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römisch-katholisch => Hölle / Dämonen => Thema gestartet von: hiti am 22. Februar 2011, 21:30:44

Titel: Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: hiti am 22. Februar 2011, 21:30:44
Liebe Leser/innen!

Warum wird Judas ein Apostel Jesu?

Ergänzung: Ja, Judas Iskariot

Hermann
Titel: Re:Judas
Beitrag von: NickeL am 23. Februar 2011, 00:19:22
Ich nehme mal stark an du meinst Judas Isakariot, nicht Judas Thaddäus.

Hierfür kann ich dir keine ausführliche Antwort geben. Ich schreibe mal was ich dazu denke.

Wie du schon schreibst wird er Apostel Jesu. Gott wird schon wissen warum er ihn ruft. Sicher kann ich dir aber sagen, dass Gott nicht wollte, das er Jesus verrät. Judas hatte seinen eigenen freien Willen. Und er wählte die irdischen Reichtümer anstatt das ewige leben.
Gott wird gewusst haben, dass er Jesus verraten wird. Dennoch hatte Judas es bis zum Schluss selbst in der Hand was er tut. Ich denke Jesus wird ihm gesagt haben wie er zu leben hat. Und durch seine Berufung zum Apostel wurde ihm die Fülle des Himmelreiches angeboten, welches er ablehnte.
Da er zu sehr in seinen Sorgen um das Geld vertieft war, obwohl er der Wahrheit so nah war, ist eine Umsessenheit nicht auszuschließen.

Ich weiß nicht was du für eine Antwort erwartest, auf deine Frage.

Gottes Segen
 ;ghjghg
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Martial am 23. Februar 2011, 03:41:14
Die Gestalt des Judas wurde im Laufe der Jahrhunderte zu sehr entstellt und schliesslich vollständig verfälscht. Er war kein unentbehrliches Werkzeug der Erlösung...
Er ist der Vorläufer aller Ketzer.

Dies sind Worte aus dem Werk “Der Gottmensch“ von Maria Valtorta.
Mein Rat?
Lese diese Bücher und dir werden die Augen geöffnet.

 LG


Titel: Re:Judas
Beitrag von: Winfried am 23. Februar 2011, 08:07:50
Liebe Leser,

zur Person des JUDAS hier zwei Bibelzitate:


"Es fand ein Mahl statt, und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn zu verraten und auszuliefern." (Joh 13,2)

"Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tu bald!" (Joh 13,27)


Ich glaube, das ist sehr deutlich. Judas war vom Teufel besessen und das, nachdem er die Hl. Kommunion ("den Bissen Brot") empfangen hatte (!). Die Diskussion, ob und inwieweit er an dem Verrat schuld bzw. nur ein Werkzeug Gottes war, ist nicht neu (FORUM/"Judasevangelium"). Bei Maria Valtorta (evt. auch bei A.K. Emmerich) wird dies, wie Martial angedeutet hat, sehr deutlich beschrieben. Judas selber hat sich zum Verrat an Jesus frei entschieden und diesen dann auch so, wie in der hl. Schrift beschrieben, durchgeführt. Sein Ende (s. Valtorta) ist bekannt. Der Grund seines Selbstmordes (ewige Verdammnis) war seine vollkommene Verzweiflung. Die Frage, was geschehen wäre, wenn Judas Jesus nicht verraten hätte, steht auf einem anderen Blatt und lässt sich aus der Bibel nicht begründen.

PS: Judas ist der Dämon aller Sakrilegien, insbesondere des Missbrauchs des Allerheiligsten Altarsakramentes, wie aus vielen Exorzismen hervorgeht, bei denen er zugegen war (Klingenberg, HEIKE).



 ;jfzf  ;mqghfgt  ;jfzf
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Kristina am 23. Februar 2011, 08:50:55


Judas hatte zwar bis zum Schluß die freie Entscheidung, doch Gott wusste wie er sich entscheiden würde. Auch damit sich die Schrift erfüllt.
Judas war der „Schatzmeister“ der Apostel und veruntreute die Einkünfte. Also spielte das Geld in seinem Leben eine wichtige Rolle. (Johannes 12,4-6)
Außerdem heißt es, Mt 6,24:
24 Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.

Der Teufel will, dass wir hassen, lügen und betrügen.

Judas fragte Jesus
warum er sich der Welt nicht offenbaren wollte. Joh. 14,22-24.
Doch Jesus antwortete:
„24 Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. „

Viele Menschen verlangen oder brauchen erst eine sichtbare Offenbarung Gottes um glauben zu können oder zu wollen. Doch man sollte Gott nicht versuchen.
Außerdem heißt es in Johannes 20,29:
29 Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.



Titel: Re:Judas
Beitrag von: hiti am 23. Februar 2011, 12:47:53
Liebe Leser/innen!

Wie kam es eigentlich dazu, dass Iskariot Apostel Jesu wurde?

Jesus wird ihn wohl kaum zu sich gerufen haben, so wie die anderen.

Warum nahm er ihn an?

Hermann
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Kristina am 23. Februar 2011, 13:40:53

Jesus war sicher bereit, Judas I. trotz allem zu verzeihen, weil Gott die Menschen liebt.
Jesus nahm ihn als Apostel an, in Liebe, Geduld und Nachsicht, obwohl er um seine Sünden wusste. Sicher hatte Judas viele Gelegenheiten zur Umkehr gehabt.
Aber Judas wollte die Vergebung nicht annehmen und verstrickte sich immer tiefer im Selbstmitleid und Verzweiflung, bis hin zum Selbstmord.


Titel: Re:Judas
Beitrag von: LoveAndPray85 am 23. Februar 2011, 13:59:17
Laut Valtorta, Der Gottmensch, Band 1, Kapitel 89 begegnet Jesus dem Jünger Thomas
und Judas zusammen. Thomas wird wenig später aufgenommen, Judas erstmal nicht, weil er sich
erst prüfen solle (S. 313 ff.).

Laut Band 2, Kapitel 101 sucht Judas Jesus dann nochmal
auf und möchte sein Jünger werden. Jesus sagt zu ihm: "Ich habe dich nicht gesucht,
Judas." (S. 36)
Jesus warnt ihn mehr oder weniger davor,
aber als Judas sagt: "Weisest du mich ab, Meister?" entgegnet Jesus:
"Ich weise niemand ab; denn wer abweist, liebt nicht. [...]" (S. 37)
Titel: Re:Judas
Beitrag von: NickeL am 23. Februar 2011, 16:44:15
22 Judas - nicht der Judas Iskariot - fragte ihn: Herr, warum willst du dich nur uns offenbaren und nicht der Welt?
23 Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Joh. 14

Ich finde es unbeschreiblich schön. Jesus Christus, mein Herr und mein Gott. Er ist für uns gestorben, er hat uns mit Gott versöhnt. Gott will uns das ewige Leben schenken.

Im Buch "Durch die Augen Jesu" von Alan Ames steht geschrieben, das Jesus dem Judas Iskariot, schon im vorraus die Verzeihung angeboten hat. Auch Maria hat nach dem Verrat versucht Judas die liebe Jesus aufzuzeigen und gesagt des Jesus Ihm verzeihen kann. Jesus hat auch Judas mit seiner ganzen Liebe geliebt. Nur leider hat dieser dies nicht erkannt und angenommen.  Ein Beispiel für uns wirklich alle ausnahmslos zu lieben.   
Titel: Re:Judas
Beitrag von: hiti am 15. März 2011, 21:30:57
"Ich weise niemand ab; denn wer abweist, liebt nicht. [...]" (S. 37)

Liebe Leser/innen, Loveandpray!

Das ist die Antwort!

Die wahre Liebe konnte ihn nicht abweisen, denn er hat sich Jesus aufgedrängt,
weil er sich einmal in einem irdischen Reich einen Ministerposten erhoffte.

Diese weltliche Denkweise des Judas! Und von dieser Machtgier blieb er ergriffen.

So MUSSTE Jesus ihn als Jünger annehmen, denn, wie oben steht: "wer abweist, der liebt nicht".
Das ist die wahre Liebe, die Jesus und Maria in vollkommenen Maße besaßen.
Man kann sich gar nie vorstellen, was das für Jesus welches Leid und Tränen gekostet haben muss!
Zu wissen, den größten Sünder bei sich zu haben, die Überwindung, ihn immer wieder zu ertragen und zu lieben...

Das sollte auch unser Ziel sein:
Jeden Menschen lieben, gerade für jenen beten, bei dem
wir Abneigung empfinden, denn Abneigung ist schon Mangel an Liebe.

Das schaffen wir nicht von alleine: Gott vollbringt es in uns, nur Gott kann es, wenn wir es WOLLEN und ZULASSEN.

Das ist der Weg der Heiligkeit, wie die Muttergottes in Medjugorje gesagt hat:

„Ich wünsche nicht, dass ihr über das Gebet redet, sondern dass ihr betet.  
 Jeder Tag soll mit einem Dankgebet Gott gegenüber für das Leben und für alles, was ihr habt, erfüllt sein. In euren Worten soll Dank an Gott sein dafür, dass er euch geschaffen hat. Und der Wunsch nach Heiligkeit wird für euch Wirklichkeit werden“.

Hermann
Titel: Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Admin am 16. März 2011, 14:04:04
Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens

Interview mit P. Pedro Barrajón, Leiter des Exorzismus-Kurses an der Universität „Regina Apostolorum", Rom.

Pater Pedro Barrajón L.C. wurde 1957 in Ciudad Real in Spanien geboren. Seit seinem Studium, zwei Lizenziaten und einem Doktorat an der römischen Gregoriana-Universität lehrt er heute als Professor der Anthropologie am päpstlichen Athenäum „Regina Apostolorum" Theologie und Philosophie. Nach zahlreichen Anfragen leitet er in diesem Wintersemester dort für das Institut „Sacerdos" am Rand Roms zum zweiten Mal einen viel beachteten Kurs zu verschiedenen Aspekten des Phänomens so genannter Besessenheit. Der Titel des Kurses lautet „Exorzismus und Gebete um Befreiung".

FRAGE Kurz nach seiner Wahl begrüßte Benedikt XVI. eine große Gruppe von Exorzisten. War das ein Signal?

Professor Pedro Barrajón: Nein, es war nur ein routinemäßiges Treffen der Exorzisten Italiens. Die Lehre der katholischen Kirche zum Bösen ist seit Jahrhunderten unverändert.

 Was lehrt sie?

Barrajón: Sie basiert in erster Linie auf der Bibel, nach der Gott alle Wesen geschaffen hat: die Menschen ebenso wie die reinen Geister, also auch die Engel und Dämonen.

Gott hat die Dämonen geschaffen?

Barrajón: Er hat alles geschaffen. Nach christlicher Tradition sind Dämonen und Teufel gefallene Engel. Es sind Engel, die gegen Gott revoltiert haben und weiter rebellieren seit Beginn der Schöpfung. Sie wurden Teufel. Sie waren Engel. Und sie sind immer noch rein geistige Wesen. Es sind böse Engel.

Wie konnte Gott das Böse dann überhaupt je zulassen?

Barrajón: Unserer Freiheit zuliebe! Das Böse ist notwendig an das Geschenk der Freiheit geknüpft. Gott hat den Menschen frei geschaffen. In der Abwägung zwischen der Zulassung des Bösen und der Gabe der Freiheit hat er sich für die Freiheit entschieden. Ohne die Möglichkeit der freien Wahl zum Guten oder Bösen gibt es keine Freiheit. Das heißt: Gott schätzt die Freiheit höher als all unsere Sünden. Tiere sind nie böse – sie sind aber auch nie frei. Mit der Freiheit hat Gott uns über die Tiere erhoben.

Wie müssen wir uns die reinen Geister vorstellen?

Barrajón: Sie haben Willen. Sie haben Intelligenz. Aber sie haben keine Sinne. Sie haben keinen Körper. Körper sind allein Attribute des Menschen und der Tiere.

Nach dem Glauben der Christen ist Gott Person. Ist das Böse und der Teufel auch Person?

Barrajón: Der Schweizer Theologe Karl Barth sagte, der Dämon ist eine unpersönliche Person. Denn was ist eine Person? Es ist ein Wesen mit einer spirituellen Natur, mit Intelligenz und Willen, in der die Intelligenz die Wahrheit sucht und der Wille das Gute. Der Dämon hat Intelligenz und Willen, doch sein Wille sucht das Böse und seine Intelligenz das Unwahre. In diesem Sinn sagte Karl Barth, der Teufel sei eine persönliche Nichtperson, er sei "das Nichtige".

Hat er ein Gesicht?

Barrajón: Nein. Aber Gott kann zulassen, dass Engel wie Dämonen physische Erscheinungsweisen annehmen. So können Engel den Menschen erscheinen, um ihnen Botschaften zu überbringen. Und so kann Gott auch zulassen, dass Dämonen physische Qualitäten annehmen und in der Weise von Menschen oder Tieren erscheinen – das betrifft aber nicht ihr Wesen. Sie können diese Formen nur annehmen. Sie haben sie nicht.

Haben sie Geruch?

Barrajón: Von einigen Heiligen wird berichtet, dass sie den Teufel riechen konnten – wie die große Teresa von Avila. Der Satan stank für sie.

Nach Schwefel?

Barrajón: Manche Heilige sagen das so. Es ist wohl vor allem nur widerlicher Gestank.

Was ist die Heimat der Dämonen? Die Hölle?

Barrajón: Ja. Die Hölle wurde für sie geschaffen, nicht für die Menschen.

Auch die Hölle wurde geschaffen?

Barrajón: Ja. Die Engel wurden ja geschaffen, folglich auch gefallene Engel, folglich auch die Hölle. Es ist keine Selbstschöpfung. Die Hölle ist auch kein Platz, es ist ein Zustand. Es ist der Zustand, in dem die Dämonen zu sich selbst finden: in ihrem Hass gegen Gott. Es ist der Zustand der Negation der Liebe. Gott ist die Liebe. Hölle ist die Gegenliebe – es ist der Hass. Hölle ist eine Vorstellung vom Zustand dieses Geistes. Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens. Es ist auch das ewige Nicht-Annehmen der Liebe Gottes.

Gibt es objektive Kriterien zur Erkenntnis, dass ein Dämon von jemandem Besitz ergriffen hat?

Barrajón: Der neue Ritus des Exorzismus fasst die Kriterien für den Fall der Besessenheit sehr klar zusammen. Das Deutlichste ist für mich als Priester die tiefe Aversion gegen heilige Objekte, wie das Kreuz, der Rosenkranz oder Kreuzzeichen. Auch die Aversion gegen das Wort Gottes, bei deren Lektüre solche Personen ganz nervös werden. Weniger wichtige Kennzeichen sind übernatürliche Fähigkeiten, die diese Personen plötzlich entwickeln können. Dass sie Fremdsprachen sprechen, die sie nie gelernt haben. Dass sie sogar levitieren: dass sie schweben und die Schwerkraft überwinden können. Manchmal werden sie unerklärlich stark und gewalttätig. Es ist jedoch nicht so einfach, Fälle von Besessenheit genau zu bestimmen. Ich lade die Personen immer zuerst ein, einen Nervenarzt oder Psychiater aufzusuchen, bevor ich mich weiter mit ihrem Fall befassen will. Wenn ich von diesen Fachleuten den Hinweis bekomme, dass sie nicht weiter wissen, kann ich mit einer spirituellen Behandlung beginnen. Grob lässt sich sagen, dass unter zehn Personen, die um einen Exorzismus nachfragen, ein Fall wirklicher Besessenheit dabei ist.

Gibt es Gründe für Besessenheit?

Barrajón: Wir kennen sie nicht. Wir können auch nicht sagen, warum ein Mensch Krebs bekommt und der andere nicht. Wir haben auch keine Erklärung dafür. Wir wissen nur, dass Gottes Macht und Liebe größer ist – bei unseren physischen wie spirituellen Krankheiten. So muss die Besessenheit gesehen werden.

Wie verläuft ein Exorzismus?

Barrajón: Die Kirche verlangt von dem Priester, der eine solche "Austreibung" durchführt, zuerst die moralische Gewissheit, dass es sich um Besessenheit handelt. Absolute Sicherheit gibt es ja nicht. Darum ist es für einen Exorzisten höchst bedeutsam, dass er ein Mann des Gebets und des Fastens ist.

Und dann?

Barrajón: Der Exorzismus ist ein großes offizielles Gebet, in der die Kraft der Kirche gegenwärtig ist. Das ist der Kern. Manchmal wird Weihwasser dazu benutzt oder Weihrauch, und immer ein Kruzifix in den Händen des Priesters. Mehrere Personen sollen außer dem Priester dabei sein für den Fall, dass der Besessene gewalttätig wird. Die Menschen verändern sich nämlich in der Teufelsaustreibung. Sie bleiben dabei nicht mehr die gleichen. In diesem Ritus gibt sich der Dämon zu erkennen angesichts der Gegenwart Gottes und mehrerer Menschen, die gemeinsam beten. Oft wird er gewalttätig, weil er weiß, dass er in gewisser Weise schon überwunden ist. Die Stimme eines Besessenen ändert sich dabei normalerweise und wird sehr unangenehm.

Auch erschreckend?

Barrajón: Überhaupt nicht. Mir tut in solchen Momenten immer nur der Mensch leid, der besessen ist. Denn er leidet – und du siehst, dass er leidet. Doch zur gleichen Zeit bist du froh, weil du weißt, dass der Exorzismus ihn von dieser Pein befreien wird. Jeder Exorzismus beginnt mit einer Anrufung des dreifaltigen Gottes: des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Daran schließt sich eine Lektüre von Abschnitten aus der Bibel an, bevor eine Art Dialog zwischen dem Exorzisten und der besessenen Person beginnt, worin der Exorzist nach dem Namen des Dämonen fragt. Das ist immer ein schwieriger Moment. Das Böse will sich nie offenbaren. Oft lügt er.

Warum will er seinen Namen nicht preisgeben?

Barrajón: Der Name enthüllt sein Wesen. Der Name ist nicht "Schall und Rauch", wie Franz Rosenzweig einmal sagte, im Gegenteil sei "der Name Wort und Feuer". Der Name Jesus bedeutet: "Gott rettet". Isaak, Jakob, all diese Namen haben eine besondere Bedeutung. Und immer enthüllt er das Wesen der Person. Wenn ich meinen Namen nenne, sage ich auch: Ich bin hier. Kein Dämon will jemals seinen Namen nennen.

Und wenn er ihn genannt hat?

Barrajón: Am Ende sagt der Priester zu dem Dämon: Geh weg! Verschwinde! Meistens antwortet der Dämon dann zuerst: Nein. Ich will nicht. Er rebelliert und revoltiert. Manchmal sagt er: Du hast keine Macht über mich. Du bist ein Nichts für mich. Nach und nach lässt dann sein Widerstand nach. Meistens geschieht dies nach Anrufungen der Gottesmutter, die dafür sehr wichtig ist. Kein Dämon wagt jemals, sie in einem Exorzismus zu beleidigen. Nie.

Hat er vor Maria mehr Respekt als vor Gott selbst?

Barrajón: Offensichtlich. Sonst werden alle beleidigt: die Priester, alle, die zugegen sind, die Bischöfe, der Papst, sogar Jesus Christus, doch nie die Jungfrau Maria. Es ist ein Mysterium.

Und dann?

Barrajón: Nun, ein Exorzismus kann bis zu einer Stunde dauern – und schließt mit Gebeten ab. Es empfiehlt sich, ihn nicht zu lange dauern zu lassen, weil dieser Kampf für alle Anwesenden sehr schwer und anstrengend ist – und für die Person selbst. Nach dem Exorzismus fühlen alle eine große Erleichterung, als könnten sie neu atmen. Doch in vielen Fällen wird auch ein neuer Exorzismus notwendig. Ich kenne Fälle, wo Personen erst nach mehreren Exorzismen völlig frei wurden und ein neues Leben beginnen konnten. Oft sagen sie, dass es für sie wie eine Neu-Geburt sei.

Nun gibt es doch so viel Böses in der Welt. Sehen Sie sich all die Kriege an, all die Massaker, die Tyrannen und Mörder. Ist es da nicht eigenartig, dass der Teufel auch noch mit einzelnen armen Teufeln sein Spiel treibt und sich ihrer bemächtigt. Hat er nichts Besseres zu tun: Schlimmeres? Ist er nicht schon beschäftigt genug?


Barrajón: Das ist wirklich ein Geheimnis. Fälle von Besessenheit scheinen mir wie die böse Kehrseite ebenfalls unerklärlicher Wunder, die wir auch beobachten können. Der Teufel ist überall gegenwärtig, wo Böses innerhalb der normalen Naturgesetze geschieht. In jedem, der sagt: ich akzeptiere die Liebe nicht, die Liebe zu meinen Brüdern und Schwestern, die Liebe zu Gott: also an sehr vielen Orten, in allen Massakern, in jedem Mord, in physischen Katastrophen, in jedem Konzentrationslager, in jedem Bösen. Manchmal manifestiert er sich merkwürdigerweise aber auch in Fällen von Besessenheit. Sehr viel gefährlicher ist er aber, wo er sich nicht zu erkennen gibt und nicht mit einem Exorzismus vertreiben lässt. Keine Frage. Da ist er sehr viel gefährlicher.
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: kleineMaria am 06. Juni 2011, 13:47:44
 

Zitat von Wendelinus:
Eine auserlesene Stadtkapelle spielte an seinem Grab. Überragende Reden wurden gehalten, nur voll des Lobes über sein mustergültiges und hochsoziales Leben. Die Presse war voll davon. Einer der besten Wohltäter der Menschheit sei er gewesen, dem nun der Herrgott alles vergüten müsse, wenn er gerecht sei.
Die Kinder dieser Welt verstehen, einander zu verhimmeln. Aber der wahre Himmel bleibt verschlossen vor denen, die ihr Herz nicht aufschließen wollen für die barmherzige und verzeihende Liebe Gottes.

von Pfarrer Hermann Wagner.

Leider spricht so Frau Welt. Gut geschrieben lb. Wendelinus


Titel: Re:Judas
Beitrag von: Markus am 26. Oktober 2011, 21:29:38
Ich weiß nicht ob das richtig ist, aber könnte Gott Judas nicht gerade dazu erschaffen haben, damit der göttliche Plan (=Kreuzigung Jesus) erfüllt werden kann (und der Mensch somit von der Erbsünde befreit wird) ?
Titel: Re:Judas
Beitrag von: LoveAndPray85 am 26. Oktober 2011, 21:35:25
Gott lässt jedem Menschen die freie Wahl und niemand ist von vornherein
von Gott zu etwas "Schlechtem" geschaffen, sondern jeder Mensch ist nach dem Bilde Gottes geschaffen.
Und der Verrat an Jesus war nichts Gutes, auch wenn dadurch der Plan Gottes verwirklicht wurde
- das lesen wir in der Hl. Schrift eindeutig.
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcello am 27. Oktober 2011, 21:04:36
Gott lässt jedem Menschen die freie Wahl und niemand ist von vornherein
von Gott zu etwas "Schlechtem" geschaffen, sondern jeder Mensch ist nach dem Bilde Gottes geschaffen.
Und der Verrat an Jesus war nichts Gutes, auch wenn dadurch der Plan Gottes verwirklicht wurde
- das lesen wir in der Hl. Schrift eindeutig.


Liebe Schwestern und Brüder,

ich glaube so einfach ist es nicht, im Pinzip ist es so das wir alle Menschen die freie Wahl haben,
aber es gibt auch Wege die wir nicht erfassen können, das lesen wir eindeutig in der hl. Schrift.

Jesaja 55,7-9
7 Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen.
 
8 Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des Herrn.
 
9 So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken.
 
Aber ER sagt auch : Sprüche 16,4
Alles hat der Herr für seinen Zweck erschaffen, so auch den Frevler für den Tag des Unheils.

Jesaja
Ich habe den Schmied erschaffen, der das Kohlenfeuer entfacht und Waffen erzeugt, wie es seinem Handwerk entspricht. Ich habe auch den, der vernichtet, erschaffen, damit er zerstört.
 
Damit will ich sagen, dass wir nicht alle Wege verstehen müssen und auch nicht sollen, es gibt keine FAUSTREGEL,
wenn GOTT es so will, dann geschieht es so wie ER es will, auch wenn für uns es anders schien.

Jesus sagte zu Petrus so etwas: Joh. 21,21-23
21 Als Petrus diesen Jünger sah, fragte er Jesus: Herr, was wird denn mit ihm?

22 Jesus antwortete ihm: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach!

23 Da verbreitete sich unter den Brüdern die Meinung: Jener Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte zu Petrus nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an?


Und wenn ich zu dem Verrat was sagen dürfte, wenn es den nicht gegeben hätte, hätte sich die Schrift nicht erfüllt!
Aber um genau dieses ging es unserem Herrn Jesus Christus als ER gesandt wurde, dass sich die SCHRIFT genau nach seinem
WORT des VATERS erfüllt, denn das ist das worum es uns auch gehen sollte den WILLEN des VATERS zu TUN!
Der Plan so glaube ich stand schon fest bevor es ein jener wusste!

Alles liebe,
euer Bruder Marcello.

Joh. 14,1-7

1 Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!

2 Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?

3 Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
 
4 Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr.

5 Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?

6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

7 Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Markus am 05. November 2011, 15:56:24
Zitat
Und wenn ich zu dem Verrat was sagen dürfte, wenn es den nicht gegeben hätte, hätte sich die Schrift nicht erfüllt!
Aber um genau dieses ging es unserem Herrn Jesus Christus als ER gesandt wurde, dass sich die SCHRIFT genau nach seinem
WORT des VATERS erfüllt, denn das ist das worum es uns auch gehen sollte den WILLEN des VATERS zu TUN!
Der Plan so glaube ich stand schon fest bevor es ein jener wusste!

Alles liebe,
euer Bruder Marcello.

schön, dass ich nicht der Einzige bin, der so denkt.
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Schear-Jaschub am 07. November 2011, 19:54:19
Christus hat für alle Sünder den Kreuzestod auf sich genommen, so auch für jene, die ihn verraten haben, die ihn gekreuzigt haben, so auch für Judas. Es wird uns überliefert, dass Judas sich selbst erhängt hat, weshalb wir annehmen, dass Judas die göttliche Barmherzigkeit nicht angefleht hat und Gott nicht um Verzeihung gebeten hat. Für Christus war es gar nicht so schmerzhaft, dass er verraten wird, sondern dass ein Freund, Judas, ihn verrät.

Hätte Judas es nicht getan, hätte wohl ein anderer das Geld genommen und ausgekundschaftet, wann und wo Christus am besten festzunehmen sei. So wäre auch hier der Willen Gottes geschehen. JEDER, auch Judas, hat immer den vollen freien Willen, und so die volle Verantwortung für sein eigenes Handeln.

Friede!

 
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Winfried am 08. November 2011, 09:13:09
Vgl. auch http://kath-zdw.ch/forum/index.php/topic,254.msg1784.html#msg1784 (http://kath-zdw.ch/forum/index.php/topic,254.msg1784.html#msg1784)



In der Dämonologie ist JUDAS der Dämon aller Sakrilegien, die gegen die Hl. Eucharistie begangen werden (Gottesraub, Missbrauch des Allerheiligsten in Schwarzen Messen etc.).




 ;kreuz+
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcello am 08. November 2011, 18:39:00
Hallo ihr LIEBEN,


es mag sein das Judas den freien WILLEN hatte, aber wer hat den JUDAS erschaffen, genau der, der alles
erschaffen hat. Und glaubt einer von uns das GOTT der ALLMÄCHTIGE, nicht im voraus wusste, durch seine
grosse WEISHEIT wer was tut (?), ER weiss ganz genau wer FRUCHT bringt und wer nicht.
Wer das nicht glaubt, der glaubt "an GOTT" aber er "glaubt GOTT" nicht!

Als Judas das bissen Brot genommen hatte, " FUHR DER SATAN IN IHN ", und Jesus sagte zu IHM:
" WAS DU TUN WILLST; DAS TU BALD "!
Jesus sprach nicht mehr mit "JUDAS", sondern mit dem "SATAN", also ist JUDAS somit nur ein WERKZEUG,
in dem SPIEL, GUT gegen BÖSE. Joh. 13,27

Am Ende des geschehens, bemerkte JUDAS was er tat, dass die Hohenpriester IHN unseren Herrn zum Tod verurteilen
wollten, und es REUTE den JUDAS, wenn seine REUE nicht zählt, dann auch unsere nicht! Math. 27,33-10

Ich glaube, es gibt mehr als ein "eigenes handeln", was über unser WELTLICHES denken hinaus geht, denn das Irdische erkennt
das WELTLICHE, aber das Überirdische erkennt das HIMMLICHE!

Der Friede des Herrn sei alle ZEIT mit uns allen. AMEN
 ;qfykkg ;ksghtr
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Schear-Jaschub am 08. November 2011, 19:35:05
Lieber Marcello!

Es wäre falsch, Gott für unsere Fehler zu verantwortlich zu machen. Sage ich: "Judas musste das doch machen" oder "Gott hat es gewusst. Er hätte Judas nicht erschaffen dürfen", dann sage ich damit auch, dass jede meiner eigenen Sünden eigentlich die Verantwortung Gottes ist.. im Sinne "hättest du mich nicht erschaffen, Gott, dann hätte ich dich nicht beleidigt... selbst schuld." Man wirft Gott damit vor, dass er den Sünder erschöffe, um ihn absichtlich in die Hölle werfen zu können. Wir würden dem Herrn somit sagen: "Herr, dein Verhalten ist nicht richtig!" .... .... ... oder etwa doch nicht?!!!

Selbstverständlich weiß Gott alles schon längst, vor unserer Erschaffung, was passieren wird und was "ICH" tun werde. ER weiß es, dass wir gegen sein Wort verstoßen werden und ihn somit verhöhnen. ER weiß es, dass wir gegen Ihn sündigen werden, Ihn beleidigen werden. All das wusste Gott schon vor der Erschaffung Adam und Evas, vor der Erschaffung des ersten Menschen.

Und trotzdem... hat Gott uns erschaffen. Warum tut Er sich das an? Warum lässt Er sich vom dem elenden Nichts, dass wir doch sind, beleidigen? Weil Er uns liebt, was Er uns auf einzigartige, nie erklärbare Weise in Christi Leiden und Sterben bewiesen hat.

Ezechiel 18,25-32: Ihr aber sagt: Das Verhalten des Herrn ist nicht richtig. Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Verhalten soll nicht richtig sein? Nein, euer Verhalten ist nicht richtig. Wenn der Gerechte sein rechtschaffenes Leben aufgibt und Unrecht tut, muss er dafür sterben. Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben. Wenn sich der Schuldige von dem Unrecht abwendet, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren. Wenn er alle Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, einsieht und umkehrt, wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben. Das Haus Israel aber sagt: Das Verhalten des Herrn ist nicht richtig. Mein Verhalten soll nicht richtig sein, ihr vom Haus Israel? Nein, euer Verhalten ist nicht richtig. Darum will ich euch richten, jeden nach seinem Verhalten, ihr vom Haus Israel - Spruch Gottes, des Herrn. Kehrt um, wendet euch ab von all euren Vergehen! Sie sollen für euch nicht länger der Anlass sein, in Sünde zu fallen. Werft alle Vergehen von euch, die ihr verübt habt! Schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? Ich habe doch kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss - Spruch Gottes, des Herrn. Kehrt um, damit ihr am Leben bleibt.

Also: Jesus wusste, dass Judas ihn verraten würde. Der Satan bediente sich des Judas. ABER: Es war die freie Entscheidung des Judas, dass der Satan ihn als sein Werkzeug benützt. Das schlechte Leben des Judas (Lügner, Dieb, Heuchler...) ließ ihn immer mehr abgleiten vom rechten Weg, in die Arme Satans. Alle Ermahnungen Jesu, halfen nichts. Drei Jahre lang durfte er an der Seite Christi sein.. und kehrte dennoch nicht um. Jesus fastete und betete auch für Judas; dieser wies die Gnaden aber ab.

NUN: Wie kann es sein, dass es Heilige gibt? Haben etwa diese aus eigener Kraft nicht gesündigt? NEIN! Nur einer ist gut, gerecht und heilig - Gott, der Herr. ER ist es, der uns heilig machen kann, uns rein macht, uns gerecht macht! Das ist die Freiheit der Kinder Gottes! Wir sind nicht mehr dem Gesetz der Sünde unterworfen, weil wir uns Christus unterworfen haben. Das Entscheidende ist der Glaube an Jesus Christus!
Judas aber hat sich nicht Christus unterworfen. Er dachte, aus sich selbst gut werden zu können, aus sich selbst das Himmelreich an sich reißen zu können. Er dachte, er bedürfe der Erlösung durch Jesus Christus nicht. Es reute ihn, aber er glaubte nicht, dass Gott ihm vergeben könnte... deshalb hängte er sich auf. Und DAS, ist die Sünde gegen den Heiligen Geist, die nicht verziehen wird.

Friede!
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Starke Hoffnung am 08. November 2011, 23:26:06
Lieber Schear-Jaschub,

mit dem Argument
Zitat
Und trotzdem... hat Gott uns erschaffen. Warum tut Er sich das an? Warum lässt Er sich vom dem elenden Nichts, dass wir doch sind, beleidigen? Weil Er uns liebt, was Er uns auf einzigartige, nie erklärbare Weise in Christi Leiden und Sterben bewiesen hat.
habe ich ein paar Probleme.

Wenn uns Gott wirklich liebt, wird er niemals zulassen, dass wir furchtbare Höllenqualen erleiden müssen - dann wäre besser, er würde AUS LIEBE die verstoßene Seele gar nicht erschaffen.

Persönlich versuche ich es mir folgendermaßen vorzustellen:
------------------------------------------------------------
Gott erschafft die Seele und vertraut darauf, dass diese mit Hilfe des eigenen Willens nicht in die Verdammung gerät.
Doch da für Gott kein Zeitbegriff existiert, er gewissermaßen Vergangenheit und Zukunft als Gegenwart erlebt, weiß er durch seine große Allmacht auch schon was die menschliche Zukunft dieser Seele für Früchte bringt.
Damit wäre - für meine Begriffe - auch das Thema Vorhersehung, das Martin Luther in große Gewissensnot brachte, als abgehandelt zu betrachten.

Wie gesagt, das ist meine persönliche Vorstellung, mit der ich zur Überzeugung gelange, dass es sehr wohl etwas nützt, Gott zu verehren und den Christlichen Glauben zu verbreiten, als zu sagen: "Kismet, wenn die Vorhersehung nicht will, dass ich in den Himmel komme, dann nützt das ganze Beten nichts".

Starke Hoffnung
   
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcel am 09. November 2011, 00:23:07
Lieber Schear-Jaschub,

mit dem Argument
Zitat
Und trotzdem... hat Gott uns erschaffen. Warum tut Er sich das an? Warum lässt Er sich vom dem elenden Nichts, dass wir doch sind, beleidigen? Weil Er uns liebt, was Er uns auf einzigartige, nie erklärbare Weise in Christi Leiden und Sterben bewiesen hat.
habe ich ein paar Probleme.

Wenn uns Gott wirklich liebt, wird er niemals zulassen, dass wir furchtbare Höllenqualen erleiden müssen - dann wäre besser, er würde AUS LIEBE die verstoßene Seele gar nicht erschaffen.

Gott tut es sehr weh, wenn Seelen verloren gehen.* Aber diese Seelen kommen
aus ihrem freiem Willen in die Hölle (Zustand der Gottferne).

Gott weiß zwar, was mit der Seele geschehen wird (wie sie sich in ihrem irdischen
Leben entscheiden wird), aber das ist kein Grund sie nicht zu erschaffen, denn sie
hat den freien Willen, die Liebe Gottes zu erwidern.

Ist zwar ein wenig schwierig zu begreifen, aber so ist es nun mal.

* Aus den ▶ Birgitta-Gebeten (http://kath-zdw.ch/maria/birgitta.html#GEBETE), Nr. 5:

       5. Christi Barmherzigkeit gegen reumütige Sünder

O Jesus, du Spiegel der ewigen Klarheit! Gedenke jener Betrübnis,
die dein Herz bedrängte,
als du in dem Lichte deiner allsehenden
Weisheit zwar die selige Zukunft der Auserwählten sahest, welche
durch die Verdienste deines Leidens ihr Heil finden, aber auch die
Verwerfung so vieler Gottlosen, die durch eigene Schuld in
das ewige Verderben stürzen werden.
(...)

Zitat
Persönlich versuche ich es mir folgendermaßen vorzustellen:
------------------------------------------------------------
Gott erschafft die Seele und vertraut darauf, dass diese mit Hilfe des eigenen Willens nicht in die Verdammung gerät.

Sehe ich auch so.

Zitat
Doch da für Gott kein Zeitbegriff existiert, er gewissermaßen Vergangenheit und Zukunft als Gegenwart erlebt, weiß er durch seine große Allmacht auch schon was die menschliche Zukunft dieser Seele für Früchte bringt.

Meines Erachtens genau richtig.

Marcel
Titel: Re:Judas
Beitrag von: 3Rad am 09. November 2011, 11:12:52
Wer hat Judas dazu getrieben Jesus zu verraten?
War er es selbst oder war es Gott?

Unser Glaube besagt eindeutig er war es selbst, Gott verführt nicht zur Sünde.
Wenn Judas selbst für sein Handeln verantwortlich war, so hat er sich selbst aus freiem Willen, dem übergeben, der ihn zu dieser Tat verführte. Judas wurde mit Sicherheit verführt, es war aber letztlich seine Entscheidung. Darüber zu urteilen, steht uns nicht zu, wir wissen und kennen nicht die Schwere seiner Tat.

Wie barmherzig Gott ist, sehen wir, dass obwohl Judas Jesus verraten hat, es für ihn immer noch möglich gewesen wäre zu bereuen und er hätte sogar Erlösung gefunden.
Er tat es nicht, auch nachdem er seinen Frevel erkannte, er tat es nicht. Dies war der entscheidende Akt, die Sünde gegen den hl. Geist, die ihn schlussendlich verfluchte.

Nicht einmal Jesus selbst gab Judas auf, obwohl er von Anfang an wusste, dass er ihn verraten und dass er nicht bereuen wird. Trotzdem bot er ihn immerfort seine Liebe an, weißte ihn den Weg, ermahnte ihn, aber er verurteilte ihn nicht. Warum tat er das?

….weil sein Leben und sein Schicksal vorherbestimmt ist? Natürlich nicht, da jedem Menschen jederzeit die Möglichkeit gegeben ist umzukehren. Das ist eine, wenn nicht die entscheidende Botschaft unseres Glaubens. Es gibt keinen Grund, warum dies für Judas nicht auch gelten würde.

Vorherbestimmung ist dem freien Willen entgegengesetzt. Nur weil Gott von Anbeginn weiß, was und wie jeder einzelne sich verhalten, sich entscheiden wird, so ist dies nicht gleichbedeutend mit einer Vorherbestimmung.

Welchen Sinn hätte den das Leben, wenn von vornhinein klar wäre, wie der Urteilsspruch über uns lauten wird?
Gott hätte Adam und Eva nicht vor der verbotenen Frucht warnen müssen, denn durch das Wissen wurde die Schuld nur umso größer. Gott wusste, dass beide von der Frucht naschen werden und er lies es trotzdem zu. Der freie Wille steht auch hier im Vordergrund.

Das ist das Einzigartige und macht uns Menschen so besonders, wir haben die Wahl uns für Gott zu entscheiden, denn selig sind die, die nicht wissen und trotzdem glauben.


sg
Das3Rad
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Schear-Jaschub am 09. November 2011, 13:31:50
Zitat
Und trotzdem... hat Gott uns erschaffen. Warum tut Er sich das an? Warum lässt Er sich vom dem elenden Nichts, dass wir doch sind, beleidigen? Weil Er uns liebt, was Er uns auf einzigartige, nie erklärbare Weise in Christi Leiden und Sterben bewiesen hat.
habe ich ein paar Probleme.

Wenn uns Gott wirklich liebt, wird er niemals zulassen, dass wir furchtbare Höllenqualen erleiden müssen - dann wäre besser, er würde AUS LIEBE die verstoßene Seele gar nicht erschaffen.

Im Prinzip kann ich vieles, was du, Starke Hoffnung, sagst nachvollziehen. Und vielleicht war meine Formulierung etwas unglücklich gewählt, dass eine gewisse Missverständlichkeit ermöglicht wird. Aber:

JEDER, auch der Sünder, hat seinen Platz im göttlichen Heilsplan. Auch der Frevler und Ungerechte dient dem Heilsplan, solange er in Sünde lebt. Gott sucht auch diesen, jederzeit und immer, und will ihm die Gnade der Umkehr schenken. Wir selbst sind es, die Gott ablehnen, die der Gnade die Tür zuschlagen.
Jer 8,4-6: Du sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr: Wer hinfällt, steht der nicht wieder auf? Wer vom Weg abkommt, kehrt der nicht wieder zurück? Warum wendet dieses Volk sich ab [Jerusalem] und beharrt auf der Abkehr? Warum hält es am Irrtum fest, weigert sich umzukehren? Ich horche hin und höre: Schlechtes reden sie, keiner bereut sein böses Tun und sagt: Was habe ich getan? Jeder wendet sich ab und läuft weg, schnell wie ein Ross, das im Kampf dahinstürmt.

JEDER, gerade der Sünder, ist von Gott geliebt. Warum sonst würde Gott Tränen vergießen wegen jedes Einzelnen, der Falsches tut?  Jer 8,18-23 Kummer steigt in mir auf, mein Herz ist krank. Horch! Die Tochter, mein Volk, schreit aus einem fernen Land: Ist denn der Herr nicht in Zion oder ist sein König nicht dort? - [Warum haben sie mich erzürnt mit ihren Götterbildern, mit den fremden Götzen?] Die Ernte ist vorüber, der Herbst ist vorbei, uns aber ist nicht geholfen worden. Der Zusammenbruch der Tochter, meines Volkes, hat mich gebrochen, traurig bin ich, Entsetzen hat mich gepackt. Gibt es denn keinen Balsam in Gilead, ist dort kein Wundarzt? Warum schließt sich denn nicht die Wunde der Tochter, meines Volkes? Ach, wäre mein Haupt doch Wasser, mein Auge ein Tränenquell: Tag und Nacht beweinte ich die Erschlagenen der Tochter, meines Volkes.

Nun: Jede Seele ist zur Gemeinschaft mit Gott geschaffen. Die Erbsünde und jede individuelle Sünde bedeutet immer freiwillige Abkehr von dieser Gemeinschaft mit Gott. Wenn nun jemand die Gemeinschaft mit Gott nicht will, dann entscheidet er sich für das Fern-Sein von Gott (=Höllenqualen sind nichts anderes als die gänzliche Abwesenheit von Gott). Auch diese Entscheidung muss doch akzeptiert sein!

Gott will sich uns doch nicht aufdrängen! Jeder Seele, die ganz bei IHM sein möchte, also sich in Gott verlieren möchte, somit innigste Gemeinschaft mit Gott haben möchte, gewährt Gott dies. Denn jede dieser Seelen wird er heiligen und gerecht machen (wie Paulus schreibt). Warum sollte Er all den Seelen, die Ihn nicht anerkennen möchten, die keine Gemeinschaft mit ihm haben wollen, nicht ebenfalls genau das geben, was sie selbst wollen? Wäre es nicht ungerecht? Aus Liebe eine verstoßene Seele gar nicht erschaffen? Das wäre doch eher PID... oder nicht? Gott schenkt uns die Freiheit, und wird immer alles für jede einzelne Seele tun, um sie zu sich zu führen. Widerstrebt die Seele aber diesem von Gott-gesucht-werden, den Liebesbeweisen und Liebesbezeugungen Gottes, den Ermahnungen und liebevollen Hinweisen, die Gott jedem schenkt... was sollte Gott noch tun? 
Titel: Re:Judas
Beitrag von: LoveAndPray85 am 09. November 2011, 13:47:01
Gott hat niemanden für die Hölle "vorherbestimmt", die Hölle wählt sich jeder
Mensch selbst aus, der dorthin kommt.

Vorsehung bedeutet "Gottes Vorsehung", "nach Gottes Willen leben".
Aber nicht jeder nimmt diese Vorsehung Gottes an...
Vorsehung in diesem Sinne heißt nicht: "So geschieht es auf jeden Fall."

Gott weiß natürlich, wie es geschehen wird.
Doch er erschafft trotzdem den Menschen - aus seiner Barmherzigkeit,
auch wenn er weiß, dass er sich gegen ihn auflehnen wird.
Dieses Geheimnis werden wir auf Erden niemals erforschen können.

 ()*kjht545
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcello am 09. November 2011, 19:53:06
Lieber Schear-Jaschub und alle anderen Schwestern und Brüder,

alles was ihr sagt und schreibt passt zusammen, jeder Beitrag ist wie ein Puzzelstück und ergibt einen Zusammenhang.

Wenn ich sage das Gott den Judas erschaffen hat, sage ich nicht Gott ist für die Handlung des Judas verantwortlich,
sondern das Gott alles erschaffen hat, auch den der UNrecht tut, oder gibt es ZWEI SCHÖPFER?

Sagt denn das Werk von dem, der es hergestellt hat, ER hat mich nicht gemacht?

Wenn Gott aber jemanden erschaffen hat, um mit ihm aber seinen Zweck für den Heilsplan zuerfüllen,
dieser aber im WELTLICHEM leben als SÜNDER UNGERECHTER lebt, durch ihn aber viele zu erkenntnis kommen,
dass er unrecht tut, dann hat Gott damit etwas bezweckt.
Und jetz wäre es sehr FALSCH GOTT seine Handlung in FRAGE zustellen, und zu sagen GOTT was tust du da,
denn wissen wir was mit dem ist den er als jemanden erschaffen hat der UNrecht tut, wenn er HEIM kehrt.
Bedenkt ihr lieben SEIN WILLE zählt, nicht unserer!

Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege JESAJA 55,8

Und nun nochmal zudem ihr lieben das wir selber UMKEHREN sollten, ohne das es GOTT will kehrt NIEMAND um,
sonst wären wir wieder bei der SELBSTERLÖSUNG.
Viele denken hier immer noch zu WELTLICH und  nur das was sie sehen, GOTT entscheidet, damit sich keiner RÜHMEN kann vor GOTT!

1Korinther 1,29
damit kein Mensch sich rühmen kann vor GOTT

Römer 11,33
O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und Erkenntnis Gottes!
Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!
Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt?
Oder wer ist sein Ratgeber gewesen?
Wer hat IHM etwas gegeben, sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste?
Denn aus IHM und durch IHN und auf IHN ist die ganze Schöpfung.

Also, so mancher hier ist auf dem HOLZWEG, denn wir lesen und bitte ganz genau lesen und BITTEN es zu verstehen:

Römer 9,14-29
14 Heißt das nun, dass Gott ungerecht handelt? Keineswegs!

15 Denn zu Mose sagt er: Ich schenke Erbarmen, wem ich will, und erweise Gnade, wem ich will.

16 Also kommt es nicht auf das Wollen und Streben des Menschen an, sondern auf das Erbarmen Gottes.

17 In der Schrift wird zum Pharao gesagt: Eben dazu habe ich dich bestimmt, dass ich an dir meine Macht zeige und dass auf der ganzen Erde mein Name verkündet wird.

18 Er erbarmt sich also, wessen er will, und macht verstockt, wen er will.

19 Nun wirst du einwenden: Wie kann er dann noch anklagen, wenn niemand seinem Willen zu widerstehen vermag?
 
20 Wer bist du denn, dass du als Mensch mit Gott rechten willst? Sagt etwa das Werk zu dem, der es geschaffen hat: Warum hast du mich so gemacht?

21 Ist nicht vielmehr der Töpfer Herr über den Ton? Kann er nicht aus derselben Masse ein Gefäß herstellen für Reines, ein anderes für Unreines?1

22 Gott, der seinen Zorn zeigen und seine Macht erweisen wollte, hat die Gefäße des Zorns, die zur Vernichtung bestimmt sind, mit großer Langmut ertragen;

23 und um an den Gefäßen des Erbarmens, die er zur Herrlichkeit vorherbestimmt hat, den Reichtum seiner Herrlichkeit zu erweisen,

24 hat er uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.

25 So spricht er auch bei Hosea: Ich werde als mein Volk berufen, was nicht mein Volk war, und als Geliebte jene, die nicht geliebt war.

26 Und dort, wo ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, dort werden sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden.

27 Und Jesaja ruft über Israel aus: Wenn auch die Israeliten so zahlreich wären wie der Sand am Meer - nur der Rest wird gerettet werden.

28 Denn der Herr wird handeln, indem er sein Wort auf der Erde erfüllt und durchsetzt.
 
29 Ebenso hat Jesaja vorhergesagt: Hätte nicht der Herr der himmlischen Heere uns Nachkommenschaft übrig gelassen, wir wären wie Sodom geworden, wir wären Gomorra gleich.

Der Friede des Herrn sei alle Zeit mit uns allen. AMEN

Macht euch frei für den HIMMEL und versperrt euch für die WELT!

Liebe Grüsse Bruder Marcello


Titel: Re:Judas
Beitrag von: Schear-Jaschub am 09. November 2011, 21:18:34
Lieber Marcello!
Ein großartiger Beitrag, der mir viel zu denken gegeben hat. Danke dafür.

Nun,
Röm 9,15 entspricht Ex 33,19 "Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will." Selbstverständlich ist Gott gänzlich souverän in all seinem Handeln. Selbst wenn wir umkehren wollten, aber Gott dies nicht will, könnten wir es nicht (Röm 9,16). Uns käme nicht einmal der Gedanke, dass wir etwas falsch machen, wenn nicht Gott ihn uns eingäbe. Wir hätten nicht einmal ein schlechtes Gewissen, wenn Gott es uns nicht schenkte. Ohne Gottes Erbarmen, wäre jeder verloren.

Ps 81,12-13 Doch mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört; Israel hat mich nicht gewollt. Da überließ ich sie ihrem verstockten Herzen und sie handelten nach ihren eigenen Plänen.


Wir hören nicht auf die Stimme des Herrn und wollen ihn nicht. Und DANN verstockt Er unser Herz. Und auch der Pharao hörte nicht auf die Stimme seines Gewissens und wollte nichts vom Herrn wissen; lieber unterdrückte er das israelitische Volk. Dann aber (nach der jahrelangen Unterdrückung der Israeliten) machte der Herr ihn verstockt. So steht es auch in diesem Psalmzitat: "Da überließ ich sie ihrem verstockten Herzen!" Und das heißt nichts anderes als das Gott "uns uns selbst überlässt". Denn: Ein sich-selbst-überlassenes Herz, wo Gott nicht mehr da ist, kann gar nichts, ist tot für das Gute.

Gott wollte nicht, dass der Pharao das Böse tut, aber der Pharao wandte sich gegen Gott. Nun, wenn Gott ihn verstockt, dann heißt das: "...und ließ ihn handeln nach seinen eigenen Plänen".
Nur weil Gott jeden erschafft, heißt das nicht, dass Er es will, dass der Frevler Böses tut und der Sünder sündigt. Er überlässt ihn aber seinem Tun, wenn der Sünder und Frevler nicht auf die Stimme des Herrn hören will.

Und selbstverständlich kann Gott den verstockten Sünder dazu bestimmen, seine Macht und Herrlichkeit an ihm zu erzeigen. Damit ist doch gemeint, dass Gott aus allem, selbst aus dem Schlechten, Gutes hervorbringen kann. Letzten Endes wird jeder erkennen müssen, dass alles in Gottes Heilsplan mitbedacht und mithineingenommen worden ist. Selbst der Satan wird erkennen, dass er Gott gedient hat. (wie du, Marcello, schön sagst: "durch ihn aber viele zur erkenntnis kommen, dass er unrecht tut")

Nun: Unter all den Sündern - und KEIN Mensch ist gerecht vor Gott - kann Gott Erbarmen schenken, wem Er will. Denkst du, Marcello, dass Gott nicht ALLEN Menschen Erbarmen schenken will? Ich denke das schon. Jedem, auch dem schlimmsten Sünder, will Gott Erbarmen schenken, und Er kann es, wie und wann Er will.

Das zeigt uns doch auch Markus: "Und er sah sie der Reihe nach an (die Pharisäer), voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand war wieder gesund." (Mk 3,5)

Meinst du, Marcello, Gott tut das gerne, ein Herz zu verstocken? Wenn Gott ein Herz verstockt, heißt das, das Er das Herz gänzlich verlässt. Dann heißt das, dass Gott uns unseren eigenen Plänen überlässt, und Er uns nicht mehr die Gnade gewährt, dass sein Heiliger Wille an uns geschehe, zu dem wir - wie die Jungfrau Maria - "Ja" sagen könnten. Wir handeln dann ganz alleine, mit eigenen Willen. Unser Wille aber, der nicht auf Gott baut, ist töricht, menschlich, erbärmlich, ohne echte Liebe und ohne jede Möglichkeit, gut, gerecht oder heilig zu sein.

Der Frevler und Sünder wurde von Gott erschaffen. Gott verstockt und begnadigt, wen Er will, unabhängig von unserem Handeln und Streben. Das widerspricht nicht dem, dass Gott jede Seele sucht, jede Seele begnadigen will, jede Seele retten möchte. Die Verstockung des Herzens kann niemand Gott vorwerfen, denn Er hat sie sich selbst zuzuschreiben! Denn in Wahrheit gebührt jedem von uns die Hölle, und nur die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, der sich verschenken kann an wen Er will, rettet uns. Jesus will sich aber an alle verschenken: "Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir." (Offb 3,20)  

Lieber Marcello, noch einmal Danke für deinen wirklich wertvollen Beitrag!
Friede!
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andreas777 am 10. November 2011, 00:22:42

Im Buch "Durch die Augen Jesu" von Alan Ames steht geschrieben, das Jesus dem Judas Iskariot, schon im vorraus die Verzeihung angeboten hat. Auch Maria hat nach dem Verrat versucht Judas die liebe Jesus aufzuzeigen und gesagt des Jesus Ihm verzeihen kann. Jesus hat auch Judas mit seiner ganzen Liebe geliebt. Nur leider hat dieser dies nicht erkannt und angenommen.  Ein Beispiel für uns wirklich alle ausnahmslos zu lieben.   

Dieses Buch hatte mir mal jemand ausgeliehen und aus der Erinnerung heraus weiß ich noch folgendes wegen Judas: Laut dieses Buches hatte Judas Jesus öfters aufgefordert er solle doch Geld verlangen für die Heilungen die er an den Menschen vollbringt. Judas hatte sich auch oft über die schlechten Lebensbedingungen bei Jesus beschwert. Das Bett wär zu hart das Essen zu schlecht usw. Judas hat jedenfalls hinter allem das materielle gesehen und gedacht das man doch aus dieser oder jener Situation Geld machen könne. Christus hat ihn oft in Liebe sogar zurechtgewiesen aber Judas hatte sich nicht geändert.
Das war also auch keine Einmaligkeit der Verrat an Christus.

Ansonsten war dies hier ja ein interressanter Dialog zwischen euch und man kann dem nur zustimmen. Doch letzten Endes kann man Gott einfach nicht verstehen und wir sollen es vermutlich auch nicht wenn ich es aber persönlich gerne würde.
Z.B folgendes: Hier war vor kurzem ein Thread über 1 Kind das mit Down-Syndrom geboren wurde. Das Kind ist natürlich unschuldig und wird deshalb auch die Hölle nicht sehen wenn es mal stirbt. Wäre dies Kind aber nicht mit dieser Krankheit geboren worden dann würde die Sache wieder anders aussehen. Nun könnten also diejenigen sagen die in der Hölle sind: Gott wieso hast du mich nicht mit dieser Krankheit geboren denn dann wäre ich auch nicht in der Hölle ! Das sind als so Fragen die man sich frägt aber wohl keiner beantworten kann.

Gottes Segen
Andreas 

Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andal am 10. November 2011, 08:06:28
Lieber Andreas,
Richtig. Das verdeutlich z.B. auch die nachfolgende Bibelstelle:

Matthäus 5, 27-29 (Jesus sagt): "Ihr kennt das Gebot: Du sollst nicht Ehebruch begehen! Ich verschärfe das Gebot aber noch: Wer die Frau eines anderen auch nur begehrt, hat schon Ehebruch mit ihr begangen, es spielt keine Rolle, dass es nur in Gedanken war (auf Ehebruch steht die Todesstrafe). Wenn dich dein Auge derart in Versuchung bringt, dann reiß es aus und wirf es weg! Es ist besser, ein Auge zu verlieren, als mit ganzem Leib, aber sündig in die Hölle zu kommen.“ (Siehe auch Markus 9, 43-48.)
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcello am 10. November 2011, 11:49:40
 Lieber Schear-Jaschub,

Zitat
Nun: Unter all den Sündern - und KEIN Mensch ist gerecht vor Gott - kann Gott Erbarmen schenken, wem Er will. Denkst du, Marcello, dass Gott nicht ALLEN Menschen Erbarmen schenken will? Ich denke das schon. Jedem, auch dem schlimmsten Sünder, will Gott Erbarmen schenken, und Er kann es, wie und wann Er will.

Nun, genau das meine ich auch, Gott hat jeden einzelnen erschaffen, und jedem wurde etwas anderes zugeteilt,
wie wir in Römer 9,21-22 lesen konnten, hat Gott, Gefässe für REINES und UNREINES erschaffen, wir Menschen haben dann,
aber auch nur dann wenn GOTT es will die ENTSCHEIDUNG zu treffen, für REINES oder UNREINES, aber es gibt auch welche
die von Anfang an REIN sind durch GOTT und es gibt auch die, die von Anfang an UNREIN sind die einen ZWECK haben,
den Menschen für die ZUKUNFT, ERKENNTNIS zu bringen. So glaube ich auch das JUDAS so einer ist.
Und lieber Schear-Jaschub, jetz kommt das was Du selbst in deinem Zitat zum Ausdruck bringst,
" Warum sollte GOTT dann nicht auch dem JUDAS ERBARMEN schenken, weil wir es noch nicht mitbekommen haben"?
Natürlich will ER uns allen Erbarmen schenken, deswegen sagte ich auch, seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken,
wo wir glauben es findet keine Heilung statt, heisst nicht das es so ist, so eben auch mit JUDAS.

Um nochmal auf das was GOTT bestimmt zurück zukommen, können wir lesen:
Römer 9,1-13

1 Ich sage in Christus die Wahrheit und lüge nicht und mein Gewissen bezeugt es mir im Heiligen Geist:
 
2 Ich bin voll Trauer, unablässig leidet mein Herz.

3 Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind.
 
4 Sie sind Israeliten; damit haben sie die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen,

5 sie haben die Väter und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus, der über allem als Gott steht, er ist gepriesen in Ewigkeit. Amen.

6 Es ist aber keineswegs so, dass Gottes Wort hinfällig geworden ist. Denn nicht alle, die aus Israel stammen, sind Israel;

7 auch sind nicht alle, weil sie Nachkommen Abrahams sind, deshalb schon seine Kinder, sondern es heißt: Nur die Nachkommen Isaaks werden deine Nachkommen heißen.

8 Das bedeutet: Nicht die Kinder des Fleisches sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Nachkommen anerkannt;

9 denn es ist eine Verheißung, wenn gesagt wird: In einem Jahr werde ich wiederkommen, dann wird Sara einen Sohn haben.

10 So war es aber nicht nur bei ihr, sondern auch bei Rebekka: Sie hatte von einem einzigen Mann empfangen, von unserem Vater Isaak,
 
11 und ihre Kinder waren noch nicht geboren und hatten weder Gutes noch Böses getan; damit aber Gottes freie Wahl und Vorherbestimmung gültig bleibe,

12 nicht abhängig von Werken, sondern von ihm, der beruft, wurde ihr gesagt: Der Ältere muss dem Jüngeren dienen;

13 denn es steht in der Schrift: Jakob habe ich geliebt, Esau aber gehasst


Lieber wendelinus, ich hoffe das ich mich damit nicht zu lang ausgedrückt habe, aber das ist es worum es geht.
Und ich muss dich fragen, Du sagtes zum Andreas777, das manche nicht einsehen wollen, das "Judas aus eigener Schuld",
in der HÖLLE sitz, woher weisst DU das er dort ist?
Und was ich noch sagen wollte, der Katechismus ist GUT, aber die Bibel gibt mehr AUSKUNFT, denn über der Bibel steht kein WORT,
auch nicht der Katechismus.
Denn nicht die Worte der BIBEL stammt aus dem Katechismus, sondern die Worte aus dem Katechismus sollten sich aus dem
Wort der Bibel ergeben, bedenken wir die Worte aus der Offenb. 22,8-21, " Wer etwas hinzufügt und wer etwas wegnimmt ".

Liebe Grüsse an alle lesenden,

Der Friede und die Liebe des Herrn sei alle Zeit mit uns allen. AMEN
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Schear-Jaschub am 10. November 2011, 12:14:14
Lieber Schear-Jaschub,
... wir Menschen haben dann, aber auch nur dann wenn GOTT es will die ENTSCHEIDUNG zu treffen, für REINES oder UNREINES, aber es gibt auch welche die von Anfang an REIN sind durch GOTT und es gibt auch die, die von Anfang an UNREIN sind die einen ZWECK haben, den Menschen für die ZUKUNFT, ERKENNTNIS zu bringen. So glaube ich auch das JUDAS so einer ist.[/color]

Lieber Marcello, den Freien Willen hat Gott uns zuerst gegeben. Ganz am Anfang.
Wenn du nun sagst: "wir Menschen haben dann, aber auch nur dann wenn Gott es will die Entscheidung zu treffen, für Reines oder Unreines..." dann ist das selbstverständlich, und schon von allem Anfang an vorausgesetzt. Diese Entscheidung ist uns JEDENFALLS von Gott gegeben, ER will, dass wir uns für oder gegen ihn entscheiden! Gerade die Nicht-Entscheidung, das Lau-Sein, das Egal-Sein, ist das schlimmste Gräuel. (so lesen wir in Offb 3,16: Weil du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien.)

Zu Judas: Zitat unseres Hl. Vaters, Papst Benedikt XVI. aus "Jesus von Nazareth":
"Es gibt zwei Arten von Traurigkeit: eine Traurigkeit, die die Hoffnung verloren hat, der Liebe nicht mehr traut und der Wahrheit und daher den Menschen von innen zersetzt und zerstört; aber auch die Traurigkeit, die aus der Erschütterung durch die Wahrheit kommt, den Menschen zur Umkehr bringt, zum Widerstand gegen das Böse. Diese Traurigkeit heilt, weil sie den Menschen neu zu hoffen und zu lieben lehrt. Für die erste Traurigkeit steht Judas, der - vom Erschrecken über seinen eigenen Fall getroffen, nicht mehr zu hoffen wagt und in der Verzweiflung sich selbst erhängt. Für die zweite Art von Traurigkeit steht Petrus, der, vom Blick des Herrn getroffen, in Tränen ausbricht, die heilend sind: Sie pflügen das Erdreich seiner Seele um. Er beginnt von Neuem und wird neu.

Und zum Katechismus:
Nicht uns kleinen Katholiken kommt es zu, die Schrift mit dem Anspruch der Wahrheit auszulegen. Christus wirkt durch den Heiligen Geist in seiner Kirche. Der Kirche allein steht das Oberste Lehramt zu. Wenn nun der Katechismus etwas sagt, dann gilt dies auch für uns!
Für den Fall, dass es nicht richtig ist, liegt die Verantwortung nicht bei dem Christen, der dem Katechismus folgt, sondern bei denen, die ihn geschrieben haben. Vom einfachen Christen fordert Jesus Christus selbst nämlich GEHORSAM und DEMUT:
(auch wenn ich das Zitat hier reichlich unpassend finde, da ich im Katechismus nichts Falsches erblicke)
Mt 23,3: "Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen (also die Gebote der Pharisäer, der Hohepriester...) , aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen." 

Friede!
Titel: Re:Judas
Beitrag von: 3Rad am 10. November 2011, 12:42:41
Nichts für ungut Marcello,

deine Fragen wurden bereits mehrfach beantwortet. Du solltest bitte auch die Beiträge der Anderen lesen.

Deine Frage an Wendelinius:
Und ich muss dich fragen, Du sagtes zum Andreas777, das manche nicht einsehen wollen, das "Judas aus eigener Schuld",
in der HÖLLE sitz, woher weisst DU das er dort ist?


..weil Wendelinius recht damit hat

Shear Jaschub beantwortete dies bereits hiermit
Es reute ihn, aber er glaubte nicht, dass Gott ihm vergeben könnte... deshalb hängte er sich auf. Und DAS, ist die Sünde gegen den Heiligen Geist, die nicht verziehen wird.

Meine Antwort:
Wie barmherzig Gott ist, sehen wir, dass obwohl Judas Jesus verraten hat, es für ihn immer noch möglich gewesen wäre zu bereuen und er hätte sogar Erlösung gefunden.
Er tat es nicht, auch nachdem er seinen Frevel erkannte, er tat es nicht. Dies war der entscheidende Akt, die Sünde gegen den hl. Geist, die ihn schlussendlich verfluchte.

Deine Frage:
" Warum sollte GOTT dann nicht auch dem JUDAS ERBARMEN schenken, weil wir es noch nicht mitbekommen haben"?
Siehe darüber.

Deine Aussage:
Und nun nochmal zudem ihr lieben das wir selber UMKEHREN sollten, ohne das es GOTT will kehrt NIEMAND um,
sonst wären wir wieder bei der SELBSTERLÖSUNG.


Das widerspricht dem Sakrament der Beichte. Wenn der
Mensch aus freiem Willen nicht umkehrt, er nicht bereut, dann gibt es keine Erlösung. Der freie Wille und seine Unberührtheit ist eben genau das entscheidende. Wir sind keine Tiere, wir sind Menschen und genau das unterscheidet uns. Schlussendlich verdammt der Mensch sich selbst. Gott verführt und bestimmt niemanden zur Sünde (vgl. Jakobus 1,13, weiter unten angeführt). Deine Vermutung, wie auch die nachfolgende ist aus röm. kath Glaubenslehre unmöglich.



Deine Aussage:
Wenn Gott aber jemanden erschaffen hat, um mit ihm aber seinen Zweck für den Heilsplan zuerfüllen,
dieser aber im WELTLICHEM leben als SÜNDER UNGERECHTER lebt, durch ihn aber viele zu erkenntnis kommen,


….dann ist dies mit Sicherheit nicht der Gott der Christen (siehe oben).

Ich frage mich woher diese Ansichten kommen, denn sie sind der Schrift und der Glaubenslehre fern.

Deine Aussage:
Und was ich noch sagen wollte, der Katechismus ist GUT, aber die Bibel gibt mehr AUSKUNFT, denn über der Bibel steht kein WORT

Auch hier wurde schon in einem anderen Zusammenhang darauf hingewiesen, dass dies eine protestantische, aber keine röm. kath. Glaubenslehre ist.
In Glaubensfragen ist der Papst unfehlbar, inspiriert durch den Hl. Geist. Die direkte Inspiration Gottes steht über allem, sogar über der Bibel.


Jakobus 1,13
Der Ursprung der Versuchung
13 Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand. 14 Sondern ein jeglicher wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird. (Römer 7.7-8) 15 Darnach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert sie den Tod. (Römer 7.10)
   16 Irret nicht, liebe Brüder. 17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von obenherab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichtes und der Finsternis. (Matthäus 7.11) (1. Johannes 1.5) 18 Er hat uns gezeugt nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, auf daß wir wären Erstlinge seiner Kreaturen. (Johannes 1.13) (1. Petrus 1.23)

sg
Das3Rad


Tante Edith meinte Schear-Jaschub war bei manchem schneller^^
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcello am 10. November 2011, 13:28:12
Lieber 3Rad,


ist OK, jedem was ihm zugeteilt wurde, für deinen Beitrag an mich, gab es von mir einen PUNKT!

Gott gab uns ein Herz zum denken.

Spruch 16,9
Des Menschen Herz plant seinen Weg,
doch der Herr lenkt seinen SCHRITT.
Spruch 16,4
Alles hat der Herr für seinen Zweck erschaffen, so auch den Frevler für den Tag des UNHEILS!

Denke bitte drüber nach was Du geschrieben hast, und vergleiche es mit der SCHRIFT, was ich geschrieben hab, dann wenn
Gott es will ERKENNST Du die FERNE!
Kein Mensch steht über GOTTES WORT, das sagt die SCHRIFT (OFFENB.),
glaubst Du nur einer hat den Beistand erhalten?
Seine Wege sind nicht unsere Wege, seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken.
Ich für mich würde weder sagen das Judas dort sitz oder eben nicht dort sitz, es steht mir nicht zu, zu URTEILEN,
ich stelle Gottes HANDELN nicht infrage, wenn ER den Judas trotz seiner Handlung (nicht in unserer Welt) ERBARMEN gab,
dann freue ich mich für Judas, wenn er aber in den Zweiten Tot verbannt wurde, dann stelle ich auch diese Handlung nicht infrage,
wer sind wir Menschen den das wir dies tun?

Wem es nicht um sein Reich geht, kommt nicht hinein. sagte Jesus
Es geht niemals um unseren WILLEN, sondern um GOTTES willen, ob es uns SCHMECKT oder nicht.

Der Friede und die Liebe des Herrn sei alle Zeit mit uns allen. AMEN
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andreas777 am 10. November 2011, 15:10:03
Lieber Wendelinus,

das mit Judas und das Gott nicht an der Erbsünde Schuld ist, das ist schon alles klar für mich. Auch deine Erklärung des Unmündigen fand ich gut. Wichtig ist, das man seine Gedanken hier einbringt und Fragen stellt denn behält man sie für sich macht man sich event. ein falsches Bild.
Das den breiten Weg der Verdammniss die meisten gehen darüber sind wir uns ja auch einig. Dadurch hat dann schon der geistig Unmündige einen Vorteil aber der Verdammte kann deshalb Gott trotzdem keinen Vorwurf machen wie du ja auch richtig schreibst. Die Tragweite der Hölle und deren Ewigkeit ist halt wirklich schwer zu schlucken für uns Menschen auch wenn es wahr ist.

Vor langer Zeit, noch zu ev. Zeiten schrieb ich mal einem Autor eine Frage: Ich schrieb: Wieso sind Kinder die sehr früh sterben eigentlich im Himmel, denn wären sie nicht gestorben und erwachsen geworden dann wären sie vermutlich wie die meisten eben nicht in den Himmel gekommen. Demnach wäre es ja besser gleich als Säugling zu sterben, denn dann hätte man die Gefahr schon gar nicht wie die allermeisten auf dem breiten Weg der verdammniss zu gehen.
Er antwortet: Ich hätte Probleme mit der Allmacht Gottes, denn Gott wüßte auch wie ein Mensch gehandelt hätte wäre er nicht früh gestorben.

Ich finde das war eine ganz gute Erklärung. Tja man muß halt der Gerechtigkeit Gottes vertrauen wenns auch manchmal schwer fällt.   
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andal am 10. November 2011, 16:44:08
Der "freie Wille" ist da schon ein sehr wichtiger Aspekt, denke ich.

Wenn man alles in Betracht zieht, was man glaubt von Gott zu wissen, dann das Gott den "freien Willen" als heilig betrachtet.

Nachdem wir Menschen über den "freien Willen" verfügen, sind wir auch zu Ebenbildern Gottes geworden. Man sieht, das der "freie Wille" etwas besonderes ist und Gott dies scheinbar sehr achtet.
Und damit mag es sicherlich schon eine Gnade sein, wenn man als Kinder früh sterben "darf" und somit in den Himmel kommen kann, obwohl man als Erwachsener vielleicht zur Verdammnis gelangen würde.

Gott beschneidet auf diese Weise nicht den freien Willen des Menschen. Er kommt ihm damit lediglich zuvor.
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Anemone am 10. November 2011, 16:49:38
Und was ich noch sagen wollte, der Katechismus ist GUT, aber die Bibel gibt mehr AUSKUNFT, denn über der Bibel steht kein WORT,
auch nicht der Katechismus.
Denn nicht die Worte der BIBEL stammt aus dem Katechismus, sondern die Worte aus dem Katechismus sollten sich aus dem
Wort der Bibel ergeben, bedenken wir die Worte aus der Offenb. 22,8-21, " Wer etwas hinzufügt und wer etwas wegnimmt ".

Liebe Grüsse an alle lesenden,

Der Friede und die Liebe des Herrn sei alle Zeit mit uns allen. AMEN[/color]

Lieber Marcello,

ich sehe Du hast Schwierigkeiten mit der vollen Annahme der Lehre und der Leitung der Kirche. Wann hat die Kirche etwas hinzugefügt und wann etwas weggenommen?

Betest Du das Glaubensbekenntnis ? Hast Du jeden der 12! Artikeln des Credos auch meditiert? Wenn ja, dann muss Dir auch aufgefallen sein:

Credo in unum Deum..., et in unum Dominum Jesum Christum..., et in spiritum Sanctum, ...
et unam sanctam catholicam et apostolocam Ecclesi-am"
„Ich glaube an den Heiligen Geist, die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.“

Das Glaubensbekenntnis zeigt: Christen glauben an den Heiligen Geist, der die Kirche heiligt und sie in die Wahrheit führt.

Besuchst Du die Heilige Messe? Kannst Du mit "Ja" beantworten, dann muss Dir auch hier aufgefallen sein:

In unserer Messfeier hat das Glaubensbekenntnis seinen Platz nach dem Evangelium, „damit das Volk dem Wort Gottes zustimme und ihm antworte und sich die Glaubensregel in Erinnerung rufe …“, so heißt es in der „Allgemeinen Einführung zur Eucharistie“.

Kein Mensch steht über GOTTES WORT, das sagt die SCHRIFT (OFFENB.),
Der Friede und die Liebe des Herrn sei alle Zeit mit uns allen. AMEN


Meinst Du hier wieder die Kirche, also die Glaubeskernaussagen der Kirche?


Gottes Segen

Anemone

Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andreas777 am 10. November 2011, 18:01:43

Und damit mag es sicherlich schon eine Gnade sein, wenn man als Kinder früh sterben "darf" und somit in den Himmel kommen kann, obwohl man als Erwachsener vielleicht zur Verdammnis gelangen würde.


Ja lieber Andal da sind wir einer Meinung, nur wenn wir sowas Eltern sagen würden denen Kind gerade gestorben ist dann würden wir uns eventuell eine Ohrfeige einhandeln. Und in dem Fall würde nicht mal ich zurückschlagen  ;)
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andal am 10. November 2011, 20:37:17

Und damit mag es sicherlich schon eine Gnade sein, wenn man als Kinder früh sterben "darf" und somit in den Himmel kommen kann, obwohl man als Erwachsener vielleicht zur Verdammnis gelangen würde.


Ja lieber Andal da sind wir einer Meinung, nur wenn wir sowas Eltern sagen würden denen Kind gerade gestorben ist dann würden wir uns eventuell eine Ohrfeige einhandeln. Und in dem Fall würde nicht mal ich zurückschlagen  ;)
Nachdem ich selbst Vater bin wäre das für mich selbst ein sehr sehr schlimmer Schicksalsschlag. Ich könnte mich mit solch einer Aussage dann auch nicht wirklich trösten lassen. Vor allem muss ja nicht jeder Kindstod bedeuten, dass es ein Gnadensakt war. Unfälle gehören zum Verlauf der eigenständigen Natur irgendwie auch dazu.  :-\

Grundsätzlich denke ich aber, dass wir mit Gebet vieles abwenden und zum guten hin wenden können. Nicht nur Schicksalsschläge können abgewendet werden, sondern auch die Verdammnis unserer Mitmenschen. Wir müssen uns halt mehr dazu aufraffen. 
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcello am 10. November 2011, 23:23:20
Liebe Anemone,


Und was ich noch sagen wollte, der Katechismus ist GUT, aber die Bibel gibt mehr AUSKUNFT, denn über der Bibel steht kein WORT,
auch nicht der Katechismus.
Denn nicht die Worte der BIBEL stammt aus dem Katechismus, sondern die Worte aus dem Katechismus sollten sich aus dem
Wort der Bibel ergeben, bedenken wir die Worte aus der Offenb. 22,8-21, " Wer etwas hinzufügt und wer etwas wegnimmt ".

Liebe Grüsse an alle lesenden,

Der Friede und die Liebe des Herrn sei alle Zeit mit uns allen. AMEN[/color]

Lieber Marcello,

ich sehe Du hast Schwierigkeiten mit der vollen Annahme der Lehre und der Leitung der Kirche. Wann hat die Kirche etwas hinzugefügt und wann etwas weggenommen?
Nein, das sagte ich auch nicht, aber ich habe Schwierigkeiten wenn meine Brüder und Schwestern,
den Katechismus oder auch Kirchenlehre, über die Hl. Schrift stellen, denn aus dieser Schrift bezieht sich der glaube,
wie kann ich mich über eine URQUELLE stellen, wer bin ich Mensch, mich über GOTTES WORT zu stellen?


Betest Du das Glaubensbekenntnis ? Hast Du jeden der 12! Artikeln des Credos auch meditiert? Wenn ja, dann muss Dir auch aufgefallen sein:

Credo in unum Deum..., et in unum Dominum Jesum Christum..., et in spiritum Sanctum, ...
et unam sanctam catholicam et apostolocam Ecclesi-am"
„Ich glaube an den Heiligen Geist, die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.“
Ist mir aufgefallen, ja das ist ja auch korrekt

Das Glaubensbekenntnis zeigt: Christen glauben an den Heiligen Geist, der die Kirche heiligt und sie in die Wahrheit führt.
Ja auch das ist korrekt, und was meinst DU ist die Kirche ein Gebäude, ich glaube nicht,
schauen wir mal was das Wort Gottes sagt:
1 kor. 6,19
"Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt"
Kolosser 1,17-18
ER ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand.
ER ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die KIRCHE.

Der Heilige Geist ist der Beistand den ER uns sendet, der uns in alle Wahrheit führt, seine KIRCHE, der LEIB.
Ein Gebäude ist doch nicht die lebende Kirche, sondern wir sind die Kirche, die vielen Glieder die sich versammeln,
werden ein Leib in CHRISTUS. Steht auch in der Schrift, solltest Du aber kennen.

Besuchst Du die Heilige Messe? Kannst Du mit "Ja" beantworten, dann muss Dir auch hier aufgefallen sein:

In unserer Messfeier hat das Glaubensbekenntnis seinen Platz nach dem Evangelium, „damit das Volk dem Wort Gottes zustimme und ihm antworte und sich die Glaubensregel in Erinnerung rufe …“, so heißt es in der „Allgemeinen Einführung zur Eucharistie“.
JA

Kein Mensch steht über GOTTES WORT, das sagt die SCHRIFT (OFFENB.),
Der Friede und die Liebe des Herrn sei alle Zeit mit uns allen. AMEN


Meinst Du hier wieder die Kirche, also die Glaubeskernaussagen der Kirche?
Welche Kirche meinst Du jetzt bitte, die Leiber oder das Gebäude?
Nein, nach einigen Aussagen hier zu folge, frage ich mich was glauben einige aus der Kirche,
und ich sage es nochmal gerne, der Katechismus ist gut für jemanden der in kurzer Form eine Einleitung haben will,
um dann sich auf die grossen Geheimnise der Heiligen Schrift vorzubereiten, aber es ersetzt doch nicht das Wort Gottes,
ich bitte Dich, erinnere Dich, Du kennst doch auch die Schrift.

Alles LIEBE, dein Bruder Marcello


Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcello am 10. November 2011, 23:43:24
Liebe Dikussionsteilnehmer,

ich DANKE euch sehr für eure GÜTIGE Geduld, und eure Brüderliche Zurechtweisung!

Der Friede und die Liebe des Herrn sei alle Zeit mit uns allen. AMEN

Grusss,
euer Bruder Marcello
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcello am 10. November 2011, 23:58:26
Lieber wendelinus,


Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. Markus 14, 21.

Wenn Jesus selbst dieses harte Urteil über Judas fällt, kann es doch nicht sein das ein gläubiger Christ den Verräter Judas für gerettet hält. Marcello hör auf dir etwas einzubilden und glaube an die Schrift, oder willst Du etwa einem Herrenwort widersprechen!    

Nein würde ich nicht, aber wärst Du gern Judas gewesen oder überhaupt ein Mensch, der so einen Weg gehen muss,
weil der Herrscher dieser Welt sie verführt und sie nicht raus können aus dieser Spirale, des Verderbens?
Wie HANDELT GOTT jetz, mit alle diese Menschen, haben sie nicht schon gelitten, da sie schon TOD waren ohne IHN?
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Anemone am 11. November 2011, 00:55:54
Liebe Anemone,

Kein Mensch steht über GOTTES WORT, das sagt die SCHRIFT (OFFENB.),

Meinst Du hier wieder die Kirche, also die Glaubeskernaussagen der Kirche?
Welche Kirche meinst Du jetzt bitte, die Leiber oder das Gebäude?
 
Alles LIEBE, dein Bruder Marcello


Lieber Marcello, hier steht wichtiges über Kirche:

http://www.razyboard.com/system/morethread-das-mysterium-der-kirche-kath-1996675-5997769-0.html (http://www.razyboard.com/system/morethread-das-mysterium-der-kirche-kath-1996675-5997769-0.html)


Lieber Marcello

Wie bist Du zu Bibelwort gekommen?

Gottes Segen

Anemone
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcello am 11. November 2011, 07:22:19
Liebe Anemone,

um es in kurze  Worte zufassen, durch GOTT!

Er hat in mir den Samen gelegt, wie in jeden Menschen, aber durch IHN wurde der Samen frei gelegt,
und mein INNERES war unruhig und auf der suche nach etwas, was ich aber nicht von Anfang an verstand,
ER hat mich aber dort hingeführt, bis ich eines Tagen vor der Entscheidung stand, will ich leben oder will ich sterben,
glaube ich die Lüge oder die Wahrheit, Wasser und Feuer waren vor mir aufgestellt,
ich hatte den Koran und die Bibel vor mir liegen.
Ich nahm den Koran in die Hand, schlug ihn auf und blätterte, ich verspürte garnichts!
Dann nahm ich die BIBEL in die Hand, und es war geschehen, von Kopf bis Fuss verspürte ich "GÄNZEHAUT",
es hörte nicht mehr auf, ich blätterte drin und lass und lass bis heute, ich glaubte nicht nur mehr, ich wusste jetz
bin ich angekommen, mir wurde die Tür geöffnet.

" Wer sucht, der findet. Wer anklopft, dem wird geöffnet. Wer bittet, der wird empfangen."

Und ich möchte Dir sagen, glaube es oder nicht, aber DU weisst, was die Lüge für einen GLÄUBIGEN beteutet,
so auch für mich!
Deswegen aller Dank und Ruhm, Ehre und Macht unseren Gott in Ewigkeit, ER hat mich die Wahrheit wissen lassen,
ohne IHN wäre ich ein NICHTS, blind durch die WELT gemacht, vom Herrscher dieser Welt.

Liebe Anemone,
die Liebe des Herrn sei mit uns allen.AMEN
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Schear-Jaschub am 11. November 2011, 08:37:02
@Marcello:
Da freu ich mich ganz besonders mit Dir!
Titel: Re:Judas
Beitrag von: 3Rad am 11. November 2011, 10:55:32
Ich möchte nochmals auf die Aussage von Marcello zurückkommen:

„Über der Bibel steht kein Wort.“

Nachfolgendes ist ein wenig provokant geschrieben, nicht um zu provozieren, sondern um den Gedanken zu verdeutlichen.

Was existiert länger, die Bibel oder die Kirche?
Was existiert länger, die Schriften des NT oder die Kirche?

Eindeutig die Kirche, schlussendlich hatte die Kirche die letzte Entscheidung über den Inhalt der Bibel. So gesehen steht die Kirche über der Bibel, da sie letztlich über ihren Inhalt entscheidet.

Nun aber im Ernst:
Was ist die Bibel? Das von Menschenhand geschrieben Wort Gottes. Per Definition und vor allem aus unserem Glaubensverständnis heraus ist dieses geschriebene Wort unfehlbar und irrtumsfrei.
Unfehlbar, weil die Autoren beseelt vom hl. Geist irrtumsfrei und ohne Fehler das ureigene Wort Gottes niedergeschrieben. Die Auswahl dieser Texte erfolgte ebenfalls durch das Wirken des hl. Geistes.

Zu behaupten der hl. Geist wirkt über die Jahrhunderte hinweg bis heute in keinem weiteren Menschen mehr (ich werfe hier einmal sola scripta in den Raum), widerspricht unserem Glaubensverständnis.
Die Unfehlbarkeit des Papstes, die Lehre der Kirche in ihrer Tradition und die Stellung dieser zum geschriebenen Wort ergibt sich aus diesem Verständnis.

Die göttliche Offenbarung ist zwar, sofern es für die Glaubenslehre relevant ist, mit oder besser durch der Bibel abgeschlossen, die die göttliche Inspiration endete aber nicht mit oder besser durch diese.

So gilt ein Wort ex cathedra als eine unfehlbar verkündete Lehrentscheidung in Fragen des Glaubens oder der Moral. Auch über diesem Wort steht nichts. Ähnlich verhält es sich mit der Glaubenslehre aus der Tradition heraus.

Man kann jetzt über Irrtümer, Übersetzungsfehler, was auch immer diskutieren, es wird an der röm. kath. Glaubenslehre nichts ändern. Andere Ansichten hierzu entsprechen nicht unserer Lehre. Evangelische Kirchen bspw. sehen das ein wenig anders.

Was mich dabei wundert:
Mann, in diesem Fall Luther, traut zwar Menschen zu, Gottes ureigene Worte niederzuschreiben, anderen diese auch noch irrtumsfrei aus der Fülle der Texte herauszufinden und zusammenzustellen, danach soll aber die Menschheit plötzlich und ohne ersichtlichen Grund die göttliche Inspiration verlohren haben. Anscheinend ist der hl. Geistm seitdem arbeitslos!

Es kam dem Herrn Luther aber nicht in den Sinn, dass bei seiner Erkenntnisfindung der hl. Geist eben nur kurz auf Urlaub in Mexiko war.

Auf der anderen Seite auch gut, da er dort die Einheimischen zur Erfindung der Margarithas inspirierte.

Euch allen ein schönes WE
Das3Rad
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andreas777 am 11. November 2011, 12:37:03
Hallo,

ich möchte nochmal darauf zurückkommen auf das Thema Hölle und Judas. Judas iat schon berechtigter Weise in der Hölle da er X-Chancen ausgelassen hat und da er vor allem ein Jünger von Jesus war und direkten Kontakt mit dem Sohn Gottes hatte und trotzdem so falsch gehandelt hatte.

Aber abgesehen davon halte ich persönlich Gott eher für den Strafenden als für den Barmherzigen Gott aber ich laße mich auch gerne korrigieren. Ich halte ihn eher für den Strafenden weil man eben so leicht und so schnell als Mensch in der Hölle landen kann. Wie schnell hat man eine der 7 Todsünden gemacht---sehr schnell finde ich. Wie schnell hat man eines der Gebote übertreten--auch sehr schnell finde ich. Und stirbt man dann wenn man nicht im Stande der Gnade ist dann ist man schon in der Hölle. Selbst gerade 10 min. nach der Beichte kann man schon wieder in einer Todsünde sein. Nach dem Gottesdienst dachte ich mal von einem: "Der reiche Depp da mit seiner eingebildeten Alten der gerade mit seinem dicken Auto vom Gottesdienst wegfährt, der hats ja leicht.
So und wenn ich das so denke und empfinde dann wäre das ja nach kath. Lehre schon wieder die Todsünde des Neides und würde ich 1. min später von einem Auto überfahren dann wäre ich demnach auch nicht im Stande der Gnade und somit in der Hölle.
Das war doch mal nun so ein richtig schönes praktisches Beispiel oder nicht ? Ich will damit nur ausdrücken wie leicht man doch in die Hölle kommen kann. Das ist so nach kath. Lehre und halt eben sehr hart und deshalb meine Meinung das eben Gott eher ein strafender als Barmherziger Gott ist. Natürlich muß und soll und werde ich auch die Lehre respektieren aber ich empfinde sie als schwer einzuhalten und halt eben sehr hart. Man hat da ja mit aller Mühe zu tun nicht in der Hölle zu landen. Was meint ihr dazu ?
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andal am 11. November 2011, 12:54:48
Lieber Andreas,
ich zitiere aus dem Katechismus der katholischen Kirche:

Damit eine Tat eine Todsünde ist, müssen gleichzeitig drei Bedingungen erfüllt sein: „Eine Todsünde ist jene Sünde, die eine schwerwiegende Materie zum Gegenstand hat und die dazu mit vollem Bewußtsein und bedachter Zustimmung begangen wird"Quelle: http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6I.HTM (http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6I.HTM)

Ein wichtiges und entscheidendes Kriterium dürfte dabei sicher die "bedachte Zustimmung" sein.

Sollte diese Vorliegen, muss man sich ohnehin hinterfragen, ob man mit Gott zusammenleben möchte, der aus sich selbst heraus nur Gutes bewirken möchte.

In dem von Dir geschilderten Beispiel dürfte es für die Beurteilung einer begangenen Todsünde ausschlaggebend sein, inwieweit Du Deinen Neid für angebracht sahst.
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andreas777 am 11. November 2011, 13:49:36
Lieber Andal,

1859 ......... Die Todsünde schließt auch eine genügend überlegte Zustimmung ein, um persönliche Willensentscheidung zu sein....

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6I.HTM (http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6I.HTM)

geht man nach diesem Satz wärs meines Erachtens wieder keine Todsünde. Unüberlegte Gedanken und Worte sagen ja viele am laufenden Band.
Trotz allem kann man schon sehr leicht in die Hölle kommen wenn man nach dem KKK geht und danach muß man als Katholik ja gehen. 

Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcel am 11. November 2011, 13:59:52
(...)
Aber abgesehen davon halte ich persönlich Gott eher für den Strafenden als für den Barmherzigen Gott aber ich laße mich auch gerne korrigieren.

Ich glaube, daß man diese beiden Eigenschaften Gottes (die Gerechtigkeit
und die Barmherzigkeit) nicht gegeneinander ›ausspielen‹ kann. Sie sind
beide sozusagen gleichzeitig vorhanden (er besitzt sie immer beide), aber
meines Erachtens nicht in einer prozentualen Weise (»50 % gerecht und
50 % barmherzig«).

Jesus sagte – wenn ich mich recht erinnere – einmal zur hl. Schwester Fau-
stina: »Wer nicht durch das Tor meiner Barmherzigkeit gehen will, muß durch
das Tor meiner Gerechtigkeit gehen.«

Wenn ein Sünder bereut (und beichtet), tritt sofort Gottes Barmherzigkeit
auf den Plan. Damit wird die ewige Sündenstrafe (Höllenstrafe) und ein Teil
der zeitlichen Sündenstrafen getilgt. Durch Ablässe oder im Fegefeuer wer-
den die restlichen zeitlichen Sündenstrafen erlassen.

Zitat
Ich halte ihn eher für den Strafenden weil man eben so leicht und so schnell als Mensch in der Hölle landen kann.

Nein. Man ›landet‹ nicht in der Hölle – und schon gar nicht leicht. Das
ist eine bewußte Entscheidung (auch wenn der Weg dahin, z. B. über die
sieben Hauptsünden, auch zunächst ›schleichend‹ sein mag: irgendwann
kehrt man sich bewußt von Gott ab).

Andal hat das ja schon erläutert. Hier noch eine Seite aus dem ▶ Kleinen
Katechismus (http://www.kleiner-katechismus.de/) von Pater Martin Ramm FSSP: ▶ Link (http://www.kleiner-katechismus.de/2hS.html).

Eine schwere Sünde begeht, wer ein Gebot Gottes in einer wichtigen Sache
mit Wissen und Willen übertritt.


Da gehört also schon eine ›Entscheidung‹ dazu. Und eine gewisse ›Nach-
haltigkeit‹. Ein einmaliger Gedanke, der einem plötzlich so kommt, reicht
da nicht, wenn er gleich wieder verworfen und nicht ›verfestigt‹ wird.

Zitat
Wie schnell hat man eine der 7 Todsünden gemacht---sehr schnell finde ich.

Diese sieben Sünden werden des öfteren »die sieben Todsünden« ge-
nannt. Das ist aber nicht ganz korrekt. Sie heißen eigentlich »die sie-
ben Hauptsünden« (siehe dazu meinen Link oben). Eine Todsünde kann
man auch auf einem anderen Gebiet begehen (z. B. durch eine Lüge).

Zitat
Wie schnell hat man eines der Gebote übertreten--auch sehr schnell finde ich. Und stirbt man dann wenn man nicht im Stande der Gnade ist dann ist man schon in der Hölle. Selbst gerade 10 min. nach der Beichte kann man schon wieder in einer Todsünde sein. Nach dem Gottesdienst dachte ich mal von einem: "Der reiche Depp da mit seiner eingebildeten Alten der gerade mit seinem dicken Auto vom Gottesdienst wegfährt, der hats ja leicht.
So und wenn ich das so denke und empfinde dann wäre das ja nach kath. Lehre schon wieder die Todsünde des Neides und würde ich 1. min später von einem Auto überfahren dann wäre ich demnach auch nicht im Stande der Gnade und somit in der Hölle.
Das war doch mal nun so ein richtig schönes praktisches Beispiel oder nicht ? Ich will damit nur ausdrücken wie leicht man doch in die Hölle kommen kann.

Meiner Ansicht nach kein Beispiel für eine Todsünde. Denn dazu
gehört die bewußte Entscheidung, von Gott und seinen Geboten
nichts wissen zu wollen.

Unser ehemaliger Kaplan hat mir übrigens auch einmal gesagt,
daß es nicht so leicht ist, in die Hölle zu kommen, weil eben die
gewollte Abkehr von Gott dazugehört.

Marcel
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcello am 11. November 2011, 14:01:36
Lieber 3Rad,


wenn wir die URKIRCHE mit der heutigen KIRCHE vergleichen würden, wäre sie gleich?
Wenn Petrus, jetz zu uns kommen würde, wäre es die Kirche die er verlassen hat?
Viel mehr wenn unser Herr kommt ist es genau so wir ER es lehrte?


Wenn ich hier so manche Beiträge lese, bezweifel ich das.
Deswegen sagt der Herr auch " Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig!" 2 kor. 3,6

Einige denken wirklich die Kirche sei nur in ROM, der Vatikan, der Papst, die Bischhöfe, die Priester, die Diakone,
und alle die, die im Dienst sind, und natürlich das Gebäude nicht zu vergessen.
Wir alle sind Kirche  jeder Leib ist eine KIRCHE, ein Tempel für den Beistand, den Heiligen Geist!
Jeder der nicht glaubt selbst vom Herrn den Heiligen Geist zu empfangen, hat die Wahrheit noch nicht gefunden.

Apostel.2,17-20
17 In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben.

18 Auch über meine Knechte und Mägde werde ich von meinem Geist ausgießen in jenen Tagen und sie werden Propheten sein.
 
19 Ich werde Wunder erscheinen lassen droben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde: Blut und Feuer und qualmenden Rauch.

20 Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des Herrn kommt, der große und herrliche Tag.
 
21 Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet.

Apostel.2,37-38
37 Als sie das hörten, traf es sie mitten ins Herz, und sie sagten zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder?

38 Petrus antwortete ihnen: Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

Alle die zu IHM gehören werden den Geist empfangen, der in alle Wahrheit führt.

Die Liebe des Herrn sei mit uns.
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andreas777 am 11. November 2011, 14:17:26

Nein. Man ›landet‹ nicht in der Hölle – und schon gar nicht leicht. Das
ist eine bewußte Entscheidung (auch wenn der Weg dahin, z. B. über die
sieben Hauptsünden, auch zunächst ›schleichend‹ sein mag: irgendwann
kehrt man sich bewußt von Gott ab).

Da gehört also schon eine ›Entscheidung‹ dazu. Und eine gewisse ›Nach-
haltigkeit‹. Ein einmaliger Gedanke, der einem plötzlich so kommt, reicht
da nicht, wenn er gleich wieder verworfen und nicht ›verfestigt‹ wird.


Gut dann ein anderes Beispiel: Alle Bischöfe und Prister usw. die sich gegen den Papst bewußt auflehnen indem sie seine Entscheidungen eben auch bewußt ablehnen begehen ja dann auch eine Todsünde/Hauptsünde. Ja und das sind ja ziemlich viele wie du sicher weißt. Die würde dann Hochmut oder Stolz oder so heißen. Die Nachhaltigkeit wäre ja da gegeben.
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcel am 11. November 2011, 14:43:33
Gut dann ein anderes Beispiel: Alle Bischöfe und Prister usw. die sich gegen den Papst bewußt auflehnen indem sie seine Entscheidungen eben auch bewußt ablehnen begehen ja dann auch eine Todsünde/Hauptsünde. Ja und das sind ja ziemlich viele wie du sicher weißt. Die würde dann Hochmut oder Stolz oder so heißen. Die Nachhaltigkeit wäre ja da gegeben.

Das kann durchaus sein. Aber ein Beispiel für ein leichtes
In-die-Hölle-Kommen ist das auch nicht.

Davon abgesehen möchte ich mir dazu allerdings kein Urteil er-
lauben, denn das Richten sollen wir Gott überlassen. Außerdem
kann ich nicht in das Gewissen dieser Bischöfe/Priester sehen und
nicht von evtl. ›mildernden Umständen‹ wissen.

Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der
das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten
der Herzen aufdecken wird.
(1 Kor 4,5)

Wenn wir von solchen Vorgängen erfahren, sollten wir meines Er-
achtens für diese Seelen beten.

Marcel
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Anemone am 11. November 2011, 15:04:44
Hallo,

ich möchte nochmal darauf zurückkommen auf das Thema Hölle und Judas. Judas iat schon berechtigter Weise in der Hölle da er X-Chancen ausgelassen hat und da er vor allem ein Jünger von Jesus war und direkten Kontakt mit dem Sohn Gottes hatte und trotzdem so falsch gehandelt hatte.

Aber abgesehen davon halte ich persönlich Gott eher für den Strafenden als für den Barmherzigen Gott aber ich laße mich auch gerne korrigieren. Ich halte ihn eher für den Strafenden weil man eben so leicht und so schnell als Mensch in der Hölle landen kann. Wie schnell hat man eine der 7 Todsünden gemacht---sehr schnell finde ich. Wie schnell hat man eines der Gebote übertreten--auch sehr schnell finde ich. Und stirbt man dann wenn man nicht im Stande der Gnade ist dann ist man schon in der Hölle. Selbst gerade 10 min. nach der Beichte kann man schon wieder in einer Todsünde sein. Nach dem Gottesdienst dachte ich mal von einem: "Der reiche Depp da mit seiner eingebildeten Alten der gerade mit seinem dicken Auto vom Gottesdienst wegfährt, der hats ja leicht.
So und wenn ich das so denke und empfinde dann wäre das ja nach kath. Lehre schon wieder die Todsünde des Neides und würde ich 1. min später von einem Auto überfahren dann wäre ich demnach auch nicht im Stande der Gnade und somit in der Hölle.
Das war doch mal nun so ein richtig schönes praktisches Beispiel oder nicht ? Ich will damit nur ausdrücken wie leicht man doch in die Hölle kommen kann. Das ist so nach kath. Lehre und halt eben sehr hart und deshalb meine Meinung das eben Gott eher ein strafender als Barmherziger Gott ist. Natürlich muß und soll und werde ich auch die Lehre respektieren aber ich empfinde sie als schwer einzuhalten und halt eben sehr hart. Man hat da ja mit aller Mühe zu tun nicht in der Hölle zu landen. Was meint ihr dazu ?

„Gott bestraft niemanden, und jetzt, da ich ihn doch ein wenig kenne, schäme ich mich der Zeit, in der ich, noch unreif, den Schmerz für eine Gottesstrafe gehalten habe. Wenn wir uns Gott als einen strafenden Gott vorstellen, stellen wir uns Gott im Grunde nicht anders vor als wir sind: böse und nochmals böse. Ist es nicht böse, jemanden zu strafen? Ganz schlicht und einfach ausgedrückt, ein wenig Privatrache zu üben. Du hast nicht gehört, also bestrafe ich dich! Auch das noch! Hier hat Gott bewiesen, dass er Phantasie besitzt, und hat es fertiggebracht, sogar diesen unangenehmen Sachverhalt der Strafe in einen echten Reifungsprozess umzuwandeln, der den Menschen zur Liebe befähigt.“
Carlo Carretto
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Winfried am 11. November 2011, 19:41:01
... aber wärst Du gern Judas gewesen oder überhaupt ein Mensch, der so einen Weg gehen muss,
weil der Herrscher dieser Welt sie verführt und sie nicht raus können aus dieser Spirale, des Verderbens?
Wie HANDELT GOTT jetzt, mit alle diesen Menschen, haben sie nicht schon gelitten, da sie schon TOD waren ohne IHN?



Lieber Marcello,

auch ich verstehe diese Frage nicht oder habe ich da etwas falsch verstanden? Dies widerspricht völlig dem freien Willen eines Menschen, zu sündigen oder eben nicht zu sündigen. Niemand ist gezwungen, sich verführen zu lassen (zu sündigen) und die Möglichkeit der REUE gibt es für jeden, auch für Nichtchristen. Nur war die Reue bei Judas nicht das Bereuen des Verrats an Jesus Christus selber, sondern es reute ihn, dass sie Sache nicht besser gelaufen war (vgl. dazu Anna Katharina Emmerich und Maria von Agreda). Judas verzweifelte und beging daraufhin Selbstmord. Dies war der Hauptgrund, warum er in die ewige Verdammnis einging. Natürlich hatte Satan seinen Anteil daran, denn Judas war besessen ( "Nachdem dieser den Bissen genommen hatte, fuhr der Satan in ihn hinein. Nun sagte Jesus zu ihm: »Was du zu tun vorhast, das tu bald!" - Joh 13,27), was aber nicht heißen soll, er könne dafür nicht verantwortlich gemacht werden. Judas war bei vollem Verstand.
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcel am 11. November 2011, 22:01:46
Man ›landet‹ nicht in der Hölle – und schon gar nicht leicht. Das
ist eine bewußte Entscheidung (auch wenn der Weg dahin, z. B. über die
sieben Hauptsünden, auch zunächst ›schleichend‹ sein mag: irgendwann
kehrt man sich bewußt von Gott ab).

Ich möchte allerdings noch zu bedenken geben, daß trotzdem jedoch
viele Seelen in die Hölle kommen. Pater Pio hat angeblich einmal gesagt:
»So wie Schneeflocken vom Himmel fallen die Seelen in die Hölle.«

Daran kann man m. E. sehen, daß sich sehr viele Menschen sich in ihrem
Leben gegen Gott entscheiden und die Liebe Gottes zurückweisen.

Marcel
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andreas777 am 12. November 2011, 00:33:08

Ich möchte allerdings noch zu bedenken geben, daß trotzdem jedoch
viele Seelen in die Hölle kommen. Pater Pio hat angeblich einmal gesagt:
»So wie Schneeflocken vom Himmel fallen die Seelen in die Hölle.«

ja eben der Pater Pio lag mir auch auf der Zunge aber ich kam in dem Moment nicht drauf.
Also erst hast geschrieben "nicht leicht" und jetzt doch das man "leicht" in die Hölle kommen kann ?
Meiner Ansicht nach kommt man eben doch sehr leicht in die Hölle wenn man die Aussage von Pater Pio berücksichtigt und die Aussage der hl. Schrift mit dem breiten Weg der Verdammniss.

Ich denke aber Gott wird auch die Zeit berücksichtigen in der man lebt. Gerade diese jetzige Zeit mit ihren Verführungen an jeder Ecke. Das war früher nicht so. Ich habe da immer so ein Bild vor Augen wo man etwas Flüssigkeit oben in ein Gefäß leert das durch viele Siebe läuft und unten dann das Ergebniss rauskommt. Diese Siebe sind dann diese Verführungen den man wiederstehen soll und denen man in dieser Welt ausgesetzt ist, die Verhältnisse in der jeder Einzelne lebt, der Fam. Aspekt usw..Gott ist ja gerecht und dann wird er auch alles berücksichtigen denke ich mal. Das war mal ein Gedanke dazu von mir.
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcel am 12. November 2011, 01:19:22
Ich möchte allerdings noch zu bedenken geben, daß trotzdem jedoch
viele Seelen in die Hölle kommen. Pater Pio hat angeblich einmal gesagt:
»So wie Schneeflocken vom Himmel fallen die Seelen in die Hölle.«

ja eben der Pater Pio lag mir auch auf der Zunge aber ich kam in dem Moment nicht drauf.

Ich wußte auch nicht mehr, wo ich den Ausspruch gelesen hatte, und
habe dann danach gegoogelt.

Zitat
Also erst hast geschrieben "nicht leicht" und jetzt doch das man "leicht" in die Hölle kommen kann ?
Meiner Ansicht nach kommt man eben doch sehr leicht in die Hölle wenn man die Aussage von Pater Pio berücksichtigt und die Aussage der hl. Schrift mit dem breiten Weg der Verdammniss.

Ich meine, man muß da unterscheiden zwischen dem Aspekt »nicht
leicht«
und der Mengenangabe »viele«. Obwohl es nicht leicht ist, in
die Hölle zu kommen (für den, der sich bemüht, die Todsünde zu ver-
meiden), gehen viele auf diesem breiten Weg (das sind eben die, die
sich nicht bemühen, den Geboten Gottes zu folgen).

Wer in Verbindung mit Gott ist (im Stande der heiligmachenden Gnade),
wird nicht so leicht vom (schmalen) Weg abirren. Trotzdem sind es eben
viele, die auf dem breiten Weg gehen. Das entspricht dann der Aussage
vom hl. Pater Pio, der sich aber m. E. damit (wie auch Jesus im Evange-
lium) nicht dazu geäußert hat, ob es leicht oder schwer ist, die Todsünde
und damit die Hölle zu vermeiden.

Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt,
und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das
zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige
finden ihn.
(Mt 7,13–14)

Ich wiederhole noch einmal, was ich oben schon dazu geschrieben habe:

Daran kann man m. E. sehen, daß sich sehr viele Menschen sich in ihrem
Leben gegen Gott entscheiden und die Liebe Gottes zurückweisen.


Zitat
Ich denke aber Gott wird auch die Zeit berücksichtigen in der man lebt. Gerade diese jetzige Zeit mit ihren Verführungen an jeder Ecke. Das war früher nicht so. Ich habe da immer so ein Bild vor Augen wo man etwas Flüssigkeit oben in ein Gefäß leert das durch viele Siebe läuft und unten dann das Ergebniss rauskommt. Diese Siebe sind dann diese Verführungen den man wiederstehen soll und denen man in dieser Welt ausgesetzt ist, die Verhältnisse in der jeder Einzelne lebt, der Fam. Aspekt usw..Gott ist ja gerecht und dann wird er auch alles berücksichtigen denke ich mal. Das war mal ein Gedanke dazu von mir.

Deinem Gedankengang schließe ich mich an.

Marcel
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Winfried am 12. November 2011, 08:27:16
Zum Thema Hölle und Verdammnis möchte ich noch folgendes Zeugnis zu bedenken geben. Man muss nicht erst einen Menschen umgebracht haben, um Gefahr zu laufen, in der Hölle zu landen, wie vielfach behauptet wird.



http://kath-zdw.ch/maria/pforte.html (http://kath-zdw.ch/maria/pforte.html)




 ;tffhfdsds
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcel am 12. November 2011, 11:22:03
Zum Thema Hölle und Verdammnis möchte ich noch folgendes Zeugnis zu bedenken geben. Man muss nicht erst einen Menschen umgebracht haben, um Gefahr zu laufen, in der Hölle zu landen, wie vielfach behauptet wird.

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen,
sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Viele
werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Na-
men als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dä-
monen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann
werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Über-
treter des Gesetzes!
(Mt 7,21–23)

Das braucht man m. E. nicht zu kommentieren.

Marcel
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Andreas777 am 12. November 2011, 16:26:59

Ich meine, man muß da unterscheiden zwischen dem Aspekt »nicht
leicht«
und der Mengenangabe »viele«. Obwohl es nicht leicht ist, in
die Hölle zu kommen (für den, der sich bemüht, die Todsünde zu ver-
meiden), gehen viele auf diesem breiten Weg (das sind eben die, die
sich nicht bemühen, den Geboten Gottes zu folgen).

Wer in Verbindung mit Gott ist (im Stande der heiligmachenden Gnade),
wird nicht so leicht vom (schmalen) Weg abirren. Trotzdem sind es eben
viele, die auf dem breiten Weg gehen. Das entspricht dann der Aussage
vom hl. Pater Pio, der sich aber m. E. damit (wie auch Jesus im Evange-
lium) nicht dazu geäußert hat, ob es leicht oder schwer ist, die Todsünde
und damit die Hölle zu vermeiden.


Ja lieber Marcel da sind wir ja dann im Groben und Ganzen einer Meinung. Wenn man bedenkt das nur 10 % aller Katholiken auch regelmäßig in den Gottesdienst gehen wie ich mal wo gelesen habe, dann hat man mit den Restlichen 90 % schon ne Menge Kandidaten für die Hölle theoretisch. Das ich nicht richten darf ist mir klar und das war auch nur mal ein Gedanke von wo denn diese breite Masse kommen könnte die in die Hölle wandert.
Wegen mir müßte es die Hölle übrigens gar nicht geben sondern nur das Fegedeuer und der Himmel. Dann müßte halt ein Kinderschänder eben 100 000 jahre auf dem Bodensatz des Fegefeuers schmoren bevor er mal rauskommt. Aber wer bin ich schon das ich mit Gott darüber streiten könnte. Niemand. Ist eben schwer vorstellbar für uns Menschen die Hölle weil sie ewig ist und niiiiie niiiie niiie niiiie mehr endet, unglaublich. Aber ist halt so.

Das wichtigste von allen Themen ist ganz klar die Hölle in meinen Augen. Normalerweise müßten zu diesem Thema 40 Seiten geschrieben werden und nicht zu dem "Warning-Mist". Es gibt nur ein einziges Lebensziel für jeden Menschen und das ist eben am Ende "nicht in der Hölle zu sein" alles andere ist zweitrangig. Irgendwo las ich auch mal, das selbst wenn einer nur zur Beichte geht damit er nicht in der Hölle landet er dann auch nicht dort sein wird. Im Endeffekt gehts eben nur um das und um sonst nix. Das Fegefeuer endet mal und man kommt wieder raus und ist von daher dann nicht so schlimm wie die Hölle.

Du hast Recht wenn du schreibst das die wo sich bemühen oder wenigstens wollen oder es versuchen und selbst wenn sie als scheitern mit dem einhalten der Gebote, nicht so schnell in die Hölle kommen wie die wo schon gar nicht daran glauben oder denen wo es egal ist. Wie Gott dies alles aber bewertet werden wir wohl nie rausfinden denn seine Wege sind ja nicht unsere Wege und seine Gedanken nicht unsere wie er ja sagt.

Hier im Forum und auch im alten wurde schon oft der Satz geschrieben: " Selbst in letzter Sekunde kann der Mensch sich noch für Gott entscheiden und die Hölle dadurch verhindern"
Das ist zwar möglich aber ist es denn die Realität ? Nein ich denke nicht. Sicher gibts da bestimmt Fälle bei denen das so war aber das ist dann  1von 1000 oder so. Den meisten bleibt das Herz verstockt. Oder die alten Menschen mit Demenz z.B haben auch schon keine Möglich keit mehr sich umzuentscheiden weil sie gar nicht mehr wissen was sie machen und auch nicht mehr klar denken können.
Jedenfalls ist es gar nicht so leicht der Hölle zu entkommen. Hoffen wir alle die hier im Forum sind das uns das erspart bleibt, aber das denke ich schon.
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcello am 12. November 2011, 16:51:40
Mein lieber wendelinus,

Du hast eine ganz klare Antwort bekommen, von mir.
Nein, Nein ich wiederspreche nicht, dem Herrenwort.
Und das habe ich auch nicht, denn alle meine Worte beziehen sich auf die BIBEL.
Die Wahrheit ist oft sehr schwierig, mehr als so manche Lüge.
Aber mein lieber wendelinus, es ist für mich kein Problem, ich sehe über alles hinweg,
so auch wie unser Herr  über vieles hinweg sieht.
Folgen wir seinem Beispiel, es ist wohl für viele noch nicht soweit das sie der Wahrheit folgen!

P.S.: Lieber wendelinus, ich verspreche Dir unser Gespräch wird irgendwann in unserer Zukunft,
zu dritt und unter sechs Augen stattfinden, bis dahin wollen wir schweigen, über die Sachlage,
und uns besinnen, dem WORT GOTTES zufolgen, und auf unsere Differenzen verzichten.

Der Friede und die Liebe Gottes sei mit uns allen.AMEN
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Anemone am 12. November 2011, 17:55:43
Lieber Marcello,

ich lese wirklich sehr sehr gerne die Bibeltexte. Ich möchte Dich nur bitten, dass Du künftig die Bibeltexte in der Rubrik "Die Bibel" schreibst, denn davon haben wir alle mehr. Danke, für Dein Verständnis!


Liebe Forumsmitglieder, liebe Leser!

Nur in der Stille werdet Ihr Gott begegnen. Nur in Gebetshaltung soll die BIBEL gelesen werden, allein, und/oder mit der Gemeinschaft.

Unsere Heilige Messe, ist wahrhaft Leben:

Im ersten Teil der Messe: Wort Gottes an uns (Alte Testament und Apostelworte)
Im zweiten Teil : Hl. Evangelium unseres Herrn Jesus Christus


Gottes Segen

Anemone

Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcel am 12. November 2011, 18:10:16
Ja lieber Marcel da sind wir ja dann im Groben und Ganzen einer Meinung.

Das denke ich auch. Man sollte die Existenz der Hölle nicht verharmlosen.

Zitat
Es gibt nur ein einziges Lebensziel für jeden Menschen und das ist eben am Ende "nicht in der Hölle zu sein" alles andere ist zweitrangig.

Oder anders ausgedrückt (aber mit gleicher Bedeutung): Das Ziel ist der
Himmel in Liebe und Glück bei Gott.

Frage 1 im ▶ Katechismus-Kompendium (http://www.vatican.va/archive/compendium_ccc/documents/archive_2005_compendium-ccc_ge.html):

1. Welchen Ratschluss hat Gott für den Menschen?

Gott ist in sich unendlich vollkommen und glücklich. In einem aus reiner
Güte gefassten Ratschluss hat er den Menschen aus freiem Willen er-
schaffen, damit dieser an seinem glückseligen Leben teilhabe. Als die Zeit
erfüllt war, sandte Gott Vater seinen Sohn als Erlöser und Retter der Men-
schen, die in Sünde gefallen waren. Er hat sie in seine Kirche gerufen und
durch das Wirken des Heiligen Geistes als seine Kinder angenommen und
zu Erben seiner ewigen Glückseligkeit gemacht.


Oder im ▶ Kleinen Katechismus (http://www.kleiner-katechismus.de/einleitung.html) von Pater Ramm:

1. Wozu sind wir auf Erden?

Wir sind auf Erden,
1) um Gott zu erkennen, ihn zu lieben und ihm zu dienen
2) und dadurch in den Himmel zu kommen.
(...)

2. Was müssen wir tun, um in den Himmel zu kommen?

Um in den Himmel zu kommen, müssen wir
1) an Gott glauben,
2) seine Gebote halten
3) und die Gnadenmittel gebrauchen.


Und wie beten wir nach jedem Gesätz des Rosenkranzes?

O mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem
Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene,
die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.


Marcel
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Marcello am 12. November 2011, 19:59:53
... aber wärst Du gern Judas gewesen oder überhaupt ein Mensch, der so einen Weg gehen muss,
weil der Herrscher dieser Welt sie verführt und sie nicht raus können aus dieser Spirale, des Verderbens?
Wie HANDELT GOTT jetzt, mit alle diesen Menschen, haben sie nicht schon gelitten, da sie schon TOD waren ohne IHN?



Lieber Marcello,

auch ich verstehe diese Frage nicht oder habe ich da etwas falsch verstanden? Dies widerspricht völlig dem freien Willen eines Menschen, zu sündigen oder eben nicht zu sündigen. Niemand ist gezwungen, sich verführen zu lassen (zu sündigen) und die Möglichkeit der REUE gibt es für jeden, auch für Nichtchristen. Nur war die Reue bei Judas nicht das Bereuen des Verrats an Jesus Christus selber, sondern es reute ihn, dass sie Sache nicht besser gelaufen war (vgl. dazu Anna Katharina Emmerich und Maria von Agreda). Judas verzweifelte und beging daraufhin Selbstmord. Dies war der Hauptgrund, warum er in die ewige Verdammnis einging. Natürlich hatte Satan seinen Anteil daran, denn Judas war besessen ( "Nachdem dieser den Bissen genommen hatte, fuhr der Satan in ihn hinein. Nun sagte Jesus zu ihm: »Was du zu tun vorhast, das tu bald!" - Joh 13,27), was aber nicht heißen soll, er könne dafür nicht verantwortlich gemacht werden. Judas war bei vollem Verstand.

Lieber Winfried,
Warum widerspricht sich das, ist es denn so das alle Menschen "freiwillig" sündigen, oder ist es nicht oftmals so
das sie reingedrängt werden, von der Welt, die beherrscht wird von dem Widersacher?
Wir Menschen haben gewiss, den gleichen Eingang und den gleichen Ausgang, aber das da zwischen kann total gegensätzlich sein!
Aber kein lebender Mensch kann von sich sagen wo er selbst oder andere sein werden, Gott entscheidet wer wo ist.
Und meine frage ist ist immer noch die selbe, wer würde schon gern die Aufgabe des "JUDAS" gehabt haben, und es spielt
keine Rolle wer diese Aufgabe hätte tun müssen, es wäre ein Mensch gewesen wie wir, es wurde jemand gebraucht,
für diese Aufgabe, also wäre es doch besser gewesen das dieser Mensch mit dieser Aufgabe,
"besser nicht geboren worden wäre", für ihn oder?
Brauchen nicht gerade solche Menschen Heilung, als die, die denken sie wären GESUND?
Nun, wenn das so ist und Judas bei vollem Verstand war, dann hat er die HÖLLE verdient, versteh ich das richtig?
Dann sollten wir sagen Judas hat es verdient in der Hölle zu sein, ein Mensch egal welche TAT er begang, einschliesslich die,
die in unseren eigenen Reihen geschehen sind, haben es verdient in der Hölle zu sein?

Glauben wir das?
Wo ist da die Barmherzigkeit?
Wir werden uns wundern wer so im Himmel sein wird und wer nicht!

Euer Bruder Marcello
Die Liebe des Herrn sei mit uns.AMEN
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Anemone am 13. November 2011, 04:53:14

Zitat
Lieber Marcello

Wie bist Du zu Bibelwort gekommen?

Gottes Segen

Anemone

Liebe Anemone,

um es in kurze  Worte zufassen, durch GOTT!

Er hat in mir den Samen gelegt, wie in jeden Menschen, aber durch IHN wurde der Samen frei gelegt,
und mein INNERES war unruhig und auf der suche nach etwas, was ich aber nicht von Anfang an verstand,
ER hat mich aber dort hingeführt, bis ich eines Tagen vor der Entscheidung stand, will ich leben oder will ich sterben,
glaube ich die Lüge oder die Wahrheit, Wasser und Feuer waren vor mir aufgestellt,
ich hatte den Koran und die Bibel vor mir liegen.
Ich nahm den Koran in die Hand, schlug ihn auf und blätterte, ich verspürte garnichts!
Dann nahm ich die BIBEL in die Hand, und es war geschehen, von Kopf bis Fuss verspürte ich "GÄNZEHAUT",
es hörte nicht mehr auf, ich blätterte drin und lass und lass bis heute, ich glaubte nicht nur mehr, ich wusste jetz
bin ich angekommen, mir wurde die Tür geöffnet.

" Wer sucht, der findet. Wer anklopft, dem wird geöffnet. Wer bittet, der wird empfangen."

Und ich möchte Dir sagen, glaube es oder nicht, aber DU weisst, was die Lüge für einen GLÄUBIGEN beteutet,
so auch für mich!
Deswegen aller Dank und Ruhm, Ehre und Macht unseren Gott in Ewigkeit, ER hat mich die Wahrheit wissen lassen,
ohne IHN wäre ich ein NICHTS, blind durch die WELT gemacht, vom Herrscher dieser Welt.

Liebe Anemone,
die Liebe des Herrn sei mit uns allen.AMEN


Sehr interessant, lieber Marcello!


Magst Du uns nicht mehr erzählen über Deiner Bekehrungsgeschichte?


Gottes Segen

Anemone
Titel: Re:Judas
Beitrag von: Winfried am 13. November 2011, 06:49:05
Und meine frage ist ist immer noch die selbe, wer würde schon gern die Aufgabe des "JUDAS" gehabt haben, und es spielt
keine Rolle wer diese Aufgabe hätte tun müssen, es wäre ein Mensch gewesen wie wir, es wurde jemand gebraucht,
für diese Aufgabe, also wäre es doch besser gewesen das dieser Mensch mit dieser Aufgabe,
"besser nicht geboren worden wäre", für ihn oder?
Brauchen nicht gerade solche Menschen Heilung, als die, die denken sie wären GESUND?
Nun, wenn das so ist und Judas bei vollem Verstand war, dann hat er die HÖLLE verdient, versteh ich das richtig?
Dann sollten wir sagen Judas hat es verdient in der Hölle zu sein, ein Mensch egal welche TAT er begang, einschliesslich die,
die in unseren eigenen Reihen geschehen sind, haben es verdient in der Hölle zu sein?

Glauben wir das?
Wo ist da die Barmherzigkeit?
Wir werden uns wundern wer so im Himmel sein wird und wer nicht!


Lieber Marcello,

eigentlich hat Wendelinus schon alles Wichtige gesagt. Trotzdem muss ich Dir noch auf obigen Text antworten.

Die Themen "Gerechtigkeit" (Hölle) und "Barmherzigkeit" (Fegefeuer, Himmel) sind schon so oft hier im FORUM behandelt worden, dass ich nicht mehr extra darauf eingehen möchte.


Wenn ich Dich richtig verstanden habe, betrachtest Du Judas als gleichsam "von oben" prädestiniert, den Verrat an Jesus auszuführen, um das Erlösungswerk Gottes erst zu ermöglichen. Das ist absolut falsch! Es kann zwar hier spekuliert werden, was wäre wenn ... oder was wäre, wenn nicht, aber das gibt jetzt nicht viel her. Ich weiß, dass es Literatur u.ä. gibt, in der Judas gerade aus diesen Gründen gerechtfertigt wird (vgl. das sog. Judasevangelium), aber dies ist vollkommener Unsinn.

Hier allein mit Barmherzigkeit zu argumentieren, ist genauso falsch. Wer kein Erbarmen will, bekommt es auch nicht und das auf ewig (!).


PS: Sollte ich Dich falsch vestanden haben, bitte ich Dich, mich zu korrigieren.



 ;tffhfdsds
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcello am 13. November 2011, 13:13:34
Lieber Winfried,

es ist OK, wenn ich schon Antworten bekommen habe, dass heisst aber nicht für mich das ich nicht mehr denken
brauch, ich kann glauben und folge einfach ohne zu denken diese nenne ich "Lippenbekenner",
oder ich kann glauben und folge mit zu denken, diese nenne ich "Geistbekenner",

Denn in der Schrift heisst es: Joh.4,22

Ihr betet an was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen, denn das Heil kommt von den Juden.
Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im GEIST und in der
WAHRHEIT, denn so will der Vater angebetet werden.
GOTT ist GEIST und alle, die IHN anbeten, müssen im GEIST und in der WAHRHEIT anbeten.

Wenn ich also nur glaube ohne selbst zu denken, kenne ich nicht das was ich anbete, der GEIST aber der selbst denkt,
über die WAHRHEIT nachsinnt, lernt den KENNEN im GEIST, den er anbetet.

Ich glaube das mich hier nur ganz wenige verstanden haben, "Die Ausnahme bestätigt, die REGEL", sagte ja schon mein
lieber Bruder "wendelinus"!

Weisst Du mein Bruder, ich sagte ganz am Anfang, das auch Gott den Judas erschaffen hat,
ihm ist und war es bestimmt worden diesen Weg zu gehen, wenn nicht er dann ein anderer, aber egal wär es getan hätte,
er ist ein Geschöpf Gottes, und meine Aussage war nie das der Judas im Himmel ist, sondern das wir nicht wissen wo er
ist, ich würde aber auch nie sagen "JA", der "JUDAS" ist in der HÖLLE, denn auch das weiss ich nicht, denn "seine Gedanken,
sind nicht unsere Gedanken und seine Wege, sind nicht unsere Wege", also egal was ER entscheidet, sein URTEIL ist GERECHT.
Ich sage ganz klar bei Gott ist nichts "UNMÖGLICH", sondern alles "MÖGLICH"!
Ich wiederum kann nicht verstehen warum man hier so ARG, daran festhalten möchte, das "JUDAS" in der HÖLLE ist,
wo ist da die Nächstenliebe, wissen wir nicht das wir nicht nur die lieben sollen die uns lieben, sondern auch unsere Feinde,
also selbst wenn "JUDAS" ein Feind wär, sollen wir ihn lieben, wie kann ich dann nicht für ihn hoffen das er nicht in der
HÖLLE ist, dann würde ich es ihm ja gönnen, wie kann ich ihn dann lieben, durch die Schadenfreude etwa(?), wenn ich GOTTES
"LIEBE" in mir habe, dann hoffe ich für jeden Menschen, das GOTT ihn HEILT, egal ob hier zu LEBZEITEN oder in der
Überirdischenzeit, denn erst dann haben wir die Liebe Gottes erkannt, so wie ER uns liebt, sollen wir einander lieben.
Wie könnte ER sonst wenn nicht mit solcher "LIEBE", unsere ganzen SÜNDEN und VERGEHEN ertragen?

Ich kann wieder nur sagen, Brüder und Schwestern machen wir uns FREI von der Welt, die uns BLIND macht
und ÖFFNEN uns für das HIMMLICHE was uns HEILIG und VOLLKOMMEN macht wie unser Vater HEILIG und VOLLKOMMEN ist.

Matthäus 5,17-20
17 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
 
18 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.2

19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich

Meine lieben, alles ist vergänglich, aber nicht ein "BUCHSTABE" des Gesetzes, alles was wir brauchen steht in der SCHRIFT!

Und zum Schluss möchte ich euch noch dieses ans Herz legen, so sollen wir, die zu IHM gehören HANDELN:

Matthäus 5,43-48

43 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.

44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,

45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
 
46 Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?
 
47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?
 
48 Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

Die Liebe des Herrn sei mit uns allen.AMEN
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcello am 13. November 2011, 13:24:45
Schön dass Du dieses Thema nun ruhen lassen willst, mein lieber Marcello, und ich rate dir auch sehr dazu. So ziemlich jeder hier im Forum der zum Thema Judas etwas zu sagen wußte, hat dir in brüderlicher Güte zu erklären versucht was es mit Judas Iskariot, und seinem tragischen Lebenslauf auf sich hatte. Und jeder hier, wirklich jeder mit Ausnahme des Users Markus (die Ausnahme bestätigt auch hier die Regel) hat deiner These des geretteten Judas widersprochen, und den Judas dort gesehen, wo er mit seinem freien Willen hingehen wollte, in die äußerste Finsternis.
Immerhin hast du endlich davon abgesehen deine Glaubensbrüder deswegen geringzuschätzen, den überheblichen Ton selbstbeweihräuchernder Bigotterie abzulegen, wäre ein weiterer Fortschritt.
Nun wollen wir deswegen den Forumsfrieden nicht strapazieren. Du hast deine eigene Meinung dazu, und ich wüßte wirklich nicht mit welchem Argument man dich von deinem Irrweg noch abbringen könnte.
Belassen wir es also dabei und warten wir ab, ob dich der gnädige Gott nicht vielleicht doch noch mit Erkenntnis beschenkt.
In der Hoffnung, dass du ausnahmsweise mal einen gutgemeinten Rat von mir beherzigen möchtest.
Wendelinus.
         

Lieber wendelinus,
ich bitte Dich nochmals als dein Bruder, von deinen mehrfachen Unterstellungen ab zu SEHEN,
Du verstösst gegen das 8. Gebot mir gegenüber, denn so wie Du mich hier beschreibst bin ich und war ich auch nicht,
nur weil Du meine Worte nicht erfassen kannst, heisst das nicht das ich auf dem IRRWEG bin.
Also bitte ich Dich, habe Geduld, bis wir ein Gespräch zu DRITT haben werden, bis dahin schweigen wir.

Die Liebe und der Frieden des Herrn sei mit DIR. AMEN
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcello am 13. November 2011, 13:29:25
Liebe Anemone,

alles was Du wissen möchtest, beantworte ich Dir, soweit es mir möglich ist!

Alles Liebe,
Bruder Marcello.
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Anemone am 13. November 2011, 13:46:54
Liebe Anemone,

alles was Du wissen möchtest, beantworte ich Dir, soweit es mir möglich ist!

Alles Liebe,
Bruder Marcello.


Ok, tue das. Doch bitte, tue es OHNE Bibelzitate. Ich habe Dich doch ermahnt, die Bibelzitate in der Rubrik "Die Bibel" zu schreiben und nicht mehr in den Gesprächen (s.o.).

Gottes Segen

Anemone
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcello am 13. November 2011, 14:43:40
Liebe Anemone,


ich bin bestürtz, Du willst das Wort Gottes ( Bibelzitate ), in eine Rubrik stecken, und "ermahnst" mich weil
ich sie nutze, um meine Worte zu stärken, damit eben nicht verstanden wird sie wären ausgedacht,
sondern beziehen sich immer auf das Wort.
Und dafür werde ich ermahnt, von Dir?
Oder mir wird unterstellt das ich jemanden "gering" einschätze, überhebliche TÖNE hätte, einem BIGOTT dienen würde,
was immer das auch ist, und ich wede ERMAHNT(?), nun gut dieser WEG ist wohl hier für mich vorgesehen,
so sei es allso.
Ich werde gespannt sein am grossen Tag, wie so einige hier ihren Kopf wieder senken werden.

Auch Dir wünsche ich, das die Liebe und der Frieden des Herrn alle Zeit mit Dir ist,
liebe Anemone oder wie dein Name auch immer sein mag! AMEN
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: LoveAndPray85 am 13. November 2011, 15:15:34
Lieber Marcello,

ich glaube, Du hast Anemone etwas missverstanden.
Ich denke nicht, dass sie ein Problem damit hat, wenn jemand ab und zu
eine Bibelstelle mit in die Diskussion einbringt.

Es geht nur darum, dass umfangreichere Bibelzitate in Diskussionen
vielleicht nicht immer so angebracht sind, eben aus dem Grund,
den sie nannte: Man sollte die Bibel betend lesen... Denn nur so versteht man sie.
"Mit der Bibel auf seiner Seite" scheint man auch schnell
die besseren Argumente zu haben. Manchmal besteht dann die Gefahr,
Dinge aus dem Zusammenhang zu reißen und so zu Missdeutungen beizutragen
(das ist jetzt nicht auf Deine Stellen bezogen, die ich mir nicht angeschaut habe,
sondern allgemein).

Manchmal müssen wir uns auch selbst fragen, ob unsere Reaktionen
nicht vielmehr einen Mangel an Demut zeigen.
Ich spreche von mir selbst, die ich auf "Ermahnungen" oftmals schroff reagiert habe.
Und das war ein Mangel an Demut. Schließlich ist Anemone hier Moderator
und nicht wir.

Liebe Grüße und vielleicht erzählst Du uns ja wirklich Deine Bekehrungsgeschichte,
würde mich auch interessieren  ;fdd.

LG
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Anemone am 13. November 2011, 15:21:40
Ordnung muss sein, Marcello! Wir wollen hier beim THEMA bleiben. Ich denke, es ist nicht zuviel verlangt. Alles hat seinen Platz.

Gottes Segen

Anemone





Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcello am 13. November 2011, 15:59:55
MEINE LIEBEN,


UND DAS IST JETZ KEIN PROTEST; SONDERN ICH DENKE MEINE BEKEHRUNGSGESCHICHTE,
PASST DANN AUCH NICHT HIERHER; ALLES HAT SEINEN PLATZ; WENN ICH EINE PASSENDE RUBRIK FINDE;
WERDE ICH SIE ERZÄHLEN.

BIS DAHIN ALLES LIEBE UND GOTTES SEGEN EUCH ALLEN.
FOLGEN WIR DEM WEG; DER WAHRHEIT UND DAS LEBEN.AMEN

 ;ksghtr  /*l52
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Enrico am 13. November 2011, 16:00:26
Hallo,
ich denke, dass der Bruder Marcello das nicht verstehen können wird.
Ich vermute dass das folgenden Grund hat...

Es wird ihm von einem Moderator gesagt, dass er voll selbstbeweihräuchernder  Bigotterie (=selbstbeweihräuchernde Scheinheiligkeit) schreibt, weil er unter anderem Bibelzitate verwendet um das was er schreibt zu untermauern.
Ihr müsstet denke ich schon irgendwo Verständnis zeigen, wenn ein bezeugender Katholik sich irgendwo darüber wundert, wenn er in einem Forum für Diskussionen unter Christen Bibelzitate verwendet um das geschriebene zu untermauern.
Und der Brüderlich gut gemeinte Segen...
Zitat
Belassen wir es also dabei und warten wir ab, ob dich der gnädige Gott nicht vielleicht doch noch mit Erkenntnis beschenkt.
Marcello, du musst endlich verstehen dass diese Zeilen nur zu deinem besten sind, sie sind nicht so Geringschätzend gemeint, wie du es verstehst, ....neeiiiiin .

Und ich meine auch, dass er wohl sofort eine ganz Böse Ermahnung bekommen würde (eher den Rausschmiss), wenn er einen Moderator bezichtigen würde selbstbeweihreuchernd Bigott zu schreiben.
Zitat von: LoveandPray
Manchmal müssen wir uns auch selbst fragen, ob unsere Reaktionen
nicht vielmehr einen Mangel an Demut zeigen.
Ich spreche von mir selbst, die ich auf "Ermahnungen" oftmals schroff reagiert habe.
Und das war ein Mangel an Demut. Schließlich ist Anemone hier Moderator
und nicht wir.
Auch das wird Marcello nicht verstehen können vermute ich, denn ich wüsste nicht wo er irgendwie schroff reagiert hat.

Mein Gott, ihr sprüht wirklich vor Liebe, Demut, Verständnis und Barmherzigkeit, es ist wirklich Beispiellos, und die Gerechtigkeit die hier herrscht sucht wirklich seinesgleichen.

Liebe Grüße und Gottes Segen
Erich
Titel: Re:Judas
Beitrag von: LoveAndPray85 am 13. November 2011, 16:04:08
Und meine frage ist ist immer noch die selbe, wer würde schon gern die Aufgabe des "JUDAS" gehabt haben, und es spielt
keine Rolle wer diese Aufgabe hätte tun müssen, es wäre ein Mensch gewesen wie wir, es wurde jemand gebraucht,
für diese Aufgabe, also wäre es doch besser gewesen das dieser Mensch mit dieser Aufgabe,
"besser nicht geboren worden wäre", für ihn oder?
Brauchen nicht gerade solche Menschen Heilung, als die, die denken sie wären GESUND?
Nun, wenn das so ist und Judas bei vollem Verstand war, dann hat er die HÖLLE verdient, versteh ich das richtig?
Dann sollten wir sagen Judas hat es verdient in der Hölle zu sein, ein Mensch egal welche TAT er begang, einschliesslich die,
die in unseren eigenen Reihen geschehen sind, haben es verdient in der Hölle zu sein?

Glauben wir das?
Wo ist da die Barmherzigkeit?
Wir werden uns wundern wer so im Himmel sein wird und wer nicht!

Lieber Marcello!

Gott ist Barmherzigkeit, ja! Aber würdigen wir die Größe Gottes nicht herab,
indem wir ihm seine GERECHTIGKEIT absprechen! Gerechtigkeit ist eine große und schöne (!)
Eigenschaft und alle Gerechtigkeit hat seinen Ursprung in Gottes Gerechtigkeit.

Gott hat seinen Sohn in die Welt geschickt, um uns zu erlösen.
Aber das hat er nur getan, weil er wusste, dass es Menschen geben würde,
die ihn verfolgen und verraten und das war sein Erlösungsplan.

Gott ist in der Tat gerecht: Er lässt jedem Menschen die gleiche Chance!

LG
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Andreas777 am 13. November 2011, 19:50:53

Ich denke nicht, dass sie ein Problem damit hat, wenn jemand ab und zu
eine Bibelstelle mit in die Diskussion einbringt.

Na hoffentlich. Aber das sollte Anemone selber schreiben.
Seit Jahren und Tausenden Beiträgen wurden zu Texten Bibelstellen mit angeführt von allen Usern. Vielleicht sollte Anemone darüber nochmal nachdenken.
Das heißt jetzt nicht das ich Marcello Recht geben würde in Bezug auf Judas aber im Bezug auf die Bibelstellen schon. 



Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Anemone am 13. November 2011, 20:12:48
Lieber Enrico und lieber Andreas 777,


Es ist gut wenn ich Ermahnung ausspreche: das hl.Evangelium in größter Ehrfurcht zu behandeln. Schließlich geht es hier in erster Linie um den Glauben an unseren Herrn. Ohne Ihn wollen wir nichts tun!

Überall dort, wo Unruhe sich breit macht, das sollten wir unbedingt im Gebet überprüfen. Denn wo der Heilige Geist wirkt, ist Frieden, Liebe und Ordnung!  

Gottes Segen

Anemone


Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Andreas777 am 13. November 2011, 20:53:24

Es ist gut wenn ich Ermahnung ausspreche: das hl.Evangelium in größter Ehrfurcht zu behandeln. Schließlich geht es hier in erster Linie um den Glauben an unseren Herrn. Ohne Ihn wollen wir nichts tun!


Das ist klar. Du wolltest damit wohl ausdrücken das man nicht falsche Thesen mit Bibelzitaten untermauern soll und so das Evangelium mißbrauchen. Das setzt aber voraus das dies User XY auch bewusst wäre...ganz allgemein gemeint jetzt. Normalerweise bin ich nicht so kleinlich aber das mußt dann schon auch genauer schreiben und nicht nur " keine Bibelzitate " fordern. Das wäre ja so ähnlich wie wenn man fordern würde das Gotteslob in der Kirche nicht mehr zu gebrauchen. Leicht kommts halt zu Mißverständnissen.
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcello am 14. November 2011, 11:28:22
Liebe Diskussionsteilnehmer,


es ist offensichtlich das es in den Beiträgen zu Missverständnisen kam, wahrscheinlich habe ich mich falsch ausgedrückt,
ich habe nie gesagt das JUDAS, weder im Himmel ist noch in der Hölle, einige haben da wohl mehr wissen,
und sind sich da ziehmlich sicher.
Mir aber ging es in meinen Beiträgen, dass Gott handelt wie ER will und WIR aber sollten seine HANDLUNG,
nicht infrage stellen, wer sind wir Menschen, das Werk das zu dem sagt der es HERGESTELLT hat, "Was machst du da"!
Und wenn einige von euch immer noch nicht glauben, dass Gott gefässe für "REINES" und "UNREINES" erschaffen hat,
wird er auch in Zukunft meine Beiträge nicht verstehen.
Meine Antworten hier beziehen sich nie aus mir selbst, sondern basieren auf dem Wort aus der Schrift,
deswegen gebe ich die Zitate dazu, damit mir kein Vorwurf gemacht werden kann, das sei BLÖDSINN(!),
wer jetz nun denkt, ohne das ich jemanden Persönlich anspreche, dass ich sie missbrauchen würde oder falsch,
einsetzen würde, der sollte bitte nochmal genau vergleichen, in sich kehren und die Worte im Geist aufnehmen.

Die Liebe des Herrn sei mit uns.
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcello am 14. November 2011, 11:50:12
Lieber Enrico,


ich danke Dir sehr für deinen Beitrag, da Du als nicht Katholik ( das ist keine geringeinschätzung ),
die Worte zwichen den Zeilen erkannt hast, die mir vorgeworfen wurden, bin ich sehr überrascht,
da Du ja kein Zeuge der Wahrheit bist, Grund: KEIN KATHOLIK, aber sehr wohl die Wahrheit erkannt hast.
Das sagt mir es ist nicht alles GOLD was glänzt!

Gottes Segen und liebe Grüsse,
dein Bruder Marcello
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Enrico am 14. November 2011, 12:40:06
Hallo,
mich würde wirklich interessieren wie die allgemeine Meinung über Gottes Gnade ist.
Wem lässt Gott Gnade zukommen, welche Bedingungen knüpft er daran jemanden seine Gnade zukommen zu lassen ?
Kann man sich die Göttliche Gnade verdienen, oder bekommt man diese geschenkt ?

Ich meine wenn man Mose 2 liest und studiert, findet man an sich die Antwort relativ leicht.
Wie oft hat Israel den Bund gebrochen ?
Zitat
2. Mose 33-19
Der Herr gab zur Antwort: Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will.

LG Erich


Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcello am 14. November 2011, 13:09:15
Lieber Enrico,


ganz genau auf den Punkt, man kann es sich NICHT verdienen, man bekommt es GESCHENKT!
Denn auf das STREBEN und WOLLEN des Menschen kommt es NICHT an, sondern auf Gottes ERBARMEN!

Wir lesen auch in RÖMER 9,14-29

14 Heißt das nun, dass Gott ungerecht handelt? Keineswegs!

15 Denn zu Mose sagt er: Ich schenke Erbarmen, wem ich will, und erweise Gnade, wem ich will.

16 Also kommt es nicht auf das Wollen und Streben des Menschen an, sondern auf das Erbarmen Gottes.

17 In der Schrift wird zum Pharao gesagt: Eben dazu habe ich dich bestimmt, dass ich an dir meine Macht zeige und dass auf der ganzen Erde mein Name verkündet wird.

18 Er erbarmt sich also, wessen er will, und macht verstockt, wen er will.

19 Nun wirst du einwenden: Wie kann er dann noch anklagen, wenn niemand seinem Willen zu widerstehen vermag?
 
20 Wer bist du denn, dass du als Mensch mit Gott rechten willst? Sagt etwa das Werk zu dem, der es geschaffen hat: Warum hast du mich so gemacht?

21 Ist nicht vielmehr der Töpfer Herr über den Ton? Kann er nicht aus derselben Masse ein Gefäß herstellen für Reines, ein anderes für Unreines?

22 Gott, der seinen Zorn zeigen und seine Macht erweisen wollte, hat die Gefäße des Zorns, die zur Vernichtung bestimmt sind, mit großer Langmut ertragen;

23 und um an den Gefäßen des Erbarmens, die er zur Herrlichkeit vorherbestimmt hat, den Reichtum seiner Herrlichkeit zu erweisen,


Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Schear-Jaschub am 14. November 2011, 17:04:20
Lieber Marcello, und Liebe Diskussionsteilnehmer!

Ich habe mich jetzt ein kleines Weilchen nicht zu Wort gemeldet, weil wir uns im Kreis bewegen. Bibelzitat wird gegen Bibelzitat gestellt, und Auslegung gegen Auslegung und am Ende sagt ein jeder... dasselbe wie zu Beginn. Diese Diskussion hier scheint nicht zielführend, da den einen das exegetische Fachwissen (mich eingeschlossen) fehlt, den anderen die Gabe des demütigen Lesens und Verstehens im Heiligen Geist (ob ich hier hinzugehöre, weiß ich ebenfalls nicht).

Anmerkung zur Diskussion: Was Gott KANN und was Gott WILL sind zwei grundverschiedene Dinge, was hier aber zu wenig beachtet worden ist.
Tim 2,3-4: Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter; er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

Das meiste was nun Marcello ausführt ist allgemeines Glaubensgut und unzweifelhaft richtig. Marcello deutet aber zweierlei Dinge an (ohne zureichend erkennbare Unterscheidung vorher genannter Determinate), die sich jeweils ausschließen, also unvereinbar sind (ob nun gewollt oder ungewollt): einerseits einen Weg des Determinismus jeden Menschens, welcher zwangsweise in dem Resultat eines despotischen und gleichgültigen, vor allem aber parteiischen Gottes enden muss; andererseits eine Gerechtigkeit Gottes, die sich am zweckgebundenen Verhalten jedes einzelnen orientiert, weshalb eine allgemein gültige Handlungsordnung (wie eben die zehn Gebote) in sich unschlüssig wird und die Wahrheit in und aus Gott verkannt wird. Beide Dinge sind an sich zwar falsch, aber diese Interpretation will ich Marcello nicht unterstellen, da er sie so sicher nicht beabsichtigt hat. Dass der Leser aber zu diesen Schlüssen gekommen sein könnte, ist ein anderes Thema.

Wir, und damit meine ich nicht nur Marcello, müssen immer die Schrift als Ganzes lesen. Vor allem aber im Heiligen Geist, worum wir bitten müssen. Alles andere ist Wortklauberei, grammatikalische Interpretation, Sprachinterpretation... und KEINE Ernst zu nehmende theologische Auslegung, in welcher der Geist Gottes spürbar wird.

Ich persönlich sehe mich nicht in der Lage, anderes zu schreiben, als bisher geschehen. Ich erachte es als sinnvoll, den Thread zu schließen.

Friede!
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcello am 15. November 2011, 17:13:48
Liebe Moderatoren,

ich bitte euch inständig, der Herr führt alles ans Licht, alles was vertuscht wird, wird aufgedeckt.
Deswegen mein Apell an euch " löscht nicht meinen Beitrag", auch wenn es in euren Augen nicht richtig sei,
ist das kein Grund hier irgend etwas zu "LÖSCHEN", darum versuche ich es noch einmal!

Lieber Schear-Jaschub,


heisst das jetz, das es nicht möglich sein kann, dass Gott etwas VOHERWISSEN und VORHERBESTIMMEN kann,
ohne das wir trotz alledem, den FREIEN WILLEN behalten können?
Weil der Mensch sich das nicht erklären kann, wie es funktionieren könnte?

Wir wissen doch GOTT ist Geist, somit unterliegt ER doch keiner festgesetzten Zeit (Naturgesetze),
ER ist ein allwissender und allmächtiger GOTT, wenn ER will kann ER eingreifen, bestimmen oder vorherbestimmen,
was mit einzelnen Menschen oder gar mit allen Menschen geschieht, aber ER kann es auch lassen wenn ER will und
uns in absoluter freier Entscheidung handeln lassen.
Aber auch hier gibt es verschiedene Facetten, es gibt die, die sich für "REINES" entschieden haben,
und es gibt die, die sich für "UNREINES" entschieden haben, aber es gibt noch solche die sich für nichts entschieden haben.
Also anders gesagt, die GUTEN (GOTT), die BÖSEN (SATAN) und die, die weder an das eine noch an das andere glauben.
Dazu würde auch das GLEICHNIS, vom Säman passen, Matthäus 13,1-9

Wenn Gott also im voraus uns als den SAMEN erkannt hat, überlässt ER uns die ENTSCHEIDUNG, FRUCHT zutragen,
das heisst wir entscheiden uns einmal für GOTT oder gegen GOTT, und nach der Entscheidung, wirkt entweder GOTT in uns,
wie wir lesen können:
1 Kor. 12,4
"Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen GEIST. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen HERRN.
Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen GOTT: ER BEWIRKT ALLES IN ALLEN"(!), oder der SATAN
wirkt in uns und wir tun nicht das was aus GOTT stammt, die aber die sich noch nicht entschieden haben, um die müssen
wir kämpfen und verkünden, und wenn GOTT es will werden auch sie die VERKÜNDIGUNG annehmen und sich entscheiden,
sonst könnte sich ja der Mensch selbst "RÜHMEN", das er sich entschieden hat, aber es gilt, "Der ganze RUHM gilt GOTT",
dass ist DEMUT, weil wir aus uns selber zu nichts fähig sind, wir sollen uns klein halten, dann werden wir "ERHÖHT",
machen wir uns gross, dann werden wir "ERNIEDRIGT", auch das finden wir in der Schrift.
Epheser 2,8
Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft, GOTT hat es geschenkt, nicht aufgrund eurer
Werke, damit KEINER SICH RÜHMEN KANN VOR GOTT!
ER hat es uns geschenkt, denn sie haben alle noch eine Chance. Wir sind doch kein ZUFALLSPRODUKT!

Wir kennen doch das Gleichnis vom UNKRAUT unter dem WEIZEN Matthäus 13,24-30,
das sagt doch ganz deutlich, das der SAMEN, für "REINES"  gelegt wurde und unter den SAMEN "UNREINES" Unkraut gelegt wurde.
Also ist hier schon etwas BESTIMMT worden ohne das wir "ENTSCHEIDEN"!
Auch können wir lesen, das sich die WEISSAGUNG JESAJAS erfüllen soll:
Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen, sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Matthäus 13,14

Auch hier wird ganz klar von GOTT bestimmt, wer was hört und sieht, und wer nicht!

Um nochmal auf das Zeitliche zurück zukommen, wir können lesen, das unsere Zeit nicht mit der Zeit Gottes
übereinstimmt,

2 Petrus 3,8
Das eine aber, liebe Brüder, dürft ihr nicht übersehen: dass beim HERRN ein TAG wie tausend JAHRE und tausend
JAHRE wie ein TAG sind.
Gott hat keine Zeitgrenze wie wir.

Um nochmal einen vergleich, der möglichkeiten zu erwähnen, für anders Gläubige und die , die an garnichts glauben,
ist es UNDENKBAR, das es einen GOTT gibt der DREI in einem sein soll, so wie wir es glauben.
Wir sollten immer noch bedenken, "Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und meine Wege sind nicht eure WEGE"!

Und zum abschluss, bedenken wir sind nur Menschen, die ER erschaffen hat, nicht wir IHN.

RÖMER 11,28-36


28 Vom Evangelium her gesehen sind sie Feinde Gottes, und das um euretwillen; von ihrer Erwählung her gesehen sind sie von Gott geliebt, und das um der Väter willen.

29 Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt.

30 Und wie ihr einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber infolge ihres Ungehorsams Erbarmen gefunden habt,
 
31 so sind sie infolge des Erbarmens, das ihr gefunden habt, ungehorsam geworden, damit jetzt auch sie Erbarmen finden.
 
32 Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen, um sich aller zu erbarmen.

33O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!

34 Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen?

35 Wer hat ihm etwas gegeben, sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste?


36 Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.
 
Lieber Schear-Jaschub,

Zitat
Anmerkung zur Diskussion: Was Gott KANN und was Gott WILL sind zwei grundverschiedene Dinge, was hier aber zu wenig beachtet worden ist.
Tim 2,3-4: Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter; er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen[/color]

Ganz genau, deswegen können wir weder sagen dieser ist dort oder dort, alle haben verschiedene WEGE,
denn am Ende ist Satan, dass Tier und der falsche Prophet alleine im See von brenendem SCHWEFEL und
werden TAG und NACHT gequält, für ihre grosse Verführung. Off. 20,10

 ;ksghtr  /*l52
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Schear-Jaschub am 15. November 2011, 18:36:58
Lieber Marcello!
Nein, das war nicht damit gemeint. Alles was ich zu sagen hatte, habe ich in meinen vorhergehenden Beiträgen aber gesagt.
Friede!
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: 3Rad am 16. November 2011, 11:37:34
Lieber Marcello,

ich glaube du hast Schear-Jaschubs Beitrag nicht richtig verstanden.
Ich erlaube mir hier auf einen kleinen Teil daraus näher einzugehen.

„Wir, und damit meine ich nicht nur Marcello, müssen immer die Schrift als Ganzes lesen. Vor allem aber im Heiligen Geist, worum wir bitten müssen. Alles andere ist Wortklauberei, grammatikalische Interpretation, Sprachinterpretation... und KEINE Ernst zu nehmende theologische Auslegung, in welcher der Geist Gottes spürbar wird.“


Sich klein zu machen bedeutet auch sich bewusst zu sein der Wahrheit auf der Spur zu sein, sich auf den Weg machen, bereit zu sein. Die Fülle der Erkenntnis ist weder dem Menschen gegeben noch sonst irgendwem. Dies ist einzig und alleine Gott vorbehalten. Sein Tun und Wollen zu bewerten und zu interpretieren ist schon aus diesem Grund sinnfrei. Die Gabe des hl. Geistes erlaubt uns ein kleines Licht der Wahrheit einzufangen. Erleuchtet durch den hl. Geist können wir uns auf den Weg der Wahrheit machen, jeden Tag ein Stück mehr.

Sich auf die Bibel zu stützen und eigene Worte mit den Worten der Bibel zu untermauern, bedeutet noch lange nicht, dass Gesagtes auch richtig ist. Wie unterschiedlich die eigenen Interpretationen sein können, zeigen die unterschiedlichsten Beiträge zu deutlich.
Hier wurde vom strafenden, liebenden, barmherzigen, bestimmenden,…., Gott gesprochen. Jeder für sich hat recht aber auch unrecht zugleich. Wir sehen gerade mal den kleinen Zeh und versuchen auf das Gesamte zu schließen.

Ich könnte noch weiter gehen und behaupten. Gott tanzt nach meiner Pfeife, wenn ich es will. Mein Wille ist über seinem und auch dafür fände ich Belege in der Bibel, sofern man den Kontext außer acht lässt

Bitte Gott hüpf auf einem Bein! Das Schlimme daran ist, dass er es sogar machen würde. Wie oft bitten wir für Dinge, die noch viel weniger Wert haben und bekommen sie trotzdem?

Diese Interpretation geht natürlich vollkommen am tatsächlichen Sinn vorbei, aber das passende Bibelzitat möchte ich hier nicht schuldig bleiben.

MT 7,7
Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

Die Geschichte ist voll von Streitigkeiten über wie ist was in der Bibel zu verstehen. Viele Religionen und Sekten wurden aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen gegründet.
Auch die Piusbruderschaft beansprucht die Wahrheit für sich, wen dem so wäre, warum werden gerade „Verhandlungen“ mit ihnen geführt?

Hat sich nicht der Papst selbst, das Ziel gesetzt sein Kirchenvolk wieder zum wahren Glauben zu führen, warum wohl?

Die Wahrheit hier in diesem Forum ist das Bekenntnis zu Jesus und der Versuch seiner Wahrheit zu folgen.
Die Wahrheit entsteht aber nicht durch inflationäre Nutzung von Bibelzitaten, wir sind keine Zeugen Jehovas.
Du hast geschrieben:
„Meine Antworten hier beziehen sich nie aus mir selbst, sondern basieren auf dem Wort aus der Schrift,….“
Würde ich dich wörtlich nehmen, so bedeutet dies, dass wenn hier jemand eine andere Ansicht hat, er gegen die Schrift handelt?

Der Einwand Anemones war durchaus berechtigt.

Die Allmacht Gottes ist in diesem Forum mit Sicherheit unstrittig, ich denke nicht, dass wir darüber diskutieren brauchen.

Etwas verwirrt bin ich gerade über deine unterschiedlichen Aussagen zum Thema reine/unreine Gefäße. Ev sprechen wir alle vom Selben, haben uns aber nur missverstanden?

Zu Beginn, so scheint es zumindest, behauptest du, dass das Schicksal des Menschen von Gott vorbestimmt ist. Er also Gefäße für unreines Geschaffen hat und den Menschen schon vor seiner Geburt damit zur Hölle verdammt hat.

Andererseits schreibst du in deinem letzten Absatz:
„Wenn Gott also im voraus uns als den SAMEN erkannt hat, überlässt ER uns die ENTSCHEIDUNG, FRUCHT zutragen,das heisst wir entscheiden uns einmal für GOTT oder gegen GOTT, und nach der Entscheidung, wirkt entweder GOTT in uns…“

Dem hätte kaum jemand widersprochen……

Ich Frage mich daher, über was diskutieren wir hier?

Sg
Das3Rad
 
Titel: Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
Beitrag von: Marcello am 16. November 2011, 13:22:33
Lieber 3Rad,

Du hast RECHT da gibt es nichts zu dsikutieren, es ist "EINDEUTIG"!

ZITAT
Etwas verwirrt bin ich gerade über deine unterschiedlichen Aussagen zum Thema reine/unreine Gefäße

20 Wer bist du denn, dass du als Mensch mit Gott rechten willst? Sagt etwa das Werk zu dem, der es geschaffen hat: Warum hast du mich so gemacht?

21 Ist nicht vielmehr der Töpfer Herr über den Ton? Kann er nicht aus derselben Masse ein Gefäß herstellen für Reines, ein anderes für Unreines?

22 Gott, der seinen Zorn zeigen und seine Macht erweisen wollte, hat die Gefäße des Zorns, die zur Vernichtung bestimmt sind, mit großer Langmut ertragen;

P.S. Deine Auslegung, was man erbittet wird man erhalten, kann ich nur sagen, solange es dem Menschen um den
WILLEN des Vaters geht, um sein REICH, wird man alles erhalten, die BIBEL ist aber kein WÜNSCH DIR was BUCH.
Und das mit dem wenn Du Gott sagst ER soll dies oder das TUN, hüpfen oder tanzen, und ER würde es dann TUN und man kann für alles den passenden ZITAT rausholen, kann ich Dir nur nahe legen lese bitte die BIBEL mit GEIST und VERSTAND, so auch
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