Barbara Weigand - Sühnezug gegen die Handkommunion
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Sühnezug gegen die Handkommunion

Der Rauch Satans vernebelt das katholische Gewissen!

Ehrfurchtslosigkeit und Gewissenlosigkeit gegenüber dem hochheiligsten Himmelsbrot sind  unerträgliche Beleidigungen Gottes. Gott ist für viele in Vergessenheit geraten.

 

Geneigte katholische Christen!

In den letzten drei Jahrzehnten haben sich beim Empfang der heiligen Kommunion mehr und mehr Mißstände verbreitet: Katholiken empfangen den Leib des Herrn, ohne in der rechten Weise disponiert zu sein; Christen anderer Konfessionen praktizieren „Interkommunion“, ohne an die Gegenwart Jesu Christi zu glauben; sogar Nicht-Christen gehen zum Tisch des Herrn, wenn sie aus Anlaß von Erstkommunion, Hochzeiten und Begräbnissen auch an der Feier der Heiligen Messe teilnehmen. Dagegen lehrt die Kirche eindeutig und hochgültig, daß nur der voll an der Heiligen Messe teilnimmt, der katholisch getauft und die Sakramente der heiligen Kirche empfängt hat und zudem frei sein muß von einer schweren Sünde, zumindest vorher mit Gott durch das Bußsakrament sich reinigen und wiederversöhnen soll.  Wir alle wissen um das „verlorene“ Sakrament, das der Mainzer Hochschulprofessor Dr. Georg May, neben vielen anderen katholischen Themen, eingehend beschrieben und seinen Verlust als ein heiliges und einzigartiges Sakrament unserer Kirche beklagt.

Wie sehr müssen wir hier beklagen, daß es nur noch wenige Priester gibt, die diesen verhängnisvollen Verlust an Reuefähigkeit und Bußgesinnung nicht zum Anlaß von öffentlicher Zurechtweisung und Belehrung nehmen und über die Gnaden einer katholischen Lebensführung und damit Himmelsbürgerschaft oder aber auch über dessen Verlust bei anhaltendem Verfall sittlicher und katholischer Elemente überzeugend predigen und die ihnen anvertraute Herde so über alle Klippen dieser Erde hinwegführen.

Wer nicht mehr an die heiligmachende Gnade der Sakramente unserer Kirche glaubt, sich nicht mehr oder nicht mehr ausreichend an die Gebote Gottes hält und sein Leben danach ausrichtet, wer statt dessen lieber den Weg weltlicher Genüsse und Zerstreuung diesem Glaubensleben vorzieht, der wird zunehmend mehr zum Spielball des Bösen und stürzt immer mehr in seine heimtückischen Fallen, bis es ein Zurück für ihn nicht mehr gibt. Wer die Gebote Gottes nicht mehr lebt, der verfällt in ein gottloses Leben und entzieht sich dadurch auch dem Licht der Wahrheit und Weisheit Gottes.

Am Beispiel der Handkommunion wird dies deutlich: die Handhabung der Handkommunion seit nunmehr über dreißig Jahren hat unsere heilige römisch-katholische Kirche, neben anderen wichtigen Zerfallerscheinungen, in eine tiefe Krise und Glaubensspaltung geführt, die von uns kleingebliebenen Katholiken, was Geist, Verstand und Kenntnis anbelangen, bitterlich zu erfahren sind und von uns alles abverlangen, was uns der eigene Pilgerpfad an Leiden und Zumutungen bereitet, weil die Kirche im Vermächtnis des wahren Stifters, Jesus Christus, uns nicht mehr in Einhelligkeit und unmißverständlich die reine Lehre und Verpflichtung für alle Katholiken vorstellt und vorlebt, die über viele Jahrhunderte unbestritten und unumstößlich war für alle in der Kirche, vom Papst bis hinunter zur letzten Magd. So war es auch in der Liturgie und natürlich waren auch die Kommunionausteilung und der Kommunionempfang für alle ungetrübt und ein höchster Akt von Verdemütigung und süßem Genuß. Aber dann kam die unheilvolle Handkommunion und mit ihr, oder auch zeitgleich, der Umstoß (oder muß man sagen, der Umsturz?) der Liturgie und mit ihnen begann vieles in unserer Kirche zu wanken und wurde und wird von den treugebliebenen Katholiken oft nicht mehr verstanden. Mit der Hinzufügung der Handkommunion ist durch den Widersacher unseres Herrn Jesus Christus der Dreifaltigen Gottheit, eine nicht zu beschreibende und in jeder Hinsicht höchst grauenvolle Beleidigung zugefügt worden, die einfach unbeschreiblich und himmelschreiend ist.

 

Die Einführung der Handkommunion ist eine Mißachtung der Realpräsenz Jesu Christi, ist zugleich Auflehnung gegen den ewigen Gott!

Wegen der besonderen Bedeutung dieser Frage hinsichtlich ihres wahren geschichtlichen Hergangs soll es zu einer etwas ausführlicheren Berichterstattung an dieser Stelle kommen, zumal bei vielen, sehr vielen Glaubenskatholiken das Wissen darüber, aber auch um die unaussprechliche Erhabenheit, die mit der heiligen Eucharistie einhergeht, sich stark reduziert hat bzw. völlig in Vergessenheit geraten ist. Sie haben sich statt dessen in weiten Bereichen protestantischen Gepflogenheiten angepaßt, die ihnen durch die neue „Hierarchie“ in der Kirche begegnen.

 

Apostolischer Stuhl verfügte
die Beibehaltung der Kommunionspendung

Wie aus dem offiziellen Mitteilungsblatt des Apostolischen Stuhles (AAS) vom 8. August 1969 (S. 453 ff.) ausdrücklich hervorgeht, hat der Heilige Vater nach einer Rundfrage an alle Bischöfe des katholischen Erdkreises verfügt: „Die bisherige Form der Kommunionspendung (ehrfürchtiger Kommunionempfang kniend in den Mund) muß beibehalten werden.“ Nicht nur, „weil sie sich auf den Brauch vieler Jahrhunderte stützt, sondern vor allem deswegen, weil sie Zeichen der Ehrfurcht der Gläubigen gegenüber der heiligen Eucharistie und der Würde der menschlichen Person, die sich einem so erhabenen Sakrament möglichst fruchtbringend nahen soll, in keiner Weise abträglich ist … Deshalb ermahnt der Apostolische Stuhl Bischöfe, Priester und Gläubige eindringlich, der erprobten und hiermit neu bestätigten Vorschrift beflissen Folge zu leisten.“

Grundlage dieser päpstlichen Verfügung ist ein (fast) unbekanntes Dokument, nämlich die römische Instruktion „Memoriale Domini“ (über die Weise der Austeilung der Heiligen Kommunion) und trägt das Datum vom 29. Mai 1969. Sie ist unterschrieben von Benno Kardinal Gut als Präfekten der Gottesdienstkongregation und Annibale Bugnini als Sekretär. Die Approbation Pauls VI. erfolgte am 28. Mai 1969. Nach einer liturgie- und dogmengeschichtlichen Einleitung, welche besonders den Glauben an die Realpräsenz (Gegenwart) Christi auch in den kleinsten Teilchen der eucharistischen Gestalten und die Notwendigkeit, den überlieferten Kommunionritus (der Mundkommunion) zu bewahren, betont, heißt es in diesem Dokument: „Weil einige wenige Bischofskonferenzen und einige einzelne Bischöfe gewünscht haben, daß in ihren Gebieten der Brauch zugelassen werde, das konsekrierte Brot in die Hand der Christgläubigen zu legen, hatte Paul VI. angeordnet, daß alle Bischöfe der gesamten lateinischen Kirche befragt wurden, ob sie damit einverstanden seien. Aus diesem Grunde wurden den Bischöfen drei Fragen vorgelegt, die bis zum 12. März 1969 zu beantworten waren. Wir wissen daraus, daß die überwiegende Mehrheit aller Bischöfe eindeutig und einhellig der Auffassung waren, daß man die gegenwärtige Disziplin keineswegs ändern wolle, also bei der nach mehr als 1200 Jahren hindurch geübten und praktizierten Form der Mundkommunion bleiben wolle. 

Die einigen Bischofskonferenzen dennoch erteilte ‚Erlaubnis’, die heilige Hostie auf die Hand zu spenden, wurde vom Heiligen Vater an einige höchst wichtige Bedingungen geknüpft:

·   „Jeder Anlaß zur Bestürzung seitens der Gläubigen und alle Gefahr der Ehrfurchtslosigkeit gegen die heilige Eucharistie muß vermieden werden. Niemand soll einen Grund zur Beunruhigung finden für sein geistliches Empfinden gegenüber der heiligen Eucharistie, damit dieses Sakrament, das von Natur aus Quelle und Urgrund der Einheit ist, nicht Anlaß zur Verstimmung unter den Gläubigen werde. – Jeglicher Anschein eines Abweichens im Bewusstsein der Kirche vom Glauben an die eucharistische Gegenwart, auch jegliche Gefahr der Verunehrung, ja selbst schon der bloße Verdacht  einer solchen, soll ausgeschlossen sein. Und immer ist darauf zu achten, daß nicht Teilchen des eucharistischen Brotes fallen gelassen oder verstreut werden.“

Papst Paul VI. hat in seiner Enzyklika „Mysterium Fidei“ an das Gewissen und die Verantwortung aller Priester und Kirchenoberen appelliert: „Väterlich ermahnt, bittet, beschwört bei dem Erbarmen unseres Gottes (Lk 1,78) die heilige Synode alle und jeden einzelnen, die sich Christen nennen, sich endlich in diesem Zeichen der Einheit, in diesem Band der Liebe, in diesem Symbol der Eintracht eins zu werden; sie mögen an die Majestät und die einzigartige Liebe unseres Herrn Jesus Christus denken, der Sein Leben als Preis für unser Heil und Sein Fleisch uns zur Speise (Jo 6,48 ff.) gegeben hat, und sie mögen diese heiligen Geheimnisse seines Leibes und Blutes mit solcher Unerschütterlichkeit des Glaubens, mit solcher Andacht und Frömmigkeit glauben und verehren, daß sie jenes ‚übernatürliche’ (Mt 6,11) Brot häufig empfangen können.

 

Die Handkommunion spaltet die Gemeinde
und ist Auflehnung gegen Gott!

Angesichts solch einschneidender Forderungen und der inzwischen weit verbreiteten Praxis gelangt jeder konsequent denkende Katholik zu dem Schluß, daß mit der Praxis der Hand- und Stehkommunion alle diese Bedingungen weder erfüllt werden können noch überhaupt zu erfüllen sind bzw. von den allermeisten der abgeirrten Priester und Hirten überhaupt nicht erfüllt werden wollen.
 

 

Durch die Einführung der Handkommunion ist das treu-katholische Gottesvolk in seinem geistigen Empfinden gegenüber der heiligen Eucharistie tief beunruhigt und seiner Ehrfurcht gegenüber dem hochheiligsten Leib des Herrn beraubt worden.

 

 

 

 

Mit der Einführung der Handkommunion, besonders aber infolge der willentlichen Mißachtung des apostolischen Schreibens und päpstlichen Willens seitens vieler, so vieler Priester ist die heilige Eucharistie als Sakrament der Einheit zum Gegenstand der Verstimmung und Spaltung unter dem gläubigen Volk geworden.

 

 

 

 

Die Praxis der Handkommunion hat gezeigt, daß ein Anschein eines Abweichens im Bewußtsein der Kirche vom Glauben an die eucharistische Gegenwart Christi in den sakramentalen Gestalten, die Gefahr der Verunehrung, geschweige der bloße Verdacht einer solchen nicht vermieden werden konnten, sondern vielmehr, daß seit der Handhabung dieser unseligen Praxis der Glaube an die Gegenwart Christi in den eucharistischen Gestalten und die Ehrfurcht vor denselben entsetzlich geschwunden sind. Wenn der Papst schließlich immer wieder fordert, es sei immer darauf zu achten, daß nicht Teilchen des eucharistischen Brotes fallengelassen oder verstreut werden, so spricht die gegenwärtige Praxis in sehr vielen Pfarreien Hohn und Verachtung auf diese Vorschrift.

Obiges Dokument und damit die klare Absage an eine andere als seit Jahrhunderten geübte Praxis der Kommunionausteilung und des ehrerbietigen Kommunionempfangs wurde aber durch freimaurerische Kräfte durchlöchert, und mit einem Einfallstor für den Umbruch versehen, das sich verheerend auf den so sehr gewünschten ausschließlichen Erhalt der einen wahren katholischen Norm eines höchst ehrfürchtigen Kommunionempfangs auswirken sollte. Am 3. April 1985 nämlich erließ die Gottesdienstkongregation eine „notificatio“, sozusagen Ausführungsbestimmungen zur angestrebten Handkommunion. Ich versage es mir, hier die fadenscheinigen Erklärungen und Erläuterungen aufzuführen, die sich zumal noch auf den Heiligen Cyril von Jerusalem (gest. 386) zu beziehen suchten. Die Freimaurer und mit ihnen allesamt all diejenigen Priester und Kirchenoberen, die ehedem schon durch Modernismus und den herrschenden Zeitgeist ihren „eigenen“ Weg in der Liturgie und Evangelisation gesucht und „volksnah“ erprobt hatten, haben hier ihren abgeschmackten Siegeszug gegen die katholische Tradition erfolgreich sichtbar machen können. Überhaupt ist es doch erstaunlich, wie wenig sich unsere Kirche zu ihrem ärgsten Feind auf Erden, der Freimaurerei, erklärt oder gar davor warnt. Wie wenig Menschen wissen doch, wie sehr das Freimaurertum mit allen seinen Logen und unheilvollen Vernetzungen, tief in unsere Wirtschaft und Politik hinein, das Christentum ablehnt, dem König der Könige Seinen Herrschaftsanspruch streitig macht und statt dessen das kommende Reich Luzifers als eine „wahre Heilstat“ verkündigen. Wir wissen zuverlässig, daß er – der Vater aller Lüge, der Affe Gottes und die Schlange – es als seine „Spitzenleistung“ ansieht, diese Handkommunion eingeführt zu haben.

 

Handkommunion ist Gottesraub!

Die Hölle ist weit geöffnet!

Blicken wir noch einmal zurück: am 28. Mai 1969 mahnt Papst Paul VI. in seinen herausgegebenen Instruktionen ausdrücklich und nachhaltig vor der Gefahr des Ehrfurchtverlustes, der Sakrilegien und der Verfälschung der Lehre und betont die beharrliche Beachtung aller geltenden diesbezüglichen Vorschriften. Aber – keiner mehr will es hören! In den meisten katholischen Kirchen sind jetzt die Kommunionbänke entfernt worden, um sicherzustellen, daß sich niemand mehr hinknien kann. Um es deutlicher zu sagen: es wird dadurch auch der Eindruck verstärkt, daß viele Priester der Kirche von den Kommunizierenden sogar den „Steh-Empfang“ zu erzwingen suchen, zumal für eine Mundkommunion in kniender Form in den allermeisten Kirchen weder Raum noch Gelegenheit mehr gegeben wird, es sei denn, der Kommunizierende hat die Gesundheit und den Bekennermut, sich vor dem erhöht stehenden Priester auf den Boden der Kirche niederzuknien, um die heilige Himmelsspeise empfangen zu können. Durch den „Stehempfang“, extra von den Priestern so eingerichtet, setzen sie so die Begegnung des Geschöpfes mit seinem Schöpfer, den heiligsten Augenblick seines Lebens, auf die Stufe der Handreichung von Brötchen beim Bäcker herab. Das Schweigen   über Seine Gegenwart schläfert so das Gewissen der Gläubigen immer mehr ein und lähmt zunehmend den Widerstand gegen ein Verhalten, das Gott zutiefst beleidigt. Kein Wunder, daß die Gleichgültigkeit um sich greift, ja viele sogar erleichtert sind und sich als angeblich mündige Christen zudem noch damit ausdrücklich identifizieren können.

Den Priestern kann dies alles nicht verborgen geblieben sein, zumal, wenn sie Weihejahrgängen angehören, die noch vor all diesem Geschehen liegen. Ihnen muß also auch bewußt sein, wenn sie noch den einen wahren Glauben haben, daß im Umgang mit den konsekrierten Gestalten höchste Sorgfalt an den Tag zu legen ist. Es hatte schon seinen guten Grund, warum der Priester früher die Kommunionpatene verwendet hat, seine Hände danach purifiziert hat, d.h. über dem Kelch mit Wasser reinigte und dieses Wasser dann tranken, damit ja kein Partikelchen verlorengeht.

In der heiligen Kommunion kommt der Herr Himmels und der Erde zu uns, um Sich uns zur Speise zu geben.

Während vor dem Zweiten Vaticanum nicht-katholische Beobachter in unseren Kirchen vom Glauben der Kommunizierenden an die Gegenwart des Herrn überzeugt sein konnten, glaubt heute kaum noch ein Außenstehender, daß alle, die sich die heilige Hostie stehend auf die Hände geben lassen, den Herrn des Himmels und der Erde empfangen. Viele der Kommunizierenden glauben offenbar selbst nicht mehr an das größte aller unsichtbaren Wunder in der katholischen Kirche, das sich in jedem heiligen Meßopfer bei der heiligen Wandlung an der kleinen weißen Hostie vollzieht und an dem sie durch den Kommunionempfang Anteil haben: Die Verwandlung des Brotes in den großen Allmächtigen Gott. Dieser wird gleichsam in die mit heiligem Öl vom Bischof gesalbten Finger des Priesters hineingeboren und wartet dort, wie vor über 2000 Jahren, auf ein Zeugnis des Glaubens. Dieses geschieht durch den Priester dadurch, indem er höchst weihevoll und würdig dieses Meßopfer vollzieht und ihm in jeder Hinsicht und Weise vorsteht und darüber wacht, daß alles in vorgeschriebener Weise geschieht und seinen sehr geordneten Ablauf hat. Mit seinen häufigen Kniebeugen während der Weihe- und Wandlungshandlung bezeugt der Priester nicht zuletzt seine tiefe Demut und Verehrung und wird so selbst zu einem anderen Christus unserer Zeit.                                                                                                       

 

Mangelnde Sorgfalt am Altar und Partikelverlust bedeuten höchster Gewissenskonflikt und sind Sünde und Bruch mit Gott! 

Wer an die volle Gegenwart des Herrn in den kleinsten Teilen (Partikeln) nicht mehr glaubt, läuft Gefahr, den Glauben an die Realpräsenz überhaupt zu verlieren. Wer zuläßt, wie ungeweihte Hände in den Tabernakel hineingreifen und den eucharistischen Herrn ergreifen, um ihn dann den in Stehparade wartenden Gläubigen auf die Hand zu geben, damit Er, das unschuldige Lamm, erneut von ungeweihten Händen ergriffen wird, macht sich des Gottesfrevels und des Gottesraubes schuldig und zieht sich das Gericht Gottes zu!

 

Nur dem gültig geweihten Priester ist es erlaubt, den Leib des Herrn überhaupt berühren zu dürfen! 

Kein Zweifel: viele üben die Praxis der Handkommunion mit gutem Gewissen und in  guter Absicht. Wer aber die Zusammenhänge erkennen kann, ist im Gewissen gehalten, entsprechend zu handeln und von dieser dem Papst abgezwungenen Praxis unbedingt Abstand zu nehmen. Beginnen hierbei müssen die Priester und Kirchenoberen! Sie müssen uns wieder zurückführen in den einen wahren Glauben, den die heilige Kirche in alter Tradition und als kirchliches Lehramt jemals vorgestellt hat zu glauben. Dazu zählt neben vielem anderen auch, daß sie wieder in dem priesterlichen Kleid zu erkennen sind, das ihnen verordnet ist und sie viele andere weltlichen Dinge ablegen, die verwerflich und verführerisch sind. Damit verbunden ist auch der verhängnisvolle Zwang zur Stehkommunion. Ich meine ausdrücklich nicht diejenigen Gläubigen, die heute aus krankheits- und Beschwerdegründen nicht mehr knien können, zumal die Kommunionbänke aus den allermeisten Kirchen verschwunden sind. Selbstverständlich hat der liebe Heiland dafür auch Verständnis und Seine Barmherzigkeit ist mit ihnen. Aber grundsätzlich gilt unangefochten und unmissverständlich:

Rückbesinnung tut Not.

Jetzt ein Zeichen setzen! Abkehr vom Bösen und
Hinwendung zu Gott!

Wenn Christus im Allerheiligsten, in der heiligen Hostie, wirklich gegenwärtig ist, und wer wollte daran zweifeln, wenn ich in der heiligen Kommunion wahrlich dem allmächtigen Gott begegne, ist die Kniebeuge, ist das Knien, das einzig angemessene Zeichen der Verdemütigung, um Ihm, dem unaussprechlich Heiligen, überhaupt begegnen zu können. Vor dem allmächtigen Gott zu knien, zeigt einen angemessenen Akt der Unterwerfung vor dem Allerhöchsten und geziemt sich für jeden gläubigen Katholiken. Vor dem Allerheiligsten wieder das Knie zu beugen, das ist für viele wieder ein erster Akt eines neuen Treuebündnisses mit dem Herrn des Himmels und der Erde, Jesus Christus! Die Entfernung der Kommunionbänke wurde niemals von Rom angeordnet. Sie ist, wie vieles andere, die Folge der Einführung der Handkommunion und wohl auch der Bequemlichkeit mancher Priester wegen. Die Kommunionbänke müssen wieder in unsere Kirchen hinein.

 

Satans ist tief in unsere heilige Kirche eingedrungen.

Hochmut und Stolz sind an die Stelle von Demut und Dienmuth getreten.

Sicherlich ist die Einführung dieser höchst unwürdigen Kommunionausteilung und des Kommunionempfangs eine der Stellen, und zwar eine bedeutsame, wo der Rauch Satans (Wort Pauls VI.) in die Kirche eingedrungen ist und einen unbeschreiblich verheerenden Schaden angerichtet hat am Corpus Christi. Lassen Sie sich auch nicht beirren darin, daß es unwichtig sei, in welcher der beiden Formen Sie die heilige Hostie zu sich nehmen, ob Hand- oder Mundkommunion; dies sei ja letztlich nur eine Frage Ihrer inneren Verfassung und zudem nachrangig! Das ist Häresie! Das ist eine unerträgliche Beleidigung Gottes und kommt nicht vom Himmel! Es ist erkennbar und nachvollziehbar, daß der Widersacher Luzifer die Handkommunion beibehalten will, um so Glaube und Frömmigkeit langsam schwinden zu lassen und glaubens machen will, daß die Eucharistie nur ein Symbol der Mahlzeit sei, und schließlich ein gemeinsames Mahlsopfer auch mit den Protestanten und Andersgläubigen anstrebt. Das muß unbedingt und mit allem Einsatz und Bekenntnis verhindert werden! Ach, wenn doch alle Priester und Kirchenoberen dieses teuflische Spiel des Widersachers endlich erkennen und wirksam bekämpfen und mit Glaubensstärke, Heiligkeit und überzeugender Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater und allen, die sich ihm in Treue verbunden fühlen, eine neue katholische Aktion für Gott und Sein Reich neu begründen würden.

 

Die Handkommunion ist ein Produkt der Ökumene.
Die Ökumene zerstört unseren katholischen Glauben.

Die Ökumene hat, weil sie sich nicht eindeutig zur Rückholevangelisation bekannt hat, mehr Schaden angerichtet als wir derzeit überhaupt erkennen und ermessen können. In einer jüngsten Umfrage erkennen die allermeisten Befragten nicht mehr die Notwendigkeit, zwei große Konfessionen haben zu müssen; vielmehr halten sie die Zeit für gekommen, beide Konfessionen zu einer Religion zusammenzuführen. Welch eine entsetzliche Vorstellung. Dabei hat die katholische Kirche zur Frage der sogenannten „Handkommunion“ verbindlich und unverrückbar verordnet: Die Ausspendung des Leibes Christi bei der Heiligen Kommunion kommt (nach dem größten Kirchenlehrer, dem heiligen Thomas von Aquin (+ 1274) in Summa Theologica III ff.) ausschließlich dem Priester zu, und zwar aus drei Gründen:

 

Weil der Priester in Person Christi die Heilige Wandlung vollzieht. So, wie nämlich beim Letzten Abendmahl Christus Selbst das Brot in Seinen Leib verwandelte, so reichte Er Ihn auch Selbst den Aposteln. Daher gilt: So, wie es nur dem Priester zukommt, das Brot in den Leib des Herrn zu verwandeln, so kommt auch nur ihm dessen Ausspendung bei der Heiligen Kommunion zu.

 

 

 

 

Weil der Priester als Mittler zwischen Gott und dem Volke aufgestellt ist (Hebr 5,1). Es gehört darum zu seinem Amt, den Leib des Herrn dem Volk zur Heiligen Kommunion zu reichen.

 

 

 

 

Weil es zur ehrfürchtigen Behandlung dieses Sakramentes gehört, daß es mit nichts in Berührung gebracht wird, was nicht durch Weihe geheiligt ist. So werden das Coporale (Hostielinnen) und der Kelch, und ganz besonders die Priesterhände eigens geweiht, um dieses Sakrament berühren zu dürfen. Deshalb ist niemand anderem ein Berühren dieses Sakramentes erlaubt, als ausschließlich dem Priester; außer, zwingende Notwendigkeit läge vor, etwa wenn das Sakrament in den Schmutz fiele (ohne daß ein Priester zu erreichen wäre), oder aus einem anderen, ähnlich zwingenden Grund.

 Hieraus ergibt sich für jeden glaubenstreuen Katholiken ganz klar, was von der sog. „Handkommunion“, vom „Kommunionhelferdienst durch Laien (Frauen!) (auch mit „bischöflicher Genehmigung“), und von der „Selbstspendung“ dieses Sakramentes zu halten ist.

 

Sakrilegien: sind schwerste Sünden. Sakrilegien bestehen in der unwürdigen Behandlung einer heiligen Sache. Die heiligste Sache, die es gibt, ist der Leib und das Blut Christi im Allerheiligsten Altarsakrament.

 

Nur durch das innige Gebet und Treue zum wahren Glauben entflammen wir wieder das Herz Gottes!

So groß auch die Sehnsucht nach der alten Liturgie und Kommunionpraxis ist und bei vielen unerträglich geworden ist angesichts der neuen Praktiken, weil sie sich des unersetzlichen Verlustes bewußt geworden sind und denselben beweinen, dennoch müssen wir, mit Geduld und Gebet, den Himmel bestürmen, er möge unser Flehen zu diesen einstigen Schätzen der Überlieferung erhören und uns die wahre Tradition in unserer heiligen Kirche wieder anvertrauen. Liebevolle Geduld, aber auch Bekenntnis und Vorbild, sind ein überaus glaubwürdiges Zeugnis dafür und werden, durch Gemeinschaft mit den unzähligen Heiligen und Seligen des Himmels, dereinst himmlisch belohnt.

 

Kardinal Stickler: Heutiger Meßritus entspricht nicht dem Willen der Konzilsväter und ist so vom Konzil nicht gewollt!

Kardinal Stickler, Mitglied der liturgischen Kommission des II. Vaticanums, wies … mit Präzision nach, daß der neue Meßritus, wie er heute gefeiert wird, und der allgemein als Ergebnis des Konzils betrachtet und als solches als ein herausragendes Ereignis gefeiert und von höchsten Stellen inzwischen als allein gültig erklärt wird, vom Konzil so nicht gewollt war! Vielmehr steht er in offensichtlichem Widerspruch zu wesentlichen Punkten der Konzilskonstitution über die heilige Liturgie. Die Brisanz der Feststellung Sticklers wird außerordentlich verstärkt durch die Aussagen unseres jetzigen Papstes als Josef Kardinal Ratzinger in seiner Autobiographie („Aus meinem Leben, Erinnerungen (1927 – 1977“): „Ich war bestürzt über das Verbot der alten Missale, denn etwas derartiges hatte es in der ganzen Liturgiegeschichte nie gegeben … Ich bin überzeugt, daß die Kirchenkrise, die wir heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht.“

 

Die Liturgie muß lebendig bleiben!

Nicht nur als geduldetes „Entgegenkommen“ des Ortsbischofs, sondern als bleibende und einzige wahre Opferhandlung und Alltag der Kirche!

Nicht zuletzt mit den neuen „Leitlinien für multireligiöse Feiern von Christen, Juden und Muslimen“, die uns die Deutsche Bischofskonferenz als „heilbringende“ Kost vorsetzt, wird klar und klarer, wohin das Schifflein Kirche schlingert: weg von der heiligen römisch-katholischen Kirche mit ihren unverbrüchlichen Dogmen und dem kirchlichen Lehramt hin zu multireligiösen Götzendiensten und neuheidnischem Opferkult. Diese neuen Richtlinien, auf die sich schon viele abtrünnige Priester und Kirchenoberen, die ehedem schon seit Jahren ihre eigene Suppe mit ökumenischer Vielfalt gekocht und den armen Gläubigen vorgesetzt haben, diebisch freuen, um sie ja unverzüglich und ungehindert anwenden zu wollen. In diesen Leitlinien sind nämlich schon eine Vielzahl von so genannten Anlässen aufgeführt, bei denen eine solche Multireligionsfeier angezeigt erscheint.

Es muß schon jetzt schmerzen, wie sehr unser lieber Heiland im Angesicht solcher Zusammenkünfte in Seinem heiligen Tempel und vor Seinen unaussprechlich heiligen Augen und Angesicht leiden wird und Seine Wunden erneut aufbrechen werden. Wie schnell haben sich doch wieder einmal unsere deutschen Bischöfe zu solchen Regeln interreligiöse Zusammenkünften erklärt. Wenn man bedenkt, welche enormen Hindernisse und Spießrutenlauf es für uns bedeutet, um überhaupt nur in einer Diözese an einem einzigen Ort eine, vielleicht zwei Werktagsmessen im überlieferten Ritus pro Monat, und das noch zur „Probe“ und auf Bewährung, genehmigt zu erhalten.

Dabei handelt es sich doch um die eigentliche heilige Messe, die wir seit Urgedenken gefeiert haben und die unsere heilige römisch-katholische Kirche so sehr geprägt und geformt hat und von der und aus der so viele heiligmäße Menschen hervorgegangen sind. Merken die Bischöfe und die ihnen anhängenden Geistlichen denn gar nicht, wie sehr sie auf unseren Gefühlen herumtreten, uns immer mehr ausgrenzen und in einen schier unüberwindlichen Gewissenskonflikt führen und uns immer einsamer machen in unserer eigenen Kirche und Gemeinschaft? Es stimmt: wir sind auf dem Schlachtweg, um als Schlachtopfer für den Glauben auf unseren Kalvarienberg zu gehen, um uns auf das Kreuz zu legen, auf dem vor uns schon Der gelegen hat, Der uns mit Seinem bitteren Leiden und Sterben erlöst hat und Den wir jetzt wieder kreuzigen, durch unsere Schuld, durch unsere übergroße Schuld.  

 

Die wahre Religion ist das Fundament des Lebens.

Der Name Jesu als der Sohn Gottes ist der mächtigste Name auf dieser Erde.

Die wahre Religion, sie zu erforschen und uns darin täglich neu zu üben, ist also eine fundamen­tale Voraussetzung, um Gott zu suchen, Gott zu lieben und uns in den Geboten Gottes zu üben. „So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der Herr, dein Gott, Der dich lehrt, was Nutzen bringt, und Der dich auf den Weg führt, den du gehen sollst.“

Prof. Dr. Georg May, Mainz: „Das 2. Gebot Gottes lautet: ‚Du sollst den Namen Gottes nicht eitel nennen!’ In diesem Gebot ist nicht nur auf den aus Worten, aus Silben, aus Buchstaben bestehenden Gottesnamen Bezug genommen, sondern auf die Majestät Gottes. Unter dem Wort „Name“ müssen wir uns Gott in Seiner Herrlichkeit vorstellen. Also es soll nicht nur der Name Gottes nicht verunehrt werden, sondern erst recht nicht Seine Person und alles, was zu Gott gehört. Das ist der Sinn des Satzes: ‚Du sollst den Namen Gottes nicht eitel nennen!’ Hier wird uns, positiv gewendet, die Ehrfurcht geboten, die Ehrfurcht vor Gottes Majestät. Ehrfurcht ist eine zusammengesetzte Haltung. Ehrfurcht ist die Verbindung von Furcht und Liebe und Hochachtung. Ehrfurcht ist eine scheue Liebe und eine liebende Scheu.

In diesem Doppelcharakter entspricht die Ehrfurcht dem Wesen Gottes. Er ist gleichzeitig unendliche Majestät und unendliche Güte. Auf Gottes unendliche Majestät antwortet der Mensch mit Furcht, auf Gottes Güte antwortet der Mensch mit Liebe. Die Mischung von Liebe und Furcht, das ist Ehrfurcht. Wir sollen Gottes Namen anrufen, weil es der mächtigste Name ist, weil in diesem Namen uns Erhörung zuteil wird. Als Petrus und Johannes in den Tempel gingen und sie dort den Lahmgeborenen an der Pforte sitzen sahen und ihn heilten, da sprachen sie den heiligen Befehl ‚im Namen Jesu’ aus. Der Name Jesu als der Sohn Gottes ist der mächtigste Name auf dieser Erde.

In diesem Namen werden die Krankheiten geheilt, werden aber auch die Dämonen besiegt. Wenn dieser Name ausgerufen wird, dann zittern die Dämonen, denn dann verbindet sich die Macht des Menschen mit der Macht Gottes. Der Name Jesu ist auch der Name unseres Heiles. ‚Es ist kein anderer Name gegeben unter dem Himmel, in dem wir selig werden können, als der Name Jesu.’ In allen Angelegenheiten des Heils muß dieser Name ausgeru­fen werden, bei jeder Sakramentenspendung, bei jedem Sakramentale, immer wird der Name Jesu genannt. Der Name Jesu ist deswegen so mächtig, weil in diesem Namen gleichsam die Kraft des Heilandes konzentriert ist; und wer diesen Namen andächtig und im Heiligen Geiste nennt, der versichert sich der Kraft Jesu.“

Den Namen Jesu sollen wir aber auch anrufen in Not und Gefahr. Er ist ja ein mächtiger Name. Er ist mächtig, uns Hilfe zu bringen. Der Name Jesu soll vor allem auf unseren Lippen in der Todesstunde sein. Das ist also das 2. Gebot, was uns Gott auferlegt hat, den Namen Jesu mit Andacht und Rührung anzurufen. Besonders in den schweren Stunden der Drangsal und auch in unserer Sterbestunde, wo die Dämonen noch einmal versuchen, den Menschen für sich zu gewinnen, da brauchen wir die Hilfe dieses Namens, da müssen wir uns an Stefanus erinnern, der mit diesem Namen auf den Lippen gestorben ist: „Jesus, nimm meinen Geist auf!“

Und diese Ehrfurcht müssen wir auch haben, wenn wir heilige Orte wie Kirchen, Kapellen und Altäre aufsuchen, um dort Betrachtung und Anbetung zu halten. Da ist es ganz wichtig, uns unserer Ehr­furcht zu erinnern, die wir Gott schuldig sind, denn es sind Zelte des Allerhöchsten, Häuser Gottes. Unsere Kirchen sollen ein Tempel Gottes sein. In ihnen hat Gott sein Zelt aufgeschlagen, denn der Herr, der in der heiligen Messe auf den Altar herabgerufen wird, bleibt bei uns. Und Er verweilt danach dann im heiligen Taber­nakel, wo Er Seinen Königsthron aufgeschlagen hat, um bei uns zu sein alle Tage. Er wartet, daß wir zur Anbetung kommen, zur Verehrung, daß wir unsere Not vor Ihm ausschütten. Deswegen bleibt Er im Tabernakel bei uns.

Verlassenheit im Sakrament, Trostlosigkeit im Tabernakel und Verachtung und Vergessenheit durch die Vorsteher der Kirche, all dies sind Folgen von Lieblosigkeit und der Selbstüberhebung der Menschheit über ihren Gott.

Jesus Christus beschreibt in einer Zwiesprache mit der Schippacher Jungfrau Barbara Weigand diese Verlassenheit im Sakrament: „Damit habe ich dort Meinen Nachfolgern kennzeichnen wollen, daß, obwohl Mein Evangelium unverändert bleibt, doch die Menschen sich ändern, und Ich Mich nach den Zeitverhältnissen und nach den Menschen richte, um dies oder jenes klarer zu erschließen, wenn die richtige Zeit dazu gekommen ist. Wie viele Geheimnisse habe Ich Meiner Kirche schon eröffnet durch Privatoffenbarungen, wie z. B. die Geheimnisse Meines Herzens, Ich habe die Menschheit angewiesen, Mein Herz zu verehren. Ferner die Verherrlichung der Feste, die auf Mein Leben und Leiden Bezug haben. Da sagte Ich nach Jahrhunderten und Jahrtausenden: Das will Ich eingeführt haben. So ist es jetzt wieder. Jetzt will Ich die inneren Schätze Meines Herzens ausgießen.“

„Gehet hin und verkündet der Welt, daß nicht eher die Kirche zum Siege gelangt und die Kirche eine bessere Zeit wieder sieht, bis Meine Diener, die Priester der heiligen Kirche, einsehen und annehmen, was Mein Sohn niedergelegt hat in deinen Schriften. Ich will und Mein Sohn verlangt eine Weltkirche, wo die gläubigen Kinder in Seiner Kirche Zuflucht suchen können, um mit Gnaden beladen wieder von dort in ihre Heimat zurückkehren. Statt den Vergnügungen und der Sinnenlust nachzulaufen, sollen der Vater und die Mutter ihre Kinder hinführen an Meinen Gnadenort, woran die Umwälzung der ganzen Welt geknüpft ist, die ganze Umkehr der Seele zu ihrem Gott. Die Hölle wütet, du hast sie gesehen, die ganze Nacht, wie die Luft schwirrte mit Satanen. Es ist die Vorbereitung auf das schönste Fest im ganzen Kirchenjahr, der Vorabend. Aber wie sinnen die Kinder der katholischen Kirche, was sinnen sie aus? Hinauszuziehen in die Wälder und mit Sünden beladen wieder zurückzukehren.

Maria zu Barbara Weigand: „Anstatt Meinen Sohn aufzusuchen in Seiner Kirche, zieht man in die Wälder und vergiftet sich selbst und seine ganze Nachkommenschaft mit den Sünden der Fleischeslust. O diese Fleischeslust! O diese Fleischeslust! Die Welt geht zugrunde mit ihr. Verkündet den Priestern, daß sie anfangen wieder zu glauben, daß die Kirche nicht eher wieder zur Blüte gelangt, bis die Kirche in Schippach gebaut ist und das tieflebendige Glaubensleben überall wieder gepredigt wird vom Priestertum, daß das jungfräuliche Leben anstatt gehaßt und verfolgt, gestützt und beschützt wird von den Dienern der Kirche, von dem Priestertum, das heute hinausgesandt wurde in die Welt. Pfingsten, ein Freudenfest, nein, Pfingsten ein Trauerfest für Mich und Meinen Sohn. Keine Men­schenfurcht! Vertrauet, vertrauet, Meine Kinder! Ich habe euch nicht umsonst zusammengeführt. Ich bin die Mutter der schönen Liebe und der heiligen Hoffnung. Ich stand als Mutter der Schmerzen unter dem Kreuz der Verachtung und der Zurücksetzung von der ganzen Welt.“

O wie herrlich, o wie schön ist der Himmel. Erduldet mit Freuden all die Leiden, die noch über euch kommen. Mein Sohn muß noch strafen, noch schrecklich strafen, bis die Menschheit zur Besinnung kommt. Ein wahres Sodom und Gomorrha ist die ganze Welt geworden, besonders aber die großen Städte. Und wäre nicht das heilige Meßopfer auf der Welt, die Welt würde vernichtet, sie müßte untergehen. Feuer und Schwefel müßten vom Himmel fallen und die ganze Welt verzehren. Er hat die Friedenstaube in die Welt geschickt, die Friedenstaube, das bin Ich. Ich bin die Friedenstaube. Ich wurde in die Welt gesandt. Auch Ich war ein Evaskind, aber auserwählt vor Eva, aber niemals hat die Sünde Mich befleckt. Ich bin die Friedenstaube, und alle diejenigen, die Mich als Mutter anerkennen, werde Ich hinüberleiten in die triumphierende Kirche.“

 

Wir alle müssen jetzt ein Zeichen setzen:

Sühnezug gegen die Handkommunion – Bekenntnis ablegen!

Es ist jetzt die Zeit, sich klar zu bekennen! Bekenntnis durch die gute Tat. Die gute Tat ist Rückkehr zu einem ehrfürchtigen Kommunionempfang in demütiger und ehrerbietiger Weise. Beugen Sie wieder Ihr Knie vor dem höchsten Gott und Schöpfer. Fordern Sie nötigenfalls von Ihrem Pfarrer oder Bischof, daß Sie einen solchen Kommunionempfang uneingeschränkt und ohne Begrenzung oder Ausgrenzung möglich machen. Wenn in Ihrer Kirche die Möglichkeit eines würdigen Kommunionempfanges nicht (mehr) gegeben ist, weil man die Kommunionbänke herausgerissen hat und zudem noch der Pfarrer der Gemeinde nicht für die Mundkommunion steht, dann sprechen Sie ihn mutig an und verweisen ihn auf das vom deutschen Episkopat ausdrücklich verbriefte Recht, die Mundkommunion in kniender Form zu empfangen!  Setzen Sie ein Zeichen! Haben Sie doch Mut und Vertrauen und bitten Sie den liebenden und ewigen Gott um Beistand; rufen Sie den hl. Erzengel Michael hinzu: er ist ein flügelschneller und wirksamer Helfer in solchen Fällen! Er wartet nur darauf, sein mächtiges Wesen für Ihre Belange einzusetzen, denn es bedeutet ihm eine unbeschreibliche Ehre, sich für die größere Ehre Gottes einzusetzen! Sie können sich aber auch, wenn Sie Opfer von Willkür bestimmter Priester geworden sind, mit einem Schreiben direkt an die Kongregation für den Gottesdienst, Piazza Pio XII., 10, I – 00193 Roma, Fax.: 003906 6988 3499, wenden.

Gott befohlen!

 

Wolfgang E. Bastian
Friedrichsdorf, im Mai 2003/Januar 2006

Verwendete Literatur: Das Hl. Meßopfer - Pro Sancta Ecclesia; Die Handkommunion - Pro Sancta Ecclesia; Freude an der Wahrheit Nr. 2; Der schwarze Brief 37 Jhrg. Nr. 10/2003; Die sog. Handkommunion – Prof. Dr. Georg May; Nichts als die Wahrheit – Krinner; Botschaft unserer himmlischen Mutter; Handzettel ohne Adressenanghabe sowie Eigentexte. Der Verf. in Sekretariat  Postfach 11 26 in 61362 Friedirchsdorf.

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