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Herrschaft des Teufels als Fürst dieser Welt  

   
   





  
Auslegung 12. Kapitel der geheimen Offenbarung
Luzifer und die Seinen empfanden die Geißel der göttlichen Allmacht
Der Mensch ahnt nicht, dass d. eigentliche Kampf zwischen Gott u. d. Teufel jeden Tag ...

Der Mensch möchte alles ergründen. Doch bei zentralen Fragen, z.B. warum der Mensch fähig sei, den ewigen Schöpfer unendlich zu beleidigen, wird sein Denken bedrängt. Und wenn über die Dreifaltigkeit der Personen in Gott oder die durch die ersten Menschen entstandene Erbsünde nachgedacht wird, bleibt nur der Glaube an ein wahres Mysterium des Lichtes, das sich unserem Auge entzieht oder es blendet. Der kath. Theologe M.J. Scheeben (1835-88)  kämpfte gegen die Aufklärer, die glaubten, den Himmel aus eigener Kraft verdienen zu können (Die Mysterien des Christentums.). Die Tatsache, dass das einfache Volk an die Vergeltung für menschlich gute oder böse Handlungen glaubt ist Hinweis auf eine göttliche Uroffenbarung an die ganze Menschheit. Der Mensch ahnt, dass er seine vom Schöpfer gedachte gnadenhafte Vergöttlichung schuldhaft verlor.

Die Herrschaft des Teufels

Es ist Glaubenslehre, dass die Menschheit durch die Erbsünde in die Gefangenschaft und Sklaverei des Teufels geraten ist  (Mt 4,3f u a Offb 2,13). Sie ist in ihrer Gesamtheit in Adam vom Teufel überwunden worden; d.h. sie hat sich in ihm freiwillig den Eingebungen des Teufels folgend aus ihrer Verbindung mit GOTT losgerissen. Nun ist sie ihm auch unterworfen, gehört mit zu seinem Reich. Sie ist so fest an ihn gebunden, dass sie aus sich die verlorene Freiheit der Kinder GOTTES nicht wieder erringen kann, abgesehen von der Erlösung durch den Gottmenschen. Diese Gefangenschaft und die ihr entsprechende Herrschaft des Teufels über die Menschheit fällt somit zusammen mit dem Mysterium der Sünde selbst. GOTT gestattet dem Teufel, der Menschheit auf viele Arten an Seele und Leibe zu schaden, sie moralisch und physisch zu verderben.

Vergleiche: «Der Satan hat verlangt, euch sieben zu dürfen»
 (Lk 22,31)

 

Damit der Mensch sich wirklich in Freiheit für Gott entscheiden könne, seine Selbstvergötterung jedoch gleichzeitig die gerechte Strafe finde, darf Satan darauf hinwirken, den Menschen für sich zu gewinnen.

Der Teufel holt den späten Mönch, D, f. 226v

Die neuen Götter

Da der Mensch unmöglich ohne GOTT leben kann, macht er sich eigene Götter, meistens deren drei. Der erste Gott ist der eigene Körper. Der sinnliche Genuss wird zum höchsten Lebensziel und das Fehlen eines ewig göttlichen Endziels wird durch erotische Erlebnisse auszugleichen versucht.

Andere Menschen machen ihren Geist zum Gott: «Es gibt kein Wissen ausserhalb meines Wissens und kein Gesetz ausserhalb meines eigenen Willens. Alles muss stets mir zu Gefallen sein.»

Der dritte Ersatzgott ist die Materie: Reichtum, Geiz und Habgier. Die wahre Unendlichkeit wird durch die falsche des ,,Mehr“ ersetzt. Leer im Innern wird vergeblich versucht, die Leere durch Anhäufung von Äußerlichkeiten zu verdecken. Man denkt, etwas zu sein, weil man etwas hat.

Drei moderne Psychiater haben sich mit diesen Entartungen beschäftigt. Es fällt auf, dass sich die Psychologie mehr mit dem Abnormalen als dem Normalen befasst. Freud war auf das Geschlechtliche fixiert, Adler auf den Minderwertigkeitskomplex und Jung auf die irdische Sicherheit. Jeder hatte zu einem Drittel recht bei der Entdeckung des Ursprungs der Anomalitäten. Würden alle drei Ansichten zusammen geltend gemacht, würden sie bestätigen, dass alles Unglück der Menschen von der Verherrlichung der drei sinnlichen Begierden herrührt: der Sinnenlust, des Lebensstolzes und der abnormalen Weltverfallenheit. Wenn das Geschlechtliche aus GOTT herausgelöst wird, hört es auf, leiblichgeistiger Natur zu sein und wird tierisch und lebenswidrig. Wenn der Geist sein Von-Gott-Geschaffen-Sein verleugnet, schafft er in sich selbst ein zerrissenes Gefühl von Überheblichkeit. Wer den Glauben an die Unsterblichkeit verliert, wird verrückt beim Bemühen, ihn durch wirtschaftliche Sicherheit auszugleichen. Zwei Folgen haben diese falschen Ewigkeitswerte:

 

1.  Angst, weil der Mensch ein ungeheures Missverhältnis spürt zwischen dem, was er ist, und dem, was er sein soll. Er fühlt sich wie ein Fisch, der im Netz eingefangen ist; je mehr er kämpft, umso mehr verwickelt er sich. Sein Geist, abgeschnitten von der ewigen Verbindung mit GOTT, wird zu einem Behälter, in dem sich des Lebens Bodensatz, Abfall und Schlamm sammelt.

2.  Leben in begrenztem Leerlauf treibt den Menschen zur Verzweiflung. Er kann der Sehnsucht nach dem Unendlichen nicht entfliehen. Hat er sich selbst zum Unendlichen gemacht, sieht er vor sich nichts als Tod, Auflösung und Vernichtung. Dies führt zu Furcht und Verzweiflung. Er ist hin- und hergerissen zwischen dem Mit-GOTT sein -Wollen und dem Gott-selber-sein-Wollen. Vom Genuss enttäuscht, erzeugt die Masslosigkeit in ihm einen Umschwung. Da er keine Ewigkeitswerte in sich selbst findet, wird er sich selber zum Gegenstand der Furcht. In Voraussicht fataler Folgen versucht er, einer Selbstbestrafung zu entgehen und sich mit Horrorfilmen, Perversitäten u.a. zu trösten. Er weiss, er müsste bestraft werden, und so bereitet er seine eigene Bestrafung vor.

Schon viele Menschen wollten wie Gott sein, aber nur ein Gott wurde Mensch

 

GOTTES Ratschlüsse

Die Tatsache muss also eine andere Erklärung finden in den immer gerechten, aber auch in ihren Tiefen unerforschlichen Ratschlüssen GOTTES. Wer weiss, wieviel persönliche Schuld mit unterläuft, wenn die einzelnen Menschen nicht an der Hand GOTTES sich aus ihrer Ohnmacht erheben, wie hoch Gott dem einzelnen seine Verdorbenheit anrechnet und was er in der Stunde der Entscheidung mit ihm verhandelt? Wer weiss, welch weise Absichten Gott dabei hat, wenn er seine Kreatur so mühevoll und gefahrvoll ringen und kämpfen lässt?
 

Offenbarung des Elendes

Eine kennen wir: es ist die Offenbarung des ganzen Elendes, in das hinein die Kreatur sich selbst überlassen stürzt, wenn sie von sich aus Gott verlässt. Es ist eine Offenbarung, die durch die Grösse des Gegensatzes zur grösseren Verherrlichung GOTTES in der Wiederbelebung und Wiederherstellung der Menschen dienen soll. Gott lässt die Hölle wüten, lässt sie ihre ganze Macht entfalten, um nachher ihre Werke desto glorreicher zu zerstören, um einen desto grösseren Triumph über sie zu feiern, um gerade da, wo sie den Kampfplatz allein zu behaupten glaubt, den Sieg ihren Händen zu entreissen und ihre Niederlage desto schmachvoller zu machen. So hat ER sie zum ersten Mal besiegt, als ER ihr gestattete, mit ihrem Stachel selbst seinen Gesalbten zu durchbohren; sie verlor den Stachel (2 Thess 2,3f ) und sank ohnmächtig zu Boden vor dem, den sie vernichtet wähnte. So wird ER am Ende der Zeiten das Geheimnis des Bösen (das beständige Wirken des Teufels im Menschengeschlecht  2 Thess 2,7) noch einmal entfesseln. ER wird zulassen, dass der Fürst der Finsternis dem Gesalbten GOTTES in einem sündigen Menschen einen Nebenbuhler gegenüberstellt (=Antichrist ). ER wird ihm auf kurze Zeit gestatten, das Reich des Gesalbten dem Scheine nach vollständig zu beherrschen: aber dann wird ER mit einem Blitzstrahl seines Mundes ihn von der Höhe seines Thrones hinabstürzen und auf ewig in der tiefsten Finsternis begraben.
 

Der Antichrist

Nach bestimmten Andeutungen der HI. Schrift und nach der allgemeinen Auffassung der kirchlichen Erklärer ist unter dem Antichrist nicht bloss der widerchristliche Zeitgeist (der Geist dieser Welt), auch nicht die Gesamtheit der Widersacher Christi und der Kirche zu verstehen, sondern eine individuelle menschliche Persönlichkeit, welche diesen Namen besonders verdient und auf welche alle Weissagungen und Typen hinweisen. Zur realen Frage, ob etwa die Zeit des personal erscheinenden Antichrist bevorstehe —gestützt auf Mt 24, 22 24 und 2 Petr 3, 9—, glaubt K. Thieme «mit grosser Wahrscheinlichkeit behaupten« zu können:

«Der Jüngste Tag tritt genau in jenem —natürlich nur Gott selbst bekannten— Augenblick ein, wo die Aussicht, dass Unbekehrte durch das Zeugnis des Martyriums der Christen gerettet werden, geringer wird als die Gefahr, dass auch die Bekehrten wieder verloren gehen», eine Behauptung, die in sich Zustimmung verdient. Für unsere Praxis steht nur eines fest: «Wirken, solang es Tag ist» (Joh 9,4).
 

Luzifers Neid und Hass

Der Weltplan GOTTES sah von vornherein das menschgewordene Wort (Jesus Christus) als Haupt und König der Engel. Es war für viele Engel eine grosse Demütigung, den ihnen in der menschlichen Natur vorgestellten Menschensohn anbeten zu müssen, denn von Natur aus fühlten sie sich hoch erhaben über den Menschen. Dies galt besonders für den glänzendsten unter ihnen: Luzifer. Er fühlte sich in beleidigtem Stolz von GOTT übergangen und entbrannte in Neid gegen das bevorzugte Menschengeschlecht. Seine Empörung gegen GOTT gipfelte im grössten und unbegreiflichsten Verbrechen: der Mordung der menschlichen Natur des Gottessohnes. Dieser Gottesmord —Mysterium des Ursprungs der Sünde— lässt uns in die Tiefe des Hasses hinabblicken, mit dem der Teufel den Menschen verfolgt. Er verfolgt ihn einerseits, weil der Mensch bestimmt ist, die Herrlichkeit zu erlangen, die er selbst verloren hat, andererseits weil der Mensch ein Glied am Leibe des Sohnes GOTTES ist. Er ruht nicht, bis er seine Herrschaft des Todes auf Erden aufgerichtet hat, bis er die Menschen verleitet hat, statt den Gesalbten des Herrn ihn anzubeten, ihm Opfer zu bringen.

Und da eine Frau als blosser Mensch die Mutter des Gottmenschen und die Königin der Engel werden sollte, so musste sich der Hass der Hölle sowohl gegen diese Frau als gegen dessen ganzes Geschlecht wenden. Finden so nicht die Greuel des Heidentums (Menschenopfer) und der Kult der schmutzigsten Laster sowie die systematische Bekämpfung des Christentums mit allen Waffen der Lüge und Verleumdung ihre tiefste Erklärung? Die Leidenschaften der Menschen müssen durch den Betrug ihres Neiders angestachelt werden. Da der leibhaftige Christus ihm entgangen ist, verfolgt er seinen mystischen Leib mit dämonischer Wut.  Z/Ewig

 

Auslegung des zwölften Kapitels der geheimen Offenbarung nach der Hl. Maria von Agreda

Link Maria Agreda Engelssturz und Verfolgung der Menschheit durch Satan

Wehe der Erde und dem Meere, denn der Teufel ist zu euch mit gewaltigem Grimm herabgestiegen. Er weiß, wie kurz seine Frist ist. Wehe der Erde, dem zukünftigen Schauplatz so vieler Übeltaten! Wehe dem Meere, weil es so entsetzlichen Lastern gegenüber sich nicht in tosenden Strömen ergoss, die Übeltäter zu ertränken und die Unbilden wider Gott, Seinen Schöpfer zu rächen. Doch noch viel mehr wehe dem unergründlichen, in aller Bosheit verhärteten Meere, das sind jene, die dem Teufel nachfolgen. Er ist herniedergestiegen, euch in großem Zorn und unerhörter Grausamkeit mit Krieg zu überfallen. Die Wut dieses grimmigen Drachens, der ärger ist als ein blutiger Löwe, will alles verschlingen. Alle Tage der gesamten Weltzeit dünken ihm eine kurze Frist, seinen Grimm zu befriedigen. So groß ist sein Durst und seine Gier, die Menschen zu verderben, dass ihm ihre ganze Lebenszeit nicht genügt. Seine Tobsucht wünscht ewige Zeiten, wenn sie möglich wären, um gegen die Kinder Gottes einen ewigen Krieg führen zu können. Vor allem kehrt sich sein Grimm gegen jene gottselige Frau, die ihm den Kopf zertreten wird.

Als der Drache sich auf die Erde hinabgestürzt sah, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte. Nachdem die alte Schlange, der Teufel, den unseligen Ort und Zustand, in den er geraten war, erkannte, entbrannte er in noch heftigerem Grimm und Neid. Er hätte sich selbst wie ein wütendes Tier zerreißen mögen. Gegen die Frau, die Mutter des menschgewordenen Wortes, fasste er einen solchen Groll, das ihn kein Mensch zu begreifen mag.

Als Luzifer und sein teuflischer Anhang in der Hölle angekommen war, hielt er gleich mit allen eine Ratsversammlung. In dieser Zeit bot Luzifer seinen Verstand und seine ganze teuflische Bosheit auf, mit seinen höllischen Genossen zu überlegen, wie sie Gott am ärgsten beleidigen und sich an ihm für die über sie verhängte Strafe rächen könnten.

Das Endergebnis dieser Versammlung war kurz folgendes: Weil Gott aller Voraussicht nach die Menschen sehr lieben werde, würde die ärgste Rache und schwerste Unbill darin bestehen, dass sie die Wirkung der göttlichen Liebe verhinderten, indem sie die Menschen betörten, verführten und so viel wie möglich aufreizten, gegen Gott undankbar und rebellisch zu sein. Dadurch würden sie Seine Gnade und Freundschaft verlieren.

Luzifer sagte: „Nach dieser Erkenntnis müssen wir arbeiten, und alle Kräfte und Sorgen aufbieten. Wir wollen die Menschen unseren Einsprechungen und unserem Willen unterwürfig machen und sie dadurch verderben. Wir wollen das ganze Menschengeschlecht verfolgen und es um seinen verheißenen Lohn bringen. Wir wollen unsere ganze Wachsamkeit aufbieten, dass die Menschen nicht zur Anschauung Gottes gelangen, weil diese uns ungerechter Weise verweigert wurde. Großen Triumph werde ich über sie feiern. Alles werde ich verheeren und meinem Willen unterwerfen. Ich will Irrtümer und Sekten und meine den Gesetzen Gottes zuwiderlaufenden Gesetze verbreiten. Ich selbst werde aus den Menschen Propheten und Anführer erwecken, in sie meine Irrlehren säen, die sie überall verbreiten sollen. Darauf will ich aus Rache gegen ihren Schöpfer sie zu mir in die Qualen der Hölle hinabziehen.

Die Armen will ich bedrängen, die Notleidenden unterdrücken, die Verlassenen verfolgen. Ich will Zwietracht säen, Kriegsflammen entzünden, Völker gegen Völker hetzen, Hochmütige und Freche hervorbringen, die das Gesetz der Sünde überall ausbreiten. Alle die mir folgen, will ich im ewigen Feuer vergraben. Jene die sich mir am engsten anschließen, will ich in den Ort der größten Qualen versenken. Daraus wird mein Reich sein, das ist der Lohn, den ich meinen Knechten gebe.

Dem menschgewordenen Wort (Christus) will ich einen blutigen Krieg ankündigen. Wenn Er auch Gott ist, so wird Er doch auch Mensch sein, also von einer niederen Natur als ich. Ich will meinen Thron und meine Würde über die Seinige erheben, durch meine Macht und Arglist Ihn überwinden und stürzen. Die Frau, die Seine Mutter wird, soll unter meinen Händen vergehen. Denn was sollte für meine Macht und Größe eine einzige Frau bedeuten? Ihr Dämonen aber, die ihr mit mir vergewaltigt worden seid, folgt mir nach und gehorcht mir jetzt in der Rache, wie ihr mir damals im Ungehorsam gefolgt seid. Heuchelt Liebe zu den Menschen und richtet sie dadurch zugrunde. Dienet ihnen betrüglich, um sie zu stürzen. Macht sie schlecht und zieht sie zu mir hinab in die Hölle.“

Keine menschliche Zunge vermag den Grimm und die Bosheit dieser ersten höllischen Ratsversammlung gegen das Menschengeschlecht zu schildern, das noch gar nicht erschaffen war.

Damals wurden alle Laster und Sünden der Welt ausgedacht. Von dorther entspringen alle Lügen, Irrtümer und Glaubensspaltungen. Alle Ungerechtigkeit hat in dieser chaotischen Versammlung ihren Ursprung. Alle die Bosheit verüben, dienen dem Fürst der Hölle.

 

Luzifer und die Seinen empfanden die Geißel
der göttlichen Allmacht

Link Maria Agreda Engelssturz und Verfolgung der Menschheit durch Satan

Vor Schrecken außer sich, blieben sie mehrere Tage wie festgebannt in der Tiefe der höllischen Abgründe. Kaum aber hatte der Herr ihnen jene Erkenntnisse, die Er ihnen zu ihrer Verwirrung und Beschämung gegeben hatte, genommen, so begannen sie in ihrer Wut wieder aufzuatmen.

Der große Drache versammelte seine Genossen um sich und sprach zu ihnen:

„Wie ist es möglich, dass sich mein Zorn lege angesichts so vieler Schwierigkeiten, die ich Tag für Tag von diesem menschgewordenen Wort und von diesem Weibe erfahre, das Ihn empfangen und geboren hat. Wo ist meine Stärke, wo ist meine Macht, wo meine Wut, wo die großen Triumphe, die ich über die Menschen davongetragen habe, seit diese Gott mich ohne Grund aus dem Himmel in diese Abgründe geworfen hat?

Freunde, es scheint, der Allmächtige will die Pforten der Hölle schließen und die des Himmels öffnen, so dass unser ganzes Reich vernichtet und meine brennende Begierde, alle Menschen in diese Qualen zu stürzen, vereitelt werden wird.

Wenn Gott, nicht zufrieden damit ist, sie durch Seinen Tod erlöst zu haben, nun solche Wunder für sie tut, eine solche Liebe für sie offenbart, sie mit so mächtigem Arm zu Seiner Freundschaft zieht, so werden sie sich besiegt geben, wären sie auch so gefühllos wie die wilden Tiere und hätten sie auch Herzen, so hart wie Diamant.

Alle werden Ihn lieben, alle werden Ihm folgen. Wenn sie das nicht tun, so sind sie trotziger und verstockter als wir.

Welche Seele wird so stumpfsinnig sein, dass sie sich nicht einem Gottmenschen dankbar bezeigt, der sie mit so zärtlicher Liebe zu Seiner eigenen Glorie zu führen sucht?

Dieser Saulus war unser Freund, das Werkzeug meiner Pläne, untertan meinem Wink und Willen, ein Feind des Gekreuzigten, und ich hielt schon die grausamsten Höllenqualen für ihn in Bereitschaft.

Trotzdem entreißt Gott ihn unversehens meinen Händen und erhebt diesen winzigen Menschen von der Erde zu so hoher Gunst und Gnade, dass selbst wir, Seine Feinde, uns nicht erwehren können, Ihn zu bewundern.“

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Der Mensch ahnt nicht, dass der eigentliche Kampf zwischen Gott und dem Teufel jeden Tag
auf der Erde geführt wird.

Wie unheimlich ist das Wirken und die Macht die vom Teufel ausgeht.
Selbst Jesus wurde versucht, nichts ist dem Teufel heilig.
So konnte er Judas zu bringen das er Jesus verrät und Petrus zur dreimaligen Verleugnung verführen.
Viele Heilige und Mystiker mussten schwerste Versuchungen bestehen.
Und wir, auch wir werden jeden Tag versucht warum soll es uns anders ergehn.
Wir müssen jeden Tag mit dem Teufel rechnen und uns von neuen wappnen.
Er ist Meister der Blendung, dass ist sein Element wie der Rauch.
Er schürt den Hass und fördert den Streit und die Unversöhnlichkeit.
So hat er sein Reich aufgebaut das aus Angst und Elend besteht.
Und treibt die Menschen in Kriege und Katastrophen.
Der Teufel hat es heut sehr leicht wie nie zuvor, versteckt er sich doch hinter tausend Masken. Bindet er doch die Menschen, durch die Sünde an sich und führt sie in Verderben. Überall kann man seine Spuren finden man kann sie nicht übersehn.
Vom Teufel wird in der Bibel gesprochen als:...der Böse, und zwar der Böse schlechthin (1.Joh.3,12).
Der Feind, Vater der Lügen, der Fürst der dunklen Gewalt, der grosse Drache, alte Schlange, der Gott dieser Welt. Sogar als Menschenmörder wir er benannt (Joh.8,44).
Der Teufel hat viele Namen, wer ihn aber mit wissenschaftlich Methoden erkennen und vernichten will, wird ihn nie fassen. Da er das Ungewisse, die Anonymität sehr liebt.
Schliesslich ist er ein Meister der Taktik und der Verwandlung sowie auch der Verwirrung. Die Schlange ist ein unsichtbarer Verführer und sehr geschickt, oft versteckt er sich hinter der Natur, aber er behandelt nicht alle gleich. Nein, er kann sich verwandeln, um besser täuschen zu können, mit Vorliebe in einen Engel des Lichts, aber immer mit dem Hintergedanken die Finsternis zu verbreiten.
Er passt sich den Anlagen und Neigungen der einzelnen an.
Darin liegt seine Stärke.

Was heisst das für uns?
In erster Linie bedeutet Versuchen auskundschaften.
Der Versucher will feststellen, was einer ist, will oder kann um Ihn dann, mit den gegebenen Möglichkeiten und Widerständen und Schwächen, den Angriff danach einzurichten.
Es ist ein Kampf, ein Kampf um den Menschen ein grosses Schlachtfeld.
Natürlich ist das für unsere Augen ein verborgenes Schlachtfeld, es wird zuweilen von Blitzen erhellt, liegt aber tiefer als die Ebene der Gegenwartskatastrophen, auf das gesehen ist Hiroshima nur ein verdunkeltes Sinnbild.
 
Ist es nicht der Teufel, der dem Menschen nachstellt, ihn zur Sünde verführt, seine Werke zerstört und die Gedanken vergiftet?
 
Sind nicht grade deshalb alle Krankheiten dieser Zeit unheilbar geworden weil wir von Gott abgefallen sind.
Wir führen Kriege, nehmen Drogen, Verseuchen die Erde, und die steigende Kriminalität wächst jedes Jahr.
Sind die dämonischen Kräfte angetreten zum Endspurt, den Überfall auf die versuchten, verführten, und gequälten Menschen?.
Heutzutage kann jeder Zeit ein Weltkrieg ausbrechen, weil dem Teufel wie nie zuvor grosse Macht gegeben wurde.
Der Schlange ist es gelungen ihre Aktivitäten, sogar seine Existenz immer mehr zu tarnen. Er feiert heute grosse Triumphe.
 
Ein Pfarrer meinte:
"Je weniger die Christen vor den Dämonen auf der Hut sind, um so mächtiger werden sie"!. Ihr Einfluss nimmt heute ständig zu, und ihre Macht wird gewaltiger die Tyrannei drückender. Leider wird ihre Gewaltherrschaft auf Erden unausweichlicher. Zu viele Christen vernachlässigen den geistigen Schutz.
 
Eine Hilfreiche Abwehrwaffe ist der kleine Exorzismus zum Heiligen Erzengel Michael von Papst Leo XIII. Unser lieber Papst Johannes Paul II. bat drum das wir ihn regelmässiger beten sollten. Nach Paulus kämpft der Christ nicht in erster Linie gegen sichtbare Feinde in Menschengestalt sondern gegen die Mächte der Finsternis. Die bösen Geister die uns bedrängen.
 
Das Exorzismusgebet ist sehr Kraftvoll.
Beschwören wir im Namen Gottes, dass die bösen Geister den Menschen weder direkt noch indirekt Schaden zufügen. Diese Beschwörung vollziehen wir im Namen und der Kraft Jesus Christus, der die Macht der Dämonen gebrochen hat.
Seine Vollmacht hat er seinen Jüngern weitergegeben die auch Dämonen ausgetrieben haben. Deshalb hat die Kirche immer an der Teufelsbeschwörung festgehalten.
Der Kampf wird erst beim Jüngsten Gericht zu Ende sein.
 
Auch Laien die im Stand der Gnade sind müssen heute sich im Kampf gegen die Dämonen beteiligen. Wer den Bannspruch betet, soll es nicht im Zustand der schweren Sünde tun. Auch nicht aus Neid, Hass oder Verwünschung.
So kann man gegen die Hölle nicht gewinnen, es führt zu keinem Erfolg.
Man sollte zuerst seine eignen Sünden beichten. Aber dann ans Werk mit Mut und ohne Furcht und viel Ausdauer.

Der Teufel, der Widersacher Gottes will die Menschen vom ewigen Ziel abbringen.
 
Er ist ein Meister drin, durch böse Gedanken, negative Einwirkung auf das Gemüt, er ist der die Menschen in Depressionen führt.
Der Exorzismus zeigt seine Wirkung in Fällen von Lebensüberdruss, Schwermut, Verzweiflung oder Übermut, bei inner Anfechtung, grossen Versuchungen und Zerstreuungen sogar bei ungeordneten zwischenmenschlichen Beziehungen: wie Streit, Trunksucht, Unfrieden, Belästigung, Verfolgung und bei Kriegsgefahr.
 
Durch Menschen oder Naturkräfte versucht der Teufel uns indirekt zu schaden: Unfälle, Pech auf der ganzen Linie, unerklärliche Unglücke, Unwetter, Donner, Krankheiten.
 
Der kleine Exorzismus ist eine Mehrzweckwaffe man sollte ihn neu entdecken und oft beten in den all genannten Anliegen.
Der eigene Gnadenzustand, ein reines Herz und die Demut sind wichtige Voraussetzungen für das erfolgreiche Streiten, aber auch ein fester Glaube und Vertrauen wenn man gegen die Angriffe des Teufels etwas ausrichten will.
Man sollte langsam und feierlich dem Bösen entgegenstehen. Alles geschehe mit der Hilfe der Schlangenhauptzehrtreterin (Maria) und der Hilfe der heiligen Engel besonders des Erzengels Michael.
Mit ihrer Kraft verlieren wir unsere Ängstlichkeit, beten mutig mit Nachdruck, mit einem heiligen Zorn und unverwüstlicher Siegesgewissheit.
Nicht zu vergessen sind ein Kreuz oder eine geweihte Medaille die man in der Hand tragen sollte. Vor der Beschwörung muss man sich mit Weihwasser besprengen.
Mit dieser Hilfe sind nicht nur Priester, sondern auch die Laien aufgerufen, den Satan und seine bösen Geister in den Abgrund der Hölle zu befördern. Der Teufel muss die Welt verlassen, sonst wird er noch mächtiger und die Erde unterjochen.

Man hat heute oft den Eindruck, dass dem Teufel alles gelungen ist. Die gleichgültigen Christen haben es ihm aber ermöglicht!.
Wir haben unseren freien Willen!
Deswegen hat Gott zu unserer Schande das zugelassen, dass sein Einfluss sich ungehindert und grenzenlos ausbreitet.
Die Getauften nehmen es gar nicht mehr wahr. Sie merken nichts, da sie sich im Sündentod der Seele befinden.
Der Feind nutzt die Chance, er hat die freie Bahn und verführt die Völker zum Aufruhr gegen unseren Herrn.
Satan täuscht mit seinem Gift die Menschen, er injiziert ihnen das Gift der ewigen Verdammnis.

Er will nichts gutes er ist uns missgünstig und gönnt uns den Himmel nicht.
Jene Sitze die er mit seinen abtrünnigen Engeln durch Hochmut verloren hat.
Es ist tiefster Neid der unheilbar ist und immer bösartig!.
Er wird mit einer unsterblichen Seele es nie gut meinen.
Er will unsere Seelen dorthin befördern wo er selbst durch seine eigne Schuld geworfen worden ist. In die ewige Hölle.

Viele Propheten haben uns Menschen gewarnt z.B Anna Katharina Emmerich.
Sie sagte für die Mitte des 20.Jahrhunderts das wiedererscheinen Satans.
Aber die Menschen haben sich taub gestellt.
Das Wirken Satans und seiner Helfer ist heut nicht mehr zu übersehn.
So viel Besessne, Umsessene Menschen gibt es. Wie noch nie zuvor, und möglich ist das nur geworden durch die vielen schweren Sünden die täglich begangen werden.
Denken wir an die vielen unwürdigen Kommunionen, Abtreibungen an die Zunahme der Pornographie, Skandale, Gewalttaten, Sakrilegien und Frevel aller Art.
Satan hat die Menschen voll unter Kontrolle gekriegt.
 
Ein Deutscher Exorzist und Exorzismusexperte P. Adolf Rodewyk hat mal einem Priester geschrieben.
Und erzählte das er 1942 mit der besessenen Magda zu tun hatte, einer von den Teufeln sagte : Wir sind los gelassen so frei wie noch nie. Die Sünden der Menschen haben uns los gekettet. Wir haben ein grossen Ansturm auf die Menschheit vor. Damit wir zum Ziel kommen müssen wir erst mal dafür sorgen, dass die Menschen an uns nicht mehr glauben. So können wir unbemerkt Arbeiten. Wir unterstützen jeden der an uns nicht glaubt. Ausser die Priester die sind für uns noch Gefährlich weil sie ein Gespür für uns haben. Darum sind das die Fackeln, die gelöscht werden müssen. Sie dürfen uns nicht aufspüren. Wir werden versuchen, die Priester zu zersetzen, dass sie nicht mehr Vollpriester sind. Ihre übernatürliches Denken muss zerstört werden.
Aber die grösste Mühe haben wir mit der Hl. Messe, weil von ihr eine grosse Kraft ausgeht. Man kann ein ganzes Leben an den Ruin eines Menschen gearbeitet haben, und mit einer Messe kann unsere ganze Arbeit zunichte gemacht werden.
Die grösste Feindin ist die Dame (Muttergottes).
Wir werden sie deshalb vor den Menschen schlecht machen und vor allem den Glauben an ihre Jungfräulichkeit bekämpfen.
 
Ja, die Dämonen haben viel erreicht.
Aber der Hl. Erzengel Michael rüstet sich mit seinen Engeln gegen sie zum Kampfe. Deswegen ist es so wichtig sich auch selbst zu rüsten.

Wie es in der Offenbarung steht, der Teufel weiss,
dass er nur eine kurze Zeit hat...

Rufen wir daher täglich zum Hl. Michael! Wer es täglich betet wird wahre Wunder erleben. Dass der Hl. Erzengel Michael grosse Macht hat, beweist folgende Geschichte:
Der heilige Pfarrer von Ars ,hatte das Bild des heiligen Michael in seiner Kirche. Er hat ihn sehr Verehrt. Pfarrer von Ars wurde viele Jahre vom Teufel gequält, er betete täglich nach der Messe zum Hl. Michael um Schutz.
Da sagte einmal der Teufel, drohend auf das Bild zeigend:
Wenn der nicht wär, hätte ich dich längst zerrieben...
 
Viele Menschen scheinen heut dem Ansturm Satans nicht gewachsen zu sein. Sie haben vergessen was der Hl. Paulus gesagt hat.
Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut. sondern gegen die Herrschaft der bösen Geister. Der Teufel feiert Erfolg wie nie zuvor. Die vielen Bedrohungen der Welt, der Kampf um und in der Kirche haben Apokalyptische Ausmasse erreicht.

 Hier geht es um das schauerlichste Geheimnis des menschlichen Lebens: um die ,,geheime Macht der Gesetzwidrigkeit.

 

Gebet zum heiligen Erzengel Michael

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf, gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels, sei du unser Schutz! ,,Gott gebiete ihm“, so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stürze den Satan und die anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seele in der Welt umherschleichen, in der Kraft Gottes hinab in die Hölle. Papst Leo XIII.

Bis zur Liturgiereform im Jahre 1969 wurde dieses Gebet zum heiligen Erzengel Michael nach jeder stillen heiligen Messe gebetet Wer hindert uns daran, es täglich persönlich auch heute zu tun und so den Schutz Sankt Michaels anzurufen.

 


 

Die Religion Satans

Blick auf die esoterisch- magisch-alchemistische okkulte Dimension von Abtreibung, Pädophilie, Promiskuität, Homosexuellem Lebensstil, Gender-Theorie, etc... und ihre Förderer.

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