Autor Thema: Glaubenszeugen von Vietnam - die 117 heiligen Märtyrern von Vietnam  (Gelesen 20449 mal)

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Josef Đặng Đình VIÊN
Priester (1785 – 21.08.1838)

“Jesus und Maria, bitte helft mir!”

Als sich Pfarrer Viên gerade im Zuckerrohrfeld versteckt hielt, vernahm er erschrocken ein herzzerreißendes Weinen eines kleinen Jungen, der gerade schrecklich verprügelt wurde. Der eindringliche Schrei des Kleinen, dessen Vater dem Geistlichen Schutz und Unterkunft gewährte, ging dem Pfarrer durch Mark und Bein, sodass er aus seinem Versteck heraus kam und schließlich sich den Verfolgern zeigte: „Ich bin Pfarrer Viên, den ihr mit Haftbefehl sucht. Bitte fügt dem Kleinen kein Leid mehr zu.“

Đặng Đình Viên stammte aus der Provinz Hưng Yên. Als seine Eltern verstorben waren, folgte er den Missionarspriestern, die ihn zum Priesterseminar brachten.
Am 17.04.1838 beauftragte Pfarrer Viên seinem Pfarrhelfer Vũ Văn Lâm am Gründonnerstag, das Chrisamöl in der Erzdiözese in Empfang zu nehmen und insgesamt sechs Briefe an zwei Bischöfen und an vier weiteren Priestern zu überbringen. Auf dem Weg zur Diözese wurde Bruder Lâm mitsamt den sechs Briefen in Gewahrsam genommen. Als Kaiser Minh Mạng davon erfuhr, gab er wutentbrannt dem feudalen Führer der Provinz Hưng Yên den Befehl, alle Personen, die in dieser Sache verwickelt waren, um jeden Preis aufzuspüren und gefangen zu nehmen. Andernfalls müsste der Provinzführer dafür bestraft werden.
Jene Briefe waren die Ursache für die blutige Verfolgungskampagne in der Provinz Nam Định und der nahe liegenden Provinz Hưng Yên, in der die zwei Bischöfe Delgado Y und Henares Minh, der Priester Hiền und viele weitere den Tod fanden. In vielen Orten wurden die Kircheneinrichtungen zerstört und das Gemeindeleben zugrunde gerichtet.
Pfarrer Viên jedoch konnte von der Miliz bei der blutigen Hetzjagd auf Christen in Hưng Yên nicht aufgespürt werden. Sie hatten dafür einen Plan geschmiedet, wie sie ihn aus der Reserve locken konnten. Sie hatten zwei seiner katholischen Familienangehörigen bestochen, ihm von der Miliz gefälschte Briefe zu seinem Versteck zu überbringen.
Schließlich konnten sie sein Versteck orten, doch Priester Viên konnte noch rechtzeitig durch das dichte Zuckerrohrfeld entfliehen. Der Verfolger war sehr erbost darüber und nahm gleich den kleinen Sohn des Hausbesitzers zum Verhör fest. Der gellende Schrei durchlittener Schmerzen des Jungen ließ Pfarrer Viên tief erschüttern und ihn anschließend aus seinem Schlupfloch hervortreten, um sein Leben laut diesem Todesurteil zu beenden: „Pfarrer Đặng Đình Viên wird der Sektenzugehörigkeit, der verbotenen Kontakte mit europäischen und vietnamesischen Priestern, der illegalen Versammlung von Katholiken und Seminaristen, der Bevorratung von  religiösen Schriften, der Weigerung über das Kreuz zu treten, der Verstoßung gegen die Staatsordnung beschuldigt und zum Tod durch Enthauptung verurteilt.“   
Auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte Ba Tòa hatten die zwei Angehörigen des Pfarrers um Vergebung für seine Auslieferung gebeten, woraufhin er ihnen verzieh. Der Zeuge des Glaubens kniete auf einer vor ihm ausgebreiteten Wolldecke nieder, hob betend sein Gesicht zum Himmel, während sein Henker das Schwert ausstreckte.
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Phê-rô KHANH
Priester  (1780 – 12.07.1842)

Man könnte das  Leben vom Hl. Khanh aus Nghe An als das Einfahren einer großen Ernte nach einer langen und mühseligen Phase des Aussäens umschreiben. Nachdem er 14 Jahre autodikdaktisch seinen Studien nachgegangen war, empfing er mit 39 Jahren die Priesterweihe.
Und in den 22 düsteren  Jahren währender Verfolgung  als das Priesterseminar nicht mehr existierte, gelang es ihm heimlich 40 Seminaristen aufzunehmen und auszubilden. Davon wurden 8 Priester.
Nach dem  Tod von  Kaiser Minh Mang, vermutete man, dass von nun an ein freies Klima Kirche erfüllte. Infolge dessen wurde Hl. Khanh zuversichtlicher und agierte selbstsicherer in seiner  apostolischen Arbeit. Wer konnte dann zu jener Zeit voraussehen, dass er beim Besuch bei Priester Masson am Ende Januar 1842 in Ha Tinh von den Soldaten festgenommen wurde.
Nach einigen Tagen im Gefängnis wurde er von den Mitinsasssen und sogar von den Soldaten geehrt wegen seinem versöhnlichen Charakter. Sein Ansehen steigerte sich durch seine hohe Heilkunst, besonders als er die schwangere Freundin des Gefängsniswärters heilen konnte. Seit dem Tage an gelangte er zur Berühmtheit in der ganzen Region Hà Tĩnh als der Heiler mit den „Zauberhänden“. Aber die Sache,  die ihm wirklich Freude bereitete , waren nicht die Gerüchte und die erlangte Berühmtheit, sondern weil dadurch viele Menschen zu ihm kamen, um die christliche Religion zu finden.  Darunter waren sogar die Eltern des Richters der Provinz. Zudem kam die Frau, die er gesund heilte nach der Geburt des Sohnes zu ihm und bat ihn für sich und ihren Sohn zu taufen.
Eben gerade weil sie ihn wegen seines Glaubenszeugnisses ehrten, versuchten die Beamten der Provinz ihn zu retten. Sie baten ihn sich nicht als Priester auszugeben. Stattdessen soll er aussagen, dass er den Beruf eines Arztes ausübte, nur so würden sie einen Weg finden eine Amnestie für ihn zu finden. Nichtsdestotrotz stellte er diese Art zu lügen in Abrede. Daraufhin wurde er sein Fall nach Huế weitergeleitet. Kaiser Thieu Tri  verhängte über ihn das Urteil eines verblendeten und dummen „Verrückten“, der es verdiente geköpft zu werden.
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Phao-lô Phạm Khắc KHOAN   
Priester (1771 – 28.04.1840)

Der Hl. Khoan war ein Priester und stammte aus der Provinz Ninh Binh. Außer den zwei katholischen Großgemeinden Kẻ Vĩnh und Phúc Nhạc war er noch verantwortlich für zwei weitere kleinere Gemeinden, die er monatlich betreute. Jedes mal wenn er sich auf eine solche Reise machte, nahm er dann einige Relgionslehrer mit sich, die ihm beim Unterricht halfen. An einem solchen Tag auf dem Heimweg wurde er und zwei Katecheten gefangen genommen und nach Ninh Bình gebracht. An jenem Tag war er schon 66 Jahre alt.

Weil der Bürgermeister sein hohes Alter und seine Charisma schätzte, wollte dieser sich mit ihm befreunden. Er wollte ihm vor dem Tod bewahren und versuchte ihn zum Glaubensabfall zu überreden. Der Hl. Khoan entgegnete:

„In den vergangenen Monaten im Gefängnis habe ich mir das schon genau überlegt, aber je mehr ich überlege, desto mehr bin ich überzeugt, dass ich beharrlich den Glauben bis zum Tode bewahren werde.“ Und abschließend erzählte er ihm was sich im Jahr 1802 ereignete:

„Damals als Gia Long, der Vater des amtierenden Kaisers nach Hanoi kam wurde uns eine Audienz gewährt.  Er versprach uns die Erlaubnis für die Missionierung, den Bau von Kirchen und Häuser der Nächstenliebe. Ebenso bat er uns die Bevölkerung folgendes zu motivieren: ein harmonisches Leben führen, fleissig arbeiten und Geschäfte zu führen. Seit dem Tage leiste ich dem Kaiser weiterhin Gehorsam und erinnere das Volk daran Gutes zu tun und das Böse zu meiden. Ich bin ein Diener der Majästät im Himmel und gehorche dem irdischen Kaiser. Stets bete ich an die himmlische Majästät um Gnadengaben für die Beamten und Friedenszeiten für die Kaiser während seiner Herrschaft. Warum wollen die Beamten heute von mir, dass ich die Befehle des verstorbenen Kaiser breche, die ich Jahre lang befolgt habe?“

„Dann wollen Sie nicht mehr leben?“
„Sehr geehrter Herr Staatsbediensteter, jedes Wesen will leben. Erst recht gilt das für Menschen, die doch über ein Bewusstsein verfügen. Aber für einen Christen ist der Tod das ewige Leben.“
„Wer hat Ihnen gelehrt, dass es einen Gott gibt, der Erde und Himmel erschaffen hat?“
„Es ist der Himmel, die Erde und das Universum selbst, das Buch, das man aufschlagen kann und es hat mir diese Dinge gelehrt. Wenn man die wunderbaren Werke der Natur betrachtet, muss man zum Schluss kommen, dass es einen Schöpfer gibt, der sie bewahrt. Wir nennen diesen Schöpfer Gottvater und beten ihn an.“

Die Beamten versuchen seinen Prozess mit der Absicht in die Länge zu ziehen, dass die Zeit den Hl. Khoan allmählich bezwingen würde. Gelegentlich ruft man ihn vors Gericht und forderte ihn auf über das Kreuz zu gehen. Einmal sagte er direkt zu den Beamten: „ Ihr sagt mir, dass ich das Kreuz übertreten soll. Ich finde das alles andere als vernünftig.“ Der Beamte fragte: „Warum soll das nicht vernünftig sein? Ich zeige Dir wie Du überleben kannst und das soll nicht vernünftig sein?“ Der Hl. Khoan antwortete: „Sehr geehrter Herr Staatsbediensteter, wenn es im Land Umwälzugen gibt, und der Staatsbedienstete würden aus Todesangst desertieren, dann ist das ein feiger Staatsbediensteter. Ebenso, habe ich, der Gnade von der großen Majästät im Himmel empfangen hat, kein Recht vor dem Tod zu ängstigen und ihn verlassen.“
Nachdem der Staatsbediensteter einsah, dass man den Hl. Khoan nicht mehr überzeugen konnte, schrieb er das Todesurteil bei Köpfen und schickte es zur Regierung weiter, damit diese jenes Urteil akzeptierte. Am Vollstreckungsort breiteten der Hl. Khoan und seine zwei Katecheten ihre Hände aus und beteten: „Geehrt und gepriesen sei Gott. Wir, deine Kinder geben unser Leben für dich hin. Bitte segne den Kaiser damit er in Frieden lange regieren kann. Bitte ändere sein Herz, damit er den rechten Glauben findet: Sie ist nämlich der Glaube und die Religion, die den Menschen echtes Glück bereitet.“

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Tô-ma KHUÔNG
Dominikanerpriester (1780 – 30.01.1860)


Thomas Khuong enstammte einer einflussreichen Familie in Hưng Yên. Sein Vater war Gouveneur seiner Heimatprovinz. Aber der Hl. Khuong kümmerte sich nicht um die Karriere. Als er den Ruf Gottes vernahm, bat er in das Haus „Gottvater“ aufgenommen, wurde Priester und dann ein Zeuge Christi.

In seiner Pflicht als Hirte war ein berühmt dafür ein kluger, versöhnlicher Priester zu sein.  Ebenfalls war er geschickt im Umgang mit Menschen. Ebenso war er ein eifriger Verkünder des Evangeliums.

Die Zeit war damals während den drei Verfolgungsperioden unter den Kaisern Minh Mạng, Thiệu Trị, Tự Đức. Dies zum trotz, gelang es ihm diplomatisch die guten Beziehungen mit den örtlichen Machthabern zu pflegen, um seine Plichten bei der Seelsorge gewährleisten zu können. Viele Male wurde er verhaftet, aber dank der genannten Beziehungen kam er immer wieder frei. Freilich wurde seine Arbeit als Seelsorger nicht mehr relativ einfach wie vorher als die heftige Verfolgunswelle unter Kaiser Tự Đức ab 1858 erfolgte.

Der Druck durch die französischen Truppen erweckte den Zorn des Kaisers Tự Đức und er vermutete dass die Katholiken der Kolonialmacht zuarbeiteten. Das lieferte ihm den Grund die die Katholiken ohne Gnade zu verfolgen. Angesichts der Säuberungen durch die Staatsmacht beschlossen einige katholische Dörfer , davon betroffen war auch Cao Xá, wo der Hl. Khuong lebte, Gruppen von jungen Menschen zwecks Selbtsverteidigung zu organisieren und diese zu bewaffen.
Zu jener Zeit war er knapp 80 Jahre alt und ihm gefiel diese Weg des Gewalt nicht und verließ das dieses Dorf um sich auf dem Weg zu einer anderen Gegend (Hải Phòng) zu machen.

Kaum hat er das Dorfausgang passiert sah er schon die Soldaten des Kaisers. Diese hatten schon alles umzingelt und hatten auf der Straße ein Kreuz auf die Straße gelegt und zwangen die Menschen, die vorbeigingen über das Kreuz zu steigen. Der Hl. Khoan verweigerte das Kreuz zu übertreten und wurde samt die ihm folgenden Christen verhaftet.

Die Staatsbedienste versuchten es mit allen Mitteln, damit er die Christen von Cao Xá als Aufständische gegen den Kaiser und Kooperateure von den Franzosen und Spaniern zu denunzieren. Denn diese Westler hatten an den Flußendungen ihre Schiffe bereit. Selbstverständlich lehnte der Heilie Khoan es dies ab. Danach sprach der Staatsbedienstete nicht mehr von Kollaboration und Aufruhr, sondern forderte ihn auf, das Kreuz zu übertreten Dasseler verlangte er auch von den anderen Christen zu tun.

Daraufhin antwortete der Hl. Khoan: „Ich bin jetzt über 80 Jahre alt, und dann auch noch katholischer Priester. Ich habe sie immer meine Schafe immer daran erinnert ihreb christlichen Glauben treu zu bleiben. Wenn ich sie jetzt auffordere, den Glauben abzuschwören, dann bin ich es nicht wert ein Priester zu sein. Meine Freunde und ich sehnen uns nach nichts mehr, als unser Leben für den Glauben Gottes zu opfern.

Kaiser Tự Đức erteilte den Befehl ihn zu Köpfen auf dem Henkersplatz von Hưng Yên. Auf den Weg dorthin an dem Hügel von Can-vê vorbei stützte er sich lansam auf einem Gehstock. Darauf wurde ein kleiner Stock gebunden, sodaß der Stock wie ein Kreuz aussah. Freudig verabschiedete er sich mit den Menschen, die sich an beiden Seiten der Straße standen und seinen Abschied geleiteten.

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Isidore Gagelin KÍNH
Priester MEP (10.05.1799 – 17.10.1833)

Der Hl. Kinh kam nach Việt Nam und empfing die Priesterweihe mit 22 Jahren. Zur jener Zeit war Kaiser Minh Mạng erst auf dem Thron gekommen und die von seinem Vater Kaiser Gia Long gewährte Religionsfreiheit hielt noch an.
Der Hl. Kinh übernahm so dann die Professur am Priesterseminar von An Ninh und kümmerte sich zudem um die Seelsorge in den anliegenden Orten.
Mit der Zeit nahm die Christenverfolgung unter Kaiser Minh Mạng langsam zu. Das Priesterseminar von An Ninh wurde zerstreut und der Hl. Kinh bekam den Befehl nach Sài Gòn zu gehen, denn es war ein Gebiet unter Lê Văn Duyệt und dort wurde die herrschende Politik gegen die Katholiken nicht angewendet.

Im Jahre 1827 wurden er und andere westliche Geistliche vom Kaiser zur Hauptstadt gebracht. Der Kaiser begründete dies damit, dass er Dolmetscher für Bücher und Gespräche für seine Regierung benötigte. Das war aber nur ein Vorwand, denn in Wirklichkeit wurden die Geistlichen quasi zu Inhaftierte und konnten nicht missionieren. Doch nach einiger Zeit wurden er und die anderen Missionare durch die Fürsprache von Lê Văn Duyệt freigelassen.

Der Hl. Kinh kehrte folglich nach Südenvietnas zurück, um dort für eine Zeit lang zu missionieren. Dort wiederum bekam er den Befehl nach Mittelvietnam zu reisen und dort zu missionieren.

Nach dem Religionsverboterlass vom 06.01.1833 durch Kaiser Minh Mạng musste der Hl. Kinh die Gefangennahme von vielen Christen und deren Misshandlungen und Ausfragung mitansehen und es tat ihm das Herz weh, so dass er seinen Bischof um die Erlaubnis bat, sich stellen zu dürfen mit der Hoffnung, dadurch könnte die Verfolgung und Misshandlung der Christen aufhalten.
Nachdem der Bischof sein Gesuch akzeptierte, stellte sich der Hl. Kinh beim Ortbürgermeister von der Gemeinde Bồng Sơn und wurde daraufhin festgenommen und zur Hauptstadt eskortiert.

In den ganzen 7 Wochen der Gefangenschaft wurde er nicht einmal vernommen, denn Kaiser Minh Mạng kannte die Ideale vom Hl. Kinh zu genau: „… wir haben unsere Familien, unsere Heimat und alle weltlichen Privilegien und Vorteile hinter uns gelassen nur um die Frohe Botschaft zu verkünden. Dann wird es uns nicht leicht fallen diese Mission aufgegeben…“

Nachdem er die Absicht vom Kaiser erfahren hatte, schrieb er folgendes an seine Kollegen: „ Ich verlasse diese Welt ohne etwas zu bedauern, denn nur der Anblick hinauf auf die Kreuzung von Jesus Christus lässt mich das Leiden und sogar den Tod hinwegtrösten. Alle meine Hoffnungen ruhen darauf, dass ich schleunigst diesen sündhaften Körper verlasse, damit ich mich mit meinem Herrn Jesus in im Himmel vereinen kann. Ich will zu Staub werden, um mich mit meinem Herrn Jesus vereinen.“

Am morgen der Todesvollstreckung fesselten ihn eine Trupp Soldaten mit einem Seil und brachten ihn zu Bãi Dâu. Unterwegs hielt ein Soldat den Todesbefehl, welches die Form eines hölzenen Stab war. Alle ungefähr 100 Schritte hielt der Soldat an, schlug auf den Gong und verlas es laut: „ Die Person Hoài Hóa hatte Schuld auf sich geladen, weil er in vielen Provinzen die christliche Religion verkündete. Er muss geköpft werden.“
(Hoài Hóa war der Umlaut den die Staatsbeamten für den Namen Gagelin als Übersetzung gebrauchten.)

Seine Leiche wurde nachdem sie bestattet wurde, nochmals ausgegraben und untersucht, denn der Kaiser befürchete der Hl. Kinh würde nach drei Tagen von den Toten auferstehen.

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Phê-rô Nguyễn Văn TỰ
Dominikanerpriester (1796 – 05.09.1838)

Der Hl. Phero Tu stammte aus der Provinz Nam Dinh. In all den 12 Jahren als Seelsorger der Dominikaner verhielt er sich vorbildlich und engagiert in der Missionierung.
Gefangen wurde er bei der Seelsorge in der Region Kẻ Mốt, Bắc Ninh.

Während der Gefangenschaft in der Gemeinde, fiel ihm ein, dass in seinen konfiszierten Habseligkeiten ein Notizbuch mit allen Namen von Christen von Kẻ Mốt enthielt. Da die Wächtersoldaten in der Ausübung ihrer Pflichten sehr aufmerksam waren, musste er sich einen Trick einfallen lassen: Er bat die Soldaten um eine Liegematte mit der Begründung, das Wetter wäre so kalt. Nachdem er die Matte erhielt, rollte er sich in der Matte ein und so zerkaute er die Seiten jenes Buches und schluckte diese heimlich hinunter. Nachdem er gerade einmal 2/10 vom Buch „gegessen“ hatte, wurde ihm sein Hals zu trocken und er konnte keine weiteren Seiten herunterschlucken, deswegen zerkaute er den Rest und schmiss diese unter dem Brett für den Schlafplatz.

Was ihm am meisten schmerzte war der Umstand, dass soviele die zum selben Moment mit ihm verhaftet wurden, auf das Kreuz treteten, um freigelassen zu werden.
Im Gegensatz dazu bereitete die Treue von den Religionslehrern Mậu, Úy und den vier Gemeindemitglieder Đệ, Mới, Vinh und Vorstand Cảnh dem Hl. Tu eine große Freude.
Denn all diese 6 durften  später der seeligen Märtyrertod empfangen.

Vor Gericht vom Gouveneur Bắc Ninh gab man ihm die Gegelegenheit sich mit den Staatsbeamten über seine Religion auszutauschen. Der Richter wollte ihn wirklich Freiheit schenken und bat ihm an die kindlicher Pietät zu den Eltern und auch an die Loyalität zum Kaiser denken, damit er das Kreuz übertrat. Daraufhin entgegnete der Hl. Tu dem Richter wie er es mit Pietät und Loyalität hielt: „Ich ehre den HERRN zuerst, danach bin dem Kaier loyal schlußendlich folgt in der Hierarchie die Ehrehrbietung an meine Eltern. Ich kann nicht aus Gehorsam zu meinem leiblichen Vater den Kaiser Schaden zu zufügen. Ebenso kann ich nicht wegen dem Kaiser den HERRN verachten.“
“ Zusätzlich sagte der Hl. Tu: „Ein General der die Truppen in den Krieg führt, kann nicht vor dem Feind kapitulieren auch wenn seine Soldaten davongelaufen sind. Ich bin ein Hirte und als solcher muss ich weiterhin Treue zum HERRN beahren, auch wenn die einfachen Gläubigen zertreut wurden.“

Das Urteil vom Kaiser über ihm und Gemeindevorstand Cảnh: Tod durch Köpfen. Der Vollstreckungsort war ein kleiner Hügel außerhalb von der Festung Kinh Bắc. Dorthin angekommen, kniete er sich nieder auf den Matten, die die einfachen Gläubigen bereits auf den Boden gelegt hatten. Der Scharfrichter schlug mit dem Schwert zu und warf den Kopf hinauf, damit jedermann ihn sehen sehen konnte. Sofort daraufhin strömten viele Menschen, darunter auch welche, die nicht Christen waren zu ihm und tunkten Stoff in seinem Blut.

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