Autor Thema: Die wahre Geschichte des Heiligen Valentin  (Gelesen 8259 mal)

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Offline ArmeSeele

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Die wahre Geschichte des Heiligen Valentin
« am: 16. Februar 2012, 10:30:40 »
Die wahre Geschichte des Heiligen Valentin

Der Valentinstag ist ein heidnisches Fest und hat mit dem Heiligen Valentin nichts zu tun.
>>Er traute Paare, die nicht heiraten durften, weil der Standesunterschied zu groß war oder es ihre Eltern nicht erlaubten. Überhaupt hatte er ein großes Herz für Jungverliebte und beschenkte jedes Liebespaar mit Blumen aus seinem großen Garten. Er soll sogar selbst in die Tochter eines römischen Gefängniswärters verliebt gewesen sein und heimlich Briefe mit ihr gewechselt haben.<<
So oder ähnlich liest man es über den Namenspatron des Valentinstags am 14. Februar. Wahr ist daran nichts.

Das wahre Leben des Heilige Valentin,Bischof und Märtyrer

Auszug aus einem Bischöflich anerkannten Buch von ca. 1880

Die Unbill der Zeit hat die echten Berichte über das Leben dieses Heiligen Bischofs, dessen Name im römischen Martyrologium (Verzeichnis der Märtyrer) am 14. Februar steht und dessen Verehrung in der ganzen Kirche verbreitet ist, sehr getrübt.

Valentin wurde am Anfang des dritten Jahrhunderts in Rom geboren und war der Sohn einer christlichen Familie vom höchsten Adel. Der durch Wissenschaft und Frömmigkeit ausgezeichnete Jüngling widmete sich dem Dienste GOTTES im Priesterstande und wurde zum Bischof von Terni (Interamnis) in Umbrien ernannt. Mit treuer Hirtensorge weidete er seine Herde, mit klugem Eifer bekehrte er viele Heiden seines Bistums zu Christus, und durch seine außerordentliche Freigebigkeit gegen Arme und Kranke gewann er sich die Achtung und Liebe aller. Einst kam in rauher Winterszeit ein armer Mann, halb entblößt und zitternt vor Kälte, zu ihm; Valentin zog zugleich sein Oberkleid aus und schenkte es ihm mit liebreichen Trostworten. Am gleichen Tage brachte ihm ein Himmlisch schöner Jüngling das Oberkleid zurück und sprach: „Hier ist das Kleid, womit du heute Jesum selbst beschenkt hast: Zum Lohne dafür verleiht Er dir die Gabe, Gichtkranke und Fallsüchtige von ihrer Krankheit zu heilen.“ Mit diesen Worten verschwand der Jüngling. Valentin machte von der empfangenen Gabe gerne fleißigen Gebrauch, heilte unter anderem auch den Bruder des Tribuns Fontäus und hatte die Freude, beiden die Heilige Taufe erteilen zu können. Als dieser Fontäus später in Rom seinen Freund Kraton, Professor der lateinischen und griechischen Sprache, besuchte, und dieser ihm betrübt klagte, dass sein hoffnungsvoller Sohn Therämon von der Gicht seit 3 Jahren unheilbar gelähmt sei, tröstete ihn jener, Bischof Valentin vermöge ganz sicher diese Krankheit zu heilen, wofern er ihm sein Zutrauen schenken wolle. Sogleich schickte Kraton einige Freunde nach Terni, um den Bischof zu sich zu bitten. Valentin eilte nach Rom zum Kranken Therämon und fragte dessen Vater: „Willst du mit deiner Familie an Jesus Christus glauben, wenn ich im Hochheiligen Namen desselben deinen Sohn gesund mache?“ Kraton fragte bedächtlich: „Wer ist dieser Jesus Christus, an den zu glauben du von mir und meiner Familie verlangst?“ Valentin verkündete nun dem ganzen Hause Jesum Christum und die Lehre des Ewigen Heiles. Kraton erklärte in feierlichem Ernste: „Ich glaube, das Jesus Christus der allein Wahre GOTT und Erlöser der Welt ist: Wenn du meinen Sohn, wie du versprochen, gesund machst, so will ich mit den Meinigen die Taufe empfangen.“ Valentin schloss sich ein in das Zimmer des kranken Sohnes, breitete sein Bußkleid auf den Boden, legte den von der Gicht ganz gekrümmten Therämon darauf und betete neben ihm knieend bis Mitternacht. Auf einmal erhellte das Zimmer ein übernatürlicher Lichtglanz, der Kranke sprang vollkommen geheilt vom Boden auf, und sang mit dem Bischof zum Lobe und Preise GOTTES aus einem Buche einige Psalmen David´s. Unaussprechlich war der Jubel des ganzen Hauses über dieses erfreuliche Wunder, und Alle erklärten sich bereit, an Christus zu glauben und sich taufen zu lassen. Valentin blieb einige Tage bei Kraton und hatte das Glück, mehrere Studenten, welche die Schule desselben besuchten für den Glauben an Christus zu gewinnen und zu taufen. Unter diesen waren drei Studenten aus Athen: Broculus, Ephebus und Apollonius, welche sogleich gelobten, keine heidnischen Bücher mehr zu lesen, sondern dem Bischof Valentin zum Dienste Christi sich anzuschließen; ferner Ubundius, der Sohn des Stadtpräfekten Blacidus, welcher so sehr begeistert war von der Göttlichen Gnade, dass er sich öffentlich rühmte ein Christ zu sein und wider den törichten Götzendienst eiferte. Die Sache machte großes Aufsehen, der Senat ergrimmte wider Valentin, den „Verführer“ und ließ ihn gefangen vorführen zur Verantwortung. Der unerschrockene Bischof erklärte: „Ihr Herren, wenn ich heute vor Gericht stehe, weil ich einen Kranken geheilt habe, so sage ich euch, dass ich dies durch die Kraft Jesu Christi, des Wahren GOTTES und Erlösers, getan habe.“ „Nein,“ protestierten sie, „das ist nicht wahr, durch Zauberei hast du es getan: Verleugne deinen gekreuzigten Christus und opfere sogleich den unsterblichen Göttern.“ Valentin erwiderte sanft: „Viel mehr bitte ich euch, dass ihr den falschen Göttern entsaget und an Jesus Christus glaubet, damit Er euch nicht zum ewigen Feuer in der Hölle verdamme.“ Diese so wohl gemeinte Bitte erwiderte der Senat mit dem Urteile, dass der staatsgefährliche Verführer gemartert und mit Gewalt zur Anbetung der Götter gezwungen oder enthauptet werde. Valentin litt die grausame Marter mit bewunderungswürdigem Starkmut; dafür empfing er den Todesstreich am 14. Februar 272. Am folgenden Tage wurde auch die ganze Familie Kraton´s durch die Ehre des Märtyriums verherrlichet.

Die Macht des christlichen Glaubens

Der Heilige Valentin sprach mit unbeschränkter Zuversicht zum gelehrten Professor und tiefbekümmerten Vater Kraton: „Wenn du mit deiner Familie an Christus glaubst, so wird dein Sohn gesund werden.“ Mit diesen Worten hat der Heilige Bischof nur den allgemeinen, von Jesus Christus aufgestellten Grundsatz ausgesprochen: „Wie dein Glaube an GOTT, so deine Gabe von GOTT.“ Den überzeugendsten Beweis findest du
1. im Heiligen Evangelium. Zu dem Hauptmanne von Capharnaum, welcher den Göttlichen Heiland um Hilfe für den großen Qual leidenden Knecht anflehte, sprach Jesus: „Wie du geglaubt hast, so soll dir geschehen, und in der selben Stunde ward sein Knecht gesund.“ Also, wie der Glaube, so die Gabe. Zu jenem kranken Weibe, welches den Saum des Kleides Jesu anrührte im festen Vertrauen, sprach Er freundlich: „Tochter, sei getrost, dein Glaube hat dir geholfen“; das heißt nicht mein Kleid, sondern dein Glaube hat dich gesund gemacht. Die zwei Blinden, welche schrien: „Du Sohn David´s, erbarme Dich unser!“ Fragte Jesus: „Glaubet ihr, dass Ich euch dies (sehend machen) tun könne?“ Sie antworteten fest: „Ja, Herr!“ Und Jesus sprach: „Es geschehe euch nach eurem Glauben“; und ihre Augen wurden aufgetan. Den blinden Bettler Bartimäus fragte Jesus: „Was willst du, dass Ich dir tun soll?“ Voll vertrauen sagte dieser: „Rabboni, dass ich sehend werde.“ Jesus sagte: „ Dein Glaube hat dir geholfen“: Und sogleich ward er sehend. Magdalena setzte sich im festen Glauben, dass Jesus ihr die Sünden abnehmen werde, zu Seinen Füßen weinend nieder; und Er sprach: „Dein Glauben hat dir geholfen.“ Das kananäische Weib schrie mit rührender Beharrlichkeit: „Herr, Sohn David´s, erbarme Dich meiner: Meine Tochter wird arg von einem bösen Geiste geplagt!“ Jesus lobte: „O Weib, groß ist dein Glaube: Dir geschehe, wie du willst! Und von der selben Stunde an war ihre Tochter gesund.“ Als die Jünger dem Sohne, der einen stummen Geist hatte, nicht zu helfen vermochten, tadelte sie Jesus: „O du ungläubiges Geschlecht, wie lange werde ich noch bei euch sein, wie lange euch noch ertragen müssen! Dann sprach Er zu dessen Vater: Kannst du glauben? Wer glaubt, dem ist Alles möglich.“ Ach, viele tausend Juden kamen zu Jesus, hörten Seine Lehre, sahen Seine Wunder, aber gingen leer von Ihm weg, weil sie keinen Glauben hatten, dass heißt es geschah auch ihnen, wie sie geglaubt hatten.
2. Einen zweiten Beweis findest du in deinem eigenen Leben. Warum ist dein Glaube so kraftlos? Der Heilige Valentin sprach zu Kraton: „Schaffe die Götzen aus dem Hause, empfange die Heilige Taufe und werde ein Kind GOTTES, dann wird dein Wunsch sich erfüllen.“ Du hast die Heilige Taufe empfangen und bist ein Kind GOTTES, aber hast du keine Götzen bei dir? Sind nicht dein eigenes Fleisch, deine körperliche Schönheit, deine überschätze Bescheidheit, dein hohes Capital, dein Amtstitel deine Götzen? Bringst du nicht dem Menschenlob und der Menschenfurcht fleißig deine Opfer? Siehe, dein Glaube ist machtlos, geschieht dir so, wie du glaubst. Wenn du aber aus Liebe zu Jesus deinem Verleumder herzlich verzeihst, wenn du bei der Heiligen Messe, bei der Heiligen Beicht und Kommunion recht andächtig bist; dann findest du gewiss den Frieden GOTTES im Herzen und den Segen GOTTES im Hause; dann geschieht dir sicher auch, wie du geglaubt hast.
O bewahre treu im Gedächtnis den Ausspruch Jesu: „Wer glaubt, dem ist Alles möglich!“

Nie kann o Herr ich danken Dir genug!
Es soll Dir danken jeder Atemzug,
es soll Dir danken jeder Herzensschlag,
bis zu dem letzten Schlag am letzten Tag.
Es soll Dir danken jeglicher Gedanke,
nichts will ich denken als: Ich danke, danke!

Offline Gine

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Re:Die wahre Geschichte des Heiligen Valentin
« Antwort #1 am: 16. Februar 2012, 11:18:00 »
 ;xdysaa Vielen Dank, liebe Seele, das ist sehr informativ.

deine Gine
Manche Beiträge sind sogar menschenverachtend. Finsteres Mittelalter

 

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Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



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