Autor Thema: Quellen der Andacht  (Gelesen 752 mal)

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Quellen der Andacht
« am: 20. Oktober 2017, 23:47:43 »
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An den Quellen der Andacht (1920)

1. Betrachtung: Das heilige Kreuzzeichen
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“


1. Anbetung

Das Kreuzzeichen ist etwas Ehrwürdiges und Heiliges. Wir verehren darin die heiligste Dreifaltigkeit, indem wir die Namen der drei göttlichen Personen ehrfurchtsvoll aussprechen. Die heiligste Dreifaltigkeit ist für uns der Gegenstand der tiefsten Anbetung, der höchsten Ehrfurcht, der vollkommensten Hingabe. Vor ihr verhüllen die Engel ihr Angesicht und singen ihr ewiges Loblied: „Heilig, Heilig, Heilig ist der Herr, Gott Sabaoth; Himmel und Erde sind seiner Herrlichkeit voll.“

Für den Glauben an die heiligste Dreifaltigkeit sind die heiligen Märtyrer freudig in den blutigen Tod gegangen. Mit der Kirche beten wir sie demütig an, so oft wir das Kreuzzeichen machen.

Am heiligen Dreifaltigkeitsfeste singt die Kirche, gleich als erstürbe jedes andere Wort auf ihren Lippen: „O beata Trinitas! O selige Dreieinigkeit!“ Sie ist berauscht von den aus Gott flutenden Licht- und Wonneströmen. Hingeneigt über den Rand der Flammentiefe lauscht sie dem Rollen des unbegreiflichen Ozeans, dem majestätischen Donner des innergöttlichen Jubellebens und ruft, von Schauern ganz durchbebt, in Verzückung und kindlich seliger Verwunderung immer nur: „O selige Dreieinigkeit!“

Das heilige Kreuzzeichen führt uns die Geheimnisse unserer Erlösung ausdrucksvoll vor Augen. Wir verehren darin Jesu Kreuz und bitteres Leiden. Es offenbart uns die unendliche göttliche Macht, mit der Jesus über die Sünde und über die Gewalten der Unterwelt triumphiert hat. Es offenbart uns seine unendliche Liebe, mit der er die Seinen geliebt hat bis in den Tod; es offenbart uns seine heldenmütige Hingabe, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja bis zum Tode am Kreuze.

Darum ist uns das Kreuz so heilig; es ist das Siegeszeichen unseres Glaubens, es ist die Waffe gegen unsere Feinde. Von ihm singt die Kirche: „Ecce crucem Domini, fugite partes adversae; vicit Leo de tribu Juda, radix David: Seht das Kreuz des Herrn, flieht, ihr feindlichen Mächte; gesiegt hat der Löwe aus dem Stamme Juda, die Wurzel Davids.“

So offenbart sich die Macht des heiligen Kreuzes; darum wurden in diesem heiligen Zeichen auch die bösen Geister ausgetrieben; es ist uns eine Quelle des Segens und der göttlichen Hilfe. Die Märtyrer sind eher eines qualvollen Todes gestorben, als dass sie sich hätten zwingen lassen, es zu verunehren.

Dank, Sühne und Bitte - siehe Link:
https://gloria.tv/article/8GnHvsS6kHiCBwXt2nvaEMJa9



« Letzte Änderung: 23. Oktober 2017, 22:29:15 von geringstes Rädchen »
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« Antwort #1 am: 21. Oktober 2017, 19:24:06 »
2. Betrachtung: Das Vater unser
"Vater unser, der du bist im Himmel" (Matth. 6, 9)


1. Anbetung

Gemeint ist der dreieinige Gott. Wir verehren in tiefster Ehrfurcht die große Macht und Weisheit und Liebe, mit welcher er die Welt und uns selbst erschaffen hat, in der er uns zu seinem Bild und Gleichnis gemacht hat, in der er fortgesetzt für uns sorgt, uns erhält und leitet, mit der er uns erlöst und in der Taufe in besonderer Weise zu seinen Kindern angenommen hat, in der er an unserer Heiligung arbeitet und uns schließlich all seine himmlischen Schätze zur Erbschaft geben will. Der süße Name "Vater" soll in uns die Gesinnungen der tiefsten Ehrfurcht, der innigsten Liebe und des kindlichsten Vertrauens hervorrufen.

Der Himmel ist der Sitz seiner Herrlichkeit; dort beten ihn die Engel und Heiligen an. Mit ihnen vereinigen wir uns, um ihm unsere demütigste Huldigung darzubringen. Je größer unser Eifer hierin ist, desto mehr gefallen wir ihm. Jesus und die Heiligen geben uns hierin das schönste Beispiel. Mit welcher Ehrfurcht spricht Jesus vom Vater im Himmel; mit welcher Treue vollzieht er seinen Willen; daß der Vater geehrt wird, ist ihm das erste und größte Anliegen seines Herzens. Schließe dich ihm an und erweise deinem Herrn und Gott täglich so viel Ehre, als du kannst.

Dank, Sühne und Bitte - siehe Link:
https://gloria.tv/article/KzyXLKa3Zbbv1N9GFii6M4H32



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« Antwort #2 am: 22. Oktober 2017, 22:45:09 »
3. Betrachtung: Das Vater unser
„Geheiligt werde dein Name“ (Matth. 6, 9)


1. Anbetung

„Moses sprach zu Gott: Siehe, ich soll zu den Söhnen Israels gehen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Wenn sie nun zu mir sagen werden: Welches ist sein Name? Was soll ich ihnen antworten?

Da antwortete Gott Moses: Ich bin der ich bin (Jahve, Jehovah). Und er sprach: Du sollst zu den Söhnen Israels sagen: Der da ist, hat mich zu euch gesandt. Und ferner sprach Gott zu Moses: Dieses sollst du den Söhnen Israels sagen: Der Herr, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit und so gedenke man meiner von Geschlecht zu Geschlecht“ (Exod. 3, 13 ff.).

Hier hat Gott seinen Namen geoffenbart und in der Macht, Güte, Weisheit und Gerechtigkeit, in der er dann das Volk Israel aus Ägypten geführt hat, hat er zugleich gezeigt, welche Fülle unendlicher Anbetungswürdigkeit sich unter diesem heiligen Namen verbirgt. Wir beten den Herrn in all diesen Geheimnissen an und rufen um seinen Beistand in dieser Bitte des Vater unser und beten zugleich, dass die Menschen Gott erkennen, einfach in der Wesenheit und dreifach in den Personen, und dass sie ihn verehren, dass sie seine Ehre und seinen Ruhm, seine Allmacht, Gerechtigkeit, Weisheit, Barmherzigkeit und alle seine Eigenschaften anbeten, dass sie niemals etwas anderes für heiliger, erhabener, göttlicher halten und dass sich selbst die Heiden und Ungläubigen vor der Heiligkeit dieses Namens beugen.

Mit den Seraphim beten wir diesen Namen an, welche fortgesetzt ihren Jubelgesang wiederholen: „Heilig, Heilige, Heilig ist der Herr, Gott Sabaoth; Himmel und Erde sind seiner Herrlichkeit voll“ (Is. 6, 3). Wir beten ihn an mit David, der ihn mit den Worten preist: „Sanctum et terribele nomen ejus: Heilig und furchtbar ist sein Name“ (Ps. 110,9); mit Maria, die im Magnifikat singt: „Et sanctum nomen ejus: Und sein Name ist heilig.“

Und was vom Namen Gottes gilt, das können wir auch auf den süßen Namen Jesus beziehen. Wolter sagt: „Vor dem heil- und preisvollen Namen Jesu beugen sich alle Geschöpfe; denn er ist der Name, in dem alle selig werden: Lobt, ihr Diener des Herrn, hochpreist den Namen des Herrn“ (Psallite sap. I. S. 301).

weiter siehe Link:
https://gloria.tv/article/tyERvMM89QZ12u4KNV3711uzq



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« Antwort #3 am: 23. Oktober 2017, 22:36:28 »
4. Betrachtung: Das Vater unser
„Zukomme uns dein Reich“ (Matth. 6, 10)


1. Anbetung

Gott ist der Herr Himmels und der Erde; er ist der König über jegliche Kreatur. Wir beten ihn an und bitten ihn, daß er allein herrsche über unser Herz, er allein über die ganze Welt. Glücklich das Volk, dessen König er ist; seine Herrschaft ist weise: er ordnet nichts verkehrt an, seine Forderungen sind nicht zwecklos und unvernünftig. Er regiert gerecht; bei ihm herrscht kein Ansehen der Person; nur wer gut und heilig ist, gilt etwas bei ihm und die Ränke der Gottlosen vereitelt er. Seine Herrschaft ist mild; er führt das Zepter der Barmherzigkeit, er weidet wie der gute Hirt seine Lämmer; sie können jubelnd singen: "Der Herr ist mein Hirt; nichts wird mir mangeln" (Ps. 22,1). Ja, glücklich das Volk, dessen Gott der Herr ist" (Ps. 143, 18)

Herrsche du allein über uns und befreie uns von der Gewalt des Fürsten der Hölle. Seine grausame Herrschaft ist uns im Pharao versinnbildlicht, der zu seinem Volke sprach: "Seht, das Volk der Söhne Israels ist zahlreich und stärker als wir. Wohlan, wir wollen es mit weisem Vorbedacht unterdrücken. Und er setzte Frohnvögte über sie, um sie mit schweren Arbeiten niederzuhalten. Und die Ägypter haßten die Söhne Israels und quälten und höhnten sie, verbitterten ihnen das Leben" (Exod. 1, 10 ff.).

Unter dieser qualvollen Herrschaft seufzen die Heidenvölker und die Ungläubigen. Von ihr werden zugleich auch die Irrgläubigen bedrückt und der kostbarsten Güter des Reiches Gottes beraubt. Und die Seelen aller dieser armen Menschen gleichen in vielen Punkten dem traurigen Bilde jenes Besessenen, von dem Lukas erzählt: "Er hatte kein Gewand auf seinem Leibe und wohnte nicht in Häusern, sondern hielt sich in Grabhöhlen auf" (Luk. 8, 27). Das Gewand der heiligmachenden Gnade reißt er ihnen ab, das Gotteshaus mit seinen Gnaden und Segnungen verschließt er ihnen, bei Grab und Moder ist ihr Aufenthalt.

Nein, aus seiner Hand befreie uns! Du allein herrsche über unsere Herzen und über die ganze Welt; denn du allein bist heilig, du allein der Herr, du allein der Allerhöchste.

weiter siehe Link:
https://gloria.tv/article/ZTg3NgdtYxKN3q9NnzTG4sPvQ


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« Antwort #4 am: 24. Oktober 2017, 20:06:49 »
5. Betrachtung: Das Vater unser
„Dein Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden“
(Matth. 6, 10)


1. Anbetung

Der göttliche Wille, den wir anbeten, ist ein zweifacher: der geoffenbarte Wille Gottes und der Wille seines Wohlgefallens. Ersterer tritt uns in seinen Geboten sowie in den Geboten der Kirche und unseren Standespflichten entgegen und fordert von uns, dass wir alles das ausführen, was er uns vorschreibt. Der Wille seines Wohlgefallens dagegen kommt an uns in Form all der göttlichen Zulassungen, Schicksale, Fügungen heran, zu denen wir nichts beitragen können: er bestimmt z. B., ob wir gesund oder krank seien, ob wir eine Stelle erhalten oder nicht, er bestimmt das Maß des Erfolges bei unseren Werken. Dieser Wille des göttlichen Wohlgefallens verlangt von uns keine Handlungen oder Werke, sondern nur jene Ergebenheit und innere Zustimmung zu allem, was geschieht, welche uns lehrt, Murren und Unzufriedenheit gegen Gott zu meiden.

Wir beten zunächst um Erfüllung des geoffenbarten Willen Gottes; wir sagen gleichsam zu Gott: Gib mir, Herr, reiche und wirksame Gnade, daß ich hurtig und vollkommen deine Gebote ausführe, mich deinen Anordnungen unterwerfe und deinen Wünschen gehorche, wie es die Engel im Himmel tun, die gewaltig und mächtig dein Wort vollziehen auf deiner Rede Laut. (Ps. 102)

Meine Seele, schau’ oft hin, wie herrlich Gottes Wille im Himmel erfüllt wird von den Engeln und Heiligen. Diese Betrachtung wird dich mit Freude erfüllen. Denke an Michael, der nichts im Himmel duldet, was sich gegen Gottes Willen auflehnen möchte; an Gabriel, der mit heiligem Entzücken nach Nazareth herniederstieg, den großen Ratschluß des Heils der heiligsten aller Jungfrauen zu verkünden; an die heiligen Schutzengel, die so bereitwillig mit uns das Erdental durchwandern und uns behüten auf Gottes Geheiß und keine andere Sorge kennen, als uns wohlbehalten zur Himmelsheimat zu führen.

Dieser Wille Gottes ist unendlich anbetungswürdig; was er von uns verlangt, ist immer heilig, immer weise, immer groß, immer ehrenvoll.

Wir können auch darum bitten, daß wir bei allen Leiden und Prüfungen, die Gott uns schickt, jene heilige Ergebung üben, die wir an Jesus im Ölgarten sehen, da er spricht: „Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch hinweg von mir; doch nicht mein Wille geschehe, sondern der deine“ (Luk. 22, 42). Auch um dieses Wortes willen wollen wir den Heiland verehren und anbeten.

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https://gloria.tv/article/nS61Pbs6UQ386MF2vaJw99TGS

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« Antwort #5 am: 25. Oktober 2017, 19:02:19 »
6. Betrachtung: Das Vater unser
„Gib uns heute unser tägliches Brot“
(Matth. 6, 11)


1. Anbetung

Wir beten Gott an in seiner unendlichen Macht, in der er allen geben kann, die ihn bitten. Überschau’ die ganze Erde und denke an alle die Wesen, die täglich gespeist werden müssen, die hilflos sind und von ihm ihre Nahrung empfangen müssen. Er erhält das Menschengeschlecht, er sorgt für die Tierwelt, er vergisst den jungen Raben nicht und das Würmlein im Staub findet seine Speise. Mag ein König noch so groß, noch so reich sein, er vermag nicht alle Bitten zu gewähren, er ist nicht imstande, allen Armen seines Reiches täglich den Tisch zu decken.

Vom König Assuerus lesen wir im ersten Kapitel des Buches Esther: „Zur Zeit des Assuerus, der von Indien bis Äthiopien über 127 Landschaften herrschte, als er auf seinem Königsthrone saß, war Susan die Hauptstadt seines Reiches. Im dritten Jahr seiner Herrschaft also veranstaltete er ein großes Festmahl für alle seine Fürsten und Diener, die Gewaltigen unter den Persern und die Angesehenen unter den Medern und die Statthalter der Landschaften vor sich, nämlich 180 Tage lang, um die Reichtümer und Herrlichkeiten seines Reiches und die Größe und Pracht seiner Macht zur Schau zu stellen. Und als die Tage des Gastmahles vorüber waren, lud er das ganze Volk, das sich in Susan befand, vom Größten bis zum Kleinsten ein und ließ sie sieben Tage lang ein Mahl bereiten. Die Geladenen aber tranken aus goldenen Bechern und die Speisen wurden in immer wechselnden Gefäßen aufgetragen; auch ward, wie es königlicher Herrlichkeit ziemte, der beste Wein in Überfluß aufgesetzt.“

Das ist eine glänzende Offenbarung königlicher Macht und Herrlichkeit. Und doch, wie gering ist es gegen Gottes unendlichen Reichtum, der nicht eine Stadt, nicht ein Volk zum Gastmahl lädt, der sie nicht sieben Tage lang speist, sondern der die ganze Welt jahraus, jahrein um seinen Tisch versammelt. Wir begreifen, daß der Psalmsänger begeistert ausruft: „Aller Augen harren auf dich, o Herr, und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit; du öffnest deine Hand und erfüllest ein jegliches Wesen mit deinem Segen“ (Ps. 144, 15)

Und ein noch viel köstlicheres Brot reicht uns Gott: es ist das eucharistische Brot im heiligsten Altarssakrament. Hier beten wir ein direktes Wunder an und es ist eine unendliche Liebe, vor der wir da in staunenden Erschauern stehen. Das Manna war einst Himmelsbrot „den Wolken gebot einst Gott und öffnete die Pforten des Himmels und ließ ihnen Speise regnen und Brot vom Himmel (Ps. 77, 23); nicht aus den Wolken kommt unser Manna: vom Thron des Allerhöchsten ist es herabgestiegen; es ist „Himmelsbrot“ und „Engelsspeise“ (Ps. 77) im vollsten Sinne des Wortes. Es ist selbst unser Gott und anbetend neigen wir uns vor ihm.

weiter siehe Link:
https://gloria.tv/article/hwCojEpSp4de4HCzQL6CrM3U9


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« Antwort #6 am: 27. Oktober 2017, 14:06:57 »
7. Betrachtung: Das Vater unser
„Und vergib uns unsere Schulden,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“
(Matth. 6, 12)


1. Anbetung

In tiefster Demut beten wir Gottes Heiligkeit an, der alles Böse haßt und dem keine Sünde wohlgefällig sein kann. Sie können bei ihm nicht Schutz und Asylrecht finden, seine Huld und Hilfe nicht erfahren, sondern unstät wie Kain, scheu wie die Nachtvögel fliehen sie das leuchtende Sonnenantlitz, das durchbohrende Flammenauge Gottes (Psallite I, 31).

Und wir alle sind Sünder; wir alle müssen uns aufs tiefste vor ihm demütigen und unser Nichts und unsere Sündigkeit Tag für Tag aufrichtig anerkennen. Und wir beten seine Barmherzigkeit an, die immer bereit ist, dem reuigen Sünder zu verzeihen. Darum mahnt uns der Prophet: „Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, da er nahe ist. Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Frevler seine Gedanken und kehre zum Herrn zurück, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott; quoniam multus est ad ignoscendum, denn er ist vielbereit zum Verzeihen“ (Is. 55, 6)

Endlich beten wir seine Weisheit und Gerechtigkeit an, welche die Verzeihung für uns an eine wichtige Bedingung geknüpft hat. Nur der nämlich hat sie zu erwarten, der seinem Nächsten alles Unrecht von Herzen vergibt, das er von ihm erlitten hat. Darum beten wir: „Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Christus sagt: „Wenn ihr den Menschen ihre Vergehen vergebt, wird euch auch euer himmlischer Vater vergeben“ (Matth. 6, 14). Seine Weisheit hat es in unsere Hand gelegt, Verzeihung zu finden; seine Gerechtigkeit wird sie uns so lang versagen, bis wir die Bedingung erfüllt, bis wir uns mit dem fehlenden Bruder ausgesöhnt haben.

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https://gloria.tv/article/LPtiqMfq3hxV67jhPRTeddTG2


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« Antwort #7 am: 28. Oktober 2017, 22:59:40 »
8. Betrachtung: Das Vater unser
„Und führe uns nicht in Versuchung“ (Matth. 6, 13)
Besser: "Lass uns nicht in Versuchung geraten"


1. Anbetung

Wir beten mit großem Vertrauen Gottes unendliche Treue an. Er hat uns für den Himmel geschaffen, er hat uns mit seinem kostbaren Blute erlöst, er hat uns, wie der Apostel uns versichert, nicht über unsere Kräfte versucht werden lassen. Er ist getreu und wird die Verheißung halten, die er uns gegeben hat.

Wir beten seine göttliche Weisheit an, in der er oft die Versuchung zulässt, um uns zu prüfen, um unsern Eifer und unsere Liebe zu bewahren. Nur wer gesetzmäßig gekämpft hat, kann von ihm gekrönt werden. Wir beten auch unseren Heiland Jesus an, der sich gewürdigt hat, selbst die Versuchung auf sich zu nehmen; und wir bewundern die große Weisheit, womit er sie überwunden hat. „Es steht geschrieben, der Mensch lebt nicht allein von Brot; es steht geschrieben, du sollst den Herrn deinen Gott nicht versuchen, es steht geschrieben, du sollst den Herrn deinen Gott anbeten und ihm allein dienen“ (Matth. 4, 4, 5, 10). Möge er uns jene himmlische Weisheit verleihen, die sich von den trügerischen Vorspiegelungen des Teufels nicht täuschen und nicht fangen lässt.

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https://gloria.tv/article/7s2wYEPqtnPDBqek371Qoek1B



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« Antwort #8 am: 02. November 2017, 17:09:03 »
9. Betrachtung: Das Vater unser
„Sondern erlöse uns von dem Übel. Amen.“ (Matth. 6, 13)


1. Anbetung

Unsere Lage hier auf Erden gleicht oft der, in welcher sich Daniel in der Löwengrube befand. Wir liegen gleichsam eingeengt im Kerker; rings um uns brüllen hungrige Löwen, die uns zerreißen möchten. Es sind die Teufel, die voll Haß und Neid gegen uns sind, die uns alle möglichen Versuchungen bereiten, die uns mit Plagen überhäufen, um uns zur Sünde zu drängen. Es wiederholt sich im Leben fast jedes Menschen, was wir von Job lesen: „Satan spricht: fürchtet Job wohl Gott umsonst? aber strecke nur einmal deine Hände ein wenig aus und taste alles an, was er hat, ob er dir nicht dann ins Angesicht lästert“ (Job 1, 9 u. 11)?

Und wir wissen, welche Übel über Job gekommen sind. Er war stark und hielt aus und der Herr wurde verherrlicht in ihm. Wir sind oft schwach und vermögen nicht so viel zu tragen. Darum beten wir um seinen Schutz. Er ist stark, er kann uns helfen.

Wir beten ihn an als den Vater des Lichtes, von dem alle guten Gaben kommen und jedes vollkommene Geschenk (Jakobus 1, 17). Er hat Daniel wunderbar aus dem Rachen der Löwen gerettet und sein Name wurde dadurch verherrlich, und selbst Nabuchodonosor (Nebukadnezar) hat das Bekenntnis abgelegt: Alle Bewohner der Erde sollen den Gott Daniels fürchten; denn er ist der Retter, der Zeichen und Wunder tut auf Erden, der Daniel aus der Löwengrube befreit hat (Dan. 14, 42).

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https://gloria.tv/article/jMnd7u2yUyPn63dmXXrS6DJWD

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« Antwort #9 am: 05. November 2017, 13:29:25 »
10. Betrachtung: Das Gegrüßet seist du Maria
„Gegrüßet seist du, Maria“ (Luk. 1, 28)


1. Anbetung

Wir beten den ewigen Vater an, der seiner auserwählten Tochter einen so huldvollen Gruß sendet. Er ist der Allheilige und Allgütige. Er hat in seiner Allmacht und Allwissenheit an Maria ein Werk geschaffen, das seine Augen entzückt. Der Glanz ihrer Reinheit und die Anmut ihrer sonstigen Tugenden hat ihr sein Herz gewonnen und ihn veranlaßt, ihr eine Gunst zu verleihen, die keinem Sterblichen je zuteil wurde: ihr den Gruß der Liebe und Vaterhuld zu übermitteln durch Engelsmund.

Dieser Gruß ist uns die erste Offenbarung davon, daß die Fülle der Zeit gekommen ist, daß sich das große Werk göttlichen Erbarmens jetzt verwirklichen soll; die Menschwerdung seines eingeborenen Sohnes und die Erlösung der Welt. Wer darüber nachdenkt, muß in tiefster Demut den Vater anbeten für den großen Ratschluß, den er von Ewigkeit her gefaßt hat, und für die wunderbaren Geheimnisse, die wir staunend betrachten.

Wir beten den ewigen Sohn an, der heute seiner erwählten Mutter den ersten Gruß vom Himmel sendet. Es ist eines der süßesten Geheimnisse, dieser Gruß an die Mutter. Er offenbart uns seine Liebe, die ihresgleichen nicht hat, welche die ganze Welt mit wohltuender Wärme erfüllt.

Wir beten den Heiligen Geist an, der heute seine erkorene Braut zum erstenmal grüßt. Kein Gruß zwischen Braut und Bräutigam war je so innig. Seit dem ersten Augenblick ihrer Empfängnis hat er ihr die Seele mit Wundern und Gnadengaben überhäuft; in unvergleichlicher Weise hat sie jeden Tag und jeden Augenblick mit diesen Gaben mitgewirkt, und so ist ihre Seele zu einem auserlesenen Tempel geworden, dessen Pracht Himmel und Erde überstrahlt, zu einem Tempel des Heiligen Geistes, in dem sich jetzt das größte Geheimnis vollziehen soll.

Sieh', meine Seele, an so viele Wunder wirst du erinnert, wenn du das "Ave Maria" sprichst; neige dich demütig und bet' ihn dafür an und laß dein Herz weit werden und freu dich über all' das Große, das du geschaut. Freu' dich, daß sich Gott so groß erweist in diesen Geheimnissen, und daß er Maria so hoch erhoben und so wunderbar begnadigt hat.

Und wir verehren in herzlicher Anerkennung die herrlichen Tugenden Marias, die ihr die unaussprechliche Gnade eines solchen Grußes verschafft und verdient haben. Laß oft dein Auge ruhen auf ihrem wunderschönen Bilde, wie sie in stiller Andacht versunken in ihrem Kämmerlein weilt, strahlend im Glanze himmlischer Herzensreinheit, voll tiefer Demut, voll anspruchsvoller Bescheidenheit, in heiliger Schweigsamkeit, in tiefster Sammlung, erfüllt von glühender Liebe zu Gott, an Heiligkeit hoch erhaben über alle Menschen.

Freue dich über all ihre köstlichen Vorzüge und schätze dich glücklich, sie begrüßen zu dürfen und ihr Kind zu sein. Einen Blick der Huld von ihr zu erlangen, halte für die größte Gunst, und ihr zu gefallen für das süßeste Glück, und ihr zu folgen in ihren schönen Tugenden für deine edelste Aufgabe.

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« Antwort #10 am: 10. November 2017, 22:28:31 »
11. Betrachtung: Das Gegrüßet seist du Maria
„Du bist voll der Gnaden“ (Luk. 1, 28)


1. Anbetung

Papst Pius IX. sagt in seiner Bulle von der Unbefleckten Empfängnis: "Gott, der Unaussprechliche, dessen Wege Barmherzigkeit und Treue sind, dessen Wille allmächtig ist und dessen Weisheit von einem Ende der Welt zum anderen reicht und alles kraftvoll und sanft ordnet, hat von Ewigkeit her seinem Sohn eine Mutter auserwählt und bestimmt und hat ihr weit mehr als allen übrigen Kreaturen seine Gnadenhuld zugewendet, so daß er in ihr allein das höchste Wohlgefallen fand."

Ja, die höchste Auserwählung, dieses Erbarmen und diese Treue, diese Allmacht und Weisheit verdient unsere demütigste Anbetung. Die erste große Gnade war ihre unbefleckte Empfängnis; sie allein war schon so groß, daß Maria voll der Gnaden zu werden verdient, hoch erhaben über alle Gerechten und Heiligen. Diese Gnadenfülle macht sie einer neuen großen Gnade würdig: nämlich der unaussprechlichen Gnade, Mutter Gottes zu werden. Dadurch steigt sie hoch über alles Geschöpfliche empor und übertrifft die höchsten Engel an Gnadenherrlichkeit.

Und diese Gnadengaben, die ihr Gott im ersten Augenblick ihres Daseins verliehen, hat sie mit unvergleichlicher Treue bewahrt und mit dem Eifer der glühendsten Liebe von Augenblick zu Augenblick verdoppelt, so daß sie am Schluß ihres Lebens einen solchen Grad von Liebe erreicht und einen solchen Schatz von Verdiensten erworben hatte, daß Gott sie mehr liebte als alle Engel und Heiligen zusammen.

Neige dich, meine Seele, in aller Ehrfurcht vor einer solchen Größe und preise den Herrn, der ein solches Wunderwerk geschaffen, und freue dich, daß sie so groß und herrlich ist, und liebe sie von ganzem Herzen und mit aller Glut. Schaue, ihr Diener zu sein, ist ein so großes Glück, daß du dafür alle Schätze der Welt ruhig hingeben darfst.

Weihe dich heute ihr ganz und übergib dich und all das Deine ihren Händen und unterwirf dich vollständig ihrer milden Herrschaft. Ihr Lob verkünden und ihre Vorzüge preisen und zu ihr deine Andacht verrichten, sei deine liebste Beschäftigung. Schau', wie eifrig die Heiligen darin waren, und suche es ihnen gleich zu tun.

weiter siehe Link:
https://gloria.tv/article/hLPNzzLyBGTW3gMGEyFgVJPgw


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« Antwort #11 am: 14. November 2017, 18:16:22 »
12. Betrachtung: Das Gegrüßet seist du Maria
„Der Herr ist mit dir“ (Luk. 1, 28)


1. Anbetung

Der Herr ist mit dir durch seine wunderbare Gegenwart, durch seine unaussprechliche Liebe und durch die unvergleichlichen Wunder, die er in deinem Schoße wirkt. Wir beten ihn in all diesen Geheimnissen an voll Demut.

Ach, wie herrlich muß dieser vertraute Verkehr zwischen Gott und Maria gewesen sein! Sie hatte noch jenes wunderbare Glück, das Adam vor dem Sündenfalle besaß, und sie besaß es in höherem Grade. Sie war ja auch von Adams Sünde frei. Außer dieser seligen Vereinigung sehen wir noch einen besonderen Schutz, den Gott ihr angedeihen ließ.

Zu seinem Volke hatte er einst tröstende Worte gesprochen: "Fürchte dich nicht; denn ich habe dich erlöst und dich gerufen bei deinem Namen: mein bist du. Wenn du dahinschreitest durch das Wasser, werde ich mit dir sein; denn ich bin der Herr dein Gott, der Heilige Israels, dein Erlöser" (Is. 43, 1) Ja, solange Israel zum Herrn hielt, war der Herr mit ihm und keine Macht der Welt konnte Israel überwinden; einer vermochte tausend zu verfolgen und zwei waren stark genug, um zehntausend in die Flucht zu schlagen (Deut. 32, 30.

Wer diente Gott treuer als Maria? Ihr ward im höchsten Maße jener Schutz zuteil, den Gott seinem Volke immer verheißen hat. Demütig beten wir hier seine Macht und Treue an.

weiter siehe Link:
https://gloria.tv/article/2mSXdb6bac1y67dGexrZi4MJL

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« Antwort #12 am: 16. November 2017, 19:11:13 »
13. Betrachtung: Das Gegrüßet seist du Maria
„Du bist gebenedeit unter den Weibern“ (Luk. 1, 28)


1. Anbetung

Das Wort "benedeit" bedeutet "gesegnet" und "gepriesen". Ja, die seligste Gottesmutter ist gesegnet von Gott. Es hat sich an ihr der große Segen erfüllt, den Gott schon in grauer Vorzeit über Abraham ausgesprochen hat: "Gesegnet sollen werden alle Völker der Erde" (Gen. 22, 18).

Wie tief beglückend dieser Segen ist und aus welcher Fülle göttlicher Vollkommenheiten er hervorgeht, das sagt uns Maria selbst in den herrlichen Worten des Magnifikat:

"Siehe, er hat herabgesehen auf die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter; denn Großes hat an mir getan, der da mächtig ist, und heilig ist sein Name und seine Barmherzigkeitwaltet von Geschlecht zu Geschlecht" (Luc. 1, 47-59).

Gesegnet von Gott; — gepriesen von den Menschen. Gepriesen wegen der herrlichen Tugenden, um derentwillen sie diesen Segen verdient hat. Es ist ein wunderbares Loblied, das zwei Jahrtausende zu Ehren Marias gesungen haben: in Wort und Schrift, in allen Sprachen der Welt ist es erklungen; es ist in Stein gehauen, es prangt in den leuchtendsten Farben, von den süßesten Tönen der Musik ist es umkleidet.

Gepriesen ist Maria wegen ihrer helfenden Liebe, wegen der zahllosen Wohltaten, die sie an die arme Menschheit gespendet. Alle die tausend Wunder der Gnade, die Gott durch ihre Fürbitte gewirkt hat, alle die geheimnisvollen Bekehrungen, die von ihr ausgingen, erzählt kein Buch; sie werden erst beim Gericht offenbar. Die Befreiung aus zeitlicher Not, die Hilfe in irdischen Anliegen, welche wir ihrer Hilfe verdanken, verkünden uns die frommen Votivtafeln an den Wallfahrtsorten; endlos ist ihre Zahl: "Maria hat geholfen" schallt es durch die Jahrhunderte hindurch; Maria ist gepriesen von der Dankbarkeit der Menschen. Sie ist gebenedeit unter den Weibern. Keinem Menschen ist je solche Ehre zuteil geworden.

weiter siehe Link:
https://gloria.tv/article/hkkjE1UNsXbt6ay4PSkKBt2m1

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« Antwort #13 am: 22. November 2017, 18:55:59 »
14. Betrachtung: Das Gegrüßet seist du Maria
„Und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus“


1. Anbetung

In unendlich höherem Sinne als Maria ist Jesus gebenedeit und hochgepriesen von aller Kreatur; denn er ist Gott und Gottes Sohn, dem Vater und dem Heiligen Geiste wesensgleich, angebetet von aller Kreatur. Er ist Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, in ihm ist alles gemacht, was gemacht ist, und ohne ihn ist nichts gemacht. Im Geheimnis seiner Menschwerdung offenbart er seine herrlichen Eigenschaften: seine Allmacht, da er Gottheit und Menschheit in so wunderbarer Weise vereinigt; seine Güte, da er zu den Menschen in ihr Elend herabstieg; seine Weisheit, da er Zeit und Umstände so geordnet hat, daß sie seinem Zwecke am besten entsprechen; seine Treue, da er seine Verheißungen erfüllte, die er gegeben hatte: "De fructu ventris tui ponam super sedem tuam" (Ps. 131, 11). Von deiner Leibesfrucht will setzen ich auf deinen Thron.

Wegen all' dem beten wir ihn an und erweisen ihm unsere Huldigung. Wir opfern die Herrlichkeit seiner Gottheit und die unaussprechlichen Tugenden seiner Menschheit demselben auf, um ihn dadurch anzubeten und zu verherrlichen. Wir vereinigen uns mit Maria, die in dieser Stunde dieses Geheimnis anbetet, mit Elisabeth, die zuerst das Wort gesprochen hat: gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, mit den heiligen Engeln, welche die lebende Bundeslade anbetend und staunend umgeben, mit der heiligen Kirche, welche demütig das Knie beugt, so oft sie die Worte spricht: das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.

weiter siehe Link:
https://gloria.tv/article/hSbugHnLwXUc2r2g6dEotgzRM

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