Autor Thema: Der geistliche Kampf  (Gelesen 15360 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Misericordia

  • '
  • ***
  • Beiträge: 277
  • Country: de
  • Geschlecht: Männlich
  • Maria - Der erste Tabernakel
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Der geistliche Kampf
« Antwort #20 am: 01. November 2014, 00:56:33 »
21. Kapitel: Von der Beherrschung der äußeren Sinne; wie wir dadurch zur Betrachtung des göttlichen Wesens vordringen

Große Anspannung und andauernde Übung sind vonnöten, um unsere äußeren Sinne zu beherrschen und in Schranken zu halten. Denn das triebhafte Begehren unserer verderbten Natur sieht es darauf ab, maßlos seine Lust und Befriedigung zu suchen.

Da es aus sich nicht imstande ist, dieselbe zu erreichen, bedient es sich der Sinne als seiner Soldaten und natürlichen Werkzeuge, um durch sie alles, was sich ihnen bietet, zu erfassen und dessen Bild der Seele einzuprägen, indem es dasselbe wahrnimmt und sich aneignet. Hieraus entsteht die Lust, die sich infolge der innigen Verbindung zwischen Geist und Leib auf alle Sinne ausdehnt, soweit sie des Genusses fähig sind, und die dann weiter auf Seele und Körper gleichmäßig verderblich übergreift und den ganzen Menschen verseucht.

Du weißt um das verderbliche Übel; lerne jetzt auch das Heilmittel dagegen kennen.

Sei wohl auf der Hut und lasse deinen Sinnen keinen freien Spielraum! Bediene dich ihrer niemals zu bloß sinnlichem Vergnügen, sondern nur wenn eine edle Absicht oder dein Interesse und Bedürfnis die Triebfeder deines Tuns sind.

Sind sie unversehens zu weit gegangen, dann bringe sie wieder ins rechte Geleise oder zügle sie, daß sie nicht mehr als armselige Sklaven törichter Lust dienen, sondern von allem, was ihnen begegnet, köstliches Gut als Beute der Seele zuführen. So kann sie in tiefster Sammlung ihre Schwingen weiten und ihr Auge himmelwärts auf Gott richten.

Auf folgende Weise kannst du dabei vorgehen: Bietet sich deinen äußeren Sinnen irgendein Gegenstand dar, dann trenne in Gedanken von dem Geschöpf den innewohnenden Geist (seines Daseins letzten Grund) und erwäge, daß es nichts von all dem, was deine Sinne wahrnehmen, aus sich hat, sondern daß es Gottes Werk ist, der mit seinem unsichtbaren Odem ihm das Dasein, Gute und Schöne, das es besitzt, geschenkt hat. Dabei freue dich, daß der Herr allein die Ursache und der Ursprung so vieler und so verschiedenartiger Vollkommenheiten der Dinge ist und daß er alle Vollkommenheiten, die nur ein verschwindend kleiner Grad seiner unendlichen und erhabenen göttlichen Eigenschaften sind, im höchsten Maße in sich begreift.

Merkst du, daß ein schöner und kostbarer Gegenstand deine Aufmerksamkeit weckt, dann führe dieses Geschöpf auf sein Nichts zurück, indem du dein Seelenauge auf den gegenwärtigen, allerhöchsten Schöpfer, der ihm das Dasein gab, richtest, und, dich in ihm allein erfreuend, sprich: „O göttliches und über alles liebenswürdiges Wesen! Wie beglückt es mich, daß du allein der unendliche Urgrund aller geschaffenen Wesen bist!"

Ebenso, wenn du Bäume, Pflanzen und dergleichen erblickst, suche mit deinem geistigen Auge wahrzunehmen, daß sie ihre Lebenskraft nicht aus sich, sondern von jenem unsichtbaren und alles belebenden Geiste haben, und du magst hierbei sprechen: „Sieh da das Leben, von dem, in dem und durch das alles Leben und Wachstum hat; o lebendige Wonne meines Herzens!"

So wirst du auch beim Anblick der vernunftlosen Tiere dein Herz zu Gott erheben, der ihnen Instinkt und Bewegungsfreiheit gibt, und sprechen: „O Ursprung aller Bewegung, der du alles bewegst, selbst aber unbeweglich bist; wie freue ich mich über deine Unwandelbarkeit und Unveränderlichkeit!"

Fühlst du dich von der Schönheit der Geschöpfe angezogen, dann sondere das Wahrgenommene vom Geiste, den du nicht siehst, und bedenke, daß alles nach außen tretende Schöne einzig von dem unsichtbaren Geiste stammt, der jene äußere Schönheit schafft, und sprich voller Freude: „Siehe das Bächlein des unerschaffenen Quells; sieh die Tröpflein des unermeßlichen Ozeans alles Guten. O, wie freue ich mich von Herzensgrund, wenn ich der ewigen, unendlichen Schönheit gedenke, die der Urquell aller erschaffenen Schönheit ist!"

Beobachtest du am Nächsten Güte, Weisheit, Gerechtigkeit oder andere Tugenden, dann mache dieselbe Trennung und sprich zu deinem Gott: „O überreicher Tugendschatz! Wie groß ist meine Freude, daß von dir und durch dich allein alles Gute hervorgeht und daß alles im Vergleich mit deiner göttlichen Vollkommenheit wie nichts ist. Ich danke dir, o Herr, für alles Gute, das du meinem Nächsten erwiesen hast. Gedenke, Herr, auch meiner Armut, daß ich der Tugend der ... sehr bedarf". Nimmst du eine Arbeit in Angriff, dann vergiß nicht, daß Gott die erste Ursache zu dieser Handlung ist und daß du nichts bist als ein in seiner Hand lebendes Werkzeug. Erhebe deine Gedanken darauf folgendermaßen zu Gott: „O höchster Herr des Weltalls, mit innigster Freude bekenne ich, daß du vor allem und in erster Linie bei jedem Werke mitwirkst."

Genießt du Speise oder Trank, dann erinnere dich, daß Gott der Nahrung den Wohlgeschmack verleiht. Und dich im Geber allein erfreuend, sollst du also sprechen: „Freue dich, meine Seele, außer Gott gibt es keine wahre Freude; nur in ihm allein kannst du an den Dingen Ergötzen finden."

Erfreut ein lieblicher Duft deinen Geruchsinn, bleibe am Genuß nicht hängen, sondern wende deine Seele hin zu Gott, von dem aller Wohlgeruch seinen Ursprung hat, und sprich im Gefühl seelischer Tröstung: „Ach Herr, wie erfreut es mich, daß alle Lieblichkeit von dir ausgeht; gib, daß meine Seele, aller erdhaften Neigung entkleidet und ledig, sich emporschwinge und wie ein lieblicher Wohlgeruch vor deinem Angesicht erscheine."

Dringen liebliche Weisen voll süßer Harmonie an dein Ohr, dann erhebe dein Gemüt zu Gott und sprich: „O mein Gott und Herr, wie beglücken mich deine unendlichen Vollkommenheiten, die nicht nur zu einer himmlischen Harmonie zusammenklingen, sondern auch im einhelligen Chor der Engel, im Himmel und in der ganzen Schöpfung eine wunderbare, jubelnde Melodie auslösen."
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

Offline Misericordia

  • '
  • ***
  • Beiträge: 277
  • Country: de
  • Geschlecht: Männlich
  • Maria - Der erste Tabernakel
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Der geistliche Kampf
« Antwort #21 am: 01. November 2014, 01:04:58 »
22. Kapitel: Wie uns die sichtbaren Dinge durch die Betrachtung des menschgewordenen Wortes in den Geheimnissen seines Lebens und Sterbens zur Beherrschung unserer Sinne verhelfen

Im Vorhergehenden habe ich gezeigt, wie wir unseren Geist von den sichtbaren Dingen zur Betrachtung des göttlichen Wesens erheben können. Nun erlerne auch das Verfahren, an dieselben die Betrachtung des menschgewordenen Wortes durch die Erwägung der heiligsten Geheimnisse seines Lebens und Leidens anzuknüpfen.

Alle Dinge der Welt können diesem Zwecke dienen, wenn man, wie oben gesagt wurde, in ihnen den allerhöchsten Gott als die einzige und erste Ursache erblickt, die denselben alles Sein, alle Schönheit und alle Vorzüge, die sie besitzen, verliehen hat, und dann weiter erwägt, wie groß und unermeßlich seine Güte ist, daß er, der alleinige Urheber und Herr der ganzen Schöpfung, sich so erniedrigte, daß er Mensch wurde und für uns Menschen leiden und sterben wollte und sogar zuließ, daß seine eigenen Geschöpfe sich wider ihn erhoben und ihn ans Kreuz schlugen.

Viele Dinge sind besonders geeignet, die heiligen Geheimnisse vor unserem geistigen Auge zu vergegenwärtigen, wie beispielsweise Waffen, Stricke, Geißeln, Säulen, Dornen, Schilfrohre, Hämmer usw., welche Werkzeuge seines Leidens waren.

Ärmliche Wohnungen werden dir den Stall und die Krippe des Herrn ins Gedächtnis rufen. Beim Regen sollen wir des göttlichen Blutregens gedenken, der im Ölgarten von seinem heiligsten Leibe niedertropfte und zur Erde niederrann. Steine, die wir erblicken, werden uns jene Felsen vergegenwärtigen, die sich bei seinem Tode spalteten; die Erde erzählt uns von dem Beben, das sie erzittern machte; die Sonne von der Finsternis, die sie verdunkelte; und sehen wir Wasser, so möge es uns an jenes Wasser erinnern, das aus seiner heiligsten Seite floß. - Ähnliches kann man auch von anderen Dingen sagen.

Genießt du Wein oder ein anderes Getränk, so denke an den Essig und die Galle, womit man den Herrn tränkte.

Reizen dich Wohlgerüche, dann erinnere dich des Leichengeruches, den die Toten auf dem Kalvarienberge ausströmten und der den Herrn belästigte.

Legst du deine Kleider an, dann denke an das ewige Wort, das die menschliche Natur annahm, um seine Gottheit zu verhüllen.

Ziehst du deine Kleider aus, dann erinnere dich, wie dein Heiland seiner Gewänder beraubt wurde, um nackt und bloß für dich gegeißelt und gekreuzigt zu werden.

Hörst du das Volk schreien und toben, dann gedenke der abscheulichen Rufe, die ans Ohr deines göttlichen Heilandes drangen: „Ans Kreuz! Ans Kreuz! Hinweg mit ihm! Hinweg mit ihm!"

Vernimmst du den Schlag einer Uhr, dann erinnere dich jener qualvollen Herzschläge, die dein Jesus empfand, als er im Ölgarten wegen des nahen Leidens und Sterbens zu zittern begann; oder stelle dir vor, jene grausamen Hammerschläge zu vernehmen, mit welchen man ihn ans Kreuz schlug.

Bei jeder Gelegenheit, wo sich bei dir oder anderen Trauer oder Weh melden, erwäge, daß dieses Leid im Vergleich zu jenen unfaßbaren Qualen, die den Leib und die Seele deines Herrn peinigten und niederdrückten, nichts ist.
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

Offline Misericordia

  • '
  • ***
  • Beiträge: 277
  • Country: de
  • Geschlecht: Männlich
  • Maria - Der erste Tabernakel
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Der geistliche Kampf
« Antwort #22 am: 01. November 2014, 01:16:00 »
23. Kapitel: Von anderen Hilfen, unsere Sinne bei den verschiedenen Gelegenheiten zu beherrschen

Wir haben gesehen, wie wir unseren Geist von den sichtbaren Dingen aus zur Betrachtung Gottes und der Geheimnisse des menschgewordenen Wortes erheben können. Nun füge ich noch einige andere Arten von Erwägungen hinzu, damit jede Seele je nach ihrem Geschmack und Bedürfnis reichliche und entsprechende Nahrung findet.

Das wird nicht bloß schlichten Seelen, sondern auch jenen, die sich zur höheren Erkenntnis aufgeschwungen haben und bereits auf dem geistlichen Wege weiter vorangeschritten sind, ebenfalls zum Nutzen gereichen. Denn niemand ist beständig und im gleichen Maße zu den erhabensten Betrachtungen fähig und disponiert.

Übrigens brauchst du aber nicht zu fürchten, durch die Mannigfaltigkeit verwirrt zu werden, sofern du dich an die Regel der Unterscheidung und an den Rat eines andern (deines Seelenführers) hältst, die du nicht nur in diesem Falle, sondern auch in bezug auf alle Winke, die ich dir gebe, in Demut und mit Vertrauen befolgen mußt.

Beim Anblick so vieler reizender Dinge, die dem Auge gefallen und von der Welt so geschätzt werden, bedenke, daß alle überaus armselig und schmutzig im Vergleich zu den himmlischen Reichtümern sind, nach welchen du (die ganze Welt für nichts erachtend) mit ganzer Seele trachten sollst.

Wendest du deinen Blick zur Sonne, dann stelle dir vor, daß deine Seele im Stande der Gnade deines Schöpfers viel leuchtender und herrlicher ist als das Himmelsgestirn; anderseits aber ohne Gottes Gnade viel dunkler und abscheulicher als die höllische Finsternis ist. Erhebst du deine leiblichen Augen zum Himmelsgewölbe, das sich über dir spannt, dann dringe mit deinen Seelenaugen höher hinauf bis zum höchsten Himmel und verweile in Gedanken an dem Orte, der dir zur ewigen und unendlich beseligenden Wohnung bereitet ist, sofern du hier auf Erden in Reinheit und Heiligkeit wandelst.

Hörst du der Vögel Gesang oder andere Weisen, dann erhebe deinen Geist zu den Chören des Himmels, wo ein ewiges Alleluja erschallt, und bitte den Herrn, daß er dich würdige, ihn mit den himmlischen Geistern auf ewig zu loben und zu preisen.

Merkst du, daß irdische Schönheit dich zu umgarnen sucht, dann übersieh nicht, daß die höllische Schlange sich darin verbirgt, darauf bedacht und bereit, dich zu töten oder wenigstens zu verwunden. „O du verfluchte Schlange!" so magst du zu ihr reden, „wie hinterlistig stellst du mir nach, um mich zu verschlingen!" - Und zu Gott gewandt sprich: „Gepriesen seist du, mein Gott, daß du mir den Feind entdeckt und mich vor seinem grimmigen Rachen errettet hast!" - Alsdann flüchte vor der lockenden Gefahr eilig in die Wundmale des Gekreuzigten. Betrachte dieselben und erwäge, wieviel der Herr an seinem heiligsten Leibe erlitten hat, um dich von der Sünde zu erlösen und dir einen tiefen Abscheu wider die Sinnenlust einzuflößen.

Noch an ein anderes Mittel, um der gefährlichen Lockung aus dem Wege zu gehen, erinnere ich, nämlich daß du dich innerlich von dem ernsten Gedanken erfassen läßt, was wohl aus dem Geschöpf nach seinem Tode wird, das dich jetzt mit seiner Schönheit so reizt.

Während du wandelst, erinnere dich daran, daß du mit jedem Schritt dem Tode näher kommst.

Siehst du die Vögel die Luft durcheilen und Wasser dahinfließen, denke daran, daß dein Leben mit noch größerer Schnelligkeit dem Ende zueilt.

Wenn Orkane losbrechen oder Blitze zucken und die Donner rollen, gedenke des schreckvollen Gerichtstages. Beuge anbetend deine Knie und flehe zu Gott, er möge dir Gnade und Zeit schenken, um gut vorbereitet vor seiner höchsten Majestät erscheinen zu können. Bei den verschiedenartigen Ereignissen, die jedem im Leben begegnen, kannst du dich auf ähnliche Weise üben.

Fühlst du dich zum Beispiel von Schmerz und Traurigkeit niedergedrückt oder hast du unter Hitze, Kälte oder einem anderen Ungemach zu leiden, richte deinen Blick empor auf Gottes ewigen Willen, dem es zu deinem Besten gefiel, dich gerade in dem Maße und zu der Zeit diese Trübsal erdulden zu lassen. Erfreue dich deshalb der Liebe, die Gott dir zeigt, und der Gelegenheit, die er dir bietet, ihm zu seinem größeren Wohlgefallen zu dienen, und sprich zu deinem Herzen: „Sieh, so erfüllt sich an mir der Wille Gottes, der von Ewigkeit bestimmte, daß ich jetzt diese Drangsal erleide. Gepriesen sei darum auf ewig mein liebreicher Herr!"

Taucht in deinem Herzen ein guter Gedanke auf, so kehre ihn sogleich zu Gott hin und erkenne mit Dankbarkeit an, daß er von ihm ausging.

Liesest du, dann stelle dir vor, als ob der Herr selbst zu dir sprechen würde, und nimm die Worte auf, wie wenn sie aus seinem göttlichen Munde fließen würden.

Fällt dein Blick auf ein Kruzifix, sieh es als die Standarte deines Kriegsdienstes an. Verläßt du dieselbe, dann gerätst du in die Hände grausamer Feinde; folgst du ihr, dann wirst du mit reicher Siegesbeute in den Himmel einziehen.

Siehst du das liebliche Bild Mariens, der Jungfrau, wende dein Herz zur Königin des Himmels hin und sag' ihr Dank, daß sie Gottes Willen allzeit so treu erfüllte; daß sie den Erlöser der Welt geboren, mit ihrer Milch genährt hat und heranwachsen ließ, und daß in unserem geistlichen Kampfe ihre Gnadenhilfe niemals versagt.

Die Heiligenbilder zeigen dir ebenso viele tapfere Streiter, die ihren Lauf vollendeten und dir den Weg bahnten, den du ebenfalls gehen mußt, um mit ihnen der ewigen Siegeskrone teilhaft zu werden.

Erblickst du eine Kirche, so kannst du unter anderem erwägen, daß deine Seele ein Tempel Gottes ist, den du als seine Wohnung rein und unentweiht erhalten sollst.

Sooft du das dreimalige Glockenzeichen zum „Englischen Gruße" vernimmst, magst du folgende kurze Erwägungen anstellen, die den Worten entsprechen, die man vor jedem Himmelsgruß zu beten pflegt: Beim ersten Zeichen danke Gott für die Botschaft, die er als Anfang unserer Erlösung vom Himmel auf die Erde sandte. Beim zweiten freue dich mit Maria, der Jungfrau, über ihre hohe Würde, zu der sie aus ihrer außerordentlichen und überaus tiefen Demut erhoben wurde. Beim dritten Zeichen bete mit der überglücklichen Mutter und dem Erzengel Gabriel das eben fleischgewordene göttliche Kindlein an.

Vergiß auch nicht bei allen drei Glockenzeichen, namentlich beim letzten, aus Ehrfurcht ein wenig dein Haupt zu neigen.

Diese Erwägungen, auf die drei Glockenzeichen verteilt, eignen sich für jede Zeit des Tages.

Die folgenden Erwägungen verteilen sich auf den Abend, Mittag und Morgen und beziehen sich auf das Leiden des Herrn. Um uns nicht undankbar zu zeigen, sollen wir als ihre grossen Schuldner oftmals der Schmerzen Unserer Lieben Frau gedenken, die sie wegen des Leidens ihres Sohnes erduldet hat.

Am Abend gedenke der Todesangst, die die reinste Jungfrau wegen des blutigen Schweisses, der Gefangennahme und der geheimen Not ihres gebenedeiten Sohnes in jener Nacht erlitt. Am Morgen habe Mitleid mit ihrer Betrübnis, die sie empfand, als ihr Sohn vor Pilatus und Herodes geführt, zum Tode verurteilt und mit dem schweren Kreuze beladen wurde. Am Mittag betrachte mit Andacht das Schwert der Schmerzen, das das Herz der betrübten Mutter bei der Kreuzigung und dem Tode des Herrn und der grausamen Durchbohrung seiner heiligsten Seite durchdrang.

Diese Betrachtungen über die Schmerzen Mariens magst du vom Donnerstagabend bis zum Samstagmittag anstellen; die übrigen an den anderen Tagen. Richte dich aber dabei ganz nach dem frommen Zug deines Herzens und den äußeren Umständen, wie sie sich gerade ergeben.

Nun zum Schluß in aller Kürze, um deine Sinne recht zu beherrschen: Sei allen Dingen, Ereignissen und Vorfällen gegenüber auf der Hut, daß du dich nicht gleich durch Zu- oder Abneigung, die sie in dir erwecken, beeinflussen oder bestimmen läßt. Laß dich nur insofern darauf ein oder lehne sie ab, wie du sie nach dem Willen Gottes ergreifen oder abweisen sollst.

Laß es dir auch gesagt sein, daß ich die obigen Weisungen über die Art, wie du deine Sinne beherrschen sollst, nicht gegeben habe, daß du dich einzig damit beschäftigst. Vielmehr sollst du deinen Geist in beständiger Sammlung auf Gott einstellen und nach seinem Willen durch häufige Tugendakte deine Feinde zu überwinden und deinen sündhaften Trieben durch entgegengesetzte Tugendübungen zu widerstehen trachten. Nur deshalb gab ich dir die bezeichneten Winke, damit du dich klug und vernünftig danach zu richten weißt. Denn, wie du wissen mußt, ist es keineswegs nützlich, sich mit zu vielen Übungen, auch wenn sie noch so vortrefflich sind, zu überladen, weil dadurch gar oft der Geist gehemmt und die Eigenliebe, die Unbeständigkeit und die Nachstellungen des Teufels gefördert werden.
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

Offline Misericordia

  • '
  • ***
  • Beiträge: 277
  • Country: de
  • Geschlecht: Männlich
  • Maria - Der erste Tabernakel
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Der geistliche Kampf
« Antwort #23 am: 01. November 2014, 01:30:24 »
24. Kapitel: Von der Beherrschung der Zunge

Die Zunge muß vor allem beherrscht und im Zaume gehalten werden, denn die Menschen sind zu sehr geneigt, ihr freien Lauf zu lassen und von Dingen zu sprechen, die den Sinnen schmeicheln.

Das viele Reden hat meistens seine Wurzel in einem gewissen Hochmut, daß wir uns einbilden, mehr zu wissen, uns in unseren Gedanken und Vorstellungen bespiegeln und uns wie Lehrmeister bemühen, dieselben anderen beizubringen, als ob sie es nötig hätten, von uns zu lernen.

Die Übel, die aus dem vielen Reden entstehen, lassen sich mit wenigen Worten gar nicht beschreiben.

Die Schwatzhaftigkeit ist die Mutter der Trägheit, ein Beweis für Dummheit und Albernheit, die Türe für die Verleumdung, die Dienerin der Lüge und der Rauhreif für den religiösen Eifer.

Durch das viele Reden werden die sündhaften Leidenschaften bestärkt, die dann die Zunge wiederum anreizen, noch leichtsinniger mit unbesonnenen Reden fortzufahren.

Führe keine langen Gespräche weder mit solchen, die dich ungern anhören, um ihnen nicht lästig zu fallen, noch mit jenen, die dir gerne lauschen, um nicht die Grenzen der Bescheidenheit zu überschreiten.

Vermeide alles aufdringliche und laute Reden, denn beides wirkt unangenehm und zeugt von Anmaßung und Torheit.

Sprich ohne vernünftigen Grund niemals von deiner Person und deinen Arbeiten, noch von deinen Angehörigen. Ist es jedoch notwendig, dann nur kurz und zurückhaltend.

Redet ein anderer scheinbar etwas zuviel von sich, so suche daraus geistigen Gewinn zu ziehen. Ahme ihn auch dann nicht nach, wenn seine Worte auf eigene Verdemütigung und Selbstanklage abzielen.

Von deinem Nächsten und seinen Angelegenheiten sprich möglichst wenig; es sei denn, du kannst gelegentlich etwas Gutes von ihm aussagen.

Rede dagegen gerne von Gott, vor allem von seiner Liebe und Güte, jedoch mit einer gewissen Furcht, auch dabei irren zu können. Höre lieber zu, wenn andere davon sprechen, und bewahre ihre Worte im Grunde deines Herzens.

Von den Gesprächen anderer darf nur der Schall ihrer Stimme an dein Ohr dringen; dein Herz soll nämlich ständig auf den Herrn eingestellt bleiben. Mußt du aber unbedingt auf das Gespräch eines anderen aufmerken, um ihn zu verstehen und ihm Antwort zu geben, dann unterlasse es nicht, hie und da in Gedanken einen Blick zum Himmel zu richten, wo dein Gott wohnt, und gedenke seiner erhabenen Größe, wie auch er stets auf deine Niedrigkeit herabschaut.

Überlege zuvor sorgfältig, ehe deine Gedanken und Einfälle von deinen Lippen fließen, denn bei vielen wirst du erkennen, daß sie besser unausgesprochen bleiben.

Ferner ist es angebracht, daß du manches von dem, was dir zu sagen wert erscheint, mit Stillschweigen begräbst. Sicherlich wirst du dies auch einsehen, wenn du nach dem Gespräch darüber nachdenkst.

Das Stillschweigen, meine christliche Seele, ist eine große Macht im geistlichen Kampf und ein sicheres Unterpfand für den Sieg.

Es ist eine unentbehrliche Freundin für den, der sich selbst mißtraut und sein Vertrauen auf Gott setzt. Es ist die Hüterin des Gebetsgeistes und die vortrefflichste Helferin in der Übung der Tugenden.

Um dich ans Stillschweigen zu gewöhnen, erwäge öfters die Schäden und Gefahren der Geschwätzigkeit und die großen Vorteile des Stillschweigens.

Suche diese Tugend liebzugewinnen und - um in ihr Fertigkeit zu erlangen - schweige zuweilen auch, wenn es nicht Unrecht ist zu reden, sofern dir oder dem Nächsten daraus kein Schaden erwächst.

Darum wird es dir auch von Nutzen sein, wenn du dich von Unterhaltungen fernhältst. Anstelle der Menschen werden die Engel und Heiligen, ja Gott selbst dir Gesellschaft leisten. Vergiß schließlich nicht des Kampfes, den du zu führen hast; denn wenn du weißt, welch große Aufgabe deiner harrt, wirst du kein Verlangen danach tragen, dich mit müßigen Reden zu befassen.

 
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

Offline Misericordia

  • '
  • ***
  • Beiträge: 277
  • Country: de
  • Geschlecht: Männlich
  • Maria - Der erste Tabernakel
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Der geistliche Kampf
« Antwort #24 am: 01. November 2014, 01:38:27 »
25. Kapitel: Ein Streiter Christi muß, um wider die Feinde gut zu kämpfen, die Verwirrung und Unruhe des Herzens möglichst fliehen

Nach besten Kräften müssen wir uns bemühen, den verlorenen Herzensfrieden wiederzugewinnen. Ebenso muß es dir einleuchten, daß kein Ereignis, das uns im Leben begegnet, uns denselben wirklich rauben oder auch nur stören darf.

Allerdings haben wir triftigen Grund, unsere Sünden zu beklagen, aber das dürfen wir nur mit einem ruhigen Schmerz, wie ich es bereits an mehreren Stellen ausgeführt habe. In gleicher Weise soll man ohne Herzensunruhe jeden Sünder mit wohlwollender Liebe bemitleiden und dessen Schuld wenigstens im Herzen beweinen.

Andere harte und kummervolle Schicksalsschläge wie Krankheit, Verletzungen, Todesfälle unserer Angehörigen, Pest, Krieg, Feuersbrünste und ähnliche Übel werden von den Weltleuten als naturwidrig meistens verabscheut; wir aber können sie mit Gottes Gnade nicht nur wünschen, sondern sogar als eine gerechte Strafe für die Bösen und als eine Gelegenheit zur Tugendübung für die Gerechten liebgewinnen. In dieser Hinsicht sind sie ja auch unserem Herrgott wohlgefällig. Und richten wir uns hierin nach seinem Willen, dann werden wir ruhigen und heiteren Gemütes durch alle Bitterkeiten und Widerwärtigkeiten dieses Lebens hindurchgehen.

Sei darum versichert, daß jede Art von Unruhe in uns dem lieben Gott mißfällt, weil sie immer von Unvollkommenheit begleitet ist und stets aus der häßlichen Wurzel unserer Selbstliebe hervorgeht.

Stelle deshalb immer eine Wache auf, die dir sogleich ein Zeichen gibt, wenn sie irgend etwas entdeckt, was dich verwirren oder beunruhigen könnte, damit du zur Verteidigung die Waffen ergreifst und dir sagst, daß alle erwähnten Leiden und viele ähnliche trotz ihres äußeren Scheines gar keine wahren Übel sind und uns auch nicht die eigentlichen Güter zu rauben imstande sind, und daß Gott selbst sie alle aus den besagten guten Gründen fügt oder aus anderen uns unbekannten, aber zweifellos höchst gerechten und heiligen Absichten zuläßt.

Wenn man so bei jedem Unglücksfall sein Herz in Ruhe und Frieden bewahrt, dann kann man daraus viel Nutzen ziehen; andernfalls fruchten unsere Übungen wenig oder gar nichts.

Zudem ist unser Herz wegen seiner Unruhe den mannigfachen Angriffen des bösen Feindes ständig ausgesetzt, und wir sind in einem solchen Zustande auch nicht in der Lage, den geraden Pfad und den sicheren Weg der Tugend zu erkennen.

Unser Feind kann diesen Frieden in der Seele nicht leiden, weil er in ihm die Wohnstätte des göttlichen Geistes erblickt, wo Gott Großes wirken will. Deswegen versucht er, ihn uns durch falsche Vorspiegelungen zu rauben, indem er uns scheinbar fromme Wünsche eingibt. Den Betrug vermagst du unter anderem daran zu erkennen, daß diese Wünsche dich um den Frieden des Herzens bringen.

Um einen so großen Schaden zu verhindern, öffne, wenn die Wache wieder einen Wunsch meldet, die Türe deines Herzens nicht eher, als bis du, frei von allem Eigenwillen, ihn zuerst Gott dargestellt und den Herrn mit dem Bekenntnis deiner Blindheit und Unwissenheit aufs inständigste gebeten hast, er möge in seinem Lichte dich erkennen lassen, ob derselbe von ihm oder dem Widersacher stamme. Wenn möglich, hole auch das Urteil deines Seelenführers ein.

Auch wenn der Wunsch von Gott herrührt, bemühe dich, deinen allzu großen Eifer vor seiner Ausführung zu zügeln. Denn ein Werk, dem eine solche Abtötung vorausgeht, ist Gott genehmer, als wenn es mit natürlichem Ungestüm vollbracht wird; ja, bisweilen ist ihm die Abtötung sogar wohlgefälliger als das Werk selbst.

Du wirst die Festung deines Herzens in Frieden und Sicherheit halten, wenn du deine unguten Wünsche vertreibst und die guten nicht eher ausführst, als bis du die natürlichen Antriebe zuvor zurückgedrängt hast.

Um dein Herz in tiefstem Frieden zu bewahren, mußt du es vor gewissen Selbstvorwürfen und Gewissensbissen schützen, die von Gott zu kommen scheinen, weil sie dich eines Fehlers beschuldigen, in Wirklichkeit aber vielfach vom Teufel eingegeben sind.

An ihren Früchten wirst du erkennen, woher sie eigentlich stammen.

Machen sie dich demütig und eifrig fürs Gute und zerstören sie nicht das Gottvertrauen, dann nimm sie als von Gott kommend in Dankbarkeit an. Machen sie dich unruhig, kleinmütig, mißtrauisch, träge und nachlässig im Guten, dann kannst du bestimmt annehmen, daß sie vom Widersacher herrühren. Schenke ihnen deshalb kein Gehör und fahre ruhig in deinen Übungen fort.

Öfters als aus den angegebenen Ursachen entspringt die Unruhe unseres Herzens den Widrigkeiten, die uns zustoßen. Um dich gegen solche Schläge zu sichern, mußt du zweierlei beachten. Zunächst gib acht und sieh zu, wem diese Ereignisse zuwider sind; der Seele oder bloß der Eigenliebe und dem Eigenwillen. Sind sie deinen Hauptfeinden, dem Eigenwillen und der Eigenliebe, zuwider, dann darfst du sie nicht als Widerwärtigkeiten ansprechen, sondern als Gnadenerweise und Hilfeleistungen vonseiten des allerhöchsten Gottes, die wir mit freudigem Herzen und mit Dankbarkeit annehmen müssen.

Sind sie der Seele zuwider, so darfst du ihretwegen den Frieden des Herzens nicht verlieren, wie ich es dir im folgenden Kapitel darlegen werde.

Zweitens mußt du dein Herz ganz auf Gott einstellen und blindlings, ohne Weiteres wissen zu wollen, alles aus der liebevollen Hand der göttlichen Vorsehung als reiches Gnadengeschenk annehmen, dessen Wert dir im Augenblick noch unbekannt ist.
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

Offline Misericordia

  • '
  • ***
  • Beiträge: 277
  • Country: de
  • Geschlecht: Männlich
  • Maria - Der erste Tabernakel
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Der geistliche Kampf
« Antwort #25 am: 01. November 2014, 01:54:45 »
26. Kapitel: Unser Verhalten bei Verwundungen

Fühlst du dich verwundet, weil du aus Schwachheit oder sogar mit Wissen und Willen fehltest, dann werde nicht kleinmütig und unruhig, sondern kehre auf der Stelle zu Gott zurück und sage zu ihm: „Siehe, Herr, da habe ich wieder gezeigt, was ich bin; von mir aus war ja nichts anderes als ein Fehltritt zu erwarten."

Denke etwas darüber nach und verdemütige dich vor dir selbst. Bereue die Beleidigung Gottes und verabscheue, ohne die Fassung zu verlieren, deine sündhaften Leidenschaften, namentlich jene, die dich zur Sünde führten. Und fahre dann fort: „Herr, auch hier wäre ich weiter gegangen, wenn deine Güte mich nicht zurückgehalten hätte."

Sage ihm jetzt Dank. Umfasse ihn mit noch innigerer Liebe und bewundere seine Güte, daß er dir trotz deiner Sünde seine Rechte bot, um dich vor weiterem Falle zu bewahren.

Und voll Vertrauen auf seine unendliche Barmherzigkeit sprich: „Herr, zeige dich, wie du bist: Verzeihe mir und laß nie zu, daß ich mich je im Leben von dir trenne; daß ich von dir weggehe und dich noch einmal beleidige." Dann aber grüble nicht mehr darüber nach, ob Gott dir auch wirklich verziehen hat oder nicht; denn das wäre nur Hochmut, Beunruhigung des Geistes, Zeitvergeudung und Hinterlist des bösen Feindes, der dich durch scheinbar gute Vorstellungen täuschen will.

Überlaß dich rückhaltlos Gottes liebevoller Vatersorge und fahre in deinen Übungen gerade so fort, als ob du gar nicht gestrauchelt wärest. Und solltest du tagsüber wiederholt fallen und verwundet werden, dann tu, was ich dir gesagt habe, mit nicht geringerem Vertrauen ein zweites, drittes und auch das letzte Mal genau so wie das erste Mal. Und mit größerer Selbstverachtung und wachsendem Abscheu vor der Sünde gib dir Mühe, behutsamer zu wandeln. Diese Übung mißfällt dem bösen Feind ungemein, weil er weiß, wie wohlgefällig sie Gott ist, und weil er sich von dem beschämt und überwunden sieht, den er vorher besiegt hatte. Darum bemüht er sich, uns durch mannigfache heimtückische Kunstgriffe davon abzuhalten, was ihm leider wegen unserer Fahrlässigkeit und geringer Wachsamkeit über uns selbst vielfach gelingt. Stößt du daher auf Schwierigkeiten, dann mußt du dir noch mehr Gewalt antun, indem du diese Übung auch bei einem einzigen Fehltritt öfters wiederholst.

Bist du nach einem Fehler unruhig, verwirrt und verzagt, dann mußt du zuallererst den Frieden und die Ruhe des Herzens zugleich mit dem Vertrauen wieder zu erlangen trachten. Die Unruhe, die du nämlich der Sünde wegen empfindest, hat ihren Grund nicht in der Beleidigung, die du Gott, sondern in dem Schaden, den du dir selbst zugefügt hast.

Das Mittel, um diesen Frieden wiederzugewinnen, besteht darin, daß du dir für den Augenblick den Fehltritt ganz aus dem Sinn schlägst und einzig die unaussprechliche Güte Gottes betrachtest, wie er mit unsagbarem Verlangen bereit ist, dir jede, auch die schwerste Sünde zu vergeben, und wie er den Sünder auf die verschiedenste Weise und auf vielerlei Wegen ruft, damit er komme und sich in diesem Leben durch die heiligmachende Gnade und im Jenseits durch die ewig beseligende Glorie mit ihm vereine.

Hast du durch solche oder ähnliche Erwägungen dein Herz beruhigt, dann führe dir deinen Fehltritt wieder vor die Seele und verfahre, wie ich es dir oben sagte.

Kommt die Stunde zum Empfang des Bußsakramentes - dessen häufigen Empfang ich dir nicht genug ans Herz legen kann -, dann überdenke wieder alle deine Fehltritte und bekenne sie aufrichtig deinem Beichtvater mit erneutem Reueschmerz und Mißfallen über die Gott angetane Beleidigung und mit dem Vorsatz, ihn nicht mehr zu beleidigen.


 

 

 
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

Offline Misericordia

  • '
  • ***
  • Beiträge: 277
  • Country: de
  • Geschlecht: Männlich
  • Maria - Der erste Tabernakel
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Der geistliche Kampf
« Antwort #26 am: 01. November 2014, 02:58:56 »
27. Kapitel: Wie der Teufel die Tugendhaften und die Sklaven der Sünde zu bekämpfen und zu betrügen sucht

Das mußt du dir merken, daß der Teufel auf nichts anderes als auf unseren Untergang ausgeht und daß er nicht alle auf dieselbe Weise bekämpft.

Um dir einige seiner Kampfarten und Täuschungsversuche zu schildern, will ich dir vorerst die Seelenverfassung aufdecken, in welcher sich manche Menschen befinden.

Die einen leben in der Sklaverei der Sünde und denken gar nicht daran, sich von ihr zu befreien.

Andere wollen sich allerdings freimachen, aber fangen niemals damit an.

Wieder andere glauben auf dem Wege der Tugend zu wandeln, gehen aber dennoch abseits.

Andere endlich waren bereits im Besitz der Tugend, fallen jedoch in noch größeres Unglück.

Von diesen allen wollen wir der Reihe nach berichten.

 
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

Offline Misericordia

  • '
  • ***
  • Beiträge: 277
  • Country: de
  • Geschlecht: Männlich
  • Maria - Der erste Tabernakel
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Der geistliche Kampf
« Antwort #27 am: 01. November 2014, 03:02:27 »
28. Kapitel: Die Kampfesart und Hinterlist des Teufels wider die Sklaven der Sünde

Hält der böse Feind jemand in der Knechtschaft der Sünde gefangen, dann sinnt er nur darauf, ihn noch mehr zu verblenden und jeden Gedanken von ihm fernzuhalten, der ihn zur Erkenntnis seiner unglücklichen Lage führen könnte.

Aber nicht genug damit, daß er die Gedanken und Eingebungen, die ihn zur Umkehr bringen würden, durch widersprechende Vorstellungen verdrängt. Er sucht ihn durch geschickt herbeigeführte Gelegenheiten in die gleichen oder andere, noch größere Sünden zu stürzen. Infolgedessen wächst und verschlimmert sich seine Verblendung ständig, so daß er immer tiefer fällt und sich ganz an die Sünde gewöhnt. Auf diese Weise gleitet sein unglückliches Leben gleichsam wie im Kreislauf eilends von der größeren Sünde in größere Verblendung und von dieser in größere Schuld und zuletzt in den Tod - wenn Gott nicht mit seiner Gnade vorsorgt.

Das Gegenmittel, soweit es in unserer Macht liegt, besteht darin, daß derjenige, der sich in einer so unglücklichen Lage befindet, den Vorstellungen und Eingebungen, die ihn vom Dunkel ins Licht rufen, bereitwillig Gehör schenkt und aus ganzem Herzen zu seinem Schöpfer fleht: „O mein Herr, hilf mir; komme mir eilends zu Hilfe und laß mich nicht länger in dieser Sündennacht liegen!" Unablässig soll er auf diese oder ähnliche Weise zu Gott flehen und rufen.

Wenn es ihm möglich ist, eile er schnellstens zu einem Beichtvater, um Rat und Hilfe zu holen, wie er sich aus den Händen des Feindes befreien könne.

Ist es ihm aber unmöglich, dies sofort zu tun, dann nehme er eilig seine Zuflucht zum Gekreuzigten und werfe sich in Demut zu dessen Füßen nieder. Auch bitte er die allerseligste Jungfrau Maria um Erbarmen und Beistand.

Sei überzeugt: In der raschen Entschlossenheit liegt der Sieg, wie du es im nächsten Kapitel hören wirst.
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

Offline Misericordia

  • '
  • ***
  • Beiträge: 277
  • Country: de
  • Geschlecht: Männlich
  • Maria - Der erste Tabernakel
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Der geistliche Kampf
« Antwort #28 am: 01. November 2014, 03:11:14 »
29. Kapitel: Wie hinterlistig der Teufel jene gefangen hält, die ihr Elend erkennen und sich freimachen wollen - Die Gründe, warum unsere Vorsätze oft so unwirksam sind

Gewöhnlich werden jene, die ihre schlimme Lage erkennen und gerne ändern möchten, vom bösen Feind mit der hinterlistigen Waffe besiegt, nämlich daß sie ihre Bekehrung auf morgen, auf später verschieben sollten.

„Ich will eine Sache noch erledigen und das Hemmnis erst beseitigen, um mich später mit mehr Ruhe dem geistlichen Leben widmen zu können..."; eine Grube, in die viele fielen und noch immer fallen.

Unsere Trägheit und Bequemlichkeit tragen die Schuld, daß man in einer Angelegenheit, bei der doch das Seelenheil und Gottes Ehre auf dem Spiel stehen, nicht rasch und entschlossen die siegreichen Waffen ergreift: „Jetzt, sogleich, warum denn erst später?... Heute noch; ja heute, warum denn erst morgen?" und nicht zu sich selbst sagt: „Sollte mir das »Später« und das »Morgen« auch gewährt sein; ist das wirklich der rechte Weg zum Heil und Sieg, daß man sich vorher verwunden lassen und aufs neue schuldig machen will?"

Du siehst also, das beste Gegenmittel, um dieser und der im vorigen Kapitel besprochenen Täuschung zu entgehen und den Feind zu überwinden, liegt im unverzüglichen Gehorsam gegen die göttlichen Vorstellungen und Eingebungen.

Rasche Entschlossenheit und keine bloßen Vorsätze; denn diese versagen meistens. Viele wurden bei verschiedenen Anlässen gerade durch dieselben getäuscht.

Der erste schon vorhin erwähnte Grund ist der, daß unsere Vorsätze nicht das Mißtrauen gegen uns selbst und das Vertrauen auf Gott zum Fundament haben. Unser hochfahrender Sinn läßt uns ja auch nicht die Quelle unserer Täuschung und Verblendung erkennen.

Das Licht zur Erkenntnis und das Mittel zum Heile entstammen der Güte Gottes, der unseren Fehltritt zuläßt und uns durch unseren Fall von unserem Selbstvertrauen zum Gottvertrauen und von unserem Hochmut zur Selbsterkenntnis verhilft.

Willst du also, daß sich deine Vorsätze verwirklichen, dann müssen sie fest sein. Und fest werden sie, wenn sie keine Spur von Selbstvertrauen an sich tragen und nur auf demütigem Gottvertrauen aufgebaut sind.

Der zweite Grund ist, daß wir bei unseren Vorsätzen besonders auf die Schönheit und den Wert der Tugend schauen, die unseren allzu schwachen und energielosen Willen für sich einnehmen, weshalb er bei eintretenden Schwierigkeiten, die wir zur Gewinnung einer Tugend überwinden müssen, versagt und zurückschreckt, eben weil er so schwach und ungeübt ist.

Deshalb nimm, um deinen Eifer zu entflammen, für gewöhnlich nicht die Tugend selbst, als vielmehr vor allem die Schwierigkeiten, die mit ihrem Erwerb verknüpft sind, aufs Korn.

Mit derlei Schwierigkeiten mußt du - bald weniger, bald mehr - deinen Willen erziehen, sofern du wirklich in den Besitz der Tugenden gelangen willst. Und sei überzeugt, daß du dich selbst und deine Feinde viel schneller und gründlicher besiegen wirst, je hochherziger und inniger du die Schwierigkeiten annimmst und sogar liebgewinnst.

Der dritte Grund endlich ist der, daß unsere Vorsätze vielfach weniger die Tugend und den Willen Gottes, als unser eigenes Interesse im Auge haben. Das ist gewöhnlich bei solchen Vorsätzen der Fall, die wir in Zeiten geistlichen Trostes oder schwerer und harter Bedrängnis fassen, in welcher uns nur der Vorsatz, uns ganz Gott und der Übung der Tugend widmen zu wollen, eine Linderung gewährt.

Um dieser Täuschung nicht zu unterliegen, sei in Zeiten seelischen Gehobenseins mit Vorsätzen besonders vorsichtig und zurückhaltend, vor allem mit Versprechen und Gelübden.

Und bist du niedergeschlagen, dann erwecke nur den einen Vorsatz, nach dem Willen Gottes dein Kreuz geduldig zu tragen und unter Verzicht auf jeden irdischen, ja selbst himmlischen Trost in ihm zu frohlocken. Deine einzige Bitte und dein einziger Wunsch seien dann, daß du mit Gottes Hilfe und mit der unversehrten Tugend der Geduld und ohne Fehl jede Widerwärtigkeit ertragen kannst.
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

Offline Misericordia

  • '
  • ***
  • Beiträge: 277
  • Country: de
  • Geschlecht: Männlich
  • Maria - Der erste Tabernakel
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Der geistliche Kampf
« Antwort #29 am: 01. November 2014, 03:26:56 »
30. Kapitel: Von der Täuschung jener, die auf dem Wege der Vollkommenheit zu wandeln glauben

Hat der Widersacher beim ersten und zweiten Angriff und Täuschungsversuch eine Niederlage erlitten, dann versucht es der Böse mit einem dritten, daß er nämlich unsere Aufmerksamkeit von unseren eigentlichen Feinden, die uns wirklich bekämpfen und schädigen, ablenkt und uns mit Plänen und Wünschen nach einer höheren Vollkommenheit überrumpelt.

Infolgedessen tragen wir beständig neue Wunden davon, ohne ihnen Beachtung zu schenken. Wir halten derartige Pläne schon für Wirklichkeit und schwelgen in stolzem Selbstgefühl.

Während wir nicht die geringste Mühsal oder einen Widerspruch ertragen mögen, vergeuden wir mitunter die Zeit mit langen Betrachtungen und Vorsätzen, wie wir große Leiden, ja selbst die des Reinigungsortes erdulden wollen.

Weil unsere Sinnlichkeit dagegen, wie bei einer fernliegenden Erscheinung, keinen Widerwillen empfindet, bilden wir Armselige uns ein, schon auf gleicher Stufe mit denen zu stehen, die in der Tat Großes mit Geduld ertragen haben.

Um diesem Irrtum aus dem Weg zu gehen, bekämpfe vorsätzlich nur solche Feinde, die dich aus der Nähe und Wirklichkeit bekriegen. Dann wirst du dich überzeugen, ob deine Vorsätze echt oder unecht, wirksam oder unwirksam sind, und du wirst auf dem gebahnten und königlichen Wege zur Tugend und Vollkommenheit voranschreiten.

Gegen solche Feinde aber, die dich gewöhnlich nicht belästigen, rate ich dir ab, einen Kampf zu unternehmen; es wäre denn, daß du einen baldigen Angriff von ihrer Seite aus zu erwarten hast. In diesem Falle tust du recht daran, im voraus Vorsätze zu fassen, um dann gerüstet und stark angetroffen zu werden.

Betrachte deine Vorsätze jedoch niemals als Tatsachen, selbst wenn du dich pflichtgemäß eine Zeitlang in der Tugend geübt hast. Bleibe demütig und in Sorge deiner Schwäche wegen! Vertrau auf Gott und nimm zu ihm in häufigem Gebet deine Zuflucht, damit er dich stärke und vor aller Gefahr behüte, namentlich vor jeder Vermessenheit und dem leisesten Selbstvertrauen.

Unter dieser Voraussetzung dürfen wir im voraus wohl Vorsätze fassen, um eine höhere Stufe der Vollkommenheit zu ersteigen, auch wenn wir einige kleinere Fehler nicht ablegen können, die der Herr zu unserer Verdemütigung und Selbsterkenntnis und zur Bewahrung irgendeines Gutes zuläßt.

 
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

 

Ähnliche Themen

  Betreff / Begonnen von Antworten Letzter Beitrag
3 Antworten
5012 Aufrufe
Letzter Beitrag 14. Juni 2011, 17:01:40
von Hemma
0 Antworten
2200 Aufrufe
Letzter Beitrag 28. April 2012, 18:54:42
von Tomek86
7 Antworten
7544 Aufrufe
Letzter Beitrag 28. Juni 2012, 13:55:32
von Hildegard V. B.
0 Antworten
1486 Aufrufe
Letzter Beitrag 31. Oktober 2015, 06:44:59
von Hildegard51
6 Antworten
2718 Aufrufe
Letzter Beitrag 12. Juli 2019, 09:10:21
von Baden-Württemberg

www.infrarot-heizungen.info

Gerhard Wisnewski spricht Klartext

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de
www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW