Maria
Wunderbare Medaille

   
   





 

 

  
Der Siegeszug der wunderbaren Medaille oder die ganze Marienlehre auf einer Medaille!
Am Beginn einer zusammenhängenden Kette von Marienerscheinungen steht jene von 1830 in Paris. In der Rue du Bac erschien Maria dreimal der 23-jährigen Nonne Katharina Labouré und vertraute ihr eine universale Mission an:  

1. Erscheinung:18./19.7.1830
Im Schlaf wird Katharina Labouré dreimal aufgefordert, zur Jungfrau in die Kapelle zu kommen. Dort eröffnet ihr eine Frau von wunderbarer Schönheit:
"Mein Kind, ich will Dir einen Auftrag geben. Du wirst dabei viel Widerspruch erfahren, aber fürchte Dich nicht. Die Gnade wird Dir helfen..."

2. Erscheinung: 27.11.1830
Diesmal erscheint Maria abends, eine kleine Kugel in ihren Händen tragend. Katharina vernimmt:
"Die Kugel stellt die Welt dar... und jede einzelne Seele."
An den Fingern trägt sie kostbare Edelsteine, von denen Strahlen ausgehen.
"Siehe, diese Strahlen sind Sinnbilder der Gnaden, die ich über jene ausgiesse, die mich darum bitten."
Daraufhin bildet sich um die Erscheinung ein ovaler Rahmen, auf dem in Gold geschrieben steht:

"O Maria,
ohne Sünde empfangen,
bitte für uns,
die wir zu Dir
unsere Zuflucht nehmen."

Gleichzeitig hört sie die Worte:
"Lass nach diesem Bilde eine Medaille prägen.
Die Personen, welche sie tragen, werden grosse Gnaden erhalten. Die Gnaden werden überreich sein für jene, die Vertrauen haben."
Und dann erblickt sie den Buchstaben
M, von einem Kreuz überragt, das auf einem Querbalken ruht, darunter das Herz Jesu, von einer Dornenkrone umgeben und das Herz Marias, mit dem Schwert durchstochen.

Jeder
Jugendliche
soll die WB

Medaille tragen.
Mutter Teresa

 

Vorder- und Rückseite der Wunderbaren Medaille (später auch Wundertätige M. genannt), wie sie nach der Beschreibung der Seherin Katharina Labouré angefertigt wurde. In einer Notiz vermerkte sie : "O! wie herrlich wird es sein, sagen zu hören: Maria ist die Königin der Welt und jeder einzelnen Seele.... Dies wird eine lang anhaltende Zeit des Friedens und des Glücks sein. Sie wird im Triumph um die ganze Welt getragen werden. "

Auf der Medaille sind in Kurzfassung alle marianischen Geheimnisse zusammengefasst:

  • Die Unbefleckte Empfängnis Marias (Immaculata-Fest am 8. Dezember)
  • Aufnahme Marias in den Himmel (Himmelfahrtsfest am 15. August)
  • Krönung zur Königin des Himmels
  • Die Rolle als Mithelferin des Erlösers, die der Schlange das Haupt zertreten wird
  • Die Offenbarung, in der Maria Satan endgültig den Kopf zertritt
  • Ihre Rolle als Fürsprecherin und Gnadenspenderin

Die Medaille enthält die theologischen Erkenntnisse, welche die HI. Schrift zur Quelle haben, Christus in den Mittelpunkt stellen und in der Lehre der Kirche verankert sind, so wie es das II. Vatikan. Konzil empfohlen hat. P.S. Es sind "gefälschte" Medaillen im Umlauf: mit 5-zackigen Sternen (Freimaurer), mit geschlitztem Beinrock Marias...!

3. Erscheinung:
vor Weihnachten 1830
Maria erscheint über dem Tabernakel schwebend. Wieder gehen von ihren Händen die sonderbaren Strahlen aus und über ihr bilden sich wieder im Halbkreis die Worte "O Maria, ohne Sünde..." und wieder erhält Katharina den Auftrag, eine Medaille nach diesem Muster prägen zu lassen. Nochmals ruft Maria in Erinnerung: "Diese Strahlen sind Sinnbild der Gnaden, welche jene erhalten, die mich darum bitten!"
Danach:
"Meine Tochter, von nun an wirst Du mich nicht mehr sehen, aber Du wirst meine Stimme hören in Deinen Gebeten."


Siegeszug um die Erde
Zwei Jahre später wurde die Medaille mit Genehmigung des Erzbischofs von Paris geprägt und in einem Hirtenbrief ermahnte er die Gläubigen, die Medaille zu tragen und das Kurzgebet täglich zu sprechen. Seither haben Millionen Medaillen Gnadenströme in allen Gesellschaftsschichten fliessen lassen. Die Verbreitung wird heute noch von auffallenden Bekehrungen und zahlreichen Heilungen begleitet.

Keine bischöfliche Ablehnung
1836 ordnete der Erzbischof von Paris eine kanonische Untersuchung der Erscheinungen, des Ursprungs und der Wirkungen der Wundertätigen Medaille an. Nach 19 Sitzungen schloss der Untersuchungsbericht: "...die auffallenden Wohltaten, die einzigartigen Gnaden, welche die Gläubigen durch ihr Vertrauen erlangten, waren gleichsam die Mittel, durch die der Himmel die Wirklichkeit der Visionen der Hl. Katharina Labouré, die Wahrheit der Geschichte zu bestätigen und die Anfertigung und Verbreitung der Medaille zu genehmigen schien. "
 

Ein Blitzkonvertit
Die Medaille bewirkte 1842: In einer römischen Kirche erschien die Muttergottes und innert 10 Min. erfolgte die Bekehrung des Lebemannes und Katholikenhassers Alfons v. Ratisbonne vom Juden zum Katholiken.

Bestätigung des Himmels
Am 8.12.1854 hatte Papst Pius IX. das Dogma der
Unbefleckten Empfängnis Marias verkündet. Am 25.3. 1858 anlässlich der vorletzten Erscheinung in Lourdes, so berichtet die Seherin Bernadette Soubirous, welche die Medaille um ihren Hals trug: "...stand die Dame aufrecht oberhalb des Rosenstrauches und zeigte sich wie auf der Wundertätigen Medaille... faltete die Hände... sah zum Himmel... beugte sich mir zu und sagte mit bebender Stimme: Ich bin die Unbefleckte Empfängnis."
Als Katharina Labouré von diesen Geschehnissen in Lourdes erfährt, sagt sie zu ihrer Oberin: "Sehen sie wohl, dass es unsere Madonna ist." Und sie erzählte Geschehnisse darüber, ohne den Ort zu kennen oder Berichte gelesen zu haben...

Rue du Bac - Dogma - Lourdes stehen zweifellos in einem ursächlichen Zusammenhang.

Ihr Leib ruht unversehrt in der Erscheinungskapelle in der Rue de Bac in Paris, wo man sie besichtigen kann und Tausende Pilger sie besuchen kommen.

Die Hl. Katharina Labouré verbrachte ihr ganzes Leben im Dienste der armen alten Leute im Hospiz von Enghien in Paris, wo sie am 31. Dez. 1876 gestorben ist.
Sie wurde am 28. 5. 1933 selig und am 27. 7. 1947 heilig gesprochen.

Viele auffallende Bekehrungen und Krankenheilungen trugen schnell zur Verbreitung der Medaille bei. Schwester Katharina Labouré lebte bis zu ihrem Tod am 31. Dezember 1876 verborgen im Kloster. Niemand wußte, daß sie die Schwester der Erscheinung war.

Die Erscheinung der Muttergottes in der Rue de Bac ist kirchlich anerkannt. Tausende Pilger finden sich dort jährlich ein. Auch Papst Johannes Paul II. besuchte den Erscheinungsort in Paris anläßlich seiner Frankreich-Reise 1980.

Berichte von Menschen, die durch die Wundertätige Medaille Gottes Hilfe und Trost erfahren haben, füllen ganze Bücher. Von unglaublichen Bekehrungen wird berichtet, viele Menschen wurden von schweren Krankheiten geheilt und in ihren Anliegen erhört.

Vielleicht können auch Sie zur Verbreitung der Wundertätigen Medaille beitragen.
 

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