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Erschütternd folgende Begebenheit
« am: 16. September 2011, 21:33:52 »
Erschütternd folgende Begebenheit

die der heilige Antonin, der gelehrte Erzbischof von Florenz in seinen Schriften berichtet. Sie hatte gegen Ende des 15. Jahrhunderts ganz Norditalien aufgewühlt. Ein junger Mann aus gutem Haus hatte bei der Beichte eine schwere Sünde verschwiegen und in diesem Zustand kommuniziert. Von Woche zu Woche, von Monat zu Monat, verschob er aus elender Menschenfurcht das dringende Geständnis seiner Sakrilegien und fuhr sogar fort, weiter zu beichten und zu kommunizieren. Peinigende Gewissensbisse suchte er durch grosse Busswerke zum Schweigen zu bringen, so dass er als Heiliger galt. Da er es nicht mehr aushielt, trat er in ein Kloster ein. ,,Dort wenigstens werde ich alles bekennen und meine schrecklichen Sünden ernsthaft büssen", sagte er sich. Unglücklicherweise wurde er von seinen Oberen, die ihn von seinem Ruf her kannten, wie ein kleiner Heiliger empfangen; so verschob er sein Geständnis auf später und verdoppelte seine Busse. Zwei Jahre vergingen in diesem bedauernswerten Zustand. Er wagte es nie, die furchtbare Sündenschuld, die ihn niederdrückte, zu bekennen. Endlich schien eine tödliche Krankheit ihm die Last zu erleichtern. ,,Jetzt werde ich alles auf einen Schlag zugeben", nahm er sich vor. ,,Ich werde eine Generalbeichte ablegen, bevor ich sterbe." Aber weil die Eigenliebe die Reue überwog, bekannte er seine Verfehlungen so undeutlich, dass der Beichtvater nichts verstehen konnte. Zwar hatte er ein unbestimmtes Verlangen, anderntags nochmals darauf zu rückzukommen, aber da überkam ihn ein Anfall geistiger Umnachtung — und er starb.

In der Klostergemeinschaft, wo man von seinem schau­dervollen Seelenzustand nichts wusste, sagte man sich:

,,Wenn der nicht im Himmel ist, wer kommt dann hin­ein!“ Kreuzchen, Rosenkränze und Medaillen wurden an seinen Händen angerührt. Mit Ehrfurcht wurde sein Körper in die Klosterkirche getragen und blieb dort im Chor aufgebahrt bis am anderen Morgen, wo das Be­gräbnis stattfinden sollte. Einige Zeit vor Beginn der Zeremonie begab sich ein Bruder in die Kirche, um die Glocke zu läuten. Plötzlich sah er beim Altar den Toten in rotglühenden Ketten; der ganze Körper war wie in Weissglut. Der arme Bruder fiel erschrocken auf die Knie, die Augen starr auf die furchtbare Erscheinung gerichtet. Da sagte der Verworfene: ,,Betet nicht für mich, ich bin für die ganze Ewigkeit in der Hölle!“ Und er erzählte die beklagens­werte Geschichte seiner Schande und Sakrilegien; da­nach verschwand er und hinterliess in der Kirche einen unerträglichen Gestank, der sich im ganzen Kloster aus­breitete, wie um die Wahrheit zu bekräftigen über das, was der Bruder gerade gesehen und gehört hatte. Die herbeigerufenen Oberen liessen den Leichnam ent­fernen, weil sie ihn eines kirchlichen Begräbnisses un­würdig hielten. — Welche Tragik für den Verlorenen; es wäre so leicht gewesen, sich mit Demut und mehr Gottesliebe aus den Klauen Satans zu befreien. Aber zu spät! Entsetzlich, wenn eine Seele dieses kurze und doch so schwerwiegende Wort ewig anklagend vor Augen haben muss! (Abschied vom Unglauben, Msgr. de Ségur)

Die Versuchung liegt nahe, Gott den Vorwurf zu machen, er habe ihm keine Gelegenheit mehr gegeben, anderntags doch noch reumütig sein Geständnis ablegen zu können. Wissen wir das so sicher, ob er es wirklich getan hätte? Wir übersehen zu leicht, dass Gott ihm schon so viel Geduld erwies. Überdies macht er nie einen Fehler, und seine Entscheidungen sind immer gerecht! Auch bedenken wir kaum, was in ,,Jesus Sirach“ steht: ,,Bei ihm ist wohl Barmherzigkeit, aber sein Grimm lastet auf den Sündern. Säume nicht, dich zu bekehren. Verschieb es nicht von einem Tag auf den andern. Denn plötzlich bricht der Zorn des Herrn aus, und du wirst hinweggerafft.“ (Sir 5,7)

Und wer sind wir, dass wir ihn kritisieren dürften? Heisst es nicht: ,,Selig, wer an mir kein Ärgernis nimmt!“ (Mt 11,6) Er ist niemand Rechenschaft schuldig, nur sich selbst, seiner unendlichen Vollkommenheit. Wahr bleibt daher in Ewigkeit: ,,Gerecht bist Du, o Herr, und gerecht sind alle Deine Gerichte!“ (Tab 3, 2)

Was wir bis jetzt schon vom traurigen Ende unverbesser­licher Sünder erfuhren, lässt uns zu Recht befürchten, dass sie im Jenseits ein schreckliches Los erwartet. Aber wer verpflichtet uns gar, die ewige Verdammnis als unumstössliche Wahrheit zu glauben? —


Die Aussagen der Heiligen Schrift!

Schon durch den Propheten Isajas tut Gott kund: ,,Alle werden sich vor mir niederwerfen, und wenn sie die Stadtmauern (von Jerusalem) verlassen, sehen sie die Kadaver der Menschen, die sich gegen mich erhoben haben, denn ihr Wurm stirbt nicht, und ihr Feuer erlischt nicht; jeder wird ihretwegen erschrecken.“ Mit diesen Worten weist der Prophet auf ein Tal hin bei Je­rusalem, in das man den Unrat der Stadt warf — verkom­menes Fleisch und die von Würmern zerfressenen, unbegrabenen Leichname. Dort unterhielten die Juden ein immerwährendes Feuer, um die ekelhaften Dinge zu ver­brennen. Der Ort hiess ,,Gehenna“ und wurde so zum Abbild für die wirkliche Hölle, wo der Wurm (der Gewissensbiss) und das Feuer kein Ende finden.

Jetzt erinnern wir uns wohl auch, dass Jesus selbst auf diese Schriftstelle zurückgreift, um die Hölle zu kenn­zeichnen; oft spricht er vom ,,Ort der Qual“, von dem ,,ewigen Feuer“ und dem ,,brennenden Feuerofen, wo Heulen und Zähneknirschen sein wird“. Vor seiner Himmelfahrt unterweist er seine Jünger noch einmal deutlich: ,,Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden; wer nicht glaubt, wird verdammt werden.“ (Mk 16, 10) Die heuchlerischen Schriftgelehrten und Pharisäer nennt er offen ,,Führer von Blinden, über­tünchte Gräber, die von Fäulnis angefüllt sind ... Ihr Schlangenbrut, ihr Natterngezücht, wie wollt ihr der Verurteilung zur Hölle entrinnen?“ (Mt 23,16 ff.)

 

Klare Entscheidung: alles drangeben, um die Seele zu retten!

,,Wenn dich dein Auge ärgert, so reiss es aus und wirf es von dir; es ist in der Tat besser für dich, eines deiner Glieder zu verlieren, als dass dein Leib in das Feuer der Hölle geworfen wird.“ (Mt 5,29) In gleichem Sinn spricht er auch von der Hand, die zur Sünde wer­den kann. Was sollen wir unter diesem ,,Ausreissen und Abschlagen“ verstehen? Es ist die entschiedene Forderung, auf liebste und notwendigste Dinge zu verzich­ten, wenn sie die nächste Gelegenheit zur Sünde sind. Um dem Verderben zu entrinnen, müssen wir sogar bereit sein, unser Leben zu opfern. ,,Fürchtet euch nicht vor denen, die zwar den Leib töten, aber der Seele nichts anhaben können. Fürchtet vielmehr den, der Leib und Seele in die Hölle stürzen kann.“ (Mt 10,28) Und unserem Wohlstandsdenken stellt er gegenüber: ,,Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber Schaden leidet an seiner Seele? Oder was

kann der Mensch als Lösegeld für seine Seele geben?“ (Mt 16,26/Mk 8,36) Beim Endgericht jedenfalls ist keine Änderung mehr möglich, da werden die Guten belohnt und die Bösen bestraft: ,,Hinweg von mir, ihr Verfluchten, ins ewige Feuer!“ (Mt 25, 41) ,,Diese werden eingehen in die ewige Qual und die Gerechten in das ewige Leben» (Mt 25,46)

 

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