Autor Thema: FÜR JEDEN NEUEN TAG  (Gelesen 50938 mal)

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Re:FÜR JEDEN NEUEN TAG
« Antwort #30 am: 23. März 2012, 11:06:31 »
ZUVERSICHT


Nichts soll dich ängstigen,
nichts dich erschrecken.
Alles vergeht.
Gott bleibt derselbe.

Teresa von Avila  ;qfykkg


 ;mloda

Sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoff-
nung. Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, daß
ich nicht fallen werde. Bei Gott ist mein Heil und meine Eh-
re, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott.
Hoffet auf ihn alle Zeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor
ihm aus; Gott ist unsere Zuversicht.

Psalm 62,6-9  ;qfykkg


In jeder Nacht, die mich umfängt,
darf ich in deine Arme fallen.
Und du, der nichts als Liebe denkt,
wachst über mir, wachst über allen.
Du birgst mich in der Finsternis,
dein Wort bleibt noch im Tod gewiß.

Jochen Klepper


Man kann in dieser Welt, wie sie ist,
nur dann weiterleben,
wenn man zutiefst glaubt,
daß sie nicht so bleibt,
sondern werden wird,
wie sie sein soll.

Carl Friedrich von Weizsäcker


Es kommt die Zeit,
in der die Träume sich erfüllen:
wenn Friede und Freude
und Gerechtigkeit
die Kreatur erlöst.
Dann gehen Gott und die Menschen
Hand in Hand.

Gerhard Schnath




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Re:FÜR JEDEN NEUEN TAG
« Antwort #31 am: 24. März 2012, 10:11:31 »
GLÜCKLICH


Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich,
wenn sie nicht unglücklich sind.

Jean Anouilh


Manchmal, da fallen mir die Bilder ein
von einem Stück Brot in verstümmelten Händen,
von einer Alten, die sie allein
hervorzerren unter berstenden Wänden.
Vor verbrannten Gesichtern, in Händen vergraben:
Manchmal schäm ich mich,
trotz allem so glücklich zu sein!

Reinhard Mey


Am Ende der Tage wird es geschehen:
Der Berg mit dem Haus des Herrn
steht fest gegründet als höchster der Berge;
er überragt alle Hügel.
Zu ihm strömen die Völker.
Viele Nationen machen sich auf den Weg.
Sie sagen:
Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn
und zum Haus des Gottes Jakobs.
Er zeige uns seine Wege,
auf seinen Pfaden wollen wir gehen.
Denn von Zion kommt die Weisung,
aus Jerusalem kommt das Wort des Herrn.
Er spricht Recht im Streit vieler Völker,
er weist mächtige Nationen zurecht.
Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern
und Winzermesser aus ihren Lanzen.
Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk,
und übt nicht mehr für den Krieg.
Jeder sitzt unter seinem Weinstock
und unter seinem Feigenbaum,
und niemand schreckt ihn auf.
Ja, der Mund des Herrn der Heere hat gesprochen.

Micha 4,1 -4
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Re: FÜR JEDEN NEUEN TAG
« Antwort #32 am: 25. März 2012, 12:23:19 »
SICH WAHRNEHMEN


Siehe zuerst, was du bist und was du hast
und was du kannst und weißt,
ehe du bedenkst, was du nicht bist,
nicht hast, nicht weißt und nicht kannst.

Johann Caspar Lavater


Ich bin ein Mensch; doch bild ich mir nicht ein,
ich könnt im Dunkeln besser sehn als Eulen,
ich könnte lauter als die Wölfe heulen
und könnte stärker als ein Löwe sein.
Ich bin ein Mensch; doch glaub ich nicht, ich sei
so glücklich wie Delphine, wenn sie springen,
so selig wie die Meisen, wenn sie singen,
auch nicht so schnurrig wie ein Papagei.
Doch bin ich Mensch in ganz besondrem Sinn.
Wenn Tiere schnurrig sind, verspielt und heiter,
dann sind sie schnurrig, heiter und nichts weiter.
Ich aber weiß es, wenn ich glücklich bin.
Was Tiere sind, das sind und bleiben sie.
Ein Wolf bleibt Wolf. Ein Löwe bleibt ein Löwe.
Doch ich kann alles sein, Delphin und Möwe.
Ich bin ein Mensch. Ich habe Phantasie.

James Krüss


Wissen Sie, daß das mit der Angst, sich selbst zu begegnen,
verbreiteter ist, als man so annimmt? Wenn Sie bemerken,
daß Sie total in Ihr Leben eingespannt sind und ihm nicht
mehr entrinnen können, daß Ihr Tag nur noch Hast und Streß
ist und Ihnen keinen Augenblick mehr für irgendetwas oder
irgendjemanden läßt, daß die vierundzwanzig Stunden des
Tages nicht mehr reichen und zwölf weitere notwendig
wären, daß Sie gereizt und elektrisch geladen sind, so daß
die Funken sprühen und die Menschen um Sie herum
Schocks abbekommen, dann ist es dringend an der Zeit,
sich um ein Treffen mit sich selbst zu bemühen.

Heider Camara


Vor Angst schrie ich auf: "Ich bin verloren! Ich bin schuldig
und unwürdig, von Gott zu reden, genauso wie das Volk, in
dem ich lebe. Und ich habe den König gesehen, den Herrn
der ganzen Welt!" Da kam einer der mächtigen Engel zu mir
geflogen. Er hatte eine glühende Kohle, die er mit der Zange
vom Altar genommen hatte. Damit berührte er meinen
Mund und sagte: "Die Glut hat deine Lippen berührt. Jetzt
bist du von deiner Schuld befreit, deine Sünde ist dir ver-
geben." Dann hörte ich, wie der Herr sagte: "Wen soll ich sen-
den? Wer ist bereit, unser Bote zu sein? "Ich antwortete: "Ich
bin bereit, sende mich!"

Jesaja 6,5-8


Immer alle Hände voll zu tun.
So kann die Stille mir nicht zeigen,
daß mir Freunde fehlen.
Den Kopf voll nüchterner Probleme.
So läßt die Sehnsucht mich nicht spüren,
daß mir Liebe fehlt.
Den Bauch voller Hektik.
So ist kein Platz für Zweifel,
ob ich mir selbst nicht fehle.
So voll und doch so dumpf und leer.

Jochen Mariss


Erst als das Davonrennen schlimmer war
als das, wovor ich davonrannte,
konnte ich einmal stehenbleiben.
Ich sah mich um:
Da stand ich mir gegenüber.

Hans-Curt Flemming
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Re: FÜR JEDEN NEUEN TAG
« Antwort #33 am: 26. März 2012, 12:14:08 »
SICH ERINNERN

Man muß in die Tiefe steigen,
um den Garten der Kindheit wiederzufinden.

Marcel Proust


Ich war elf, und später wurde ich sechzehn.
Verdienste erwarb ich mir keine,
aber das waren die wunderbaren Jahre.

Truman Capote


Der Nährboden der Seele ist das natürliche Leben. Wer die-
ses nicht begleitet, bleibt in der Luft hängen und erstarrt.
Darum verholzen so viele Menschen im reifen Alter, sie
schauen zurück und klammern sich an die Vergangenheit
mit geheimer Todesfurcht im Herzen. Sie entziehen sich
dem Lebensprozeß wenigstens psychologisch und bleiben
darum als Erinnerungssalzsäulen stehen, die sich zwar noch
lebhaft an ihre Jugendzeit zurückerinnern, aber kein leben-
diges Verhältnis zur Gegenwart finden können. Von der
Lebensmitte an bleibt nur der lebendig, der mit dem Leben
sterben will.

Carl Gustav Jung







Als Jesus mit den zwei Jüngern bei Tisch war, nahm er das
Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen.
Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann
sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander:
Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit
uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß? Noch in
derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusa-
lem zurück, und sie fanden die Elf und die anderen Jünger
versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstan-
den und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie,
was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als
er das Brot brach.

Lukas 24,30-35
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Re: FÜR JEDEN NEUEN TAG
« Antwort #34 am: 27. März 2012, 18:35:07 »
SICH SEHNEN


Alles beginnt mit der Sehnsucht.

Nelly Sachs


Die Sonne scheint, der Himmel ist tiefblau, es weht ein herr-
licher Wind, und ich habe solche Sehnsucht. Ich sehne mich
nach allem, nach Freiheit, nach Freunden. Ich sehne mich
danach, mich aussprechen zu können und allein zu sein. Ich
möchte meinem Herzen Luft machen und weiß, es würde
besser werden, wenn ich weinen könnte, aber ich weiß
auch, ich kann es nicht. Ich bin unruhig, laufe von einem
Zimmer ins andere, stehe am geschlossenen Fenster und
möchte die Luft von draußen durch die Ritzen atmen, fühle
mein Herz klopfen, als ob es sagte: Stille doch endlich
meine Sehnsucht. Ich glaube, daß es der Frühling ist, ich
fühle ihn in meinem ganzen Körper und in meiner Seele. Ich
muß mich zwingen, ruhig zu bleiben, ich bin total durch-
einander. Ich weiß nur, daß ich mich nach etwas sehne.

Anne Frank


Draußen war es ein unsäglicher Abend. Ich ging. Ich ging in
der Richtung einer Sehnsucht, die weiter nicht nennens-
wert ist, da sie doch, wir wissen es und lächeln, alljährlich
wiederkommt, eine Sache der Jahreszeit, ein märzliches
Heimweh nach neuen Menschen, denen man selber noch
einmal neu wäre, so, daß es sich auf eine wohlige Weise
lohnte, zu reden, zu denken über viele Dinge, ja, sich zu
begeistern, Heimweh nach ersten langen Gesprächen mit
einer fremden Frau. Oh, so hinauszuwandern in eine Nacht,
um keine Grenzen bekümmert!

Max Frisch


Ich warte sehnsuchtsvoll auf deine Hilfe, denn ich verlasse
mich auf dein Versprechen. Ich schaue mir die Augen
danach aus. Herr, wann löst du es ein und tröstest mich? Ich
schrumpfe wie ein Weinschlauch, der im Rauch hängt; doch
deine Regeln will ich nie vergessen. Wie lange, Herr, willst du
mich warten lassen? Wann trifft dein Urteil die, die mich ver-
folgen? In Gruben wollen mich die Feinde fangen, sie, die
vermessen dein Gesetz mißachten. Was du befiehlst, Herr,
darauf ist Verlaß. Doch sie verfolgen mich zu Unrecht; hilf
mir! Fast hätten sie mich hier im Land getötet; doch ich ver-
lasse deine Ordnung nicht. Durch deine Güte laß mich wei-
terleben, damit ich deine Weisungen befolge!

Psalm 119,81-88
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Offline Gine

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Re: FÜR JEDEN NEUEN TAG
« Antwort #35 am: 27. März 2012, 22:17:23 »
Regen Gedicht
 ;fckj2
   
(von Christian Parisius )

Regentropfen nehmen deine Tränen mit
küssen und sie streicheln dich
berühren auch das Herz
wie der Wind und sanfter Schmerz
   
Liebevoll im Sonnenstrahl
funkeln diese Tropfen
geben dir Geborgenheit

und eine kleine Zärtlichkeit

 ;qfykkg
Manche Beiträge sind sogar menschenverachtend. Finsteres Mittelalter

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Re: FÜR JEDEN NEUEN TAG
« Antwort #36 am: 28. März 2012, 21:18:31 »
Danke, liebe Gine, für das sehr schöne Gedicht. Ich mag den Regen! Ich mag den Regentropfen, denn in ihm ist Wahrheit -

Ich wünsche Dir Gesundhdeit und Gottes Segen.

Herzliche Grüße, Amos :)
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Re: FÜR JEDEN NEUEN TAG
« Antwort #37 am: 28. März 2012, 21:44:41 »
SICH TRAUEN


Man lernt das Matrosenleben
nicht durch Übungen in einer Pfütze.

Franz Kafka


Gott, laß uns entdecken,
wo der Grund unserer Angst liegt -
aufzubrechen und etwas Neues zu wagen,
zu sagen, was an der Zeit ist,
mit dem zu beginnen,
wovon wir längst wissen: Wir wollen es tun,
zu lieben auch ohne Netz und doppelten Boden.
Du mußt uns anrühren, Gott,
damit uns die Augen aufgehen für die Fülle des Lebens.
Du mußt uns anreden und Mut machen,
damit wir uns trauen, unserer Sehnsucht zu folgen
nach einem Menschen wie Jesus, verborgen in uns.

                               ***


Nur das Schwierige reizt mich. Wahrscheinlich ist es das,
was die Leute an mir für verrückt halten. Diese Leute, die es
so mit der Wirklichkeit haben. Sie tun so, als ob das ein
sicheres Ufer wäre, von dem man sich nur ja nicht entfernen
darf, sonst ersäuft man. Aber man muß sich doch mal ins
Wasser trauen oder ins Feuer. Und die Angst, die muß man
überwinden. Wenn die Leute wüßten, wie es manchmal in
mir ausschaut! Ich will eigentlich immer weg vom sicheren
Ufer, ich möchte alles ausprobieren. Die Wirklichkeit ist kein
Maßstab für mich, ich halte mich lieber an meinen inneren
Traum.


                                      ***


Niemand soll dich wegen deiner Jugend geringschätzen.
Sei den Gläubigen ein Vorbild in deinen Worten, in deinem
Lebenswandel, in der Liebe, im Glauben, in der Lauterkeit.
Lies ihnen eifrig aus der Schrift vor, ermahne und belehre
sie, bis ich komme. Vernachlässige die Gnade nicht, die in
dir ist und die dir verliehen wurde, als dir die Ältesten auf-
grund prophetischer Worte gemeinsam die Hände auf-
legten. Dafür sollst du sorgen, darin sollst du leben, damit
allen deine Fortschritte offenbar werden. Achte auf dich
selbst und auf die Lehre; halte daran fest! Wenn du das
tust, rettest du dich und alle, die auf dich hören.

1. Timotheus 4,12-16


 
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« Antwort #38 am: 17. August 2013, 11:28:42 »
PARTNERSCHAFT

Nur in der Gemeinschaft stehend können wir allein sein,
und nur wer allein ist, kann in der Gemeinschaft leben.

Dietrich Bonhoeffer


Es kann nur um den Versuch gehen, Formen des gesellschaftlichen Lebens im Miteinander zu finden, in denen die Beziehungslosigkeit überwunden wird, ohne daß die persönliche Identität verloren geht.

Alexander Mitscherlich




Wir müssen zwei voneinander untrennbare Hauptprobleme lösen: das ökonomische Problem, wie wir das zum Leben Notwendige produzieren und verteilen, und das politische Problem, wie wir diejenigen auswählen, die uns regieren und wie wir sie daran hindern, ihre Macht in ihrem eigenen Interesse oder in dem ihrer Klasse oder Religion zu mißbrauchen.

Georg Bernhard Shaw


Wer ist denn schon Apollos oder Paulus, daß ihr euch deshalb streitet? Wir sind doch nur Diener Gottes, durch die ihr zum Glauben gekommen seid. Jeder von uns hat lediglich getan, was ihm von Gott aufgetragen wurde. Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat euern Glauben wachsen lassen. Es ist nicht so wichtig, wer pflanzt und wer begießt; wichtiger ist allein Gott, der euern Glauben wachsen läßt. Von Gottes Mitarbeitern ist einer so notwendig wie der andere, ob er nun das Werk beginnt oder weiterführt.
Jeder muß darauf achten, daß er wirklich sorgfältig arbeitet.

1. Korinther 3,5-11




Albert Einstein wurde am Nachmittag oft von einem Mädchen aus der Nachbarschaft besucht. Die Mutter des Kindes entschuldigte sich eines Tages bei dem Nobelpreisträger wegen der Belästigung, wie sie meinte, aber der erwiderte freundlich: "Keine Ursache, wir verstehen uns ausgezeichnet. Ich schätze es, daß sie mir saure Drops mitbringt, und sie schätzt es, daß ich ihre Mathematikaufgaben mache."


Ein Blinder und ein Lahmer wurden von einem Waldbrand überrascht. Sie gerieten in schreckliche Not und bangten um ihr Leben. Beide hatten panische Angst vor dem Feuer. Der Blinde rannte in seiner Verzweiflung direkt auf den Brandherd zu. Da schrie ihm der Lahme nach: "Halt! bleib stehen! Du rennst ja mitten ins Verderben. Ich könnte dir den Weg zeigen, der dir Rettung bringt. Da ich aber lahm bin, ist das nur möglich, wenn du mich auf deine Schultern hebst und mich trägst. Dann kann ich dir besser zeigen, wohin du eilen mußt, um dem Feuer zu entkommen. Ich könnte dir auch helfen, Schlangen und Dornenhecken auszuweichen." Der Blinde folgte dem Rat des Lahmen, nahm ihn auf seine Schultern und so flohen sie gemeinsam vor dem Feuer.


Herr, hilf uns, unsere Waffen abzulegen:
die scharfen Worte, die bösen Blicke,
die verletzende Sprache, die giftigen Angriffe,
die lähmende Überheblichkeit, das erdrückende Kraftprotzen,
die atemberaubenden Frechheiten, den beißenden Spott
und all das, womit wir sonst den täglichen Kleinkrieg führen.
Herr, gib deinen Frieden hinein in unsere Sprache,
in unsere Blicke, in unsere Hände und Füße,
in unseren Intellekt, in unsere Phantasie,
in unser Herz. Amen.

Ruth Rau

Anmerkung: Herr, erhöre mein Gebet ...

« Letzte Änderung: 17. August 2013, 17:30:13 von amos »
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« Antwort #39 am: 24. August 2013, 08:57:39 »
GESCHENK

Ich habe auch Durst, sagte der kleine Prinz, suchen wir einen Brunnen. Ich machte eine Gebärde der Hoffnungslosigkeit: Es ist sinnlos, auf gut Glück in der Endlosigkeit der Wüste einen Brunnen zu suchen. Dennoch machten wir uns auf den Weg. Während ich so mit ihm weiterging, entdeckte ich bei Tagesanbruch den Brunnen. Ich habe Durst nach diesem Wasser, sagte der kleine Prinz, gib mir zu trinken. Ich verstand, was er gesucht hatte. Ich hob den Kübel an seine Lippen. Er trank mit geschlossenen Augen. Das war süß wie ein Fest. Dieses Wasser war etwas ganz anderes als ein Trunk. Es war entsprungen aus dem Marsch unter den Sternen. Es war gut fürs Herz, wie ein Geschenk.

Antoine de Saint-Exupéry
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