Autor Thema: Überlieferter Ritus ist keine Ausnahme  (Gelesen 1110 mal)

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Offline geringstes Rädchen

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Überlieferter Ritus ist keine Ausnahme
« am: 26. November 2016, 12:20:59 »

Kardinal Burke
widerspricht Papst Franziskus:

„Überlieferter Ritus ist keine Ausnahme“


(Rom) Kardinal Raymond Leo Burke widerspricht Papst Franziskus: „Der überlieferte römische Ritus ist keine Ausnahme“.

weiter siehe Link:

http://www.katholisches.info/2016/11/25/kardinal-burke-widerspricht-papst-franziskus-ueberlieferter-ritus-ist-keine-ausnahme/




Don Nicola Bux
widerspricht Papst Franziskus
in der Liturgiefrage:

„Überlieferter Ritus ist keine Ausnahme“


Don Nicola Bux widerspricht Papst Franziskus in der Liturgie-Frage: "Der überlieferte römische Ritus ist keine Ausnahme, außer man will sich gegen Summorum Pontificum richten"

(Rom) Nicht nur der namhafte Kirchenrechtler, Kardinal Raymond Burke, widerspricht der Behauptung von Papst Franziskus, der überlieferte römische Ritus sei „nur eine Ausnahme für Nostalgiker“. Auch einer der bekanntesten Liturgiker, Don Nicola Bux, erhebt Widerspruch.

weiter siehe Link:

http://www.katholisches.info/2016/11/25/don-nicola-bux-widerspricht-papst-franziskus-in-der-liturgiefrage-ueberlieferter-ritus-ist-keine-ausnahme/


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Matthias

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Tridentinische Messe Antw:Überlieferter Ritus ist keine Ausnahme
« Antwort #1 am: 24. Januar 2017, 00:41:40 »
In der tridentinischen katholischen Messe bzw. alten lateinischen Messe als "heiliger Messe aller Zeiten" sind noch wertvolle katholische rituelle und symbolische Inhalte rituell und kultisch verarbeitet. So etwa philosophische und theologische Inhalte nach Dionysios Areopagita usw. Auch die Philosophen Platon und Aristoteles, welche vom Heiligen Clemens von Alexandrien und seinem Schüler Origenes und dem Heiligen Thomas von Aquin als Schüler vom Heiligen Albertus Magnus als den Kirchenlehrern der katholischen Kirche theologisch christlich rezipiert wurden, waren in die eleusinischen Mysterien-Kulte eingeweiht. In denen philosophisches und symbolisches Wissen vermittelt wurde. Nicht umsonst zitierte der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen die beiden stoischen Philosophen und Dichter Aratos und Kleanthes zum göttlichen Logos als Gottes Schöpfungsordnung und Weltgesetz, und zitiert der Apostel Paulus im Judas-Brief im Neuen Testament der Bibel aus dem mystischen Buch Henoch. Auch die Propheten und die Henoch-Literatur kennen diese heiligen mystischen Symbole und Symboliken und philosophische Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten der Spiritualität. Die alte Messe bleibt ewig heilig und kann jeden Gläubigen segnen und seeligmäßig und sogar heiligmäßig machen und ist und bleibt deshalb weiterhin rituell sehr wertvoll und ist als kultisch wertvoll zu empfehlen. Sie ist die lebendige katholische Tradition und echte christliche seelige Mystik. Sowohl die Orden der Jesuiten als auch der Benediktiner wissen um ihren inneren rituell-kultischen Aufbau. Ihre Abschaffung bzw. "Ersetzung" durch eine neumodische "moderne" bzw. modernistische Messe durch die Liberalen und Modernisten (Einflüsse der ideologisch liberal-modernistisch-relativistisch ausgerichteten dem Ego huldigenden Freimaurerei) war ein gewaltiger und unschätzbarer Verlust für die katholische Kirche und ein nicht wieder gut zu machender Verlust für den Glauben und alle Gläubigen. Der regelmäßige Besuch der alten Heiligen Messe als lateinischer und trdientinischer Messe ist sehr zu empfehlen. Sie ist für die katholische Kirche ebenso wertvoll wie die von der orthodoxen Kirche Russlands nach der Bekehrung Russlands zu Jesus Christus und dem heiligen dreifaltigen Gott wiederentdeckten alten orthodoxen Messe im alten byzantinischen Ritus bzw. altrussischen Ritus für die russisch-orthodoxen und slawischen Ostkirchen, welche das alte Feuer des Heiligen Geistes bewahrt hat und von den russisch-orthodoxen sogenannten "Altgläubigen" als spezieller Konfession bewahrt und überliefert worden ist (der von den Zaren beherrschten Staatskirche mit ihren Anpassungen und Machtansprüchen und Verweltlichungen zum Trotz). Man kann auch ökumenisch um den Heiligen Geist zusammen mit den orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens wie etwa auch den Kopten beten, auch diese stehen in apostolischer Sukzession und in bischöflicher Nachfolge der Apostel. Der Heilige Geist unterscheidet sich vom ideologischen Modernismus und dem postmodernen Zeitgeist. Die Kirche muß ihn wiedererlangen. Dies kann u.a. auch dadurch geschehen, dass man um den Heiligen Geist zusammen mit Christen und Kirchen betet, die ihn gläubig bewahrt haben. Und dies ist bei den orientalischen und orthodoxen Kirchen des Ostens als bibeltreue und neutestamentarisch ausgerichtete Christen der Fall. Durch die bischöfliche Tradition bzw. Sukzession in Nachfolge der Apostel. Sie stehen in apostolischer Tradition und bekennen sich zur Heiligen Dreifaltigkeit bzw. göttlichen Trinität. Das ist der entscheidende Unterschied zu vielen Alttestamentarisierenden Protestanten oder auch den beliebigen Zeitgeist-Kirchen und den nationalistischen Staatskirchen. Dennoch können auch bibeltreue und neutestamentarisch ausgerichtete Protestanten den Heiligen Geist durch die Trinität erlangen. Im Mittelalter gab es sogar noch charismatische Heilig-Geist-Messen für die Gnadengaben als Charismen bzw. Wunderkräfte und Engels-Messen als Votiv-Messen. Die Bibel gibt zwar Anweisungen zum rechten Gebrauch des Heiligen Geistes und warnt vor Verführungen und Abirrungen wie Schwarmgeistereien, doch ist es durchaus ausdrücklich erwünscht das man nach den Charismen bzw. Gnadengaben oder Wunderkräften als Zeichen der Anwesenheit und Erlangung des Heiligen Geistes strebt. Man darf und soll auch ökumenisch mit neutestamentarisch ausgerichteten bibeltreuen Protestanten um den Heiligen Geist beten.

Tridentinische Messe

https://de.wikipedia.org/wiki/Tridentinische_Messe

Luthers Kirche ist tot - Geolitico Magazin, ein interessanter, kritischer Artikel

http://www.geolitico.de/2017/01/18/luthers-kirche-ist-tot/


https://de.wikipedia.org/wiki/Altorthodoxe

In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts stellten Wissenschaftler der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften fest, dass der altrussische Ritus tatsächlich nicht von dem altbyzantinischen Ritus abwich, sondern dass sich der griechische Ritus unter Einfluss verschiedener Faktoren im 13. und 14. Jahrhundert allmählich geändert hatte. Dieser Prozess erklärte den Unterschied zwischen dem russischen und griechischen Ritus Mitte des 17. Jahrhunderts. Bei den Gutachtern handelte es sich unter anderem um die Professoren A. Dmitrijewski, E. Golubinski von der Moskauer Geistlichen Akademie, sowie N. Kapterew und A. Kartaschow. 1971 hob die Großkirche vom Patriarchat Moskau den Bann über den altrussischen Ritus auf

Offline geringstes Rädchen

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Über die alte und neue Messe!
« Antwort #2 am: 30. Januar 2017, 21:14:19 »

Über die alte und neue Messe!

28. Januar 2017

Diese Filmsequenz sollte uns schon nachdenklich stimmen im Verständnis und Umgang mit der heiligen Messe und alles was zur ihr gehört.



(3:01 Min)
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Offline Bran Mak Morn

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Antw:Überlieferter Ritus ist keine Ausnahme
« Antwort #3 am: 27. Februar 2017, 14:53:22 »
Hl. Messe in der außerordentliche Form des Römischen Ritus

_________________________________________________________________
 
Alte Messe
Vatican-Magazin, Heft 12/2008:

Nostalgie oder Avantgarde?-Warum die "Alte Messe" keine alte Messe ist

von Pfarrer Dr. Guido Rodheudt

Es mag die Machtübernahme der Krämerseelen in der Kirche sein, die Schuld daran ist, daß sie den einzigen Ort, an dem der Mensch in Reinheit seine Ideale findet und sich sogar mit ihnen unterhalten kann - ihren Kultraum -, ausgemistet hat wie den Stall des Augias. Und dabei in den Worten, Klängen und Formen - den Schatzkammern des Kultes - die Heiligkeit unter dem Mantel der Reform herausgekehrt hat wie Herakles den Mist der dreitausend Rinder. Die Kirche hat zugelassen, daß das Praktische wichtiger werden konnte als das Heilige und aus der "heiligen" Messe eine "alte" Messe wurde. Die "alte Messe" aber ist nötig zur Gesundung der Kirche, sie ist keine Spielwiese für "Nostalgiker", schreibt der Autor dieser Disputa, einem Plädoyer für die Meßfeier nach dem Papst Benedikt zugelassenen außerordentlichen Ritus. Und es ist ein Plädoyer für eine Avantgarde, die die "alte Messe" wieder auf den Leuchter stellt.


http://www.st-gertrud.info/Missa-Tridentina


Zitat
Bei den Bemühungen Cardinal Ratzingers um die Liturgie entwickelte er vor einigen Jahren bei einem liturgiewissenschaftlichen Kongreß den Begriff der „Reform der Reform“. Darin forderte er eine Erneuerung der Liturgie der Kirche aus dem Geist der Tradition und die Neuentwicklung eines einheitlichen Ritus für die ganze Kirche. Statt vieler verschiedenen Wahlmöglichkeiten solle das Meßbuch wieder verbindlicher werden und damit das wieder möglich werden, was die Kirche bis in die 1960er Jahre dahin stark gemacht hatte: das weltweite Beten der Christen in gemeinsamen und verbindlichen Formen, ausgerichtet auf Gott und in Sakraliät, d.h. in äußeren Riten und Vollzügen, die die Heiligkeit Gottes und nicht die Begrenztheit des Menschen und seiner Meinungen durchscheinen lassen. Dabei sollte auch die lateinische Kultsprache und der Gesang des Gregorianischen Chorals, den das Konzil den „der Liturgie eigenen Gesang“ nennt, mehr Raum bekommen.

Im Zuge dieser Überlegungen und auch weil die Nachfrage nach seiner Zelebration weltweit vor allem unter jungen Leuten ansteigt, hat der Heilige Vater nun am 7.Juli 2007 die allgemeine Wiederzulassung des klassischen römischen Ritus verfügt. Er soll als außerordentliche Art und Weise (Usus extraordinarius) die Heilige Messe zu feiern gleichberechtigt neben dem neuen Ritus (Usus ordinarius) stehen. Jeder Priester hat weltweit die Möglichkeit ohne Sondergenehmigung (!) diesen Ritus zu zelebrieren und auch Gläubige dazu einzuladen.

Mit dieser Regelung will der Papst keineswegs hinter das Konzil zurück. Vielmehr ist dabei die Einsicht leitend, daß man zu keiner wirklich fruchtbaren liturgischen Erneuerung der Kirche kommen kann, wenn man den Ritus, in dem die Heilige Messe auf der ganzen Welt über 1500 Jahre gefeiert wurde, sozusagen ächtet und so tut, als hätte es ihn nie gegeben. Der Papst hatte schon in seinen Ausführungen als Theologe mehrfach betont, daß sich eine Institution wie die Kirche im Dialog mit anderen kulturellen Institutionen und auch mit den anderen Religionen unglaubwürdig macht, wenn sie plötzlich die äußeren Formen ihrer Gottesverehrung, die sie über Jahrhunderte geprägt und groß gemacht haben, die Kunst und Kultur, Missionare, Heilige und Märtyrer hervorgebracht haben, wegschließt und ihren Vollzug beinahe unter Strafe stellt.

Und also versteht der Heilige Vater die Wiederzulassung der klassischen römischen (tridentinischen) Liturgie nicht als ein Zurück in die Zeit vor dem Konzil, sondern – ganz im Gegenteil – als einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Liturgie am Beginn des Zweiten Jahrtausends. Die praktische Feier der „Alten Messe“ soll dazu verhelfen, die Wesensmomente der Liturgie – Heiligkeit, Objektivität – neu zu entdecken und die Tradition als Maßstab für eine Erneuerung der Liturgie zu verstehen. Denn das, was in der alten Liturgie galt, gilt prinzipiell auch für die nachkonziliare Liturgie. Es ist nur durch Mißbräuche und Mißverständnisse aus den Augen geraten. Daher soll durch Zelebration des alten Ritus ein neues Verständnis für den Sinn der liturgischen Handlung entstehen und eine Art Selbstreinigungsprozeß eingeleitet werden, bei dem alle Gläubigen die Heiligkeit Gottes und Seiner verborgenen Gegenwart unter uns neu entdecken und für ihr Leben fruchtbar machen. Die Wiederzulassung der „Alten Messe“ ist also kein Abstandnehmen vom Konzil, sondern der Versuch des Papstes, nach einer 40-jährigen Geschichte von Mißbräuchen und Mißverständnissen, die Wurzeln der Liturgie der Kirche neu zu entdecken und sie für eine Liturgie der Zukunft fruchtbar zu machen.

Zwar sind die Reaktionen auf die Weisung des Papstes unterschiedlich und vielfach von Unverständnis und Polemik geprägt. Insgesamt ist jedoch schon in den ersten Wochen nach Veröffentlichung des Motu proprio weltweit das Interesse an der klassischen römischen Liturgie gestiegen und auch unter solchen Gläubigen wach geworden, die man bisher nicht zu den sogenannten Traditionalisten zählen konnte. Nicht zuletzt hat man in den orthodoxen Ostkirchen die Initiative des Papstes gelobt, weil man in der klassischen Liturgie des Westen eine weitaus gleichberechtigte Entsprechung zur eigenen Liturgie und Spiritualität findet, als in einer Liturgie, die in der täglichen Praxis oft mehr einem protestantischen Gottesdienst ähnelt.

Darin bestätigt sich, daß der Heilige Vater nicht die Zeit vor dem Konzil wiederbeleben will, sondern – im Gegenteil – das gemeinsame liturgische Erbe von Ost- und Westkirche in die Zukunft tragen möchte, also das Anliegen des Konzils einer wirklichen Erneuerung der Liturgie in ihrer Feier und im Bewußtsein der Gläubigen nach vorne bringen will.

Um nun dem Anliegen des Papstes Gehör zu schenken, wird auch bei uns ab dem Ersten Advent 2007 montags und samstags eine Heilige Messe im klassischen römischen Ritus gefeiert werden. Montags um 18.30 Uhr und samstags um 9.00 Uhr werden, beginnend mit dem 3. Dezember 2007, diese beiden zusätzlichen Meßfeiern am Hochaltar von St. Marien zelebriert. Die Liturgiesprache ist Latein. Für den Mitvollzug der Liturgie liegen in der Kirchen Heftchen mit einem deutsch-lateinischen Meßverlauf aus. Sie sind auch zum Preis von 0,50 € in der Sakristei zu erwerben. Zusätzlich wird es noch Übersetzungen der jeweiligen Tagesgebete geben. Die Wortverkündigung in Lesung und Evangelium wird in Deutsch erfolgen. Diese Möglichkeit hat der Heilige Vater eigens eingeräumt. Die Heilige Kommunion wird im tridentinischen Ritus grundsätzlich nur als Mundkommunion ausgeteilt, die am kniend an einer aufgestellten Kommunionbank empfängt. Eine Spendung der Hl. Kommunion in die Hand ist daher nicht gestattet, weil es nicht zu einer Vermischung der Riten kommen soll. Wem das Knien beim Kommunionempfang nicht möglich ist, kann selbstverständlich auch stehend die Mundkommunion empfangen. Wer sich mit der Mundkommunion schwer tut, möge bedenken, daß sie eine zweifache Bedeutung hat: 1. wird bei ihr die Verunehrung von kleinen Partikeln des Allerheiligsten vermieden und 2. kommt in ihr eher zum Ausdruck, daß der Heilige Leib des Herrn nichts Gewöhnliches ist, das ich mir selbst nehmen kann, sondern etwas, das – als größtes aller Geschenke – mir vor dem höchsten Gott knieend gespendet wird. Ähnlich wird ja auch z.B. ein Verdienstorden nicht in die Hand des Ausgezeichneten überreicht, sondern ihm (passiv) umgelegt oder angeheftet.

Die Hl. Messe wird mit Gregorianischem Choral gefeiert. Für die liturgische Ordnung der Meßfeier im außerordentliche Ritus gilt ein eigener Kalender, der hier und da vom neuen Kalender abweicht. Unter dem Link „Missa Tridentina“ findet man künftig die konkrete Ankündigung der Tagesliturgie auf unserer Webseite.

Alle Pfarrangehörige und Freunde von St. Gertrud sind eingeladen, den klassischen römischen Ritus der Hl. Messe neu zu entdecken und mitzufeiern. Sollten Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an Pfarrer Rodheudt.


http://www.kath.de/lexikon/liturgie/index.php?page=ritus_tridentinisch.php


Tridentinischer Ritus


      
   


Nach dem Konzil von Trient (1545 - 1563 mit Unterbrechungen) gab Papst Pius V. 1570 ein nach den Maßgaben des Konzils zusammengestelltes Messbuch heraus. Es blieb bis 1969 gültig. Seitdem gilt das von Papst Paul VI herausgegebene Messbuch, welches das Dekret des II. Vatikanischen Konzils über die Liturgie umsetzt. Dieses Dekret wird nach seinen Anfangsbuchstaben "Sarcosanctum Concilium genannt.
Die tridentinische Liturgie ist keine Neuschöpfung, sondern lehnt sich an die alte, in Rom gefeierte und von Papst Gregor um 600 neu geordnete Liturgie an. Da die nach dem II. Vatikanischen Konzil neu konzipierte Liturgie das sinnfälligste Ergebnis dieses Konzils war, wurde die Feier der tridentinischen Messe zum Ausdruck des Protestes gegen die Neuerungen des Konzils. Papst Benedikt XVI. hat 2007 die Feier der tridentinischen Messe wieder zugelassen, weil nach seiner Auffassung ein Ritus, der über Jahrhunderte verbindlich war, nicht einfach außer Kraft gesetzt werden kann.
Irrtümlich wird der tridentinische Ritus oft mit der lateinisch gefeierten Messe verwechselt. Zwar ist der tridentinische Ritus eng mit der lateinischen Sprache verbunden, denn bis zum II. Vatikanischen Konzil wurde die Messe nur lateinisch gefeiert. Der nach dem II. Vatikanischen Konzil ausgearbeitete Ritus wird in der Regel in der Landesprache gefeiert. Das für alle Übersetzungen gültige Messbuch des neuen Ritus ist auch in Latein verfasst und man kann in jedem Land die Messe nach dem neuen Ritus in lateinischer Sprache feiern.

 

© www.kath.de


http://www.kath.de/lexikon/liturgie/index.php?page=ritus_tridentinisch.php


DIE GÖTTLICHE LITURGIE
BEMERKUNGEN ZUR MESSE
VON JEAN HANI
Dem Gedenken an den großen Liturgiewissenschaftler
Mgr. G. Khoury-Sarkis,
Weihbischof der syrisch-katholischen Kirche von Antiochien
Übersetzung: Irene Hoening

http://www.andreas-bote.de/download/Hani_Die_gottliche_Liturgie.pdf

 

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