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Autor Thema: Wird die Bischofssynode nicht ein neues Schisma in der Kirche hervorrufen  (Gelesen 66763 mal)

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Antw:Wird die Bischofssynode nicht ein neues Schisma in der Kirche hervorrufen
« Antwort #160 am: 18. Oktober 2015, 12:03:52 »
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Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens der BischofssynodePapst: Drittes Jahrtausend braucht synodale Kirche


Papst Franziskus hat bei einem Festakt seinen Willen nach einer stärkeren Einbindung der Bischöfe in die Entscheidungen für die Weltkirche betont. Bischöfe sollten sich am Alltag der Menschen orientieren.
 
Die Kirche des dritten Jahrtausends müsse eine synodale sein und geprägt vom gegenseitigen Zuhören, sagte er am Samstag bei einem Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Bischofssynode im Vatikan. Der Wunsch des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965), die nationalen Bischofskonferenzen stärker an Entscheidungen zu beteiligen, sei jedoch noch nicht voll verwirklicht. Hier brauche es Verbesserungen, so der Papst.
 
"Der Papst steht nicht einsam über der Kirche, sondern in ihr, als Getaufter unter Getauften und im Episkopat als Bischof unter Bischöfen", sagte Franziskus. Das Petrusamt sei Ausdruck der gottgewollten Einheit der Gläubigen, bleibe jedoch ein dienendes Amt. Kein Getaufter dürfe sich über die anderen erheben, so Franziskus.
 
Orientierung am Alltag der Menschen
 
"Im Gegenteil, in der Kirche ist es notwendig, dass man sich 'erniedrigt', um den Brüdern auf dem Weg zu dienen." Der synodale Prozess gipfele zwar in der Entscheidungsgewalt des Papstes. Dieser handele aber nicht aus privater Meinung, sondern als oberster Glaubenszeuge für die ganze Kirche.
 
Die Bischöfe rief Franziskus auf, stets von den Verhältnissen an der Basis und den Alltagsproblemen der Menschen auszugehen. Sie müssten der Ausgangspunkt einer synodalen Kirche sein. Die Bischofssynode sei so der sichtbarste Ausdruck einer gesamtkirchlichen Dynamik. Der Festakt in der vatikanischen Audienzhalle fand am Ende der zweiten Beratungswoche der Bischofssynode über Ehe und Familie statt. Dazu tagen die rund 360 Teilnehmer noch eine Woche im Vatikan.
 
Wiener Kardinal fordert respektvolle Debatte
 
Die Festrede hielt auf Wunsch des Papstes der Wiener Kardinal Christoph Schönborn. Er rief die Bischofssynode über die Familie zu einer offenen, aber respektvollen Debatte auf. In den vergangenen Monaten sei die theologische Diskussion "auch mit einiger Verbissenheit, ja Verbitterung und nicht immer im Geist des Aufeinander-Hörens und des Sich-Bemühens" geführt worden, sagte Schönborn. Das weltweite Interesse an der laufenden Versammlung zeige jedoch, wie lebendig die Institution der Bischofssynode auch nach fünfzig Jahren ist". Sie bleibe der Ort, an dem die vom Konzil gewollten Reformen verwirklicht werden müssten.
 
Im Beisein von Papst Franziskus und den Synodenvätern beschrieb der Wiener Erzbischof die Bischofsynode als "privilegierten Ort der Interpretation und Umsetzung des Konzils". Dabei gelte es am Jerusalemer Apostelkonzil Maß zu nehmen: "Reden wir weniger abstrakt und distanziert", so der Wunsch des Kardinals an die Teilnehmer der seit zwei Wochen tagenden Familiensynode. Es gehe vielmehr darum, einander konkret ein Zeugnis vom Wirken Gottes zu geben, um schließlich gemeinsam ein Urteil über den Willen Gottes zu bilden.
 
Der Rede Kardinal Schönborns, der auf Wunsch von Papst Franziskus den Festvortrag hielt, folgten Ansprachen von Vertretern aller Kontinente. Für Europa ergriff der Erzbischof von Westminster, Kardinal Vincent Gerald Nichols, das Wort. Der Festakt ist ein Höhepunkt während der ordentlichen Versammlung der Bischofssynode über Ehe und Familie statt. Mit der Einrichtung der Bischofssynode hatte Papst Paul VI. (1963-78) eine Idee der Konzilsväter aufgegriffen und diese noch während des Zweiten Vatikanischen Konzils realisiert. Offiziell geschah dies am 15. September 1965, unmittelbar nach Eröffnung der vierten und letzten Sitzungsperiode des Konzils mit dem Motu Proprio "Apostolica sollicitudo".
 
 
 




(KNA, Kathpress)
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« Antwort #161 am: 19. Oktober 2015, 08:15:45 »
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18. Oktober 2015, 18:54 Uhr
Bischofssynode in Rom Der Papst will eine "Bekehrung des Papsttums"


 Kein Getaufter dürfe sich über die anderen erheben, so Papst Franziskus.
(FotDer Papst will die Strukturen der katholischen Kirche offenbar grundlegend ändern.
Bischöfen und Gläubigen soll mehr Mitsprache ermöglicht werden.
Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, nannte die Papstrede "historisch".
 


Von Matthias Drobinsi
Papst Franziskus will die katholische Kirche weiter reformieren. Er wünscht, dass die Bischöfe der Welt und die Gläubigen stärker als bisher in der Kirche mitbestimmen. Dies bedeute auch eine "Bekehrung des Papsttums". Der Papst "steht nicht einsam über der Kirche, sondern in ihr, als Getaufter unter Getauften und als Bischof unter Bischöfen", sagte Franziskus anlässlich einer Feier zum 50-jährigen Bestehen der Bischofssynoden, die Papst Paul VI. 1965 als Beratungsgremium eingeführt hatte.

"Dieser Weg der Synodalität" sei der Weg, "den Gott von der Kirche im dritten Jahrtausend erwartet". Deshalb, so der Papst, habe er auch vor der derzeit stattfindenden Synode erstmals die Gläubigen befragen lassen. "Der synodale Weg beginnt hörend auf das Volk, das an der prophetischen Sendung Christi teilhat", sagte Franziskus.

Entscheidungen sollen nicht mehr an der Kirchenspitze getroffen werden

Die Ansprache gilt als programmatisch und als Zeichen dafür, dass der Papst aus Argentinien die Strukturen der katholischen Kirche grundlegend ändern möchte. Entscheidungen sollen möglichst nicht mehr an der Kirchengespitze getroffen und dann weltweit in den Bistümern und Gemeinden umgesetzt werden - der Weg soll künftig von unten nach oben gehen. Das Petrusamt sei Ausdruck der gottgewollten Einheit der Gläubigen, sagte Franziskus. Es sei jedoch ein dienendes Amt.





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Kein Getaufter dürfe sich über die anderen erheben - "im Gegenteil, in der Kirche ist es notwendig, dass man sich ,erniedrigt', um den Brüdern auf dem Weg zu dienen". Ziel sei "eine Kirche des Hörens", sagte der Papst. "Das gläubige Gottesvolk, das Kollegium der Bischöfe, der Bischof von Rom: der eine hört auf den anderen, und gemeinsam hören sie auf den Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit." Die Kirchenleitungen müssten "von den Menschen ausgehen, von den Problemen des Alltags".

Noch bis Samstag berät in Rom die Bischofssynode in einer zweiten Sitzungsphase, wie die katholische Kirche künftig über Ehe, Familie und Sexualität reden will. Indirekt unterstützt die Ansprache des Papstes dort diejenigen, die sich mehr Entscheidungsbefugnisse der Bischöfe und der Bischofskonferenzen bei Fragen der Seelsorge wünschen, zum Beispiel, wie mit wieder verheirateten Geschiedenen umgegangen wird oder mit Paaren, die ohne kirchliche Heirat zusammenleben.


"Gesunde Dezentralisierung"

Ausdrücklich nennt Franziskus die Ortskirchen, die Gemeinden, Bistümer und nationalen Kirchen also, die "erste Ebene der Ausübung der Synodalität". Er wünsche die Stärkung der Bischofskonferenzen, die nach dem jetzigen Kirchenrecht Arbeitsgemeinschaften ohne Verbindlichkeit sind.

Reinhard Marx, der Münchner Kardinal und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, nannte in einer Stellungnahme die Papstrede "historisch" - vor allem, dass der Papst immer wieder von einer "synodalen Kirche" gesprochen habe, lasse aufhorchen. Dazu gehöre die Kollegialität der Bischöfe in Treue zur Tradition und "eine gesunde Dezentralisierung", bei der den nationale
n Bischofskonferenzen eine besondere Rolle zukomme, sagte Marx.

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Antw:Wird die Bischofssynode nicht ein neues Schisma in der Kirche hervorrufen
« Antwort #162 am: 20. Oktober 2015, 09:31:57 »
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Manipulationen, Geschiedene und ein Reformer
 

Synodenteilnehmer äußern sich am Rande der Bischofsversammlung
 

Vatikanstadt - 19.10.2015
 

Am Rande der Bischofssynode in Rom äußerten sich einige Kardinäle in diversen Medien. Es ging um das heiß diskutierte Thema der Wiederverheirateten und um Manipulationsvorwürfe. Zudem wurde im "Corriere della Sera" ein Vorwort des Papstes veröffentlicht, in dem er einen Vorkämpfer für kollegiale Strukturen in der Kirche würdigt.


In einem Interview der von US-Jesuiten herausgegebenen Zeitschrift "America" wies Washingtons Kardinal Donald Wuerl Manipulationsvorwürfe im Zusammenhang mit der Familiensynode zurück. Er könne nicht erkennen, dass diese Synode in irgendeiner Weise manipuliert sei. Außerdem wisse er nicht, wie man die 13 Sprachgruppen beeinflussen könnte. Schließlich seien die Moderatoren und Berichterstatter von der jeweiligen Gruppe gewählt worden, so Wuerl.
 
Wuerl: Kritik an Bischofssynode zielt auf Franziskus
 
Der US-Kardinal hegt einen anderen Verdacht: Die Kritik an der Arbeitsweise der Bischofsversammlung könnte letztlich Franziskus selbst gelten. Das eigentliche Motiv mancher Kritiker sei möglicherweise, dass "sie diesen Papst nicht mögen". Franziskus fordere eine Kirche, die das Evangelium nicht nur verkünde, sondern auch lebe. "Und aus Gründen, die nur sie selbst kennen, gibt es einige, die das irgendwie bedrohlich finden," so Wuerl.
 
Er äußerte sich unter anderem mit Blick auf einen Beschwerdebrief mehrerer Kardinäle an Papst Franziskus. Darin erheben die Unterzeichner den Vorwurf, dass die Synode zugunsten reformorientierter Kräfte manipuliert sei. Ihre neue Arbeitsweise diene dazu, vorherbestimmte Ergebnisse zu erzielen. Bekanntgeworden war die Existenz des Schreibens durch eine Veröffentlichung im Internet.
 Der australische Kurienkardinal George Pell war von 2001 bis 2014 Erzbischof von Sydney. Nun leitet er das vatikanische Wirtschaftssekretariat.  picture alliance/abaca
 In der französischen Tageszeitung "Le Figaro" dementierte Kurienkardinal George Pell am Montag hingegen, Autor eben jenes Beschwerdebriefs gewesen zu sein. Er habe das Schreiben lediglich unterzeichnet, so der Australier. Über seine Autorenschaft war spekuliert worden, weil er laut der italienischen Zeitschrift "L'Espresso" dem Papst den Brief zu Beginn der Synode übergeben haben soll.
 
Pell: Keine Kommunion für Wiederverheiratete
 
Weiter äußerte sich Pell in dem Interview zur Debatte über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Er wandte sich gegen einen Ermessensspielraum für die nationalen Bischofskonferenzen. Die Kirche könne "zwei Menschen in derselben Situation nicht in Polen sagen, es ist ein Sakrileg, zur Kommunion zu gehen, und eine Quelle der Gnade ein paar Kilometer entfernt in Deutschland", sagte dem "Figaro".
 
Es gebe zwar verschiedene Theologien, aber nur eine Lehre, so Pell. Mehrere Teilnehmer der Synode hatten sich dafür ausgesprochen, den Bischofskonferenzen mehr Kompetenzen zu übertragen. In diesem Sinne hatte sich auch Papst Franziskus am Samstag in einer Grundsatzrede geäußert. Konkrete Beispiele nannte er jedoch nicht.
 

Themenseite: Familiensynode

Vom 4. bis 25. Oktober 2015 tritt die XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode unter dem Thema "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute" zusammen. Die Themenseite bündelt die Berichterstattung von katholisch.de zur Synode.

 Zur Themenseite
 
Nach Ansicht des Präfekten des vatikanischen Wirtschaftssekretariats wird es keine Kommunion wiederverheirateten Geschiedenen geben. Der Vorschlag einer Zulassung im Einzelfall werde keine Mehrheit unter den Synodenteilnehmern finden, so Pell. Von den 248 angemeldeten Wortmeldungen, die es während der Synode gegeben habe, hätten sich nur "weniger als 20" für eine solche Einzelfalllösung ausgesprochen.
 
Coleridge: Mehr Wertschätzung, aber keine Kommunion
 
Dies bestätigte in der offiziellen Pressekonferenz des Vatikans auch der australische Erzbischof Mark Coleridge. Nur ein "sehr bescheidener Teil" der Synodalen habe in den Redebeiträgen ausdrücklich für die Zulassung plädiert, sagte er. In den strittigen Punkten werde es "keine substanzielle Änderung der kirchlichen Lehre geben".
 
Coleridge plädierte aber für eine größere kirchliche Wertschätzung von wiederverheirateten Paaren, die in Liebe und Treue zusammenlebten und womöglich noch Kinder großzögen. Sie dürften nicht mit demselben Vorwurf des Ehebruchs belegt werden wie zwei Verheiratete, die sich heimlich übers Wochenende im Hotel treffen, um ihren Partner zu betrügen.
 
Der Erzbischof von Brisbane sagte, die Kirche müsse ihre Überzeugungen in einer zeitgemäßeren Sprache vermitteln. So sei etwa der Grundsatz, dass die Kirche zwar den Sünder liebt, seine Taten jedoch verabscheut, heute nicht mehr vermittelbar. Auch Begriffe wie "Unauflöslichkeit der Ehe" oder die Bezeichnung von Homosexualität als "Unordnung" seien zu negativ besetzt.
 
Kasper hofft auf Mehrheit für Zulassung
 
Anders als seine australischen Mitbrüder im Bischofsamt hält der emeritierte deutsche Kurienkardinal Walter Kasper weiterhin an der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Eucharistie dest. "Ich hoffe auf eine Öffnung, auf eine Mehrheit zugunsten der Kommunion für die Geschiedenen, mit einem Prozess der Integration in die Gemeinden und in das Leben der Kirche", sagte Kasper am Montag der katholischen italienischen Nachrichtenagentur SIR. "Auch sie brauchen das Brot des Lebens, denn die Eucharistie ist nicht für die 'Vollkommenen', sondern für die Sünder, und wir alle sind Sünder", fügte er hinzu.
 Kardinal Carlo Maria Martini (1927-2012) war von 1979 bis 2002 Erzbischof von Mailand und genoss einen internationalen Ruf als Theologe.  KNA
 Papst würdigt Kardinal Martini
 
Papst Franziskus betont hingegen wieder seine am Samstag ausgefaltete Vision einer synodaleren Kirche. Er würdigte den reformorientierten früheren Erzbischof von Mailand Kardinal Carlo Maria Martini (1927-2012) als weisen Vorkämpfer für eine weltoffene Kirche. Martini sei für synodalere Kirchenstrukturen eingetreten, heißt es in einem Vorwort des Papstes zu einem Sammelband mit Texten des Mailänders.
 
Martini, der wie Franziskus dem Jesuitenorden angehörte, vermied es nach den Worten des Papstes stets, sich in der theologischen Debatte auf starre Positionen zurückzuziehen. Vielmehr habe er immer kreativ nach Alternativen gesucht, so Franziskus.
 
Der Kardinal, der von 1979 bis 2002 Erzbischof von Mailand warm zählte als international anerkannter Theologe zu den progressiven katholischen Kirchenführern. So trat Martini dafür ein, alle 20 bis 30 Jahre Konzilien abzuhalten, um den Weg der Kirche in der modernen Welt zu hinterfragen. Den Kondomgebrauch durch HIV-Infizierte bezeichnete er als das geringere Übel. Auch eine gewisse Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften zog er in Betracht. (luk/KNA/kim
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« Antwort #163 am: 22. Oktober 2015, 08:12:56 »
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Vatikan \ Synode


Erzbischof: „Es wird keine substanziellen Änderungen geben“



Der australische Erzbischof Mark Coleridge
 

20/10/2015 11:07



Die Bischofssynode wird sich nicht für eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion aussprechen. Das sagte der australische Erzbischof Mark Coleridge am Montag beim Pressebriefing im Vatikan. Coleridge sieht demnach bei strittigen Punkten „keine substanzielle Änderung der kirchlichen Lehre“ voraus. Dabei wünsche er sich eine größere kirchliche Wertschätzung von wiederverheirateten Paaren, die in Liebe und Treue zusammenleben, so der Erzbischof aus Brisbane. Ihnen könne nicht derselbe Vorwurf des Ehebruchs gemacht werden, wie Paaren, die sich gegenseitig betrögen. Zugleich widersprach Coleridge der Ansicht, die Synode würde zu „kosmetischen“ Ergebnissen führen. Die Kirche müsse allerdings ihre Überzeugungen in zeitgemäßer Sprache ausdrücken: Begriffe wie „Unauflöslichkeit der Ehe“ oder „Unordnung“ in Bezug auf Homosexualität seien negativ besetzt.

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Fuad Twal, dagegen warnte davor, das Thema der zivil wiederverheirateten Geschiedenen in den Mittelpunkt zu stellen. Viele Regionen der Weltkirche hätten das Problem gar nicht, da etwa im Heiligen Land die Eheschließung nur kirchlich möglich ist. Man müsse alle Probleme von Familien in den Blick nehmen. Auch widersprach Twal der Hoffnung, nach Zulassung der Sakramente würden wieder mehr Gläubige die Gottesdienste besuchen.

(kna 20.10.2015 vs)
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« Antwort #164 am: 23. Oktober 2015, 08:10:29 »
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22.10.2015

Bischofssynode tritt in entscheidende Phase Erster Entwurf des Schlussdokuments vorgelegt
 

Die Bischofssynode über Ehe und Familie geht in ihre entscheidende Phase. Am Donnerstagnachmittag erhielten die Synodalen den ersten Entwurf für das Schlussdokument des Weltkirchentreffens zur Diskussion.
 
Nach Angaben des indischen Kardinals Oswald Gracias, Mitglied der vom Papst ernannten zehnköpfigen Redaktionskommission, hat der Text weniger als 100 Abschnitte. Entstanden ist er auf Grundlage von mehreren hundert Änderungsvorschlägen ("modi") zum ursprünglichen Arbeitspapier der Synode. Nach gründlicher Lektüre werden die Synodalen am Samstag über die einzelnen Paragrafen abstimmen.
 
Wie der Erzbischof von Mumbai (Bombay) bei der Pressekonferenz im Vatikan weiter mitteilte, seien die jeweiligen Abschnitte "eher allgemein" gehalten. Gracias betonte, der Entwurfstext wolle allen Positionen Raum geben, um für das Plenum möglichst akzeptabel zu sein.
 
Thema wiederverheiratet Geschiedene
 
Mit Blick auf die Frage nach der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten sagte der Kardinal, es gehe um das Gleichgewicht zwischen der unveränderbaren Lehre der Kirche und der veränderten Lebensrealität der Menschen. Seit dem Schreiben "Familiaris consortio" von Johannes Paul II. seien mehr als 30 Jahre vergangen. Gracias betonte, unter den Modi habe es diesmal weniger konträre Positionen gegeben als bei der Synode im Oktober 2014. Deshalb sei er zuversichtlich, dass es ein "guter Text" sei, so Gracias.
 
Der Erzbischof von Kapstadt, Stephen Brislin, sagte im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA): "Ich denke, dass Leute, die Änderungen hin zu einem Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene als unmittelbares Ergebnis erwarten, vermutlich enttäuscht sein werden."
 
Unterdessen kritisierte der syrisch-katholische Patriarch von Antiochien, Ignatius Joseph III. Younan, eine unzureichende Beteiligung von Familien an der Synode. Es handele sich um eine "Synode für Bischöfe mit weiteren eingeladenen Zuhörern", sagte der Patriarch der KNA. "Aber das reicht nicht aus".
 
Meldung über Gesundheitszustand von Papst Franziskus irritiert
 
Derweil sorgte die Falschmeldung vom Mittwoch, Papst Franziskus leide unter einem Hirntumor, für Mutmaßungen über möglicherweise dahinterstehende Absichten. Italienische Medien vermuteten Gegner seines Reformkurses als Hintermänner. Die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" (Donnerstag) schrieb: "Der gewählte Zeitpunkt offenbart die manipulative Absicht, die hinter dem Staubaufwirbeln steckt." Der deutsche Kardinal Walter Kasper kommentierte den Vorgang laut den Berichten mit den Worten: "Wahrscheinlich hat man damit die Synode stören wollen."
 
Kardinal Kasper dementiert "theologischen Kampf"
 
Kasper dementierte außerdem die Vermutung, bei den Debatten in der Synode gehe es letztlich um einen theologischen "Kampf der zwei Linien" zwischen ihm und Joseph Ratzinger, dem emeritierten Papst Benedikt XVI. Er habe immer mit ihm zusammengearbeitet, auch wenn sie bisweilen unterschiedliche theologische Positionen vertreten hätten, sagte der Kardinal in einem Interview. Das sei in der Theologie "normal".
 




(KNA)
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« Antwort #165 am: 24. Oktober 2015, 10:03:43 »
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Bischofssynode in Rom stimmt über Abschlussdokument ab
 24. Oktober 2015, 5:24 Uhr
Rom (dpa) - Im Vatikan stehen heute die abschließenden Beratungen der dreiwöchigen Bischofssynode zum Thema Ehe und Familie an. In der Synodenaula soll zunächst der Abschlussbericht vorgelesen werden. Anschließend werden die 270 teilnehmenden Bischöfe über das Dokument abstimmen.
Der Bericht geht dann an Papst Franziskus, der entscheidet, wie er damit verfährt. Die Synode endet am Sonntag mit einer Messe.
Ausgehend von dem Vorbereitungsdokument "Instrumentum Laboris" hatten die Bischöfe in den vergangenen Wochen in 13 nach Sprachen geordneten Kleingruppen rund um das Thema Ehe und Familie diskutiert und Änderungsvorschläge erarbeitet.
Intensiv gerungen wurde vor allem über die Frage der Zulassung zivil wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion. Die deutsche Sprachgruppe spricht sich in ihrem einstimmig verabschiedeten Papier für die Zulassung in Einzelfällen und über den "Weg der Besinnung und der Buße" aus.
Anders als ein Konzil hat die Synode in der katholischen Kirche nur beratende Funktion. Der Papst entscheidet, ob und wie er die Vorschläge des Abschlussdokuments in Kirchenrecht umsetzt. Unklar ist, ob und wann das Dokument veröffentlicht wird.
Zwischenberichte Arbeitsgruppen
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« Antwort #166 am: 25. Oktober 2015, 09:57:38 »
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Familiensynode in Rom: Niederlage für die Thesen der Kardinäle Kasper, Marx & Co.
Veröffentlicht: 25. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble |
Mathias von Gersdorff

Gestern Abend veröffentlichte der Vatikan den Schlussbericht der Familiensynode, über den am selben Tag abgestimmt wurde. Alle 94 Punkte erhielten die notwendige 2/3- Mehrheit.

Diese „Relatio finale“ ist kein lehramtliches Dokument, sondern ein Empfehlungsschreiben der Synodenväter an den Papst. Dieser kann den Text in der Art und Weise verwenden, wie er es für richtig hält. Er könnte den Schlussbericht also auch komplett ignorieren, wovon allerdings nicht auszugehen ist.

Der Text ist sehr lang und komplex. Er behandelt die mannigfaltigen Probleme moderner Familien auf der ganzen Welt. Eine richtige Einschätzung bedarf also einer ruhigen Lektüre und eines sorgfältigen Studiums.

Was die Agenda der “reformerischen” deutschen Delegation anbelangt, kann jetzt schon gesagt werden, dass die deutsche Vertretung (Kardinal Marx, Erzbischof Koch und Bischof Bode) einen kräftigen Dämpfer erhalten hat.

Wie hier schon mehrfach ausgeführt wurde, gehörte die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz klar zum progressistischen Flügel und brachte eine markant liberale Agenda im Gepäck mit nach Rom; sie erreichte aber wenig. Die Vorschläge von Kardinal Walter Kasper wurden im Schlussbericht praktisch nicht berücksichtigt, wenngleich einige Medien das Gegenteil behaupten.

Vor allem enthält das Dokument keine generelle Aussage zur Frage der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur hl. Kommunion.  Foto T. Schirrmacher

Das wichtigste Ziel der deutschen Seite war von vornherein, eine allgemeine und möglichst liberale Regel in der Frage der Zulassung dieser Personen zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie zu finden.

Doch ob wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zugelassen werden dürfen, ist im Text direkt nicht erwähnt.

Allerdings übernimmt der Schlussbericht den Vorschlag der deutschen Sprachgruppe, den Themenbereich „gescheiterte Ehen“ dem „forum internum“ zu überlassen (§ 84 ff). Das bedeutet, dass diese Betroffenen ihre konkrete Situation mit dem Beichtvater und ggf. mit dem Ortsbischof besprechen sollen.



Rein theoretisch  –  das ist der Knackpunkt  –  existiert die Möglichkeit, dass jemand, der fortlaufend in schwerer Sünde lebt, sich subjektiv nicht in dieser Situation sieht. Dann könnten  –  weiter rein theoretisch gesprochen  –  solche Personen eventuell zu den Sakramenten zugelassen werden. Aus der „Relatio finale“ folgt das aber nicht unmittelbar. Das müsste so (hinein-)interpretiert werden.

Diesen Umstand könnten modernistische Bischöfe zum Anlass nehmen, eine sehr liberale Praxis zuzulassen (was vielerorts in Deutschland ohnehin schon der Fall ist). Das wäre allerdings entsprechend der „Relatio finale“ ein klarer Missbrauch des Konzepts „forum internum“.

Es geht also letztendlich um die Auslegung. Es ist davon auszugehen, dass in nächster Zeit manches zu diesem Thema publiziert wird.

Die Paragraphen, die diesen Sachverhalt behandeln, sind lang, kompliziert und mit vielen Zitaten aus dem Kirchenrecht bespickt. Die Mitglieder des Redaktionskomitees wollten wohl verhindern, dass man ihnen vorwirft, sie hätten eine laxe Disziplin in der Spendung der Sakramente gefördert.

Die Frage der Homosexualität wurde nur am Rande behandelt. Es gab schlichtweg kein entsprechendes Klima, um dieses Thema zu erörtern.

Wie die deutschen Bischöfe nun reagieren, muss abgewartet werden. Eigentlich können sie gar nichts unternehmen, solange sich der Papst nicht äußert. Auf der Pressekonferenz der deutschen und österreichischen Teilnehmer am 24. Oktober jedenfalls vermittelten Marx, Koch und Bode nicht den Eindruck, dass sie nun auf Biegen und Brechen herumtricksen würden, um doch noch ihre Agenda durchsetzen zu können.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Buchautor; er leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt und die Internetseite “Kultur und Medien online”
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« Antwort #167 am: 29. Oktober 2015, 08:09:01 »
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Warum sich die Medien kaum für das eigentliche Synodenthema interessieren
Veröffentlicht: 28. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble |
Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Papst Benedikt XVI. hat in seinem Abschiedsgespräch mit den Priestern der Diözese Rom u.a. über seine Erfahrungen mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil und dem Unterschied des Konzilsablaufs in der Aula und dem, was die Medien daraus gemacht haben, gesprochen. Ähnliches kann man über die Bischofssynode 2014 und 2015 berichten. 0000009699_3

Die Medien versuchten die Deutungshoheit über die Synode zu erringen, um ihre kirchenpolitischen Ziele zu erreichen. Die restriktive Informationspolitik in der zweiten Sitzungsperiode erschwerte das sichtlich.

Das Synodenthema „Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ ist bedeutsam für eine humane Zukunft der Menschen; es gäbe Stoff für eine Fülle von Artikeln.


Was die Medienvertreter aus Deutschland primär interessierte, waren die Gleichsetzung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe und der Kommunionempfang geschiedener Wiederverheirateter. Schwester Lucia von den Fatima-Seherkindern hat einmal gegenüber Kardinal Caffara von Bologna geäußert: „Der Endkampf wird um die Familie gehen“.

Das Synodenthema selber interessierte die Medien kaum. Worum es bei der Frage im Kern geht, nämlich um das Wort Christi „Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen“, wurde vernebelt.

Die Ehelehre der katholischen Kirche wurde zur „gegenwärtigen Disziplin“ bzw. zur „Doktrin“ heruntergemacht. Jene, die sich für das Wort Gottes einsetzen, wurden als „konservative-traditionalistische Bewahrer“ apostrophiert, die im Gegensatz zu den Reformen standen, die der Kirche ein „menschenfreundlicheres Antlitz verpassen“ wollten. 0018

Da war es gut, dass sich Bischöfe von Osteuropa und insbesondere aus Afrika Belehrungen von einigen stromlinienförmig angepassten Bischöfen an den Zeitgeist mit einer desolaten pastoralen Situation in ihren Diözesen bereits im Vorfeld der Synode verbaten.

Ein aufschlussreiches Wort der „Reformer“ war u.a. „Was soll eine Synode bewirken, die das wiederholt, was bisher immer schon gesagt wurde“. Vielleicht sollten diese Herren einmal darüber nachdenken, dass die 10 Gebote seit den Zeiten Moses oder das Vater-Unser seit Jesus Christus immer wieder neu gesprochen und überdacht wird.

Die Strategie der Medien beackerte in der öffentlichen Meinung einen gut bestellten Boden. Der Bildungsstand über die christliche Ehe ist aufgrund des vielfachen Versagens in der Weitergabe des Glaubens in Elternhaus, Religionsunterricht, Predigt und Katechese so parterre, dass die Medien durchaus auf Resonanz stießen.

Die „Herde“ ist in diesem Sinne gut konditioniert. Und die Medien verstehen sich auf ihr Handwerk. Zu Wort kommen jene, die ihre Ziele vertreten.

Ein Beispiel: Zur Familiensynode wurden auch Ehepaare eingeladen. In den Medien kamen die angepassten zu Wort. So wurde ein deutsches Ehepaar als „bodenständige Berater der Bischöfe“ vorgestellt, die „Tacheles gerade über Sexualität“ redeten. (Augsburger Allgemeine Zeitung, AZ vom 22.10.15) abtei-ettal-startseite_01

Es waren jene, die, wie der Verfasser meinte, „in den zölibatären Klerikerkreisen den Praxis-Check einspeisten“. Er Professor für Moraltheologie, sie Gymnasiallehrerin. Ihr Statement: „Wiederverheiratete geschiedene Christen dürften nicht von ihrem Versagen her betrachtet werden. Dies drohe nämlich den Blick für die ‚großen Potentiale kirchlicher Versöhnung und sittlicher Verantwortung‘ zu verstellen“.

Es wäre interessant, was auf so gestelzte Phrasen ein katholischer Denker wie Robert Spaemann in seiner klaren Diktion antworten würde. Aber solche Katholiken werden wohlweislich nicht befragt. Der Verfasser des Artikels meint, er könne das Gewicht des „bodenständigen“ Synodenberaters verstärken, wenn er ihn als ehemaligen Geschäftsführer der bischöflichen Studienförderung Cusanus-Werk und als Generalsekretär von „Missio“ Aachen mit Erfahrungen von der Würzburger Synode (1972 bis 1975) präsentierte.

Vom Cusanus-Werk ist bekannt, dass es auch von Annette Schavan geleitet wurde und Oskar Lafontaine zu seinen renommierten Schülern zählte. Von „Missio“ Aachen weiß man, dass sie viel für Entwicklungshilfe tut. Die Beschlüsse der Würzburger Synode wurden, wohl nicht ohne Grund, von Rom nie anerkannt.

Die römische Bischofssynode nahm nicht den von vielen Medien erhofften Verlauf. Bezeichnend ist die Überschrift über einen Artikel der Augsburger Zeitung vom 22.10.15 mit „Viel Lärm um nichts“. Es heißt: „Die Bischofssynode zeigt, dass die katholische Kirche auf der Stelle tritt…“. christus

Der Ärger des Verfassers ist spürbar: „Die am Sonntag zu Ende gehende Synode als Beratungsgremium sollte das Forum für diesen Wandel sein. Der Plan ging nicht auf. Die Bewahrer haben sich durchgesetzt… Die Kluft zwischen Wirklichkeit und Lehramt wurde offenbar… Die von Franziskus und den Reformern erhofften Öffnungen blieben jedoch aus…

Dass einige Diskussionsgruppen nun die Berufung einer Kommission zur Klärung dieser Frage oder gar ein ökumenisches Konzil vorschlagen, zeigt, dass die Kirche auf der Stelle tritt. Weniger der offizielle Titel der Synode ‚Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute‘ wäre ein passendes Motto für die Versammlung gewesen, sondern ‚viel Lärm um nichts‘. Die katholische Kirche ist heute etwa so klug wie vor zwei Jahren“.

Der Autor versucht nun zu retten, was nicht zu retten ist. Er versucht, den Papst zu instrumentalisieren und schreibt:

„Franziskus’s Ziel war es, einen Prozess anzustoßen, an dessen Ende die katholische Kirche in einem anderen Licht erscheint… Man darf aber den Papst nicht unterschätzen. Franziskus lässt sich auch durch Widerstände nicht beirren. Außerdem verfügt der Papst über ein Instrument, das… als ‚Big Bazooka‘ bezeichnet wird, also als durchschlagende Waffe… Die Bazooka des Papstes heißt Dezentralisierung“.

Die Dezentralisierung bringt der Artikelschreiber dann in Verbindung mit Homosexualität und wiederverheiratete Geschiedene. Nun sind beide Fragen in der katholischen Kirche für die gesamte Weltkirche klar geregelt, so dass sie nicht in der Ortskirche A freihändig anders gehandhabt werden können als in der Ortskirche B. Die „durchschlagende Waffe Bazooka“ erinnert ein wenig an die im Führerbunker versprochenen Wunderwaffen von 1945. Das Ende ist bekannt.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Dachverband “Forum Deutscher Katholiken” und die Monatszeitschrift DER FELS
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Antw:Wird die Bischofssynode nicht ein neues Schisma in der Kirche hervorrufen
« Antwort #168 am: 05. November 2015, 08:08:01 »
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Kardinal Kasper stößt Debatte um Kommunion für geschieden Wiederverheiratete erneut an
Veröffentlicht: 4. November 2015 | Autor: Felizitas Küble | 

Wie zu erwarten war, gab es in der vergangenen Woche viele Stellungnahmen und Kommentare zur Familiensynode, die am 25. Oktober 2015 endete. Die meisten beschäftigten sich mit dem Schlussbericht, der “Relatio finalis”, die am 24. Oktober der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.


Die größte Aufmerksamkeit erhielten die Paragraphen 84, 85 und 86. In diesen geht es um die „wiederverheirateten Geschiedenen“, wohl das wichtigste Reizthema vor und während der Synode.
 
In der Diskussion um diese Paragraphen geht es vor allem um die Frage, ob laut Schlussbericht die wiederverheirateten Geschiedenen in gewissen Fällen die Kommunion empfangen dürfen. Die „Relatio finalis“ ist wohlgemerkt kein lehramtliches Dokument mit irgendeiner Verbindlichkeit.

Der Bericht ist lediglich ein Schreiben mit Empfehlungen an den Papst. Dieser kann den Text in der Art und Weise verwenden, wie er es für richtig hält.
 

Die Stellungnahmen zu den umstrittenen Paragraphen 84, 85 und 86 fielen recht unterschiedlich aus.
 
Kardinal George Pell meinte in einem Interview mit dem Vatikanisten Edward Pentin, aus dem Schlussbericht ließe sich keine Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zum Tisch des HERRN ableiten. Das Dokument müsse im Rahmen der katholischen Ehe- und Sexuallehre gelesen werden, weshalb die Kommunion für diese Fälle ausgeschlossen ist.
 
Kardinal Raymond Leo Burke dagegen meinte, der Text sei undeutlich und sogar missverständlich. Insbesondere was die Unauflöslichkeit der Ehe betrifft, also ein wesentliches Element der katholischen Lehre, sei das Dokument defizitär.
 

Die Delegierten der Deutschen Bischofskonferenzen, Kardinal Marx, Erzbischof Koch und Bischof Bode, äußerten sich in eher vorsichtiger Form. Sie sagten, die Tür für die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen sei durch die Synode nicht völlig geschlossen worden.
 
Die Stellungnahmen bewegen sich im Allgemeinen zwischen diesen drei Positionen.
 
Inmitten dieser Debatte gibt der deutsche Kardinal Walter Kasper – seit bald zwei Jahren die Ikone des Progressismus in dieser theologischen Auseinandersetzung – eine Stellungnahme ab, die aufhorchen lässt:
 
„(Die Synode) öffnete sozusagen die Tür für die Zulassung in Einzelfällen der wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramenten; sie durchschreitet diese Tür jedoch nicht“. (Rede zum 75. Geburtstag von Bischoff Mussinghoff)
 
Unwillkürlich stellt man sich die Frage, wieso diese Tür offen ist und wieso man sie nicht durchschreiten darf?
 
Falls der deutsche Kardinal es ernst meinte, ist die einzig mögliche Antwort auf diese Frage: Der Schlussbericht verlegt die Entscheidung über die Zulassung zur Kommunion ins “forum internum”, also ins Gespräch des Betroffenen mit dem Beichtvater. Der objektive Zustand (also die Tatsache, dass man nach der Scheidung wieder geheiratet hat), erscheint nebensächlich.
 

Was Kaspers Intention betrifft, so kann seine Stellungnahme als Einladung an die progressistischen Theologen gedeutet werden, aktiv zu werden. Sie sollen nun in die Debatte einsteigen und diese Interpretation der “Relatio finalis” argumentativ verteidigen.
 
Quelle und vollständiger Text des Artikels hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2015/11/kardinal-kasper-stot-debatte-um.html
 
 
 
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Papst-Schreiben zu Ehe und Familie: Himmel, Hölle, hm

Von Hans-Jürgen Schlamp, Rom



Mehr Verständnis, mehr Verzeihen - das päpstliche Lehrschreiben zu Ehe, Familie und Sexualität ist versöhnlich, es fehlt aber etwas Entscheidendes.


"Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche." So beginnt das päpstliche Lehrschreiben "Amoris Laetitia - Die Freude der Liebe", das der Vatikan veröffentlicht hat. Die neun Kapitel, 325 Abschnitte und insgesamt 260 Seiten sollten eigentlich eine jahrelange Diskussion in der katholischen Kirche über Sexualität, Moral und menschliches Miteinander abschließen. Aber das tun sie nicht.

 Tatsächlich weicht das Schreiben von Papst Franziskus alte, überlieferte Verbote weiter auf. Es ist versöhnlich - wer jedoch mehr Klarheit erwartet hatte, wird enttäuscht, denn am Status quo rüttelt der Pontifex nicht.

Die Ehe ist und bleibt für die katholische Kirche unauflöslich. Die zweite Ehe nach einer Scheidung gilt somit weiterhin als eine Sünde. Homosexuelle Paare sind in der katholischen Morallehre auch künftig nicht akzeptabel. Empfängnisverhütung bleibt auch in Zeiten des populären, weltoffenen Papstes eigentlich verboten. Aber, so hatte Franziskus es schon vor seinem Amts Text allgemeinverständlich verkündet, auch katholische Paare müssten sich "nicht wie Karnickel vermehren". Empfohlen wird Enthaltsamkeit während der fruchtbaren Tage der Frau.

Verboten bleibt also verboten, aber: Der Argentinier Jorge Bergoglio plädiert für mehr Barmherzigkeit. Die Kirche soll Übeltätern mit Nachsicht und Liebe begegnen, nicht mehr mit unerbittlicher Härte. "Niemand darf auf ewig verurteilt werden, denn das ist nicht die Logik des Evangeliums!" Das ist die Leitlinie, die der 79-Jährige seinem Gefolge mit seinem Text verordnet. "Eine Kirche, die achtsam ist gegenüber dem Guten, das der Heilige Geist inmitten der Schwachheit und Hinfälligkeit verbreitet."

Für strittige Themen bedeutet das Folgendes:


◾ Homosexualität: In jedem Land, in jeder Region soll die Kirche spezifische Lösungen suchen, die Traditionen aber auch aktuelle Herausforderungen berücksichtigen und niemandem "unabhängig von dessen sexuellen Orientierungen Würde und Respekt versagen". Gleichgeschlechtliche Ehen lehnt die katholische Kirche weiterhin ab. Die Verbindung von Mann und Frau bleibt die katholische Norm.



◾ Ehen ohne Trauschein: Die verstoßen nach wie vor gegen katholische Grundwerte, sollen aber im Lichte "der Liebe des Herrn" betrachtet und nicht ausgegrenzt werden. Sie sollen nicht akzeptiert, aber in "konstruktiver Art" mit den Betroffenen diskutiert werden.



◾ Zweitehen nach der Scheidung: Auch sie bleiben - kirchlich gesehen - Fehltritte. Aber die Betroffenen "sind keineswegs exkommuniziert", wie der Papst es schon vor seinem Lehr schreiben immer wieder gesagt hat. "Sie bleiben Teil der Kirche." Sie leben weiterhin in Sünde, nur dass die katholische Kirche, so Franziskus, die Sünder nicht mehr ausgrenzen, sondern ihnen helfen soll - auf dass sie ihre "Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche leben und immer mehr entwickeln". Etwa durch Gebete und gute Taten, aber auch durch "die Teilnahme an der Liturgie".


Die Kirche, resümiert Franziskus, sei "eine Art Feldlazarett": Sie müsse den Kranken helfen zu genesen. Das schlichte Beharren auf der reinen Lehre frustriere die Menschen und bewirke nichts. Wie die Hilfe allerdings im Detail aussehen soll, müsse vor Ort geregelt werden. Wegen der zahllosen Unterschiede konkreter Situationen sei klar, "dass man von der Synode oder von diesem Schreiben keine neue, auf alle Fälle anzuwendende generelle gesetzliche Regelung kanonischer Art erwarten durfte".

Das Schreiben dürfte die Reformer keinesfalls zufriedenstellen. Sie hatten dafür plädiert, wiederverheiratete Geschiedene nicht pauschal von der Kommunion auszuschließen. Aber auch die konservativen Kirchenvertreter sind über die Aufweichung vermutlich wenig glücklich.


 Aber: Was hätte der Papst denn anderes verkünden können? Als Oberhaupt einer Organisation mit mehr als einer Milliarde Mitglieder, in der ein Teil alles ändern und der andere Teil alles bewahren will. Einer Organisation, deren Mehrheit nicht in Köln oder Münster lebt, sondern in Lateinamerika. Deren konservativer Block nicht nur in Paderborn, sondern vor allem in Afrika beheimatet ist.
 
Und dann thematisiert Papst Franziskus Leidenschaft und Erotik. Demnach dürfen junge Priester hoffen, vom Zölibat befreit zu werden, eventuell, irgendwann. Die verordnete Ehelosigkeit der römisch-katholischen Gottesdiener führe mitunter zu einer "bequemen Einsamkeit", die den Kirchenmännern das Verständnis der Welt nicht eben leichter mache, hat Franziskus erkannt. In der orthodoxen Kirche, wo die Priester heiraten und Kinder zeugen dürfen, sei das nicht so. Aber auch hier fehlt eine konkrete Handreichung.

Dafür gibt Franziskus jungen, treu-katholischen Paaren mit Ehesakrament und Nachwuchs eine klare amtskirchliche Botschaft mit auf den Weg: Sie sollten sich mehr um ihre Kinder und Partner kümmern. So sei es ganz fatal, "wenn zur Essenszeit jeder mit seinem Mobiltelefon herumspielt oder wenn einer der Ehegatten einschläft, während er auf den anderen wartet, der sich stundenlang mit irgendeinem elektronischen Gerät die Zeit vertreibt". Stattdessen rät er ganz bodenständig: "Es ist gut, den Morgen immer mit einem Kuss zu beginnen."
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