Autor Thema: Drohende Abtreibung  (Gelesen 11526 mal)

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Offline Marcel

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Re:Drohende Abtreibung
« Antwort #10 am: 25. September 2011, 13:20:22 »
Vielen Dank mein lieber Marcel für den Link zur Stellungnahme der Theologenkommission von 2007.
Es lohnt sich dieses Dokument sorgfältig zu lesen. Darin wird schön zum Ausdruck gebracht dass es nicht unbedingt eine Sache des Dogmas ist, denn die Kirche hat eigentlich immer geglaubt das Gottes Barmherzigkeit auch den ungetauften, ebenso wie auch den ungeborenen Kinder gilt. Als Beleg dazu kann die Tradition zu den unschuldigen Kindern von Bethlehem gelten, die ja von Herodes hingerichtet wurden, um den geweissagten  König aus Bethlehem zu verhindern. Diese unschuldigen Mordopfer des Herodes wurden schon immer als gerettet betrachtet, und mit einem entsprechenden Gedenktag gewürdigt.   Gedenktag katholisch: 28. Dezember. Fest bedacht im spanisch-mozarabischen Hochgebet. Was den Schluß nahelegt dass die ungeborenen Opfer einer Abtreibung, die ja ebenfalls gewaltsam zu Tode kommen, in gewisser Weise, als Märtyrer betrachtet werden können. Es gibt weitere Textstellen die dazu Bezug nehmen. Hier nur diese eine als Beispiel angeführt: DBK- Pdf Datei ab etwa Seite 70-73.


[...]Es geht keineswegs darum, die Lehre des Innozenz infrage zu stellen, wonach diejenigen, die in der Ursünde sterben, der glückseligen Schau beraubt sind. Doch wir können fragen und wir fragen, ob ohne Taufe verstorbene Kinder notwendig in der Ursünde, ohne göttliches Heilmittel, sterben.
[...]
86. b) Einige der Kinder leiden und sterben als Opfer von Gewalt.
In ihrem Falle können wir uns ohne weiteres auf das Beispiel der Unschuldigen Kinder beziehen und eine Analogie zwischen der Situation dieser Kinder und der heilbringenden Bluttaufe wahrnehmen. Wenn auch unbewusst, haben die Unschuldigen Kinder um Christi willen gelitten und den Tod empfangen; ihre Mörder suchten das Jesuskind zu töten. Genau wie diejenigen, die den Unschuldigen Kindern das Leben nahmen, von Angst und Selbstsucht bewegt waren, so ist heute durch die Angst und Selbstsucht anderer insbesondere das Leben der Kinder gefährdet, die sich noch im Mutterschoß befinden. In diesem Sinne verbindet sie eine Solidarität mit den Unschuldigen Kindern.


Wie gesagt es lohnt sich dieses Dokument sorgfältig zu lesen.

Auf jeden Fall. Trotzdem kann ich nicht alles nachvollziehen, was dort
gesagt wird (und es bleibt ja eigentlich auch alles offen, und es wird
keine neue Lehre verkündet). Das Dokument ist m. E. ein Produkt des
Nachdenkens über das Thema, so wie ich das ja auch versuche. ;-)

Die Unschuldigen Kinder sind meiner Auffassung nach echte Märtyrer,
da sie für Christus gestorben sind (Bluttaufe1 – kein Sakrament,
aber gleiche Wirkung wie die Taufe: Tilgung der Erbsünde). Das ist bei
den abgetriebenen Kindern jedoch anders. Hier wird auf eine gewisse
Solidarität verwiesen und auf Angst und Selbstsucht der Täter, aber das
ist nicht mit einem Märtyrertum für Christus zu vergleichen. Ich per-
sönlich kann diese Argumentation nicht nachvollziehen und bleibe für
mich dabei, daß die Erbschuld also auf andere Weise getilgt werden
muss – nämlich durch unser Gebet um die Barmherzigkeit Gottes. Das
wäre dann das »göttliche Heilmittel«, von dem das Dokument spricht.

1 siehe hier im Katechismus (Nr. 1258)

Der letzte Satz von Nr. 1257 ist übrigens auch interessant:

Gott hat das Heil an das Sakrament der Taufe gebunden, aber er selbst
ist nicht an seine Sakramente gebunden.


Marcel
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

Offline Marcel

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Re:Drohende Abtreibung
« Antwort #11 am: 03. Oktober 2011, 23:26:43 »
Wenn du Marcel darlegst das die ermordeten Kinder von Bethlehem ganz klar Märtyrer für Christus waren, hast du völlig recht.

Da sind wir uns ja wenigstens schon mal einig. :-)

Zitat
Wenn du die Ähnlichkeit der Ermordung ungeborener Kinder zu jenem Märtyrertod abstreitest, finde ich dein Denken unlogisch und zu engherzig.

Das sehe ich allerdings ein wenig anders. Daß diese Seelen nicht (sofort) in
den Himmel kommen können, ist für mich eine logische Folge der Erbsünde.
Diese muß meiner Meinung nach erst einmal getilgt werden, und zwar durch
einen Akt der Barmherzigkeit Gottes (erfleht durch unser Gebet). Es gibt da
m. E. keinen ›Automatismus‹ (den ich auch aus Deiner Argumentation her-
auslese), auch wenn der Katechismus von der Hoffnung (!) auf einen Heils-
weg spricht.

Dieser Heilsweg – so es ihn denn gibt (und davon ist durchaus auszugehen) –
bestünde dann, wie gesagt, in dem Akt der Barmherzigkeit Gottes. Ich hatte
ja schon früher geschrieben: Wenn es im Katechismus heißt, die Kirche ver-
traut die ungetauft verstorbenen Kinder der Barmherzigkeit Gottes an, dann
bedeutet das für mich, daß wir für sie beten sollen.


Zitat
Auch diese Kinder sind Opfer der Herrschsucht und des Egoismus. Weshalb sollte Jesus diese Unschuldigen Opfer weniger achten, als die jüdischen Babys die ein König Herodes ermordete, um seinen Thron nicht zu gefährden. Auch jene wurden ja Märtyrer ohne sich in einem freien Willensentscheid für Jesus hingegeben zu haben, also durchaus unfreiwillig, weil es Gott in seiner unergründlichen Weisheit zugelassen hat.

Jedes Mordopfer (jedenfalls das unschuldige) wäre nach dieser Theorie
ein Märtyrer. Das kann ich nicht nachvollziehen, denn Märtyrer für den
Glauben wird man nur, wenn man für Christus gestorben ist.

Zitat
Ich persönlich werde niemals glauben dass der Gott Abrahams Isaaks und Jakobs eine unsterbliche Seele erschaffen hat, und diese dann verloren gehen lässt, nur weil kein anderer Mensch für diese Seele die Begierde-taufe gewünscht, oder wenigstens für so eine ungeborene Seele gebetet hat. Dass widerspräche allem, was Jesus uns über den Vater im Himmel gelehrt hat.  Zuletzt erkennst du ja selbst an, das Gott nicht an Sakramente gebunden ist, darum hoffe ich doch, liegen wir nicht so weit auseinander in unserem Glauben, wie es oberflächlich gesehen erscheinen mag.

»Verloren gehen« heißt für mich: in der Hölle sein, also der Gottes-
schau entbehren und sinnliche Strafen zu erfahren. Im Limbus (Vor-
himmel) gibt es aber keine Strafen, da fehlt nur die Gottesschau, so
daß dort eine Art ›natürlicher Glückseligkeit‹ herrscht.

Zitat
Auch verweise ich gerne auf den KKK, der mit Nummer 1261, so meine ich, ein weites Tor zu unserer Hoffnung aufstößt.

Auf jeden Fall. Allerdings muß man dazusagen: Wir kennen den Heils-
weg nicht, wissen nicht einmal, ob es ihn gibt, sondern hoffen nur. Wenn
ich das recht in Erinnerung habe, gab es sogar Konzilien, die die Auffas-
sung vertraten, diese Seelen seien verloren (also in der Hölle, wenn auch
an einem besonders milden Ort derselben). Daher ja auch der Name
»Vorhölle« oder »Limbus« (Rand): siehe ➤ hier. Ich dagegen rede lieber
vom »Vorhimmel« – mit der Möglichkeit, ihn auch einmal verlassen zu
können (ähnlich wie das Fegefeuer).

Diese unsere Hoffnung muß sich m. E. im Gebet für die ungetauft ver-
storbenen Kinder manifestieren (ähnlich wie für die Armen Seelen im
Fegefeuer). Wenn Du auch dieser Meinung bist oder zu dieser Schluß-
folgerung kommen kannst, liegen wir wohl doch nicht so weit auseinan-
der mit unseren Ansichten.

Marcel
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2011, 23:29:06 von Marcel »
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

Krümel

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Antw:Drohende Abtreibung
« Antwort #12 am: 17. Juni 2012, 16:09:05 »
 kz12) Ich bin grundsätzlich gegen jede art von abtreibung,denn jedes lebewesen hat ein anrecht auf leben.Und auch von sterbehife halte ich nichts.Denn nur gott allein hat zuentscheiden über Leben oder Tod,es darf nicht in menschenhand liegen gruss krümel

Offline Admin

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Antw:Drohende Abtreibung
« Antwort #13 am: 17. Juni 2012, 17:26:10 »
Empfehlungen zum Thema

Euthanasie - Hilfe oder bestellter Mord
Sterbehilfe
http://kath-zdw.ch/maria/euthanasie.html

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http://kath-zdw.ch/maria/abtreibung.html

Selbstmord / Freitod
aus Todessehnsucht oder Depression
http://kath-zdw.ch/maria/freitod.html

 

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