Neueste Beiträge

Seiten: 1 2 3 4 5 6 ... 10
1
„MARIA MUSS EVA AUSLÖSCHEN”

(Auszug aus “Der Gottmensch”, Bd. XI von Maria Valtorta)
JESUS sagt: “(…) Maria muß Eva auslöschen. Maria sieht den zweiten Kain: Judas. Maria weiß, daß er der Kain ihres Jesus ist: des zweiten Abel. Sie weiß, daß das Blut des zweiten Abel von diesem Kain verkauft wurde und vergossen wird. Aber sie verflucht nicht. Sie liebt und verzeiht. Sie liebt und ruft zur Umkehr auf.
Oh, Mutterschaft der Märtyrerin Maria! Oh, Mutterschaft, so erhaben wie deine Jungfräulichkeit göttlich ist! Diese Jungfräulichkeit wurde dir von Gott geschenkt. Aber erstere hast du, heilige Mutter, Miterlöserin, dir selbst geschenkt; denn du allein konntest in jener Stunde solche Worte zu Judas sprechen, obwohl die Geißelhiebe, die mein Fleisch zerrissen, auch dein Herz verwundeten. Du, du allein konntest lieben und verzeihen, als du das Kreuz schon dein Herz zerreißen fühltest.
Maria: die neue Eva. Sie lehrt euch die neue Religion, die die Liebe dazu treibt, auch dem zu verzeihen, der einen Sohn tötet. Seid nicht wie Judas, der sein Herz dieser Meisterin der Gnade verschließt, verzweifelt und sagt: “Er kann mir nicht verzeihen”; der an den Worten der Mutter der Wahrheit zweifelt und damit an den Worten, die ich immer wiederholt habe: daß ich gekommen bin, um zu retten, und nicht um zu richten. Um allen zu verzeihen, die reuig zu mir kommen.
Auch Maria, die neue Eva, hat von Gott einen neuen Sohn erhalten “anstelle des Abel, der von Kain getötet worden war”. Aber sie hat ihn nicht in einer Stunde brutalen Genusses empfangen, der den Schmerz in den Nebeln der Sinnenlust und in der Müdigkeit der Befriedigung verbirgt. Sie empfing ihn in einer Stunde des absoluten Schmerzes, am Fuß des Kreuzes, unter dem Röcheln des Sterbenden, der ihr Sohn war, unter den Schmähungen des gottesmörderischen Volkes und einer unverdienten und vollkommenen Trostlosigkeit, da auch Gott ihr seinen Trost versagte.
Das neue Leben beginnt für die Menschheit und die einzelnen Menschen mit Maria. Ihre Tugenden und ihre Lebensweise sind eure Schule. Und in ihrem Schmerz, der alle Gesichter hatte, auch das der Vergebung für den Mörder ihres Sohnes, liegt euer Heil.”
2
Was machen Sie dann als Agnostiker in diesem Forum ?

Ich mein die Existenz dieses Forums besteht darin Menschen in Glaubensfragen zu unterweisen , über die Inhalte der Internetseite
und aktuellen Themen die mit dem Glauben verbunden sind  z.b  Microchip in rechter hand.
Das ist der eigentliche Sinn - denn ernsthafte Christen bereiten sich ja aktuell auf etwas vor.
Ich gehe persönlich davon aus das die meisten Christen oder auch ernsthaftere nicht alle Fragen beantworten können - das kann ja im Prinzip kein Mensch sondern - das sie ein gewisses grundwissen in wichtigen Bereichen haben.

Die sind zunächst einmal die 10 Gebote, die Sakramente, die Zeichen der Zeit , ein wenig Bibelkunde und Grundgebete.  Bei den meisten Christen ist dieses Wissen ja in keinster Weise vorhanden - sondern vielen wurde der Glaube in Schule/Kirche über Jahrzehnte auch aberzogen.
Im Vergleich zu diesen wirklichen Eckpfeilern ist Ihre Frage jetzt weniger wichtig - das war meine Aussage - dennoch gibt sie viel Aufschluß über die Stärkung.
3
Nein, nein, lieber Franke, die Frage, was in 40 (!) Tagen zwischen Wiederauferstehung und Himmelfahrt passiert ist, zumindest strukturell, das dürfte für einen Christen ja wohl nicht auf dem gleichen Bedeutungslosigkeit-Niveau liegen wie etwa die Frage, ob Schmidt damals Rührei oder Spiegelei gegessen hat.

Ts, ts, ts ...

 ;ghjghg
4
Du kannst auch als Mensch der sich ernsthaft an die Gesetze des deutschen Staates halten will nicht erwarten das er jede Vorschrift kennt.
Denn Christ sein ist mehr als nur alle Details & Gesetze zu kennen sondern man muß den Glauben auch leben.
Es gibt eben wichtige Punkte welche Jesus uns offenbart hat / überliefert worden sind - das sind Punkte um unseren Glauben zu stärken.
Wenn man das anders denken würde - würde z.B ein Helmut Schmidt der an Treffen wie dem Bohemian Grove teilgenommen hat in seiner Autobiographie auch nicht schreiben.  Freitags stand ich um 6:00 Morgens auf  - habe 2 Brote mit Rührei gegessen....

Ich denke diese Frage ist einfach generell untergegangen - das was ich dir geschrieben habe war was mir als erstes eingefallen ist so kannst du weiter nachforschen.
5
Lieber Franke, erstmal herzlichen Dank für Deine Antwort.

Das scheint ja garnicht so trivial zu sein, aber Deine Antwort hat mir eine gute Idee gegeben. Mit meinen eigenen Worten: er war "auferstanden", aber nicht mehr wirklich auf diese Welt, sondern schon in eine "jenseitige". Aus der er in dieser 40-Tage-Frist dann ab und zu noch einmal - sozusagen auf Spezial-Mission - im Diesseits aufgetaucht ist, um nach Ablauf der 40 Tage in Christi Himmelfahrt dann endgültig an die Seite seines Gott-Vaters und des Heiligen Geistes in die Dreifaltigkeit zu entschwinden.

Das konnte ich gut verstehen, und als Agnostiker (früher mal Mitglied in der evangelischen Kirche) bin ich leicht amüsiert darüber, dass solch eine Frage eben auch unter ernsthaften Christen nicht so ganz einfach beantwortet werden kann...    ;ksghtr
6
DIE AUFERSTEHUNG UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS

(Auszug aus “Der Gottmensch”, Bd. XII von Maria Valtorta.)

Nun, es schien mir, vom Willen Gottes in den kühlen Garten geführt worden zu sein in dem das Grab sich befindet; sein schwerer Stein war ummauert und auf dem Kalk waren die Siegel angebracht, große in den Putz gedrückte Rosetten, die nicht entfernt werden konnten, ohne Spuren zu hinterlassen. Davor waren die schlaftrunkenen Tempelwachen, teils sitzend, teils stehend und an den Grabfelsen gelehnt.
Der Himmel begann sich gerade etwas aufzuhellen, so dass man in dem grünlichen unbestimmten Licht, das im frischen Morgenlüftchen zu erschauern scheint, schon etwas erkennen kann. Alles ist still. Die Vöglein sind noch nicht erwacht.
Vom Himmel, an dem noch vereinzelte Sternlein stehen und der blauer Seide gleicht, heller im Osten, dunkler im Westen, kommt etwas wie eine feurige Rakete oder ein Blitz, der in einer lichtsprühenden Kugel endet. Er saust mit außerordentlicher Geschwindigkeit herab, schiesst durch den stillen Raum und die Atmosphäre.
Der strahlende Meteor erzeugt bei seinem Fall das Dröhnen eines Erdbebens; aber es ist kein unharmonischer Klang und ähnlich dem, den die größten Pfeifen einer Riesenorgel unter dem Gewölbe einer Kathedrale bei einem festlichen Gloria hervorbringen. Er ist machtvoll, harmonisch und erfüllt die Morgenluft.
Die Wachen springen erschrocken auf und blicken um sich. Doch der leuchtende Blitz ist schon über ihnen und schlägt in den schweren Stein, dessen Verschluß man mit Strebepfeilern aus Kalk gesichert hat. Er gibt nach, als wäre er ein zerbrechlicher Schutz aus Seidenpapier und stürzt krachend und mit einer erbebenähnlichen Erschütterung um, die die Wachen vornüber oder rücklings zu Boden schleudert, wo sie wie ohnmächtig liegenbleiben. Betäubt. Sie kommen nicht wieder zu sich. Sie liegen da wie ein Haufen Marionetten, deren Schnüre man abgeschnitten hat. Sie sind lächerlich.
Der Feuerstrahl ist viel schneller herabgekommen, als ich es beschreiben kann, denn von seinem Erscheinen am Himmel bis zu seiner Ankunft am Grab sind nicht Minuten, sondern Bruchteile von Minuten vergangen, ein Augenblick. Er dringt in das Dunkel des Grabes und erhellt es mit einem zauberhaften Licht, das die Felswände, die Decke und den Boden mit allen erdenklichen Edelsteinen zu schmücken scheint. Und während der Schein, das Wesen dieses Lichtes, gleichsam in der Luft hängenbleibt, dringt das Licht selbst in den unter den Grabtüchern liegenden Leichnam ein.
Die reglose Form atmet tief ein. Ich sehe die Tücher über der Brust sich heben und wieder senken. Ein Augenblick Pause, dann erhebt sich Christus mit einer plötzlichen Bewegung. Er muss unter dem Linnen seine über dem Unterleib gekreuzten Hände voneinander lösen, die Arme ausbreiten, sich aufsetzen und dann auf die Füße stellen; denn das Schweißtuch, die sonstigen Tücher und das Leichentuch fallen ruckartig auseinander; erstere fallen zu Boden, das Grabtuch verschiebt sich auf dem Einbalsamierungsstein und hängt von dort zur Hälfte wie eine schlaffe, tote Schale herab.
Die Auferstehung Christi
Jesus ist schon mit seinem herrlichen weißen Gewand bekleidet, ohne Blut und Wunden, das göttliche Haupt strahlend und schön, ohne andere Zeichen seiner schrecklichen Passion als die Strahlen, die aus den Wunden kommen und wie fünf Feuer ihren Schein über die göttliche Person werfen und sie mit einem Kranz sich überkreuzender Strahlen umgeben. Sie dringen aus Händen und Füßen und kreisförmig aus der Mitte der Brust.
Die Seitenwunde sieht man nicht. Sie ist vom Gewand bedeckt. Aber ein Leuchten, das heller ist, als bei allen anderen Wunden, geht von der Brust aus und gleicht einer hinter Seide verborgenen Sonne…
Weniger strahlend, doch sehr schön, sind die beiden Engelwesen, die gewiss mit dem Licht in das Grab gelangt sind und die ich, da ganz in die Betrachtung Jesu versenkt, vorher nicht gesehen habe. Sie knien zu beiden Seiten der Öffnung und beten an. Es sind körperlose Wesen, von menschlichem Aussehen, aber ganz aus Licht; aus dem seligen “Licht”, das ich bei der Betrachtung des Paradieses als Eigenschaft seiner geistigen Bewohner gesehen habe.
Jesus verlässt das Grab nach der Anbetung durch die Engel, geht an den betäubten Wachen vorbei und in den Garten hinein. Bei seinem Erscheinen wird alles von seinem göttlichen Glanz erfüllt. Die taubdeckten Gräser erstrahlen unter einer Sonne, die schöner ist als die nun am Himmel erschienene Sonne, und verneigen sich sanft unter dem Kuss eines lauen, duftenden Lüftchens, wie um den Erlöser zu verehren, der lächelnd und segnend vorübergeht. Die Apfelbäume, die zuvor wenige weiße Blüten hatten, öffnen nun ihre Myriaden von Knospen, und über dem Haupt Jesu bildet sich ein zarter, duftender Wolkenschaum aus tausend und abertausend gerade aufgesprungenen weißen, rosa überhauchten Blüten, zu dem ein kleines Wölkchen am azurblauen Himmel, das einem rosa Schleier gleicht, das Gegenstück bildet. Die von soviel Licht aufgeweckten Vöglein singen ihre Triller in dem blühenen Garten.
Jesus bleibt, um mit mir zu sprechen, unter einem Apfelbaum stehen – ein ganzer Ball aus Blüten; und einige Blütenblätter, die verliebter als die anderen sind, fallen herab, um die Wangen ihres Herrn zu liebkosen und sich auf seinen Füßen niederzulassen, Blumen unter den Blumen auf dem Boden.
Ich sehe Maria Magdalena erst, als Jesus sie mir zeigt. Ich bin ganz in ihn versenkt und sehe nicht, was mit den Wachen geschieht, und werde auch nicht gewahr, wie sie sich davonschleichen. Nicht einmal die Engel sehe ich mehr, aber ich erkenne, dass sie im Grabgewölbe sind, da dessen Dunkel von ihrem Licht erhellt wird.
Magdalena weint untröstlich. Ich verstehe nicht, wie es möglich ist, dass sie Jesus nicht erkennt. Vielleicht verschleiert er ihren Blick, um sie als erste rufen zu können. Doch als er sie ruft, “sieht” sie ihn als den, der er ist: als Sieger, stößt ihren Schrei grenzenloser, anbetender Liebe aus, der den ganzen blühenden Garten erfüllt, und berührt mit der Stirn das taubedeckte Gras zu Füßen Jesu.
Die Vision endet hier.
7
Grüß Gott,

ich habe so etwas ähnliches abgelegt aber nicht vor einem Priestern sondern persönlich.  Keuschheit bis zur Warnung
damit mir dort Gott zeigt was meine Berufung ist - ehelosigkeit bis nach den 3 dunklen Tagen.
Denn es steht in der Bibel "wer in diesen zeiten heiratet tut gut wer nicht heiratet handelt besser"
und ich habe auch in anderen Quellen gelesen das  es besser ist in dieser Zeit keine Kinder zu haben
8
Grüß Gott,

viele Beiträge gehen hier im Forum leider unter da es momentan an Schreibern mangelt - sieh es also bitte
den Leuten nach. Viele sind zu sehr mit Ihren Themen beschäftigt.  Ich werde dir versuchen so gut es geht
eine Antwort zu geben.

ich weiß nur ein paar Details er hat seine Jünger & Gläubige gestärkt.
Ich glaube zuerst ist er den Frauen erschienen, anschließend hat der die Jünger auf dem Weg Nach Emmaus begleitet.
Dann ging er zu Simon Petrus als dieser wieder Began zu fischen - Simon Petrus hatte Reue über seine Verleugnung im
Tempel als Jesus Ihn Fragte "Liebst du mich" ich glaube 3 mal.
Ich sagte Simon Petrus "Weide meine Schafe" und Petrus zog los und machte sich ans Werk.
Dann kam er noch zu den Jüngern zu Ihrer Versammlung und trat in Ihre Mitte sprach das Dankgebet
und sie erkannten Ihn.
Das war als der ungläubige Thomas sagte - er würde erst glauben das Jesus auferstanden ist
wenn er die Finger in seine Wunden legen kann.

Mehr kann ich dir nicht sagen - vielleicht findest du noch mehr in den Offenbarungen von Mystikern auf dieser Seite
die Seelige Anna Katharina Emmerick hatte ja viele Visionen über das Leiden und Sterben Christi - andere Heilige
hatte auch solche Visionen zu bestimmten Themen.

9
Ich habe über eine Stunde ernsthaft im Internet gesucht, um eine Antwort auf diese Frage zu finden, aber nirgendwo etwas gefunden, was mir auch nur indirekt durch Schlussfolgerungen eine Selbst-Antwort ermöglicht hätte.

Dann habe ich bei der letzten Suche hier im Spezialforum genau diese Frage gefunden, aber seit 6 (!!!) Jahren ohne Antwort.

Weil ich als einigermassen vernünftiger Mensch davon ausgehe, dass es eine Antwort gibt, frage ich mich, warum sich in 6 Jahren niemand die Mühe machen zu müssen/sollen glaubte, diese Antwort als Gnadenerweis (das ist doch ein christliches Wort, oder?) kurz aufzuschreiben.

Nachdem sich jetzt aber mit mir die Anzahl der Fragenden glatt verdoppelt hat, hoffe ich, dass uns doch noch jemand einer Antwort würdigt...    ;ghjghg
10
TOTUS TUUS, MARIA !

STURM DES FEUERS

Betrachtung von der Herrin aller Seelen inspiriert

an Myriam van Nazareth
Um uns herum haben sich die Zeichen des werdenden Frühlings eindeutig kund getan, und entlang ihres Weges in den Sommer erweckt die Natur Tag für Tag die Zeugen für Gottes Gegenwart und Seine Werke zu neuem Leben. Am Himmel hat sich die Feuerkugel, den wir als 'Sonne' kennen, in ihr Kleid der Königin gehüllt, damit die Natur weiβ, wem sie das neue Leben verdankt. So hat Gott es gewollt: Die Menschenseele sollte in sich selbst und in der Schöpfung um sie herum ansatzweise vieles von der Natur ihres Schöpfers kennenlernen können, und zwar in dem Maβe desto mehr und desto tiefer, wie sie sich von sich selbst zu entleeren bereit ist und sich reinen Herzens völlig in ihren Schöpfer hinüberflieβen lässt.

Die Sonne, die Feuerkugel am Himmel, gilt für das menschliche Denken und Betrachten als die Quelle allen Lebens. Die wahre Quelle allerdings, ist Gott, aus dessen Herzen diese Feuerkugel hervorgekommen ist. Immerhin lehrt uns die Sonne etwas vom Wesen ihres Herstellers: Gott ist Wärme, Licht, und Beseelung. Er verkörpert somit die Wesenszüge des Feuers. Feuer vermittelt Wärme, Licht, und besitzt die Fähigkeit, Altes zu reinigen und gegebenenfalls zu verbrennen damit es durch Neues, Gereinigtes, Geläutertes ersetzt werden kann, wie in einer Wiedergeburt. Was heiβen denn diese Eigenschaften, wenn man sie in der Tiefe betrachtet?

Wärme steht symbolisch für die Liebe. Die Liebe ist die Göttliche Kraft und Eigenschaft schlechthin, durch welche Gott das eigene Herz restlos und bedingungslos in jedes Geschöpf ausgieβt in der alles beherrschenden Absicht, dass sich das Geschöpf in allen Umständen geborgen, beschützt, geschätzt und glücklich fühlen kann und sich erst in der Erkenntnis von Seiner Gegenwart bei und in ihm richtig voll und ganz entfalten kann. Aus diesem Grunde ist die wahre Liebe die Grundkraft, der Brennstoff, aller Werke Gottes und somit die Kraft, welche die ganze Schöpfung instand halten und deren Entwicklung erst ermöglichen soll. Von jeder Menschenseele erwartet Gott eine inständige Nachfolge Seiner eigenen Verfassung der Liebe allen ihren Mitgeschöpfen und Ihm gegenüber.

Im Gegensatz zur Liebe steht der Hass in allen seinen Erscheinungsformen, aber auch die Angst, die sich dadurch kennzeichnet, dass sie erst dort wächst und blüht, wo die Liebe nicht mehr ausreichend bzw. nicht mehr in ihrer wahren Reinheit empfunden wird. Angst ebenso wie jeder Mangel an Empfindung der Liebe im Herzen weisen darauf hin, dass in der Seele die Verbindung mit ihrem Schöpfer verunreinigt worden ist.
Licht steht symbolisch für die Wahrheit. Die Wahrheit ist die tiefe Wirklichkeit, der Kern von Gottes Handeln (Seinen Werken) und Seinen Absichten (Seinen Plänen). Da Gottes Werke und Pläne sich aus Liebe zusammensetzen, durch Liebe genährt und durch Liebe gelenkt werden, und die Liebe Gottes Gesetz ist, lässt sich sagen, dass die Wahrheit eigentlich die Kenntnis von Gottes Gesetz ist. Die Wahrheit bezieht sich auf das Ganze des Wissens und der Erkenntnisse, die erforderlich sind, damit die Seele in den Stand erhoben wird, der sie für die Rückkehr zu Gott, zur Heiligkeit, zum Ewigen Leben bereit macht.

Im Gegensatz zum Licht steht die Finsternis, welche die Seelen dadurch von Gottes Licht zu trennen versucht, dass sie diese in den unterschiedlichsten Weisen verblendet, täuscht, in die Irre führt und ihnen eine Scheinwahrheit vortäuscht, welche eine Wirklichkeit verkörpert, die Gottes Gegenwart, Seine Werke und Pläne leugnet bzw. deren Wirklichkeit aus den Herzen zu verbannen versucht.
Reinigung ist der Vorgang, durch welchen dasjenige, was dabei war, das wahre Leben zu verlieren, neu belebt, beseelt werden kann, und zu einer Wiedergeburt bzw. zu einer Neugestaltung kommen kann. Das Feuer aus Gottes Herzen ist die Kraft, durch welche Er das Erkrankte heilt, neu gestaltet und zu einer Wiedergeburt führt.
Trotz Seiner Allmacht hat die Wirkung von Gottes Feuer eine Beschränkung: Sie entfaltet sich nur in dem Maβe, wie das Geschöpf sie in sich zulässt. Die Menschenseele wäre mit Holz vergleichbar, das von Gottes Feuer nur angezündet werden kann wenn es dazu die richtige Beschaffenheit besitzt. Holz brennt nur wenn es trocken ist, im nassen Zustand lässt es sich nicht anzünden: Das Feuer ist bei nassem Holz unwirksam. Das Holz der Menschenseele wird dadurch feucht bzw. schimmlig, dass sich die Seele durch die Einflüsse der Welt verunreinigen lässt. In dem Maβe, wie die Seele das Denken, Fühlen, und die Bestrebungen der Welt in sich Wurzeln schlagen lässt, wird sie gleichsam schimmlig und feucht. Jede Berührung mit dem Feuer Gottes bleibt in ihr unwirksam. Entflammt sie sich trotzdem, so weist sie eine unreine Verbrennung auf, wobei sich Gestank und erstickende Rauchentwicklung ergeben: In der Seele wird das Wirken Gottes durch die Beimischungen der Welt verunreinigt, wodurch die Seele leicht in einen Stand vollkommener Verwirrung und inneren Kampfes hinübergleitet.

Kann denn das feuchte Holz der Seele überhaupt trocknen? Ja, das kann es, und zwar in dem Maβe desto leichter, wie die Seele ein inneres Feuer zu entwickeln vermag: Sie muss die Liebe neu entdecken, und zwar dadurch, dass sie sich allmählich wieder nach dem reinen Licht Gottes sehnt. Die Seele wird sich allerdings nur nach demjenigen sehnen, von dem sie den Wert für das eigene Leben erkennt. Dieser ganze Vorgang muss letzten Endes von Gottes Feuer gelenkt werden, das durch den Heiligen Geist verkörpert wird.

Die Finsternis hat in dieser Welt die Macht an sich gerissen. Sie regiert nunmehr unzählige Herzen und Geister. Trotzdem kann sie vollkommen von dem Licht der Ewigen Weisheit aus dem vor Liebe brennenden Herzen Gottes durchbrochen werden, wobei sich die Nebelschwaden der Verwirrung und des Chaos der Welt völlig auflösen würden. Eine Voraussetzung gäbe es jedoch: Die Seele muss das Licht der Wahrheit, das Feuer der Liebe, die neugestaltende Wirkung der neuen Beseelung zu einer Wiedergeburt annehmen und in sich hegen als dasjenige, was diese wirklich sind: die Komponenten der Ausgieβung aus dem Herzen eines Gottes, Der keine Ruhe findet solange Er nicht jede Seele in der Lage vorfindet, in welcher sie die Gegenwart, die Werke und die Absichten ihres Schöpfers erkannt hat und sich vor allen Dingen nach der Verschmelzung mit Seinem Herzen sehnt.

Das Pfingstfeuer lieβe sich als einen Sturm der Liebe betrachten, durch welchen Gott durch Seinen Geist eine Lichtexplosion in den Seelen hervorbringen möchte. Gottes Licht ergieβt sich in die Finsternis der Welt, die in den Herzen ihre konkrete Gestalt angenommen hat und sich in vielen Herzen zügellos auswirkt. Dieses Feuer will zu einem Flammenmeer anwachsen, das sämtliche Menschenseelen anzündet und durch die Seelen die ganze Schöpfung reinigt. Alle Geschöpfe sind ja untereinander verbunden in diesem allumfassenden Netz, durch welches Gottes Liebe in alle Richtungen zu strömen versucht und während dieses unaufhörlichen Strömens alles neu zu gestalten versucht.

Pfingsten heiβt Wiedergeburt, die Krönung der Auferstehung (Ostern) nach der Selbstaufopferung (Passion – den Prüfungen bzw. den Geiβelhieben und Kreuzen des Lebens). Gott nötigt Seine Geschenke jedoch nicht auf. Das Pfingstfeuer sucht Seelenholz, das sich freiwillig anzünden lässt und sich bewusst auf dieses Entflammen vorbereitet. Der Heilige Geist ist wie ein Schlüssel, der Schlösser sucht, Sobald der Schlüssel steckt, muss er umgedreht werden damit sich das Schloss tatsächlich aufschlieβt. Dieses Umdrehen erfolgt durch die Verschmelzung des menschlichen Willens mit dem Willen Gottes: Die Seele strebt genau dasjenige an, was Gott vollenden will. Die Hand, durch welche das Umdrehen des Schlüssel im Schloss am zweckmäβigsten gelenkt und zeitlich eingeplant werden kann, ist jene der Himmelskönigin, der Braut des Heiligen Geistes, der Königin des Pfingstfeuers, Die von Gott mit der Macht zur Führung der Neugestaltung ausgestattet worden ist und aus Der die Seele ins Licht neu geboren werden kann.

Die Herrin aller Seelen als Führerin auf der Reise ins Licht, d.h. in das Herz Gottes: Da lodert der Funke der Liebe einer jeden Seele guten Willens auf zu einer Flamme, die, in dem Maβe wie sie sich mit ähnlichen Flammen anderer Seelen in dem Feuermeer in Marias Herzen verschmilzt, zu einem Sturm des Feuers anwachsen kann. Jener Sturm des Feuers ist die Kraft, welche Gott Selbst seit der Erbsünde auf Erden zu entfachen versucht, in der Hoffnung, sie möge die Schöpfung läutern, denn gerade in jenem Sturm könnte Er Seinen Plan der Reinigung der Herzen von aller Finsternis, aller Kälte und aller Krankheit zur Vollendung führen. Durch diesen Sturm will die Quelle des Lebens den Tod aus dem Boden Seiner Schöpfung entwurzeln, die Finsternis auflösen in der Herrschaft des Lichtes, und jeden Mangel an Liebe als den wahren Feind der Ewigen Glückseligkeit und sogar des wahren Glücks auf Erden entlarven.

Gott kann es tatsächlich Feuer in die Herzen regnen lassen, durch die Wirkungen und Ausgieβungen Seines Geistes. Zu einem neugestaltenden Sturm des Feuers allerdings, kann dieses Feuer nur kraft der Unterschrift seitens der Menschenseele anwachsen. Damit dieser Vorgang zu einem endgültigen und niederschmetternden Sieg über alles Elend der Welt wird, hat Gott uns die Herrin aller Seelen gegeben, durch Die der Heilige Geist die Möglichkeit der Vermählung Gottes mit der Menschenseele nachgewiesen hat und der Sohn Gottes tatsächlich zu den Seelen gekommen ist. In dem Maβe, wie Sie von einer gröβeren Zahl von Seelen in die Lage versetzt wird, Ihre uneingeschränkte Macht tatsächlich auszuüben, wird Sie die Funken der Heiligung in den Seelen so mächtig auflodern lassen können, dass der von Gott herbeigesehnte Sturm des Feuers die Wiedergeburt der Menschheit aus der Braut des Heiligen Geistes wird herbeiführen können.

Der Geist Gottes will die Schöpfung in ihren ursprünglichen Stand der Heiligkeit zurückführen, und will dies durch Maria tun, Die als Königin und Herrin aller Seelen die Menschheit im Feuer der wahren Heiligkeit an Gott zurückgeben soll. Sie wird die Finsternis unter den Füβen zertreten, weil Ihre vollendete Heiligkeit die Verkörperung und Vorabbildung von Gottes Sturm des Feuers ist. In Ihrer Seele und in Ihrem Herzen ist der Funke der Heiligkeit in der vollkommenen Verschmelzung mit dem Willen Gottes zu einem unbegrenzten Meer auflodernder Flammen geworden. Pfingsten will genau das in jedem und jeder von uns wiederholen. Wir müssen uns nur selber danach sehnen. Schwer sollte dies nicht sein, wo wir als Kinder Gottes ja gerade für die Wiedergeburt im Feuer Gottes bestimmt sind, und diese Berufung sich tief in unsere Seele geprägt hat. Der Weg ist uns bekannt: Er läuft durch das Herz der Herrin aller Seelen.

Myriam, Osterzeit 2013

Auszug aus (Herrin der Seelen)

https://www.maria-domina-animarum.net/de/betrachtungen/sturm-des-feuers

Seiten: 1 2 3 4 5 6 ... 10

Pfarrer Sterninger (2005-2010)

Warum muss das Kreuz weg
Pfr. Sterninger: Das Kreuz erinnert an
den Gottesdienst und an das Sühneopfer.


Das Gericht Gottes kennt keinen Dialog
Pfr. Sterninger: In dem Moment wo der Blick
Gottes mich trifft, erkenne/lese ich das Urteil.


   
Das Opfer und der Priester
Pfarrer Sterninger über das
heilige Opfer der Messe.


Der Teufel hasst die Messe
Pfarrer Sterninger über den

Hass des Teufels.

   
Die drei Pforten der Hölle!
Pfarrer Sterninger spricht über den
Zusammenbruch der Kirche.


Die Vernichtung des Priesters!
Pfarrer Sterninger über die Vernichtung
des Priesters und des Opfers.


   
Die Waffe der Katholiken!
Pfarrer Sterninger über den
heiligen Rosenkranz.


Über die Trauer
Pfarrer Konrad Sterninger spricht über
die Trauer und die Auferstehung.


   
Eine Minute über den Rosenkranz
Pfr. Sterninger über das Rosenkranzgebet

Über den Schuldbegriff !
Schuldbekenntnisse haben ihren Wert!

   
Was ist da los???
Pfarrer Sterninger über die Mißbräuche
in der Kirche nach dem 2. Vatikanum


Wer das Credo verfälscht
Pfarrer Sterninger: Wer das Credo verfälscht
ist nicht mehr katholisch


   
Was wollte das Konzil?
Pfarrer Sterninger spricht über
das 2. Vatikanum


Der Exorzismus im alten Ritus
Pfarrer Sterninger über Glockengeläute
und Wirkung des Weihwassers.


 

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de
www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW