hast wohl Recht in der Hinsicht.
Schon schlimm, dass man in solchen Dingen die Legislative offensichtlich also nicht mal mehr
überprüfen lassen kann...

Ein guter Tage für die Eltern?
Wenn es Ihnen gesetzlich erlaubt wird, ein Kind mit einer Erbkrankheit zu vernichten,
das vor dem Richterstuhl Christi gegen sie aussagen wird?
Ich weiß, bei einer solchen Aussage werden einige mit den Augen rollen,
aber wir werden sehen, wie es dann tatsächlich sein wird...


                                                      
« Letzte Änderung: 07. Juli 2011, 16:45:03 von LoveAndPray85 »

CSc

  • Gast
Re:PID - Präimplantationsdiagnostik
« Antwort #8 am: 07. Juli 2011, 16:16:58 »
Das sind die Früchte des Liberalismus. Der Liberalismus sagt uns, dass alles erlaubt ist, das ist der radikale Freiheitsgedanke, der anstatt der Wahrheit die Freiheit an die erste Stelle setzt. Alles ist erlaubt. Es gibt keine Grenzen. Es geht nur darum, ob die Mehrheit dafür ist oder nicht. Man ist nicht einmal an das göttliche Gesetz gebunden, man hat keine moralische Verpflichtung gegenüber der wahren Religion und den aus ihr entspringenden rechten sittlichen Werten.

Der Liberalismus ist eine Frucht des Laizismus, der radikalen Trennung von Kirche und Staat, als ob unsere hl. Religion nur eine subjektive Bedeutung und nicht eine allgemeingültige besäße, als ob sie nur im Privaten verbleiben, aber für die Gesellschaft, für die öffentliche Ordnung, für den Staat keine Bedeutung hat.
 
Der Laizismus ist der öffentliche Indifferentismus, insofern er sich gleichgültig gegenüber der Religion verhält und dabei wären wir beim öffentlichen Atheismus. Wir brauchen katholische Staaten. Dabei muss es sich nicht um Monarchien oder autoritäre Regime handeln, sondern es kann sich auch um eine Demokratie handeln, die aber nicht wie unsere atheistisch, sondern eben katholisch ist. Hier wäre der Verfassungskern ein katholischer. Freilich geht dies nur in Staaten, in denen die Mehrheit katholisch ist.

Die Freiheit kann nicht soweit gehen, dass sie gegen die Wahrheit und gegen die Sittlichkeit gerichtet ist, denn dann wird sie zum Verbrechen. Man kann nicht über alles abstimmen. Manche Dinge sind unantastbar.

Papst Gregor XVI. schrieb in seiner Enzyklika "Mirari vos" vom 15.8.1832: "Aus der Quelle dieser verderblichen Gleichgültigkeit (im Glaubensbekenntnis, dem Indifferentismus) fließt jene törichte und irrige Meinung - oder noch besser jener Wahnsinn, es solle für jeden die Freiheit des Gewissens verkündet und erkämpft werden. Diesem seuchenartigen Irrtum bereitet den Weg jene übervolle und maßlose Freiheit der Meinungen, welche zum Schaden der kirchlichen und bürgerlichen Sache sich weitherum verbreitet.
Dabei gibt es manche, die mit größter Unverschämtheit behaupten, daß die Religion aus ihr gewisse Vorteile ziehe. Aber welch schlimmeren Tod kann es für die 'Seele geben als die Freiheit des Irrtums?', so sagte Augustinus. Denn wenn der Zügel zerbrochen ist, mit dem die Menschen auf den Pfaden der Wahrheit gehalten werden, dann stürzt ihre ohnehin zum Bösen geneigte Natur rasend
schnell in den Abgrund, und wir sehen wahrhaftig den Höllenpfuhl offen, aus dem Johannes den Rauch aufsteigen sah, durch den die Sonne verfinstert ward und aus welchem Heuschrecken hervorgingen und sich über die ganze Erde verbreiteten. Denn aus jenem Irrtum kommen die Gesinnungsumschläge, aus ihm die immer größere Verderbnis der Jugend, aus ihm geht ins Volk die Verachtung der Heiligtümer und der heiligsten Dinge und Gesetze, aus ihm fließt mit einem Wort eine Seuche, die für das öffentliche Leben todbringender ist als jede andere. Denn die Erfahrung bezeugt es und seit uralter Zeit weiß man es: Staatswesen, die in Reichtum, Macht und Ruhm blühten, fielen durch dieses eine Übel erbärmlich zusammen, nämlich durch zügellose Meinungsfreiheit, Redefreiheit, Neuerungssucht. Hierher gehört auch jene nie genug zu verurteilende und zu verabscheuende Freiheit des Buchhandels, um
alle möglichen Schriften unter das Volk zu werfen, Freiheit, die viele mit äußerst verbrecherischem Eifer fordern und fördern. Mit Schaudern stellen wir fest, Ehrwürdige Brüder, mit welchen Ungeheuern von Lehren oder besser Ungetümen von Irrtümern wir erdrückt werden, die überall verbreitet werden durch eine gewaltige Menge von Büchern, durch Broschüren und Schriften, an Gewicht zwar klein aber übergroß an Bosheit, aus denen wir mit tränenden Augen den Fluch über die Erde gehen sehen. Es gibt aber Leute - o Jammer -,
welche in ihrer Unverschämtheit so weit gehen, daß sie hartnäckig behaupten, diese aus der Pressefreiheit hervorgehende Flut von Irrtümern würde übergenug wettgemacht durch irgend ein Buch,  das inmitten dieses großen Sturmes von Schlechtigkeiten zur Verteidigung von Religion und Wahrheit herausgegeben wird. Es ist unrecht, es ist wider alles Recht, absichtlich eine offenkundige und
größere Untat zu begehen, weil zu hoffen sei, daß daraus etwas Gutes entstehe. Welcher vernünftige Mensch wird je sagen, es dürfe Gift frei ausgestreut, öffentlich verkauft, mit sich getragen, ja, gebraucht werden, weil es wohl irgend ein Heilmittel gebe, durch dessen Gebrauch man vor dem Tode bewahrt würde?"

Der sel. Papst Pius IX. schreibt in seiner Enzyklika "Quanta cura":
"Von dieser absolut falschen Vorstellung über die Regierung des Staates, scheuen sie sich nicht, die irrige Meinung zu begünstigen, welche für die katholische Kirche und das Heil der Seelen im höchsten Grad zum Untergang führt, die bereits Unser unmittelbarer Vorgänger seligen Andenkens, Gregor XVI., als Wahnsinn bezeichnet hat, und zwar, die Gewissens- und Religionsfreiheit sei das eigene Recht eines jeden Menschen. Dieses Recht müsse das Gesetz in jeder wohlgeordneten Gesellschaft proklamieren und sicherstellen. Für die Bürger bestehe ein Recht auf eine allgemeine Freiheit, die weder durch die kirchliche, noch durch die staatliche Autorität eingeschränkt werden darf, und die ihnen erlaubt, ihre Ansichten und Empfindungen durch das gesprochene Wort, durch Druckschriften, oder auf andere Weise offen bekanntzugeben und zu erklären. Während sie dies leichtfertig behaupten, bedenken und erwägen sie nicht, daß sie die Freiheit des Verderbens verkünden. Es wäre ihnen freigestellt, alles mit den Mitteln menschlicher Überzeugung zu erörtern, da es an solchen Menschen niemals fehlen würde, die es wagen, der Wahrheit zu widerstehen und auf die Geschwätzigkeit der menschlichen Weisheit zu vertrauen. Der christliche Glaube und die christliche Weisheit vermögen es, aus der Lehre Unseres Herrn Jesus Christus selbst zu erkennen, wie sehr diese höchst lügenhafte Eitelkeit gemieden werden muß."

Der hl. Papst Pius X. hat in seinem Apostolischen Schreiben "Notre Charge apostolique" vom 29. August 1910 darauf hingewiesen: „Man kann das Gemeinwesen nicht anders bauen, als Gott es gebaut hat; man kann die Gesellschaft nicht errichten, wenn die Kirche nicht die Fundamente legt und nicht die Bauarbeiten leitet […].“

Und Papst Pius XI. warnte in seiner Enzyklika „Quas primas“ aus dem Jahre 1925 eindringlich:
„Die Pest unserer Zeit ist der sogenannte Laizismus mit seinen Irrtümern und gottlosen Absichten. Ihr wisst, ehrwürdige Brüder, dass diese Plage nicht an einem Tag ausbrach, sondern seit langem die Staaten insgeheim bedrohte. Man begann damit, Christi Herrschaft über alle Völker zu leugnen; man stritt der Kirche ihr Recht ab, das aus dem Rechte Jesu Christi selbst hervorgeht, die Menschheit zu lehren, Gesetze zu geben, die Völker zu leiten, um sie zur ewigen Seligkeit zu führen. Nach und nach wurde die christliche Religion mit den anderen, falschen Religionen gleichgestellt und auf äußerst entwürdigende Weise mit diesen auf eine Stufe gestellt; sodann unterwarf man sie der weltlichen Gewalt und lieferte sie der Willkür der Fürsten und Staatsmänner aus. Noch weiter gingen jene, die darauf sannen, die göttliche Religion zu ersetzen durch so etwas wie eine natürliche Religion oder eine bloß gefühlsmäßige Religiosität. Gewisse Staaten glaubten sogar, Gott entbehren zu können; sie machten den Unglauben zu ihrer Religion und bemühten sich, bewusst und absichtlich Gott zu vergessen. Die überaus bitteren Früchte, welche diese Abkehr der Einzelnen und der Staaten von Gott in so großer Zahl und andauernd zeitigte, haben Wir … beklagt und beklagen sie heute wieder: … Je mehr man bei internationalen Konferenzen und in den Parlamenten des liebreichsten Namen Unseres Erlösers mit ungebührlichem Schweigen übergeht, desto lauter müssen wir ihn in die Welt hineinrufen und die Rechte der königlichen Würde und Macht Christi überall verkünden.“

« Letzte Änderung: 07. Juli 2011, 16:35:08 von CSc »

Offline sceptic

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Re:PID - Präimplantationsdiagnostik
« Antwort #9 am: 07. Juli 2011, 17:08:09 »
Jaja, unter Pius wäre alles besser ::)

 

www.infrarot-heizungen.info

 Gerhard Wisnewski spricht Klartext

 

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung


 


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