Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 446934 mal)

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Evangelium nach Matthäus 13,1-9.
An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees.
Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.
Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen.
Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie.
Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war;
als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.
Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat.
Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach.
Wer Ohren hat, der höre!


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Isaak der Syrer (7. Jahrhundert), Mönch in Ninive, bei Mossul im heutigen Irak
Abhandlung über die Askese, 1. Reihe, Nr. 32
„Hundertfache Frucht“

Wie schon die Väter wussten, gelangt alle Macht der von Gott den Menschen gegebenen Gesetze und Gebote in der Reinheit des Herzens zur Vollkommenheit. Demgemäß finden auch alle Formen und Weisen des Gebets ihre Vervollkommnung im reinen Gebet. Seufzen, sich zu Boden werfen, auf Knien flehen, wehklagen – alle Formen, die das Gebet annehmen kann, finden tatsächlich im reinen Gebet ihr Ende... Der Reflexion ist der Boden entzogen: kein Bittgebet mehr, keine Emotion, keine Klage; Verzicht auf Macht und eigenen Willen; kein Flehen, kein Begehren, keine Freude an dem, was sich die Seele in dieser oder in der kommenden Welt erhofft. Nach dem reinen Gebet gibt es kein anderes mehr... Jenseits dieser Grenze ist nur noch Staunen, kein Gebet mehr. Das Beten hört auf, die Kontemplation beginnt... Das Gebet ist die Aussaat, das Ernten der Ähren die Kontemplation. Der Schnitter bestaunt das Unfassbare: Wie konnten doch vor seinen Augen aus den kleinen, nackten Körnern, die er gesät hat, unversehens solch üppige Ähren sprießen? Der Anblick seiner Ernte lässt ihn geradezu erstarren... Wie es kaum unter mehreren Tausenden von Menschen den einen gibt, der, um eine reine Seele zu erlangen, die Anordnungen und Anliegen des Gesetzes etwas weniger schlecht als Andere erfüllt, so findet sich unter tausend Menschen nur einer, der bei großer Wachsamkeit würdig wird, zum reinen Gebet zu gelangen, also jene Grenze zu überschreiten und hinter dieses Geheimnis zu kommen. Denn es ist nur Wenigen und nicht Vielen gegeben, das reine Gebet kennen zu lernen.





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Evangelium nach Matthäus 20,20-28.
In jener Zeit kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte.
Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, daß meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen.
Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es.
Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat.
Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder.
Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, daß die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen mißbrauchen.
Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein,
und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354 - 430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigt zur Weihe eines Bischofs, Guelferbytanus Nr. 32; PL 2, 637
„Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?“

„Christus hat sein Leben für uns hingegeben. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben“ (1 Joh 3,16)... Jesus hat zu Petrus gesagt: „Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wird dich ein anderer gürten und dich führen, wohin du nicht willst...“ (Joh 21,18). Das Kreuz hatte er ihm vorhergesagt, die Passion. „Geh hin“, sagt der Herr, „weide meine Schafe, leide für meine Schafe.“ So verhält sich der gute Bischof. Anderenfalls, ist er kein Bischof... Höre auch noch folgendes Zeugnis. Zwei seiner Jünger, die Brüder Johannes und Jakobus, die Söhne des Zebedäus, hatten es beide auf die ersten Plätze abgesehen, zum Nachteil der anderen... Der Herr sagte darauf zu ihnen: „Ihr wisst nicht, um was ihr bittet“, und fügte hinzu: „Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?“ Was für einen Kelch, wenn nicht den Kelch der Passion?... Und sie, gierig nach höheren Würden, vergaßen, wie schwach sie waren, und sagten sofort: „Wir können es“. Darauf antwortete er ihnen: „Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat“... Er bewies so Demut; es wird tatsächlich alles, was der Vater in die Wege leitet, auch vom Sohn in die Wege geleitet... er hat sich klein gemacht. Er, der Schöpfer, wurde geschaffen als einer von uns; er hat uns geschaffen, aber wurde selber für uns geschaffen. Gott vor der Zeit, Mensch in der Zeit: Gott hat den Menschen von der Zeit befreit. Der große Arzt kam, um unsere Krebskrankheit zu heilen...; er ist gekommen um uns durch sein Beispiel vom Stolz zu befreien. Auf das müssen wir beim Herrn achten: wir müssen auf seine Demut schauen, aus dem Kelch seiner Demut trinken, ihn nicht mehr loslassen, uns in ihn hineinversetzen. Es ist leicht, edle Gedanken zu haben; leicht, sich an Ehrbezeigungen erfreuen; leicht, auf Schmeichler zu hören und auf Lobhudler. Aber Beleidigungen zu ertragen, Demütigungen geduldig hinzunehmen, für den zu beten, der uns verletzt (Mt 5,39.44): das ist der Kelch des Herrn, das Festmahl des Herrn.



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Evangelium nach Matthäus 13,18-23.
Hört also, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet.
Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen.
Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt,
aber keine Wurzeln hat, sondern unbeständig ist; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall.
In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar hört, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum, und es bringt keine Frucht.
Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.
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Liebe Mitchristen,

Was macht unseren Glauben, unsere Hoffnung, unsere Liebe so schwach? Ist es ein Mangel an Pflege? Beten wir genug und mit Überzeugung zu Gott?Lesen wir genug geistliche Lektüre? Wenn diese drei Tugenden nicht vorhanden sind, wie sollen wir uns da vor der Sünde schützen? Es kommt auf ein geregeltes Beten an, beginnend morgens wo wir Gott danken und uns ihn in unser Bewusstsein rufen sollten, damit wir den ganzen Tag an ihn und seinen Willen für uns denken. Er ist und soll das Zentrum unseres Daseins sein! Ohne ihn geht nichts und wenn wir das nicht glauben und leben , dann sind wir eine leichte Beute für Satan! Nur ein vom Heiligen Geist bewohntes Herz scheut und hasst die Sünde. Wer die Sünde nicht hasst, der liebt Gott nicht genug oder gar nicht! Da hilft Furchrt allein gar nichts. Zur Stärkung biete ich euch dne ersten Teil eines VOrtrags Pfarrer Sterningers an der auf Kathtub über das Endgericht redet.


 
http://www.kathtube.com/player.php?id=32010
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Liebe Mitchristen

Hier der zweite Teil der Katechese Pfr. Sterningers über die Auferstehung und das Weltgericht auf Kathtube:

http://www.kathtube.com/player.php?id=32064
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Evangelium nach Johannes 11,19-27.
In jener Zeit waren viele Juden zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten.
Als Marta hörte, daß Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus.
Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.
Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.
Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.
Marta sagte zu ihm: Ich weiß, daß er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag.
Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?
Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, daß du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354 - 430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigt 103, 1.5; PL 38,613
„Eine Frau namens Marta nahm Jesus in ihrem Haus auf“

„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40)... für dich, Marta, ist das ein beruhigendes Wort. Du bist in deinem Dienst gesegnet und wirst als Belohnung den Frieden erhalten, nach dem du verlangst. Jetzt beschäftigt dich Vielerlei; du reichst dem sterblichen Leben der Menschen die notwendige Nahrung – selbst wenn es Heilige sind. Wenn du aber am Ende unseres Weges in der Heimat angekommen bist, wirst du dann Fremde aufnehmen können? Hungernden zu essen und Dürstenden zu trinken geben? Kranke besuchen, Streitende versöhnen, Tote begraben? All das wird nicht mehr sein. Was werden wir dort vorfinden? Du wirst dort das vorfinden, was Maria gewählt hat; denn dort oben sind wir es, die mit Nahrung versorgt werden, und wir brauchen niemandem mehr zu essen geben. Dort oben wird sich erfüllen, was Maria auf Erden gewählt hat, als sie die Brosamen auflas, die vom reichen Tisch des Wortes Gottes fielen. Möchtest du wissen, wie es dort oben zugeht? Der Herr sagt es uns, wenn er von seinen Dienern spricht: „Amen, ich sage euch, der Herr wird sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen“ (Lk 12,37).




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Evangelium nach Matthäus 13,36-43.
In jener Zeit verließ Jesus die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.
Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn;
der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen;
der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel.
Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein:
Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben,
und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre!


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Katechismus der Katholischen Kirche
§ 760-769 (© Liberia Editrice Vaticana)
„Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten“

„Die Welt wurde auf die Kirche hin erschaffen", sagten die Christen der ersten Zeiten (Hermas, vis. 2,4,1) [Vgl. Aristides, apol. 16,6; Justin, apol. 2,7]. Gott hat die Welt auf die Teilnahme an seinem göttlichen Leben hin erschaffen. Diese Teilhabe kommt dadurch zustande, daß die Menschen in Christus versammelt werden, und diese „Versammlung" ist die Kirche. Die Kirche ist das Ziel aller Dinge [Vgl. Epiphanius, her. 1,1,5]. Selbst die schmerzlichen Ereignisse wie der Fall der Engel und die Sünde des Menschen wurden von Gott nur zugelassen als Anlaß und Mittel, um die ganze Kraft seines Armes zu entfalten und der Welt das Vollmaß seiner Liebe zu schenken: „Wie Gottes Wille ein Werk ist und Welt heißt, so ist seine Absicht das Heil der Menschen, und diese heißt Kirche" (Clemens v. Alexandrien, pd. 1,6,27).Die Sammlung des Gottesvolkes beginnt in dem Augenblick, als die Sünde die Gemeinschaft der Menschen mit Gott und mit den Mitmenschen zerstört. Die Sammlung der Kirche ist gewissermaßen die Reaktion Gottes auf das durch die Sünde hervorgerufene Chaos. Diese Wiedervereinigung geschieht insgeheim in allen Völkern: Gott, unserem Vater, ist „in jedem Volk willkommen ... wer ihn fürchtet und tut, was recht ist" (Apg 10,35). Die entfernte Vorbereitung der Sammlung des Gottesvolkes beginnt mit der Berufung Abrahams, dem Gott verheißt, er werde der Stammvater eines großen Volkes werden [Vgl. Gen 12,2; 15,5-6]. Die unmittelbare Vorbereitung beginnt mit der Erwählung Israels zum Gottesvolk [Vgl. Ex 19,5-6; Dtn 7,6]. Israel wird erwählt, um das Zeichen der künftigen Sammlung aller Nationen zu sein [Vgl. Je,2,2-5; Mi 4,1-4]...Aufgabe des Sohnes und Grund seiner Sendung ist es, in der Fülle der Zeiten den Heilsratschluß seines Vaters zu verwirklichen... „Um den Willen des Vaters zu erfüllen, gründete Christus auf Erden das Himmelreich. Die Kirche ist „das im Mysterium schon gegenwärtige Reich Christi" (LG 3)... „Die Kirche ... wird erst in der himmlischen Herrlichkeit vollendet werden" (LG 48), bei der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit... [Sie] sehnt sich nach dem vollendeten Reich... Zur Vollendung der Kirche und durch sie zur Vollendung der Welt in Herrlichkeit wird es nicht ohne große Prüfungen kommen. Erst dann werden „alle Gerechten von Adam an, ‚von dem gerechten Abel bis zum letzten Erwählten', in der allumfassenden Kirche beim Vater versammelt werden" (LG 2).





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In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte.
Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Johannes Chrysostomos (ca. 345 - 407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Homilie über den hl. Matthäus, 47, 2
Die Gleichnisse vom Schatz und der Perle

Die Gleichnisse vom Schatz und der Perle lehren beide dasselbe, nämlich dass das Evangelium allen Schätzen der Welt vorzuziehen ist. Noch verdienstvoller jedoch ist es, dies mit Freude und ohne Zaudern zu tun. Eines sollten wir nie vergessen: Auf alles verzichten, um Gott zu folgen, bedeutet eher einen Gewinn als einen Verlust. Die Verkündigung des Evangeliums ist in dieser Welt verborgen, gleich einem Schatz, einem Schatz von unvorstellbarem Wert. Um in den Besitz dieses Schatzes zu gelangen, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: man muss auf die Güter der Welt verzichten und großen Mut besitzen. Es handelt sich ja um einen „Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.“ Diese einzigartige Perle stellt die Wahrheit dar, sie ist einmalig und unteilbar. Besitzt du eine Perle? Dann kennst du ja deinen Reichtum: Deine Perle, dein Reichtum, verbirgt sich in deiner hohlen Hand, und niemand weiß davon. Ebenso ist es mit dem Evangelium: Wenn du es mit Glauben umschließt, wenn es in deinem Herzen tief verborgen ist – welch ein Schatz! Du allein weißt davon Bescheid; die Ungläubigen, die weder wissen, um was es sich handelt, noch wie wertvoll es ist, haben keine Ahnung von deinem unvergleichlichen Reichtum.
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #58 am: 01. August 2013, 08:32:15 »
Liebe Mitchristen,

Haben wir wirklich schon den goldenen Acker, die edle Perle für unser Leben gefunden. Sind wir bereit uns zu verleugnen, das Kreuz auf uns zu nehmen und Ihm zu folgen, um die Welt zu retten. Sind wir bereit zur widergutmachenden Busse und Sühne für unsere Sünden und die Sünden der Welt? Haben wir inzwischen schon gebeichtet?

Ewiger Vater, ich opfere  dir auf den kostbaren Leib, das Blut, die Seele und die GOttheit deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn, Jesus Christus, zur Vergebung meiner Sünden und die Sünden der ganzen Welt.

Hört auf die Mahnungen Marias in Fatima: Betet, betet, betet und tut Busse...denn niemand weiss wann seine letzte Stunde schlägt...vielleicht schon heute!

in caritas Dei

Dominique
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #59 am: 02. August 2013, 08:24:25 »
Evangelium nach Matthäus 13,54-58.
In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt und lehrte die Menschen dort in der Synagoge. Da staunten alle und sagten: Woher hat er diese Weisheit und die Kraft, Wunder zu tun?
Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und sind nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas seine Brüder?
Leben nicht alle seine Schwestern unter uns? Woher also hat er das alles?
Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat und in seiner Familie.
Und wegen ihres Unglaubens tat er dort nur wenige Wunder.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Benedikt XVI., Papst von 2005 bis 2013
Enzyklika «Spe Salvi», 47 (© Libreria Editrice Vaticana)
"Wegen ihres Mangels an Glauben"

Einige neuere Theologen sind der Meinung, daß das verbrennende und zugleich rettende Feuer Christus ist, der Richter und Retter. Das Begegnen mit ihm ist der entscheidende Akt des Gerichts. Vor seinem Anblick schmilzt alle Unwahrheit. Die Begegnung mit ihm ist es, die uns umbrennt und freibrennt zum Eigentlichen unserer selbst. Unsere Lebensbauten können sich dabei als leeres Stroh, als bloße Großtuerei erweisen und zusammenfallen. Aber in dem Schmerz dieser Begegnung, in der uns das Unreine und Kranke unseres Daseins offenbar wird, ist Rettung. Sein Blick, die Berührung seines Herzens heilt uns in einer gewiß schmerzlichen Verwandlung "wie durch Feuer hindurch". Aber es ist ein seliger Schmerz, in dem die heilige Macht seiner Liebe uns brennend durchdringt, so daß wir endlich ganz wir selber und dadurch ganz Gottes werden.So wird auch das Ineinander von Gerechtigkeit und Gnade sichtbar: Unser Leben ist nicht gleichgültig, aber unser Schmutz befleckt uns nicht auf ewig, wenn wir wenigstens auf Christus, auf die Wahrheit und auf die Liebe hin ausgestreckt geblieben sind. Er ist im Leiden Christi letztlich schon verbrannt. Im Augenblick des Gerichts erfahren und empfangen wir dieses Übergewicht seiner Liebe über alles Böse in der Welt und in uns. Der Schmerz der Liebe wird unsere Rettung und unsere Freude.


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