Autor Thema: Maria 2.0 - Revolution in der Kirche  (Gelesen 885 mal)

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Offline DerFranke

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Maria 2.0 - Revolution in der Kirche
« am: 15. Mai 2019, 12:25:48 »
Die Revolutionsbewegung Maria 2.0  ist in den deutschen Medien immer gegenwärtiger. Größzügig erhält sie Sendezeit und wird auch in den Printmedien wohlwollend abgelichtet. Ein Grund näher sich mit den eigentlichen Verantwortlichen und Ihren Zielen auseinanderzusetzen.
Auch wenn diese Personen den Namen der Gottesmutter für ihre Forderungen missbrauchen und das Bild der heiligen Jungfrau damit auf den Kopf stellen, ist diese Bewegung keineswegs eine Bewegung von rein katholischen Frauen welche sich für die Rechte von Frauen einsetzen wollen oder den Kampf gegen sexuellen Missbrauch anprangen. Ein kurzer Blick auf Ihre eigenen Internetauftritte und in die Kommentare/ Strategiebesprechungen lässt sowohl schnell das Teilnehmerfeld als auch Ihre wahren Ziele erkennen.

Es handelt sich um ein Bündnis aus Frauen,Homosexuellen,Transgendern,Atheisten aber auch Menschen in Kirchenpositionen wie Theologieprofessoren, Diakone, Kommunionhelfer usw.  Das Vorwiegende Ziel dieser Gruppe ist es die Missbrauchsfälle an Kindern für Ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Auf den Rücken der Opfer soll somit das Frauenpriestertum und die Abschaffung des Zöllibates erreicht werden. Kommunionhelfer würden gerne Priester werden ohne die dazugehörige Verantwortung zu übernehmen.
In diesen Debatten wird auch die vollkommene Aufhebung der kirchlichen Sexualmoral und der damit verbundenen schweren Sünde gefordert.
Man kann das Ziel dieser Bewegung kurz zusammenfassen über die Kirchenlehre, die 10 Gebote und Jesus eindeutige Aussagen in der Bibel hinweg versucht sich diese Gruppe selbst zu Gott zu machen.
Leider gibt es bereits erste Reaktionen aus der Kirche darunter auch Bischöfe welche diesen Bestrebungen bereits Ihre Zustimmung erteilt haben oder sich geschickt um eine klare Stellungnahme drücken.
https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/bischof-feige-priesterweihe-fur-frauen-wird-kommen?fbclid=IwAR240RViBrWAKG5wB8ORKNUgakivUvbScsUg8Dt-_yCnTzNKuO9oPUahQqw

Die angekündigten Änderungen - welche von Papst Johannes Paul II - also vollkommen unmöglich auf ewig ausgeschlossen wurden wurden bereits in meheren Quellen angekündigt.  Die Liturgiereform und weitere Synoden dazu werden wohl bald in eine Planungsphase übergehen. Ziel ist es die meisten dieser antichristlichen Forderungen umzusetzen.
Momentan ist das Gebet für die Hirten unsere Kirche am dringendsten - da viele Priester vor einer lebensweisenden Entscheidung stehen.
Es ist wichtig seinen Priester vor Ort durch Gebet aber auch durch Loyalität zu unterstützen damit er die Kraft findet sich gegen diese
Forderungen zu wehren.
http://kath-zdw.ch/maria/emmerick.verwuestung.html#die_Liturgiereform_und_zwei_Paepste

Wenn man sich ein wenig länger mit dieser Problematik, sowie den Quellen der Marienerscheinungen aus La Salett , Garabandal als auch aus dem Buchderwahrheit beschäftigt stehen wir kurz davor - das alle Gott treu ergebenen Katholiken in nicht ferner Zukunft die Kirchen verlassen werden müssen.  Es würde angekündigt - sobald die Liturgiereform umgesetzt ist und die Wandlungsworte geändert worden sind - wird unser Herr Jesus Christus den Tabernakel verlassen und sich mit seinen treuen Anhängern in den Untergrund begeben. Einem Untergrund wie es unsere christlichen Brüder in China bereits jetzt erleben.


Offline Sonntagsfahrer

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Re: Maria 2.0 - Revolution in der Kirche
« Antwort #1 am: 26. August 2019, 21:28:26 »
Durch die Maria 2.0 Geschichte drängt sich mir eine Frage auf.
Wenn eine Frau keine Priesterweihe empfangen kann, dann ist doch der Beruf der Pastorin ein reines Phantasieprodukt.
Sind dann die Taufen, die Pastorinnen durchgeführt haben alle ungültig?
Wenn mir da einer helfen kann, wäre das nett.
Vergelt´s Gott.

Offline DerFranke

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Re: Maria 2.0 - Revolution in der Kirche
« Antwort #2 am: 29. August 2019, 09:10:16 »
Diese Frage ist ganz einfach so beantworten  evangelische Pfarrer und die Frauen  sind keine geweihte Personen
also im Grunde genauso Laien wie wir - weshalb alle Ihre Tätigkeiten den unseren entsprechen.

Die Taufe ist also in den meisten Fällen gültig wenn die Person  auf den Dreieinigen Gott getauft worden ist
und auch mit Wasser besprengt wurde.  Die Taufe an sich ist also gleichwertig - die orginale katholische Taufe ist aber besser
wegen dem Taufexorzismus,Weihwasser und auch dem Gelöbnis des Taufpaten.  In der heutigen Zeit wird aber der Taufexorzismus ( Gebet )
meistens weggelassen und die Taufpaten sündigen meistens bei den Gelöbnissen weil es ein pures Lippenbekenntnis ist
das sie ablegen und somit eine Lüge.  Denn sie haben meistens ohnehin nicht vor das Kind im wahren katholischen Glauben zu erziehen.
Das ist natürlich schade für das Kind , aber das Kind hat das Sakrament trotzdem gültig empfangen.

Ein Laie darf auch die Nottaufe spenden z.B in Lebensgefahr wenn er sich an die Taufformel hält - bei evangelischen Kirchen muß man von
einer geistigen Notsituation ausgehen da sie ja um die Wahrheit oftmals  nicht wissen und das Kind dies nicht beeinflussen kann.
Die Taufe durch andere christliche Gemeinschaften wird also von der kath. Kirche als gültig anerkannt wenn auf den dreieinigen Gott getauft worden ist.

Die Taufe ist eines der 2 Sakramente  ( Neben Ehe ) welches auch durch Laien gespendet werden kann.

Man erkennt also an den Maria 2.0  Forderungen folgendes - Sie wollen evangelisch werden aber nicht evangelisch wie die frühreren evangelischen Christen
sondern sie wollen die Einheit mit dem vollkommenen verdorbenen evangelischen Zweig.  Man darf hierbei nicht vergessen das es auch in der evangelischen Kirche Menschen gibt welche die Gebote Gottes ehren ( wenige ) und welche denen alles egal ist und die jede Sünde erlauben wollen.  Man kann es in etwa so verallgemeinern Maria2.0  wäre vor 70 Jahren in der evangelischen Kirche gerade auf dem Land undenkbar gewesen.

Um zu Ihrer Frage zurückzukehren - eine evangelische "Pastorin" ist nichts anderes als ein Laie welcher ein falsches Theologie-Studium abgeschlossen hat.

Offline amos

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Re: Maria 2.0 - Revolution in der Kirche
« Antwort #3 am: 29. August 2019, 11:41:58 »
Gelobt sei Jesus Christus!

Ja, lieber Franke, so sehe ich das auch.

Zitat: meistens weggelassen und die Taufpaten sündigen meistens bei den Gelöbnissen weil es ein pures Lippenbekenntnis ist
das sie ablegen und somit eine Lüge.  Denn sie haben meistens ohnehin nicht vor das Kind im wahren katholischen Glauben zu erziehen.Zitatende

Ich war auch einmal in jungen Jahren Taufpate, und kann Deine vorgenannten Ausführungen nur noch bestätigen. Auch bei mir war es lediglich nur ein pures Lippenbekenntnis. Und das Kind? Kennt die Kirche nur noch von außen!

Interessant jedoch für mich zu wissen, daß Laien das Sakrament der Taufe und der Trauung spenden dürfen. Wie ist das eigentlich bei den Diakonen? Die dürfen das doch auch, oder? So darf ja auch ein Kapitän eines Schiffes eine Trauung vornehmen: darf er denn auch bei einer  evtl. Geburt an Bord eines Schiffes, daß Sakrament der Taufe spenden?Na ja, in diesem Falle werden wohl die Eltern warten, bis sie wieder zu Hause in ihrer Pfarrgemeinde angekommen sind.


Es grüßt Dich herzlich und wünscht Dir Gottes Segen, amos
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Offline DerFranke

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Re: Maria 2.0 - Revolution in der Kirche
« Antwort #4 am: 29. August 2019, 13:42:42 »
Die Taufe darf im Notfall von einem Laien gespendet werden.
Das Ehesakrament ob es keinen Priester benötigt weiß ich nicht genau, weil sich die Brautleute vor zwei Zeugen das Ja-Wort geben. Sie spenden sich also dieses Sakrament selbst.
Nur erhalten Sie dann natürlich nicht den priesterlichen Segen - bei meinen Ausführungen zur Ehe wäre ich nun aber vorsichtig - dann das könnte auch
wieder nur eine Regelung für den Notfall sein. 
Hier wird nämlich auch zwischen standesamtlicher und kirchlicher Hochzeit unterschieden.  Ein Katholik ist ja zu einer kirchlichen Hochzeit verpflichtet weshalb es wohl ein Notfall ist wie du es z.B bei einer Schiffstrauung angesprochen hast. Damals waren die Reisen in die neue Welt ja sehr lange und oftmals ein Priester für 1-2 Jahre kaum erreichbar. Das ist ein eigenes Thema für sich da müsste man einen Priester um Rat fragen.

Offline Sonntagsfahrer

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Re: Maria 2.0 - Revolution in der Kirche
« Antwort #5 am: 29. August 2019, 15:43:18 »
Vielen Dank für die vielen Antworten.

Schmiede durften auch Trauungen vornehmen, weil man sagte, wer zwei Stück Eisen untrennbar miteinander verbinden kann, der kann auch eine Ehe schließen.
Ich finde die Begründung hat was. Zumal ich selbst schmiede.
Also, lieber zum Schmied als zur Pastorin.  :)

Offline amos

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Re: Maria 2.0 - Revolution in der Kirche
« Antwort #6 am: 29. August 2019, 18:15:24 »
Hallo Sonntagsfahrer, Du hast mich zum Schmunzeln gebracht.
Ich kann mich noch sehr gut an unsere beiden Dorfschmieden erinnern.
Eine oben im Dorf, die andere unten im Dorf und dazwischen die Bauern mit ihren Pferden.
Wenn meine Eltern mich gesucht hatten in unserem Dorf (Voreifel) und fragten die Kinder auf der Straße wo ich sei, dann kam die Antwort: " In der Schmiede"!
Es war dort unheimlichn spannend und aufregend! Und es stank unheimlich nach Huf... jhlcu

Ja, lieber Sonntagsfahrer, was der Schmied zusammenschmiedet, daß hält!
So gesehen, wären doch manche Ehepaare zum Schmied gegangen, wenn sie
dies alles vorher gewußt hätten!?   jhlcu

Aber wie sieht das eigentlich aus, wenn ein Katholik zwar glücklich, aber nicht kirchlich verheiratet ist? Zum Beispiel, weil er in seiner Jugendzeit immer Priester werden wollte, und daher die kirchliche Trauung mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte!? Klar, entweder das Einde, oder das Andere. Da muß man schon wissen was man will, und sich entsprechend entscheiden. So ein Fall ist mir bekannt!

So lieber Sonntagsfahrer, das wärs mal wieder für heute. Ich würde mich freuen, wenn Du Dich mal in der "Arche" sehen lassen würdest. Ich gebe auch einen aus! Prost! ;jfzf

Es grüßt Dich herzlich und wünscht Dir
Gottes Segen und Frieden, amos











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Offline Sonntagsfahrer

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Re: Maria 2.0 - Revolution in der Kirche
« Antwort #7 am: 29. August 2019, 22:44:28 »
Danke amos.
Das mit dem Katholiken, der Priester werden wollte und deswegen nicht kirchlich getraut ist, habe ich jetzt nicht ganz verstanden.
Denn, wenn er Priester werden wollte, dann hat er sich für einen anderen Beruf entschieden.
Dann kann er doch problemlos in den Ehestand gehen.
Ich verstehe das Hemnis nicht, das der hat.

Es gibt doch diese Geschichte mit der Frau am Brunnen in der Bibel. Samariterin war die, glaube ich.
Jedenfalls trifft Jesus die am Brunnen und sie unterhalten sich.
Sie war schon mehrere male verheiratet und lebte unehelich mit einem Mann zusammen.
Als ich die Geschichte las hatte ich nicht den Eindruck, dass Jesus sie dafür verurteilt hat.
Er hat auch nicht gesagt, sie solle sich sofort von ihm trennen und eigentlich sei sie noch mit dem ersten Ehemann verheiratet.
Mein Eindruck war eher, dass er die Sache relativ entspannt gesehen hat.
Aber gut, ich habe die Geschichte schon länger nicht mehr gelesen und wenn Laien anfangen die Bibel auszulegen, kommt eher nichts gescheites dabei heraus. Von den Gepflogenheiten von vor 2000 Jahren im Raum Israel hat man für gewöhnlich keine Ahnung, wenn man sich nicht explizit dafür interessiert.
An der Lehre der Kirche festzuhalten ist daher sicher keine schlechte Idee.


Offline amos

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Re: Maria 2.0 - Revolution in der Kirche
« Antwort #8 am: 30. August 2019, 07:48:27 »
Zitat: An der Lehre der Kirche festzuhalten ist daher sicher keine schlechte Idee.Zitatende

Ja, so ist es lieber Sonntagsfahrer! Es ist der einzig richtige Weg!

Es war so, dieser junge Mann, wollte frühern in seiner Junggesellenzeit immer Priester werden. Später hat er dann eine geschiedene Frau kennengelernt (evang.) und sie standesamtlich geheirat. Eine kirchliche Trauung konnte er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren, weil er im tiefsten seiner Seele immer noch mit dem lieben Gott "verheiratet" war. Aber nach der Heiligen Schrift geht das ja nun mal nicht! Aber verstehen kann ich ihn trotzdem.

Herzliche Grüße und Gottes Segen, amos
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Re: Maria 2.0 - Revolution in der Kirche
« Antwort #9 am: 30. August 2019, 08:27:40 »
Wenn ich darüber nachdenke, verstehe ich den Mann auch.
Wahrscheinlich hätte ich das gleiche Hemnis, wenn mir das passiert wäre. Es wäre wie ein klares Nein Gott gegenüber.
Wenn er Priester werden wollte, ist er heute sicher auch noch sehr gläubig und hält sich an die katholischen Richtlinien.
Nicht nur die zehn Gebote, sondern auch die Tugendlehre.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass so jemand verdammt wird.
Dann wäre die Hölle zum Bersten voll und der Himmel fast leer. So ein Zustand ist sicher nicht im Sinne des Erfinders.
Wenn ich mein Leben so ansehe und das der Leute, die ich kenne, dann geht nicht ein einziger ohne einen schwarzen Fleck hinüber.

 

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