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Erscheinungsorte - Marienerscheinungen, Erzengel Michael ............. => Erscheinungsorte => Medjugorje => Thema gestartet von: Marias Kind am 03. Juli 2011, 14:57:53

Titel: Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 03. Juli 2011, 14:57:53
Hallo! Ich habe eine Zusammenstellung der Irrlehren der "Erscheinung" bereitet. So kann sich nun jeder selber die Meinung bilden! Jedenfalls bin ich der Meinung, dass die Grundlage der Betrachtung dieser "Botschaften" der römisch-katholische Glaube sein muss, und nicht etwa eigene Wunschvorstellungen! Denn nicht wir, unsere persönlichen Meinungen, Ansichten und Wunschvorstellungen dürfen das Fundament der Betrachtung sein und in diesem Zusammenhang auch nicht Medjugorje und die "Erscheinung" mit ihren Botschaften, sondern der Corpus Christi, die Kirche und somit die römisch-katholische Lehre!



Die „Gnadenquelle“ Medjugorje

Seit dem 24. Juni 1981 gibt es in Medjugorje, einem Ort in Bosnien-Herzegowina, angeblich Marienerscheinungen. Über 40.000 soll es bis heute gegeben haben. Und die Anzahl der „Erscheinungen“ ist nicht aufzuhalten, und sie sind nicht zu überbieten! Angezogen von diesen „Erscheinungen“ strömen seit Beginn der Ereignisse immer mehr Menschen  zu diesem Ort, um von Gott Gnaden und Frieden zu empfangen, denn „hier ist die Gnadenquelle“ und die „Oase des Friedens“, um die herum „die Wüste ist, wo Satan lauert und jeden von euch versucht“, heißt es in den „Botschaften“ vom 12. September 1985 und vom 26. Juni 1986. Also, Vorsicht auch vor katholischen Kirchen, die sie sich außerhalb von Medjugorje befinden, denn außerhalb von Medjugorje ist die „Wüste“, „wo Satan lauert und jeden von euch versucht“!
Und weil Medjugorje eben die „Gnadenquelle“ und die „Oase des Friedens“ ist, außerhalb der es für niemanden Gnaden und Frieden gibt, habe es dort den Anhängern zufolge ein in der Geschichte der Menschheit noch nie da gewesenes Ausmaß an Bekehrungen und Berufungen gegeben. Alle Welt kann also nur staunen! Da kann sich die Kirche ein Stück von abschneiden, denn was die Kirche in Jahrzehnten, ja, und vielleicht sogar in Jahrhunderten nicht geschafft hat, das schafft Medjugorje in nur einigen Wochen, und zwar mit Links! In Anbetracht dessen kann sich die Kirche eigentlich nur noch verstecken!



Die Auserwählten

Weil Medjugorje die „Gnadenquelle“ und „Oase des Friedens“ ist, sind die eifrigsten Anhänger der dortigen „Erscheinung“ auch die gesegnetsten und friedlichsten der Welt, ja sie sind sogar die einzig wahren Katholiken! Die anderen, die sich ausschließlich an „Rom“ binden, können sich dagegen nur noch schämen, weil sie ungläubig sind! Und sie sind ausnahmslos verloren, wenn sie nicht umkehren und sich an die „Gnadenquelle“ binden! Sonst aber müssen wir einpacken, denn Medjugorje stellt alles bisher Dagwesene in den Schatten! Medjugorje übertrifft einfach alles! Auch die Kirche! Deshalb muss sie unbedingt von Rom nach Medjugorje übersiedeln und eine neue Führung bekommen:„Ich habe diese Pfarre auf besondere Weise auserwählt und möchte sie führen. Ich behüte sie in Liebe und wünsche, dass ihr alle mein werdet. … Ich wünsche, dass ihr immer, in immer größerer Anzahl, hier mit mir und meinem Sohn seid. …" (1. April 1984), denn „liebe Kinder“, „ihr seid ein auserwähltes Volk, und Gott hat euch große Gnaden gegeben. Ihr seid euch nicht jeder Botschaft, die ich euch gebe, bewusst. Jetzt möchte ich nur sagen: Betet, betet, betet! Ich weiß nichts anderes zu sagen, weil ich euch liebe und weil ich wünsche, dass ihr im Gebet meine und Gottes Liebe erkennt. - Danke dass Ihr meinem Ruf gefolgt seid!" (15. November 1984) Deshalb „erfüllt“ die „Erscheinung“ gemäß ihrer „Botschaft“ vom 18. April 1985 auch „Freude .. über jedes Herz, das sich Gott öffnet, besonders aus dieser Pfarre.“ Und damit ihre Freude noch größer würde, ruft sie am 30. Januar 1986 ihre Auserwählten dazu auf:„Helft, dass sich die anderen bekehren, besonders jene, die nach Medjugorje kommen“ (denn „hier ist die Gnadenquelle!“). Wie schön, dass es besser ist, in Medjugorje bekehrt zu werden, als sonst wo in der Welt! Wie schön, dass jene, die nach Medjugorje kommen, etwas Besonderes, etwas Besseres sind als die anderen! Und wie schön, dass sich die Muttergottes mehr über die Bekehrten in Medjugorje freut als über die Bekehrten an anderen Orten der Welt! Wahrlich, wir außerhalb von Medjugorje Bekehrten sollten uns was schämen! Wie können wir mit unserer Mutter nur so rücksichtlos umgehen?! Statt, dass wir uns in Medjugorje bekehrt und damit unserer Mutter größere Freude gemacht hätten, haben wir uns einfach woanders bekehren lassen! Eine Schande! Offensichtlich habe ich meiner himmlischen Mutter im April 2009 doppelten Schmerz zugefügt, weil ich einen Freund nicht in Medjugorje bekehrt habe, sondern in Bochum! Als einstiger Auserwählter hätte ich es doch besser wissen müssen! Schande und Asche über mich!



Nie dagewesene Offenbarungen und der wahre Glaube

Seit nun schon 30 Jahren gibt die „Erscheinung“ von Medjugorje Offenbarungen an die Menschheit!  Und sie hat vor allem dem Katholiken etwas sehr wichtiges zu sagen, und zwar nicht nur, dass er beten, fasten, beichten, kommunizieren usw. soll, sondern auch, dass er sich über die Kirche hinwegsetzen soll. Zum Beispiel lehrt die Kirche:

„Der christliche Glaube kann keine 'Offenbarungen' annehmen, die vorgeben, die Offenbarung, die in Christus vollendet ist, zu übertreffen oder zu berichtigen“ (KKK 67)

Die „Erscheinung“ von Medjugorje ist da allerdings anderer Meinung, denn weil sich die Pfarre Medjugorje angefangen habe, zu bekehren, „möchte ich euch Botschaften geben, wie es sie noch nie und nirgendwo in der Geschichte seit dem Beginn der Welt gegeben hat.“  (4. April 1985) Weil den Auserwählten von Medjugorje zufolge dort die Muttergottes erscheint, können wir der Kirche anscheinend nicht mehr glauben, denn die Muttergottes wird es doch gewiss besser wissen als der Corpus Christi! Und weil das nur so sein kann, so müssen auch die Worte des Apostels Paulus in 1 Tim. 3,15, wonach die Kirche die „Säule und das Fundament der Wahrheit“ ist, in Zweifel gezogen werden! Denn wenn die Kirche irrt, dann kann sie folglich auch nicht „die Säule und das Fundament der Wahrheit“ sein! „Die Säule und das Fundament der Wahrheit“ ist nach der Botschaft vom 31. Dezember 1981 nämlich der Glaube an die „Erscheinung“ und ihre Offenbarungen:

„Man muss ihnen sagen, dass ich der Welt schon immer Botschaften von Gott übermittelt habe. Es ist sehr schade, wenn man nicht daran glaubt. Der Glaube ist entscheidend wichtig; aber man kann niemanden zum Glauben zwingen. Der Glaube ist die Grundlage, auf der alles aufbaut'.“

Diese Antwort gab die „Erscheinung“ von Medjugorje auf die Frage des Sehers Ivan, wie den Priestern geholfen werden könne, die nicht an die „Erscheinungen“ glauben! „Der Glaube“, von dem die „Erscheinung“ in ihrer Antwort spricht, ist mit Bezug auf die Fragestellung mit dem Glauben an „sie“und ihre Botschaften identisch! Und eben dieser Glaube sei „entscheidend wichtig“, weil er „die Grundlage“ sei, „auf der alles aufbaut“. Und jeder Priester, der an die „Erscheinungen“ und ihre Offenbarungen nicht glaubt, ist hoffnungslos verloren, weil er ungläubig ist, auch dann, wenn er der Kirche und ihrer Lehre treu ist. Und was halt auf solche ungläubigen Priester zutrifft, trifft natürlich auch auf alle römischen Katholiken zu! Wir sind hoffnungslos verloren, weil wir statt der „Erscheinung“ und ihren Offenbarungen ausnahmslos der Kirche und ihrer Lehre folgen. Und weil nicht die Kirche und ihre Lehre das Fundament der Wahrheit ist, sondern der Glaube an die „Erscheinung“ von Medjugorje, so finden wir in ihren Offenbarungen auch nicht ein einziges Mal die Aufforderung, an die katholische Kirche und ihre Lehre zu glauben, der Kirche zu folgen und ihr zu gehorchen! Überhaupt wird die „katholische Kirche“ in keiner einzigen Botschaft erwähnt! Nur ein einziges Mal nimmt die „Erscheinung“ das Wort „Kirche“ in den Mund, und das war's dann aber auch schon:

„Durch das Gebet und eure Entsagung werdet ihr offener werden für die Gabe des Glaubens und der Liebe zur Kirche und zu den Menschen, die um euch sind.“ (25. Februar 1998)

Natürlich ist „der Glaube“, von der die „Erscheinung“ hier spricht, nicht der Glaube an die katholische Kirche und ihre Lehre, sondern der von „ihr“ bereits dargelegte Glaube an „sie“ und ihre Offenbarungen! Dementsprechend handelt es sich bei „der Liebe zur Kirche“ auch nicht um die „Liebe zur römisch-katholischen Kirche“, sondern zur medjugorjanisch-katholischen, weil ja nicht die römisch-katholische Kirche das Fundament der Wahrheit ist, sondern der Glaube an die „Erscheinung“ und ihre Offenbarungen, und weil ja den Offenbarungen zufolge nicht Rom das äußere Zentrum der wahren Kirche ist, sondern Medjugorje, denn „hier ist die Gnadenquelle“ und „Oase des Friedens“. Hier will „sie“ die Führerin sein! Und besonders hier soll man sich gefälligst bekehren, weil man sie sonst weniger glücklich machen würde!
Doch damit nicht genug! Denn die Offenbarungen der „Erscheinung“ von Medjugorje übertreffen selbst die Offenbarungen Gottes auf dem Berge Sinai und die, die er den Juden durch die Bundeslade gab! Und sie übertreffen selbst die Offenbarungen Jesu Christi, weil es eben Botschaften sind, „wie es sie noch nie und nirgendwo in der Geschichte seit dem Beginn der Welt gegeben hat.“



Die Botschaften

Die „Botschaften“ wirken oberflächlich betrachtet römisch-katholisch, weil sie ständig zum Beten, Fasten, Beichten und zum Kommunizieren usw. aufrufen, sind jedoch mit einer Menge konkreten Irrlehren und Widersprüchen durchtränkt. Reiht man die konkreten Irrlehren aneinander, erkennt man, dass die „Botschaften“ einen Glauben verkünden, der nicht römisch-katholisch ist. Es ist halt der medjugorjanisch-katholische Glaube, der in den Botschaften verkündet wird!
Zwar kommen in den Botschaften katholische Glaubenselemente vor, die ununterbrochen erwähnt werden, doch mit den konkreten Irrlehren zusammen spiegeln sie halt nicht den römisch-katholischen Glauben wider! Deshalb kann die Lehre, die die „Erscheinung“ verkündet, auch nur als „medjugorjanisch-katholisch“ bezeichnet werden, aber nicht als „römisch-katholisch“! Einschlägige Gründe wurden bereits aufgezeigt, und weitere folgen nun!



Der medjugorjanische Glaube ist charismatisch

Der von der „Erscheinung“ propagierte Glaube, den die Menschen von der Kirche losgelöst leben sollen, ist mehr charismatisch als sakramental, weil die „Erscheinung“ charismatische Handlungen über das sakramentale Handeln des Priesters setzt. Die Taufe und die Firmung, in denen der Mensch den Heiligen Geist und seine Gaben empfängt, werden durch die „Geisttaufe“ verdrängt, die eine charismatische Handlung ist, denn „es ist wichtig, um den Heiligen Geist zu beten, dass er auf euch herab kommt. Wenn man ihn hat, hat man alles. Die Leute täuschen sich, wenn sie sich einzig und allein an die Heiligen wenden, um etwas zu erbitten.“ (21. Oktober 1983). „Heute Abend möchte ich euch bitten, dass ihr in den Tagen dieser Novene um das Ausgießen des Heiligen Geistes auf eure Familien und eure Pfarre betet.“ (2. Juni 1984) „Wendet eure Herzen dem Gebet zu und bittet, der Heilige Geist möge sich über euch ergießen.“(9. Mai 1985) Die Laien werden aufgerufen, die Krankensalbung zu spenden, was nur dem Priester sakramental vorbehalten ist (vgl. Jak. 5,13-16): „Betet für die Kranken! Fastet für die Kranken! Legt ihnen die Hände auf! Spendet ihnen charismatischen Salbungen mit Öl! Jeder Laie kann das tun, tut es!“ Denn „es ist gut, den Kranken die Hände aufzulegen und zu beten. Es ist gut, die Kranken mit heiligem Öl zu salben. Nicht alle Priester haben die Gabe der Heilung.“ Die Priester selbst werden noch in derselben „Botschaft“ aufgefordert, das Sakrament der sakramentalen Krankensalbung zu vernachlässigen, stattdessen sollen sie um die Heilungsgabe beten, damit sie charismatisch wirken: „Nicht alle Priester haben die Gabe der Heilung. Der Priester soll beharrlich beten und fest glauben, um diese Gabe wiederzuerwecken." (25. Juli 1982) Auf diese Weise wird das Sakrament der Krankensalbung durch den Charismatismus verdrängt!


Der medjugorjanische Glaube ist ein Volksglaube

Wie bereits erwähnt ist in den Botschaften der medjugorjanischen „Erscheinung“ nicht ein einziges Mal vom „katholischen Glauben“ die Rede. Stattdessen ist immer wieder von „dem Glauben“, von „ihrem Glauben“, von „ihrem Glaubensweg“ und vom „Glauben des Volk“ die Rede.

„Sagt den Jugendlichen, sie sollen sich nicht vom wahren Weg abbringen lassen. Sie sollen ihrem Glauben treu bleiben.“ (30. Oktober 1981)

„Sie [katholisch] sollte diesen Mann [orthodox] besser nicht heiraten, wenn es möglich ist, denn sie und auch ihre Kinder werden leiden. Sie wird ihrem Glaubensweg nur sehr schwer treu bleiben können." (18. August 1981)

Warum meidet die „Erscheinung“, zu sagen „Sie sollen dem römisch-katholischen Glauben treu bleiben“? Warum meidet sie es, zu sagen „Sie wird dem katholischen Glauben nur sehr schwer treu bleiben“? Warum werden die Franziskaner der Pfarre Medjugorje dazu aufgefordert „im Glauben beharrlich“ zu sein „und den Glauben des Volkes“ zu „beschützen“ (27. Juli 1981) statt den Glauben der römisch-katholischen Kirche? Schließlich haben die Franziskaner nicht den Glauben des Volkes zu beschützen, sondern den Glauben der römisch-katholischen Kirche! Warum meidet es die „Erscheinung“, zu sagen: „Dass sie der katholischen Kirche gehorsam und im katholischen Glauben beharrlich sind und den Glauben der katholischen Kirche beschützen“? Weil hier eine Verlagerung vom Glauben der römisch-katholischen Kirche, vom Glauben von oben, zum Glauben des Volkes, zum Glauben von Menschen, zu einer Kirche von unten stattfindet! Mit dem „Volk“, dessen Glauben die medjugorjanischen Franziskaner beschützen sollen, sind übrigens die Anhänger, die Auserwählten der „Erscheinung“ gemeint, von denen sich viele in Medjugorje sammeln. Doch was ist dieser „Glaube des Volkes“, dieser demokratische Glaube, den die Franziskaner von Medjugorje beschützen sollen? Es ist der am 31. Dezember 1981 erwähnte Glaube an die „Erscheinung“ und ihre Botschaften!
So verstehen wir nun besser, dass das Volk, die Jugendlichen und die Franziskaner in diesem medjugorjanischen Glauben beharrlich sein sollen! Und diesen medjugorjanischen Glauben des Volkes, einer Kirche von unten, die zudem mehr charismatisch ist als sakramental, - ja die Sakramente sind in Anbetracht der bereits erwähnten Botschaften praktisch überflüssig -, sollen die Franziskaner beschützen, denn „ich bin die Mutter aus dem Volk“ (29. August 1982). Solche Volks-Botschaften zielen deutlich auf ein sichtbares Schisma ab! Die medjugorjanischen Franziskaner (ebenso die Medjugorje-Propagandisten aus aller Welt) sind so tief mit der „Erscheinung“ und ihren Botschaften verwurzelt, dass sie im Falle eines kirchlichen Verbots der Botschaft vom 27. Juli 1981 Folge leisten würden, denn bis heute sind alle Anhänger der „Erscheinung“ der Kirche ungehorsam geblieben - ausnahmslos.
Die Kirche hat den Franziskanern 1983 angeordnet, die Ereignisse um Medjugorje schleichend abklingen zu lassen. Sie hat den „Sehern“ verboten, in der Öffentlichkeit aufzutreten und die „Botschaften“ zu verbreiten. Die Kirche hat das generelle Verbot erlassen, Wallfahrten nach Medjugorje zu orgnaisieren. Und die Kirche hat den Pilgern erlaubt, nur Wallfahrten privater Natur nach Medjugorje zu machen, und das auch nur unter der Bedingung, dass sie die Pilgerfahrt nicht mit der „Erscheinung“ und ihren „Botschaften“ in Verbindung setzen. Über all diese kirchlichen Anordnungen setzen sich alle Anhänger Medjugorjes hinweg und rebellieren gegen den Corpus Christi! Die „guten Früchte“ sind letztlich also Ungehorsam und Rebellion! Das lässt nichts Gutes ahnen! Längst hat man die medjugorjanischen Privatoffenbarungen über die Kirche und ihre Offenbarung gestellt! Längst hat man die Kirche verlassen und sich auf ein neues Glaubensfundament gestellt: die „Erscheinung“ und ihre „Botschaften“! Die „Bekehrungen“ und „Berufungen“, die in Medjugorje geschehen, sind also „Bekehrungen“ und „Berufungen“ zum Ungehorsam und zur Rebellion gegen den Corpus Christi! Die wahre Kirche ist also nicht mehr dort, wo „Rom“ mit dem Papst an der Spitze ist, sondern Medjugorje mit der “Erscheinung“ an der Spitze! Und kein Wunder, denn „hier ist die Gnadenquelle“ (12. September 1985), in der die „Erscheinung“ zusammen mit dem „Herrn“ „diese Oase des Friedens“ errichten wolle (26.06.1986), um die herum „die Wüste ist, wo Satan lauert und jeden von euch versucht.“ (07.08.1986).



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Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 03. Juli 2011, 15:00:11
Die medjugorjanische Kirche ist überkonfessionell

Auf die Frage, ob alle Kirchen (gemeint sind alle Konfessionen) gleich wären, antwortet die „Erscheinung“ nur: „In einigen wird mehr zu Gott gebetet, in anderen weniger. Das hängt von den Priestern ab, die die Gebete leiten, und es hängt auch von der Vollmacht ab, die sie haben.“ (1. Oktober 1981) Das Sakrament des Priestertums in der römisch-katholischen Kirche ist somit überflüssig! Wir können auch zu den Protestanten gehen und das protestantische Abendmahl feiern, denn die Glaubensunterschiede spielen schließlich keine Rolle, denn „in Gottes und meinen Augen ist alles gleich. Für euch ist es aber nicht so, denn ihr seid gespalten.“(18. August 1982), denn die Unterschiede liegen nämlich nur in der Anzahl der Gebete, die die „Priester“ in den verschiedenen „christlichen“ Kirchen verrichten, und in ihren priesterlichen Vollmachten, aber nicht im Glauben und in der Glaubenspraxis!



Die Welteinheitsreligion

Die „Erscheinung“ von Medjugorje beschränkt sich aber nicht nur auf eine falsche Ökumene innerhalb der Christenheit, sondern sie lehrt auch, dass Gott „über jede Religion wie ein Herrscher über sein Reich“ herrsche, denn „in der Welt sind die Religionen jedoch nicht gleich, da die Menschen sich nicht in gleicher Weise den Geboten Gottes unterwerfen.“ (1. Oktober 1981) Auch hier spielen vor Gott die Glaubensunterschiede keine Rolle, denn die Religionen sind Gottes Reich über das er herrscht, und zwar so herrscht, „wie ein Herrscher über sein Reich“ herrscht! Und die Unterschiede der Religionen werden ja nur daran bemessen, inwieweit sich die Religionen den Geboten Gottes unterwerfen, und das war's! Und da spielt es auch keine Rolle, wenn die „Erscheinung“ am 24. Juli 1982 lehrt, dass es falsch sei „die Leute zu lehren, man werde mehrmals wiedergeboren und in verschiedene Körper eingehen. Man wird nur einmal geboren.“ Außerdem gibt es „nur einen Gott für alle Menschen, aber die Menschen haben verschiedene Religionen geschaffen. Mein Sohn ist der einzige Mittler und Erlöser aller Menschen, aber ich sehe, dass die Menschen sich selbst erlösen können, wenn sie ihre eigene Religion gut leben … wenn sie ihrem Gewissen folgen.“ Und obwohl die Menschen „verschiedene Religionen“ geschaffen haben, und somit auch das Christentum, herrscht Gott dennoch über sie alle, denn sie sind sein Reich. Zwar ist da Jesus „der einzige Mittler und Erlöser aller Menschen“, aber kein Mensch braucht ihn in Wirklichkeit, weil „die Menschen sich selbst erlösen können, wenn sie ihre Religion gut leben … wenn sie ihrem Gewissen folgen“! Denn Jesus selbst war ja nur ein Mensch, der lediglich „um seines Glaubens willen gefoltert“ wurde (27. Juli 1981) und die Religion des Christentums geschaffen hat. Reinstes Menschenwerk also!



Der wahre Weg zu Jesus

Über das Gebet heißt es: „Haltet fest am Gebet! Das ist der wahre Weg zu meinem Sohn.“ (1. Oktober 1982) Das bedeutet in Verbindung mit der Botschaft vom 24. Juli 1982: wer von Jesus erlöst werden will, der halte fest am Gebet. Weil man sich aber auch selbst erlösen kann, braucht man nicht zu beten! Will sich jemand aber nicht selbst erlösen, weil er von Jesus erlöst werden will, so wähle er den „wahren Weg zu“ Jesus: das Gebet! Der wahre Weg zu Jesus ist also nicht der römisch-katholische Glaube, sondern das Gebet! Weil also nicht der römisch-katholische Glaube der wahre Weg zu Jesus Christus ist, sondern das Gebet, ist es auch nicht verwunderlich, dass die „Erscheinung“ von Medjugorje pausenlos das Gebet in das Zentrum ihrer Verkündigung setzt statt die Sakramente, und dass sie die Menschen mit keinem Wort auffordert, der römisch-katholischen Kirche bzw. dem kirchlichen Lehramt zu folgen.



Der Satan lauert in den Kirchen außerhalb von Medjugorje

Nochmal möchte ich gesondert auf die Behauptung der „Erscheinung“ eingehen, dass außerhalb Medjugorjes „die Wüste“ sei, „wo Satan lauert und jeden von euch versucht!“ Das ist eine Gotteslästerung, weil die „Erscheinung“ damit auch jede katholische Kirche außerhalb der Pfarre Medjugorje als Ort Satans bzw. als Teil der „Wüste“ bezeichnet, wo der Satan lauern würde. Nein! In keiner katholischen Kirche lauert Satan, sondern wartet der Heiland im Allerheiligsten auf jeden von uns ganz real, um uns zu segnen und zu stärken!


Das Allerheiligste  ist nicht die Gnadenquelle
Die katholischen Kirchen sind keine Friedensoasen

In der Botschaft vom 12. September 1985 und vom 26. Juni 1986 heißt es, dass Medjugorje die „Gnadenquelle“ und „Oase des Friedens“ sei. Liebe Leser, lassen wir uns von der medjugorjanischen „Erscheinung“ nicht blenden! Wenn Sie die wahre „Oase des Friedens“ suchen, dann gehen Sie doch in die nächstgelegene geöffnete katholische Kirche! Denn jede katholische Kirche auf dieser Welt ist eine „Oase des Friedens“, weil der Friedensfürst darin im Allerheiligsten ganz real gegenwärtig ist! Lassen Sie sich von der „Erscheinung“ nicht einreden, dass Medjugorje die „Oase des Friedens“ wäre! Lassen Sie sich von der „Erscheinung“ nicht einreden, dass in jeder katholischen Kirche außerhalb Medjugorjes der Satan lauern würde! Das stimmt nämlich gar nicht, weil nämlich der Friedensfürst in jeder katholischen Kirche wohnt! Die „Erscheinung“ will Sie von den wahren „Oasen des Friedens“ ablenken, damit sie nach Medjugorje kommen, um sie an sich und an Medjugorje zu binden. Sie will Sie einfach nur der römisch-katholischen Kirche entreißen! Und was die Gnadenquelle betrifft: Die Gnadenquelle ist nach römisch-katholischer Lehre Jesus Christus und nicht Medjugorje! Und Jesus Christus, die Gnadenquelle wartet ganz real im Allerheiligsten auf Sie! Dort will er Ihnen begegnen, um Ihnen seine Liebe, seine Gnade und seinen Frieden zu schenken! In jeder katholischen Kirche werden Sie die wahre Gnade und den wahren Frieden auch erhalten, denn überall dort, wo das Allerheiligste ist, ist das innere Zentrum der römisch-katholischen Kirche! Um Gnaden und Frieden vom Herrgott zu bekommen, brauchen sie Ihre Gelder nicht an Medjugorje-Wallfahrts-Organisatoren und an Medjugorje verschleudern, denn die Gnaden und den Frieden erhalten Sie wirklich in jeder nächst geöffneten katholischen Kirche. Das Geld können Sie dann für gute Zwecke verwenden, z.B. für die Armen und Leidenden, die dringend unsere Hilfe benötigen. Wie viel wäre diesen leidenden Menschen schon geholfen worden, wenn so viele ihre Gelder nicht an Medjugorje-Wallfahrts-Organisatoren und an Medjugorje verschleudert hätten, weil sie sich von einem bösen Gespenst und seinen Propagandisten täuschen ließen.



Das Kreuzbildnis wird über das Allerheiligste gestellt

Dass Allerheiligste wird in den Botschaften nicht nur durch das Gebet verdrängt, sondern auch durch das Kreuzbildnis:„Betet besonders vor dem Kreuz, denn von ihm kommen große Gnaden.“ (12. September 1985) „Die zweite Botschaft in der Fastenzeit ist die, dass ihr die Gebete vor dem Kreuz erneuert. Liebe Kinder, ich gebe euch besondere Gnaden und Jesus schenkt euch besondere Gaben vom Kreuz. Nehmt sie an und lebt sie!“ (20. Februar 1986) Sollten wir nicht annehmen, dass wir besonders vor dem Allerheiligsten, wo Jesus Christus real gegenwärtig ist, beten, statt vor einem Kreuzbildnis, in dem Christus nicht real gegenwärtig ist? Und sollten wir nicht auch annehmen, dass vielmehr Gnaden vom Allerheiligsten ausgehen als von einem Kreuzbildnis?



Die medjugorjanisch-katholische Marienlehre

Die medjugorjanische Lehre bietet noch mehr Anti-Römisch-Katholisches! So z.B. soll Maria nicht voll der Gnaden sein, und die Gnaden, die sie habe, habe sie nicht bereits bei ihrer Empfängnis erhalten, sondern sie habe sie sich selbst erarbeitet: „Ich verfüge nicht über alle Gnaden. Ich bekomme von Gott, was ich im Gebet erlangt habe. Gott vertraut mir vollkommen.“ (23. August 1982) So versteht sich, dass Maria auch krank ist, denn auf die Frage, wie den Kranken geholfen werden könne, antwortet die „Erscheinung“ am 23. August 1982: „Gott helfe uns allen!“ Ebenso ist Maria nicht nach ihrem Tod in den Himmel hinaufgegangen, wie die Kirche lehrt, sondern bereits vor ihrem Tod, denn auf die Frage, wann sie in den Himmel hinaufgegangen sei, ob vor oder nach dem Tod, antwortet die „Erscheinung“: „Ich bin die Mutter Gottes und die Königin des Friedens. Ich bin vor dem Tod in den Himmel hinaufgegangen.“  (12. Oktober 1981)



Es gibt keine leibliche Auferstehung

Auch die Lehre der Kirche, der menschliche Körper würde auferstehen und zum Leben erweckt, sei falsch, denn „nach dem Tod zerfällt der Leib, der von der Erde genommen wurde. Er wird nie wieder leben. Der Mensch erhält einen verklärten Leib.“ ( 24. Juli 1982)



Die Meidung des Heilsnamens

Aus Apg. 4,10ff. erfahren wir, dass „kein anderer Name“ gegeben ist, „in welchem wir errettet werden“, als in dem Namen „Jesus Christus“:

„so sei euch allen und dem ganzen Volke Israel kund, dass in dem Namen Jesu Christi … dieser gesund vor euch steht. … Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden sollen.“

Weil also nicht im Namen „Jesu“ oder „Jesus“ die Rettung ist - denn Menschen mit dem Namen „Jesus“ gab es viele -, verwenden die Apostel in ihren Briefen meistens den Namen „Jesus Christus“ statt „Jesus“. Und wenn sie dann doch „Jesus“ verwenden, dann meistens in Verbindung mit „Herr“ („Herr Jesus“ oder „Jesus, der Herr“, „Jesus, unser Herr“). So kommt der Name „Jesus Christus“ in den Briefen insgesamt 207 Mal vor, der Name „Jesus“ nur 58 Mal. Ein ganz anderes Bild bieten uns die Botschaften der „Gospa“, die den Heilsnamen („Jesus Christus“) so oft als möglich meidet und dafür fast nur den Namen „Jesus“ verwendet! Allein in den Botschaften des Jahres 1981 nimmt die „Erscheinung“ den Namen „Jesus“ 92 Mal in den Mund, den Heilsnamen dagegen nur 2 Mal. Insgesamt finden der Name „Jesus“ in den Botschaften bis zu etwa 99% Verwendung! Der Heilsname dagegen nur ca. 1%. Dasselbe Bild bieten uns mediale Botschaften, die Esoteriker ihrer Meinung nach von himmlischen Wesen empfangen: Der Heilsname wird weitgehend gemieden! Dasselbe ist bei den Pfingstlern und Charismatikern, ebenso in Freikirchen  zu beobachten, die mit Vorliebe „Jesus“ aussprechen, aber den Heilsnamen „Jesus Christus“ soweit als möglich meiden. In den Schriften der Heiligen, die mir bekannt sind, wird, wie in den Apostelbriefen auch, mit Vorliebe der Heilsname „Jesus Christus“ oder „Christus“ bevorzugt, ebenso im Katechismus der Katholischen Kirche! Diese Unterschiede fallen deutlich ins Auge!
Das Meiden des Heilsnamen, ob von der „Gospa“ oder von den Geistern, die mediale Botschaften an Esoteriker vermitteln, deutet darauf hin, dass es sich dahinter nicht um himmlische Geister handelt, sondern um dämonische, die mit dem Heilsnamen „Jesus Christus“ ihre Probleme haben. Ebenso deutet die Meidung des Heilsnamens bei den Charismatikern darauf hin, dass jener Geist, den sie durch die sog. „Geisttaufe“ empfangen haben und der sie inspiriert, nicht der Heilige Geist sein kein, sondern ein dämonischer Geist! In Medjugorje begrüßt die „Gospa“ die Seher bei jeder „Erscheinung“ mit „Gelobt sei Jesus!“ Da fragt man sich als Anhänger Jesu Christi, ob es denn so schwer ist, bei jedem Erscheinen „Gelobt sei Jesus Christus!“ zu sagen, d.h. hinter „Jesus“ noch „Christus“ anzuhängen! Für dämonische Geister ist das gewiss sehr schwierig, für die himmlischen Geister jedoch nicht! Wenn Dämonen in himmlischer Gestalt erscheinen, haben sie dagegen keine Probleme „Jesus“ oder „Gelobt sei Jesus“ zu sagen, wenn sie dabei an andere Jesuse denken, z.B. an den Verbrecher Jesus Barabbas (Mt. 27,17)! Ebenso hätten die Muslime keine Probleme, „Gelobt sei Jesus!“ zu sagen, weil Jesus für sie nur ein Prophet war, den sie als solchen auch verehren! Und Humanisten, die in Jesus nur einen guten Menschen sehen, loben ihn oft. Vor Jahren sagte ein harter Atheist zu mir: „Soll mir ja einer was gegen Jesus sagen! Ich werd' ihm was erzählen!“ Es ist also nichts besonderes „Jesus“ zu sagen. Aber für das Böse wird’s schwierig „Jesus Christus“ zu sagen!



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Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 03. Juli 2011, 15:02:18
Verstorbene sind Schutzengel

Am 25. Juni 1981 befragte die Seherin Ivanka die „Erscheinung“ nach ihrer zwei Monate zuvor verstorbenen Mutter. Die „Erscheinung“ antwortete darauf unter anderem: "Sie ist dein Schutzengel im Himmel." Mit dieser Aussage widerspricht die „Erscheinung“ der katholischen Lehre, nach der jeder Mensch von Gott für seine gesamte Lebenszeit einen Engel als Schutzengel an seine Seite bekommt. Der „Erscheinung“ zufolge sind Verstorbene Schutzengel, die den Engel wohl ablösen. Diese Lehre ist der römisch-katholischen Kirche vollkommen fremd!


Das Glaubensbekenntnis und das Gebet

Auf unserem christlichen Glauben, den die Kirche lehrt und verkündet, basiert unser Handeln, z.B. das Beten, Fasten, Beichten, Heiligung, Heilige Eucharistie usw. Der Glaube geht dem Handeln immer voraus! Deshalb macht die Kirche beim Rosenkranzgebet zuerst das Kreuzzeichen und bekennt den christlichen Glauben. Erst nach diesem Bekenntnis erfolgen die Gebete, weil sie auf unserem Glauben gründen. Die „Gospa“ jedoch lehrt uns das Gegenteil: Zuerst kommt das Gebet, dann das Glaubensbekenntnis: "Betet immerzu sieben Vaterunser, sieben Gegrüßet seist du, Maria, sieben Ehre sei dem Vater. Dann das Glaubensbekenntnis." (27. Juni 1981) Das wird in der Botschaft vom 24. April 1982 bestätigt, in der auf diese Gebetsanweisung nochmals hingewiesen wird: „Sprecht die schon geforderten Gebete“ sowie in der Botschaft vom 21. Juli 1982: „Betet für ihre Anliegen mindestens sieben Vaterunser, Gegrüßet seist du, Maria, und Ehre sei dem Vater sowie das Glaubensbekenntnis.“ In der Botschaft vom 10. Februar 1982 widerspricht sich die „Erscheinung“, weil sie das Glaubensbekenntnis angeblich sehr gern habe und es den anderen Gebeten vorziehe. Und am 15. Juli 1982 hören wir sie sagen: „Es ist sehr wichtig, für die Heilung der Kranken die folgenden Gebete zu verrichten das Glaubensbekenntnis, sieben Vaterunser, Gegrüßet seist du, Maria, und Ehre sei dem Vater“. Nun steht das Glaubensbekenntnis auf einmal am Anfang! Dann möchte ich noch auf einen theologischen Irrtum hinweisen, der in der Aussage, die „Erscheinung“ ziehe das Glaubensbekenntnis den anderen Gebeten vor, enthalten ist. Das Glaubensbekenntnis ist in erster Linie kein Gebet, sondern ein klares Bekenntnis des katholischen Glaubens! Hier findet wieder eine Verlagerung statt: Das Glaubensbekenntnis soll als bloßes Gebet aufgefasst werden!


Warum Jesus (Christus) gefoltert wurde

Nach der Botschaft vom 27. Juli 1981 wurde Jesus (Christus) „um seines Glaubens willen gefoltert“. Das ist theologisch falsch! Die Heilige Schrift und die Kirche lehren uns, dass Jesus Christus um unseretwillen gefoltert und getötet wurde. Desweiteren ist die Formulierung „seines Glaubens“ irreführend, denn sie suggeriert einen persönlichen Glauben, den jeder Mensch hat. Hier findet wieder eine Verlagerung statt: Das Leiden Christi soll auf eine persönliche Ebene verlagert und herab degradiert werden, um von dem wahren Grund seiner Leiden abzulenken und wegzuführen!


Maria steht über Christus

Aus der Heiligen Schrift und der Lehre der Kirche wissen wir, dass Gott Vater den Sohn Jesus Christus sendet und niemand sonst! Von der „Gospa“ erfahren wir dagegen etwas anderes: "Meine Engel, ich sende euch meinen Sohn Jesus!" Mit dieser Aussage stellt sich die „Erscheinung“ von Medjugorje über Christus, denn der Herr sagte: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: ein Knecht ist nicht größer als sein Herr, noch ist ein Gesandter größer als der, der ihn gesandt hat!“ (Joh. 13,16)



Wer siegt denn nun? Gott oder der Satan?

Am 2. September 1981 erklärt die „Gospa“: „Der Teufel trachtet nach der Herrschaft über die Menschen. Er reißt alles an sich, aber die Kraft Gottes ist größer, und Gott wird siegen." Wenn der Satan alles an sich reißt, wo bleibt da der Sieg Gottes? Wenn der Satan alles an sich reißt, dann gibt es niemanden auf der Erde, der ihm entkommen würde, es gibt niemanden, der gerettet wird. Theologisch richtig müsste es heißen: „Der Satan reißt vieles an sich!“ oder „Der Satan versucht alles an sich zu reißen!“ (Vgl. 1 Petr. 5,8) Aber er reißt eben nicht alles an sich!



Die Gottesgabe

Am 6. September 1981 bezeichnet die „Gospa“ das große übernatürliche Zeichen, das sie irgendwann senden wolle, als „die Gottesgabe“. Damit stellt sie sich gegen die Heilige Schrift und die Kirche, denn nach Apg. 2,38, 8,17-20, 10,45, 11,16f. ist der Heilige Geist „die Gottesgabe“. Sicherlich ist ein Wunderzeichen, dass von Gott gewirkt ist, eine Gabe, ein Geschenk Gottes, aber es ist nicht die Gabe Gottes! Das ist und bleibt allein der Heilige Geist!



Die Seher sollen nicht für sich selbst beten

Am 16. September 1981 irrlehrt die „Erscheinung“: „Betet nicht für euch selbst. Ihr seid schon belohnt worden. Betet für die anderen“. Was soll man als römischer Katholik bloß davon halten? Die Seher sollen nicht für sich selbst beten! Nach katholischer Lehre ist das eine Irrlehre! Denn wer nicht (auch) für sich betet, der lässt eine Tür für den Satan offen! Damit fordert die „Erscheinung“ die Seher auf, auch nicht um die eigene Heiligung und um den Schutz vor den Dämonen zu beten.



Wann kommt das große Zeichen?
Vor oder nach dem Ende der „Erscheinungen“?

Am 27. Juli 1981 fragen die Seher nach dem großen Zeichen. Die „Erscheinung“ antwortet: "Ihr dürft es bald erwarten. Wenn ich euch das Zeichen gebe, werde ich euch weiterhin erscheinen.“ Am 4. September 1981 erklärt sie dagegen: "Es wird am Ende der Erscheinungen gegeben." Wenn das große Zeichen am Ende der „Erscheinungen“ stattfinden soll, kann die „Gospa“ unmöglich weiter erscheinen. Ebenso wenig kann das Zeichen nicht am Ende der „Erscheinungen“ gegeben werden, wenn die „Gospa“ weiterhin erscheinen will!


Jesus (Christus) ist der Vater

Am 13. September 1981 verkündet die „Gospa“, auf ein Bild Jesu Christi verweisend: „Dort ist euer Vater, mein Engel.“ Schon in ihrer Anfangszeit hatte die Kirche ihre Probleme mit Irrlehrern, die behaupteten, dass Jesus Christus der Vater sei. Der Vater hätte sich in seiner Menschheit gezeugt und wäre auf diese Weise zugleich Sohn geworden. Die Heilige Schrift und die Kirche unterscheiden zwischen Vater und Sohn. Beide sind zwar ein und derselbe Gott, aber zwei Personen. Die „Gospa“ dagegen lehrt, dass der Sohn der Vater sei! Dieselbe Irrlehre finden wir auch in einigen medialen Botschaften, z.B. in denen von Jakob Lorber und Wolfgang Zönnchen, in denen auch die Reinkarnation gelehrt wird.



Sind die Seher nun belohnt worden oder nicht?

Am 16. September 1981 sagt die „Erscheinung“ zu den Sehern: „Ihr seid schon belohnt“ worden. Einen Tag später sagt sie ihnen etwas anderes: „Seid beharrlich, und ihr werdet belohnt werden."



Schlage jemanden und mache ihn gelähmt

Am 20. Oktober 1981 bat die Seherin Vicka die „Erscheinung“ um ein Zeichen, das Pater Jozo während seiner Verurteilung retten sollte! Sie forderte „Schlage jemanden und mache ihn gelähmt“, worauf die „Erscheinung“ lächelte und "Jesus, in deinem Namen" sang. Was soll man dazu sagen – „Schlage jemanden und mache ihn gelähmt!“ und die „Erscheinung“ lächelt nur darauf und singt „Jesus, in deinem Namen“. Eine Reaktion, die diametral zu Lk. 9,54f. und Joh. 12,47 steht!



Gott liebt nicht alle Menschen!

Am 30. Oktober 1981 erklärt die „Gospa“, dass das Paradies alle bekommen, „die Gott treu bleiben.“ Am 2. November erklärt sie ergänzend, dass das Paradies nur für die bestimmt sei, „die Gott liebt“. Da stellt sich für einen römischen Katholiken natürlich die Frage, wen Gott nicht lieben soll! Die „Erscheinung“ vermittelt auch mit dieser Irrlehre ein falsches Gottesbild, denn nach Mt. 5,38-48 liebt Gott alle Menschen ausnahmslos, allerdings die einen mehr und die anderen weniger, wie z.B. Mal. 1,3 belegt, wonach Gott Jakob mehr geliebt hat als Esau. Leider wird hier das hebr. Wort śānē` irreführend mit „hassen“ übersetzt, was Mt. 5,38-48 widerspricht, denn in Gott ist kein Hass, denn Gott ist Liebe (1 Joh. 4,8). Sein Widersacher ist Hass! Das hebräische Wort bedeutet in erster Linie „zurücksetzen“ und kann in Anbetracht des Wortes Jesu Christi in Mt. 5,38-48 nicht mit „hassen“ übersetzt werden, weil sich Gott nicht widerspricht! In diesem Zusammenhang bedeutet das Wort also nicht „hassen“, sondern „zurücksetzen“.
Die Liebe und Fürsorge Gottes auch gegenüber seinen Feinden wird nicht nur aus den Worten Jesu Christi in Mt. 5,38-48 ersichtlich, sondern wird z.B. auch an Kain und Abel deutlich: Gott schaute in das Herz der Beiden und bevorzugte Abel, weil Abel ein gutes, liebendes Herz hatte, das für Gott und seinen Willen schlug. Kain sah, dass Gott seinen Bruder bevorzugt behandelte und wurde eifersüchtig und zornig auf Abel. Doch Gott liebte auch Kain und wandte sich ihm zu, um ihn auf den rechten Weg zu führen. Kain hörte in seinem bösen Herz nicht und erschlug seinen Bruder. Und obwohl Kain keine Reue zeigt, sondern nur um sein Leben fürchtet und Gott um Schutz bittet, liebt Gott ihn nach wie vor und erfüllt ihm seine Bitte: er gewährt ihm Schutz! Dasselbe sehen wir bei Adam und Eva, die sich von Gott getrennt und Satan gefolgt waren und nach dem Sündenfall ihre Tat ebenfalls nicht bereut haben. Doch Gott liebte sie trotzdem und sorgte in seiner liebenden Fürsorge für sie (1 Mo. 3,21), nachdem er ihnen das Gericht angekündigt hatte! Das alles entspricht dem Wort Christi in Mt. 5,38-48. Die „Gospa“ zerstört diese Wahrheit über Gott, in der Hoffnung, dass ihre Anhänger dieses falsche Gottesbild aufnehmen.



Die Bekehrung der Welt hat begonnen und hat doch nicht begonnen

Am 3. November 1981 verkündet die „Gospa“ die Irrlehre, dass „die Welt“ begonnen habe, „sich zu bekehren." Dies widerspricht der Botschaft vom 1. Juni 1982: „Meine Kinder, habt ihr nicht bemerkt, dass der Glaube schwindet?“, der Botschaft vom 1. Juni 1983: "Liebe Kinder, ich habe gehofft, dass die Welt von selbst beginnen würde, sich zu bekehren. Tut jetzt alles, was euch möglich ist, damit die Welt sich bekehren kann." und der Botschaft vom 26. September 1983: "Mein Sohn leidet sehr, denn die Welt bekehrt sich nicht. Die Welt soll sich bekehren, und man soll Frieden machen." Diese Aussage vom 1. Juni 1983 steht nicht nur im Widerspruch zu der vom 3. November 1981, sondern ist dazu noch theologisch falsch, denn die Welt kann sich gemäß der Lehre der Kirche und der Heiligen Schrift nicht von selbst bekehren! Damit die Welt sich bekehrt, hat der Herr die Kirche und ihre Glieder in die Welt gesandt, damit sie der Welt das Evangelium des Heils verkünden. Desweiteren sagt Jesus Christus im Gebet an den Vater: „Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind; ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollendet eins seien, auf dass die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, gleichwie du mich geliebt hast.“ (Joh. 17,22f.) Damit die Welt die Wahrheit Gottes erkennt und sich bekehren kann, müssen wir Christen auch vollkommen eins sein! Und diese Einheit ist nicht gegeben! Aus diesem Grund kann sich die Welt nicht bekehren, weil wir Christen sehr viel falsch machen!



Die Katholiken haben den Heiligen Geist nicht

In den Botschaften vom 21. Oktober 1983, 2. Juni 1984 und 9. Mai 1985 irrlehrt die „Gospa“: "Es ist wichtig, um den Heiligen Geist zu beten, dass er auf euch herabkommt. Wenn man ihn hat, hat man alles. Die Leute täuschen sich, wenn sie sich einzig und allein an die Heiligen wenden, um etwas zu erbitten.“ - "Liebe Kinder! Heute Abend möchte ich euch bitten, dass ihr in den Tagen dieser Novene um das Ausgießen des Heiligen Geistes auf eure Familien und eure Pfarre betet. Betet - ihr werdet es nicht bereuen! Gott will euch Gaben geben, mit denen ihr Ihn bis ans Ende eures irdischen Lebens preisen werdet. - Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!" - „Wendet eure Herzen dem Gebet zu und bittet, der Heilige Geist möge sich über euch ergießen.“ Damit lästert die „Erscheinung“ wider den Heiligen Geist, weil jeder christlich Getaufte und Gefirmte den Heiligen Geist hat! Die „Erscheinung“ setzt sich über die Lehre der Kirche hinweg und behauptet, dass wir Katholiken durch Taufe und Firmung den Heiligen Geist nicht bekommen hätten! Sie fordert uns zur Gotteslästerung auf, indem sie uns an der Lehre der Kirche zweifeln lassen und uns zur „Geisttaufe“ verführen will, die in der Pfingstbewegung und in der weltweiten Charismatischen Erneuerung praktiziert wird, ebenso wie in dem Ort selbst, der mittlerweile, und das verwundert einen römischen Katholiken nicht, charismatisch verkommen ist!



Die Heilszeichen

Die Seher sahen am Ende jeder „Erscheinung“ ein Kreuz, ein Herz und die Sonne. Auf die Frage, was dies bedeute, antwortet die „Erscheinung“: "Es sind Heilszeichen. Das Kreuz ist das Zeichen der Barmherzigkeit, ebenso das Herz. Die Sonne ist die Lichtquelle, die uns erleuchten soll." (22. November 1981) In der Botschaft vom 22. April 1982 vermittelt die „Erscheinung“ zwei weitere „Heilszeichen“: „Das S und das T sind Heilszeichen“. Der Heiligen Schrift und der Kirche sind weder das Herz, die Sonne, noch die Buchstaben „S“ und „T“ als Heilszeichen bekannt. Die Bibel und die Kirche kennen nur ein einziges Heilszeichen: Das KREUZ! Vgl. 1. Kor. 1,17f.; Gal. 5,11-17; Eph. 2,16; Phil. 3,18; Kol. 1,20; Kol. 2,14. Offensichtlich bezweckt die „Erscheinung“ mit ihrer Irrlehre das KREUZ aus dem Zentrum des Blickfelds der Gläubigen zu entfernen, indem sie diesem Heilszeichen noch das Herz, die Sonne und die Buchstaben „S“ und „T“ hinzufügt, wobei die Formulierung „Die Sonne ist die Lichtquelle, die uns erleuchten soll“ recht esoterisch klingt!



Friede den Menschen!

Am 7. Dezember 1981 schrieb die „Gospa“ an eine Wand „Friede den Menschen!“ Das ist theologisch falsch! Denn die Engel Gottes bekunden, dass der Friede Gottes nicht allen Menschen zuteil werde, sondern nur denen Seines Wohlgefallens: „Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens!“ Auch hier widerspricht die „Erscheinung“ der Heiligen Schrift und damit Gott!



Wir können auf Sünden und Laster verzichten, aber nur wenn wir das wollen

Am 8. Dezember 1981 irrlehrt die „Gospa“: „Wenn ihr keine Kraft habt, bei Wasser und Brot zu fasten, könnt ihr auf verschiedene andere Dinge verzichten, denn nach dem Fernsehen seid ihr zerstreut und unfähig zum Gebet. Ihr könnt auf Alkohol verzichten, auf Zigaretten und andere Vergnügen.“ - „Ihr könnt auf Alkohol verzichten, auf Zigaretten und andere Vergnügungen“ – „ihr könnt“! Sie können den Sünden und Lastern entsagen, wenn sie wollen, aber sie müssen es nicht! Die Botschaft lautet hier im Klartext: Ihr könnt auf Sünden verzichten, doch ihr müsst es nicht! Dagegen lautet die Lehre der Kirche und der Bibel, dass wir nicht sündigen sollen, dass wir uns in der Gnade Christi von unseren Lastern trennen und uns heiligen sollen! Denn das ist der Wille Gottes!



Weitere Irrlehren

In der Botschaft vom 21. Juli 1981 heißt es: „Das Fasten kann durch Liebeswerke nicht ersetzt werden. Wer nicht fasten kann, soll es immerhin durch Gebet, Liebeswerke und eine Beichte ersetzen, doch sind außer den Kranken alle zum Fasten aufgerufen“ Diese Aussage ist vom katholischen Standpunkt vollkommener Unsinn, denn die gläubigen Katholiken beten, beichten und verrichten Liebeswerke auch während des Fastens! Es gibt keinen gläubigen Katholiken, der während seiner Fastenzeit nicht beten, beichten und Liebeswerke verrichten würde. Wie können die gläubigen Katholiken das Fasten durch Gebet, Liebeswerke und die Beichte ersetzen, wenn sie das eh praktizieren? Diese Aussage hat kein Hand und Fuß! Richtet sich diese Aussage an die lauen Katholiken, dann ergibt diese Aussage ebenfalls keinen Sinn, denn die lauen Katholiken sollen nämlich nicht nur Fasten, sondern gleichsam auch Beten, Liebeswerke verrichten, beichten, und, was die „Erscheinung“ auslässt, anbeten, an der Heiligen Eucharistie teilnehmen und sich heiligen, so wie es die gläubigen Katholiken auch tun, denn das Fasten ersetzt diese heilsnotwendigen Elemente nicht!



Nach dem Tod

Am 24. Juli 1982 behauptet die „Erscheinung“: "Wir gehen bei vollem Bewusstsein in den Himmel: bei dem, das wir jetzt haben. Im Augenblick des Todes sind wir uns der Trennung von Leib und Seele bewusst. Es ist falsch, die Leute zu lehren, man werde mehrmals wiedergeboren und in verschiedene Körper eingehen. Man wird nur einmal geboren. Nach dem Tod zerfällt der Leib, der von der Erde genommen wurde. Er wird nie wieder leben. Der Mensch erhält einen verklärten Leib. Wer im Leben viel Böses getan hat, kann sofort in den Himmel kommen, wenn er beichtet, seine Taten bereut und an seinem Lebensende kommuniziert."
Eine eingestreute Irrlehre ist die Aussage, dass jeder, der „im Leben viel Böses getan hat“, sofort „in den Himmel kommen könne, wenn er beichtet, seine Taten bereut und an seinem Lebensende kommuniziert.“ Das ist schlichtweg falsch, (a) weil zuerst die Erkenntnis und die Reue kommt und dann die Beichte bzw. Reue auch während der Beichte, (b) weil da noch die persönliche Heiligung, das Beten und die Anbetung fehlen, und (c) weil der Bekehrte zwischen seiner Umkehr und seinem Lebensende regelmäßig die Heilige Kommunion empfangen muss, und nicht nur am Lebensende, wie die „Erscheinung“ irrlehrend behauptet!



Eine falsche Prophezeiung der „Gospa“

Nachdem ein amerikanisches Filmteam die Ereignisse von Medjugorje gefilmt hat, prophezeite die „Gospa“ am 12. Januar 1983, dass es für das Filmteam sehr schwierig werden würde, den Film außer Landes zu schaffen, „aber zur Ehre Gottes wird es geschehen.“ Der Film konnte jedoch nicht aus dem Land geschmuggelt werden. - Vgl. 5 Mo. 18,22!

Ein neuer Widerspruch

Am 13. Juni 1985 erklärt die falsche Gospa: „Nein, ihr könnt euch mir nicht hingeben. Gebt euch mir in diesen Tagen ganz hin.“ Wenn wir uns ihrer eigenen Aussage zufolge ihr nicht hingeben können, wenn wir ihrer Meinung nach nicht dazu in der Lage sind, wie kann sie dann gleich darauf fordern, dass wir uns ihr hingeben, und dann auch noch ganz?! Unabhängig davon geben wir römischen Katholiken uns lieber der wahren Gottesmutter hin, die uns niemals an einen speziellen geographischen Ort bindet, sondern an Christus Jesus, an die römisch-katholische Kirche, an ihr Lehramt, ihre Lehre und an die Sakramente!



Ein weiterer Widerspruch

Am 30. Januar 1985 behauptet die „Erscheinung“ „Ich bin eure Mutter“, was sie nochmal am 14. November 1985 bekundet: „Ich, eure Mutter, liebe euch und möchte euch zum Gebet ermuntern.“ Dies widerspricht der Aussage vom 10. Oktober 1985, mit der sie bekundet, sie sei einer Mutter gleich: „Gleich einer Mutter möchte ich euch alle zur Heiligkeit aufrufen“. Der Lehre der Kirche nach ist Maria uns gegenüber nicht einer Mutter gleich, sondern sie ist unsere Mutter!



Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 03. Juli 2011, 15:03:53
Ergänzendes von Pfr. Rudo Franken

„Gospa“: „Ja, diese Menschen (= Priester und Ordensleute) hatten sich Gott geweiht. Aber es war keine Liebe in ihrem Leben. Deshalb sind sie im Fegefeuer.“ - Franken: „Ist es ohne Liebe nicht unmöglich, letzten Endes doch noch in den Himmel zu kommen?“ - Meine Anmerkung: Diese kritische Fragestellung ist etwas schwierig zu verstehen. Franken meint kritisch: Ist es ohne Liebe möglich, letzten Endes doch noch in den Himmel zu kommen? Weiter frage ich: Ist es ohne Liebe überhaupt möglich, ins Fegefeuer zu kommen?

„Gospa“: „Je mehr Kinder ihr haben werdet, desto besser“ - Franken: „Was wäre das Maximum? Geht es um die Anzahl oder um verantwortliche Elternschaft?“

„Gospa“: „... wenn ich nicht mehr bei euch sein werde“ - Franken: „Ist Maria nicht immer bei uns, wenn sie uns auch nicht erscheint? Maria ist doch unsere Mutter!“

„Gospa“: „Durch eure Gebete habt ihr mir geholfen, meine Pläne zu verwirklichen“ - „Ich werde meinen Sohn bitten, dass alle meine Pläne verwirklicht werden“ - Franken: „Hat Maria eigene Pläne oder erfüllt sie den Plan Gottes?“

„Gospa“: „Ihr erlebt die Heilige Messe nicht wirklich, ihr könnt das nicht. Ihr müsst auf jedes Wort des Priesters hören und versuchen, es zu verstehen und zu erleben“ - Franken: „Könnt ihr mir jemanden nennen, der dazu imstande ist? Wird das wirklich von uns verlangt?“

„Gospa“: „Ich fordere euch auf, liebe Kinder, zu leben, und alles, was in euch negativ ist, zu ändern, auf dass alles positiv und Leben wird“ - Franken: „Würde Maria wirklich eine New-Age-Formulierung in den Mund nehmen?“



Aufforderung, auch die Irrlehren und Widersprüche zu verbreiten

In der Botschaft vom 16. August 1984 ruft die irrlehrende „Erscheinung“ besonders die Pfarre von Medjugorje dazu auf, ihre Irrlehren zu verbreiten: "Liebe Kinder! Ich bitte besonders euch aus der Pfarre, dass ihr meine Botschaften lebt und sie an die anderen, denen ihr begegnet, weitergebt. - Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“



Wer ist die „Erscheinung“ von Medjugorje?

Frere Michel, ein frz. Kritiker Medjugorjes, hat die ersten Tage der „Erscheinung“ gründlich untersucht. Seinen Untersuchungen zufolge besprengte Vicka die „Erscheinung“ mit Weihwasser, woraufhin die „Erscheinung“ umgehend verschwand. „Drei der Seher seien während dieses Geschehens ohnmächtig geworden. Jedenfalls sind die Reaktionen der Seher, wenn sie die „Erscheinung“ erleben, höchst merkwürdig. Bei der ersten „Erscheinung“ flüchtete Vicka in Panik. Wenn die „Erscheinung“ kommt, haben sie oft Angst, ihre Hände werden eiskalt, sie zittern, beginnen zu heulen oder schrecken zurück.“ Verursacht Maria solche Schrecken? Reagiert die Muttergottes so auf geweihtes Wasser? Natürlich nicht, denn solches ist nur von einer dämonischen „Erscheinung“ zu erwarten, auch dann, wenn sie sich mit dem Aussehen der Muttergottes tarnt! „Vicka hat selbst mit Pater Janko Bubalo über die Besprengung der „Erscheinung“ mit Weihwasser gesprochen. Sie erzählte ihm, daß an diesem Tag die „Erscheinung“ sogar verschwunden wäre. Während sie weg war, hätten zwei der Seher sich krank gefühlt.“



Satan kann sich in der Gestalt der Muttergottes nicht tarnen!

Eine der vielen Irrlehren, die die medjugorjanischen Katholiken verbreiten, ist, dass sich Satan niemals in der Gestalt der Muttergottes tarnen könne. Dass ist zwar eine medjugorjanische Lehre, aber keine römisch-katholische! Denn mit Paulus lehrt die Kirche, dass sich Satan sehr wohl als Engel des Lichts tarnen könne. Im griechischen Text steht an der Stelle „angelos“, was zunächst „Bote“ bedeutet! Und die wahre Muttergottes ist eine Botin des Lichts! Und Satan kann sich demnach sehr wohl in ihrer Gestalt zeigen! Aber diese Abweichung vom römisch-katholischen Glauben zeigt uns, wie weit die Anhänger Medjugorjes von der Kirche schon abgedriftet sind!



Das verheißene Zeichen ist bekannt

Immer wieder versprach die falsche Gospa ein großes Zeichen zu geben. Einmal sagte sie, dass es am Ende der „Erscheinungen“ gegeben würde und ein andermal, dass die „Erscheinungen“ nach diesem Zeichen weitergingen. Die „Erscheinung“ lügt also! Sie lügt auch hinsichtlich der Natur des Zeichens. Einmal sagt sie, es sei übernatürlich und ein andermal sagt sie, es sei nicht übernatürlich! Der Seher Ivan hat der kirchlichen Untersuchungskommission das Zeichen beschrieben:

„Die Gospa hat gesagt, daß sie ein Zeichen geben wird. Ich enthülle den Inhalt dieses Zeichens und vertraue ihn euch an: Das Zeichen ist, daß in Medjugorje ein großes Heiligtum stehen wird zur Ehre meiner „Erscheinungen“, eine Basilika und eine Statue nach meinem Ebenbild. Wann wird das geschehen? Es wird im Juni geschehen. Datiert: 9. Mai 1982. Seher: Ivan Dragicevic.“



Medjugorje – Von Anfang an ein charismatischer Ort

„Am 22. Mai 1983 fand, wie Pater Vlašić meint, in Medjugorje ein neues Pfingsten statt. Der Heilige Geist soll in Medjugorje über die Menschen gekommen sein und sie inspiriert haben wie beim ersten Pfingstfest. Drei Monate später sagte Pater Vlašić: 'Die Menschen, die hier in Medjugorje leben, fragen sich nicht, ob die „Erscheinungen“ echt sind oder nicht. Sie sagen: Wir glauben es nicht mehr, sondern wir wissen es.“ Vom 23. bis zum 25. August 1983 wurde in Medjugorje eine charismatische Tagung abgehalten. Alle Seher und eine Anzahl Priester und Schwestern der Pfarre empfingen die 'Geisttaufe', wenn sie diese nicht bereits empfangen hatten. Tardif lehrte die Gläubigen zu prophezeien, in Zungen zu reden und zu singen. … Kurzum, wichtige Personen innerhalb der Charismatischen Erneuerungsbewegung waren von Anfang an in die „Erscheinungen“ miteinbezogen.“

„Kreise aus der Pfingstbewegung und der Charismatischen Erneuerung haben von Beginn der „Erscheinungen“ in Medjugorje an mitgemischt. Einige bekannte Namen sind: Pater Rick Thomas, Kathryn Kuhlmann, eine Gesundbeterin, die viele Heilungsgottesdienste organisiert, Pater Emilio Tardif, ebenfalls ein Gebetsheiler, Sr. Briege McKenna, Frere Ephraim, Fründer der Gruppe 'Löwe von Juda' – (jetzt 'gemeinschaft der Seligpreisungen'), einer Bewegung, die mit der Charismatischen Erneuerung verwandt ist.“

„Donnerstag, 29. Oktober 1998, der sechste Tag
… Nach einer Ansprache legte Vicka einigen Personen die Hände auf. Eine von ihnen sprach mich danach an. … Sie sagte, es sei gewesen, als wäre in ihrem Kopf alles stillgelegt worden. Sie war nicht mehr Herr über sich selbst, jemand anderer war es. Wer das dann sein müßte, erklärte sie nicht. Vicka hatte ihr öfter die Hände aufgelegt, aber nie war es so tief durch sie hindurchgedrungen.“

„Pater Jozo sprach eine Stunde. Ebenso wie Pater Slavko betonte Pater Jozo eingangs, daß die „Erscheinungen“ nun bereits 17 Jahre und 4 Monate lang dauern. … Dann war der Augenblick zum Gebet gekommen. Wir bekamen alle ein Marienbild. Diese Bilder wurden dann von Pater Jozo gesegnet. Wir wurden gebeten, das Marienbild ein paar Minuten lang intensiv zu betrachten, das Bild dann zu küssen und ans Herz zu drücken. … Nachher wurde jedem ein Rosenkranz überreicht. Mit der Annahme des Rosenkranzes sollte man sich verpflichten, nach den Botschaften zu leben, die Maria den Sehern von Medjugorje gegeben hat. … Danach wurde die Handauflegung angekündigt. Handauflegung ist eine bekannte Geste, die unter anderem bei Taufe und Firmung, und bei der Weihe zum Diakon, Priester oder Bischof vollzogen wird. Auch für Krankensalbung ist eine Handauflegung vorgesehen. Wie sollte ich diese Handauflegung durch Pater Jozo verstehen? Als Geste, um die Gnade neu zu entfachen, die ich bei meiner Taufe, meiner Firmung und meiner Weihe zum Diakon und Priester empfangen habe? Die Bedeutung dieser Handauflegung wurde nicht erklärt. Ebenso wenig wurde etwas bei der Zeremonie selbst gesagt. Doch folgte diese Handauflegung – ohne ein Wort der Erklärung – unmittelbar auf die verpflichtende Annahme der Botschaften der Mutter Gottes von Medjugorje. War diese Handauflegung vielleicht als eine Art 'Einweihungsritus' gemeint? Ich hatte stark diesen Eindruck. … Ich war bestürzt, wie Pater Jozo uns mit seinem Ritual dazu verpflichtete, die Botschaften von Medjugorje anzunehmen. Denn die Annahme des Rosenkranzes, der an alle verteilt wurde, sollte zum Leben nach den Botschaften der „Erscheinung“ von Medjugorje verpflichten.“


Bedingungsloser Gehorsam, Druck, Zwang, Fanatismus und Sektierertum

„Ich will eben noch zurückkommen auf die 'fünf Steinchen gegen deinen Goliath'. Durch das oben erwähnte Ritual hat Pater Jozo versucht, diese 'Steinchen' allen Anwesenden einzuprägen. Du hast diese zu akzeptieren, denn sonst widersetzt du dich Maria. Soweit du noch nachzudenken wagst, könntest du meinen, daß nicht alle fünf Punkte gleichzeitig verwirklicht werden müssen. In den Augen von Pater Jozo bist du dann abtrünnig. Jemand erzählte mir: 'Am Anfang habe ich vier Jahre lang jeden Mittwoch und Freitag bei Wasser und Brot fasten können. Jetzt kann ich das nicht mehr. Als ich das Pater Jozo berichtete, sagte er, daß ich dann nicht wirklich an Maria glaube'. Das konnte er immer noch nicht verkraften. Aber Maria fordert das überhaupt nicht. Sie ist sanft. Sie verlangt von uns nicht, daß wir bei Brot und Wasser leben. Die Kirche lehrt, daß Fasten eine volle Mahlzeit und zwei halbe Mahlzeiten am Tag bedeutet. … Die Kirche hat bis jetzt nichts Übernatürliches in Bezug auf die Erscheinung und Botschaft von Medjugorje feststellen können. Und doch wird die Botschaft von Medjugorje weltweit von den Anhängern als 'Dogma' verkündigt. Es wird sogar behauptet, daß man kein guter Katholik sein kann, wenn man nicht an Medjugorje glaubt. Und deshalb könnte man es als Katholik sehr schwierig finden, die Erscheinung von Medjugorje auch nur einigermaßen anzuzweifeln. Jedoch ist in der Kirche niemand verpflichtet, selbst an anerkannte Erscheinungen zu glauben. Jedem steht dies frei. Um wieviel mehr gilt das für eine nicht anerkannte Erscheinung!“



Die Gemeinden der medjugorjanischen Kirche

Die Gemeinden der medjugorjanischen Kirche wären die weltweiten medjugorjanischen Gebetsgruppen. „An sich ist es gut und sehr empfehlenswert, zum Gebet zusammenzukommen. Aber in Medjugorje wird dies allzu eng mit der „Erscheinung“ verwoben. Es heißt, daß Maria selbst die Gebetsgruppe von Medjugorje leitet, an der die Seher teilnehmen. Maria soll es für gut befunden haben, daß man damit begonnen hat, und sie soll sogar gesagt haben, .daß sie erst selbst geformt werden müßten, um später erst anderen Gruppen den Weg weisen zu können'. Die Gospa hat von ihnen verlangt, daß sie jeden Tag mindestens drei Stunden beten und an zwei Tagen in der Woche bei Wasser und Brot fasten. Sie soll sie auch gebeten haben, in den ersten vier Jahren weder zu heiraten, noch zu beschließen, Priester zu werden oder in ein Kloster einzutreten, ,denn sie wollte, daß sie zuerst das Wesen des Gebetes erfassen'. 'Das Gebet der einen Gruppe für die andere, aber auch das Gebet der Mitglieder einer Gruppe füreinander ist ein wichtiger Teil der Unterweisung durch die Mutter Gottes'. Auf den Rat der Mutter Gottes hin trifft sich die Gebetsgruppe einmal in der Woche zu geselligem Beisammensein.
Es ist bereits eine ausgemachte Sache, daß die Gebetsgruppen von Medjugorje das Modell bilden müssen für Gebetsgruppen in der ganzen Welt: 'In jeder kirchlichen Gemeinschaft, und daher auch in jeder Pfarre, sollten die Gebetsgruppen eine vermittelnde, unterstützende und einigende Rolle spielen'. 'Pilger sollen sich in ihrer eigenen Umgebung ins Pfarrleben integrieren und da ihre Mitarbeit anbieten, auch wenn die verantwortlichen Priester die Geschehnisse von Medjugorje und die Botschaft der Mutter Gottes noch nicht akzeptieren'. Die Gebetsgruppen sollen also tatsächlich die Botschaft von Medjugorje über die ganze Welt verbreiten, als wäre diese DER WEG, während unsere heilige Mutter, die Kirche, uns ans Herz legt, in dieser Sache äußerste Vorsicht und Zurückhaltung zu bewahren. Diese Botschaft ist anscheinend niemals in Medjugorje angekommen! Knotzinger behauptet: 'Alles, was in Medjugorje geschieht, entspricht der kirchlichen Wallfahrtspraxis: hl. Messe, Sakramentenempfang, Gebet, Fasten'. Doch müssen wir hier eine scharfe Randbemerkung hinzufügen, da dies alles von der 'Erscheinung' durchtränkt ist.“

Die Aufforderung der Pilger, „sich in ihrer eigenen Umgebung ins Pfarrleben“ zu „integrieren und da ihre Mitarbeit anbieten, auch wenn die verantwortlichen Priester die Geschehnisse von Medjugorje und die Botschaft der Mutter Gottes noch nicht akzeptieren“ dient natürlich dazu, die katholischen Pfarrgemeinden zu medjugorjanisieren und sie auf diese Weise der römisch-katholischen Kirche zu entreißen und in die medjugorjanische Kirche einzugliedern.




Das Organisieren von Wallfahrten nach Medjugorje


                                                                                                               Roma, 23. Mai 1990
                                                                                                          Piazza del S. Uffizio, 11
Exzellenz!
Hochwürdiger Herr Bischof!
   Die Verantwortlichen von „Medjugorje Deutschland e. V.“ mit Sitz in Beuren (Bistum Augsburg) geben seit einiger Zeit die Zeitschriften „Echo von Medjugorje“ und „medjugorje aktuell“ heraus. Wie der Ausgabe Nr. 12 von „medjugorje aktuell“ zu entnehmen ist, veranstaltet die gemeinnützige Körperschaft regelmäßig Pilgerfahrten nach Medjugorje, die auch unter der geistlichen Leitung von Priestern stehen.
   Wie Ihnen, Exzellenz, diesbezüglich bekannt ist, hat der Vatikanische Pressesaal bereits am 10. November 1984 ein Kommuniqué der jugoslawischen Bischöfe vom 12. Oktober 1984 veröffentlicht, demzufolge die Organisation von offiziellen Pilgerfahrten nach Medjugorje verboten wurde. Darüber hinaus publizierte der L'Osservatore Romano am 14. Februar 1987 eine Pressemeldung des Vorsitzenden der jugoslawischen Bischofskonferenz, Kardinal Franjo Kuharic, und des Bischofs Pavao Zanic von Mostar-Duvno vom 29. Januar 1987, in der erneut das Organisieren von Pilgerzügen und anderen religiös motivierten Manifestationen für nicht erlaubt erklärt wurde.
   Indem dieses Dikasterium Eure Exzellenz auf die heute noch geltenden Vorschriften aufmerksam macht, bin ich mit herzlichen Segenswünschen und besten Grüßen


                                                                                                          im Herrn Ihr
                                                                                                          Joseph Card. Ratzinger

(Veröffentlicht in: Amtsblatt für die Diözese Augsburg – Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Augsburg. 100. Jahrgang, Nr. 7, 13. Juli 1990)


Doch die Bestimmungen der Kirche, die noch heute gelten, interessiert die Organisatoren der Wallfahrten nach Medjugorje nicht! Sie finden nach wie vor statt! Man setzt sich über den Corpus Christi hinweg und rebelliert! Und die Wallfahrer, ob wissentlich oder unwissentlich, machen sich mitschuldig! Man hat, um die Menschen zu betrügen, sogar die Lüge in die Welt gesetzt, dass lediglich die Priester keine Wallfahrten nach Medjugorje organisieren dürften. In Criteria for discerning apparations auf S. 266-286 gibt Ratko Perić, Bischof der Diözese Mostar-Duvno, nocheinmal ausdrücklich bekannt, dass jegliche Organisation von Wallfahrten nach Medjugorje verboten sind, unabhängig davon! Auch hier zeigen sich erneut die „guten Früchte“, die Medjugorje hervorbringt: die Früchte der Lüge, des Ungehorsams und der Rebellion gegen den Corpus Christi!



Private Wallfahrten

Der Corpus Christi erlaubt Wallfahrten privater Natur nach Medjugorje, jedoch nur unter der Bedingung, dass man diese nicht mit der angeblichen „Erscheinung“ und ihren Botschaften verknüpft bzw. in Verbindung setzt und die Echtheit der Ereignisse behauptet! Dies erklärte am 26. Mai 1998 der Sekretär der Glaubenskongregation Erzbischof Bertone, der heute Kardinalstaatssekretär ist. Diese kirchliche Anordnung gilt noch heute! Auch über diese kirchliche Anordnung setzen sich alle Anhänger der „Erscheinung“ hinweg, die nach Medjugorje reisen - ausnahmslos. Die „guten Früchte“, die man in Medjugorje erlangt hat, sind also auch hier nicht zu übersehen: Ungehorsam und Rebellion gegen den Corpus Christi!


Die Kirche erlaubt das sehr wohl!

Die Medjugorjaner sagen, dass kein Katholik die „Erscheinung“ von Medjugorje abweisen dürfe, weil ein kirchliches Urteil darüber nicht vorliegt, weil dieses erst nach den „Erscheinungen“ abgegeben wird. Da fragt man sich, wie sie selbst dann dazu kommen, die „Erscheinung“ für echt zu erklären, wenn ein kirchliches Urteil erst nach den „Erscheinungen“ abgegeben wird? Tatsache ist, dass die Kirche lehrt:

„Unter der Leitung des Lehramtes der Kirche weiß der Glaubenssinn der Gläubigen zu unterscheiden und wahrzunehmen, was in solchen Offenbarungen ein echter Ruf Christi oder seiner Heiligen an die Kirche ist.“ (KKK 67)

Der Katholik, der sich an das kirchliche Lehramt bindet, darf dem Lehramt der Kirche zufolge Privatoffenbarungen durchaus privat beurteilen, auch wenn die Kirche noch kein Urteil darüber gesprochen hat, denn selbst wenn das kirchliche Urteil darüber positiv ausfallen würde, müsste man an die anerkannte „Erscheinung“ nicht glauben! Somit gilt das erst recht für die Zeit vor einem kirchlichen Urteil! Die private Prüfung der Privatoffenbarungen geschieht vor dem Hintergrund des reinen römisch-katholischen Glaubens, den das kirchliche Lehramt verkündet. Wenn das kirchliche Lehramt lehrt, dass sich der Mensch nicht allein, nicht ohne Christus erlösen könne, und die „Erscheinung“ von Medjugorje etwas anderes sagt, dann weiß der Gläubige hier klar zu unterscheiden: Die Offenbarung ist nicht von Gott! Und wenn das kirchliche Lehramt lehrt, dass Maria nach ihrem Tod in den Himmel hinaufgegangen ist, und die „Erscheinung“ von Medjugorje sagt, dass sie vor ihrem Tod in den Himmel hinaufgegangen sei, dann weiß der römische Katholik auch hier sehr gut zu unterscheiden, ob die „Erscheinung“ echt ist oder nicht, und er urteilt katholisch: Die „Erscheinung“ ist nicht von Gott, weil sie irrlehrt! Und wenn die Kirche lehrt, dass der menschliche Körper nach dem Tod wieder aufersteht und somit wieder lebendig wird, und die „Erscheinung“ von Medjugorje dies verneint, dann weiß der römische Katholik auch hier sehr gut zu unterscheiden: Die „Erscheinung“ ist nicht himmlischen Ursprungs! Wer also behauptet, dass der römische Katholik keine „Erscheinungen“ abweisen dürfe, weil die Kirche noch kein Urteil darüber gesprochen hat, der verbreitet eine Irrlehre! Der römische Katholik darf das nach KKK 67 sehr wohl, wenn er römisch-katholisch urteilt! Und somit stelle ich auf der Basis der kirchlichen Lehre fest, dass die „Erscheinung“ von Medjugorje nicht himmlischen Ursprungs ist!



Aufklärende Träume über Medjugorje

Obwohl ich Anhänger der „Erscheinung“ von Medjugorje war, habe ich Maria in meinen Gebeten niemals mit Medjugorje verknüpft, weil ich ja wusste, dass unsere liebe himmlische Mutter niemals an einen geographischen Ort gebunden ist. Das war mein Glück, denn hätte ich mich in meinen marianischen Gebeten an die „Erscheinung“ von Medjugorje gewandt, hätte ich gewiss die Gegenseite an meiner Seite gehabt. Andere haben da weniger Glück! Sie richten im Ungehorsam gegenüber der Kirche ihre Gebete an die „Erscheinung“ von Medjugorje, an die die Kirche bis heute nicht glaubt.
Im Dezember 2009 hatte ich eine Phase, in der ich mich von Gott und Maria verlassen und mich ungeliebt gefühlt habe. In dieser depressiven Phase dachte ich, dass Gott und Maria nichts mit mir zu tun haben wollen. Eines Abends fragte ich Maria im Gebet, ob sie mich lieben würde und meine Mutter sein wolle. Dasselbe fragte ich sie auch an den zwei folgenden Abenden. In der dritten Nacht hatte ich dann einen Traum, in dem mir die Wunderbare Medaille erschienen ist. Ich wusste: Maria hat mir geantwortet! Sie liebt mich und will nach wie vor meine Mutter sein. Auch verstand ich, dass sie von mir wünscht, dass ich die Wunderbare Medaille trage. Dieser Traum hat mich wieder aufgebaut und ich liebte Maria von nun an noch mehr als jemals zuvor.
Heute frage ich mich, warum mir gerade die Wunderbare Medaille gezeigt wurde statt ein bekanntes Marienbildnis aus Medjugorje, denn mit dem Erscheinungsort Paris 1830, wo Maria bat, die Wunderbare Medaille zu prägen und zu verbreiten, verband mich nichts, ich fühlte mich allein Medjugorje verbunden. Außerdem empfand ich die Marienbildnisse aus Medjugorje als die schönsten! Deshalb besorgte ich mir viele davon! Ich glaube, dass ich heute weiß, warum mir unsere Mutter Maria nicht durch ein medjugorjanisches „Marienbild“ geantwortet hat: Die Erscheinung in Paris ist von der Kirche als Marienscheinung anerkannt. Dort erschien Maria wirklich! In Medjugorje erscheint Maria jedoch nicht! War das also der Grund, warum mir Maria im Traum nicht mit einem Marienbildnis aus Medjugorje antwortete (obwohl dieser Ort der „Erscheinung“ zufolge die „Gnadenquelle“ sein soll), sondern mit der Wunderbaren Medaille?
Sechs Jahre zuvor hatte ich einen anderen Traum. Ich bekam ihn in einer Zeit, als ich den Glauben gar nicht mehr gelebt habe, Jahre nicht. Eine Kraft erhob ich im Traum in die Luft, die in der Höhe purpurfarben schimmerte. Die Kraft brachte mich nach Kroatien an einen schönen, ruhigen und heiligen Ort. Dort setzte sie mich sanft ab, und zwar vor eine sehr schöne, kleine, schlichte, einfache, unscheinbare und einsame Kapelle. Dort war eine wunderschöne Marienstatue mit dem Jesuskind in den Armen. Als ich vor dieser Statue stand, drückte mich jene Kraft sanft in die Knie, damit ich bete. Mir war klar, dass das eine Aufforderung des Himmels an mich war, wieder den katholischen Glauben zu leben und wieder zu beten, vor allem den Rosenkranz. Und auch hier frage ich mich heute: warum bin ich im Traum nicht nach Medjugorje gebracht worden, wo angeblich Maria erscheint, wo die „Gnadenquelle“ ist, wo Aufsehenerregendes und angeblich nie Dagwesenes stattfindet, wo pausenlos „Bekehrungen“ und „Berufungen“ stattfinden, wie nirgends sonst in der Welt und wie das auch noch nie in der Geschichte der Menschheit geschehen sein soll? Wäre aufgrund dieser „Tatsachen“ nicht eher das der Ort gewesen, wohin ich hätte geführt werden sollen oder gar müssen, um zum „wahren katholischen Glaubensleben“ motiviert zu werden? Stattdessen wurde ich an einen kleinen, einsamen, unscheinbaren, schlichten und stillen heiligen Ort geführt, wo nichts los ist, wo es kein Aufsehen, keinen Rummel und keine Erscheinungen gibt und wo nicht die „Gnadenquelle“ ist! Ist das nicht bemerkenswert? Zeigt auch dieser Traum nicht an, dass Medjugorje eben keine „Gnadenquelle“ ist, wie das die „Erscheinung „dort behauptet?
Ich möchte noch auf einen anderen Traum eingehen! Zwischen 1990 bis 1996 habe ich sehr viel gebetet, vor allem den Rosenkranz. Im Jahr 1996 begann ich das Beten stark zu vernachlässigen, weil ich wegen meines beruflichen Lebens sehr erschöpft war. Im August des Jahres hatte ich diesen Traum: Jesus Christus stand neben mir. Vor uns stand ein schönes kleines Bäumchen, das etwa zwei Meter hoch war. Jesus Christus zeigte auf das Bäumchen, und ohne dass Er irgend etwas gesprochen hätte, verstand ich, dass dieses Bäumchen mich darstellte. Als der Herr erneut auf das Bäumchen zeigte, sah ich es verdorrt! Dann wandte sich der Herr, dem ich folgte, nach links. Dort sah ich meine Schwester, die in einer Ecke demütig und kniend den Rosenkranz betete. Ich verstand sofort: Würde ich mit dem Beten, vor allem mit dem Rosenkranzbeten aufhören, würde meine Seele vertrocknen. Wäre es denn nicht besser gewesen, mich im Traum zur „Gnadenquelle“ Medjugorje geführt zu haben, statt mich auf die dargestellte Weise zu unterweisen? Heute weiß ich: Das konnte der Herr nicht tun, weil in Medjugorje Seine Mutter nicht erscheint und weil dieser Ort nicht die „Gnadenquelle“ ist!
Im Jahr 1989, als ich mich für den Glauben zu interessieren begann, hatte ich meinen ersten außergwöhnlichen Traum. In diesem Traum sah ich in einiger Entfernung Jesus Christus unter einem großen wunderschönen Baum stehen. Um uns herum war eine wunderschöne grüne Landschaft, aus der Ruhe und Frieden ausströmte. Von Jesus zu mir führte ein kleiner steiniger Weg. Als ich zum Herrn blickte, winkte er mir zu, ich solle mich auf den Weg begeben, zu Ihm. Auch hier: nichts von der „Gnadenquelle“ Medjugorje! Stattdessen erschien mir die wahre Gnadenquelle selbst, um mich zu motivieren, dass ich mich auf meinem Lebensweg auf ihn fixiere, zu ihm hin, und nicht etwa auf Medjugorje und die „Erscheinung“ dort!
Es verwundert einen nicht, wenn Medjugorjanern zufolge, denen ich davon berichtete, diese Träume von Satan waren!
Mit Bezug auf Medjugorje hatte ich Ende Juni 1991 einen Traum, und der war alles andere als schön. In dem Traum war alles unruhig, durcheinander, düster. Da sah ich die “Gospa“, jene „Erscheinung“ von Medjugorje, die mir zeigte, dass der Krieg im ehemaligen Jugoslawien, der einige Tage vor diesem Traum ausgebrochen war, im Dezember zu Ende gehen würde. So, wie mir das präsentiert wurde, konnte ich nur glauben, dass hier der Dezember 1991 gemeint war. Doch er ging im Dezember 1995 zu Ende. Die richtige Formulierung wäre gewesen „in einem Dezember“, stattdessen hieß es „im Dezember“. Doch ich nahm diese „Erscheinung“ in Schutz und sprach immer davon, dass sie eigentlich „in einem Dezember“ gemeint habe. Hinzu kommt, dass bei dieser „Erscheinung“ eine Schlange zu sehen war. Im Traum wusste ich, dass diese Schlange der Satan war. Der Satan bei der „Gospa“ also! Zwar wunderte ich mich immer, wie in einem marianischen Traum so viel Durcheinander, Chaos und Unruhe sein kann, doch tangierte mich das in letzter Konsequenz nicht, weil ich unbeirrt an Medjugorje glaubte und davon überzeugt war, dass mir in diesem Traum wirklich Maria erschienen sei. Unabhängig von der falschen Prophezeiung, die „sie“ mir gab, hatte ich die wesentliche Botschaft des Traums nicht verstanden. Der Fehler lag bei mir selbst, in meinem Wunschdenken! Ich betrachtete diesen außergewöhnlichen Traum nicht neutral! Erst heute verstehe ich ihn: In Medjugorje erscheint nicht Maria, sondern der Satan in ihrer Gestalt. Dort und von dort aus verursacht er Finsternis, Chaos, Durcheinander und Unruhe, wobei er das alles unter den „guten Früchten“ von Medjugorje verbirgt, aber nicht nur er, sondern auch die Medjugorje-Propagandisten, die die schlechten Früchte Medjugorjes sehr wohl kennen, aber sie bewusst vertuschen, um die ahnungslosen Menschen zu verführen und die Kirche zu bekämpfen! Ich bin sehr dankbar auch für diesen Traum, obwohl er alles andere als schön war! Denn er offenbart, was in Medjugorje unter der Tarnkappe, der „wunderschönen“ Oberfläche, die eine Augenweide ist, wirklich vor sich geht!



Das wahre Heiligtum der Königin des Friedens

Kaum jemanden ist bekannt, dass das wahre Heiligtum der Königin des Friedens (von der Kirche anerkannt) nicht in Medjugorje ist, sondern im Ort Hrasno etwa 40 km südöstlich von Medjugorje. E. Michael Jones berichtet:

„Auf dem großen Weg von Mostar nach Dubrovnik … sieht man links einen großen Wegweiser mit einer Abbildung Unserer Lieben Frau mit dem Text: 'Svetiste Kraljica Mira Hrasno', d.h. 'Heiligtum der Königin des Friedens'.
Der Gründer dieses Heiligtums ist Pfarrer Stjepan Batinovic (1929-1981). Er war seit 1947 Pfarrer dieses Dorfes in der Diözese Trebinje, und baute zunächst eine Lourdes-Grotte. Später wurde auf dem Gradina-Hügel, neben der Kirche, ein prächtiger Kreuzweg errichtet, bei dem am Ende eine große Bronzestatue Unserer Lieben Frau aufgestellt wurde …
Am 8. Mai 1977, also vier Jahre vor den sogenannten 'Erscheinungen' in Medjugorje, wurde dieses diözesane Marienheiligtum von Bischof Cule von Mostar eingeweiht, der ebenfalls apostolischer Adminstrator der Diözese Trebinje war. Pfarrer Batinovic hatte sowohl historische, ökumenische als auch kulturell-ökonomische Beweggründe für die Errichtung dieses Heiligtums. Sein wichtigster Grund war, vom Himmel den Frieden zu erflehen in diesem durch Unruhe zerrissenen Balkangebiet.
Johannes Paul II. erwähnte wiederholt dieses Heiligtum der 'Königin des Friedens', u.a. als 1984 das 1000-jährige Bestehen der Diözese Trebinje gefeiert wurde. Am 10. Mai 1985 hielt Kardinal Kuharic von Zagreb die Predigt, und am 11. Mai 1997 konzelebrierte der päpstliche Nuntius Msgr. Monterisi mit dem Bischof von Mostar, Msgr. Peric. Dieser erhielt auch ein Telegramm von Johannes Paul II., das am 9. Mai 1997 aufgegeben war mit Glückwünschen für das 20-jährige Bestehen dieses Marienheiligtums 'Kraljica Mira' in der Herzegowina. Er schickte seinen apostolischen Segen an dieses 'VERO Centro di devizione Mariana'. … Eingeweihten zufolge haben Pater Tomislav Vlasic und Pater Slavko Barbaric, zu der Zeit Kapläne in der Rebellenkirche von Capljina, das echte Heiligtum Hrasno kopiert und übertragen … auf Medjugorje. Manipulation der 'Seher' von Medjugorje? Nicht allein das. 1995 hat eine Gruppe von Terroristen aus Medjugorje in Hrasno Zerstörungen angebracht, die Statue unserer Lieben Frau losgerissen und mitgeschleppt nach … Medjugorje. Dieser Vandalismus wurde beschrieben in dem Artikel Holy Mary and the Medjugorje Rocketeers von Prof. Mart Bax (Ethnologia Europaea, 30, Seite 45-48). Das echte Marienheiligtum von Hrasno wurde somit von 'Helden' (?) des falschen 'Marienheiligtums' von Medjugorje entheiligt.
… Jeden zweiten Sonntag im Monat Mai findet in Hrasno ein großes Fest zu Ehren der echten 'Königin des Friedens von Hrasno“ statt. In seiner Predigt am 11. Mai 1997 richtete sich Msgr. Peric mit folgenden Worten an die 15.000 Wallfahrer, die gekommen waren, um für den Frieden zu beten: 'Ich danke Ihnen, daß sie so zahlreich nach Hrasno gekommen sind, hierher, wo es keine sensationellen 'Erscheinungen' gibt.“ (E. Michael Jones: Der Medjugorje Betrug)



Die Schlange der Verführung

„Inzwischen wird darauf angespielt, daß die Kirche möglicherweise Medjugorje als Marienheiligtum anerkennen wird. Praktisch kann man diese Anerkennung bereits erleben in einem überströmenden Maß, das unwiderruflich scheint. Die Kirche wird vor vollendete Tatsachen gestellt. Sie kann nicht an den Früchten vorbeigehen, die eine 'Augenweide' sind. Welcher Priester hätte nicht gerne eine solche Pfarre? Ist es nicht eine Freude zu sehen, mit welcher Intensität der Glaube gelebt wird?! Gebet, Fasten, Eucharistiefeier, Beichte, Anbetung, man kann alles aufzählen. Die Menschen sind nicht aus der Kirche wegzubringen. Und der Strom der Menschen wächst immer mehr an.
Und doch sitzt da eine Schlange im Gras. Oder besser gesagt: hier lauert die 'uralte Schlange' um die Ecke. Die sagt natürlich nichts Falsches von den guten Bäumen … wenn du nur von dem einen Baum ißt, den Gott verboten hat. Dann ist sie am Ziel. Sie fragt dich: 'Hat die Kirche wirklich verboten, nach Medjugorje zu pilgern oder die Botschaft von Medjugorje zu verbreiten?' Und sie sagt sogar: 'Nein, dass darfst du alles tun. Du siehst doch selbst, daß die Früchte gut sind?! Nun, dann iß doch!“ Wie durchtrieben und raffiniert die Schlange doch ist! Schritt für Schritt wirst du zu halben Wahrheiten verführt, dem Wesen der Lüge. Es ist doch etwas Wahres daran, jawohl! Das ist gerade das Verräterische. Denn du darfst in der Tat nach Medjugorje pilgern, solange du diese Pilgerfahrt nicht mit der Erscheinung verknüpfst. Die Echtheit der Erscheinung solltest du als offene Frage betrachten. Aber vielleicht, ohne daß du es durchschaust, wirst du miteinbezogen in die Erscheinung und du wirkst im gewissen Sinn mit am Komplott der Schlange. Die Früchte sind eine 'Augenweite'. Aber sobald du davon gekostet hast, kannst du zur Entdeckung kommen, daß du 'nackt' bist. Unreinheit ist über dich gekommen, als du deine Hand nach der Frucht ausstrecktest. Du hast vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen, du hast von der Frucht gegessen, die so gut aussah und doch verboten war. Du wolltest mehr, als Gott dir gegeben hatte.“

Ja, du wolltest mehr als Gott dir in der Kirche und durch die Kirche gegeben hat, und du hast der Kirche den Rücken gekehrt und bist der Schlange nach Medjugorje gefolgt! Dort wird sie dich, wenn du dich nicht vollständig an die Vorschriften der Kirche hältst, in Griff bekommen und du wirst ihr anhängen! Besinne dich und pilger besser 40 km südlich von Medjugorje nach Hrasno, zum wahren Heiligtum der wahren Friedenskönigin. Es ist kirchlich anerkannt! Und damit ist es von Gott anerkannt! Folge also Gott, folge also der Kirche – nach Hrasno, und kehre dem falschen Heiligtum den Rücken zu!









SCHLUSSWORT

Ich habe in der letzten Zeit Diskussionen mit Anhängern von Medjugorje geführt, nachdem ich ihnen Irrlehren der „Erscheinung“ und ihre wahren Ziele vor Augen geführt habe. Es war nicht möglich, sie von ihr zu trennen, obwohl sie diese Irrlehren klar vor sich hatten. Das, und die Tatsache, wie man sich über kirchliche Verbote und Anweisungen hinwegsetzt, zeigt, wie tief die Anhänger an Medjugorje gebunden sind. Sie haben das Fundament der Kirche und ihre Wahrheit verlassen, indem sie fest zur „Erscheinung“ und ihren Irrlehren stehen. Das lässt nichts Gutes ahnen, wenn sogar Irrlehren verteidigt werden, nur weil sie von einer „Erscheinung“ kommen, die sich als Muttergottes ausgibt und der man das trotz der Irrlehren aufgrund der „guten Früchte“ abnimmt! Wenn man, statt der Kirche und ihrer Lehre zu folgen, lieber der „Erscheinung“ und ihren Irrlehren folgt, dann ist dies bereits eine inoffizielle Abspaltung von der katholischen Kirche, eine de-facto-Spaltung!
Doch es gibt bei einigen wenigen Hoffnung, und zwar bei solchen Anhängern, denen die Wahrheit der römisch-katholischen Kirche allein wichtig ist. Trägt man ihnen die Irrlehren der „Erscheinung“ vor, wenden sie sich umgehend von dieser „Erscheinung“ und ihren Botschaften ab, weil sie die Kirche lieben, weil ihnen die Wahrheit und der Wille Gottes das Wichtigste sind und weil sie deshalb aus dem Heiligen Geist ein Gespür für die Wahrheit und den Willen Gottes haben! Ein Freund von mir, der Anhänger und Verteidiger Medjugorjes war, verwarf die „Erscheinung“ sofort, nachdem ich ihm einige ihrer kirchenfeindlichen und antichristlichen Lehren im Originalwortlaut vortrug. Er versuchte die „Erscheinung“ nicht ein bisschen zu verteidigen! Er verteidigte die Kirche und ihre Lehre!
Das lässt mich guter Hoffnung sein, dass durch diese Broschüre Anhänger von Medjugorje, die die katholische Kirche und ihre Wahrheit wirklich lieben, und das nicht nur vorgeben, sich von der „Erscheinung“, ihren Botschaften und von Medjugorje als vorgebliche „Gnadenquelle“ und „Oase des Friedens“ abwenden und mithelfen, die Wahrheit über Medjugorje zu verbreiten, mit dem Ziel die Kirche zu verteidigen und zu stärken. Denn die Kirche ist in unseren Tagen sehr geschwächt, mehr als jemals zuvor in ihrer Geschichte. Von allen Seiten wird sie angegriffen, von innen und von außen!
„Medjugorje“ und seine irrlehrende „Erscheinung“ ist eine weitere gewaltige Angriffsquelle gegen die Kirche! Als Katholiken müssen wir ihr entschieden entgegentreten! Aus Liebe zu Gott, zur wahren Gottesmutter und zur Kirche!

Gott segne Sie!
Stjepan Vučina



Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: LoveAndPray85 am 03. Juli 2011, 16:00:04
Lieber MariasKind,

ich möchte jetzt nicht mehr Deine Ansicht beurteilen, aber zwei Dinge möchte ich anmerken:

1. Es ist schön, was Du über Deine Träume schreibst. Allerdings weiß wohl jeder, dass Gott
durch viele Dinge Menschen wieder zu sich rufen kann. Das ist nicht nur Medjugorje und das
hat auch niemand behauptet.

2. Zu der Weihwasser-Besprengung durch Vicka, die Du oben erwähntest, muss ich Dir sagen:
Dass die Erscheinung verschwunden sein soll, ist schlichtweg falsch. Ich weiß von einem Zeugnis
in Medjugorje, dass die Muttergottes dabei gelächelt hat und nicht verschwunden ist.


Zuletzt möchte ich Dich bitten, es nicht mehr so darzustellen, dass sich alle Pilger/Menschen
in Medjugorje für "besonders Auserwählte" usw. halten. Wir sollten uns nicht kleinlich mit dem
Gedanken beschäftigen, wer auserwählter ist, von Gott mehr geliebt wird usw. usw.
Gott liebt alle Menschen gleich*, jedoch braucht er alle zu unterschiedlichen Zwecken.
Und es gibt viele Gnadenorte und Gnadenwerke, durch die Gott je unterschiedlich auf die
Seelen wirkt - wie es ihm gefällt. Medjugorje ist nur einer von ihnen.
All das hat nichts damit zu tun, zu welcher Vollkommenheit eine Seele gelangen kann...

Man muss dankbar sein für alles, was Gott mir schenkt, denn wir haben ja alle die Gewissheit,
dass wir nichts verdient hätten...


Viele Grüße


* Damit es hier nicht zu Missverständnissen kommt: Es ist klar, dass Gott nicht den Sünder und den Gerechten gleichermaßen mit liebendem Auge anschaut; mit dieser Aussage will ich aber sagen, dass wir uns untereinander nicht streiten dürfen, wen Gott mehr liebt und wen nicht - das ist mangelndes Vertrauen! Gottes Liebe muss man sich nicht erkämpfen.
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Winfried am 03. Juli 2011, 16:40:34
Lieber MariasKind,

Dein Engagement gegen Medjugorje ist schon beachtlich. Ich frage mich dabei nur, woher oder aus wessen Feder dies kommt. Mir sind die berufsmäßigen Kritiker von Medjugorje bekannt, die Du ja auch in Deiner Signatur erwähnst, wobei ich diesen keinen bösen Willen unterstelle. Die Frage ist aber u.a. die, ob die Aussagen der Gottesmutter bzw. der SeherInnen wirklich so stattgefunden haben (s. Beitrag von LoveAndPray). Zu Medjugorje gibt es eine Vielzahl von Literatur, in der die zustimmenden Stellungnahmen bei weitem überwiegen. Maßgebend sind dabei für mich nur die Stellungnahmen jener, die Medjugorje persönlich kennen (zu denen ich allerdings auch - noch - nicht gehöre). Auf dieser  Ebene wird teilweise knallhart pro und contra argumentiert, wobei man, um sich ein halbwegs sicheres Urteil erlauben zu können, zumindest den Großteil der existierenden Literatur beider Seiten gelesen haben müsste (besser noch, man macht seine eigenen Erfahrungen). Vom "grünen Tisch" aus sollte man jedenfalls sehr vorsichtig sein.


 ;medj
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 03. Juli 2011, 16:55:37
Liebe LoveAndPray,

dass die Erscheinung bei der Besprängung gelächtelt haben soll, ist nur eine Erfindung der Propagandisten. Vicka selbst hat im Gespräch mit P. Pervan gesagt, dass die Erscheinung dann verschwunden war. Die Propagandisten lügen, haben in ihren Büchern die Botschaften von Irrlehren gesäubert, aber sie haben eben nicht alle gesäubert!

Wer auserwählt ist und wer nicht, das sagt ja die "Erscheinung" selbst: Ihre Anhänger sind die Auserwählten, während wir römisch-katholischen ungläubig wären.

Damit spaltet die "Erscheinung" die Kirche!

Liebe Grüße,
Marias Kind
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: CSc am 03. Juli 2011, 17:04:55


Lieber Winfried,

da für Dich die Stellungnahmen jener maßgebend sind, die Medjugorje persönlich kennen, möchte ich eine solche Stellungnahme geben. Ich war letzten Sommer dort. Zwei begeisterte Medjugorje-Anhänger haben mich mitgenommen. Wir sind mit dem Auto hingefahren. Ich war entsetzt über die Zustände dort. Die modernen sakralen Bauten, die überhaupt nicht schön und zeitlos sind, sind der äußere Ausdruck für den Geist der dort herrscht. Ich habe zudem noch nie gesehen, dass man die hl. Messe auf eine entwürdigendere und dem Glauben mehr widersprechende Weise dargebracht hat, wie dort. Ich habe einen Priester darauf angesprochen, wie man das hl. Messopfer so feiern kann. ich habe gesagt, dass sich bei jeder hl. Messe das Kreuzesopfer vollzieht, da hat mich der Priester bloß komisch angesehen.
Als ich da dorten war, war ich wie krank. Und das obwohl ich all dem doch unbedingt etwas Positives abgewinnen wollte. Wenn man schließlich schon so eine weite Fahrt macht, dann soll die auch schön sein. Aber das hat nichts geholfen.
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: LoveAndPray85 am 03. Juli 2011, 20:44:27
Lieber MariasKind,

in dieser Sache hast Du nicht Recht. Es handelte sich um die Cousine
von Vicka, von der ich das weiß.
Und ich weiß noch, dass das Weihwasser am Kleid heruntergelaufen ist.

Klar, das ist kein Beweis für die Echtheit und doch möchte ich es klarstellen.

Zu den übrigen Vorwürfen sage ich nichts mehr, weil es momentan recht
zwecklos ist.

Lb Gruß


Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: KleineSeele am 03. Juli 2011, 23:27:17
Ich war mehrmals in Medju. Und kenne Christoph Hurnaus persönlich. Ich glaube an die Echtheit. Besonders weil so viel darüber gelogen wird. Satan muss eine ganz schön große Wut darauf haben.
Und im übrigen warte ich auf das Urteil der Kirche.
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: JSH am 04. Juli 2011, 03:45:27
Was soll die ganze Aufregung um einen Ort?

Geht es nicht darum, dass sich die Menschen am "Ende der Zeit" bekehren, umkehren, die Gebote Gottes so gut es geht befolgen und ihnen die Sakramente wichtig sind. Alles Dinge welche die roemisch katholische Kirche lehrt. Und zu dieser Kirche Jesu und seiner Mutter stehen wir hier im Forum.

Man muss halt auch unbelastet nach Medjugorje fahren, ich hatte Gott sei Dank das grosse Glueck und kam ohne Vorwissen dort hin, nur 21 Stunden, nur ein mal, vielleicht auch mal wieder. Aber meinen Glauben kann ich auch wo anders vertiefen und leben. Dennoch bin ich von Medjugorje ueberzeugt. Man muss aber auch objektiv dorthin gehen, auch in einer gewissen Demutshaltung, ohne Erwartung von Sensationen.

Lieber Maria Kind,
Es geht bei den Erscheinungen NICHT um einzelne Worthuelsen !!! sondern um die Uebermittlug einer goettlichen Nachricht, welche auch allgemein gefasst sein kann.
Du hast da irgendwie einen verfehlten Ansatz.
Jesus erschien ja bekanntlich mal dem Saulus mit den Worten: "Saulus, Saulus, warum verfolgst Du mich." Ich hoffe Du zerreisst jetzt nicht diesen Satz wegen einem "Saul" oder "Saulus" oder "was" oder "warum" verfolgst Du mich ...

Ich bin sehr erstaunt, dass Deine Medjugorje-Kritik hier rund um 15 Uhr reingestellt wurde, genau zur Zeit als Jesus starb. Das und den Text finde ich irgendwie nicht ganz kosher.
Bitte etwas weniger Verschwoerungsgeist, der ist naemlich nicht so ganz heilig. 

Und hab keine Angst wegen Medjugorje, der Ort wird die Kirche nicht spalten.

Es gibt ganz andere welche die Kirche spalten. Gegenseitige Schuldzuweisungen und Hass bringt nichts. Alle Seelen sollen gerettet werden, sogar heute noch Unglaeubige.
Pass bitte auf, dass Du nicht zu denjenigen gehoerst.

Es ist voellig egal, was Du ueber Medjugorje denkst. Du brauchst daran sowieso nicht glauben, niemand verlangt das. Die Bibel reicht.
Ich habe das Gefuehl, Du willst Dich als Medjugorje-Gegner profilieren und steigerst Dich da eifernd in einen Wahn hinein, der meiner Meinung nach gefaehrlich fuer Dich selbst bzw Deine Seele ist.

Denk aber nicht nur an Dich, sondern auch an die verlorenen Seelen die in Medjugorje umkehren.

Spaetestens bei Deinem Tod wirst Du erfahren ob Medjugorje echt ist oder nicht.
Warum machst Du Dir da eigentlich so einen Kopf daraus?

Warst Du eigentlich selbst schon mal dort?
Und wenn wie lange?
Einen Erscheinungsort zu untersuchen erfordert ein intensives Studium von vielen verschiedenen Quellen.

Medjugorje ist fuer mich wie die Quelle eines Neuen Aufbruchs der roemisch katholischen Kirche im Sinne der Neu-Evangelisierung in einem sich leider von Gott entfernenden Europa.

Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Gnadenkind am 04. Juli 2011, 14:02:23
Zitat
Ich bin sehr erstaunt, dass Deine Medjugorje-Kritik hier rund um 15 Uhr reingestellt wurde, genau zur Zeit als Jesus starb.

Darf ich erinnern, dass wir im Moment MESZ haben? Wäre dies nicht der Fall, so hätte Marias Kind den Beitrag um 14.00 Uhr MEZ eingestellt.
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Gnadenkind am 04. Juli 2011, 14:08:56
Zitat
Es ist voellig egal, was Du ueber Medjugorje denkst. Du brauchst daran sowieso nicht glauben, niemand verlangt das. Die Bibel reicht.
Ich habe das Gefuehl, Du willst Dich als Medjugorje-Gegner profilieren und steigerst Dich da eifernd in einen Wahn hinein, der meiner Meinung nach gefaehrlich fuer Dich selbst bzw Deine Seele ist.

Und ich bestätige für mich, dass mir Medjugorje an der Kehrseite vorbeigeht. Ich halte auch nichts davon, aber dass ich mich so sehr dagegen stelle, dass Medjugorje negativ mein ganzes Denken beeinflussen dürfte ... nein, das halte ich für mich voll unakzeptabel.
Es ist wahr, am Ende der Zeiten wird Gott auch über Medjugorje die Decke lüften und dann wissen alle, wer Recht hatte, wer genau da erschienen ist, und noch vieles Andere mehr.

Dass ich schon jetzt wissen darf, was in Medjugorje wirklich und tatsächlich geschieht, ist ein Geschenk des Himmels an mich.
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: JSH am 04. Juli 2011, 16:04:38
Liebes Gnadenkind,

wenn Dir Medjugorje an der Kehrseite vorbeigeht, Du aber ansonsten die Gebote Gottes haeltst und auch die Sakramente achtest dann ist das voellig OK.

Problematisch und gefaehrlich wird es, wenn Du Dich als Richter aufspielst und Medjugorje generell oeffentlich schlecht machst.
Ich erinnere nochmals an den Weihbischof, der Erscheinungen in D bekaempfte und in seiner Todesstunde am Festtag Mariae Geburt schrie er haette gefehlt.
Wenn auch nur der Kern echt ist, dann versuendigst Du Dich in hohem Mass vor Gott indem Du Erscheinungen der Gottesmutter bekaempfst, so wie es auch der Satan tut und tat. Wenn Du Pech hast landest Du dann sogar mal in seiner haesslichen Welt, obwohl Du ansonsten ein ganz christliches Leben gefuehrt hast. Manche Seher sahen uebrigens diese haessliche Welt, aber auch zum Kontrast die Herrlichkeit des Himmels.

Natuerlich erscheint der Teufel auch in Medjugorje, sowie er auch an anderen Erscheinungsorten erschien, in unserer Welt dauerhaft anwesend aktiv ist, in vielen Menschen wirkt und auch sogar Jesus erschien. Wer meint der Teufel koenne und duerfe nicht erscheinen an einem Erscheinungsort der ist nicht weit davon ihn ueberhaupt und die Hoelle zu leugnen und/oder er steht mit ihm im Bunde.

Ueberlasse das Urteil lieber Fachleuten des Vatikans, dem Gewissen des glaeubigen Volkes vor Gott sowie dem Himmel selbst.
30 Jahre ist eine lange Zeit, was unecht ist das haelt sich nicht so lange.


Ob MESZ oder MEZ ist doch egal, es war nach derzeitiger Zeit um 15 Uhr.
Ansonsten muesste man ja derzeit auch die Barmherzigkeitsstunde auf 14 Uhr vorverlegen.

Vieleicht waere es besser Du haengst Dich nicht so an Kleinigkeiten hin.
Vieleicht waere es besser Du denkst mehr wie ein Kind, sonst wirst Du nicht ins Himmelreich kommen.
Deshalb haben ja auch vor allem Kinder Erscheinungen, sie waehlt Gott eben aus weil sie noch nicht so vom Rationalismus verdorben sind wie manche Erwachsene die auch manchmal Muecken zu Elephanten aufbauschen und deren Geist oft verwirrter ist als der von Kindern.


Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Fanny am 04. Juli 2011, 16:43:12
Trotz allem Satan ist auch in den Kirchen, es ist der Modernismus, die kirchliche Freimauerei, die Priester, die sich von der Wahrheit entfernen, mit häretischen Forderungenin Ö.,...immer modernistischer werden und sich mehr der Welt zuwenden.
Wo findet man noch Priester wie der Pfarrer von Ars und Pater Pio vor allem in den Beichtstühlen und vorm Tabernakel und Rosenkranzbeten???

LG Gottes Schutz und Segen
Fanny
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 04. Juli 2011, 18:29:45
@JHS
Lieber JHS, du schreibst:
"Geht es nicht darum, dass sich die Menschen am "Ende der Zeit" bekehren, umkehren, die Gebote Gottes so gut es geht befolgen und ihnen die Sakramente wichtig sind."

Ja, es ginge darum, wenn man sich auch der Kirche unterordnete und ihren Anweisungen folgte. Im Fall Medjugorje ist das ganz und gar nicht so! Es finden zwar "Bekehrungen" und "Berufungen" statt, doch wenn die "Bekehrten" und "Berufenen" sich über die Anweisungen der Kirche hinwegsetzen, dann sind das keine echten Bekehrungen und Berufungen, weil man gegen den Corpus Christi rebelliert und ihm ungehorsam ist! Und das ist der Punkt! Rebellion und Ungehorsam heben alles auf! Hier folgt man nicht mehr der kirche, sondern einer "Erscheinung" und deren "Propheten". Und dagegen wehre ich mich, und dagegen verteidige ich die Kirche! Ebenso wehre ich mich und verteidige ich die Kirche gegen die "Botschaften", weil sie die Leute schleichend von der Kirche wegführen, was die "Erscheinung" längst erreicht hat, was sich an der Rebellion und dem Ungehorsam zeigt!


@LoveAndPray

Liebe LoveAndPray,

Du behauptest, dass Gott alle Menschen lieben würde! Richtig! Das sagt auch die Kirche! Aber die "Erscheinung" ist anderer Meinung als Du und als die Kirche, wenn sie sagt, dass nur diejenigen in den Himmel kommen, die von Gott geliebt werden. Folglich heißt das, dass die, die nicht in den Himmel kommen, von Gott nicht geliebt werden!

Da frage ich mich: Wie kannst Du dieser "Erscheinung" dann überhaupt noch folgen und der Meinung sein, dass sie die Muttergottes sei!

Es stimmt aber nicht, was die Erscheinung sagt! Gott liebt alle Menschen! Und obwohl Gott alle Menschen liebt, kommen die einen in den Himmel und die anderen in die Hölle!

Die "Erscheinung" redet einfach nur Unsinn!

Ebenso sagtest Du woanders hier im Forum richtig, dass die Gnadenquelle, die ja Jesus Christus allein ist. Doch auch hier ist die medjugorjanische Erscheinung anderer Meinung wie Du und die Kirche: Die Gnadenquelle sei Medjugorje!

Doch die Erscheinung erzählt Unsinn, denn nicht Medjugorje ist die Gnadenquelle, sondern Jesus Christus, und hier auf Erden im Allerheiligsten! Somit ist die Gnadenquelle auf Erden in jeder katholischen Kirche zu finden!

Ebenso sagt die Erscheinung, dass Medjugorje die "Oase des Friedens" sein! Auch das ist vollkommener Unsinn, denn die Oase des Friedens ist immer dort, wo der Friedensfürst ist! Und der ist in jeder katholischen Kirche real gegenwärtig! Deshalb ist nicht Medjugorje die Oase des Friedens, sondern jede katholische Kirche!

Da fragt man sich als römischer Katholik, wie man einer solchen Erscheinung, die so viel Unsinn erzählt, überhaupt noch folgen kann!


Ich selbst habe erstmals Kritisches zu Medjugorje im März diesen Jahres in der Broschüre "Wunderheilungen und 'Ruhen im Geist'" von Prof. Adelgunde Mertensacker gelesen. Als Anhänger Medjugorjes, konnte ich das, was darin steht, nicht einfach so stehen lassen. Ich besann mich dann auf das Paulus-Wort "Prüfet alles", auf das Petrus-Wort "Seid nüchtern und wacht" und auf das Johannes-Wort "Glaubt/Traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind!"

Und so tat ich es, ganz neutral und vom reinen römisch-katholischen Glauben her!

Dafür ging ich an die Botschaften heran, von Anfang an. Denn ich sagte mir, wenn darin Irrlehren enthalten sind, dann ist diese Erscheinung mitsamt ihren Botschaften sofort zu verwerfen. Finden sich darin keine Irrlehren, kann man den Botschaften ruhig folgen.

Und so prüfte ich die Botschaften und fand darin eine Menge Irrlehren! Und so blieb mir als römischer Katholik nichts anderes übrig, als mich von dieser Erscheinung und ihren Botschaften zu verabschieden!

Zudem habe ich mich in meiner Prüfung nur auf die "Botschaften" beschränkt, die die Anhänger selbst verbreiten, damit mir keiner nachsagen kann, ich hätte von Kritikern angeblich erfundene Botschaften verwendrT!

Und noch was: Ich fand hier im Forum, dass man die Kritiker als Lügner bezeichnet! Ich habe jedoch herausgefunden, dass nicht die Kritiker lügen, sondern die Propagandisten!

Ebenso hat man hier Prof. Dr. Manfred Hauke als Lügner bezeichnet, weil man blind einen Propagandisten namens Thomas Müller gefolgt ist. Hauke hat auf Müllers Vorwürfe Stellung bezogen und ihn als Lügner entlarvt!


Gottes Segen,
Marias Kind





Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: LoveAndPray85 am 04. Juli 2011, 18:47:01
Lieber MariasKind,

was veranlasst Dich zu der Behauptung, ich oder irgendein anderer Medjugorje-Pilger
würde "der Erscheinung" blind folgen und mein Leben nach ihr ausrichten?

Ich folge der katholischen Kirche und der katholischen Lehre; und aus den Botschaften
nehme ich das für mich heraus, was mir in meinem Glaubensleben weiterhilft - und das habe ich
bereits genannt: das Leben im Stand der Gnade, die tägliche Bekehrung, die Liebe
zur Hl. Messe, zur Hl. Eucharistie, zur Hl. Beichte, zum Gebet.
Ich vertraue Jesus, dass er mich nicht in die Irre laufen lässt, wenn ich mich wie
ein Kind seinen Armen überlasse.

Von daher bitte ich Dich, ja, es ist wirklich eine Bitte, dass Du Menschen hier nicht
mehr pauschal und verächtlich als "Medjugorjaner" verurteilst, die der Kirche angeblich
den Rücken gekehrt hätten. Das ist unfair.

Medjugorje kann Anregung zum katholischen Leben sein für manche oder für manche
auch nicht.
Das heißt aber nicht, dass man sein Leben nach Medjugorje ausrichtet!

Jeder Christ hat sein Leben nach der katholischen Kirche auszurichten und zu leben.
Und die Menschen, die ich in Medjugorje kennengelernt habe, tun nichts anders als eben dies.

Schönen Gruß
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 04. Juli 2011, 19:04:09
Liebe LoveAndPray,

dann beantworte mir bitte die folgenden Fragen: Als Du die letzten Male nach Medjugorje gepilgert bist:

1.) bist Du da mit einer organisierten Wallfahrergruppe nach Medjugorje gefahren?

2.) Wenn nicht, wenn Du privat dorthin gepilgert bist, hast Du deine Reise nach Medjugorje mit der Erscheinung und den Sehern in Verbindung gesetzt?

Wenn Du eins von Beidem oder Beides getan hast, dann hast Du gegen den Corpus Christi gehandelt!

Gibt es wirklich Anhänger der Erscheinung, die ihre Reise nach Medjugorje nicht mit der Erscheinung und den Sehern verknüpfen?

Gottes Segen,
Marias Kind
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Gnadenkind am 04. Juli 2011, 19:07:53
Zitat
JHS: Problematisch und gefaehrlich wird es, wenn Du Dich als Richter aufspielst und Medjugorje generell oeffentlich schlecht machst

Wer lesen kann, ist ganz einfach im Vorteil, denn ich schrieb:

Zitat
Ich halte auch nichts davon, aber dass ich mich so sehr dagegen [Erg.: gegen Medjugorje] stelle, dass Medjugorje negativ mein ganzes Denken beeinflussen dürfte ... nein, das halte ich für mich voll unakzeptabel.

Mich interessiert Medjugorje im Grunde gar nicht. Ich belaste mich nicht damit, und schon gar nicht, dass ich, wie Du jetzt unberechtigt behauptest, "Medjugorje öffentlich schlecht mache".
Das tue ich nicht, aber wenn hier jemand etwas schlecht macht, dann ist es Medjugorje selbst, das den Glauben der Christen schlecht macht und in sein Gegenteil verkehrt.

Zitat
Fanny: Wo findet man noch Priester wie der Pfarrer von Ars und Pater Pio vor allem in den Beichtstühlen und vorm Tabernakel und Rosenkranzbeten???
Vom Pfarrer von ARs kenne ich nicht viel, aber bei Pater Pio habe ich immer den Eindruck, von KleinesLicht gelöscht, weil hierdurch ein falscher Eindrck von Pater Pio entstehen kann. Ich habe die Ausführungen von Pfarrer Josef Hanauer zu Pater Pio gelesen....
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Gnadenkind am 04. Juli 2011, 19:11:31
Zitat
LoveanPray85: O Christus, bis zum letzten Augenblick meines Lebens werde ich nicht aufhören, Deine Güte und Barmherzigkeit zu preisen.

Damit hat ein Mensch wahrlich so viel zu tun, dass keine Zeit für anderes neben Jesus Christus noch bleiben kann. Wenn Du Dich daran hältst, dann brauchst Du kein Medjugorje und nicht anderes mehr. Jesus Christus allein genügt! Nicht: Jesus und .....
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: LoveAndPray85 am 04. Juli 2011, 19:16:17
Liebe LoveAndPray,

dann beantworte mir bitte die folgenden Fragen: Als Du die letzten Male nach Medjugorje gepilgert bist:

1.) bist Du da mit einer organisierten Wallfahrergruppe nach Medjugorje gefahren?

2.) Wenn nicht, wenn Du privat dorthin gepilgert bist, hast Du deine Reise nach Medjugorje mit der Erscheinung und den Sehern in Verbindung gesetzt?

Wenn Du eins von Beidem oder Beides getan hast, dann hast Du gegen den Corpus Christi gehandelt!

Gibt es wirklich Anhänger der Erscheinung, die ihre Reise nach Medjugorje nicht mit der Erscheinung und den Sehern verknüpfen?

Gottes Segen,
Marias Kind


Lieber Marias Kind,

Du bist der Ansicht, ich handele gegen den Corpus Christi,
ich bin dieser Ansicht nicht.
Ich glaube auch nicht, dass wir hier auf einen Nenner kommen.

Im Übrigen war ich erst einmal in Medjugorje,
nebenbei bemerkt - und es hat mir nicht geschadet, im Gegenteil.

Lasst uns friedlich miteinander leben und jeder habe Jesus vor Augen,
unseren geliebten Herrn.


Hier sollte etwas Ruhe einkehren.

Gottes Segen


Liebes Gnadenkind,
viel anderes als in dem Satz tue ich auch nicht  :).
Aus Medjugorje kommt für mich nichts Neues,
sondern nur eine Rückkehr zu JESUS.
So war es bei mir...

Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 04. Juli 2011, 19:35:00
Liebe LoveAndPray,

schade, dass Du mir die Fragen nicht beantwortet hast! Denn das wäre ja sehr wichtig!

Aber wenigstens jetzt weißt Du, dass Du bei Deiner nächsten Reise nicht mit einer organisierten Pilgergruppe dorthin fahren darfst und im Fall einer privaten Reise diese nicht mit der Erscheinung und den Sehern in Verbindung bringen darfst! Denn die Kirche hat das nämlich untersagt!

Mein Glückwunsch, wenn Du das über Dich bringen würdest!

Liebe Grüße,
Marias Kind

Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: LoveAndPray85 am 04. Juli 2011, 19:42:51
Lieber MariasKind,

es ist untersagt, Wallfahrten unter kirchlicher Führung bzw.
kirchlich organisierte Wallfahrten dorthin zu unernehmen, da hast Du Recht.
Es ist jedoch nicht verboten, dass private Gruppen dorthin fahren.
Mit einer privaten Gruppe kann ich an jeden Ort der Welt fahren
und die Kirche verbietet es nicht.

Und ja, man soll nicht wegen den Erscheinungen dorthin fahren.
Das tue ich nicht. Ich bin dort hingefahren, weil ich mich zu dem
Ort hingezogen fühle und weil ich mich dort wohl fühle und
es mir Anregungen zum Glaubensleben gibt.


Viele Grüße
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 04. Juli 2011, 19:50:47
Liebe LoveAndPray,

Du beziehst Dich auf Gerüchte, die die Propagandisten in die Welt gesetzt haben! Die Kirche hat verboten, generell Wallfahrten nach M. zu organisieren! Ganz gleich wer der Organisator ist, ob Geistlicher oder Laie! Beiden ist das untersagt! Und daran hat man sich als römischer Katholik auch zu halten!

Und Danke für die Beantwortung meiner Fragen!

Es freut mich sehr, dass Du Deine Pilgerfahrt nicht mit der Erscheinung verknüpft hast!

Gottes Segen,
Marias Kind
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: LoveAndPray85 am 04. Juli 2011, 20:03:18
Lieber MariasKind,

das Urteil der Kirche ist noch überhaupt nicht gefällt!
Ohne ihr Urteil würde sie nie eine Fahrt zu einem Ort verbieten.
Und es ist kirchlich nicht verboten, als private Person/Gruppe
nach Medjugorje zu fahren!

Der Vatikan selbst führt eine Untersuchungskommission!
Und diese Kommision untersucht das Glaubensleben an diesem
Ort. Von einem grundsätzlichen Verbot kann keine Rede sein!

Wenn der Vatikan es verbietet, dann mache ich es nicht mehr.
Und einer Sache können wir uns sicher sein:
Was Gottes Werk ist, kann nicht zerstört werden.
Daran werden wir letztlich erkennen, ob etwas echt ist.

Vor dem Urteil der Kirche enthalte ich mich jedenfalls eines
endgültigen Urteils und das solltest Du auch tun.

Aber nun hab ich keine Kraft mehr zu diskutieren  ;).

Lb Gruß

Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 04. Juli 2011, 20:40:39
Nochmal:

Wallfahrten privater Natur, alleine, mit FReunden, Familie, Bekannten und Verwandten nach Medjugorje zu machen, wenn diese nicht mit der Erscheinung und den Sehern in Zusammenhang gebracht werden, sind erlaubt

Es ist nicht erlaubt, Wallfahrten außerhalb des privaten Bereichs zu organisieren, wie es etwa Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin tut!

Diese Bestimmungen haben nichts mit der gegenwärtig laufenden Untersuchungskommission zu tun!

Gottes Segen,
Marias Kind
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: JSH am 04. Juli 2011, 21:34:05
@Liebes Maria Kind und liebes Gnadenkind:

Ich habe das Gefuehl bei Euch ihr ergoetzt Euch in der Rolle der Oberlehrer und "Aufmischer" hier von Medjugorje-Befuerwortern, man koennte fast meinen ihr fuehlt Euch als eine Art "Schutzstaffel-Aufseher" auf einem anderen Gebiet.
 
Ihr kritisiert aehnlich wie Josef Hanauer, Bruno Grabinski oder David Berger (der von Kardinal Meisner entlassene). Untersucht man deren Thesen wirklich TIEF und KOMPLEX dann stellt man nach einiger Zeit fest, dass sie oft nur einzelne Punkte herausnehmen, diese negativ aufbauschen und somit ALLES vulgaer in einem schlechten Licht erscheinen lassen. Das ist unterstes Niveau und Boulevardblatt-Stil.
Was soll dann noch diese Frau Mertensacker von der Christlichen Mitte aus der Politik? Ich brauche keine nationalistische, islamhassende. kirchenkritische Politikerin die mir etwas zu Kirchlichem sagt. Hast Du Dich von deren Thesen einwickeln lassen, Maria Kind ?
Ich meinerseits habe nur einen Fuehrer, und das ist Jesus Christus. Wer sich auf andere (politische) Fuehrer bezieht, der kann schnell im Verderben landen, so wie ein ganzes Volk in Europa von 1933-45.

Ich kann als Katholik hinfahren wo ich will zum Beten, auch nach Medjugorje.
Dort spueren die Glaeubigen die goettliche Anwesenheit durch Botschaften der Gottesmutter.
Wenn die Botschaften im Einklang mit der Glaubenslehre sind dann kann man diese ja durchaus fuer Ernst nehmen.
Ansonsten kann es ja nicht schaden wenn man durch Medjugorje zur katholischen Kirche zurueckfindet oder erstmals dorthin findet und sein katholisches Glaubensleben vertieft und die Gebote zu gut es geht einhaelt.
Die meisten die dort waren entwickeln eher ein positives Verhaeltnis zu Papst, Eucharistie und Maria die ja zu Jesus fuehrt. Wenn es ein paar Ausnahmen gibt dann kann das schon sein, aber deswegen kann man nicht generell den Ort und die Pilger die dorthin fahren verurteilen.

Medjugorje brachte bereits tausende Bekehrungen, Umkehrungen und Berufungen. Man muss wohl nicht ganz bei Sinnen sein bzw. vom unheiligen Geist beeinflusst sein wenn man behauptet es verkehre den Glauben und mache den Glauben schlecht.
Eine Oase des Friedens war der Ort im Jugoslawienkrieg, das sollte ja mittlerweile bekannt sein. Im Gegensatz zu Mostar, das eine Oase des Kriegs war und deren Bischoefe die Erscheinungen ablehnten. Split war auch eine Oase des Friedens im Krieg, deren Bischof war eher pro Medjugorje.
Selbstverstaendlich ist jede geweihte Kirche auch eine Oase des Friedens.

Pater Pio ist immerhin ein Heiliger. Ihn diffamierte man kirchlich auch jahrelang bis man sich spaeter besann. Auch trug er wie bereits Franz von Assisi die Wundmale Christi.
Ich untersuchte gruendlich einen anderen Fall wo ich ueber die unqualifizierten Aussagen und hasserfuellte Polemik von Hanauer nur mit dem Kopf schuetteln konnte. Fuer Hanauer war alles generell Pseudomystik und Wundersucht, er lehnte pauschal Wunder und Erscheinungen ab. Mich wundert es, dass er nicht zum Protestantismus konvertierte. Hoffentlich kam Hanauer in den Himmel oder zumindest ins Fegefeuer, ansonsten sollten wir fuer ihn beten.

Immerhin war ja von 6/09-6/10 erst das Jahr der Priester, mit dem hl. Pfarrer von Ars als Aushaengeschild. Wenn man da vom Pfarrer von Ars nichts mitbekam ?? Dann wundert es mich nicht wenn man so etwas schreibt von Medjugorje und dem Teufel. Der Pfarrer von Ars hatte naemlich auch etliche Kaempfe mit dem Teufel ausgefochten, genauso wie Pater Pio.
Und wer den Franziskanermoench Pater Pio mit seinen Wundmalen ablehnt der ist auch nicht weit davon den hl. Franz von Assisi abzulehnen und auch noch gleich dazu den Franziskanerorden in der Herzegowina, der immerhin ueber Jahrhunderte den katholischen Glauben standhaft aufrecht erhielt.

Ich habe bei Euch das Gefuehl ihr lest da mal ein paar Buecher und spielt Euch dann profilierend auf als Aufpasser und Richter. So gehts nicht.
Geht mal etwas tiefer in die Sache mit allen pro- und contra-Quellen und informiert Euch auch allgemein mit der Mystik und tief mit anderen Erscheinungsorten, liest auch mal Artikel von Poulain oder Rene Laurentin und dann diskutieren wir wieder.
Sonst macht das keinen Sin mit Euch hier im Forum sich auszutauschen, es ist dann eher Zeitverschwendung.

Die Kirche/der Vatikan prueft derzeit. Man ist mit seinem Gewissen vor Gott verpflichtet, dann der Kirche. Dogmas sind unfehlbar, nicht aber allgemeine Entscheidungen/Dekrete.
An allererster Stelle steht Gott. Er richtet jeden, sowohl Kirchenleute als auch Laien. Alle sind Suender.

Vorschlag an Euch:
Wir fahren naechstes Jahr mit einer Forumsgruppe nach Medjugorje, besuchen aber auch noch andere kirchliche Orte in der Region und ziehen uns auch ins Gebirge zurueck. Ich hoffe ihr seid dann gut fuer Diskussionen vorbereitet und wir gehen am Schluss der Reise friedlich als Freunde auseinander.

Adoro te devote
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 04. Juli 2011, 22:27:08
Hallo JHS,

ich glaube, dass Du es bist, der sich hier aufbläht! Deine leeren, nichtssagenden Totschlagsargumente interessieren mich nicht! Sie sind völlig uninteressant!

Du kannst die Muttergottes gerne weiter beleidigen, indem Du sie mit der irrlehrenden Erscheinung identifizierst! Das bleibt Dir überlassen, und Du wirst vor Gott dafür Rechenschaft abgeben müssen! Das ist Dein Ding!

Ich aber werde weiterhin die Kirche gegenüber jener Erscheinung verteidigen, die gegen die römisch-katholische Kirche arbeitet und die bereits ihre medjugorjanisch-katholische Kirche hervorgebracht hat mit Medjugorje als Zentrum!

Dass Prof. Adelgunde Mertensacker eine Nationalistin wäre, ist eine dreiste, böswillige Unterstellung! Ich kann diese Beschuldigung gerne an sie weiterleiten!

Und welcher Christ "hasst" den Islam nicht? Er ist antichristlich! Sollen wir das islamische Antichristentum und seine Menschenverachtung etwa lieben? Niemals werde ich der irrlehrenden Erscheinung von Medjugorje folgen, die sagt, dass das Christentum und der Islam vor Gott gleich wären!

Und Du, von wem hast Du Dich überhaupt gegen die Kirche einwickeln lassen? Von Deiner irrlehrenden Erscheinung in Medjugorje, die Du über die Kirche stellst?

Wenn die Kirche Dir verbieten würde, nach medjugorje zu pilgern, dann hättest Du Dich daran zu halten! So einfach sieht die Sache aus! Aber Euch medjugorjanisch Katholischen ist das, was die Kirche anordnet, eh nichts wert! Du tust, was Du willst, und nicht das, was die Kirche will! Wir römisch Katholischen halten uns an die kirchlichen Anweisungen, und das ist eben der Unterschied zwischen Euch medjugorjanischen Katholiken und uns römischen Katholiken!

In Medjugorje spüren die Leute nicht die göttliche Anwesenheit, sondern die täuschende Kraft Satans, der sie mit Wohlgefühlen bombardiert! Merkwürdig dass dieselben Leute die göttliche Anwesenheit nicht in katholischen Kirchen spüren, ist doch Gott dort real gegenwärtig! Das zeigt, dass Medjugorje eine einzige LÜGE ist! Mit dieser Täuschung will der Teufel seine Anhänger sammeln, um ihnen zu suggerieren, dass Gott nicht in den katholischen Kirchen gegenwärtig ist, sondern angeblich in Medjugorje, dem Zentrum der medjugorjanisch-katholischen Kirche, deren Glied Du de facto bist!

Die "guten Früchte" von Medjugorje sind die Früchte der Verführung zum Ungehorsam, zur Rebellion und zur Spaltung!
Ja, Medjugorje brachte bereits tausende Berufungen und Bekehrungen hin zum Ungehorsam und zur Rebellion gegen die Kirche!

Du hast nur einen Führer? Jesus Christus? Das behaupten die Protestanten auch, und dennoch rebbelieren sie gegen die Kirche wie die Medjugorjaner!

Medjugorje, eine Oase des Friedens? Jede katholisache Kirche ist eine Oase des Friedens, weil der Friedensfürst darin wohnt. Dass Medjugorje von direkten Kriegseinwirkungen nicht betroffen war, kann ein Trick Satans sein. Er ist der Auslöser und Herr des Krieges und um zu täuschen, kann er auch gewisse Orte und Gebiete wie Medjugorje verschonen!

Eure Angriffe gegen die Bischöfe von Mostar sind typisch für Euch medjugorjanischen Kirchenfeinde!  Die Kirche von Mostar sei Schuld für das Eindringen des Krieges in die Gebiete ihrer Diözese. Das zeigt wessen Geistes Kinder ihr Medjugorjaner wirklich seid! Kinder Gottes gewiss nicht!

Mein Gewissen ist mit der Kirche verknüpft! Zuerst kommt der Corpus Christi und dann komme ich, und nicht so wie bei Euch Medjugorjanern: Zuerst kommt die Erscheinung und dann die Kirche! Die Kirche steht immer über den Erscheinungen! Ihr Medjugorjaner stellt die Kirche unter die Erscheinungen!

Kurz: gelöscht, da beleidigend (KleinesLicht)

Gottes Segen,
Marias Kind
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Gnadenkind am 04. Juli 2011, 23:00:46
gelöscht
Nein, viel schlimmer: Ihr seid ... gelöscht, da beleidigend (KleinesLicht)
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 04. Juli 2011, 23:08:26
Liebes Gnadenkind,

da scheinst Du wohl recht zu haben! Wer den Islam, der antichristlich und menschverachtend ist, liebt, der ist Feind des Kreuzes Christi! Traurig aber wahr! Aber was soll man von Leuten erwarten, die einer Erscheinung folgen, die ihnen sagt, dass der Islam Gottes Reich wäre und die ihnen sagt, dass das Christentum und der Islam vor Gott gleich wären!

Sie haben sich diese antichristliche Erscheinung zum Herrn erhoben und folgen ihr. Deshalb "hassen" sie den Islam nicht, sondern lieben ihn!

Gottes segen,
Marias Kind
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Sairo am 04. Juli 2011, 23:36:52
Liebe Leserinnen und Leser

Ich war letztes Jahr für 4 Tage in Medjugorje. Nach der Rückkehr war ich Feuer und Flamme für Medjugorje. Es erging mir wie Marias Kind. Ich möchte hier erwähnen, dass ich Botschaften die hier in diesem Forum gepostet wurden, nicht abgeneigt war. Anfang Jahr nahm in meinen Augen diese Warnenden Botschaften an Intensität zu und ich fragte mich ernsthaft. Kann das wirklich eine Offenbarung Gottes sein, wenn Botschaften beginnen Angst zu verbreiten? Die Botschaften von Medjugorje waren hingegen harmlos. In Ihrer Aussagekraft jedoch auch Bedeutungslos. Dann kam die Frage, ist Gott wirklich ein Strafender, wie es im Mittelalter vom Klerus gegenüber den Gläubigen oft bezeugt wurde? Diese Reise nahm Ihren Anfang. Diese mystischen Ektasen von Debora beschäftigten mich sehr und ich begann zu fragen, was ist eigentlich in den letzten 2000 Jahren so über Mystiker/Innen in der katholischen Kirche zu finden. Nun, bevor ich die Mystik angehe, werde ich mich zuerst mit der anderen Seite beschäftigen. Meine erste Literatur die ich dann in die Finger bekam, war die von Egon von Petersdorff, Dämonologie Band I und Band II! Ich hatte auch die Bücher von Maria Agreda gelesen. Begeistert war ich vom Engelsfall aus der Feder der Maria von Agreda und ich war verblüfft, wie die Bände von Egon von Petersdorff den Engelsfall von Maria Agreda nahtlos bestätigten. Nur, die Theologen und Heiligen die in seinem Standardwerk (empfehlenswert auch für Exorzisten oder die sich mit Exorzismus beschäftigten) zitiert wurden, waren nicht die Maria von Agreda, sondern der heilige Augustinus, hl. Thomas von Aquin, Bonaventura, Scotus, Albertus Magnus usw. Einfach die grössten Philosphen und Theologen der katholischen Kirche der letzten 2000 Jahren.

Dieses Buch hat mir sprichwörtlich die Augen geöffnet. Ich habe die Bücher praktisch schon 2mal gelesen. Andere Literatur habe ich dann Auszugsweise aus dem Internet bezogen. Beispielsweise Literatur von Augustinus und auch die Theologica Summa von Thomas von Aquin. Ja, ich bin ein Aquinate oder ein sogenannter Thomistenanhänger, aber zugleich widmete ich mich auch dem Baslerkatechismus, Youcat und dem Weltkatechismus. Ich war bis vor kurzem die letzten 7 Monate Arbeitslos und konnte so täglich Stundenlang lesen und die ganze Thematik, Dämonen, Botschaften, Marienerscheinung und die Lehre der katholischen Kirche vertiefen, vieles recherchieren und vielen offenen Fragen nachgehen.

Zunächst möchte ich festhalten, dass ich kein Theologe bin und auch nicht alle Zusammenhänge die es in der Lehre der Kirche zu berücksichtigen gibt, immer gut darstellen kann. Doch ich gebe mir Mühe. Erwartungen hege ich auch keine.

Nun zum Thema Medjugorje. Vorweg, wie es der Bischof von Mostar, zuerst Bischof Zanic und dann sein Nachfolger Bischof Peric folgendermassen formulieren:
non constat de supernaturalite - Es steht nicht fest, ob es sich um Übernatürliches handelt. Die ehemalige Jugoslawische Bischoftskonferenz hat dieses Urteil auch gesprochen. Die Webseite der Diozöse und die Stellungnahmen des verstorbenen Bischof Zanic und aktuellen Bischof Peric können dort nachgelesen werden. http://www.cbismo.com/index.php?menuID=37 (http://www.cbismo.com/index.php?menuID=37) . Leider in Serbo-kroatisch, English oder Italienisch. Wer sich die Mühe macht, der darf auch mal auf dieser Webseite lesen, was der Vatikan bis heute offiziell sagt. http://www.medjugorje-freunde.de/vatikan.html (http://www.medjugorje-freunde.de/vatikan.html) Dieses Urteil ist nicht endgültig, dass ist korrekt. Doch in der Geschichte des Vatikans gab es noch nie, dass ein "non constat de supernaturalite" in "constat de supernaturalite - Es steht fest, dass es sich um Übernatürliches handelt" je geändert wurde, sondern oft in "constat de non supernaturalite - Es steht fest, dass es sich um nichts Übernatürliches handelt" resultierte.

Ich habe beide Seiten gesehen. Mit meinen eigenen Augen war ich da und habe die Literatur von der Gegenseite auch eingehend studiert. Es finden sich überprüfbare Fakten: Wie es Marias Kind (dobro vece Stjepan) geschrieben hat, die Botschaften gaben bei mir den Ausschlag, nicht an die Übernatürlichkeit zu glauben. Obwohl es bekannt ist, dass auch Mystiker/Innen Irrtümer in Ihren Botschaften enthalten können, waren sie nicht gegen die Lehre der Kirche. Es waren Interpretierungen - siehe Anna Kathrina Emmerick (hier einen Dank an Wendelinus für die Aufklärung des Namens) und Maria von Agreda - wieviele Nägel die Füsse von Jesus durchbohrten. Der bekannteste Irrtum stammte jedoch von der Mystikerin Katharina von Siena (1347 - 1380). Sie behauptete, dass die Muttergottes nicht unbefleckt Empfangen wurde! Fällt euch was auf? Jetzt müsste ein Aufschrei erfolgen. Wasssssssssss, sie leugnet ein Dogma? Ja genau, NUR zu ihrer Zeit war es kein Dogma und auch noch nicht gesicherte Lehre. Es dauerte weitere 500 Jahre bis das Dogma zur unbefleckten Empfängnis verkündet wurde. Jetzt eine Quizfrage, welcher Papst hat es verkündet und wann?

Wieso gibt es in der Diozöse Mostar soviel Gehorsamverweigerung? Obwohl die Bischofskonferenz ein vorläufiges Urteil gefällt hat! Ich möchte den Franz von Sales zitieren: "Alles ist gesichert im Gehorsam, alles ist verdächtig, was außerhalb des Gehorsams geschieht... Wer sagt, er habe Eingebungen, und sich weigert, den Vorgesetzten zu gehorchen und Ratschläge zu befolgen, der ist ein Betrüger."

Wenn jemand liest, was die Seher von Medjugorje und was der Bischof Peric äussern, muss unweigerlich zu einem Urteil kommen. Eine von beiden Seiten lügt! Was mich am Ganzen stört, dass auch in diesem Forum das Meinungsdiktat der Mehrheit zum Tragen kommt. Es gibt einzelne Stimmen, die euch versuchen zum Nachdenken zu bewegen. Mit Bibelzitaten zu glänzen wie die Zeugen Jehovas haben wir nicht nötig. Wir haben die Heilige Schrift und den Katechismus und die Konzilien und Kirchenväter und Kirchenlehrer, die praktisch zu allen Themen schon was geschrieben haben (Die Verknüpfung UND wurde bewusst gewählt, nicht nur die Heilige Schrift zählt sondern auch alle anderen aufgezählten Parameter). Die mündliche Überlieferung, die Tradition der Kirche und auch die Heilige Schrift ergeben das Lehramt der Kirche. Alle drei Bereiche ergeben das Ganze. Nicht unsere persönlichen Erfahrungen oder Meinungen tragen zu dieser Thematik bei, sondern auschliesslich was die Lehre der heiligen Mutterkirche definiert hat. Die Wahrheit ist einzigartig und nicht vielfältig. Die eigene Meinung ist oft subjektiv und das kann das Empfinden des Gegenüber sehr stören. Objektivität sollte das richtige Mittel sein, um einen Sachverhalt zu verdeutlichen. Es gibt nur eine Wahrheit, die unser Herr und Gott der Kirche überlassen hat. Unser Denken, unser Fühlen und unser Handeln sollte sich am Empfang der Sakramente und an die Lehre der Kirche ausrichten, deren Haupt Jesus Christus ist. In der römisch-katholischen Kirche findet Ihr das Heil und nicht ausserhalb. Er hinterliess den Aposteln die Kirche und er hat gesagt, dass der Heilige Geist die Kirche und nicht einzelne Personen, in die ganze Wahrheit einführen wird. Wer sind die Apostel? Die Bischöfe! Gibts Bischöfe die Abgefallen sind, ja die gibt es! Doch der Gehorsam gilt immer. Es ist leider heutiger Zeitgeist, alles zu kritisieren und zu relativieren. Unsere Hirten kommen gar nicht mehr dazu, Ihrem Auftrag nachzukommen. Sie werden von allen Richtungen bombardiert. Egal ob von ganz rechts oder ganz links. Liebe Leserinnen und Leser, Willkommen in der Welt des diktatorischen Relativismus, wie es unserer heiliger Vater, Papst Benedikt XVI formuliert!

Zurück zu den Privatoffenbarungen! Folgendes Zitat von Johannes vom Kreuz: "Man verschließe den Verstand gegen jede Offenbarung und halte sich einfältig an die Lehre der Kirche und ihren Glauben. " Dies gilt besonders für jeden Mystiker, für ihn also noch mehr als für den einfachen Gläubigen, weil für ihn grössere Gefahren bestehen. Nicht seine mystischen Erlebnisse, sondern sein kindlicher und lebendiger Glaube rettet seine Seele und führt ihn zur Vollkommenheit.

Wahre und falsche Mystik sind Tatsachen, die nun einmal gegeben sind. Man kann sie nicht aus der Geschichte streichen, man wird ihnen auch weiterhin immer wieder begegnen. Wieviel würde der Kirche fehlen, wenn die ausserordentlichen Gnadengaben Gottes nicht von Anfang an dagewesen wären, und immer wieder da sind! Und wie viel Schaden wäre der Kirche erspart geblieben, wenn es keine falsche Mystik gegeben hätte.

Auf die falsche Mystik fallen besonders gute Priester und fromme Seelen herein. Sie wissen um die aussergewöhnlichen Dinge bei den Heiligen, welche von manchen Biographen zu sehr in den Vordergrund gerückt werden. Dies führt dann zur Überschätzung der mystischen Phänomene. Die Seele öffnet dadurch, daß sie nach aussergewöhnlichen Dingen Verlangen trägt, dem Teufel Tür und Tor, so daß er sie mit ähnlichen Erscheinungen hintergehen kann.

Gerne zitiere ich August Poulain der gefragt wurde: "Sind Offenbarungen eher eine Gefahr für den Menschen?" Poulains Antwort: "Kommen sie nicht von Gott – der Fall ist viel häufiger, und man erlangt darüber nur schwer Klarheit – so begibt man sich auf sehr gefährliche Wege. Daraus folgt, daß Offenbarungen im allgemeinen eine Gefahr für den Menschen sind. Bei Personen, die noch nicht zu hoher Heiligkeit gelangt sind, kann man ohne Unklugheit ruhig festhalten, daß drei Viertel all ihrer Offenbarungen Täuschungen sind."

Weiter Franz von Sales: "Es kann auch der böse Feind, wenn man so sprechen darf, den Verstand in Ekstase versetzen und entrücken; er kann ihm so wunderbare Einsichten geben, daß sie ihn über die menschlichen Kräfte erheben und in Schwebe halten. Er kann auch durch solche Klarheiten dem Willen eine Art eitler, weichlicher, schwächlicher und unvollkommener Liebe geben... Tatsächlich hat man in unserer Zeit einige Personen gesehen, die selber glaubten (und jedermann glaubte es ihnen), daß sie von Gott in Ekstasen entrückt würden. Satan tut das, um Gott nachzuäffen, Seelen in die Irre zu führen, Schwachen Ärgernis zu geben und einen Geist des Lichtes vorzutäuschen... Sieht man also einen Menschen, der im Gebet entrückt ist, so daß er über sich hinaustritt und sich zu Gott erhebt, aber kein Gott hingegebenes, höheres Leben führt, seine weltlichen Lüste nicht überwindet, seine naturhaften Willensäußerungen und Neigungen nicht abtötet durch innerliche Güte, Einfachheit, Demut und besonders andauernde Liebe, glaube mir, dann sind diese Entrückungen sehr zweifelhaft und gefährlich. Es sind Entrückungen, die bei den Menschen Bewunderung hervorrufen können, aber nicht zur Heiligung führen.

Wenn ihr die Botschaften auf www.medjugorje.de (http://www.medjugorje.de) mit dem Katechismus vergleicht, werdet ihr verschiedene Irrlehren finden. Leider ist das so, und jeder darf gemäss Katechismus eine von der Kirche nicht anerkannte Offenbarung zurückweisen und nicht daran Glauben. Das ist keine Sünde und muss nicht bereut werden, auch wenn die Kirche ihr Urteil ins positive ändert! Doch wer an eine Offenbarung glaubt, die von einer Bischofskonferenz oder dem Vatikan ein ablehendes Urteil erhalten hat, wird sich mit der Zeit von der Kirche trennen. Die erste Frucht dabei --> Ungehorsamkeit!

Liebe Grüsse und Gottes Segen
Sairo
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: KleinesLicht am 04. Juli 2011, 23:53:26
Hier ein Auszug aus einem Interview mit Pfarrer Kremer aus dem Jahre 2008:

"Wie Pater Tomislav Pervan zutreffend bemerkte, ist Medjugorje inzwischen ein Magnet für die ganze Welt. Ist Medjugorje auch für Sie ein Magnet?
Das kann ich nur bejahen. Die Anwesenheit der Gospa – wie die Muttergottes dort genannt wird – ihre Führung und Zuneigung, die die Pilger in Medjugorje erfahren, ist überaus anziehend – auch für mich. Und so zieht es mich immer wieder zu diesem auserwählten Ort. Maria hat mir hier Geborgenheit geschenkt, und so ist mir Medjugorje zu einer echten Heimat geworden. Bisher bin ich 22-mal in Medjugorje gewesen. Für 2008 habe ich fünf Wallfahrten geplant, so Gott will."



Gott hat uns einen freien Willen gegeben und somit darf sich jeder für oder gegen die Erscheinungen in Medjugorje entscheiden. Niemand hat das Recht, einem anderen die eigene Überzeugung "aufzuzwingen".

@MariasKind und Gnadenkind,

sollte es nicht möglich sein, die Gesprächsführung sachlich fortzuführen schließe ich den Thread ohne weitere Ankündigung.


Allen Gottes Segen
KleinesLicht
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 05. Juli 2011, 00:32:50
Liebes Kleines Licht,

das wäre schon möglich, wenn nicht immer wieder irgendein Fanatiker dazwischenfunken würde, der dann alles wieder umkehrt. Heute hätte sich alles wieder gelegt, wenn nicht diese persönlichen Angriffe wären.

Gottes Segen
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 05. Juli 2011, 02:05:38
Lieber Sairo,

herzlichen Dank für Deine sehr wertvollen Ausführungen! Eigentlich müsste es doch einige zum Nachdenken bringen, wenn zwei Personen, die die Botschaften vom katholischen Glauben her neutral untersucht haben, zu demselben Schluss gekommen sind: die Botschaften enthalten Irrlehren!

Zu der Zeit, als ich die Botschaften zu prüfen begann, war ich selbst noch Anhänger Medjugorjes. Da kann man mir nicht Voreingenommenheit und Beeinflussung durch die Kritiker vorwerfen! Da hatte ich noch Prof. Adelgunde Mertensacker geschrieben, dass ich die Behauptungen der Kritiker nicht annehmen könne, weil ich nicht prüfen könne, ob sie recht haben oder nicht. Die beste Methode, um festzustellen, ob die Erscheinung tatsächlich die Muttergottes ist oder nicht, schien mir zu sein, die Botschaften anhand des katholischen Glaubens zu prüfen, und zwar ganz neutral und sachlich! Als ich die Botschaft las, dass die verstorbene Mutter einer der SEherinnen ihr Schutzengel sei, wurde ich erstmal skeptisch.

Dann folgte 1981 noch die Botschaft, dass die Franziskaner den Glauben des Volkes beschützen sollen. Da fragte ich mich? Was ist der Glaube des Volkes? Warum fordert die Erscheinung die Franziskaner nicht auf, den römisch-katholischen Glauben zu beschützen. Im Verlauf meines Studiums der Botschaft fiel mir dann auf, dass nicht ein einziges Mal von der katholischen Kirche die Rede ist! Nirgends werden die Menschen aufgefordert der Kirche zu folgen, sich ihr unterzuordnen! Und in keiner einzigen Botschaft ist vom katholischen Glauben die Rede, immer nur vom "ihrem Glauben", "dem Glauben", "dem Glauben der Jugendlichen" und dem "Glauben des Volkes".

Danach bemerkte ich zahlreiche Widersprüche und Irrlehren!

Wem Gott, die Kirche und die Wahrheit wirklich am Herzen liegt, dem empfehle ich, die Botschaften selbst zu prüfen, ganz neutral und im Lichte des katholischen Glaubens!

Liebe Grüße,
Marias Kind


P.S: Kommst Du auch aus Kroatien?

Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: JSH am 05. Juli 2011, 04:38:37
Salve, Maria Kind:

- Die Erscheinung ruft vor allem zu Gebet und Busse auf, ich hoffe Du machst wenigstens das und es ist dies nicht der Grund warum Du Dich so gegen Medjugorje straeubst.
- Es steht jedem Katholiken frei hinsichtlich angeblicher Erscheinungen eine eigene Meinung zu haben, solange die Kirche noch keine endgueltige Entscheidung getroffen hat. Man hat es der jugoslawischen Bischofskonferenz uebergeben die aber nicht mehr existiert und nun prueft der Vatikan, Gott sei Dank.
- Wenn ihr Kroaten seid, ... gelöscht (KleinesLicht) warum verteufelt ihr dann Medjugorje und die Moslems?? Wer schreibt er hasst den Islam der tut dies sicher nicht im Sinne Jesu. Jesus kritisierte scharf aber er hasste und hetzte nicht. Fuer mich ist der Islam eine expansionsorientierte Religion eines falschen Propheten, aber deshalb hasse ich ihn nicht sondern kritisiere ihn nur vehement. Wer hasst greift auch schnell zu Schwert und Gewehr und toetet praeventiv, nicht in Notwehr.
- Wenn ihr nichts von der Mystik haelt dann haelt ihr wahrscheinlich auch nicht viel von den vielen heiligen Mystikern der katholischen Kirchengeschichte. Da seid ihr dann ja den Protestanten schon sehr nahe.
- Ich verehre die Muttergottes intensiv erst nach dem Besuch von Medjugorje, und zwar ueberall auf der Welt, denn sie ist immer dieselbe Muttergottes, wenn auch mit verschiedenen "Titeln".
Vor Medjugorje war ich zwar lau glaeubig aber weniger papstbezogen, weniger eucharistisch und weniger marianisch. Jetzt schon, ich akzeptiere die Entscheidungen und die Sicht Roms mehr als vorher und geher ueberall auf der Welt gerne in eine roemisch katholische Kirche. Was sollen da diese Behauptungen "Medjugorje-Katholiken" und ich sei gegen die Kirche, so ein Quatsch, da tun einem ja die Augen weh beim lesen. Was fuer ein Hirn und welcher Geist steckt denn da hinter solch einem Kommentar? Ich bin roemisch-katholisch und liebe diese Kirche, und das umso mehr nach dem Besuch von Medjugorje.
- Dass der Satan die Macht haette einen Ort vor dem Krieg zu verschonen ist dann wohl der Hammer. So viel Macht hat er also der Teufel ...
Wie schon geschrieben, Maria Kind, ich habe bei Dir das Gefuehl Du musst aufpassen dass Du nicht des Teufels Kind wirst. Mit einigen Kommentaren outest Du Dich selbst. Besser man weiss es und faellt nicht auf die List herein.

Der Friede sei mit Dir, Maria Kind.

Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: Marias Kind am 05. Juli 2011, 04:58:26
Hallo JSH,

... gelöscht. Marias Kind, jetzt reicht es! (KleinesLicht)


Danke, dass Du uns Deine "guten Früchte" zeigst, die Du in Medjugorje erlangt hast! Das beweist einmal mehr das, was Kritiker dazu sagen!

gelöscht

Übrigens: Ich habe Prof. Mertensacker wegen der böswilligen Beschuldigung benachrichtigt! Alles weitere folgt nun!

Bzgl. Fr. Mertensacker sei hier erwähnt, dass sie zwei indische Adoptivsöhne sowie eine indische und eine rumänische Schwigertochter hat. Desweiteren betreibt sie zwei ausländische Hilfswerke!


gelöscht

Marias Kind!
Titel: Re:Irrlehren der Erscheinung
Beitrag von: KleinesLicht am 05. Juli 2011, 06:45:42

@Marias Kind,

Eifer im Glauben in Ehren aber Übereifer schadet.
Gott ist die Liebe. Wo sich der Hass verbreitet, hat seine Barmherzigkeit keinen Raum.

Der Thread wird jetzt geschlossen!




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Gerhard Wisnewski spricht Klartext

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



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