Autor Thema: Ein gutes und erfülltes neues Jahr  (Gelesen 13014 mal)

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Re: Ein gutes und erfülltes neues Jahr
« Antwort #50 am: 26. August 2017, 07:29:10 »
Ich bin so froh, dass auch ich mein Leben Jesus Christus gegeben hat, der allein mich retten kann.

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Re: Ein gutes und erfülltes neues Jahr
« Antwort #51 am: 02. September 2017, 22:06:51 »
Gottes Segen beim Zuschauen und ein offenes Hers für das was Gott dir durch den Beitrag Segen möchte. http://prisma.tv/2016/11/27/nach-wieviel-burn-ist-out-herausforderung-leben-23/

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Re: Ein gutes und erfülltes neues Jahr
« Antwort #52 am: 04. September 2017, 07:38:36 »
Wie der 15jährige Charles Spurgeon zu Gott findet. Aus diesem Jungen wurde der „Fürst der Prediger“.
Der Morgen des 6.Januar 1850 war sehr kalt und verschneit. Alles lag unter einer dichten, weißen Decke. Ein ungemütlicher Scheesturm setzte ein und keiner wusste, wie lange er anhalten würde. Es war Sonntag.
Der 15jährige Charles wollte wie immer den Gottesdienst besuchen. Normalerweise ging er mit seinem Vater zu der 15km weit entfernten Kirche. Aber heute hielt ihn das Wetter davon ab. Er beschloss, ausnahmsweise in den nahen Ort Colchester zu gehen. Unterwegs wurde der Schneesturm so heftig, dass Charles nicht weitergehen konnte. Er flüchtete in eine schmale Nebenstraße und fand dort eine kleine Methodistenkapelle. War das Zufall gewesen? Aber nein, es war Gottes Plan, dass Charles ausgerechnet diese Kapelle betrat. Charles hatte Platz genommen, aber der Prediger schien nicht zu kommen. Sicherlich wohnte er weiter entfernt, und die verschneiten Strassen hinderten ihn daran, pünktlich in der Kapelle zu erscheinen. Wer würde nun den Gottesdienst leiten? Endlich stand ein sehr hagerer Mann auf, ging nach vorne auf die Kanzel und begann zu predigen. Er sprach über den Bibeltext: „Seht auf mich, und ihr werdet gerettet!“ Der Mann hatte das Predigen nicht gelernt, und es fiel ihm sogar schwer, die Worte richtig zu betonen, aber das war nicht wichtig. Charles spürte, dass die Botschaft ganz besonders ihm galt, und hörte gespannt zu. Schon lange hatte er sich über das Evangelium Gedanken gemacht, und in diesem Moment spürte er in seinem Herzen ein Sehnen nach der Antwort auf die eine Frage: „Was muss ich tun, um errettet zu werden?“
Was der Prediger sagte, war sehr einfach. Zuerst sprach er über das Wort „seht“. Zu sehen sei ganz einfach, das könne sogar ein Kind. Dann brachte er es mit dem Wort „mich“ im Verbindung. Es hat keinen Wert, auf irgendjemand anderes zu sehen als auf den Herrn Jesus Christus. Sieh auf den Herrn, wie er am Kreuz hing, wie er starb und wiederauferstand und jetzt zur Rechten Gottes im Himmel thront. Nachdem der gute Mann etwa 10 Minuten über diesen Vers gesprochen hatte, wusste er anscheinend nicht mehr weiter.
Plötzlich richtete er seine Blicke auf Charles, der ganz allein unter der Empore der Kapelle sass und sagte: „Junger Mann, du siehst sehr unglücklich aus.“ Charles war darüber sehr erstaunt, aber schon sprach der Mann weiter: “ Und du wirst für immer unglücklich sein, wenn du meine Worte nicht befolgst. Junger Mann, sieh auf Jesus Christus. Du musst nichts weiter tun, als auf ihn zu sehen, und du wirst leben. “
Auf einmal sah Charles den Weg der Erlösung ganz klar vor sich. Im einfachen Glauben sah er auf zu Jesus Christus, nahm ihn als seinen Erlöser an und wurde errettet.
Bevor Charles Spurgeon mit 57 Jahren starb, verkündigte er das Evangelium Millionen von Menschen. Und durch seine Predigten führte er Tausende dazu, selbst auf den Herrn Jesus Christus zu sehen.
Ein sehr glücklicher Junge stapfte an diesem Sonntagmorgen durch den Schnee nach Hause. Charles wusste nun genau, was die Worte aus Ps. 51,9 bedeuten:
„Wasche mich, und ich werde weißer sein als Schnee!

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Re: Ein gutes und erfülltes neues Jahr
« Antwort #53 am: 09. September 2017, 08:11:57 »
Viele singen «Amazing Grace», aber kennen John Newton nicht:
John Newton wurde 1725 in London als Sohn eines Seemanns geboren. Kurz vor seinem 7. Geburtstag starb seine Mutter an Tuberkulose, die ihm viel von Gott erzählt hatte. Mit elf Jahren begleitete er seinen Vater das erste Mal auf hoher See und machte mit ihm sechs Schiffsreisen, bis sein Vater 1742 starb.
Newtons Vater hatte ihn in die Zuckerplantagen in Jamaika schicken wollen, aber Newton widersetzte sich und meldete sich für ein Handelsschiff auf dem Mittelmeer an. Als er Freunde besuchen wollte, wurde er jedoch gekidnappt und für die Royal Navy zwangsrekrutiert.
Nach einem Fluchtversuch, worauf die Todesstrafe stand, kam er gerade noch mit dem Leben davon, wurde ausgepeitscht und als Matrose degradiert.
Nach dieser Demütigung schmiedete Newton Mordpläne gegen den Kapitän und wollte danach über Bord springen. Er überlegte es sich jedoch anders und erholte sich körperlich und psychisch. Später, als er auf dem Weg nach Indien war, wechselte er auf ein Sklavenschiff, das nach Westafrika segelte. Das Schiff tauschte Waren gegen Sklaven in Afrika und brachte sie zu den Kolonien in der Karibik und nach Nordamerika. Doch Newton kam nicht mit der Schiffsmannschaft aus und wurde in Westafrika als Knecht eines Sklavenhändlers zurückgelassen.
Der Sklavenhändler gab ihn seiner Frau, die ihn wie die anderen Sklaven misshandelte. Er war sogar niedriger als die Sklaven und bekam das Essen von ihnen. So erlebte Newton am eigenen Leib, wie schwer es war, Sklave zu sein.
1748 rettete ihn ein Kapitän, der von Newtons Vater gebeten worden war, ihn zu suchen. So kam John Newton zurück auf das Handelsschiff «Greyhound» in England. Später wurde er Kapitän auf einem Sklavenschiff.
Als er eines Tages auf dem Heimweg war, geriet das Schiff in einen heftigen Sturm, der viele Menschen an Bord das Leben kostete. In seiner Verzweiflung betete Newton zu Gott und erlebte seine «grosse Erlösung », wie er sagte. Auf wunderbare Weise schaffte er es, das Schiff mehrere Tage sicher durch den Sturm zu führen – angekettet, damit er nicht von Bord geschleudert wurde. Newton erlebte dies als «erstaunliche Gnade» («Amazing Grace») und dankte Gott für seine Rettung.
Trotz dieser Erfahrung arbeitete er weiterhin als Kapitän auf Sklavenschiffen, allerdings mit dem Ziel, die Sklaven humaner zu behandeln.
In Westafrika bekam er eines Tages heftiges Fieber. Da wurde ihm bewusst, dass er nicht wirklich mit Gott gelebt hatte. So vertraute er sein Leben Jesus Christus an. Er bat Gott, sein Schicksal in die Hand zu nehmen und fühlte sich zum ersten Mal wirklich versöhnt mit Gott.
Im Jahr 1750 heiratete Newton seine Jugendfreundin, verliess 1755 das Schiff und begann, im Hafen von Liverpool zu arbeiten. Dort lernte er den Erweckungsprediger George Whitefield kennen. Von ihm und John Wesley, Gründer der Methodisten, lernte er viel und studierte Griechisch und Hebräisch. 1764 wurde Newton zum anglikanischen Priester ordiniert.
Seine Gottesdienste waren so gut besucht, dass die Kirche ausgebaut werden musste. In dieser Zeit schrieb Newton viele Kirchenlieder und Briefe. Später begann er, sich für die Abschaffung des Sklavenhandels einzusetzen. Er inspirierte u.a. den jungen William Wilberforce, später eine der Schlüsselfiguren bei der Abschaffung des Sklavenhandels. Newton predigte bis zum Ende seines Lebens, auch noch als er blind wurde. Kurz vor Weihnachten 1807 starb er – mit der Gewissheit, dass die «erstaunliche Gnade ihn nach Hause führen» würde.

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Re: Ein gutes und erfülltes neues Jahr
« Antwort #54 am: 10. September 2017, 07:40:41 »
Eine Geschichte von Alicia die mich berührte. Sie erzählt folgendes...

Als das 18-jährige Mädchen sich Heroin spritzte, war ihr nicht bewusst, dass sich in diesem Moment ihr ganzes Leben verändern wird. Nicht im Traum dachte sie daran, dass sie sich mit dem todbringendem AIDS-Virus angesteckt hat. Dieses Mädchen war ich. Jung, naiv und schon seit zwei Jahren auf der Drogenszene.
Was habe ich in Drogen gesucht? Freiheit und ein sinnvolleres Leben als ich bisher gekannt habe. Doch ich hatte mein ganzes Leben schon verspielt. HIV-Positiv und es war nur eine Frage der Zeit bis der Tod mein junges Leben beenden würde. Ich hatte bereits schon resigniert, aber wie durch ein Wunder bekam ich neuen Lebensmut und mir war klar: Ich muss von dieser Drogenszene weg!
Dieser Gedanke verfolgte mich und wie durch eine unsichtbare Hand geführt verließ ich Madrid, meinen Geburtsort, und landete durch unerklärlichen Zufällen in der der Schweiz. Ich war einsam, über AIDS machte ich mir keine Gedanken, Probleme ertränkte ich in Alkohol und Drogen. Es war irgendwie ein hoffnungsloser Kampf…
Heute lebe ich – trotz AIDS! Mein Leben ist sogar noch viel reicher geworden als vor meiner Krankheit. Wie ist das möglich? Wie ist es dazu gekommen? In der Schweiz habe ich Leute kennen gelernt, die genau das hatten, was ich mir immer wünschte: Sie hatten wahren Sinn im Leben.
Ich war überrascht: diese Leute hatten einen Frieden, den ich nicht kannte, hatten eine Freude, die von innen kam, brauchten keine Drogen und Alkohol, um glücklich zu sein und Probleme zu überwinden. Sie hatten keine Notwendigkeit, die Realität zu verdrängen. Sie hatten eines gemeinsam. All diese Leute lasen die Bibel und redeten oft über Jesus. Ich wollte ihr Geheimnis lüften und so fing ich an die Bibel zu lesen. Ich war von der Kraft dieses alten Buches überrascht, es sprach direkt zu meinem Herzen und auf einmal wurde mir bewusst, dass ich vor Gott schuldig bin, eines Tages vor seinem Richterstuhl erscheinen muss und dieses Gerichtsverhandlung nicht überleben würde. Und auf einmal wurde mir noch etwas klar, dass meine Sünden, die ich begangen hatte und mit mir herum trug, ein größeres Problem waren als der todbringende HI-Virus. Doch ein Bibelvers gab mir ganz neue Hoffnung: "Wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind, wie Schnee sollen sie weiß werden. Wenn sie rot sind wie Purpur, wie Wolle sollen sie werden." Völlige Vergebung? Eins war mir auf der Stelle klar: Das brauche ich und das muss ich haben!
Aber wie kann ich diese Vergebung bekommen? – fragte ich einen Freund. Er hat mir mit viel Verständnis erklärt, dass Jesus mit seinem Tod am Kreuz für meine Sünden bezahlt hat. Die Vergebung war ein Geschenk und konnte nicht verdienen werden. Man konnte sie nur dadurch empfangen, indem man zu Jesus kommt und ihm seine Sünden sagt und ihn dann bittet in sein Leben zu kommen. In dieser Nacht bat ich Jesus um Vergebung, ich vertraute IHM mein Leben an und ich wollte wirklich, dass Jesus mein Leben neu führt.
Herr Jesus, danke dir, dass du für mich gestorben bist, vergib mir meine Sünden und komm in mein Leben, nimm du es in deine Hand! Ungefähr so war das was ich zu Jesus sagte und etwas unglaubliches geschah: bevor ich schlafen ging hatte ich einen Frieden und eine Freude im Herzen, die ich vorher nicht kannte. Ich hatte Frieden mit Gott gefunden.
Bin ich von AIDS geheilt worden? Nein, aber ich hab das Leben gefunden – ein Leben, das stärker ist als AIDS! Mittlerweile bin ich einer der Ältesten AIDS-Infizierten in Europa, lebe in der Schweiz und habe mit meinem lieben Mann durch Gottes Hand zwei gesunde Kinder zur Welt bringen dürfen.
Jesus gibt mir täglich die Kraft zu leben, und später für immer bei IHM.
Ich hoffe, dass du Jesus auch noch kennen lernst, auch wenn du nicht HIV-Positiv bist. Er kann dich von dem tödlichen Virus der Sünde heilen und ewiges Leben geben. Gott segne dich! Alicia

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Re: Ein gutes und erfülltes neues Jahr
« Antwort #55 am: 10. September 2017, 16:55:18 »
Gestern Abend haben wir die Sendung  anschauen und uns sehr gefreut was Gott im Leben von der Frau gewirkt hat. Vielleicht siehst du dir das Zeugnis auch an? Gott Segne dich dabei.


Offline amos

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Re: Ein gutes und erfülltes neues Jahr
« Antwort #56 am: 11. September 2017, 15:50:21 »
Dein Beitrag, liebe Alicia, hat mich sehr berührt!

Drogen und Alkohol haben Dir Deine Krankheit gebracht. Dadurch hast Du  den Frieden  und die  Liebe Gottes in Deinem Herzen erfahren. Du hast die Türe Deines Herzens Deinem Heiland Jesus Christus geöffnet. Er wird Dich heilen und zu Dir in seiner unendlich großen Liebe und Barmherzigkeit sagen: Dein Glaube hat Dich gesund gemacht.

Es grüßt Dich herzlich und wünscht Dir Gottes Segen,
Dein Bruder im Glauben, amos
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
1. Joh. 4.16

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Re: Ein gutes und erfülltes neues Jahr
« Antwort #57 am: 12. September 2017, 11:50:18 »
Kennst du die wahre Liebe, die Gott uns Menschen schenken möchte, wenn wir ihm unser Leben geben und Jesus Christus annehmen als unsern Erlöser von unsern Sünden und als Herr dem wir die Führung unserer Leben abgeben?

Liebe ist geduldig,
Liebe ist freundlich.
Sie kennt keinen Neid,
sie spielt sich nicht auf,
sie ist nicht eingebildet.
Sie verhält sich nicht taktlos,
sie sucht nicht den eigenen Vorteil,
sie verliert nicht die Beherrschung,
sie trägt keinem etwas nach.
Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht,
aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit.
Alles erträgt sie,
in jeder Lage glaubt sie,
immer hofft sie,
allem hält sie stand.
Die Liebe vergeht niemals.

Was ist, wenn du diese Liebe nicht hast?

Wenn ich in Sprachen rede, die von Gott eingegeben sind – in irdischen Sprachen und sogar in der Sprache der Engel – , aber keine Liebe habe, bin ich nichts weiter als ein dröhnender Gong oder eine lärmende Pauke.

Wenn ich prophetische Eingebungen habe, wenn mir alle Geheimnisse enthüllt sind und ich alle Erkenntnis besitze, wenn mir der Glaube im höchsten nur denkbaren Maß gegeben ist, sodass ich Berge versetzen kann – ´wenn ich alle diese Gaben besitze,` aber keine Liebe habe, bin ich nichts.

Wenn ich meinen ganzen Besitz an die Armen verteile, wenn ich sogar bereit bin, mein Leben zu opfern und mich bei lebendigem Leib verbrennen zu lassen, aber keine Liebe habe, nützt es mir nichts.

Nach 1Korinther 13 www.fitundheil.ch/treu

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Re: Ein gutes und erfülltes neues Jahr
« Antwort #58 am: 12. September 2017, 21:44:28 »
Eben sahen wir den Beitrag und sind sehr berührt was die Menschen in Nordkorea durchmachen müssen, und wie Christen bereit sind auch für Jesus Christus zu sterben.

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Re: Ein gutes und erfülltes neues Jahr
« Antwort #59 am: 15. September 2017, 07:35:08 »
Die Reisschale, die nicht leer wurde
(Eine wahre Geschichte.)
Drei Kinder stehen an eine Mauer gepreßt. Mit erhobenen Armen. Erwachsene, Männer und Frauen, schlagen brutal auf sie ein. "Sagt endlich, daß Gott nicht existiert!" Nur die paar Worte. "Seid doch nicht so verstockt!" schreien sie die Kinder an. Aber diese weinen nur still vor sich hin. Wieder schlagen die Erwachsenen zu, doch die einzige Antwort sind Schmerzenslaute der Kinder. Die grausame Mißhandlung bewirkt nichts. Die Kinder weigern sich, ihrem Glauben abzusagen. "Genug. Wir geben ihnen einen Tag Bedenkzeit", sagt der kommunistische Distriktfunktionär. Die Kinder, zwei Knaben und ein Mädchen, der Älteste nicht über zehn Jahre, brechen erschöpft zusammen und schleppen sich mühsam ins Haus ihrer Eltern. Ihre Kleider sind zerfetzt, Arme und Beine mit Striemen und Wunden bedeckt.
Die Männer und Frauen kehren an ihre Arbeit zurück, kopfschüttelnd, denn sie können die Sturheit der Kinder, die schon so ganz dem Einfluß ihrer christlichen Eltern "erlegen" sind, nicht verstehen. Einige haben Erbarmen, halten es aber im Eigeninteresse für nötig, dem Befehl des Offiziers zu gehorchen. Wer sich den Ideen des großen Mao nicht unterwirft, landet früher oder später im Gefängnis. Wie die Eltern dieser Kinder, ihre Nachbarn.
An jenem Morgen waren der Vater der Kinder, ein prominanter Mann, Lehrer an der größten Schule der Stadt, und die Mutter, beide Säulen der christlichen Gemeinde des Bezirkes, abgeführt und ins Gefängnis gebracht worden. Der gesamte Hausrat wurde beschlagnahmt, sogar das wenige Bargeld verschwand in der Taschen der Soldaten. Und nun standen die Kinder allein da. Ein älterer Bruder war bereits früher in die Hände der Revolutionäre gefallen und als Folge von Mißhandlungen gestorben. Auch er hatte es schon in jungen Jahren abgelehnt, seinen glauben zu verleugnen.
Nach der grausamen Behandlung der Kinder wurde es jedermann bei Strafe verboten, das Haus zu betreten und irgendwelche Hilfe zu bringen. Was sollte nun aus den Kindern werden? Das einzig Eßbare, das ihnen geblieben war, bestand aus einer kleinen Schale Reis. Es würde ihre letzte Mahlzeit sein. Doch trotz allem glaubten sie fest, daß Jesus ihnen ganz nahe sei. Plötzlich rief Dua, der Älteste, während sich seine Stimme vor Aufregung fast überschlug: "Kommt ganz schnell her und seht euch das an!"
Voll Staunen schauten sie in die Reisschale: sie war wieder voll! Für heute abend hatten sie genug zu essen. Aber nicht nur das: Von jetzt an, bis ihre Mutter nach Monaten aus dem Gefängnis entlassen wurde, füllte sich die Schale. Ohne menschliches Zutun. Immer wieder neu. Gott rettete das Leben der Kinder durch ein Wunder. Monatelang kochten sie täglich ihre Mahlzeit vom gleichen Reis.
Diese erstaunliche Geschichte erzählte Dua selbst meinem Freund Jan. Er ist inzwischen 20 Jahre alt.
Der Vater der Familie ist erst seit kurzem wieder in Freiheit. Jahre verbrachte er in Arbeitslagern, wo man ihn fast jede Nacht verhörte. Er hat seinen Glauben bewahrt. "Und wenn ihr mich tötet, werde ich meinen Herrn Jesus nicht verleugnen", entgegnete er auf all die grausame Versuche, ihn von seiner Überzeugung abzubringen. Seine Frau war dreimal im Gefängnis. Doch jedesmal kehrte sie mit größerer Liebe und Hingabe an ihren Herrn zurück. Gott machte diese Frau zu einem Zeugnis für alle und ließ sie in den verschiedensten Umständen seine Wunder erfahren.
Die Reisschale, die nicht leer wurde. Waldemar Sardaczuk. Gottes Chinesen. Literaturdienst AVC, 1986.

 

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