Hl. Josef

Nähr- Vater Jesu, Bräutigam der Gottesmutter Maria

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Über Gestalt und Sendung des Hl. Joseph im Leben Christi und der Kirche

von Papst Johannes Paul II.

Apostolisches Rundschreiben Redemptoris Custos vom 15. Aug. 1989

Zum Jahrhundertjubiläum der Veröffentlichung der Enzyklika Quam- quam pluries Papst Leos XIII. und in der Spur der jahrhundertealten Verehrung für den Hl. Josef möchte ich euch, liebe Brüder und Schwestern, zum reflektierenden Nachdenken einige Betrachtungen über den Mann anbieten, dem Gott den Schutz seiner kostbarsten Schätze anvertraut hat. Ich komme dieser pastoralen Pflicht mit Freude nach, damit die Verehrung für den Schutzpatron der Gesamtkirche und die Liebe zum Erlöser, dem er in vorbildlicher Weise gedient hat, in allen wachse.

So wird das ganze christliche Volk den Hl. Josef nicht nur eifriger anrufen und vertrauensvoll seinen Schutz und Beistand bitten, sondern stets die demütige, reife Art seines Dienstes und seiner Mitwirkung am Heilsplan vor Augen haben.

Ich glaube nämlich, das neuerliche Nachdenken über die Teilnahme des Gemahls Mariens am göttlichen Geheimnis wird es der Kirche, die zusammen mit der ganzen Menschheit auf dem Weg in die Zukunft ist, gestatten, ständig ihre eigene Identität im Rahmen dieses Erlösungsplanes wiederzuentdecken, der seine Grundlage im Geheimnis der Menschwerdung hat. Eben an diesem Geheimnis «hatte» Josef von Nazaret «teil» wie kein anderes menschliches Geschöpf, ausgenommen Maria, die Mutter des menschgewordenen Wortes. Er hatte zusammen mit ihr daran teil, weil er in das tatsächliche Heilsgeschehen einbezogen worden war, und wurde zum Hüter derselben Liebe, durch deren Macht der ewige Vater «uns im voraus dazu bestimmt (hat), seine Söhne zu werden durch Jesus Christus» (Eph 1,5)

 

1. Zum Beschützer des Erlösers berufen, tat Josef, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich" (Mt 1,24).

I. Die Darstellung des Hl. Josef im Evangelium
Die Ehe mit Maria
2. „Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Hl. Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen“
(Mt 1,20-21).

Diese Worte enthalten den zentralen Kern der biblischen Wahrheit über den Hl. Josef, den Augenblick seines Daseins, auf den im besonderen die Kirchenväter Bezug nehmen. Der Evangelist Matthäus erläutert die Bedeutung dieses Augenblicks, indem er auch beschreibt, wie ihn Josef erlebt hat. Um jedoch den Inhalt und Zusammenhang seiner Aussage ganz zu verstehen, muss man sich die Parallelstelle des Lukasevangeliums vergegenwärtigen. Denn im Verhältnis zu dem Vers, wo es heisst:
«Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte es sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes» (Mt 1,18), findet die Herkunft der Schwangerschaft Mariens «durch das Wirken des Heiligen Geistes» eine ausführlichere und genauere Beschreibung in dem, was wir bei Lukas über die Verkündigung der Geburt Jesu lesen. «Der Engel Gabriel wurde von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria» (Lk 1,26-27). Die Worte des Engels: «Sei gegrüsst, du Gnadenvolle, der Herr ist mit dir» (Lk 1,28), lösten in Maria eine tiefe Beunruhigung aus und hielten sie zugleich zum Nachdenken an. Da beruhigte der Bote die Jungfrau und offenbarte ihr Gottes besonderen Plan in Bezug auf sie:

„Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben" (Lk 1,30-32). Wenige Verse vorher hatte der Evangelist gesagt, dass bei der Verkündigung Maria „mit einem Mann namens Josef verlobt war der aus dem Haus David stammte". Das Wesen dieser Vermählung wird indirekt erklärt, als Maria, nachdem sie die Worte des himmlischen Boten bezüglich der Geburt des Sohnes gehört hat, fragt: «Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?» (Lk 1,34). Darauf erhält sie folgende Antwort: «Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden» (Lk 1,35). Maria wird, auch wenn sie schon mit Josef «verheiratet» ist, Jungfrau bleiben, weil das schon bei der Verkündigung in ihr empfangene Kind durch das Wirken des Heiligen Geistes empfangen worden war. - In diesem Punkt stimmt der Text des Lukas mit jenem von Mt 1,18 überein und kann uns zur Erklärung dessen dienen, was wir dort lesen. Wenn sich nach der Vermählung Mariens mit Josef «zeigte, dass sie ein Kind erwartete durch das Wirken des Heiligen Geistes», so entspricht diese Aussage durchaus dem Inhalt der Verkündigung und insbesondere den abschliessend von Maria gesprochenen Worten: «Mir geschehe, wie du es gesagt hast» (Lk 1,38). Nachdem Maria auf den klaren Plan Gottes geantwortet hat, wird in den folgenden Tagen und Wochen vor den Leuten und vor Josef offenkundig, dass sie «ein Kind erwartet», dass sie gebären soll und das Geheimnis der Mutterschaft in sich trägt.


Worte der Himmelskönigin
                          
über den Hl. Josef
                                                                          an Maria v. Agreda

„Meine Tochter, du hast zwar geschrieben, dass mein Bräutigam Josef unter den Heiligen und Fürsten des himmlischen Jerusalem einen überaus hohen Rang einnimmt, doch ist niemand imstande, seine hocherhabene Heiligkeit zu erkennen, bevor er zur Anschauung GOTTES gelangt ist. Dann werden alle zu ihrer Verwunderung und unter Lobpreisung des Herrn dieses Geheimnis schauen.

Am Jüngsten Tage werden die Verdammten bitterlich weinen, dass sie ein mächtiges und wirksames Mittel des Heiles, wie es die Fürsprache des heiligen Josef ist, um ihrer Sünden willen nicht erkannt und nicht gebraucht haben.

Alle Kinder der Welt sind in tiefer Unwissenheit über die Vorrechte meines Bräutigams und über die Macht seiner Fürbitte bei der göttlichen Majestät und bei mir. Ich versichere dir, dass er im Himmel einer der innigsten Vertrauten des Herrn ist und sehr viel vermag, um die Strafen der göttlichen Gerechtigkeit von den Sündern abzuhalten. In all deinen Nöten wende dich an seine Vermittlung und bemühe dich, ihm zahlreiche Verehrer zu gewinnen.

Hl. Josef mit Jesuskind: Als Ehemann der seligen Jungfrau Maria, Beschützer der Hl. Familie und Nährvater des Kindes Jesu nimmt der Hl. Josef eine wichtige Stellung in der Vorsehung GOTTES ein. Die Kirche ehrt den Hl. Josef mit einer eigenen Andacht ganz besonders in dem ihm gewidmeten Monat März.

 

Vorrechte, die der Allerhöchste dem Hl. Josef um seiner Heiligkeit willen verlieh:

1. Auf seine Fürbitte erlangt man die Tugend der Keuschheit und den Sieg in den Gefahren sinnlicher Versuchung.
2. Durch ihn erhält man mächtige Gnadenhilfen, um den Stand der Sünde zu verlassen und zur Freundschaft Gottes zurückzukehren.
3. Durch seine Vermittlung erhält man die Gunst der allerseligsten Jungfrau Maria und eine wahre Andacht zu ihr.
4. Durch ihn erlangen wir die Gnade eines guten Todes und Schutz gegen den Satan in der Todesstunde.
5. Die bösen Geister zittern, wenn sie den Namen Josefs hören.
6. Durch ihn kann man Gesundheit des Leibes und Hilfe in den verschiedenen Nöten erhalten.
7. Seine Fürbitte erlangt den Segen der Nachkommenschaft in den Familien.

Ich (Maria von Agreda) möchte alle Kinder der heiligen Kirche bitten, grosse Verehrer des Heiligen Josef zu sein. Sie werden diese Gnaden an sich selber erfahren, wenn sie auf deren Empfang sich würdig vorbereiten.

 

Die Gnadengaben des Hl. Josef
in der Offenbarung der Gottesmutter
an Maria v. Agreda

Alle Gaben und Gnaden, die GOTT diesem glorreichen Patriarchen verlieh, sind nächst den Verdiensten Jesu Christi denen der heiligsten Jungfrau Maria zuzuschreiben. Wohl war sie nicht die Verdienstursache noch die werkzeugliche Wirkursache seiner Heiligkeit, wohl aber der unmittelbare Zweck; denn die Fülle der Gnaden und Tugenden, die der Herr ihm verlieh, war ihm zugeteilt worden, damit er ein würdiger Bräutigam und Beschützer der Gottesmutter sei. Diese Bestimmung ist der Massstab, nach dem die Heiligkeit Josefs zu bemessen ist. Hätte es auf der Welt einen anderen, vollkommeneren und geeigneteren Mann gegeben, so würde der Herr diesen zum Bräutigam seiner Mutter erkoren haben. Josefs Gnadenausrüstung erstreckte sich auf seine Heiligkeit, seine Tugenden, seine Gaben und Gnaden sowie auf seine eingegossenen und natürlichen Neigungen. Hinsichtlich der Gnadengeschenke bestand zwischen dem heiligen Josef und den übrigen Heiligen ein Unterschied. Viele Heilige empfingen Gnadengaben, die nicht auf ihre eigene Heiligkeit abzielten, sondern den Zweck hatten, andere Menschen zum Dienste Gottes zu bewegen. Sie stehen zur Heiligkeit nicht in unmittelbarer Beziehung. Beim heiligen Josef aber schlossen alle ihm verliehenen Gaben eine Vermehrung seiner Tugend und Heiligkeit in sich, weil sein Amt eine Sache der Heiligkeit und des eigenen Wirkens war. Je heiliger, je engelgleicher er war, umso mehr war er geeignet, der Bräutigam der heiligsten Jungfrau Maria und der Hüter der Geheimnisse des Himmels zu sein. Er musste ein Wunder der Heiligkeit sein, und er war es in der Tat. Dieses Wunder begann bei ihm schon im Mutterschoss. Die göttliche Vorsehung verlieh ihm ausgezeichnete Eigenschaften und Neigungen zur Tugend.

Im siebten Monat nach seiner Empfängnis wurde er geheiligt. Bei dieser ersten Heiligung wurde er nur von der Erbsünde gereinigt. Den Vernunftsgebrauch erhielt er zwar noch nicht. Seine Mutter empfand damals eine ungewöhnliche Freude des Heiligen Geistes, ohne das Geheimnis vollkommen zu verstehen. Bei seiner Geburt war Josef sehr schön. Er erregte bei seinen Eltern und Verwandten eine ausserordentliche Freude, ähnlich wie dies bei der Geburt Johannes des Täufers der Fall war. Schon im dritten Lebensjahr verlieh ihm der Herr den vollkommenen Gebrauch der Vernunft nebst der eingegossenen Wissenschaft und eine Vermehrung der Gnade und der Tugenden. Josef war sanften Charakters, liebevoll, freundlich und aufrichtig. Erzeigte in allem nicht nur heilige, sondern engelgleiche Neigungen, wuchs beständig in der Tugend und Vollkommenheit und erreichte so in tadellosem Wandel das Alter, in dem er sich mit der heiligsten Jungfrau vermählte.
In dieser Zeit wurden seine Gnadengaben noch vermehrt und verstärkt durch die Fürbitte Mariens; denn sie flehte inständig zum Allerhöchsten, er möge, wenn er ihr befehle, sich zu vermählen, ihren Bräutigam heiligen, damit er ihren keuschesten Wünschen zustimme. Der Herr erhörte sie. Er goss ihm die vollkommensten Fertigkeiten aller Tugenden und Gaben ein, ordnete sein Seelenvermögen, erfüllte ihn mit Gnade und festigte ihn in derselben auf wunderbare Weise. In der Tugend und Gabe der Keuschheit wurde Josef über die höchsten Seraphim erhoben; denn die Reinheit, die sie ohne Leib besitzen, war ihm im sterblichen Fleische verliehen. Nie fand eine unreine Vorstellung von etwas Irdischem und Sichtbarem in seinem Geiste Zutritt. Über all dieses erhaben, unschuldig wie eine Taube, ja wie die Engel, war er würdig vorbereitet, in der Gesellschaft der reinsten aller Kreaturen zu verweilen. Der heilige Josef war besonders in der Liebe bewunderungswürdig. An Visionen und himmlischen Offenbarungen empfing der glorreiche Patriarch weit mehr, als sich beschreiben lässt. Seine grössten Gnadenauszeichnungen sind seine Vertrautheit mit den Geheimnissen Jesu Christi und seiner heiligsten Mutter, dass er der Pflegevater unseres Herrn und der Bräutigam der Himmelskönigin war.

Der Hl. Josef im göttlichen Plan
"Die seligste Jungfrau Maria sei darum mit dem Hl. Josef vermählt worden...

...damit durch das Geschlecht des Hl. Josef, der von David abstammte, auch die Abstammung Marias und Christi aus dem Stamme Davids bewiesen würde; denn nach jüdischem Gesetz durfte man nicht aus seinem Geschlecht hinausheiraten, weil dem Geschlecht Juda, woraus David war, die Verheissung gegeben worden war, dass der Messias daraus geboren werde;

...damit Maria nicht gesteinigt würde, wenn sie ausserhalb der Ehe Mutter geworden wäre und damit Christus nicht als ein uneheliches Kind angesehen und deshalb verschmäht und verworfen würde;

...damit Maria einen Trost und Beistand hätte, besonders, da sie mit Jesus nach Ägypten fliehen musste."

Hl. Hieronymus, Kirchenlehrer, um 342-420

Hl. Josef als Helfer
In Briefen und andern Schriften der Kirchenlehrerin Terese v. Avila findet man eine tiefe Verehrung des glorreichen Patriarchen. Zu Beginn ihrer Ordenszeit wurde sie von einer schweren Krankheit befallen. In innigem Gebet wandte sie sich an den Pflegevater Jesu. Nach einer mehrtägigen Ohnmacht und völliger Lähmung wurde sie plötzlich gesund. Sie zählte damals 26 Jahre und schrieb in ihrer Biografie: "Er liess seine Macht und Güte hell aufstrahlen. Ihm sei gedankt. Ich fühlte meine Kraft zurückkehren und konnte aufstehen... Seine Hilfe offenbarte sich auf ganz greifbare Weise... Um das Glück voll zu machen, erhörte er mich jederzeit und über alle meine Erwartungen hinaus." Die Heilige setzte später ihre ganze Kraft ein, die Andacht zum Hl. Josef zu fördern. Bis dahin gab es nur einige wenige Josefskapellen (z.B. in Maria zu den Märtyrern in Rom). Die Hl. Teresa scheint die erste gewesen zu sein, die Kirchen zu seiner Ehre erbauen liess. Von den 17 Kirchen ihrer Ordensgründungen sind 12 dem Hl. Josef geweiht. Mit eigener Hand brachte sie bei jeder Klosterpforte das Bild der Flucht nach Ägypten an.

"Andern Heiligen scheint der Herr die Gnade gegeben zu haben, nur in bestimmten Anliegen helfen zu können. Diesen glorreichen Heiligen, aber habe ich in allen Stücken als Nothelfer kennengelernt."

 

St. Josef - Patron der Sterbenden
Der Tod der Kinder Marias, die den Hl. Josef ehren, ist ausnehmend sanft. Die Hl. Terese v. Avila erwähnt selbst die letzten Augenblicke ihrer Töchter, die dem Hl. Josef ergeben waren: "Ich habe an ihnen im Augenblick des letzten Seufzers einen unbeschreiblichen Frieden und grosse Ruhe bemerkt.. Man hätte sagen können, sie wären in eine Entzückung oder in die süsse Ruhe des Gebetes versunken..."

Gnaden für Verehrer des Hl. Josef
Hl. Teresa v. Avila: "Ich kannte eine Dienerin GOTTES, der geoffenbart wurde, dass der Hl. Josef seinen Verehrern besonders die folgenden Gnaden erlangt:

  • die Tugend der Keuschheit und Schutz in allen Versuchungen.
  • besondere Hilfe, um aus der Sünde in den Gnadenstand zu gelangen.
  • eine kindliche und innige Andacht zur lieben Gottesmutter Maria.
  • Schutz gegen die Hölle im letzten Kampf um einen seligen Tod.
  • bei Anrufung seines heiligen Namens so mächtigen Beistand, dass die bösen Geister zittern.
  • Gesundheit und besondere Hilfe in allen leiblichen und geistigen Nöten.
  • das Vorrecht eines besonderen Kindersegens für die Familien."

 

Die jungfräuliche Ehe
"Beide -Maria und Josef- hatten das Gelübde abgelegt, ihr Leben lang jungfräulich zu bleiben, Und nun wollte GOTT, dass sie sich durch das hl. Band der Ehe verbinden sollten, freilich nicht, um das Gelübde zu brechen oder zurückzunehmen, sondern um es durch diese Verbindung erneut zu bekräftigen und einander zu bestärken und zu helfen, diesem hl. Entschluss treu zu bleiben. In diesem Sinn machten sie auch noch das Gelübde, zeitlebens in ihrer Ehe jungfräulich zu bleiben." Franz v. Sales, Kirchenlehrer

 

Attribute des Hl. Josef

Der Nährvater Jesu, der Hl. Josef, wird auf vielen Kunstwerken mit einem oder mehreren der ihm eigenen Attribute dargestellt:

  • Mit dem Jesuskind, das er trägt oder führt
  • Mit einem blühenden Lilienstab (siehe nachfolgende Geschichte).
  • Mit Korb und 2 Tauben zum Opfern (»Lk 2,24)
  • Mit Zimmermannsgeräten

Eine uralte Tradition erzählt die wunderbare Geschichte vom Lilienstab des Hl. Josef. Zu allen Zeiten und überall in der Kirche wurde der Hl. Josef mit einer Lilie abgebildet. Verschiedene Mystiker wie Cäcilia Baij, Maria von Agreda, Anna Katharina Emmerick durften das staunenswerte Wunder in ihren Visionen miterleben. Auch Maria Valtorta, welche in unserem Jahrhundert lebte, beschrieb das Ereignis, so wie sie es sah. Nachfolgend wird ihre Beschreibung aus dem 1. Band "Gottmensch" gekürzt wiedergegeben:

 

Die Lilie des Hl. Josef

"Josef ist etwas über dreissig. Ein schöner Mann mit kurzen, etwas krausen Haaren, die kastanienbraun sind, wie auch der Schnurrbart und der Bart, die ein schönes Kinn und die rotbraunen Wangen umschatten. Er hat dunkle, schöne, tiefe und sehr ernste, ich möchte fast sagen, etwas melancholische Augen. Wenn er aber lacht, wie jetzt, werden sie lebendig und jugendlich. Er ist ganz hellbraun gekleidet; einfach, aber sehr ordentlich. Josef befindet sich mit anderen Israeliten in einem reichverzierten Saal, der zum Tempel von Jerusalem gehört. Eine Gruppe von jungen Leviten betritt den Raum.

Die Neugierde wächst. Sie wächst noch mehr, als eine Hand den Vorhang zur Seite schiebt, um einen Leviten eintreten zu lassen, der auf den Armen ein Bündel trockener Zweige trägt, auf das ganz vorsichtig ein blühender Zweig gelegt worden ist; ein leichter Schaum weisser Blütenblätter, die kaum rötlich angehaucht sind. Der Levit legt das Bündel der Zweige mit grosser Sorgfalt auf den Tisch, um das Wunder dieses blühenden Zweiges inmitten von so vielen dürren Ästen nicht zu beschädigen.

Ein Raunen geht durch den Saal. Die Hälse recken sich. Josef in seinem Winkel wirft kaum einen Blick auf das Bündel von Zweigen, und als sein Nachbar ihm etwas sagt, macht er eine abweisende Gebärde, als wollte er sagen: "Unmöglich!", und lächelt.

Nach einem Trompetenstoss betritt der Hohepriester den Saal. Alle verneigen sich tief. Dann erklärt der Hohepriester, dass er sie aufgrund einer göttlichen Offenbarung zusammenrufen liess. - In jener Zeit nämlich hatte Maria das heiratsfähige Alter erreicht. Sie lebte damals in der Schule der Tempeljungfrauen.

Obwohl sie sich als Jungfrau dem Herrn auf ewig geweiht hatte, musste sie nach dem Gesetz verheiratet werden. Deshalb offenbarte Gott dem Hohepriester, auf welche Weise der Bräutigam erwählt würde. So liess der Hohepriester in einer Ausschreibung alle heiratsberechtigten Verwandten versammeln. Jeder musste seinen Namen auf einen dürren Zweig einritzen. - Nun also verkündete der Hohepriester, dass durch das Wirken Gottes der eine Zweig, obwohl der Schnee auf den Höhen von Juda noch nicht geschmolzen ist, auf wunderbare Weise erblüht war.

Dann spricht er:" Ein Gerechter muss derjenige sein, der vom Herrn als Hüter der Ihm teuren Jungfrau erwählt wird!...Der Name des Bräutigams ist Josef, der Sohn Jakobs aus Bethlehem, vom Stamm Davids, Zimmermann zu Nazaret in Galiläa."

Dann übergibt der Hohepriester den blühenden Zweig dem Josef, der rot und verlegen hervorgetreten ist. Darauf wird Maria zu ihrem Verlobten geführt. Nach den Glückwünschen der anderen werden sie allein gelassen. Josef übergibt ihr den blühenden Zweig. Maria vertraut dem Josef an, dass sie ihre Jungfräulichkeit von Kind an dem Herrn geweiht hat. Josef schaute sie fest an, als wolle er in ihrem Herzen lesen; dann nimmt er ihre beiden kleinen Hände, die noch den aufgeblühten Zweig halten, und spricht: "Und ich vereinige mein Opfer mit dem deinen, und wir werden mit unserer Keuschheit den Ewigen so sehr lieben, dass Er der Erde den Erlöser schneller schickt und uns erlaubt, Sein Licht in der Welt leuchten zu sehen. Komm, Maria, gehen wir in Sein Haus und geloben wir Ihm, uns zu lieben wie die Engel sich lieben."
aus Valtorta Der Gottmensch Bd. 1

 

Darstellungen und Erscheinungen

Der Hl. Josef wird sehr häufig und sehr verschieden dargestellt. Hier folgen die geläufigsten:

  • Das Jesuskind tragend, einen Stab mit Lilienblüte in der Hand
  • Mit Zimmermannswerkzeug: Axt, Säge, Beil, Winkelmass, u.a.
  • Bei der Geburt Jesu im Stall: - in Deutschland: oft mit Laterne in der Hand - in Italien: zum Teil schlafend ;
  •  Auf der Flucht nach Ägypten: den Wanderstab in der Hand, den Esel führend, auf dem Maria sitzt.
  • Mit Maria und dem Jesuskind als die Heilige Familie.
  • In den Armen Jesu und Mariens sterbend.

 

Anerkannte Erscheinungen

Es gibt bekannte und kirchlich anerkannte Erscheinungen, bei denen auch der Hl. Josef erschienen ist. Die bekanntesten davon sind folgende drei Erscheinungsorte:

Cotignac (Südfrankreich):
Die Erscheinungen Jesu, Mariens und Josefs zu Cotignac im 17Jh.

Knock Mhuire (Irland):
Am 21. August 1879 erschien die Muttergottes, ihr zur Seite der Hl. Josef und der Hl. Johannes. 15 Personen sahen die Erscheinung. Der Wallfahrtsort wird das "irische Lourdes" genannt.

Fatima (Portugal):
Am 13. Oktober 1917 fand die 6. und letzte Erscheinung der Muttergottes in Fatima statt. An diesem Tag geschah das gewaltige Sonnenwunder (von 70'000 Personen beobachtet). Unterdessen sahen die Seherkinder, nachdem die Muttergottes entschwunden war, seitlich der Sonne den Hl. Josef mit dem Jesuskind und Maria in Weiss mit einem blauen Mantel.

Der Hl. Josef mit dem Jesuskind segnete die Welt.

Das ist eine Tatsache, der viel zu wenig Beachtung geschenkt wird!

 

Patronate + Orden •••

Der Hl. Josef ist Landespatron von:

  • Kanada
  • Österreich Tirol Steiermark Kärnten
  • Bayern (1663)
  • Neapel

Der Hl. Josef ist der Schutzpatron:

  • der ganzen kafh. Kirche (1870,Pius IX.)
  • Hauptpatron des Bistums Osnabrück
  • 2. Patron des Erzbistums Köln
  • Patron der nach ihm benannten -Ordensgenossenschaften -Bruderschaften -Vereine

Er wird aber auch in vielen verschiedenen Anliegen angerufen als Patron der:

  • Eheleute
  • christlichen Familien
  • Kinder
  • Jugendlichen
  • Jungfrauen
  • Waisen
  • Erzieher
  • Reisenden
  • Verbannten
  • Sterbenden
  • Arbeiter
  • Handwerker
  • Holzhauer
  • Ingenieure
  • Pioniere
  • Tischler
  • Totengräber
  • Wagner
  • Zimmerleute
  • in Wohnungsnöten
  • in Versuchungen
  • in verzweifelten Situationen
  • und als Patron der Keuschheit

Ordensgenossenschaften
Untergegangene

  • Josephiten (gegr. 1620 in Rom)
  • Josephiten (=Cretenisten, 1650 in Lyon von Arzt Cretenet gestiftet)
  • Josefsbrüder (1835 in Oullins für Jugendvorsorge von Abbe Rey)
  • Josefsbrüder (1857-78 in China tätig)
  • Ritterorden des Hl. Josef (1514/1807;1817 v. Viktor Emanuel aufgehoben

Priester

  • Söhne des Hl. Josef v. Grammont (Beigien) 1817)
  • Missionäre v. Hl. Josef v. Mill Hill
  • Missionäre v. Hl. Josef v. Mexiko (1872)
  • Fromme Gesellschaft des Hl Josef . (Giuseppini, in Turin, 1873)
  • Oblaten des Hl. Josef in Asti
  • Väter des Hl. Josef (1892, Baltimore)

Brüder

  • Brüder v. Hl. J. zu Kleinzimmern (1864)
  • Brüder v. Hl. J. (3.Franziskaner -0.;Heel/NL1873)
  • Einheimische Brüder v. Hl. J. (1921 Madagaskar + 1864Ceylon)

Weibliche Orden

  • Hospitaliterinnen v. Hl. Josef (La Rochelle 1658)
  • Hospital. v. HL J. v. Bordeaux (1638)
  • Hospitaliterinnen v. Hl. J. v. La Fleche (1642)

 

Die Josefsfeste

Der 19. März
Alljährlich am 19. März feiert die Kirche das Fest des Hl. Josef, des Bräutigams der Gottesmutter Maria.

Der 1. Mai
Alljährlich am 1. Mai feiert die Kirche das Fest des Hl. Josef, des Arbeiters.

Der 23. Januar
Am 23. Januar wird das Fest der Vermählung Mariens mit dem Hl. Josef gefeiert. Dieses Fest ist besonders in Spanien bekannt. 1675 hat der röm.- deutsche Kaiser Leopold I. aus dem Hause Habsburg sein Reich dem Hl. Josef geweiht und bestimmt, dass das Fest für alle Zeiten an diesem Tage erneuert werden möge.

Das Schutzfest
Das Schutzfest des Hl. Josef, das früher am 3. Sonntag nach Ostern gefeiert wurde, wird heute am Mittwoch nach dem 2. Sonntag nach Ostern gefeiert. Mit diesem Fest wird der Hl. Josef als Schutzpatron der ganzen Kirche verehrt.

Der Mittwoch
von den Wochentagen ist der Mittwoch dem Hl. Josef geweiht. Wenn der Priester nicht durch die Feier eines höheren Festes gebunden ist, kann er an diesem Tag auch die Hl. Messe zu Ehren des Hl. Josef lesen. Das wird auch heute noch häufig gemacht.
An diesem Tag strömen besonders die Josefsverehrer mit den Anliegen, die sie dem Heiligen anvertrauen wollen, oft zahlreicher als sonst in die Hl. Messe. Wer diesen Tag besonders feiern will, dem wird empfohlen an diesem Tag die Hl. Messe zu besuchen und dem Hl. Josef zu seiner grösseren Ehre und Verherrlichung die Kommunion aufzuopfern, gute Werke zu tun, Almosen zu spenden und Andachten zu verrichten wie zum Beispiel: Weihe, Litanei, Rosenkranz, Verehrung der 7 Schmerzen und 7 Freuden des Hl. Josef u.a.

Die Sieben- Mittwoch- Andacht
Im Jahre 1710 wurde die Schwester Maria Theresia Nicoli überraschend geheilt. Während 10 Jahren hatte sie unablässig unter Schlaganfällen, Epilepsie verbunden mit verkrümmten und versteiften Gliedern, später allgemeine Lähmung, lebensgefährlichen Fieberanfällen und einer Verkürzung des rechten Beines infolge Muskelkontraktion gelitten. Sie entschloss sich mit einer Mitschwester zu Ehren des Hl. Josef an sieben aufeinanderfolgenden Mittwochstagen eine Andacht zu verrichten. Am letzten dieser Tage rief sie bei einem erneuten Anfall den Heiligen um Hilfe an. Sie fühlte eine Hand, die ihr Bein berührte. Es trat eine völlige und dauerhafte Heilung ein.
Darauf geht der Brauch der Sieben - Mittwoch - Andachten zurück.

Die Tagzeiten
Wie die Priester und Ordensleute mehrmals täglich Psalmen und Gebete verrichten, gibt es auch für die Laien verschiedene Formen dieses sogenannten Stundengebetes (Tagzeiten). Es gibt auch Tagzeiten zu Ehren des Hl. Josef. In verschiedenen Gebeten und Hymnen denkt man acht mal täglich an die 7 besonderen Schmerzen und an die 7 besonderen Freuden des Hl. Josef. Vielbeschäftigte können die Tagzeiten auch in drei Teilen zusammenfassen und morgens, mittags und abends verrichten.

Der Josefsmonat März
Der Monat März ist dem Hl. Josef geweiht. Dank einer Verordnung von Pius IX. (1865) wird er weltweit in der ganzen Kirche besonders während dem Monat März mit verschiedenen Feiern und Andachten verehrt.
Oft wird in der Kirche während dem ganzen Monat eine Statue des Heiligen aufgestellt und reich mit Lilien und Blumen geschmückt.
Besonders feierlich wird am 19. das Josefsfest begangen.


 

Weihegebet zum HEILIGEN JOSEF

So wie man sich der Mutter Gottes weiht und sich besonders ihrem Schutze und ihrer Führung anvertraut, so kann man sich auch dem HL Josef weihen.

Eine bekannte Weihe an den Hl. Josef schrieb Papst Leo XIII.
Lieber heiliger Josef, dir will ich mich weihen. Nimm meine Hingabe gütig auf. Ich schenke mich dir ganz. Du sollst allezeit mein Vater, mein Beschützer, mein Führer sein auf dem Weg des Heils. Erflehe mir eine große Reinheit des Herzens und eine starke Hinneigung zum inneren Leben! Gib, daß so wie bei dir alle meine Handlungen die größere Ehre Gottes zum Ziele haben, daß ich vereint bleibe mit dem göttlichen Herzen Jesu, mit dem unbefleckten Herzen Mariä und mit dir, heiliger Josef! Amen. (Papst Leo XIII.)

Ein weiteres Weihegebet zum HEILIGEN JOSEF
Sei gegrüßt Heiliger Josef und von ganzem Herzen geehrt. Ich freue mich über die hohe Würde, zu der Dich Gott erhoben hat. Ich wünsche Dir Glück zu Deiner großen himmlischen Glorie, und empfehle mich ganz besonders in Deine heilige Fürbitte und in Deine Verdienste. Wer wäre imstande, die Schätze des Lichtes, der Weisheit und der Gnade zu ermessen, mit denen Deine Seele während der vielen Jahre, die Du mit Jesus und Maria verlebtest, bereichert und überströmt wurde.
Mit Gott, dem Ewigen, dem Unendlichen, teilst Du den Namen eines Vaters. Dir wurden Vaterrechte gegeben über Jesus, Seinen eingeborenen Sohn. Wer kann sich einer solchen Ehre rühmen? Durchdrungen von Liebe beim Anblick Deiner Heiligkeit und Größe weihe ich Dir mein Herz. Schenke mir die Ehre, mich als Dein Pflegekind anzunehmen. Dir weihe ich mich als Vater und Beschützer. Nimm, heiliger Josef, meine Hingabe gütig an. Geleite auch mich mit Deinen fürsorglichen Vaterhänden auf dem Weg zur ewigen Seligkeit. Heiliger Josef, teile Deine Schätze aus! Hilf uns, die Ehre Gottes zu mehren!
Mächtiger heiliger Josef, Du Schrecken der bösen Geister, verjage den bösen Feind, damit er uns nicht anfechten und schaden kann. Beschütze jene, die mit der Verzweiflung ringen. Tröste die Trauernden, die Geknechteten, die Kranken und alle mit Leid Beladenen. Vor allem in ihrer Todesstunde empfehle ich Dir die Sterbenden der ganzen Welt! Amen.


Sankt-Josef-Rosenkranz

(wird wie der gewöhnliche Rosenkranz gebetet)

  1. Jesus, der Du den heiligen Josef zum Bräutigam der reinsten Jungfrau Maria erwählt hast.
  2. Jesus, der Du den heiligen Josef als Nährvater geliebt hast.
  3. Jesus, der Du dem heiligen Josef gehorsam gewesen bist.
  4. Jesus, der Du mit dem heiligen Josef gebetet und gearbeitet hast.
  5. Jesus, der Du uns den heiligen Josef zum Schutzpatron der Kirche geschenkt hat.

               Imprimatur: Regensburg, 13.3.1977


Das Josefs-Öl

Das Josephs- Öl und die wunderbaren Krankenheilungen
Vor der gekrönten Josefsstatue befindet sich ein Behälter mit Öl. Auf Schwimmern brennen ständig drei Flammen. Von Zeit zu Zeit wird das Öl abgelassen und neues Öl nachgefüllt. Es wird in Fläschchen abgefüllt und den Pilgern verkauft, die es noch vom Priester weihen lassen können, um es als Sakramentale gebrauchen zu können.

Der Wundertäter
Bruder Andre war zu Beginn des Jahrhunderts der größte und bekannteste Wundertäter der Welt. Schon Tausende von Kranken sind dank ihm zu einem großen Vertrauen zum Hl. Josef geführt worden. Wer zählt die vielen, die durch vertrauensvolles Gebet zum Hl. Josef und durch den Gebrauch der Josefsmedaille und des Josefsöles geheilt worden sind?

Das Grab
Hinter dem Lichtersaal betritt der Besucher das Grab des Gründers dieses großen Heiligtums. In einem schweren Marmorsarkophag ruht der unverweste Leib des seligen Bruder Andre.

 

Die gekrönte Josefsstatue

Bruder Andre verteilte Ol, das in einer Lampe vor der Josefsstatue brannte. Diese Statue, vor der jetzt das Öl brennt, wurde 1909 vom heiligen Papst Pius X. gesegnet. Sie wurde von Kardinal Leger im Jahre 1955 feierlich gekrönt.

 

Der Gebrauch des Öles
Bruder Andre gebrauchte das Öl als Zeichen und Ausdruck des Glaubens. Er ermutigte die Kranken zu einem grossen Vertrauen zum Hl. Josef. Nicht er und nicht das Öl, sondern durch die Fürbitte des Hl. Josef werden die Kranken geheilt, und zwar so, wie es dem Willen GOTTES entspricht. Bruder Andre empfahl den Kranken, sich mit dem Öl und den Josefsmedaillen einzureiben, das unterstütze unser Gebet. Wenn er den Gläubigen Öl und Medaillen gab, forderte er sie immer auf, den Hl. Josef mit Gebet, z.B. mit Novenen, um die Heilung zu bitten.

Das Lourdes von Nordamerika
Heute noch berichten jährlich Tausende von erlangten Heilungen an Leib und Seele. Deshalb nennt man das Josefsheiligtum auch das Lourdes von Nordamerika.

Wenn nicht alle geheilt werden, dann denken wir an einige Sätze von Bruder Andre:

  • Einigen Kranken sagte er: "Ich kann Ihnen nicht helfen. Gehen Sie zur Beichte!" Erst danach wurden sie geheilt.
  • Ordensleuten, welche geheilt werden wollten, sagte er oft: "Wir Ordensleute sind zum Leiden da!"
  • Unanständig gekleideten Frauen sagte er zuweilen: Bitten Sie darum, dass Ihnen Ihre Kleider nach wachsen!"
 

Oratoire Saint Joseph in Montreal: Das grösste Josefsheiligtum der Welt.
Josefsstatue am Eingang zum Oratoire Saint Joseph. Die lateinische Aufschrift "Ite ad Joseph" bedeutet: "Gebet zu Joseph"

 

Diese Josefsstatue in der Krypta des Oratoires empfängt die Pilger seit 1917. Sie ist 2,75 m hoch, aus weissem Carraramarmor und wurde vom italienischen Künstler A. Giacomini hergestellt.

Der Öl - Versand
Im Oratoire in Montreal befindet sich ein grosses Versandzentrum. In alle Welt werden Bücher, Bilder, Josefsmedaillen und Josefs- Öl versandt.

Papstbesuch
Anlässlich seines Besuches in Kanada besuchte Papst Johannes Paul II. am 11 September 1984 auch das
Oratoire Saint Joseph. Er betete am Grab des Seligen Bruder Andre. In der Basilika empfing er über 4000 Priester und Theologiestudenten.


 

Das Josefs-Skapulier
Im Oratoire Saint Joseph in Montreal sind auch Skapuliere erhältlich, die dem Hl. Josef geweiht sind und sein Bild tragen.


Der Josefsgürtel
Die Josefsgürtel bestehen aus einer weissen Schnur mit sieben Knöpfen. Sie werden von der Kirche zu Ehren des Hl. Josef geweiht, um durch seine Fürbitte den Trägern dieser Gürtel die Gnade der Reinheit und Gesundheit der Seele und des Leibes zu erlangen, und um sie vor den Begierden der Welt in Keuschheit zu bewahren.
Von der Kirche werden auch Josefsmedaillen und Josefsringe gesegnet.

 

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