• Garabandal ist die Folge von Lourdes und Fatima 5 1

Autor Thema: Garabandal ist die Folge von Lourdes und Fatima  (Gelesen 252776 mal)

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Offline vianney

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Antw:Garabandal ist die Folge von Lourdes und Fatima
« Antwort #48 am: 12. November 2014, 08:28:34 »
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Litanei zur Maria, Königin des Karmel



Litanei zu Maria, der Mutter des Karmel
 
Kyrie eleison, Christe eleison, Kyrie eleison.
 
Gott, Vater vom Himmel, erbarme Dich unser.
 Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme Dich unser.
 Gott, Heiliger Geist, erbarme Dich unser.
 Heilige Dreifaltigkeit, einziger Gott, erbarme Dich unser.
 
Jungfräuliche Gottesgebärerin, bitte für uns.
 Die Du von Elias prophetisch vorgesagt worden bist, –
 Patronin und Herrin des Karmel, –
 Königin und Zierde des Karmel, –
 Unsere Schwester und unsere Mutter,
 Beschützerin des Karmel, –
 Die Du uns mit dem heiligen Skapulier schützt, –
 Die Du in der Geschichte des Karmel stets gegenwärtig bist, –
 Selige Jungfrau vom Berge Karmel, –
 Ruhm des Berges Karmel, –
 Blume des Karmel, –
 Stern des Meeres, –
 Pforte des Himmels, –
 Unser Leben und unsere Hoffnung, –
 Süßeste Maria, –
 Mutter der Barmherzigkeit, –
 Mutter der schönen Liebe, –
 Mutter der göttlichen Gnade, –
 Jungfräuliche Mutter,
 Jungfrau mit reinem Herzen, –
 Unbefleckte Jungfrau, –
 Braut des heiligen Geistes, –
 Wohnung der heiligsten Dreifaltigkeit, –
 Reinstes Abbild der Kirche, –
 Die Du das Wort Gottes trägst, –
 Jungfrau, dem Worte zuhörend, –
 Wachsame Jungfrau, –
 Stille und verborgene Jungfrau, –
 Die Du im Herzen alle göttlichen Dinge bewahrst, –
 Die Du im Gebet verharrst,
Die Du tapfer im Dunkel des Glauben verharrst, –
 Die Du dem heiligen Geist immer gehorsam bist, –
 Die Du mit Christus bis zum Kreuze gehst, –
 Die Du voll Vertrauen die Auferstehung des Herrn erwartest, –
 Die Du mit Jesus in Schmerz und Freude vereint bist, –
 Vollkommene Jüngerin Deines Sohnes, –
 Erste unter den Armen ddes Herrn, –
 Demütige Dienerin des Herrn, –
 Vorbild in Gebet und Entsagung, –
 Vorbild in Kontemplation und Fürbitte, –
 Maria, liebende Gegenwart, –
 Die Du uns auf der Pilgerfahrt des Glaubens begleitest, –
 Führerin beim Aufstieg auf den Berg Karmel, –
 Königin des heiligen Skapuliers, –
 
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
 Herr, verschone uns.
 Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
 Herr, erhöre uns.
 Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
Herr, erbarme Dich.

V. Unsere Mutter und Königin vom Berge Karmel
 R. Gib und sein Zeichen Deines Schutzes.
 
Lasset uns beten:
 
Gott, aus Deiner Güte haben wir die unbefleckte Jungfrau maria als Mutter und Königin des Karmel erhalten, gib, daß wir auf Erden ihr getreues Abbild sein, wie sei stets über Dein Wort nachdenken und mit Ihrem Herzen die Brüder lieben und sie zu Christus ziehen mögen, indem wir für sie unser Leben geben. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
 
oder
 
Gott, Spender der heiligen Berufung, nimm uns in Deinen Dienst und gib, daß wir stets diesem Liebesbündnis treu sein mögen, das Deinem Willen die seligsten Jungfrau mit der ganzen Karmelfamilie in der Kirche geschlossen hat. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.
 
Gott, Du hast den Karmeliterorden mit dem Ehrentitel der Heiligsten Mutter Deines Sohnes, der immerwährenden Jungfrau Maria, geschmückt, gib in Deiner Huld, daß wir, die wir sie verehren und durch ihre Fürsorge geschützt sind, es verdienen mögen, die ewige Freude zu erlangen. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.
 
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Antw:Garabandal ist die Folge von Lourdes und Fatima
« Antwort #49 am: 13. November 2014, 08:22:24 »
 ()*kjht545

Was ist Buße?


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Buße ist ein entscheidendes Element des rettenden Glaubens und keinesfalls darf man es einfach als Synonym für Glauben beiseite schieben. Das griechische Wort für Buße ist metanoia von meta = nach, um und noeo = denken. Buchstäblich heißt es also »nachdenken« oder »umdenken«, doch hört hier die biblische Bedeutung nicht auf. Wenn im Neuen Testament metanoia steht, so geht es stets um die Veränderung der Absichten und besonders um die Abkehr von der Sünde.

 In dem Sinne, wie Jesus dies Wort gebrauchte, verlangt Buße eine Absage an das alte Leben und eine Hinwendung zu Gott, um errettet zu werden. An einen solchen Gesinnungswechsel dachte Paulus, als er die Buße der Thessalonicher beschrieb: »… wie ihr euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt habt, dem lebendigen und wahren Gott zu dienen« (1Thes 1,9). Hier erkennen wir drei Elemente der Buße: die Hinwendung zu Gott, das Abwenden vom Bösen und die Absicht, Gott zu dienen. Kein Gesinnungswandel kann mit wahrer Buße bezeichnet werden, der nicht diese drei Elemente enthält.

Die einfache, allerdings viel zu oft übersehene Tatsache lautet: wirklicher Gesinnungswandel wird notwendigerweise einen Wandel im Verhalten hervorbringen.

Buße ist nicht nur Scham und Leid wegen der Sünde, obwohl wahre Buße stets ein Element wie Zerknirschung beinhaltet. Sie ist die Umorientierung des menschlichen Willens, die entschlossene Entscheidung, der Ungerechtigkeit den Rücken zu kehren und statt dessen der Gerechtigkeit nachzustreben. Auch ist die Buße kein menschliches Werk. Sie ist, wie alle Teile der Erlösung, eine souverän verliehene Gabe Gottes.

Die frühe Kirche nahm die Echtheit der Bekehrung des Kornelius wahr und schloß daraus: »Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße zum Leben gegeben« (Apg 11,18; siehe Apg 5,31). Paulus schrieb dem Timotheus, er solle die Widersacher in Sanftmut zurechtweisen, »ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit« (2Tim 2,25). Wenn Gott es ist, der die Buße gewährt, so kann man sie nicht als Menschenwerk betrachten.

Vor allem ist die Buße nicht ein Versuch, das Leben eines Menschen vor seiner Bekehrung in Ordnung zu bringen. Der Bußruf ist nicht die Aufforderung, die Sünden zu bereinigen, bevor man sich im Glauben zu Christus wendet. Vielmehr soll man dadurch auf seine Gesetzlosigkeit gestoßen werden und diese hassen, ihr den Rücken zuwenden und zu Christus fliehen, Ihn annehmen und sich Ihm von ganzem Herzen ergeben. Wie J.I. Packer schreibt: »Die Buße, die Christus von Seinen Leuten fordert, besteht in der entschiedenen Ablehnung all dessen, was Seine Ansprüche an unser Leben einschränken will.«

Buße ist auch nicht nur eine verstandesmäßige Aktivität; wahre Buße beansprucht den Verstand, die Gefühle und den Willen. Geerhardus Vos schreibt: »Die Vorstellung unseres Herrn von der Buße ist so tiefgreifend und umfassend wie Sein Verständnis von der Gerechtigkeit. Von den drei Ausdrücken, die im griechischen Evangelium zur Beschreibung dieses Vorgangs benutzt werden, betont einer (metamélomai) das gefühlsmäßige Element der Trauer und des Kummers wegen des bisherigen bösen Lebens (Mt 21,29-32); ein zweiter drückt die Umkehr unseres ganzen Denkens aus, metanoéo (Mt 12,41; Lk 11,32; 15,7.10); der dritte bezeichnet den Wechsel der Lebensrichtung, weil jetzt ein Ziel durch ein anderes ersetzt worden ist, epistréphomai, (Mt 13,15 und Parallelen; Lk 17,4; 22,32). Buße ist nicht auf das Herz allein beschränkt, sondern erfaßt den ganzen Menschen, seinen Verstand, seinen Willen und seine Zuneigungen.

Noch einmal: In dem neuen Leben, das der Buße folgt, ist die absolute Oberhoheit Gottes das beherrschende Prinzip. Wer Buße tut, wendet sich von dem Dienst gegenüber dem Mammon und dem eigenen Ich ab, um jetzt Gott zu dienen.« Intellektuell beginnt die Buße mit der Sündenerkenntnis, dem Begreifen, daß wir Sünder sind, daß unsere Sünden den heiligen Gott beleidigen; dann wird auch klar, daß wir persönlich für unsere Schuld verantwortlich sind. Soll die Buße zur Errettung führen, so gehört dazu auch die Erkenntnis, wer Christus ist und damit verbunden beginnen wir zu verstehen, daß Er das Recht hat, über unser Leben zu regieren.

Gefühlsmäßig ist echte Buße oft mit einem überwältigenden Gefühl des Kummers verbunden. Dieser Kummer ist an und für sich keine Buße. Judas zum Beispiel fühlte Reue (Mt 27,3), doch tat er keine Buße. Der reiche Jüngling ging traurig weg (Mt 19,22), aber das war auch keine Buße. In 2. Korinther 7,10 lesen wir: »Die Betrübnis Gott gemäß bewirkt eine nie zu bereuende Buße zum Heil.« Es ist schwer, sich eine echte Buße vorzustellen, zu der nicht auch Traurigkeit gehört, nicht Traurigkeit, weil man erwischt worden ist, auch kein Leid wegen der Konsequenzen, sondern das Gefühl der Angst, gegen Gott gesündigt zu haben.

Im Alten Testament zeigten sich die Büßer oft in Sacktuch und Asche, den Zeichen der Trauer (siehe Hi 42,6; Jona 3,5.6). Willensmäßig schließt die Buße eine Richtungsänderung, eine Transformation des Willens ein. Weit davon entfernt, nur ein Wechsel der Anschauungen zu sein, schafft sie Willigkeit – genauer gesagt, Entschlossenheit –, dem hartnäckigen Ungehorsam zu entsagen und sich dem Willen Christi zu ergeben. Auf diese Weise wird sich echte Buße unweigerlich in einer Veränderung des Verhaltens äußern. Diese Veränderung ist nicht die Buße selbst; aber sie ist die Frucht, die gewiß der Buße entspringt. Wo sich das Betragen nicht merkbar verändert hat, darf man nicht darauf vertrauen, daß wahre Buße stattgefunden hat (Mt 3,8; siehe 1Jo 2,3-6; 3,17).

Wirkliche Buße verändert den ganzen Menschen.

So schreibt D. Martyn Lloyd-Jones: »Buße bedeutet die Einsicht, daß du ein schuldiger, unreiner Sünder vor Gott bist, daß du den Zorn und die Strafe Gottes verdienst und in die Hölle gehörst. Sie bedeutet, daß du anfängst zu begreifen: Das Schreckliche, was man Sünde nennt, steckt in mir; aber ich möchte sie lossein; und dann wendest du der Sünde in all ihren Spielarten den Rücken zu. Du entsagst der Welt, einerlei, was das kostet, sowohl ihren Anschauungen als auch ihrer Handlungsweise, auch verleugnest du dich selbst und nimmst das Kreuz auf und folgst Christus nach. Deine dir Nächsten und Teuersten mögen dich einen Narren schelten, oder dir religiösen Wahn attestieren. Du magst finanzielle Nachteile einstecken; aber alles ist einerlei. Das ist Buße.«

Buße ist kein einmaliger Akt. Mit der Buße bei der Bekehrung beginnt ein fortschreitender, lebenslanger Prozeß des Bekennens (1Jo 1,9). Diese beständige aktive Bußhaltung bewirkt in uns den armen, trauernden und sanftmütigen Geist, von dem Jesus in den Seligpreisungen spricht (Mt 5,3-6). Er ist das Kennzeichen eines wahren Christen.

(aus "Lampen ohne Öl" von John MacArthur, erschienen bei CLV)

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"Samuel aber sprach zu Saul: Hat der HERR dasselbe Wohlgefallen an Schlachtopfern und Brandopfern wie daran, dass man der Stimme des HERRN gehorcht? Siehe, Gehorsam ist besser als Schlachtopfer und Folgsamkeit besser als das Fett von Widdern! Denn Ungehorsam ist [wie] die Sünde der Wahrsagerei, und Widerspenstigkeit ist [wie] Abgötterei und Götzendienst. Weil du nun das Wort des HERRN verworfen hast, so hat er dich verworfen, dass du nicht mehr König sein sollst!" (1. Samuel 15,22-23)

"Denn an Schlachtopfern hast du kein Wohlgefallen, sonst wollte ich sie dir geben; Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist; Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz, wirst du, o Gott, nicht verachten." (Psalm 51,18-19)

"Denn an Liebe habe ich Wohlgefallen und nicht am Opfer, an der Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern." (Hosea 6,6)

"Geht aber hin und lernt, was das heißt: »Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer«. Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße." (Matthäus 9,13)

"Jesus hörte, dass sie ihn ausgestoßen hatten, und als er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes? Er antwortete und sprach: Wer ist es, Herr, damit ich an ihn glaube? Jesus aber sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist es! Er aber sprach: Ich glaube, Herr! und fiel anbetend vor ihm nieder.


 

Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit die, welche nicht sehen, sehend werden und die, welche sehen, blind werden.


 

Und dies hörten etliche der Pharisäer, die bei ihm waren, und sprachen zu ihm: Sind denn auch wir blind? Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr blind wärt, so hättet ihr keine Sünde; nun sagt ihr aber: Wir sind sehend! — deshalb bleibt eure Sünde." (Johannes 9,35-41)

 
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Antw:Garabandal ist die Folge von Lourdes und Fatima
« Antwort #50 am: 14. November 2014, 08:19:51 »
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Die Bedeutung der Reue.
 
(1) Bitte beachten Sie die Wörterbuch-Definition von Reue: „reumütig; reuevoll über die Sünde oder Schuld, und bereit, Schadenersatz zu leisten.“ Die Römisch-Katholische Kirche definiert es wie folgt: „Jemand, der Sünde bekennt, und sich von der Kirchengewalt der auferlegten, disziplinarischen Strafe, unterwirft.“
 
Kommentar: Reue entsteht aus der verbotenen Praxis der Katholischen Kirche, und die meisten Wörterbuch-Definitionen enthüllen diese Verbindung. Die Worte Buße, reuig oder Reue erscheinen nirgendswo in der Bibel.
 
(2) Das Wörterbuch definiert ‚bereut ‘folgender Weise: „Selbstvorwurf, Schuldgefühl, oder Reue für das vorherige Verhalten zu fühlen; Änderung jemandens Meinung hinsichtlich der vorherigen Handlung, infolge von Unzufriedenheit hierzu; seine Sünde oder Schuld so zu bereuen, daß man sein Leben für ein Besseres ändern will.“
 
Kommentar: Diese Definition steht der Bedeutung des in der Bibel gebrauchten Begriffs viel näher. Die Begriffe „bereuen,“ und „bedauern“ sind 72mal in der Bibel zu finden.
 
Das ‚Hastings ‘Wörterbuch der Bibel enthält ebenfalls nützliche Einblicke dieses Themas:
 
"Das Bedauern über die Sünde wird durch 'die Umkehrung' oder 'Rückkehr' [im OT] allgemein ausgedrückt. Bedauern (bereuen) [im NT] wird auch als 'eine unentbehrliche Bedingung der Erlösung betrachtet.' Das [griechische] Wort verwendete normalerweise (metanoia), es heißt wörtlich 'Änderung der Meinung.'
 
Die Änderung ist jedoch dasjenige, an dem nicht nur das Intellekt, sondern die ganze Natur (das Verstehen, die Zuneigungen, der Wille), mit einbezogen sind. Es ist solch eine veränderte Ansicht von Gott, und der Sünde, daß es mit sich einen tief empfundenen Kummer über die Sünde, dessen Eingeständnis, und die entscheidende Abkehrung davon trägt, und die Hinwendung zu Gott und Seine Rechtschaffenheit bringt."
 
Das Tiefe Bedauern – Ein Geschenk Gottes
 
(1) Ist tiefes Bedauern (für den Rest dieser Lektion mit ‚Reue ‘bezeichnet, obwohl es viel tiefer sein muß) eine Gemütsverfassung, die man beschließt, anzunehmen, oder ist es ein Geschenk Gottes? Apostelgeschichte 5:31.
 
Kommentar: Bemerken Sie den Begriff, „Israel die Reue zu geben.“ Das zeigt, daß Gott Israel die Reue gegeben hat – und nicht, daß die Israeliten es durch ihre eigene Initiative entwickelt hatten.
 
(2) Als der Apostel Petrus berichtete, wie ihm gezeigt wurde, daß Gott auch den Nichtjuden die Umkehr zum ewigen Leben geöffnet hatte, begannen sie ihr eigenes Bereuen? Apg. 11:18.
 
Kommentar: Wie mit Israel wurde auch hier die Reue von Gott gewährt.
 
(3) Als der Apostel Paulus Timothy anwies, daß der Diener Gottes nicht streiten, sondern gewandt und geduldig unterrichten muß, wenn er diejenigen anweist, die sich gegen ihn setzen. Wie weit wurde diese Vorsichtsmaßnahme praktiziert? II Timothäus 2:25.
 
Kommentar: Hier finden wir dieselbe Bedingung, in der Gott den Menschen die Reue gibt, im Vergleich zu den Personen, die es sich selbst ausarbeiten. Etwas Gegebenes ist ein Geschenk. Die Reue ist ein Geschenk Gottes. Jedoch sehen wir eine andere Verbindung, die früher erwähnt wurde – Reue, die begleitet mit der Anerkennung der Wahrheit oder der Öffnung des Verstandes, begleitet wird. Gott gewährt häufig diese Geschenke zur gleichen Zeit.
 
(4) Gibt Gott den Menschen je die Reue als Resultat ihrer eigenen Tugend in der Suche nach der Wahrheit? Römer 2:4.
 
(5) Wie reagiert Gott und die Engel, wenn jemand auf das Geschenk der Reue (Bekehrung) von Gott positiv reagiert? Lukas 15:7.
 
Kommentar: Dies ist Anlaß zu Freude und Jubel. Der Satz am Ende von Vers 7, "nur Personen, die keine Reue brauchen" kann nur diejenigen bezeichnen, die bereits bereut haben.
 
Die Notwendigkeit zur Bekehrung (Reue) Anerkennen
 
(1) Wenn Gott den Geist öffnet und Reue erteilt, warum ist es so oft ein Kampf, den Einflüssen dieser Welt nicht mehr zu erliegen? Römer 8:7; Jeremia 17:9.
 
Kommentar: Die menschliche Natur, die Satans Natur ist, widersteht den Wegen Gottes – weil der natürliche, fleischliche Geist feindselig Gott gegenüber ist. Dieser Kampf wird durch die Tatsache kompliziert, daß der menschliche Geist besonders hinterlistig und hemmungslos böse ist.
 
(2) Obwohl Hiob seine eigene Gerechtigkeit zunächst verteidigt, was war seine Meinung über sich selbst nachdem er in einen reuigen Zustand des Geistes kam? Hiob-42:6.
 
Kommentar: Es ist wichtig zu erkennen, daß, obwohl Hiob durch den Teufel angegriffen, zu Unrecht von seinen Freunden beschuldigt, und von Gott korrigiert wurde, bis er sich vor Gott demütigte und die Sinnlosigkeit seiner Existenz erkannte, erst dann war er in der Lage, Gott zu verherrlichen, anstatt sich selbst zu rechtfertigen. Reue ist wirklich ein Wunder, von Gott gewährt, so daß man anfangen kann, sich in der Art und Weise zu sehen, wie Gott uns sieht.
 
(3) Warum sollte jemand, dem Buße gewährt wird, zu seiner eigenen fleischlichen Natur Abscheu fühlen? Psalm 14:3; 39:5; Römer 07:18; 8:7.
 
(4) Als sich die Juden zu Pfingsten in A.D. 31 versammelten, sahen viele die Manifestation des Heiligen Geistes Gottes und hörten Peters ‘inspirierte ‘Mitteilung. Einige waren tief bewegt und fragten, was sie tun sollten. Was wurde ihnen gesagt, zu tun? Apostelgeschichte 2:38.
 
Kommentar: Tausende wurden damals getauft. Diese Juden verstanden bereits, den Sabbat und die Heiligen Tage zu halten, das Gesetz der sauberen und unreinen Tiere, und die fundamentalen Möglichkeiten sich selbst zu kontrollieren, doch mußten sie ihre fleischliche sündige Natur bereuen, wie jeder andere es tun muß.
 
(5) Ist Reue von toten Werken eine grundlegende Lehre Christi? Hebr. 6:1-2.
 
Kommentar: Hebräer 6:1-2 nennt sechs grundlegende Doktrinen, aufgeführt in chronologischer Reihenfolge als einen Überblick über den Prozeß der Erlösung. Sie bestehen aus (1) Reue von toten Werken, (2) dem Glauben an Gott (dazu gehört das Verständnis für die Existenz des wahren Gottes und daß Seine Versprechungen sicher sind), (3) Taufe, (4) Handauflegung (um den Heiligen Geist zu empfangen), (5) die Auferstehung der Toten (die zukünftige Hoffnung aller Christen) und (6) das Ewige Gericht (ewiges Leben für diejenigen, die überwinden).
 
Reue Umfaßt Umkehr Von Der Sünde
 
(1) Wenn man bereut, von wessen Lebensweise kehrt er um? Hezekiel 33:9; 14:6; Sprüche 16:25.
 
Kommentar: Reue bedeutet die Änderung unseres eigenen Denkens und Tuns—der Art und Weise, der wir natürlich dazu neigen, zu folgen.
 
(2) Warum fand Esau keinen Platz für die Reue, obwohl er mit Tränen nach ihr suchte? Hebräer 12:17.
 
Kommentar: Bekehrung bedeutet Änderung, und dies beinhält immer eine Veränderung des Denkens. Esau bedauerte seine Tat, sein Erstgeburtsrecht eingetauscht zu haben. Seine Reue war nur Trauer über seinen begangenen Fehler—keine Änderung in der Richtung seines Lebens, sich von der Sünde abzuwenden, und Gott zu folgen.
 
(3) Ist Gott bereit, Gnade und Vergebung denjenigen anzubieten, die sich von ihren früheren Sünden abkehren? Hesekiel 18:21-22.
 
(4) Warum ist Gott bereit Bekehrung sowohl für Israel sowie der ganzen Menschheit zu gewähren? Hesekiel 18:30.
 
Kommentar: Der letzte Teil des Verses 30 liest, „daß es euch nicht ein Anstoß zur Missetat werde“. Dies zeigt Gottes Sorge für die ganze Menschheit.
 
(5) Was sagte Johannes der Täufer den Scharen, die zu ihm kamen, um getauft zu werden? Lukas 3:8.
 
Kommentar: Um „Früchte würdig der Buße“ hervorzubringen, heißt es Beweise zu zeigen, daß man dabei ist, sich zum Besseren zu ändern. Dies geschieht durch gewissenhaftes Bemühen, sich von der Sünde zur Gerechtigkeit zu wenden.
 
(6) Was sind einige der Beispiele, die Johannes der Täufer bereit stellte, um seinen Standpunkt „Früchte würdig der Bekehrung,“ oder Beweis einer Richtungsänderung, zu erklären? Lukas 3:10-14.
 
Kommentar: Als das Volk Johannes fragte, was sie tun sollten, beauftragte er sie, bereit und willens zu sein, Notwendigkeiten in Kleidung und Nahrung mit denjenigen, die in Not seien, zu teilen. Er zeigte ihnen ihre Verantwortung, sich auf die Bedürfnisse anderer zu konzentrieren, im Gegensatz zu egoistischen Anliegen.
 
Er beauftragte die Zöllner oder die Steuereintreiber gewissenhaft und ehrlich in ihrer Sammlung von Steuern zu sein. Ebenso ermahnte er die Soldaten keine Gewalt anzuwenden oder falsche Anklagen gegen das Volk zu bringen, und zufrieden mit ihrem Lohn zu sein.
 
Er war dabei, eine radikale Wende vom üblichen Verhalten derjenigen zu erziehlen, mit denen er sprach. Die Leute waren von Natur aus, egoistisch und nach innen konzentriert; die Zöllner hatten eine außergewöhnliche Voreingenommenheit, wie sie die erhobenen Steuern einbrachten; die Soldaten flößten den Bürgern Angst ein mit ihrer Gewalttätigkeit und falschen Anklagen, weil sie unzufrieden mit ihren eigenen Löhnen waren.
 
Johannes verlangte nie, daß die Leute nur so „bereuten,“ wie einige vage theologische Begriffe vorübergehende Reue fordern. Er beauftragte sie, ihre Art und Weise, wie sie ihre Angelegenheiten ausführten, und so wie sie lebten, zu ändern.
 
(7) Außer bereuen und sich von der sündigen Natur abzuwenden, können wir weiterhin unsere Zuneigung auf die Welt setzen? I. Johannes 2:15-17.
 
(8) Auf was muß man seine Zuneigung festlegen, nachdem man zu tiefst seine Handlungen bereut hat? Kolosser 3:1-4.
 
(9) Hat Israel immer auf Gott gehört und Seine Warnungen, sich zu bekehren und ihr Leben zu ändern, befolgt? Sacharja 1:4.
 
(10) Was bringen die Nationen des modernen Israels über sich selbst,weil sie nicht bereuen und sich nicht von ihren eigenen Wegen abwenden? Amos 4:11-12; 5:1-3.
 
Kommentar: Diese Verse gelten für eine noch zu erfüllende Prophezeiung. Wegen Israels Weigerung, ihre eigenen Wege zu ändern, ihre Strafe und Züchtigung wird von Gott kommen, wo nur ein Zehntel der Bevölkerung überleben wird, und die Ankunft des Reiches Gottes erleben werden. Die überwiegende Mehrheit wird an Hunger, Krankheit, Naturkatastrophen, Krieg und Gefangenschaft sterben. Ihr Ungehorsam wird sich als ihr Ruin entwickeln (Ezek. 18:30). Viele vom Rest der Menschheit werden ebenfalls während den kommenden Endzeit-Katastrophen leiden. Jedoch ist die Bekehrung immer noch eine Option; und diejenigen, die Gottes Weg mit ihrem ganzen Willen und Sein suchen, werden von der schlimmen Stunde der Prüfung geschützt werden, die über die ganze Welt (Ofbg. 3:10) kommen wird.
 
Bekehrung als Lebensweise
 
(1) Wenn jemand soweit fortgeschritten ist, seine eigene fleischliche Natur zu verabscheuen, und versucht, Gottes Weg zu folgen, was beauftragt ihn die Bibel zu tun? Apg. 2:38.
 
Kommentar: Wie bereits erwähnt, ist dies die Sequenz, die Gott etabliert hat, daß man den Heiligen Geist empfangen, und ein wahrer Christ werden kann. Die Reue (Bekehrung) muß der Taufe vorausgehen, der der Empfang des Heiligen Geistes folgt.
 
(2) Ist dieser Prozeß der Bekehrung ein einmaliges Ereignis, das vor der Taufe stattfindet, oder ist es etwas, das ein wahrer Christ als Lebensweise üben muß? Epheser 4:31-32.
 
Kommentar: Paul ermahnte Christen, alle Bitterkeit, Zorn, Wut, Geschrei und Böse Rede abzulegen. Vers 32 zeigt, daß sich Christen von ihrer früheren Lebensweise abkehren (sich ändern und/oder ihr LEBEN bereuen) müssen. Reue ist nicht vollständig, wenn man getauft wird—Der Zustand der Reue (Bekehrung) muß das ganze Leben hindurch gehalten werden.
 
(3) Passiert es, daß konvertierte Christen gelegentlich – ohne Absicht -entgleiten und sündigen? I. Joh. 2:1-3.
 
Kommentar: Obwohl man "nicht sündigt" und die zehn Gebote Gottes als eine Art Lebensweise hält, ist es möglich zu entgleiten und zu sündigen?
 
(4) Gibt es einige konvertierte Leute, die nie in Sünde entgleiten und stolpern? I Joh. 1:7-10.
 
Kommentar: Die Antwort ist ein klares NEIN. Jeder wahre Christ sündigt manchmal.
 
(5) Da Gott bereit ist, denen zu verzeihen, die bereuen und Vergebung suchen, sollte diese Methode nicht größere Furcht verdienen, als wenn Gott eine „genaue Liste“ jeder begangenen Verletzung des Gesetzes aufbewarte? Psalm 130:3-4.
 
Kommentar: Dieses Prinzip zeigt viel darüber, wie Gott von uns erwartet, Seine Vergebung zu schätzen. Die Reue, die wir Gott gegenüber zeigen (Apg. 20:21); muß uns dazu führen, in Dankbarkeit und tiefem Respect Ihm gegenüber, zu wachsen.
 
Bekehrung Erzeugt Verzeihung
 
(1) Welche Haltung akzeptiert Gott, wenn man Vergebung sucht? Psalm 51:16-17.
 
Kommentar: Gott möchte, daß wir trauernd und zu tiefst betrübt vor Ihn kommen, wenn wir gesündigt haben.
 
(2) Spricht Gott jemandens zerknirschten Geisteszustand an, wenn man bis zu dem Punkt bereut, daß dies Seine persönliche Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt? Jesaja 66:1-2.
 
Kommentar: Gott erklärt, daß die Dinge seiner Schöpfung, einschließlich Seinem Thron im Himmel, und der Erde, nicht Seine Aufmerksamkeit so sehr betätigen, wie ein Mensch, der mit zerknirschtem Geist zu Ihm kommt, und der vor Seinem Worte zittert. Eine wahrhaft reuige und bescheidene Haltung gebietet Gottes besondere Aufmerksamkeit.
 
(3) Ist Gott mehr bereit, jemanden mit einem zerknirschten Geist zu vergeben, als demjenigen, der seine eigene Gerechtigkeit verteidigt? Lukas 18:9-14.
 
Kommentar: Der Pharisäer in dieser Parabel lobte seinen eigenen Erfolg in seiner Gerechtigkeit, während er diejenigen verurteilte, die er glaubte, zu übertreffen. Der Zöllner dagegen fühlte nur Schande und Unwürdigkeit Gott gegenüber. Diesem Mann gewährte Gott Vergebung. Echte Reue und Demut gehen Hand in Hand, genauso wie Selbstgerechtigkeit und Selbsterhöhung.
 
(4) Was meinte Christus, als er sagte, daß Er kam, die Sünder zur Umkehr zu rufen, anstatt die Gerechten? Markus 2:17.
 
Kommentar: Genauso wie jemand, der krank ist, die Dienste eines Arztes benötigt, ist jemand, der seiner Sünden bewußt ist, empfänglich für wahre Reue. Dies sind diejenigen, die empfänglich für die Berufung Gottes sind. Jedoch, ebenso wie diejenigen, die gesund sind die Dienste eines Arztes nicht benötigen, diejenigen, die (denken sie seien) rechtschaffen, fühlen keinen Grund zur Reue. Wahrhaftig, gibt es niemanden, der gerecht ist (Römer 3:10), und die Gerechtigkeit, die in Markus 2:17 erwähnt ist, ist eigentlich Selbstgerechtigkeit.
 
Da alle gesündigt haben, kam Christus diejenigen zu rufen, die in der Lage waren, zu bereuen, im Gegensatz zu denjenigen, die glauben, daß sie nichts zu bereuen haben.
 
(5) Gibt es Zeiten, wenn Gott sein Volk korrigiert, um sie auf das Ausmaß ihrer Nachlässigkeit und Sünden aufmerksam zu machen, damit Sie echte Reue üeben? II Korinther 7:8-11.
 
Kommentar: In diesem Fall schrieb Paulus einen korrigierenden Brief an die Korinther, welcher viele von ihnen in einen Zustand der Trauer und Buße brachte. Beachten Sie diesen wichtigen Satz: "Göttliche Trauer wirkt Buße zur Erlösung." Reue ist so wichtig in Gottes Augen, daß das Heil (ewiges Leben) ohne diese nicht möglich ist. Trauer war notwendig, um ihnen die Ernsthaftigkeit der Sache verständlich zu machen, und Vergebung zu suchen. Die Korinther waren richtig empört gegen sich selbst und zogen umher mit Angst (wie wir in Psalm 130:3-4 lesen). Von dieser Zeit an zogen sie mit vehementem Wunsch und Eifer „es richtig zu machen“ vorwärts—ohne Ausreden oder jemandem anders die Schuld zu geben, sondern sie machten sich selbst dazu verantwortlich, ihre Leichtsinnigkeit und Ungerechtigkeit, wieder gut zu machen.
 
Zusammenfassung
 
Wie vorher erwähnt, Bekehrung (Reue) ist „eine unumgängliche Kondition der Erlösung.“ Es dient nicht nur als ein transitorischer Geisteszustand für diejenigen, die Gottes Weg kennenlernen, sondern sie müssen ihn befolgen und verinnerlichen durch ihr ganzes christliches Leben. Unsere Broschüre What do You Mean Salvation? (Was bedeutet ERLÖSUNG? Noch nicht übersetzt) erklärt die äußerst wichtigen Schritte der Reue im Prozeß der Erlösung.
 
Dies wird durch freiwillige Gaben, den Zehnten zahlend, und Opfer der Kirchenmitglieder, und anderen, die sich entschlossen haben, das Werk der Kirche zu unterstützen, ermöglicht. Beiträge werden dankbar akzeptiert. Diejenigen, die wünschen, ehrenamtlich dieses INTERNATIONALE WERK GOTTES zu unterstützen, sind herzlich als Mitarbeiter in diesem großen Unternehmen, die GUTE NACHRICHT allen Nationen zu predigen, eingeladen.
 
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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Sühne

Sühne – Strafe – Rache – Vergeltung – Wiedergutmachung. . . Viele Worte unserer Sprache liegen inhaltlich eng beieinander und sind nicht immer scharf voneinander abzugrenzen. Da aber der Begriff "Sühne" im Zusammenhang mit dem Leben und Sterben Jesu eine besondere Bedeutung für uns Christen hat, wollen wir wenigstens versuchen, die Begriffe zu entschlüsseln.
 
Die Menschen früher hatten die Vorstellung, dass in der Harmonie des menschlichen Lebens – auch im Leben der Menschheit insgesamt – so etwas wie ein ständiger Ausgleich sein muss: Die Waage der Wirklichkeit muss im Gleichgewicht sein. Wo einer dem anderen ein Leid, einen Schmerz zufügt, muss das Leid des Opfers durch das Leid des Täters ausgeglichen werden; das wurde besonders deutlich bei der Todesstrafe. Natürlich wird der Gedanke eines solchen Ausgleichs besonders bitter, wenn ein Leidender fragte: Warum muss ich leiden, wenn ich doch niemandem ein ähnliches Leid zugefügt habe?
 
Dann kann – so ist der weitere Gedanke – das Leid vergeistigt, also umfunktioniert werden zur Sühne: Das Leid, das ich – ungerechterweise! – ertragen muss, kann ich einbringen zum Ausgleich der Waage, die zwischen getanem und erlittenem Leid das Gleichgewicht zu halten hat. Dann ist es auch verständlich, dass die Menschen früher meinten, das unschuldige Leiden Jesu sei, stellvertretend für eine keineswegs unschuldige Menschheit, der einzige angemessene Ausgleich für das Leid, das die Menschen Gott antun durch Sünde und Schuld. Vielleicht finden wir einen neuen Zugang zum Sühnegedanken von zwei Seiten her:
 
1. Die Aktion "Sühnezeichen" der evangelischen Kirche, in der sich vor allem junge Menschen in Israel engagieren, bedeutet, dass Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen für eine schreckliche Vergangenheit, in der sie selbst nicht in Schuld verstrickt waren.
 
Sühne bedeutet dann, dass Menschen Verantwortung auf sich nehmen für fremde Schuld. Der Gedanke der Verantwortung ist nämlich im heutigen Sühne-Verständnis ganz wichtig: Jemand übernimmt Verantwortung für fremde Schuld und zwar eine aktive, handfeste, tätige Verantwortung. Sühnen heißt dann: Sich nicht vor der Verantwortung drücken! Verantwortung nicht abschieben oder verdrängen, sondern in die Tat umsetzten! Da sind wir natürlich ganz dicht bei einer sinnvollen, heutigen Deutung des Sühnetodes Jesu.
 
2. Sühne hat mit Versöhnung zu tun, nicht nur sprachlich. Auch da hilft uns die Aktion "Sühnezeichen" zum Verständnis weiter. Die Sühne ist das Gegenteil von Rache; sie ist der Wiedergutmachung in etwa verwandt, aber sie ist vor allem eine versöhnende Tat. Deshalb kann man sie auch nicht nach Art der Waage, wie zu Anfang beschrieben, zum Ausgleich bringen. Man kann nie sagen: Jetzt ist genug gesühnt! Weil man nie sagen kann, welches Maß an Versöhnung nötig ist und wann genug Versöhnung geschehen ist.
 
Deshalb ist auch Jesu Sühnetod nicht messbar; er kann nicht auf die Waage gelegt werden. Aber er ist ein Zeichen der großen Versöhnung zwischen Gott und Menschheit, einer Versöhnung, die nie aufhört. Jesus übernimmt in seinem Sterben die Verantwortung für die Geschichte der Menschheit und macht versöhnend aus einer Unheilsgeschichte eine Heilsgeschichte. Jesu Tod ist unendliche, nie endende Versöhnung zwischen Gott und uns. Übrigens tut die Kirche von heute gut daran, in die sühnende Verantwortung für das einzutreten, was einmal im Lauf der Geschichte im Namen der Kirche passiert ist.
 
Da sind wir Heutigen gefordert; denn wir sind ja die Kirche. Indem wir Heutigen Verantwortung für Vergangenes übernehmen, treten wir in die sühnende Versöhnung ein.
 
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Offline vianney

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Antw:Garabandal ist die Folge von Lourdes und Fatima
« Antwort #52 am: 16. November 2014, 12:15:52 »
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- 18. Oktober 1961 - ERSTE BOTSCHAFT FÜR DIE WELT

 "Wir müssen viele Opfer bringen und viel Buße tun, und wir sollen oft das Allerheiligste Sakrament besuchen. Vor allem aber müssen wir gut zu einander sein. Wenn nicht, wird ein Strafgericht über uns hereinbrechen. Der Kelch ist bereits daran sich zu füllen. Wenn wir uns nicht ändern, wird eine große Strafe über uns kommen.
Die Jungfrau Maria will, dass wir ihre Botschaft beherzigen, damit uns Gott nicht bestraft."

Das ist die wichtigste und erste Botschaft von der Jungfrau vom Berge Karmel an die Menschheit. Dies allein sollten wir beherzigen. Viele Opfer bringen, Busse tun, vor allem das Allerheiligste Sakrament besuchen. Sind wir uns in unserer materiellen schnellen Zeit überhaupt bewusst wie wichtig und grossartig es ist, unseren Gott in Form einer geweihten Hostie permanent unter uns zu haben. Da können wir jeden Tag prüfen wen wir bevorzugen, den Mammon oder IHN. Er wachtet auf uns im Tabernakel damit wir IHM unsere Liebe zeigen. Tun wir das? Oft genug? Bezeugen wir IHM unsere Liebe und Treue indem wir IHN besuchen wenn auch nur kurz, täglich in der Kirche? Halten wir Anbetung um IHM in Demut zu zeigen dass wir IHN als unseren Gott lieben und anerkennen? Und sind wir gut, barmherzig untereinander bis aufs äusserste wie es die Jungfrau uns anrät. Es gibt noch viel Distanz zwischen unserem Gott und Schöpfer und uns. Wir müssen uns bekehren zu IHM und das Materielle loslassen. Anders gesagt den Weg der Gnade und der Heiligkeit einschlagen!
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Offline vianney

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Antw:Garabandal ist die Folge von Lourdes und Fatima
« Antwort #53 am: 17. November 2014, 08:22:56 »
 ()*kjht545

O Jungfrau des Berge Karmel, bitte für uns deinen Sohn dass er die Barmherzigkeit vor der Gerechtigkeit weiter stelle und uns allen verzeihe. Wir bitten euch um Verzeihung für all unsere Verfehlungen, Nachlässigkeiten, Verunehrungen und Sünden die wir gegen Gottes Liebe und dem Opfer seines Sohnes begangen haben. Herr, verzeihe uns!
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