Autor Thema: Widersprüche im öffentlichen Auftreten der Kirche!  (Gelesen 3772 mal)

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Offline DerFranke

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Antw:Widersprüche im öffentlichen Auftreten der Kirche!
« Antwort #7 am: 26. Juni 2017, 21:18:16 »
"Ist das Forum hier am absterbenden Ast, oder nur in der Sommerflaute?"

Die meisten lesen hier nur und schreiben weniger.   Das liegt an der Beitragsgenehmigung die leider notwendig wurde da viele  Freumaurer nahe Personen dieses Forum mit Terror und Spam überzogen haben , denn konservative Foren sind meistens Passwort geschützt und nur durch eine Einladung zu erreichen oder leiden unter massiver Beieinträchtigung.

Ich glaube die Seite hat pro Jahr so 1 Million Besucher , momentan sind im Forum ( Zeit Jetzt aktuell - 33 Gäste, 2 Mitglieder )

Offline Rainer

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Antw:Widersprüche im öffentlichen Auftreten der Kirche!
« Antwort #8 am: 26. Juni 2017, 22:25:54 »
Vielen herzlichen Dank, liebe Andrea
für Deinen so überaus engagierten und von ehrlicher Glaubensüberzeugung getragenen, umfangreichen Beitrag, mit dem Du mir den Rücken stärkst!

Nach meinen umfangreichen Nachforschungen, soll es nur einen recht kleinen Prozentsatz von wirklich genetisch festgelegten homosexuellen Menschen geben und in gewisser Weise gäbe es im Grunde bei jedem Menschen einen gewissen Spielraum, der eben auch die Möglichkeit der Verführung und der bewußt falschen Ausrichtung offen läßt!

In meiner Beratungspraxis erlebe ich immer wieder viele von Männer frustrierte Frauen, des es jetzt eben mal schnell mit lesbischen Frauen probieren und dann meist vom Regen in die Gosse kommen!

Ich empfinde es als eine große Lüge und Verschleierung, daß man bei offiziellen Anfragen, den Hinweis bekommt, daß unser Kathechismus nach wie vor gültig sei, aber das konkrete Kirchenhandeln eine ganz andere Sprache spricht!

Auf der anderen Seite gibt es Hoffnungen von den Freikirchen, welche die Aktion "Nothing bevor!" also keine Geschlechtsverkehr vor der Ehe, ins Leben gerufen haben und auch gute Seminare für Jugendliche Einzelpersonen und Paare anbieten zum rechten Umgang mit der menschlichen Sexualität anbieten und dies alles geleitet von jungen hochgebildeten und sehr engagierten lebensfrohen Menschen!

Davon könnte sich unsere Kirche eine Scheibe abschneiden!
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Offline Andrea a. dem Schwarzwald

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Antw:Widersprüche im öffentlichen Auftreten der Kirche!
« Antwort #9 am: 26. Juni 2017, 23:16:51 »
Welch Irreführung einer biblischen Auslegung:

Ich habe gegoogelt, ob aus einer aufrichtigen Bruderliebe zwischen einem Bruder
und einer Schwester in Christus auch Liebe zwischen Mann und Frau werden kann,
da kamen viele Ergebnisse, unter anderem hat mich ein Link geschockt, weil hier
ein Bibeltext verdreht und zugunsten der Homosexuellen ausgelegt wird:

Männerliebe | Eine Tür ist genug
eine-tuer.de/maennerliebe/
21.02.2014 - Dass es Liebe zwischen Männern gibt, ist sogar dort umstritten, wo so viel
von Liebe die Rede ist: in der christlichen Kirche. Was aber wäre ..

Hier hat einer geschrieben … er ist Pfarrer im Ruhestand … vielleicht ist er auch homosexuelle
oder zumindest tolerant diesen gegenüber eingestellt:


„Mein Bruder Jonatan, mein bester Freund. Voll Schmerz und Trauer weine ich um dich; denn
deine Freundschaft hat mir mehr bedeutet, als Frauenliebe je bedeuten kann.“ Mit diesen
Sätzen endet das Klagelied Davids auf Saul und seinen Freund Jonatan im Buch Samuel.

Männerliebe. Gemeint ist nicht der augenzwinkernde Kumpelsatz am Männerstammtisch:
„Mensch, wahre Liebe gibt es doch nur unter Männern“. Gemeint ist auch keine Herabsetzung
der Liebe zwischen Männern und Frauen. Es handelt sich vielmehr um ein Bekenntnis.
David bekennt sich zu seiner Liebe zu Jonatan, dieser einmaligen und von ihm nie wieder erlebten Liebe.

„Darum sollten wir auch nicht mehr von Homo-, Bi- und Heterosexualität sprechen, sondern nur noch
von Liebe, die sich jederzeit zwischen zwei Menschen ereignen kann, welchem biologischen Geschlecht
sie auch zugehören.“

Dass es Liebe zwischen Männern gibt, ist sogar dort umstritten, wo so viel von Liebe die Rede ist:
in der christlichen Kirche. „Aber zwischen solchen Männern, da gibt es doch keine Liebe. Da geht es
doch zu wie im Bordell“, empört sich ein Besucher einer kirchlichen Veranstaltung. Ich habe ihn nicht
nach seinen Bordellerfahrungen gefragt. Was er aussprach, entspricht dem gängigen Vorurteil:
Liebe gibt es nur zwischen Mann und Frau. Frauen mögen sich lieben, aber da ist kein Sex dabei.
Bei Männern gibt es nur Sex, aber keine Liebe.

Dass Männer Männer lieben können mit allen Ausdrucksformen der Liebe einschließlich unserer
sexuellen Begabung, muss ich nicht beweisen. Der große Psychoanalytiker Fritz Riemann hat in
seinem Buch über die Liebesfähigkeit des Menschen festgestellt, dass die menschliche Liebesfähigkeit
nicht geschlechtsgebunden ist und sich eine homosexuelle Liebe von einer heterosexuellen in nichts
zu unterscheiden braucht. Sogar der mörderische Rudolf Höß, Kommandant in Auschwitz, musste
einräumen, dass die Männer mit dem rosa Winkel lieber gemeinsam in den Tod gingen als sich trennen
zu lassen, wenn einem von beiden ein Chance zum Überleben versprochen wurde.
Als Hans-Jürgen sich mit einem Kollegen solidarisch erklärt, der auch mit einem Mann zusammenlebt, erhält er Berufsverbot.

David liebte Jonatan und Jonatan liebte David. Daran besteht kein Zweifel. „Als David aufgehört
hatte mit Jonatan zu reden, verband sich das Herz Jonatans mit dem Herzen Davids, und Jonatan
gewann ihn lieb wie sein eigenes Herz.“ So beginnt ihre Liebesgeschichte, die nur eine kurze Blüte
erlebt zwischen politischen Intrigen und mörderischen Schlachten, verfolgt von der Eifersucht und
dem Hass des verlorenen Königs Saul.

Wenn wir von schwulen Männern sprechen, dann begrenzen wir unsere Vorstellungen auf Männer,
„die nun einmal so veranlagt sind“. Aber homo- und heterosexuell liebende Menschen stehen sich
nicht wie schwarze und weiße Schafe gegenüber. Unsere Normen propagieren gerne das Entweder – Oder.
In unserer Lebenswirklichkeit begegnet uns aber weit häufiger das Sowohl – Als auch.

„Wie der Geist weht, wo er will, so weht auch die Liebe, wo sie will.“

Darum sollten wir auch nicht mehr von Homo-, Bi- und Heterosexualität sprechen, sondern nur noch
von Liebe, die sich jederzeit zwischen zwei Menschen ereignen kann, welchem biologischen Geschlecht
sie auch zugehören. Zu Recht hat Helmut Gollwitzer in seiner Auslegung des Hohenliedes Salomo geschrieben:
„Jede Zweierbeziehung ist ein schlechthin besonderer Fall. Wie der Geist weht, wo er will, so weht auch
die Liebe, wo sie will.“

Der Name für Gott in der Johannestradition ist Liebe: „Liebe Freunde, wir wollen einander lieben, denn
die Liebe kommt von Gott. Gott ist Liebe. Wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott, und Gott lebt in ihm“.
Ich höre schon die Stimmen kirchlicher Dogmatiker, die sagen: „Aber damit ist doch die geistig-geistliche
Liebe gemeint, die Agape, die Nächstenliebe – doch nicht die körperliche Liebe, doch nicht Eros und Sexus.“

„Ich bin HIV-positiv“, offenbarte sich Hans-Jürgen. Bernd blieb.

Diese Aufspaltung der Liebesfähigkeit des Menschen diente der Kirche durch Jahrhunderte hindurch dem
Zweck, die Sexualität herabzusetzen und zu verteufeln. Ich antworte mit Thomas Mann, der in seinem
Zauberberg bewundernd feststellen lässt: „Ist es nicht groß und gut, dass die Sprache nur ein Wort hat
für alles, vom Frömmsten bis zum Fleischlich-Begierigsten. Liebe kann nicht unkörperlich sein in der äußersten Frömmigkeit und nicht unfromm in der äußersten Fleischlichkeit, sie ist immer sie selbst“.

Es ist nicht nur dumm, sondern geradezu bösartig, Liebe kategorisieren, normieren und auf die Beziehung
von Frau und Mann reduzieren zu wollen. Liebe ereignet sich zwischen Menschen, ob sie Männer oder Frauen
sind. Und niemand hat das Recht, Liebe zu verbieten und zu verleumden. Gerade die Kirche, die eine
Propagandistin der Liebe sein müsste, sollte für die Liebe eintreten: an allen Orten, wo sie sich ereignet.
Denn es kommt nicht darauf an, wen ein Mensch liebt, sondern ob und wie er das tut! Und ereignet sie sich unter Männern, sollte sich die Kirche besonders freuen. Denn was ist geeigneter, dem Frieden zu dienen, als Männerliebe?

Hans-Georg Wiedemann ist Pfarrer im Ruhestand


Und der letzte Satz, der schlägt dem Faß den Boden aus:

„Denn was ist geeigneter, dem Frieden zu dienen, als Männerliebe?


Welche Überheblichkeit, welche Lästerung des Willens Gottes!!!

Offline DerFranke

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Antw:Widersprüche im öffentlichen Auftreten der Kirche!
« Antwort #10 am: 27. Juni 2017, 07:35:34 »
Zitat
Nach meinen umfangreichen Nachforschungen, soll es nur einen recht kleinen Prozentsatz von wirklich genetisch festgelegten homosexuellen Menschen geben und in gewisser Weise gäbe es im Grunde bei jedem Menschen einen gewissen Spielraum, der eben auch die Möglichkeit der Verführung und der bewußt falschen Ausrichtung offen läßt!

Das erste ist leider schlicht und einfach falsch. Eine genetisch bedingte Homosexualität gibt es nicht.  Gott erschafft keinen Menschen homosexuell ausgerichtet. Erst aufgrund der eigenen Sünde  oder der fremden Sünde ( Verletzungen durch andere ) kann ein Mensch in diese Richtung abdriften.  Ich selbst kenne mehrere Homosexuelle Männer und mein Freund ist Psychotherapeuth welcher sich mit solchen Fällen beschäftig , da haben wir aus interesse eine Recherche über die Therapie von Homosexuellen durchgeführt , auch wie sich diese aus geschichtlicher Sicht entwickelt hat.
Zuerst eine anerkannte Krankheit in der Psychiatrie wurde diese mit der Zeit Gesellschaftsfähig.


Der Spielraum der von anderen gegeben wird ist die Beinflussung oder der Spielraum der von Gott gegeben wird ist die sogenannte Ahnenschuld welche sich über Generationen hinweg in Familien halten kann. Das wird heute leider oft verwechselt am Beispiel eines Protestanten kann man sagen irgendwann sind die Ahnen vom katholischen Glauben abgefallen und Ihre Nachfahren müssen unter dieser Schuld heute noch leiden oder begehen diese Sünde weiterhin.

Offline Andrea a. dem Schwarzwald

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Antw:Widersprüche im öffentlichen Auftreten der Kirche!
« Antwort #11 am: 27. Juni 2017, 14:26:27 »
Zitat
Nach meinen umfangreichen Nachforschungen, soll es nur einen recht kleinen Prozentsatz von wirklich genetisch festgelegten homosexuellen Menschen geben und in gewisser Weise gäbe es im Grunde bei jedem Menschen einen gewissen Spielraum, der eben auch die Möglichkeit der Verführung und der bewußt falschen Ausrichtung offen läßt!

Das erste ist leider schlicht und einfach falsch. Eine genetisch bedingte Homosexualität gibt es nicht.  Gott erschafft keinen Menschen homosexuell ausgerichtet. Erst aufgrund der eigenen Sünde  oder der fremden Sünde ( Verletzungen durch andere ) kann ein Mensch in diese Richtung abdriften.  Ich selbst kenne mehrere Homosexuelle Männer und mein Freund ist Psychotherapeuth welcher sich mit solchen Fällen beschäftig , da haben wir aus interesse eine Recherche über die Therapie von Homosexuellen durchgeführt , auch wie sich diese aus geschichtlicher Sicht entwickelt hat.
Zuerst eine anerkannte Krankheit in der Psychiatrie wurde diese mit der Zeit Gesellschaftsfähig.


Der Spielraum der von anderen gegeben wird ist die Beinflussung oder der Spielraum der von Gott gegeben wird ist die sogenannte Ahnenschuld welche sich über Generationen hinweg in Familien halten kann. Das wird heute leider oft verwechselt am Beispiel eines Protestanten kann man sagen irgendwann sind die Ahnen vom katholischen Glauben abgefallen und Ihre Nachfahren müssen unter dieser Schuld heute noch leiden oder begehen diese Sünde weiterhin.


Lieber DerFranke,

da stimme ich Dir zu: Eine genetisch bedingte Homosexualität gibt es nicht. Ich bin auch der Meinung, dass
durch verschiedene lebensgeschichtliche Erfahrungen (Mißbrauch und andere Verletzungen) sich Menschen
in die Homosexualität verirrt haben. Es wird immer nur auf die geschaut und für die plädiert, die "angeblich"
glücklich sind, aber auf die wird nicht geachtet, die spüren, dass da etwas nicht stimmt, die sich mit ihrer
Neigung nicht wohlfühlen, die unter ihr leiden, aber dennoch darin verstrickt sind, weil sie denken, ein Ausstieg
wäre nicht möglich (Der Großteil unserer Gesellschaft, auch Kirche, macht einem dies auch weis und hilft nicht).
Auch ich glaube nicht, dass Gott homosexuelle Menschen erschaffen hat.

Eine Ahnenschuld ist natürlich auch denkbar für eine homosexuelle Ausrichtung eines Menschen bzw. die Folge
vom Sündenfall, dass hier etwas übernommen wurde.

Bei dem Mann, für den ich schon lange um Heilung und Umkehr bete, habe ich immer einen Mißbrauch als Ursache
gespürt. Er hat nie darüber geredet, weil er, auch das habe ich immer gespürt, nicht glücklich damit ist. Als ich
ihm einmal von meinen Mißbrauchserfahrungen erzählte, da sagte er: "Ja, Mißbrauch ist etwas ganz Schlimmes."
Da ich von jemand anderem weiß, dass er homosexuell ist, und nicht von ihm selber, habe ich ihn nie angesprochen
daraufhin, weil ich habe immer gehofft, er sagt mir mal von sich aus etwas. Doch ich glaube, das konnte er nicht,
weil er sich schämt. Er hat auch seinen Partner immer "umschifft", also nie erwahnt, das hat mich darin bestätigt,
dass er darunter im Stillen leidet. Ein Homosexueller, der sich offen auslebt, der hat auch kein Problem, wenn er
"glücklich" ist und voll dahinter steht, davon zu reden oder den anderen vorzustellen. Ich weiß nicht, ob er mit
ihm noch zusammen ist, ich glaube nicht, denn er sprach irgendwann vor einem Jahr von Veränderungen und ist
weggezogen. Bevor er weg ging, hat er mich nochmal in seine Arme gerissen und mich ganz fest an sich gedrückt,
lange gehalten, mir ins Ohr gehaucht: "Endlich seh ich Dich wieder." Dann sagte er: "Bis irgendwann" und ist
davon gerannt. Ich habe immer gespürt, dass er Gefühle für mich hat, diese hat er aber nie zugelassen und war
immer innerlich zerrissen. Vielleicht, so hoffe ich, ist dieses Wegziehen von hier auch ein Schritt in eine Veränderung.
Wenn seine Partnerschaft so glücklich wäre, würde er dann so weit weggehen. Ich habe immer gespürt, dass er
einen Absprung sucht, aber nicht gewusst hat, wie. Da hat sich ihm dann diese neue Stelle weit weg angeboten,
und er hat diese Chance genutzt. Der Preis dafür war, dass er mich zurücklassen musste. Ich glaube, das hat ihn
auch geschmerzt. Er ist ein kostbarer, wertvoller Mensch, und ich werde für ihn weiterbeten, dass er herausgeführt
wird, denn ich weiß: Gott will ihn befreien. Er hat seine Seele auf mein Herz gelegt, das spüre ich, und er selbst hat
mir den Auftrag gegeben, für ihn zu beten, Werkzeug für ihn zu sein. Wir sehen uns alle paar Wochen wieder. Ich
spüre nach wie vor, dass noch vieles in ihm der Heilung bedarf, aber er ist authentischer geworden und spielt nicht
mehr so viele Rollen, wie anfangs, als ich ihn kennengelernt hatte. Ich bin zuversichtlich, dass Gott mit ihm unter-
wegs ist und ihn ans Ziel führt. Mir hat mal ein Priester gesagt: "Er ist ein Engel für sie, aber mehr noch sie ein
Engel für ihn."

Dir Gottes Segen und liebe Grüße von

Andrea

 kz12) ()*kjht545



Offline Baden-Württemberg

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Homosexualität
« Antwort #12 am: 28. Juni 2017, 15:40:06 »
Homosexualität


Es wurde die Frage nach einer Therapie von Homosexualität aufgeworfen. Homosexualität, lesbische Liebe, Ausübung von Sexualität außerhalb einer Ehe werden häufig durch die Einflußnahme von bösen Geistern verursacht oder dazu angestachelt! Wenn sich die Kirche in der Hl. Messe nicht mehr durch das Gebet zum Heiligen Erzengel Michael und durch Verwendung von exorziertem Weihwasser schützt, wenn bei Segnungen der Sakramentalien wie z.B. der Medaille des Hl. Benedikts u.a. keine Exorzismen mehr verwendet werden, weil man lieber das moderne Weihebuch "Benedictionale" statt des Rituale Romanums verwendet, welches keine Exorzismen mehr enthält, wenn der Teufel nicht mehr aus den Räumen der Kirche und von den Gläubigen ferngehalten wird, können böse Geister ungestört ihr Unwesen treiben. Bei einigen Männern wären Befreiungsgebete und die Führung durch gutausgebildete Geistliche im Heilungs-und Befreiungsdienst wirksamer als manche Therapie gegen Homosexualität. Im Bereich Befreiung und Exorzismus hat die moderne deutsche katholische Kirche einen großen Nachholbedarf und kann sich eine Scheibe abschneiden bei den katholischen Kirchen in Italien, Frankreich und Polen.

Herzlichst

Baden-Württemberg

Offline Andrea a. dem Schwarzwald

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Re: Widersprüche im öffentlichen Auftreten der Kirche!
« Antwort #13 am: 28. September 2017, 17:21:01 »
Ein Beitrag von Dr. F. Bentz aus dem "St. Athanasius Bote" Ausgabe 9/2017 - Initiative kath. Christen:

Am 30. Juni 2017 hat der deutsche Bundestag die "Ehe für alle" beschlossen. Für viele Menschen, auch für mich, ergab sich die spontane Gedankenassoziation: Sodom und Gomorrha.

Bei den Griechen und Römern war in der Spätphase ihrer hohen Kulturen die öffentliche Unmoral durchaus üblich und sie sind daran zugrunde gegangen. Unsere Situation ist wohl noch ernster. Die LEUGNUNG DER SCHÖPFUNGSORDNUNG wird von oben befohlen, die "Ideologie des Genderismus" wurde zur "gesetzlich verordneten Doktrin. Wer öffentlich eine gegenteilige Position zu vertreten wagt, wird mit Sanktionen bedroht; Computer werden beschlagnahmt.

Menschenrechte?

Man mißachtet "Schamgrenze und Scheu von Kindern, ja Kleinkindern", um sie gendergemäß zu indoktinieren. Das Elternrecht wird ohnehin weitgehend ignoriert.
Gott und seine Gebote werden nicht geleugnet - sie existieren einfach nicht mehr.
Die Tötung, richtiger: Die Ermordung von Kleinstkindern im Mutterleib wird zum "Menschenrecht" der Mutter.

Ist die Homo-Ehe ein Menschenrecht?

Erlauben Sie mir, einfach einige Fakten zu wiederholen, die wir im St. Athanasius-Boten vom Dezember 2014 bereits veröffentlich haben ("Love is Love?")

Mehrere amerikanische Studien ergaben:

Homosexuelle haben häufiger Aids (171 mal), Syphillis (14 mal), Hapatitis (8 mal); eine Verkürzung der Lebenszeit um 32 Jahre (Family Research Institute, Washington D.C. 1992).

Viele Homosexuelle halten ihren Lebensstil für richtig und beharren auf ihre Rechte. Es gibt jedoch auch unglückliche Homosexuelle, denen ihr Gewissen sagt, dass Homosexualität nicht der göttlichen Ordnung und auch nicht der Natur entspricht.

Was Hoffnung gibt: 79,1 % der Homos, die versuchten, sich zu ändern, wurden geheilt.

Kardinal Schönborn lobt homosexuelle Verbindungen, die "auf Dauerhaftigkeit angelegt sind", als "vorbildlich menschlich".

Eine Studie aus Amsterdamm (Mai 2003) zeigt, dass Partnerschaften zwischen homosexuell lebenden Männern im Durchschnitt nicht länger als 1,5 Jahre halten.
Innerhalb dieser angeblich monogamen Partnerschaften hat jeder Partner in diesen
1,5 Jahren durchschnittlich noh 12 andere Sexualpartner. Noch eine Anmerkung:
Viele sagen, es geht bei Homosexuellen nicht nur um Sexualität, aber es ist nicht zu
leugnen, in dem Wort "Homosexualität" steht ja schon Sexualität drin, es geht
also schon um die Sexualität zum gleichen Geschlecht, alles andere wäre Lüge.

Menschenrechte für Homosexuelle?

Ja: Menschliches Verständnis und Güte.

Vor allem aber ein Recht: Das Recht auf Wahrheit, auf die volle Wahrheit.

Eine verrückt gewordene westliche Welt wird mit Sicherheit die Schöpfungsordnung und die menschliche Natur nicht ändern können. Sie wird aber bei diesem wahnwitzigen Versuch zugrunde gehen, wenn sie nicht umkehrt.

Dr. F. Bentz

Nachbemerkung:

Mehr Verantwortung als gewisse "Linke" und "Grüne" tragen in dieser Angelegenheit die Bischöfe. Sie haben sich weithin dem Zeitgeist angepasst. Die eigentliche tiefere Ursache der zeitgeistigen Schwächen der Kirche ist wohl das "Gremialsystem", das seit dem II. Vatikanum die persönlche Verantwortung von Bischof und Priester weitgehend lähmt.


Bemerkung in eigener Sache:

Dies ist ein Artikel, der mir aus dem Herzen spricht und dem ich voll zustimme.

Den Menschen oder Gott gehorchen?

Auch falsch verstandene Toleranz und falsch
verstandene Anpassung an den heutigen,
modernen Zeitgeist ist Sünde.

Wenn ich nur schon lese: "Wir müssen uns dem
heutigen Zeitgeist anpassen!"

In der Bibel steht:

"Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!"

Dazu verhelfe uns der Heilige Geist. Danke. Amen.

 

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