Autor Thema: Anbetung  (Gelesen 1593 mal)

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Offline hauch

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Anbetung
« am: 30. Januar 2017, 09:34:21 »
Liebe Forengemeinde,

seit längerem beschäftigt mich das Wesen der Anbetung.
Was ist Anbetung dem Wesen nach, wie definiert man sie?
Was unterscheidet sie von ehrender Anrufung?

Liebe Grüß
hauch




Offline DerFranke

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Antw:Anbetung
« Antwort #1 am: 01. März 2017, 10:31:23 »
Schande über mein Haupt.
Ich kann dir nur den verweis auf diesen Beitrag von Hemma geben.
http://kath-zdw.ch/forum/index.php/topic,351.0.html

Ich bin selbst einmal pro Woche für 3 Stunden bei der ewigen Anbetung, über diese Frage habe ich mir schon Gedanken gemacht aber mich meistens auf das Beten eines Psalters des Rosenkranzes beschränkt , sowie weitere Gebete.
Die Anbetung bei uns ist vorallem durch Barbara Weigand gekennzeichnet, sowie haben wir auch Literatur zum Thema Anbetung.

http://www.gebetsstaette-heroldsbach.de/htm/anbetung.htm

Unter Cds/Livestream findest du mehr , es gibt auch eine geführte Anbetung, falls du interesse hast an solcher Literatur oder der Thematik kann ich mich für dich mal umschauen. Denn die meiste Literatur oder die Termine einer geführten Anbetung sind nur offline direkt an der Gebetsstätte verfügbar.

Da du evangelisch  bist ( so wie ich früher auch mal ) ist es am besten wenn man kompetente Hilfe findet, das ist leider heuzutage sehr sehr schwer.

Seelchen 333

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Antw:Anbetung
« Antwort #2 am: 26. April 2017, 23:53:13 »
Hallo Hauch,

Anbetung ist die höchste Form der Verehrung und gebührt einzig und allein dem dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Menschen, die allesamt Geschöpfe sind, Heilige, Reliquien oder auch Prominente können verehrt oder auch gelobt - aber niemals angebetet werden. Warum?
Gott sagt in den Zehn Geboten: "Ich bin der Herr, dein Gott" und "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!"
Deshalb wird auch die Muttergottes niemals angebetet, sondern sie wird beispielsweise durch das Rosenkranzgebet, durch Marienhochfeste  oder durch Weihegebete an ihr unbeflecktes Herz sehr verehrt. Maria war und bleibt - obwohl sie uns Jesus - den Gottmenschen geschenkt hat - eine demütige Magd des Hallo Hauch,

Anbetung ist die höchste Form der Verehrung und gebührt einzig und allein dem dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Menschen, die allesamt Geschöpfe sind, Heilige, Reliquien oder auch Prominente können verehrt oder auch gelobt - aber niemals angebetet werden. Warum?
Gott sagt in den Zehn Geboten: "Ich bin der Herr, dein Gott" und "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!"
Deshalb wird auch die Muttergottes niemals angebetet, sondern sie wird beispielsweise durch das Rosenkranzgebet, durch Marienhochfeste  oder durch Weihegebete an ihr unbeflecktes Herz sehr verehrt.
Die Gottesmutter Maria wurde uns allen von Jesus unter dem Kreuz als unsere himmlische Mutter gegeben, die uns beschützt, leitet und liebt wie eine gute Mutter ihre eigenen Kinder zutiefst liebt. Maria nimmt uns an die Hand und führt uns durch die ständige Mahnung zum Gebet, zur Reue, zur Umkehr, zur Beichte und Buße zu ihrem Göttlichen Sohn Jesus. Das ist ihre einzige und wichtigste Aufgabe. Maria zeigt niemals mit dem Finger auf sich selbst, sondern sie verweist einzig und unaufhörlich auf die allerheiligste Dreifaltigkeit.  Wie zeigt sich der Unterschied zwischen Anbetung und Verehrung? Der Engel hat es den Fatima-Kindern gezeigt, wie sogar die Engel im Himmel vor Gott beten - indem sie sich vor Gott in tiefster Ehrfurcht niederwerfen. Der heilige Erzengel Michael kniete zum Gebet nicht nur nieder, sondern er  berührte mit seiner Stirn sogar den Boden. Anbetung ist Unterwerfung aus Liebe zu Gott. Früher (vor dem 2. vat. Konzil) war der Begriff der Gottesfurcht selbstverständlich. Jeder Gläubige wusste, - auch durch das Beispiel guter Hirten - dass er Gott Andacht, Ehre, Lobpreis und Unterwerfung durch tiefes ehrfürchtiges Kniebeugen oder durch eine tiefe Verneigung schuldete. Kniebänke dienen dazu, sich vor Gott "klein" zu machen, um ihn anzubeten. Die Unterwerfung aus Liebe ist Anbetung. In der Bibel heißt es deshalb (sinngemäß) ..Vor Gott muß sich jedes Knie beugen auf der Erde, über der Erde und auch unter der Erde und jede Zunge muß Gott bekennen - auch deshalb dürfen wir den heiligen Leib des Herrn nur im persönlichen Stand der heiligmachenden Gnade (ohne schwere Sünden oder mit vorheriger Beichte) kniend und auf der Zunge empfangen (=kniende Mundkommunion). Warum soll die heilige Kommunion durch den katholischen Priester auf die Zunge gelegt werden? Sind nicht Zunge und Hand ähnliche Werkzeuge, mit welchen wir leider immer wieder sündigen? Warum soll die Zunge "heiliger" sein als die Hand? Wenn wir etwas bekennen, dann tun wir das in der Regel durch unsere Zunge, durch unsere Sprache - nicht in erster Linie durch die Hände. Unsere Hände begleiten oder unterstützen bestenfalls durch Gesten unsere Sprache. Es ist niemals umgekeht - ausser bei einigen wenigen Gehörlosen, wo die Hände überwiegend gebärden und "sprechen". Die übliche Form des Bekenntnisses eines Menschen und die Kontaktaufnahme untereinander geschehen stets durch die Zunge als Sprechwerkzeug. Fast jede zwischenmenschliche Beziehung beruht auf Sprache als selbstverständliches Verständigungsmittel. Einzig die geweihten, geheiligten Hände des Priesters dürfen den heiligsten Leib Christi konsekrieren und berühren. Gewöhnliche "Laienhände" dürfen das Göttliche nicht banalisieren, indem sie es mit den eigenen Händen berühren! Anbetung geschieht nicht auf "gleicher Augenhöhe" zum Beispiel, indem man vor Gott "steht" oder sogar die heilige Kommunion durch ungeweihte und nicht konsekrierte Hände berührt oder "fordert". Deshalb ist und bleiben Kommunionhelfer und die stehende Handkommunion schwere Sünden, welche Gott unablässig beleidigen. Gemäß dem göttlichen Schöpferwillen sollte der Mensch sich ursprünglich die Erde -aber nicht den Schöpfer selbst - untertan machen. Gott ist Gott - Mensch ist Mensch. Ehrfurcht und Anbetung Gottes können wir nur durch demütiges Hinknien bezeugen. Die einzige Ausnahme gilt für gesundheitliche Einschränkungen. In diesem Fall sollen wir den Heiland "knienden Herzens" auf die Zunge empfangen. Wir können nur deshalb vor dem Ewigen Gott auch stehen, weil der Herr uns als seinen sterblichen Geschöpfen erlaubt, auch stehen zu können.

 

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Gerhard Wisnewski spricht Klartext

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



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