Autor Thema: Die Wiederkunft Christi steht an  (Gelesen 18496 mal)

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Offline hiti

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Die Wiederkunft Christi steht an
« am: 27. Juni 2011, 12:44:38 »
Liebe Leser/innen, lieber Winfried,

Ich habe ein neues Thema eröffnet, wie du vorgeschlagen hattest, da man es von diewarnung.net trennen sollte, obwohl natürlich darin auch die Wiederkunft enthalten ist.
Hier noch mal dein zitierter Text, zum besseren Verständnis:
"Vor allem herrscht vorher [nach verschiedenen Katastrophen - Anm. d. Verf.] noch drei Jahre der Antichrist, der die Kirche vernichten will und sich selbst zu Gott erhebt. Vor dem Kommen Christi wird sein Kreuz über der ganzen Welt aufleuchten. Dann wird Jesus in seiner Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels erscheinen. Noch nicht zum Weltgericht. Wann das sein wird, das weiß niemand als nur der Vater allein. Jesus wird bei seinem jetzigen Kommen die Welt reinigen von allen Menschen die nicht Kinder Gottes sein wollen. Er will diese Welt als Paradies erneuern, wie sie Gott erschaffen hatte. Wer nur auf das Irdische gehofft und Jesus nicht geglaubt hat, wird ewig in die Hölle verloren gehen."
Text hier: http://www.christliche-erziehung-und-schule.com/hiti/jahr2011#3

Leider weiß ich den Autor dieses Vortrages nicht mehr, doch ich sehe es genauso.
Die Aussagen beziehen sich vor allem auf Don Gobbi (Blaues Buch).

Kurz die Abläufe, wie auch ich sie sehe:
Vorweg:
- Wer glaubt, dass die Warnung und die anstehenden Ereignisse nicht stattfinden, der soll über die Millionen abgetriebenen Kinder nachdenken, über die zerstörten Ehen, über die Entartung der Sexualität, über die Pornografieschwemme, über Perversionen, die ausufernde Gewalt, dann den Hochmut und die Ablehnung Gottes…um das schwerwiegendste zu nennen. Das ist NICHT normal und NICHT im Sinne Gottes! ZUVIELE GEHEN SOMIT VERLOREN. Wer heute diese Verbrechen und diesen Glaubensabfall als normal hinstellt, der ist dem Zeitgeist verfallen. Deshalb das ENDE DIESER ZEIT, da das heilige Gesetz Gottes offen übertreten wird!

- nach der Warnung, dem letzten Akt der Barmherzigkeit und Chance umzukehren, kommt die Reinigung mit einer Reihe von Züchtigungen (einige Jahre) …
Warum?
Weil trotz Warnung viele Seelen Satan und das böse wählen oder beibehalten werden (auch Strafgericht genannt). Die Offenbarung entfaltet sich.
- Katastrophen werden heftiger, die große Drangsal beginnt…Chaos, Plagen…
- 3,5 Jahre wird der Antichrist wüten (Achtung auf das Zeichen, nicht annehmen!)

- Dann kommt Jesus, er wird den Antichristen und seinen Anhang von der Erde verbannen.
NICHT DAS WELTGERICHT!!!

- Der Rest geht mit Leib und Seele in die erneuerte Erde ein. Sie sind geläutert und gereinigt worden.

- es folgt dann das Paradies auf Erden in Friede, Freude, Liebe, ohne Sünde. Himmel und Erde werden dann EINS. Es kehrt also das Paradies auf Erden zurück. FREI VON JEGLICHER SORGE!

- JESUS selbst wird dann 1.000 Jahre auf der Erde herrschen, es ist das Königreich Christi!

Und das soll unser Ziel und unsere Freude sein, vor allem in den sehr bedrängten Tagen, immer dieses Königreich, dieses Paradies vor Augen halten, damit Glaube, Hoffnung und Liebe standhalten!

Anmerkung: Winfried, du fragst dich, warum sich die Kirche schwertut?
Antwort: Wer ist denn in die Kirche eingedrungen? Das Tier ist eingedrungen und dem kann wohl nur daran liegen, zu verfinstern, zu vertuschen, irre zu führen… Siehe die Beispiele Medjugorje, Garabandal, Blaues Buch, Valtorta(!) Schriften… Der Papst wird von Feinden umzingelt. Die Wahrheit wird mit allen Mitteln bekämpft und ZERSTREUT!

Hermann   
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?

Offline Winfried

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #1 am: 27. Juni 2011, 15:20:55 »
Lieber Hermann,

herzlichen Dank für die Eröffnung dieses threads.

Dazu möchte ich noch einmal kurz meine Meinung sagen. Als Nächstes steht, außer den beginnenden Katastrophen, wohl die WARNUNG ins Haus, wobei ich mich weniger auf die "ungenannte Seherin" ("thewarning/secondcoming"), als auf Garabandal beziehe, wie Du ja auch sagst. Denjenigen, die die von Dir genannten Übel verbreiten, ist mit Argumenten nicht mehr beizukommen. Sie wollen sich nicht bekehren. Deshalb greift Gott in seiner großen Liebe und seinem übergroßen Erbarmen ein, um den sündhaftesten und verstocktesten Menschen doch noch eine (letzte) Möglichkeit zur Umkehr zu ermöglichen. Von Angst und Panik muss hier überhaupt keine Rede sein. Gott will die Sünder vor der Hölle warnen. Was ist daran schlimm? Schlimm kann es höchstens für die werden, die ohne Reue eines plötzlichen Todes sterben werden, aber dies wäre ansonsten auch der Fall.


Über das Strafgericht kann man sich natürlich streiten, da es sich, wie der Name schon sagt, einmal um eine (verdiente) Strafe Gottes handelt, andererseits dient es der Reinigung sowohl der Seelen (vgl. Fegefeuer) als auch der Erde ("Reinigung durch kosmisches Feuer"). Jesus wird seinen Fuß nur auf eine gereinigte Erde setzen, wie es in div. Botschaften heißt. Reinigung ist also auch positiv zu betrachten.


Nach Aussagen einzelner Seher soll der Antichrist ebenfalls Bestandteil der WARNUNG sein (Gott wird uns dabei zu verstehen geben, dass dieser kommen wird und wir sein "Zeichen" keinesfalls annehmen dürfen - vgl. FORUM).

Nach den Aussagen der Hl. Schrift muss das so kommen. Nach 7 Jahren Herrschaft (3,5 Jahre Friedenszeit, danach radikale Umkehr in 3,5 Jahre Terrorherrschaft - vgl. Dan, Offb) wird er zusammen mit dem "falschen Propheten" vernichtet werden und eine Zeit des Friedens beginnt. Danach wird Satan erneut losgelassen. Es findet eine "Endschlacht" (Armageddon) statt, bei der er endgültig besiegt wird (Offb). Danach folgt das Jüngste Gericht. So stelle ich mir jedenfalls inetwa die Reihenfolge vor.



Die Frage, die sich mir dabei aber stellt, ist die: Wenn Jesus Christus bereits im "Tausendjährigen Reich des Friedens und der Liebe" real als Person (?) auf Erden herrscht, wie kann dann seine Wiederkunft (zum Jüngsten Gericht) erst später stattfinden?




 ;jkgjkgj
In hoc signo vinces.

Sairo

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #2 am: 27. Juni 2011, 22:35:36 »
Kurz die Abläufe, wie auch ich sie sehe:
Vorweg:
- Wer glaubt, dass die Warnung und die anstehenden Ereignisse nicht stattfinden, der soll über die Millionen abgetriebenen Kinder nachdenken, über die zerstörten Ehen, über die Entartung der Sexualität, über die Pornografieschwemme, über Perversionen, die ausufernde Gewalt, dann den Hochmut und die Ablehnung Gottes…um das schwerwiegendste zu nennen. Das ist NICHT normal und NICHT im Sinne Gottes! ZUVIELE GEHEN SOMIT VERLOREN. Wer heute diese Verbrechen und diesen Glaubensabfall als normal hinstellt, der ist dem Zeitgeist verfallen. Deshalb das ENDE DIESER ZEIT, da das heilige Gesetz Gottes offen übertreten wird!

Lieber Hermann
Die Heilige Schrift weist auf diesen enormen Glaubensabfall hin. Es muss so kommen!

Das V. Laterankonzil 1516 und auch auf dem Mailänderkonzil von 1565 wurde ausdrücklich "den Predigern aus dem Welt- und Ordensklerus unter Strafe der Exkommunikation", die "Ankunft des Antichristen oder den letzten Gerichtstag vorherzusagen" verboten. Deshalb tut sich die Kirche so schwer, weil Konzile das beschlossen haben. Konzile aus der Vergangenheit haben IMMER noch ihre Gültigkeit auch zu unserer Zeit. Darauf beruft sich das II Vatikanum. Man darf das II Vatikanum auch nur im Lichte aller vorangehenden Konzilen beleuchten. Das Pastoralkonzil von 1962-1965 ersetzt nicht die vorangehenden Konzile, sondern ergänzt sie und müssen aus der Tradition heraus beleuchtet werden!!! Das sagt auch unser Heiliger Vater, Papst Benedikt XVI! Alle diese Botschaften die jetzt von dieser Seite "The Warning" kommen, sagen genau diese Dinge voraus. Was die Konzilien, die Kirchenväter und Kirchenlehrer uns lehrten, haben noch heute ihre Gültigkeit. Deshalb wurde der Millenarismus (1000jährige Reich) oder Chiliarsismus von der Kirche als Irrlehre verworfen. Verworfen heisst, VERWORFEN! Wer jetzt wirklich meint, er könne sagen, die Konzilien haben unrecht, der verwirft auch alle Dogmen die je beschlossen wurden. Bitte sehr vorsichtig sein mit solchen Aussagen, denn auch dieses Forum trägt eine Mitverantwortung, wenn Irrlehren sich hier breit machen!

Zitat
- nach der Warnung, dem letzten Akt der Barmherzigkeit und Chance umzukehren, kommt die Reinigung mit einer Reihe von Züchtigungen (einige Jahre) …
Warum?
Weil trotz Warnung viele Seelen Satan und das böse wählen oder beibehalten werden (auch Strafgericht genannt). Die Offenbarung entfaltet sich.
- Katastrophen werden heftiger, die große Drangsal beginnt…Chaos, Plagen…
- 3,5 Jahre wird der Antichrist wüten (Achtung auf das Zeichen, nicht annehmen!)

Wieso diese Dinge geschehen , weil die Schöpfung durch die Sünde verwundet worden ist und in den Geburtswehen liegt! Kommt das jemand bekannt vor?  Je mehr Sünde, je mehr Katastrophen kommen über die Erde. Lieber Hermann, wenn die Drangsale kommen - dass bestreite ich nicht - werden wir vorallem Katholiken unser Martyrium auf uns nehmen müssen. Wieso? Da ja jede Sünde Sündenstrafen nach sich ziehen, können wir vorallem übers Leid (wir können unseren lieben Heiland in seinem Leid ähnlich werden) unsere Strafe hier auf Erden büssen und können wir anderen Seelen helfen, wie den Armen Seelen oder den armen Sündern. Bitte vergisst ja nicht, wer bevor dem jüngsten Gericht stirbt, wird sein persönliches besonderes Gericht erleben. Das ist die Lehre der Kirche und die ist unabänderlich.


Zitat
- Dann kommt Jesus, er wird den Antichristen und seinen Anhang von der Erde verbannen.
NICHT DAS WELTGERICHT!!!

- Der Rest geht mit Leib und Seele in die erneuerte Erde ein. Sie sind geläutert und gereinigt worden.

- es folgt dann das Paradies auf Erden in Friede, Freude, Liebe, ohne Sünde. Himmel und Erde werden dann EINS. Es kehrt also das Paradies auf Erden zurück. FREI VON JEGLICHER SORGE!

- JESUS selbst wird dann 1.000 Jahre auf der Erde herrschen, es ist das Königreich Christi!

Das was hier steht, lieber Hermann, dass ist schlichtweg falsch aus der Sicht der katholischen Lehre. Der Heilige Augustinus lehrt, die tausendjährige Fesselung Satans und das annähernd gleichzeitige tausendjährige Reich der Geheiligten hat er im Sinne der Verminderung der Gewalt der Dämonen durch die Erlösungstat Christi und des Triumphes der hl. Kirche verstanden.
Dabei sind die 1000 Jahre selbstverständlich nicht wörtlich auszulegen, sondern nur als Ausdruck der langen Dauer der hl. Kirche Christi zwischen Seiner ersten und zweiten Ankunft auf Erden. Der Heilige Thomas von Aquin (Kirchenlehrer) sagt zum tausendjährigen Reich folgendes: "das tausenjährige Reich ist die Herrschaft der Kirche Christi während der ganzen Spanne der Jetzt-Zeit, in der die Heiligen mit Christo herrschen". Wer hat seine Herrschaft im Form des Allerheiligsten Altarssakrament angetreten? Ja, unser Herr und Gott Jesus Christus in der Gestalt von Brot und Wein beim Heiligen Messopfer!
Nach Suarez, hat die tausendjährige Fesselung "Luzifers" gleichfalls "nach Christi Erlösung" begonnen, es ist die Zeit der Gnade bis zum Auftreten des Antichristen.

Wenn der Katechismus, die Auslegung und die "Theologische Spekulation" der Kirchenlehrer und Kirchenväter nicht mehr in eure Beurteilungen miteinbezieht, dann bin ich überzeugt, dass ihr den nicht anerkannten Botschaften mehr Gewicht gibt, als der unverfälschten Lehre der heiligen Mutterkirche. Begonnen hat es mit der Gründung der Kirche an Pfingsten und hat ihren Fortbestand in den Konzilien, den Kirchenlehrern und Kirchenvätern die die Lehre zuerst mündlich, dann schriftlich in Form der heiligen Schrift und der Tradition der Kirche bis in die heutige Zeit hineingetragen haben. Die Heiligen die aus dieser Kirche entstanden sind möchte ich natürlich nicht missen! Alles andere ist schlichtweg, Sorry: EINE IRRLEHRE.

Jegliche Botschaften, die nur im Keim Angst oder Furcht hervorrufen, kommen vom Bösen. Dies auch nach den Regeln des heiligen Ignatius von Loyola! Ich habe keine Angst, sollte wirklich die zweite Ankunft Christi irgendwann bevorstehen und ich das wirklich erleben müsste, dann rechne ich mit sehr viel Leid für alle Menschen und nicht nur für die, die gesündigt haben. Alle die Katholisch getauft sind gehören dem mystischen Leib Christi der Kirche an und jede Sünde die von einem Katholiken verursacht wird, verletzt auch diesen Leib Christi immer wieder und wieder. Deshalb will Satan unsere Spaltung, denn wenn alle an der überlieferten Lehre festhalten würden, würde es nie diese Spaltungen geben. Auch dieses Forum ist gespalten und sobald ein bisschen Unruhe reinkommt, vergessen wir eines dabei. Hallo wir sind Katholiken, LEID gehört zu unserem Leben!!! Ich jage nicht jedem Leid nach, aber Jesus Christus hat gesagt, WER MIR NACHFOLGEN WILL, NEHME SEIN KREUZ AUF SICH UND FOLGE MIR NACH! Die Heiligkeit sollte unser Ziel sein und wer Heiligkeit wirklich versucht anzustreben, was wirlich in Gottes Augen sein Willen ist, der braucht die übernatürliche Gnade! Diese erhält man wenn jeder die Sakramente in Anspruch nimmt. Aber jeder nimmt nur soviel Gnade in sich auf, wie er seinen eigenen Willen dem Willen des heiligsten Dreifaltigkeit anpasst. Wer auf dem Weg der Heiligkeit ist, wird viele Kreuze tragen müssen und das ist es woran viele scheitern. Ich selber mache diese Erfahrungen tagtäglich! Glaube und Hoffnung habe viele in diesem Forum, doch wo bleibt die Liebe? Nicht das Gefühl der Liebe, sondern die hingebende Liebe an die Gebote Gottes. Denn hier gibt es Unruhe unter Katholiken. Verstehen würde ich es, wenn aussenstehende dieses Forum mit Irrlehren bombardieren würden. Doch hier gibt es wirklich ein kleines Lager der "Traditionalisten" und den sogenannten Romtreuen Katholiken. Wer Romtreu ist, ist im Grunde auch ein Traditionalist. Traditionalist nicht im Sinne von PIUSBRUDERSCHAFT, sondern im Sinne der überlieferten Lehre der Heiligen Mutterkirche, deren Haupt Jesus Christus ist!

Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit
Gottes Segen euch allen
Sairo

Sairo

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #3 am: 27. Juni 2011, 23:09:44 »
Hier ein Auszug aus dem KKK: (Quelle: http://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P21.HTM

Fette Hervorhebungen sind von mir!
„VON DORT WIRD ER KOMMEN, ZU RICHTEN DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN"

I Er wird wiederkommen in Herrlichkeit

Christus herrscht schon durch die Kirche
668 „Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende" (Röm 14,9). Der Aufstieg Christi zum Himmel bedeutet, daß er nun in seiner Menschennatur an der Macht und Autorität Gottes selbst teilhat. Jesus Christus ist der Herr: er besitzt alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Er ist „hoch über alle Fürsten und Gewalten, Mächte und Herrschaften" erhoben, denn der Vater hat ihm „alles" „zu Füßen gelegt" (Eph 1,20-22). Christus ist der Herr des Weltalls [ Vgl. Eph 4,10; 1 Kor 5,24.27-28] und der Geschichte. In ihm wird die Geschichte des Menschen, ja die ganze Schöpfung erneut unter ein Haupt „zusammengefaßt" (Eph 1,10) und jenseitig vollendet.

 

669 Als der Herr ist Christus auch das Haupt der Kirche, die sein Leib ist [Vgl. Eph 1,22]. Obwohl in den Himmel aufgenommen und verherrlicht, da er seine Sendung voll erfüllt hat, bleibt er auf Erden in seiner Kirche. Die Erlösung ist die Quelle der Autorität, die Christus kraft des Heiligen Geistes über die Kirche ausübt [Vgl. Eph 4,11-13]. „Die Kirche, das heißt das im Mysterium schon gegenwärtige Reich Christi", ist „Keim und Anfang dieses Reiches auf Erden" (LG 3; 5).

670 Seit der Himmelfahrt geht der Plan Gottes seiner Erfüllung entgegen. Wir leben schon in der „letzten Stunde" (1 Joh 2, 18) [Vgl. 1 Petr 4,7]. „Schon sind also die Enden der Zeiten zu uns gekommen, und die Erneuerung der Welt ist unwiderruflich begründet und wird in dieser Weltzeit auf eine gewisse wirkliche Weise vorweggenommen: Denn die Kirche wird schon auf Erden durch eine wahre, wenn auch unvollkommene Heiligkeit ausgezeichnet" (LG 48). Schon jetzt erweist das Reich Christi seine Gegenwart durch die wunderbaren Zeichen [Vgl. Mk 16,17-18], die seine Verkündigung durch die Kirche begleiten [Vgl. Mk 16,20].

....... bis ihm alles unterworfen ist

671 Das Reich Christi, in der Kirche schon gegenwärtig, ist jedoch noch nicht durch die Ankunft des Königs auf Erden „mit großer Macht und Herrlichkeit" (Lk 21,27) [Vgl. Mt 25,31] vollendet. Es wird noch von bösen Mächten angegriffen [Vgl. 2 Thess 2,7], obwohl diese durch das Pascha Christi im Grunde schon besiegt sind. Bis ihm dann alles unterworfen sein wird [Vgl 1 Kor 15,28], bis es „neue Himmel und eine neue Erde geben wird, in denen die Gerechtigkeit wohnt, trägt die pilgernde Kirche in ihren Sakramenten und Einrichtungen, die zu dieser Zeit gehören, die Gestalt dieser Welt, die vergeht, und weilt selbst unter den Geschöpfen, die seufzen und bis jetzt noch in Wehen liegen und die Offenbarung der Kinder Gottes erwarten" (LG 48). Aus diesem Grund beten die Christen, besonders in der Eucharistiefeier [Vgl. 1 Kor 11,26], um das rasche Eintreten der Wiederkunft Christi [Vgl. 2 Pelr 3,11-12], indem sie zu ihm rufen: „Komm, Herr!" (1 Kor 16,22; Offb 22, 17.20).

672 Christus hat vor seiner Himmelfahrt gesagt, die Stunde sei noch nicht da, um das von Israel erwartete messianische Reich herrlich zu errichten [Vgl. Apg 1,6-7]. Dieses sollte den Propheten zufolge [Vgl. Jes 11,1-9] für alle Menschen die endgültige Herrschaft der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens bringen. Die jetzige Zeit ist nach dem Wort des Herrn die Zeit des Geistes und des Zeugnisgebens [Vgl. Apg 1,8], aber auch noch eine Zeit der „Not" (1 Kor 7,26) und der Prüfung durch das Böse [Vgl. Eph 5,16], das selbst die Kirche nicht verschont [Vgl. 1 Petr 4,17] und die Kämpfe der letzten Tage einleitet [Vgl. 1 Joh 2,18; 4,3; 1 Tim 4,1]. Sie ist eine Zeit des Harrens und des Wachens [Vgl. Mt 25,1-13; Mk 13,33-37].

Das glorreiche Kommen Christi als Hoffnung für Israel

673 Seit der Himmelfahrt steht die Ankunft Christi in Herrlichkeit bevor [Vgl. Apg 22,20], nur steht es uns „nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat" (Apg 1,7) [Vgl. Mk 13,32]. Diese eschatologische Ankunft kann jederzeit geschehen [Vgl. Mt 24,44; 1 Thess 5,2], auch wenn sie und die endzeitliche Prüfung, die ihr vorausgehen wird [Vgl. 2Thess 2,3-12], noch „aufgehalten" werden.

674 Das Kommen des verherrlichten Messias hängt zu jedem Zeitpunkt der Geschichte [Vgl. Röm 11,31] davon ab, daß er von „ganz Israel" (Röm 11,26) [Vgl. Mt 23,39Vgl. Lk 21,24] anerkannt wird, über dem zum Teil „Verstockung liegt" (Röm 11,25), so daß sie Jesus „nicht glaubten" (Röm 11,20). Petrus sagt es nach Pfingsten zu den Juden von Jerusalem: „Also kehrt um, und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen läßt und Jesus sendet als den für euch bestimmten Messias. Ihn muß freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem, die Gott von jeher durch den Mund seiner heiligen Propheten verkündet hat" (Apg 3,19-21). Und Paulus sagt gleich ihm: „Wenn schon ihre Verwerfung für die Welt Versöhnung gebracht hat, dann wird ihre Annahme nichts anderes sein als Leben aus dem Tod" (Röm 11,15). Der Eintritt der „Vollzahl" der Juden (Röm 11,12) in das messianische Reich im Anschluß an die „Vollzahl der Heiden" (Röm 11,25) [Vgl. Lk 18,8; Mt 24,12] wird dem Volk Gottes die Möglichkeit geben, das „Vollmaß Christi" (Eph 4,13) zu verwirklichen, in dem „Gott alles in allen" sein wird (1 Kor 15,28).

Die letzte Prüfung der Kirche

675 Vor dem Kommen Christi muß die Kirche eine letzte Prüfung durchmachen, die den Glauben vieler erschüttern wird [Vgl. Lk 21,12;Joh 15,19 -20]. Die Verfolgung, die ihre Pilgerschaft auf Erden begleitet, wird das „Mysterium der Bosheit" enthüllen: Ein religiöser Lügenwahn bringt den Menschen um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme. Der schlimmste religiöse Betrug ist der des Antichrist, das heißt eines falschen Messianismus, worin der Mensch sich selbst verherrlicht, statt Gott und seinen im Fleisch gekommenen Messias [Vgl. 2 Thess 2,4-12; 1 Thess 5,2-3; 2Joh 7; 1 Joh 2,18.22].

676 Dieser gegen Christus gerichtete Betrug zeichnet sich auf der Welt jedesmal ab, wenn man vorgibt, schon innerhalb der Geschichte die messianisehe Hoffnung zu erfüllen, die nur nachgeschichtlich durch das eschatologische Gericht zu ihrem Ziel gelangen kann. Die Kirche hat diese Verfälschung des künftigen Reiches, selbst in ihrer gemäßigten Spielart, unter dem Namen „Millenarismus" zurückgewiesen [Vgl. DS 3839], vor allem aber die „zuinnerst verkehrte" politische Form des säkularisierten Messianismus [Vgl. die Verurteilung des falschen „Mystizismus" dieser Fehlform der Erlösung der Armen in der Enzyklika „Divioi Redemptoris" Pius‘ Xl].
 
677 Die Kirche wird nur durch dieses letzte Pascha hindurch, worin sie dem Herrn in seinem Tod und seiner Auferstehung folgen wird [Vgl. auch GS 20-21], in die Herrlichkeit des Reiches eingehen. Das Reich wird also nicht in stetigem Fortschritt durch einen geschichtlichen Triumph der Kirche zustande kommen [Vgl. Offb 19,1-9], sondern durch den Sieg Gottes im Endkampf mit dem Bösen [Vgl. Offb 3,18]. In diesem Sieg wird die Braut Christi vom Himmel herabkommen [Vgl. Offb 20,7-10]. Nach der letzten kosmischen Erschütterung dieser Welt, die vergeht [Vgl. Offb 21,2-4], wird es in Gestalt des letzten Gerichts zum Triumph Gottes über den Aufstand des Bösen kommen [Vgl. 2 Petr 3,12-13].

Wer jetzt noch an am Millenarismus glaubt, der tritt gegen die Lehre der heiligen Mutterkirche an. Ich bitte und flehe euch an, lest den Katechismus. Wenn dieser Onlinekatechismus zu mühsam ist, empfehle ich euch den YOUCAT oder den Baslerkatechismus. Wer tiefer graben möchte, wie die Kirche diese Lehren ausgelegt hat, der soll sich Literatur über die verschiedenen Gebiete der Theologie beschaffen. Ist jedoch sehr langatmig und zum Teil oft schwerverständlich. Der KKK fasst schon die ganze Lehre zusammen.

In diesem Sinne hoffe ich, euch ein bisschen Licht ins Dunkel verschafft zu haben.

Gelobt Sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen
Gottes Segen
Sairo

Offline JSH

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #4 am: 28. Juni 2011, 01:03:47 »
@ Sairo:
gute Arbeit, da gibts eigentlich nix auszusetzen.

Ich mag irgendwie die Begriffe "Traditionalisten" und "Modernisten" nicht.
Alle sind Katholiken und was heute modern ist kann morgen schon voellig "out" sein, wenn es einen baldigen Eingriff Gottes in unsere Erdenwelt gibt.
Genauso koennen manche traditionalistische Weisheiten schon morgen ueberholt sein.

Komm Herr Jesus, bringe uns die Einheit der Christen und zeige uns Du "den Weg, die Wahrheit, und das Leben".

Anemone

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #5 am: 28. Juni 2011, 08:46:00 »
Zitat
Deshalb will Satan unsere Spaltung, denn wenn alle an der überlieferten Lehre festhalten würden, würde es nie diese Spaltungen geben. Auch dieses Forum ist gespalten und sobald ein bisschen Unruhe reinkommt, vergessen wir eines dabei. Hallo wir sind Katholiken, LEID gehört zu unserem Leben!!!


Lieber Sairo,

ich denke nicht, dass unser Forum gespalten ist. Wir Moderatoren sind uns jedenfalls einig.
Du darfst z.B. solches nicht mit Spaltung gleichsetzen:
Hiti ist befürworter von thewarning Botschaften, ich sage dazu: Nein, Danke! Deswegen sind wir nicht gleich als Katholiken gespalten. Wir alle können von einander lernen. Ist einer im groben Irrtum, können wir darüber reden, dazu ist auch das Forum da. Letzten Endes ist jeder verantwortlich für das was er schreibt und was er im wirklichen Leben tut.

Lieber Sairo, Dein Wunsch ist, dass wir mehr im KKK lesen, weil Du es gerade viel tust. Du kannst uns gerne darauf hinweisen. Selbstverständlich wollen wir hier die reine Lehre der römisch-katholischen Kirche verkünden.

Gottes Segen

Anemone

Offline hiti

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #6 am: 28. Juni 2011, 11:13:38 »
Lieber sairo, liebe Leser/innen!
Antworten in Braun

Kurz die Abläufe, wie auch ich sie sehe:
Vorweg:
- Wer glaubt, dass die Warnung und die anstehenden Ereignisse nicht stattfinden, der soll über die Millionen abgetriebenen Kinder nachdenken, über die zerstörten Ehen, über die Entartung der Sexualität, über die Pornografieschwemme, über Perversionen, die ausufernde Gewalt, dann den Hochmut und die Ablehnung Gottes…um das schwerwiegendste zu nennen. Das ist NICHT normal und NICHT im Sinne Gottes! ZUVIELE GEHEN SOMIT VERLOREN. Wer heute diese Verbrechen und diesen Glaubensabfall als normal hinstellt, der ist dem Zeitgeist verfallen. Deshalb das ENDE DIESER ZEIT, da das heilige Gesetz Gottes offen übertreten wird!

Lieber Hermann
Die Heilige Schrift weist auf diesen enormen Glaubensabfall hin. Es muss so kommen!

Ganz richtig. Aber so wird es kaum ankommen. Das greift bei einem überzeugten Gläubigen, nicht aber bei den meisten Menschen, die Gott und die Zeit nicht so sehen. Deswegen habe ich es versucht zu erklären

Das V. Laterankonzil 1516 und auch auf dem Mailänderkonzil von 1565 wurde ausdrücklich "den Predigern aus dem Welt- und Ordensklerus unter Strafe der Exkommunikation", die "Ankunft des Antichristen oder den letzten Gerichtstag vorherzusagen" verboten. Deshalb tut sich die Kirche so schwer, weil Konzile das beschlossen haben. Konzile aus der Vergangenheit haben IMMER noch ihre Gültigkeit auch zu unserer Zeit. Darauf beruft sich das II Vatikanum. Man darf das II Vatikanum auch nur im Lichte aller vorangehenden Konzilen beleuchten. Das Pastoralkonzil von 1962-1965 ersetzt nicht die vorangehenden Konzile, sondern ergänzt sie und müssen aus der Tradition heraus beleuchtet werden!!! Das sagt auch unser Heiliger Vater, Papst Benedikt XVI! Alle diese Botschaften die jetzt von dieser Seite "The Warning" kommen, sagen genau diese Dinge voraus. Was die Konzilien, die Kirchenväter und Kirchenlehrer uns lehrten, haben noch heute ihre Gültigkeit. Deshalb wurde der Millenarismus (1000jährige Reich) oder Chiliarsismus von der Kirche als Irrlehre verworfen. Verworfen heisst, VERWORFEN! Wer jetzt wirklich meint, er könne sagen, die Konzilien haben unrecht, der verwirft auch alle Dogmen die je beschlossen wurden. Bitte sehr vorsichtig sein mit solchen Aussagen, denn auch dieses Forum trägt eine Mitverantwortung, wenn Irrlehren sich hier breit machen!

Zitat
- nach der Warnung, dem letzten Akt der Barmherzigkeit und Chance umzukehren, kommt die Reinigung mit einer Reihe von Züchtigungen (einige Jahre) …
Warum?
Weil trotz Warnung viele Seelen Satan und das böse wählen oder beibehalten werden (auch Strafgericht genannt). Die Offenbarung entfaltet sich.
- Katastrophen werden heftiger, die große Drangsal beginnt…Chaos, Plagen…
- 3,5 Jahre wird der Antichrist wüten (Achtung auf das Zeichen, nicht annehmen!)

Wieso diese Dinge geschehen , weil die Schöpfung durch die Sünde verwundet worden ist und in den Geburtswehen liegt! Kommt das jemand bekannt vor?  Je mehr Sünde, je mehr Katastrophen kommen über die Erde. Lieber Hermann, wenn die Drangsale kommen - dass bestreite ich nicht - werden wir vorallem Katholiken unser Martyrium auf uns nehmen müssen. Wieso? Da ja jede Sünde Sündenstrafen nach sich ziehen, können wir vorallem übers Leid (wir können unseren lieben Heiland in seinem Leid ähnlich werden) unsere Strafe hier auf Erden büssen und können wir anderen Seelen helfen, wie den Armen Seelen oder den armen Sündern. Bitte vergisst ja nicht, wer bevor dem jüngsten Gericht stirbt, wird sein persönliches besonderes Gericht erleben. Das ist die Lehre der Kirche und die ist unabänderlich.
Es ist jetzt genug! Wir sind am Höhepunkt des Glaubensverfalls. Nicht nur Katholiken, ALLE erhalten die Möglichkeit über das Leid und die aufrichtige Reue zu Gott zu kommen.


Zitat
- Dann kommt Jesus, er wird den Antichristen und seinen Anhang von der Erde verbannen.
NICHT DAS WELTGERICHT!!!

- Der Rest geht mit Leib und Seele in die erneuerte Erde ein. Sie sind geläutert und gereinigt worden.

- es folgt dann das Paradies auf Erden in Friede, Freude, Liebe, ohne Sünde. Himmel und Erde werden dann EINS. Es kehrt also das Paradies auf Erden zurück. FREI VON JEGLICHER SORGE!

- JESUS selbst wird dann 1.000 Jahre auf der Erde herrschen, es ist das Königreich Christi!

Das was hier steht, lieber Hermann, dass ist schlichtweg falsch aus der Sicht der katholischen Lehre. Der Heilige Augustinus lehrt, die tausendjährige Fesselung Satans und das annähernd gleichzeitige tausendjährige Reich der Geheiligten hat er im Sinne der Verminderung der Gewalt der Dämonen durch die Erlösungstat Christi und des Triumphes der hl. Kirche verstanden.
Dabei sind die 1000 Jahre selbstverständlich nicht wörtlich auszulegen, sondern nur als Ausdruck der langen Dauer der hl. Kirche Christi zwischen Seiner ersten und zweiten Ankunft auf Erden. Der Heilige Thomas von Aquin (Kirchenlehrer) sagt zum tausendjährigen Reich folgendes: "das tausenjährige Reich ist die Herrschaft der Kirche Christi während der ganzen Spanne der Jetzt-Zeit, in der die Heiligen mit Christo herrschen". Wer hat seine Herrschaft im Form des Allerheiligsten Altarssakrament angetreten? Ja, unser Herr und Gott Jesus Christus in der Gestalt von Brot und Wein beim Heiligen Messopfer!
Nach Suarez, hat die tausendjährige Fesselung "Luzifers" gleichfalls "nach Christi Erlösung" begonnen, es ist die Zeit der Gnade bis zum Auftreten des Antichristen.

Wenn der Katechismus, die Auslegung und die "Theologische Spekulation" der Kirchenlehrer und Kirchenväter nicht mehr in eure Beurteilungen miteinbezieht, dann bin ich überzeugt, dass ihr den nicht anerkannten Botschaften mehr Gewicht gibt, als der unverfälschten Lehre der heiligen Mutterkirche. Begonnen hat es mit der Gründung der Kirche an Pfingsten und hat ihren Fortbestand in den Konzilien, den Kirchenlehrern und Kirchenvätern die die Lehre zuerst mündlich, dann schriftlich in Form der heiligen Schrift und der Tradition der Kirche bis in die heutige Zeit hineingetragen haben. Die Heiligen die aus dieser Kirche entstanden sind möchte ich natürlich nicht missen! Alles andere ist schlichtweg, Sorry: EINE IRRLEHRE.

Jegliche Botschaften, die nur im Keim Angst oder Furcht hervorrufen, kommen vom Bösen. Dies auch nach den Regeln des heiligen Ignatius von Loyola! Ich habe keine Angst, sollte wirklich die zweite Ankunft Christi irgendwann bevorstehen und ich das wirklich erleben müsste, dann rechne ich mit sehr viel Leid für alle Menschen und nicht nur für die, die gesündigt haben. Alle die Katholisch getauft sind gehören dem mystischen Leib Christi der Kirche an und jede Sünde die von einem Katholiken verursacht wird, verletzt auch diesen Leib Christi immer wieder und wieder. Deshalb will Satan unsere Spaltung, denn wenn alle an der überlieferten Lehre festhalten würden, würde es nie diese Spaltungen geben. Auch dieses Forum ist gespalten und sobald ein bisschen Unruhe reinkommt, vergessen wir eines dabei. Hallo wir sind Katholiken, LEID gehört zu unserem Leben!!! Ich jage nicht jedem Leid nach, aber Jesus Christus hat gesagt, WER MIR NACHFOLGEN WILL, NEHME SEIN KREUZ AUF SICH UND FOLGE MIR NACH! Die Heiligkeit sollte unser Ziel sein und wer Heiligkeit wirklich versucht anzustreben, was wirlich in Gottes Augen sein Willen ist, der braucht die übernatürliche Gnade! Diese erhält man wenn jeder die Sakramente in Anspruch nimmt. Aber jeder nimmt nur soviel Gnade in sich auf, wie er seinen eigenen Willen dem Willen des heiligsten Dreifaltigkeit anpasst. Wer auf dem Weg der Heiligkeit ist, wird viele Kreuze tragen müssen und das ist es woran viele scheitern. Ich selber mache diese Erfahrungen tagtäglich! Glaube und Hoffnung habe viele in diesem Forum, doch wo bleibt die Liebe? Nicht das Gefühl der Liebe, sondern die hingebende Liebe an die Gebote Gottes. Denn hier gibt es Unruhe unter Katholiken. Verstehen würde ich es, wenn aussenstehende dieses Forum mit Irrlehren bombardieren würden. Doch hier gibt es wirklich ein kleines Lager der "Traditionalisten" und den sogenannten Romtreuen Katholiken. Wer Romtreu ist, ist im Grunde auch ein Traditionalist. Traditionalist nicht im Sinne von PIUSBRUDERSCHAFT, sondern im Sinne der überlieferten Lehre der Heiligen Mutterkirche, deren Haupt Jesus Christus ist!

Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit
Gottes Segen euch allen
Sairo

Du scheinst ein vehementer Gegner von „DieWarnung“ zu sein. Ich habe aber eigens dieses Thema eröffnet UNABHÄNGIG von diesen. Mach es Anemone nach, sie lehnt sie ab, ich nicht. Trotzdem nehmen wir uns an. Und ich glaube schon trotzdem romtreu zu sein, wie Anemone auch. Ich versuche aus diesen Botschaften zu lernen, aber immer im Sinne der kath. Lehre und im Hinblick auf die Liebe Gottes. Wir halten aber BEIDE an den Geboten und der lehre der Kirche fest, es gibt keine Spaltung, sondern hier müsste man über Charismen reden: dem einen ist mehr das gegeben, dem anderen mehr etwas anderen. ZUSAMMEN sollte das dann die möglichst vollkommene EINHEIT geben. Hier wäre Paulus hilfreich.
Auch sollte es nicht zu Vorurteilen führen, also ich z.B. darf Anemone NIE deswegen ablehnen und alles, was sie schreibt, stören, weil sie „dieWarnung“ ablehnt! Das tun leider allzu viele Christen, und das wäre dann Streit und Spaltung!

Zum Thema: Starten wir bei Garabandal. Das ist echt, da Pater Pio gesagt hat: „Sobald es anerkannt sein wird, wird es zu spät sein. Kurz vorher werden die Verbote aufgehoben“ Genauso geschehen im Jahre 2008, glaub ich. Also stehen wir unmittelbar vor der Warnung (ohne auf „diewarnung“ zu schauen!). Die Warnung wurde dann noch anderen geoffenbart… Ich sehe das mehr als Hilfe Gottes für uns wie z.B. Medjugorje, wo die Leute wieder lernen zu beten und Gott in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Warnung ist deshalb wichtig, weil JEDER die Möglichkeit erhalten soll, UMZUKEHREN (man stelle sich diese GNADE vor!).
Dann allerdings kommt das Strafgericht, DA VIELE SICH NICHT BEKEHREN WERDEN!
Es gilt deshalb zu beten, dass möglichst viele sich bekehren.

Dann kommt der Antichrist, der dann alles Christliche vernichten möchte, die Gräuel, wovon die Offenbarung spricht. Ich sehe da keinen Widerspruch, tut mit leid.
Dann das himmlische Jerusalem, das Paradies auf der erneuerten Erde, das 1000 jährige Reich (Offb), der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens (Fatima). Sie zertritt der Schlange den Kopf. Also ein PARADIES wie ursprünglich das effektiv sehr lange währen wird.

Du beziehst die Liebe auf die Gebote Gottes. Das ist schon richtig, aber richtiger ist es, Gott zu lieben, dann wirst du nämlich auch die Gebote halten und alles, was die Kirche lehrt. Aber nicht krampfhaft, sondern aus Dankbarkeit und Liebe. Rigoros die Gebote hielten auch die Pharisäer, und doch war ihr Herz nicht bei Gott, wenige ausgenommen.

Heiligkeit hängt im Wesentlichen davon ab, inwieweit man auf dem Weg der vollkommenen Liebe zu Gott und den Menschen vorangeschritten ist, inwieweit man demütig, kindlich, vertrauend auf Gott schaut, Ihn handeln lässt, Ihn sucht, immer wieder reumütig um Vergebung bittet, sich geliebt von Gott weiß(!)… der hält dann auch die Gebote, freiwillig, der meidet die Sünde (und fällt so wie ich doch immer wieder, leider)…
 


Hermann
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?

Offline JSH

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #7 am: 28. Juni 2011, 12:27:05 »
@Hermann,
klare und schoene Worte, man hat das Gefuehl dass da ein guter Geist mitwirkte.

Offline Marcel

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #8 am: 30. Juni 2011, 00:09:52 »
676 Dieser gegen Christus gerichtete Betrug zeichnet sich auf der Welt jedesmal ab, wenn man vorgibt, schon innerhalb der Geschichte die messianisehe Hoffnung zu erfüllen, die nur nachgeschichtlich durch das eschatologische Gericht zu ihrem Ziel gelangen kann. Die Kirche hat diese Verfälschung des künftigen Reiches, selbst in ihrer gemäßigten Spielart, unter dem Namen „Millenarismus" zurückgewiesen [Vgl. DS 3839], (...)

Ich habe mal im Denzinger-Hünermann [1] unter der Nr. 3839 nachgeschaut und
folgendes gefunden:

3839: Dekret des Hl. Offiziums, 19. (21.) Juli 1944

Millenarismus (Chiliasmus)

Frage: Was ist von dem System des gemäßigten Chiliasmus zu halten, der nämlich
lehrt, Christus, der Herr, werde vor dem Endgericht – ob nach vorhergehender oder
nicht vorhergehender Auferstehung mehrerer Gerechter – sichtbar auf diese Erde
kommen, um zu herrschen?

Antwort (vom Papst am 20. Juli bestätigt): Das System des gemäßgten Chiliasmus
kann nicht sicher gelehrt werden.


[1] Heinrich Denzinger: Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen
Lehrentscheidungen, Lateinisch – Deutsch, Herausgegeben von Peter Hünermann,
43. Auflage 2010 (32. bis. 36. Auflage von Adolf Schönmetzer SJ. DS = Denzinger-
Schönmetzer)

Marcel
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

Offline Winfried

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #9 am: 30. Juni 2011, 15:45:02 »
Liebe Freunde,

ich habe, ehrlich gesagt, auch so meine Probleme damit. Bisher ist ja im Grunde genommen, von diesen Vorhersagen, außer Katastrophen verschiedenster Art und einem allgemeinen Glaubensverlust, noch nicht allzuviel eingetreten. Dies kann sich natürlich schlagartig ändern. Die Warnung wird allgemein als ein unendlicher Akt der barmherzigen Liebe Gottes geschildert ("Seelenschau mit den Augen Gottes", "Schau Jesu Christi" selber, wie es in den jüngsten Mitteilungen der Warnung heißt). Als sichtbares Zeichen soll das Kreuz bzw. Jesus am Kreuz am Himmel erscheinen, das Wunder soll der Verherrlichung Gottes dienen (Krankenheilungen etc.), das Strafgericht (kosmische Katastrophe, 3-tägige Finsternis?) wird gleichzeitig als Reinigung (Bekehrung, Umkehr, Erneuerung der Erde) verstanden, dem der Antichrist mit all seinen Schrecken folgen soll. Dem soll sich, oder auch nicht, das "Paradies auf Erden" (Reich Gottes unter den Menschen) anschließen, bevor Satan aufs Neue losgelassen wird. Dann kommt es wiederum zum Kampf (Meggiddo, Armageddon, Gog aus Magog), aus dem die "Heiligen" als Sieger hervorgehen. Danach erscheint Jesus Christus zum Jüngsten Gericht (neuer Himmel, neue Erde, "neues Jerusalem", welches "vom Himmel herabsteigt"/Offb).

Dies kann man alles wörtlich nehmen oder auch nicht. Wie oben erwähnt, waren da die Kirchenlehrer Augustinus und Thomas von Aquin anderer Meinung, welche zum großen Teil von der Kirche und den Päpsten dann auch so übenommen wurde (kein Dogma!). Was aber, wenn dies alles doch nicht "geistig" zu verstehen ist und Jesus Christus, von der eigenen Todesstunde abgesehen, doch früher erscheint, als wir glauben ("... denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet" - Mt 24,44b)?

Ich glaube jedoch nicht, dass sich all diese Fragen, außer durch eigene Erfahrung, eindeutig lösen lassen.



 ;jkgjkgj
In hoc signo vinces.

 

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