Autor Thema: Der heilige Rosenkranz  (Gelesen 8241 mal)

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47. Rose: Rosenkranz täglich mit Glauben, Demut und Vertrauen beten
« Antwort #50 am: 17. Dezember 2016, 19:56:15 »
Fünfter Zehner

Die Art und Weise,
den Rosenkranz zu beten.

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


SIEBENUNDVIERZIGSTE ROSE

Man soll den Rosenkranz täglich mit Glauben,
Demut und Vertrauen beten

Trennet euch von den Bösen, auserwählte Seelen, und um euch aus der Mitte jener zu retten, die wegen ihrer Gottlosigkeit, Unandacht und Trägheit verlorengehen, verliert keine Zeit und betet oft den heiligen Rosenkranz mit Glauben, mit Demut, Vertrauen und Beharrlichkeit.

Wer ernstlich an das Gebot Jesu Christi denkt, daß man immer beharrlich beten soll, wie er uns das Beispiel gegeben hat; wer bedenkt, wie sehr wir das Gebet notwendig haben wegen unserer Finsternis, Unwissenheit und Schwachheit und wegen der Menge unserer Feinde, der wird sich gewiß nicht damit zufriedengeben, den Psalter jährlich einmal zu beten, wie die Bruderschaft des ewigen Rosenkranzes verlangt, oder allwöchentlich, wie es Vorschrift ist in der gewöhnlichen Rosenkranzbruderschaft, sondern er wird ihn jeden Tag ohne Ausnahme beten, wie die Bruderschaft des täglichen Rosenkranzes vorschreibt, obschon er dazu keine andere Verpflichtung hat als die, sein Heil zu wirken.
Erstens. Oportet, man muß, es ist nötig, semper orare, immer beten, et non deficere, und nicht nachlassen, zu beten (vgl. Lk 18,1)!

Das sind ewig gültige Worte Jesu Christi, die man glauben und üben muß unter Strafe der Verdammnis. Erklärt sie, wie ihr wollt, wenn ihr sie nur nicht im Sinn und Geiste der Welt erklärt, um sie dann auch im Sinn und Geiste der Welt zu üben. Jesus Christus hat uns die wahre Erklärung im Beispiel gegeben, das er uns hinterlassen: Exemplum dedi vobis, ut quemadmodum ego feci, ita et vos faciatis: "Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so tut, wie ich getan habe." (Joh 13,15). Als ob ihm der Tag nicht genügt hätte, verwandte er auch noch die Nacht aufs Gebet: Erat pemoctans in oratione Dei: "Er verbrachte die ganze Nacht im Gebete zu Gott." (Lk 6,12).

Seinen Aposteln wiederholte er oft die zwei Worte: Vigilate et orate! Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet! Der Geist ist zwar willig, das Fleisch aber ist schwach (Mt 26,41), die Versuchung nahe und andauernd; wenn ihr nicht immer betet, werdet ihr unterliegen. Sie glaubten offenbar, was der göttliche Heiland ihnen sagte, sei nur ein Rat, sie legten seine Worte falsch aus, und darum fielen sie in Versuchung und Sünde, obwohl sie in der persönlichen Gesellschaft Jesu Christi waren.

Lieber Mitbruder, wenn du nach der allgemein herrschenden Ansicht und Gewohnheit leben willst, nämlich von Zeit zu Zeit in die Todsünde fallen und dann wieder beichten gehen, die groben und auffallenden Sünden meiden und die "anständigen" behalten, dann brauchst du nicht so viele Gebete, so viele Rosenkränze; ein kleines Gebetlein morgens und abends, einige Rosenkränze, die du als Buße bekommen, einige Gesätzchen an einem zierlichen Rosenkranz, wenn dir gerade die Laune kommt, mehr braucht es nicht, um als rechtschaffener Mensch zu leben. Wenn du weniger tätest, würde man dich für einen Freidenker halten, würdest du aber mehr tun, so würde man dich der Sonderlichkeit und Frömmelei zeihen.

Willst du jedoch wie ein wahrer Christ, der in Wahrheit seine Seele retten und in den Fußstapfen der Heiligen wandeln will, in gar keine schwere Sünde fallen, alle Schlingen des Teufels zerreißen und alle seine giftigen Pfeile unwirksam machen, dann mußt du immer beten, wie Jesus Christus gelehrt und befohlen hat. So mußt du wenigstens jeden Tag deinen Rosenkranz oder einige gleichwertige Gebete verrichten. Ich sage wenigstens, denn das ist alles, was du mit dem täglichen Rosenkranz erreichen kannst, nämlich alle Todsünden vermeiden und alle Versuchungen überwinden inmitten der Ströme der Bosheit dieser Welt, die oft die Tugendhaftesten mitreißen, inmitten der dichten Finsternis, die oft die Erleuchtetsten blendet, inmitten der bösen Geister, die erfahrener als je und wohl wissend, daß ihnen wenig Zeit bleibt (vgl. Apk 12,12), mit größerer Schlauheit und mehr Erfolg die Seelen versuchen.

O welches Gnadenwunder des heiligen Rosenkranzes, wenn du der Welt, dem Teufel, dem Fleisch und der Sünde entrinnst und in den Himmel kommst! Wenn du nicht meiner Behauptung glauben willst, so glaube doch deiner eigenen Erfahrung. Ich frage dich, ob du zu jener Zeit, da du nur wenige Gebete nach Art der Welt und nach der gewöhnlichen Weise übtest, dich vor schweren Fehlern hüten konntest und vor schweren Sünden, die dir nur infolge deiner Verblendung als leicht vorkamen?

Öffne also die Augen und bete immer, und um in Heiligkeit ohne Sünde, wenigstens ohne Todsünde zu leben und zu sterben, bete ohne Unterlaß. Bete deinen Psalter täglich, wie es alle Mitglieder bei der Gründung der Rosenkranzbruderschaft taten.

Als die Allerseligste Jungfrau dem heiligen Dominikus den Rosenkranz übergab, befahl sie ihm, denselben täglich zu beten und beten zu lassen.
Auch nahm der Heilige niemand in die Bruderschaft auf, der nicht den Entschluß gehabt hätte, ihn täglich ganz zu beten. Wenn man jetzt in der gewöhnlichen Rosenkranzbruderschaft nur noch einen Psalter in der Woche verlangt, so geschieht das nur, weil der Eifer vermindert und die Liebe erkaltet ist. Man sucht zu erreichen, was man von einem lässigen Beter erreichen kann. Non fuit ab initio sic: "Im Anfang war es nicht so." (Mt 19,18).
Drei Dinge sind noch zu beachten.

1. Wenn du Mitglied der Bruderschaft des täglichen Rosenkranzes sein und an den Gebeten und Verdiensten ihrer Mitglieder Anteil haben willst, genügt es nicht, in die gewöhnliche Rosenkranzbruderschaft eingeschrieben zu sein oder nur einfach den Vorsatz zu fassen, jeden Tag den Psalter zu beten, sondern man muß überdies jemandem, der die Vollmacht hat, seinen Namen zum Einschreiben geben. Es geziemt sich, in dieser Meinung zu beichten und zu kommunizieren. Der Grund für das soeben Gesagte ist der, weil der gewöhnliche Rosenkranz den täglichen nicht umfaßt, wohl aber der tägliche den wöchentlichen.

2. Streng genommen ist es keine Sünde, nicht einmal eine läßliche, wenn man den Rosenkranz nicht jeden Tag oder nicht jede Woche oder selbst nicht jedes Jahr betet.

3. Wenn du wegen Krankheit oder wegen Erfüllung einer Standespflicht oder aus Notwendigkeit oder selbst aus unfreiwilliger Vergeßlichkeit den Rosenkranz nicht beten kannst, so verlierst du dadurch weder das Verdienst noch die Teilnahme an den Rosenkränzen der übrigen Mitglieder. Es ist somit nicht unbedingt nötig, daß du am folgenden Tag zwei Rosenkränze betest, um den einen zu ersetzen, den du ohne Schuld, wie ich voraussetze, unterlassen hast. Wenn dir indessen die Krankheit erlaubt, wenigstens einen Teil deines Rosenkranzes zu beten, dann mußt du dies tun.

Beati qui stant coram te semper: "Glückselig, die immer vor Dir stehen." (3 Kg 10,8) Beati, qui habitant in domo tua, Domine, in saecula saeculorum laudabunt te: "Glückselig, die in Deinem Hause wohnen, allezeit loben sie Dich." (Ps 83,5) Glücklich, o Herr Jesus, die Mitglieder der Rosenkranzbruderschaft, die dich täglich umgeben, sei es in deinem kleinen Häuschen zu Nazareth, sei es am Kreuze auf Kalvaria, sei es auf deinem Himmelsthrone, in Erwägung und Betrachtung deiner freudenreichen, schmerzensreichen und glorreichen Geheimnisse! O wie glücklich sind sie auf Erden wegen der besonderen Gnaden, die du ihnen mitteilst, und wie glückselig werden sie im Himmel sein, wo sie dich auf besondere Weise loben werden von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Zweitens muß man den Rosenkranz mit Glauben beten, nach den Worten Jesu Christi: Credite, quia accipietis, et fient vobis, alles, was ihr immer im Gebet erbittet, glaubet, daß ihr es erhalten werdet, so wird es euch werden! (Mk 11,24) Er wird zu dir sagen: Sicut credidisti, fiat tibi: wie du geglaubt hast, geschehe dir (Mt 8,13). Si quis indiget sapientia, postulet a Deo; postulet autem in fide nihil haesitans: wenn es einem an Weisheit gebricht, so erbitte er sie von Gott im Glauben, ohne zu zweifeln (vgl. Jak 1,6), indem er seinen Rosenkranz betet, und sie wird ihm gegeben werden.

Drittens muß man mit Demut beten wie der Zöllner; er kniete mit beiden Knien auf dem Boden und nicht mit dem einen in der Luft oder auf der Bank wie die stolzen Weltleute; er befand sich ganz hinten im Tempel und nicht im Heiligtume wie der Pharisäer; er hatte die Augen zu Boden gesenkt und wagte nicht, gen Himmel zu blicken, er schaute nicht erhobenen Hauptes hin und her wie der Pharisäer. Er schlug an die Brust, bekannte sich als Sünder und bat um Verzeihung: Propitius esto mihi peccatori: sei mir armem Sünder gnädig! (vgl. Lk 18,13) Und nicht wie der Pharisäer, der sich mit seinen guten Werken brüstete und die andern in seinen Gebeten verachtete. Hüte dich vor dem stolzen Gebete des Pharisäers, das ihn verstockter und schlechter machte; ahme dafür die Demut des Zöllners in seinem Gebete nach, wodurch er die Verzeihung seiner Sünden erlangte.

Hüte dich vor dem Wunsche nach dem Außergewöhnlichen, nach außerordentlicher Erkenntnis, nach Gesichten, Offenbarungen und andern wunderbaren Gnaden, die Gott manchmal den Heiligen beim Rosenkranzgebet verliehen hat. Sola fides sufficit, jetzt, da das Evangelium und alle Andachten und Übungen der Frömmigkeit fest genug begründet sind, genügt der Glaube allein.

In Trockenheit, Widerwillen und innerer Verlassenheit unterlasse nie den geringsten Teil deines Rosenkranzes; das wäre ein Zeichen von Stolz und Untreue. Als wackerer Kämpfer Jesu und Mariä bete vielmehr ganz trocken, ohne etwas zu sehen, zu fühlen, noch zu kosten, dein Vaterunser und Ave Maria, indem du die Geheimnisse so gut als möglich betrachtest.

Wünsche dir nicht Zuckerwerk zu deinem täglichen Brot, wie die Kinder; verlängere vielmehr manchmal deinen Rosenkranz, wenn du viel Mühe hast, ihn zu beten, um dadurch Jesus Christus in seiner Todesangst vollkommener nachzuahmen: Factus in agonia, prolixius orabat (Lk 22,43), auf daß man von dir sagen könne, was von Jesus Christus geschrieben steht, als er in der Todesangst betete: da betete er noch inständiger.

Viertens bete mit viel Vertrauen, das sich auf die unendliche Güte und Freigebigkeit Gottes und auf die Verheißungen Jesu Christi stützt. Gott ist eine Quelle des lebendigen Wassers, das unaufhörlich in das Herz der Betenden fließt.
Jesus Christus ist die Brust des Ewigen Vaters, ganz erfüllt von der Milch der Gnade und Wahrheit. Der Ewige Vater hat für uns Menschen kein sehnlicheres Verlangen, als uns die heilbringenden Wasser seiner Gnade und seines Erbarmens mitzuteilen, und er ruft: Omnes sitientes venite ad aquas: "Kommet zum Wasser, ihr Durstigen alle!" (Is 55,1) Kommet, trinket durch das Gebet von meinen Wassern! Und wenn man ihn nicht bittet, so beklagt er sich, daß man ihn verläßt: Me dereliquerunt fontem aquae vivae: "Mich, den Quell lebendigen Wassers, haben sie verlassen" (Jer 2,13).

Man bereitet Jesus Christus eine große Freude, wenn man ihn um seine Gnade bittet, ja eine größere Freude, als das Kind der Mutter bereitet, wenn es an ihrer vollen Mutterbrust trinkt. Das Gebet ist der Kanal der Gnade Gottes und die Brust Jesu Christi. Wenn man nicht, wie alle Kinder Gottes es tun sollen, durch das Gebet daraus trinkt, so beklagt er sich ganz liebreich: Usquemodo non petistis quidquam! Petite et accipietis (Joh 16,24); quaerite et invenietis; pulsate et aperietur vobis (Mt 7,7). Bis jetzt habt ihr mich um nichts gebeten. O bittet mich und ich werde geben, suchet bei mir und ihr werdet finden; klopfet an meine Tür, und ich werde euch öffnen! Um dir noch mehr Vertrauen zum Gebet einzuflößen, hat er sein Wort darauf gegeben, daß der Ewige Vater uns alles gewähren werde, um was wir ihn in seinem Namen bitten werden (vgl. Joh 16,23).
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

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48. Rose: In der Andacht des heiligen Rosenkranzes ausharren
« Antwort #51 am: 18. Dezember 2016, 13:47:13 »
Fünfter Zehner

Die Art und Weise,
den Rosenkranz zu beten.

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


ACHTUNDVIERZIGSTE ROSE

Lasset uns in der Andacht des
heiligen Rosenkranzes
ausharren!

Zum Vertrauen fügen wir fünftens die Beharrlichkeit im Gebete hinzu. Nur wer ausharrt im Beten, im Suchen und Anklopfen, wird empfangen, finden und Einlaß erhalten. Es genügt nicht, während einem Monat, ein Jahr, ja zehn, zwanzig Jahre lang Gott um eine Gnade zu bitten, man darf es sich nicht verdrießen lassen, et non deficere (Lk 18,1), man muß bis zum Tode bitten und entschlossen sein, entweder die Gnade, die man zu seinem Heile erbittet, zu erlangen oder zu sterben, ja man muß selbst den Tod mit der Beharrlichkeit im Gebete und mit dem Vertrauen auf Gott verbinden und sagen: Etiam si occiderit me, in ipso sperabo! Selbst wenn er mich tötet, werde ich auf ihn hoffen (Job 13,15) und von ihm erwarten, um was ich ihn bitte!

Die Freigebigkeit der Großen und Reichen dieser Welt gewinnt an Großmut, wenn sie durch ihre Wohltaten den Dürftigen zuvorkommt, selbst ehe sie darum bitten. Gott im Gegenteil zeigt sich umso herrlicher, je länger er die Gnaden, die er verleihen will, suchen und erbitten läßt; und je kostbarer die zu verleihende Gnade ist, desto länger zögert er, sie zu gewähren:

1. um sie dadurch noch zu vermehren;

2. um der Person, die sie empfangen soll, eine hohe Achtung davor einzuflößen;

3. damit sie sich recht hüte, die empfangene Gnade wieder zu verlieren, denn, was man in einem Augenblick und mit wenig Mühe erhalten hat, schätzt man gering.

Sei also beharrlich, lieber Mitbruder, Gott durch den heiligen Rosenkranz um alle zeitlichen und geistlichen Gnaden zu bitten, deren du bedarfst, und insbesondere um die göttliche Weisheit, die ein unerschöpflicher Schatz für die Menschen ist: Infinitus enim thesaurus est hominibus (Weish 7,14), und du wirst sie früher oder später unfehlbar erhalten unter der Bedingung, daß du den Rosenkranz niemals aufgibst und nicht mitten auf dem Weg den Mut verlierst. Grandis enim tibi restat via: denn ein weiter Weg steht dir noch bevor (3 Kg 19,7), noch manches Ungewitter hast du zu überstehen, noch viele Schwierigkeiten zu überwinden, noch viele Feinde niederzuringen, bevor du genug Schätze für die Ewigkeit gesammelt, genug Vaterunser und Ave Maria gebetet hast, um den Himmel zu erkaufen und die schöne Krone zu gewinnen, die eines treuen Rosenkranzverehrers harrt.

Nemo accipiat coronam tuam: "Niemand soll dir deine Krone rauben!" (Apk 3,11) Gib acht, daß nicht ein anderer, der im täglichen Rosenkranzgebet treuer ist als du, sie dir wegnehme. Coronam tuam, sie gehört dir, Gott hat sie für dich bereitet, du hattest sie durch deine gut gebeteten Rosenkränze schon halb gewonnen, und weil du auf dem besten Wege stehengeblieben bist, auf dem du so gut vorwärts geschritten warst, currebatis bene (Gal 5,7), ist ein anderer, der dich überholte, vor dir angelangt, ein anderer, der eifriger und treuer war, hat durch seine Rosenkränze und guten Werke den Preis für diese Krone verdient und erlegt.

Quis vos impedivit? Wer hat dich aufgehalten (Gal 5,7), die Krone des heiligen Rosenkranzes zu erlangen? Ach, die Feinde des Rosenkranzes, die so zahlreich sind! Glaube mir, nur die Starken reißen sie mit Gewalt an sich: Violenti rapiunt (Mt 11,12). Diese Kronen sind nicht für jene Furchtsamen, welche den Spott und die Drohungen der Welt fürchten; sie sind auch nicht für jene Trägen, die ihren Rosenkranz nur nachlässig beten oder hastig oder nur so obenhin oder von Zeit zu Zeit, je nach ihrer Laune. Diese Kronen sind nicht für jene Feiglinge, die das Herz verlieren und die Waffen strecken, wenn sie die ganze Hölle gegen ihren Rosenkranz entfesselt sehen.

Wenn du, lieber Mitbruder, es unternehmen willst, Jesu und Maria durch den täglichen Rosenkranz zu dienen, bereite deine Seele auf die Versuchung vor: Accedens ad servitutem Dei, praepara animam tuam ad tentationem: "Willst du dich dem Dienste Gottes ergeben, so mache dich auf Anfechtungen gefaßt." (Ekkli 2,1) Die Irrlehrer, die Freigeister, die sogenannten rechtschaffenen Weltmenschen, die Halbfrommen und falschen Propheten im Verein mit deiner verderbten Natur und der ganzen Hölle, werden dir schreckliche Kämpfe bereiten, um dich von dieser Andacht abwendig zu machen.

Um dich gegen die Angriffe nicht so sehr der Irrlehrer und erklärten Freigeister, als vielmehr der rechtschaffenen Leute im Sinne der Welt, und selbst der frommen Seelen, denen diese Übung nicht gefällt, zu wappnen, will ich dir einen Auszug ihrer Denkweise und Redensarten anführen:

"Quid vult seminiverbius ille: "Was will dieser Schwätzer sagen?" (Apg 17,18) Venite, opprimamus eum, contrarius est enim: "Lasset uns diesen armen Gerechten unterdrücken,... denn er ist uns unnütz und steht unseren Werken entgegen." (vgl. Weish 2,10f) Was leiert denn dieser Mensch immer Rosenkränze her? Welcher Müßiggang! Er tut nichts als Rosenkränze hersagen, er täte wohl besser daran, zu arbeiten, anstatt sich mit solchen Frömmeleien abzugeben! Ja freilich! Man muß nur den Rosenkranz beten, und es werden einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen! Der Rosenkranz gibt uns kein Brot! Das Sprichwort sagt: Hilf dir selbst, so hilft dir Gott! Warum aber sich mit so vielen Gebeten belasten? Brevis oratio penetrat coelos: Ein kurzes Gebet dringt durch die Wolken. Ein gut gebetetes Vaterunser und Gegrüßt seist du... ist genug. Der liebe Gott hat uns den Rosenkranz nicht befohlen; der ist gut, wenn man Zeit dazu hat, aber man kann auch ohne das selig werden. Wie viele Heilige haben ihn nie gebetet und sind doch heilig geworden!"

"Es gibt immer Leute, die verlangen, daß die ganze Welt sich nach ihnen richte. Es gibt Überspannte, die alles übertreiben, es gibt Skrupulanten, die dort Sünden sehen, wo keine sind; sie sagen, alle werden verdammt, welche nicht ihren Rosenkranz beten. Den Rosenkranz beten, das ist für die unwissenden Weiblein, die nicht lesen können. Den Rosenkranz beten! Ist es nicht besser, das Offizium der Allerseligsten Jungfrau oder die sieben Bußpsalmen zu beten? Gibt es etwas Schöneres als diese Psalmen, die der Heilige Geist selber eingegeben hat? Du willst täglich einen ganzen Psalter beten? Strohfeuer ist das, das hält nicht lange an! Ist es nicht besser, weniger zu unternehmen und dafür treuer zu sein?"

"Ach was, glaube mir, mein Lieber, verrichte ein gutes Morgen- und Abendgebet und arbeite tagsüber für den lieben Gott, Gott verlangt nicht mehr von uns. Wenn du nicht deinen Lebensunterhalt verdienen müßtest, meinetwegen, dann könntest du dich verpflichten, deinen Psalter zu beten. Du kannst ihn an Sonn- und Feiertagen ganz nach Muße beten, nicht aber an den Werktagen, dann mußt du arbeiten."

"Was? Einen so großen Rosenkranz bei sich tragen? Oder den Rosenkranz gar am Gürtel tragen? Welche Scheinheiligkeit! Ich rate dir, ihn um den Hals zu hängen, wie es die Spanier machen. Das sind noch eifrige Rosenkranzbeter, die tragen einen großen Rosenkranz in der einen Hand, während sie in der andern einen Dolch haben, um damit den Verräterstich zu führen. Laß doch diese äußerlichen Andachten, die wahre Andacht ist im Herzen, usw. usw."

Manche sonst ganz tüchtige Männer und große Gelehrte, die jedoch in ihrem Stolze alles kritisieren, werden dir den Rosenkranz kaum anraten. Sie werden dich eher dazu veranlassen, die sieben Bußpsalmen oder einige andere Gebete zu verrichten. Wenn irgendein guter Beichtvater dir zur Buße einen Psalter gegeben hat, den du vierzehn Tage oder einen Monat lang beten sollst, dann brauchst du nur zu einem jener Herren zur Beicht zu gehen, und deine Buße wird in einige andere Gebete, Fasten, Messen oder Almosen umgewandelt werden.

Selbst wenn du solche fromme Personen in der Welt, die die Vortrefflichkeit des Rosenkranzes nicht aus eigener Erfahrung kennen, um Rat fragst, so wirst du finden, daß sie nicht nur ihn niemand anraten, sondern sie werden noch die andern davon abhalten, um sie zur Beschauung anzuhalten, als ob der Rosenkranz und die Beschauung unvereinbar wären, als ob soviele heilige Rosenkranzverehrer nicht in der höchsten Beschauung gelebt hätten.

Deine inneren Feinde werden dich umso grausamer angreifen, je mehr du mit ihnen verbunden bist. Ich meine die Fähigkeiten deiner Seele und die Sinne deines Körpers, die Zerstreuungen des Geistes, der Überdruß des Willens, die Trockenheit des Herzens, die Beschwerden und Krankheiten des Leibes. All dies im Verein mit den bösen Geistern, die sich einmischen, wird dir Zurufen: Laß ab von deinem Rosenkranz, er ist es, der dir Kopfweh verursacht; laß ab von deinem Rosenkranz, es ist ja keine Verpflichtung unter Sünde; bete wenigstens nur einen Teil davon, deine Leiden sind ein Anzeichen, daß Gott nicht will, daß du ihn betest, du kannst ihn morgen beten, wenn du besser dazu aufgelegt bist, usw. usw.

Der tägliche Rosenkranz hat endlich soviele Feinde, daß ich es als einen der ausgezeichnetsten Gnadenerweise Gottes betrachte, darin bis zum Tode auszuharren. Verharre darin, und du wirst die wunderbare Krone erlangen, die deiner Treue im Himmel bereitet ist: Esto fidelis usque ad mortem, et dabo tibi coronam: "Sei getreu bis in den Tod, und ich werde dir die Krone geben." (Offb 2,10)
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49. Rose: Bemerkungen über die Ablässe
« Antwort #52 am: 19. Dezember 2016, 13:31:29 »
Fünfter Zehner

Die Art und Weise,
den Rosenkranz zu beten.

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


NEUNUNDVIERZIGSTE ROSE

A) Bemerkungen über die Ablässe

Damit du beim Beten deines Rosenkranzes die den Mitgliedern der Rosenkranzbruderschaft gewährten Ablässe gewinnest, ist es angezeigt, einige Bemerkungen über die Ablässe beizufügen.

Der Ablaß im allgemeinen ist eine Nachlassung der zeitlichen Strafen für begangene Sünden durch Zuwendung der überfließenden Genugtuungen Jesu Christi, seiner heiligsten Mutter und aller Heiligen, welche Genugtuungen im Kirchenschatz enthalten sind.

Der vollkommene Ablaß ist eine Nachlassung aller Sündenstrafen; der unvollkommene, z.B. von 100 Tagen, ist die Nachlassung so vieler Strafen, als man in 100 Tagen getilgt hätte, wenn man eine Buße von entsprechender Dauer nach den alten kirchlichen Satzungen erhalten hätte. Nun schrieben aber diese Satzungen für eine einzige Todsünde sieben und manchmal zehn und fünfzehn Jahre Buße vor, sodaß eine Person, die zwanzig Todsünden begangen hatte, wenigstens zwanzigmal sieben Jahre Buße hätte leisten müssen, und so weiter.

Damit die Mitglieder der Bruderschaft die Ablässe gewinnen, müssen sie:
1. wahrhaft bußfertig sein und die heiligen Sakramente empfangen, wie die Ablaßbullen es vorschreiben;

2. dürfen sie keine Anhänglichkeit an irgendeine läßliche Sünde haben, weil mit der bleibenden Anhänglichkeit an die Sünde die Schuld bleibt, die Strafe aber nicht nachgelassen wird, solange die Schuld vorhanden ist;

3. müssen sie die Gebete und anderen guten Werke verrichten, die in den Bullen vorgeschrieben sind. Wenn man nach der Meinung der Päpste einen unvollkommenen Ablaß, z.B. von 100 Tagen gewinnen kann, ist der Empfang der Sakramente nicht immer notwendig, wie z.B. bei den Ablässen, die mit dem Gebet des Rosenkranzes verbunden sind, mit den Prozessionen, den geweihten Rosenkränzen usw. Vernachlässige diese Ablässe nicht!

Flamin und viele andere Schriftsteller berichten, eine Dame aus vornehmer Familie, namens Alexandra, die wunderbar bekehrt und vom heiligen Dominikus in die Rosenkranzbruderschaft aufgenommen worden war, sei ihm nach ihrem Tode erschienen und habe zu ihm gesagt, sie sei zu siebenhundert Jahren Fegfeuer verurteilt worden wegen mehrerer Sünden, die sie durch ihre weltlichen Eitelkeiten begangen habe, und sie bat ihn, er möge ihr helfen und durch die Gebete der Mitglieder der Rosenkranzbruderschaft Hilfe zukommen lassen, was er auch tat.

Vierzehn Tage darauf erschien sie dem heiligen Dominikus leuchtender als eine Sonne, denn so rasch war sie durch die Gebete erlöst worden, welche die Mitglieder der Bruderschaft für sie verrichtet hatten. Sie sagte ihm ferner, die Armen Seelen im Fegfeuer lassen ihn bitten, mit der Predigt des heiligen Rosenkranzes fortzufahren und Sorge zu tragen, daß ihre Verwandten sie an ihrem Rosenkranz teilnehmen lassen, wofür sie dieselben überreichlich belohnen würden, wenn sie einmal in die Glorie eingegangen wären.
 
 
B) Ablässe für das Beten des Rosenkranzes
(gem. der Ordnung von 1968)


Das Rosenkranzgebet erhält einen Vollablaß, wenn es in einer Kirche oder öffentlichen Kapelle, in der Familie, in einer religiösen Gemeinschaft oder Gebetsgemeinschaft verrichtet wird; sonst einen Teilablaß.

Der Rosenkranz ist eine Gebetsform, die aus 15 Dekaden des Englischen Grußes (Gegrüßet seist Du Maria...) besteht, vom Gebet des Herrn (Vater unser...) unterbrochen wird und mit der Betrachtung der 15 Geheimnisse unserer Erlösung verbunden ist.

Jedoch wird für gewöhnlich bereits der dritte Teil dieses Gebetes, d.h. 5 Gesätzchen, als Rosenkranz bezeichnet. Für die Erlangung des Vollablasses gilt:

1. Es genügt das Beten eines Drittels des Rosenkranzes, jedoch müssen diese 5 Dekaden (Gesätzchen) ohne Unterbrechung gesprochen werden.

2. Das mündliche Gebet muß von der Betrachtung des entsprechenden Geheimnisses begleitet sein.

3. Beim gemeinsamen Gebet sollen die Geheimnisse nach örtlicher Gewohnheit erwähnt werden. Beim privaten Beten genügt die geistige Betrachtung der Geheimnisse.

4. Allgemeingültige Voraussetzungen für den Vollablaß:
a) Wer einen Ablaß gewinnen will, muß getauft und darf nicht exkommuniziert sein. Er muß sich mindestens bei Beendigung des vorgeschriebenen Gebetes oder Werkes im Stande der Gnade befinden und ein Glied der röm. katholischen Kirche sein.
b) Damit ein Ablaß gewonnen werden kann, muß zumindest die allgemeine Absicht dazu vorliegen, und die vorgeschriebenen Werke müssen zur festgelegten Zeit und in der Maßgabe dieser Ordnung erfüllt werden.
c) Ein Vollablaß kann nur einmal am Tage gewonnen werden.
d) Für die Todesstunde kann jedoch ein zusätzlicher Ablaß gewonnen werden.
e) Für den Vollablaß müssen zudem folgende Bedingungen erfüllt sein:
sakramentale Beichte innerhalb von 8 Tagen (Bußandacht genügt nicht)
eucharistische Kommunion am betreffenden Tag ein Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters jegliche Anhänglichkeit an irgendwelche schwere und läßliche Sünde muß ausgeschlossen sein. Wenn eine dieser Bedingungen fehlt, kann der Ablaß nur ein teilweiser sein. Ausgenommen besondere Bestimmungen für Behinderte.

5. Mit einer sakramentalen Beichte können mehrere Vollablässe gewonnen werden, mit einer eucharistischen Kommunion und dem Gebet nach der Meinung des Papstes jedoch nur ein einziger Vollablaß.

6. Die Bedingung zum Gebet nach der Meinung des Papstes wird voll erfüllt, wenn nach dessen Meinung einmal das Vaterunser und das Ave Maria gebetet wird.

7. Zur Ablaßgewinnung genügt es, wenn das entsprechende Gebet abwechselnd mit einem anderen verrichtet oder im Geist mitgebetet wird, wenn es ein anderer vorspricht.

8. Die Ablässe können auch verstorbenen Seelen im Fegfeuer zugewendet werden.
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
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« Antwort #53 am: 20. Dezember 2016, 13:41:56 »
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den Rosenkranz zu beten.

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FÜNFZIGSTE ROSE

Art und Weise den heiligen Rosenkranz zu beten

Um die Übung des heiligen Rosenkranzes zu erleichtern, gebe ich nachstehend mehrere Methoden an, um ihn auf heilige Weise zu beten unter Betrachtung der freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Geheimnisse Jesu und Mariä. Du wirst dich derjenigen bedienen, welche dir am meisten zusagt, kannst dir aber auch eine andere bilden, wie ja besonders manche Heilige es getan haben.


Art und Weise den heiligen Rosenkranz zu beten und die Gnaden der Geheimnisse des Lebens, Leidens und der Glorie Jesu und Mariä auf sich herabzuziehen.


1. Methode
http://www.mutterdererloesung.de/Heilige/Ludwig%20Maria%20Grignion%20von%20Montfort/Der%20Heilige%20Rosenkranz/Art%20und%20Weise/methode%201.htm


2. Kürzere Methode
http://www.mutterdererloesung.de/Heilige/Ludwig%20Maria%20Grignion%20von%20Montfort/Der%20Heilige%20Rosenkranz/Art%20und%20Weise/kuerzere%20methode.htm


3. Methode
http://www.mutterdererloesung.de/Heilige/Ludwig%20Maria%20Grignion%20von%20Montfort/Der%20Heilige%20Rosenkranz/Art%20und%20Weise/methode%203.htm


GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

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Anhang: Kraft und Würde des Rosenkranzes
« Antwort #54 am: 22. Dezember 2016, 18:42:00 »

Anhang

1. Kraft und Würde des Rosenkranzes

"Durch den Rosenkranz wurden große Sünder beiderlei Geschlechtes in kurzer Zeit zu einem heiligen Leben bekehrt; mit vielen Seufzern und Tränen wurden die Sünden beweint; unglaubliche Bußwerke wurden in Kraft dieses Psalters sogar von Knaben und Mädchen verrichtet. Durch ihn blühte der Andachtseifer zu mir und zu meinem Sohne so sehr, daß man hätte meinen können, es leben Engel auf Erden.

Auch der Glaube wurde so sehr gestärkt, daß sehr viele sehnlichst verlangten, für denselben zu sterben und gegen die Irrlehrer zu kämpfen. So wurden durch meinen geliebtesten Diener Dominikus und durch die Kraft dieses Rosenkranzes die Länder der Irrlehre wieder der Kirche unterworfen: durch die Kraft dieses Rosenkranzes geschahen viele Almosen, wurden Kirchen gegründet und Spitäler gebaut, führte man ein keusches und tugendhaftes Leben, und viele große Wunderwerke wurden vollbracht. Höchste Heiligkeit und Weltverachtung, die Ehre Gottes und die Gerechtigkeit der Fürsten, Friede unter den Bürgern und Tugendhaftigkeit in den Ordensgemeinden standen in hoher Blüte.

Sogar die Handwerker gingen nicht an ihre Arbeit, bevor sie mich durch meinen Rosenkranz gegrüßt, und gingen nicht zur Ruhe, bevor sie mir kniend in Andacht diesen Dienst erwiesen hatten. Wenn sie sich schon zur Ruhe gelegt hatten und sich zufällig erinnerten, daß sie meinen Rosenkranz noch nicht gebetet, erhoben sie sich sofort wieder und von Reue getrieben, grüßten sie mich umso andächtiger.

So groß war der gute Ruf des Rosenkranzes, daß man von allen, die überhaupt fromm lebten, sogleich vermutete, sie seien Mitglieder dieser Bruderschaft. War aber irgendwo ein öffentlicher Sünder oder Gotteslästerer, so ging von ihm das Wort: Dieser gehört nicht zu den Brüdern des heiligen Dominikus.

Auch will ich nicht verschweigen, wie große Zeichen und Wunder ich durch den Rosenkranz in den verschiedenen Weltgegenden getan. Allgemeine Seuchen habe ich durch ihn aufgehalten, schreckliche Kriege beigelegt, Fieber und jede Art von Krankheit geheilt. Gewiß erfreute sich damals die Welt meiner Gnadengaben. Die Engel des Himmels ergötzten sich an euern Rosenkränzen, die ganze Dreifaltigkeit fand daran ihr Wohlgefallen, mein Sohn empfand an solchem Lobe hohe Freude, und ich fand darin eine Wonne, die jede Vorstellung übersteigt. Der Rosenkranz ist mir nach der heiligen Messe das Angenehmste von allem, was in der Kirche geschieht."

So sprach die Allerseligste Jungfrau Maria in einer Erscheinung zum seligen Alanus.
"Durch die Ermahnungen des heiligen Dominikus dienten mir und meinem Sohne alle Brüder und Schwestern seines Ordens unaufhörlich mit unaussprechlichem Eifer und höchster Andacht durch das Rosenkranzgebet, sodaß jeder Bruder täglich wenigstens einen ganzen Psalter verrichtete; und wenn einer diesen Psalter an irgendeinem Tage unterließ, hielt er den ganzen Tag für verloren. So groß war die Andacht zum Rosenkranz, daß die Brüder des heiligen Dominikus sich eher in der Kirche oder im Chore einfanden, um den Psalter zu beten, als im Schlafgemach oder beim Studium. So sehr verbreitete sich der Ruf des Psalters im Predigerorden, daß man zu einem Mitbruder, der irgendwie durch Nachlässigkeit fehlte, im Vertrauen sagte: "Bruder, sicherlich betest du den Rosenkranz Mariä nicht oder nur unandächtig!" (Justin Miewokow).
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Anhang: Kraft und Würde des Ave Maria
« Antwort #55 am: 23. Dezember 2016, 18:47:57 »
Anhang

2. Kraft und Würde des Ave Maria


"Die heiligen Engel bringen im Himmel der Allerseligsten Jungfrau Maria dieses heilbringende Gebet, d.h. den Engelsgruß dar, nicht mit dem Munde, sondern im Geiste. Sie wissen nämlich, daß dadurch der Fall der Engel wiedergutgemacht, Gott Mensch geworden und die Welt erneuert worden ist." (Sei. Alanus).

***

"Ich selbst habe, nachdem ich die Kraft dieser Verkündigung des Herrn an Maria erkannte, diesen Gruß andächtiger gebetet. Ja, ich, der ich noch in der Ordnung der menschlichen Natur lebe, habe Maria in der göttlichen Ordnung der Gnade und Glorie angefleht." (Alanus).

***

Dasselbe bestätigt die Vision der heiligen Gertrud, wo man folgendes liest:
"Während in den Metten (an Mariä Verkündigung) das Invitatorium "Ave Maria" gesungen wurde, sah sie drei mächtig sprudelnde Bächlein, vom Vater, vom Sohne und vom Heiligen Geiste ausgehend, das Herz der jungfräulichen Mutter mit beseligender Gewalt durchdringen und daraus ebenso wieder nach ihrem Ursprünge zurückströmen; dadurch wurde der seligsten Jungfrau dies Geschenk zuteil, daß sie die Mächtigste nach dem Vater, die Weiseste nach dem Sohne und die Gütigste nach dem Heiligen Geiste ist. Auch erkannte Gertrud, daß, so oft der Engelsgruß von den Gläubigen auf Erden mit Andacht gebetet wird, dieselben Bächlein mit großer Gewalt überfließen und die seligste Jungfrau umströmen, um von der anderen Seite sich in ihr heiligstes Herz zu ergießen und von da mit Freude ihre Quelle wieder zu suchen.

Aus diesem Hin- und Herströmen werden Freude und Wonne und ewiges Heil auf alle Engel und Heiligen und auch über diejenigen ergossen, welche auf Erden diesen Gruß beten; und hierdurch wird ihnen all das Gute erneuert, das sie je durch die heilbringende Menschwerdung des Sohnes erlangt haben."

***

"Als eine gewisse Frau, Mitglied der Rosenkranzbruderschaft, einmal des Nachts auf ihrem Lager ruhte, sah sie die Allerseligste Jungfrau vor sich stehen, welche zu ihr sagte: "Meine Tochter, fürchte nicht deine milde Mutter, der du in Andacht jeden Tag dienst, sondern ich ermahne dich vielmehr, auszuharren. Und wisse, daß mir dieser Gruß eine so große Freude bereitet, daß kein Mensch dafür einen Ausdruck finden kann." (Wilh. Pepin im "Gold. Rosenkranz").

***

Einmal sprach Maria zur heiligen Mechtildis: "Dieser Gruß wurde nie von einem Menschen übertroffen, noch wird mich jemand auf süßere Weise grüßen können als der, welcher mich mit jener Ehrfurcht grüßt, mit der Gott Vater mich durch dieses Wort gegrüßt hat."

***

"Siehe, alle deine Ave sind auf diesen Mantel geschrieben. Wenn dieser Teil noch mit Ave ausgefüllt sein wird, so werde ich dich in das Reich meines geliebtesten Sohnes aufnehmen." Der selige Dionysius der Kartäuser erzählt, so habe Maria in einer Erscheinung zu einer ihm bekannten Person gesprochen.

***

"Man muß die Mutter Gottes nicht nur mit dem Munde, sondern mit dem Herzen und in der Tat grüßen, damit sie nicht mit Recht antworten könnte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit von mir."

***

Folgendes sind die Gründe, auf welche gestützt die Kirche den Predigten und öffentlichen Vorträgen den Engelsgruß vorausschickt.

1. Das Beispiel des Engels. Die streitende Kirche ahmt, soweit sie kann, das Leben der Engel nach. Bevor der Engel Maria die frohe Botschaft brachte und ihr sagte: "Siehe, Du wirst empfangen und einen Sohn gebären", grüßte er sie ehrfurchtsvoll: Gegrüßt seist Du, voll der Gnade. Es ziemt sich also, daß die Kirche das Beispiel des Engels nachahmt und den Engelsgruß mit der Anrufung Mariä vorausschickt, ehe sie die frohe Botschaft, das Evangelium, verkündet.

2. Damit die Zuhörer aus dem Worte Gottes Frucht empfangen. Die Prediger vertreten die Stelle des Engels; damit aber die Zuhörer Christum durch den Glauben empfangen können, müssen sie von der jungfräulichen Mutter Maria, die ihn geboren, diese Gnade erlangen und so gleichsam Mutter des Wortes Gottes werden, denn ohne Maria kann Jesus Christus nicht in ihnen geboren werden.

3. Um den Beistand der Allerseligsten Jungfrau zu erlangen. Wie wirksam der Gruß des Engels war, geht aus dem Evangelium hervor.

4. Um die sehr großen Gefahren des Predigtamtes zu vermeiden, erleuchtet Maria, die Erleuchterin, die Prediger.

5. Damit die Zuhörer das Wort Gottes aufmerksamer anhören und nicht nur mit den Ohren des Leibes, sondern mit den Ohren des Geistes es erfassen, behalten, bewahren nach dem Beispiele der jungfräulichen Gottesgebärerin.

6. Damit der Teufel, der Feind des Menschengeschlechtes und der grimmige Bekämpfer der Verkündigung des Evangeliums ferngehalten werde, denn es steht geschrieben: "Hierauf kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden" (Lk 8,12).

***

Nachdem der heilige Vater Dominikus in den Himmel eingegangen und die von ihm eingeführte Rosenkranzandacht in argen Verfall geraten und beinahe gänzlich ausgestorben war, begann eine schreckliche Pest verschiedene Gegenden zu verwüsten. Die ratlosen Menschen nahmen ihre Zuflucht zu einem heiligen Einsiedler, der in der Einöde ein sehr strenges Leben führte, und drangen in ihn, daß er sie im Gebete Gott empfehlen möge. Der fromme Mann flehte inbrünstig die Gottesmutter an, daß sie als Fürsprecherin der Sünder ihnen gnädigst zu Hilfe komme. Maria erschien ihm und sprach: "Sie haben mein Lob verlassen, und darum kam dieses Übel über sie. Sie sollen ihre frühere Andacht wieder aufnehmen und werden dann meinen Schutz erfahren.

Ich werde die Pest von ihnen nehmen. Wenn sie mich mit dem Rosenkranze grüßen und in dieser Andacht verharren, werde ich für ihr Heil sorgen, denn an dieser Gebetsweise finde ich sehr großes Wohlgefallen." Die Leute kamen diesem Befehle nach und verfertigten sich Rosenkränze aus Zweiglein und Waldfrüchten und begannen mit großem Eifer, diese Gebetsweise zu üben.

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Lebensbeschreibung des heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort
« Antwort #56 am: 25. Dezember 2016, 18:44:49 »

Anhang

Lebensbeschreibung des heiligen
Ludwig Maria Grignion von Montfort


Am 31. Januar 1673 als Sohn angesehener Eltern zu Montfort in der Bretagne geboren, erhielt Grignion bei der Taufe den Namen Ludwig, dem er bei seiner Firmung aus inniger Liebe zur Mutter Gottes den Namen Maria beifügte. In größter Dankbarkeit gedachte er stets der Gnaden, die er durch die Taufe erhalten hatte, aber auch seiner Taufgelübde, und nannte sich zum Andenken daran, daß er sie in seinem Heimatsorte empfangen hatte, von Montfort. Als 12-jähriger Knabe kam er an die Jesuitenschule zu Rennes, die er acht Jahre lang besuchte. Als Vorbild für jeden Studenten zeichnete er sich durch seine Leistungen und noch mehr durch seine Tugenden aus, sodaß er von Lehrern und Mitschülern in gleicher Weise bewundert und geliebt wurde. Von 1693 - 1700 studierte er an der Sorbonne zu Paris Theologie und wurde nach zwei Jahren in das berühmte Seminar St. Sulpice auf genommen.

In seiner Liebe zur Armut und Sanftmut, in der Hingabe an die göttliche Vorsehung kam er den größten Heiligen gleich. Mit ganz besonderer Freude redete er von den Herrlichkeiten Mariens, die er schon von Kindheit an seine "geliebte Mutter" nannte. Alle Bücher, die über die Verehrung Mariens handeln, hatte er gelesen und studiert. Aus Liebe zur Gottesmutter legte er schon vor dem Empfang der heiligen Weihen das Gelübde ewiger Keuschheit ab.

So vorbereitet empfing er im Alter von 27 Jahren am 5. Juni 1700 die Priesterweihe. Am liebsten wäre er zur Bekehrung der Heiden alsbald in die Missionen gegangen. "Meine Sünden sind es", sprach er seufzend, "die mich einer solchen Gnade unwürdig machen. Ich werde nie zufriedener sterben, als wenn ich meine Seele am Fuße irgendeines Baumes in fremdem Lande aushauche, wie der heilige Franziskus Xaverius in Japan." Die Oberen des Seminars St. Sulpice wollten indes Ludwig Maria nicht freilassen. Am liebsten hätten sie ihn für ihre Genossenschaft gewonnen. Da er sich dazu nicht entschließen konnte, schickten sie ihn nach Nantes in die Genossenschaft der Kiementiner, die sich aber dem Jansenismus ergeben hatte. Infolgedessen verließ Grignion nach einem halben Jahre dieses Haus und bot sich dem Bischof von Poitiers als Missionar an, der ihm indes die Leitung des großen Spitals von Poitiers übertrug. Mit größter Liebe nahm er sich der Armen und Kranken an und legte hier den Grund zu der Kongregation der "Töchter der Weisheit".

Die zwölf ersten Mitglieder der Gesellschaft waren arme, gebrechliche Insassen des Spitals, die er einer blinden Oberin unterstellte. In ihrem Versammlungssaal errichtete er ein großes Kreuz, um sie immer daran zu erinnern, daß die wahre Weisheit in der Torheit des Kreuzes bestehe. Von Neid und Eifersucht der weltlichen Leiterinnen und Wärterinnen verfolgt, mußte er schließlich das Spital verlassen und begab sich nach Paris, wo er im großen Spital der Salpétrière Aufnahme fand, das über 4000 Kranke und Arme beherbergte. Nach einem Jahr tiefer Verdemütigungen rief ihn der Bischof von Poitiers auf Drängen der armen Kranken in das dortige Spital zurück, wo er die bestehenden Mißstände zu beseitigen suchte und auch seine "Gesellschaft der Töchter der Weisheit" zu neuern Leben erweckte. Wiederum zwangen ihn heftige Anfeindungen, das Spital zu verlassen. Von da an durfte er sich bis zu seinem Tode dem so lang ersehnten und erkämpften Beruf als Missionar widmen. Im Februar 1706 wanderte er zu Fuß nach Rom mit dem Wunsche, sich vom Papst mit größeren Vollmachten ausstatten zu lassen, um desto mehr zur Ehre Gottes und zum Heile der Seelen wirken zu können. Papst Klemens XI. empfing ihn am 6. Juni in Privataudienz, billigte seine "Wahre Andacht zu Maria" und seine Grundsätze für die Missionstätigkeit und ernannte ihn zum apostolischen Missionar. Dann kehrte der Heilige zu Fuß nach Portiers zurück, das er aber auf Befehl des ihm sonst gutgesinnten Bischofs wegen der Anfeindungen der Jansenisten bald wieder verlassen mußte. Er zog daher in die benachbarten Diözesen Westfrankreichs, wo er mit wahrhaft apostolischem Eifer wirkte. Sein ganzes Sehnen war, allen alles zu werden, nur um Seelen zu gewinnen.

Kein Wunder war es, daß Ludwig Maria von allen Seiten angegriffen wurde. Priester, Ordensleute, die höhere Geistlichkeit, ja oft seine eigenen Oberen machten ihm Schwierigkeiten, feindeten ihn an und maßregelten ihn. Und gar erst die Welt! Seine großen Erfolge entfesselten gegen ihn einen wahren Sturm der Hölle. Aber auch diese sonst so leicht entmutigenden Erfahrungen konnten ihn nicht stören. Starkmütig trug er sein Kreuz und überwand alle seine Leiden mit apostolischer Geduld und Sanftmut, ohne die öffentliche Meinung zu scheuen, immer bereit, sein Werk fortzusetzen, immer gehorsam auf das geringste Zeichen jener, die ihm zu befehlen hatten. Überall, wo er für die Erneuerung des religiösen Lebens arbeitete, wurde er, wie Papst Pius XII. ausführte, "zu einem Zeichen, dem widersprochen wird" (Lk 2,34). Er wurde ausgewiesen, er durfte mitunter nicht einmal die heilige Messe lesen, ja in La Rochelle verabreichte man ihm eine vergiftete Speise; seine Gesundheit war von da an schwer mitgenommen. Wenn man von diesen Missionsreisen des Heiligen liest, von ihren herrlichen Erfolgen und ihrem oft jähen, durch teuflischen Haß herbeigeführten Abbruch, weiß man nicht, über was man sich mehr wundern soll, über die Niedertracht der Menschen, oder über die freudige Geduld, mit der Grignion dies alles ertrug. Die Kalvarienberge, die er im Anschluß an seine Missionen errichtete, waren Symbol seines Lebens, und "Das Rundschreiben an die Freunde des Kreuzes" ist nicht am grünen Tisch entstanden, sondern mit seinem Herzblut geschrieben.

Neben seiner umfangreichen Seelsorgearbeit fand Ludwig Maria noch Zeit genug, sich schriftstellerisch zu betätigen. Außer der "Abhandlung über die vollkommene Andacht zu Maria", dem "Geheimnis Mariä", dem "Rundschreiben an die Freunde des Kreuzes" und der "Kleinen Krone der Allerseligsten Jungfrau", hat Grignion von Montfort noch "Die Liebe zur Ewigen Weisheit", "Der heilige Rosenkranz, das wunderbare Geheimnis der Bekehrung und des Heiles" und viele fromme Gedichte geschrieben.

Im Jahr 1713 ging er nach Paris, um dort seine zweite Genossenschaft der "Missionare von der Gesellschaft Mariens" zu stiften, die seine Missionsarbeit fortsetzen sollten. Seine letzte Mission hielt er in St. Laurent-sur-Sèvre ab. Todesmatt bestieg er die Kanzel und predigte über die Sanftmut Jesu bei dem Verräterkusse des Judas. Zum letzten Male entlockte er seinen Zuhörern zahlreiche Tränen. Nach der Predigt mußte er sich schwer krank niederlegen. Bei vollstem Bewußtsein ordnete er noch alle Angelegenheiten bezüglich seiner Genossenschaften und bereitete sich dann auf seinen Tod vor. Nachdem er wiederholt die Scharen, die sich weinend an sein Sterbelager drängten, mit dem Kruzifix gesegnet und sie getröstet hatte, fiel er in eine tiefe Ohnmacht; als er daraus erwachte, rief er zitternd, aber mit lauter Stimme: "Du greifst mich umsonst an; ich bin zwischen Jesus und Maria. Gott sei Dank und Maria! Ich bin am Ende meiner Laufbahn; es ist vorbei, jetzt kann ich nicht mehr sündigen." Nach diesen Worten verschied er sanft am 28. April 1716, im Alter von 43 Jahren. Seine Gebeine ruhen in der Kapelle der Allerseligsten Jungfrau in der Kirche zu St. Laurent-sur-Sèvre , wohin seine beiden Ordensgenossenschaften ihren Hauptsitz verlegten.

Der Heilige war nach den Worten seines Lebensbeschreibers "durch seine Predigten ein zweiter Vinzenz Ferrerius, durch seine Armutsliebe ein zweiter Franziskus, durch seine Verehrung der Mutter Gottes ein zweiter Bernardus, durch seine Leiden und Verfolgungen um des Namens Jesu willen ein zweiter Apostel Paulus; und in der erfolgreichen Bekämpfung des Jansenismus hat er mehr getan als alle jene, welche in der damaligen Geschichte der Kirche auf den Leuchter gestellt wurden". Durch seine feierliche Heiligsprechung durch Papst Pius XII. am 20. Juli 1947 ist Ludwig Maria Grignion von Montfort jetzt Gemeingut der ganzen katholischen Welt geworden, und die Kirche empfiehlt ihn der gesamten Christenheit und damit auch uns als Beispiel und Fürbitter.


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Lebensbeschreibung des seligen Alanus de Rupe
« Antwort #57 am: 26. Dezember 2016, 20:20:54 »
Anhang

Lebensbeschreibung
des seligen Alanus de Rupe


Der Name Alanus de Rupe ist mit der Geschichte des Rosenkranzes so eng verknüpft, daß es nicht möglich ist, ihn zu übergehen.

Die Wiege Alanus' liegt in der Bretagne, jenem Land, das so viele Heilige hervorgebracht und das heute noch ein fruchtbarer Boden für tiefes religiöses Leben ist. Zu Dinan um 1428 geboren, trat er später ins Dominikanerkloster ein, von wo aus er zum Studium der Theologie ins St. Jakobskloster nach Paris geschickt wurde. Weil die Beobachtung der Ordensgelübde in Lille strenger war als in Paris und Dinan, zog es ihn dorthin. Mit Ausnahme der letzten paar Jahre seines Lebens wirkte er immer als Professor der Theologie in Lille, Douai und in Gent, wo ihm die Würde eines "Lector primarius" verliehen wurde. Sein großer Einfluß war weniger die Wirkung einer reich entfalteten und allbekannten Beredsamkeit als vielmehr seiner leuchtenden Tugend, seiner strengen Abtötung und seiner glühenden Liebe zu Maria.

Es ist schwer, in seinem von der Lehrtätigkeit ganz ausgefüllten Leben den Zeitpunkt seiner apostolischen Reisen zu bestimmen. Und doch ist es sicher, daß er die Bretagne, Flandern, Holland und einen Teil Deutschlands durcheilt und allüberall mit glühendem Eifer den Rosenkranz gepredigt, das Volk aus seiner Lauheit aufgerüttelt und zu einem eifrigen christlichen Leben entflammt hat.

Am 14. März 1470 wurde die erste Rosenkranzbruderschaft von ihm zu Douai gegründet. Nachher wurde er als "Magister Sacrae Theologiae" nach Rostock in Meklenburg geschickt, wo er mit großem Eifer "unserer lieben Frauen Psalter" predigte, und zwar in seiner Muttersprache, während der Prior des Klosters ihn verdolmetschte und seine Predigt dem Volke erklärte.

1473 bestimmte das Provinzialkonzil in Zwolle in Flandern, die Laienbrüder seien verpflichtet, an jenen Tagen, da für die Kleriker das liturgische Psalterium vorgeschrieben sei, den marianischen Psalter zu beten. Das war eine Frucht seiner Tätigkeit.

Im April 1475 benützte Alanus die Gelegenheit eines Provinzialkonzils in Lille, um die Andacht und Bruderschaft des heiligen Rosenkranzes gegen einige Feinde zu verteidigen. In Lille errichtete er die Rosenkranzbruderschaft, und zwar mit solchem Erfolg, daß binnen Jahresfrist mehr als 50.000 Mitglieder eingeschrieben waren.

Von Lille wanderte er nach Zwolle, aber schon am 15. August fühlte er sich krank und starb am 8. September, dem Feste Mariä Geburt, im Alter von 47 Jahren.

Die Zeitgenossen schildern ihn nicht nur als großen Gelehrten, sondern auch als Heiligen, als glühenden Marienverehrer und unermüdlichen Eiferer für ihre Ehre. Sein geradezu wunderbarer Erfolg in der Ausbreitung des Rosenkranzes, der nur ein Werk der göttlichen Vorsehung sein konnte, läßt uns verstehen, warum Alanus seit Jahrhunderten vom Volke mit dem Titel eines Seligen geschmückt und auf alten Bildern mit dem Heiligenschein abgebildet wird.
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Das Beispiel des heiligen Franz von Sales
« Antwort #58 am: 27. Dezember 2016, 13:51:41 »
Anhang

Das Beispiel des heiligen Franz von Sales.


Der heilige Franz von Sales hatte sich schon in seiner Jugend durch ein Gelübde verpflichtet, täglich den Rosenkranz zu beten. Die heilige Johanna Franziska von Chantal bezeugte darüber: "Ich hörte von ihm selbst, daß er um jene Zeit sich verpflichtet hatte, alle Tage den Rosenkranz zu beten, um durch dieses Mittel die Befreiung von einer lästigen Versuchung zu erlangen. So schrieb er z.B. in einem Brief vom 14. Okt. 1604 der genannten Frau von Chantal, die damals eben in einem Alter von dreiunddreißig Jahren Witwe geworden war, eine Tagesordnung vor, in der es auch heißt: "Ich wünsche, daß Sie entweder bei der heiligen Messe oder im Lauf des Tages den Rosenkranz mit so inniger Andacht beten wie nur möglich." Und in seiner Philothea schreibt er: "Der Rosenkranz ist eine überaus nützliche Gebetsweise, wenn du ihn nur in der gehörigen Weise zu handhaben verstehst. Darum verschaffe dir eines jener vielen Büchlein, welche zum guten Beten des Rosenkranzes anleiten." Auf diese Übung fährt die heilige Freundin fort, verwendete er eine Stunde, indem er bei der Betrachtung der Geheimnisse so lange verweilte. Und so besorgt war er, nur ja nie diese Übung zu unterlassen, daß er, wenn er vor Geschäften den Tag über nicht dazu kommen konnte, sich den Rosenkranz um den Arm legte, um sich vor dem Schlafengehen daran zu erinnern; und als er so krank war, daß er nicht sprechen konnte, ließ er sich den Rosenkranz von einigen aus seiner Umgebung vorbeten, um ihn wenigstens im Geiste begleiten zu können. Bei dieser großen Verehrung des Heiligen gegen das Rosenkranzgebet suchte er dasselbe auch anderen so eindringlich wie möglich zu empfehlen. Er selbst trug sogar den Rosenkranz öffentlich am Gürtel als ein heiliges Abzeichen, daß er Gottes und seiner heiligsten Mutter Diener sei. Auch in seinen Predigten forderte er die Gläubigen auf, diese Andacht eifrig zu pflegen. So schrieb er selbst in einem Briefe: "Am Sonntag hielt ich eine Predigt über den Rosenkranz, da ich selbst schon seit langer Zeit zu dessen Bruderschaft gehöre, wie auch fast die ganze Stadt (Annecy)" wozu seine eigenen Bemühungen gewiß das meiste beigetragen hatten. Denn er selbst nahm regelmäßig an der monatlichen Bruderschaftsprozession, den Rosenkranz in der Hand, mit der größten Sammlung teil.

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Die 15 Verheißungen der Rosenkranzkönigin
« Antwort #59 am: 28. Dezember 2016, 11:31:35 »
Anhang

Die 15 Verheißungen der Rosenkranzkönigin,
gegeben an den seligen
Alanus de Rupe.



1. Wer meinen Rosenkranz beharrlich betet, erlangt eine besondere Gnade.

2. Ich verspreche allen, die andächtig den Psalter meines Rosenkranzes beten, meinen besonderen Schutz und große Hulderweise.

3. Der Rosenkranz ist ein mächtiger Schild gegen den bösen Feind; er vernichtet das Laster, verhindert die Sünde und rottet die Irrlehre aus.

4. Der Rosenkranz bewirkt das Wiederaufblühen der Tugend und der Werke der Gottseligkeit. Durch ihn wird den Seelen die Fülle der göttlichen Erbarmungen zuteil. Er wird die Herzen umkehren, und sie werden anfangen, das Irdische zu verachten und das Himmlische zu lieben und rasche Fortschritte machen. Viele Seelen werden durch den Rosenkranz gerettet.

5. Die Seele, die vertrauensvoll durch meinen Rosenkranz die Zuflucht zu mir nimmt, geht nicht verloren.

6. Alle, die andächtig den Rosenkranz beten und dabei die Geheimnisse betrachten, werden vom Unglück nicht niedergebeugt und vor einem unvorhergesehenen Tode bewahrt bleiben. Sind sie in Sünden, so werden sie die Gnade der Bekehrung erlangen; die Gnade der Beharrlichkeit aber, wenn sie gerecht sind, und sie werden des ewigen Lebens teilhaftig werden.

7. Die Gläubigen, die mein Rosenkranzgebet andächtig pflegen, werden nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben.

8. Ich will, daß alle, die meinen Rosenkranz mit Andacht beten, während ihres Lebens und im Augenblick ihres Todes der Fülle göttlicher Erleuchtungen und Gnaden teilhaftig werden sowie der Verdienste der Heiligen Gottes.

9. Sehr bald werde ich die Seelen aus dem Fegfeuer befreien, die in ihrem Leben meinen Rosenkranz geliebt haben.

10. Die. treuen Kinder meines Rosenkranzes werden sich im Himmel großer Herrlichkeit erfreuen.

11. Alles, worum man mich durch den heiligen Rosenkranz bittet, wird man erhalten.

12. Wer meinen Rosenkranz verbreitet, wird in all seinen Nöten meine Hilfe erfahren.

13. Ich habe von meinem göttlichen Sohn die Gnade erlangt, daß alle, die in der Bruderschaft vom heiligen Rosenkranz sind, die glückseligen Bewohner des Himmels im Leben und im Tode zu ihren Brüdern und Schwestern und Fürbittern haben.

14. Alle, die meinen Rosenkranz beten, sind meine geliebten Kinder und Brüder Jesu Christi, meines eingebornen Sohnes.

15. Die Andacht zum heiligen Rosenkranz ist ein besonderes Merkmal der Auserwählung!



Das komplette Buch

http://www.mutterdererloesung.de/Heilige/Ludwig%20Maria%20Grignion%20von%20Montfort/Der%20Heilige%20Rosenkranz/Der%20heilige%20Rosenkranz%20-%20Hl.%20Ludwig%20Maria%20Grignion%20von%20Montfort.htm


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Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

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