Autor Thema: Der heilige Rosenkranz  (Gelesen 8302 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline geringstes Rädchen

  • *****
  • Beiträge: 2133
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • WER IST WIE GOTT? - NIEMAND IST WIE GOTT!
    • Herz Jesu - Wegzehrung der Restarmee
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Siebente Rose
« Antwort #10 am: 17. Oktober 2016, 20:12:44 »
Erster Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in seinem Ursprung und Namen

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


SIEBENTE ROSE

Der Psalter, ein Kranz von Rosen

Seit der selige Alanus de Rupe diese Andacht erneuert hat, gab ihr die Stimme des Volkes, welches die Stimme Gottes ist, den Namen Rosenkranz. Das bedeutet, daß man jedesmal, so man den Psalter gut betet, auf das Haupt Jesu und Mariä einen aus hundertdreiundfünfzig weißen und sechzehn roten himmlischen Rosen bestehenden Kranz setzt, welcher nie seine Schönheit noch den Glanz verlieren wird.

Die liebe Gottesmutter hat den Namen des Rosenkranzes gebilligt und bestätigt, indem sie mehreren Personen offenbarte, sie bringen ihr ebenso viele liebliche Rosen dar, als sie Ave Maria zu ihrer Ehre beten, und ebenso viele Kränze von Rosen, als sie Rosenkränze beten.

Der heilige Bruder Alphons Rodriguez aus der Gesellschaft Jesu betete seinen Rosenkranz mit solchem Eifer, daß er oft bei jedem Vaterunser eine purpurne Rose aus seinem Munde hervorsprießen sah und bei jedem Ave eine weiße, den andern an Schönheit und Duft ebenbürtig und nur in der Farbe verschieden.

Die Chronik des heiligen Franziskus berichtet, ein junger Religiöse habe die lobenswerte Gewohnheit geübt, täglich vor der Mahlzeit den Rosenkranz zu beten. Eines Tages unterließ er es durch irgendeinen Zufall. Als es zum Mittagessen geläutet hatte, bat er den Obern, den Rosenkranz beten zu dürfen, ehe er zu Tisch komme. Mit dieser Erlaubnis zog er sich auf sein Zimmer zurück. Als er jedoch zu lange ausblieb, schickte der Obere einen Religiösen, um ihn zu rufen. Dieser fand den Betenden in seinem Zimmer ganz von himmlischem Lichtglanz umflossen und in Gesellschaft der Allerseligsten Jungfrau und zweier Engel. So oft er ein Ave Maria betete, kam eine schöne Rose aus seinem Munde; die Engel aber nahmen eine Rose nach der anderen und setzten sie auf das Haupt Mariä, welche große Freude daran zeigte. Zwei andere Brüder, die der Obere nachgesandt hatte, um sich nach der Ursache des Verweilens der anderen zu erkundigen, sahen das ganze Wunder, und die Mutter Gottes verschwand erst, als der Rosenkranz fertig gebetet war.

Der Psalter ist somit eine große Krone, und der dritte Teil des Psalters ist ein kleiner Blumenkranz oder ein kleiner Kranz aus himmlischen Rosen, den man Jesus und Maria auf das Haupt setzt. Die Rose ist die Königin der Blumen, so auch der Rosenkranz unter den Andachtsübungen.


GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

Offline geringstes Rädchen

  • *****
  • Beiträge: 2133
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • WER IST WIE GOTT? - NIEMAND IST WIE GOTT!
    • Herz Jesu - Wegzehrung der Restarmee
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Achte Rose
« Antwort #11 am: 18. Oktober 2016, 13:57:47 »
Erster Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in seinem Ursprung und Namen

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


ACHTE ROSE

Die Wunder des Rosenkranzes

Es ist unmöglich, auszudrücken, wie sehr Maria den Rosenkranz über alle Andachten schätzt und wie überschwänglich sie jene belohnt, die daran arbeiten, ihn zu predigen, einzuführen und zu pflegen, wie schrecklich sie aber gegen jene ist, die sich dagegen auflehnen.

Dem heiligen Dominikus lag während seines Lebens nichts so sehr am Herzen, als die seligste Jungfrau zu loben, ihre Größe zu predigen und alle anzueifern, Maria durch den Rosenkranz zu verehren.

Die mächtige Himmelskönigin hörte nicht auf, ihren Segen mit vollen Händen über den Heiligen auszugießen. Sie krönte seine Werke mit tausend Wundern, und nie hat er etwas von Gott erbeten, was er nicht durch die Fürbitte der Allerseligsten Jungfrau erlangt hätte.

Als höchste Gunstbezeigung verlieh sie ihm den Sieg über die Irrlehre der Albigenser und machte ihn zum Vater und Patriarchen eines großen Ordens.

Was soll ich sagen vom seligen Alanus, dem Erneuerer dieser Andacht? Maria ehrte ihn öfters mit ihren Besuchen, um ihn zu belehren, wie er sein Heil wirken, ein guter Priester, ein vollkommener Ordensmann und Nachahmer Jesu Christi werden könne.

Während der schrecklichen Versuchungen und Verfolgungen der bösen Geister, die ihn in einen Zustand äußerster Traurigkeit und fast der Verzweiflung versetzten, tröstete sie ihn und zerstreute durch ihre liebliche Gegenwart alle Wolken und Finsternisse.

Sie lehrte ihn die Art und Weise, den Rosenkranz zu beten, zeigte ihm dessen Vortrefflichkeit und Früchte; sie verlieh ihm den glorreichen Titel ihres mystischen Bräutigams, und als Unterpfand ihrer keuschen Liebe steckte sie ihm einen Ring an den Finger, legte ihm eine aus ihren Haaren geflochtene Kette um den Hals und gab ihm einen Rosenkranz. Der Abt Trithemius, der berühmte Karthagena, der gelehrte Martin Navarra und andere sprechen davon mit Lobeserhebung.

Nachdem er mehr als hunderttausend Seelen für die Rosenkranzbruderschaft gewonnen hatte, starb er zu Zwolle in Flandern am 8. September 1475.

Der selige Thomas vom heiligen Johannes, der berühmte Prediger des heiligen Rosenkranzes, erregte durch die großen Erfolge, die er durch diese Andacht erreichte, so sehr den Neid des Teufels, daß dieser ihn durch seine Mißhandlungen in eine lange und schmerzliche Krankheit stürzte, in der er von den Ärzten aufgegeben wurde. Während einer Nacht, als er unfehlbar zu sterben glaubte, erschien ihm der Teufel unter einer schrecklichen Gestalt. Aber während Thomas Auge und Herz andächtig zu einem Marienbild in der Nähe seines Bettes erhob, rief er aus allen Kräften: "Hilf mir, beschütze mich, o meine süßeste Mutter!" Kaum hatte er die Worte beendigt, so reichte ihm die heiligste Jungfrau die Hand aus dem heiligen Bild, erfaßte seinen Arm und
sprach: "Fürchte nichts, mein Sohn Thomas, siehe ich komme, dich zu beschützen; erhebe dich und fahre fort, die Andacht zu meinem Rosenkranz zu predigen, wie du begonnen hast. Ich werde dich gegen alle deine Feinde verteidigen." Bei diesen Worten Mariä ergriff der Teufel die Flucht. Der Kranke erhob sich in vollkommener Gesundheit, dankte seiner guten Mutter unter einem Strom von Tränen und fuhr fort, den Rosenkranz mit wunderbarem Erfolg zu predigen.

Die Mutter Gottes begünstigt nicht nur die Prediger des Rosenkranzes, sondern belohnt auch jene, die durch ihr Beispiel andere zu dieser Andacht aneifern.

Alphons, König von Leon und Galizien wünschte, daß alle seine Diener die seligste Jungfrau durch den Rosenkranz verehren, und um sie durch sein Beispiel zu ermuntern, kam er auf den Gedanken, einen großen Rosenkranz an der Seite zu tragen, was alle seine Hofleute bewog, ihn andächtig zu beten. Er selber jedoch betete ihn nicht.

Nun wurde der König todkrank, und während man ihn bereits tot glaubte, ward er im Geiste vor den Richterstuhl Jesu Christi entrückt. Er sah die Teufel, welche ihn aller Verbrechen anklagten, die er begangen hatte, und der Richter war eben im Begriff, ihn zu den ewigen Peinen zu verdammen, als die Gottesmutter sich ihrem Sohn zu seinen Gunsten vorstellte. Man brachte eine Waage, legte in die eine Schale alle Sünden des Königs, die allerseligste Jungfrau aber legte in die andere Schale den großen Rosenkranz, den er zu ihrer Ehre getragen und alle Rosenkränze, die er durch sein Beispiel veranlaßt hatte, was viel mehr wog als alle seine Sünden zusammen. Dann sprach sie zu ihm, indem sie ihn liebevoll anblickte: "Als Erkenntnis für den kleinen Dienst, den du mir mit dem Tragen des Rosenkranzes geleistet hast, habe ich von meinem Sohn die Verlängerung deines Lebens um mehrere Jahre erlangt. Benütze sie gut und tue Buße!" Wieder zu sich gekommen, rief der König aus: "O glückseliger Rosenkranz der Allerseligsten Jungfrau, durch den ich vor der ewigen Verdammnis bewahrt worden bin!" Nachdem er die Gesundheit wieder erlangt hatte, verharrte er sein übriges Leben hindurch in der Andacht des heiligen Rosenkranzes und betete ihn täglich.

O daß doch die Maria liebenden Seelen suchten, möglichst viele Gläubige für die Bruderschaft des heiligen Rosenkranzes zu gewinnen nach dem Beispiele dieser Heiligen und dieses Königs! Dadurch würden sie ihr Wohlwollen hienieden und das ewige Leben gewinnen. Qui élucidant me, vitam aetemam habebunt: "Die mich verherrlichen, erhalten das ewige Leben" (Ekkli 24,31).

GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

Offline geringstes Rädchen

  • *****
  • Beiträge: 2133
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • WER IST WIE GOTT? - NIEMAND IST WIE GOTT!
    • Herz Jesu - Wegzehrung der Restarmee
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Neunte Rose: Die Feinde des Rosenkranzes
« Antwort #12 am: 19. Oktober 2016, 18:17:22 »
Erster Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in seinem Ursprung und Namen

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


NEUNTE ROSE

Die Feinde des Rosenkranzes

Laßt uns nun sehen, welche Ungerechtigkeit es ist, die Verbreitung der Bruderschaft des heiligen Rosenkranzes zu hindern und mit welchen Strafen Gott mehrere Unselige gezüchtigt hat, welche diese heilige Bruderschaft verachteten und sie zerstören wollten.
Obwohl die Andacht des heiligen Rosenkranzes vom Himmel durch mehrere Wunder bestätigt und von der Kirche durch mehrere päpstliche Bullen gutgeheißen wurde, so finden sich in unserer Zeit nur zu viele Sitten- und Gottlose und sogenannte Aufgeklärte, die versuchen, die Bruderschaft entweder in Verruf zu bringen, oder wenigstens die Gläubigen davon abzuhalten. Es ist leicht zu erkennen, daß ihre Zungen von höllischem Gifte träufeln und daß sie unter dem Einfluß des bösen Geistes handeln, denn kein Mensch kann die Andacht des heiligen Rosenkranzes mißbilligen, ohne daß er dadurch das Wesen der christlichen Religion verdammt, nämlich: das Gebet des Herrn, den Englischen Gruß, die Geheimnisse des Lebens, des Todes und der Glorie Jesu Christi und seiner heiligsten Mutter.

Jene Freigeister, die es nicht leiden können, daß man den Rosenkranz betet, fallen oft, ohne es zu merken, in die verworfene Lehre der Irrlehrer, welche Rosenkranz und Psalter verabscheuen.

Es heißt, sich von Gott und der wahren Frömmigkeit entfernen, wenn man die Bruderschaften verabscheut, da doch Jesus Christus uns versichert, daß Er sich inmitten derer befinde, die in seinem Namen beisammen sind (Mt 18,20). Das heißt kein guter Katholik sein, wenn man so viele und so große Ablässe vernachlässigt, die die Kirche den Bruderschaften gewährt. Es heißt endlich, ein Feind des Seelenheils sein, wenn man den Gläubigen abrät, den Rosenkranz andächtig zu beten, da sie doch durch dieses Mittel sich von der Sünde lossagen und der Frömmigkeit zu wenden. Wenn der heilige Bonaventura recht hat, indem er sagt, wer die heiligste Jungfrau nicht verehre, werde in seiner Sünde sterben und der Verdammnis anheimfallen; Qui neglexerit illam, morietur in peccatis suis, welche Strafen müssen denn nicht jenen warten, welche die andern von ihren Andachtsübungen abwendig machen!...
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

Offline geringstes Rädchen

  • *****
  • Beiträge: 2133
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • WER IST WIE GOTT? - NIEMAND IST WIE GOTT!
    • Herz Jesu - Wegzehrung der Restarmee
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Zehnte Rose: Durch den Rosenkranz erlangte Wunder
« Antwort #13 am: 20. Oktober 2016, 17:47:30 »
Erster Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in seinem Ursprung und Namen

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


ZEHNTE ROSE

Durch den Rosenkranz erlangte Wunder

Als der heilige Dominikus in Carcassonne diese Andacht predigte, zog ein Irrlehrer die Wunder und die fünfzehn Geheimnisse des heiligen Rosenkranzes ins Lächerliche, was die Bekehrung der Irrgläubigen verhinderte. Um diesen Gottlosen zu strafen, ließ Gott zu, daß fünfzehntausend Teufel seinen Körper in Besitz nahmen. Seine Familie aber führte ihn vor den Heiligen, damit er ihn von den bösen Geistern befreie. Er begann zu beten und ermahnte die Versammelten, mit ihm laut den Psalter zu beten, und siehe da, bei jedem Ave Maria bewirkte die heiligste Jungfrau, daß je hundert Teufel in Form von glühenden Kohlen den Körper des Irrlehrers verließen. Nachdem er befreit war, schwur er seinen Irrtümern ab, bekehrte sich und ließ sich in die Bruderschaft des heiligen Rosenkranzes aufnehmen samt mehreren seiner Partei, die angesichts dieser Strafe und der Kraft des heiligen Rosenkranzes bekehrt worden waren.

Der gelehrte Karthagena aus dem Orden des heiligen Franziskus sowie mehrere andere Autoren berichten folgendes. Als im Jahre 1475 der ehrwürdige Prior Jakob Sprenger O.Pr. und seine Ordensgenossen mit großem Eifer an der Wiederherstellung der Rosenkranzbruderschaft in der Stadt Köln arbeiteten, versuchten zwei berühmte Prediger aus Eifersucht über die großen Erfolge, die Andacht des heiligen Rosenkranzes in ihren Predigten herabzusetzen. Und weil sie begabt waren und großes Ansehen genossen, hielten sie viele Leute davon ab, in die Bruderschaft einzutreten.

Der eine dieser Prediger bereitete eine eigene Predigt vor, um das Ziel seines verderblichen Planes besser zu erreichen, und kündigte sie auf einen Sonntag an. Als die Stunde gekommen war, erschien kein Prediger; man wartete, suchte ihn und fand ihn endlich; er war ohne Beistand plötzlich gestorben.

Der andere Prediger redete sich ein, dieser Unfall sei ganz natürlich und entschloß sich, an seiner Stelle alles aufzubieten, um die Rosenkranzbruderschaft abzuschaffen. Als der Tag und die Stunde der Predigt gekommen war, schlug Gott diesen Prediger mit einer Lähmung, die ihm den Gebrauch der Sprache raubte. Er erkannte seine Schuld und die seines Genossen, nahm in seinem Herzen Zuflucht zur seligsten Jungfrau und versprach ihr, mit derselben Kraft allüberall den Rosenkranz zu predigen, wie er ihn bisher bekämpft hatte. Er bat sie, ihm dafür die Gesundheit und die Sprache wieder zu verleihen, was die gütigste Mutter ihm gewährte, und plötzlich geheilt, erhob er sich wie ein zweiter Saulus, aus einem Verfolger in einen Verteidiger des heiligen Rosenkranzes umgewandelt. Er leistete öffentliche Genugtuung für seine Schuld und predigte mit großem Eifer und Beredsamkeit die Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes.

Ich zweifle nicht daran, daß die Freigeister und Kritiker unserer Zeit, welche die Erzählungen dieser kleinen Abhandlung lesen werden, sie in Zweifel ziehen, wie sie es immer getan haben, obwohl ich nichts anderes tat, als sie zum Teil von sehr bewährten Autoren unserer Zeit und zum Teil aus einem Buche zu übernehmen, das vor kurzem von P. Antonius Thomas O.Pr. unter dem Titel "Der geheimnisvolle Rosenstrauch" herausgegeben wurde.

Wie bekannt, gibt es drei verschiedene Arten, einem Berichte Glauben zu schenken. Den Erzählungen der Heiligen Schrift schulden wir göttlichen Glauben; den Profangeschichten, die der Vernunft nicht widersprechen und von zuverlässigen Schriftstellern geschrieben sind, menschlichen Glauben; den frommen Erzählungen, die von bewährten Autoren berichtet werden und auf keine Weise weder der Vernunft, noch dem Glauben, noch den Sitten widersprechen, wären sie auch manchmal außerordentlich, frommen Glauben.

Ich gestehe, daß man weder zu leichtgläubig noch zu kritisch sein darf und in allem den Mittelweg einthalten muß, um den Kern der Wahrheit und der Tugend zu finden; aber ich weiß auch, daß, gleichwie die Liebe alles, was dem Glauben und den Sitten nicht zuwider ist, leicht glaubt: Caritas omnia credit: "Die Liebe glaubt alles" (1 Kor 13,7). So neigt der Stolz dazu, fast alle noch so sehr begründeten Geschichten zu leugnen, unter dem Vorwande, sie stehen nicht in der Heiligen Schrift.

Es ist dies der Fallstrick Satans, in den die Irrlehrer gefallen sind, welche die Überlieferung leugnen, und in den die Kritiker unserer Zeit alle unvermerkt fallen, indem sie nicht glauben, was sie nicht verstehen oder was ihnen nicht einleuchtet, ohne irgendeinen anderen Grund dafür zu haben, als den Stolz und Dünkel ihres Geistes.

(Der heilige Verfasser nennt mit obiger Lehre eines der Merkmale, woran man erkennt, ob eine Seele vom Geiste Gottes oder vom bösen oder menschlichen Geiste geleitet ist.)
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

Offline geringstes Rädchen

  • *****
  • Beiträge: 2133
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • WER IST WIE GOTT? - NIEMAND IST WIE GOTT!
    • Herz Jesu - Wegzehrung der Restarmee
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Elfte Rose: Vortrefflichkeit des Credo
« Antwort #14 am: 21. Oktober 2016, 15:22:19 »
Zweiter Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in den Gebeten, aus denen er besteht

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


ELFTE ROSE

Vortrefflichkeit des Credo

Das Credo oder Apostolische Glaubensbekenntnis, das man am Kreuz des Rosenkranzes betet, ist als heiliger Abriß und Inbegriff der christlichen Wahrheiten ein sehr verdienstliches Gebet, weil der Glaube der Grund und das Fundament und der Anfang aller christlichen Tugenden, aller ewigen Tugenden und aller Gott wohlgefälligen Gebete ist. Accedentem ad Deum credere oportet: "Denn wer zu Gott kommen will, muß glauben, daß er ist" (Hebr 11,6). Wer sich Gott im Gebete nähern will, muß mit dem Glauben beginnen, und je mehr Glauben er hat, desto mehr Kraft und Verdienst wird sein Gebet in sich selber haben und umso mehr Gott verherrlichen.

Ich halte mich nicht dabei auf, die Worte des Apostolischen Glaubensbekenntnisses zu erläutern; aber ich kann nicht umhin zu erklären, daß die drei ersten Worte: "Credo in Deum, ich glaube an Gott", welche die Akte der drei göttlichen Tugenden, Glaube, Hoffnung und Liebe in sich schließen, eine wunderbare Wirksamkeit besitzen, die Seele zu heiligen und die Dämonen niederzuschmettern. Mit diesen Worten haben manche Heilige die Versuchungen überwunden, besonders jene gegen den Glauben, die Hoffnung und die Liebe, sei es während des Lebens, sei es in der Todesstunde. Das waren die letzten Worte, die der heilige Märtyrer Petrus von Verona so gut es ging, mit dem Finger in den Sand schrieb, nachdem ihm ein Irrlehrer mit einem Säbelhieb den Kopf gespalten hatte und er in den letzten Zügen lag.

Da der Glaube der einzige Schlüssel ist, der zu den im Rosenkranz eingeschlossenen Geheimnissen Jesu und Mariä Eintritt gewährt, muß man ihn mit dem aufmerksamen und andächtigen Beten des Credo beginnen, und je lebendiger und stärker unser Glaube ist, umso verdienstlicher wird auch der Rosenkranz sein.

Dieser Glaube muß lebendig und von der Liebe beseelt sein, d.h. um den Rosenkranz gut zu beten, muß man im Stand der heiligmachenden Gnade sein oder sich wenigstens um Erlangung des Gnadenstandes bemühen.

Der Glaube muß stark und beharrlich sein, d.h. man muß in der Übung des heiligen Rosenkranzes nicht nur fühlbare geistliche Tröstungen suchen, mit anderen Worten, man darf ihn nicht unterlassen, weil man eine Menge unfreiwilliger Zerstreuungen im Geiste, einen unerklärlichen Widerwillen in der Seele, eine niederdrückende Unlust und fast immerwährende Schläfrigkeit im Körper fühlt. Weder fühlbare Tröstungen noch Seufzer noch Gefühlsausbrüche, weder Tränen noch fortwährende Anstrengung der Einbildungskraft sind erfordert, um seinen Rosenkranz gut zu beten. Der reine Glaube und die gute Meinung genügen: Sola fides sufficit.
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

Offline geringstes Rädchen

  • *****
  • Beiträge: 2133
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • WER IST WIE GOTT? - NIEMAND IST WIE GOTT!
    • Herz Jesu - Wegzehrung der Restarmee
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Zwölfte Rose: Das Vaterunser, das Gebet des Herrn
« Antwort #15 am: 08. November 2016, 14:59:39 »
Zweiter Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in den Gebeten, aus denen er besteht

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


ZWÖLFTE ROSE

Das Vaterunser, das Gebet des Herrn

Das Vaterunser oder Gebet des Herrn empfängt seinen ersten Vorzug von seinem Urheber; denn nicht ein Engel oder ein Mensch ist sein Urheber, sondern der König der Engel und Menschen, Jesus Christus selbst.

Es war notwendig, sagt der heilige Cyprian, daß derjenige, der gekommen war, uns als Erlöser das Leben der Gnade zu geben, uns als himmlischer Lehrmeister die Art und Weise zu beten lehre. Die Weisheit dieses himmlischen Lehrers erhellt aus der Ordnung, der Lieblichkeit, der Kraft und Klarheit dieses göttlichen Gebetes; es ist kurz, aber reich an Unterweisung, leicht faßbar für die Einfachen und voll der Geheimnisse für die Gelehrten.

Das Vaterunser enthält alle Aufgaben, die wir Gott gegenüber zu erfüllen haben, die Akte aller Tugenden und die Bitten für alle unsere geistigen und leiblichen Bedürfnisse. Es enthält, sagt Tertullian, den Abriß des Evangeliums. Es übersteigt, sagt Thomas von Kempen, alle Wünsche der Heiligen; es enthält im Auszug alle lieblichen Lehren der Psalmen und Gesänge; es bittet um alles, was uns nötig ist; es lobt Gott auf vorzügliche Weise; es erhebt die Seele von der Erde zum Himmel und vereinigt sie innigst mit Gott.

Der heilige Chrysostomus sagt, wer nicht so bete, wie der göttliche Meister gebetet und zu beten gelehrt, sei nicht sein Schüler, und Gott der Vater höre die Gebete nicht gern, die der menschliche Geist ersonnen, wohl aber jene, die sein Sohn uns gelehrt.
Wir müssen das Gebet des Herrn mit der Gewißheit verrichten, daß der ewige Vater es erhören wird, weil es das Gebet seines Sohnes ist, den er immer erhört, und weil wir dessen Glieder sind; denn was könnte ein so gütiger Vater auf ein Bittgesuch hin verweigern, das so gut abgefaßt ist und sich auf die Verdienste und die Empfehlung eines so würdigen Sohnes stützt?

Der heilige Augustinus versichert, ein gut verrichtetes Vaterunser tilge die läßlichen Sünden. Der Gerechte fällt siebenmal des Tages (Sprw. 24,16). Das Gebet des Herrn enthält sieben Bitten, durch die er seine Fälle wiedergutmachen und sich gegen seine Feinde stärken kann. Es ist kurz und leicht, damit wir gebrechliche und vielerlei Elend unterworfene Menschen umso raschere Hilfe finden, je öfter und andächtiger wir es beten.

Täuschet euch also nicht, ihr frommen Seelen, die ihr das Gebet vernachlässigt, welches der eingeborne Sohn Gottes verfaßt und allen seinen Gläubigen vorgeschrieben hat, die ihr nur jene Gebete schätzet, die von Menschen verfaßt sind, als ob der Mensch, selbst der erleuchtetste, besser als Jesus Christus wüßte, wie wir beten sollen.

Ihr sucht in den Büchern der Menschen die Art, Gott zu loben und zu bitten, als ob ihr euch schämen würdet, euch derjenigen zu bedienen, die sein Sohn uns vorgeschrieben.

Ihr bildet euch ein, die Gebete in den Büchern seien für die Gelehrten und die Reichen, und der Rosenkranz sei nur für die Weiber, die Kinder und das Volk, als ob die Lobeserhebungen und Bitten, die ihr lest, schöner und Gott angenehmer wären als jene, die im Gebet des Herrn enthalten sind.

Es ist eine gefährliche Versuchung, sich das Gebet verleiden zu lassen, das uns Jesus Christus anempfohlen hat, um dafür von Menschen verfaßte Gebete zu gebrauchen.
Wir mißbilligen keineswegs jene Gebete, welche die Heiligen verfaßten, um die Menschen zum Lobe Gottes anzueifem, wir können nur nicht zugeben, daß man sie jenem Gebete vorziehe, das aus dem Munde der menschgewordenen Weisheit hervorgegangen ist; daß man die Quelle verlasse, um den Bächen nachzulaufen, das klare Wasser verschmähe, um das getrübte zu trinken. Denn der Rosenkranz, aus dem Gebet des Herrn und dem Engelsgruße zusammengesetzt, ist das klare und immerwährende Wasser, das aus der Gnadenquelle strömt, während die übrigen Gebete, die man in den Büchern sucht, nichts sind als kleine Bächlein, die davon abgeleitet werden.

Wir können denjenigen glücklich preisen, der, das Gebet des Herrn verrichtend, jedes Wort aufmerksam erwägt; dort findet er, was er nötig hat, alles, was er wünschen kann.

Wenn wir dieses bewunderungswürdige Gebet verrichten, gewinnen wir zuallererst das Herz Gottes, indem wir ihn mit dem süßen Namen Vater anrufen:
Vater unser, du, der zärtlichste aller Väter, allmächtig in der Schöpfung, ganz bewunderungswürdig in der Erhaltung, ganz liebenswürdig in der Vorsehung, ganz gütig, unendlich gut in der Erlösung. Gott ist unser Vater, wir alle sind Brüder, der Himmel ist unsere Heimat, unser Erbe. Ist das nicht genug, um uns zugleich die Liebe zu Gott, die Liebe zum Nächsten und Losschälung von allen irdischen Dingen einzuflößen? Lieben wir also einen solchen Vater und sagen wir ihm tausend- und abertausendmal:

Vater unser, der du bist in dem Himmel. Der du den Himmel und die Erde durch die Unermeßlichkeit deines Wesens erfüllst, allgegenwärtig, der du in den Heiligen bist mit deiner Herrlichkeit, in den Verdammten mit deiner Gerechtigkeit, in den Gerechten durch deine Gnade, in den Sündern durch deine Geduld, mit der du sie erträgst, bewirke, daß wir uns immer unseres himmlischen Ursprungs erinnern, immer als deine wahren Kinder leben, und daß wir mit aller Glut unserer Wünsche nach dir hinstreben.

Geheiligt werde dein Name."Der Name des Herrn ist heilig und fruchtbar", sagt der königliche Prophet (Ps 110,9), und nach Isaias widerhallt der Himmel vom Lobe, das die Seraphim der Heiligkeit des Herrn der Heerscharen unaufhörlich dar bringen (Is 6,2-4). In dieser Bitte verlangen wir, daß die ganze Erde die Eigenschaften des so großen und so heiligen Gottes erkenne und anbete: daß er erkannt, geliebt und angebetet werde von den Heiden, Türken, Juden, Barbaren und allen Ungläubigen, daß alle Menschen ihm dienen und ihn verherrlichen durch lebendigen Glauben, feste Hoffnung, feurige Liebe und durch die Abwendung von allem Irrtum: mit einem Worte, daß alle Menschen heilig seien, weil er selbst heilig ist.

Zu uns komme dein Reich. Mögest du in diesem Leben durch deine Gnade in unseren Seelen herrschen, damit wir verdienen, nach unserem Tode mit dir in deinem Reiche zu herrschen, denn das ist die höchste und ewige Glückseligkeit, an die wir glauben, auf die wir hoffen, und die wir erwarten, jene Glückseligkeit, die uns durch die Güte das Vaters versprochen, durch die Verdienste des Sohnes erworben, und durch das Licht des Heiligen Geistes geoffenbart worden ist.

Dein Wille geschehe wie im Himmel, also auch auf Erden. Ohne Zweifel kann sich nichts den Absichten der göttlichen Vorsehung entziehen, die alles vorausgesehen, alles schon vor dem Eintreffen angeordnet hat; nichts kann sie von dem Ziele abbringen, das sie sich gesetzt. Wenn wir daher Gott bitten, daß sein Wille geschehe, so tun wir das nicht, sagt Tertullian, weil wir fürchten, es könnte sich jemand der Ausführung seiner Absichten wirksam widersetzen, sondern weil wir uns demütig allen seinen Anordnungen unterwerfen wollen, sodaß wir immer und in allem seinen heiligsten Willen, der uns aus seinen Geboten bekannt ist, mit jener Bereitwilligkeit, Liebe und Beharrlichkeit erfüllen, mit welcher ihm die Engel und Heiligen im Himmel gehorchen.

Unser tägliches Brot gib uns heute. Jesus Christus lehrt uns, Gott um alles zu bitten, was uns für das Leben des Leibes und der Seele notwendig ist. Durch diese Worte des Vaterunsers legen wir das demütige Geständnis unseres Elendes ab und ehren die göttliche Vorsehung, indem wir erklären, daß wir glauben, von Gottes Güte alle unsere zeitlichen Güter zu erhalten.
Mit dem Worte Brot bitten wir für heute, d.h. wir beschränken all unsere Sorge auf den heutigen Tag und überlassen uns für den morgigen der Vorsehung (Mt 6,25/34).
Wir bitten um das tägliche Brot und gestehen dadurch, daß unsere Bedürfnisse täglich wiederkehren und bezeugen so unsere fortwährende Abhängigkeit vom Schutze und der Hilfe Gottes.

Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Unsere Sünden, sagen der heilige Augustin und Tertullian, sind ebensoviele Schulden, die wir uns Gott gegenüber aufladen, und seine Gerechtigkeit fordert die Bezahlung bis auf den letzten Heller. Wir alle haben diese traurigen Schulden. Trotz der großen Zahl unserer Sünden wollen wir uns also vertrauensvoll ihm nahen und mit wahrer Reue zu ihm sprechen: Vater unser, der du bist in dem Himmel, verzeihe uns die Sünden unseres Herzens und der Zunge, die Sünden, die wir durch Tat oder durch Unterlassung des Guten begangen haben und die uns in den Augen deiner Gerechtigkeit unendlich schuldbar machen. Als Kinder eines gütigen und barmherzigen Vaters verzeihen auch wir aus Gehorsam und Liebe denen, die uns beleidigt haben.

Und führe uns nicht in Versuchung. Gestatte nicht, daß wir wegen unserer Untreue gegen deine Gnaden den Versuchungen der Welt, des Teufels und des Fleisches unterliegen.

Sondern erlöse uns von dem Übel, nämlich der Sünde, von dem Übel der zeitlichen und ewigen Strafen, die wir verdient haben.

Amen. Ein trostreiches Wort, wie der heilige Hieronymus sagt, welches gleichsam das Siegel ist, das Gott an den Schluß unserer Bittschriften setzt, um uns zu versichern, daß er uns erhört hat. Es ist, als wenn Gott selbst sagte: Amen! Wie ihr gebeten, so soll es geschehen, ihr habt es in Wahrheit empfangen; denn das ist die Bedeutung des Wortes. Amen.
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

Offline geringstes Rädchen

  • *****
  • Beiträge: 2133
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • WER IST WIE GOTT? - NIEMAND IST WIE GOTT!
    • Herz Jesu - Wegzehrung der Restarmee
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Dreizehnte Rose:Das Vaterunser,die Verherrlichung der Vollkommenheiten Gottes
« Antwort #16 am: 09. November 2016, 12:26:23 »
Zweiter Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in den Gebeten, aus denen er besteht

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


DREIZEHNTE ROSE

Das Vaterunser,
die Verherrlichung der Vollkommenheiten Gottes

Wir ehren bei jedem Wort des Vaterunsers die Vollkommenheiten Gottes. Durch den Namen Vater ehren wir seine Fruchtbarkeit. Vater, der du von Ewigkeit her einen Sohn erzeugst, der Gott ist wie du, ewig, wesensgleich, der mit dir die gleiche Wesenheit, die gleiche Macht, die gleiche Güte, die gleiche Weisheit ist! Vater und Sohn, die ihr, indem ihr euch liebt, den Heiligen Geist hervorbringt, der Gott ist wie ihr! Drei anbetungswürdige Personen, die ihr nur ein Gott seid!

Vater unser! Das heißt Vater der Menschen durch die Schöpfung, Erhaltung und Erlösung, ein barmherziger Vater gegen die Sünder, Vater, liebevoll gegen die Gerechten, Vater, herrlich und glorreich für die Seligen.

Der du bist. Durch diese Worte bewundern wir die Unendlichkeit, Größe und Fülle der Wesenheit Gottes, der sich in Wahrheit nennt: "Derjenige, der da ist", d.h. der wesentlich, notwendig und ewig existiert, das Wesen der Wesen, die Ursache aller Dinge; der auf hervorragende Weise in sich selbst die Vollkommenheiten aller Wesen einschließt, der durch seine Wesenheit, seine Gegenwart und seine Macht in allen ist, ohne darin eingeschlossen zu sein.

Wir ehren seine Erhabenheit, Glorie und Majestät mit den Worten: Der du bist in dem Himmel, d.h. wie auf deinem Throne sitzend, auf dem du deine Herrschaft über alle Menschen ausübst.

Wir beten seine Heiligkeit an, indem wir wünschen, daß sein Name geheiliget werde.

Wir anerkennen seine Oberhoheit und die Gerechtigkeit seiner Satzungen, indem wir verlangen, daß sein Reich kommen möge, und daß die Menschen auf Erden ihm ebenso gehorchen möchten, wie die Engel im Himmel ihm gehorchen.

Wir glauben an seine Vorsehung, wenn wir beten, er möge uns unser tägliches Brot geben.

Wir rufen seine Barmherzigkeit an, da wir ihn um Vergebung unserer Sünden bitten.

Wir nehmen Zuflucht zu seiner Macht, indem wir ihn bitten, er möge uns in der Versuchung nicht fallenlassen.

Der Sohn Gottes hat immer in seinen Werken den Vater verherrlicht. Er kam in diese Welt, damit die Menschen den Vater verherrlichen. Er lehrte sie die Art und Weise, wie sie ihn ehren könnten, indem er sich würdigte, dieses Gebet selbst zu verfassen. Deshalb sollen wir es oft beten und mit derselben Gesinnung, in der er es verfaßt hat.
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

Offline geringstes Rädchen

  • *****
  • Beiträge: 2133
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • WER IST WIE GOTT? - NIEMAND IST WIE GOTT!
    • Herz Jesu - Wegzehrung der Restarmee
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Vierzehnte Rose
« Antwort #17 am: 10. November 2016, 18:28:28 »
Zweiter Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in den Gebeten, aus denen er besteht

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


VIERZEHNTE ROSE

Das Vaterunser,
die vortrefflichste Übung der
christlichen Tugenden

Wenn wir dieses göttliche Gebet andächtig verrichten, erwecken wir ebensoviele Akte der vornehmsten Tugenden, als wir Worte aussprechen.
Bei den Worten: Vater unser, der du bist in dem Himmel, üben wir Akte des Glaubens, der Anbetung und der Demut.

Durch den Wunsch, daß sein Name geheiligt und verherrlicht werde, zeigen wir einen glühenden Eifer für seine Ehre.

Bei der Bitte um den Besitz seines Reiches erwecken wir einen Akt der Hoffnung.
Indem wir wünschen, daß sein Wille auf Erden wie im Himmel erfüllt werde, zeigen wir den Geist vollkommenen Gehorsams.

Bitten wir um unser tägliches Brot, so üben wir die Armut im Geiste und die Losschälung von den Gütern der Welt.

Wenn wir Gott bitten, uns unsere Sünden zu verzeihen, so erwecken wir einen Akt der Reue.
Und indem wir jenen verzeihen, die uns beleidigt haben, üben wir auf das vollkommenste die Barmherzigkeit.
Wenn wir ihn um Hilfe in den Versuchungen bitten, erwecken wir Akte der Demut, Klugheit und des Starkmutes.

Indem wir erwarten, daß er uns vom Übel erlöse, üben wir die Geduld.
Da wir endlich dies alles nicht nur für uns, sondern auch für unseren Nächsten und für alle Glieder der Kirche erbitten, erfüllen wir die Aufgabe als wahre Kinder Gottes, ahmen wir ihn in seiner Liebe nach, die alle Menschen umfaßt und bringen das Gebot der Nächstenliebe zur Ausübung.

Wir verabscheuen alle Sünden und halten alle Gebote Gottes, wenn sich bei diesem Gebet unser Herz mit der Zunge vereint und wir keine dem Sinn dieser göttlichen Worte widersprechenden Absichten haben.

Denn wenn wir darüber nachdenken, daß Gott im Himmel ist, d.h. unendlich über uns erhaben durch die Größe seiner Majestät, so werden wir mit der Gesinnung der tiefsten Ehrfurcht von seiner Gegenwart erfüllt; ganz von heiliger Furcht durchdrungen fliehen wir den Stolz und erniedrigen uns bis ins Nichts.

Indem wir den Namen des Vaters aussprechen und uns daran erinnern, daß wir von Gott durch die Vermittlung der Eltern das Dasein, sowie durch unsere Lehrer den Unterricht empfangen haben, so fühlen wir uns verpflichtet, sie oder vielmehr Gott in ihrer Person zu ehren, und wir hüten uns wohl, sie zu verachten oder zu betrüben; denn als seine lebendigen Abbilder sind sie für uns seine Stellvertreter hienieden. Wenn wir das Himmelreich als unser Erbe betrachten, entsagen wir all unserer Anhänglichkeit an die Güter dieser Welt.

Wenn wir aufrichtig für unseren Nächsten dieselben Güter erbitten, wie für uns selbst, so widersagen wir dem Haß, der Uneinigkeit und dem Neid.

Indem wir Gott um das tägliche Brot bitten, verabscheuen wir die Unmäßigkeit und Wollust, die sich vom Überfluß nähren.

Während wir Gott wahrhaft bitten, uns zu verzeihen, wie auch wir denen verzeihen, die uns beleidigt haben, unterdrücken wir unseren Zorn und die Rachsucht, erweisen wir Gutes für das Böse und lieben wir unsere Feinde.

Wenn wir Gott bitten, im Augenblick der Versuchung uns nicht in die Sünde fallen zu lassen, zeigen wir, daß wir die Trägheit fliehen, und daß wir die Mittel suchen, um die Laster zu bekämpfen und unser Heil zu wirken.

Indem wir Gott bitten, uns vom Übel zu befreien, fürchten wir seine Gerechtigkeit und sind glücklich, denn die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit (Ps 110,10); durch die Furcht Gottes vermeidet jeder Mensch die Sünde.
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

Offline geringstes Rädchen

  • *****
  • Beiträge: 2133
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • WER IST WIE GOTT? - NIEMAND IST WIE GOTT!
    • Herz Jesu - Wegzehrung der Restarmee
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Fünfzehnte Rose: Vortrefflichkeit des Ave Maria
« Antwort #18 am: 11. November 2016, 17:53:00 »
Zweiter Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in den Gebeten, aus denen er besteht

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


FÜNFZEHNTE ROSE

Vortrefflichkeit des Ave Maria

Das Ave Maria ist so hoch, so erhaben, daß der selige Alanus glaubte, kein Geschöpf könne es verstehen, und nur Jesus Christus, geboren aus Maria der Jungfrau, könne es erklären. Es erhält seinen hohen Wert hauptsächlich von der Allerseligsten Jungfrau, an die es gerichtet war, vom Zweck der Menschwerdung des Wortes, zu welchem Zweck es vom Himmel gesandt wurde, und vom Erzengel Gabriel, der es zuerst ausgesprochen hat.

Der Engelsgruß faßt mit größter Kürze die ganze christliche Theologie über die Gottesmutter zusammen. Man findet darin das Lob und die Anrufung. Das Lob schließt alles in sich ein, was die wahre Größe Mariä ausmacht; die Anrufung enthält alles, um was wir sie bitten sollen und was wir von ihrer Güte für uns erwarten dürfen.
Die heiligste Dreifaltigkeit hat den ersten Teil geoffenbart ("Gegrüßt seist du, voll der Gnade! Der Herr ist mit dir." (Lk 1,28)), die heilige Elisabeth hat, vom Heiligen Geiste erleuchtet, den zweiten Teil beigefügt ("Du bist gebenedeit unter den Weibern und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes." (Lk 1,42)); und die Kirche fügte auf dem ersten Konzil von Ephesus im Jahre 431 den Schluß hinzu, nachdem sie die Irrlehre des Nestorius verurteilt und definiert hatte, daß die Allerseligste Jungfrau in Wahrheit Gottesgebärerin sei. Das Konzil verordnete, daß man die Allerseligste Jungfrau unter diesem glorreichen Titel mit folgenden Worten anrufe: Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Die Allerseligste Jungfrau war es, der dieser göttliche Gruß dargebracht wurde, um die größte und wichtigste Angelegenheit der Welt zu erledigen, die Menschwerdung des ewigen Wortes, die Versöhnung Gottes mit den Menschen und die Erlösung des Menschengeschlechtes. Der Gesandte dieser glücklichen Botschaft war der Erzengel Gabriel, einer der obersten Fürsten des himmlischen Hofes.

Der Engelsgruß enthält den Glauben und die Hoffnung der Patriarchen, Propheten und Apostel. Er ist die Ausdauer und Stärke der Märtyrer, die Wissenschaft der Gelehrten, die Beharrlichkeit der Bekenner und das Leben der Ordensleute. Er ist das neue Hohelied des Gesetzes der Gnade, die Freude der Engel und Menschen, der Schrecken und die Beschämung der Dämonen.

Durch das Ave Maria wurde Gott Mensch, eine Jungfrau Gottesmutter, wurden die Seelen der Gerechten aus der Vorhölle befreit, die Verluste des Himmels wiederhergestellt, die leeren Throne besetzt, wurde die Sünde vergeben, die Gnade aufs neue geschenkt, wurden die Kranken geheilt, die Toten erweckt, die Verbannten zurückgerufen, wurde die allerheiligste Dreifaltigkeit besänftigt und die Menschen erhielten das ewige Leben. Endlich ist der Engelsgruß der Regenbogen, das Zeichen der Milde und Gnade, die Gott der Welt angedeihen ließ.
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

Offline geringstes Rädchen

  • *****
  • Beiträge: 2133
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • WER IST WIE GOTT? - NIEMAND IST WIE GOTT!
    • Herz Jesu - Wegzehrung der Restarmee
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Sechzehnte Rose: Schönheiten des Ave Maria
« Antwort #19 am: 12. November 2016, 19:41:49 »
Zweiter Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in den Gebeten, aus denen er besteht

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


SECHZEHNTE ROSE

Schönheiten des Ave Maria

Obgleich es nichts Erhabeneres gibt als die göttliche Majestät, nichts Erbärmlicheres als der Mensch, insofern er Sünder ist, so verschmäht trotzdem diese höchste Majestät unsere Huldigungen nicht, sondern wird geehrt, wenn wir ihr Lob singen. Und der Gruß des Engels ist einer der schönsten Lobgesänge, die wir dem Allerhöchsten darbringen können. Canticum novum cantabotibi: Ein neues Lied will ich dir singen! (Ps 143,9) Dieses neue Lied, von dem David vorausgesagt hat, man werde es bei der Ankunft des Messias singen, ist der Gruß des Erzengels.

Es gibt einen alten und einen neuen Lobgesang. Der alte ist jener, den die Israeliten zum Danke für die Schöpfung, die Erhaltung, die Befreiung aus ihrer Gefangenschaft, für den Durchgang durch das rote Meer, für das Manna und für alle übrigen Wohltaten des Himmels gesungen haben.

Das neue Lied hingegen ist jenes, das die Christen singen zum Danke für die Menschwerdung und für die Erlösung. Gleichwie diese Geheimnisse durch den Gruß des Engels verwirklicht wurden, so wiederholen wir denselben Gruß, um der allerheiligsten Dreifaltigkeit für diese unschätzbaren Wohltaten zu danken.

Wir loben Gott den Vater, weil er die Welt so sehr geliebt, daß er ihr seinen eingebornen Sohn als Erlöser hingegeben (Joh 3,16). Wir preisen den Sohn, weil er vom Himmel auf die Erde herabgestiegen ist, Mensch geworden und uns erkauft hat. Wir verherrlichen den Heiligen Geist, weil er im Schoße der Allerseligsten Jungfrau den reinsten Leib gebildet hat, der das Opferlamm für unsere Sünden geworden ist. In diesem Geiste der Dankbarkeit sollen wir den Englischen Gruß beten, indem wir Akte des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe und des Dankes für die Wohltat unseres Heils erwecket.

Obwohl sich das neue Lied unmittelbar an die Mutter Gottes richtet und ihr Lob enthält, ist es dennoch sehr glorreich für die heiligste Dreifaltigkeit, weil alle Ehre, die wir Maria erweisen, auf Gott als auf die Ursache aller ihrer Vollkommenheiten und Tugenden zurückstrahlt. Gott der Vater wird verherrlicht, indem wir das vollkommenste aller seiner Geschöpfe ehren. Der Sohn wird verherrlicht, weil wir seine reinste Mutter loben. Der Heilige Geist wird verherrlicht, indem wir die Gnadenschätze bewundern, mit denen er seine Braut ausgestattet hat.

Wie die heiligste Jungfrau durch ihren schönen Gesang, das Magnificat, auf Gott die Lobpreisungen bezog, die ihr die heilige Elisabeth wegen ihrer ausgezeichneten Würde als Mutter des Herrn dar brachte, so gibt sie sofort Gott das Lob zurück, das wir durch das Ave Maria ihr darbringen.

Nicht nur gereicht der Englische Gruß der heiligsten Dreifaltigkeit zur Verherrlichung, sondern er ist auch das vollkommenste Lob, das wir Maria spenden können.

Als die heilige Mechtildis (Aus dem Orden des hl. Benedikt, + 1294) einmal wissen wollte, auf welche Weise sie der Mutter Gottes die Zärtlichkeit ihrer Verehrung besser bezeigen könnte, fiel sie in Verzückung, und es erschien ihr die Allerseligste Jungfrau. Sie trug auf ihrer Brust den Englischen Gruß in goldenen Buchstaben und sprach zu ihr: "Wisse, meine Tochter, daß niemand mich mit einem angenehmeren Gruße ehren kann als mit jenem, den mir die heiligste Dreifaltigkeit darbringen ließ und durch den sie mich zur Würde der Gottesmutter erhoben hat.

Durch das Wort "Ave", das der umgekehrte Name "Eva" ist, erfuhr ich, daß Gott durch seine Allmacht mich vor der Sünde und vor allem Elend bewahrt hatte, dem das erste Weib unterworfen wurde.

Der Name "Maria", der bedeutet "Frau des Lichtes", versinnbildet, daß Gott mich wie einen leuchtenden Stern mit Weisheit und Licht erfüllt hat, um Himmel und Erde zu erleuchten.

Die Worte "Voll der Gnade" halten mir vor Augen, daß der Heilige Geist mich mit so vielen Gnaden überhäuft hat, daß ich davon überreichlich jenen mitteilen kann, die durch meine Vermittlung darum bitten.

Durch die Worte: "Der Herr ist mit Dir" erneuert man in mir die unaussprechliche Freude, die ich empfand, als das Ewige Wort in meinem Schoße Fleisch annahm.

Wenn man mir sagt: "Du bist gebenedeit unter den Weibern", so lobe ich die göttliche Barmherzigkeit, die mich bis zu dieser hohen Würde erhoben hat. Bei den Worten: "Gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus", freut sich der ganze Himmel mit mir, daß mein Sohn Jesus angebetet und verherrlicht wird, weil er die Menschen erlöst hat."
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

 

Ähnliche Themen

  Betreff / Begonnen von Antworten Letzter Beitrag
0 Antworten
4191 Aufrufe
Letzter Beitrag 09. Oktober 2012, 12:55:12
von hiti
0 Antworten
4549 Aufrufe
Letzter Beitrag 13. Januar 2013, 19:07:56
von Hildegard51
0 Antworten
1351 Aufrufe
Letzter Beitrag 18. Juli 2013, 08:18:55
von Hildegard51
1 Antworten
2952 Aufrufe
Letzter Beitrag 02. Dezember 2016, 16:04:14
von geringstes Rädchen
0 Antworten
566 Aufrufe
Letzter Beitrag 09. Juli 2017, 09:01:51
von Mary

www.infrarot-heizungen.info

Gerhard Wisnewski spricht Klartext

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de
www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW