Von 1961 bis 1965 erschien unsere gesegnete
Jungfrau Maria zahlreiche Male den vier Mädchen Maria Loly Mazon
(12), Conchita Gonzalez (12), Jacinta Gonzalez (12), und Maria Cruz
Gonzalez (11) in dem kleinen Dorf Garabandal in Spanien. Manchmal hielt
sie das Kleinkind Jesus, manchmal wurde sie von Engeln begleitet,
einschließlich St. Michael.
Als die Mädchen in Ekstase waren, wurden
ihre Körper weder durch Schwerkraft noch durch materielle Dinge
bewegt. Sie hatten auch keine Ahnung, was mit ihnen passierte. Zum
Beispiel konnten sie sich einander mit der größten
Leichtigkeit hochheben. Andererseits war es zwei erwachsenen
Männern gerade so möglich, ein einzelnes Kind zu bewegen,
wenn es in Extase war.
Während dieser Extase waren die Visionäre
unempfindlich gegen Schmerz, Nadelstiche und Feuer. Tests wurden
gemacht, wie hartes Zustechen, brachten aber keine Reaktion. Als sie
auf ihre Knien mit ungeheurer Wucht zu Boden krachten, zeigten sie
nicht das kleinste Zeichen von Schmerz. Ein absolut
verläßlicher Augenzeuge war tief beeindruckt von einem
Ereignis, als Maria Loly fiel und ihr Kopf auf die Ecke einer
Treppenstufe knallte. Die Treppe war aus Beton. Der Augenzeuge sagte,
daß die Umstehenden furchtbar schrien, aber das Kind blieb ruhig
auf dem Boden sitzen, lächelte und plauderte fröhlich mit der
Jungfrau. Als die Ekstase vorbei war, wurde sie gefragt, ob sie den
Schlag gefühlt hat. Doch sie wußte von nichts. Die gesegnete
Jungfrau gab den vier Kindern viele Geheimnisse über die
entscheidenden zukünftigen Ereignisse in der Welt mit ihren
Zeitangaben. Doch den Kindern war es nicht erlaubt, Zeitangaben zu
nennen. Folgende Bemerkungen hat Conchita gemacht.
Unter den Personen, die dicht dabei standen
waren Pepe Diez aus Garabandal, Benjamin
Gomez aus Pesues und auch Alejandro Damians aus Barcelona. Letzterer
hatte von seinem Vetter , der wegen einer Verhinderung nicht selbst
nach Garabandal gehen konnte, eine 8 mm Filmkamera mitgegeben bekommen,
um für ihn dort zu filmen. Von der Bedienung der Kamera hatte er
jedoch keine rechte Ahnung. Er stand unmittelbar in einem Abstand von
ca. einem halben Meter vor Conchita und sah, wie sie ihre Zunge
heraushielt.
Plötzlich wurde ein weißes Licht auf ihrer
Zunge sichtbar, das sich zu einer Hostie formte. Während er noch fassungslos darauf starrte, kam
ihm plötzlich die Kamera an seinem Handgelenk in den Sinn. Er
richtete sie auf das Gesicht des Mädchens und betätigte den
Auslöser solange, bis Conchita die Zunge in den Mund
zurückholte, ohne damit zu rechnen, daß der Film
überhaupt belichtet wurde. Das zweite Wunder ereignete sich
für ihn dann, als der Film entwickelt war und genau 69 Bilder
belichtet waren, worauf man das Phänomen gut erkennen konnte.
Benjamin Gomez, ein derber, aber gütiger Mann,
berichtete mit seinen einfachen Worten, daß er ebenfalls
unmittelbar bei Conchita stand und gesehen habe, wie die Hostie sich
scheinbar sogar noch vergrößert habe, während sie auf
der herausgehaltenen Zunge lag. Er sagte, daß sie mit eigenem
hellweißem Licht leuchtete, nicht vom Schein der Taschenlampen,
so, wie wenn die Sonne schräg auf ein Schneefeld fällt und
dieses ganz hell wird. Das Licht habe aber die Augen nicht geblendet,
es sei eher weicher Natur gewesen.
Die
Warnung wird eine Strafe sein,
um die Guten ,Gott noch näher zu bringen und die
anderen zu warnen. Worin diese Warnung bestehen wird,
kann ich nicht preisgeben. Die Gottesmutter hat mir
nicht den Auftrag gegeben, es zu sagen. Und auch nicht
mehr darüber.
Gott möchte ,dass wir dank
dieser Warnung besser werden und dass wir weniger Sünden
gegen ihn begehen.Wenn wir daran sterben, wird es nicht
durch das Geschehen der Warnung selbst sein, sondern
durch die starke Erregung , die wir beim Anblick und
Verspüren der Warnung empfinden. Wenn ich nicht auch
die nächste Strafe kennen würde, so würde ich sagen ,
dass es keine ärgere Strafe als die Warnung geben kann.
Alle Menschen werden Angst haben, aber die Katholiken
werden es mit mehr Ergebung tragen können als die
anderen. Es wird nur von ganz kurzer Dauer sein. Die
Warnung ist eine Sache , die direkt von GOTT kommt. Alle
Menschen auf der Erde werden sie sehen können, egal wo
immer sie sich auch befinden sollten. Es wird eine
Offenbarung unserer Sünden sein ( im Innern einen jeden
Einzelnen von uns). Gläubige wie Ungläubige aller
Erdteile werden sie sehen und spüren.....Die Warnung
wird schrecklich sein. Viel viel schrecklicher als ein
Erdbeben. Es wird wie Feuer sein. Es wird nicht unseren
Körper verbrennen, aber wir werden es an Leib und Seele
spüren. Alle Nationen und alle Menschen werden es
gleich spüren. Niemand kann ihm entgehen. Und die Ungläubigen
selbst werden die Angst vor GOTT spüren. Wir können
uns nicht vorstellen, wie sehr wir GOTT beleidigen.
(Conchita)
Das
Wunder: »Die heilige Jungfrau sagte mir etwas über das
Wunder. Sie verbot mir, bis acht Tagen bevor das Ereignis eintritt, das
Datum zu verraten. Was mir erlaubt wurde zu sagen ist, daß wenn
ein Ereignis der Kirche mit einem Fest eines Heiligen
übereinstimmt, dann wird dieses Wunder sein. Dieser Heilige ist
ein Märtyrer des heiligen Eucharistie.« Es wird an
einem Donnerstagabend um halb neun Uhr (Ortszeit) sein und für
jeden zu sehen sein im Dorf und den umliegenden Bergen. Anwesende
Kranke werden geheilt und Ungläubige werden glauben. Es wird das
größte Wunder sein, das Jesus jemals in der Welt bewirkt
hat. Es wird nicht den geringsten Zweifel geben, daß es von Gott
kommt. Im Pinienhain wird ein Zeichen dieses Wunders für immer
bleiben. Es ist möglich, dieses Wunder im Fernsehen zu sehen. Man
kann es fotografieren, aber nicht anfassen. Ein anderes Mal sagte sie
über das große Wunder: »Es wird 15 Minuten
dauern.« Am 10. August 1971 sagte sie während eines
Gespräches mit einer Gruppe Amerikaner folgendes: »Es wird
am 8. oder zwischen dem 8. und 16. März, April oder Mai passieren.
Es wird nicht im Februar oder Juni sein. Acht Tage vor dem Wunder wird
Conchita es bekanntgeben.«
Die
Strafe: »Die Strafe hängt davon ab, ob die Menschheit die
Botschaft und das Wunder der heiligen Jungfrau beachtet oder nicht. Ich
habe die Strafe gesehen. Was ich euch versichern kann, ist, daß
es schlimmer ist, als wenn wir in Feuer eingeschlossen sind, schlimmer
wie Feuer über uns und Feuer unter uns. Ich weiß nicht
wieviel Zeit nach dem Wunder vergeht, bevor Gott sie
sendet.« Im Januar 1965 erhielt Conchita auch folgende Mahnung:
»... für die Überlebenden wird das neue Reich Gottes
gegründet werden, und die Menschheit wird ihm wieder dienen wie in
den Zeiten, die der großen Verderbnis vorausgingen. Welches
Unglück, wenn sich die Menschen nicht bekehren werden, alles
bleiben sollte, wie es heute ist oder wenn die Menschheit noch mehr
Schuld auf sich laden würde.«
Garabandal
ist ein kleines spanisches Dörfchen 90 km von der
Atlantikküste entfernt. Wie Lourdes hat die Mutter
Gottes einen unbedeutenden Ort gewählt um ihre
Botschaft an die Welt zu richten.
Ereignisse:
In
den Jahren 1961-1965 erscheint die Gottesmutter den
Kindern Conchita 12 Jahre, Maria Dolores , Jacintha und
Maria Cruz 11 Jahre. Die Mädchen fielen während der
Erscheinungen in Ekstasen ,die von ein paar Minuten bis
hin zu mehreren Stunden andauerten.
Während dieser Zeit
zeigten sie keinerlei Anzeichen von Ermüdung, knieten
stundenlang auf Steinen, an Wintertagen liefen sie ohne
Schuhe stundenlang durch den Schnee oder schlugen mit
dem Kopf auf dem harten Steinboden auf ohne sich
irgendwelche Schäden oder Verletzungen zuzuziehen. Kurz
nach den ersten Erscheinungen begannen die ekstatischen
Prozessionen. Dann gingen die Kinder rückwärts ,vorwärts
in rasender Geschwindigkeit, dass es kaum möglich war
ihnen zu folgen. Ihre Körper schienen dem Gesetz der
Schwere nicht unterworfen, sonder mit einer Art
geistiger Behendigkeit ausgestattet zu sein. ( Dieses
wurde auch als Film aufgezeichnet und kann beim Parvis
– Verlag bestellt werden.)
Sie
beschrieben die Gottes Mutter wie folgt: Die hl.
Jungfrau trug ein weißes Kleid, einen blauen Mantel und
über ihrem Haupte war eine Krone von goldenen Sternen.
Ihr Haar war dunkelbraun , in der Mitte gescheitelt und
reichte bis zum Gürtel. Die Kinder sagten: " Ihr
Gesicht war unaussprechlich schön. Es gibt keine Frau
,die ihr an Schönheit gleicht." Sie war begleitet
mit den beiden Erzengeln Michael und Raphael.
Am
18. Oktober 1961 wurde die erste Botschaft mit folgendem
Wortlaut verkündet:
Es
müssen viele Opfer dargebracht werden, viel Buße. Wir
sollen das Allerheiligste oft besuchen und vor allem
aber gut sein und wenn wir das nicht tun, wird eine
Strafe über uns kommen. Der Kelch wird schon voll und
wenn wir uns nicht bessern, wird eine sehr große Strafe
über uns kommen. Die Jungfrau wünscht, dass wir das
tun , damit uns Gott nicht strafe.
Besonders
der Stolz missfalle ihrem Sohn, man solle sich in der
Demut üben.
Botschaft
des Engels am 18. Juni 1965 . Versammelt sind 2000
Menschen, als die Mädchen wieder in Ekstase fallen:
Der Engel sollte folgendes ausrichten: Da man meine
Botschaft vom 18. Oktober nicht erfüllt und der Welt
bekannt gemacht hat, will ich euch sagen , dass dies die
letzte Mahnung ist. Früher füllte sich der Kelch allmählich
, jetzt läuft er über. Von den Priestern gehen viele
den Weg des Verderbens und reißen viele Seelen mit
sich. Der Eucharistie misst man immer weniger an
Bedeutung zu . Wir müssen uns anstrengen, um dem Zorn
Gottes über uns zu entgehen. Wenn ihr ihn aufrichtigen
Herzens um Verzeihung bittet, wird ER euch vergeben. Ich
,eure Mutter , möchte euch durch die Vermittlung des
Engels Sankt Michael sagen, dass ihr euch bessern sollt.
Ich liebe euch sehr und will eure Verdammung nicht. Wir
werden euch gewähren, um was ihr aufrichtig bittet. Ihr
müsst euch mehr opfern. Denkt an das Leiden Jesu. Die
Priester , Bischöfe und Kardinäle gehen in großer
Zahl den Weg des Verderbens.Diesen
Satz traute sich Conchita verständlicherweise nicht
direkt zu veröffentlichen.
"Noch vor der Warnung, " so erfuhr sie von der
Heiligen Jungfrau, " wird der Bischof von Santander
ein persönliches Zeichen für die Echtheit der
Erscheinungen von Garabandal bekommen und daraufhin das
Verbot für Priester, dorthin zu gehen, wieder aufheben.
"
Conchita betonte: "Es ist gewiß, daß das vor der
Warnung geschehen wird, denn danach hätte es keinen
Wert mehr. " Diese Aufhebung des Verbotes für
Priester kann man gewissermaßen als Vorzeichen für das
Eintreffen der Ankündigung betrachten. Und in der Tat,
das Verbot für Priester ist durch den Bischof bereits
aufgehoben worden, was von niemandem vorherzusehen war.
Priester und Ordensleute können ohne jede Einschränkung
und ohne Verletzung des Gehorsams nach Garabandal gehen
und auch die hl. Messe darf dort in Übereinstimmung mit
dem dortigen Pfarrer von ortsfremden Priestern gefeiert
werden, wie es überall sonst auch üblich ist.
San Sebastian de
Garabandal von 1961 bis 1965 von
Albrecht Weber, Meersburg
Erzbischof
Carlos Osoro-Sierra, Apostolischer Administrator, hat am
7. Mai 2007 alle Verbote gegenüber Garabandal
aufgehoben und den Ortspfarrer Don Rolando-Cabeza
Fuentes ermuntert, in seinen Predigten über die
Erscheinungen Marias zu sprechen.
Am 18.
Juni 1961 erschien vier jungen Mädchen, Conchita
Gonzalez (12 Jahre), Jacinta Gonzalez (12),
Maria-Dolores (genannt Marie-Loli) (11) und Marie-Cruz
(13) am oberen Ende des Dorfes, nahe dem Haus Casa
Serafin, ein Engel, der aber zunächst und auch an den
folgenden Tagen nicht mit ihnen sprach, sich aber am 1.
Juli 1961 als der Erzengel St. Michael zu erkennen gab.
Eine Gedenktafel am Hohlweg erinnert an diese erste
Engelerscheinung. Er kündigte den Kindern
an diesem 1. Juli an, daß ihnen am nächsten Tag, dem
Sonntag, den 2. Juli 1961, an der von ihm bezeichneten
Stelle die Heilige Jungfrau Maria erscheinen werde. Es
ist etwas weiter oben im Hohlweg, der zu der Anhöhe der
Kiefern, (los pinos), führt. Auch dort ist eine
Gedenktafel an die erste Erscheinung angebracht. Wie ein Lauffeuer hatte sich diese Nachricht über
die ganze Umgebung ausgebreitet und eine große
Menschenmenge wurde an diesem Sonntag zu Zeugen der
Ekstasen der vier Mädchen, bei der sie mit einer
wunderschönen weiß gekleideten Dame sprachen, an deren
rechtem Handgelenk ein braunes Skapulier hing und deren
Haupt mit einer Krone aus zwölf funkelnden Sternen
geziert war. Begleitet wurde sie von zwei Engeln. Den einen
kannten sie vom Vortag und den anderen hielten sie für
seinen Zwillingsbruder, weil er ihm so ähnlich sah. Maria sprach bereits bei dieser ersten Erscheinung,
der dann viele weitere folgten, über den Grund ihres
Kommens zu den Kindern und bat sie jeweils am folgenden
oder dem von ihr genannten Tag wieder zu dieser Stelle
zu kommen. Die Kinder sagten, daß die Heilige Jungfrau
eine Botschaft bringe von Gott für die Menschen unserer
Zeit. Sie sagten weiter, daß die Heilige Jungfrau wünsche,
daß sie diese Botschaft am 18. Oktober 1961 allen
bekannt geben sollen. Das ist die erste Botschaft von
Garabandal, die uns in kindlicher Einfachheit die
absolute Verpflichtung zur Verehrung und Anbetung des
Allerheiligsten und zu Umkehr, Buße und Gebet aufruft. Dabei hat Maria ihnen den Text dieser Botschaft nicht
in vorgefaßten Worten übergeben, sondern sie hat ihren
"kleinen Freundinnen" nur in aller Ausführlichkeit
und Deutlichkeit das darin zum Ausdruck zu bringende
Anliegen erklärt. Die Kinder sollten das mit ihren
eigenen Worten sagen, was das Anliegen ihrer
Himmlischen Mutter ist. Obwohl sie sich darin überfordert
vorkamen, bestand die Erscheinung darauf, daß sie sehr
wohl in der Lage seien das mit eigenen Worten zu sagen,
da Sie denke, daß sie alles gut verstanden hätten. So
formulierten die vier Mädchen das Anliegen der Botschaft mit folgenden Worten: "Man
muß viele Opfer bringen, viel Buße tun; oft das
Allerheiligste Sakrament besuchen. Aber vor allem müssen wir sehr
gut sein.*) Wenn wir das nicht tun, dann wird ein
Strafgericht kommen. Der Kelch füllt sich, wenn wir uns
nicht ändern, wird ein sehr großes Strafgericht über
uns kommen" .*) Sehr
gut sein bedeutet hier, daß man im Sinne der Gebote
Gottes ein gutes und verantwortungsbewußtes Leben lebt
und Ihm, dem Allmächtigen, den Ihm gebührenden Platz
in unserem Tagesablauf einräumt. Also: Das tägliche
Gebet; die vermehrte Hinwendung zu Gott; den regelmäßigen
Empfang der Sakramente. Maria sagte ein anderes Mal:
"Ich verlange von euch nichts Außergewöhnliches,
nichts Übertriebenes, ich wünsche aber, daß ihr würdig
als Menschen vor Gott lebt und Ihm, dem Allmächtigen,
den ihm gebührenden Platz in euerem Alltag einräumt:"
Das ist für uns alle ein perfektes und leicht zu erfüllendes
Lebensprogramm! Die Kinder bettelten die Erscheinung, angesichts der
vielen Zweifler und Ungläubigen, schon sehr bald um ein
Wunder an, "..damit dann alle glauben können".
Schließlich wurde diesem Wunsche entsprochen und der
Engel, der ihnen immer wieder erschien, versprach
Conchita ein Wunder. Die heilige Kommunion in würdiger Weise zu empfangen
hat sie der Engel mehrmals, wie er sagte "mit
unverwandelten Hostien", gelehrt. Dabei waren die Hostien für die Umstehenden immer
unsichtbar geblieben, die Zeugen solcher Ereignisse
wurden. Das Wunder sollte darin bestehen, daß die hl.
Hostie an dem Tage, dem 18. Juli 1962, von den
Umstehenden zu sehen sein werde. Da die Kinder aber
nicht wußten, daß die Hostien niemals zu sehen waren,
wenn ihnen der Engel die Kommunion brachte, hielt
Conchita das für ein komisches kleines Wunder und hatte
Zweifel, ob es ausreichen würde bei den Menschen den
Unglauben auszuräumen. Dieses als Hostienwunder bekannt
gewordene Geschehen ereignete sich unweit des
Elternhauses von Conchita um Mitternacht des
vorhergesagten Tages. Nachdem Conchita ihre Zunge zum Empfang der hl.
Kommunion aus dem Mund heraushielt, wurde plötzlich
eine Hostie auf ihrer Zunge sichtbar, die ein starkes
weißes, die Augen nicht blendendes Licht ausstrahlte.
Dieses Licht genügte, um einige Bilder eines
Schmalfilms zu belichten, den ein Anwesender mit einer
8mm-Kamera aufnahm. Das Geschehen ist gut bezeugt von
glaubwürdigen Männern, die unmittelbar bei Conchita
standen und sie während der ganzen Zeit nicht aus den
Augen ließen. Da dieses Wunder nicht alle überzeugte und die
Kinder nicht aufhörten für die Ungläubigen ein
glaubhaftes Zeichen zu erbitten, "...damit alle
glauben können", versprach ihnen die Heilige
Jungfrau ein großes Wunder, welches so groß sein wird,
daß es danach keinen Zweifel mehr gibt, daß es von
Gott kommt. Bei diesem Wunder, welches das größte Wunder sein
wird, das ihr Sohn jemals für die Menschen wirkte
und zugleich auch das letzte bis zum Ende der Zeiten,
werden die Ungläubigen unter den anwesenden bekehrt und
die Kranken unter den Anwesenden geheilt. Man mache sich
wegen des Transportes der Schwerstkranken keine Sorgen,
sagte sie, "denn Gott wird allen, die zum Wunder
kommen wollen, besondere Gnaden und Schutz an Leib und
Leben gewähren". Den Zeitpunkt des Wunders
vertraute sie nur Conchita an, die den Tag aber erst
acht Tage vorher bekannt geben darf. Es wird abends um
dieselbe Stunde sein, wie die erste Erscheinung des
Engels und werde ca. 15 Minuten andauern. Das Wunder
wird sich bei den Kiefern ereignen und wird von
Garabandal aus und den umliegenden Bergen zu sehen sein.
Danach wird an dieser Stelle ein andauernd bleibendes
Zeichen zurückbleiben, das man anschauen und
fotografieren kann, aber nicht berühren kann, da es
nicht aus Materie ist. In diesem Zusammenhang ist es
wissenswert, daß Maria einmal zu den Seherinnen bei
einer Erscheinung bei den Kiefern sagte: "Ich liebe
diesen Ort sehr, weil Gott ihn liebt. Dieser Ort ist
heilig!" Bedenken Sie das, lieber Leser dieser
Zeilen, wenn sie zu den Kiefern (los pinos)
hinaufsteigen und verhalten Sie sich dementsprechend,
damit Ihnen die Liebe Gottes zu diesem Ort und die
Verehrung Mariens für diesen Ort tief ins Herz leuchte.
Vor diesem Wunder, dessen Termin dann sicher wie ein
Lauffeuer durch die Nachrichtenmedien um die ganze Welt
verkündet werden wird, wird sich aber noch ein "aviso"
ereignen, das zu deutsch Vorankündigung, Warnung oder
Fingerzeig heißt. Es wird eine Warnung vor dem großen
Strafgericht sein, das in der ersten Botschaft bereits
genannt und in der zweiten wiederholt wurde. Am 18. Juni 1965 überbrachte der Erzengel St.
Michael eine weitere Botschaft der Heiligen Jungfrau,
die im Auftrage Gottes für die ganze Menschheit
bestimmt sein soll. Es geschah wieder im Hohlweg, etwa
am oberen Ende, etwa unterhalb des jetzt eingezäunten
Geländes der St. Michaels-Kapelle am Berg. Conchita,
der diese Botschaft während der Vision des Engels übermittelt
wurde, schrieb folgenden Wortlaut auf: Botschaft, welche
die Heilige Jungfrau durch den Mund des heiligen Michael
an die Welt richtet: Der Engel hat gesagt: "Weil
man meine Botschaft vom 18. Oktober 1961 weder erfüllt
noch der Welt bekannt gegeben hat, so kündige ich euch
an, daß (weltweit) diese die
letzte ist. Zuvor hat sich der Kelch gefüllt,
jetzt läuft er über ( bibl. = Kelch des Zornes
Gottes). Viele Kardinäle, Bischöfe und
Priester gehen den Weg des Verderbens und ziehen viele
Seelen mit sich. Man mißt der hl. Eucharistie
immer weniger Bedeutung zu. Wir müssen durch unsere
Anstrengungen dem Zorn Gottes über uns entgehen. Wenn wir ihn aufrichtig um
Verzeihung bitten, wird er uns verzeihen. Ich, eure
Mutter, bitte euch durch die Vermittlung des heiligen
Erzengel Michael darum, daß ihr euch bessert. Ihr
befindet euch in den Zeiten der letzten Warnungen. Ich liebe euch sehr und will
eure Verdammung nicht. Bittet uns aufrichtig und wir
werden euch erhören. Ihr müßt euch mehr heiligen. Denkt an die Passion
Jesu!" Der
zuständige Bischof wartete bisher mit der ganzen Kirche
die Erfüllung der in Garabandal ergangenen Prophetie
ab. Jetzt ist er emeritiert und der Erzbischof von
Oviedo ist derzeitiger Administrator. Maria sagte zu den Kindern: "Meine Besuche bei
euch werden von der Kirche erst nach dem großen Wunder
anerkannt." Vor
dem Wunder wird der Bischof ein Zeichen erhalten, worauf
er alle Verbote über Garabandal aufheben wird.
Pater Pio war mit
Garabandal auf geheimnisvolle Weise verbunden und bestätigte
das ebenso, allerdings mit der Bemerkung: "Die Kirche wird den Erscheinungen der Mutter
des Herrn in Garabandal erst dann Glauben schenken, wenn
es bereits zu spät ist." Zu keiner Zeit war es
von der Kirche verboten, persönlich an die
Erscheinungen von Garabandal zu glauben, wenngleich auch
bis zur Stunde keine offizielle Bestätigung für den übernatürlichen
Ursprung gegeben werden konnte. In der Dorfkirche durfte
über die Ereignisse aber nicht gepredigt werden.
Der
frühere Bischof von Fatima Joáo Pereira-Venancio, war
von der Wahrheit der Erscheinungen in Garabandal aber
fest überzeugt. Er besuchte Conchita in ihrer Wohnung
bei New York mehrmals und taufte eines ihrer Kinder. Dem
Verfasser dieser Zeilen sagte er im Heiligtum von Fatima
im Jahre 1982: "Ich bin von den Besuchen Unserer
Lieben Frau in Garabandal fest überzeugt und halte es für
die Fortführung der marianischen Prophetie von Fatima.
Die Kirche wird eines Tages
nicht darum herumkommen, dieses Geschehen als glaubwürdig
anzuerkennen."
Die letzte Erscheinung
ereignete sich in Garabandal am 13. November 1965.
Zwischen 1961 und 1965
erschien Maria an diesem Ort zeitweise täglich. Sie gab
in dieser Zeit, es war die Zeit des II. Vatikanischen
Konzils, den vier Mädchen eine regelrechte Katechese über
die Glaubensgrundsätze, die auf dem Konzil behandelt
und für die Zukunft in einer moderner gewordenen Zeit
neu gefaßt werden sollten. Diese Katechese wurde sehr
gut im Buch „So sprach Maria in Garabandal" von
Robert Francois dargestellt. Die Darstellung des
Geschehens von Garabandal und seine Bedeutung
für unsere Zeit finden Sie in einer neuen Sicht in dem
kürzlich in erweiterter Neuauflage erschienenen Buch
von Albrecht Weber, „GARABANDAL- Der Zeigefinger
Gottes". In einem Buch von dem spanischen Priester
Ramon Garcia de la Riva, „Maria erscheint in
Garabandal", können Sie die Aussagen eines
unmittelbaren Zeugen, der über zweihundert
Erscheinungen selbst miterlebt hat, nachlesen. Das ist
eine gute Ergänzung
zu den vorgenannten Büchern. Von der Gestalt der
Erscheinung wurde im Auftrag von Albrecht Weber, unter
Mithilfe der Seherin Jacinta, von dem bekannten sakralen
Künstler Karl Franke eine hübsche kleine Statue, ca.
18 cm hoch, angefertigt. Die Heilige Jungfrau Maria, die in Garabandal als
Maria vom Berge Carmel mit dem braunen Skapulier kam,
und es auch den Menschen zu tragen empfahl, veranlaßte
den heute bereits verstorbenen französischen Priester
Pere Laffineur eine so genannte Skapuliermedaille
anzufertigen. Diese Medaille kann anstatt des braunen
Skapuliers getragen werden, wenn dieses zuvor einmal von
einem Priester nach der vorgeschriebenen Art persönlich
aufgelegt wurde. Sie wurde von Albrecht Weber wieder neu
verfügbar gemacht. Alle diese genannten Dinge, Bücher, Statue und die
Medaille, können Sie bestellen. Sie erhalten es per
Post zugeschickt. Als Verfasser dieser kurz gefaßten Beschreibung wünsche ich Ihnen eine
innerlich tiefgehende Erkenntnis, die in Ihnen den Mut
zum Abwarten der Ereignisse stärkt und ihnen zu einer
religiösen Vertiefung Ihres Alltages verhelfen kann.
GARABANDAL
und die Zeit Die noch ausstehende Prophetie
von Garabandal ist es, die nicht nur im Zusammenhang mit
der Jahrhundert- bzw. Jahrtausendwende die Erwartungen
der Menschen zum Gegenstand übertriebener Spekulation
gemacht hat, es ist auch eine falsche Erwartungshaltung
gegenüber den Plänen Gottes, wie ER, der Allmächtige,
seinen Schöpfungsplan in der Zeit sichtbar werden läßt.
Wie Gott die Teile seiner bereits als Ganzes vollendeten
Schöpfung für den Menschen in der Zeit erkennbar und
erfahrbar macht, die uns Menschen zwar als Prophetien
angekündigt sind, aber im Ablauf der Zeit verborgen
bleiben, und daher den Maßstäben menschlicher Vernunft
nicht unterworfen sind, weil sie in menschliche Begriffe
nicht faßbar sind. Sie bleiben, wie Jesus es sagte, in
der Weisheit des Vaters verborgen. Beinahe alles auf
dieser Erde scheint der Mensch sich anzueignen und
nutzbar zu machen, ja sogar die Erkenntnis über den
Aufbau des Lebens versucht er in vermessener Überschreitung
der durch den Schöpfer gesetzten Grenzen unserer
Intelligenz verfügbar zu machen. Die Zeit aber und
deren Ablauf, ist der menschlichen Verfügbarkeit
entzogen. Sie liegt zu unserem Wohle und zur seiner Ehre
alleine in seiner Hand. Zur Unterscheidung ist die
Prophetie Gottes ohne Zeit. Als die Jünger Jesu ihm
zu seiner Zeit dieselben Fragen stellten, wie wir
Menschen in unseren Tagen, weil wir es ebenso sehnsüchtig
erwarten wie sie, sagte er:
„Euch steht es nicht zu,
Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner
Macht festgesetzt hat (Apg 1,7)."
Und in seiner Abschiedsrede
vor seinem Leiden warnte er die Jünger, und damit
ebenso uns, besonders eindrücklich vor den
Machenschaften seines Widersachers, der dann in den Zeiten der Drangsal überall auftreten
wird und durch falsche Propheten große Werke und Wunder
vollbringen läßt, um, wo es möglich ist, die Getreuen
zu täuschen und irre zu führen (Matth 24 ff; Lk 21,7
ff; Mk 13,3 ff). Darüber hinaus kündigt er dort die
Zeichen an, die er uns als Vorboten seiner Wiederkunft
in Aussicht stellt und die sich in unseren Tagen
einstellen. In diesem Spannungsfeld menschlicher
Erwartungshaltung versucht uns heutzutage der Diabolus
zu täuschen, indem er immer wieder Menschen findet, die er über seine wahre Identität zu täuschen
versteht. Er gibt sich ihnen gegenüber als Engel aus,
oder als Jesus, den er gerne kopieren möchte, für
seine Mutter, die er zu imitieren versucht, ja sogar für
Gott Vater selbst, dem er damit die Schau zu stehlen
versucht und gaukelt uns durch diese von ihm gespielten
Trugbilder vor, in die Zeitpläne Gottes Einblick zu
bekommen. In dreister Vermessenheit werden uns Daten und
Termine angekündigt, die unter Mißachtung der
Warnungen Jesu vor seinem Abschied, zuerst zu Neugier
befriedigendem Vorauswissen und stolzer Erwählung führen
und dann durch das „Nicht Eintreffen" der
Voraussagen zu endlosen Enttäuschungen werden. Ein fast
perfektes System, um den Glauben in nicht nur einfachen
gläubigen Menschen zu zerstören, nein auch, um
intelligente Personen in den stolzen Nebel der Selbstüberschätzung
zu verführen, in dem sie Erleuchtung und Helligkeit
verspüren, aber nicht mehr in der Lage sind, die Quelle
des Lichtes zu erkennen. Die noch nicht erfüllte Prophetie von Garabandal
wird bevorzugt dazu mißbraucht, woran man die
heilsgeschichtliche Bedeutung des dortigen Geschehens deutlich erkennen kann. Ein akademisch gebildeter
Mann, Univ. Prof., befaßte sich in einer Zeitschrift in
einem Artikel spekulativ mit diesem angekündigten
Wunder. Vor dem von ihm vorausgesagten Datum
konfrontierte ich ihn mit der Frage nach der Grundlage
seiner Spekulation mit diesem Datum. Er sagte mir, daß
er den Termin vom „Herrn" selbst geoffenbart
bekommen habe. ER habe neben ihm gestanden und habe ihm
das gesagt. Deshalb gebe es für ihn daran keinerlei
Zweifel. Für ihn zweifellos ein glaubhaftes Erlebnis,
aber objektiv falsch. Aber warum? Es ist unschwer festzustellen, wer dieser angebliche
„Herr" war, denn das vorhergesagte Geschehen traf
natürlich nicht ein. Es handelte sich um den 11. April
2002, über den ein prominenter niederländischer Univ.
Professor auf ähnliche Weise getäuscht wurde.
Angeblich erschien ihm, nach seinen Worten, im
Herbst 2001, „Jesus, der Herr" in der Pfarrkirche
von Garabandal und ließ ihn wissen, daß der 11. April
2002 der Tag des Wunders sei. Daraufhin organisierte er
zu diesem Datum eine Reise mit ca. 200 zum Teil
Schwerkranken nach Garabandal und erweckte in ihnen die
falsche Hoffnung, dort geheilt zu werden. Auch er wurde von mir bereits drei Monate vorher und
nochmals eine Woche zuvor gewarnt, worauf er mich und
Conchita öffentlich als Lügner bezeichnete. Eigenartig
ist bei beiden, daß sie in stolzer Verblendung nicht
wahr haben wollen, daß es der Diabolus ist, der sie täuscht.
Sie stehen in diabolischem Nebel und erkennen die Quelle
des Lichtes nicht. Licht ist die Profession Satans!
Eines sollten wir bei solchen Ankündigungen, gleich
welcher Art, immer bedenken: Die Wahrheit Gottes ist
unteilbar. Wenn die Heilige Jungfrau Maria Conchita den
Zeitpunkt dieses Geschehens angekündigt hat mit dem
Auftrag, es erst acht Tage vorher bekannt zu geben, dann
kann es nicht sein, daß eine andere Erscheinung, auch
wenn sie sich als Jesus bezeichnet, zu einer anderen
Person etwas anderes sagt. Das sind die Irreführungen,
vor denen wir gewarnt sind und von denen Jesus im
Evangelium in den oben angegebenen Texten die klare
Anweisung gibt: Lauft ihnen nicht nach! Hört nicht auf
sie! Damit sind wir genau dort angelangt, wo die
Prophetie, die die Heilige Jungfrau Maria in den Jahren
1961 bis 1965 den vier Bergbauernkindern, insbesondere
einer von ihnen, Conchita Gonzalez, in Garabandal
anvertraut hat, und die für uns zur Ungeduld auslösenden
Erwartung wird, denn sie stellte in Aussicht, daß bei
dem angekündigten großen Wunder Ungläubige
bekehrt und Kranke geheilt werden. Nur übersehen wir
dabei zu leicht, was ihr eigentliches Anliegen war, das
viel zu wenig ernst genommen wird: die Anbetung Gottes
im Allerheiligsten Altarsakrament! Auf Seite 82 im Buch
"Der Zeigefinger Gottes" lesen wir:
„Man muß viele Opfer bringen, viel Buße tun;
(oft) das allerheiligste Sakrament besuchen. Aber vor
allem müssen wir sehr gut sein *). Wenn wir das nicht tun, dann wird ein Strafgericht
kommen. Der Kelch füllt sich. Wenn wir uns nicht ändern, wird ein sehr großes
Strafgericht über uns kommen." „gut sein" im Sinne eines Gott gefälligen
Lebens. Es wird uns als Folge
dieser Unterlassung ein Strafgericht angekündigt, wenn
wir uns nicht bekehren. Zu was denn bekehren? Ganz klar
zur Befolgung der Gebote Gottes. Ganz klar zum Glauben
an die reale Präsenz ihres Sohnes Jesus im
Allerheiligsten Altarsakrament, wie es der katholische
und auf dem Evangelium beruhende Glaube in Befolgung des
Abendmahlberichtes im Evangelium lehrt.
Mehrfach
hat sie uns im Geschehen in Garabandal auf die unseren
Augen verborgene Wirklichkeit der realen Präsenz Jesu
im Altarsakrament hingewiesen und sie hat es in
eindrucksvollen Übungen mit den Kindern vorgeführt,
wenn Sie zum Beispiel sagte: „Wir wollen jetzt Jesus besuchen...", und
darauf hin ging Sie mit ihnen in die Kirche, „Er
wartet dort auf euch im Tabernakel... " sagte sie,
und sie begründete diese Übung damit: „Weil er durch die vielen Sünden betrübt,
beleidigt und verspottet wird und weil immer weniger
Menschen an seine Gegenwart im heiligen Sakrament
glauben. Wir wollen IHN trösten und Ihn um Verzeihung
bitten für die armen Sünder". Wenn SIE mit ihnen in die
Kirche ging, stand sie immer so, daß sie zugleich zum
Tabernakel und auch zu den Kindern schaute. Beim Verlassen der Kirche gingen sie stets rückwärts,
ohne den Blick vom Tabernakel abzuwenden. Bei der Türe
erst bekreuzigten sie sich. Für viele Besucher und Zeugen des damaligen
Geschehens dort waren solche Übungen oftmals unverständlich,
ja sie wurden entweder für überflüssig gehalten oder
aber als Bestätigung der eigenen Glaubenspraxis
angesehen. Oftmals wurden dadurch Zweifel an der Glaubwürdigkeit
des beobachteten Geschehens offenbar, die zu endlosen
bohrenden Fragen formuliert den Kindern arge Pein
verursachten. Sie waren unglücklich darüber, daß man
ihnen nicht glaubte, obwohl sie von sich aus alles
taten, was den Bitten der Erscheinung entsprach. Darum bettelten sie immer wieder um ein Wunder, in
der Hoffnung, daß dann alle glauben könnten: "Bitte wirke doch ein Wunder, damit „die"
oder „der" und damit endlich alle glauben können,
daß du von Gott kommst und daß DU es bist, die mit uns
ist und die wir sehen." Diese Bitte wurde schließlich erhört und es wurde
Conchita, als der Ältesten, der Tag eines Wunders
mitgeteilt. Es wurde ihr auch gesagt, um was für ein
Wunder es sich handeln werde. (Sie können es, verehrte
Leser, ausführlich in dem Buch GARABANDAL, Der
Zeigefinger Gottes nachlesen.) Dieses Wunder aber hat genau das bestätigt, was
Maria in der ersten Botschaft zu den Kindern sagte und
was sie mit ihnen durch den Besuch in der Kirche vor dem
Tabernakel so anschaulich exerzierte. Das ist aber ein kleines Wunder, ein milagruco
(Wunderchen), kommentierte es Conchita, weil das, was
bei diesem Wunder sichtbar wurde für sie zum Bereich
ihrer normalen Erfahrungen gehörte. Das überzeugende für
Außenstehende daran aber war, daß es so geschah, wie
es vorausgesagt war und daß etwas sichtbar wurde, was
durch kompetente Aussagen unmittelbarer Zeugen belegt,
davor nicht existierte. Ja, es strahlte sogar ein
geheimnisvolles Licht aus, das keine natürliche Ursache
haben konnte: Eine weiß leuchtende Hostie auf der
heraus gehaltenen Zunge des Mädchens für alle
sichtbar, zehn Minuten lang! Dieses Wunder aber konnte weder die große Masse der
Besucher, noch die Vertreter der bischöflichen Prüfungskommission
überzeugen und zufrieden- stellen. Die Situation für
die vier Mädchen wurde aus ihrer Sicht noch
auswegloser, so daß ihnen die Heilige Jungfrau Maria
nach langem Betteln ein viel größeres Wunder in
Aussicht stellte, bei dem dann keine Zweifel mehr bestünden,
daß es von Gott kommt. Sie sagte ihnen aber auch:
„Die Kirche wird meine Besuche bei euch erst nach
diesem großen Wunder anerkennen". Und weiter sagte SIE: „Es wird das größte Wunder
sein, daß mein Sohn Jesus jemals für die Menschen
gewirkt hat. Zugleich wird es auch das letzte sein bis
zum Ende der Zeiten". Damit war klar, was der
Ursprung der Geschehnisse von Garabandal ist und von wem
es ausgeht: von JESUS CHRISTUS, dem Sohn Gottes, der
zugleich ihr eigener Sohn ist. Das bestätigt auch ihre
Antwort auf die Frage der Kinder am Anfang der
Erscheinungen: „Woher kommen Sie?" „Ich komme von
Gott!" Nur Conchita wurde anvertraut, was im Willen und in
der Weisheit Gottes verborgen ist: Der Zeitpunkt dieses
großen Wunders. Zugleich gebot sie ihr streng, darüber mit niemandem
zu sprechen. Erst 8 Tage zuvor dürfe sie es für die
ganze Welt bekannt geben. Eine Begebenheit am Ende der Zeit der Erscheinungen
macht das sehr deutlich. Sie wurde zum Bischof bestellt.
Ihre Mutter Aniceta begleitete sie. Der Bischof befragte
sie und wollte dadurch, daß er sie auf den Gehorsam
gegenüber dem Bischof verpflichtete, auch das Datum des
Wunders erfahren. Sie konnte es ihm in diesem Augenblick
nicht sagen und kam in schwere Bedrängnis, weil sie es
plötzlich nicht mehr wußte. Es war wie ausgelöscht in
ihrem Gedächtnis. Später sagte sie mir: „Das war der
schlimmste Moment in meinem Leben, ich wäre lieber tot
gewesen. Als sie aber dann mit der Mutter die Stufen vom
Bischöflichen Ordinariat hinunterging, sagte sie plötzlich: „Mama, jetzt weiß ich es wieder! Soll ich
vielleicht schnell noch mal hinauflaufen und es dem
Bischof sagen?" „Nein", antwortete ihre Mutter Aniceta
klugerweise, „wenn Du es vorher nicht gewußt hast und
es jetzt wieder weißt, dann ist klar, daß du es ihm
nicht sagen sollst. Hat SIE dir nicht gesagt, daß du es
niemand sagen sollst?" Nach wie vor weiß Conchita den Zeitpunkt. Acht Tage
vorher soll sie es ankündigen. Alles Weitere steht in
den Büchern. Damals gab es noch kein weltweites
sekundenschnelles Nachrichtennetz, das sich heute um die
Erde spannt. Maria sagte ihr dazu, daß dieser Zeitraum,
wenn die Zeit gekommen ist, völlig genügen werde, so
daß alle es rechtzeitig erfahren würden, die zu dem
großen Wunder nach Garabandal kommen wollen. Ich selbst habe sie daran erinnert, daß die Heilige
Jungfrau Maria zu ihr bei der letzten Erscheinung sagte: „Vor dem Wunder kommt eine Zeit, da wird man dir
nicht mehr glauben. An den Fingern einer Hand kannst du
sie aufzählen, die dir noch glauben". Das hat mir
Conchita am Tag nach der letzten Erscheinung gesagt. Am 1. Januar 1965 sprach die Heilige Jungfrau Maria
zum ersten Mal davon, daß Gott der Menschheit ein „aviso",
eine Ankündigung als Warnung vor dem großen
Strafgericht senden werde. Zu dieser Zeit war sie die
einzige von den Vieren, der Maria noch erschien.
Innerhalb eines Jahres danach wird dann das angekündigte
große Wunder sein, ob es ein Kalenderjahr oder die
Frist eines Jahres ist, ist nicht klar gesagt. So erfuhr
sie es von der Jungfrau Maria. Vor dieser Warnung
fürchtet sich Conchita
sehr, denn, so sagt sie: „es wird sein wie die Züchtigung
(das Strafgericht), mit dem einen Unterschied, daß man
in unmittelbarer Folge daran nicht den Tod erleidet. Es
wird kein Zweifel sein, daß es nicht von Menschen
kommt. Man wird sich selbst aber so sehen, wie man in
diesem Augenblick vor Gott dasteht (man wird die
Erkenntnis des eigenen Gewissens erleiden müssen)." Eines aber gibt uns
Maria, die Mutter unseres Herrn, zum Trost und als
Zuversicht mit auf den Weg in eine Zukunft, die von so
vielen furchtbaren und Angst suggerierenden Ereignissen in unseren Tagen
bestimmt wird, wie sie uns auch im Evangelium angekündigt
sind. Sie sagte: „Habt keine Angst! Ich
verlange von euch nichts Außergewöhnliches und nichts
Übertriebenes. Ich bitte euch, lebt vor Gott
ein würdiges Leben als Menschen (Geschöpf seiner Schöpfung)
und gebt Ihm, dem Allmächtigen, den ihm gebührenden
Teil eures Tagewerkes. Wenn ihr das beherzigt und treu
eure täglichen Pflichten erfüllt, dann verspreche ich
euch das „EWIGE HEIL"! Ferner sagte sie noch:
„Wenn ihr meine Nähe sucht, fahrt nicht hier und dort
hin, sondern kommt zum Tabernakel. Wo mein Sohn ist,
findet ihr mich auch"! Ein einfaches Lebensprinzip,
doch schwer zu realisieren, aber in jedem Falle der
Hauptgewinn menschlichen Daseins.
(Quelle:
"Schweizer Bote von Fatima" 2/2008, S. 9ff.,
Zur
besseren Information beim WETO-Verlag bestellen:
- Das Buch:
Albrecht Weber GARABANDAL- Der Zeigefinger Gottes €
12,70
-
VHS-Video-Cassette: Die Botschaft von Garabandal €
15,00
WETO-Verlag Albrecht Weber • D-88701
Meersburg,
Internet:
www.Weto-Verlag.de
E-Mail:
wetomedien@t-online.de
Am Wochenende fand eine weltweite Telefon- und
Videokonferenz über Garabandal statt von
Amerika aus über Canada, Irland, Rußland,
Australien, Süd- und Mittelamerika, Fernost
und Europa. Als Beitrag zur Konferenz gab ich
ein paar Gedanken zur Diskussion, die für alle
Freunde von Garabandal von entscheidender
Wichtigkeit sind und auf große Zustimmung
gestoßen sind.
1. Eine wichtige Aufgabe für alle, die sich für
Garabandal einsetzen ist, daß niemand eine
Spekulation darüber anstellt, wann die
Prophetie sich erfüllt (Warnung; Aviso;
Wunder, Milagro; Strafe, castigo) Der Beweis
dafür, daß die Prophetie von Gott kommt ist:
Daß keine Angabe über die Zeit gegeben wird.
Gott alleine kennt die Zeit. Das war bei
seiner Menschwerdung ebenso.
Conchita sagte mir am Tag nach der letzten
Erscheinung, als ich sie fragte: "Hast Du die
hl. Jungfrau Maria gefragt, wann die Warnung (aviso)
kommt". Darauf antwortete sie und sagte: "das
weiß ich nicht. Das weiß nicht einmal mein
Sohn Jesus, weil es im Willen des Vaters
verborgen ist". Das ist eine klare
Übereinstimmung mit dem Evangelium (Matth.
24-folg.)
2. Alle
zur Zeit bekannt werdenden Botschaften
etc. , die sich in irgendeiner Form auf
Garabandal beziehen, tragen das Siegel der
Fälschung. Damit will der Gegenspieler (diabolus)
den Glauben an Garabandal zerstören, weil alle
diese Voraussagen nicht eintreffen.
3. Wir sollten alle unseren
Glauben nicht von Botschaften, Erscheinungen
und Voraussagen abhängig machen, auch wenn der
eine oder andere dadurch eine Bekehrung
erfahren hat.
Nur das
Evangelium bringt uns auf den einzigen Weg zu
Gott. Einen
anderen Weg gibt es nicht.
Liebe Freunde, wenn Sie diese Gedanken ernst nehmen
und in Ihrer Arbeit für Garabandal einsetzen,
dann werden Sie Maria dienen und helfen, daß
der Plan Gottes mit den Menschen so eintrifft,
wie ER es vorbereitet hat.
Hat nicht Maria gerade in Garabandal gesagt:
"Ich verlange nichts Außergewöhnliches und
nichts Übertriebenes von Euch, aber ich
wünsche von Euch, wenn ihr Euch um die
Verbreitung meiner Bitten bemüht, daß ihr vor
allem klug handelt" Gelobt sei
Jesus Christus! Albrecht
Weber