Autor Thema: Erzbischof Paglia , Pfr. assistierter Selbstmord , Judas in der Hölle = Ketzer  (Gelesen 864 mal)

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Vatikanischer Erzbischof: Diejenigen, die sagen, Judas sei in der Hölle, sind Ketzer, und Priester können assistierte Selbstmorde "begleiten"

ROM, 11. Dezember 2019 ( LifeSiteNews ) - Erzbischof Vincenzo Paglia, Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, hat im Namen der katholischen Kirche behauptet, dass jeder, der sagt, Judas Iscariot sei in der Hölle, ist ein Ketzer.
(Rom Dez. 2016  Laut Papst Franziskus habe Judas Iskariot, der Apostel, der Jesus verraten hat, seine Tat „bereut“. Bereits in der Vergangenheit hatte Franziskus den Eindruck vermittelt, daß auch Judas gerettet sein könnte. Den päpstlichen Überlegungen scheinen Thesen des von der Kirche abgefallenen Theologen Eugen Drewermann zugrunde zu liegen. Theologen warnen davor, den Menschen am Beispiel Judas‘ eine Allerlösungslehre zu suggerieren.)

In einer noch beunruhigenderen Aussage hat der italienische Erzbischof auch behauptet, dass ein Priester legitimerweise am Bett einer Person verbleiben könne, die einen assistierten Selbstmord begangen habe, um „ihre Hand zu halten“ und sie „zu begleiten“.

Zu lesen auf (aut. Maschinen-Uebersetzung): Link LifeSiteNews
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Zu: dass ein Priester legitimerweise am Bett einer Person verbleiben könne, die einen assistierten Selbstmord begangen habe, um „ihre Hand zu halten“ und sie „zu begleiten“.
Exo 20:13 (V.) Du sollst nicht töten!

Pred 8:8 Kein Mensch hat Macht über den Odem, um den Odem zurückhalten zu können, und es gibt keine Macht über den Tag des Todes. Es gibt kein Entkommen im Krieg, und der Frevel rettet seine Anhänger nicht.

1Kor 6:19+20 Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt? Ihn habt ihr von Gott, und nicht euch selber gehört ihr. Denn ihr wurdet erkauft um einen Preis. So verherrlicht denn Gott in eurem Leibe!

Zu: dass jeder, der sagt, Judas Iscariot sei in der Hölle, ist ein Ketzer.
Mk 14:16 Die Jünger gingen weg, kamen in die Stadt, fanden, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Pascha.
Mk 14:17 Als es Abend geworden, kam er mit den Zwölfen,
Mk 14:18 und während sie bei Tische waren und aßen, sprach Jesus: "Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten, einer, der mit mir ißt."
Mk 14:19 Da wurden sie betrübt, und einer um den andern fing an, ihn zu fragen: "Etwa ich?"
Mk 14:20 Er aber sagte zu ihnen: "Einer von den Zwölfen, der mit mir in die Schüssel eintaucht.

Mk 14:21 Der Menschensohn geht zwar hin, wie von ihm geschrieben steht; doch wehe jenem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird; besser wäre es ihm, er wäre nicht geboren

Verrat und Verdammung des Judas  (Vision der Hl. Maria v. Agreda)
(Aus dem Band III - Vierzehntes Hauptstück / Seite 423 - 429)

Als Luzifer den Judas so weit gekommen sah, gab er ihm den Gedanken ein, zu den Priestern zu gehen, seine Sünde einzugestehen und ihnen das Geld zurückzugeben. Judas tat dies eiligst und sagte mit lauter Stimme: „Ich habe gesündigt, da ich unschuldiges Blut verraten habe“ (Matth 27,4). Sie aber, nicht weniger verstockt als Judas sagten, er hätte es vorher überlegen sollen. Die Absicht Luzifers hierbei war, den Tod des Herrn womöglich noch zu verhindern. Durch die abweisende Antwort der Hohenpriester verlor Judas vollends das Vertrauen und überzeugte sich, dass es unmöglich sei, den Tod seines Meisters zu verhüten. Ebenso urteilte Satan, obwohl er durch Pilatus noch weitere Anstrengungen machte. Da ihm Judas für seine Absichten nicht mehr dienen konnte, so vermehrte er dessen Traurigkeit und Verzweiflung und redete ihm zu, er solle sich das Leben nehmen, um nicht noch härtere Qualen erwarten zu müssen. Judas ging hinaus aus der Stadt und erhängte sich an einem dürren Baume. So endete derjenige als Selbstmörder, der zuvor ein Gottesmörder geworden war. Dieser unglückliche Tod des Judas fand am Freitagmittag um zwölf Uhr statt, noch ehe unser Heiland starb. Es war nicht geziemend, dass der Tod Jesu und die Vollendung unserer Erlösung zusammenfalle mit dem fluchwürdigen Tode des verräterischen Jüngers, der die Erlösung mit höchster Bosheit verachtet hatte.

Die Teufel entführten sogleich die Seele des Judas zur Hölle.
Sein Leib aber blieb hängen, barst entzwei, und die Eingeweide fielen heraus, zum Entsetzen aller, die es sahen. Der Leib blieb drei Tage lang öffentlich hängen. Zwar versuchten die Juden, ihn vom Baume abzunehmen und heimlich zu beerdigen; denn dieses Schauspiel war für die Pharisäer und Priester höchst beschämend, weil es ein unwiderlegbares Zeugnis ihrer Bosheit war. Nach drei Tagen verfügte die göttliche Gerechtigkeit, dass die Teufel ihn abnahmen und zu seiner Seele brachten, damit Judas in der Tiefe der Hölle mit Seele und Leib ewig seine Sünde büße. Weil das, was mir über die Strafe und Pein des Judas mitgeteilt wurde, geeignet ist, HEILSAME FURCHT einzuflößen, will ich dem erhaltenen Auftrage zufolge alles berichten, wie es mir gezeigt wurde. Unter den dunklen Höhlen der höllischen Kerker war noch einer leer. Die Teufel hatten nämlich noch keine Seele dahinein stürzen können, obgleich sie es in ihrer Grausamkeit von Kain an bis zu jenem Tage versucht hatten. Die Hölle selbst war über diese Unmöglichkeit verwundert, weil sie das Geheimnis nicht kannte, bis die Seele des Judas kam. Diese stießen sie in jenen Kerker hinunter, in dem sich noch nie ein Verdammter befunden hatte. Dieser Kerker, wo die Qualen und Feuerflammen schrecklicher sind als in der ganzen übrigen Hölle, war für jene Christen bestimmt, die trotz der empfangenen Taufe verloren gehen, weil sie die Sakramente, die Lehre, das Leiden und Sterben des Erlösers, sowie die Fürsprache seiner heiligsten Mutter sich nicht zunutze machen. Judas war der erste, der an diesen Wohltaten überreichen Anteil erhalten und sie in schrecklicher Weise verachtet hatte; deshalb war er auch der erste, der an diesen Ort kam.


Hölle: Geheimnis der Bosheit   P. Hans Buob


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Die «Synagoge Satans»
Wer heute von Trojanischen Pferden in der Kirche spricht, übersieht, dass nur ein einziges eingedrungen ist. Dieses beinhaltet viele eingeschmuggelte Seelenmörder, die selbst von anderen gelenkt werden. Was heute in und mit der Kirche, in der internationalen Politik, durch die Verbreitung einer entarteten Zivilisation mit den Völkern geschieht ist seit Jahrtausenden geplant und seit Jahrhunderten erprobt: Letztzeitliches Geschehen. Der Generalangriff der Synagoge Satans» auf die Kirche Jesu Christi, der zwar abgewehrt werden wird, ist voll im Gang. Neu gegenüber allen früheren Versuchen ist die weltweite Geschlossenheit der Angreifer und die Einheitlichkeit ihrer Führung. Das christliche Lager steht in diesem Kampf zerrissen und führungslos da. Wie sollte man heute noch die Wölfe von den Schafen trennen können, wo erstere in der Kirche längst das grosse Wort führen und niemand ihnen die Maske des Schafes vom Gesicht reisst?  

Die «Söhne Kains»
Agenten des Feindes —heute auch unter Theologen und Bischöfen zu finden— haben das Konzil dazu missbraucht, einen Minimalismus mit zahlreichen anderen Glaubensverdünnungen in die Kirche zu schmuggeln. Die Folgen sind bekannt. Heute heisst die Frage nicht mehr: Wie stark ist der äussere Feind, der das christliche Lager berennt? Sie lautet vielmehr: Wie stark ist die Gefolgschaft des Feindes in der Kirche selbst?

 

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