Autor Thema: Die Wiederkunft Christi steht an  (Gelesen 21866 mal)

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Offline hiti

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #6 am: 28. Juni 2011, 11:13:38 »
Lieber sairo, liebe Leser/innen!
Antworten in Braun

Kurz die Abläufe, wie auch ich sie sehe:
Vorweg:
- Wer glaubt, dass die Warnung und die anstehenden Ereignisse nicht stattfinden, der soll über die Millionen abgetriebenen Kinder nachdenken, über die zerstörten Ehen, über die Entartung der Sexualität, über die Pornografieschwemme, über Perversionen, die ausufernde Gewalt, dann den Hochmut und die Ablehnung Gottes…um das schwerwiegendste zu nennen. Das ist NICHT normal und NICHT im Sinne Gottes! ZUVIELE GEHEN SOMIT VERLOREN. Wer heute diese Verbrechen und diesen Glaubensabfall als normal hinstellt, der ist dem Zeitgeist verfallen. Deshalb das ENDE DIESER ZEIT, da das heilige Gesetz Gottes offen übertreten wird!

Lieber Hermann
Die Heilige Schrift weist auf diesen enormen Glaubensabfall hin. Es muss so kommen!

Ganz richtig. Aber so wird es kaum ankommen. Das greift bei einem überzeugten Gläubigen, nicht aber bei den meisten Menschen, die Gott und die Zeit nicht so sehen. Deswegen habe ich es versucht zu erklären

Das V. Laterankonzil 1516 und auch auf dem Mailänderkonzil von 1565 wurde ausdrücklich "den Predigern aus dem Welt- und Ordensklerus unter Strafe der Exkommunikation", die "Ankunft des Antichristen oder den letzten Gerichtstag vorherzusagen" verboten. Deshalb tut sich die Kirche so schwer, weil Konzile das beschlossen haben. Konzile aus der Vergangenheit haben IMMER noch ihre Gültigkeit auch zu unserer Zeit. Darauf beruft sich das II Vatikanum. Man darf das II Vatikanum auch nur im Lichte aller vorangehenden Konzilen beleuchten. Das Pastoralkonzil von 1962-1965 ersetzt nicht die vorangehenden Konzile, sondern ergänzt sie und müssen aus der Tradition heraus beleuchtet werden!!! Das sagt auch unser Heiliger Vater, Papst Benedikt XVI! Alle diese Botschaften die jetzt von dieser Seite "The Warning" kommen, sagen genau diese Dinge voraus. Was die Konzilien, die Kirchenväter und Kirchenlehrer uns lehrten, haben noch heute ihre Gültigkeit. Deshalb wurde der Millenarismus (1000jährige Reich) oder Chiliarsismus von der Kirche als Irrlehre verworfen. Verworfen heisst, VERWORFEN! Wer jetzt wirklich meint, er könne sagen, die Konzilien haben unrecht, der verwirft auch alle Dogmen die je beschlossen wurden. Bitte sehr vorsichtig sein mit solchen Aussagen, denn auch dieses Forum trägt eine Mitverantwortung, wenn Irrlehren sich hier breit machen!

Zitat
- nach der Warnung, dem letzten Akt der Barmherzigkeit und Chance umzukehren, kommt die Reinigung mit einer Reihe von Züchtigungen (einige Jahre) …
Warum?
Weil trotz Warnung viele Seelen Satan und das böse wählen oder beibehalten werden (auch Strafgericht genannt). Die Offenbarung entfaltet sich.
- Katastrophen werden heftiger, die große Drangsal beginnt…Chaos, Plagen…
- 3,5 Jahre wird der Antichrist wüten (Achtung auf das Zeichen, nicht annehmen!)

Wieso diese Dinge geschehen , weil die Schöpfung durch die Sünde verwundet worden ist und in den Geburtswehen liegt! Kommt das jemand bekannt vor?  Je mehr Sünde, je mehr Katastrophen kommen über die Erde. Lieber Hermann, wenn die Drangsale kommen - dass bestreite ich nicht - werden wir vorallem Katholiken unser Martyrium auf uns nehmen müssen. Wieso? Da ja jede Sünde Sündenstrafen nach sich ziehen, können wir vorallem übers Leid (wir können unseren lieben Heiland in seinem Leid ähnlich werden) unsere Strafe hier auf Erden büssen und können wir anderen Seelen helfen, wie den Armen Seelen oder den armen Sündern. Bitte vergisst ja nicht, wer bevor dem jüngsten Gericht stirbt, wird sein persönliches besonderes Gericht erleben. Das ist die Lehre der Kirche und die ist unabänderlich.
Es ist jetzt genug! Wir sind am Höhepunkt des Glaubensverfalls. Nicht nur Katholiken, ALLE erhalten die Möglichkeit über das Leid und die aufrichtige Reue zu Gott zu kommen.


Zitat
- Dann kommt Jesus, er wird den Antichristen und seinen Anhang von der Erde verbannen.
NICHT DAS WELTGERICHT!!!

- Der Rest geht mit Leib und Seele in die erneuerte Erde ein. Sie sind geläutert und gereinigt worden.

- es folgt dann das Paradies auf Erden in Friede, Freude, Liebe, ohne Sünde. Himmel und Erde werden dann EINS. Es kehrt also das Paradies auf Erden zurück. FREI VON JEGLICHER SORGE!

- JESUS selbst wird dann 1.000 Jahre auf der Erde herrschen, es ist das Königreich Christi!

Das was hier steht, lieber Hermann, dass ist schlichtweg falsch aus der Sicht der katholischen Lehre. Der Heilige Augustinus lehrt, die tausendjährige Fesselung Satans und das annähernd gleichzeitige tausendjährige Reich der Geheiligten hat er im Sinne der Verminderung der Gewalt der Dämonen durch die Erlösungstat Christi und des Triumphes der hl. Kirche verstanden.
Dabei sind die 1000 Jahre selbstverständlich nicht wörtlich auszulegen, sondern nur als Ausdruck der langen Dauer der hl. Kirche Christi zwischen Seiner ersten und zweiten Ankunft auf Erden. Der Heilige Thomas von Aquin (Kirchenlehrer) sagt zum tausendjährigen Reich folgendes: "das tausenjährige Reich ist die Herrschaft der Kirche Christi während der ganzen Spanne der Jetzt-Zeit, in der die Heiligen mit Christo herrschen". Wer hat seine Herrschaft im Form des Allerheiligsten Altarssakrament angetreten? Ja, unser Herr und Gott Jesus Christus in der Gestalt von Brot und Wein beim Heiligen Messopfer!
Nach Suarez, hat die tausendjährige Fesselung "Luzifers" gleichfalls "nach Christi Erlösung" begonnen, es ist die Zeit der Gnade bis zum Auftreten des Antichristen.

Wenn der Katechismus, die Auslegung und die "Theologische Spekulation" der Kirchenlehrer und Kirchenväter nicht mehr in eure Beurteilungen miteinbezieht, dann bin ich überzeugt, dass ihr den nicht anerkannten Botschaften mehr Gewicht gibt, als der unverfälschten Lehre der heiligen Mutterkirche. Begonnen hat es mit der Gründung der Kirche an Pfingsten und hat ihren Fortbestand in den Konzilien, den Kirchenlehrern und Kirchenvätern die die Lehre zuerst mündlich, dann schriftlich in Form der heiligen Schrift und der Tradition der Kirche bis in die heutige Zeit hineingetragen haben. Die Heiligen die aus dieser Kirche entstanden sind möchte ich natürlich nicht missen! Alles andere ist schlichtweg, Sorry: EINE IRRLEHRE.

Jegliche Botschaften, die nur im Keim Angst oder Furcht hervorrufen, kommen vom Bösen. Dies auch nach den Regeln des heiligen Ignatius von Loyola! Ich habe keine Angst, sollte wirklich die zweite Ankunft Christi irgendwann bevorstehen und ich das wirklich erleben müsste, dann rechne ich mit sehr viel Leid für alle Menschen und nicht nur für die, die gesündigt haben. Alle die Katholisch getauft sind gehören dem mystischen Leib Christi der Kirche an und jede Sünde die von einem Katholiken verursacht wird, verletzt auch diesen Leib Christi immer wieder und wieder. Deshalb will Satan unsere Spaltung, denn wenn alle an der überlieferten Lehre festhalten würden, würde es nie diese Spaltungen geben. Auch dieses Forum ist gespalten und sobald ein bisschen Unruhe reinkommt, vergessen wir eines dabei. Hallo wir sind Katholiken, LEID gehört zu unserem Leben!!! Ich jage nicht jedem Leid nach, aber Jesus Christus hat gesagt, WER MIR NACHFOLGEN WILL, NEHME SEIN KREUZ AUF SICH UND FOLGE MIR NACH! Die Heiligkeit sollte unser Ziel sein und wer Heiligkeit wirklich versucht anzustreben, was wirlich in Gottes Augen sein Willen ist, der braucht die übernatürliche Gnade! Diese erhält man wenn jeder die Sakramente in Anspruch nimmt. Aber jeder nimmt nur soviel Gnade in sich auf, wie er seinen eigenen Willen dem Willen des heiligsten Dreifaltigkeit anpasst. Wer auf dem Weg der Heiligkeit ist, wird viele Kreuze tragen müssen und das ist es woran viele scheitern. Ich selber mache diese Erfahrungen tagtäglich! Glaube und Hoffnung habe viele in diesem Forum, doch wo bleibt die Liebe? Nicht das Gefühl der Liebe, sondern die hingebende Liebe an die Gebote Gottes. Denn hier gibt es Unruhe unter Katholiken. Verstehen würde ich es, wenn aussenstehende dieses Forum mit Irrlehren bombardieren würden. Doch hier gibt es wirklich ein kleines Lager der "Traditionalisten" und den sogenannten Romtreuen Katholiken. Wer Romtreu ist, ist im Grunde auch ein Traditionalist. Traditionalist nicht im Sinne von PIUSBRUDERSCHAFT, sondern im Sinne der überlieferten Lehre der Heiligen Mutterkirche, deren Haupt Jesus Christus ist!

Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit
Gottes Segen euch allen
Sairo

Du scheinst ein vehementer Gegner von „DieWarnung“ zu sein. Ich habe aber eigens dieses Thema eröffnet UNABHÄNGIG von diesen. Mach es Anemone nach, sie lehnt sie ab, ich nicht. Trotzdem nehmen wir uns an. Und ich glaube schon trotzdem romtreu zu sein, wie Anemone auch. Ich versuche aus diesen Botschaften zu lernen, aber immer im Sinne der kath. Lehre und im Hinblick auf die Liebe Gottes. Wir halten aber BEIDE an den Geboten und der lehre der Kirche fest, es gibt keine Spaltung, sondern hier müsste man über Charismen reden: dem einen ist mehr das gegeben, dem anderen mehr etwas anderen. ZUSAMMEN sollte das dann die möglichst vollkommene EINHEIT geben. Hier wäre Paulus hilfreich.
Auch sollte es nicht zu Vorurteilen führen, also ich z.B. darf Anemone NIE deswegen ablehnen und alles, was sie schreibt, stören, weil sie „dieWarnung“ ablehnt! Das tun leider allzu viele Christen, und das wäre dann Streit und Spaltung!

Zum Thema: Starten wir bei Garabandal. Das ist echt, da Pater Pio gesagt hat: „Sobald es anerkannt sein wird, wird es zu spät sein. Kurz vorher werden die Verbote aufgehoben“ Genauso geschehen im Jahre 2008, glaub ich. Also stehen wir unmittelbar vor der Warnung (ohne auf „diewarnung“ zu schauen!). Die Warnung wurde dann noch anderen geoffenbart… Ich sehe das mehr als Hilfe Gottes für uns wie z.B. Medjugorje, wo die Leute wieder lernen zu beten und Gott in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Warnung ist deshalb wichtig, weil JEDER die Möglichkeit erhalten soll, UMZUKEHREN (man stelle sich diese GNADE vor!).
Dann allerdings kommt das Strafgericht, DA VIELE SICH NICHT BEKEHREN WERDEN!
Es gilt deshalb zu beten, dass möglichst viele sich bekehren.

Dann kommt der Antichrist, der dann alles Christliche vernichten möchte, die Gräuel, wovon die Offenbarung spricht. Ich sehe da keinen Widerspruch, tut mit leid.
Dann das himmlische Jerusalem, das Paradies auf der erneuerten Erde, das 1000 jährige Reich (Offb), der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens (Fatima). Sie zertritt der Schlange den Kopf. Also ein PARADIES wie ursprünglich das effektiv sehr lange währen wird.

Du beziehst die Liebe auf die Gebote Gottes. Das ist schon richtig, aber richtiger ist es, Gott zu lieben, dann wirst du nämlich auch die Gebote halten und alles, was die Kirche lehrt. Aber nicht krampfhaft, sondern aus Dankbarkeit und Liebe. Rigoros die Gebote hielten auch die Pharisäer, und doch war ihr Herz nicht bei Gott, wenige ausgenommen.

Heiligkeit hängt im Wesentlichen davon ab, inwieweit man auf dem Weg der vollkommenen Liebe zu Gott und den Menschen vorangeschritten ist, inwieweit man demütig, kindlich, vertrauend auf Gott schaut, Ihn handeln lässt, Ihn sucht, immer wieder reumütig um Vergebung bittet, sich geliebt von Gott weiß(!)… der hält dann auch die Gebote, freiwillig, der meidet die Sünde (und fällt so wie ich doch immer wieder, leider)…
 


Hermann
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?

Offline JSH

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #7 am: 28. Juni 2011, 12:27:05 »
@Hermann,
klare und schoene Worte, man hat das Gefuehl dass da ein guter Geist mitwirkte.

Offline Marcel

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #8 am: 30. Juni 2011, 00:09:52 »
676 Dieser gegen Christus gerichtete Betrug zeichnet sich auf der Welt jedesmal ab, wenn man vorgibt, schon innerhalb der Geschichte die messianisehe Hoffnung zu erfüllen, die nur nachgeschichtlich durch das eschatologische Gericht zu ihrem Ziel gelangen kann. Die Kirche hat diese Verfälschung des künftigen Reiches, selbst in ihrer gemäßigten Spielart, unter dem Namen „Millenarismus" zurückgewiesen [Vgl. DS 3839], (...)

Ich habe mal im Denzinger-Hünermann [1] unter der Nr. 3839 nachgeschaut und
folgendes gefunden:

3839: Dekret des Hl. Offiziums, 19. (21.) Juli 1944

Millenarismus (Chiliasmus)

Frage: Was ist von dem System des gemäßigten Chiliasmus zu halten, der nämlich
lehrt, Christus, der Herr, werde vor dem Endgericht – ob nach vorhergehender oder
nicht vorhergehender Auferstehung mehrerer Gerechter – sichtbar auf diese Erde
kommen, um zu herrschen?

Antwort (vom Papst am 20. Juli bestätigt): Das System des gemäßgten Chiliasmus
kann nicht sicher gelehrt werden.


[1] Heinrich Denzinger: Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen
Lehrentscheidungen, Lateinisch – Deutsch, Herausgegeben von Peter Hünermann,
43. Auflage 2010 (32. bis. 36. Auflage von Adolf Schönmetzer SJ. DS = Denzinger-
Schönmetzer)

Marcel
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

Offline Winfried

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #9 am: 30. Juni 2011, 15:45:02 »
Liebe Freunde,

ich habe, ehrlich gesagt, auch so meine Probleme damit. Bisher ist ja im Grunde genommen, von diesen Vorhersagen, außer Katastrophen verschiedenster Art und einem allgemeinen Glaubensverlust, noch nicht allzuviel eingetreten. Dies kann sich natürlich schlagartig ändern. Die Warnung wird allgemein als ein unendlicher Akt der barmherzigen Liebe Gottes geschildert ("Seelenschau mit den Augen Gottes", "Schau Jesu Christi" selber, wie es in den jüngsten Mitteilungen der Warnung heißt). Als sichtbares Zeichen soll das Kreuz bzw. Jesus am Kreuz am Himmel erscheinen, das Wunder soll der Verherrlichung Gottes dienen (Krankenheilungen etc.), das Strafgericht (kosmische Katastrophe, 3-tägige Finsternis?) wird gleichzeitig als Reinigung (Bekehrung, Umkehr, Erneuerung der Erde) verstanden, dem der Antichrist mit all seinen Schrecken folgen soll. Dem soll sich, oder auch nicht, das "Paradies auf Erden" (Reich Gottes unter den Menschen) anschließen, bevor Satan aufs Neue losgelassen wird. Dann kommt es wiederum zum Kampf (Meggiddo, Armageddon, Gog aus Magog), aus dem die "Heiligen" als Sieger hervorgehen. Danach erscheint Jesus Christus zum Jüngsten Gericht (neuer Himmel, neue Erde, "neues Jerusalem", welches "vom Himmel herabsteigt"/Offb).

Dies kann man alles wörtlich nehmen oder auch nicht. Wie oben erwähnt, waren da die Kirchenlehrer Augustinus und Thomas von Aquin anderer Meinung, welche zum großen Teil von der Kirche und den Päpsten dann auch so übenommen wurde (kein Dogma!). Was aber, wenn dies alles doch nicht "geistig" zu verstehen ist und Jesus Christus, von der eigenen Todesstunde abgesehen, doch früher erscheint, als wir glauben ("... denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet" - Mt 24,44b)?

Ich glaube jedoch nicht, dass sich all diese Fragen, außer durch eigene Erfahrung, eindeutig lösen lassen.



 ;jkgjkgj
In hoc signo vinces.

Matthew

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #10 am: 30. Juni 2011, 15:51:26 »
Ehrlich gesagt, ich verstehe den ganzen Thread überhaupts nicht!

Warum versucht ihr nicht einfach einmal ein ganz normales Leben zu führen. Das zu tun was zu tun ist. Das wegzulassen, was man tunlichst nicht machen sollte und sich darüber zu freuen, dass man jeden Tag neu erleben darf.

Wenn ich das hier so lese, dann habe ich den Eindruck, das Martin Luther - ja ich weiß das ist hier kein Maßstab - doch recht hatte, wenn er einmal gesagt (haben soll) :

Aus einem verzagten .... kommt niemals ein fröhlicher Furz!

Das soll jetzt nicht abwertend gemeint sein, aber ich habe den eindruck hier sind eine Menge "verzagter Hintern" versammelt!
So verzagt war Jesus nie!

matthew

Offline Cara

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Re:Die Wiederkunft Christi steht an
« Antwort #11 am: 18. November 2011, 14:38:08 »
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass der heilige Irenäus von Lyon den Chiliasmus zu den kirchlichen Glaubensbekenntnissen rechnete und alle Nichtchiliasten als „Ketzer“ bezeichnete. Auch Kirchenväter wie Tertullian und Cyprian verkündeten den Chiliasmus.

Der heilige Irenäus war ein Schüler des Apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes war.

"In einem seiner Briefe berichtet Irenäus in bewegender Weise über seine persönliche Kenntnis des Polykarp:

Was man in der Jugend erfährt, wächst mit der Seele und bleibt mit ihr vereint. Daher kann ich auch noch den Ort angeben, wo der selige Polykarp saß, wenn er sprach, auch die Plätze, wo er aus- und einging, auch seine Lebensweise, seine körperliche Gestalt, seine Reden vor dem Volke, seine Erzählung über den Verkehr mit Johannes und den anderen Personen, welche den Herrn noch gesehen, seinen Bericht über ihre Lehren, ferner das, was er von diesen über den Herrn, seine Wunder und seine Lehre gehört hatte. Alles, was Polykarp von denen erfahren hatte, die Augenzeugen des Wortes des Lebens waren, erzählte er im Einklang mit der Schrift. (Eusebius, h.e. 5,20)"


Johannes wiederum hat, wie wir alle gut wissen, die Offenbarung verfasst. Er war der einzige Mensch, der die wahre Bedeutung des Buches mit den sieben Siegeln kannte. Ich denke, auf das was er seine Schüler gelehrt hat, kann man sich verlassen. Diese beiden Heiligen waren für mich am nächsten an der Quelle (d.h. an Johannes) und ich glaube sie hatten Recht.

"Doch greifbar wird diese Verwerfung der Johannesoffenbarung bei den Gegnern des Chiliasmus erst im 3. Jahrhundert.Um der chiliastischen Eschatologie das Fundament zu entziehen, bestritten sie die Apostolizität der Johannesoffenbarung. Erstmals wird die Leugnung der apostolischen Verfasserschaft der Johannesoffenbarung bei Gaius von Rom (um 210) fassbar."
Quelle: Das tausenjährige Messiasreich der Johannesoffenbarung - eine literarische Studie zu Offb 19,11 - 21,8 von Thomas Johann Bauer

 

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