Autor Thema: Was die Kirche durch ihr Lehramt wirklich sagt  (Gelesen 18004 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Anemone

  • Gast
Re:Was die Kirche durch ihr Lehramt wirklich sagt
« Antwort #10 am: 28. Mai 2011, 10:41:55 »
XI  ANDERE RELIGIONEN


1. KRITIK:

"Alle glauben an den gleichen Gott"

ANTWORT:

Ja und Nein

GLEICHE AUSSAGEN ÜBER GOTT

1) Gott ist die Erstursache
2) Gott ist absolut
3) Gott ist ewig und unendlich
4) Gott ist vollkommen
 
 
 
VERSCHIEDENE AUSSAGEN ÜBER GOTT

Die verschiedenen Religionen haben sehr verschiedene Auffassungen von Gott:

1) Gott als Natur (Naturreligion; Pantheismus)
2) Gott als absoluter Urgrund (Östliche Religionen)
3) Gott als reiner Schöpfer (Deismus)
4) Gott als willkürlicher Herrscher (Islam)
5) Gott als Vater (Christentum)
6) Gott als dreifaltiges Wesen (Christentum)


2. KRITIK:

"Das Christentum beansprucht, die wahre Religion zu sein"

ANTWORT:

Wenn Christus der Sohn Gottes ist, dann ist das Christentum die wahre Religion

ÜBERLEGUNGEN

1) Wenn Jesus Christus der Sohn Gottes ist, dann spricht in ihm Gott selbst zu uns

2) Jesus Christus ist nicht ein Weg und eine Wahrheit unter vielen anderen, sondern der Weg, die Wahrheit und das Leben
Die anderen Religionen haben Teilwahrheiten


3. KRITIK:

"Die Missionierung anderer Völker ist ein religiöser Zwang"

ANTWORT:

Jesus Christus hat den Auftrag gegeben, allen Völkern das Evangelium zu verkündigen

ÜBERLEGUNGEN

1) Missionsauftrag Jesu Christi
2) Angebot der Frohbotschaft Jesu Christi
3) Kein Zwang, sondern Überzeugung
4) Kein Fanatismus, sondern Zeugnis
5) Inkulturisation (christlicher Glaube innerhalb der jeweiligen Kultur; kein europäisches Christentum)



XII  ESOTERIK

1. KRITIK:

"Die Esoterik vermittelt dem Menschen Kraft und Gesundheit, sie vermittelt innere Harmonie und Ruhe. Warum ist die Kirche gegen die Esoterik?"

ANTWORT:

Die Esoterik hat ein völlig anderes Gottes- und Menschenbild

Die Esoterik verwendet auch okkulte Kräfte, die mit dem Christentum nicht zu vereinbaren sind

ÜBERLEGUNGEN:

1) Gott: Universale Energie

2) Kosmos und Welt: Ausfluss der göttlichen Energie

3) Mensch: Göttliches Wesen

4) Entfaltung: Aufnahme von göttlicher Energie

5) Methoden: Kosmische Energie, innere Energie

6) Geistführer: Führung durch geistige Wesen

7) Glück und Erfolg: göttliche Energie und Führung

8) Erlösung: göttliche Energie löst alle Probleme

9) Gesellschaft: One World (Einheit aller Menschen)

10) Unsterblichkeit: Seelenwanderung

Anemone

  • Gast
Re:Was die Kirche durch ihr Lehramt wirklich sagt
« Antwort #11 am: 29. Mai 2011, 15:57:15 »
Das katholische Glaubensbekenntnis 1 
 
Lehre der Kirche >> 


INHALTSVERZEICHNIS


DAS KATHOLISCHE GLAUBENSBEKENNTNIS



Vorwort

I  Der Glaube

II  Die Existenz Gottes

III  Das Wesen Gottes

IV  Die Bedeutung Gottes

V  Die Schöpfung

VI  Das Leben Jesu

VII  Die Menschwerdung Jesu

VIII  Die Herkunft Jesu

IX  Die Botschaft Jesu

X  Die Wunder Jesu

XI  Die Dämonenaustreibungen Jesu           

XII  Die Erlösung durch Jesus

XIII  Das Leiden und Sterben Jesu

XIV  Die Auferstehung Jesu

XV  Die Himmelfahrt Jesu

XVI  Jesus der Christus

XVII  Der Heilige Geist

XVIII  Die Dreifaltigkeit

XIX  Die Katholische Kirche           

XX  Die Gemeinschaft der Heiligen

XXI  Das ewige Leben

Anhang

Das Vorbild Christi

Die Nachfolge Christi           

Das Leid

Der Sinn des Lebens


Anemone

  • Gast
Re:Was die Kirche durch ihr Lehramt wirklich sagt
« Antwort #12 am: 29. Mai 2011, 16:09:42 »


DAS KATHOLISCHE GLAUBENSBEKENNTNIS

VORWORT


Die Suche nach dem Glauben

Die Menschen unserer Zeit haben im Hinblick auf den Glauben jede Menge kritische Fragen und Zweifel. Meistens beginnt es schon mit der Frage nach Gott: Gibt es überhaupt einen Gott? Wie soll man sich diesen Gott eigentlich vorstellen? Wozu braucht man Gott überhaupt? Dann kommt die Frage nach der Schöpfung: Braucht es eigentlich einen Schöpfer? Könnte man die Welt nicht auch ohne Gott mit Hilfe der Evolution erklären? Und weiter geht es mit der Frage nach Jesus Christus: Hat Jesus überhaupt gelebt? War er wirklich der Sohn einer Jungfrau? Hat er tatsächlich Wunder gewirkt und Dämonen ausgetrieben? Und dann die schwierigste Frage: Ist Jesus wirklich von den Toten auferstanden? Kann man das überhaupt ernstnehmen? Und wie soll man daran glauben, dass es einen Heiligen Geist gibt? Der Heilige Geist ist doch nirgends greifbar! Und schließlich die Dreifaltigkeit: Wie soll denn das gehen, dass ein Gott aus drei Personen besteht?Im katholischen Glaubensbekenntnis ist auch noch die Rede von der Kirche, mit der der moderne Mensch oft seine besonderen Schwierigkeiten hat: Kann diese Kirche wirklich von Christus sein, wenn sie so viele Mängel und Fehler hat? Und wie ist das mit der Unfehlbarkeit des Papstes: Kann ein Mensch wirklich unfehlbar sein? Das Glaubensbekenntnis spricht dann auch von der Vergebung der Sünden: Wozu braucht man eigentlich die Vergebung der Sünden? Wenn man Probleme hat, geht man doch zu einem Psychologen. Und schließlich die Sache mit dem Weiterleben nach dem Tod: Gibt es wirklich ein Leben nach dem Tod? Gibt es wirklich ein Gericht nach dem Tod? Woher wissen wir eigentlich, dass es einen Himmel und eine Hölle gibt? Und wie kann der liebende und barmherzige Gott einen Mensch für ewig verdammen? Ist da nicht die Seelenwanderung die bessere Lösung: Da hat der Mensch wenigstens die Chance, dass die Seele nach einer längeren Wanderung durch mehrere Körper zum Nirwana gelangt und wie ein Tropfen im göttlichen Ozean verschwindet...

Der Glaube ist für unser Leben entscheidend

Fragen über Fragen! Aber es sind eigentlich recht interessante Fragen! Und vor allem sind es Fragen, die uns ganz persönlich berühren. Von der Beantwortung dieser Fragen hängt nämlich die Ausrichtung, das Ziel und der letzte Sinn unseres ganzen Lebens ab. Wenn wir nämlich glauben, dass es Gott gibt, dann vertrauen wir darauf, dass dieser Gott uns Geborgenheit und Halt schenkt. Wenn wir aber nicht an Gott glauben, dann sind wir ein Produkt des Zufalls und fahren einsam auf einem winzigen Raumschiff durch die Abgründe des Weltalls. Etwas Ähnliches gilt auch für den Glauben an Jesus Christus: Wenn wir glauben, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der uns die göttliche Wahrheit über das Wesen und die Bestimmung des Menschen sagt, dann haben wir durch ihn eine klare Orientierung für unser Leben. Wenn wir aber in Jesus nur einen jüdischen Wanderprediger sehen, dann wird er uns genauso wenig zu sagen haben wie irgendein anderer Weiser. Das Gleiche gilt auch für den Heiligen Geist: Wer an das Wirken des Heiligen Geistes glaubt, erhält von ihm eine besondere geistliche Führung und Stärkung; wer nicht an ihn glaubt, wird nie erfahren, dass es eine göttliche Erleuchtung und Führung gibt. Der gläubige Mensch hat dann auch noch die Möglichkeit, dass er in der Kirche eine Gemeinschaft von gleichgesinnten Menschen findet, und dass er durch die Kirche die geistlichen Weisungen und Mittel bekommt, die er für ein geistliches Leben braucht. Wenn der Mensch hingegen nichts von der Kirche wissen will, dann lebt er ohne geistliche Gemeinschaft und ohne die Stärkung der göttlichen Heilmittel. Dieser Mensch wird sich eine Zeit lang recht wohl fühlen, weil es für ihn keine "kirchlichen Vorschriften" gibt, aber irgendwann wird er merken, dass er keine geistliche Gemeinschaft und Begleitung hat. Und schließlich führt der Glaube an das ewige Leben, an den Himmel und die Hölle zum Bewusstsein, dass das ganze Leben letztlich eine Bewährung für das ewige Leben bei Gott ist. Wer hingegen nicht an ein ewiges Leben glaubt, der hat oft den Eindruck, dass er alles aus diesem kurzen irdischen Leben herausholen muss... Das Leben des Gläubigen hat also ganz andere Perspektiven und Horizonte als das Leben eines Menschen, der sich nicht um den Glauben kümmert. Das Leben des Gläubigen ist in vieler Hinsicht anstrengender als das Leben eines ungläubigen und gleichgültigen Menschen und verlangt einen ständigen Einsatz. Aber es führt dafür zu einer ganz anderen Tiefe und Entfaltung des Menschen. Während sich der Weltmensch oft mit einem billigen Konsum zufrieden gibt, sucht und findet der gläubige Mensch einen tieferen und bleibenden Sinn in seinem Leben.
Lieber Freund, hab Mut, Dich gründlich mit dem Glauben auseinander zu setzen! Bemühe Dich, die tieferen Wahrheiten des Glaubens zu entdecken. Wenn Du einen festen Glauben hast, dann hast Du ein tragfähiges Fundament für Dein ganzes Leben! Durch Deinen Glauben und durch Deine Liebe zu Gott wirst Du schließlich Dein ewiges Ziel erreichen!
Brixen in Südtirol, A. D. 2010                                                                                 Peter Egger

Anemone

  • Gast
Re:Was die Kirche durch ihr Lehramt wirklich sagt
« Antwort #13 am: 29. Mai 2011, 16:38:36 »
I DER GLAUBE


Am Beginn des katholischen Glaubensbekenntnisses stehen die Worte: "Ich glaube..." Mit diesen Worten beginnt auch das Abenteuer unseres Glaubens! Da sind wir gleich ganz persönlich angesprochen und herausgefordert. Da gilt es zu letzten Wahrheiten Stellung zu nehmen, die unser ganzes Leben prägen und über unser ewiges Schicksal entscheiden! Diese Worte am Beginn des Glaubensbekenntnisses sind die entscheidenden Weichen, die den Expresszug unseres Lebens in die richtige Richtung lenken; sie sind aber auch die Stufen, die uns zur Hochebene Gottes gelangen lassen. Es lohnt sich daher, über diese Worte tiefer nachzudenken.

1) DER GLAUBE ALS PERSÖNLICHE ENTSCHEIDUNG

"Ich glaube": Das bedeutet zunächst, dass der Glaube ein persönliches Bekenntnis ist und eine persönliche Entscheidung erfordert. Wir müssen uns also selbst für den Glauben entscheiden und können dies nicht anderen überlassen. Wir sind selbst gefordert! Wir müssen uns persönlich mit den Glaubenswahrheiten auseinandersetzen und immer tiefer in sie eindringen, damit wir dann wirklich eine persönliche Entscheidung treffen können.


2) DER GLAUBE ALS FREIE ENTSCHEIDUNG

"Ich glaube": Das besagt dann auch, dass der Glaube eine freie Entscheidung des Einzelnen sein soll. Gott zwingt uns nicht, an ihn zu glauben. Er möchte, dass wir uns freiwillig zu ihm bekennen. Er will also keine Sklaven in seinem Reich, sondern Freiwillige. Er will keine Knechte, sondern Freunde bei sich haben. Freilich ist mit der freien Entscheidung in Glaubensdingen auch die volle Verantwortung verbunden: Der Mensch muss also die Konsequenzen seiner Entscheidung für oder gegen Gott tragen! Er muss wissen, dass sein Ja oder Nein zu Gott über sein ewiges Schicksal entscheidet.

3) DIE VERPFLICHTUNG, GOTT ZU SUCHEN

Obwohl das Bekenntnis zu Gott eine persönliche und freie Entscheidung des Menschen ist, bleibt doch die grundsätzliche Verpflichtung für jeden Einzelnen bestehen, sich mit den Fragen des Glaubens auseinander zu setzen. Die Freiheit der Glaubensentscheidung bedeutet also nicht, dass der Mensch sich dieser Entscheidung entziehen kann. Er ist vielmehr in seinem Gewissen dazu verpflichtet, sich ernsthaft mit dem Glauben auseinander zu setzen. Der Grund dafür ist sehr einfach: Die Frage nach Gott entscheidet nämlich über Sinn und Ziel, Moral und Einsatz, Hoffnung und Halt jedes einzelnen Menschen. Es sind gerade die Fragen nach den letzten Dingen - also ob es ein Leben nach dem Tod, ein Gericht, einen Himmel und eine Hölle gibt -, die über die Ausrichtung und Gestaltung des Lebens entscheiden. Und je nachdem, wie die Antwort auf diese Fragen ausfällt, wird dann auch das Leben des Menschen aussehen. Der Mensch kommt also um diese Fragen nicht herum! Ja, er kann nur dann Mensch werden, wenn er sich diesen Fragen in aller Ehrlichkeit stellt. Von daher ist also die Suche nach Gott und die Auseinandersetzung mit den Glaubensfragen eine Verpflichtung!

4) DER GLAUBE ALS EIN "FÜR-WAHR-HALTEN"

Was ist nun aber mit dem Wort "glauben" eigentlich gemeint? Glauben heißt zunächst, dass wir etwas "für-wahr-halten", das wir letztlich nicht beweisen können. Wir alle wissen, dass wir die Glaubenswahrheiten nicht mit wissenschaftlichen Methoden überprüfen können: Die Existenz Gottes, die Gottheit Jesu Christi, die Person des Heiligen Geistes, die göttliche Einrichtung der Kirche, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten usw. können wir nicht im streng wissenschaftlichen Sinn beweisen. Wir müssen diese Dinge glauben, d. h. für-wahr-halten.

5) DER GLAUBE HAT ABER FUNDAMENTE

Dieses Für-wahr-halten bestimmter Glaubenslehren bedeutet aber nicht, dass wir diese einfach blind glauben müssen. Es gibt vielmehr eine Menge von einleuchtenden Gründen, die für die Wahrheit dieser Lehren sprechen; es gibt überzeugende Argumente, die uns auch mit der Vernunft den Glaubenswahrheiten zustimmen lassen. Viele Hinweise in der Natur und viele Erfahrungen im Gewissen lassen uns an die Existenz Gottes glauben; außergewöhnliche Ereignisse im Leben Jesu Christi lassen uns von der Gottheit Christi überzeugt sein usw. Um zu glauben, müssen wir also nicht einen Sprung in ein dunkles Loch tun.

6) DER GLAUBE IST LETZTLICH EIN GESCHENK

Trotz der vielen Gründe und Hinweise, die für die Berechtigung des Glaubens sprechen, bleibt der Glaube letztlich ein Geschenk Gottes. Der Glaube setzt nämlich ein inneres Licht voraus, ohne das es dem Menschen nicht möglich ist, die göttlichen Wahrheiten zu erkennen. Damit der Mensch das Göttliche begreifen kann, muss ihm Gott selbst die Augen dafür öffnen. Alle Gründe und Argumente für den Glauben reichen allein nicht aus, um den Glauben im Menschen zu entzünden. Die Gründe für den Glauben können nur dann etwas bewirken, wenn der Mensch bereits durch die Gnade Gottes mit einer heiligen Sehnsucht erfüllt wird und sich auf die Suche nach Gott macht. Die verschiedenen Gründe, Argumente und Hinweise können also nur den bereits erwachten Glauben führen und stützen.

7) DER GLAUBE ALS VERTRAUEN

Das Wort "glauben" bedeutet dann auch "vertrauen". An Gott glauben heißt also, dass wir Gott vertrauen, ja, dass wir uns ihm anvertrauen sollen! Dieses Vertrauen auf Gott ist das Entscheidende für unsere Beziehung zu Gott. Von der Größe unseres Gott-Vertrauens hängt es ab, wie sehr Gott wirken kann. So wie das Wasser den Schwimmer nur tragen kann, wenn er sich ihm anvertraut, so kann auch Gott den Menschen nur dann tragen, wenn er sich ihm anvertraut. Bei den Heiligen hat es sich immer wieder gezeigt, wie ein großer Glaube zu einem wunderbaren Wirken Gottes führt. Die Heiligen hatten ein so großes Vertrauen zu Gott, dass Gott durch sie auch Wunder wirken konnte! Solche Wunder könnten auch heute geschehen, wenn wir genügend Glauben hätten.

8) DIE GANZHINGABE AN GOTT

Die höchste Form des Glaubens erreichen wir schließlich, wenn unser Vertrauen in Gott so groß ist, dass wir ihm unser ganzes Leben übergeben. Dieser Glaube wird dann durch kein "Wenn" und "Aber" gegenüber Gott eingeschränkt. Gott kann ganz über uns verfügen! Wir sind völlig auf seinen Willen ausgerichtet und lassen uns vom Geist Gottes führen. Wir sind dann wie eine Möwe, die sich vom Meereswind tragen lässt: Sie bewegt kaum ihre Flügel und überlässt sich ganz der Strömung des Windes. So spannen auch wir die Flügel unserer Seele weit aus und lassen uns vom Geist Gottes tragen.

9) FÜR GOTT IST NICHTS UNMÖGLICH

Gott kann uns soviel schenken wie wir glauben. Die Größe unseres Glaubens entscheidet über die Größe der göttlichen Gnaden. Der Glaube ist wie eine Wasserleitung, die von der Quelle zu einem Garten führt: Wenn diese groß und sauber ist, kann viel Wasser durch sie fließen und der Garten gedeiht; wenn sie aber klein und verschmutzt ist, kommt kein Wasser durch und der Garten verödet. Die entscheidende Frage ist also, wie groß unser Glaube ist: Glauben wir, dass Gott uns heilen und vollenden kann? Glauben wir, dass Gott eine kaputte Ehe retten kann und einen Menschen vom Alkohol wegbringt? Glauben wir, dass Gott einen jungen Menschen aus der Droge herausholen kann? Trauen wir es Gott zu, dass er die moralischen und politischen Missstände überwinden kann? Glauben wir, dass Gott größer ist als jede noch so schwierige Situation? Glauben wir, dass für Gott nichts unmöglich ist? Ein solcher Glaube scheint uns zunächst unerreichbar, ja utopisch zu sein. Aber wir sind heute im privaten und im öffentlichen Leben oft in einer so verrückten und aussichtslosen Lage, dass wir fast gezwungen werden, wieder mit ganzer Kraft zu glauben! Wir erleben heute weltweit, dass die menschliche Weisheit oft am Ende ist und dass wir dringend die Hilfe Gottes brauchen. Wir können heute nur als Gläubige überleben! Wo aber dieser echte Glaube aufbricht, da lässt Gott die unglaublichsten Dinge geschehen: Da bekehren sich Menschen, die total versumpft waren; da versöhnen sich Feinde, die sich jahrzehntelang gehasst und bekämpft haben; da beginnt ein neues Leben in Freiheit und Freude, wo vorher nur Leidenschaft und Sinnlosigkeit geherrscht haben. Durch den Glauben kann Gott die Welt verändern! Deshalb braucht es heute mehr denn je echte Gläubige, durch die Gott wirken kann.


Anemone

  • Gast
Re:Was die Kirche durch ihr Lehramt wirklich sagt
« Antwort #14 am: 30. Mai 2011, 09:02:20 »
II  DIE EXISTENZ GOTTES
 

Viele von uns spüren, dass der Glaube an Gott in unserer Zeit feste Fundamente braucht. Es gibt heute sehr viele Menschen, die an der Existenz und am Wirken Gottes zweifeln. Der Glaube an Gott ist heute nicht mehr selbstverständlich. Aus diesem Grund ist es bestimmt gut, wenn wir uns einmal fragen, warum wir an Gott glauben.  
Beginnen wir mit der elementaren Frage, ob es Gott überhaupt gibt. Welche Gründe lassen sich für die Existenz Gottes anführen? Wir stellen zunächst ganz nüchtern fest, dass wir Gott nicht mit unseren Sinnen erfassen können; wir können die Existenz Gottes aber auch nicht durch wissenschaftliche Experimente nachweisen. Wie können wir also behaupten, dass es Gott wirklich gibt? 

Um an die Existenz Gottes glauben zu können, müssen wir zunächst nach Wegen suchen, die uns zu Gott führen. Es gibt mehrere, recht unterschiedliche Wege, die uns zur Erkenntnis Gottes gelangen lassen. Die wichtigsten davon wollen wir kurz kennen lernen.

 
1) DER WEG ÜBER DIE NATUR

Viele Menschen haben Gott über die Natur gefunden. Sie haben sich darüber Gedanken gemacht, wie die Natur beschaffen sei. Dabei entdeckten sie eine Fülle von erstaunlichen Dingen: Sie erfuhren vom wunderbaren Aufbau der Atome, von den großartigen Leistungen der Zelle, von den unzähligen Informationen der Gene; sie staunten über die genialen Gesetzmäßigkeiten in der Pflanzen- und Tierwelt; sie entdeckten auch das Wunder des menschlichen Körpers und des menschlichen Geistes; sie betrachteten begeistert den nächtlichen Sternenhimmel! Dabei wurde ihnen immer mehr bewusst, dass diese Fülle von Intelligenz, Genialität und Schönheit, die sich in der Natur offenbart, unmöglich das Ergebnis von glücklichen Zufällen oder von einigen wenigen Entwicklungsfaktoren in der Natur sein konnte. Die Gesetzmäßigkeiten und der gesamte Aufbau der Natur erfordern einen überragenden Geist, der diese Natur entworfen und geplant hat. Dieser überragende Geist aber ist Gott!

So kann also die Natur gerade für den modernen Menschen zu einem Weg zu Gott werden: Die vielen großartigen Erkenntnisse und Entdeckungen der modernen Naturwissenschaft sollten dazu beitragen, dass wir auch den Urheber dieser grandiosen Werke leichter erkennen.


2) DER WEG ÜBER DAS GEWISSEN

Viele Menschen haben Gott auch über das Gewissen gefunden. Sie haben in ihrem Inneren das Wirken einer absoluten moralischen Autorität erfahren Diese moralische Autorität hat sie vor dem Bösen gewarnt und zum Guten angespornt; sie hat sie nach ihren bösen Taten getadelt und nach ihren guten Taten gelobt. Die lebendige Autorität in ihrem Inneren hat sie aber auch bestärkt und getröstet, ermutigt und aufgerichtet. Und je mehr sie dieser Autorität folgten und gehorchten, desto mehr spürten sie, wie sie von dieser wunderbar geführt wurden. Sie erlebten, wie sie die Autorität in ihrem Inneren zum Guten, zum Licht und zum Heil geleitete. Diesen Menschen wurde bewusst, dass hinter dieser Autorität in ihrem Gewissen eine lebendige geistige Instanz stand; sie spürten, dass sie von einem personalen Wesen geführt wurden, das an ihnen interessiert war und sie liebte. Sie erkannten, dass das Gewissen unmög1ich nur mit Hilfe von Instinkt, Genetik, Erziehung, Umwelt, Über-Ich erklärt werden konnte: Alle diese Faktoren spielten gewiss eine bestimmte Rolle, aber sie konnten niemals die lebendige, persönliche "Stimme" in ihrem Gewissen erklären. Sie erlebten, dass diese personale Autorität ihrem eigenen Ich gegenüberstand und dass sie hier einem unendlichen "Du" begegneten. Diese Autorität konnte also unmöglich von ihnen selbst stammen und ließ sich auch nicht von ihren verschiedenen Erfahrungen und Prägungen herleiten. So erfuhren und erkannten diese Menschen, dass sie in ihrem Gewissen dem lebendigen Gott begegneten, der sich ihnen zuwandte und sie anrief. Sie erlebten in ihrem Inneren, wie dieser Gott sie voll Liebe führte, aber sie auch vol Gerechtigkeit tadelte und ermahnte.

3) DER WEG ÜBER DIE PHILOSOPHIE

Nicht wenige Menschen haben Gott auch über die Philosophie gefunden. Sie haben sich Gedanken gemacht über den Anfang der Welt. Sie haben sich die Frage gestellt, woher das Weltall kommt, das vor etwa 20 Milliarden Jahren entstanden ist. Kam das Weltall aus dem Nichts? Aber das war wohl nicht möglich, da aus dem Nichts nichts hervorgehen kann Die Entstehung des Weltalls erforderte offensichtlich einen absoluten Urgrund, der es hervorgebracht hat. Dieser absolute Urgrund musste unabhängig von jeder weiteren Ursache aus sich heraus existieren können Dieser Urgrund musste aber auch vom ganzen Weltall verschieden sein, da er sonst selbst wieder einen Anfang gehabt hätte. Dieser Urgrund musste also das ganze Weltall übersteigen und konnte daher nicht materieller Art sein. Ein solcher absoluter Urgrund, der die Welt überstieg und nicht materieller Art war, konnte nur ein absolutes, geistiges Wesen sein. Ein solches Wesen aber ist Gott.

Diese Menschen beschäftigten sich dann auch mit der Frage, wie die Ordnung und die Zweckmäßigkeit aller Vorgänge in der Natur zu erklären seien. Woher kommt dieser wunderbare Stufenbau in der Natur, der von den Atomen bis zum Menschen reicht? Woher kommen die zweckmäßigen Systeme, die dem ganzen Natur-Haushalt zugrunde liegen? Wie kommt es zu den Lebensgemeinschaften von ganz verschiedenen Pflanzen und Tieren? Wie entstanden die riesigen Sonnen-Systeme und die gewaltigen Spiralnebel im Weltall? Woher kommen die Gesetze, die das Weltall und die Erde zu einer geordneten Einheit werden lassen? Alle diese Gesetze, Ordnungen und Systeme können nicht einfach zufällig im Weltall und in der Natur vorhanden sein. Ihnen liegt ein durchlaufender Gesamt-Plan zugrunde, der schon vor der Entstehung des Weltalls entworfen worden sein muss. Eine solche Planung erfordert aber wiederum ein geistiges Wesen, das planen kann: Gott.


4) DER WEG ÜBER DIE HEILIGE SCHRIFT

Viele Menschen sind auch durch die Heilige Schrift zu Gott gelangt. Sie vertieften sich in das Alte und Neue Testament und erfuhren, wie sich Gott dem Menschen genähert und geoffenbart hat. Sie lasen, wie Gott Abraham berufen und zum Stammesvater eines auserwählten Volkes gemacht hat. Sie vernahmen, wie Gott das israelitische Volk aus der ägyptischen Knechtschaft herausgeführt und im Laufe seiner späteren Geschichte immer wieder gerettet hat. Sie spürten, dass die Geschichte des israelitischen Volkes ohne das ständige Eingreifen einer höheren Macht unmöglich zu begreifen war. Sie erkannten aber auch, dass die Zehn Gebote, die Gott dem Volk Israel auf dem Berg Sinai gegeben hat, bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verlören haben. Sie staunten aber auch über das vergeistigte Gottesbild des israelitischen Volkes: Während die Hochkulturen der damaligen Zeit noch an viele Götter glaubten und Tiere und Gestirne anbeteten, glaubte dieses kleine Volk als einziges an einen Gott und verehrte ihn als ein geistiges und personales Wesen. Sie spürten, dass die Weisheit und das Gottesbild des Alten Testaments nur durch eine Offenbarung Gottes zu erklären war. Diese Menschen waren dann aber vor allem von den Lehren Jesu im Neuen Testament ergriffen. Welch ein wunderbares Gottesbild eröffnete sich ihnen in den Gleichnissen Jesu! Wie einmalig war doch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, wie ergreifend war auch das Gleichnis vom verlorenen Schaf! Jesus zeigte ihnen, dass Gott ein liebender Vater ist, der sich um jeden einzelnen Menschen kümmert. Und da begannen sie, sich an den Gott Jesu Christi zu wenden und erlebten, wie der Geist und die Kraft dieses Gottes in ihnen zu wirken begannen. Sie lobten und priesen Gott und dankten ihm, dass er sich ihnen geoffenbart hatte.

5) DER WEG ÜBER DIE PERSÖNLICHE ERFAHRUNG

Die meisten Menschen haben Gott durch eine persönliche Erfahrung entdeckt. Sie haben in besonderen Augenblicken ihres Lebens erfahren, dass es Gott gibt und dass dieser Gott lebt und wirkt! Manche haben ihn in einer auswegslosen Situation um Hilfe angerufen und sind wunderbar erhört worden. Andere haben im Zustand einer schweren Schuld die anklagende Stimme ihres Gewissens so massiv erfahren, dass sie wussten, dass es den gerechten und strafenden Gott gibt. Wieder andere sind durch eine schwere Krankheit in einen seelischen Abgrund gefallen, in dem sie plötzlich die tröstliche Nähe Gottes erfahren haben. Schließlich durften viele Menschen auch heiligmäßigen Personen begegnen, die ein solches Licht und eine solche Liebe ausstrahlten, dass diese Menschen das Wirken Gottes in diesen Personen erlebten. Alle diese Erfahrungen haben den persönlichen Glauben von vielen Menschen gefestigt und vertieft.
« Letzte Änderung: 30. Mai 2011, 09:24:49 von Anemone »

Anemone

  • Gast
Re:Was die Kirche durch ihr Lehramt wirklich sagt
« Antwort #15 am: 31. Mai 2011, 20:44:33 »
III  DAS WESEN GOTTES


Wir haben bisher versucht, verschiedene Hinweise für die Existenz Gottes zu finden. Nun wollen wir uns noch etwas eingehender mit dem Wesen Gottes befassen. Wir haben zwei Möglichkeiten, das Wesen Gottes tiefer zu erfassen. Die eine Möglichkeit ist die sogenannte "natürliche Gotteserkenntnis", die sich der menschlichen Vernunft und Erfahrung bedient. Die zweite Möglichkeit ist die sogenannte "übernatürliche Gotteserkenntnis", die auf die Offenbarung (= Selbstmitteilung) Gottes zurückgeht.

0) DIE NATÜRLICHE GOTTESERKENNTNIS

Die natürliche Gotteserkenntnis versucht das Wesen Gottes mit Hilfe von philosophischen Überlegungen und psychologischen Erfahrungen zu erfassen. Sie geht dabei von konkreten Beobachtungen aus und gelangt schrittweise zur Erkenntnis von ganz bestimmten Zügen und Eigenschaften, die das Wesen Gottes charakterisieren.

1) GOTT ALS ABSOLUTES WESEN

Die Erforschung der Natur und des Kosmos führt zur Erkenntnis, dass die Existenz der vergänglichen Dinge eine erste unvergängliche Ursache voraussetzt, die wir Gott nennen. Wenn nun Gott die erste Ursache aller vergänglichen Dinge ist, dann setzt das voraus, dass er selbst ein absolutes Wesen ist, das unabhängig von einer weiteren Ursache aus sich selbst existiert (absolut: vom lat. absolutus = losgelöst, unabhängig). Gott kann aber nur dann ein absolutes Wesen sein, wenn er selbst das unvergängliche, vollkommene und absolute Sein ist.

2) GOTT ALS TRANSZENDENTES WESEN

Wenn Gott ein absolutes Wesen ist, kann er nicht mit der vergänglichen Natur und dem begrenzten Kosmos identisch sein. Natur und Kosmos haben einen Anfang und sind daher relative Größen. Gott muss daher die Natur und den Kosmos übersteigen, d. h. ein transzendentes Wesen sein (transzendent: vom lat. transcendere = übersteigen). Gott ist daher jenseits von Raum und Zeit, d. h. er ist unendlich und ewig.

3) GOTT ALS GEISTIGES WESEN

Wenn Gott die Natur übersteigt, kann er nicht ein materielles Wesen sein. Gott muss daher ein immaterielles, d. h. ein geistiges Wesen sein. Für dieses geistige Wesen Gottes spricht auch die Tatsache, dass Gott als Urheber der Welt über eine überragende Vernunft und damit über Geist verfügen muss.

4) GOTT ALS PERSONALES WESEN

Die inneren Erfahrungen im Gewissen führen zur Erkenntnis, dass Gott sich dem Menschen auf personale Weise zuwendet und ihn anspricht. Der Mensch vernimmt in seinem Gewissen die "Stimme" Gottes. Er erfährt seinen Anruf und seine Führung, seine Mahnung und seinen Tadel, seine Ermutigung und seinen Trost. Gott zeigt sich im Gewissen als ein geistiges Wesen mit einem personalen Willen, aber auch als ein Wesen voll personaler Liebe, Güte und Gerechtigkeit. Alle diese Züge setzen aber voraus, dass Gott ein personales Subjekt ist, das verschiedenste geistige Akte setzen kann.

Die natürliche Gotteserkenntnis kann aufgrund von verschiedenen Schlussfolgerungen und Erfahrungen gewisse Wesenszüge Gottes ergründen. Da jedoch jede natürliche Erkenntnis des Menschen beschränkt ist, kann sie niemals das ganze Wesen Gottes erfassen und begreifen.



Anemone

  • Gast
Re:Was die Kirche durch ihr Lehramt wirklich sagt
« Antwort #16 am: 31. Mai 2011, 21:18:04 »
DIE ÜBERNATÜRLICHE GOTTESERKENNTNIS

Neben der natürlichen Gotteserkenntnis gibt es auch die übernatürliche Gotteserkenntnis. Die übernatürliche Gotteserkenntnis versucht das Wesen Gottes auf der Grundlage der Offenbarung bzw. Selbstmitteilung Gottes zu erfassen. Gott hat sich bei verschiedenen Gelegenheiten dem Menschen geoffenbart und ihm dabei verschiedene Merkmale seines Wesens mitgeteilt. Die Offenbarung Gottes erging an verschiedene auserwählte Gestalten des Alten Testaments (z. B. an die Patriarchen, an Moses und die Propheten). Sie geschah aber vor allem durch Jesus Christus. Wir wollen hier kurz die wichtigsten Wesenszüge Gottes aus der christlichen Offenbarung anführen:

1) GOTT ALS SCHÖPFER

Gott hat sich zunächst als der Schöpfer geoffenbart, der Himmel und Erde erschaffen hat. Im Schöpfungsbericht des Alten Testaments erfahren wir, wie der Himmel und die Erde durch den Willen Gottes ins Dasein gerufen wurden (vgl. Gen 1,1-2,4a). (Die Darstellung der Schöpfung im Buch Genesis  darf nicht als eine naturwissenschaftliche Erklärung für die Entstehung des Kosmos und der Welt verstanden werden. Es geht bei diesem Bericht um die Offenbarung Gottes, dass die Welt durch ihn geschaffen wurde.) Diese Offenbarung ist ein Hinweis auf die überragende Größe, Weisheit und Allmacht Gottes.

2) GOTT ALS HERR

Gott hat sich auch als Herr geoffenbart. Im ganzen Alten Testament ist von Gott als dem "Herrn" die Rede: Gott stellt sich Abraham und Jakob als der "Herr" vor (vgl. Gen 15,7; 28,13); bei der Berufung des Moses sagt Gott, dass er  der "Herr" sei (vgl. Ex 6,2). Auch beim Bundesschluss am Sinai nennt sich Gott mehrmals den "Herrn" (vgl. Ex 20,5-10). Und auch die Propheten spricht Gott als "Herr" an (vgl. Jes 42,8; Jer 24,7).  Gott verlangt Ehrfurcht und Anbetung. Er gibt Gebote und verlangt Gehorsam (vgl. Dtn 6,2). Er ist als absolutes Wesen der Herr über die Schöpfung und den Menschen. Gott ist das Höchste und Größte, vor dem sich der Mensch in Ehrfurcht verneigen muss. Der Mensch ist aufgerufen, Gott den Herrn "mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft" (Dtn 6,4) zu lieben.

3) GOTT ALS VATER

Gott hat sich dann - vor allem durch Jesus Christus - auch als Vatergott geoffenbart. Jesus spricht Gott als "Abba", als "Vater" an (Lk 11,2) ("Abba" bedeutet eigentlich "Väterchen"). Dieser Vatergott ist ein liebender Gott, der das Glück und das Heil des Menschen will. Dieser Vatergott ist auch voller Barmherzigkeit und gibt dem Menschen immer wieder die Möglichkeit, neu zu beginnen (Lk 15,11-32). Dieser Vatergott zwingt dem Menschen nicht seinen Willen auf, sondern lässt ihm seinen freien Willen. Und wenn sich der Mensch gegen Gott entscheidet, dann leidet dieser Vatergott darunter und versucht den Menschen zu retten. Der Mensch bedeutet ihm soviel, dass er sogar seinen eingeborenen Sohn in die Welt schickt, um ihn zu retten und heimzuholen (vgl. Joh 3,16).

4) GOTT ALS RICHTER

 Gott hat sich dann auch als Richtergott geoffenbart (vgl. Gen 18,25; Weish 6,3; Sir 35,12 u.a.) Gott wird den Menschen nach dem Tod zur Rechenschaft ziehen (vgl. Hebr 9,27). Er wird den Menschen nach seinem Leben und nach seinen Werken richten (vgl. Joh 3,18; Röm 10,9-13; Jak 2,14-26) Er wird prüfen, was der Mensch aus den Talenten gemacht hat, die er ihm gegeben hat (vgl. Mt 25,14-30). Wenn der Mensch sich im Laufe seines Lebens bewährt hat und mit Gottes Hilfe vollendet und geläutert ist, wird er in die Gemeinschaft mit Gott (= Himmel) aufgenommen. Wenn der Mensch sich aber schwer gegen Gott und die Mitmenschen versündigt hat und seine Sünden nicht bereut, wird er aus der Gemeinschaft mit Gott ausgeschlossen (= Hölle). So wird also Gott jeden Menschen je nach seinem Lebenswandel belohnen oder bestrafen (vgl. Röm 2,6-11; 1 Petr 1,17).

5) GOTT DER DREIFALTIGE

Gott hat sich schließlich auch als ein dreifaltiger Gott geoffenbart (vgl. Mt 3,16-17): Er hat sich dem Menschen als Schöpfer und Vater zu erkennen gegeben; er hat sich dann in Jesus Christus als Sohn und Erlöser (vgl. Mt 26,63-64; Lk 22,19-20) und schließlich auch als Heiliger Geist (vgl. Apg 2,1-4) geoffenbart. Es ist aber immer der eine Gott, der sich in diesen verschiedenen Personen geoffenbart hat. Das bedeutet, dass der eine Gott in sich drei verschiedene Personen enthält, die aber alle das gleiche göttliche Wesen haben.

Die übernatürliche Gotteserkenntnis durch die Offenbarung lässt uns tief in das geheimnisvolle Wesen Gottes eindringen. Aber sie lässt uns dennoch nicht die unendliche Größe, Erhabenheit und Liebe des göttlichen Wesens begreifen. Wir wissen von den mystischen Schauungen begnadeter Menschen, dass das absolute Wesen Gottes unbeschreiblich und unaussprechlich ist. Unsere menschliche Erkenntnisfähigkeit ist endlich und kann daher nie das absolute Wesen Gottes erfassen. Und so sollte all unser Nachdenken und Reden über Gott schließlich zu einer schweigenden und ehrfürchtigen Versenkung in Gott führen.

Anemone

  • Gast
Re:Was die Kirche durch ihr Lehramt wirklich sagt
« Antwort #17 am: 02. Juni 2011, 10:26:05 »
NICHTCHRISTLICHE LEHREN


Es gibt neben der christlichen Lehre auch mehrere nicht-christliche Lehren von Gott. Diese gehen entweder auf bestimmte Philosophien oder Religionen zurück.

1) DER DEISMUS

Der Deismus (von lat. deus = Gott) kennt nur den Schöpfergott: Gott hat die Welt nur erschaffen, sie dann aber ihrem Schicksal überlassen. Gott ist wie ein "Uhrmacher", der die Uhr des Kosmos gebaut und aufgezogen hat, sie dann aber aus der Hand gibt. Der Gott des Deismus wendet sich nicht dem Menschen zu, es gibt daher keine Offenbarung und kein Eingreifen Gottes in der Geschichte. Der Deismus übersieht offensichtlich, dass sich Gott direkt an jeden Menschen wendet (Gewissen!) und ihn immer wieder seine Nähe und Vorsehung spüren lässt. Der Deismus übersieht auch, dass Gott auch in die Geschichte eingegriffen hat; die ganze Heilsgeschichte des Volkes Israel, aber auch die gesamte Geschichte der Menschheit zeigt in beeindruckender Weise, dass Gott sehr wohl am Schicksal der Menschheit Anteil nimmt.

2) DER PANTHEISMUS

Für den Pantheismus (von griech. pan: das Ganze, und griech. theos: Gott) ist Gott das Ganze. Mit dem Ganzen ist meistens die Natur bzw. der Kosmos gemeint, sodass Gott mit der Natur bzw. dem Kosmos gleichgesetzt wird. Auf diese Weise ist Gott die Natur und die Natur ist Gott (Naturreligionen). Gott ist daher auch immanent, d. h. er ist in der Natur. Die kritische Betrachtung des Pantheismus zeigt, dass diese Lehre zu unauflöslichen Widersprüchen führt: Wenn Gott das Ganze ist, dann folgt daraus, dass das Absolute und das Relative, das Geistige und Materielle, das Ewige und Vergängliche, das Unbegrenzte und Begrenzte gleichermaßen göttlich sind. Wenn Gott das Ganze umfasst, dann müssten Leben und Tod, Gut und Böse, Freiheit und Unfreiheit, Krieg und Frieden usw. gleichermaßen als göttlich angesehen werden. Wenn Gott und die Natur dasselbe sind, dann würde es sich um einen Gott handeln, der sich erst allmählich entwickelt hat. Alle diese Vorstellungen lassen sich unmöglich mit der Vorstellung von einem absoluten, unvergänglichen und guten Gott vereinbaren.

Anemone

  • Gast
Re:Was die Kirche durch ihr Lehramt wirklich sagt
« Antwort #18 am: 02. Juni 2011, 10:30:57 »
3) DIE ÖSTLICHEN RELIGIONEN

Für die östlichen Religionen (Hinduismus, Buddhismus) ist Gott ein unpersönlicher absoluter Weltgrund (Brahman). In diesem absoluten Weltgrund existiert dann eine große Zahl von personalen Gottheiten (z. B. die hinduistischen Gottheiten Shiva, Vishnu, Ahriman). Von Zeit zu Zeit kommt es auch zu Verkörperungen von Gottheiten in irdischen Wesen (z. B. in Krishna). Zu diesen Gottesbildern der östlichen Religionen ist kritisch zu sagen, dass sie gleichzeitig monotheistische und polytheistische, unpersönliche und persönliche, transzendente und immanente Züge aufweisen. Aus christlicher und abendländischer Sicht handelt es sich dabei um Gottesbilder mit unauflöslichen Widersprüchen.

4) DAS NEW AGE

Für die junge New Age-Bewegung (von engl. New Age: neues Zeitalter), die eine Mischung aus westlicher Wissenschaft und östlicher Religion darstellt, ist Gott eine unpersönliche kosmische Kraft. Diese kosmische Kraft ist die Grundlage des gesamten Universums und manifestiert sich in allen Dingen und Formen. Durch bestimmte meditative Übungen und Psychotechniken kann der Mensch diese kosmische Energie in sich aufnehmen. Er wird dann von der Kraft des Göttlichen erfüllt und wird so selbst göttlich. Die New Age-Bewegung vertritt einen kosmischen Pantheismus, der jede Vorstellung von einem transzendenten, geistigen und personalen Gott aufhebt. Auch der Unterschied zwischen Göttlichem und Mensch wird aufgehoben.

5) DER AGNOSTIZISMUS

Der Agnostizismus (von griech. agnostos: unerkennbar) vertritt den Standpunkt, dass es nicht möglich sei, Gott zu erkennen: Die menschliche Vernunft sei zu beschränkt, um Gott erkennen zu können. Da man aber Gott nicht erkennen könne, sei es auch unmöglich, sich vom Wesen Gottes eine Vorstellung zu machen. Der Agnostizismus irrt, wenn er behauptet, dass man Gott überhaupt nicht erkennen könne: Der menschliche Geist ist imstande, in der Natur und im Gewissen das Wirken Gottes zu erkennen und anhand dieses Wirkens auch die wichtigsten Wesenszüge Gottes zu erfassen.

Anemone

  • Gast
Re:Was die Kirche durch ihr Lehramt wirklich sagt
« Antwort #19 am: 03. Juni 2011, 11:38:00 »
IV DIE BEDEUTUNG GOTTES


Der Glaube an Gott setzt auch voraus, dass wir uns fragen, welche Bedeutung Gott für unsere Person und für unser Leben hat. Die meisten Menschen glauben zwar, dass es einen Gott gibt und dass Gott ein personales Wesen ist. Aber viele Menschen haben noch nicht begriffen, welche Bedeutung Gott für ihr Leben hat. Solange sie diese Bedeutung Gottes nicht wirklich erkannt haben, können sie auch keine tiefere Beziehung zu Gott entwickeln. Gott bleibt dann für sie ein Wesen, das irgendwo über den Wolken existiert, aber keinen Einfluss auf die Gestaltung und Ausrichtung ihres Lebens hat. Vielleicht ist diese Frage deshalb die wichtigste Frage, die sich ein Mensch stellen muss, bevor er  zu einem echten Glauben an Gott gelangt.

1) GOTT ALS URSPRUNG

Gott ist zunächst der Ursprung des Menschen. Gott hat den Menschen als sein Abbild erschaffen und ihm Geist, Freiheit und Kreativität verliehen. Auf diese Weise hat der Mensch eine gewisse Ähnlichkeit mit seinem Schöpfer. Gott hat den Menschen aus Liebe geschaffen. Daher ist jeder Mensch ein Kind Gottes und von Gott gewollt. Die Gotteskindschaft verleiht jedem Menschen eine hohe und unantastbare Würde. Als Freund Gottes steht er unter dem Schutz Gottes und muss von jedem Menschen geachtet werden. Die Tatsache, dass Gott den Menschen als sein Abbild geschaffen hat und ihn aus Liebe ins Dasein gerufen hat, ist für die Identität und Einschätzung des Menschen von grundlegender Bedeutung. Ohne diesen Ursprung in Gott käme der Mensch aus dem Nichts und wäre ein Produkt des Zufalls. Er wäre dann hineingeworfen in das Dasein und wüsste nicht um sein Woher. Er wäre einem blinden Schicksal ausgeliefert und könnte keinen tieferen Sinn in seinem Leben finden. Er wäre ein blinder Passagier auf einem kleinen Wandelstern in den Abgründen des Weltalls. Als Kind des Nichts und als Produkt des Zufalls hätte er keine höhere Berufung und damit auch keine höhere Würde. Ohne Gott ist auch der Mensch nichts.

2) GOTT ALS ORIENTIERUNG

Gott ist auch für die Orientierung des Menschen entscheidend. Wenn der Mensch sich nach den Geboten und nach dem Willen Gottes richtet, dann hat er eine klare Orientierung für sein Leben. Er weiß dann, auf welche Werte es ankommt, und weiß auch, wo ihm Gefahren drohen und wo er sich in acht nehmen muss. Ohne Orientierung an Gott passiert es sehr leicht, dass der Mensch ewig ein Suchender und Irrender bleibt, der sein ganzes Leben herumprobiert und experimentiert. Er gleicht dann dem alten Faust, der (mit Hilfe des Teufels!) alle möglichen Daseinsformen des Menschen durchexerziert, bis er dann nach vielen Irrungen und Wirrungen am Ende seines Lebens draufkommt, was er eigentlich tun sollte. Das Leben dieses faustischen Menschen zeigt in aller Deutlichkeit, zu welchen Verirrungen  und Leiden die Orientierungslosigkeit des gottlosen Menschen führt.

3) GOTT ALS ZUFLUCHT

Gott ist oft auch die Zuflucht des Menschen. Im Leben eines jeden Menschen gibt es Augenblicke, in denen er sich unverstanden und verlassen fühlt. Es gibt Momente, in denen der Mensch unheimlich ungeborgen und schutzlos ist. Es kann die Angst vor einer großen Operation sein. Es kann aber auch das Elend in einer Ehe oder die Sorge um einen verlorenen Sohn und eine verlorene Tochter sein. Manchmal ist es auch der Tod eines unersetzlichen Menschen, oder die Hölle der eigenen Depressionen, oder das Ausgestoßensein aus der Dorfgemeinschaft. Oft bleibt uns dann nur die Zuflucht zu Gott, der unsere einzige Klagemauer und einziger Trost ist. Gott ist der einzige, der uns immer zuhört. Er trägt uns auch dann, wenn uns alle anderen fallen lassen. Er ist oft unsere letzte Zuflucht. Wehe uns, wenn wir in gewissen Augenblicken und Situationen nicht unsere Zuflucht zu Gott nehmen könnten!

4) GOTT ALS ERLÖSER

Gott ist auch der Erlöser des Menschen. Gott ist heute oft die letzte Hoffnung auf Erlösung, wenn der Mensch an unheimlichen Ängsten, Zweifeln und Lastern leidet. Der moderne Mensch, der bisher an die unbegrenzten Möglichkeiten der Psychologie, der Psychiatrie und der Medizin geglaubt hat, erlebt heute vielfach die Begrenztheit und Ohnmacht dieser Wissenschaften. Er erfährt, dass die verschiedenen Therapien kaum etwas gegen die Ängste und Depressionen, den Alkoholismus und die Drogenabhängigkeit, die Magersucht und die Fresssucht ausrichten können. Er erlebt aber auch seine grenzenlose Ohnmacht bei der Erziehung der jungen Generation, die durch falsche Freunde, perverse Zeitschriften, verrückte Musikstücke, liberale Moralvorstellungen und ein absurdes Disko- und Nachtleben auf völlig falsche Bahnen geraten. Er merkt aber auch das zunehmende Chaos im Bereich der Politik und der Wirtschaft. Er spürt schließlich auch in zunehmendem Maß die Ketten des Okkultismus, die ihn infolge von verschiedenen okkulten und magischen Praktiken fesseln. Wir alle spüren immer deutlicher, dass uns heute nur noch Gott helfen und erlösen kann. Ohne die Erlösung Gottes geht der moderne Mensch an seinem eigenen Elend zugrunde!

5) GOTT ALS SINN UND ZIEL

Gott ist schließlich auch das höchste Ziel und der letzte Sinn des Menschen. Gott ist als absolutes Wesen imstande, dem Menschen eine letzte Erfüllung zu schenken. Der Mensch ist von seiner innersten Natur darauf angelegt, das Absolute zu suchen. Sein Herz findet keine Ruhe, bevor es nicht das Absolute gefunden hat. Die moderne Welt versucht, den Menschen mit allen möglichen Formen von Scheinsinn abzuspeisen: Sie gaukelt ihm vor, dass materielle Güter, Lust und Vergnügen, Sensationen und Ekstasen, Macht und Prestige usw. usf. einen dauerhaften Lebenssinn vermitteln können. Aber immer mehr Menschen begreifen, dass alle diese Dinge nur einen Teil-Sinn oder einen Schein-Sinn darstellen, und dass sie einem gigantischen Selbstbetrug aufsitzen, wenn sie diese Dinge als höchstes Ziel und letzten Sinn anstreben. Das höchste Ziel und der letzte Sinn kann für den Menschen nur etwas Absolutes, d. h. Gott sein. Deshalb ist Gott auch als Ziel und Sinn von absoluter Bedeutung. - Gott ist dann aber auch derjenige, der dem Menschen ein Weiterleben nach dem Tod ermöglicht. Ohne Gott wäre der irdische Tod die Endstation des Menschen. Sein ganzes Leben, sein Streben und Ringen, sein Glück und sein Leiden würden damit im Nichts des Todes enden und hätten damit letztlich keinen Sinn gehabt. Durch Gott aber hat der Mensch die Möglichkeit einer endgültigen Vollendung. In Gott findet er sein höchstes Ziel und sein ewiges Glück.

 

Ähnliche Themen

  Betreff / Begonnen von Antworten Letzter Beitrag
0 Antworten
2733 Aufrufe
Letzter Beitrag 23. Februar 2012, 12:52:37
von velvet
3 Antworten
4851 Aufrufe
Letzter Beitrag 24. Juni 2012, 16:32:38
von ChrS
0 Antworten
3795 Aufrufe
Letzter Beitrag 13. Juni 2012, 08:34:06
von velvet
3 Antworten
8853 Aufrufe
Letzter Beitrag 26. Juni 2012, 18:39:26
von Krümel
18 Antworten
15994 Aufrufe
Letzter Beitrag 25. Juli 2015, 17:14:17
von vianney

Pfarrer Sterninger (2005-2010)

Warum muss das Kreuz weg
Pfr. Sterninger: Das Kreuz erinnert an
den Gottesdienst und an das Sühneopfer.


Das Gericht Gottes kennt keinen Dialog
Pfr. Sterninger: In dem Moment wo der Blick
Gottes mich trifft, erkenne/lese ich das Urteil.


Das Opfer und der Priester
Pfarrer Sterninger über das
heilige Opfer der Messe.


Der Teufel hasst die Messe
Pfarrer Sterninger über den

Hass des Teufels.

Die drei Pforten der Hölle!
Pfarrer Sterninger spricht über den
Zusammenbruch der Kirche.


Die Vernichtung des Priesters!
Pfarrer Sterninger über die Vernichtung
des Priesters und des Opfers.


Die Waffe der Katholiken!
Pfarrer Sterninger über den
heiligen Rosenkranz.


Über die Trauer
Pfarrer Konrad Sterninger spricht über
die Trauer und die Auferstehung.


Eine Minute über den Rosenkranz
Pfr. Sterninger über das Rosenkranzgebet

Über den Schuldbegriff !
Schuldbekenntnisse haben ihren Wert!

Was ist da los???
Pfarrer Sterninger über die Mißbräuche
in der Kirche nach dem 2. Vatikanum


Wer das Credo verfälscht
Pfarrer Sterninger: Wer das Credo verfälscht
ist nicht mehr katholisch


Was wollte das Konzil?
Pfarrer Sterninger spricht über
das 2. Vatikanum


Der Exorzismus im alten Ritus
Pfarrer Sterninger über Glockengeläute
und Wirkung des Weihwassers.


Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de
www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW