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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1863949 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8312 am: 31. März 2020, 21:56:10 »
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Buch Numeri 21,4-9.

In jenen Tagen brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut,
es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig.
Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen, und viele Israeliten starben.
Die Leute kamen zu Mose und sagten: Wir haben gesündigt, denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt. Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit. Da betete Mose für das Volk.
Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange, und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht.
Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben.

Psalm 102(101),2-3.16-17.18-19.20-21.

Herr, höre mein Gebet!
Mein Schreien dringe zu dir.
Verbirg dein Antlitz nicht vor mir!
Wenn ich in Not bin, wende dein Ohr mir zu!
Wenn ich dich anrufe, erhöre mich bald!

Dann fürchten die Völker den Namen des Herrn
und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.
Denn der Herr baut Zion wieder auf
und erscheint in all seiner Herrlichkeit.

Er wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu,
ihre Bitten verschmäht er nicht.
Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht,
damit das Volk, das noch erschaffen wird, den Herrn lobpreise.

Denn der Herr schaut herab aus heiliger Höhe,
vom Himmel blickt er auf die Erde nieder;
er will auf das Seufzen der Gefangenen hören
und alle befreien, die dem Tod geweiht sind,

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 8,21-30.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Pharisäern: Ich gehe fort, und ihr werdet mich suchen, und ihr werdet in eurer Sünde sterben. Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen.
Da sagten die Juden: Will er sich etwa umbringen? Warum sagt er sonst: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen?
Er sagte zu ihnen: Ihr stammt von unten, ich stamme von oben; ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt.
Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.
Da fragten sie ihn: Wer bist du denn? Jesus antwortete: Warum rede ich überhaupt noch mit euch?
Ich hätte noch viel über euch zu sagen und viel zu richten, aber er, der mich gesandt hat, bürgt für die Wahrheit, und was ich von ihm gehört habe, das sage ich der Welt.
Sie verstanden nicht, dass er damit den Vater meinte.
Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin. Ihr werdet erkennen, dass ich nichts im eigenen Namen tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat.
Und er, der mich gesandt hat, ist bei mir; er hat mich nicht allein gelassen, weil ich immer das tue, was ihm gefällt.
Als Jesus das sagte, kamen viele zum Glauben an ihn.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8313 am: 31. März 2020, 23:31:38 »
Der Gekreu­zigte

29.03.2020

Predigt von Professor May

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Wir gehen heute geis­ti­ger­weise nach Gol­go­tha. Wir wol­len am Kreuze unse­res Hei­lands ste­hen und seine letz­ten Worte als teu­res Ver­mächt­nis hören. Drei Kreuze ragen auf. An zweien hän­gen Mis­se­tä­ter. Am drit­ten, in der Mitte, lei­det unser Herr. Der Leib ist zer­dehnt. Die Arme sind weit aus­ge­spannt. Die Fin­ger umkral­len in bit­te­rem Schmerz kan­tige Nägel. Die Füße sind von Nägeln durch­bohrt. Ströme des kost­ba­ren Blu­tes flie­ßen zur Erde. Das Haupt ist geneigt. Blut rie­selt über das tod­blei­che Ant­litz. Unend­li­cher Schmerz liegt über Gesicht und Leib aus­ge­brei­tet. Was der Heide Cicero von der Kreu­zesstrafe schreibt, das trifft auf diese Kreu­zi­gung zu: sup­p­li­cium cru­de­lis­si­mum dete­ri­um­que, die grau­samste und schreck­lichste Mar­ter. Über dem Haupte Jesu ist eine Inschrift ange­bracht; sie lau­tet: Jesus Naza­re­tha­nus, Rex Judaeo­rum, Jesus von Naza­reth, König der Juden. In drei Spra­chen, latei­nisch, der Amts­spra­che der römi­schen Ver­wal­tung, grie­chisch, der dama­li­gen Welt­spra­che, ara­mä­isch, der Lan­des­spra­che. Die Fas­sung der Auf­schrift ist die Rache, die Pila­tus an den Hohen­pries­tern nimmt, die ihm die Ver­ur­tei­lung Jesu abge­nö­tigt haben. Der Römer hat unse­rem Hei­land die Königs­ur­kunde ans Kreuz gehef­tet. In all sei­nem Elend, in sei­ner Ver­las­sen­heit und in sei­ner Schande ist er König geblie­ben, König frei­lich nicht nur der Juden, son­dern der gan­zen Welt. Seine Kreu­zi­gung ist seine Erhö­hung und seine Ver­herr­li­chung, jetzt noch ver­bor­gen, bald in strah­len­dem Glanz. Der Hei­land lässt alle Qua­len der Kreu­zi­gung über sich erge­hen, ohne zu kla­gen. Er schweigt. Um so lau­ter reden andere.

Alle drei Grup­pen, die den Hohen Rat bil­den, sind vor dem Kreuz ver­sam­melt, die Pries­ter mit dem Hohen­pries­ter, die Schrift­ge­lehr­ten und die Ältes­ten. Sie wol­len den letz­ten Akt des­sen mit­er­le­ben, den sie so erbit­tert ver­folgt haben. „Er hat auf Gott ver­traut. Der soll ihn jetzt ret­ten, wenn er mag. Er hat ja gesagt: Ich bin Got­tes Sohn.“ Sie erin­nern den Gekreu­zig­ten an einen Aus­spruch, den er in Jeru­sa­lem gemacht hat: „Ei, du, der du den Tem­pel in drei Tagen zer­störst und wie­der auf­baust, hilf dir selbst.“ Sie bestä­ti­gen dem Gekreu­zig­ten seine hel­fende und hei­lende Tätig­keit, die ihm so viele Anhän­ger ein­ge­bracht hat: „Ande­ren hat er gehol­fen, sich selbst kann er nicht hel­fen.“ Die wil­den Gesel­len rechts und links, die bei­den Schä­cher haben es gehört. Sie stim­men ein; sie läs­tern nicht ihre Rich­ter und Hen­ker, son­dern den Unschul­di­gen in ihrer Mitte: „Bist du nicht der Mes­sias? Hilf dir und uns!“ Die Hohen­pries­ter und Schrift­ge­lehr­ten, die Ältes­ten, also drei Grup­pen, die Jesus zum Tode ver­ur­teilt hat­ten, spot­ten: „Wenn er der König von Israel ist, so steige er herab vom Kreuze, und wir wol­len an ihn glau­ben.“ Nanu? Ist das nicht eine fas­zi­nie­rende Aus­sicht? Die Mit­glie­der des Hohen Rates erklä­ren, an Jesus, den (ange­maß­ten) Mes­sias glau­ben zu wol­len? Hätte Jesus dann nicht doch einen Erfolg sei­nes Wir­kens erlebt? Soll, kann er die­ses Ange­bot aus­schla­gen? Wahr­haf­tig, das wäre ein Wun­der! Wenn der Naza­re­ner die Nägel aus sei­nen Hän­den und Füßen ent­fernte, vom Kreuze her­ab­stiege und federnd unter die Menge träte! Die­ses Wun­der brächte Erfolg: Die Ungläu­bi­gen wür­den glau­ben. So sagen sie. Das Wun­der wäre dem Herrn mög­lich. Der den Jüng­ling von Naim und die Toch­ter des Jai­rus vom Tod zum Leben zurück­ge­ru­fen hat, der den Laza­rus aus dem Grabe kom­men ließ, der könnte auch sei­nen todes­wun­den Leib heil vom Kreuze her­ab­stei­gen las­sen. Er könnte es tun, er brächte es fer­tig, sich vom Holze zu lösen, denn der da hängt, ist der Sohn Got­tes, all­mäch­tig und all­herr­schend wie der ewige Vater. Aber er tut es nicht. Wie sollte der Wille des Vaters erfüllt wer­den, wenn er das Lei­den abbrä­che, bevor es voll­endet ist? Nein, er bleibt bei dem, was er am Ölberg gebe­tet hat: Nicht mein Wille geschehe, o Gott, son­dern der deine.

Hatte ihm nicht schon ein­mal einer ein ver­lo­cken­des Ange­bot gemacht? Satan hatte ihm alle Rei­che der Welt und ihre Herr­lich­keit gezeigt und zu ihm gespro­chen: „Dies alles will ich dir geben, wenn du nie­der­fällst und mich anbe­test.“ Das war damals die Bedin­gung gewe­sen für eine fas­zi­nie­rende Aus­sicht. Aber der Herr hatte das Ange­bot aus­ge­schla­gen. In der Tat, was ist das für ein Glaube, der Gott Bedin­gun­gen setzt, unter denen er glau­ben will? Glaube ist die feste Zuver­sicht auf das, was wir erhof­fen, die Über­zeu­gung von dem, was wir nicht sehen, heißt es im Brief an die Hebräer. Der Gegen­stand des Glau­bens ist unsicht­bar, liegt zum gro­ßen Teil in der Zukunft, ist also in der Hand Got­tes. Dar­aus darf und kann man ihn nicht ent­win­den. „Steig’ herab vom Kreuze, dann wol­len wir glau­ben.“ Der Herr wür­digt jene, die das for­dern, nicht eines Wor­tes.

Aber der Ruf hört nicht auf, bis heute nicht: „Steig’ herab vom Kreuze, dann wol­len wir glau­ben.“ Sie sagen es heute dem leben­di­gen Leibe Christi, der Kir­che. Katho­li­sche Kir­che, sieh’ ein, dass Jesus von Naza­reth ein tief­gläu­bi­ger, from­mer Israe­lit war, aber nicht der auf Erden erschie­nene Sohn des himm­li­schen Vaters! Mach dir die Ansicht der libe­ra­len pro­tes­tan­ti­schen Theo­lo­gie zu Eigen, dann las­sen dich deine Feinde in Ruhe. Katho­li­sche Kir­che, hör’ auf damit zu sagen, du sei­est die ein­zige legi­time Stif­tung Jesu! Reihe dich ein in die Serie der übri­gen Reli­gio­nen, die alle etwas vom Numi­no­sen in sich tra­gen. Tritt ein in den Welt­rat der Kir­chen, dann bist du wohl­ge­lit­ten. Katho­li­sche Kir­che, begehe wie die Pro­tes­tan­ten das Gedächt­nis an Jesus von Naza­reth, aber lass ab zu leh­ren, dass hier der Leib und das Blut des Naza­re­ners genos­sen wird! Dann hört der Vor­wurf auf, du wür­dest Magie betrei­ben. Katho­li­sche Kir­che! Passe dich der Reli­gion von Frau Käs­mann an! Dann bist du nicht mehr ange­foch­ten. Diese Reli­gion las­sen die Feinde des Glau­bens in Ruhe. Aber nein, in den Ruf: Steig’ herab vom Kreuze kön­nen wir nicht ein­stim­men. Wir erle­ben einen ande­ren Ruf, eine Bitte, deren Erhö­rung gewiss ist: Hei­land, unser Hei­land, harre aus am Kreuze! Bleibe an dem Mar­ter­pfahle, bis du spre­chen kannst: Es ist voll­bracht.

Um das Kreuz wogt eine Flut von Läs­te­run­gen. Aas­geier umkrei­sen den Gal­gen und flat­tern näher und näher. Sie war­ten auf ihre Beute. Die Leich­name der Gekreu­zig­ten blie­ben in der Regel am Kreuz, bis sie ver­west oder von den Tie­ren ver­zehrt wor­den waren. Die Men­schen ver­lan­gen spöt­tisch ein Zei­chen vom Him­mel. Der Him­mel gibt es nicht. Aber der Gepei­nigte gibt es ihnen. Er öff­net sei­nen Mund und betet: „Vater, ver­zeihe ihnen, sie wis­sen nicht, was sie tun.“ Auf sol­che Hasser und Pei­ni­ger das Erbar­men Got­tes her­ab­zu­ru­fen, das kann nur der Sohn Got­tes. „Vater, ver­zeihe ihnen, sie wis­sen nicht, was sie tun.“ Die has­sen­den Spöt­ter haben es gehört. Ihr Spott hört nicht auf, aber er klingt beschämt, gedämpf­ter. Und was ist das? Der Schä­cher zur Rech­ten des Herrn tut nicht mehr mit. Er lehnt das Haupt zur Seite und betrach­tet den in der Mitte voll Stau­nen und Ehr­furcht. „Vater, ver­zeihe ihnen, sie wis­sen nicht, was sie tun.“ So etwas hat er noch nie gehört. Er erlebte nur Mensch­li­ches. Mensch­lich ist es, den Feind zu has­sen. „Vater, ver­zeihe ihnen, sie wis­sen nicht, was sie tun.“ Das hat er noch nie gehört. Das ist über­mensch­lich. Und wel­che Ruhe im Lei­den, wel­che Geduld und Sanft­mut! Die­ser Jesus ringt ihm Ach­tung und Ehr­furcht ab. Die­ser Jesus ist ein guter Mensch. Eine heiße Sehn­sucht nach dem Guten steigt in ihm empor. Scham und Reue über die Miss­eta­ten sei­nes Lebens schüt­teln ihn. Er weiß nicht, wie ihm ist. Das Gute bricht durch in sei­ner Seele. Unwil­lig ruft er zu dem Gesel­len, der wei­ter spot­tet und läs­tert, her­über: „Wir emp­fan­gen, was wir für unsere Taten ver­dient haben, die­ser aber hat nichts Böses getan.“ In die­sem Augen­blick fließt ein Gna­den­strom in das Herz des Schä­chers; wächst der Glaube in ihm empor; er erfasst er die Hoheit und Größe Jesu. Wahr­haf­tig, die­ser Jesus ist Got­tes Sohn. Demü­tig und innig fleht der Schä­cher zu ihm: „Jesus, gedenke mei­ner, wenn du in dein Reich kommst!“ Der rechte Schä­cher weiß: er hat nichts mehr zu hof­fen. In den nächs­ten Stun­den muss er ster­ben unter gro­ßen Qua­len. Nur der Tod bleibt ihm noch auf die­ser Welt, und dann, in der ande­ren Welt, die ewige Ver­damm­nis, wie er dachte. Und das alles mit Recht. Er sagt es selbst: Er geschieht uns recht für die Miss­eta­ten, die wir began­gen haben. Er hat nichts mehr zu hof­fen. – Aber siehe, nun erwacht noch ein­mal ein Wunsch in ihm, nicht eine Hoff­nung, aber ein Wunsch. Er betrach­tet den Herrn, der neben ihm hängt am Kreuz, und da fängt sein Herz an zu schla­gen, und da fliegt seine Liebe, die sein Leben lang gebun­den war, auf ein­mal empor und schlägt die­sem Mit­ge­kreu­zig­ten ent­ge­gen, eine große, wun­der­volle Liebe. Ja, wenn er die­sem Jesus frü­her begeg­net wäre, dann wäre alles anders gewor­den. Aber nun hat er nichts mehr zu hof­fen. Nur einen Wunsch hat er noch: „Herr“, sagt er, „gedenke mei­ner, wenn du in dein Reich kommst.“ Er will nichts haben als einen Gedan­ken, ein ganz klei­nes, win­zi­ges Geden­ken, einen ein­zi­gen Gedan­ken. Viel­leicht kommt ihm das nicht sehr wich­tig und groß vor. Er wird ja in weni­gen Stun­den im ewi­gen Dun­kel begra­ben sein; in ewi­ger Ver­las­sen­heit, in ewi­ger Hoff­nungs­lo­sig­keit wird er lie­gen. Aber ein Herz wird ein­mal sei­ner geden­ken. Viel­leicht erscheint ihm das auch groß. Denn sein gan­zes Leben lang hat nie­mand sei­ner gedacht; er war immer ein Aus­ge­sto­ße­ner. Wer hätte je für ihn ein Geden­ken gehabt? Und weil er das nie gehabt, darum erscheint es ihm jetzt so groß und trös­tend, dass wenigs­tens eine Seele sei­ner geden­ken sollte. Er weiß wahr­haf­tig nicht, wie viel er da ver­langt und wünscht. Ja, wenn Jesus einer Seele gedenkt, o dann ist das eine Gnade, dann ist das schon Aus­er­wäh­lung, dann ist das schon Hei­mat, dann ist das schon eine offene Pforte. Das ist schon eine Ret­tung vor ewi­gem Ver­lo­r­en­sein, wenn Jesus in sei­ner Herr­lich­keit einer Seele lieb­reich gedenkt. So etwas Gro­ßes wünscht er sich, ohne es zu wis­sen. Und es wird ihm zuteil. „Wahr­lich“, sagt der Herr, „heute noch wirst du mit mir im Para­diese sein.“ Mit mir, also im Para­diese. Der Sinn des Wor­tes ist nicht: Du wirst im Para­dies auch zugleich mit mir sein. Nein: Du wirst bei mir sein, und das ist das Para­dies. Er wird mit dem Hei­land sein, und das ist das Para­dies. Der Herr wird in die Unter­welt gehen, aber dies ist Para­dies. Und wenn er in die Hölle hin­ab­stiege, wer bei ihm ist, der ist im Para­dies.

Der Schä­cher wollte nicht Gesund­heit oder Leben oder her­ab­ge­nom­men wer­den vom Kreuze; er wollte nicht Been­di­gung sei­ner Schmer­zen, er wollte nicht ein­mal den Him­mel, er wollte nur ein Geden­ken, er wollte nur ein ganz klei­nes Plätz­chen im Her­zen Jesu. Und siehe, was kann der Hei­land anders geben auf solch einen rüh­ren­den, küh­nen und gro­ßen Wunsch? Da kann er nichts ande­res als ihm ein Plätz­chen geben in sei­nem Her­zen. Und wer da auch nur einen klei­nen Win­kel hat, ist schon ganz dar­in­nen. Du wirst bei mir sein, von heute an. Denn du wirst zu mir gehö­ren, du wirst mein Eigen­tum, mein Freund, mein Genosse, mein Beglei­ter sein.

Die Stun­den des Kar­frei­tags schlei­chen dahin. Ist es nicht ein Wun­der, dass Jesus noch lebt? Nach all den Ver­hö­ren und Pei­ni­gun­gen, nach dem Blut­ver­lust bei der Gei­ße­lung und der Dor­nen­krö­nung, auf dem Kreuz­weg und bei der Kreu­zi­gung? Die zahl­lo­sen Wun­den sind in Brand­schmerz über­ge­gan­gen, der Leib erzit­tert in Fie­berg­lut. Man möchte bit­ten: „Mein Hei­land, stirb doch schnel­ler!“ Seit dem letz­ten Abend­mahl hat er keine Stär­kung mehr bekom­men und kei­nen Trank. Seine Lip­pen sind aus­ge­brannt, sein Mund ist ver­trock­net. Wie fürch­ter­lich muss der Durst ihn quä­len! Nie hat er geklagt, nicht bei der Gei­ße­lung, nicht bei der Anna­ge­lung ans Kreuz. Aber jetzt ruft er: „Mich dürs­tet!“ Ach, meine Chris­ten, so weit ist er jetzt gekom­men. Jetzt ver­langt er nicht mehr viel. Jetzt ver­langt er keine see­li­sche Gemein­schaft mehr wie am Ölberg, jetzt ver­langt er keine warme Hand mehr, und kein teil­neh­men­des Wort. Nur noch: „Mich dürs­tet!“ sagt er. Nur noch sein armer, zer­mar­ter­ter Leib erhebt die Stimme. Für sei­nen Leib noch fleht er um eine Erleich­te­rung, seine Seele ver­langt nichts mehr. Er ist so anspruchs­los gewor­den, nur noch einen Trop­fen Flüs­sig­keit zu erbit­ten.

Und siehe, da ward ihm Erfül­lung und Erhö­rung, gerade jetzt. Ein Sol­dat wurde von Mit­leid gerührt und tauchte einen Schwamm in das Essig­was­ser, mit dem die Sol­da­ten ihren Durst stil­len – wäh­rend des Diens­tes dür­fen sie ja kei­nen Wein trin­ken – und reichte ihm den Schwamm auf einem Stabe, und Jesus netzte seine Lip­pen an dem sau­ren Schwamm. Es ward ihm eine Hilfe. Und es ward ein Mit­leid erweckt in dem Her­zen eines Men­schen, in dem Her­zen eines Man­nes; in einem har­ten Sol­da­ten­her­zen glühte ein Schim­mer der Liebe auf. Sollte nicht das viel­leicht der Grund gewe­sen sein, warum der Vater ihn nicht erhört hat, warum der Him­mel geschwie­gen hat. Der Him­mel war­tet dar­auf, dass auf der Erde die Liebe erblüht, dass auf der Erde ein Schim­mer von Mit­leid erwacht. Denn so will Gott den Men­schen hel­fen: Durch die Men­schen will er ihnen hel­fen, durch lie­be­volle, hilf­rei­che Men­schen; durch opfer­wil­lige, selbst­lose Men­schen will Gott hel­fen, auf keine andere Weise in der gewöhn­li­chen Heils­ord­nung. Das ist wohl der Grund, warum Gott zu so viel Leid immer noch schweigt: weil immer noch nicht die Liebe wach gewor­den ist in unse­ren Her­zen; weil wir immer noch nicht lau­fen, einen Schwann zu tun­ken in erqui­ckende Flüs­sig­keit, um unsere Mit­men­schen zu laben. Immer noch war­tet Gott dar­auf. Es ist etwas Gro­ßes um diese Liebe, die das tut, und wenn sie auch nur einen Schwamm an den Mund eines Ster­ben­den hält: es ist etwas Gro­ßes, wenn es die Liebe tut. Wenn es gelingt, auch nur in einer Seele, in einem har­ten Sol­da­ten­her­zen, in einem rauen Hen­ker­her­zen einen Schim­mer von Liebe auf­zu­we­cken, dann kann Gott ruhig zuse­hen, dass sein eige­ner Sohn sich zu Tode ruft in sei­ner Not; das ist nicht zu teuer erkauft. Es ist der Mühe wert, dass Got­tes Sohn in die äußerste Not kommt, wenn nur in einem Her­zen ein Fünk­chen Liebe erwacht.

Als Jesus den Essig genom­men hatte, sprach er: „Es ist voll­bracht.“ Dann neigte er sein Haupt und gab sei­nen Geist auf. Das Werk, das der Vater ihm anver­traut hat, ist aus­ge­führt. Das Opfer ist dar­ge­bracht. Der Wille des Vaters ist erfüllt. Das Lei­den ist zu Ende. Nein. Das ist kein blo­ßes Ende. Das ist die Voll­endung. Es ist voll­bracht! Die­ses Wort gilt an ers­ter Stelle dem Vater im Him­mel. Der Sohn mel­det den Voll­zug des väter­li­chen Auf­trags, knapp mit gleich­sam mili­tä­ri­scher Kürze: Befehl aus­ge­führt. Drei Worte nur: Es ist voll­bracht. Der Dienst an Gott und den Men­schen ist getan. Es war ein ver­zeh­ren­der Dienst. Rast­los hat er gewirkt. Der Evan­ge­list Mar­kus schreibt: „Als Jesus nach Hause kam (nach Kapharnaum), strömte wie­der das Volk zusam­men, so dass sie nicht ein­mal ihr Brot essen konn­ten.“ Am See Genesa­reth ließ er ein Boot bereit­stel­len „wegen der Volks­menge, dass sie ihn nicht erdrück­ten“. Hin­ter die­sen Wor­ten ragen aber auch der Ölberg und der Kal­va­ri­en­hü­gel auf. Hin­ter ihnen ver­ber­gen sich zwei Pro­zesse, der reli­giöse vor dem Hohen Rat und der poli­ti­sche vor dem römi­schen Pro­ku­ra­tor. Die drei Worte sind die Able­gung der Rechen­schaft des Knech­tes Got­tes vor dem himm­li­schen Vater.

Das Wort rich­tet sich an zwei­ter Stelle an die Men­schen. Sie sol­len daran den­ken, was er geleis­tet und gelit­ten, was er dadurch an Erlö­sung und Heil bewirkt hat. Er ernied­rigte sich selbst, ward gehor­sam bis in den Tod, den Tod am Kreuze. Sein Ster­ben war nicht der Sold für eigene Sün­den; nein, der Sünd­lose opferte sein Lei­den und Ster­ben auf zum Los­kauf der Sün­der. Er ent­riss uns der Macht der Fins­ter­nis und ver­setzte uns in das Reich des Soh­nes, sei­ner Liebe, in dem wir die Erlö­sung haben, die Ver­ge­bung der Sün­den.

Das Wort gilt aber drit­tens auch den feind­se­li­gen Mäch­ten, dem Satan und sei­nem Gefolge. Sie sol­len wis­sen: Es ist ihnen nicht gelun­gen, den Erlö­ser von sei­nem Werk abzu­brin­gen. Er hat aus­ge­hal­ten und ist dadurch zum Hei­land und Sie­ger gewor­den. Er ent­waff­nete die Mächte und Gewal­ten, er stellte sie öffent­lich an den Pran­ger, er tri­um­phierte über sie. In sei­nem bedin­gungs­lo­sen Gehor­sam gegen den himm­li­schen Vater hat er den Ver­füh­rer ent­mäch­tigt. Der am Holze siegte, der ist am Holze besiegt wor­den. „Es ist voll­bracht.“

Amen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8314 am: 01. April 2020, 23:53:04 »
GARABANDAL UND DAS VERBOT ÖFFENTLICHER GOTTESDIENSTE
................

"Die Warnung würde sich kurz nach einer wichtigen Synode und zeitgleich mit einem kosmischen Ereignis zutragen, das mit einem Kometen bzw. der Kollision zweier Kometen in Verbindung steht. Der Zeitpunkt, so Conchita, sei gekommen, „wenn sie sehen, dass die hl. Messe nicht mehr frei gefeiert werden kann; dann wird die Welt es am notwendigsten haben, dass Gott eingreift."

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8315 am: 02. April 2020, 15:41:27 »
Hl. Gertrud von Helfta (1256-1301)
Benediktinerin
Gesandter der göttlichen Liebe IV, Christiana-Verlag Stein am Rhein 2001, S. 286–287 (Schlussteil: trad. © Evangelizo)

Sagen wir dem Herrn liebe Worte

Als […] im Evangelium die Worte gelesen wurden: „Du hast einen Teufel“ (Joh 7,20), wurde sie über die Schmähung ihres Herrn innerlich erschüttert, und es nicht ertragend, dass der Geliebte ihrer Seele auf so unverdiente Worte horche, redete sie mit der innigsten Liebe des Herzens ihn also an: „[…] Liebreichster Jesus, du mein höchstes und einziges Heil!“
         
Hierfür in gewohnter Weise sie würdig belohnend, neigte der Herr sich freundlich zu ihr und flößte dem Ohr ihrer Seele folgende Worte ein: „Ich, dein Schöpfer und Erlöser, habe dich durch Todesängste mit all meiner Seligkeit erworben.“ […]

Bemühen wir uns darum, mit ganzer Zuneigung des Herzens dem Herrn liebe Worte zu sagen, sooft irgendeine Schmähung erwähnt wird, die ihm jemand zugefügt hat! Und wenn wir es nicht mit demselben Eifer tun können, sagen wir ihm zumindest unseren Willen und Wunsch nach diesem Eifer, bringen wir ihm unsere Sehnsucht und die Liebe der ganzen Schöpfung. Vertrauen wir auf seine großzügige Güte. Er wird die bescheidene Opfergabe seiner armen Kinder nicht verschmähen, sondern sie vielmehr nach dem Reichtum seiner Barmherzigkeit und Milde annehmen und sie uns weit über unsere Verdienste hinaus vergelten.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8316 am: 02. April 2020, 15:42:34 »
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Buch Genesis 17,1a.3-9.

In jenen Tagen erschien der Herr dem Abram.
Abram fiel auf sein Gesicht nieder; Gott redete mit ihm und sprach:
Das ist mein Bund mit dir: Du wirst Stammvater einer Menge von Völkern.
Man wird dich nicht mehr Abram nennen. Abraham - Vater der Menge - wirst du heißen; denn zum Stammvater einer Menge von Völkern habe ich dich bestimmt.
Ich mache dich sehr fruchtbar und lasse Völker aus dir entstehen; Könige werden von dir abstammen.
Ich schließe meinen Bund zwischen mir und dir samt deinen Nachkommen, Generation um Generation, einen ewigen Bund: Dir und deinen Nachkommen werde ich Gott sein.
Dir und deinen Nachkommen gebe ich ganz Kanaan, das Land, in dem du als Fremder weilst, für immer zu eigen, und ich will ihnen Gott sein.
Und Gott sprach zu Abraham: Du aber halte meinen Bund, du und deine Nachkommen, Generation um Generation.

Psalm 105(104),4-5.6-7.8-9.

Fragt nach dem Herrn und seiner Macht;
sucht sein Antlitz allezeit!
Denkt an die Wunder, die er getan hat,
an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.

Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.
Er, der Herr, ist unser Gott.
Seine Herrschaft umgreift die Erde.

Ewig denkt er an seinen Bund,
an das Wort, das er gegeben hat für tausend Geschlechter,
an den Bund, den er mit Abraham geschlossen,
an den Eid, den er Isaak geschworen hat.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 8,51-59.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: Amen, amen, ich sage euch: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht schauen.
Da sagten die Juden zu ihm: Jetzt wissen wir, dass du von einem Dämon besessen bist. Abraham und die Propheten sind gestorben, du aber sagst: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht erleiden.
Bist du etwa größer als unser Vater Abraham? Er ist gestorben, und die Propheten sind gestorben. Für wen gibst du dich aus?
Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so gilt meine Ehre nichts. Mein Vater ist es, der mich ehrt, er, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott.
Doch ihr habt ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn, und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht, so wäre ich ein Lügner wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte an seinem Wort fest.
Euer Vater Abraham jubelte, weil er meinen Tag sehen sollte. Er sah ihn und freute sich.
Die Juden entgegneten: Du bist noch keine fünfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen haben?
Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich.
Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und verließ den Tempel.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline amos

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8317 am: 02. April 2020, 16:04:57 »
Danke, liebe Tina! Gott segne und beschütze Dich!
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8318 am: 02. April 2020, 22:54:14 »
Sel. Columba Marmion (1858-1923)
Abt
Unser Glaube, der Sieg über die Welt (Le Christ Idéal du Moine, éd. DDB, 1936; p. 133–135; trad. © Evangelizo)

Die Welt durch das Wort überwinden

Durch den Glauben hängen wir uns an Christus; durch ihn wird das Gebäude unseres übernatürlichen Lebens fest und sicher. Christus lässt uns an der Festigkeit des göttlichen Felsens teilhaben, den selbst die Mächte der Unterwelt nicht überwinden können (vgl. Mt 16,18).

Mit der göttlichen Hilfe können auch wir die Angriffe und Versuchungen der Welt und des Teufels, des Fürsten dieser Welt, überwinden (1 Joh 5,4). Der Teufel und die Welt, deren der Teufel sich als Komplize bedient, gefährden und verlocken uns. Im Glauben an das Wort Jesu gehen wir siegreich aus diesen Angriffen hervor. […] Der Teufel ist der Vater der Lüge und Weltherrscher der Finsternis (vgl. Eph 6,12; vgl. auch Joh 8,44), während Gott die Wahrheit ist und das Licht, in dem keine Finsternis ist (vgl. Joh 14,6; 1 Joh 1,5). Wenn wir stets auf Gott hören, werden wir immer Sieger sein. Wenn unser Herr, der in allem unser Vorbild ist, selbst auch versucht worden ist, dann schauen wir doch auf ihn, was er getan hat, um die Versuchung zu vertreiben. Jeder Verlockung des Bösen setzte er die Autorität des Wortes Gottes entgegen. Wir müssen dasselbe tun; wir müssen die Angriffe der Hölle durch den Glauben an das Wort Jesu vertreiben.

Was für den Teufel gilt, gilt auch für die Welt: Durch den Glauben sind wir Sieger. Wer einen lebendigen Glauben an Christus hat, der fürchtet weder Schwierigkeiten, noch Widerspruch, noch das Urteil der Welt, denn er weiß, dass Christus durch den Glauben in ihm wohnt und dass er sich auf ihn stützen kann.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8319 am: 02. April 2020, 22:57:59 »
Lieber Amos,

Gottes Segen und liebe Grüße.

Denken wir daran, dass ein betendes Volk erhört wird und in diesem Glauben lasst uns mit aller Kraft beten, damit uns der Segen Gottes erreicht.

Betet den Rosenkranz ganz besonders in den schwierigsten Zeiten! Nehmt ihn zur Hand!

 ;ghjghg
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

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