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Autor Thema: Wird die Bischofssynode nicht ein neues Schisma in der Kirche hervorrufen  (Gelesen 66594 mal)

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Lutz Matthias

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Antw:Wird die Bischofssynode nicht ein neues Schisma in der Kirche hervorrufen
« Antwort #10 am: 28. September 2014, 13:40:58 »
Lieber Vianney!

Papst Franziskus hat laut kath.net zu spanischen Bischhöfen bei einem Ad lima Besuch gesagt das es für wiederverheirate Geschiedene keine Kommunion geben darf. Wenn es also zu einem Schisma kommen sollte das sich für realistisch halte steht vermutlich der Papst auf der Seite von den Geboten Gottes. Es wird jedoch überall von einem Schisma gesprochen. Auch in Garabandal wurde gesagt das es eine Synode gibt mit einem Schisma.

Offline vianney

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Antw:Wird die Bischofssynode nicht ein neues Schisma in der Kirche hervorrufen
« Antwort #11 am: 29. September 2014, 08:30:05 »
Hallo ihre lieben Mitchristen

Jeder der als Teilnehmer an dieser aussergewöhnlichen Synode teilnehmen wird spürt dass das Thema nahe dem Herzen der Kirche ist! Gibt die Kirche dem Zeitgeist nach, verrät sie die Tradition vorheriger Päpste zu diesem Thema und die Christen die treu am 6ten Gebot festhalten. Bleibt sie ihrer jetzigen Linie treu, wird sie viele sich verirrten Schafe nicht wieder ins Schiff der Kirche heimholen können. Hier ist unbedingt der Heilige Geist gefragt!Es wird wie im Konzil sein: "moderne" Theologen werden versuchen Druck zu machen auf die Traditionstreuen.
Hier muss der sich bis jetzt noch immer Bischof von Rom nennende Franziskus das Schiff leiten und definitiv seiner Rolle als PAPST gerecht werden ohne den Versuch allen gefallen zu wollen.
Wir MÜSSEN für unsere Kirche jetzt mehr dennn je beten sooft wir können dass der Leib Christi nicht zerrissen und gemartert wird aufs neue! Die Zehn Gebote bleiben ewig gültig aber Gottes Barmherzigkeit auch...

in caritas dei

Dominique
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Offline vianney

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Antw:Wird die Bischofssynode nicht ein neues Schisma in der Kirche hervorrufen
« Antwort #12 am: 30. September 2014, 09:13:27 »
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Kardinal Schönborn: Neuer Blick, aber keine neue Lehre



Die bevorstehende Bischofssynode zur Familienpastoral soll den Blick der Kirche auf Ehe und Familie erweitern, eine Änderung der Lehre ist dabei nicht zu erwarten. Das hat Kardinal Christoph Schönborn am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien erklärt. Der Wiener Erzbischof wird bei der am 5. Oktober beginnenden Versammlung der Synode im Vatikan die österreichische Bischofskonferenz vertreten und gehört zudem dem Synodenrat an, der das Treffen vorbereitet hat.

Für Papst Franziskus sei Ehe und Familie „ein zentrales Thema des Pontifikats, ähnlich wie es dies auch für Johannes Paul II. war", erklärte Schönborn. „Erwarten Sie aber nicht, dass der Papst die Lehre über die Ehe ändert", so die Aufforderung des Kardinals. Schließlich habe die Kirche in ihrer ganzen Geschichte ihre Lehre „nie verändert, sondern stets erweitert und vertieft". Verändern wolle Franziskus ähnlich wie zuvor der Konzilspapst Johannes XXIII. vor allem den Umgang und den Blick der Kirche auf bestimmte Themen. Die Richtung dazu sei die der "pastoralen Bekehrung" - „weg vom Denken in Schubladen, hin zu einem Hinsehen, zu Wertschätzung und zu einem Begleiten".

Leitend bei allen Überlegungen seien die überaus klaren Worte Jesus mit Blick auf die Ehe: „Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen." Zugleich habe Jesus auch eine anderen Blick auf die Situation gehabt, verwies Schönborn auf die Bibelstelle von der Ehebrecherin: „Er sagte: Ich verurteile Dich nicht. Geh hin, und sündige nicht mehr." Diese Handlungsweise Jesu mache deutlich, dass es „Lehre und Barmherzigkeit" brauche und beide „nicht austauschbar" seien. „Nicht verurteilen, heißt aber nicht, alles rechtfertigen", sagte der Kardinal.

Wertschätzender Umgang nötig

In seinem eigenen Redebeitrag zur Synode werde er eintreten für wertschätzenden Umgang „mit jenen Situationen, die nicht der vollen Realität es sakramentalen christlichen Ehe entsprechen", kündigte Schönborn an. Diesen Zugang zu Ehe vertrete auch Papst Franziskus, der sich gegenüber Österreichs Bischöfe bei ihrem Ad-limina-Besuch zu Jahresbeginn dahingehend geäußert und dazu aufgefordert habe, die Menschen in der Realität ihrer Beziehungssituation zu begleiten. Die Synode solle für dieses Anliegen des Papstes einen „hermeneutischen Schlüssel" schaffen, so die Hoffnung des Wiener Erzbischofs.

Konkret müsse die Kirche Antworten finden auf die Tatsache, dass viele Paare ohne Trauschein zusammenleben und oft erst beim Auftreten von Kindern die Eheschließung überlegen, betonte Schönborn. Innerhalb der Theologie werde darüber diskutiert, „dass es auch außerhalb der vollen Verwirklichung der sakramentalen Gestalt der Ehe vielfältige Elemente der Wahrheit und Heiligung gibt. Eine Teilverwirklichung ist auch hier da - zwar nicht als Vollgestalt, aber doch als eine Wegetappe, bei der es dann manchmal bleibt", so der Kardinal. Einen ähnlichen „theologischen Schlüssel" habe die Kirche schon beim Konzil in ihren Aussagen über das Verhältnis zu den anderen christlichen Konfessionen verwendet. So habe man damals festgehalten, dass die Vollgestalt von Kirche in der katholischen Kirche verwirklicht sei und gleichzeitig Elemente der Wahrheit und Heiligung in anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften anerkannt, führte Schönborn in Analogie aus.

Blick auf Kinder und Zurückgebliebene richten

Er wolle in der Synode weiters die Aufmerksamkeit auf den Blick von Kindern lenken, die in Trennungen und Scheidungen zurückbleiben, fuhr Schönborn fort. Im Arbeitspapier der Synode, dem „Instrumentum laboris", wie auch zuvor in den einfließenden Rückmeldungen habe er dazu „fast völliges Schweigen" vorgefunden, beklagte der Kardinal. Die Kirche laufe Gefahr, „pharisäisch zu werden", wenn sie bei der Diskussion über Geschiedene den vom Evangelium gebotenen Blick „vor allem auf die Kleinen" verabsäume. Wenn Eltern einen Rosenkrieg auf den Rücken der Kinder austragen, sei dies „ein schweres Vergehen".

Ebenso sollten die Bischöfe nach den Vorstellungen Schönborns die Situation des zurückbleibenden Partners diskutieren. Es sei ein „Megaproblem", wenn jemand in einer Trennung nicht aus seiner Not herausfinde, „und unsere Großstädte sind voll von Menschen, die übrig bleiben aus gescheiterten Beziehungen", so der Wiener Erzbischof. Auch ohne konkrete Lösungen anbieten zu können, müsse die Kirche stärker auf die Not der „Scheidungswaisen und Scheidungswitwen" hinweisen.

Ziel der Synode ist „echte Debatte"

Im Gegensatz zu früheren Sitzungen der Bischofssynode zielt die bevorstehende Familiensynode auf eine „echte Debatte". Das betonte Kardinal Schönborn, der als Mitglied des Synodenrates in die Vorbereitung und Durchführung der kommenden außerordentlichen Sitzung der Bischofssynode eingebunden war. Anders als früher sei der Ablauf der Synode diesmal thematisch gebündelt. Bemerkenswert sei zudem, dass zu jedem Thema zuerst Laien sprechen und erst danach die Bischöfe. Die Synodenteilnehmer seien auch zur freien Rede angehalten, davon unabhängig sollten sie ihre schriftliche Stellungnahme bis 5. September eingeben. Neu sei auch, dass nach jedem Plenartag eine Stunde der freien Diskussion gewidmet sei und dass es an jedem Tag ein Pressebriefing mit Synodenteilnehmern geben wird.

In der Zweiten Sitzungswoche stehen vertiefende Gespräche in den verschiedenen Sprachgruppen an, führte Schönborn weiter aus. Die Ergebnisse der Beratungen würden dann in einem Schlusspapier zusammengefasst werden, wobei noch offen sei, ob darin auch die sonst üblichen „Propositiones" (Vorschläge) an den Papst enthalten sind, zumal es ja im nächsten Jahr dann eine ordentliche Sitzung der Bischofssynode zum Thema gibt.

„Die Arbeitsmethode wurde deutlich verbessert", resümierte der Kardinal und verwies dabei auch auf die Vorbereitungsphase. Dies habe bereits damit begonnen, dass Papst Franziskus persönlich an Sitzungen des Synodenrates teilgenommen habe. Dabei sei es auch zur überraschenden Themenänderung in Richtung Ehe und Familie gekommen, denn ursprünglich seien Fragen der Anthropologie und der Bioethik auf dem Programm gestanden. Der Papst habe aber deutlich gemacht, dass man schwer über das Menschenbild sprechen könne, ohne Ehe und Familie in Blick zu nehmen.

Bedeutend sei zudem die Vorgabe des Papstes gewesen, die üblicherweise vor einer Synode stattfindende Befragung stark auszuweiten. Eine „sehr realistische Zusammenfassung" der zahlreichen Antworten aus der ganzen Welt sei in der Folge mit der Erstellung des „Instrumentum laboris" (Arbeitspapiers) für die Synodenteilnehmer gelungen. Der gesamte Vorgang zeige, wie sehr es Papst Franziskus bei der kommenden Synodensitzung um ein „Hinschauen" und eine „Bestandsaufnahme" im Sinne des bewährten Dreischritts „sehen - urteilen - handeln" geht, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz.

(kap 29.09.2014 gs)







Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/29/kardinal_sch%C3%B6nborn:_neuer_blick,_aber_keine_neue_lehre/ted-828131
des Internetauftritts von Radio Vatikan
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Offline vianney

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Die Familien-Synode in Rom ist mit den Folgen der “Sexuellen Revolution” konfrontiert
Veröffentlicht: 30. September 2014 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT | Tags: Ehe, Familie, joseph kardinal ratzinger, Kirche, Mathias von Gersdorff, Sexuellen Revolution, Synode, Walter Kasper |Hinterlasse einen Kommentar
 Mathias von Gersdorff
 

Vom 5. bis zum 19. Oktober 2014 wird im Vatikan eine Bischofssynode unter dem Thema „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung“ stattfinden. Solche Synoden sind nicht ganz außergewöhnlich, und so nimmt die große Öffentlichkeit meist wenig Notiz von ihnen.

Diesmal ist es anders: Der deutsche Kardinal Walter Kasper hielt vor der Versammlung der Kardinäle (Konsistorium) am 20. und 21. Februar 2014 in Rom eine Ansprache, die den Diskussionsrahmen abstecken sollte.

Er regte an, darüber nachzudenken, ob man wiederverheiratete Geschiedene zum Empfang der Kommunion zulassen sollte. Seitdem ist eine hitzige Diskussion im Gange. Es haben sich mehrere Meinungsströmungen gebildet, die völlig konträre Ansichten vertreten.
 
Für einen Nicht-Katholiken mag diese Debatte schwer verständlich sein, doch für Katholiken geht es um einen essentiellen und seit vielen Jahrhunderten und in vielen gewichtigen kirchlichen Dokumenten eigentlich geklärten Punkt der katholischen Lehre.

Wiederverheiratete Geschiedene leben nämlich entsprechend der katholischen Morallehre in fortlaufendem Ehebruch und somit in einem öffentlichen Zustand der schweren Sünde. Dieser Umstand schließt sie vom Empfang der Kommunion aus. Eine Änderung dieser Praxis würde einen schwerwiegenden Bruch mit der traditionellen Lehre bedeuten.
 
Nicht Kirche, sondern Popkultur ist bestimmend
 

In der Synode geht es aber nicht nur um die Frage der Kommunion. In diesem Aspekt verdichtet sich im Grunde eine viel umfassendere Problemstellung: Wie soll die katholische Kirche mit der Tatsache umgehen, daß eine große Zahl der Gläubigen die Ehe- und Familienlehre der Kirche nicht kennt oder zumindest nicht verinnerlicht hat?


In kaum einem anderen Bereich läßt sich so deutlich feststellen, wie stark der Einfluß, die moralische Autorität und die Gestaltungskraft der katholischen Kirche abgenommen haben.
 

Selbst viele Katholiken lassen sich nicht mehr von der Lehre der Kirche zu Ehe und Familie orientieren, sondern vom Ehebild, das Spielfilme, Fernsehserien, Pop-Stars usw. vermitteln. Kurz: Sie lassen sich von einem Zeitgeist orientieren, der stark von der „Sexuellen Revolution“ der 1960er Jahre geprägt ist.

Mit der Folge, daß immer weniger Ehen überhaupt zustande kommen und viele der geschlossenen nicht mehr christlich geführt werden und zerbrechen. Die Synode soll sich nun Gedanken machen, wie man mit diesem Riesenproblem fertig wird.
 
Prophetische Sorge der Päpste des 20. Jahrhunderts


Im Oktober dieses Jahres wird sich die Kirche natürlich nicht zum ersten Mal mit diesem so wichtigen Thema beschäftigen. Die Krise der Familie, wie wir sie heute sehen, begann allerspätestens nach dem 1. Weltkrieg mit dem definitiven Ende der Agrargesellschaft und dem Anbruch einer säkularen Kultur, die die christlichen Werte immer mehr in Frage stellte.

Auf diese Situation machte Papst Pius XI. im Jahr 1930 in seiner Enzyklika „Casti connubi“ aufmerksam und schilderte die vielen Angriffe auf die moralischen Grundlagen für die Existenz stabiler Ehen: Pornographie, sittenlose Schauspiele und Spielfilme, unzüchtige literarische Werke, aber auch Abtreibung und Euthanasie.
 
Im Jahr 1968 erschien die Enzyklika „Humanae Vitae“ von Papst Paul VI. Diese ist insbesondere für die Verurteilung der künstlichen Empfängnisregelung bekannt, doch ihr inhaltlicher Gegenstand sind Ehe und Familie und die Angriffe auf sie.

Angriffe auf Ehe und Familie
 
Papst Johannes Paul II. befaßte sich mehrmals mit den Schwierigkeiten der Familie in der modernen Welt. Sein wichtigstes Dokument ist „Familiaris Consortio“ aus dem Jahr 1981. Auch das Oberhaupt aus Polen schilderte die Gefahren, die von der modernen Kultur auf die Familie ausgehen:
 

Gemälde: E.Gründler
 
„Es gibt Anzeichen einer besorgniserregenden Verkümmerung fundamentaler Werte: eine irrige theoretische und praktische Auffassung von der gegenseitigen Unabhängigkeit der Eheleute; die schwerwiegenden Mißverständnisse hinsichtlich der Autoritätsbeziehung zwischen Eltern und Kindern; die häufigen konkreten Schwierigkeiten der Familie in der Vermittlung der Werte; die steigende Zahl der Ehescheidungen; das weit verbreitete Übel der Abtreibung; die immer häufigere Sterilisierung; das Aufkommen einer regelrechten empfängnisfeindlichen Mentalität.“
 
Die päpstlichen Texte stießen nicht auf ungeteilte Zustimmung. Insbesondere in Deutschland versuchte man immer, einen „Sonderweg“ zu finden, der im Grunde daraus bestand, zu resignieren und vor der „Sexuellen Revolution“ einzuknicken.

So gab der deutsche Episkopat als Reaktion auf „Humane Vitae“ am 30. August 1968 die „Königsteiner Erklärung“ heraus, in der man den Gläubigen die Entscheidung überließ, ob sie künstliche Verhütungsmittel verwenden wollen oder nicht. Das österreichische Pendant zur „Königsteiner Erklärung“ ist die „Maria Troster Erklärung“.
 
Um liberale Positionen nicht verlegen
 

Am 10. Juli 1993 erschien ein vielbeachteter Hirtenbrief der Bischöfe von Freiburg (Oskar Saier), Stuttgart-Rottenburg (Walter Kasper) und Mainz (Karl Lehmann), in welchem ein geänderter Umgang mit den geschiedenen Wiederverheirateten gefordert wurde, auch hinsichtlich des Empfangs der Kommunion.
 
Der Präfekt der Glaubenskongregation und spätere Papst Benedikt XVI., Joseph Kardinal Ratzinger, lehnte jeden Kompromiß in dieser Hinsicht ab.
 

Auch bei der laufenden, von Kardinal Kasper angestoßenen Diskussion sind die Deutschen nicht um liberale Positionen verlegen. Herder, immerhin der größte katholische Verlag hierzulande, veröffentlichte das Buch „Keine Christen zweiter Klasse“ des Theologen Hermann Häring.

Dieser hält die katholische Lehre über die Ehe schlicht für mittelalterlich und überholt. Die katholische Kirche solle sich endlich an die geänderten Ansichten des Kirchenvolkes anpassen und den heutigen Wissenstand über Natur, Mensch und zwischenmenschliche Beziehungen zur Kenntnis nehmen.

Nicht viel anders denkt die reformkatholische Initiative „Wir sind Kirche“, die eine „katastrophale Weltferne und Unbeweglichkeit der kirchlichen Lehre“ bedauert.
 
Eines der wichtigsten Presseorgane des liberalen Lagers  –  sie selber nennen sich Reformkatholiken  –  ist erstaunlicherweise die FAZ. Vor allem Daniel Deckers ergreift offen Position und weiß schon jetzt, wie Papst Franziskus zum Thema „Kommunion für geschiedene Wiederverheiratete“ steht. Am 4. September 2014 schrieb er: „Der Kampf um Rom hat begonnen: Wie Papst Franziskus und einige Gleichgesinnte die Irrwege der kirchlichen Lehre von Ehe und Familie nach dem II. Vatikanischen Konzil korrigieren wollen.“
 
Kardinäle veröffentlichen Buch über die Ehe
 
Die Verteidiger der traditionellen Lehre über Ehe und Familie sind unterdessen nicht untätig geblieben. So wird unmittelbar vor der Synode das Buch „Remaining in the Truth of Christ“ (Verbleiben in der Wahrheit Christi) der Kardinäle Walter Brandmüller, Raymond Leo Burke, Carlo Caffarra, Velasio De Paolis und Gerhard L. Müller auf englisch und italienisch erscheinen.
 

Auf deutsch wird am 3. Oktober „Das wahre Evangelium der Familie: Die Unauflöslichkeit der Ehe: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit“ des Professors für Pastoraltheologie in Rom, Juan José Pérez-Soba, herauskommen. Das Buch mit einem Vorwort von George Kardinal Pell wurde aus dem Spanischen übersetzt und wird im Verlag Media Maria erscheinen. Es zeigt akribisch die Unhaltbarkeit von Kaspers Vorschlag.
 

Das Thema wird uns noch länger begleiten, denn die außerordentliche Synode, die nächste Woche beginnt, ist nur eine Vorbereitung für eine größere Synode, die im Oktober 2015 stattfinden soll.

Jedoch ist schon jetzt abzusehen, daß die „Reformkatholiken“ alles in ihrer Macht stehende nutzen werden, um die katholische Ehe- und Sexualmoral zu demolieren.
 
Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und betreibt das Webmagazin “Kultur und Medien online”
 
Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Wochenzeitung “Junge Freiheit”
 



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Offline Armer Sünder

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Lieber Vianney,

Dein oben erwähnter Bericht stammt von Felizitas Küble, wie Du ja auch erwähnt hast.
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erwähnen, dass Frau Küble auf ihrer Homepage auf's Äußerste gegen Garabandal, Medjugorje u. alle noch nicht von der Kirche anerkannten Erscheinungen wettert, ja diese sogar in ihrer Form ins Lächerliche zieht.
Mir ist es müßig in Ihrem Forum Gegenargumente aufzuzählen, das hätte keinen Sinn. Sie erweckt den Eindruck, dass sie sowieso über allem steht.
Jesus - Verzeihung und Barmherzigkeit

Offline vianney

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Vatikan: Haben die Medien eine Deutungshoheit über die Weltbischofssynode?
Veröffentlicht: 1. Oktober 2014 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: PAPST / VATIKAN aktuell | Tags: Ehe, Familie, Kardinal Kasper, Kardinal Ratzinger, Kirche, Papst, Prof. Dr. Hubert Gindert, Weltbischofssynode |Hinterlasse einen Kommentar
Von Prof. Dr. Hubert Gindert
 
Als sich Papst Benedikt nach seinem Rücktritt vom römischen Klerus verabschiedete, sprach er auch über seine Erfahrungen beim Zweiten Vatikanischen Konzil, das er als Berater des Kölner Kardinals in Rom erlebte.


Dabei erinnerte er an den Unterschied zwischen dem wirklichen Konzil in der Konzilsaula und dem „Medienkonzil“ draußen, d.h. über das, was in den Medien darüber verbreitet wurde. Die Medieninterpretation hat das Konzilsverständnis ganz wesentlich geprägt.
 
Heute stehen wir vor den beiden Sitzungen der Weltsynode der Bischöfe mit dem Thema „Pastorale Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung“.

Was Ehe und Familie für Kirche und Gesellschaft bedeuten, hat 1998 der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Ratzinger, in seiner Einführung zum Werk „Über die Pastoral der geschiedenen Wiederverheirateten“ („Sulla pastorale dei divorziati risposati“) mit diesen Worten ausgedrückt:

„Ehe und Familie sind für die gesunde Entwicklung von Kirche und Gesellschaft von entscheidender Bedeutung. Zeiten, in denen das Ehe- und Familienleben blüht, sind immer auch Zeiten des Wohlergehens für die Menschen. Geraten Ehe und Familie in eine Krise, hat dies weitreichende Folgen für die Ehegatten und deren Kinder, aber auch für Staat und Kirche“.
 
Wegen der großen Bedeutung von Ehe und Familie haben die Medien schon vor der Weltsynode der Bischöfe das Thema auf geschiedene Wiederverheiratete einzuengen und die Meinungsführerschaft in der Diskussion an sich zu reißen versucht.

Julius Müller-Meiningen schreibt in der Augsburger Allgemeinen Zeitung (AZ) vom 22. September 2014:


„Bei der in zwei Wochen beginnenden außerordentlichen Synode zum Thema Familienseelsorge steht die Katholische Kirche an einem Scheideweg. In der Diskussion um den Umgang mit Familie, Ehe und Sexualität diskutieren die Beteiligten über eine Frage, von der die künftige Ausrichtung der Kirche mit abhängt: Können geschiedene Katholiken, die ein zweites Mal geheiratet haben unter Umständen wieder zur Kommunion zugelassen werden? Was auf Außenstehende wie eine Marginalie wirkt, ist im Vatikan und in der katholischen Welt zu einer Existenzfrage gereift“.
 
In der Auseinandersetzung wird die heute weitverbreitete religiöse Unwissenheit der Katholiken über das Ehesakrament ausgenutzt. Das wird besonders in Leserbriefen der Zeitungen deutlich.

Jetzt rächt sich, dass das katholische Ehe- und Familienverständnis jahrzehntelang in Predigt, Katechese und Hirtenschreiben der Bischöfe vernachlässigt wurde, um bei Gläubigen und Medien nicht anzuecken.

Dieses Defizit hat auch damit zu tun, dass die Autorität der Bischöfe in Deutschland schwer angeschlagen ist, seit sie mit ihrer „Königsteiner Erklärung“ auf die Enzyklika „Humane vitae“ Paul VI. die Gläubigen einem autonomen Gewissen ausgeliefert haben.

Das Ansehen der Bischöfe ist noch einmal beschädigt worden, als sie in der Abtreibungsfrage einer rechtswidrigen, aber straffreien Regelung mit dem Beratungsschein zugestimmt haben.

Dieses Verhalten hat Prof. Josef Isensee einmal als die „größte Blamage“ der Bischöfe der Nachkriegszeit bezeichnet.
 
Die heutige Situation der deutschen Bischöfe in der anstehenden Weltbischofssynode ist auch deswegen schwierig, weil sie sich mehrheitlich in der Themenfrage in die Verengung auf „geschiedene Wiederverheirate“ hineinmanövrieren ließen, obwohl Erzbischof Schick kürzlich zu Recht geäußert hat: „Nicht die geschiedenen Wiederverheirateten sind unser größtes Problem, sondern der Mangel an Eheschließungen und Familiengründungen“. 

Kardinal Marx bezeichnete es als „verheerend“, dass die Frage der Ehe- und Familienpastoral auf den einen Punkt „geschiedene Wiederverheirate“ fixiert worden sei. Kardinal Marx äußerte aber zugleich, dass die „große Mehrheit der deutschen Bischöfe die Position von Kardinal Kasper teile” (Tagespost, 27.9.14).
 
Kardinal Kasper vertritt die Auffassung, geschiedene Wiederverheiratete sollten nach einer Bußzeit zur Kommunion zugelassen werden. Die Medien haben das Referat von Kardinal Kasper auf der Kardinalsversammlung im Februar 2014 zur diskutierten Thematik zur „Richtungsentscheidung“ durch Papst Franziskus hochstilisiert.

Nun kommt kurz vor Eröffnung der Synode das Buch „In der Wahrheit Christi bleiben“ von fünf Kardinälen heraus. Zu den Autoren gehört auch der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller.

Dieses Werk fährt den Medienleuten in die Parade, die sich der Deutungshoheit über die Weltbischofssynode schon sicher waren. Sogleich begann ein Gezeter und Lamento, die fünf Kardinäle würden eine ergebnisoffene Debatte auf der Synode verhindern wollen, noch bevor sie begonnen habe.
 

Foto: Radio Vatikan
 
Die gleichen Medienleute, die seit Monaten die Debatte anheizen, geifern nun, weil eine qualifizierte Gegenmeinung auftaucht. Sie sehen ihr Meinungsmonopol gefährdet.

Die Augsburger Zeitung (AZ) titelte entsprechend: „Der Papst wird zur Zielscheibe“ (22.9.14). Die Neue Passauer Presse hatte am 18.9.14 eine Artikelüberschrift „Fünf Kardinäle auf Gegenkurs zum Papst“.

Auch Kardinal Kasper goss Öl ins Feuer mit den Worten: „Zielscheibe der Polemik bin nicht ich, sondern der Papst… einige wollen einen theologischen Krieg bei der nächsten Synode“.

In der AZ (22.9.14) stand: „Schon seit längerem hieß es, dass einflussreiche Konservative im Vatikan gegen den neuen und äußerst beliebten Papst arbeiten würden“.
 
Obwohl die, die die Lehre der Kirche zu Ehe und Familie verändern wollen, alle, die ihnen im Weg stehen, als „Modernisierungsverweigerer“ abstempeln und Papst Franziskus für ihre Zwecke einspannen wollen, sind sie sich nicht sicher, ob das gelingt.

So schreibt Müller-Meiningen am 22.9.14: „Doch obwohl der Papst oft als Schreck des katholischen Establishments dargestellt wird, hat sich in der Kirche seit seinem Amtsantritt vor eineinhalb Jahren programmatisch nichts verändert“.
 
Kardinal Kurt Koch, der jetzige Präsident des vatikanischen Einheitsrates, äußerte kürzlich in einem Interview: „Ich sehe überhaupt keine Anzeichen, dass er (Papst Franziskus) die Lehre der Kirche ändern will und wird“. (Tagespost, 27.9.14)


Auf der sog. Dialogkonferenz in Magdeburg (12/13.September 14) wurde wiederholt geäußert, man müsse verstärkt auf Jesus Christus hören. Genau das sagte Kardinal Ratzinger in seiner o.a. Einführung von 1998:

Es geht „einzig um die uneingeschränkte Treue zum Willen Christi, der uns die Unauflöslichkeit der Ehe als Gabe des Schöpfers zurückgegeben und neu anvertraut hat“. Und weiter: „Aufgrund ihrer objektiven Situation dürfen die wiederverheirateten geschiedenen Gläubigen nicht zur heiligen Kommunion zugelassen werden und auch nicht eigenmächtig zum Tisch des Herrn hinzutreten“.
 
Was wird die „große Mehrheit“ der deutschen Bischöfe, die die Ansichten von Kardinal Kasper vertritt, den Gläubigen sagen, wenn am Ende der Weltsynode der Bischöfe die Ehelehre der Kirche, die auf Jesus Christus zurückgeht, erneut bekräftigt wird und über die Alpen nach Deutschland kommt?
 
Wie wird das katholische Volk darauf reagieren?

Die Leserbriefe in den Zeitungen zeigen das ganze Ausmaß der Verwirrung, das die Desinformation der Medien und die Aussparung der kirchlichen Ehelehre in Predigt und Katechese angerichtet haben. Es erscheint fraglich, ob bei den Katholiken, die sich ihr eigenes Credo zu Ehe und Familie zurechtgelegt haben und das auch praktizieren, mit einer Klarstellung der kirchlichen Lehre noch Einsicht einzieht.


Es ist auch denkbar, dass viele ihren autonomen Lebensstil fortsetzen oder auch in großer Zahl aus der Kirche austreten werden. Das würde dann an die Stelle bei Johannes erinnern, als Jesus über das eucharistische Lebensbrot gesprochen hatte. Dort heißt es: „Von da an zogen sich viele seiner Jünger zurück und begleiteten ihn nicht mehr auf seinen Wanderungen“. (Joh 6.66)
 
Wie wird es schließlich Papst Franziskus ergehen, wenn die katholische Ehelehre auf der Weltsynode der Bischöfe erneut bekräftigt wird?
 
Am Ende der Synode, dem 19. Oktober, wird Papst Paul VI. selig gesprochen. Dieser Papst wurde von den Gläubigen geachtet und auf seinen Reisen begeistert aufgenommen  –  bis er die Enzyklika Humane vitae entgegen dem Rat von Bischöfen und der von ihm eingesetzten Kommission veröffentlichte. Dann schlug die Meinung abrupt um.

Auch Bischöfe ließen ihn im Stich. Am 18.8.1974 äußerte er: „Ich bedaure oder bereue nichts. Ich bin ganz sicher, das getan zu haben, was ich tun musste… es steht… das Leben der Menschheit auf dem Spiel.“
 
Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert ist Vorsitzender des “Forums Deutscher Katholiken”, das den jährlichen Kongreß “Freude am Glauben” organisiert
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Wiederverheiratet Geschiedene: Kommt es im März 2014 zum Schisma?
5. Dezember 2013 17:12 | Mitteilung an die Redaktion
(Freiburg/Bonn) Zuerst erfolgte der Angriff durch Erzbischof Reinhard Kardinal Marx von München-Freising, dann jener von Bischof Stefan Ackermann von Trier. Im Fadenkreuz hatten beide den Präfekten der Glaubenskongregation, Kurienerzbischof Gerhard Müller. Dieser hatte es gewagt, als Reaktion auf den Sonderweg der Erzdiözese Freiburg im Breisgau zum Umgang mit den wiederverheiratet Geschiedenen, die für die gesamte Weltkirche verbindliche katholische Ehelehre einzuschärfen. Glaubenspräfekt Müller hatte es nicht explizit so gesagt, aber so gemeint: Das Ehesakrament gilt auch für die Kirche in Deutschland. Und genau so haben es die deutschen Bischöfe verstanden, und einige fühlten sich ertappt, gestört und es trieb ihnen den Zorn ins Gesicht.
Glaubenspräfekt Müller erinnerte daran, daß es für die katholische Kirche keine Möglichkeit gibt, Zweitehen zu segnen und anzuerkennen, nicht einmal als Bußakt für den unschuldig geschiedenen Ehepartner, wie es die orthodoxe Kirche kennt. Eine Praxis, die jedoch einer Verdunkelung des Ehesakraments gleichkommt und daher nicht nachahmenswert sein könne.

Glaubenpräfekt bekräftigt katholische Lehre, doch deutsche Bischöfe reagieren empört
Der Kurienerzbischof hatte nichts Außergewöhnliches gesagt, vielmehr genau das, was jeder Bischof und jeder Priester zu sagen und jeder Katholik zu glauben hat, will er denn katholisch sein. Und dennoch löste die Stellungnahme Erzbischof Müllers ein Donnerwetter aus, als würde das Weltenende eintreten, jedenfalls unter dem unduldsamen progressiven Klerus. Und mancher Katholik staunte nicht schlecht, wer alles sich unter rechtgläubiger Schale als Modernist entpuppte. Der Trierer Bischof Ackermann erklärte etwa dem Trierischen Volksfreund, daß der Glaubenspräfekt gar keine Zuständigkeit habe, die Diskussion zu dieser Frage für beendet zu erklären. Raue Töne eines Bischofs, die noch rauer klingen, wenn man bedenkt, daß sie gegen und nicht für die Verteidigung der Glaubenslehre ausgesprochen werden. Damit entpuppte sich auch Bischof Ackermann als einer jener Kirchenvertreter, die sich nicht darum mühen, den Gläubigen die Richtigkeit und Menschenfreundlichkeit der göttlichen Ordnung und kirchlichen Lehre zu erläutern, sondernlieber die „konkrete Realität“ der Unordnung gegen die Glaubenslehre ausspielen. Seit wann hebt der Ungehorsam der Menschen Gottes Gesetz auf? Zum Ungehorsam gesellt manch deutscher Bischof noch den Stolz , wie er aus der Kritik an Kurienerzbischof Müller spricht. Man denke an die „Praxis“ in Bischof Gebhard Fürsts Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Freiburger Dialektik: Auf Jesus berufen, um Jesu Gesetz auszuhebeln?
Die Wortmeldungen der Rebellenbischöfe zeichnen sich durch zweideutige und extrem mißverständliche Formulierungen aus. Sie befinden sich damit ganz auf der Linie jener Handreichung, die Anfang Oktober vom Amt für Familienseelsorge der Erzdiözese Freiburg im Breisgau vorgelegt wurde. Die Worte sind undeutlich und sollen notdürftig kaschieren, was in der Praxis beabsichtigt wird. Glaubenslehre hin oder her, in der Praxis wolle man sich jedenfalls nicht mehr daran halten. Die Erzdiözese wurde bis vor kurzem vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Msgr. Robert Zollitsch geleitet, was die ganze Dimension des Ungehorsams veranschaulicht. Die Handreichung versteigt sich zu einem gewagten dialektischen Ausritt und stellt den menschlichen Ungehorsam gegen Gottes Gebot als Ausdruck der „menschlichen und respektvollen Haltung von Jesus im Umgang mit den geschiedenen Menschen und jenen, die sich entschieden haben, noch einmal standesamtlich zu heiraten“ dar. Die Handreichung beruft sich auf Jesus, um dessen eigenes Gebot auszuhebeln. Ein Widerspruch, der nicht nur einer Beleidigung des Intellekts, sondern auch einer Beleidigung Christi nahekommt. Laut „Freiburger Modell“ sollen die Wunden, Brüche und Spaltungen in den Familien nicht geheilt, sondern unterstützt werden.

Müllers Klarstellung ein Markstein, den einige Bischöfe hochmütig auszureißen versuchen
Die Klarstellung des Glaubenspräfekten stellt einen entscheidenden Markstein dar. Sie wurde auf der Internetseite des Heiligen Stuhls veröffentlicht und gilt damit als Aussage des Lehramtes. Im deutschen Episkopat, zumindest jenem Teil, der sich lautstark an die Öffentlichkeit drängte, fiel sie nicht auf fruchtbaren Boden. Der Glaubenspräfekt warnte ausdrücklich vor einer ganz konkreten Gefahr: „Durch die sachlich falsche Berufung auf die Barmherzigkeit besteht zudem die Gefahr einer Banalisierung des Gottesbildes, wonach Gott nichts anderes vermag, als zu verzeihen.“ Daher auch das negative Urteil über die Freiburger Eigenmächtigkeit, die „im Widerspruch zur Lehre und zum Lehramt der Katholischen Kirche“ steht. Eine Beurteilung, die von den Autoren bekanntlich hochmütig und ohne Einsicht zurückgewiesen wurde.

Das Spiel von Erzbischof Zollitsch und der fiktive „Blankoscheck“
Erzbischof Zollitsch spielt in der Sache ein wenig elegantes Spiel. Die Handreichung trägt nicht seine Unterschrift als Diözesanbischof und ist daher völlig wertlos. Veröffentlicht wurde sie wenige Tage nach seiner Emeritierung, so daß er – obwohl Diözesanadministrator bis zur Ernennung eines Nachfolgers – sich die Hände in Unschuld waschen kann. Gleichzeitig verbsäumt er aber keine Gelegenheit das Anliegen der Handreichung zu unterstützen, such indem er ankündigte, daß die Deutsche Bischofskonferenz zum Theme „klare, ja sehr klare Vorstellungen“ habe. Die Bischofskonferenz soll, geht es nach Zollitsch, Entscheidungen treffen und den Bischöfen die Möglichkeit bieten, sich hinter einem Kollektiv zu verstecken. Als Aufhänger wird eine Stelle aus dem neuen Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium genommen, in der Papst Franziskus bekundet, den Bischofskonferenzen „eine gewiße authentische Lehrautorität“ (EG 32) zu übertragen. Was das konkret bedeuten könnte, wird nicht gesagt und noch weniger wurden entsprechende Bestimmungen erlassen. Dennoch schloß Erzbischof Zollitsch umgehend daraus, daß Deutschland in Sachen wiederverheiratet Geschiedener einen Blankoscheck besitze.

500 Jahre nach Luther eine neue Kirchenspaltung?
Die deutschen Bischöfe scheinen auf einen offenen Bruch mit der katholischen Ehelehre hinzuarbeiten. Ein Bruch, der sich im März 2014 auf der Frühjahrstagung der Bischofskonferenz vollziehen dürfte. Dann müssen die Bischöfe einen neuen Vorsitzenden wählen, eine Stellung, für die sich Kardinal Marx schon länger bereithält. Dann soll, so der Wille von Zollitsch und anderer Bischöfe, die Freiburger Handreiche der Bischofskonferenz vorgelegt und von dieser für ganz Deutschland eingeführt werden. Und dies, obwohl eben diese Handreichung bereits von der Glaubenskongregation als antikatholisch entlarvt wurde, weil sie sich im offenen Widerspruch zur katholischen Glaubenslehre, zum kirchlichen Lehramt und der katholischen Tradition befindet. Wird Rom dem tatenlos zusehen? Werden alle deutsche Bischöfe sich diesem offenen Ungehorsam von Zollitsch, Marx & Co. anschließen oder werden einige mutig dagegen aufstehen? Es geht nicht um eine Frage des Geschmacks, sondern um die Frage, ob die deutsche Kirche 500 Jahre nach Luther eine weitere Kirchenspaltung hinzufügt, statt jene erste zu überwinden.

Häresie schon, Schisma nicht?
Die deutschen Bischöfe wollen kein Schisma, das würde sie vor enorme rechtliche Fragen stellen. Sie müßten eine neue Kirche gründen, die als Religionsgemeinschaft vom Staat anerkannt werden müßte. Das wäre alles kein Problem. Problematisch ist jedoch die Frage mit dem Reichskonkordat und damit der Finanzierung dieser neuen Körperschaft öffentlichen Rechts. Jeder einzelne Gläubige und derzeitige Kirchensteuerpflichtige müßte explizit den Übertritt in eine neue Zollitsch-Marx-Kirche erklären. Von den aktuellen Kirchensteuermilliarden bliebe da nur wenig übrig. Zudem hätte die neue Kirche weder Kirchengebäude noch Pfarrhäuser und Pfarrzentren. Sie wäre eine mittellose Kirche mit jener „Entweltlichung“, die von denselben Bischöfen, als Benedikt XVI. sie einforderte, sofort unter den Tisch gekehrt wurde. Nein, ein Schisma will man de jure nicht. Man möchte es nur de facto und das mit Zustimmung Roms, denn sonst darf Kardinal Marx im nächsten Konklave nicht mehr den Papst mitwählen oder sich sogar selbst darum bewerben.

Die jüngste Entwicklung läßt erahnen, unter welcher Spannung am Ende das Pontifikat Benedikts XVI. stand und mit welcher Genugtuung einige deutsche Bischöfe dessen Abtritt empfunden haben.

 Text: Giuseppe Nardi
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Kardinal Kasper bezeichnet Kritik an seinem Reformkurs als “theologischen Krieg”
Veröffentlicht: 18. September 2014 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: GLAUBENSPRÄFEKT Gerhard Müller | Tags: Ehelehre, Familiensynode, Kardinal Gerhard Müller, Kardinal Raymond Burke, Kardinal Walter Kasper, Kirche, theologischen Krieg |16 Kommentare
Von Felizitas Küble
 
Unter dem Titel “Kasper warnt vor „theologischem Krieg“” berichtet das ORF-Fernsehen am heutigen Donnerstag (18.9.) in einem ausführlichen Artikel online über die Reaktion von Kardinal Walter Kasper auf das demnächst erscheinende Buch mehrerer Würdenträger, in welchem sich die Autoren eindeutig für die Unauflöslichkeit und Sakramentalität der Ehe aussprechen.

Dabei bekräftigen die Kirchenmänner die klassische katholische Position, wonach zB. geschieden “Wiederverheiratete” nicht zum Tisch des HERRN zugelassen sind. 

Obwohl die hochrangigen Kardinäle, darunter Gerhard Müller (Glaubenspräfekt) und Raymond L. Burke (Präfekt der Apostolischen Signatur), damit lediglich die unveränderliche Ehe-Lehre der kath. Kirche darstellen und erläutern, warnt der zeitgeistliche Kardinal Kasper allen Ernstes vor einem “theologischen Krieg”.
 
Das erwähnte Werk der lehramtstreuen Kardinäle trägt den Titel: “In der Wahrheit Christi bleiben: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche“; es erscheint am 1. Oktober   –  und damit noch vor der geplanten vatikanischen Familiensynode.
 
Kurien-Kardinal Kasper scheint darob nun in Panik zu geraten:

„In der nächsten Synode wollen einige einen theologischen Krieg auslösen. Die Kirchendoktrin ist offen, aber einige wollen eine ‚eingefrorene‘ Wahrheit“, erklärte er gegenüber der italienischen Tageszeitung „Il Mattino“.
 
Die “Kirchendoktrin” ist in puncto Ehelehre aber alles andere als “offen”, sondern seit zweitausend Jahren stets dieselbe, denn das 6. Gebot ist ebenso zeitlos wie Christi Botschaft von der ehelichen Treue und dem unauflöslichen Eheband.

Es geht bei der christlichen Ehe um Gottes Gebote und um ein Sakrament in der Kirche des HERRN, nicht um nebensächliche Aspekte   –  daher tun jene Kardinäle gut daran, ihren theologisch konsequenten Standpunkt in einem gemeinsamen Buch zu erklären und zu bekräftigen.


Morgen beginnt feierlich die aussergewöhnliche Bischofssynode im vatikan. Es gibt offensichtlich zwei Fronten die nicht bereit sein werden nach zu geben. Lasset uns ab jetzt täglich zur Mutter der Kirche beten, dass die neuen apostel Christi sich nicht verbeissen und der heilige Geist ihnen die richtigen Haltungen gegnüber der verschiedenen Herausforderungen einflösst.

O Maria, Mutter der Kirche, Braut des Heiligen Geistes und Mutter des Wortes Gottes,
wir flehen dich an , beschütze deine katholische Kirche vor Streit, Trennung und Trennungen.
Trete vor dem Throne gottes um , wie du es immer für uns tust, Gottes Gnaden zu erflehen für die Bischöfe dieser Synode.
Bitte deinen sohn er möge jetzt seine Geist senden auf diese Vollversammlung der bischöfe au dass sie verschont bleiben vor streit und Starrsinn.Amen

Nun beten wir den schmerzhaften Rosenkranz.
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Papst Franziskus muss jetzt Farbe bekennen. Ist er wirklich der Reformer, für den man ihn gemeinhin hält? Gar der Revolutionär, der die Kirche vom Kopf auf die Füsse stellt? Die Erwartungen an den Pontifex sind riesig, wenn er am Sonntag in Rom die Weltbischofssynode eröffnen wird: Während 14 Tagen lässt er 191 Bischöfe und Kardinäle sowie 60 Fachleute aus aller Welt über Themen der Familie und Sexualmoral debattieren.

Diesmal geht es also um mehr als um die Entschlackung der Kurie, um mehr als die Säuberung der Vatikanbank. Die Weltbischofssynode geht die Gläubigen ganz unmittelbar an. Sie greift die heissen Themen auf, welche diese seit Jahrzehnten in Gewissensnot bringen: die Empfängnisverhütung und vor allem die «nicht ehelichen Lebensformen» wie gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Zweitehen, Patchworkfamilien und Alleinerziehende. Zum weltweiten Istzustand hatte der Vatikan vorausgehend eine viel gelobte Umfrage durchgeführt. Die Bestandesaufnahme hat aber nur ergeben, was für die Religionssoziologen längst Allgemeingut ist: In Fragen der Familie und Sexualität klaffen Lehre und Realität eklatant auseinander. Mit den eingetragenen Partnerschaften, den Ehen ohne Trauschein, der hohen Scheidungsquote, der Familienplanung durch Pille und Kondom widerspricht die Lebenspraxis der Durchschnittsgläubigen der Kirchendoktrin geradezu extrem.

Kondomverbot bleibt

So wird die Bischofssynode entscheidend Auskunft über den künftigen Kurs der Kirche geben. Reformer glauben, dass sich der Papst durchsetzen wird, wobei sie selbstverständlich davon ausgehen, dass er die rigide römische Familien- und Sexualmoral hinter sich lassen will. Das aber hat mehr mit Wunschdenken als mit der faktischen Amtsführung von Franziskus zu tun. Ein Blick in das 50-seitige Vorbereitungsdokument der Synode zeigt: Von reformerischem frischem Wind ist da wenig zu spüren, vielmehr vom Bedürfnis, Althergebrachtes neu festzuschreiben. Was die Verhütung durch Pille und Kondom betrifft, wird das Verbot der berüchtigten Enzyklika «Humanae vitae» von 1968 bekräftigt. Zu den gleich­geschlechtlichen Partnerschaften heisst es, trotz derer rechtlicher Anerkennung hätten sich alle nationalen Bischofs­konferenzen gegen eine Neudefinition der Ehe ausgesprochen. Der Aufruf zu einer «respektvollen, nicht verurteilenden Haltung gegenüber Menschen, die in solchen Gemeinschaften leben» folgt reflexartig. Mit Blick auf die wieder ­verheirateten Geschiedenen hält das Papier an der Unmöglichkeit des Kommunionsempfangs fest. Nur dürfe das nicht als «Ausschluss vom christlichen Leben oder von der Beziehung zu Gott» interpretiert werden.

Exakt an diesem Thema hat sich die Debatte im Vorfeld der Synode fest­gebissen – ausgelöst durch einen Theologenstreit zwischen zwei deutschen Kardinälen. Der liberalere, Kardinal Walter Kasper, plädiert für eine behutsame Öffnung hin zu einer Seelsorge der Barmherzigkeit: Im Einzelfall sollen Wiederverheiratete zu den Sakramenten zugelassen werden können. Der gestrenge Glaubenshüter Gerhard Ludwig Müller dagegen dekretiert seit Monaten – und nun auch in einem unmittelbar vor der Synode erscheinenden Buch –, dass Wiederverheiratete nicht zur Kommunion können, weil sonst gegen den Willen Jesu die Unauflöslichkeit der Ehe ausgehöhlt würde. Für Franziskus wird zum Testfall, auf welche Seite er sich schlägt. Die Reformer glauben, dass er die Position des von ihm geschätzten Kardinals Kasper übernimmt. Warum aber hat er dann den Traditionalisten Müller im Amt des Glaubenspräfekten bestätigt?

Frauen als Zuhörerinnen

Um die Barmherzigkeit für Wiederverheiratete wird gestritten, als sei dies das einzige Thema der Synode. Die Kirche scheint hier am meisten Spielraum für Retuschen zu haben, ohne ihre Lehre als solche ändern zu müssen. Dennoch wäre eine Reduzierung der Synode auf diese eine Kontroverse fatal. Nur die Anerkennung der neuen pluralen Beziehungsformen würde eine Abkehr von der Seelsorge des Ausschlusses bedeuten: Barmherzigkeit auch für Gleichgeschlechtliche, für Verhütende und für Konkubinatspaare. Doch das bleibt Utopie.

Eine strukturelle Frage ist, welche Befugnisse Franziskus den Bischöfen einräumt: Wird er die Bischofssynode, bisher reines Beratungsorgan des Papstes, zu einem von der Kurie unabhängigen Instrument der Kirchen­leitung aufwerten? Vorauseilender Beifall wäre verfehlt. Selbst wenn sich die Synode zu einer Pastoral der Barmherzigkeit für Wiederverheiratete durchringen sollte, wäre das nur ein Schritt in die richtige Richtung. Eine Revolution aber ist das so wenig wie der Umstand, dass Franziskus an der Synode rund ein Dutzend Frauen teilnehmen lässt: als Zuhörerinnen, nicht aber als stimmberechtigte Mitglieder. Letzteres sind nur die Bischöfe und Kardinäle, die 191 «Synodenväter». Die Kirche bleibt also im Dorf.

 (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
(Erstellt: 02.10.2014, 19:55 Uhr)
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Synode: „Großherzig, in wahrer Freiheit und in demütiger Kreativität“



 Mit einem feierlichen Pontifikalamt im Petersdom ist am Sonntag die Sonderversammlung der Bischofssynode eröffnet worden. Zwei Wochen lang debattieren die Synodenteilnehmer über die „Pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie im Kontext der Evangelisierung“.

Im Petersdom konzelebrierten die 191 Synodenteilnehmer: Das sind die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen, die Patriarchen und einige Kurienkardinäle. Außerdem dabei eine ganze Reihe von Ehepaaren und anderen Experten, insgesamt 62 weitere Teilnehmer, die vom Papst zur Synode eingeladen worden waren.

In seiner Predigt forderte der Papst zu Großherzigkeit und demütiger Kreativität auf. Mit Blick auf das Sonntagsevangelium von den Arbeitern im Weinberg sagte er, die Bischöfe dürften nicht den Fehler machen, den Weinberg als ihr Eigentum zu betrachten und ihre eigenen Vorstellungen durchzusetzen. Gott habe einen eigenen Traum mit seinem Volk, der nicht durch die Habgier und Herrschsucht der Hirten durchkreuzt werden dürfe. Die schlechten Hirten legten den Menschen unerträgliche Lasten auf, die selber noch nicht mal mit einem Finger bewegen könnten.

„Die Synodenversammlungen sind nicht dazu da, schöne und originelle Ideen zu diskutieren oder zu sehen, wer intelligenter ist… Sie sind dazu da, den Weinberg des Herrn besser zu pflegen und zu hüten, an seinem Traum, seinem Plan der Liebe für sein Volk mitzuarbeiten. In diesem Fall verlangt der Herr von uns, uns um die Familie zu kümmern, die von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil seines Liebesplans für die Menschheit war.“

Auch für die Bischöfe könne es die Versuchung geben, aus Gier, die in uns Menschen immer vorhanden ist, den Weinberg „an sich zu reißen“.

„Der Traum Gottes kollidiert stets mit der Heuchelei einiger seiner Diener. Wir können den Traum Gottes „vereiteln“, wenn wir uns nicht vom Heiligen Geist leiten lassen. Der Geist schenkt uns die Weisheit, die über die Lehre hinausgeht, um großherzig in wahrer Freiheit und demütiger Kreativität zu arbeiten.“

Franziskus rief zur Einheit unter den Bischöfen auf:

„Liebe Mitbrüder in der Synode, um den Weinberg gut zu pflegen und zu hüten, ist es nötig, dass unsere Herzen und unsere Gedanken in der Gemeinschaft mit Jesus Christus bewahrt sind durch den »Frieden Gottes, der alles Verstehen übersteigt« (Phil 4,7). So wird unser Denken und Planen mit dem Traum Gottes übereinstimmen: sich ein heiliges Volk heranzubilden, das ihm gehört und die Früchte des Reiches Gottes bringt (vgl. Mt 21,43).“






Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/10/05/synode:_%E2%80%9Egro%C3%9Fherzig,_in_wahrer_freiheit_und_in_dem%C3%BCtiger_kreativit%C3%A4t%E2%80%9C/ted-829249
des Internetauftritts von Radio Vatikan
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Gerhard Wisnewski spricht Klartext

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



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