Autor Thema: Vorbereitung zum Tode — fromm leben, selig sterben  (Gelesen 9552 mal)

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Offline geringstes Rädchen

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4. Betrachtung: Punkt 1
« Antwort #10 am: 20. Dezember 2016, 13:46:51 »
Vorbereitung zum Tode
oder Betrachtungen über die ewigen Wahrheiten
um fromm zu leben und selig zu sterben

vom Heiligen Alphons Maria von Liguori


4. Betrachtung
Gewißheit des Todes
„Dem Menschen ist bestimmt, einmal zu sterben." (Hebr 9,27)
 
1. Punkt
Das Todesurteil ist für alle Menschen geschrieben. Du bist ein Mensch, du mußt sterben. Unser übriges Wohl und Übel, sagte der heilige Augustin, ist ungewiß; nur der Tod ist gewiß.

Es ist ungewiß, ob das Kind, welches geboren wird, arm oder reich werden, ob es gute oder schlechte Gesundheit haben werde; alles ist ungewiß: gewiß ist aber, daß es sterben wird. Jeder Vornehme, jeder Herrscher wird vom Tode hinweggenommen werden. Und wenn der Tod kommt, gibt es keine Stärke, die ihm widerstehen könnte; man widersteht zwar dem Feuer, dem Wasser, dem Eisen, man leistet der Macht der Fürsten Widerstand, doch dem Tode kann man sich nicht widersetzen. „Man widersteht den Flammen, den Wogen, dem Eisen, den Königen - es kommt der Tod und wer widersteht ihm?" Also der heilige Augustinus über den Ps. 12. Vinzentius Beauvais erzählt: ein König von Frankreich habe bei seinem Lebensende gesagt: Siehe, ungeachtet aller meiner Macht, kann ich nicht erhalten, daß der Tod nur eine Stunde länger mir zuwarte. Wenn einmal das Lebensende gekommen ist, läßt es sich keinen Augenblick verschieben. „Du hast sein Ziel gesetzt, welches nicht überschritten werden darf." (Job 14,5) Lebe demnach, mein lieber Leser, alle Jahre, die du noch hoffest, in Erwartung, daß ein Tag kommen werde und an diesem Tage eine Stunde, welche für dich die letzte sein wird. Für mich, der ich jetzt schreibe, für dich, der du dieses Büchlein liesest, ist schon der Tag und der Augenblick bestimmt, wo ich nicht mehr schreiben werde, und wo du nicht mehr lesen wirst. „Welcher Mensch, der da lebt, wird den Tod nicht sehen?" (Ps 88,49) Das Urteil ist schon erfolgt. Es gab nie einen so törichten Menschen, der sich geschmeichelt hätte, niemals sterben zu dürfen. Was unseren Voreltern begegnet ist, wird auch uns begegnen. Siehe, von so vielen - als im Anfange des vergangenen Jahrhunderts in unserm Vaterlande lebten - ist kein einziger mehr am Leben.

Auch die Fürsten, die Beherrscher der Welt, kamen in ein anderes Land; von ihnen blieb nichts übrig, als ein prächtiges Grab von Marmor mit einer schönen Inschrift, welche uns heute zur Lehre dient, daß von den Großen der Welt nichts übrig bleibt, als eine Handvoll zwischen Steinen verborgenen Staubes. Der heilige Bernardus fragt: „Sage mir, wo sind die Liebhaber der Welt?" und er antwortet: „Nichts blieb von ihnen, als Asche und Würmer." - Wir müssen daher nicht für jenes Glück Sorge tragen, das ein Ende nimmt, sondern für jenes, das ewig sein wird; denn ewig werden unsere Seelen sein. Was würde es euch nützen, glücklich zu sein (insofern es für eine Seele, die ohne Gott ist, eine Glückseligkeit geben kann), wenn ihr für die ganze Ewigkeit würdet unglücklich werden? Ihr habt dies Haus zu eurer vollen Zufriedenheit aufgebaut; bedenket aber, daß ihr es bald werdet verlassen, und in einer Grube werdet verwesen müssen. Ihr habt jene Würde erlangt, die euch über andere erhebt; allein es wird der Tod kommen, der euch dem geringsten Bauern der Welt gleich machen wird.
 
Anmutungen und Bitten
O ich armseliger Mensch, der ich so viele Jahre nur daran dachte, dich, o Gott meiner Seele, zu beleidigen! Siehe, diese Jahre sind schon vorüber, der Tod ist mir vielleicht nahe, und was finde ich anderes, als Pein und Gewissensbisse? O hätte ich dir, meinem Herrn, immer gedient! Wie töricht war ich! Ich lebte auf dieser Welt schon viele Jahre, und anstatt mir für das andere Leben Verdienste zu erwerben, habe ich mich mit Schulden vor deiner göttlichen Gerechtigkeit beladen.

Mein lieber Erlöser, gib mir jetzt Licht und Kraft, die Schulden abzutragen. Der Tod ist vielleicht nicht fern von mir. Ich will mich auf diesen wichtigen, über mein ewiges Glück oder Unglück entscheidenden Augenblick vorbereiten. Ich danke dir, daß du mir bisher zugewartet hast. Und da du mir die Zeit lassest, das verübte Böse gut zu machen, so siehe auf mich, mein Gott, sage mir! was ich für dich tun soll.

Willst du, daß ich die dir zugefügten Beleidigungen bereue ? Ich bereue sie und habe von ganzer Seele daran Mißfallen. Verlangst du, daß ich diese Tage und Jahre, die mir noch übrig sind, in Liebe zu dir zubringe? Ja, ich will es tun. O Gott! Auch vorher habe ich öfters beschlossen, dies zu tun; allein meine Versprechen werden zu Verrätereien! Nein, mein Jesu, ich will nicht mehr undankbar sein für so viele Gnaden, die du mir erwiesen hast!

Wenn ich nicht einmal jetzt das Leben ändere, wie werde ich im Tode Verzeihung und den Himmel hoffen dürfen? Siehe, ich mache nun den festen Entschluß, mich in der Tat deinem Dienste zu widmen. Du aber gib mir Stärke, verlasse mich nicht. Du hast mich nicht verlassen, als ich dich beleidigte, daher hoffe ich desto mehr auf deine Hilfe, da ich mir jetzt vornehme, dir zu gefallen, alles zu verlassen. Genehmige also, daß ich dich, o unendliche Liebe würdiger Gott! liebe. Nimm auf den Verräter, der jetzt mit Reue deine Füße umfaßt, dich liebt und um Barmherzigkeit bittet.

Ich liebe dich, o mein Jesu! ich liebe dich von ganzem Herzen, ich liebe dich mehr, als mich selbst. „Siehe, ich bin dein. " Schalte mit mir und allem, was mein ist, nach deinem Belieben. Gib mir die Beharrlichkeit im Gehorsam gegen dich, gib mir deine Liebe und tue dann mit mir, was du willst. — Maria, meine Mutter, meine Hoffnung und Zuflucht, dir empfehle ich mich, dir übergebe ich meine Seele, bitte Jesum für mich!
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

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4. Betrachtung, Punkt 2
« Antwort #11 am: 22. Dezember 2016, 18:47:20 »
Vorbereitung zum Tode
oder Betrachtungen über die ewigen Wahrheiten
um fromm zu leben und selig zu sterben

vom Heiligen Alphons Maria von Liguori


4. Betrachtung
Gewißheit des Todes
 
2. Punkt
Es ist bestimmt, - es ist also gewiß, daß wir alle zum Tode verurteilt sind. „Alle werden wir geboren - sagt der heilige Cyprianus - mit dem Strange um den Hals, und so viele Schritte wir machen, umso näher kommen wir dem Tode." Mein Bruder, so wie du einst in das Taufbuch eingeschrieben wurdest, ebenso wirst du einst ins Totenbuch eingeschrieben werden. So wie du jetzt deine Voreltern nennest, mein Vater, mein Oheim, mein Bruder seligen Andenkens, so werden die Nachkömmlinge auch von dir reden. So wie du öfters für andere die Sterbeglocke läuten hörtest, so werden sie auch die anderen für dich ertönen hören. - Allein was würdest du sagen, wenn du einen zum Tode Verurteilten auf den Richtplatz gehen, ihn scherzen, lachen, ringsumher schauen, mit den Gedanken an Schauspiele, Bälle und Possen beschäftigt sehen würdest? Und du, gehst du nicht jetzt schon dem Tode zu, an was denkest denn du? Schaue also in diesen Gräbern diese deine Freunde und Verwandte an, denen schon Gerechtigkeit widerfahren ist. Welcher Schrecken befällt die zum Tode Verurteilten, wenn sie ihre Kameraden schon am Galgen hängen und tot sehen! Schaue also diese Leichname an, deren jeder zu dir sagt: „Mir gestern und dir heute."

(Eccl 38,23) Ebendasselbe sagen auch die Abbildungen eurer verstorbenen Anverwandten, ihre Erinnerungsbücher, die von ihnen hinterlassenen Häuser, Betten und Kleider. Wenn man also weiß, daß man sterben muß, und daß uns nach dem Tode eine freudenreiche oder peinvolle Ewigkeit zuteil werde; wenn man bedenkt, daß es von jenem Augenblicke abhängt, ob man ewig glücklich oder ewig unglücklich werde - wie groß ist dann die Torheit, wenn man nicht daran denkt, Richtigkeit zu treffen, und alle Mittel zu ergreifen, eines guten Todes zu sterben? Wir bedauern jene, die plötzlich sterben und die man zum Tode nicht vorbereitet findet, und wir, warum sorgen denn wir nicht dafür, daß wir bereitet seien, indem uns Gleiches widerfahren kann? Doch früher oder später, erwartet oder unerwartet, wir mögen daran denken oder nicht, werden wir sterben müssen; und mit jeder Stunde, mit jedem Augenblicke rücken wir unserem Ende näher, unwissend, welche die letzte Krankheit sein werde, die uns aus der Welt verstoßen wird. Zu jedem Zeitalter werden die Häuser, Plätze und Städte mit neuen Menschen besetzt und die vorigen hat man bereits ins Grab verstoßen. So wie für diese die Lebenstage geendet haben, ebenso wird die Zeit kommen, wo weder ich, noch ihr, noch von allen, die wir da leben, auf dieser Erde jemand leben wird. „Es werden Tage gestaltet und niemand in ihnen." (Ps 138,16) Zu jener Zeit werden wir alle in der Ewigkeit sein, welche für uns entweder ein ewiger Tag der Wonne, oder eine ewige Nacht der Qualen sein wird. Da gibt es keinen Mittelweg; ja es ist gewiß und zuverlässig, daß uns das eine oder das andere Los treffen wird.
 
Anmutungen und Bitten
Mein geliebter Erlöser, ich würde es nicht wagen, vor Dir zu erscheinen, wenn ich dich nicht an jenem Kreuze hängend, zerfleischt, verhöhnt und für mich gestorben sähe. Groß war mein Undank, doch größer ist deine Barmherzigkeit. Groß waren meine Sünden, doch größer sind deine Verdienste. Deine Wunden, dein Blut, dein Tod sind meine Hoffnung. Ich verdiente die Hölle vom Augenblick meiner ersten Sünde an; darauf wiederholte ich so oft die Beleidigungen wider Dich, und du hast mich nicht nur beim Leben erhalten, sondern mich mit so großer Barmherzigkeit und mit so vieler Liebe gerufen, mir Verzeihung und Frieden angeboten. Wie soll ich jetzt fürchten, daß du mich von dir weisest, da ich dich nun liebe und nichts als deine Gnade verlange ? Ja, ich liebe dich mit meinem ganzen Herzen, o mein gütiger Herr!und wünsche nur, dich zu lieben. Ich liebe dich und bereue, dich verachtet zu haben, nicht 'so sehr der Hölle wegen, die ich verdiente, sondern vielmehr, weil ich dich, meinen Gott, der du mich so lieb hattest, beleidigte. Wohlan mein Jesu! öffne mir den Schoß deiner Güte! häufe Barmherzigkeit über Barmherzigkeit. Mache, daß ich dir nicht mehr undankbar werde und verändere mein Herz ganz und gar. Gib, daß mein Herz, das einst deine Liebe gar nicht achtete und sie gegen die elenden Freuden dieser Welt vertauschte, jetzt ganz dein sei, und in beständiger Liebesbrunst für dich entbrenne. Ich hoffe, für immer in den Himmel zu kommen, um dich zu lieben; dort werde ich zwar nicht unter den Unschuldigen Platz nehmen können, es wird mich treffen, unter den Büßern zu sein; jedoch unter diesen will ich dich mehr als die Unschuldigen lieben. Zur Ehre deiner Barmherzigkeit soll das Paradies einen Sünder, der dich so oft beleidigte, von großer Liebe entflammt sehen. Ich nehme mir von heute an vor, ganz dein zu sein und an nichts zu denken, als dich zu lieben. Stehe du mir mit deinem Lichte und mit deiner Gnade bei; sie gebe mir Stärke, diesen meinen Wunsch zu erfüllen, den du mir durch deine Güte selbst eingibst. — O Maria! die du die Mutter der Beharrlichkeit bist, erflehe mir, daß ich diesem meinen Versprechen treu bleibe.
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4. Betrachtung, Punkt 3
« Antwort #12 am: 23. Dezember 2016, 18:52:28 »
Vorbereitung zum Tode
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4. Betrachtung
Gewißheit des Todes
 
3. Punkt
Der Tod ist gewiß. - Aber, o Gott! daß dies die Christen wissen, glauben, sehen, und doch so viele des Todes uneingedenk so dahin leben, als müßten sie nie sterben! Gäbe es nach diesem Leben weder eine Hölle, noch einen Himmel, könnten wohl wenigere an das Ende denken, als sie jetzt daran denken? Und deswegen ist das Leben, das sie führen, so schlecht beschaffen! Mein Bruder, willst du gut leben, so trachte in diesen Tagen, die dir übrig sind, stets den Tod vor Augen zu haben. „O Tod! wie gut ist dein Urteil." (Eccl. 41,3) O wie wohl erkennt derjenige die Dinge und leitet seine Handlungen, der sie mit dem Andenken an den Tod beurteilt und ordnet! Das Andenken an den Tod macht die Neigung zu allen Dingen dieser Erde verschwinden. - „Man betrachte das Ende des Lebens, und nichts wird es auf der Welt geben, was zu lieben wert wäre", sagt der heilige Laurentinus Justinianus (de ligno vitae, Cap. 5) „Alles, was in der Welt ist, das ist Begierlichkeit des Fleisches, Begierlichkeit der Augen und Hoffart des Lebens." (1. Joh 2,16) Alle Güter der Welt sind auf sinnliche Freuden, auf Habseligkeiten und Ehren gerichtet; der aber verachtet sie bald, welcher bedenkt, er werde in Kürze zu Asche, unter die Erde gebracht und den Würmern zu Speise werden! In der Tat, den Tod vor ihren Augen, verachteten die Heiligen alle Güter dieser Welt. Darum hatte der heilige Carolus Borromäus auf seinem Schreibtische einen Totenkopf vor sich, damit er ihn beständig sehen konnte. Der Kardinal Baronius hatte auf seinem Ringe die Inschrift: „Gedenke an den Tod". Der ehrwürdige Pater Juvenalis Ancina, Bischof von Saluzzo, hatte auf einem Totenkopfe die Worte: „Wie du bist, war auch ich, und wie ich bin, wirst auch du sein". - Ein heiliger Einsiedler antwortete, als man ihn bei seinem Tode fragte, warum er so fröhlich sei: „Ich hatte oft den Tod vor Augen und deswegen sehe ich nun - da er gekommen ist, nichts Neues".

Welche Torheit wäre es für einen Reisenden, wenn er auf der Reise in dem Lande, wo er durchreist, sich groß zu machen dächte, und nicht fürchten würde, in dem Lande, wo er sein Lebtag zu verbleiben hat, elend sein zu müssen! Und ist jener nicht närrisch, der im Sinne hat, sich auf dieser Welt glücklich zu machen, wo er nur wenige Tage zu leben hat und Gefahr läuft, in der anderen, wo er in Ewigkeit bleiben muß, unglücklich zu werden?

Was man von jemand andern geborgt hat, zu dem hat man wenig Neigung, indem man bedenkt, daß man es zurückgeben müsse. Die Güter dieser Erde haben wir alle auf Borg, und eine Torheit ist es, ihnen Zuneigung zu schenken, indem man sie bald verlassen muß. Der Tod wird uns von allen berauben: alle erworbenen Güter, alles Glück dieser Welt endet mit einer Öffnung des Mundes, mit einem Leichenbegängnisse, mit einem Begräbnis ! Das von dir erbaute Haus wirst du bald andern überlassen müssen; das Grab wird bis zum Tage des Gerichtes die Wohnung deines Körpers sein und von da aus wirst du dann entweder in den Himmel oder in die Hölle hinübergehen, wohin deine Seele wird vorangegangen sein.
 
Anmutungen und Bitten
Beim Tode wird also für mich alles ein Ende haben? Nichts anderes, o mein Gott! werde ich alsdann finden, als das Wenige, was ich dir zu Liebe getan habe. Und was zögere ich ? Warte ich, bis der Tod kommt und mich so armselig in einen Wust von Sünden versenkt finden wird, so wie ich jetzt bin? Müßte ich jetzt sterben, so würde ich wohl sehr unruhig und mit meinem zugebrachten Leben höchst unzufrieden sterben. Nein, mein Jesus! ich will nicht so unzufrieden sterben. Ich danke dir, daß du mir Zeit gibst, meine Sünden zu beweinen, und dich zu lieben. In diesem Augenblicke will ich anfangen. Es reuet mich über alles, dich, o höchstes Gut! beleidigt zu haben, und ich liebe dich mehr als alles, mehr als mein Leben. Ich gebe mich dir ganz hin, mein Jesu; von nun an umarme und drücke ich dich an mein Herz, und übergebe dir von jetzt an meine ganze Seele. „ In deine Hände empfehle ich meinen Geist. " Ich will es nicht verschieben, sie dir erst dann zu geben, wenn ihr mit dem Worte: „ Fahre hin " die Abreise von dieser Welt wird angekündet werden. Ich will es nicht auf jene Stunde hinausziehen, dich um Rettung zu bitten. Jesu, sei mir Jesus! Mein Heiland, rette mich jetzt, indem du mir verzeihest und mir die Gnade deiner heiligen Liebe gibst. Wer weiß, ob diese Betrachtung, die ich heute gelesen habe, nicht die letzte Stimme sei, womit du mir zurufest, und die letzte Barmherzigkeit, die du an mir übest? Strecke deine Hand aus, meine Liebe, und ziehe aus dem Kote meiner Lauheit mich heraus. Gib mir Eifer, mache, daß ich in allem, was du von mir verlangst, mit großer Liebe dir gehorche. Ewiger Vater! gib mir um der Liebe Jesu Christi willen die heilige Beharrlichkeit und die Gnade, dich zu lieben und dich in dem mir noch übrigen Leben recht sehr lieb zu haben. — O Maria, Mutter der Barmherzigkeit! erlange mir um der Liebe willen, die du zu deinem Sohne trägst, zwei Gnaden: die Beharrlichkeit und die Liebe.

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« Antwort #13 am: 25. Dezember 2016, 18:48:35 »
Vorbereitung zum Tode
oder Betrachtungen über die ewigen Wahrheiten
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5. Betrachtung
Ungewißheit der Stunde des Todes „Seid bereit; denn des Menschen Sohn wird zu einer Stunde kommen, wo ihr es nicht meinet."
(Lukas 12,40)
 
1. Punkt
Es ist gewiß, daß wir alle sterben müssen; die Zeit aber ist ungewiß. Nichts ist so gewiß, als der Tod - sagt Idiota - aber nichts so ungewiß, als die Stunde des Todes. Mein Bruder, schon ist das Jahr, der Monat, der Tag, die Stunde und der Augenblick bestimmt, an dem wir, ich und du, diese Welt verlassen, und in die Ewigkeit zu gehen haben: doch diese Zeit wissen wir nicht. Damit wir stets darauf bereit wären, sagt uns Jesus Christus bald: der Tod werde wie ein Dieb zur Nachtszeit und verborgen kommen; „Er wird gleich einem Diebe in der Nacht kommen" (1 Thess 5, 2) - bald sagt er: wir sollen wachen; denn wenn wir's am wenigsten uns einbilden, werde er kommen, uns zu richten: „Zu einer Stunde, wo ihr's nicht meinet, wird des Menschen Sohn kommen". Der heilige Gregorius sagt: Gott lasse uns zu unserem Besten die Todesstunde nicht wissen, damit wir auf den Tod stets vorbereitet gefunden würden. Denn da der Tod zu jeder Zeit und an jedem Orte uns das Leben nehmen kann, so müssen wir, sagt der heilige Bernardus, wenn wir gut sterben und selig werden wollen, immer auf ihn warten: „Der Tod wartet allenthalben auf dich und du sollst immer auf ihn warten". Jedermann weiß, daß er sterben muß; doch wähnen leider viele den Tod so fern, daß sie ihn aus dem Gesichte verlieren. Auch Leute vom höchsten Alter, und die kränklichsten Personen schmeicheln sich noch immer, drei oder vier Jahre zu leben. Wie viele aber, entgegne ich, wissen wir, welche auch in unseren Tagen jähen Todes dahinstarben, sitzend, gehend oder in ihrem Bette schlafend? Gewiß ist es, daß keiner von jenen es glaubte, daß er so unversehens, und an jenem Tage sterben würde, an dem er starb. Von so vielen, sage ich ferners, als heuer in ihrem Bette gestorben, und ins andere Leben übergegangen sind, bildete es sich keiner ein, in diesem Jahre zu sterben, und seine Tage zu beschließen. Wenige Todesfälle gibt es, welche nicht unerwartet erfolgen.

Will dich, mein Christ, der böse Feind zur Sünde verleiten, indem er sagt: morgen werdest du sie beichten, so entgegne ihm: Und weiß ich wohl, ob nicht morgen der letzte Tag meines Lebens sei? Wenn diese Stunde, dieser Augenblick, wo ich Gott den Rücken kehren würde, die letzte für mich wäre, wie erginge es mir dann auf ewig? Wie vielen armen Sündern ist es widerfahren, daß sie während des Genusses irgend einer vergifteten Speise vom Tode ergriffen und in die Hölle gestürzt wurden! „Wie die Fische mit der Angel, also werden die Menschen zur Zeit des Unglücks damit verstrickt." (Eccl 9,12) Die Zeit des Unglückes ist eigentlich diejenige, wo der Sünder Gott wirklich beleidiget. Der böse Feind sagt: dies Unglück werde dir nicht zustoßen; du aber entgegne ihm: und stößt es mir zu, was wird dann mit mir in alle Ewigkeit geschehen?
 
Anmutungen und Bitten
Herr! der Ort, an dem ich gegenwärtig sein sollte, sollte wohl nicht dieser sein, wo ich mich jetzt befinde, sondern die Hölle, die ich durch meine so vielen Sünden mir verdient habe. „ Die Hölle ist mein Haus. " Doch der heilige Petrus belehrt mich: „Er (der Herr) trägt Geduld um euretwillen, weil er nicht will, daß jemand verloren gehe, sondern, daß sich alle zur Buße begeben ". (2 Petr 3,9) Also hast du viel Geduld mit mir gehabt, und meiner geharret, weil du mich nicht verloren gehen, sondern zur Buße zurückkehren sehen willst.

Ja, mein Gott! zu dir kehre ich zurück, ich werfe mich dir zu Füßen, und bitte dich um Verzeihung. Erbarme dich meiner, o Gott, nach deiner großen Barmherzigkeit! Herr, um mir zu vergeben, bedarfst du einer äußerst großen Barmherzigkeit, denn mit offenen Augen habe ich dich beleidigt. Auch andere Sünder beleidigten dich; doch sie hatten nicht das Licht, das du mir gabst.

Dessenungeachtet befiehlst du auch mir, daß ich meine Sünden bereuen und von dir Verzeihung hoffen soll. Ja, mein Erlöser! von ganzem, Herzen schmerzt es mich, dich beleidiget zu haben, und ich hoffe durch die Verdienste deines Leidens die Vergebung. Du, mein Jesu, wolltest, obschon unschuldig - als ein des Todes Schuldiger für mich an einem Kreuze sterben und alles Blut vergießen, um meine Sünden abzuwaschen. O Blut des Unschuldigen, wasche die Schulden eines Büßenden! O, ewiger Vater, verzeihe mir um der Liebe Jesu Christi willen! Höre seine Bitten jetzt, da er, dich für mich bittend, meinen Fürsprecher macht! Allein die Verzeihung genügt nicht, o unendlicher Liebe würdiger Gott! ich verlange auch die Gnade, dich zu lieben. Ich liebe dich, o höchstes Gut! und opfere dir von heute an meinen Leib, meine Seele, meinen Willen, meine Freiheit auf. Ich will von heute an nicht nur die schweren, sondern auch die geringen Beleidigungen gegen dich vermeiden. Allen bösen Gelegenheiten will ich fliehen. „Führe uns nicht in Versuchung!" Befreie mich um der Liebe Christi willen von jenen Gelegenheiten, wo ich dich beleidigen würde. „Sondern erlöse uns von dem Übel. " Erlöse mich von der Sünde, und dann züchtige mich, wie du willst. Ich nehme alle Krankheiten, die Schmerzen und Verluste an, die du über mich verhängen wirst, wenn ich nur nicht deine Gnade und deine Liebe verliere. „Bittet, und ihr werdet erhalten." Du versprichst zu geben, so viel man von dir verlangen wird; ich bitte dich um diese zwei Gaben: um die heilige Beharrlichkeit, und um die Gnade, dich zu lieben. - O Maria, Mutter der Barmherzigkeit! bitte für mich; auf dich vertraue ich.

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5. Betrachtung, Punkt 2
« Antwort #14 am: 26. Dezember 2016, 20:24:25 »
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5. Betrachtung
Ungewißheit der Stunde des Todes
 
2. Punkt
Der Herr will uns nicht verloren sehen und unterläßt daher nicht, uns mit Androhen der Züchtigung zur Änderung des Lebens zu ermahnen: „Wenn ihr euch nicht bekehret, so wird er sein Schwert schwingen". (Ps. 7,13) Schauet, sagt er in einer andern Stelle, wie viele - weil sie das schlechte Leben nicht aufgeben wollten - der Tod überfiel, während sie es am mindesten sich einbildeten und ruhig dahin lebten, sicher, daß sie noch viele Jahre zu leben hätten! „Indem sie nur von Frieden und Sicherheit reden werden, wird sie unversehens das Verderben überfallen." (1 Thess 5,3) Anderswo sagt er: „Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auf gleiche Weise zu Grunde gehen". Wozu so viele Ankündigungen der Züchtigung, ehevor sie über uns verhängt werden, als nur deswegen, weil er will, daß wir uns bessern und so dem üblen Tode entgehen; Wer da sagt: Gib acht! ist nicht Willens, dich umzubringen; sagt der heilige Augustinus: „Jener will dich nicht töten, der dir zuruft: Sei auf der Hut." Es ist also notwendig, daß man die Rechnungen berichtige, ehe der Tag der Rechenschaft anbricht. Mein Christ, wenn du heute vor der Nacht sterben müßtest und es sich um dein ewiges Leben zu entscheiden hätte, was sagst du? Fändest du die Rechnungen in Richtigkeit? Oder wie viel würdest zu zahlen, um von Gott noch eine Frist von einem Jahre, von einem Monate oder wenigstens von einem Tage zu erhalten? Und warum bringst du nicht jetzt, da Gott diese Frist dir gibt, dein Gewissen in Ordnung? Kann etwa dieser Tag nicht der Letzte für dich sein? Verziehe nicht, dich zu dem Herrn zu bekehren, verschiebe es nicht von einem Tage zum andern; denn sein Zorn wird plötzlich kommen und zur Zeit der Rache dich zu Grund richten". (Eccl 5,9) Um dich zu retten, mußt du, mein Bruder, die Sünden lassen.

Wenn du sie also einmal verlassen mußt, warum verlassest du sie nicht jetzt? „Wenn es doch einmal sein muß, warum nicht bald?" also der heilige Augustinus. Wartest du vielleicht, bis der Tod kommt? Allein, die Zeit des Todes ist für Hartnäckige nicht eine Zeit der Verzeihung, sondern der Rache. „Er wird dich zur Zeit der Rache zu Grunde richten." Schuldet dir jemand eine große Summe, so versicherst du dich alsogleich, indem du dir eine Schuldverschreibung geben lassest und sagst: Wer weiß, was geschehen kann? und warum brauchst du nicht gleiche Vorsicht für deine Seele, an welcher doch weit mehr gelegen ist, als an jeder Summe? Warum sagst du nicht eben dasselbe: wer weiß, was geschehen kann? Durch den Verlust jener Summe kämest du nicht um alles, und wenn schon durch deren Verlust dein ganzes Erbteil dahin ist, so bleibt dir doch die Hoffnung, es wieder zu erwerben. Verlierst du aber im Tode deine Seele, dann hast du wahrlich alles verloren und es wird für dich keine Hoffnung mehr sein, sie wieder zu erhalten. Du bist so fleißig in Aufzeichnung der Güter, die du besitzest, aus Furcht, sie möchten, falls dich ein unerwarteter Todesfall überraschen sollte, verloren gehen: und erfolgt dieser unversehene Todesfall an dir und befindest du dich in der Ungnade Gottes - wie wird es dann mit deiner Seele in alle Ewigkeit stehen?
 
Anmutungen und Bitten
Ach, mein Erlöser! du gabst für mich all dein Blut; dein Leben gabst du hin, um meine Seele zu retten und ich habe dieselbe so oft in der Hoffnung auf deine Barmherzigkeit verloren! Also machte ich so oft von deiner Barmherzigkeit Gebrauch, und wozu ? Um dich noch mehr zu beleidigen. Eben deswegen verdiente ich, daß du mich sogleich sterben und in die Hölle fallen ließest. Kurz, ich war mit dir im Wettstreit, du mit Übung der Barmherzigkeit gegen mich und ich mit Beleidigungen gegen dich; du suchtest mir nachzugehen, ich suchte dich zu fliehen: du wolltest mir Zeit zur Rettung geben, ich wollte mich derer bedienen, um Unbilden auf Unbilden zu häufen. Herr! laß mich das Unrecht erkennen, das ich dir zufügte und die Pflicht, die mir obliegt, dich zu lieben. Ach, mein Jesus! wie konnte ich dir denn so sehr gefallen, daß du mir nachgegangen bist, als ich dich hinwegstieß? Wie konntest du dem so viele Gnaden erweisen, der dir so viele Beleidigungen zufügte? Aus allen diesen ersehe ich, wie sehr du wünschest, mich nicht verloren zu sehen. Ich bereue es von ganzem Herzen, dich, o unendliche Güte! beleidiget zu haben. Ach, nimm dies undankbare Schäflein auf, das mit Reue zu deinen Füßen zurückkehrt, nimm es auf und halte es fest auf deinen Schultern, damit es dir nicht wieder entweiche. Nein, nicht ferner will ich dir entfliehen; lieben will ich dich, dein zu sein verlange ich und ich bin mit allen Leiden zufrieden, wenn ich nur sehe, daß ich dein bin. Und welch größeres Leiden könnte über mich kommen, als ohne deine Gnade und von dir getrennt zu leben, der du mich erschaffen hast und für mich gestorben bist? O verfluchte Sünden, was habt ihr getan! Ihr seid schuld, daß ich meinen Heiland beleidigte, der so sehr mich geliebt hat. Ach mein Jesu! gleichwie du für mich gestorben bist, ebenso soll auch ich für dich sterben: du aus Liebe, ich aus Schmerz dich verachtet zu haben. Ich nehme den Tod an, wie und wann es dir gefällt; allein bisher habe ich dich nicht geliebt oder ich liebte dich allzu wenig; so aber möchte ich nicht sterben. Ach, lasse mich noch einige Zeit leben, damit ich dich liebe, ehe ich sterbe; verändere mein Herz, verwunde es: entzünde es mit deiner Liebe, bewirke es durch jene Liebe, mit der du für mich gestoben bist. Ich liebe dich mit meiner ganzen Seele. Meine Seele lebt ganz für dich. Gib nicht zu, daß ich dich wieder verliere. - O heiligste Jungfrau Maria, meine Zuflucht und Mutter, sei meine Fürsprecherin!

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5. Betrachtung, Punkt 3
« Antwort #15 am: 27. Dezember 2016, 13:59:02 »
Vorbereitung zum Tode
oder Betrachtungen über die ewigen Wahrheiten
um fromm zu leben und selig zu sterben

vom Heiligen Alphons Maria von Liguori


5. Betrachtung
Ungewißheit der Stunde des Todes
 
3. Punkt
Seid bereit. - Der Herr sagt nicht, wir sollen dann erst uns vorbereiten, wenn der Tod schon vor der Tür ist: denn dann sollen wir schon bereitet sein. Wann der Tod kommt, dann wird es bei diesem Sturme und bei dieser Verwirrung fast unmöglich sein, ein verwirrtes Gewissen zurecht zu bringen. So spricht die Vernunft, so drohet Gott, der da sagt, daß er alsdann nicht kommen werde, zu verzeihen, sondern sich zu rächen wegen der Verachtung gegen seine Gnaden: Die Rache ist mein, ich will vergelten. (Röm 12, 19) Eine gerechte Bestrafung wird es, sagt der heilige Augustinus, für jenen sein: da er es konnte, wollte er sich nicht retten, so er dann, wenn er es wollen wird, nicht mehr im Stande sein.

„Eine gerechte Strafe ist es, daß man jenem, der recht handeln konnte und nicht wollte, es nicht zuläßt zu vermögen, da er es will." (Lib. 3 de lib. arbitr.) Allein, es dürfte jemand sagen: Wer weiß es, vielleicht bekehre und rette ich mich alsdann? - Würdest du dich wohl in einen Brunnen stürzen und sagen: wer weiß es, es kann sein, daß ich, wenn ich mich hineinstürze, am Leben bleibe und nicht sterbe? O Gott, was soll das heißen? So wie die Sünde den Verstand verblendet, so bringt sie auch um die Vernunft. Geht es den Leib an, so sprechen die Leute wie Gelehrte; handelt es sich aber um die Seele, so reden sie wie Narren. Mein Bruder, wer weiß, ob nicht diese Wahrheit, die du ließest, die letzte Warnung ist, die Gott an dich ergehen läßt? Wohlan! wir wollen uns sogleich zum Tode vorbereiten, auf daß er uns nicht unversehens dahinraffe. Der Herr verbirgt uns den letzten Lebenstag, sagt der heilige Augustinus, damit wir an jedem Tage zu sterben bereit seien: „Der letzte Tag ist verborgen, damit man jeden Tag in acht nehme". (Hom 3) Der heilige Paulus ermahnet uns, wir sollen stets darauf bedacht sein, uns zu retten, und uns nicht nur fürchten, sondern auch zittern: Wirket euer Heil mit Furcht und Zittern. (Phil 2,12) Es erzählt der heilige Antonius, ein König von Sizilien habe einen Untertan, um ihm die Furcht begreiflich zu machen, mit der er auf dem Throne säße, an seiner Tafel sitzen lassen, mit einem an einem Faden hängenden Schwerte über dessen Kopfe, so daß dieser, indem er so saß, kaum ein bißchen Speise nehmen konnte. Wir alle sind in gleicher Gefahr; denn alle Augenblicke kann das Todesschwert, von dem unser ewiges Heil abhängt, auf uns fallen.

- Es handelt sich um eine Ewigkeit! Der Bäum mag gegen Mittag oder gegen Mitternacht fallen: wohin er fällt, da wird er bleiben. (Eccl. 11,3) Befinden wir uns im Augenblicke des Todes in der Gnade Gottes: o, wie fröhlich wird dann die Seele sein, wenn sie sagen kann: ich habe alles in Sicherheit; nun kann ich Gott nicht mehr verlieren, immer werde ich glücklich sein. Trifft aber der Tod die Seele im Stande der Sünde, o, wie verzweiflungsvoll ist dann ihre Sprache: „Also irrten wir! Also habe ich geirrt und für meinen Irrtum wird in alle Ewigkeit keine Abhilfe sein!" - Dies befürchtend, sagte der ehrwürdige M. Avila, Spaniens Apostel, als man ihm den Tod ankündete: O hätte ich noch ein wenig Zeit, um mich zum Sterben zu bereiten! Ein Einsiedler, der nach einer vieljährigen Buße starb, ließ doch dem Abte Agathon sagen: Wie wird es mir ergehen? Wer weiß die Urteile Gottes? Der heilige Arsenius zitterte im Tode und, von seinen Schülern gefragt, warum er zittere, antwortete er: „Diese Furcht, meine Kinder, ist mir nicht neu: all meine Lebtage hatte ich sie".

Mehr als alle zitterte der heilige Job, indem er sagte: Was soll ich tun, wenn Gott zum Gerichte sich erhebt und wenn er Rechenschaft fordert, was soll ich ihm antworten?
 
Anmutungen und Bitten
Ach mein Gott! wo hatte ich jemals einen Freund, der mich mehr geliebt hätte als du? Und wen habe ich wohl mehr verachtet als dich ? O Blut, o Wunden Jesu! ihr seid meine Hoffnung. Ewiger Vater! Sieh nicht auf meine Sünden, schaue auf die Wundmale Jesu Christi, siehe deinen Sohn an, der aus Schmerz für mich stirbt, und dich um Verzeihung für mich bittet. Es reuet mich, o mein Schöpfer! dich beleidiget zu haben, es schmerzt mich über alles Übel. Du hast mich erschaffen, auf daß ich dich liebte; ich aber lebte, als hättest du mich erschaffen, um dich zu beleidigen. Um der Liebe Jesu Christi willen verzeihe, und gib mir die Gnade, dich zu lieben. Vorher widersetzte ich mich deinem Willen, jetzt will ich nicht mehr widerstehen: was du mir befiehlst, will ich tun. Du gebietest mir, die dir angetanen Beschimpfungen zu verfluchen: ich verfluche sie mit ganzem Herzen. Du heißest mich den Entschluß fassen, tausendmal lieber das Leben als deine Gnade zu verlieren; du gibst mir das Gebot, dich von ganzem Herzen zu lieben: ja ich liebe dich von meinem ganzen Herzen, und will nichts, als dich lieben: du sollst von heute an mein einziger Geliebte, meine einzige Liebe sein. Von dir verlange und hoffe ich die heilige Beharrlichkeit.

Um der Liebe Jesu Christi willen mache, daß ich dir getreu sei, und daß ich mit dem heiligen Bonaventura stets sage: „Einer ist mein Geliebter, Einer meine Liebe!" Nein, ich will, daß mein Leben nicht mehr dazu diene, dich zu beleidigen; ich will, daß es mir nur dazu diene, die dir zugefügten Beleidigungen zu beweinen und dich immer zu lieben.   —  Maria, meine Mutter, du bittest für alle, die sich dir anempfehlen, o bitte Jesum auch für mich!
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6. Betrachtung, Punkt 1
« Antwort #16 am: 28. Dezember 2016, 11:35:35 »
Vorbereitung zum Tode
oder Betrachtungen über die ewigen Wahrheiten
um fromm zu leben und selig zu sterben

vom Heiligen Alphons Maria von Liguori



6. Betrachtung
Tod des Sünders
„Wenn die Bedrängnis über sie kommt, werden sie den Frieden suchen und ihn nicht finden: dann wird Schrecken über Schrecken kommen."
(Ez 7,25)
 
1. Punkt
Jetzt schlagen die Sünder die Erinnerung und den Gedanken an den Tod sich aus dem Sinne und suchen so Frieden zu finden, obwohl sie ihn, solange sie in der Sünde leben, nicht finden. - Sind sie aber in Todesängsten und ganz nahe daran, in die Ewigkeit zu gehen, kommt Bedrängnis über sie: so werden sie auch den Frieden suchen und nicht finden, und alsdann können sie der Pein ihres bösen Gewissens nicht entgehen. Ruhe werden sie suchen; doch welche Ruhe kann eine Seele finden, welche sich mit Schulden belastet findet, die sie zernagen werden, wie ebensoviele Ottern! Welche Ruhe, wenn sie bedenken, daß sie über wenige Augenblicke vor Jesus Christus erscheinen müssen, dessen Gebote und Freundschaft sie bisher verachteten? Dann wird Schrecken über Schrecken kommen. Die schon erhaltene Ankündigung des Todes; der Gedanke, von allem in der Welt Abschied nehmen zu müssen; die Gewissensbisse; die verlorene Zeit; die Kürze der Zeit; die Strenge des göttlichen Gerichtes; die unglückliche auf den Sünder wartende Ewigkeit: dies alles wird einen fürchterlichen Sturm erregen, das Mißtrauen vermehren, und so wird der Sterbende verwirrt und hoffnungslos ins andere Leben schreiten. Abraham hoffte mit großem Verdienste gegen alle menschliche Hoffnung auf Gott, indem er dem göttlichen Versprechen glaubte: er hat wider alle Hoffnung gehofft und geglaubt. (Röm 4,18) Allein die Sünder hoffen zu ihrer großen Strafe und fälschlich zu ihrem Verderben nicht nur gegen die Hoffnung, sondern auch gegen den Glauben; denn sie verachten auch die Drohungen, welche Gott den Hartnäckigen macht. Sie haben Furcht vor dem Tode, doch fürchten sie sich nicht, ein schlechtes Leben zu führen. Wer aber gibt ihnen die Versicherung, daß sie nicht vom Blitze getroffen, durch Gift oder Blutsturz plötzlich dahin sterben? Und hätten sie auch Zeit zur Besserung, wer versichert sie, daß sie sich wahrhaft bekehren werden? Der heilige Augustinus hatte zwölf Jahre zu kämpfen, um seine bösen Gewohnheiten zu überwinden: wie wird nun ein Sterbender, welcher immer beschmutzten Gewissens war, in Mitte seiner Schmerzen, bei den Betäubungen des Kopfes und der Verwirrung des Todes so leicht sich wahrhaft bekehren? Ich sage „wahrhaft"; denn zu jener Zeit genügt es nicht, es nur zu sagen und zu versprechen, sondern man muß es sagen und versprechen mit dem Herzen. O Gott! von welchen Schrecken wird dazumal der arme Kranke, der um sein Gewissen sorglos war, ergriffen und verwirrt werden, wenn er sich von den Sünden und von Furcht vor dem Gerichte, der Hölle und Ewigkeit darnieder gedrückt sieht! In welche Verwirrung werden ihn diese Gedanken bringen, wenn er den Verstand verlieren, verfinsterten Sinnes von den Schmerzen des schon nahen Todes angefallen werden wird!

Er wird beichten, er wird versprechen, er wird weinen, er wird zu Gott um Barmherzigkeit flehen, ohne sich recht bewußt zu sein. Und während dieses Sturmes von Verwirrung, von Gewissensbissen, Angst und Schrecken wird er in das ewige Leben übergehen: Es wird ein Aufruhr unter den Völkern entstehen, und sie werden durchdringen. (Job 34,20) Mit Recht sagt ein Schriftsteller: Das Weinen und Versprechen des sterbenden Sünders ist geradeso, wie das Weinen und Versprechen eines solchen, der sich von seinem Feinde angegriffen sieht, welcher ihm den Dolch an die Brust setzt, um ihn ums Leben zu bringen.
 
Anmutungen und Bitten
O Wunden Jesu, ihr seid meine Hoffnung! Ich würde an der Verzeihung meiner Sünden und an meinem ewigen Heile verzweifeln, wenn ich nicht auf euch schauen würde, ihr Quellen der Barmherzigkeit und Gnade, welche Gott dazu vermochten, all sein Blut zu vergießen, um meine Seele von so vielen gemachten Schulden zu waschen. Ich liebe euch demnach, o heilige Wunden! und vertraue auf euch. Ich verfluche tausendmal und vermaledeie jene unerlaubten Vergnügen, wegen welcher ich meinen Erlöser beleidiget und auf elende Weise seine Freundschaft verloren habe. Indem ich also auf dich hinsehe, will ich all meine Hoffnung und meine Zuneigung dir zuwenden. Ach mein Erlöser! gib nicht zu, daß ich ferners dich beleidige und verdammt werde! O Gott! welche Qual wäre in der Hölle für mich der Anblick deines Blutes, deiner so großen Barmherzigkeit, die du gegen mich übtest! Ich liebe dich und verlange dich immerdar zu lieben. Gib mir die heilige Beharrlichkeit. Reiß mein Herz los von jeder Liebe, die nicht zu dir gerichtet ist, und begründe in mir ein aufrichtiges Verlangen und einen wahren Entschluß, von nun an nur dich, mein höchstes Gut zu lieben. - O Maria, meine Mutter, ziehe mich zu Gott und mache, daß ich, ehevor ich sterbe, ganz sein Eigentum werde.

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6. Betrachtung, Punkt 2
« Antwort #17 am: 29. Dezember 2016, 17:36:29 »
Vorbereitung zum Tode
oder Betrachtungen über die ewigen Wahrheiten
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vom Heiligen Alphons Maria von Liguori


6. Betrachtung
Tod des Sünders
 
2. Punkt
Nicht bloß eine, sondern mehrere und viele Ängsten wird der sterbende Sünder haben. Einerseits werden ihn die bösen Geister quälen. Beim Tode bieten diese fürchterlichen Feinde alle Gewalt auf, um die Seele zu Grunde zu richten, da sie im Begriffe steht, aus diesem Leben zu scheiden. - Sie wissen es, daß ihnen wenig Zeit übrig bleibt, um sie zu gewinnen, und daß sie, wenn sie selbe jetzt verlieren, sie für immer verlieren. Der Teufel kommt zu euch mit einem großen Zorne herauf, weil er weiß, daß er wenig Zeit hat. (Offb 12,12) Und nicht bloß ein einziger Teufel wird er sein, der dann versuchen wird, sondern unzählige, die den Sterbenden umgeben werden, damit er zu Grunde gehe. Ihre Häuser werden voll Drachen sein. (Jes 13,21) Der eine wird zu ihm sagen: Fürchte dich nicht, du wirst gesund werden. Der andere wird sagen: Wie, du warst so viele Jahre hindurch taub gegen die Stimme Gottes, und jetzt soll er deiner sich erbarmen? Ein dritter wird sagen: Wie kannst du jetzt machen, daß jener Schaden, den du andern zufügtest, der gute Namen, um den du manchen brachtest, wieder gutgemacht werde?

Andererseits wird man den Sterbenden von seinen Sünden umgeben sehen. „Der ungerechte Mann wird vom Unheil zu seinem Untergange überfallen werden. (Ps 139,12) Seine Sünden werden ihn, sagt der heilige Bernardus, wie ebensoviele Häscher ergreifen, festhalten und zu ihm sagen: Wir sind deine Werke, wir werden dich nicht verlassen. Wir sind dein Anteil, wir wollen dich nicht verlassen, wir werden dich ins andere Leben geleiten und uns mit dir dem ewigen Richter vorstellen. Der Sterbende wird sich zwar von diesen Feinden losmachen wollen; um sich aber davon loszumachen, wäre vonnöten, sie zu hassen, und sich vom Herzen zu Gott zu bekehren; allein der Verstand ist verfinstert, das Herz verhärtet: (Eccl 3,27) Das Herz, sagt der heilige Bernardus, welches zu Lebzeiten hartnäckig war, wird sich anstrengen, um aus dem Stande der Verwirrung zu kommen; allein es wird nicht davon loswerden, und von seiner Bosheit unterdrückt wird es im nämlichen Zustande das Leben beschließen. Weil der Sünder bisher die Sünde liebte, liebte er zugleich die Gefahr seiner Verdammung; billigerweise also wird es der Herr zugeben, daß er in jener Gefahr umkomme, in der er bis zum Tode leben wollte. Der heilige Augustinus sagt: wen die Sünde verläßt, ehe er sie verläßt, der wird sie schwerlich verabscheuen, wie sich's gebührt; denn damals wird das, was er tun wird, gezwungen geschehen. „Wer von der Sünde verlassen wird, bevor er sie verläßt, verachtet sie nicht freiwillig, sondern nur notgedrungen."

Elend ist also der Sünder, welcher hartnäckig ist und dem göttlichen Zurufen widersteht. Sein Herz wird wie ein Stein hart werden und so fest wie der Amboss eines Schmiedes sein. (Job 41, 15) Er, der Undankbare - wird, anstatt sich auf die Stimme Gottes hin zu ergeben und zu erweichen, desto verhärteter, so wie der Amboss durch die Schläge des Hammers härter wird. Zur Strafe dafür wird er auch im Tode so sein, wenn er schon im Begriffe steht, in die Ewigkeit überzugehen. Ein hartes Herz wird er am letzten Tage haben.

Die Sünder, sagt der Herr, haben aus Liebe zu den Geschöpfen mir den Rücken zugekehrt; sie haben mir den Rücken und nicht das Angesicht zugekehrt und sie werden zur Zeit ihrer Trübseligkeit sagen: Stehe auf und rette uns. - Wo sind deine Götter, die du dir gemacht hast? Lasse sie aufstehen und dich retten. (Jer 2,27) Die Elenden werden sich im Tode zu Gott wenden und Gott wird zu ihnen sagen: Kommt ihr jetzt zu mir? Rufet die Geschöpfe nun zu Hilfe, denn diese waren eure Götter. Also wird der Herr sprechen, denn sie werden bei ihm Zuflucht nehmen, aber ohne rechten Ernst sich zu bekehren. Der heilige Hieronymus sagt, er halte es fast für gewiß und er habe es aus Erfahrung gelernt, daß nie einer ein gutes Ende haben wird, der bis zum Ende ein schlechtes Leben führte: „Das halte ich dafür, das lernte ich durch vielfältige Erfahrung, daß jener kein gutes Ende hat, der einen schlechten Lebenswandel führte". (In ep. Eus. ad Dam.)
 
Anmutungen und Bitten
Mein geliebter Heiland! hilf mir, verlasse mich nicht. Ich sehe meine Seele von Sünden ganz verwundet; die Leidenschaften, die bösen Gewohnheiten drücken mich zu Boden; ich werfe mich dir zu Füßen, habe Erbarmen mit mir. Auf dich, o Herr! habe ich gehofft, ich werde ewig nicht zu Schanden werden. Lasse meine Seele nicht zu Grunde gehen, die auf dich vertraut. „ Übergib nicht die auf dich vertrauende Seele den Bestien!" Es reuet mich, dich beleidigt zu haben. Ich habe böse gehandelt.

Ich bekenne es; ich will mich bessern, mag es kosten, was es wolle; wenn du aber mit deiner Gnade mir nicht zu Hilfe kommst, bin ich verloren. Nimm auf, o Jesu! diesen Anführer, der dich so beschimpft hat. Bedenke, daß ich dir Blut und Leben kostete. Nimm mich also um der Verdienste deines Leidens und Sterbens willen in deine Arme auf und gib mir die heilige Beharrlichkeit. Ich war verloren, du hast mich gerufen, siehe, ich will nicht mehr widerstehen; dir weihe ich mich; binde mich mit den Banden deiner Liebe und laß nicht zu, daß ich dich neuerdings durch Verlust deiner Gnade verliere. Mein Jesu! gib es nicht zu. - Maria, meine Königin! gestatte dies nicht; erlange mir den Tod und lieber tausend Tode, als daß ich die Gnade deines Sohnes wieder verlieren sollte.

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6. Betrachtung, Punkt 3
« Antwort #18 am: 30. Dezember 2016, 19:23:48 »
Vorbereitung zum Tode
oder Betrachtungen über die ewigen Wahrheiten
um fromm zu leben und selig zu sterben

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6. Betrachtung
Tod des Sünders
 
3. Punkt
O wichtige Sache! Gott bedroht die Sünder so oft mit einem bösen Tode. Alsdann werden sie mich anrufen; ich werde sie aber nicht erhören. (Spr 1,19) Wird Gott sein Geschrei erhören, wenn Angst über ihn kommt? (Job 27,6) Ich will zu eurem Untergange lachen und eurer spotten. (Das Lachen Gottes heißt so viel, als sich nicht erbarmen wollen. S. Greg.) Mein ist die Rache und ich will vergelten zu seiner Zeit, auf dass ihr Fuß wanke. (Dtn 32,35)

Und in so vielen anderen Stellen droht er ihnen - und die Sünder leben so ruhig und sicher dahin, als hätte ihnen Gott für die Sterbezeit die Verzeihung und den Himmel ganz gewiß versprochen! Es ist wahr, in was immer für einer Stunde der Sünder sich bekehrt, hat ihm Gott Vergebung verheißen; allein er sagte nicht, daß sich der Sünder im Tode bekehren würde, er beteuerte vielmehr öfters, wer in der Sünde lebt, werde in der Sünde sterben. - Ihr werdet in eurer Sünde sterben. (Joh 8,21) Sterben werdet ihr in euren Sünden. (Joh 8,24) Er sagte, wer ihn erst im Tode suchen wird, werde ihn nicht finden. Ihr werdet mich suchen und nicht finden. (Joh. 7, 34) Daher muß man Gott aufsuchen, wenn man ihn auffinden kann: Suchet den Herrn, da man ihn finden kann. (Jes 55,6) Jawohl; denn es wird eine Zeit geben, wo man ihn nicht wird finden können. Arme Sünder! arme Blinde! die ihr es auf die Sterbestunde verschiebet, euch zu bekehren, wo nicht mehr Zeit sein wird zur Bekehrung! Oleaster sagt: Nie lernten die Gottlosen Gutes tun, außer wenn es nicht mehr Zeit ist, Gutes zu tun. Alle will Gott retten; doch die Hartnäckigen straft er!

Wenn irgend ein Elender, der in der Sünde sich befindet, vom Schlagflusse getroffen, der Sinne beraubt würde, welches Mitleiden würde er in allen rege machen, da sie ihn ohne Sakramente und ohne Zeichen von Reue sterben sehen! Und wie froh wäre dann jeder, wenn jener wieder zu sich kommen, um die Lossprechung bitten und Akte der Reue machen würde! Ist der aber nicht töricht, welcher, obwohl er Zeit hat es zu tun, immer im Stande der Sünde verbleibt! Oder wird wohl der, welcher im Sündigen fortfährt ungeachtet der Todesgefahr, im Tode sich wirklich ändern? Ist es nicht furchtbar, jemand jählings sterben zu sehen? und begeben sich nicht dennoch so viele freiwillig in die Gefahr eines solchen Todes, eines Todes in der Sünde!

Ein Gewicht und eine Waage sind des Herrn Gerichte. (Spr 16,11) Wir berechnen nicht die Gnaden, die der Herr uns erweist; der Herr aber führt Rechnung darüber und wiegt sie, und wenn er sie bis auf eine gewisse Zeit gering geschätzt sieht, so überläßt er den Sünder seinen Sünden und läßt ihn so sterben. O wie armselig ist jener, der die Buße bis auf den Tod verschiebt! „Die Buße, die von einem Kranken verlangt wird, ist krank!" sagt der heilige Augustinus. (Sermo 57, de temp.) Der heilige Hieronymus sagt:

„Von hunderttausend Sündern, die bis zum Tode in der Sünde verbleiben, wird kaum Einer selig werden; von Hunderttausenden, deren Leben schlecht war, verdient kaum ein einziger von Gott die Verzeihung". (S Hieronymus in Ep. Eus. de morte ejus.)

Der heilige Vincentius Ferrerius sagt (Sermo 1, de Nat. Virg.): „Ein größeres Wunder ist es, wenn solche, die einen schlechten Lebenswandel führen, gut sterben, als wenn man Tote erwecken würde. Welchen Schmerz, welche Reue wird jener im Tode über die Sünde empfinden, der bis dahin die Sünde geliebt hat?" Bellarmin erzählt, daß er einst zu einem Sterbenden kam, um ihm beizustehen, und da er ihn zu einem Akte der Reue ermahnte, so habe ihm jener geantwortet, er wüßte nicht einmal, was Reue wäre. Bellarmin suchte es ihm zu erklären; allein der Kranke sagte: „Pater, ich verstehe Sie nicht, solche Sachen begreife ich nicht". Und so starb er mit offenbaren Zeichen seiner Verdammung, wie Bellarmin schriftlich hinterließ. „Ganz billig wird der Sünder damit bestraft - sagt der heilige Augustinus - daß er sterbend sich selbst vergesse, da er lebend auf Gott vergessen hat." (Sermo 10, de sanct.) Irret nicht, Gott lässt seiner nicht spotten. Denn was der Mensch säen wird, das wird er auch ernten; wer im Fleische säet, der wird von dem Fleische das Verderben ernten, ermahnt uns daher der Apostel. (Gal 6,7) Das hieße Gott verspotten: In Verachtung seiner Gebote leben und dann Lohn und ewige Herrlichkeit von ihm ernten wollen.

Gott läßt seiner nicht spotten! Was man in diesem Leben säet, erntet man im andern. Wer verbotene Fleischeslust säet, den trifft nichts anderes, als Verderben, Elend und ewiger Tod.

Mein Christ, was man für andere sagt, sagt man auch für dich. Sage mir, wenn du nun auf dem Punkte wärest, wo die Ärzte alle Hoffnung für dich bereits schon aufgegeben hätten; wenn du der Sinne beraubt und schon in der Todesangst wärest: wie sehr würdest du dann Gott bitten, er möchte dir noch einen Monat, noch eine Woche Zeit lassen, um dein Gewissen in Ordnung zu bringen! Und Gott gibt dir jetzt diese Frist; danke ihm und mache sogleich das begangene Böse gut, ergreife alle Mittel, um dann im Stande der Gnade zu sein, wann der Tod kommt; denn alsdann wird keine Zeit zur Abhilfe mehr sein.
 
Anmutungen und Bitten
Ach mein Gott! wer hätte wohl so viel Geduld mit mir gehabt, als du gehabt hast? Wäre deine Güte nicht unendlich, so würde ich an der Verzeihung verzweifeln. Doch ich habe es mit einem Gott zu tun, der darum gestorben ist, um mir zu verzeihen und mich selig zu machen. Du befiehlst mir, daß ich hoffe, und ich will hoffen. Wenn mich meine Sünden schrecken und verdammen, so geben mir deine Verdienste und deine Verheißungen neuen Mut. Du sichertest dem, der zu dir wiederkehrt, das Leben deiner Gnade zu: Bekehret euch und lebet. (Ez 18,52) Du versprachst den zu umarmen, der zu dir sich wendet.

Bekehret euch zu mir, so will ich mich zu euch kehren. (Zach 1,7) Du sagtest, du könntest den nicht verschmähen, der sich verdemütigt und reuig ist. Gott! du wirst ein zerknirschtes und gedemütigtes Herz nicht verachten. (Ps 50)
Siehe mich, o Herr! ich kehre zu dir zurück, zu dir wende ich mich; ich bekenne, tausendmal die Hölle zu verdienen und bereue es, dich beleidigt zu haben. Ich verspreche dir, dich nicht mehr beleidigen und dich immer lieben zu wollen.

Ach, laß mich für so viele Güte nicht mehr undankbar sein! Ewiger Vater! um der Verdienste Jesu Christi willen, der da starb, um dir zu gehorchen, mache, daß ich bis zum Tode deinem Willen gehorsam sei. Ich liebe dich, o höchstes Gut! und aus Liebe, die ich zu dir fasse, will ich in allem dir Gehorsam leisten.

Gib mir die heilige Beharrlichkeit; schenke mir deine Liebe, und nichts anderes verlange ich mehr. - Maria, meine Mutter, bitte für mich!
 
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7. Betrachtung, Punkt 1
« Antwort #19 am: 20. Januar 2017, 14:33:47 »
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7. Betrachtung
Gefühle eines Sterbenden, der sorglos und wenig auf den Tod bedacht war.
„Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben, und nicht leben."
(Isaias 38,1)
 
1. Punkt
Stelle dir vor, du wärest bei einem Kranken, der wenige Stunden mehr lebt. O armer Kranker! Schaue, wie er von Schmerzen, Ohnmächten, Beklemmungen der Brust, Atemlosigkeit, von kaltem Schweiße beschwert, und außer Sinnen ist, daß er wenig fühlen, empfinden, hören und reden kann. Doch die größte von seinen Armseligkeiten ist, daß er, obgleich dem Tode schon nahe, anstatt auf die Seele und auf die Vorbereitung zur Rechenschaft für die Ewigkeit zu denken, nur auf Ärzte und auf Mittel zur Wiedergenesung oder auf Befreiung der ihn tötenden Schmerzen bedacht ist. „Nichts genügt ihm, als auf sich zu denken," sagt der heilige Laurentius Justinianus in der Rede über Sterbende dieser Art. Wenigstens sollten ihn die Verwandten, die Freunde von der gefährlichen Lage in Kenntnis setzen, in der er sich befindet: doch nein, unter allen seinen Anverwandten und Freunden hat kein einziger den Mut, ihm den Tod anzukünden, und an den Empfang der heiligen Sakramente ihn zu erinnern; jeder weigert sich, es ihm zu sagen, um ihm nur keinen Verdruß zu machen. - O mein Gott! schon von jetzt an danke ich dir, daß du mir im Tode von meinen lieben Kongregations-Mitbrüdern wirst Beistand leisten lassen, denen dazumal an nichts anderem, als an meinem ewigen Heile gelegen sein wird, und die mir alle zu einem guten Tode verhelfen werden. Indessen, wenn ihm auch der Tod nicht angekündet wird, so sieht der Kranke doch seine Familie in Unruhe, er sieht, wie die Ärzte in ihrer Versammlung sich widerlegen, wie die Arzneimittel vermehrt, wie oft solche, und was für starke angewendet werden.

Der arme Kranke kommt in Verwirrung und Schrecken, bei den Anfällen der Furcht, der Gewissensbisse und des Mißtrauens, und sagt bei sich selbst: Ach! wer weiß, ob nicht schon das Ende meiner Tage angerückt ist? Was wird nun der Kranke dann erst für ein Gefühl haben, wenn er die Todesnachricht empfängt: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht leben! Welchen Kummer wird er haben, wenn er sagen hört: Herr, ihre Krankheit ist tödlich, sie müssen die heiligen Sakramente empfangen, mit Gott eins werden, und von der Welt Abschied nehmen. Von der Welt Abschied nehmen? Von diesem Hause, von diesem Landgute, von diesen Verwandten, Freunden, Gesellschaften, Spielen, Belustigungen? Ja, von allem! Schon ist der Notar gekommen und schreibt die Verlassenschaftsakte: Ich hinterlasse ..., ich hinterlasse ... Und was trägt man mit sich? Nichts anderes als einen elenden Lumpen, der in kurzem im Grabe mit vermodern wird.

O welche Schwermut und Verwirrung werden dem Sterbenden die Tränen der Hausleute und das Stillschweigen der Freunde verursachen, die in seiner Gegenwart schweigen und sich nicht zu sprechen getrauen! Noch größere Pein aber werden ihm seine Gewissensbisse machen, die er in diesem Sturme fühlen wird, wegen des bisher geführten ausschweifenden Lebenswandels, nachdem er so viele göttliche Stimmen und Ermahnungen, so viele Räte von den geistlichen Vätern erhalten, und so viele Vorsätze gemacht, aber entweder nie ausgeführt oder nachher wieder außer Acht gelassen hatte.

O ich armer Mensch! wird er sodann sagen: ich erhielt von Gott so viel Kenntnis, so viel Zeit, mein Gewissen zu ordnen und tat es nicht, und siehe, jetzt bin ich schon daran zu sterben! Was hätte es mir wohl gekostet, jene Gelegenheit zu fliehen, von jener Freundschaft mich zu trennen, oft zu beichten? Und hätte es auch sehr viel gekostet, so hätte ich dennoch alles tun sollen, um meine Seele, an der alles gelegen war, zu retten.

O hätte ich diesen dazumal gefaßten guten Entschluß ausgeführt! hätte ich das damals Begonnene fortgesetzt! wie zufrieden würde ich jetzt darüber sein! Allein ich tat es nicht und jetzt ist nicht mehr Zeit dazu. - Die Gefühle der Sterbenden, die bei Lebzeiten das Gewissen vernachlässigten, sind jenen der Verdammten ähnlich, die in der Hölle ihre Sünden, als Ursache ihrer Qual, aber ohne Nutzen und ohne Hoffnung bereuen.
 
Anmutungen und Bitten
Herr, welche Gefühle des Schmerzes würde ich haben, wenn mir in diesem Augenblicke die Nachricht von meinem ganz nahen Tode gebracht würde ? Ich danke dir, daß du mir dies Licht und diese Zeit gibst, in mich zu gehen. Nein, mein Gott! ich will dir nicht mehr entfliehen. Genug, daß du mir nachgegangen bist. Billigerweise soll ich jetzt fürchten, daß du mich verlassest, wenn ich widerstehe und mich dir nicht ergebe. Du gabst mir ein Herz, damit ich dich liebe, und ich machte so schlechten Gebrauch davon! Ich liebte die Geschöpfe und nicht dich, meinen Schöpfer und Erlöser, der du das Leben für mich hingabst! Anstatt dich zu lieben, habe ich dich so oft beleidigt, verachtet, dir den Rücken gekehrt! Ich wußte schon, daß ich dir durch jene Sünde eine große Beleidigung zufügen würde, und dennoch beging ich sie! Mein Jesus, ich bereue es; mir ist es von ganzem Herzen leid, ich will das Leben ändern. Ich verzichte auf alle Freuden der Welt, um dich zu lieben, um dir, o Gott meiner Seele, Freude zu machen. Du gabst mir große Beweise deiner Liebe; auch ich möchte dir, ehe ich sterbe, ein Zeichen meiner Liebe geben. Von nun an nehme ich alle Krankheiten, Kreuze, Verachtungen und Beleidigungen an, die mir die Menschen antun werden; gib mir Stärke, sie friedsam zu ertragen, ich will alle um deiner Liebe willen erdulden. Ich liebe dich, unendliche Güte, ich liebe dich über alle Güter. Gib mir mehr Liebe und Beharrlichkeit. - Maria, meine Hoffnung, bitte Jesum für mich!
GOTTES HANDELN IST IMMER LIEBE,
AUCH WENN WIR IHN NICHT VERSTEHN.

ÖFFNET AUGEN, OHREN, HERZ UND SEELE
FÜR GOTTES HERRLICHKEIT!

ANGEBETET SEI OHNE END JESUS CHRISTUS
IM ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT!

GLAUBEN IST MACHT DES GEISTES!

AVE MARIA,
VOLL REINHEIT UND
OHNE SÜNDE EMPFANGEN
BITTE FÜR UNS.

 

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