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Autor Thema: Forum Gebetsanliegen Webseite  (Gelesen 142309 mal)

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R. Schweiz / Zürich

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« Antwort #50 am: 03. Mai 2017, 11:17:55 »
;tffhfdsds Lieber R. aus der Schweiz,
vielen Dank für Deine lieben Zeilen. Ja es ist manchmal nicht zum aushalten.                                                          Aber wir vertrauen auf Gottes Hilfe. Immer wenn es mir sehr schlecht geht, kommt mir der Gedanke - was ist mit dem Gottesgeschenk des freien Willen für die Menschen - was passiert wenn der Mensch den man liebt etwas anderes will? Und dann?                                                                                                                                                              Es bleibt die Hoffnung, dass der liebe Gott alles zum Guten wendet. Und das wünsche ich Dir auch von Herzen.             Eine schöne Woche liebe Grüße Birgd  ;ghjghg  ;xdysaa

Liebe Birgid

Es geht mir ähnlich wie dir ! Wenn ich daran denke, das A. vielleicht etwas anderes will wie ich geht es mir nicht besonders gut dabei. Auch für diese Situation bin ich wieder auf einen Satz gestossen

" Deine Lebensumstände sind die Saat deiner Gedanken "

Vielleicht denken wir zu viel an unsere Lieben und an das was wir von ihnen erwarten und können nicht loslassen. Ich werde selbstverständlich nicht aufhören zu beten und es Gott übergeben ! Ich glaube das Jürgen, Michael und A. unsere Gedanken spüren und sich gedrängt fühlen und dadurch nicht frei in ihren Entscheidungen sind. Das eine sehr grosse Seelenverbindung zwischen unseren Lieben und uns besteht ist offensichtlich sonst hätten wir sie schon lange vergessen. Ich habe mir angewöhnt, wenn ich Nachts erwache und der erste Gedanke A. ist sage ich laut oder in Gedanken

" Schön, dass du an mich denkst, ich denke auch in Liebe an dich und der liebe Gott wird uns zu seiner Zeit wieder zusammenführen"

Dadurch versuche ich keine negativen Gedanken aufkommen zu lassen und meistens gelingt mir das auch.

Glaub mir liebe Birgid, danach geht es mir besser. 

Ich bitte den himmlischen Vater jeden Tag, dass er uns die Kraft und ein grenzenloses Vertrauen in seine unendliche Liebe und Barmherzigkeit schenkt. Wie oft haben wir schon gedacht ich kann nicht mehr, ich halte das nicht mehr aus, und immer wieder kam die Kraft  zurück. Das ist doch ein untrügliches Zeichen, dass Gott in uns wirkt und wir es nur annehnen müssen.

Liebe Birgid, ich hoffe und wünsche dir so sehr, dass es jeden Tag besser wird und es auch deinen Liebsten und Euren Tieren gut geht !

Gottes Schutz und Segen, einen Tag voller Hoffnung und Freude.

Herzliche Grüsse

R. Schweiz / Zürich
 ;qfykkg  ;xdysaa


Birgid

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« Antwort #51 am: 03. Mai 2017, 19:31:37 »
 ;tffhfdsds
Lieber R. aus der Schweiz,
vielen Dank für Deinen Impuls zu den Gedanken in der Nacht, das werde ich jetzt auch so machen.
Bei mir ist es bisher immer so, dass ich Nachts nicht einschlafen kann und immer weinen muß und immer die Frage habe warum, warum? Und wenn zwischendrin aufwache ist es das Gleiche und wenn ich morgens aufwache auch wieder.
Ich hoffe das mir dieser Satz hilft.
Ich glaube auch das es eine Seelenverbindung ist und man deswegen nicht darüber hinweg kommt.
Und wir wollen darauf vertrauen, dass der liebe Gott unsere Gebete erhört und alles zum Guten wendet.
Ich bin so dankbar, dass wir uns hier so offen austauschen können.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute.
Liebe Grüße Birgid  ;ghjghg  ;qfykkg  ;xdysaa

Birgid

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« Antwort #52 am: 03. Mai 2017, 19:42:44 »
 ;mqghfgt
Liebe Andrea,
das freut mich, dass Du einen guten Seelsorger gefunden hast, der Deiner Mutter eine Stütze ist und ihr Trost spenden kann. Es ist auch schön, dass Dein Vater noch Antworten kann. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und viele Stunden des Zusammenseins mit Deinen Eltern.
Das mit Motiv hat ja gut geklappt, bei mir ging es auch einmal nicht weil ich keine Leertaste gedrückt hatte.
Es ist schön, dass wir weiterhin uns schreiben können.
Liebe Grüße Birgid  ;ghjghg  ;qfykkg  ;xdysaa

Offline Andrea a. dem Schwarzwald

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« Antwort #53 am: 03. Mai 2017, 21:21:52 »
Liebe Andrea

Es hat geklappt und ich habe mich sehr über deine Worte gefreut. Auch ich bin noch ein bisschen unsicher, aber wir sind auch da auf einem guten Weg.

Wir können unsere Lieben nicht sehen und nicht hören, aber unsere Liebe bleibt ! Seit mehr als einem Jahr habe ich A. nicht mehr gesehen oder gehört.  2 - 3 x habe ich sie beim Vorbeifahren mit der Strassenbahn an ihrem Geschäft kurz gesehen. Es hat sehr weh getan und die Sehnsucht wurde noch grösser und schlimmer. Der E-Mail-Kontakt ist auch wieder eingeschlafen und trotzdem fühle ich mich mit ihr verbunden.

Ich glaube der liebe Gott will das so. Sie müssen ihren Kampf selber führen und wir können sie nicht mit Worten oder Taten unterstützen - für andere beten heisst für andere kämpfen - und das werden wir weiterhin tun.

Es stimmt " Geduld zahlt sich aus " und darum bitte ich unseren himmlischen Vater immer wieder das er unsere Geduld stärkt und unsere geliebten Menschen spüren lässt, dass wir sie bei ihren Kämpfen nicht alleine lassen.

Liebe Andrea, ich schliesse dich,  Michael und deine Eltern weiterhin in meine Gebete ein !

Einen schönen Abend und ebenfalls eine gute und erfreuliche Woche wünsch ich dir mit lieben Grüssen

R. Schweiz/Zürich[/color]
 ;qfykkg ;xdysaa


Lieber R. aus Schweiz,

danke für Deine Zeilen und Dein Gebet. Wie schön, dass ich mich nun doch hier austauschen kann mit Dir und vielen liebgewordenen Menschen. Du hast das sehr schön geschrieben: "Wir können unsere Lieben nicht sehen oder hören, aber die Liebe bleibt." Seit mehr als einem Jahr hast Du Deine A. nicht mehr wiedergesehen, das ist eine lange Zeit. 2 - 3 mal hast Du A. dann beim Vorbeifahren mit der Straßenbahn gesehen, das hat Dir dann wieder weh getan. Dies kann ich gut nachvollziehen. Du schreibst, der E-Mail-Kontakt ist auch eingeschlafen, so wie bei Michael und mir auch, da er nie mehr geantwortet hat. Und dennoch schreibst Du, bleibst Du mit A. verbunden, so wie auch ich mit Michael, tief in meinem Herzen. Dort, wo er ist, da ist auch mein Herz.

Du glaubst, dass A. und auch Michael und unsere Lieben ihren Kampf selber führen müssen, aber wir dürfen sie mit unserem Gebet begleiten und unterstützen. So müssen wir nicht tatenlos bleiben, sondern der Herr gibt uns die Gnade, etwas zu tun.

Trotz längerer Pausen = mehrere Wochen Trennung, gab es doch hin und wieder doch mal ein Wiedersehen für Michael und mich, danach aber wieder längere Trennungszeiten. Ich frage mich, was der Grund dieser Trennungszeiten ist, aber ich bin sicher, dass Gott keine Fehler macht. Auch vertraue ich darauf, dass Gott mit Michael auf dem Weg ist, und dass er eines Tages Klarheit schenkt.

Beten wir gemeinsam, dass der Herr uns in der Geduld und in der Hoffnung allezeit stärkt und uns seine Antwort schenkt zur RECHTEN ZEIT!!!

 ;ghjghg

Offline Andrea a. dem Schwarzwald

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« Antwort #54 am: 03. Mai 2017, 21:35:23 »
" Deine Lebensumstände sind die Saat deiner Gedanken "

Vielleicht denken wir zu viel an unsere Lieben und an das was wir von ihnen erwarten und können nicht loslassen. Ich werde selbstverständlich nicht aufhören zu beten und es Gott übergeben ! Ich glaube das Jürgen, Michael und A. unsere Gedanken spüren und sich gedrängt fühlen und dadurch nicht frei in ihren Entscheidungen sind. Das eine sehr grosse Seelenverbindung zwischen unseren Lieben und uns besteht ist offensichtlich sonst hätten wir sie schon lange vergessen. Ich habe mir angewöhnt, wenn ich Nachts erwache und der erste Gedanke A. ist sage ich laut oder in Gedanken

" Schön, dass du an mich denkst, ich denke auch in Liebe an dich und der liebe Gott wird uns zu seiner Zeit wieder zusammenführen"

Dadurch versuche ich keine negativen Gedanken aufkommen zu lassen und meistens gelingt mir das auch.

Glaub mir liebe Birgid, danach geht es mir besser.

Ich bitte den himmlischen Vater jeden Tag, dass er uns die Kraft und ein grenzenloses Vertrauen in seine unendliche Liebe und Barmherzigkeit schenkt. Wie oft haben wir schon gedacht ich kann nicht mehr, ich halte das nicht mehr aus, und immer wieder kam die Kraft  zurück. Das ist doch ein untrügliches Zeichen, dass Gott in uns wirkt und wir es nur annehnen müssen.


Lieber R. aus Schweiz,

Deine Zeilen an Birgid haben mich sehr beeindruckt und nachdenklich gestimmt.

"Deine Lebensumstände sind die Saat deiner Gedanken" ... da ist was Wahres dran.

Es ist gut möglich, dass A. und Jürgen und Michael unsere Erwartungen spüren, wenn wir zu viel an sie denken, und dass das dann Druck erzeugt und sie sich nicht frei fühlen in ihren Entscheidungen. Darum führt der einzige Weg wirklich nur über das Loslassen. Ich sehe das auch so, wie Du, dass eine große Seelenverbindung zu unseren geliebten Menschen besteht, sonst hätten wir sie wirklich schon längst vergessen.

Du hast Dir angewöhnt, wenn Du nachts aufwachst und der erste Gedanke A. ist, sagst Du laut oder in Gedanken:

" Schön, dass du an mich denkst, ich denke auch in Liebe an dich und der liebe Gott wird uns zu seiner Zeit wieder zusammenführen"

Dadurch versuche ich keine negativen Gedanken aufkommen zu lassen und meistens gelingt mir das auch.

Das ist ein guter Impuls, den ich beherzigen werde und der auch mir weiterhilft. Danke!

Danke auch für Dein Gebet, dass Du den himmlischen Vater für uns alle um Kraft und grenzenloses Vertrauen bittest.
Darum bete auch ich für uns alle!

 kz12)


Offline Andrea a. dem Schwarzwald

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« Antwort #55 am: 03. Mai 2017, 22:02:46 »
Zu Gebetsanliegen 10229 » Birgid aus Deutschland/Biebrich    03.05.2017, 21:44

Lieber Gott,
bitte nimm Andreas Vater sanft in Deine Obhut.
Bitte lass ihn nicht leiden.
Bitte schenke Andrea, ihrer Mutter und ihren Brüdern Trost.
Danke im Namen Jesus Amen


Liebe Birgid, von Herzen danke ich Dir für Dein so liebevoll formuliertes Gebet,
das mich heute abend sehr tröstet. Es tut alleine schon gut, wenn Menschen
Anteil nehmen und einem im Gebet mittragen.

Vergelt's Gott, liebe Birgid. Ich hoffe und wünsche, dass mein Vater nicht mehr
lange leiden muss und der Herr ihn bald erlöst von seinem Leiden und dass er
auch uns hilft, mit unserer Trauer zurecht zu kommen, vor allem für unsere Mutter
da zu sein, denn es ist nicht leicht, den Ehemann nach 57 Jahren gemeinsamen
Lebens loszulassen.

Weißt Du, das tröstliche bei allem ist, dass noch so vieles versöhnt wurde, was
unversöhnt war zwischen meinen Eltern, und dass auch ich und meine Brüder
noch einmal eine ganz andere Nähe zu meinem Vater erfahren durften. Das ist
im Letzen ein sehr wertvolles Geschenk, für das ich sehr dankbar bin.

Dir wünsche ich viel Kraft und Geduld, und behalte die Hoffnung in Deinem Herzen,
dass der Herr auch für Dich alles zum Guten lenkt, egal wie die derzeitigen Umstände
gerade sind. Vertrau!

 ;tffhfdsds

Offline Andrea a. dem Schwarzwald

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« Antwort #56 am: 03. Mai 2017, 22:13:57 »
;tffhfdsds
Lieber R. aus der Schweiz,
vielen Dank für Deinen Impuls zu den Gedanken in der Nacht, das werde ich jetzt auch so machen.
Bei mir ist es bisher immer so, dass ich Nachts nicht einschlafen kann und immer weinen muß und immer die Frage habe warum, warum? Und wenn zwischendrin aufwache ist es das Gleiche und wenn ich morgens aufwache auch wieder.
Ich hoffe das mir dieser Satz hilft.
Ich glaube auch das es eine Seelenverbindung ist und man deswegen nicht darüber hinweg kommt.
Und wir wollen darauf vertrauen, dass der liebe Gott unsere Gebete erhört und alles zum Guten wendet.
Ich bin so dankbar, dass wir uns hier so offen austauschen können.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute.
Liebe Grüße Birgid  ;ghjghg  ;qfykkg  ;xdysaa


Liebe Birgid, das sind sehr ansprechende Gedanken, die R. aus Schweiz hier eingestellt hat, und ich nehme sie mir auch zu Herzen. Auch ich bin dankbar, dass wir uns so offen hier austauschen können, so ist man mit alledem, was das Herz bewegt und trägt doch nicht alleine. Der liebe Gott hat uns einander geschenkt. Ja, so vertrauen wir auch, dass er für uns alle alles zum Guten lenkt. Ich bete für Dich, dass der Herr tiefen Frieden in Dein Herz legt und dass er, wenn Du mal wieder an Deine Grenzen stößt, Deinen Grenzen auch Frieden schenkt. Legen wir jeweils die Menschen, die wir lieben in Gottes Hand. ER wird es fügen! Bei ihm ist nichts unmöglich.

 ;tffhfdsds ;xdysaa

Offline Andrea a. dem Schwarzwald

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« Antwort #57 am: 03. Mai 2017, 22:45:10 »
Als ich seinerzeit im Advent 2013 von Gott in die Begegnung mit Michael geführt wurde und sich beim ersten Blick in seine Augen gleich die freudige Erkenntnis einstellte: "Upps, will Gott mir jetzt einen Mann schenken?", das war ja nicht ohne Grund da, gleich nach dieser Erfahrung erinnerte mich der Herr an ein Buch, das ich mir mal gekauft und noch nie gelesen hatte, und er erinnerte mich auch daran, wo es steht, denn ich habe es gleich zwischen all meinen vielen Büchern gefunden. Ich denke, jetzt war nach des Herrn Plan der Zeitpunkt gekommen, dieses Buch zu lesen, denn es hatte auch mit Michael und mir zu tun.

Und so gebe ich einige Gedanken, die mich begleiten, auch hier an Dich, lieber R. aus Schweiz und auch an Dich, liebe Birgid weiter, ja ich denke auch immer wieder an Sebastian und Betty. Mögen diese Impulse aus dem Buch auch für Euch alle Hoffnungszeichen und Hilfestellung sein:

Ich fühle ich mich, wie in einer Warteschleife, bis Gott mir Antwort und Klarheit schenkt. In meinem Buch "Eine harte Liebe" von Elisabeth Elliot, die fünf Jahre warten musste, bis Gott ihr ein Zusammensein mit Jim, dem Mann ihres Herzens, gewährte, schreibt sie:

"Still zu warten ist das Schwerste. Ich sehnte mich so schrecklich danach, mit Jim und über ihn zu reden. Aber wir müssen lernen, über die Dinge, die uns am tiefsten bewegen, still zu sein - wenigstens, bis wir sie mit Gott durchgesprochen haben."

Auch Elisabeth Elliot stand an einem Punkt, wo sie dachte "Ich liebe ihn. Ich kann es nicht mehr ertragen, ohne ihn zu sein." Dann schreibt sie jedoch: "Gottes Zeit für weitere Offenbarungen des Herzens kam vielleicht später einmal. Das Morgen war nicht unsere Sache, sondern seine. Den Gedanken daran vor ihm ruhen zu lassen, war das, was wir heute lernen mussten - und das war genug. Glaube ich, dass Gott es mir eindeutig klarmachen wird, ob er mir einen Mann schenken will? Irgendwie habe ich das Gefühl, in einem Wartezimmer zu sitzen, und ich wüsste gerne, wie lange das noch dauern soll.

Wenn Gott es mich doch nur wissen lassen würde. Doch vielleicht war es besser, zu hoffen, als zu wissen. Die "Warteschleife" scheint ein wichtiger Aspekt des Rechnens mit Gott zu sein."

Ich finde mich in ihrem Buch in vielem wieder, was mich und meine Gefühle anbetrifft,

Elisabeth Elliot schreibt weiterhin: "Das Loslassen bleibt einem nicht erspart. Es geht kein Weg daran vorbei. Wir hatten nur zu vertrauen und Gott das Planen zu überlassen."

Und sie schreibt: "Liebe interpretiert die Dinge zugunsten des Geliebten. Es dauert lange, bis ich das gelernt hatte: Die Liebe ist langmütig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles, so steht es im Paulusbrief. Die Schwierigkeit liegt darin, dass wir lernen müssen, Menschen zu lieben, und Menschen sind immer auch Sünder."

"Die Liebe muss geduldig sein, wenn sie (eben durch das Trödeln anderer) in die Versuchung gerät, ungeduldig zu werden. Liebe darf nicht selbstsüchtig werden, auch wenn die anderen es sind. Es gibt Schwierigkeiten, mit denen man fertig werden muss, aber es gibt nichts, dem die Liebe nicht standhalten könnte. Das Vertrauen wird auf die Probe gestellt, die Hoffnung gerät in Gefahr, in Entmutigung verwandelt zu werden. Es wird Ausdauer verlangt - doch die Liebe erträgt das alles."

Wie schreibt mir doch Elisabeth Elliot aus dem Herzen, wie trostvoll und hoffnungsvoll sind ihre Zeilen für mich. Wie danke ich Gott, dass ich dieses Buch nach der Begegnung mit Michael damals wieder in meinem Bücherschrank gefunden habe, dass er mir dieses Buch im rechten Moment wieder zugeführt hat, es war noch ungelesen, und ich denke, dass zu dem Zeitpunkt, da ich wieder daran erinnert wurde vom Heiligen Geist, der Zeitpunkt reif war dass ich es wiederfand und lesen durfte.

Nochmal im Hinblick auf eine erhoffte und erbetete Veränderung von Michael und dass ich darüber keine Kontrolle habe und es nur im Vertrauen von Gott erhoffen und erbitten kann, las ich folgende Zeilen im Buch von Elisabeth Elliot:

"Menschlich gesehen hätte Jim einiges ändern können. Er unternahm nicht alles, was ihm möglich gewesen wäre, damit wir zusammenkommen könnten. Meine Zweifel waren, menschlich gesehen, also ganz berechtigt. Aber aus dem heutigen Abstand heraus kann ich ebenso klar erkennen, dass ich Jims Beziehung zu Gott mehr hätte vertrauen sollen. Jim, obwohl Mensch mit menschlichen Begrenzungen, kämpfte hart darum, Gott gegenüber gehorsam zu sein. Selbst, wenn ich den Eindruck hatte, ich könnte Jim nicht restlos vertrauen, Gott aber hätte mein ganzes Vertrauen verdient. - Wir sind immer von der Liebe Gottes umgeben und nie ganz und gar auf die Gnade anderer Menschen angewiesen - sie sind immer nur "Zweitursachen". Es ist völlig gleichgültig, wieviel zweit-, dritt-, oder fünftrangige Dinge eine Rolle zu spielen scheinen, bei dem, was mit uns geschieht - es ist doch Gott, der den Oberbefehl behält. Er hat die Schlüssel zu allem in der Hand.
Er lässt uns unser Geschick letztlich zufallen. Ihm vertrauen bedeutet dann auch, dass ich manche Entscheidungen anderen überlassen muss. Ich muss lernen, auf die Kontrolle, die ich über jemand anderen ausüben möchte, zu verzichten, wenn die Entscheidung SACHE DES ANDEREN ist. Ich muss der Versuchung widerstehen, ihn manipulieren zu wollen. Ich muss Gott im anderen vertrauen und Gott zutrauen, dass er die Dinge für uns beide besser gestaltet, als ich es mir je ausdenken könnte."

Soviel aus dem Buch von Elisabeth Elliot. Ausschnitte, die mich immer wieder ansprechen und berühren. Die Geschichte von Elisabeth und Jim ist für mich irgendwie wie Michaels und meine Geschichte.

 ;xdysaa ;xdysaa

Es wird einen gemeinsamen Weg geben, darauf vertraue ich. Der Herr muss das Haus bauen, sonst bauen es die Bauleute umsonst, deshalb will ich uns beide dem Herrn überlassen. Gott macht keine halben Sachen!

R.Schweiz/Zürich

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« Antwort #58 am: 05. Mai 2017, 18:47:14 »
Liebe Andrea

Ganz, ganz lieben Dank für das zitieren aus deinem Buch "Eine harte Liebe"

Es hat mich sehr beeindruckt und angesprochen und ich habe es sofort bestellt.

Es stimmt das stille Warten ist manchmal fast unmenschlich schwer, aber ich denke es führt kein Weg daran, wie auch am Loslassen vorbei.

Aus deinen, wie auch aus den Zeilen von Birgid habe ich entnommem, dass auch Ihr Euch immer wieder fragt " WARUM?"


Heute habe ich mich wegen diesem "WARUM" selber geschimpft. "Gott macht keine Fehler, also hör endlich auf damit seine für uns zum Wohle vorbestimmtem Wege zu hinterfragen"

Wenn wir unsere Gedanken immer darauf ausrichten, dass unsere Lieben und wir den Weg zueinander wieder finden dann wird es auch geschehen. Darum bitte ich unseren himmlischen Vater immer wieder uns dabei zu helfen, uns von nichts und niemanden, keinen Umständen, keiner Ungeduld, keiner Sehnsucht und keinem Seelenschmerz davon abhalten zu lassen auf Ihn und seine unendliche Liebe zu vertrauen !

Es gibt nur Gott der bedingungsloses Vertrauen verdient !

Liebe Andrea

ich wünsche dir von Herzen Gottes Segen und Hilfe in dieser schweren Zeit des Loslassens von deinem Vater und den Sorgen um deine Mutter. Ich hoffe und bete dafür, dass sich dein Bruder und deine Mutter in Liebe wieder näher kommen.

Liebe Grüsse
R.Schweiz
 ;qfykkg ;xdysaa

R.Schweiz/Zürich

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« Antwort #59 am: 05. Mai 2017, 19:03:10 »
;tffhfdsds
Lieber R. aus der Schweiz,
vielen Dank für Deinen Impuls zu den Gedanken in der Nacht, das werde ich jetzt auch so machen.
Bei mir ist es bisher immer so, dass ich Nachts nicht einschlafen kann und immer weinen muß und immer die Frage habe warum, warum? Und wenn zwischendrin aufwache ist es das Gleiche und wenn ich morgens aufwache auch wieder.
Ich hoffe das mir dieser Satz hilft.
Ich glaube auch das es eine Seelenverbindung ist und man deswegen nicht darüber hinweg kommt.
Und wir wollen darauf vertrauen, dass der liebe Gott unsere Gebete erhört und alles zum Guten wendet.
Ich bin so dankbar, dass wir uns hier so offen austauschen können.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute.
Liebe Grüße Birgid  ;ghjghg  ;qfykkg  ;xdysaa

Liebe Birgid

Auch ich finde es sehr schön, dass wir uns hier weiter austauschen können. Schon das Gefühl das andere liebe Menschen verstehen wie es im Herzen und der Seele aussieht tut gut.

Schäme dich nie deiner Tränen, denn sie lösen die Verkrampfung der Seele und aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man sich nachher besser fühlt.

Ich hoffe so sehr und bete zum himmlischen Vater, dass er uns jeden Tag neue Kraft gibt, darauf zu vertrauen, dass er alles zum Guten wendet und uns und unsere Lieben wieder zusammenführt und vereint.
 
Ich wünsche dir schöne, sorgenfreie Tage und erholsame Nächte und immerwährend Gottes Schutz und Segen.

Liebe Grüsse

R.Schweiz/Zürich
 ;qfykkg ;xdysaa

 

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