Autor Thema: Offenbarte Rosenkränze  (Gelesen 13649 mal)

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Marias Kind

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Offenbarte Rosenkränze
« am: 07. Oktober 2011, 13:36:20 »
Vorsicht vor den offenbarten Rosenkränzen

„(Herr,) leite mich auf dem altbewährten Weg!“ (Ps. 139,24)

Von Stjepan Vucina


Teil I

Es gibt mittlerweile eine Menge Rosenkränze im Angebot; etwa 50 sind mir der Benennung nach bekannt, andere auch inhaltlich. Darunter findet sich auch eine ganze Reihe offenbarter Rosenkränze, z.B. der „Tränenrosenkranz“, der „Endzeitrosenkranz“, der „Heilig-Geist-Rosenkranz“, der „Rosenkranz für die Armen Seelen“ oder der „Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit“. Alle diese offenbarten Rosenkränze bergen Gefahren in sich, die man bei oberflächlicher, unreflektierter Betrachtung nicht erkennt. Eine Gefahr liegt darin, dass man den klassischen Rosenkranz mit seinen Christus-Geheimnissen (das Evangelium) verdrängt, wenn man sich den offenbarten Rosenkränzen widmet, die diese wichtigen Geheimnisse nicht enthalten. Wenn man z.B. in einer Offenbarung an die hl. Schwester Faustina über den „Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit“ liest: „Bete unablässig den Rosenkranz, den ich dich gelehrt habe“, dann stellt sich die Frage, wann dann überhaupt noch der klassische Rosenkranz gebetet werden soll, der doch wegen seiner erhabenen Geheimnisse - des Evangeliums - weit höher steht, - und wenn man nach anderen Offenbarungen noch weitere offenbarte Rosenkränze beten soll, etwa den „Rosenkranz für die Armen Seelen“:

„Jede Seele, die diesen Rosenkranz betet, verteidige ich in der Stunde des Todes wie meine Ehre.“ (ebenfalls offenbart an Schwester Faustina)

oder den „Heilig-Geist-Rosenkranz“, der der Seherin Katharina Vogl von der Muttergottes offenbart worden sein soll:

„Ich bin die Braut des Heiligen Geistes. Rufe mich sooft es dir möglich ist im Heilig-Geist-Rosenkranz an.“

Wo also bleibt da bei so vielen offenbarten Rosenkränzen noch Zeit und Raum für den klassischen, kirchlichen Rosenkranz mit dem Evangelium von Jesus Christus? Wenn man nämlich alle offenbarten Rosenkränze beten wollte – und nach den Offenbarungen sollen sie alle gebetet werden, der „Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit“ sogar unablässig und der „Heilig-Geist-Rosenkranz“ sooft wie möglich -, dann bleibt für den kirchlichen Rosenkranz keine Zeit mehr übrig. Es liegt also auf der Hand, was mit der Flut der offenbarten Rosenkränze erzielt wird: Der kirchliche Rosenkranz wird verdrängt; dafür wird man gelockt und gebunden mit Aussagen wie:

„Jede Seele, die dieses Rosenkranzgebet betet, verteidige ich in der Stunde des Todes wie meine Ehre. Auch wenn andere bei einem Sterbenden so beten, erhält er den gleichen Ablass.“

„Ich bin die Braut des Heiligen Geistes. Rufe mich sooft es dir möglich ist im Heilig-Geist-Rosenkranz an. Diese Bitten, die darin enthalten sind, werden auf meine Fürbitte hin von der heiligen Dreifaltigkeit ganz besonders erhört.“

„Wer auch immer ihn beten wird, erfährt in seiner Todesstunde meine große Barmherzigkeit.“

Solche Versprechen bzw. Verheißungen sollen den Katholiken an die offenbarten Rosenkränze binden, damit sie oft gebetet werden, damit der wahre Rosenkranz, den der Heilige Geist seiner Kirche geschenkt hat, soweit als möglich nicht mehr gebetet wird.




Marias Kind

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Re:Offenbarte Rosenkränze
« Antwort #1 am: 07. Oktober 2011, 13:36:43 »
Teil II

Im ersten Teil war die Rede von den offenbarten Rosenkränzen, die auf Kosten des kirchlichen Rosenkranzes gebetet werden sollen. Hier im zweiten Teil geht es um ein sehr wichtiges Detail, das mehr Licht darauf wirft.

Der klassische Rosenkranz ist wegen seiner erhabenen Geheimnisse christuszentriert. Diese Geheimnisse über die zentralen Lebensstationen Christi sowie über Christi Wirken über seinen Tod hinaus stehen im Mittelpunkt und ziehen den Blick des Betenden auf sich, auf das Evangelium, das Wort Gottes, das beim Beten und Betrachten die Seele mit seiner Kraft und Weisheit nährt (Röm. 1,16), denn lebendig ist es, „kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens.“ (Hebr. 4,12)

In den offenbarten Rosenkränzen nehmen dagegen spezielle Anliegen bzw. Bitten den Platz des Evangeliums ein, so dass der Betende sich nicht auf das Evangelium fixiert, sondern auf die Bitten. Hier geschieht also das Unerhörte: Die Bitte verdrängt und ersetzt das Evangelium! Für einen gläubigen Christen nicht zu fassen! Ist doch das Evangelium Gottes Wort, „das Wort der Wahrheit“, des Heils (Eph. 1,13), des Friedens (Eph. 6,15), der göttlichen Herrlichkeit (1 Tim. 1,11), des Lebens (2 Tim. 1,10), das für das Seelenheil von so großer Bedeutung ist (Röm. 1,16). Deshalb hat Christus seinen Aposteln aufgetragen, der ganzen Menschheit das Evangelium zu verkünden:

„Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen [menschlichen] Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet“ (Mk. 16,15)

Das Evangelium rettet, denn es ist Gottes Kraft, Leben, das von keinem Christen verdrängt wird, weil es so erhaben ist, dass man sogar sein Leben dafür geben muss, wenn es darauf ankommt:

„wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten.“ (Mk. 8,35)

Deshalb schreibt der hl. Paulus im Heiligen Geist an Timotheus:

„leide mit mir für das Evangelium.“ (2 Tim. 1,8)

Wenn also das Evangelium nach der Heiligen Schrift, dem größten göttlichen Offenbarungsbuch aller Zeiten, so groß ist und so viel höher steht als wir, als unser Leben, wie könnte es dann sein, dass Christus oder seine Mutter Maria in offenbarten Rosenkränzen das Evangelium durch Bitten ersetzen und es verdrängen? Sagt doch der hl. Paulus, von Gott inspiriert:

„Halte Jesus Christus im Gedächtnis …, von den Toten auferstanden; so lautet mein Evangelium, für das ich zu leiden habe und sogar wie ein Verbrecher gefesselt bin; aber das Wort Gottes ist nicht gefesselt.“ (2 Tim. 2,8f.)

„Halte … im Gedächtnis“ heißt es, denke an das Evangelium – auch im Rosenkranzgebet! Es darf auch aus dem Rosenkranz nicht verschwinden! Und wer es durch Bitten ersetzt, der bereitet dem Evangelium Christi ein Hindernis! „Damit wir dem Evangelium Christi kein Hindernis bereiten“ (1 Kor. 9,12), müssen wir die Bitten in Form von Geheimnissen aus dem Rosenkranz verbannen.

Wer also ist es, der hier durch Offenbarungen von Bitt-Rosenkränzen dem Evangelium Christi ein Hindernis bereitet? Ist es Christus selbst? Seine Mutter? Nach dem Urteil der Heiligen Schrift unmöglich!  Deshalb hören wir auf die Warnung der Apostel:

„Seid nüchtern und wachsam!“ (2 Petr. 5,8)

„Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind“ (1 Joh. 4,1)

„Prüft alles und das Gute behaltet! Meidet das Böse in jeder Gestalt!“ (1 Thess. 5,21-22)

Deshalb: Jede Erscheinung, die auf welche Art und Weise auch immer das Evangelium verdrängt oder es zu verdrängen versucht, auch im Rosenkranz, ist ein Geist, der nicht aus Gott sein kann.

Das bestätigen nicht nur das fehlende Evangelium in den offenbarten Rosenkränzen und die Offenbarungen selbst, die zum beständigen Beten der offenbarten Rosenkränze auffordern, so dass für den echten Rosenkranz und sein Evangelium keine Zeit und kein Raum übrig bleibt, sondern dazu noch meine eigenen Erfahrungen, die ich mit ihnen gemacht habe; sie haben mich nicht nur vom Beten des kirchlichen Rosenkranzes abgehalten, sondern in mir kam auch ein schlechtes Gewissen auf, als ich sie dann doch nicht mehr beten wollte, weil mir der echte Rosenkranz fehlte. Hinzu kam eine unterschwellige Angst, weil ich nun befürchtete, dass mir die entsprechenden Verheißungen nicht zuteil würden, die an den offenbarten Rosenkränzen gebunden sind. Mit der Hilfe von Felizitas Küble bin ich nun aus dieser Sackgasse herausgekommen!

In Anbetracht dieser Erfahrungen, die mich unter Druck setzten, und der Analysen, die ich gemacht habe, kann ich nur jedem rate, in aller Gelassenheit den kirchlichen Rosenkranz mit dem Evangelium zu beten und zu betrachten, und zwar so als ob es die offenbarten Rosenkränze gar nicht gäbe – denn was soll größer, stärker und mächtiger sein als Gottes Wort, das Evangelium von Jesus Christus?!

Lassen Sie sich also nicht von irgendwelchen Offenbarungen binden, gefangen nehmen und in die Irre führen. Christus hat uns nämlich zur göttlichen Freiheit berufen! Und nichts und niemand soll sie uns nehmen!




Marias Kind

  • Gast
Re:Offenbarte Rosenkränze
« Antwort #2 am: 07. Oktober 2011, 13:37:06 »
Teil III

Die Bitten, die in den offenbarten Rosenkränzen anstelle des Evangeliums im Mittelpunkt des Betrachtens stehen, werden im echten Rosenkranz, den uns der Heilige Geist offenbart hat, vor dem jeweiligen Gesätz vorgetragen. Warum sollen sie nun ihren Platz im Gesätz haben, dort wo sonst das Evangelium steht? Wir haben im zweiten Teil festgestellt: Weil es das Evangelium aus dem Rosenkranz verbannen soll! In diesem dritten Teil will ich an einigen Beispielen aufzeigen, dass die offenbarten Rosenkränze noch in einer anderen Hinsicht gefährlich sein können, nämlich wenn sie von der offenbarenden Instanz mit Irrlehren bespickt sind; ob diese nun offensichtlich oder weniger offensichtlich sind. So wird im „Tränenrosenkranz“ zu Jesus über Maria gebetet:

„die dich auf Erden am meisten geliebt und dich am innigsten liebt im Himmel“

Der zweite Teil des Gebets ist reinste Irrlehre, die darauf abzielt, den Betenden dahin zu führen, zu glauben, dass Mariens Liebe inniger und damit größer und stärker wäre als die des Vaters und des Heiligen Geistes. Doch tatsächlich ist es so, dass im Himmel nicht Maria Jesus am innigsten liebt, wie im offenbarten Text behauptet wird, sondern der Vater und der Heilige Geist! (Auf diese Irrlehre hat mich Felizitas Küble aufmerksam gemacht) Durch diese Irrlehre, vermittelt durch einen Irrgeist, der sich als Engel des Licht tarnte, wird Mariens Liebe über die Liebe Gottes gestellt! Eine Gotteslästerung, die von nicht wenigen Katholiken gebetet wird (bis vor Kurzem auch von mir) und die vom Unterbewusstsein aufgenommen wird, auch dann, wenn sie einem nicht bewusst ist, was die Sache dadurch noch gefährlicher macht!

Als weiteres Beispiel nehme ich den „Heilig-Geist-Rosenkranz“ mit seinen fünf Bitt-Geheimnissen. Beim Lesen dieser Geheimnisse habe ich nicht nur den Eindruck als wäre der Heilige Geist bloß eine unpersönliche Kraft, die Jesus Christus für uns erst erbitten und zum Wirken anregen müsse, sondern es wird durch den Gebetstext auch verhindert, dass man den Heiligen Geist, der die dritte göttliche Person ist, im Namen Jesu Christi selbst um seine Gnaden und sein Wirken bittet:

Erstes Anliegen-Geheimnis:
Jesus, der unser Herz für die Gnadenfülle des Heiligen Geistes empfänglich machen wolle.

Zweites Anliegen-Geheimnis:
Jesus, der uns den Heiligen Geist erbitten und in uns die drei göttlichen Tugenden vermehren und stärken wolle.

Drittes Anliegen-Geheimnis:
Jesus, der uns durch den Heiligen Geist stärken, erleuchten, leiten, regieren, führen und heiligen wolle.

Viertes Anliegen-Geheimnis:
Jesus, der unser Herz, mit der Liebe des Heiligen Geistes entzünden und mit tiefster Demut, Sanftmut, Geduld, Ergebung, Hingabe, Kraft und Heiligkeit erfüllen wolle.

Fünftes Anliegen-Geheimnis:
Jesus, der uns die sieben Gaben und zwölf Früchte des Heiligen Geistes erflehen, alles Gute verleihen und alles Böse abhalten wolle.

Im zweiten Geheimnis ist eine verheerende Irrlehre enthalten! Diese Irrlehre besagt, dass wir Katholiken den Heiligen Geist nicht hätten. Und weil wir ihn angeblich nicht hätten, sollen wir darum bitten, dass Jesus ihn uns erbeten wolle. Die Lehre unserer Kirche jedoch lautet da anders: Jeder empfängt den Heiligen Geist im Moment der Taufe! Wir haben ihn also bereits und müssen deshalb um ihn nicht bitten!

Es ist sehr schlimm, wenn katholische Verlage für diese beiden, wie auch für andere Rosenkränze, die Irrlehren enthalten, noch Werbung machen. Unverantwortlich! Es handelt sich dabei um Verlage, die auch Werbung für Charismatiker machen, die die sog. „Geisttaufe“ verkünden, die weder der Kirche noch der Heiligen Schrift bekannt ist!

Also, Finger weg von offenbarten Rosenkränzen, die Irrlehren enthalten, denn unsere Seele soll auch beim Beten von der Wahrheit, vom Wort Gottes genährt werden, und nicht von Irrlehren, mit denen der Gläubige zu Fall gebracht werden soll!



Marias Kind

  • Gast
Re:Offenbarte Rosenkränze
« Antwort #3 am: 07. Oktober 2011, 13:37:20 »
Teil IV

In diesem vierten Teil geht es mir darum aufzuzeigen, dass die offenbarten Rosenkränze vollkommen überflüssig sind! Nehmen wir als Beispiel die fünf Geheimnisse des „Heilig-Geist-Rosenkranzes“. Diese können, soweit sie theologisch richtig sind, auch am gewöhnlichen Rosenkranz gebetet werden, wo sie dem Evangelium nicht den Platz wegnehmen und wo sie in Wahrheit auch hingehören: vor dem jeweiligen Gesätz mit seinem klassischen Geheimnis, dem Evangelium! Dazu eignet sich am besten der Glorreiche Rosenkranz, weil man im Glorreichen Rosenkranz das Evangelium „Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat“ betet und betrachtet, und weil die Sendung des Heiligen Geistes ohne die Auferstehung und Himmelfahrt Christi nicht möglich gewesen wäre:

Vor dem ersten Gesätz des Glorreichen Rosenkranzes kann das erste Anliegen des „Heilig-Geist-Rosenkranzes“ gebetet werden: „Gott Heiliger Geist, wir bitten Dich, mach unser Herz empfänglich für Deine Gnadenfülle.“

Vor dem zweiten Gesätz des Glorreichen Rosenkranzes kann das zweite Anliegen des „Heilig-Geist-Rosenkranzes“ gebetet werden: „Gott Heiliger Geist, wir bitten Dich, vermehre in uns die drei göttlichen Tugenden.“

Vor dem dritten Gesätz des Glorreichen Rosenkranzes kann das dritte Anliegen des „Heilig-Geist-Rosenkranzes“ gebetet werden: „Gott Heiliger Geist, wir bitten Dich, stärke, erleuchte, leite, regiere, führe und heilige uns!“

Vor dem vierten Gesätz des Glorreichen Rosenkranzes kann das vierte Anliegen des „Heilig-Geist-Rosenkranzes“ gebetet werden: „Gott Heiliger Geist, wir bitten Dich, entzünde unser Herz mit Deiner göttlichen Liebe und erfülle uns mit tiefster Demut, Sanftmut, Geduld, Ergebung, Hingabe, Kraft und Heiligkeit.“

Vor dem fünften Gesätz des Glorreichen Rosenkranzes kann das fünfte Anliegen des „Heilig-Geist-Rosenkranzes“ gebetet werden: „Gott Heiliger Geist, wir bitten Dich, schenke uns Deine sieben Gaben und zwölf Früchte. Verleihe uns alles Gute, das in Dir ist, und halte alles Böse von uns ab.“

Oder nehmen wir den „Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit“, denn auch dieser Rosenkranz ist völlig unnötig, weil seine Gebete, aus denen er ja besteht, auch im klassischen Rosenkranz gebetet werden können. So wird das Evangelium aus dem Rosenkranzes nicht entfernt!

Zu Beginn des „Rosenkranzes zur göttlichen Barmherzigkeit“ wird ein Vater Unser, ein Ave Maria und das Glaubensbekenntnis gebetet. Diese drei Gebete kommen auch im klassischen Rosenkranz vor, wenn auch nicht in dieser seltsamen Reihenfolge, da das Glaubensbekenntnis an den Anfang gehört, weil alle christlichen Gebete aus dem Glauben kommen, den wir bekennen. Auf den großen Perlen, auf denen beim klassischen Rosenkranz das Vater Unser gebetet wird, wird dieses Gebet weggelassen und durch „Ewiger Vater, ich opfere Dir auf ...“ gebetet, auf den kleinen Perlen, wo sonst das Ave Maria mit den Geheimnissen gebetet wird, wird gebetet: „Durch sein schmerzhaftes Leiden habe Erbarmen mit uns und der ganzen Welt!“ Am Ende des Rosenkranzes folgt das Gebet „Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.“

Alle diese Gebete können in den gewöhnlichen Rosenkranz eingeflochten werden, damit das Vater Unser und das Ave Maria mit den klassischen Geheimnisse nicht verloren gehen. Am besten eignet sich dafür der Schmerzhafte Rosenkranz:
1. Kreuzzeichen

2. Glaubensbekenntnis

3. Ehre sei dem Vater

4. Vater Unser + Ewiger Vater, ich opfere Dir auf ...

5. 3 x Ave Maria mit den drei klassischen Zusätzen „Jesus, der den Glauben in uns vermehren wolle“, „der die Hoffnung in uns stärken wolle“, „der die Liebe in uns entzünden wolle“.

6. Ehre sei dem Vater

7. O mein Jesus

8. Erstes Anliegen: (z.B.) Himmlischer Vater, ich bitte für die ganze Menschheit, besonders für die gottlosen Sünder, dass sie die Barmherzigkeit Deines Sohnes Jesus Christus erfahren und erlöst werden.

9. „Durch sein schmerzhaftes Leiden hab Erbarmen mit uns und der ganzen Welt."

10. An den großen Perlen Vater Unser + Ewiger Vater ...

11. An den jeweils 10 kleinen Perlen das Ave Maria mit den Schmerzhaften Geheimnissen

12. Zum Schluss des Rosenkranzes: Ehre sei dem Vater + O mein Jesus + Heiliger Gott, heiliger starker Gott …

An diesen zwei Beispielen sehen wir, wie überflüssig die offenbarten Rosenkränze sind! Sie rauben nur dem klassischen Rosenkranz Zeit und Raum und heben die erhabenen Geheimnisse, das Evangelium, auf! Mit dieser Methode, die ich hier anwende und die Paulus in 1 Thess. 5,21 empfiehlt, wird der altehrwürdige Rosenkranz der Kirche mit seinem Evangelium vollständig bewahrt Die Bitten der offenbarten Rosenkränze können, soweit sie theologisch gut und richtig sind, in den echten Rosenkranz eingeflochten werden! So bekommen die theologisch korrekten Inhalte der offenbarten Rosenkränze auch größeren Wert, so z.B. der „Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit“, wenn man seinen Inhalt in den Schmerzhaften Rosenkranz einfügt.

Also, was bleibt uns nach alle dem? Nichts mehr und nichts weniger als das, was uns der Heilige Geist über Jahrhunderte hinweg geschenkt hat: der klassische Rosenkranz! So können wir mit dem von Gottes Geist inspirierten Psalmisten beten:

„(Herr,) leite mich auf dem altbewährten Weg!“ (Ps. 139,24)





Marias Kind

  • Gast
Re:Offenbarte Rosenkränze
« Antwort #4 am: 07. Oktober 2011, 14:16:49 »
Hallo Botschafter!

Kannst Du belegen, dass das "Geschwätz" ist? Wenn ja, dann tu es bitte!


Gottes Segen!

Marias Kind

LoveAndPray85

  • Gast
Re:Offenbarte Rosenkränze
« Antwort #5 am: 07. Oktober 2011, 14:59:19 »
Marias Kind, willst Du uns hier auf den Arm nehmen?!?

Hör auf, Deine eigene Kirche von innen zu bekämpfen!!!

Marias Kind

  • Gast
Re:Offenbarte Rosenkränze
« Antwort #6 am: 08. Oktober 2011, 12:54:47 »
Hallo,

ich halte nichts von Menschenmeinungen, und deshalb ist es mir gleich, ob LoveAndPray die Fassung verliert oder nicht! Wer sich darüber empört, dass jemand den kirchlichen Rosenkranz und das Evangelium von Jesus Christus verteidigt, der sollte dringendst seinen "katholischen" Glauben einmal eingehend und gründlich prüfen!

Auf welcher katholischen Schiene stehe ich also? Es gibt nur eine und das ist die altbewehrte kirchliche Schiene!

Ein Christ kann nur staunen, wenn er sieht, dass durch die Flut der offenbarten Rosenkränze der klassische Rosenkränze und damit das Evangelium verdrängt wird. Und wenn ich das anspreche und darauf ausführlich hinweise, dann tu ich nichts weiter als aus meiner Liebe zur Kirche, zum Evangelium und zum echten Rosenkranz, den uns der Heilige Geist geschenkt hat, das Evangelium, den echten Rosenkranz und die Kirche zu verteidigen!

Unerhört, dass in den offenbarten Rosenkränzen das Evangelium durch Bitten ersetzt wird!

So etwas hat es in der Geschichte der Kirche nie gegeben, dass Bitten den Platz dees Evangeliums einehmen.

Je mehr offenbarte Rosenkränze gebetet werden, und je häufiger, desto weniger wird der wahre Rosenkranz mit seinem Evangelium gebetet und betrachtet!

Und das darf nicht sein!

„(Herr,) leite mich auf dem altbewährten Weg!“ (Ps. 139,24)


Gottes Segen,
Marias Kind

CSPB

  • Gast
Re:Offenbarte Rosenkränze
« Antwort #7 am: 08. Oktober 2011, 15:05:03 »

Nur eins, dir scheint gar nicht bewußt zu sein dass wir einen kirchlichen Feiertag der göttlichen Barmherzigkeit, eingeführt durch keinen geringeren als den seligen Papst Johannes Paul II. haben, der ja selbst ein großer Rosenkranzbeter war, und den Barmherzigkeitsrosenkranz auf das höchste gelobt hat, und sicher viele, viele male selbst gebetet hat.

Lieber Marias Kind,

Wenn du gegen den Barmherzigkeitsrosenkranz schreibst, schreibst du gegen die katholische Kirche. Dieser Rosenkranz ist anerkannt, genauso wie das Tagebuch der Hl. Sr. Faustina, mit all den darin enthaltenen Offenbarungen.

Grüße und Gottes Segen, CSPB

 

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