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römisch-katholisch => Die 7 Sakramente der katholischen Kirche => Thema gestartet von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 11:38:43

Titel: Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 11:38:43
Grüß Gott!

Ich möchte hier gerne meine biblische Ausarbeitung der Themen Taufe und Firmung veröffentlichen! Die Texte sind schlicht und einfach gehalten:

1. Die Taufe ist heilsnotwendig

Die Katholische Kirche lehrt seit ihrer Gründung durch den Herrn Jesus Christus, dass die christliche Taufe heilsnotwendig ist. Einige protestantische Glaubensgemeinschaften bestreiten das und sagen, sie sei lediglich eine schöne Zeremonie, mehr nicht. Einige von ihnen, z.B. "Der Weg" beschränken sich dabei auf Röm 10,9:

„Wenn du mit dem Munde bekennst: 'Jesus Christus ist der Herr' und in deinem Herzen glaubst: Gott hat ihn von den Toten auferweckt, so wirst du gerettet werden.“

Sie sagen, dass dies zur Erlangung des Heils ausreichen würde. Doch das, was Paulus hier schreibt, ist von ihnen aus dem biblischen Gesamtzusammenhang gerissen, denn einige Zeilen weiter lesen wir:

„Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden“ (Röm 10,13-14)

Wir sehen, dass es nicht ausreicht, Christus als den Herrn zu bekennen und im Herzen zu glauben, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, sondern man muss auch seinen Namen anrufen. Doch um gerettet zu werden, reicht auch das nicht aus, denn in 1 Petr 3,21 heißt es:

„es rettet nun auch euch, die Taufe.“

Diese Heilslehre, die der Apostel Petrus hier verkündet, geht auf Christus selbst zurück, der zu seinen Aposteln gesagt hat:

„Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden.“ (Mt 16,16)

Um gerettet zu werden, muss man also mehr tun als das, was in Röm 10,9 und 10,13-14 steht, u.a. sich taufen lassen.

Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 11:42:46
Die christliche Wassertaufe

Von Beginn an wird die Taufe in der Kirche mit Wasser praktiziert. Auch hier bestreiten einige protestantische Glaubensgemeinschaften, dass die Taufe mit Wasser zu geschehen habe. Sie verkünden und praktizieren eine charismatische „Geisttaufe“, die die Bibel überhaupt nicht kennt, und beziehen sich dabei z.B. auf Mk 1,8 und Apg 1,5:

„Ich habe euch mit Wasser getauft, er (Christus) aber wird euch mit Heiligem Geist taufen.“(Mk 1,8)

„denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach diesen wenigen Tagen.“ (Apg 1,5)

Das, was hier geschrieben steht, ist selbstverständlich nicht die christliche Wassertaufe; doch es ist auch nicht die charismatische „Geisttaufe“, sondern die sakramentale „Geisttaufe“, die Firmung, die von den Aposteln bzw. Bischöfen(1) nach der Wassertaufe gespendet wurde (vgl. Apg 8,12-18). Sie wird in der Bibel von der heilsnotwendigen Wassertaufe unterschieden. In Joh 3,5 sagt der Herr Jesus Christus zu Nikodemus:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen.“

Jesus spricht hier von „Wasser und Geist“ und nicht nur vom Geist! Das Bindewort „und“ zeigt an, dass das Wasser und der Geist untrennbar sind, dass sie eine unzertrennliche Einheit bilden, wie das auch 1 Joh 5,7-8 belegt:

„Drei sind es, die Zeugnis ablegen: der Geist und das Wasser und das Blut; und diese drei zeugen für das eine.“

Das korrespondiert mit 1 Mo 1,2:

„Und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.“

Das ist, wie auch die Sintflut (1 Petr 3,20-21) und der Durchzug der Israeliten durch das Rote Meer (1 Kor 10,3), Sinnbild und Vorausbezeichnung der christlichen Taufe. In diesem Sinnbild zeigt sich erneut die Einheit von Wasser und Geist in der Taufe. Über den Durchzug der Israeliten durch das Rote Meer schreibt Paulus in 1 Kor 10,3:

„Ihr sollt wissen, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren, alle durch das Meer zogen und alle auf Moses getauft wurden in der Wolke und im Meer.“

Die Wolke, unter der die Israeliten waren, ist Sinnbild für den Heiligen Geist. Das Meer ist Sinnbild für das Wasser der Taufe. Auch in diesem Sinnbild sehen wir die Einheit von Wasser und Geist im Sakrament der Taufe! Und wie der Geist bei der Erschaffung der Erde über dem Wasser schwebte, so schwebte die Wolke über dem Roten Meer. Die Farbe Rot ist Sinnbild für das Blut Christ. Damit wären wir wieder bei den drei Zeugen in 1 Joh 5,7-8: der Geist und das Wasser und das Blut! Die Einheit von Wasser und Geist begegnet uns auch in Tit. 3,5-6:

„rettet er uns … durch das Bad, in dem wir wiedergeboren und erneuert werden durch den Geist ...“

Weil also das Heil nicht nur am Geist gebunden ist, sondern auch an Wasser, lesen wir bei Petrus:

„Dieses (das Wasser der Sintflut) ist eine Entsprechung: es rettet nun auch euch, die Taufe.“ (1 Petr 3,21)

Das Wasser der Sintflut ist Sinnbild für das Wasser der Taufe, die nun auch uns rettet. Ohne die christliche Wassertaufe gibt es also keine Rettung, denn so wie durch das Wasser der Sintflut die Sünde der Welt hinweggeschwemmt wurde, so wird die Sünde des Menschen durch das Wasser der christlichen Taufe hinweggeschwemmt:

„Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden, dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“ (Apg 2,38)

So wie Noah und seine Familie durch das Wasser der Sintflut und die Israeliten durch das Rote Meer hindurch gerettet wurden, so werden wir durch das Wasser der Taufe hindurch gerettet.

Wir sehen, dass die Taufe mit Wasser geschieht und heilsnotwendig ist. Wer etwas anderes lehrt, der lehrt eine antichristliche Lehre, mit der er Menschen um ihr Heil bringt!









Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 11:47:02
Die Taufe ist die Wassertaufe

In der Pfingst- und Charismatischen Erneuerungsbewegung wird behauptet, dass, wenn in der Heiligen Schrift von der Taufe die Rede ist, damit die charismatische „Geisttaufe“ gemeint sei. Es ist in Wirklichkeit genau anders herum: Wenn in der Bibel von der Taufe die Rede ist, dann ist damit ausschließlich die Wassertaufe gemeint, außer dort, wo eine Taufe mit dem Heiligen Geist ausdrücklich erwähnt wird, z.B. in Mt 3,11:

„Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.“

Und in Apg 1,4-5 lesen wir:

„... ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft.“ (Apg 1,4-5)

Dort aber, wo die Bezeichnung „Taufe“ oder das Wort „taufen“ allein oder in Verbindung mit dem Wort „Wasser“ erwähnt wird, ist ausschließlich die Wassertaufe gemeint, so z.B. in Apg 8,36-38:

„Als sie (Philippus und der äthiopische Kämmerer) aber auf dem Weg fortzogen, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer spricht: 'Siehe, Wasser! Was hindert mich getauft zu werden?' … Und sie stiegen beide in das Wasser herab und er (Philippus) taufte ihn.“

Wir sehen, dass der Kämmerer mit Wasser getauft wurde! Hier möchte ich nochmal 1 Petr 3,21 zitieren:

„dieses (das Wasser der Sintflut) ist eine Entsprechung: es rettet nun auch euch, die Taufe.“

Auch hier steht der Begriff „Taufe“ mit Wasser in Verbindung. In Apg 10,44-48 dokumentiert Lukas:

„Während Petrus noch mit ihm (Kornelius) redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten … Petrus aber sagte: 'Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verweigern, die ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben? Und er ordnete an, sie auf den Namen Jesu Christi zu taufen.“

Kornelius und sein Haus wurden also noch vor der Wassertaufe mit dem Heiligen Geist getauft (Firmung). Und Petrus spricht nach der Firmung vom „Wasser zur Taufe“. „Und er ordnete an, sie … zu taufen“. Die Unterscheidung zwischen der Taufe und der Firmung ist auch in Apg 8,12-17 ersichtlich:

„Als sie (die Samariter) aber Philippus glaubten … ließen sie sich taufen ...“

Hier kommt nur das Wort „taufen“ vor! Weder Wasser noch der Heilige Geist werden erwähnt. Dass mit „taufen“ das Taufen mit Wasser gemeint ist, geht aus der Tatsache hervor, dass den hier Getauften die Firmung erst später durch die Bischöfe Petrus und Johannes gespendet wurde:

„Als diese herabgekommen waren, beteten sie für sie, damit sie den Heiligen Geist empfingen ...“ (Apg 8,15-17)

Der gleiche Sachverhalt begegnet uns auch in Apg 19,5-6:

„Als sie es aber hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus. Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie ...“

Die Männer, von denen hier die Rede ist, etwa zwölf an der Zahl, wurden zuerst getauft. Da ihnen die Firmung nach der Taufe gespendet wurde, wie es auch bei den Samaritern geschehen war, handelte es sich bei der Taufe nicht um eine „Geisttaufe“, sondern um die Wassertaufe. Das korrespondiert auch mit Apg 2,38-41:

„Petrus erklärte ihnen: Kehrt um, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung der Sünden, dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen … Diejenigen nun, die sein Wort annahmen, ließen sich taufen.“

Auch hier also: Zuerst die Taufe, dann die Firmung! Die Männer, die Petrus glaubten, „ließen sich taufen“. Die Firmung wird hier überhaupt nicht mehr erwähnt, fand aber statt, weil Petrus sie in Apg 2,38 mit den Worten „dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen“ ankündigt. Wenn also unser Herr in Mt. 28,19 und Mk 16,16 den Taufauftrag gibt und die Taufe ankündigt, dann meint er damit nicht eine „Geisttaufe“, sondern die christliche Wassertaufe. Zum Schluss möchte ich auf Apg 9,17-19 hinweisen:

„Da ging Hananias hinein in das Haus; er legte Saulus die Hände auf und sagte: 'Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem weg hierher erschienen ist; du sollst wieder sehen und mit Heiligem Geist erfüllt werden.' Sofort fiel es ihm wie Schuppen von den Augen und er sah wieder; er stand auf und ließ sich taufen. Und nachdem er etwas gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften.“

In den Ankündigungsworten Hananias' wird nur Paulus' Heilung und Firmung angekündigt. Durch die Handauflegung Hananias' wurde Paulus geheilt. Von der Spendung des angekündigten Firmsakraments wird hier nichts erwähnt; sie fand hier noch nicht statt; stattdessen erfolgte die Taufe. Legen wir Apg 2,38 zugrunde, dann ging die Taufe des Paulus der angekündigten Firmung voraus: „jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung der Sünden, dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen“. Die Firmung wurde Paulus gemäß Apg 2,38 also nach seiner Taufe gespendet. Von wem bleibt offen!



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 11:48:47
Bekommen wir den Heiligen Geist erst durch die Firmung?

Wenn wir die Apostelgeschichte lesen, könnten wir schnell zu dem Schluss kommen, dass wir den Heiligen Geist erst durch die Firmung empfangen. Doch dem ist nicht so, denn wir bekommen Ihn bereits durch die Taufe. Um das zu verdeutlichen, muss ich hier einige bereits verwendete Zitate aus der Bibel nocheinmal benutzen. Ich beginne mit Joh 3,5:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen.“

Das Wasser ist bei der Taufe direkt mit dem Heiligen Geist verbunden, was durch das Bindewort „und“ zum Ausdruck kommt: In der Taufe werden wir durch Wasser und Geist wiedergeboren und gehen durch Wasser und Geist in das Reich Gottes hinein. Diese Verbindung von Wasser und Geist bei der Taufe ist in 1 Mo 1,2 vorausbezeichnet:

„Und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.“

So wie der Heilige Geist bei der Erschaffung der Erde über ihrem Wasser schwebte, so schwebt Er bei der Taufe (bei der Erschaffung des neuen Menschen) über dem Taufwasser. Und so, wie die Wolke über dem Roten Meer schwebte, als die Israeliten durch das Meer zogen, so schwebt der Heilige Geist über dem Wasser der Taufe! Das wird in Tit 3,5-6 bestätigt:

„rettet er uns … durch das Bad, in dem wir wiedergeboren und erneuert werden durch den Geist ...“

Das Bad, durch das wir gerettet werden, ist die christliche Wassertaufe. Dann heißt es, dass wir in diesem Bad (in der Taufe) durch den Heiligen Geist wiedergeboren und erneuert werden. In der christlichen Taufe empfangen also den Heiligen Geist, der uns wiedergebiert, erneuert und in das Reich Gottes versetzt. Wir bekommen den Heiligen Geist also nicht erst durch das Firmsakrament.



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 11:50:49
Leugnung der Kindertaufe

In fast allen protestantischen Glaubensgemeinschaften wird gelehrt, dass die Kindertaufe unbiblisch und damit falsch sei. Zu diesem Schluss kann nur jemand kommen, der einen Buchstabenglauben pflegt, über den die Bibel bezeugt:

„Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.“ (2 Kor 3,6)

Entsprechend ihres Buchstabenglaubens verweisen die Lehrer dieser Gemeinschaften auf die folgenden Bibelstellen, die ausdrücklich von der Taufe Erwachsener berichten:

„Die nun sein Wort aufnahmen (Männer), ließen sich taufen.“ (Apg 2,41)

„ließen sich taufen, Männer und Frauen“ (Apg 8,12)

„und er (Philippus) taufte ihn (den Kämmerer)“ (Apg 8,38)

„er (Paulus) stand auf und ließ sich taufen“ (Apg 9,18)

„Als sie das hörten, ließen sie sich … taufen … Es waren im ganzen etwa zwölf Männer“ (Apg 19,5-7)

„Ich danke Gott, dass ich niemand von euch getauft habe, außer Krispus und Gaius ...“ (1 Kor 1,14)

Diese sechs Bibelstellen sind die einzigen, die ausdrücklich nur von der Taufe Erwachsener berichten. Daraus eine generelle Erwachsenentaufe zu schließen, ist biblisch und dem Geiste nach nicht haltbar, denn davon berichtet die Bibel nichts. Bei den zitierten Bibelstellen, die als einzige die Taufe von Erwachsenen bezeugen, ist zu beachten, dass es sich bei diesen und vielen anderen Erwachsenen um Bekehrte gehandelt hat, die nichtchristliche Eltern hatten und im nichtchristlichen Glauben erzogen wurden. Wenn wir uns also wirklich an der Bibel orientieren, dann stellen wir fest, dass die Menschen nur dann als Erwachsene christlich getauft wurden, wenn sie bis zu ihrer Bekehrung einen nichtchristlichen Glauben hatten.

Wie aber verhielt es sich mit jenen Menschen, die von vornherein christliche Eltern hatten und im christlichen Glauben erzogen wurden? Wurden auch sie im Erwachsenenalter getauft? Sehen Sie, darüber berichtet die Bibel nichts! Wenn dann protestantische Lehrer behaupten, dass auch diese Menschen im Erwachsenenalter getauft wurden, dann ist das zwar eine protestantische Aussage, aber keine biblische!



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 11:53:53
Auch Kinder können glauben und sich taufen lassen

Diese Lehrer behaupten schließlich, dass man sich, um getauft werden zu können, für den christlichen Glauben entscheiden und diesen annehmen müsse, was Apg 8,37 belegen soll, wo der Diakon Philippus dem äthiopischen Kämmerer erklärt, dass er zuerst glauben müsse, um dann getauft werden zu können. Weil sich Kinder für den christlichen Glauben angeblich nicht entscheiden und ihn nicht annehmen könnten, so könnten sie schlussendlich nicht getauft werden. Dies würde auch Mk 16,16 belegen:

„Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden.“

Zuerst müsse man gläubig und dann getauft werden. Abgesehen davon, dass Apg 8,37 und Mk 16,16 ausschließlich Menschen betreffen, die vor ihrer Bekehrung einen nichtchristlichen Glauben haben (wie z.B. der Kämmerer), und dass die Bibel nirgends darüber berichtet, dass das Kind christlicher Eltern bis zum Erwachsenenalter zuerst im christlichen Glauben unterwiesen werden müsse, um sich dann im Erwachsenenalter zu entscheiden, ob es den Glauben annimmt oder nicht und ob es dann getauft werden will oder nicht, ist die Lehre Christi, dass Kinder sehr wohl an Ihn glauben und sich für ihn entscheiden können:

„Wer aber einen dieser Kleinen (Kleinkinder!), die an mich glauben, Anstoß gibt, für den wäre es besser, das ihm ein Mühlstein um seinen Hals gehängt und er im offenen Meer versenkt würde.“ (Mt 18,6-7)

„Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kleinkind, der wird nicht hineingenommen.“ (Lk 18,17)

„Als nun die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat und die Kinder im Tempel rufen hörten: 'Hosanna dem Sohn Davids!', da wurden sie ärgerlich und sagten zu ihm: 'Hörst du nicht, was sie rufen?' Jesus antwortete ihnen: 'Ja, ich höre es. Habt ihr nicht gelesen: 'Aus dem Mund der Unmündige und Säuglinge schaffst du dir Lob'? (Mt 21,15)

Wir sehen: Der Herr selbst bezeugt, dass Kleinkinder an Ihn glauben, ihn lieben, loben und preisen und das Reich Gottes annehmen können, und das sogar noch viel besser und authentischer als Erwachsene, weshalb diese sich an solchen Kindern orientieren und sie im Glauben nachahmen sollen, wenn sie in das Reich Gottes hineingehen wollen. Wer also wäre in Anbetracht der Worte Christi, die Geist, Leben und Wahrheit sind, für die Taufe geeigneter als ein gläubiges Kleinkind?!



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 11:55:16
Der Herr hat an beides gedacht

Als der Herr seinen Aposteln den Auftrag gab, hat er sowohl an die Säuglings- bzw. Kindertaufe als auch an die Erwachsenentaufe gedacht. Dies bezeugen uns Markus und Matthäus:

„Geht hin in alle Welt und verkündet das Evangelium allen (menschlichen) Geschöpfen! Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden“ (Mk 16,15-16)

Die Aussage „Wer gläubig geworden und getauft worden ist“ bezieht auf die Menschen, die einen nichtchristlichen Glauben haben. Diese müssen, wenn sie gerettet werden wollen, den christlichen Glauben annehmen und dann getauft werden. Im Matthäus-Evangelium lesen wir hingegen:

„Daher geht hin, macht alle Völker zu Jüngern, tauft sie … und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ (Mt 28,19-20)

Hier kommt zuerst die Taufe und dann die Belehrung! Wenn ein Säugling getauft worden ist, muss er von den christlichen Eltern und von der Kirche in den christlichen Glauben hineingeführt werden.



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 11:59:05
Theologische Gründe für die Säuglingstaufe

Die Heilige Schrift vermittelt uns die theologischen Gründe, die eine Säuglings- bzw. Kindertaufe nicht nur rechtfertigen, sondern auch notwendig machen, denn Christus hat sich nämlich nicht nur für die Erwachsenen geopfert, sondern auch für die Kinder. Das ist aber die Gnade Gottes, dass auch die Kinder am Tod und an der Auferstehung Christi Anteil haben und dadurch den Segen Gottes ernten sollen:

„Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen in der Ferne, wie viele der Herr, unser Gott, hinzurufen wird.“ (Apg 2,39)

Deshalb sagte der Herr:

„Lasst die Kleinkinder zu mir kommen und verwehrt es ihnen nicht, denn für solche (Menschen) ist das Himmelreich da.“ (Mt 19, 14)

Um das besser zu erfassen, müssen wir uns bewusst machen, welche Gnaden Christus den Erwachsenen und den Kindern durch die Taufe schenken will. Nach Röm 6,3-4 wird man auf den Tod Christi getauft bzw. in ihn hinein, um dann die Gnaden des Opfers Christi empfangen zu können: nach Gal 3,27 zieht man in der Taufe Christus an und bekommt nach Röm 8,29 Anteil an Ihm, indem man ein Glied Christi (1 Kor 6,15; 12,27) bzw. Teil seines mystischen Leibes wird (1 Kor 12,13); nach Tit 3,5-6 empfängt man durch die Taufe den Heiligen Geist und wird so zu seinem Tempel (1 Kor 6,19). Durch die Taufe von der Sünde gereinigt (Apg, 2,38) wird man durch den Heiligen Geist wiedergeboren und erneuert (Tit 3,5-6) und so eine neue Schöpfung (2 Kor 5,17). Man wird durch die Taufe Kind Gottes (Gal 4,5-7), hat Anteil an der göttlichen Natur (2 Petr 1,4) und wird so Erbe Gottes und Seines Reiches (Röm 8,17; Joh 3,15).

Wir sehen: Alle diese Gnaden, die Christus für die Erwachsenen und die Kinder erwirkt hat, verweigern ihnen viele Protestanten, indem sie ihnen die Taufe verweigern. Damit die Kinder alle diese Gnaden, die Christus für sie erwirkt hat, empfangen, ruft der Herr durch seine Kirche noch heute:

„Lasst die Kleinkinder zu mir kommen und verwehrt es ihnen nicht, denn für solche (Menschen) ist das Himmelreich da.“ (Mt 19,14)

Die Kirche selbst folgt diesem Ruf Christi und verweigert den Kindern nicht, zu Christus zu kommen und die von Ihm am Kreuz erwirkten Gnaden durch die Taufe zu empfangen. Deshalb tauft sie auch Säuglinge, damit sie Christus anziehen, damit sie seine Glieder sind, damit sie den Heiligen Geist haben, damit sie Sein Tempel und befreit von der Erbsünde sind, damit sie wiedergeboren und erneuert sind, damit sie eine neue Schöpfung und Kinder Gottes sind, Anteil haben an der göttlichen Natur und Gottes Erben sind – kurz: damit sie die von Christus erwirkten Gnaden empfangen, die Gott allen Menschen anbietet!

Die Bibel selbst kennt die protestantische Lehre, dass den Kindern die Gnade Christi verwehrt bleiben müsse, nicht. Diese Lehre ist sowohl kinderfeindlich als auch antichristlich; denn wo hat man in der Bibel jemals vernommen, dass Christus nur für die erwachsenen Menschen die Gnaden erwirkt hätte? Wer seinen Kindern die Taufe verwehrt, der verwehrt ihnen die Gnaden! Und das ist eines der schlimmsten Dinge, die Eltern ihren Kindern antun können!



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 12:00:42
Aber die Säuglinge sind doch keine Sünder

Um den Kindern die Gnaden Christi zu verwehren, verweisen protestantische Irrlehrer auf Apg 2,38:

„jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung eurer Sünden“

Man behauptet: Weil die Taufe zur Vergebung der Sünden geschieht, die Säuglinge aber keine Sünder sind, so dürften sie nicht getauft werden. Bei diesem Wort beachtet man wieder nicht, dass Petrus hier ausdrücklich zu Männern spricht, die zuvor Sünden begangen haben; durch die Taufe werden sie ihnen vergeben! Doch dann sagt er:

„denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen in der Ferne, wie viele der Herr, unser Gott, hinzurufen wird.“ (Apg 2,39)

Wir sehen, dass Petrus die erlösende Taufe auch auf Kinder bezieht! Desweiteren spricht er von „allen“, und unter allen Menschen sind nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder, und hier auch Säuglinge! Auch sie sollen getauft werden, damit ihnen die erlösende Gnade des Kreuzestodes Christi zuteil werde. Durch die Taufe werden sie von der Erbsünde befreit und zu einer neuen Schöpfung! Ihre persönlichen Sünden, die sie später tun werden, wird ihnen aufgrund ihrer Taufgnade, die sie empfangen haben, durch das Beichtsakrament vergeben (Joh. 20,21-23)!



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 12:03:27
Vorausbezeichnung der Kindertaufe im AT

Wir haben bereits gesehen, dass die Taufe im AT mehrfach vorausbezeichnet ist, z.B. nach 1 Kor 10,1-2 im Durchzug der Israeliten durch das Meer auf Moses. Dabei wurden nicht nur Erwachsene auf Moses getauft, sondern auch die Kinder aller Altersstufen. Dies ist eine Vorausbezeichnung der christlichen Kindertaufe! So wie die Kinder und Erwachsenen beim Durchzug auf Moses getauft wurden, so werden beim Durchzug in der Kirche die Kinder und Erwachsenen auf Christus, den neuen Moses, getauft. Auch das Wasser aus dem Felsen in 2 Mo 17,6 ist Sinnbild für die Taufe. Auch hier tranken nicht nur die Erwachsenen vom Felsenwasser, sondern auch Kinder.

Ebenso ist die Beschneidung eine Vorausbezeichnung der christlichen Taufe. So wie mit der Beschneidung der Alte Bund geschlossen wurde, so wird durch die Taufe der Neue Bund geschlossen. In 1 Mo 17,9-11 lesen wir:

„Und Gott sprach zu Abraham: Du aber halte meinen Bund, du und deine Nachkommen, Generation um Generation. Das ist mein Bund zwischen mir und euch samt euren Nachkommen, den ihr halten sollt: Alles, was männlich ist unter euch, muss beschnitten werden. Am Fleisch müsst ihr euch beschneiden lassen. Das soll geschehen zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch.“

Ergänzend heißt es in Röm 4,11-12:

„Das Zeichen der Beschneidung empfing er (Abraham) zur Besiegelung der Glaubensgerechtigkeit, die ihm als Vater der Unbeschnittenen zuteil wurde; also ist er der Vater aller, die als Unbeschnittene glauben und denen daher Gerechtigkeit angerechnet wird, und er ist der Vater jener Beschnittenen, die nicht nur beschnitten sind, sondern auch den Weg des Glaubens gehen, des Glaubens, den unser Vater Abraham schon vor seiner Beschneidung hatte.“

Die Beschneidung, die der Bund mit Gott war, war die Besiegelung der Glaubensgerechtigkeit. So, wie nun die Beschneidung der Bund mit Gott und die Besiegelung der Glaubensgerechtigkeit war, so ist auch die Taufe der Neue Bund mit Gott und die Besiegelung der Glaubensgerechtigkeit nach dem Neuen Bund:

„Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden“ (Mk 16,16)

Das korrespondiert mit Apg 8,36-37:

„Und der Kämmerer spricht: '...Was hindert mich, getauft zu werden?' Philippus aber sprach: 'Wenn du von ganzem Herzen glaubst, ist es erlaubt.“

Obwohl die Beschneidung die Besiegelung der Glaubensgerechtigkeit war, befahl Gott auch die Säuglingsbeschneidung bei den männlichen Kindern:

„Alle männlichen Kinder bei euch müssen, sobald sie acht Tage alt sind, beschnitten werden in jeder eurer Generation ...“ (1 Mo 17,12)

Das entspricht der christlichen Taufe: So, wie die männlichen Säuglinge beschnitten werden mussten, obwohl die Beschneidung die Besiegelung der Glaubensgerechtigkeit war, so müssen auch die Säuglinge der christlichen Eltern getauft werden, obwohl die Taufe die Besiegelung der christlichen Glaubensgerechtigkeit ist. So wie durch die Beschneidung männliche Säuglinge in den Alten Bund und in das Volk Gottes hineingenommen wurden, so werden auch die Säuglinge der christlichen Eltern durch die christliche Taufe in den Neuen Bund und ins Volk Gottes des Neuen Bundes hineingenommen.



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 12:05:11
Der Herr hat die Säuglingstaufe befohlen

In seinem Missionsauftrag, der im Matthäus- und Markus-Evangelium bezeugt wird, hat der Herr sowohl die Taufe Erwachsener als auch die Taufe der Kinder befohlen. Um das zu erkennen, muss man den Missionsauftrag genau lesen:

„Daher geht hin, macht alle Völker zu Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ (Mt 28,19-20)

Der Herr spricht hier von einer Taufe aller Völker. Weil nun die Völker der Erde nicht nur aus Erwachsenen bestehen, sondern auch aus Kindern aller Altersstufen, so bezieht sich der Taufauftrag auch auf die Kinder aller Altersstufen. Bei Markus lesen wir:

„Geht hin in alle Welt und verkündet das Evangelium allen (menschlichen) Geschöpfen! Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden“ (Mk 16,15-16)

Auch hier ist von „allen (menschlichen) Geschöpfen“ die Rede, also auch von den Kindern, und hier auch von den Säuglingen! Deshalb sagt Petrus:

„Kehrt um, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung der Sünden, dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen, denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen in der Ferne, wie viele der Herr, unser Gott, hinzurufen wird.“ (Apg 2,39)

Weil die Verheißung mit Bezug auf die Taufe allen Menschen gilt, so gilt sie auch allen Kindern, „denn für solche (Menschen) ist das Himmelreich da.“ (Mt 19,14)



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 12:08:57
Die Evangelisierung der getauften Kinder

Wir haben gesehen, dass es Gottes Wille war, dass die männlichen Säuglinge beschnitten werden, obwohl die Beschneidung die Besiegelung der Glaubensgerechtigkeit bei Erwachsenen war. Genauso ist es Gottes Wille, dass die Säuglinge der christlichen Eltern getauft werden, obwohl die Taufe die Besiegelung der christlichen Glaubensgerechtigkeit bei Erwachsenen ist. Für die Säuglinge trifft dies in beiden Fällen nicht zu: Für sie gilt die Beschneidung und gilt die Taufe nicht zur Besiegelung des Glaubens! Für sie gilt etwas anderes, nämlich die Erziehung im Glauben gemäß und nach der Beschneidung und gemäß und nach der Taufe:

„und du sollst sie (die Worte Gottes) deinen Kindern wiederholend einschärfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst.“ (5 Mo 6,7)

So wie die beschnittenen Säuglinge der Israeliten nachträglich im jüdischen Glauben erzogen und geprägt werden mussten, so müssen auch die getauften Kinder ihrer Taufe entsprechend nachträglich evangelisiert werden. Das sollte jedoch nicht erst nach der Taufe des Säuglings beginnen, sondern schon vorher, damit das im Mutterleib empfangene Kind den christlichen Glauben seiner Eltern, Verwandten und Freunde mitbekommt und von ihm schon im Mutterleib geprägt wird, z.B. durch Beten, Singen, durch gute geistliche Musik, durch lautes Lesen des Gotteswortes, durch den regelmäßigen Besuch des Heiligen Messopfers, durch die Anbetung, die Beichte der Mutter und durch aufbauende und gesunde Glaubensgespräche. So wird das Kind von Beginn seines Lebens an, das im Moment der Zeugung entsteht, in den christlichen Glauben seiner Lieben mit hineingenommen und durch ihn geprägt. Doch zugleich muss geachtet werden, dass das Kind von Mutterleib an keinen verderblichen Einflüssen ausgesetzt wird, z.B. durch das Fernsehen, durch schlechte bzw. weltliche Filme und Dokumentationen, durch das Radio, durch schlechte Musik, durch Streit, Gewalt und durch gottlose, weltliche Gespräche.

Die christlichen Eltern haben nämlich nicht nur in weltlicher Hinsicht die Erziehungspflicht, sondern auch in geistlicher Hinsicht. Letzteres zu vernachlässigen, das Kind im Geist der Welt zu erziehen, es weltlichen, verderblichen Einflüssen auszusetzen und es so Christus zu entziehen, ist eine Todsünde!

Nach dem Missionsauftrag Christi ist auch die Kirche verpflichtet, dem getauften Kind, das Evangelium zu vermitteln. Diesem Auftrag kommt die Kirche nach, soweit die Eltern es zulassen und soweit die Katecheten es richtig machen, aber nicht nur durch den Religionsunterricht und den Unterricht zur Erstkommunion und zur Firmung, sondern auch durch die Feier des Heiligen Messopfers. Das Verkündigungswerk der Kirche wird aber nur dann Frucht tragen, wenn das Kind schon im Elternhaus christlich vorgeprägt ist.



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 12:12:04
Die Firmung

Das, was die Pfingstler und Charismatiker in der Bibel als „Geisttaufe“ deuten, ist in Wirklichkeit die Firmung, die in der Bibel nur zwei Mal ohne menschliche Vermittlung gespendet wurde, das erste Mal am Pfingsttag und das zweite und letzte Mal im Hause des Kornelius:

„Als der Tag für das Pfingstfest gekommen war, waren sie alle beisammen am gleichen Ort. Da erhob sich plötzlich vom Himmel her ein Brausen … und erfüllte das ganze Haus … Es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten und einzeln herabsenkten auf einen jeden von ihnen; und alle wurden erfüllt vom Heiligen Geist und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, so wie der Geist ihnen zu sprechen verlieh.“ (Apg 2,1-4)

„Während Petrus noch diese Worte sprach, kam der Heilige Geist über alle, die das Wort hörten ...“ (Apg. 10,44)

Die erste Geistspendung in Jerusalem empfingen ausschließlich Juden, die an Christus glaubten. Die zweite Geistspendung im Hause des Kornelius empfingen ausschließlich Heiden, die zum Glauben gekommen waren. Seit dem Pfingsttag wird die Geistsendung von der Kirche immer nach der Taufe vermittelt. In Apg 2,38 wird sie jüdischen Männern von Petrus mit den Worten „jeder von euch lasse sich … taufen ..., dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen“ angekündigt. In Vers 41 ist zwar nur noch von der Taufe die Rede, aber nicht mehr von der Firmung, die aber gespendet wurde, weil Petrus sie zuvor angekündigt hat. Im achten Kapitel der Apostelgeschichte wird erstmals darüber berichtet, wie die Firmung durch die Kirche gespendet wurde:

„Als sie aber Philippus glaubten … ließen sie sich taufen … Als diese (Petrus und Johannes) hinabgekommen waren; beteten sie für sie, damit sie den Heiligen Geist empfingen … Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen!“ (Apg 8,12-17)

In Apg 19,5-6 sehen wir Paulus die Firmung spenden:

„Als sie es aber gehört hatten, ließen sie sich … taufen; und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie“

In 1 Tim 4,14 lesen wir über Timotheus:

„Vernachlässige nicht die Gnadengabe in dir, wie sie dir zuteil wurde aufgrund einer prophetischen Offenbarung durch die Handauflegung der Ältestenschaft“!

Unter der „Ältenstenschaft“, die Timotheus die Firmung spendete, sind nicht mehrere Presbyter (Älteste) gemeint, sondern, wie wir in 2 Tim 1,6-7 erfahren, Paulus selbst:

„Entfache von neuem die Gnadengabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände. Denn Gott gab uns nicht einen Geist der Verzagtheit, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“

Die Gnadengabe, die Gabe des Heiligen Geistes, empfing Timotheus durch die Spendung der Firmsakraments durch Paulus' Ältestenschaft.

In der Kirche des Herrn wird die Firmung seit Pfingsten nach wie vor gespendet, und dies wird so bleiben, bis Christus in seiner Herrlichkeit wiederkommt.



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 12:15:41
Wozu Firmung?

Die Heilige Schrift zeigt uns, dass wir den Heiligen Geist nicht erst bei der Firmung empfangen, sondern schon durch die Taufe. In der Taufe bekommen wir den Heiligen Geist, um von der Erbsünde befreit zu werden, die Kindschaft Gottes zu empfangen und in das Reich Gottes versetzt zu werden. Durch die Firmung bekommen wir den Heiligen Geist zu anderen Zwecken.

Die Vermittlung des Heiligen Geistes, von der die Heilige Schrift spricht, wird von der Kirche als „Firmung“ („Stärkung“) bezeichnet, weil wir durch sie den Heiligen Geist zum Zweck eines standhaften Bekennens und einer standhaften Verkündigung des christlichen Glaubens empfangen. Nach seiner Auferstehung sagte der Herr zu seinen Aposteln:

„Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters … Denn Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet getauft werden mit Heiligem Geist nach nicht wenigen Tagen … doch werdet ihr Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an die Grenzen der Erde.“ (Apg 1,4-8)

Wir sehen: Die Apostel sollten nicht vor ihrer Firmung (Stärkung durch den Heiligen Geist) predigen, sondern erst nach der Spendung des Heiligen Geistes, durch den sie zu diesem Zweck die Kraft empfangen würden. Als die Apostel und die Jünger am Pfingsttag dann den Heiligen Geist und Seine Kraft empfangen hatten, „fingen sie an, in anderen Sprachen“ „die Großtaten Gottes“ zu verkünden (Apg 2,4.11). Das gleiche sehen wir bei Kornelius in Apg 10,44-46: Kornelius und sein Haus empfingen den Heiligen Geist zur Stärkung und verherrlichten Gott in anderen Sprachen. Doch diese Gnadengabe, die man durch die Spendung der Firmung empfängt, kann auch vernachlässigt werden, wie wir in 1 Tim 4,14 erfahren:

„Vernachlässige nicht die Gnadengabe in dir, wie sie dir zuteil wurde aufgrund einer prophetischen Offenbarung durch die Handauflegung der Ältestenschaft!“

In 2 Tim 1,16-7 erfahren wir, das die Gnadengabe, die Timotheus durch Paulus' Ältestenschaft durch die Firmung empfangen hat, in der Auswirkung stark zurückgegangen ist, weshalb ihn Paulus auffordert, die Gnadengabe von neuem zu entfachen, „denn Gott“ gibt uns durch die Firmung „nicht einen Geist der Verzagtheit, sondern der Kraft und der Liebe und Besonnenheit.“

Wenn so viele Katholiken durch die Spendung des Firmsakraments keine Stärkung verspüren, dann liegt das gemäß 2 Tim 1,6-7 an ihnen selbst. In ihnen sind Barrieren, die den Heiligen Geist daran hindern, ihnen zum Bekennen und zur Verkündigung die Kraft und Stärke zu verleihen. Oft haben die Firmlinge kein (echtes) Interesse am Glauben, und so geschieht hier auch nichts in der Auswirkung.

Betrachten wir noch ein wenig die Situation, in der Timotheus steckte: er war verzagt und litt womöglich an Depressionen. Er hat die Stärkung durch den in der Firmung gespendeten Heiligen Geist verloren, aber nicht den Geist der Kraft und Stärke selbst. Deshalb fordert ihn Paulus auch nicht auf, sich nochmals firmen zu lassen! Die Gnadengabe ist noch in ihm; er muss sie nur von neuem entfachen! Und das müssen auch wir immer wieder tun!



Titel: Antw:Die Taufe und die Firmung
Beitrag von: Marias Kind am 10. Juli 2012, 12:20:55
Die Firmung ist ein Sakrament

Das Firmsakrament wird von den Protestanten verworfen, weil sie angeblich nicht von Jesus Christus eingesetzt worden sei. Die Pfingstler und Charismatiker deuten die von der Bibel bezeugte Geistspendung als charismatische „Geisttaufe“, der sich seit 1967 selbst Katholiken unterziehen, womit sie das Sakrament der Firmung und damit den Heiligen Geist verleugnen.

Wenn wir die biblischen Stellen, die von der Geistspendung berichten, aufmerksam lesen, stellen wir fest, dass sie mit dem Sakrament der Taufe verknüpft ist. Das sehen wir in Apg 2,38:

„jeder von euch lasse sich taufen …, dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“

Weil die Geistspendung mit dem Taufsakrament in engster Verbindung steht, sehen wir in Apg 8, wie Petrus und Johannes nach Samaria gehen, um die kurze Zeit zuvor getauften Samariter zu firmen. Im 10. Kapitel sehen wir die Spendung des Taufsakraments nach der Firmung (10,44-48):

„Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verweigern, die ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?“

Und denken wir auch an Paulus, dem Hananias die Firmung ankündigte: „Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist; du sollst wieder sehen und mit Heiligem Geist erfüllt werden.“ Daraufhin heilte und taufte er ihn (9,17-19). Der Akt der Geistspendung wird nicht mehr erwähnt, fand aber gemäß der Ankündigung statt, und zwar nach der Taufe! Hinweisen möchte ich auch auf die etwa 12 Männer, die nach ihrer Taufe die Firmung empfangen haben:

„Als sie es aber gehört hatten, ließen sie sich … taufen; und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie“ (Apg 19,5-7)

Auch hier sehen wir die Firmung eng mit dem Taufsakrament verknüpft. Diese biblischen Textstellen zeigen, dass die Geistspendung nicht charismatisch, sondern als Sakrament gespendet wurde. Das wird noch dadurch verdeutlicht, dass die Geistspendung nur den Bischöfen vorbehalten war. Darüber gibt uns Apg 8 Aufschluss: Philippus befand sich in Samarien, verkündete dort das Evangelium und spendete den gläubig gewordenen Samaritern das Taufsakrament, aber nicht die Geistspendung. Zu diesem Zweck mussten extra Bischöfe (Petrus und Johannes) nach Samarien gehen, denn Philippus war nur Diakon!

So sehen wir ihn im selben Kapitel auch den Äthiopier taufen, aber nicht firmen (8,38-40). Genauso  sehen wir den Jünger Hananias Paulus taufen, aber nicht firmen (9,17-19). Nachdem Paulus in Apg 13,2-3 die Bischofsweihe erhalten hatte, sehen wir ihn die etwa 12 Männer taufen und firmen (19,5-7). Noch deutlicher wird dieser Sachverhalt dadurch, dass Paulus betont, dass Timotheus „durch die Handauflegung“ seiner Ältestenschaft die Geistspendung erhielt (1 Tim 4,14; 2 Tim 1,6-7). Nur durch die Ältestenschaft eines Menschen kann die Firmung gespendet werden. Wäre dies eine charismatische Angelegenheit, wären dazu auch Personen berechtigt und befehigt gewesen, die keine Bischöfe bzw. Älteste (Presbyter) waren. So aber sehen wir in der Bibel, dass die Gnadengabe weder von Laien noch von Diakonen gespendet wurde, sondern ausschließlich von Presbytern, Bischöfen.

Wo aber steht in der Bibel, dass Christus seine Apostel beauftragt hat, die Firmung zu spenden? Darüber findet sich kein direktes Zeugnis in der Bibel! Aber wir finden einen Hinweis in Apg 1,2:

„als er den Aposteln Anweisungen gab und dann hinaufgenommen wurde.“

Wenn nun die Apostel und die anderen Bischöfe, z.B. Paulus, nach den Taufen die Firmung spendeten, dann haben sie die Firmung nicht selbst in die Welt gesetzt, sondern sie ging eben auf die in Apg 1,2 erwähnten Anweisungen Christi zurück. So sehen wir, dass die Firmung eine der Anweisungen Christi war und daher nicht charismatisch, sondern ein Sakrament ist, das bis heute von den Nachfolgern der Apostel, den Bischöfen, gespendet wird.

Wenn nun Katholiken sich von Charismatikern, ob dies nun Laien oder geweihte Personen sind, charismatisch „geisttaufen“ lassen, dann verleugnen sie das Sakrament der Firmung und den Heiligen Geist! Eine charismatische „Geisttaufe“ kennt weder die Kirche noch die Bibel. Da nun der Bibel und der Kirche zufolge der Heilige Geist nur durch das Firmsakrament gespendet wird, so fragt man sich: Welcher Geist ist das, den man durch die antichristliche „Geisttaufe“ der Charismatiker empfängt? Der Heilige Geist kann es nicht sein, weil man Ihn nur durch die Firmung gespendet bekommt! Es bleibt also ein Geist übrig, der den Heiligen Geist imitiert!

Ein Katholik kann sich auch nicht herausreden und sagen: „Weil die Firmung keine Wirkung zeigt, so lasse ich mich charismatisch 'geisttaufen'!“ Wie wir in 1 Tim 4,14 und 2 Tim 1,6-7 gesehen haben, liegt das Problem ausschließlich bei uns selbst, weil wir die Gnadengabe des Firmsakraments nicht nutzen bzw. weil wir sie blockieren oder verwerfen. Deshalb fordert Paulus Timotheus weder dazu auf, sich charismatisch „geisttaufen“ zu lassen noch sich ein zweites Mal firmen zu lassen, sondern die durch die Firmung empfangene Gnadengabe von neuem zu entfachen. Jeder Katholik, der sich charismatisch „geisttaufen“ lässt,  sollte sich bewusst machen, was das bedeutet, dadurch die Firmung und die durch sie empfangene Gnadengabe zu verwerfen: Er beleidigt den Heiligen Geist, den er durch die Firmung empfangen hat, er beleidigt Christus, der das Firmsakrament geschenkt hat und er beleidigt den Vater, der Christus dazu beauftragt hat!

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Gerhard Wisnewski spricht Klartext

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