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Autor Thema: Forum Gebetsanliegen Webseite  (Gelesen 128965 mal)

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Birgid

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Antw:Neu Forum Gebetsanliegen Webseite
« Antwort #80 am: 07. Mai 2017, 19:43:44 »
 ;mqghfgt
Liebe Tinta,
vielen Dank für Deine tröstenden Worte. Der liebe Gott möge Dich stets beschützen und segnen.
Ich wünsche Dir auch von Herzen alles Gute und bete für Dich.
Liebe Grüße Birgid   ;ghjghg  ;qfykkg  ;xdysaa

Birgid

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« Antwort #81 am: 07. Mai 2017, 20:04:11 »
 kz12)
Liebe Andrea,
ich habe grade gelesen wie es Deinem Papa geht. Es tut mir unendlich leid. Es erinnert mich voll an die Leidenszeit meiner Mutter, sie konnte auch nicht mehr schlucken und bekam ihr Getränk angedickt, manchmal ging auch Apfelmus, schmeckt und beinhaltet ja auch Flüsskeit. Nachts wurde im Heim eine Kochsalzlösung angelegt. Wie dann das Atmen immer schwerer fiel wurde die Palliativmedzin eingeleitet, sie hat dann nicht mehr gelitten durch die Medikamente und bekam auch Luft.
Ich wünsche Dir und deiner Familie ganz viel Kraft und das Dein Papa nicht leiden muß.
Fühl Dich gedrückt
Deine Birgid   ()*kjht545  ;qfykkg  ;ghjghg

Offline Andrea a. dem Schwarzwald

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Antw:Neu Forum Gebetsanliegen Webseite
« Antwort #82 am: 07. Mai 2017, 21:33:02 »
kz12)
Liebe Andrea,
ich habe grade gelesen wie es Deinem Papa geht. Es tut mir unendlich leid. Es erinnert mich voll an die Leidenszeit meiner Mutter, sie konnte auch nicht mehr schlucken und bekam ihr Getränk angedickt, manchmal ging auch Apfelmus, schmeckt und beinhaltet ja auch Flüsskeit. Nachts wurde im Heim eine Kochsalzlösung angelegt. Wie dann das Atmen immer schwerer fiel wurde die Palliativmedzin eingeleitet, sie hat dann nicht mehr gelitten durch die Medikamente und bekam auch Luft.
Ich wünsche Dir und deiner Familie ganz viel Kraft und das Dein Papa nicht leiden muß.
Fühl Dich gedrückt
Deine Birgid   ()*kjht545  ;qfykkg  ;ghjghg

Zu Deinem Gebet für mich: 10325 » Birgid aus Deutschland/Biebrich 07.05.2017, 20:27
Lieber Gott,  bitte trage Andreas Vater sanft und ohne Leiden in Dein Reich.
Schenke Andrea und ihrer Mutter Kraft und Tost. Schenke Andrea Frieden
innerhalb der Familie, so dass sie Unterstützung bekommt.
Schenke Michael Heilung und Erkenntnis, das es jetzt sehr wichtig ist,
Andrea zur Seite zu stehen. Danke im Namen Jesus Amen

Für Andrea und Michael und Ihre Eltern

... und zu Deinen lieben Zeilen hier:

Liebe Birgid, ich danke Dir für Dein Gebet für meinen Papa um baldige Erlösung, für mich und meine Mutter um Kraft und Trost, für Versöhnung in meiner Familie, für Heilung von Michael und dass er doch spüren möge, dass ich ihn an meiner Seite grade brauchen könnte und für die geistige Umarmung.

Er war ja heute auch da und hat auf dem Heimweg auch gefragt, wie es meinem Papa geht. Er hat mich auch beim Abschied in den Arm genommen und gesagt: "Paß auf Dich auf! Bleib stark!", allerdings hat er auch wieder gesagt: "Tschüss, bis irgendwann" und dann weiß ich immer, dass ich ihn eine Weile nicht wiedersehen werde.

Heute morgen habe ich gespürt, dass er nach 3 Wochen Nicht wiedersehen in den Gottesdienst kommen wird. Ich spüre das meist immer. Er kam dann auch, setzte sich jedoch zu meiner Enttäuschung in die Bank hinter mich. Ich habe es bisher immer geduldig ausgehalten und ertragen, wenn er mal nicht bei mir saß, wenn er distanziert war, selbst das habe ich ertragen, als er zweimal seinen, ich hoffe inzwischen "EX-Partner" im Gottesdienst mit dabei hatte, sogar einmal mit diesem neben mir saß. Für mich war das jedesmal eine schwere Prüfung. Mit Gottes Kraft habe ich es immer ausgehalten. Doch heute bin ich emotional explodiert, stand auf, nahm meine Tasche und ging aus der Bank raus und sagte: "Also, ich sitz doch jetzt hier nicht alleine hier vorne." Mir war es in dem Moment auch egal, was er denkt. Ich hätte es einfach nicht ausgehalten, vorne zu sitzen und ihn im Rücken zu wissen, wo wir doch in den letzten zwei Jahren meistens zusammen gesessen sind. Da kam in mir wieder das Gefühl hoch, er kann mich doch nicht lieben, sonst würde er zu mir in die Bank kommen, ich hab mir doch alles wieder nur eingebildet, zumal ich ja auch nichts mehr davon spüre von seiner Liebe, die er mir vor unserer Trennung an Pfingsten letztes Jahr nochmals in einer innigen Umarmung und vorher auch schon immer mit Sätzen: "Ich hab Dich, und ich bin da, und das genügt!" oder: "Dass Du da bist!" usw. immer gezeigt hat und ich mich frage, was jetzt los ist, dass er mich so gar nichts mehr spüren lässt. Geht er seinen Gefühlen aus dem Weg? Lässt er sie nicht zu? Denkt er, es ist ihm zu anstrengend das alles mit mir? Tausend Fragen ohne Antwort. Meine Freundin, die auch in der Bank saß mit ihren Kindern, in die er sich gesetzt hat, sagte, dass ich aber schnell reagiert hätte und ob ich nicht gehört hätte, dass er gesagt hat, nachdem ich den Ansatz machte, nach hinten zu kommen: "Lass, lass doch!" Nein, das habe ich nicht gehört. Ich denke, er hat es mir nicht übel genommen, dass ich kam. Mag sein, dass er zuerst in Abwehr war, aber er hat es dann akzeptiert, und wenn es falsch gewesen wäre, dann hätte er mit mir nichts gesprochen und mich auch  nicht gefragt, ob ich mit ihm ein Stück rauslaufe.

Michael ist für mich wie ein Buch mit sieben Siegeln, einfach ein Rätsel. Das ist für mich schwer auszuhalten, weil ich frage mich und Gott ständig, wie das mit uns möglich sein soll, wenn sich die äusseren Umstände für uns nicht wieder ändern. Im Augenblick kann ich wieder nichts machen, als alles in Gottes Hand legen und ihn um Klarheit bitten.

Für Dich und Jürgen bitte ich auch um baldige Klarheit und darum, dass sich alles zum Guten wendet, dass Wunden verheilen und vernarben und Versöhnung und Neuanfang möglich ist!

Fühl auch Du Dich herzlich gedrückt von

Deiner Andrea

 kz12) ;ghjghg ()*kjht545



 

R.Schweiz/Zürich

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« Antwort #83 am: 07. Mai 2017, 21:40:31 »
;tffhfdsds
Lieber R. aus der Schweiz,                                                                                                                                          danke für Deine tröstenden Worte. Ja ich spüre auch wenn es ihm nich gut geht, ich spüre wenn er an mich denkt, aber ich spüre auch wenn er mit der anderen zusammen ist. Jedoch wenn mich der Schmerz erfasst, ist es ganz allein meiner.
Ich bin so oft auf ihn zugegangen, wenn er denselben Schmerz hätte wie ich, dann hätte er anders reagiert. Ich glaube es ist noch viel Heilung aus früheren Zeiten nötig. Und ich vertraue darauf, das der liebe Gott uns hilft. Er hat uns zusammengeführt und hat es zugelassen, dass diese Situation eingetreten ist. Es wird einen Grund haben.
Wie Du auch bin ich sehr dankbar was Gott mir schon alles geschenkt hat. Früher und in dieser schweren Zeit. Ich durfte schon oft erfahren, dass wenn etwas sehr schlimm war, die Zeiten des Kummers und des Leid notwendig waren um ich weiß nicht wie ich es sagen soll, ich kann nur ein Beispiel geben - ich wurde 2011 mit der Diagnose COPD einem schweren Wirbelsäulenschaden, der mittlerweile zum Muskelschwund führt konfrontiert. Ich habe es keinem gesagt, nehme meine Medikamente und es geht mir mal mehr oder weniger gut. 2013 bekam ich eine schwere Lungenentzündung, ich wurde von unserer Praxis (ich bin Arzthelferin und die Praxis ist in einer Klinik) sofort in die Notaufnahme geschickt. Nachdem ich drei Wochen krankgeschrieben war, begann das Mobbing von meiner Chefin bis zum Burnout 2015. Ich verlor meine Arbeitsstelle und mich will keiner mehr haben, aber das Gute bei all dem Stress war,
ich konnte mich intensiv um meine Mutter kümmern und um meine Kinder ( mein Sohn war zu dieser Zeit drogenabhängig und meine Tochter hat ja eine Zwangserkrankung ) -so viel zu lang. Aber eshalt mußte erst was Schlimmes passieren um
das Gute erleben zu dürfen, die Zeit meiner Mutter beizustehen, meinen Sohn beim Drogenentzug zu helfen und meine Tochter zur Therapie unterstützen.                                                                                                                                        Und ich sage mir immer, es ist so wie es ist. Aber der Satz von Deiner Chefin `Es ist gut so wie es ist `ist passender nur schwerer zu akzeptieren, man merkt es erst hinterher.
Entschuldige bitte den langen Text, es kam halt alles so raus.
So bleiben wir in Demut und Dankbarkeit und bitten den lieben Gott uns immer wieder im Glauben zu stärken.
Ich wünsche Dir von Herzen, dass mit A. bald wieder alles Gut wird.
Liebe Grüße und eine schöne neue Woche
Birgid                                                                                                                    ;ghjghg  ;qfykkg  ;xdysaa

Liebe Birgid

Du brauchst dich doch für den langen Text nicht zu entschuldigen. Es erleichtert das Herz wenn man darüber reden oder schreiben kann.

Es hat mich sehr betroffen gemacht, was du die letzten Jahre alles erleben und durchmachen musstest. Du warst immer selbstlos für deine Familie, Kinder und auch deine Mutter da und hast dich dabei ganz vergessen und nicht mehr gespürt. Ich bin aber sicher, dass der liebe Gott dich für all das belohnen wird.

In Stresssituationen kommt es doch sehr häufig zu Streit und man verletzt sich gegenseitig (wie ich in deinen früheren Kommentaren gelesen habe) man sagt Dinge die sehr weh tun können obwohl man diesen Menschen liebt.

Ich erinnere mich an deine Gebete, dass der liebe Gott aus Jürgen wieder den liebevollen Menschen machen soll der er war. Ich denke das ist er immer noch.

Liebe Birgid, du spürst wenn er an dich denkt ! Würde er an dich denken wenn er keine Gefühle mehr hätte ???? Du spürst wenn er bei der anderen ist ! Dieser Gedanke ist nicht schön, aber vielleicht spürst du ja auch, dass er sich dabei nicht gut fühlt. Du hast Grösse gezeigt, ihm die Verletzungen verziehen und bist auf ihn zugegangen. Er hat nicht so reagiert wie du erwartet hast.

Mit A. war es genauso. Auch ich musste erst damit klar kommen, doch nach ein paar Wochen habe ich mich überwunden und den ersten Schritt getan. Sie hat sich auch darüber gefreut und dann war wieder Funkstille. Dann kam ihr Geburtstag, dann Weihnachten und Neujahr und seitdem habe auch ich nichts mehr getan.

Der Verstand sagt mir genau dasselbe wie dir, wenn sie diesen Schmerz wie ich hätte würde sie sich jetzt auch mal melden. Mein Herz und mein Gefühl (und das ist der liebe Gott der in uns wirkt) sagt mir aber immer wieder, es wird geschehen !

Wir können also nichts anderes tun und es dem himmlischen Vater überlassen, wann der richtige Zeitpunkt da ist und wir alle reif dafür sind.

Liebe Birgid, pass gut auf dich auf und schenke auch dir Liebe und Zuwendung damit es dir auch gesundheitlich wieder besser geht.

Von Herzen wünsche ich dir eine gute Nacht und einen erfreulichen Start in die neue Woche.

Freuen wir uns auf die Erfüllung unsere Wünsche und Anliegen.

Ganz liebe Grüsse und wir bleiben im Gebet verbunden!

R.Schweiz/Zürch


Offline Andrea a. dem Schwarzwald

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« Antwort #84 am: 09. Mai 2017, 12:43:27 »
Eben komme ich von meinem Vater, und nun kommt doch die Trauer über mich. Ich glaube, dass dies mein persönlicher Abschied war und ich ihn viell. heute abend nicht mehr sehen werde. Er ist bereits, so habe ich das Gefühl in seinem Todeskampf und dabei, sich zu lösen. Ich sehe das daran, wie er aussieht, so sah auch meine Oma aus, als sie von dieser Welt ging. Er ist zwar noch da, aber doch schon weit weg. Er ist ganz heiß im Gesicht und auch am ganzen Körper. Sprechen kann er nicht, und wenn er es versucht, kann man ihn nicht verstehen, er hat einfach die Kraft nicht mehr, er verweigert auch die Astronautenkost, das Trinken, das wir mit einer Spritze verabreichen, ist das einzige, was er noch annimmt. Er ist müde, kann kaum die Augen offenhalten. Meine Mutter ist jetzt bei ihm, und sie will auch bei ihm bleiben, bis ich sie ablöse. Das wird anstrengend für sie, aber ich glaube, sie bekommt die Kraft dafür. Ich habe das Gefühl, es ist gut, dass sie bei ihm ist, für beide, das muss so sein. Vielleicht, so Gott will, kann er auch in ihrer Gegenwart gehen. Möge der Herr ihm einen guten und friedlichen Übergang schenken. Ich habe ihm noch gesagt: "Ich hab Dich lieb, Papa" und er hat irgendwas geflüstert, konnte es aber nicht mehr deutlich sagen, aber ich weiß, dass er mir sagen wollte: "Ich Dich auch." Und so lass ich ihn gehen, und ich wünsche ihm, dass er es bald schafft und nicht mehr so lange leiden und ringen muss.

Mach dich auf den Weg, lieber Papa. Im Namen Gottes des allmächtigen Vaters, der dich erschaffen hat, im Namen Jesu Christi, des Sohnes, des lebendigen Gottes, der für dich gelitten hat, im Namen des Heiligen Geistes, der über dich ausgegossen worden ist. Heute noch sei dir im Frieden deine Stätte bereitet, deine Wohnung bei Gott im Paradies, mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit dem heiligen Josef und mit allen Engeln und Heiligen Gottes. Amen.

Auch wenn ich ihm den Frieden und die baldige Erlösung gönne, dennoch ist mein Herz voller Trauer, aber auch dankbar, dass ich ihn so lange gehabt habe, in Erinnerung an viele schöne Erlebnisse mit ihm.

 ;qfykkg  ;ghjghg  ;kreuz+

Offline Aaron Russo

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« Antwort #85 am: 09. Mai 2017, 20:25:07 »
 ;xdysaa ;tffhfdsds

Für Andreas Vater >
Seelenrettungs-Gebet für andere von Jesus gegeben:

Lieber Jesus,
ich weihe mich und meine Lieben ganz dir,
bitte komm und rette mich.
Amen.

Euer Admin - mit Euch im Herzen Jesu und Marias vereint.


Offline Micha

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« Antwort #86 am: 10. Mai 2017, 00:29:55 »
 Liebe Andrea aus dem Schwarzwald!
Hier ist Michaela, Maria, aus Berlin, kurz Micha.
Herzlichen Dank für Deine Gebete und Anteilnahme.
Patrick öffnet sich, sobald Jemand auf ihn zukommt. Er hat einige Male Brücken geschlagen, zur Kontaktaufnahme, was nicht als solche interpretiert wurden.
Er hat eine Sozialphobie, nach einer Herzop, die aber besser geworden ist, ein Gewalttrauma, Mißhandlungen und Mißbrauch durch andere zu verkraften. Außerdem nach 12 Jahren Psychopharmaka, auch noch die Spätfolgen zu ertragen. Seit er abgesetzt hat, spricht er wieder, was er jahrelang nicht mehr tat, ist er nicht mehr verschlossen, wie mit den Psychopharmaka. Er ist sehr gekrümmt und hat große Selbstwertprobleme. Außerdem ist er seit einiger Zeit auch seelisch inkontinent. Man sagt, die Seele weint.
Deswegen ist er sehr dankbar, wenn Andere auf ihn zukommen und ihn ernst nehmen.

 Heute hat ihn Jemand von den Jungs abgeholt zur Messe in der Kapelle, nachdem ich ihn darum gebeten hatte, da Patrick sich nicht traute. Er ging gleich mit und hat sich gefreut. Danach ist er sogar mit zum Joggen und hoch in die WG.
Es heißt, all das was wir haben, können wir anderen zur Verfügung stellen und ausleihen. Mein Gehör Gehörlosen, meine Stmme Stummen, meine Augen Blinden, meinen Mut Mutlosen..
Jesus ist zu uns Menschen auf die Erde gekommen, um uns zu erlösen.
Ich bin sehr dankbar für jedes aufmunternde Wort an Patrick für jedes Entgegenkommen, denn er nimmt es an und gibt zurück
Alles Luebe
 kz12)

Offline Andrea a. dem Schwarzwald

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« Antwort #87 am: 10. Mai 2017, 15:03:54 »

"Wenn die Kraft zu Ende geht, ist die Erlösung eine Gnade"

... Traurig, aber dennoch dankbar nehmen wir Abschied von meinem Papa, der gestern in meinem Beisein so kurz nach 19.00 Uhr friedlich eingeschlafen ist. Unser Herz ist zwar traurig, aber wir sind dankbar dafür, dass wir ihn gehabt haben, für alles Schöne, was wir mit ihm erlebt haben, für all das Gute, das er für uns getan hat. Was mich in meiner Traurigkeit tröstet und hält ist, dass mir die Gnade und das Geschenk zuteil wurde, ihn bis zum Tod begleiten zu dürfen. Ich habe gestern morgen schon gespürt, dass er gehen wird. Meine Mutter war von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr bei ihm, mein jüngster Bruder kam dann noch, ging aber eine Stunde später. Ich blieb neben ihm sitzen, hielt einfach nur seine Hand, und betete still die Worte, die mir grad eingegeben wurden:

"Herr, erbarme dich seiner. Jesus Christus, komm ihm entgegen. Erlöse ihn, o Herr. Hilf ihm, sanft hinüberzugehen. Hilf ihm, dass Körper und Leib sich gut voneinander scheiden können. Schenke ihm deinen Frieden. Hol ihn noch heute in dein Reich. Lass ihn gehen können, solange ich noch bei ihm bin usw. usw."

Ich wollte eigentlich heimgehen, aber dann spürte ich, dass ich nicht gehen konnte, und in mir waren die Worte Jesu da: "Bleibet hier, und wachet mit mir." Ich spürte, dass seine Atmung verschiedene Abstufungen hatte, habe dann mit dem Pflegedienstleiter gesprochen, er meinte, das wäre schon ein Zeichen, dass der Mensch sich im Sterbeprozess befindet.  Ich hielt Papa's Hand, er muss gespürt haben, dass ich gehen wollte. Er hat auch, obwohl er die Hand vorher nicht mehr bewegen konnte, meine Hand zu sich gezogen. Das war für mich eine interessante Erfahrung, als wollte er mir sagen: "Bleib hier!" Da war mir klar, dass ich aufgerufen war, zu bleiben. Es ging dann noch 10 Minuten, er war noch kurz unruhig, ich habe dann sein Gesicht in meine Hände genommen, mich über ihn gebeugt und zu ihm gesagt: "Ganz ruhig, Papa. Du bist nicht allein. Hab keine Angst. Ich bin da und bleibe!" Dann hat er nochmal weit die Augen aufgerissen und seinen letzten Atem ausgehaucht. Ich musste dann erst mal weinen, als ich ihn so leblos daliegen sah und mir bewusst wurde, dass er jetzt wirklich gegangen ist,  und hab gesagt: "Oh, mein lieber Papa." Dann hab ich dem Pflegepersonal Bescheid gesagt, die waren so lieb, beide Schwestern haben mich in die Arme genommen, eine hat sogar mitgeweint. Nun hat er es geschafft. Ich bin dankbar, dass er nicht mehr länger leiden muss. Es war genug. Der Herr hat alle meine Gebete um baldige Erlösung gehört und erhört, ich bin unendlich dankbar für diese Gnade.

Ich bin erst mal heim und hab meine beiden Brüder angerufen. Einer meiner Brüder war geschäftlich in Polen und kommt erst heute abend wieder zurück. Mein jüngster Bruder und ich sind mit dem Taxi zur Mutter gefahren, haben ihr die Nachricht übermittelt und sind mit ihr nochmal hochgefahren mit dem Taxi ins Pflegeheim, um gemeinsam nochmal Abschied zu nehmen. Meine Mutter hat sehr geweint, heute ist sie wieder gefasster. Ich habe dann vergangene Nacht auch bei meiner Mutter geschlafen, damit sie die erste Nacht nicht alleine ist. Heute morgen gab es viel zu regeln, Gespräch mit Bestattungsinstitut, dann mit ihm gemeinsam den Grabplatz auswählen, den evang. Pfarrer anrufen ect. ect. Die Beerdigung ist dann am Montag um 13.30 Uhr in der Aussegnungshalle. Bei den Evangelischen gibt es ja leider keine Heilige Messe.

Möge mein Papa nun in Frieden ruhen und seinen Platz finden in Gottes Ewigkeit!

Danke, Herr, dass du ihn erlöst hast!

 ;kreuz+ ;qfykkg ;ghjghg

R.Schweiz/Zürich

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« Antwort #88 am: 10. Mai 2017, 15:32:28 »

"Wenn die Kraft zu Ende geht, ist die Erlösung eine Gnade"

... Traurig, aber dennoch dankbar nehmen wir Abschied von meinem Papa, der gestern in meinem Beisein so kurz nach 19.00 Uhr friedlich eingeschlafen ist. Unser Herz ist zwar traurig, aber wir sind dankbar dafür, dass wir ihn gehabt haben, für alles Schöne, was wir mit ihm erlebt haben, für all das Gute, das er für uns getan hat. Was mich in meiner Traurigkeit tröstet und hält ist, dass mir die Gnade und das Geschenk zuteil wurde, ihn bis zum Tod begleiten zu dürfen. Ich habe gestern morgen schon gespürt, dass er gehen wird. Meine Mutter war von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr bei ihm, mein jüngster Bruder kam dann noch, ging aber eine Stunde später. Ich blieb neben ihm sitzen, hielt einfach nur seine Hand, und betete still die Worte, die mir grad eingegeben wurden:

"Herr, erbarme dich seiner. Jesus Christus, komm ihm entgegen. Erlöse ihn, o Herr. Hilf ihm, sanft hinüberzugehen. Hilf ihm, dass Körper und Leib sich gut voneinander scheiden können. Schenke ihm deinen Frieden. Hol ihn noch heute in dein Reich. Lass ihn gehen können, solange ich noch bei ihm bin usw. usw."

Ich wollte eigentlich heimgehen, aber dann spürte ich, dass ich nicht gehen konnte, und in mir waren die Worte Jesu da: "Bleibet hier, und wachet mit mir." Ich spürte, dass seine Atmung verschiedene Abstufungen hatte, habe dann mit dem Pflegedienstleiter gesprochen, er meinte, das wäre schon ein Zeichen, dass der Mensch sich im Sterbeprozess befindet.  Ich hielt Papa's Hand, er muss gespürt haben, dass ich gehen wollte. Er hat auch, obwohl er die Hand vorher nicht mehr bewegen konnte, meine Hand zu sich gezogen. Das war für mich eine interessante Erfahrung, als wollte er mir sagen: "Bleib hier!" Da war mir klar, dass ich aufgerufen war, zu bleiben. Es ging dann noch 10 Minuten, er war noch kurz unruhig, ich habe dann sein Gesicht in meine Hände genommen, mich über ihn gebeugt und zu ihm gesagt: "Ganz ruhig, Papa. Du bist nicht allein. Hab keine Angst. Ich bin da und bleibe!" Dann hat er nochmal weit die Augen aufgerissen und seinen letzten Atem ausgehaucht. Ich musste dann erst mal weinen, als ich ihn so leblos daliegen sah und mir bewusst wurde, dass er jetzt wirklich gegangen ist,  und hab gesagt: "Oh, mein lieber Papa." Dann hab ich dem Pflegepersonal Bescheid gesagt, die waren so lieb, beide Schwestern haben mich in die Arme genommen, eine hat sogar mitgeweint. Nun hat er es geschafft. Ich bin dankbar, dass er nicht mehr länger leiden muss. Es war genug. Der Herr hat alle meine Gebete um baldige Erlösung gehört und erhört, ich bin unendlich dankbar für diese Gnade.

Ich bin erst mal heim und hab meine beiden Brüder angerufen. Einer meiner Brüder war geschäftlich in Polen und kommt erst heute abend wieder zurück. Mein jüngster Bruder und ich sind mit dem Taxi zur Mutter gefahren, haben ihr die Nachricht übermittelt und sind mit ihr nochmal hochgefahren mit dem Taxi ins Pflegeheim, um gemeinsam nochmal Abschied zu nehmen. Meine Mutter hat sehr geweint, heute ist sie wieder gefasster. Ich habe dann vergangene Nacht auch bei meiner Mutter geschlafen, damit sie die erste Nacht nicht alleine ist. Heute morgen gab es viel zu regeln, Gespräch mit Bestattungsinstitut, dann mit ihm gemeinsam den Grabplatz auswählen, den evang. Pfarrer anrufen ect. ect. Die Beerdigung ist dann am Montag um 13.30 Uhr in der Aussegnungshalle. Bei den Evangelischen gibt es ja leider keine Heilige Messe.

Möge mein Papa nun in Frieden ruhen und seinen Platz finden in Gottes Ewigkeit!

Danke, Herr, dass du ihn erlöst hast!

 ;kreuz+ ;qfykkg ;ghjghg

Liebe Andrea

Mein herzliches und tiefempfundenes Beileid zum Tode deines Vaters. Der Gedanke und die Gewissheit einen geliebten Menschen auf dieser Welt nie mehr zu sehen tut sehr, sehr weh. Doch irgendwann werden wir uns alle wieder sehen. Ich wünsche dir, deiner Mama, deinen Brüder und Angehörigen viel Kraft und Trost auf dem letzten Weg des Abschiednehmens.

Dein Papa ist zu Gott heimgekehrt und sein Leiden hat ein Ende und es geht ihm gut. Diese Gewissheit wird Euch allen helfen den schweren Verlust zu verkraften.

Ich werde am Montag in Gedanken bei Euch sein.

Der liebe Gott ist bei Euch !

Mit stillen Grüessen

R.Schweiz/Zürich
 ;qfykkg kz12) ;qfykkg


Birgid

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« Antwort #89 am: 10. Mai 2017, 16:11:59 »
 kz12)
Liebe Andrea,
mein hezliches Beileid, ich fühle mit Dir. Es ist sehr schwer einen geliebten Menschen zu verlieren.
Auch wenn man darauf vorbereitet war, auch wenn es eine Erlösung ist, kann man es kaum wahrhaben.
Möge der Liebe Gott Dir und Deiner Familie viel Kraft und Tost schenken.
Von Herzen Birgid

 ()*kjht545  ;qfykkg  ;tffhfdsds

 

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