Autor Thema: Wer verteidigt die Schafe vor den Wölfen?  (Gelesen 3246 mal)

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Wer verteidigt die Schafe vor den Wölfen?
« am: 13. September 2011, 07:08:40 »
04. Februar 2011, 17:49  http://www.kath.net/detail.php?id=30023
Wer verteidigt die Schafe vor den Wölfen?

Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz jedenfalls nicht. Die Kräfte von unten haben nie geschwiegen, sondern brüllen in den Medien. Ein kath.net-Kommentar von Gabriele Kuby zum Theologen-Memorandum und zur Aussendung von P. Langendörfer

München (kath.net)
Die 143 Theologen, welche das Memorandum „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“ verfasst haben, hätten es kürzer sagen können: Schafft den Papst und das Lehramt ab, und wenn das in der Weltkirche nicht geht, dann wenigstens in Deutschland. Sie kochen ihre Suppe auf den sexuellen Sünden einer kleinen Minderheit der katholischen Priester, die in den letzten vierzig Jahren ihre homosexuellen Neigungen an ihnen anvertrauten Jungen ausgelebt haben. (Siehe unten Peter Seewald) Haben sich die Unterzeichner jemals zum alltäglichen, millionenfachen Missbrauch von Kindern in unserer Gesellschaft zu Wort gemeldet? Die Forderungen jener, die meinen „nicht länger schweigen“ zu dürfen, zielen auf eine Zerschlagung der Identität der katholischen Kirche.

Die Kräfte von unten haben nie geschwiegen, sondern brüllen in den Medien und treiben seit Jahrzehnten Generationen von Theologiestudenten und Priesteranwärtern und Religionspädagogen den Glauben aus. Die mangelnde Glaubenspraxis, als da sind Heilige Messe, Anbetung, Beichte, Gebet und Verankerung im Wort Gottes, ist der Kern der Kirchenkrise. Wo dies geschieht in Gemeinden und in Klöstern und geistlichen Gemeinschaften, gibt es keine Krise, sondern Berufungen und Bekehrungen und frohes Bekenntnis zur Frohen Botschaft. Für sie ist der Heilige Vater Leuchtturm der Orientierung - ein „Zeichen, dem widersprochen wird“. (Lk 2,34)

Die Damen und Herren Theologen operieren mit den Begriffen Freiheit und Befreiung, um die hierarchische Struktur der Kirche aufzulösen. Aber der Heilige Geist kommt von oben, nicht von unten. Freiheit scheint für sie gleichbedeutend zu sein mit Mehrheitsentscheidungen des Kirchenvolkes. Es ist ein manipulativer Gebrauch des Begriffes, dessen intellektuelle Unredlichkeit vom Zeitgeist gedeckt wird. Die einzigartige Gabe der Willensfreiheit muss der Mensch mit Verantwortung für die Folgen seiner Entscheidung ausüben. Dazu muss er Gut und Böse unterscheiden können. Freiheit ist also an die Erkenntnis der Wahrheit gebunden. Deswegen sagt Jesus, der die Wahrheit ist: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen…Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei“. (Joh 8,32-36)

Die Freiheit, die die 143 Theologen anbieten, ist „Befreiung“ von der Wahrheit. Einmal wieder wird den Menschen der breite Weg, der ins Verderben führt, schmackhaft gemacht, und wenn er noch so offensichtlich den Geboten Gottes widerspricht, die jene halten, die ihn lieben. (Joh 14,15)

Sie fordern, die „Doppelmoral“ in der Kirche zu beseitigen. Wie? Indem die Kirche ihren „selbstgerechten moralischen Rigorismus“ aufgibt, das eheliche Treuegebot Jesu aufhebt, die gleichgeschlechtliche Partnerschaft gutheißt, Priester und Priesterinnen (gleichgeschlechtlich) heiraten lässt und die Leitung der Gemeinde aus Mitleid mit den überlasteten Priestern Laien übergibt. Das nennen die Verfasser dann „wie Petrus übers Wasser gehen“. In Wahrheit geht es darum, den Leib Christi, der die Kirche ist, erneut zu kreuzigen.

Wer von den Hirten wird die Gläubigen vor den Wölfen verteidigen? Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz jedenfalls nicht. Er sieht in dem Memorandum ein „gutes Signal, dass sich auch die Unterzeichner am Gespräch über Zukunft und Glauben und Kirche in Deutschland beteiligen wollen“. Wir brauchen Hirten, die zum Felsen stehen, auf den Christus seine Kirche gebaut hat.


Auszug aus "Die Stunde des Papstes"
Von Peter Seewald

Weltweit gibt es über 400.000 Priester, über eine Million Ordensleute, und Millionen katholischer Laien, die sich für Arme, Kranke, für eine bessere Gesellschaft engagieren und sogar bereit sind, dafür ihr Leben zu geben. Die Kirche unterhält über 70.000 Krankenhäuser, Krankenstationen, Leprastationen, Behindertenheime, Waisenhäuser und Kindergärten. Weltweit besuchen 40 Millionen Schüler katholische Schulen (in Deutschland 370.000 bei steigender Nachfrage). In Deutschland sind nach Angaben des Kriminologen Christian Pfeiffer 0,1 Prozent der Missbrauchstäter Mitarbeiter der katholischen Kirche. Wer den Missbrauch dann jedoch nur auf eine bestimmte Gruppe begrenzt und 99,9 Prozent der Täter außen vor lässt, macht ein riesiges gesamtgesellschaftliches Thema nicht nur klein, er unterstreicht damit, dass es ihm nicht um die Opfer geht, sondern um die Instrumentalisierung ihrer Fälle.

(Der vollständige Text von Peter Seewald:

http://www.kath.net/detail.php?id=26430)

 

Nichts gegen eine Presse, die über die Missbrauchsverbrechen berichtet und sich darüber empört. Auch nichts gegen eine Presse, die kritische Fragen an die Kirche richtet.

Aber alles gegen eine Presse, die Missbrauch mit dem Missbrauch treibt.
« Letzte Änderung: 13. September 2011, 07:23:30 von Admin »

 

Pfarrer Sterninger (2005-2010)

Warum muss das Kreuz weg
Pfr. Sterninger: Das Kreuz erinnert an
den Gottesdienst und an das Sühneopfer.


Das Gericht Gottes kennt keinen Dialog
Pfr. Sterninger: In dem Moment wo der Blick
Gottes mich trifft, erkenne/lese ich das Urteil.


Das Opfer und der Priester
Pfarrer Sterninger über das
heilige Opfer der Messe.


Der Teufel hasst die Messe
Pfarrer Sterninger über den

Hass des Teufels.

Die drei Pforten der Hölle!
Pfarrer Sterninger spricht über den
Zusammenbruch der Kirche.


Die Vernichtung des Priesters!
Pfarrer Sterninger über die Vernichtung
des Priesters und des Opfers.


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Pfarrer Sterninger über den
heiligen Rosenkranz.


Über die Trauer
Pfarrer Konrad Sterninger spricht über
die Trauer und die Auferstehung.


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Pfr. Sterninger über das Rosenkranzgebet

Über den Schuldbegriff !
Schuldbekenntnisse haben ihren Wert!

Was ist da los???
Pfarrer Sterninger über die Mißbräuche
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Pfarrer Sterninger: Wer das Credo verfälscht
ist nicht mehr katholisch


Was wollte das Konzil?
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das 2. Vatikanum


Der Exorzismus im alten Ritus
Pfarrer Sterninger über Glockengeläute
und Wirkung des Weihwassers.


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