Neueste Beiträge

Seiten: 1 ... 5 6 7 8 9 10
91
 ;tffhfdsds

Buch Josua 5,9.10-12.

In jenen Tagen sagte der Herr zu Josua: Heute habe ich die ägyptische Schande von euch abgewälzt.
Als die Israeliten in Gilgal ihr Lager hatten, feierten sie am Abend des vierzehnten Tages jenes Monats in den Steppen von Jericho das Pascha.
Am Tag nach dem Pascha, genau an diesem Tag, aßen sie ungesäuerte Brote und geröstetes Getreide aus den Erträgen des Landes.
Vom folgenden Tag an, nachdem sie von den Erträgen des Landes gegessen hatten, blieb das Manna aus; von da an hatten die Israeliten kein Manna mehr, denn sie aßen in jenem Jahr von der Ernte des Landes Kanaan.

Psalm 34(33),2-3.4-5.6-7.

Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn;
die Armen sollen es hören und sich freuen.

Verherrlicht mit mir den Herrn,
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört,
er hat mich all meinen Ängsten entrissen.

Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn.
Er half ihm aus all seinen Nöten.

Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther 5,17-21.

Brüder! Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.
Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.
Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung zur Verkündigung anvertraute.
Wir sind also Gesandte an Christi Statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi Statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!
Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 15,1-3.11-32.

In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen.
Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:
Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne.
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.
Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht.
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.
Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um.
Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner.
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an.
Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.
Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

92
Hl. Petrus Chrysologus (um 406-450)
Bischof von Ravenna, Kirchenlehrer
Homilie über die Vergebung, 2,3 (trad. © Evangelizo)

„Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen“

Wenn uns der Lebenswandel dieses jungen Mannes schon missfällt, so stößt uns sein Aufbruch nur noch ab: Wir würden niemals einen solchen Vater verlassen! Allein der Anblick des Vaters verscheucht die Sünden, weist den Fehler zurück, schließt jedes schlechte Betragen und jede Versuchung aus. Falls wir aber doch fortgegangen sind, das ganze väterliche Erbe verschleudert haben durch ein zügelloses Leben, uns eines Fehlverhaltens schuldig gemacht haben, wenn wir in den Abgrund der Gottlosigkeit und eines totalen Zusammenbruchs gefallen sind, dann lasst uns doch wieder aufstehen und zu einem so guten Vater zurückkehren, eingeladen durch ein so schönes Beispiel!

„Als der Vater ihn sah, hatte er Mitleid und lief ihm entgegen, umarmte und küsste ihn“ (vgl. Lk 15,20). Ich frage euch: Wo ist hier noch Platz für Verzweiflung? Welche Ausrede gibt es zur Entschuldigung? Welchen falschen Grund, sich zu fürchten? Es sei denn, man hätte Angst vor der Begegnung mit dem Vater, vor seinen Küssen und seinen Umarmungen. Es sei denn, man glaubt, der Vater würde zugreifen, um sich etwas zurückzuholen, anstatt zu empfangen, um zu verzeihen, wenn er sein Kind an der Hand zieht, es an sein Herz drückt und in seinen Armen hält. Doch ein solcher Gedanke, der das Leben zermalmt, der unserem Heil entgegensteht, wird vollständig besiegt, gänzlich zunichte gemacht durch das, was folgt: „Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt einen Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße! Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.“ Nachdem wir solches gehört haben, können wir da noch zögern? Worauf warten wir, um zum Vater zurückzukehren?
93
 ;tffhfdsds

Buch Hosea 6,1-6.

Kommt, wir kehren zum Herrn zurück! Denn er hat Wunden gerissen, er wird uns auch heilen; er hat verwundet, er wird auch verbinden.
Nach zwei Tagen gibt er uns das Leben zurück, am dritten Tag richtet er uns wieder auf und wir leben vor seinem Angesicht.
Lasst uns streben nach Erkenntnis, nach der Erkenntnis des Herrn. Er kommt so sicher wie das Morgenrot; er kommt zu uns wie der Regen, wie der Frühjahrsregen, der die Erde tränkt.
Was soll ich tun mit dir, Efraim? Was soll ich tun mit dir, Juda? Eure Liebe ist wie eine Wolke am Morgen und wie der Tau, der bald vergeht.
Darum schlage ich drein durch die Propheten, ich töte sie durch die Worte meines Mundes. Dann leuchtet mein Recht auf wie das Licht.
Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer.

Psalm 51(50),3-4.18-19.20-21.

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab,
und mach mich rein von meiner Sünde!

Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben;
an Brandopfern hast du kein Gefallen.
Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist,
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz
wirst du, Gott, nicht verschmähen.

In deiner Huld tu Gutes an Zion;
bau die Mauern Jerusalems wieder auf!
Dann hast du Freude an rechten Opfern,
an Brandopfern und Ganzopfern,
dann opfert man Stiere auf deinem Altar.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 18,9-14.

In jener Zeit erzählte Jesus einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, dieses Beispiel:
Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort.
Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.
Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
94
Hl. Johannes Klimakos (um 575-um 650)
Mönch auf dem Sinai
Klimax oder Die Himmelsleiter, 28. Kapitel 4.9–10.56.59 (vgl. Übers.: Mönch Georgios Makedos, Athen 2000, S. 328–337)

Von der Einfachheit im Gebet

Wenn du dich aufmachst, um vor den Herrn zu treten, sei dein Gewand gänzlich aus dem Stoff oder besser dem Material des Nichtnachtragens gewoben, andernfalls wird dir das Gebet nichts nutzen. Die Art deines Gebetes sollte äußerst einfach sein, denn mit einem Wort söhnten der Zöllner und der verlorene Sohn Gott mit sich aus.

Versuche nicht viele Worte zu machen,  damit sich dein Geist nicht bei der Suche nach Worten verliert. Ein Wort des Zöllners hat Gott Genüge getan, und ein Wort des Glaubens hat den Räuber gerettet. Viele Worte haben im Gebet oft den Geist mit Vorstellungen erfüllt und ihn zerstreut. Die wenigen Worte aber pflegen den Geist zu sammeln.

Verspürst du Lieblichkeit und Ergriffenheit bei einem bestimmten Satz des Gebets, so verweile bei ihm, denn dies bedeutet, dass unser Wächter gemeinsam mit uns im Gebet ist.

Bitte mit der Trauer, suche mit dem Gehorsam, und klopfe an mit der Langmut, denn wer auf diese Weise bittet, „ der erhält, und wer sucht, der findet, und wer anklopft, dem wird aufgetan“ (Lk 11,10)! [...]

Wer pausenlos den Stab des Gebetes hält, wird nicht anstoßen. Sollte dies dennoch geschehen, wird er jedoch nicht ganz und gar fallen, denn das Gebet ist eine fromme „Tyrannei“, die auf Gott ausgeübt wird.
95
 ;tffhfdsds

Buch Hosea 14,2-10.

So spricht der Herr: Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld.
Kehrt um zum Herrn, nehmt Worte der Reue mit euch und sagt zu ihm: Nimm alle Schuld von uns und lass uns Gutes erfahren! Wir danken es dir mit der Frucht unserer Lippen.
Assur kann uns nicht retten. Wir wollen nicht mehr auf Pferden reiten und zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr: Unser Gott. Denn nur bei dir findet der Verwaiste Erbarmen.
Ich will ihre Untreue heilen und sie aus lauter Großmut wieder lieben. Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt.
Ich werde für Israel da sein wie der Tau, damit es aufblüht wie eine Lilie und Wurzeln schlägt wie der Libanon.
Seine Zweige sollen sich ausbreiten, seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen und sein Duft dem Duft des Libanon.
Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen; sie bauen Getreide an und gedeihen wie die Reben, deren Wein so berühmt ist wie der Wein vom Libanon.
Was hat Efraim noch mit den Götzen zu tun? Ich, ja ich, erhöre ihn, ich schaue nach ihm. Ich bin wie der grünende Wacholder, an mir findest du reiche Frucht.
Wer weise ist, begreife dies alles, wer klug ist, erkenne es. Ja, die Wege des Herrn sind gerade; die Gerechten gehen auf ihnen, die Treulosen aber kommen auf ihnen zu Fall.

Psalm 81(80),6c.7-10.11ab.14.17.

Eine Stimme höre ich, die ich noch nie vernahm:
Seine Schulter hab' ich von der Bürde befreit,
seine Hände kamen los vom Lastkorb.
Du riefst in der Not, und ich riss dich heraus.

Ich habe dich aus dem Gewölk des Donners erhört,
an den Wassern von Meriba geprüft.
Höre, mein Volk, ich will dich mahnen!
Israel, wolltest du doch auf mich hören!

Für dich gibt es keinen andern Gott.
Du sollst keinen fremden Gott anbeten.
Ich bin der Herr, dein Gott,
der dich heraufgeführt hat aus Ägypten.

Ach dass doch mein Volk auf mich hörte,
dass Israel gehen wollte auf meinen Wegen!
Ich würde es nähren mit bestem Weizen
und mit Honig aus dem Felsen sättigen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 12,28b-34.

In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr, und es gibt keinen anderen außer ihm,
und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.
Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.

96
Benedikt XVI.
Papst von 2005-2013
Enzyklika „Deus caritas est“ über die christliche Liebe, §§ 17–18 (© Libreria Editrice Vaticana)

Gott lieben und den Nächsten lieben

Die Liebesgeschichte zwischen Gott und Mensch besteht eben darin, dass diese Willensgemeinschaft in der Gemeinschaft des Denkens und Fühlens wächst und so unser Wollen und Gottes Wille immer mehr ineinanderfallen: der Wille Gottes nicht mehr ein Fremdwille ist für mich, den mir Gebote von außen auferlegen, sondern mein eigener Wille aus der Erfahrung heraus, dass in der Tat Gott mir innerlicher ist als ich mir selbst (vgl. hl. Augustinus). Dann wächst Hingabe an Gott. Dann wird Gott unser Glück (vgl. Ps 73(72),23–28).

So wird Nächstenliebe in dem von der Bibel, von Jesus verkündigten Sinn möglich. Sie besteht ja darin, dass ich auch den Mitmenschen, den ich zunächst gar nicht mag oder nicht einmal kenne, von Gott her liebe. Das ist nur möglich aus der inneren Begegnung mit Gott heraus, die Willensgemeinschaft geworden ist und bis ins Gefühl hineinreicht. Dann lerne ich, diesen anderen nicht mehr bloß mit meinen Augen und Gefühlen anzusehen, sondern aus der Perspektive Jesu Christi heraus. Sein Freund ist mein Freund. [...] Ich sehe mit Christus und kann dem anderen mehr geben als die äußerlich notwendigen Dinge: den Blick der Liebe, den er braucht.
97
 ;tffhfdsds

Buch Jeremia 7,23-28.

So spricht der Herr: Ich gab meinem Volk folgendes Gebot: Hört auf meine Stimme, dann will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein. Geht in allem den Weg, den ich euch befehle, damit es euch gut geht.
Sie aber hörten nicht und neigten mir ihr Ohr nicht zu, sondern folgten den Eingebungen und Trieben ihres bösen Herzens. Sie zeigten mir den Rücken und nicht das Gesicht.
Von dem Tag an, als eure Väter aus Ägypten auszogen, bis auf den heutigen Tag sandte ich zu euch immer wieder alle meine Knechte, die Propheten.
Aber man hörte nicht auf mich und neigte mir nicht das Ohr zu, vielmehr blieben sie hartnäckig und trieben es noch schlimmer als ihre Väter.
Auch wenn du ihnen alle diese Worte sagst, werden sie nicht auf dich hören. Wenn du sie rufst, werden sie dir nicht antworten.
Sag ihnen also: Dies ist das Volk, das nicht auf die Stimme des Herrn, seines Gottes, hörte und sich nicht erziehen ließ. Die Treue ist dahin, aus ihrem Mund verschwunden.

Psalm 95(94),1-2.6-7abc.7d-9.

Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!
Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen,
vor ihm jauchzen mit Liedern!

Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen,
lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!
Denn er ist unser Gott,
wir sind das Volk seiner Weide,
die Herde, von seiner Hand geführt.

Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!
"Verhärtet euer Herz nicht wie in Meriba,
wie in der Wüste am Tag von Massa!
Dort haben eure Väter mich versucht,
sie haben mich auf die Probe gestellt
und hatten doch mein Tun gesehen."

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,14-23.

In jener Zeit trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten.
Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.
Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden, und ein Haus ums andere stürzt ein.
Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe.
Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil.
Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;
wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.
Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
98
 ;tffhfdsds

Deuteronomium 4,1.5-9.

Mose sprach zum Volk: Israel, höre die Gesetze und Rechtsvorschriften, die ich euch zu halten lehre. Hört, und ihr werdet leben, ihr werdet in das Land, das der Herr, der Gott eurer Väter, euch gibt, hineinziehen und es in Besitz nehmen.
Hiermit lehre ich euch, wie es mir der Herr, mein Gott, aufgetragen hat, Gesetze und Rechtsvorschriften. Ihr sollt sie innerhalb des Landes halten, in das ihr hineinzieht, um es in Besitz zu nehmen.
Ihr sollt auf sie achten und sollt sie halten. Denn darin besteht eure Weisheit und eure Bildung in den Augen der Völker. Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennenlernen, müssen sie sagen: In der Tat, diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk.
Denn welche große Nation hätte Götter, die ihr so nah sind, wie Jahwe, unser Gott, uns nah ist, wo immer wir ihn anrufen?
Oder welche große Nation besäße Gesetze und Rechtsvorschriften, die so gerecht sind wie alles in dieser Weisung, die ich euch heute vorlege?
Jedoch, nimm dich in Acht, achte gut auf dich! Vergiss nicht die Ereignisse, die du mit eigenen Augen gesehen, und die Worte, die du gehört hast. Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein!

Psalm 147,12-13.15-16.19-20.

Jerusalem, preise den Herrn,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.

Er sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.
Er spendet Schnee wie Wolle,
streut den Reif aus wie Asche.

Er verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat er so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkündet.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,17-19.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.
99
Symeon der Neue Theologe (um 949-1022)
griechischer Mönch, Heiliger der Orthodoxen Kirchen
27. Katechese (trad. © Evangelizo)

„Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut“

Dein Meister ärgert sich nicht über den Spott – und du regst dich darüber auf? Er erträgt Speichel, Ohrfeigen und Geißelhiebe – und du kannst kein hartes Wort hinnehmen? Er nimmt das Kreuz an, einen ehrlosen Tod, die Qual der Nägel – und du bist nicht bereit, weniger ehrenvolle Dienste zu verrichten? Und wie wirst du an seiner Herrlichkeit teilhaben (vgl. 1 Petr 5,1), wenn du nicht bereit bist, an seinem schmachvollen Tod teilzuhaben? Wahrlich, vergeblich hast du dich von deinen Reichtümern getrennt, wenn du nicht das Kreuz auf dich nehmen willst, wie er selber es mit seinem Wort der Wahrheit angeordnet hat. „Verkauf deinen Besitz und gib ihn den Armen“, das verlangt Christus vom jungen Mann ebenso wie von uns. „Nimm dein Kreuz auf dich“, „komm und folge mir nach“ (vgl. Mt 19,21; vgl. Mt 16,24). Du hast wohl deine Reichtümer mit anderen geteilt, aber ohne bereit zu sein, das Kreuz auf dich zu nehmen, das heißt, tapfer den Ansturm aller möglichen Prüfungen zu ertragen. Du bist auf dem Weg des Lebens irregegangen und hast dich zu deinem Unglück von deinem so sanften Gott und Meister getrennt.

Ich bitte euch, meine Brüder, halten wir uns an alle Gebote Christi, ertragen wir bis zum Tod aus Liebe zum Himmelreich die Prüfungen, die uns bedrängen, um teilzuhaben an der Herrlichkeit Jesu, um teilzuhaben am ewigen Leben und um uns unaussprechlicher Wohltaten erfreuen zu können in Christus Jesus, unserem Herrn.
100
Predigt von Professor May

10. Februar 2019
Satan und sein Gefolge

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

An den bei­den ver­gan­ge­nen Sonn­ta­gen haben wir uns Exis­tenz, Wesen und Wirk­sam­keit der hei­li­gen Engel vor Augen geführt. Aber es gibt auch andere Engel. Pau­lus spricht von einem „Engel des Satans, der mich mit Fäus­ten schlägt“. Alle Engel hat­ten anfangs den Hei­li­gen Geist in sich. Als Gott ihre Natur schuf, hat er ihnen auch die Gnade ver­lie­hen. Aber nicht alle Engel wur­den der über­na­tür­li­chen Voll­endung teil­haf­tig, für die sie bestimmt waren. Einige sün­dig­ten und wur­den der ewi­gen Ver­damm­nis über­ant­wor­tet. Der Apos­tel Petrus schreibt in sei­nem 1. Brief: „Gott hat die Engel, die gesün­digt hat­ten, nicht geschont, son­dern sie in die fins­te­ren Abgründe der Hölle hin­ab­ge­sto­ßen.“ Wenn ein Teil der Engel sün­digte, setzt das die Fähig­keit zu sün­di­gen vor­aus. Die Engel waren zwar auf­grund ihres Wesens auf die Got­tes­schau hin­ge­ord­net, aber sie soll­ten ihrer erst teil­haf­tig wer­den nach einer Ent­schei­dung ihres Wil­lens für den über­na­tür­li­chen Besitz Got­tes. Da hatte ihr freier Wille die Mög­lich­keit zu einer fal­schen Ent­schei­dung. Die Engel wur­den einer Prü­fung unter­wor­fen, bevor sie die Voll­endung emp­fan­gen soll­ten. Und einige von ihnen haben die Prü­fung nicht bestan­den. Wenn jede Sünde mit dem Hoch­mut beginnt, dann muss auch die Sünde der Engel mit dem Hoch­mut begon­nen haben. Die Sünde kann darin bestan­den haben, dass sie von ihrer eige­nen Herr­lich­keit so geblen­det waren, dass sie damit die Abhän­gig­keit von Gott über­sa­hen und ver­nein­ten, dass sie es also ablehn­ten, Geschöpfe zu sein. Es kann auch darin ihre Sünde lie­gen, dass sie sich wei­ger­ten, die über­na­tür­li­che Voll­endung von Gott als Geschenk ent­ge­gen­zu­neh­men, sie woll­ten sich nichts schen­ken las­sen. Der Pro­phet Isaias spielt auf die Sünde der Engel an, wenn er sagt: „Wie bist du vom Him­mel gefal­len, du Mor­gens­tern, der du sprachst in dei­nem Her­zen: Zum Him­mel will ich empor­stei­gen, über die Sterne Got­tes mei­nen Thron set­zen. Dem Höchs­ten will ich gleich sein. Ja, zur Hölle fährst du hinab!“ Der erbit­terte Kampf Satans gegen Chris­tus und seine Erlö­sungs­werke legt die Ver­mu­tung nahe, dass sich die Empö­rung der abtrün­ni­gen Engel dage­gen rich­tete, auf Chris­tus hin geschaf­fen zu sein. Sie woll­ten es nicht ertra­gen, dass ein Geschöpf aus Erde an die Spitze des Welt­alls tritt: Chris­tus, der Herr. Tho­mas von Aquin begüns­tigt diese Anschau­ung, indem er sagt: „Der Neid dar­über, dass ein aus Erde gemach­tes Geschöpf an sei­nen Platz im Him­mel kom­men soll, tut dem Teu­fel mehr weh als die Flam­men der Hölle.“

Die Folge des Sün­den­falls ist die unheim­li­che Tat­sa­che, dass es geschaf­fene Wesen gibt, die in ihrem inners­ten Wesen, in ihrer inners­ten Gesin­nung auf das Böse hin­ge­rich­tet sind. Das Alte Tes­ta­ment bezeugt die Exis­tenz von sol­chen per­so­na­len Fein­den des Guten an meh­re­ren Stel­len. Im Neuen Tes­ta­ment ist ein Reich des Teu­fels bezeugt; an der Spitze steht Beel­ze­bul, der oberste der Teu­fel. Die Zahl der Teu­fel ist Legion, also es sind ihrer viele. Es gibt also eine aper­so­nale Macht des Bösen, aber nicht nur diese, es gibt auch eine per­sön­li­che Macht, ein per­sön­li­ches Wesen, des­sen innerste Gesin­nung böse ist und wel­ches das Böse um des Bösen wil­len will. Der Teu­fel hasst Gott. Er lebt im Got­tes­hass, d.h. er hasst die per­so­nale Güte selbst. Er kann daher nichts und nie­man­den mehr lie­ben. Er hasst auch den Men­schen, weil er in ihm Gott, den Schöp­fer und den Hei­li­gen, hasst. Er sucht den Men­schen von Gott abspens­tig zu machen. Er sucht den Men­schen in den Zustand der Gott­ab­ge­wandt­heit zu rei­ßen. Er bekämpft Got­tes Reich, Got­tes Herr­schaft in der Welt mit letz­ter Uner­bitt­lich­keit. Jeder Sün­der stellt sich durch die Sünde in die Reihe der Got­tes­hasser. Denn von ihm, vom Satan, lei­tet sich das Böse in der Welt ab. Gewiss, schreibt Pau­lus rich­tig, durch einen Men­schen ist die Sünde in die Welt gekom­men, aber sie ist gekom­men durch die Ver­füh­rung Satans. Sie ist also letzt­lich durch den Teu­fel in die Welt gekom­men. Von der Sünde ist der Tod und die furcht­bare Begleit­schaft des Todes: Qual und Angst und Not in die Welt gekom­men. Jede Sünde hat ihre tiefste Wur­zel in der ers­ten Sünde, reicht also zurück bis in die Ver­füh­rung Satans. Jeder Sün­der stellt sich durch die Sünde in die Reihe der Got­tes­hasser, deren ers­ter der Teu­fel ist. Ihm unter­liegt der Sün­der, wenn er auf­hört, sich Gott im Gehor­sam zu unter­wer­fen. Es ist dem Men­schen keine Wahl gege­ben: ent­we­der unter­wirft er sich Gott oder er ist dem Teu­fel unter­wor­fen. Der Teu­fel kann den Sün­der als sei­nes­glei­chen und als sein Werk betrach­ten. Er ist der Herr der sün­di­gen Welt, der Fürst die­ser Welt. Er ist der Herr­scher der Welt, in der es Sünde, Tod, Krank­heit gibt, der Welt der Zer­ris­sen­heit, des Unglü­ckes, des Has­ses, der Welt der Sinn­lo­sig­keit, des Unrechts. Doch man muss sich hüten, in dem Teu­fel in glei­cher Weise den Herrn zu sehen wie in Gott. Nein, der Teu­fel ist ein Geschöpf Got­tes und ist daher Gott unter­wor­fen. Gott ist der Herr auch die­ses Herrn. Nicht zu Unrecht schreibt Goe­the in sei­nem „Faust“, wenn er den Satan eine Kraft nennt, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

Der Kampf des Teu­fels gegen das Got­tes­reich, gegen Got­tes Herr­schaft nimmt an Kraft und Furcht­bar­keit zu, je näher die Stunde kommt, in der das Got­tes­reich durch Chris­tus in die Geschichte ein­geht. Mit Christi Men­schwer­dung wird der Kampf zu einem per­sön­li­chen Kampf gegen Chris­tus. Mit List und Lüge, mit Ver­schla­gen­heit und Gewalt sucht er Chris­tus und sein Werk zu ver­der­ben. Chris­tus ist ja gekom­men, um die Boll­werke des Teu­fels zu zer­stö­ren. Der Teu­fel weiß, dass nun die Stunde sei­nes Unter­gangs ange­bro­chen ist. Die bösen Geis­ter, die ja ein höhe­res Wis­sen haben als wir, ahnen das Wesen Christi. Sie spü­ren, dass das Ende alles Unhei­li­gen und Ver­derb­li­chen gekom­men ist. In der Syn­agoge zu Kapharnaum war ein Mann, der einen unrei­nen Geist hatte. Als er Jesus sah, da schrie er: „Ha, was haben wir mit dir zu schaf­fen? Du bist gekom­men, uns zu zer­stö­ren, Jesus von Naza­reth. Ich weiß, wer du bist: Du bist der Hei­lige Got­tes!“ Die bösen Geis­ter suchen zunächst ihre Herr­schaft fest­zu­hal­ten, indem sie ver­su­chen, Chris­tus sei­ner Sen­dung untreu zu machen. Als er sich in der Wüste auf seine öffent­li­che Tätig­keit vor­be­rei­tete, da kam der Ver­su­cher an ihn heran. In der ers­ten Ver­su­chung wollte Satan die Situa­tion aus­nüt­zen, in der sich Chris­tus nach 40-tägi­gem Fas­ten befand: er hatte Hun­ger. Satan for­derte ihn auf: „Bist du der Sohn Got­tes, so sprich, dass diese Steine Brot wer­den.“ Die Ver­su­chung lag nicht darin, dass er Chris­tus nahe­legte, den Hun­ger zu stil­len – die Befrie­di­gung irdi­scher Bedürf­nisse bedeu­tet nichts Böses –, nein, die Ver­su­chung lag darin, dass der Satan Chris­tus ver­an­las­sen wollte, seine Sen­dung, die dem Heil der Men­schen dient, für sich selbst zu benut­zen, um seine eigene Befrie­di­gung zu errei­chen, sie dazu zu miss­brau­chen, um sich selbst zu hel­fen. Chris­tus lehnte es in sei­ner Ant­wort ab, seine Sen­dung in den Dienst irdi­scher Zwe­cke zu stel­len. Das Wort Got­tes, das er zu ver­kün­den hat, besitzt den Vor­rang vor allem Irdi­schen. In der zwei­ten Ver­su­chung mutete der Teu­fel Jesus ein Schau­wun­der zu. Er soll sich von der Zinne (also oben) des Tem­pels her­ab­stür­zen, und er begrün­det seine Zumu­tung mit einem Schrift­wort: „Er hat sei­nen Engeln befoh­len, dass sie dich auf Hän­den tra­gen, damit du dei­nen Fuß nicht an einem Stein sto­ßest.“ Der Satan zitiert Got­tes eige­nes Wort, um Chris­tus zur Untreue gegen Gott zu bewe­gen. Chris­tus soll sich dem Volk in einem unge­wöhn­li­chen Zei­chen offen­ba­ren, um es so zu gewin­nen. Das Ver­füh­re­ri­sche lag darin, dass der Satan Chris­tus einen leich­ten und schnel­len Weg wies, auf den die sen­sa­ti­ons­hung­rige Menge zum Glau­ben an Christi Mes­sia­ni­tät gebracht wer­den konnte. Chris­tus lehnte ab: „Es steht geschrie­ben: ‚Du sollst Gott nicht ver­su­chen.‘“ Mit die­sem Vor­ge­hen, das der Satan ihm zumu­tete, wür­den die Zuschauer nicht über­zeugt, sie wür­den über­wäl­tigt wer­den. Das wäre eine unechte Ver­kün­di­gung des Wor­tes Got­tes gewe­sen. In der drit­ten Ver­su­chung zeigte der Teu­fel Chris­tus die Herr­lich­keit und Macht die­ser Welt und ver­sprach, ihm dies alles zu geben, wenn er nie­der­falle und ihm hul­dige. Diese Ver­su­chung steht zu der Sen­dung Christi in stärks­tem Wider­spruch. Er ist nicht gekom­men, ein irdi­sches Reich in Glanz und Herr­lich­keit auf­zu­bauen; sein Reich ist nicht von die­ser Welt. So erklärt sich die Hef­tig­keit der Abwehr: „Hin­weg, Satan! Denn es steht geschrie­ben: ‚Den Herrn, dei­nen Gott, sollst du anbe­ten und ihm allein die­nen.‘“ Chris­tus hat die Ver­su­chun­gen am Anfang sei­ner Sen­dung abge­wie­sen, besiegt. Aber es waren nicht die letz­ten Ver­su­chun­gen. Der Evan­ge­list Lukas schreibt: „Der Teu­fel ließ von ihm ab bis zu gele­ge­ner Zeit“, ist also wie­der­ge­kom­men. Wann? Wir kön­nen Ver­mu­tun­gen anstel­len. Wir kön­nen den­ken an die Ableh­nung Jesu, die er in sei­ner Vater­stadt Naza­reth erfuhr. Sie stie­ßen ihn hin­aus und woll­ten ihn einen Berg hin­ab­stür­zen – in sei­ner Vater­stadt! Oder wir kön­nen den­ken an die Krise nach der Ver­kün­di­gung der Eucha­ris­tie. Da gin­gen viele nicht mehr mit ihm, und Jesus musste seine Jün­ger fra­gen: „Wollt auch ihr gehen?“ Wir kön­nen den­ken an den Lei­dens­kampf am Ölberg oder an die Kreu­zi­gung, als die Umste­hen­den rie­fen: „Steig herab vom Kreuze, dann wol­len wir glau­ben!“

Aber nicht nur die Angriffe Satans beglei­te­ten die öffent­li­che Wirk­sam­keit Jesu, son­dern auch umge­kehrt gilt: Sein gan­zes Leben war ein Kampf gegen Satan. Weil Jesus der uner­bitt­li­che Geg­ner Satans ist, müs­sen alle gegen ihn ste­hen, die Knechte des Teu­fels sind. In der Begeg­nung mit Beses­se­nen, in denen der Teu­fel haust, stößt Jesus unmit­tel­bar auf den Feind. Die­ser setzt sich zur Wehr, er schreit und fleht, aber Jesus gebie­tet den unrei­nen Geis­tern, und sie fah­ren aus. Sie gehor­chen dem Mäch­ti­ge­ren. Jesus ist der Herr, dem sich das Geschöpf beu­gen muss, auch das sün­dige, auch das in Hass gegen ihn ver­krampfte. Der Teu­fel hat viele irdi­sche Amts­trä­ger. Ich ver­mute und fürchte, dass er auch Amts­trä­ger hat auf Bischofs­stüh­len!, auch Amts­trä­ger auf Kathe­dern der Uni­ver­si­tät!, auch Amts­trä­ger in Pfarr­häu­sern! Der Teu­fel hat sich zur Zeit Jesu der Schrift­ge­lehr­ten und Pha­ri­sä­ern bedient, um sie gegen Jesus ein­zu­neh­men. Und der hei­lige Johan­nes weiß: Sie sind des­we­gen gegen Jesus, weil sie Kin­der des Teu­fels sind. Der Teu­fel gibt ihnen den Unglau­ben ins Herz. Er ver­här­tet ihren Sinn, ja, er, der Lügen­pro­phet, der Vater der Lüge, ver­blen­det und ver­wirrt so sehr die Geis­ter, dass sie in Chris­tus einen Teu­fel sehen. Als er ein­mal einen Stum­men heilte, der beses­sen war, und der böse Geist aus­ge­trie­ben war, da rich­tete der Stumme sei­nen Dan­kes­blick zu Jesus, und die Volks­scha­ren rie­fen vor Stau­nen: „So etwas haben wir noch nie gese­hen!“ Aber seine Geg­ner sag­ten: „Durch den obers­ten der Teu­fel treibt er die Teu­fel aus.“

Chris­tus und sein Werk wird in der Kir­che fort­ge­setzt. So setzt sich auch der Ver­such Satans fort, Chris­tus zu ver­nich­ten, als Kampf gegen die Kir­che. Schon Jesus hat zu den Apos­teln gesagt: „Der Satan hat ver­langt, euch zu sie­ben, wie man den Wei­zen siebt.“ Der Teu­fel sucht die Kir­che von innen und von außen zu über­wäl­ti­gen. Von innen: Er möchte sie ver­lei­ten, ihrer Auf­ga­ben untreu zu wer­den, die Ver­kün­di­gung des Wor­tes und die Spen­dung der Sakra­mente zu ver­keh­ren und sich ande­ren Din­gen zuzu­wen­den. Diese Untreue zeigt sich dort, wo Män­ner der Kir­che mei­nen, ihre vor­dring­lichste Sorge sei der Umwelt­schutz oder die Auf­nahme von Asy­lan­ten. Nein, das ist nicht die vor­dring­lichste Sorge der Kir­che. Ihre vor­dring­lichste Sorge ist die Ver­kün­di­gung des Wor­tes und die Spen­dung der Sakra­mente! Der Satan flüs­tert den Män­nern der Kir­che ein, beim Voll­zug ihrer Sen­dung mehr auf irdi­sche Mit­tel als auf die Kraft des Evan­ge­li­ums zu ver­trauen. Aber weder das Geld noch der Öku­me­nis­mus brin­gen das Reich Got­tes voran, son­dern allein die unge­bro­chene Nach­folge Christi. Der Satan emp­fiehlt der Kir­che, sich den Ver­ir­run­gen und Ver­keh­run­gen der liber­ti­nis­ti­schen Wohl­stands­ge­sell­schaft anzu­pas­sen; dann wird sie ankom­men, die Kir­che, wenn sie das tut: also den Geschlechts­ap­pa­rat frei­ge­ben für die Lust, die Fol­gen durch Abtrei­bung besei­ti­gen, gleich­ge­schlecht­li­che Unzucht für jeder­mann. Die Werk­zeuge des Teu­fels sind die Irr­leh­rer, die Irr­leh­rer auf theo­lo­gi­schen Lehr­stüh­len. Sie ver­fäl­schen das Evan­ge­lium, ent­fer­nen aus der Glau­bens­lehre alles, was schwer ver­ständ­lich ist, ver­bie­gen die Sit­ten­lehre, um den Men­schen das zu erspa­ren, was sitt­li­che Kraft­an­stren­gung erfor­dert. Satan sucht auch in der Kir­che Zwie­spalt und Unfrie­den zu stif­ten. Er gibt vor, an der Spitze des Fort­schritts zu mar­schie­ren. Im Namen des Fort­schritts betreibt er den Abbau des Glau­bens und der Sit­ten­lehre. „Das kann man heute nicht mehr sagen; Das ist über­holt“ – das hört heute jeder, der den Glau­ben noch ver­kün­det. Der Satan sucht die Kir­che dann auch von außen zu bedrän­gen und an der Erfül­lung ihrer Auf­gabe zu hem­men. Er sucht sie von ihrer Mis­si­ons­auf­gabe abzu­brin­gen. Er sagt: Man solle die Mus­lime in Ruhe las­sen, sie zu bes­se­ren Mus­li­men machen, nicht aber sie zum Chris­ten­tum zu füh­ren ver­su­chen. Er rät, Moham­med neben Chris­tus zu stel­len. Der Satan emp­fiehlt die Tole­ranz. Damit meint er die Gleich­stel­lung von Wahr­heit und Irr­tum, von Gut und Böse, von Recht und Unrecht; das nennt er Tole­ranz. Auch der ein­zelne Christ, meine lie­ben Freunde, ist den Angrif­fen und Ver­fol­gun­gen Satans aus­ge­setzt. Er hat nicht bloß mit dem Bösen zu rech­nen, das in der Frei­heit des Men­schen begrün­det ist, er hat auch nicht nur mit dem Hang zur Sünde zu rech­nen, die aus der Sünde des Ein­zel­nen und des gan­zen mensch­li­chen Geschlech­tes kommt, nein, er hat mit einer per­sön­li­chen Macht zu rech­nen, die das Böse, das Gott­wid­rige als sol­ches will. Der Teu­fel geht zunächst vor mit Ver­lockun­gen und Ver­spre­chun­gen. Man soll sich anpas­sen an die aus den Fugen gera­tene Welt. Die dies tun, so sagt er, leben unbe­schwert und sorg­los, sie wer­den geför­dert und beför­dert; da kommt man voran. Wer sich den Bedrü­ckun­gen und Betö­run­gen ver­sagt, gegen den wen­det er das Mit­tel von Druck und Gewalt an. Der wache Christ muss mit die­ser unheim­li­chen Kraft rech­nen. Er muss sie bekämp­fen, nicht durch äußere Macht, son­dern durch Wachen und Beten. Es bedarf vor allem der Gabe der Unter­schei­dung der Geis­ter, um her­aus­zu­spü­ren, ob eine Licht­ge­stalt ein Engel Got­tes oder ein Bote Satans ist.

Die äußerste Kraft­an­stren­gung wird der Teu­fel am Ende der Tage ver­su­chen. Es wird ihm gestat­tet sein, eine kurze Schein­herr­schaft auf­zu­rich­ten. Er wird darin sol­chen Prunk und sol­che Ver­füh­rungs­künste ent­fal­ten, dass auch für die Gut­wil­li­gen die Ver­su­chung zum Abfall groß sein wird. Johan­nes hat in der Apo­ka­lypse diese von uns zu erwar­tende Erschei­nung beschrie­ben. Er sieht aus dem Meere ein Tier auf­tau­chen. Es hat zehn Hör­ner und sie­ben Häup­ter und zehn Kro­nen auf den Hör­nern. Die Hör­ner, die Häup­ter und die Kro­nen bedeu­ten die Macht und den Glanz des Tie­res. Die ganze Welt staunt darum über das Tier, und man betet es an mit den Wor­ten: Wer ist dem Tiere gleich? Das Tier tut sei­nen Mund auf zu Läs­te­run­gen wider Gott und sei­nen Namen. Es bekommt Macht über alle Stämme und Völ­ker, Spra­chen und Län­der; alle Welt­be­woh­ner beten es an, deren Namen nicht im Buche des Lam­mes auf­ge­schrie­ben sind. Aber mit­ten in diese Schein­herr­schaft hin­ein wird wie ein Blitz aus hei­te­rem Him­mel Chris­tus erschei­nen und dem Rei­che Satans für immer ein Ende berei­ten. Gott wird das Urteil über ihn spre­chen, dem er nicht ent­rin­nen kann. Mögen bis dahin zahl­lose Jahre ver­ge­hen, vor den Augen des ewi­gen Got­tes kommt der Augen­blick bald, in dem er Satan zer­malmt.

Wer an Chris­tus glaubt, meine lie­ben Freunde, ist der Herr­schaft Satans ent­ris­sen. Wer in Glaube und Demut wan­delt, ist unbe­sieg­bar. Keine sata­ni­sche Macht kann uns von Chris­tus tren­nen, wenn wir nicht wol­len. Der wahre Christ hat mit Satan nichts mehr zu schaf­fen. Der Fürst der Fins­ter­nis hat keine Macht über die Chris­ten­see­len. Die Exis­tenz Satans, meine lie­ben Freunde, ist ein unauf­geb­ba­rer Bestand­teil der katho­li­schen, der kirch­li­chen Lehre. Wer das Dasein der bösen Geis­ter bestrei­tet, greift den christ­li­chen Glau­ben an, ja, er schenkt dem aus­drück­li­chen Wort Christi kei­nen Glau­ben. Für man­che Men­schen scheint es leich­ter zu sein, an die Exis­tenz Satans als an die Exis­tenz Got­tes zu glau­ben. In dem Büh­nen­stück „Des Teu­fels Gene­ral“ von Carl Zuck­mayer fragt ein jun­ger Offi­zier den Gene­ral Har­ras: „Glau­ben Sie an Gott?“ Nach eini­gem Beden­ken ant­wor­tet der Gene­ral: „Ich weiß es nicht. Ich bin ihm nicht begeg­net. Aber das lag an mir. Aber den Teu­fel, den kenne ich.“ Amen.

Predigt Professor May

Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht

Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht, kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht, ist seit 1951 Priester. Kompromisslos in der reinen Lehre, und doch leicht verständlich, verkündet und erläutert er in seinen Predigten den katholischen Glauben. Sonntag für Sonntag fesselt er seine Zuhörer, die er in der Treue zum Glauben und in der Liebe zur Lehre der Kirche zu festigen versteht.

mehr auf Seiner Seite im Link

www.glaubenswahrheit.org
Seiten: 1 ... 5 6 7 8 9 10

Pfarrer Sterninger (2005-2010)

Warum muss das Kreuz weg
Pfr. Sterninger: Das Kreuz erinnert an
den Gottesdienst und an das Sühneopfer.


Das Gericht Gottes kennt keinen Dialog
Pfr. Sterninger: In dem Moment wo der Blick
Gottes mich trifft, erkenne/lese ich das Urteil.


   
Das Opfer und der Priester
Pfarrer Sterninger über das
heilige Opfer der Messe.


Der Teufel hasst die Messe
Pfarrer Sterninger über den

Hass des Teufels.

   
Die drei Pforten der Hölle!
Pfarrer Sterninger spricht über den
Zusammenbruch der Kirche.


Die Vernichtung des Priesters!
Pfarrer Sterninger über die Vernichtung
des Priesters und des Opfers.


   
Die Waffe der Katholiken!
Pfarrer Sterninger über den
heiligen Rosenkranz.


Über die Trauer
Pfarrer Konrad Sterninger spricht über
die Trauer und die Auferstehung.


   
Eine Minute über den Rosenkranz
Pfr. Sterninger über das Rosenkranzgebet

Über den Schuldbegriff !
Schuldbekenntnisse haben ihren Wert!

   
Was ist da los???
Pfarrer Sterninger über die Mißbräuche
in der Kirche nach dem 2. Vatikanum


Wer das Credo verfälscht
Pfarrer Sterninger: Wer das Credo verfälscht
ist nicht mehr katholisch


   
Was wollte das Konzil?
Pfarrer Sterninger spricht über
das 2. Vatikanum


Der Exorzismus im alten Ritus
Pfarrer Sterninger über Glockengeläute
und Wirkung des Weihwassers.


 

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de
www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW