Autor Thema: Neurolinguistisches Programmieren (NLP) in den Medien  (Gelesen 1518 mal)

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Hector

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Neurolinguistisches Programmieren (NLP) in den Medien

http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage.html

Externer Link http://www.zeit-fragen.ch/

Zitat:

Artikel 6: Zeit-Fragen Nr.26 vom 27.6.2005

Manipulation durch Sprache
von Dr. phil. Judith Barben, Psychologin FSP und
Psychotherapeutin APP1

Vor zwei Jahren sass ich neben Professor Dr. iur. Hans
Ulrich Walder-Richli in der «Arena»-Sendung zur Armee
XXI.2 Schräg gegenüber posierten Bundesrat Samuel
Schmid und sein Gefolge. Ich konnte deren dreiste
Unwahrheiten kaum ertragen. Nach einer Weile flüsterte
Professor Walder mir zu: «Ist Ihnen schon aufgefallen,
welche Worte Bundesrat Schmid am häufigsten braucht?
Glaubwürdigkeit und glaubwürdig.»

Das war eine wichtige Beobachtung. Sie wirft ein Licht
auf die Tatsache, dass unsere Bundesräte von ihren
Spin-doctors daraufhin geschult werden, ihren Aussagen
stets den richtigen «Spin» (Dreh)3 zu geben. Der Herr
Bundesrat wusste, worauf es ankam: Auf keine Frage
inhaltlich eingehen, immer dieselben Behauptungen
wiederholen und diese ständig mit der Worthülse
«glaubwürdig» garnieren.

An einer Medienkonferenz zur Armee XXI sagte Schmid:
«Die Behauptung, wir wollten in die Nato», ist «reine
Phantasie und an Einfallslosigkeit nicht zu
überbieten. [...] Eine Lüge bleibt eine Lüge, auch
wenn man sie hundertmal wiederholt.»4 Er beteuerte,
die Neutralität und der Verfassungsauftrag würden
gewahrt und das Milizprinzip sogar verstärkt.

Heute wird immer offensichtlicher, wie dreist der
Bundesrat uns damals hinters Licht geführt hat: Weder
der Verfassungsauftrag zur Landesverteidigung noch das
Milizprinzip werden gewahrt, und inzwischen gibt das
VBS selbst bekannt, dass ein Zusammenlegen unserer
Armee mit der Nato in den Bereichen Ausbildung und
Rüstung geplant ist. Damals diffamierte der Bundesrat
diejenigen, die solche Zusammenhänge aufzeigten, als
Lügner.

Ist das ein Beispiel für sprachliche Manipulation? Was
ist der Unterschied zur Lüge? Ich will dazu den
Philosophen Josef Pieper zu Wort kommen lassen. In
seinem bemerkenswerten Vortrag von 1964, «Der Verderb
des Wortes und die Macht»,5 hat Pieper auf den
unauflöslichen Zusammenhang zwischen Sprache und
Wahrheit hingewiesen. Wahrheit ist nichts anderes als
der Bezug zur Realität, sagt Pieper. Wenn die Sprache
sich nicht um Wahrheit kümmert, wird sie zum
gefährlichen Machtinstrument.

Pieper rollt seine Gedanken anhand der
Auseinandersetzung von Sokrates und Platon mit den
Sophisten auf. Diese hatten die Technik der politisch
einflussreichen Redekunst im antiken Griechenland zur
höchsten Raffinesse entwickelt, kümmerten sich aber
nicht um den Wahrheitsgehalt dessen, was sie sagten.
Mit ihrer Rhetorik konnten sie für die schlimmsten
Dinge gute Gründe finden. Sokrates und Platon
kritisierten die Sophisten als gefährliche
Wortkünstler. Für Pieper ist das Schlimme an der
Sophistik, dass sie die Würde des Wortes verderbe.

Worin besteht denn die Würde des Wortes? Sie liegt
nach Pieper darin begründet, dass die Sprache nichts
Spezielles ist, sondern das Medium unserer gemeinsamen
geistigen Existenz schlechthin. Im Wort trägt sich
menschliches Dasein zu. Die Errungenschaft und Würde
des menschlichen Wortes liegt im Bezug der Sprache zur
Realität und zum Mitmenschen: Man spricht, um etwas
Wirkliches kenntlich zu machen für einen anderen.
Einem anderen soll etwas Wirkliches vor Augen gebracht
werden. Diese beiden Aspekte von Sprache, ihr
Realitätsbezug und ihr Mitteilungscharakter, sind zu
unterscheiden, aber nicht voneinander zu trennen.

Was geschieht, wenn der Mensch lügt? Pieper zeigt auf,
dass durch die Lüge beide Aspekte von Sprache zerstört
werden, sowohl ihr Realitätsbezug als auch ihr
Mitteilungscharakter. Die Lüge ist, genau genommen,
keine Mitteilung. Warum? Wenn sich die Rede des
Menschen nicht mehr nach den Sachen richtet, wenn der
Bezug des Wortes zur Wirklichkeit aufgelöst ist, wird
gleichzeitig auch der Mitteilungscharakter der Sprache
zerstört, denn der andere wird nicht mehr als
gleichwertiger Partner anerkannt; er wird zum Objekt,
das durch Sprache in eine bestimmt Richtung gelenkt
oder zu einer bestimmten Handlung gebracht werden
soll. Es handelt sich um ein partnerloses Reden. Das
Wort wird zum Mittel, um den anderen zu manipulieren.
Dessen Würde wird verletzt. Er soll wie ein Instrument
zur Funktion gebracht werden. Der gleichwertige Bezug
zum anderen fehlt. Deshalb ist die Lüge keine
Mitteilung im eigentlichen Sinne.

Durch die sophistische Gleichgültigkeit gegenüber der
Wahrheit findet also nach Pieper eine zweifache
«Korrumpierung des Wortes» statt: «Verderb des
Realitätsbezuges» und «Verderb des
Mitteilungscharakters».

Spin-doctors kosten Steuerzahler Millionen
Auch heute haben wir es mit Sophisten zu tun. Es sind
die Spin-doctors, die im Integrationsbüro und anderen
Propagandaabteilungen der Bundesbehörden sowie in den
Kampagnenbüros von Economiesuisse sitzen. Sie werden
«Kommunikationsspezialisten» genannt, sind
sozialwissenschaftlich und kommunikationstheoretisch
hoch geschult, und ihr Geschäft ist die «politische
Kommunikation». Allein der Bund beschäftigt 432 solche
«Kommunikationsfachleute» für jährlich 80 Millionen
Franken. 220 von ihnen befassen sich ausschliesslich
mit sogenannter «Öffentlichkeitsarbeit».6 In ihren
Büros wird der sich nicht um Wahrheit scherende
Wortgebrauch immer weiter ausgefeilt, um planmässig
verdeckte politische Ziele zu erreichen. Solcher
Missbrauch ist laut Pieper nicht nur falsch, sondern
«schlecht, minderwertig, miserabel, schändlich,
unheilvoll: grundschlecht!»7

Besonders heimtückisch ist die Lüge, wenn sie nicht
nur praktiziert, sondern zudem noch dem anderen
unterstellt wird - wie im erwähnten Beispiel der
«Arena»-Sendung. Kürzlich war dasselbe Verhalten bei
Vertretern der Grossfinanz zu beobachten:
Economie-suisse-Präsident Ueli Forster und
Grossbank-Chef Marcel Ospel verbreiteten die absurde
Behauptung, die Schengen/Dublin-Abkommen der Schweiz
mit der EU würden die Sicherheit erhöhen und
Arbeitsplätze schaffen. Alle gegenteiligen Aussagen
seien «falsche Informationen» und «Unwahrheiten»,
sagten sie, «Lügen können wir nicht unbeantwortet
lassen».8 Economiesuisse ist die Frontorganisation der
Grossfinanz und setzte ein Budget von mehreren
Millionen Franken für die Pro-Schengen/Dublin-Kampagne
ein.

Für Pieper ist die Auseinandersetzung von Platon und
Sokrates mit den Sophisten ein Modellfall. Es spreche
vieles für die Vermutung, meint er, dass Platon und
Sokrates in der Sophistik eine Gefährdung erkannt und
beim Namen genannt haben, die das Leben des Geistes
und der Gesellschaft zu jeder Zeit bedroht, eine ewige
Versuchung gewissermassen, welcher Widerstand zu
leisten der geschichtliche Mensch seit eh und je
aufgefordert gewesen ist und auch in Zukunft
aufgefordert bleibt.

Ist die Sprache einmal prinzipiell neutralisiert gegen
die Wahrheitsnorm, dann ist sie das zubereitete
Werkzeug, das nur darauf wartet, von einem Machthaber
in die Hand genommen und als Propaganda für beliebige
Gewaltzwecke eingesetzt zu werden. Darin sieht Pieper
die grosse Gefahr der sophistischen Korrumpierung der
Sprache. Zur Propaganda gehöre immer auch «das Element
der Drohung» mit all ihren Formen und Graden der
Diffamierung, der öffentlichen Belächelung und des
Übergangenwerdens. Die Meisterschaft bestehe darin,
sagt Pieper, die Drohung nicht nackt hervortreten zu
lassen, sondern sie zu verhüllen. Sie bleibe zwar
durchaus wahrnehmbar, das soll sie auch, aber zugleich
werde es dem Bedrohten leicht gemacht zu glauben, er
tue, indem er sich einschüchtern lässt, in
Wirklichkeit das Vernünftige und Richtige und übrigens
auch das, was er sowieso selbst tun wollte.

Einschüchterung der Stimmbürger
Kommt uns nicht auch das sehr bekannt vor? So rief
Bundesrat Deiss an einer CVP-Versammlung drohend in
den Saal: «Fort mit den Protektionisten, den
Barrikadeuren und Betonneuren: Ich will eine CVP, die
mich unterstützt.»9 Mit solchen Drohungen soll der
Stimmbürger eingeschüchtert werden, damit er Verträgen
zustimmt, die - zum Schaden der Bürger - der
Grossfinanz mehr Profite verschaffen. Mit
manipulierten Argumenten sollen alle Dämme gegen die
Globalisierung niedergerissen werden. Bundesrätin
Calmy-Rey behauptete in einem Interview, dass im Falle
eines Nein der Stimmbürger zu Schengen/Dublin und zur
erweiterten Personenfreizügigkeit neue Verhandlungen
mit der EU unter erschwerten Bedingungen, nämlich «mit
einem Messer an der Kehle und einem Dolch im Rücken»
geführt werden müssten.10 Professor Walder entlarvte
diese Drohung als Propagandalüge, indem er Frau
Calmy-Rey schriftlich anfragte, ob entsprechende
Drohungen seitens der EU vorliegen würden. Er erhielt
nur eine ausweichende Antwort.

Im Missbrauch der Sprache zur Lüge und Propaganda
sieht Pieper eine untergründige Vorbereitung der
Tyrannei. Er stellte die These auf, dass man an der
sophistischen Manipulation der Sprache die «latente
Virulenz des totalitären Giftstoffes» geradezu ablesen
könne. Bevor die Tyrannei für jedermann sichtbar
zutage trete, beginne sie nämlich weit weniger
alarmierend in jenem kaum wahrnehmbaren Augenblick, da
das Wort seine Würde verliere. Mit diesen
grundlegenden Gedanken zeigt uns der Philosoph auf,
wie eng Sprache, Wahrheit und politisches Klima
zusammenhängen. Machthaber sind noch nie ohne
Manipulation und Propaganda ausgekommen. Sie
instrumentalisieren dafür auch die Medien.

Deshalb ist es so wichtig, über eigene unabhängige
Zeitungen und Publikations-organe zu verfügen. Und
deshalb ist auch die Eidgenössische Volksinitiative
«Volks-souverä-ni-tät statt Behördenpropaganda» so
dringend und unentbehrlich. Sie erfasst zwar nur einen
Teil, aber einen äusserst wichtigen Teil des Problems:
die Behörden-propaganda. Die Propaganda durch die
Medien und die Grossfinanz ist damit noch nicht
thematisiert. Doch die Behördenpropaganda ist
besonders heimtückisch und verfassungs-widrig, weil
die Steuergelder aller Bürger für einseitige
Propaganda missbraucht werden und weil viele Menschen
den Behörden immer noch vertrauen und von ihnen -
eigentlich zu Recht - erwarten, dass sie im Sinne des
Gemeinwohls handeln.

Zum Arsenal der Spin-doctors zählen auch die
Sozialwissenschaften. So wird die Psychologie,
eigentlich ein wertvolles Mittel der Hilfeleistung,
von ihnen als Instrument der Manipulation missbraucht.
Besonders verbreitet ist eine aus Amerika stammende
Psycho-technik, das «Neurolinguistische
Programmieren».11 Dessen Vertreter bezeichnen ihre
Technik als eine «Sammlung höchst wirksamer
Kommunikations- und Ver-än-der-ungs-techniken»,12 mit
denen sie angeblich, «die Persönlichkeit auf Wunsch
bis in den Kern der Identität hinein» verändern
können.13

Neurolinguistisches Programmieren statt Sachargumenten

Das Neurolinguistische Programmieren wurde aus der
Hypnose entwickelt und zielt darauf ab, mittels
«hypnotischen Worthülsen» unbewusste Reaktionen und
Prozesse beim Menschen in Gang zu setzen. Der Name
Neurolinguistisches Programmieren setzt sich aus den
Elementen «neuro», «linguistisch» und «programmieren»
zusammen. «Neuro» meint die Wahrnehmung,
«linguistisch» die Sprache, und mit «Progammieren» ist
das Umprogrammieren unbewusster Verhaltensmuster
gemeint. Mit diesen Elementen arbeitet das
Neurolinguistische Programmieren. Man will den
Menschen auf verschiedenen Wahrnehmungskanälen
beeinflussen, vor allem mittels sprachlicher
Botschaften, um ihn auf unbewusster Ebene
umzuprogrammieren.

Zwei wichtige Grundannahmen des Neurolinguistischen
Programmierens sind erstens: Die Realität ist nicht
wichtig, da jeder Mensch seine eigene Realität hat;
und zweitens: Die Sprache ist nicht als Mittel der
Verständigung zu benutzen, sondern als Mittel der
Beeinflussung.

Im Neurolinguistischen Programmieren hat die Sprache
die Aufgabe, den Menschen abzulenken und in Stimmungen
zu versetzen, «quasi mit Schallwellen» zu
manipulieren, und nicht, sich mit ihm über etwas
Reales zu verständigen.14 Das erinnert an die antiken
Sophisten.

Eine häufig angewandte Technik des Neurolinguistischen
Programmierens ist das «Reframing».15 Reframing
heisst: «Etwas in einen neuen Rahmen stellen». Mit
dieser Technik wird Begriffen, die ursprünglich eine
positive Bedeutung und einen positiven Gefühlston
hatten, eine völlig andere Bedeutung unterlegt. Der
positive Gefühlston der ursprünglichen Bedeutung wird
jedoch automatisch auf den neuen Zusammenhang
übertragen.

Diese Technik kommt zur Anwendung, wenn Bundesrat
Deiss ins Publikum ruft: «Mehr Wachstum [für die
Schweizer Wirtschaft] ist das vordringlichste Ziel der
schweizerischen Innen-politik» - «Packen wir die
Chance!»16 Hier verwendet Deiss, angeleitet von seinen
Spin-doctors, die Begriffe «Wachstum» und «Chance» als
hypnotische Worthülsen, um die Erweiterung der
Personenfreizügigkeit mit einem positiven und
angenehmen Gefühlston zu koppeln.

Was wir von bundesrätlichen Versprechen vor
Abstimmungen zu halten haben, wissen wir inzwischen.
So versprach Bundesrat Leuenberger im Jahr 2000, dass
sich der Schwerverkehr infolge der bilateralen
Verträge I bis ins Jahr 2009 halbieren würde. In
Wirklichkeit ist der Schwerverkehr seither permanent
angestiegen, von damals unter einer Million auf heute
bereits 1,3 Millionen Lastwagen, die pro Jahr durch
unser Land donnern.

Im Hinblick auf die bevorstehende eidgenössische
Abstimmung vom 25. September 2005 über die Ausdehnung
der Personen-frei-zügig-keit gaukelt man uns mit
hypnotischen Worthülsen wie «Aufschwung für
Arbeits-plätze» und «Neue Exportmärkte in den neuen
EU-Ländern» rosige Zukunftsaus-sichten vor.17
Natürlich wissen auch die Befürworter, dass das alles
nicht stimmt. Auch sie wissen, dass die neuen
EU-Länder gigantische Arbeitslosenquoten haben und
dass die erweiterte Personenfreizügig-keit zur Zunahme
der Arbeitslosigkeit auch bei uns und zu massivem
Lohndumping führen würde. Mit sprachlicher
Manipulation versuchen sie, uns über diese Realitäten
hinwegzutäuschen, denn sie verfolgen andere Ziele. Es
geht ihnen darum, für das global operierende Kapital
alle Markthemmnisse wegzuschaffen, zum Schaden von uns
Bürgern.

Doch, um mit Abraham Lincoln zu sprechen: «Für eine
gewisse Zeit kann man alle Leute hinters Licht führen
und einige Leute kann man für immer hinters Licht
führen, aber niemals kann man alle Leute für immer
hinters Licht führen.» (You can fool all the people
some of the time, and some of the people all of the
time, but you cannot fool all the people all the
time.1

1 Der Artikel basiert auf einem Referat der Autorin am
6. Felsenegg-Essen auf Schloss Wartensee (Schweiz) am
18. Juni 2005

2 Die «Arena»-Sendung wird jeweils am Freitagabend vom
Schweizer Fernsehen DRS zu verschiedenen -politischen
Themen ausgestrahlt, vor Abstimmungen oft zu
Abstimmungsthemen. Das Sendegefäss gilt als politische
«Diskussions»-Sendung, ist aber ein hektischer und
polemischer Hickhack; Meinungen prallen aufeinander,
keine Frage wird inhaltlich geklärt, oft fehlt jeder
Bezug zur Realität. Angeblich sind jeweils beide
Seiten einer kontroversen Frage vertreten. In
Wirklichkeit wählt das Fernsehen DRS die Teilnehmer
sowie die Statisten und Claqueure in den hinteren
Rängen willkürlich aus. Der «Arena»-Moderator, von
einer nicht sichtbaren Person per Ohrhörer gesteuert,
erteilt einzelnen Teilnehmern das Wort oder schneidet
es ihnen ab. Viele kommen nie zu Wort. Der Moderator
bestimmt, ob auf eine Frage eingegangen wird oder
nicht. Oft werden Gesichter einzelner Teilnehmer
eingeblendet, die unwillig den Kopf schütteln,
zustimmend nicken oder hämisch lachen - je nachdem,
welcher «Spin» der Sendung gege-ben werden soll (vgl.
nächste Fussnote). Viele Menschen sind nach dem
Anschauen der «Arena»-Sendung verwirrt und
verunsichert und haben auf ihre Fragen keine Antwort.
Auf Grund des hektischen Durcheinanders wird die
«Arena» im Volksmund oft «nationale
Hackfleischsen-dung» genannt.

3. Der Begriff «Spin» ist aus dem Tennissport
entlehnt. Ein geübter Spieler kann, um den Gegner zu
täuschen, beim Schlagen den Ball mit einer kaum
wahrnehmbaren Bewegung in Rotation versetzen, so dass
dieser nach dem Aufprall in eine völlig unerwartete
Richtung springt.

4 Medienkonferenz Abstimmungskampagne,

17. Februar 2003

5 Joseph Pieper: Missbrauch der Sprache - Missbrauch
der Macht. Zürich 1970

6 Sabine Lüthi: Und wieder zwei Frontenwechsel.
«Tages-Anzeiger», 26.4.2001. Otfried Jarren: Soll und
Grenzen der Staatsinformation. Politische
Kommunikation als staatspolitische Aufgabe. «Neue
Zürcher Zeitung», 4.2.2005

7 Joseph Pieper. A.a.O., Seite 19

8 SonntagsZeitung, 29.5.2005 und Externer Link
www.news.ch 29.5.2005

9 Delegiertenversammlung der CVP. Vgl. «Aargauer
Tagblatt», 7.2.2005

10 «Tages-Anzeiger», 21.3.2005

11 Das Neurolinguistische Programmieren, kurz NLP,
wurde von den Amerikanern Richard Bandler und John
Grinder entwickelt. Vgl. dazu Judith Barben: Die
Psychologisierungsfalle - ein «dirty trick» der
«Spin-doctors». Zeit-Fragen, 12.2.2001. Dies.: Von
Machiavelli bis zum Neurolinguistischen Programmieren.
Zeit-Fragen, 28.1.2002. Dies.: Neurolinguistisches
Programmieren statt Wissenschaft. Bergier-Bericht
verrät Handschrift der Spin-doctors, Teile I und II.
Zeit-Fragen, 24.6.2002 und 1.7.2002

12 Thies Stahl: Neurolinguistisches Programmieren
(NLP). Was es kann, wie es wirkt und wem es hilft.
Mannheim 1992, S. 13

13 Thies Stahl, zitiert in: Kobler Hans Peter. Neue
Lehrer braucht das Land - Kommunikation & Lernen.
Paderborn 1995, S. 20

14 Thies Stahl. Neurolinguistisches Programmieren.
A.a.O. S. 55f.

15 Richard Bandler & John Grinder: Reframing.
Neuro-Linguistic Programming and the Transformation of
Meaning. Moab, Utah 1982

16 An der Delegiertenversammlung der CVP (vgl.
«Aargauer Tagblatt», 7.2.2005) und im Interview mit
«Facts der Wirtschaft» Nr. 31, Juni 2005 («Facts der
Wirtschaft» ist eine Publikation der Economiesuisse)

17 Siehe Propagandamaterial und Inserate der
«Informationsgruppe Bewährte Bilaterale» (Externer
Link www.bilaterale.ch). Zu dieser Gruppe gehören
ausser Spin-doctors und Vorzeigepolitikern vor allem
Vertreter der internationalen Grossfinanz wie Ueli
Forster (Economiesuisse), Marcel Ospel (UBS), Peter
Spuhler (UBS) und André Kudelski (Nestlé, Crédit
Suisse). Kudelski etwa hat an der diesjährigen
«Bilderberger-Konferenz» im Mai in Rottach-Egern am
Tegernsee teilgenommen, wo Vertreter der
internationalen Finanzwelt wie er selbst, David
Rockefeller, Daniel Vasella, Josef Ackermann, Paul
Wolfowitz und andere mit massgeblichen Politikern,
Diplomaten und handverlesenen Medienleuten aus Europa
und den USA unter strengster Geheimhaltung globale
politische und wirtschaftspolitische Strategien zur
Profitmaximierung der Reichsten dieser Welt
ausgeklügelt haben.

18 Das von Lincoln stammende Zitat wird
fälschlicherweise oft Winston Churchill zugeschrieben.


Artikel 6: Zeit-Fragen Nr.26 vom 27.6.2005, letzte
Änderung am 28.6.2005
Zum Artikel-Anfang: auf den roten Balken klicken!


Der französische Politologe und Sozialwissenschaftler
Emmanuel Todd bezeichnete unsere neoliberale
Gesellschaft auch eine eine von Medien-Oligarchen
gesteuerte "Psychokratie".
Die Massen-Medien sind als "(Ver-) Mittler" an die
Stelle der Religionen als gesellschaftlichens Lenk-
und Manipulations-Mitel getreten.


Jau, ich finde die Verbindung von NLP & Wirtschaft
höchst brisant.

Unter http://www.active-books.de gibt es teilweise
kleine E-Docs zu NLP, v.a. Artikel aus der Zeitschrift
"NLP" von 1995-96 & zwischendurch grauste es mir vor
dem Überschwang mit dem NLP angepriesen wird.

Zudem habe ich das ganz komische Gefühl, nach mehreren
Stunden NLP-Zeugs lesen ist ganz schon viel
hängengeblieben in meinem Kopf, aber so diffus, daß
ich es nicht fassen kann & das finde ich dann doch
beunruhigend.


hier habe ich noch eine kritische Seite zu NLP
gefunden, die ich ganz lesenswert finde.
http://www.boerdlein.gmxhome.de/nlpmemo.html

vorsicht ellenlang, nur lesen bei interesse

Neurolinguistisches Programmieren (NLP) in den Medien

 

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