Autor Thema: Der heilige Rosenkranz  (Gelesen 8310 mal)

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37. Rose: Ein Kloster wird durch den Rosenkranz geistig erneuert
« Antwort #40 am: 05. Dezember 2016, 20:52:23 »
Vierter Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in den Wundern, die Gott zu seinen
Gunsten gewirkt hat

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


SIEBENUNDDREISSIGSTE ROSE

Ein Kloster wird durch den Rosenkranz geistig erneuert

Ein Edelmann, der mehrere Kinder hatte, schickte eine seiner Töchter in ein Kloster, aus dem alle Disziplin geschwunden war und in dem die Klosterfrauen nur nach Eitelkeit und Vergnügen trachteten. Der Beichtvater, ein eifriger und der Andacht des heiligen Rosenkranzes ergebener Priester, wünschte die junge Ordensfrau von Anfang an in die Übung eines heiligen Lebens einzuführen und befahl ihr deshalb, täglich den Rosenkranz zu Ehren der Gottesmutter zu beten und dabei das Leben, Leiden und die Glorie Jesu Christi zu betrachten. Sie nahm diese Andacht sehr gerne an. Nach und nach empfand sie Abscheu vor der Regellosigkeit ihrer Mitschwestern; sie begann, das Stillschweigen und die Betrachtung zu lieben trotz der Verachtung und der Spötteleien der anderen, die sie als Betschwester behandelten.

Zu derselben Zeit kam ein heiliger Abt zur Visitation in jenes Kloster. Während er in Betrachtung war, hatte er ein seltsames Gesicht. Es schien ihm, als sehe er eine Klosterfrau in ihrem Zimmer im Gebete versunken vor einer herrlichen Frau von wunderbarer Schönheit und von einer Engelschar umgeben. Die Engel verjagten mit feurigen Pfeilen eine ganze Menge Teufel, die einzudringen suchten, und diese bösen Geister flohen in die Zellen der übrigen Klosterfrauen in Gestalt unreiner Tiere, um sie zur Sünde zu reizen, was ihnen bei vielen gelang.

Durch dieses Gesicht erkannte der Abt den traurigen Zustand des Klosters und vermeinte vor Traurigkeit zu sterben. Er ließ die junge Nonne zu sich kommen und ermahnte sie zur Beharrlichkeit. Indem er über die Vortrefflichkeit des Rosenkranzes nachdachte, faßte er den Plan, durch diese Andacht die Klosterfrauen geistig zu erneuern. Er kaufte schöne Rosenkränze, die er allen Schwestern gab, und überredete sie, ihn jeden Tag zu beten, wobei er versprach, sie niemals zur Reform zu zwingen, wenn sie diesen Rat befolgen würden.

Sie nahmen die Rosenkränze gern an und versprachen, ihn unter dieser Bedingung zu beten. Nach und nach gaben sie ihre Eitelkeiten auf, wandten sich dem Stillschweigen und der Sammlung zu, und in weniger als einem Jahre verlangten alle von selber die Reform. Der Rosenkranz wirkte mehr auf ihre Herzen ein, als der Abt durch seine Ermahnungen und seine Autorität hätte erreichen können.
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38. Rose: Die Andacht eines spanischen Bischofs zum Rosenkranz
« Antwort #41 am: 06. Dezember 2016, 13:46:08 »
Vierter Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in den Wundern, die Gott zu seinen
Gunsten gewirkt hat

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


ACHTUNDDREISSIGSTE ROSE

Die Andacht eines spanischen Bischofs zum Rosenkranz

Eine spanische Gräfin, die vom heiligen Dominikus in der Andacht des heiligen Rosenkranzes unterwiesen worden war, betete ihn täglich mit wunderbarem Fortschritt in der Tugend. Da sie nur nach der Vollkommenheit trachtete, bat sie eines Tages einen Prälaten und berühmten Prediger, ihr einige Übungen der Vollkommenheit anzugeben. Der Prälat sagte zu ihr, zuerst müsse sie ihm den Zustand ihrer Seele und ihre Andachtsübung mitteilen. Sie antwortete, ihre hauptsächlichste Übung sei der Rosenkranz, den sie täglich bete, indem sie die freudenreichen, die schmerzhaften und die glorreichen Geheimnisse mit großem geistlichen Vorteil für ihre Seele betrachte.

Der Bischof, ganz entzückt darüber, die seltenen Unterweisungen erklären zu hören, die in den Geheimnissen eingeschlossen sind, versetzte: "Seit zwanzig Jahren bin ich Doktor der Theologie, ich habe eine Menge ausgezeichneter Andachtsübungen gelesen, habe aber keine gefunden, die fruchtbarer wäre und dem Christentum besser entspräche. Ich will Sie nachahmen; von nun an werde ich den Rosenkranz predigen."

Er tat es mit so glücklichem Erfolg, daß er in kurzer Zeit eine große Sittenänderung in seiner Diözese, mehrere Bekehrungen, Wiedererstattungen und Aussöhnungen wahrnahm. Sittenlosigkeit, Luxus und Spiel hörten auf; in die Familien kehrte der Friede ein, die Frömmigkeit und Nächstenliebe begann zu blühen. Das war eine umso wunderbarere Veränderung, als der Bischof vorher sehr eifrig, aber mit wenig Erfolg an der Reform seiner Diözese gearbeitet hatte.

Um die Andacht des Rosenkranzes besser zu verbreiten, trug er einen schönen Rosenkranz an seiner Seite und sagte, indem er ihn den Zuhörern zeigte: "Wisset, meine Brüder, der Rosenkranz der Allerseligsten Jungfrau ist so vortrefflich, daß ich, euer Bischof, Doktor der Theologie und beider Rechte, mir eine Ehre daraus mache, ihn als das vornehmste Zeichen meiner Bischofswürde und meines Doktorates zu tragen."

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39. Rose: Heiligung einer Pfarrgemeinde durch den Rosenkranz
« Antwort #42 am: 07. Dezember 2016, 21:35:37 »
Vierter Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
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NEUNUNDDREISSIGSTE ROSE

Heiligung einer Pfarrgemeinde durch den Rosenkranz

Ein Pfarrer aus Dänemark erzählte oft zur größeren Ehre Gottes und mit großer Freude seiner Seele, er habe in seiner Pfarrei eine ähnliche Frucht der Andacht zum heiligen Rosenkranz gesehen wie jener Bischof in seiner Diözese. "Ich hatte", so erzählte er, "über die wichtigsten und fruchtbarsten Wahrheiten gepredigt, aber ohne jeden Erfolg; ich nahm in meiner Gemeinde gar keine Besserung wahr.

Endlich faßte ich den Entschluß, den heiligen Rosenkranz zu predigen. Ich erklärte dessen Vortrefflichkeit und Übung, und ich beteuere feierlich: nachdem ich erreicht hatte, daß diese Andacht beim Volke beliebt war, sah ich in einem halben Jahre eine offenkundige Veränderung. So wahr ist es, daß dieses göttliche Gebet eine ganz göttliche Salbung besitzt, um die Herzen zu rühren und ihnen den Abscheu vor der Sünde und die Liebe zur Tugend einzuflößen."

Die Himmelskönigin sagte eines Tages zum seligen Alanus: "Wie Gott für die Menschwerdung seines Wortes und die Erlösung der Menschen den Englischen Gruß gewählt hat, so müssen auch jene, welche die Sitten der Völker verbessern und in Jesus Christus erneuern wollen, mich mit demselben Gruße ehren und grüßen. Ich bin - fügte sie bei - der Weg, auf dem Gott zu den Menschen gekommen ist, und nach Jesus Christus müssen sie die Gnade und die Tugenden durch mich erlangen."

Ich selbst, der ich dies schreibe, habe aus eigener Erfahrung die Kraft dieses Gebetes zur Bekehrung der verstocktesten Herzen kennengelernt. Ich habe solche gefunden, auf welche die schrecklichsten Wahrheiten, die man in einer Mission predigt, keinen Eindruck machten; aber nachdem sie auf meinen Rat hin die Übung des täglichen Rosenkranzes angenommen, bekehrten sie sich und gaben sich ganz Gott hin. Ich habe einen gewaltigen Unterschied der Sitten zwischen den einzelnen Pfarreien, in denen ich die Missionen gehalten hatte, gesehen, denn die einen haben die Übung des Rosenkranzes wieder aufgegeben und sind in ihre Sünden zurückgefallen; die anderen aber, welche ihm treugeblieben sind, haben in der Gnade Gottes ausgeharrt und nahmen von Tag zu Tag in der Tugend zu.
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40. Rose: Wunderbare Wirkungen des Rosenkranzes
« Antwort #43 am: 08. Dezember 2016, 20:48:05 »
Vierter Zehner

Vortrefflichkeit des heiligen Rosenkranzes
in den Wundern, die Gott zu seinen
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Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


VIERZIGSTE ROSE

Wunderbare Wirkungen des Rosenkranzes

Der selige Alanus de Rupe, P. Johann vom Berg, P. Thomas, die Chroniken des heiligen Dominikus und andere Autoren, die oft Augenzeugen waren, berichten eine Menge wunderbarer Bekehrungen von Sündern und Sünderinnen, die seit zwanzig, dreißig und vierzig Jahren in den größten Sünden gelebt hatten und durch nichts bekehrt werden konnten, aber schließlich durch diese wunderbare Andacht gebessert wurden. Ich will sie nicht anführen, um nicht zu lang zu werden. Nicht einmal jene will ich berichten, die ich selbst mit eigenen Augen gesehen habe: ich übergehe sie aus mehreren Gründen mit Stillschweigen.

Lieber Leser, wenn du diese Andacht übst und predigst, wirst du aus eigener Erfahrung mehr daraus lernen, als aus irgendeinem Buche, und du wirst mit Freuden die Wirkungen der Verheißungen erfahren, welche Maria dem heiligen Dominikus und dem seligen Alanus und allen jenen gemacht hat, welche eine Andacht verbreiten, die ihr so wohlgefällig ist, die die Völker in den Tugenden ihres Sohnes und in den ihrigen unterweist, die zum betrachtenden Gebete, zur Nachfolge Christi, zum häufigen Empfang der Sakramente, zur echten Übung der Tugenden und aller Arten guter Werke anleitet, die uns so viele und so große Ablässe vermittelt, welche sonst dem Volke unbekannt bleiben, weil die Prediger dieser Andacht fast nie davon sprechen und sich oft damit begnügen, eine landläufige Rosenkranzpredigt zu halten, die nur Bewunderung erregt, aber keine tiefgründige Belehrung vermittelt.

Ich begnüge mich endlich, mit dem seligen Alanus zu sagen, daß der heilige Rosenkranz eine Quelle und Vorratskammer aller Güter ist.

1. Peccatoribus praestat poenitentiam;
2. Sitientibus stillat satietatem;
3. Alligatis adducit absolutionem;
4. Lugentibus largitur laetitiam;
5. Tentatis tradit tranquillitatem;
6. Egenis expellit egestatem;
7. Religiosis reddit reformationem;
8. Ignorantibus induit intelligentiam;
9. Vivis vincit vanitatem;
10. Mortuis mittit misericordiam per modum suffragii.
 
1. Den Sündern verleiht er die Büßfertigkeit;
2. Den Dürstenden bietet er Sättigung;
3. Den Gefesselten bringt er Erlösung;
4. Den Trauernden bringt er Freude;
5. Den Versuchten gibt er die Ruhe;
6. Den Armen nimmt er die Dürftigkeit;
7. Die Ordensleute erweckt er zu neuem Eifer;
8. Die Unwissenden erfüllt er mit Verstand;
9. Den Lebenden verleiht er Sieg über die Eitelkeiten;
10. Den Toten bringt er fürbittweise Erleichterung.
 
"Volo, ut psaltae mei in vita et in morte et post mortem habeant benedictionem, gratiae plenitudinem ac libertatem, immunesque sint a caecitate, obduratione, inopia ac servitute."

"Ich will", sagte die Allerseligste Jungfrau eines Tages zum seligen Alanus, "daß die Verehrer meines Rosenkranzes im Leben, im Tode und nach dem Tode Segen, Gnadenfülle und Freiheit haben und frei seien von Verblendung und Verhärtung, von Mangel und Knechtschaft." Könige sollen sie sein mit der Krone auf dem Haupte, dem Zepter in der Hand und teilhaftig der ewigen Glorie. Amen.
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41. Rose: Reinheit des Herzens
« Antwort #44 am: 09. Dezember 2016, 14:39:42 »
Fünfter Zehner

Die Art und Weise,
den Rosenkranz zu beten.

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


EINUNDVIERZIGSTE ROSE

Reinheit des Herzens

Es ist nicht so sehr die lange Dauer, als vielmehr die Inbrunst des Gebetes, die Gott gefällt und sein Herz gewinnt. Ein einziges gut gebetetes Ave Maria ist von größerem Verdienst als hundertfünfzig schlecht gebetete.

Fast alle katholischen Christen beten den Psalter, den Rosenkranz oder wenigstens einige Gesetze davon. Warum also gibt es so wenige, die sich von ihren Sünden abwenden und in der Tugend fortschreiten, wenn nicht deshalb, weil sie diese Gebete nicht auf die rechte Art und Weise verrichten?

Betrachten wir also, wie man sie verrichten muß, um Gott zu gefallen und heiliger zu werden.

1. Wer den heiligen Rosenkranz betet, muß im Stand der Gnade sein oder wenigstens entschlossen, sich aus dem Stand der Sünde zu erheben, denn die ganze Theologie lehrt uns, daß die Gebete und guten Werke, die man im Stand der Todsünde verrichtet, tote Werke sind, die weder Gott Wohlgefallen, noch das ewige Leben verdienen können. In diesem Sinne steht geschrieben: Non est speciosa laus in ore peccatoris: "Im Munde des Sünders findet sich kein liebliches Lob" (Ekkli 15,9).

2. Das Lob und der Gruß des Engels und selbst das Gebet Jesu Christi aus dem Munde eines unbußfertigen Sünders ist Gott nicht angenehm: Populus hic labiis me honorat, cor autem eorum longe est a me: "Dieses Volk ehrt mich nur mit den Lippen, sein Herz jedoch ist fern von mir" (Mk 7,6).

Jene, (sagt Jesus Christus), die in meine Bruderschaften eintreten und täglich den Rosenkranz ohne irgendwelche Reue über ihre Sünden beten, ehren mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.

Ich habe vorhin gesagt: oder wenigstens entschlossen sein, sich aus dem Stand der Sünde zu erheben, denn:

1. Wenn es absolut notwendig wäre, in der Gnade Gottes zu sein, um Gott wohlgefällige Gebete zu verrichten, so würde daraus folgen, daß jene, die sich in der Todsünde befinden, überhaupt nicht beten müßten, obwohl sie es notwendiger haben als die Gerechten. Das ist aber ein von der Kirche verurteilter Irrtum, denn auf diese Weise könnte man einem Sünder nie raten, den Rosenkranz zu beten, weil er ihm ja nichts nützen würde.

2. Wenn man sich mit dem Willen, in der Sünde zu bleiben, ohne jede Absicht der Besserung in eine Bruderschaft Mariä aufnehmen ließe, in der man den Rosenkranz oder den Psalter oder andere Gebete verrichtet, so würde man zu der Zahl der falschen Marienverehrer gehören, d.h. der vermessenen und unbußfertigen, welche unter dem Deckmantel der seligsten Jungfrau, mit dem Skapulier auf dem Herzen und dem Rosenkranz in der Hand rufen: Heiligste Jungfrau, liebste Jungfrau Maria, ich grüße dich! und unterdessen Jesus Christus durch ihre Sünden grausam kreuzigen und zerfleischen und deshalb unglücklicherweise mitten aus den heiligsten Bruderschaften der Gottesmutter in die tiefsten Flammen der Hölle stürzen.

Wir raten allen an, den Rosenkranz zu beten: den Gerechten, damit sie in der Gnade Gottes ausharren und darin zunehmen, den Sündern, um sich aus ihren Sünden zu erheben.

Aber Gott verhüte, daß wir einen Sünder aufmuntern, aus dem Schutzmantel der Mutter Gottes einen Deckmantel der Verbrechen zur Verdammnis zu machen, und den Rosenkranz, der ein Heilmittel für alle Übel ist, in ein verhängnisvolles und tödliches Gift zu verwandeln. Corruptio optimi pessima: Die Verderbnis des Besten ist die schlimmste. Man muß ein Engel an Reinheit sein, sagt der gelehrte Kardinal Hugo, um sich der Gottesmutter zu nahen und den Englischen Gruß zu beten.

Eines Tages zeigte Maria einem unzüchtigen Menschen, der regelmäßig jeden Tag den heiligen Rosenkranz betete, schöne Früchte in einem mit Kot beschmutzten Gefäße. Als er dabei erschauderte, sprach sie: "Siehe da, wie du mir dienst, du reichst mir schöne Rosen in einem schmutzigen und unreinen Gefäße. Urteile selbst, ob ich sie mit Wohlgefallen annehmen kann!"
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42. Rose: Man muß den Rosenkranz mit Andacht beten
« Antwort #45 am: 10. Dezember 2016, 20:03:57 »
Fünfter Zehner

Die Art und Weise,
den Rosenkranz zu beten.

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


ZWEIUNDVIERZIGSTE ROSE

Man muß den Rosenkranz mit Andacht beten

Um gut zu beten, genügt es nicht, unsere Bitten durch die vorzüglichste aller Gebetsweisen, nämlich den Rosenkranz, vorzubringen, sondern man muß auch große Andacht darauf verwenden, weil Gott mehr auf die Stimme des Herzens, als auf die Stimme des Mundes hört.

Mit freiwilligen Zerstreuungen zu Gott beten wäre eine große Unehrerbietigkeit, die unsere Rosenkränze unfruchtbar machen und uns mit Sünden beladen würde. Wie dürfte man Gott bitten, er möge uns anhören, wenn wir uns selbst nicht einmal hören, und während wir diese furchtbare Majestät, die alles erzittern macht, um etwas bitten, uns freiwillig damit aufhalten, einem Schmetterlinge nachzulaufen? So wenden wir den Segen dieses großen Herrn von uns ab und verwandeln ihn in den Fluch, der gegen jene ausgesprochen ist, die das Werk Gottes mit Nachlässigkeit vollbringen: Maledictus qui facit opus Dei neglegenter: "Verflucht sei, wer das Werk des Herrn nachlässig vollbringt! "Jer 48,10)

Du kannst in Wahrheit den Rosenkranz nicht ohne irgendwelche unfreiwillige Zerstreuungen beten; es ist sogar schwer, ein Ave Maria zu beten, ohne daß deine stets bewegliche Einbildungskraft dir etwas von der Aufmerksamkeit raube; aber du kannst ihn ohne freiwillige Zerstreuung beten, und du mußt allerlei Mittel anwenden, um die unfreiwilligen zu vermindern und deine Phantasie zu fesseln.

Versetze dich zu diesem Zwecke in die Gegenwart Gottes, glaube daran, daß Gott und seine heilige Mutter dich sehen, daß dein guter heiliger Schutzengel zu deiner Rechten die gut verrichteten Ave Maria als ebensoviele Rosen nimmt, um daraus für Jesus und Maria einen Kranz zu flechten, und daß der Teufel hingegen zu deiner Linken dir auflauert, um deine Ave Maria zu verschlingen und in sein Buch des Todes aufzuzeichnen, wenn du sie nicht mit Aufmerksamkeit, Andacht und Bescheidenheit betest. Vergiß vor allem nicht die Aufopferung der Zehner zu Ehren der Geheimnisse vorzunehmen und dir in deiner Phantasie den göttlichen Heiland und seine heiligste Mutter in dem betreffenden Geheimnisse vorzustellen.

Man liest folgendes im Leben des seligen Hermann aus dem Orden der Prämonstratenser. Als er den Rosenkranz aufmerksam und andächtig unter Betrachtung der heiligen Geheimnisse betete, erschien ihm die Mutter Gottes ganz von Lichtglanz umflossen in entzückender Schönheit und Majestät. Später aber, nachdem seine Andacht erkaltete, erschien sie ihm mit Runzeln im Antlitz, ganz traurig und unfreundlich. Da Hermann über diese Veränderung erstaunt war, sprach Maria zu ihm: "Ich erscheine so vor deinen Augen, wie ich jetzt in deiner Seele bin, denn du behandelst mich nur noch als eine niedere und verächtliche Person. Wo ist die Zeit, da du mich mit Ehrerbietung und Aufmerksamkeit grüßtest in Betrachtung meiner Geheimnisse und voll Bewunderung über meine Größe?"
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43. Rose: Man muß die Zerstreuungen mutig bekämpfen
« Antwort #46 am: 13. Dezember 2016, 20:25:44 »
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Die Art und Weise,
den Rosenkranz zu beten.


Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


DREIUNDVIERZIGSTE ROSE

Man muß die Zerstreuungen mutig bekämpfen

Wie es kein für die Seele verdienstreicheres Gebet gibt, als den gut gebeteten Rosenkranz, so bietet auch kein Gebet mehr Schwierigkeit, es gut zu verrichten und darin auszuharren, namentlich wegen der Zerstreuungen, die bei einer so häufigen Wiederholung desselben Gebetes von selber kommen.

Wenn man die Tagzeiten der Allerseligsten Jungfrau oder die sieben Bußpsalmen oder andere Gebete als den Rosenkranz betet, so fesselt die Abwechslung oder die Verschiedenheit der Ausdrücke, mit der die Gebete abgefaßt sind, die Phantasie und regt den Geist an, und infolgedessen bieten sie der Seele mehr Leichtigkeit, sie gut zu verrichten.

Aber weil man im Rosenkranz immer dieselben Vaterunser und Gegrüßt seist Du Maria usw. zu beten und dieselbe Form einzuhalten hat, ist es sehr schwer, sich dabei nicht zu langweilen, und man gibt ihn leicht auf, um sich anderen, anregenderen und weniger langweiligen Gebeten zuzuwenden. Es braucht deshalb viel mehr Andacht, um im Rosenkranz auszuharren, als in irgendeinem anderen Gebete, selbst im Psalterium Davids.

Was die Schwierigkeiten erhöht, ist unsere Einbildungskraft, die so flüchtig ist, daß sie fast keinen Augenblick ruhig bleibt, und die Bosheit des Teufels, der unermüdlich uns zu zerstreuen und am Gebet zu hindern sucht. Was tut dieser böse Geist nicht alles gegen uns, während wir eben unseren Rosenkranz beten, um ihn zu bekämpfen? Er erhöht unsere natürliche Trägheit und Nachlässigkeit. Bevor wir noch mit dem Gebete beginnen, vermehrt er unseren Überdruß, unsere Zerstreuungen, unsere Niedergeschlagenheit. Während wir beten, belästigt er uns von allen Seiten, und, nachdem wir mit großer Mühe und vielen Zerstreuungen zu Ende gekommen sind, flüstert er uns zu: "Was du gebetet hast, ist ganz wertlos; dein Rosenkranz ist nichts wert, du würdest besser tun, zu arbeiten und deine Geschäfte zu besorgen; du verlierst deine Zeit mit so vielen mündlichen und unandächtigen Gebeten; eine halbstündige Betrachtung oder eine geistliche Lesung wäre viel besser. Morgen, wenn du weniger schläfrig bist, wirst du andächtiger beten, verspare den Rest deines Rosenkranzes auf morgen."

Durch solche Listen erzielt der Teufel oft, daß jemand den Rosenkranz ganz oder teilweise aufgibt, oder ihn gegen andere Gebete vertauscht oder ihn verschiebt.

Glaube ihm nicht, mein lieber Mitbruder, und fasse Mut, wenn auch deine Phantasie während des ganzen Rosenkranzes von abschweifenden Gedanken erfüllt war, wenn du nur, sobald du es bemerktest, versucht hast, sie so gut als möglich auszuschlagen.

Dein Rosenkranz ist umso besser, je verdienstreicher er ist; er ist umso verdienstreicher, je beschwerlicher er ist; er ist umso beschwerlicher, je weniger er der Seele natürlicherweise angenehm und je mehr er von diesen erbärmlichen kleinen Fliegen und Ameisen belästigt ist, die gegen unseren Willen in der Phantasie hin und herlaufen und der Seele keine Zeit lassen, das Gebet zu kosten und in Frieden zu ruhen.

Wenn du während deines ganzen Rosenkranzes gegen die anstürmenden Zerstreuungen kämpfen mußt, so kämpfe tapfer, mit den Waffen in der Hand, d.h. setze deinen Rosenkranz fort, wenn auch ohne jeden fühlbaren geistlichen Trost. Es ist das ein mühseliger, aber für die treue Seele heilsamer Kampf.

Wenn du die Waffen streckst, d.h. den Rosenkranz aufgibst, dann bist du besiegt, und der Teufel, der deine Standhaftigkeit überwunden hat, wird dich für den Augenblick in Ruhe lassen, um am Tage des Gerichtes dir deinen Kleinmut und deine Untreue vorzuhalten. Qui fidelis est in minimo, et in majori fidelis erit: "Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Größeren getreu" (Lk 16,10). Wer treu ist, die kleinsten Zerstreuungen auch beim geringsten Teil seiner Gebete zu bekämpfen, der wird auch in den größten Dingen treu sein. Nichts ist so gewiß, wie dies; denn der Heilige Geist selbst hat es gesagt.

Mut also, getreue Diener und Dienerinnen Jesu Christi und seiner heiligsten Mutter, die ihr den Entschluß gefaßt habt, den Rosenkranz täglich zu beten! Die Menge der Fliegen, so nenne ich die Zerstreuungen, die während des Gebetes gegen euch ankämpfen, sollen es nicht zustande bringen, daß ihr die Gesellschaft Jesu und Mariä, in der ihr euch während des Rosenkranzgebetes befindet, feige verlasset. (Ich werde weiter unten die Mittel angeben, um die Zerstreuungen zu verhüten; siehe 50. Rose).
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44. Rose: Wie man den Rosenkranz beten soll
« Antwort #47 am: 14. Dezember 2016, 18:46:23 »
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Die Art und Weise,
den Rosenkranz zu beten.

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VIERUNDVIERZIGSTE ROSE

Wie man den Rosenkranz beten soll. Beispiel

Nachdem du den Heiligen Geist um seinen Beistand angerufen hast, um den Rosenkranz gut zu beten, versetze dich einen Augenblick in die Gegenwart Gottes und mache die Aufopferung, wie sie weiter unten angegeben wird (siehe 50. Rose).
Vor jedem Gesetze halte einen Augenblick inne, länger oder kürzer, je nachdem es dir die Zeit gestattet, erwäge das Geheimnis, das du im folgenden Zehner verehrst und erbitte immer durch dieses Geheimnis und die Fürbitte der Mutter aller Gnaden eine Tugend, die in dem Geheimnisse am meisten hervorleuchtet, oder die du am notwendigsten hast.

Hüte dich vor allem vor den zwei gewöhnlichen Fehlern, welche fast alle Rosenkranzbeter begehen.

Der erste Fehler besteht darin, daß sie mit dem Rosenkranzgebet keine bestimmte Meinung verbinden, und wenn man sie dann fragt, wozu sie den Rosenkranz beten, können sie keine Antwort darauf geben. Habe deshalb immer, wenn du den Rosenkranz betest, einige Gnaden im Auge, die du erflehen, irgendeine Tugend, die du nachahmen, oder eine Sünde, die du ausrotten willst.

Der zweite Fehler, den man gewöhnlich beim Beten des Rosenkranzes begeht, liegt darin, daß man beim Beginn keine andere Absicht hat, als möglichst bald damit fertig zu werden. Das kommt daher, daß man den Rosenkranz als eine Bürde empfindet, die schwer auf den Schultern lastet, solange man ihn nicht gebetet hat, besonders wenn man sich eine Gewissenssache daraus gemacht oder wenn man ihn als Buße und gleichsam gegen seinen Willen bekommen hat.

Es ist erbärmlich, zu sehen, wie die meisten ihren Rosenkranz beten. Sie beten ihn mit einer unbegreiflichen Eilfertigkeit und überhasten dabei einen Teil der Worte. Nicht einmal dem niedrigsten Menschen wollte man eine Höflichkeitsbezeugung auf so lächerliche Weise darbringen, und man glaubt, Jesus und Maria würden dadurch geehrt werden! Muß man sich nachher wundern, wenn die heiligsten Gebete der christlichen Religion fast fruchtlos bleiben, und wenn man nach tausend und zehntausend hergesagten Rosenkränzen nicht heiliger ist?

Lieber Mitbruder, halte mit deiner natürlichen Übereilung beim Gebete ein und mache im Vaterunser und im Ave Maria eine längere Pause in der Mitte und eine kleinere nach den Worten, die ich nachstehend mit einem Sternchen bezeichne:

Vater unser, der Du bist im Himmel * geheiliget werde Dein Name * zu  uns komme Dein Reich * Dein Wille geschehe wie im Himmel, also auch auf Erden*. Gib uns heute unser tägliches Brot * und vergib uns unsere Schuld * wie auch wir vergeben unsern Schuldigern * und führe uns nicht in Versuchung * sondern erlöse uns von dem Übel. * Amen.

Gegrüßt seist Du, Maria, * voll der Gnade * der Herr ist mit Dir * Du bist gebenedeit unter den Weibern * und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes * Jesus * Heilige Maria, Mutter Gottes * bitte für uns arme Sünder* jetzt und in der Stunde unseres Absterbens.* Amen.

Zuerst wird es dir wegen deiner schlechten Gewohnheit, hastig zu beten, Mühe bereiten, diese Zwischenpausen zu machen; dafür aber wird ein so bedächtig gebetetes Gesätzchen auch viel verdienstlicher sein als Tausende von Rosenkränzen, die in der Eile, ohne Nachdenken und Anhalten gebetet werden.

Der selige Alanus de Rupe und andere Schriftsteller, wie z.B. Bellarmin, erzählen folgendes Beispiel. Ein frommer Priester riet einmal drei Schwestern, die seine Beichtkinder waren, ein Jahr lang jeden Tag ohne Ausnahme andächtig den Rosenkranz zu beten, um der Allerseligsten Jungfrau ein schönes Ehrenkleid daraus zu bereiten, und er fügte bei, es sei dies ein Geheimnis, welches er vom Himmel erhalten habe. Alle drei Schwestern beteten den Rosenkranz ein Jahr lang.

Am Vorabend des Festes Mariä Reinigung, als sich alle drei zur Ruhe begeben hatten, trat die Gottesmutter in ihr Zimmer, von der heiligen Katharina und der heiligen Agnes begleitet, angetan mit einem von Lichtglanz blendenden Kleide, auf welchem an allen Seiten in goldenen Buchstaben geschrieben stand: Ave Maria gratia plena. Die Himmelskönigin näherte sich dem Lager der ältesten Schwester und sprach zu ihr: "Ich grüße dich, meine Tochter, die du mich so oft und so andächtig gegrüßt hast. Ich komme, um dir für das schöne Gewand zu danken, das du mir verfertigt hast." Die beiden heiligen Jungfrauen, die sie begleiteten, dankten ihr ebenfalls, und die Erscheinung verschwand.

Eine Stunde später trat die Gottesmutter mit ihren zwei Begleiterinnen wieder ins Zimmer, mit einem grünen Gewande bekleidet, aber ohne Gold und ohne Lichtglanz, näherte sich dem Bette der zweiten Schwester, und dankte ihr für dieses Kleid, das sie ihr mit dem Rosenkranzgebet geschenkt habe. Aber da die zweite Schwester gesehen hatte, daß die Allerseligste Jungfrau der älteren Schwester viel glänzender erschienen war, fragte sie nach der Ursache. Maria antwortete: "Sie hat mir schönere Kleider verfertigt, da sie ihren Rosenkranz besser betete als du."

Ungefähr eine Stunde nachher erschien Maria ein drittes Mal der jüngsten Schwester, bekleidet mit einem schmutzigen und zerrissenen Gewand und sprach zu ihr: "O meine Tochter, so hast du mich gekleidet, ich danke dir dafür."

Voll Beschämung rief das Mädchen aus: "Wie! meine Herrin, so schlecht habe ich dich gekleidet! O, ich bitte dich um Verzeihung! Gib mir noch Zeit, und ich werde dir ein schöneres Kleid machen, indem ich meinen Rosenkranz besser bete!"

Nachdem die Erscheinung verschwunden war und die jüngste Schwester tiefbetrübt alles dem Beichtvater erzählt hatte, was sich zugetragen, munterte er sie auf, den Rosenkranz ein Jahr lang vollkommener als bisher zu beten, was sie tat. Am Ende des Jahres erschien ihnen die Allerseligste Jungfrau wieder am Feste Mariä Reinigung gegen Abend, mit einem wunderbaren Gewande angetan und in Begleitung der heiligen Katharina und Agnes, welche Kronen trugen, und sprach zu ihnen: "Meine Töchter, seid des Himmelreiches gewiß, morgen werdet ihr mit großem Jubel in dasselbe eingehen!" Alle drei antworteten darauf: "Unser Herz ist bereit, o unsere teure Herrin, unser Herz ist bereit." Die Erscheinung verschwand.

In derselben Nacht wurden die drei Schwestern krank, ließen den Beichtvater rufen, empfingen die Sterbesakramente und dankten ihm für die heilige Übung, die er sie gelehrt hatte. Nach der Komplet erschien ihnen die Mutter Gottes, von einer großen Zahl von Jungfrauen begleitet, ließ die drei Schwestern mit weißen Gewändern kleiden, worauf alle drei verschieden, während die Engel sangen: "Kommet, ihr Bräute Jesu Christi und empfanget die Kronen, die euch in der Ewigkeit bereitet sind."
Lerne aus dieser Erzählung mehrere Wahrheiten:

1. wie wichtig es ist, einen guten Seelenführer zu haben, der zu heiligen Andachtsübungen und besonders zum heiligen Rosenkranz anleitet;
2. wie wichtig es ist, den Rosenkranz mit Aufmerksamkeit und Andacht zu beten;
3. wie gütig und barmherzig die Mutter Gottes gegen jene ist, die das Frühere bereuen und den Vorsatz fassen, sich zu bessern;
4. wie freigebig sie im Leben, im Tode und in der Ewigkeit die kleinen Dienste belohnt, die man ihr treu und beharrlich erweist.
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45. Rose: Wie man auch die äußere Ehrfurcht wahren soll
« Antwort #48 am: 15. Dezember 2016, 16:53:47 »
Fünfter Zehner

Die Art und Weise,
den Rosenkranz zu beten.

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


FÜNFUNDVIERZIGSTE ROSE

Wie man auch die äußere Ehrfurcht wahren soll.

Ich füge bei, daß man den Rosenkranz auch mit äußerer Ehrfurcht beten soll, d.h. wenn möglich auf den Knien mit dem Rosenkranz in der gefalteten Hand. Jedoch, wenn man krank ist, kann man ihn auch im Bett verrichten; ist man auf der Reise, so betet man ihn im Gehen oder Fahren; wenn man aus Kränklichkeit nicht knien kann, darf man ihn stehend oder sitzend verrichten.

Man darf ihn sogar während der Arbeit beten, wenn man die Arbeit nicht verlassen kann, ohne die Standespflichten zu verletzen, denn die Handarbeit ist dem mündlichen Gebete nicht immer hinderlich. Ich gestehe, daß unsere Seele, die nur von beschränkter Fähigkeit ist, der Geistestätigkeit, z.B. dem Gebete, weniger Aufmerksamkeit schenken kann, während sie auf die Handarbeit achtet; im Notfälle indessen hat dieses Gebet seinen Wert in den Augen Mariä, die mehr den guten Willen des Herzens als das äußere Werk belohnt.

Ich rate dir, den Psalter in drei Rosenkränze einzuteilen oder ihn zu drei verschiedenen Tageszeiten zu beten. Es ist besser, ihn so zu verteilen, als ihn auf einmal ganz zu beten.
Wenn du nicht genug Zeit finden kannst, fünf Gesätze nacheinander zu beten, so bete einen Zehner da, einen Zehner dort. Auf diese Weise kannst du trotz aller deiner Beschäftigungen deinen Psalter vor dem Schlafengehen vollendet haben.

Ahme hierin die Treue des heiligen Franz von Sales nach. Auf einer Visitationsreise hatte er eines Tages bis in die späte Nacht hinein keine Zeit gefunden, seinen Rosenkranz zu vollenden. Kurz vor Mitternacht erinnerte er sich, daß ihm noch einige Gesätze seines Psalters zu beten übrigblieben. Gleich kniete er nieder und betete sie vor dem Schlafengehen, trotzdem sein Hofkaplan, der ihn so ermüdet sah, ihm zuredete, den Rest seines Gebetes auf den folgenden Tag zu verschieben.

Ahmet auch die Treue, die Ehrfurcht und die Andacht jenes heiligen Ordensmannes nach, von dem die Chroniken des heiligen Franziskus sprechen, und der die Gewohnheit hatte, vor dem Mittagessen mit großer Andacht und Ehrfurcht einen Rosenkranz zu beten. Ich habe weiter oben davon gesprochen.
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46. Rose: Wie man den Rosenkranz gemeinschaftlich beten soll
« Antwort #49 am: 16. Dezember 2016, 17:54:57 »
Fünfter Zehner

Die Art und Weise,
den Rosenkranz zu beten.

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


SECHSUNDVIERZIGSTE ROSE

Wie man den Rosenkranz gemeinschaftlich
und in zwei Chören beten soll


Von allen Arten, den heiligen Rosenkranz zu beten, gereicht keine Gott mehr zur Ehre, der Seele mehr zum Nutzen und dem Teufel mehr zum Schrecken als das öffentliche, chorweise Beten.

Gott liebt die Versammlungen. Alle Engel und Seligen, die im Himmel versammelt sind, singen unaufhörlich sein Lob. Die auf Erden in verschiedenen Genossenschaften und Gemeinden versammelten Gerechten beten gemeinsam Tag und Nacht. Der göttliche Heiland hat diese Übung seinen Aposteln und Jüngern ausdrücklich anbefohlen und ihnen versprochen, wo immer wenigstens zwei oder drei in seinem Namen versammelt seien, da befinde er sich mitten unter ihnen (Mt 18,20). Welches Glück, Jesus Christus in seiner Gesellschaft zu haben! Um ihn zu besitzen, braucht man sich nur zum Rosenkranz zu versammeln.

Aus diesem Grunde versammelten sich die ersten Christen so oft zum gemeinsamen Gebete trotz der Verfolgungen der Kaiser, die ihnen die Zusammenkünfte verboten. Lieber wollten sie sich dem Tode aussetzen als die Versammlung unterlassen, weil sie die Gesellschaft Jesu Christi haben wollten.

Diese Art zu beten gereicht der Seele zu größerem Nutzen:

1. Weil der Geist gewöhnlich beim öffentlichen Gebete aufmerksamer ist als beim Einzelgebete.

2. Wenn man gemeinschaftlich betet, werden die Gebete jedes einzelnen Gemeingut der ganzen Versammlung und bilden zusammen nur ein einziges Gebet. Wenn daher der eine nicht so gut betet, so tritt ein anderer aus der Versammlung, der besser betet, für ihn ein; der Starke unterstützt den Schwachen, der Eifrige entflammt den Lauen, der Reiche bereichert den Armen, der Schlechte verschwindet unter den Guten. Wie kann man ein Maß Unkraut verkaufen? Man mischt es zu diesem Zwecke einfach unter vier oder fünf Scheffel Weizen, und dann ist beides verkauft. (Der heilige Ludwig Maria Grignion will hier nicht zu einer unerlaubten Handlungsweise anleiten, sondern lediglich einen Vergleich brauchen, den er dem täglichen Leben und der Handlungsweise der Weltkinder entnimmt.)

3. Eine Person, die den Rosenkranz ganz allein betet, hat nur das Verdienst eines einzigen Rosenkranzes; wenn man ihn aber mit dreißig Personen gemeinsam betet, hat man das Verdienst von dreißig Rosenkränzen. Das sind die Gesetze des öffentlichen Gebetes.

4. Papst Urban VIII. war über die Andacht des heiligen Rosenkranzes, den man an mehreren Orten Roms, besonders im Kloster zu Minerva in zwei Chören betete, so sehr befriedigt, daß er für das gemeinschaftliche chorweise Beten desselben 100 Tage Ablaß verlieh: Toties-quoties. Das ist der Ausdruck, den er in seinem Breve vom Jahre 1626 gebraucht und das mit den Worten Ad perpetuam rei memoriam beginnt.

5. Das öffentliche Beten ist mächtiger, um den Zorn Gottes zu besänftigen und seine Barmherzigkeit herabzuflehen, als das Einzelgebet, und die vom Heiligen Geiste geleitete Kirche hat sich dessen zu allen Zeiten der Not und des allgemeinen Elendes bedient. Papst Gregor XIII. erklärt durch seine Bulle ("Monet Apostolus" vom 1. April 1573), man müsse fromm glauben, daß die öffentlichen Gebete und Prozessionen der Mitglieder der heiligen Rosenkranzbruderschaft viel dazu beigetragen haben, um von Gott am ersten Sonntag im Oktober 1571 den großen Sieg der Christen am Golf von Lepanto über die Flotte der Türken zu erlangen.

Als Ludwig der Gerechte (König Ludwig XIII. (1610 -1643)), glücklichen Angedenkens, einst La Rochelle belagerte, wo die aufrührerischen Häretiker sich verschanzt hatten, schrieb er an seine Mutter, die Königin, sie möge für das Glück seiner Waffen öffentliche Gebete verrichten lassen. Die Königin beschloß, den Rosenkranz öffentlich in der Dominikanerkirche der Vorstadt Saint Honoré von Paris beten zu lassen, was durch Vermittlung des Erzbischofs ausgeführt wurde. Man begann diese Andacht am 20. Mai 1628. Die Königin-Mutter und die regierende Königin nahmen daran teil, sowie der Herzog von Orléans, die Kardinäle de la Rochefaucauld und de Berulle, mehrere Prälaten, der ganze Hof und eine unzählbare Volksmenge. Der Erzbischof las mit lauter Stimme die Betrachtungen über die Geheimnisse des Rosenkranzes vor und begann hierauf das Vaterunser und Ave Maria eines jeden Zehners, während die Ordensleute und übrigen Anwesenden antworteten. Nach dem Rosenkranz trug man das Bild der Gottesmutter in Prozession unter dem Gesang der Lauretanischen Litanei umher. Man wiederholte diese Andacht jeden Samstag mit bewundernswertem Eifer und sichtlichem Segen des Himmels, denn der König triumphierte bei der Insel Ré über die Engländer und zog am Allerheiligenfeste desselben Jahres siegreich in La Rochelle ein. Hieraus kann man die Macht des öffentlichen Gebetes ersehen.

6. Endlich gereicht der gemeinschaftliche Rosenkranz dem Teufel viel mehr zum Schrecken, denn auf diese Weise bildet man ein ganzes Armeekorps, um ihn anzugreifen. Manchmal triumphiert er gar leicht über das Gebet eines einzelnen; wenn es aber mit dem Gebete der anderen vereinigt ist, so kann er nur sehr schwer dagegen aufkommen. Es ist leicht, einen einzigen Stab zu zerbrechen; aber wenn man ihn mit mehreren anderen vereinigt und ein Bündel daraus macht, so kann man ihn nicht mehr leicht brechen. Vis uni ta fit fortior: Vereinte Kraft macht stark!

Die Soldaten vereinigen sich zu Armeekorps, um den Feind zu schlagen; die Schlechten versammeln sich oft, um ihren Lastern und Tänzen zu fröhnen; selbst die Teufel vereinigen sich, um uns zu verderben. Warum sollten sich also nicht auch die Christen versammeln, um in Gesellschaft Jesu Christi zu sein, um den Zorn Gottes zu besänftigen, seine Gnade und sein Erbarmen herabzuziehen und um die Teufel machtvoller zu besiegen und niederzuschmettem?

Liebe Mitglieder der Rosenkranzbruderschaft in der Stadt und auf dem Lande, wenn ihr in der Nähe der Pfarrkirche oder einer Kapelle wohnt, so begebet euch wenigstens jeden Abend dahin, um mit Erlaubnis des Vorstehers jener Kirche und im Verein mit allen, die daran teilnehmen wollen, den Rosenkranz in zwei Chören zu beten. Tut dasselbe in euerem Hause oder in einem anderen Privathause des Ortes, wenn ihr keine Kirche oder Kapelle in der Nähe habt.

Es ist dies ein heiliger Brauch, den Gott durch seine Barmherzigkeit dort eingeführt hat, wo ich Missionen gehalten habe, um deren Frucht zu bewahren und zu vermehren und um die Sünde zu verhindern. Bevor der Rosenkranz in diesen Städten und Dörfern eingeführt war, sah man dort nichts als Tanz, Ausschweifung, Unsittlichkeit, Fluchen, Zank und Spaltung; man hörte dort nichts als unanständige Lieder und zweideutige Reden. Jetzt hört man nur noch das Lied der Lieder und die Psalmodie des Vaterunsers und Ave Maria; man sieht nur noch heilige Gesellschaften von zwanzig, dreißig, hundert und mehr Personen, die wie Ordensleute das Lob Gottes zu bestimmter Stunde singen. Es gibt selbst Orte, wo man jeden Tag den Rosenkranz zu drei verschiedenen Tageszeiten gemeinschaftlich betet. Welcher Segen des Himmels!

Da es überall Verworfene gibt, so zweifelt nicht daran, daß es auch an eurem Wohnorte einige schlechte Menschen geben wird, die nicht zum Rosenkränze kommen, die vielleicht sogar darüber spotten und alles in Bewegung setzen, durch boshafte Reden und durch ihr schlechtes Beispiel euch von dieser heiligen Übung abwendig zu machen. Haltet jedoch stand; da diese Unglückseligen in der Hölle auf ewig von Gott und seinem Himmel getrennt sein sollen, so müssen sie sich schon hienieden im voraus von der Gesellschaft Jesu Christi und seiner Diener und Dienerinnen ausscheiden.
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