Autor Thema: Mein Buch: Priesterlicher Zölibat. Eine historische und theologische Begründung"  (Gelesen 16544 mal)

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KleinesLicht

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Lieber Christian,

ich hoffe, Du bekommst keine "Schwierigkeiten", weil Du Einzelheiten aus Deinem Autorenvertrag veröffentlichst.

Ich freue mich darüber, dass nun Dein Buch bei mehreren Verkaufsstellen zu haben ist; daran sieht man auch das große Interesse hieran.


Weiterhin viel Erfolg!
KleinesLicht

Andal

  • Gast
Lieber ChrS,
wenn das Forum auch nur ein klein wenig dazu beigetragen konnte, den Buchverkauf anzukurbeln, dann war es das schon wert.

Das Forum hat doch eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Seitenaufrufen und sicher konnten sich einige ein gutes Bild von Deiner Arbeit machen.

Auf Deine weiteren Werke darf man jedenfalls schon gespannt sein.

lg Andal

Offline ChrS

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Liebes KleinesLicht, lieber Andal,

danke für Eure Worte.


Lieber Botschafter,

mir scheint, Du hast Dich da in einen unvernünftigen und unverantwortlichen Idealismus hineingestürzt, der mit der Realität unvereinbar ist und sich schädlich auswirkt.

Erstens wäre ich vorsichtig mit einem Urteil deinerseits, weil Du gar nicht weißt, was ich mit dem Geld getan habe und zweitens, sind die meisten Menschen auf einen Verdienst angewiesen, wenn sie nicht der Allgemeinheit zur Last fallen wollen.

Es ist wohl besser, sich darum zu kümmern, Geld zu verdienen, als zu sagen: "Ich bin ein Christ, ich brauche kein Geld." Und tatsächlich wird dann das eigene Leben von den anderen finanziert.

Du beklagst, dass die Katholiken heute alles lesen, außer die Bibel? Es nützt jedoch nichts, wenn man die Bibel liest, aber nicht um ihr rechtes Verständnis weiß, dass uns die natürliche Liebe und Vernunft und die Lehre der Kirche darlegt.

Schau, was der hl. Franz von Sales in seiner "Philothea" schreibt:

"Nach Gottes Schöpfergeheiß soll jede Pflanze 'Frucht bringen nach ihrer Art'. Wir sind gleichsam die Pflazen im Gottesgarten der Kirche und sollen Früchte des frommen Lebens tragen, ein jeder nach seiner Art und seinem Stande. Die Frömmigkeit muss ein anderes Aussehen haben beim hochgeborenen Herrn als beim Handwerker, Arbeiter oder Knecht, ein anderes beim Mädchen als bei der Gattin und wieder ein anderes bei der Witwe. Ja, sie richtet sich in ihrer praktischen Anwendung nach den Kräften, Aufgaben und Pflichten jedes einzelnen Menschen. Oder glaubt ihr, es wäre wohl für euren Bischof geziemend, wenn er als Einsiedler leben wollte wie ein Karthäuser? Oder es wäre für Eheleute passend, wenn sie nichts verdienen und ersparen wollten wie die Kapuziner? Oder es stünde dem Arbeiter oder Handwerker, wenn er täglich stundenlang in der Kirche zubringen wollte wie die Klosterleute? Wäre eine solche Frömmigkeit nicht lächerlich, unrecht, unaustehlich?

[...] Die Wahrheit ist [...], dass echte Frömmigkeit nichts Gutes verdirbt, sondern alles verschönt und vollendet. Und wenn du einen Menschen siehst, der durch die Frömmigkeit in seinem gottgegebenen Beruf gehindert wird, so kannst du sicher sein, dass es eine falsche Frömmigkeit ist.

Je mehr ein Mensch aus Religion und beruf eine Einheit zuwege bringt, umso liebenswürdiger ist er, und um so leichter und selbstverständlicher ist ihm die Sorge für seine Familie, umso herzlicher ist die Liebe zwischen Mann und Frau, umso treuer das Verhältnis zwischen Untergebenem und Höherem, kurz, umso freundlicher und schöner geht es in jedem Pflichtenkreis.

Es ist ein Irrtum, um nicht zu sagen eine Ketzerei, eine Trennungslinie zu ziehen zwischen Frömmigkeit und Turnplatz, Frömmigkeit und Kaufladen, Frömmigkeit und Hof, Frömmigkeit und Haushaltung.

Gewiss, eine lediglich beschauliche klösterliche Frömmigkeit kommt da nicht in Betracht. Aber es gibt nicht nur eine beschauliche und nicht nur eine klösterliche oder eigenberufliche Frömmigkeit. Es gibt so viele Frömmigkeiten, als es Berufe gibt. Sie bildet eine Einheit mit jedem Berufe. War nicht Joseph fromm nach der Weise eines Zimmermanns in der Arbeit seiner Hände? Waren nicht Anna und Martha, waren nicht Monika und viele andere Frauen fromm in der gewissenhaften Verwaltung ihres Hauswesens, Sebastian und Moritz im Heeresdienst, Helena, Ludwig, Eduard auf dem Fürstenthrone?"


"Ich sehe nicht, inwiefern die lehrmäßige Festigkeit im Widerspruch stünde zur geschmeidigen, erfinderischen, ja sogar kühnen Liebe [...], wie die doktrinale Unbeugsamkeit im Gegensatz stehen sollte zu herzlichem Mitleid" (Bischof Alfonso de Galarreta FSSPX, Ecône, 29.6.2011).

Offline Andreas777

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Hallo Markus,

der Vorwurf der Kohlescheffelei ist ja wohl lächerlich bei den paar Euros. Neid ist im übrigen auch eine Todsünde aber das weißt wohl selber.
Auch Christus machten die Hohenpriester und Schriftgelehrten solche Vorwürfe..

Markus 14, 3-7

3 Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll echtem, kostbarem Nardenöl, zerbrach es und goss das Öl über sein Haar.
4 Einige aber wurden unwillig und sagten zueinander: Wozu diese Verschwendung?
5 Man hätte das Öl um mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können. Und sie machten der Frau heftige Vorwürfe.
6 Jesus aber sagte: Hört auf! Warum lasst ihr sie nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. 7 Denn die Armen habt ihr immer bei euch und ihr könnt ihnen Gutes tun, so oft ihr wollt; mich aber habt ihr nicht immer.   


Perdiger 1
9, Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Andal

  • Gast
Die Katholiken lesen alle Bücher, nur nicht die Bibel.
Und dann gibt es vielleicht auch solche Katholiken, die lieber Privatoffenbarungen lesen als die Bibel.

Es gibt jedenfalls viele gute theologische Bücher, die die Bibel als Basis haben.

lg Andal

Anemone

  • Gast
Matthäus Kapitel 10

10:8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
10:9 Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel.

Dies sind die Worte des HERRN!


Die Katholiken lesen alle Bücher, nur nicht die Bibel.



Lieber Botschafter,
Dein Satz gefällt mir sehr gut. Er entspricht auch dem Wunsche der Muttergottes. Danke!

25.08.1993 - Liebe Kinder! Ich wünsche, dass ihr begreift, dass ich eure Mutter bin, und dass es mein Wunsch ist, euch zu helfen und euch zum Gebet einzuladen. Nur durch das Gebet könnt ihr meine Botschaften begreifen und annehmen und sie ins Leben umsetzen. Lest die Heilige Schrift, lebt sie und betet, damit ihr die Zeichen dieser Zeit begreifen könnt. Dies ist eine besondere Zeit! Deshalb bin ich mit euch, damit ich euch meinem Herzen und dem Herzen meines Sohnes Jesus näherbringe. Liebe Kinder, ich wünsche, dass ihr Kinder des Lichtes und nicht der Finsternis seid! Deshalb lebt das, was ich euch sage.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.


25.08.1996 - Liebe Kinder, hört, denn ich möchte zu euch sprechen und euch aufrufen, mehr Glauben und Vertrauen auf Gott zu haben, der euch unendlich liebt. Meine lieben Kinder, ihr wißt nicht in der Gnade Gottes zu leben, daher rufe ich euch alle von neuem auf, das Wort Gottes in euren Herzen und Gedanken zu tragen. Meine lieben Kinder, legt die Heilige Schrift auf einen sichtbaren Ort in euren Familien, lest und lebt sie. Lehrt eure Kinder, denn wenn ihr ihnen kein Beispiel gebt, gehen Kinder in die Gottlosigkeit. Betrachtet und betet, und dann wird Gott in euren Herzen geboren werden und euer Herz wird froh sein.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.


25.12.1996 - Liebe Kinder! Heute bin ich auf besondere Weise bei euch, und indem ich den kleinen Jesus in den Armen halte, lade ich euch ein, meine lieben Kinder, euch seinem Ruf zu öffnen. Er lädt euch zur Freude ein. Meine lieben Kinder, lebt mit Freude die Botschaft des Evangeliums, die ich euch seit der Zeit, seitdem ich bei euch bin, wiederhole. Meine lieben Kinder, ich bin eure Mutter und möchte euch den Gott der Liebe und des Friedens entdecken lassen. Ich wünsche nicht, dass euer Leben in der Trauer sei, sondern dass es entsprechend dem Evangelium in der Freude für die Ewigkeit verwirklicht wird. Nur so wird euer Leben einen Sinn haben.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid


Gottes Segen

Anemone

CSPB

  • Gast
lieber Botschafter,

7,20€ für ein Buch sind ja nicht wirklich viel. Und 328€ Verdienst sind wohl auch kaum der Rede wert.

Ich kann mich daran erinnern, für die beiden Bücher unseres Papstes, "Jesus von Nazareth I & II", insgesamt 50€ bezahlt zu haben.

Wirf bitte anderen Menschen nicht vor, päpstlicher als der Papst sein zu müssen.

Grüße und Gottes Segen, CSPB

Offline Andreas777

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Nun Markus, ich kenne diesen Lukas Wagner nicht und wir wissen wohl beide nicht wieviel der geerbt hat. Wenn der z.B seinerzeit 500 000 DM geerbt hat und dann ein Buch mit 20 000 DM selber finanziert wäre das ja auch keine Kunst.
Ich habe mir vor kurzem das Buch von Michael Hesemann( Die Dunkelmänner) bei ebay gekauft und das hat auch 16 Euro gekostet und diese 16 Euro waren sicherlich auch nicht der Selbstkostenpreis. Ist der dann auch ein Kohlescheffler ? Und ist der Papst dann auch ein Kohlescheffler wenn er wie CSPB schreibt 2 Bücher für sogar 50 Euro verkauft ?

Kohlescheffelei ist für mich wenn die ganzen selbsternannten Seher ihre falschen Privatbotschaften an den Mann/ Käufer bringen wollen.

Ist doch gut wenn ein Jugendlicher sich so für die kath.Lehre einsetzt und das Zölibat vertritt und durch ein paar Bücher verbreitet. Was hast du getrieben als du 19 Jahre alt warst ? Oder ich...oh je das schreibe ich lieber nicht ;D   Deshalb kann man dankbar sein wenn ein junger Mensch sowas macht und nicht noch drauf rumhacken weil der ein paar müde Euros dabei verdient hat.

..und @Anemone schreibt oben fett in lila die Katholiken würden alles andere als die Bibel lesen und genau drunter setzt sie sie dann nicht kirchlich anerkannte Privatbotschaften und auch noch ohne eine Quellenangabe. Das passt nun auch beim besten Willen nicht zusammen.

Wie auch immer: Ich gönne ihm die paar Euros und wegen mir kann er noch viel mehr verdienen und wenn du und Anemone  das anders seht kann ich auch nix machen.

LG Andreas   

 
Perdiger 1
9, Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Anemone

  • Gast

..und @Anemone schreibt oben fett in lila die Katholiken würden alles andere als die Bibel lesen und genau drunter setzt sie sie dann nicht kirchlich anerkannte Privatbotschaften und auch noch ohne eine Quellenangabe. Das passt nun auch beim besten Willen nicht zusammen.

Wie auch immer: Ich gönne ihm die paar Euros und wegen mir kann er noch viel mehr verdienen und wenn du und Anemone  das anders seht kann ich auch nix machen.

LG Andreas  

  

Hallo Andreas,

ich habe mich nicht zum Buch von Christian geäußert.

Mich hat der Satz von Botschafter angesprochen, weil er doch im allgemeinen voll zutrifft.

Die Botschaften, an die ich persönlich glaube, sollen unterstreichen, dass Muttergottes uns ebenfalls auf die Wichtigkeit der Heiligen Schrift hinweisen möchte. Die Botschaften von Medjugorje gehören zu mir. Medjugorje ist eine römisch-katholische Pfarrei. Genauso wie meine Pfarrei hier zu Hause in Wien.

@Quelle: http://www.oasedesfriedens.at/index.php?option=com_content&view=article&id=185:medjugorje-botschaften-1990-1994&Itemid=18


Mit der Bitte um Verständnis,

Gottes Segen

Anemone
« Letzte Änderung: 13. September 2011, 18:04:40 von Anemone »

Offline ChrS

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Lieber Andreas, lieber CSPB,

ich danke Euch dafür, dass Ihr mich verteidigt.


"Ich sehe nicht, inwiefern die lehrmäßige Festigkeit im Widerspruch stünde zur geschmeidigen, erfinderischen, ja sogar kühnen Liebe [...], wie die doktrinale Unbeugsamkeit im Gegensatz stehen sollte zu herzlichem Mitleid" (Bischof Alfonso de Galarreta FSSPX, Ecône, 29.6.2011).

 

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