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Herrschaft des Teufels als Fürst dieser Welt  

   
   





  
Auslegung 12. Kapitel der geheimen Offenbarung
Luzifer und die Seinen empfanden die Geißel der göttlichen Allmacht

Der Mensch möchte alles ergründen. Doch bei zentralen Fragen, z.B. warum der Mensch fähig sei, den ewigen Schöpfer unendlich zu beleidigen, wird sein Denken bedrängt. Und wenn über die Dreifaltigkeit der Personen in Gott oder die durch die ersten Menschen entstandene Erbsünde nachgedacht wird, bleibt nur der Glaube an ein wahres Mysterium des Lichtes, das sich unserem Auge entzieht oder es blendet. Der kath. Theologe M.J. Scheeben (1835-88)  kämpfte gegen die Aufklärer, die glaubten, den Himmel aus eigener Kraft verdienen zu können (Die Mysterien des Christentums.). Die Tatsache, dass das einfache Volk an die Vergeltung für menschlich gute oder böse Handlungen glaubt ist Hinweis auf eine göttliche Uroffenbarung an die ganze Menschheit. Der Mensch ahnt, dass er seine vom Schöpfer gedachte gnadenhafte Vergöttlichung schuldhaft verlor.

Die Herrschaft des Teufels

Es ist Glaubenslehre, dass die Menschheit durch die Erbsünde in die Gefangenschaft und Sklaverei des Teufels geraten ist  (Mt 4,3f u a Offb 2,13). Sie ist in ihrer Gesamtheit in Adam vom Teufel überwunden worden; d.h. sie hat sich in ihm freiwillig den Eingebungen des Teufels folgend aus ihrer Verbindung mit GOTT losgerissen. Nun ist sie ihm auch unterworfen, gehört mit zu seinem Reich. Sie ist so fest an ihn gebunden, dass sie aus sich die verlorene Freiheit der Kinder GOTTES nicht wieder erringen kann, abgesehen von der Erlösung durch den Gottmenschen. Diese Gefangenschaft und die ihr entsprechende Herrschaft des Teufels über die Menschheit fällt somit zusammen mit dem Mysterium der Sünde selbst. GOTT gestattet dem Teufel, der Menschheit auf viele Arten an Seele und Leibe zu schaden, sie moralisch und physisch zu verderben.

Vergleiche: «Der Satan hat verlangt, euch sieben zu dürfen» (Lk 22,31)

 

Damit der Mensch sich wirklich in Freiheit für Gott entscheiden könne, seine Selbstvergötterung jedoch gleichzeitig die gerechte Strafe finde, darf Satan darauf hinwirken, den Menschen für sich zu gewinnen.

Der Teufel holt den späten Mönch, D, f. 226v

Die neuen Götter

Da der Mensch unmöglich ohne GOTT leben kann, macht er sich eigene Götter, meistens deren drei. Der erste Gott ist der eigene Körper. Der sinnliche Genuss wird zum höchsten Lebensziel und das Fehlen eines ewig göttlichen Endziels wird durch erotische Erlebnisse auszugleichen versucht.

Andere Menschen machen ihren Geist zum Gott: «Es gibt kein Wissen ausserhalb meines Wissens und kein Gesetz ausserhalb meines eigenen Willens. Alles muss stets mir zu Gefallen sein.»

Der dritte Ersatzgott ist die Materie: Reichtum, Geiz und Habgier. Die wahre Unendlichkeit wird durch die falsche des ,,Mehr“ ersetzt. Leer im Innern wird vergeblich versucht, die Leere durch Anhäufung von Äußerlichkeiten zu verdecken. Man denkt, etwas zu sein, weil man etwas hat.

Drei moderne Psychiater haben sich mit diesen Entartungen beschäftigt. Es fällt auf, dass sich die Psychologie mehr mit dem Abnormalen als dem Normalen befasst. Freud war auf das Geschlechtliche fixiert, Adler auf den Minderwertigkeitskomplex und Jung auf die irdische Sicherheit. Jeder hatte zu einem Drittel recht bei der Entdeckung des Ursprungs der Anomalitäten. Würden alle drei Ansichten zusammen geltend gemacht, würden sie bestätigen, dass alles Unglück der Menschen von der Verherrlichung der drei sinnlichen Begierden herrührt: der Sinnenlust, des Lebensstolzes und der abnormalen Weltverfallenheit. Wenn das Geschlechtliche aus GOTT herausgelöst wird, hört es auf, leiblichgeistiger Natur zu sein und wird tierisch und lebenswidrig. Wenn der Geist sein Von-Gott-Geschaffen-Sein verleugnet, schafft er in sich selbst ein zerrissenes Gefühl von Überheblichkeit. Wer den Glauben an die Unsterblichkeit verliert, wird verrückt beim Bemühen, ihn durch wirtschaftliche Sicherheit auszugleichen. Zwei Folgen haben diese falschen Ewigkeitswerte:

 

1.  Angst, weil der Mensch ein ungeheures Missverhältnis spürt zwischen dem, was er ist, und dem, was er sein soll. Er fühlt sich wie ein Fisch, der im Netz eingefangen ist; je mehr er kämpft, umso mehr verwickelt er sich. Sein Geist, abgeschnitten von der ewigen Verbindung mit GOTT, wird zu einem Behälter, in dem sich des Lebens Bodensatz, Abfall und Schlamm sammelt.

2.  Leben in begrenztem Leerlauf treibt den Menschen zur Verzweiflung. Er kann der Sehnsucht nach dem Unendlichen nicht entfliehen. Hat er sich selbst zum Unendlichen gemacht, sieht er vor sich nichts als Tod, Auflösung und Vernichtung. Dies führt zu Furcht und Verzweiflung. Er ist hin- und hergerissen zwischen dem Mit-GOTT sein -Wollen und dem Gott-selber-sein-Wollen. Vom Genuss enttäuscht, erzeugt die Masslosigkeit in ihm einen Umschwung. Da er keine Ewigkeitswerte in sich selbst findet, wird er sich selber zum Gegenstand der Furcht. In Voraussicht fataler Folgen versucht er, einer Selbstbestrafung zu entgehen und sich mit Horrorfilmen, Perversitäten u.a. zu trösten. Er weiss, er müsste bestraft werden, und so bereitet er seine eigene Bestrafung vor.

Schon viele Menschen wollten wie Gott sein, aber nur ein Gott wurde Mensch

 

GOTTES Ratschlüsse

Die Tatsache muss also eine andere Erklärung finden in den immer gerechten, aber auch in ihren Tiefen unerforschlichen Ratschlüssen GOTTES. Wer weiss, wieviel persönliche Schuld mit unterläuft, wenn die einzelnen Menschen nicht an der Hand GOTTES sich aus ihrer Ohnmacht erheben, wie hoch Gott dem einzelnen seine Verdorbenheit anrechnet und was er in der Stunde der Entscheidung mit ihm verhandelt? Wer weiss, welch weise Absichten Gott dabei hat, wenn er seine Kreatur so mühevoll und gefahrvoll ringen und kämpfen lässt?

Offenbarung des Elendes

Eine kennen wir: es ist die Offenbarung des ganzen Elendes, in das hinein die Kreatur sich selbst überlassen stürzt, wenn sie von sich aus Gott verlässt. Es ist eine Offenbarung, die durch die Grösse des Gegensatzes zur grösseren Verherrlichung GOTTES in der Wiederbelebung und Wiederherstellung der Menschen dienen soll. Gott lässt die Hölle wüten, lässt sie ihre ganze Macht entfalten, um nachher ihre Werke desto glorreicher zu zerstören, um einen desto grösseren Triumph über sie zu feiern, um gerade da, wo sie den Kampfplatz allein zu behaupten glaubt, den Sieg ihren Händen zu entreissen und ihre Niederlage desto schmachvoller zu machen. So hat ER sie zum ersten Mal besiegt, als ER ihr gestattete, mit ihrem Stachel selbst seinen Gesalbten zu durchbohren; sie verlor den Stachel (2 Thess 2,3f ) und sank ohnmächtig zu Boden vor dem, den sie vernichtet wähnte. So wird ER am Ende der Zeiten das Geheimnis des Bösen (das beständige Wirken des Teufels im Menschengeschlecht  2 Thess 2,7) noch einmal entfesseln. ER wird zulassen, dass der Fürst der Finsternis dem Gesalbten GOTTES in einem sündigen Menschen einen Nebenbuhler gegenüberstellt (=Antichrist ). ER wird ihm auf kurze Zeit gestatten, das Reich des Gesalbten dem Scheine nach vollständig zu beherrschen: aber dann wird ER mit einem Blitzstrahl seines Mundes ihn von der Höhe seines Thrones hinabstürzen und auf ewig in der tiefsten Finsternis begraben.

Der Antichrist

Nach bestimmten Andeutungen der HI. Schrift und nach der allgemeinen Auffassung der kirchlichen Erklärer ist unter dem Antichrist nicht bloss der widerchristliche Zeitgeist (der Geist dieser Welt), auch nicht die Gesamtheit der Widersacher Christi und der Kirche zu verstehen, sondern eine individuelle menschliche Persönlichkeit, welche diesen Namen besonders verdient und auf welche alle Weissagungen und Typen hinweisen. Zur realen Frage, ob etwa die Zeit des personal erscheinenden Antichrist bevorstehe —gestützt auf Mt 24, 22 24 und 2 Petr 3, 9—, glaubt K. Thieme «mit grosser Wahrscheinlichkeit behaupten« zu können:

«Der Jüngste Tag tritt genau in jenem —natürlich nur Gott selbst bekannten— Augenblick ein, wo die Aussicht, dass Unbekehrte durch das Zeugnis des Martyriums der Christen gerettet werden, geringer wird als die Gefahr, dass auch die Bekehrten wieder verloren gehen», eine Behauptung, die in sich Zustimmung verdient. Für unsere Praxis steht nur eines fest: «Wirken, solang es Tag ist» (Joh 9,4).

Luzifers Neid und Hass

Der Weltplan GOTTES sah von vornherein das menschgewordene Wort (Jesus Christus) als Haupt und König der Engel. Es war für viele Engel eine grosse Demütigung, den ihnen in der menschlichen Natur vorgestellten Menschensohn anbeten zu müssen, denn von Natur aus fühlten sie sich hoch erhaben über den Menschen. Dies galt besonders für den glänzendsten unter ihnen: Luzifer. Er fühlte sich in beleidigtem Stolz von GOTT übergangen und entbrannte in Neid gegen das bevorzugte Menschengeschlecht. Seine Empörung gegen GOTT gipfelte im grössten und unbegreiflichsten Verbrechen: der Mordung der menschlichen Natur des Gottessohnes. Dieser Gottesmord —Mysterium des Ursprungs der Sünde— lässt uns in die Tiefe des Hasses hinabblicken, mit dem der Teufel den Menschen verfolgt. Er verfolgt ihn einerseits, weil der Mensch bestimmt ist, die Herrlichkeit zu erlangen, die er selbst verloren hat, andererseits weil der Mensch ein Glied am Leibe des Sohnes GOTTES ist. Er ruht nicht, bis er seine Herrschaft des Todes auf Erden aufgerichtet hat, bis er die Menschen verleitet hat, statt den Gesalbten des Herrn ihn anzubeten, ihm Opfer zu bringen.

Und da eine Frau als blosser Mensch die Mutter des Gottmenschen und die Königin der Engel werden sollte, so musste sich der Hass der Hölle sowohl gegen diese Frau als gegen dessen ganzes Geschlecht wenden. Finden so nicht die Greuel des Heidentums (Menschenopfer) und der Kult der schmutzigsten Laster sowie die systematische Bekämpfung des Christentums mit allen Waffen der Lüge und Verleumdung ihre tiefste Erklärung? Die Leidenschaften der Menschen müssen durch den Betrug ihres Neiders angestachelt werden. Da der leibhaftige Christus ihm entgangen ist, verfolgt er seinen mystischen Leib mit dämonischer Wut.  Z/Ewig

 

Auslegung des zwölften Kapitels der geheimen Offenbarung nach der Hl. Maria von Agreda

Link Maria Agreda Engelssturz und Verfolgung der Menschheit durch Satan

Wehe der Erde und dem Meere, denn der Teufel ist zu euch mit gewaltigem Grimm herabgestiegen. Er weiß, wie kurz seine Frist ist. Wehe der Erde, dem zukünftigen Schauplatz so vieler Übeltaten! Wehe dem Meere, weil es so entsetzlichen Lastern gegenüber sich nicht in tosenden Strömen ergoss, die Übeltäter zu ertränken und die Unbilden wider Gott, Seinen Schöpfer zu rächen. Doch noch viel mehr wehe dem unergründlichen, in aller Bosheit verhärteten Meere, das sind jene, die dem Teufel nachfolgen. Er ist herniedergestiegen, euch in großem Zorn und unerhörter Grausamkeit mit Krieg zu überfallen. Die Wut dieses grimmigen Drachens, der ärger ist als ein blutiger Löwe, will alles verschlingen. Alle Tage der gesamten Weltzeit dünken ihm eine kurze Frist, seinen Grimm zu befriedigen. So groß ist sein Durst und seine Gier, die Menschen zu verderben, dass ihm ihre ganze Lebenszeit nicht genügt. Seine Tobsucht wünscht ewige Zeiten, wenn sie möglich wären, um gegen die Kinder Gottes einen ewigen Krieg führen zu können. Vor allem kehrt sich sein Grimm gegen jene gottselige Frau, die ihm den Kopf zertreten wird.

Als der Drache sich auf die Erde hinabgestürzt sah, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte. Nachdem die alte Schlange, der Teufel, den unseligen Ort und Zustand, in den er geraten war, erkannte, entbrannte er in noch heftigerem Grimm und Neid. Er hätte sich selbst wie ein wütendes Tier zerreißen mögen. Gegen die Frau, die Mutter des menschgewordenen Wortes, fasste er einen solchen Groll, das ihn kein Mensch zu begreifen mag.

Als Luzifer und sein teuflischer Anhang in der Hölle angekommen war, hielt er gleich mit allen eine Ratsversammlung. In dieser Zeit bot Luzifer seinen Verstand und seine ganze teuflische Bosheit auf, mit seinen höllischen Genossen zu überlegen, wie sie Gott am ärgsten beleidigen und sich an ihm für die über sie verhängte Strafe rächen könnten.

Das Endergebnis dieser Versammlung war kurz folgendes: Weil Gott aller Voraussicht nach die Menschen sehr lieben werde, würde die ärgste Rache und schwerste Unbill darin bestehen, dass sie die Wirkung der göttlichen Liebe verhinderten, indem sie die Menschen betörten, verführten und so viel wie möglich aufreizten, gegen Gott undankbar und rebellisch zu sein. Dadurch würden sie Seine Gnade und Freundschaft verlieren.

Luzifer sagte: „Nach dieser Erkenntnis müssen wir arbeiten, und alle Kräfte und Sorgen aufbieten. Wir wollen die Menschen unseren Einsprechungen und unserem Willen unterwürfig machen und sie dadurch verderben. Wir wollen das ganze Menschengeschlecht verfolgen und es um seinen verheißenen Lohn bringen. Wir wollen unsere ganze Wachsamkeit aufbieten, dass die Menschen nicht zur Anschauung Gottes gelangen, weil diese uns ungerechter Weise verweigert wurde. Großen Triumph werde ich über sie feiern. Alles werde ich verheeren und meinem Willen unterwerfen. Ich will Irrtümer und Sekten und meine den Gesetzen Gottes zuwiderlaufenden Gesetze verbreiten. Ich selbst werde aus den Menschen Propheten und Anführer erwecken, in sie meine Irrlehren säen, die sie überall verbreiten sollen. Darauf will ich aus Rache gegen ihren Schöpfer sie zu mir in die Qualen der Hölle hinabziehen.

Die Armen will ich bedrängen, die Notleidenden unterdrücken, die Verlassenen verfolgen. Ich will Zwietracht säen, Kriegsflammen entzünden, Völker gegen Völker hetzen, Hochmütige und Freche hervorbringen, die das Gesetz der Sünde überall ausbreiten. Alle die mir folgen, will ich im ewigen Feuer vergraben. Jene die sich mir am engsten anschließen, will ich in den Ort der größten Qualen versenken. Daraus wird mein Reich sein, das ist der Lohn, den ich meinen Knechten gebe.

Dem menschgewordenen Wort (Christus) will ich einen blutigen Krieg ankündigen. Wenn Er auch Gott ist, so wird Er doch auch Mensch sein, also von einer niederen Natur als ich. Ich will meinen Thron und meine Würde über die Seinige erheben, durch meine Macht und Arglist Ihn überwinden und stürzen. Die Frau, die Seine Mutter wird, soll unter meinen Händen vergehen. Denn was sollte für meine Macht und Größe eine einzige Frau bedeuten? Ihr Dämonen aber, die ihr mit mir vergewaltigt worden seid, folgt mir nach und gehorcht mir jetzt in der Rache, wie ihr mir damals im Ungehorsam gefolgt seid. Heuchelt Liebe zu den Menschen und richtet sie dadurch zugrunde. Dienet ihnen betrüglich, um sie zu stürzen. Macht sie schlecht und zieht sie zu mir hinab in die Hölle.“

Keine menschliche Zunge vermag den Grimm und die Bosheit dieser ersten höllischen Ratsversammlung gegen das Menschengeschlecht zu schildern, das noch gar nicht erschaffen war.

Damals wurden alle Laster und Sünden der Welt ausgedacht. Von dorther entspringen alle Lügen, Irrtümer und Glaubensspaltungen. Alle Ungerechtigkeit hat in dieser chaotischen Versammlung ihren Ursprung. Alle die Bosheit verüben, dienen dem Fürst der Hölle.

 

Luzifer und die Seinen empfanden die Geißel der göttlichen Allmacht

Link Maria Agreda Engelssturz und Verfolgung der Menschheit durch Satan

Vor Schrecken außer sich, blieben sie mehrere Tage wie festgebannt in der Tiefe der höllischen Abgründe. Kaum aber hatte der Herr ihnen jene Erkenntnisse, die Er ihnen zu ihrer Verwirrung und Beschämung gegeben hatte, genommen, so begannen sie in ihrer Wut wieder aufzuatmen.

Der große Drache versammelte seine Genossen um sich und sprach zu ihnen:

„Wie ist es möglich, dass sich mein Zorn lege angesichts so vieler Schwierigkeiten, die ich Tag für Tag von diesem menschgewordenen Wort und von diesem Weibe erfahre, das Ihn empfangen und geboren hat. Wo ist meine Stärke, wo ist meine Macht, wo meine Wut, wo die großen Triumphe, die ich über die Menschen davongetragen habe, seit diese Gott mich ohne Grund aus dem Himmel in diese Abgründe geworfen hat?

Freunde, es scheint, der Allmächtige will die Pforten der Hölle schließen und die des Himmels öffnen, so dass unser ganzes Reich vernichtet und meine brennende Begierde, alle Menschen in diese Qualen zu stürzen, vereitelt werden wird.

Wenn Gott, nicht zufrieden damit ist, sie durch Seinen Tod erlöst zu haben, nun solche Wunder für sie tut, eine solche Liebe für sie offenbart, sie mit so mächtigem Arm zu Seiner Freundschaft zieht, so werden sie sich besiegt geben, wären sie auch so gefühllos wie die wilden Tiere und hätten sie auch Herzen, so hart wie Diamant.

Alle werden Ihn lieben, alle werden Ihm folgen. Wenn sie das nicht tun, so sind sie trotziger und verstockter als wir.

Welche Seele wird so stumpfsinnig sein, dass sie sich nicht einem Gottmenschen dankbar bezeigt, der sie mit so zärtlicher Liebe zu Seiner eigenen Glorie zu führen sucht?

Dieser Saulus war unser Freund, das Werkzeug meiner Pläne, untertan meinem Wink und Willen, ein Feind des Gekreuzigten, und ich hielt schon die grausamsten Höllenqualen für ihn in Bereitschaft.

Trotzdem entreißt Gott ihn unversehens meinen Händen und erhebt diesen winzigen Menschen von der Erde zu so hoher Gunst und Gnade, dass selbst wir, Seine Feinde, uns nicht erwehren können, Ihn zu bewundern.“

 

Die Religion Satans

Blick auf die esoterisch- magisch-alchemistische okkulte Dimension von Abtreibung, Pädophilie, Promiskuität, Homosexuellem Lebensstil, Gender-Theorie, etc... und ihre Förderer.

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