Autor Thema: Gospas Botschaften  (Gelesen 49538 mal)

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LoveAndPray85

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Re:Gospas Botschaften
« Antwort #24 am: 21. Juni 2011, 07:13:12 »
Am 23. August 1982 verkündet die „Gospa“ folgendes: "Ich verfüge nicht über alle Gnaden. Ich bekomme von Gott, was ich im Gebet erlangt habe. Gott vertraut mir vollkommen.“

(a) Die Bibel lehrt dagegen in Lk. 1,28, dass Maria "kecharitomene", d.h. in richtiger Übersetzung "Gnadenvoll Gemachte", "Geschaffene". Sie war also von ihrer Empfängnis an "voll der Gnaden". Die Gospa lehrt jedoch, dass Maria nicht voll der Gnaden sei

(b) Die Gnaden, die Maria von Gott emfangen würde, habe sie sich durch eigene Leistung erarbeitet! Die Kirche lehrt auch hier das Gegenteil: Alle Gnaden hat Maria sich nicht erarbeitet, sondern hat sie von ihrer Empfängnis an erhalten. Sie hat die Gnaden lediglich bewahrt!

Warum schließt Du aus der Aussage: "Ich verfüge nicht über alle Gnaden. Ich bekomme von Gott, was ich im Gebet erlangt habe.", dass dies beinhaltet, Maria sei nicht voll der Gnaden? Ich glaube nicht, dass diese Aussage so zu verstehen ist, dass "Verfügen" = "Besitzen".
Diese Aussage beinhaltet meiner Ansicht nach, dass Maria uns nicht beliebig alles geben kann, d.h. nicht beliebig über die Gnaden Gottes verfügen kann, sondern durch Fürsprache/Fürbitte.

 ;hqfj
« Letzte Änderung: 21. Juni 2011, 07:21:26 von LoveAndPray85 »

Offline Winfried

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Re:Gospas Botschaften
« Antwort #25 am: 21. Juni 2011, 11:36:25 »
;ksghtr genau das habe ich getan und zwar anhand der Hl. Schrift. und Gott hat mir gezeigt, dass alle Erscheinungen Lügengespinste sind.
Es ist nichts davon wahr. Nichts.  Es gibt keine unwahren oder wahren Erscheinungen. Alles kommt aus einem Topf: Aus dem
des größten Lügners aller Zeiten.
Ich denke, dass bei mir alles richtig läuft und klar geht.
Vielleicht solltest Ihr ja mal .....???? ;ksghtr


Liebes Gnadenkind,

kann es sein, dass Du konvertiert bist? Dann könnte ich auch dieses "sola scriptura" verstehen. Für Katholiken gibt es aber auch noch die anerkannten Marienerscheinungen, wie z.B. Lourdes, Fatima u.a., in denen es ebenfalls um wichtige Botschaften der Gottesmutter geht.

Außer den öffentlichen Botschaften von Medjugorje gibt es dort aber auch noch die 10 Geheimnisse, welche zur rechten Zeit offenbart werden (vielleicht habe ich das große Glück, über Pater Petar, den Seelenführer der Seherin Mirjana, den ich persönlich kenne und der die Aufgabe hat, diese Geheimnisse zu gegebener Zeit zu veröffentlichen, frühzeitig davon zu erfahren).

Außerdem steht Medjugorje in engem Zusammenhang mit Garabandal und anderen Marienerscheinungsorten.

Die Botschaften von Medjugorje sind zugegebenermaßen nichts Neues und klingen vielen auch zu lapidar. Die "Geheimnisse" werden da aber eine andere Sprache sprechen.



 ;medj
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Offline Winfried

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Re:Gospas Botschaften
« Antwort #26 am: 21. Juni 2011, 19:51:47 »
Hallo!

Ich würde gerne Eure Meinung über folgende Botschaften der Gospa wissen:

Am 1.Oktober 1981 fragten die Seher die Gospa, ob alle Kirchen gleich wären. Die Gospa ihnen die folgende Antwort darauf:

„In einigen wird mehr zu Gott gebetet, in anderen weniger. Das hängt von den Priestern ab, die die Gebete leiten, und es hängt auch von der Vollmacht ab, die sie haben.“

Meine Fragen dazu:
(1) Sind die protestantischen Pastoren und Älteste wirklich Priester?
(2) Liegt die Ungleichheit der verschiedenen Kirchen wirklich nur in der Anzahl der Gebete und nicht etwa und vor allem in den Glaubensunterschieden?

12. Oktober 1981: „Ich bin die Mutter Gottes und die Königin des Friedens. Ich bin vor dem Tod in den Himmel hinaufgegangen.“

Merkwürdig, die Kirche lehrt etwas gänzlich anderes: Die Muttergottes ist nicht vor ihrem Tod in den Himmel hinaufgegangen, sondern bei ihrem Ableben als Geist-Seele, woraufhin sie leiblich auferstanden und dann mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde!

Am 31. Dezember 1981 sagte die Gospa, dass sie „der Welt schon immer Botschaften von Gott übermittelt habe“.

Doch der Lehre der Kirche zufolge hat sie vor ihrer Empfängnis gar nicht existiert!

Am 23. August 1982 verkündet die „Gospa“ folgendes: "Ich verfüge nicht über alle Gnaden. Ich bekomme von Gott, was ich im Gebet erlangt habe. Gott vertraut mir vollkommen.“

(a) Die Bibel lehrt dagegen in Lk. 1,28, dass Maria "kecharitomene", d.h. in richtiger Übersetzung "Gnadenvoll Gemachte", "Geschaffene". Sie war also von ihrer Empfängnis an "voll der Gnaden". Die Gospa lehrt jedoch, dass Maria nicht voll der Gnaden sei

(b) Die Gnaden, die Maria von Gott emfangen würde, habe sie sich durch eigene Leistung erarbeitet! Die Kirche lehrt auch hier das Gegenteil: Alle Gnaden hat Maria sich nicht erarbeitet, sondern hat sie von ihrer Empfängnis an erhalten. Sie hat die Gnaden lediglich bewahrt!

(c) Gott kann nicht vertrauen, weil er um alles weiß! Nur diejenigen können vertrauen, die nicht um alles wissen. Deshalb, weil Gott alles weiß, vertraut er Maria nicht, sondern er weiß, dass sie seine vollkommen ergebene Magd ist und es auch immer bleiben wird!

Was sagt Ihr zu diesen Botschaften der Gospa?


Gottes Segen,
Marias Kind


Lieber MariasKind,

auch ich will mich einmal zu den von Dir vorgebrachten Fragen äußern.


- mit den "Kirchen" sind wohl die Konfessionen gemeint. Dass es bei den Protestanten keine Priester gibt, dürfte bekannt sein.

-  was mit "ich bin vor dem Tod in den Himmel hinaufgegangen" gemeint ist, kann ich so nicht beurteilen. Vorausgesetzt, diese Angaben stimmen (!), kann das bedeuten, dass Maria bereits vor ihrem Tod körperlich oder auch "nur" seelisch (geistig) in den Himmel entrückt wurde. Dieses Phänomen haben wir z.B. auch bei Paulus (2 Kor. 12,2) und im AT.
 
- man darf "schon immer" nicht wörtlich nehmen. "Schon immer" bezieht sich, wenn diese Aussage stimmt, natürlich auf die Zeit nach Ihrer Aufnahme in den Himmel.

- "gnadenvoll Erschaffene" muss nicht heißen, dass Maria grundsätzlich im Besitz aller denkbaren Gnaden ist. "Voll der Gnade(n)" ja, aber heißt das, grundsätzlich im Vollbesitz aller Gnaden? Wozu müsste Maria Ihren Sohn oder den Vater dann erst bitten? Sie könnte dann ja auch einfach aus freien Stücken handeln. Stattdessen sagt sie: "Ich brauche Euer Gebet!" - weil es Gott so verfügt hat. "Automatisch" geht das nicht.

- Vertrauen ist natürlich in erster Linie eine rein menschliche Tugend, aber schließt Allmacht und Allwissenheit Vertrauen wirklich aus?


Dies sind nur meine Gedanken. Ich bin weder Mariologe, noch habe ich alle "Unterlagen" zu Medjugorje studiert - dies können die Seelenführer der SeherInnen viel besser beurteilen - aber ich kann einfach nicht glauben, dass es sich in Medjugorje nach allem, was man hört und liest, um reine Erfindungen von Menschen oder womöglich um den Einfluss des Teufels handeln sollte. Das wäre absolut absurd. Selbst wenn dies so wäre, gäbe es immer noch die "Früchte".

Dazu nur ein Beispiel:
In Medjugorje legen Jahr für Jahr Tausende eine Generalbeichte ab. Als ich letztlich in meiner Heimatgemeinde, die sich wirklich katholisch nennt, beichtete, war ich der Einzige. Ich frage mich dann in den Fällen, in denen eine derart massive Kritik an den Erscheinungen geübt wird (s. den Ortsbischof von Medjugorje), dann immer, wie lang denn die Schlangen vor deren Beichtstühlen sind. Die Antwort war bisher immer: Schweigen.



 ;medj

In hoc signo vinces.

Offline JSH

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Re:Gospas Botschaften
« Antwort #27 am: 21. Juni 2011, 20:23:01 »
Wer lehnt Medjugorje ab ? Hauptsaechlich der Bischof von MOSTAR/(Bosnien-)Herzegowina!
Was sagte der Bischof von Split/Kroatien, Erzbischof Frane Franic:
„Medjugorje hat für die Seelsorge in Jugoslawien in vier Jahren mehr bewirkt als alle Bischöfe und Priester in vierzig Jahren.“

Jeder der ueber diesen kleinen durch ein paar seltsame Fuegungen vom Jugoslawienkrieg verschonten Ort urteilt sollte sich selbst mal vor Ort und auch mal in Mostar umsehen.
Wer durch Mostar geht stellt fest, dass es dort in manchen Strassen und bei manchen Haeuserbloecken noch aussieht wie in D nach dem zweiten Weltkrieg. Eine seltsame Stimmung, irgendwie unangenehm, ein Hauch von Tod(-suenden) liegt da in der Luft. Dazu wurde noch von den katholischen Einwohnern ein riesiges Kreuz aufgestellt, fuer die Moslems dort mit Blickrichtung Mekka sicherlich als Provoktion empfunden.
In Sarajevo ist es aehnlich, es gibt dort aber kaum mehr Katholiken, aber der Erzbischof ist ebenfalls eher gegen Medjugorje.
Ich nehme mal an es haben sehr viele Katholiken in und um Mostar die (Lebens-)Beichte dringend noetig ... vielleicht ist es manchen Taetern und Mitwissern unangenehm, dass da einige km weiter ein Erscheinungsort ist, wo gerade die Beichte betont wird !!!


Schear-Jaschub

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Re:Gospas Botschaften
« Antwort #28 am: 22. Juni 2011, 18:37:13 »
Das einzige, was ich sagen kann, ist, dass ich vor kurzem bei einem Vortrag samt Rosenkranzgebet, Lobpreis und Messe vorbeigeschaut habe. Der sonst so leere Dom war gerammelt voll. Die Intensität des Gebets, des Lobpreises Gottes... hat mich persönlich schwer begeistert. Da denkt man: oh ho! Ich bin ja doch nicht alleine  :)

Außerdem: die Demut des Vortragenden Ivan Dragicevic (einem der Seherkinder)... für mich bezeichnend für die Echtheit. Aber in Erinnerung ist mir die Aussage geblieben: dass die Gospa gesagt habe: "Wenn ihr euch entscheiden müsst, ob ihr zur Messe gehen sollt, oder zu mir, wo ich erscheine, kommt, so geht zur Hl. Messe, denn da wird Jesus gegenwärtig..." (frei zitiert)

Also ich denke, Medjugorje ist echt.

Offline Winfried

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Re:Gospas Botschaften
« Antwort #29 am: 22. Juni 2011, 20:44:07 »
Liebe Freunde,

einer der Hauptkritikpunkte der Gegner von Medjugorje ist, dass die Gottesmutter den Seherkindern (1981) ein sichtbares Zeichen versprochen hätte, welches die Menschen von der Echtheit Medjugorjes überzeugen würde. Danach befragt, hätten die SeherInnen (dem Ortsbischof gegenüber) bis zum heutigen Tag noch keine Antwort gewusst.

Ich habe mir darüber auch meine Gedanken gemacht und bin auf Folgendes gekommen. Könnte nicht gerade die ungeheure Vielzahl von Bekehrungen und Berufungen, die ausnahmslos mit einer Lebensbeichte der Betroffenen einhergehen, gerade dieses sichtbare (!) Zeichen sein?






Warum sollte man unbedingt auf ein übernatürliches Ereignis (Wunder) warten, welches für später sowieso prophezeit ist (nicht berührbar, aber für alle zu sehen)?


Interessanterweise rekrutieren sich die katholischen (!) Medjugorjegegner, von permanenten Berufskirchenkritikern einmal abgesehen, fast immer aus derselben Ecke. Irgendetwas stimmt da nicht.



PS: Am 24. Juni, Hochfest Johannes des Täufers, dem direkten Vorläufer Jesu Christi, jähren sich die Erscheinungen der Gottesmutter in Medugorje übrigens zum 30. Mal.






In hoc signo vinces.

Botschafter

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Re:Gospas Botschaften
« Antwort #30 am: 22. Juni 2011, 21:34:16 »
Ja Winfried

Das sehe ich genau so. Ein sichtbareres Zeichen als die vielen Bekehrungen gibt es nicht. Die Bekehrungen sind ja auch das Hauptanliegen der Muttergottes.

Und jene, die stets einen "Kübel des Hasses" über Medj. ausgiessen, kommen nicht selten aus der Altmesslerecke - warum?

In einem Punkt können die Altmessler von FSSPX und FSSP den Protestanten die Hand geben, nämlich: BEIDE WOLLEN KEIN SICHTBARES EINGREIFEN DES HIMMELS SEHEN und begründen es damit, dass die Offenbarungen mit dem Tod von St.Johannes beendet seien. Sie wollen simpel niemand - auch nicht vom Himmel - der ihre jeweilige "Führerschaft" in Frage stellt.
« Letzte Änderung: 22. Juni 2011, 21:37:30 von Botschafter »

KleinesLicht

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Re:Gospas Botschaften
« Antwort #31 am: 22. Juni 2011, 23:20:53 »

Winfried, Deine Gedanken sind eine wunderbare Schlussfolgerung. Es würde sich dabei sogar um ein dauerhaftes Zeichen handeln!


LG
KleinesLicht

 

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