Text zur Musik im Hintergrund:         Ave María, grátia plena, Dóminus tecum.  Benedícta tu in muliéribus, et benedíctus fructus ventris tui,  Jesus.  Sancta María, Mater Dei, ora pro nobis peccatóribus, nunc et in hora mortis nostræ.  Amen.

Maria Königin

   
   


 

 


 

 

  

Maria, Königin des Himmels und des Weltalls
GOTT wollte, dass Christus wirklich Mensch ist wie wir und dass in unseren Beziehungen zu IHM mehr Vertraulichkeit herrscht. Gewiss hätte Christus ohne Marias Hilfe eine in allen Teilen geschaffene Menschheit annehmen können, der unseren täuschend ähnlich. Aber ER wäre nicht unseres Geschlechts gewesen. Das wollte Gott nicht. Dank der Mitwirkung Mariens ist Christus einer der Unseren geworden. ER ging aus unseren Reihen hervor, da eine Frau von uns IHN gebar. Dank ihr kann ER sich als einen von uns bezeichnen, für uns beten, sich an unserer Stelle opfern. 

Gott, der das Herz der Mütter schuf und die Rolle kennt, die sie in unserem Erdenleben spielen. GOTT, der weiss mit welch zärtlicher Liebe sie uns umsorgen, wollte nicht, dass das übernatürliche Leben, das er uns durch seinen Sohn erneut schenken wollte, weniger vertraut, weniger liebevoll, weniger erhebend ist als unser natürliches Leben. Und deshalb wollte ER Maria. ER wollte eine Mutter in seinem Werk. ER wollte sie so innig mit IHM verbinden, dass es unmöglich ist, sie von IHM zu trennen. Hierin liegt das ganze Mysterium Marias beschlossen. Sie gesellt sich also Christus nicht zu. Sie ist für Christus in seiner menschlichen Offenbarung wesentlich. Christus ist nur insofern Mensch, als ER Mariens Sohn ist. ER handelt in unserem Namen nur in seiner Eigenschaft als Sohn Mariens. Christus ohne seine Mutter studieren, heisst sich dazu verurteilen, IHN nicht zu verstehen und sein Werk zu verstümmeln. Maria ohne Christus studieren, sie von Christus trennen, heisst ebenfalls sich dazu verdammen, nichts von ihr zu sagen. Wir kommen nicht darum herum: Maria ist für die Erlösung wesentlich. Gott wollte es so. Und GOTT macht gut, was ER tut!

GOTT hat uns Christus nicht aufgezwungen. ER achtete die menschliche Freiheit, die ER uns gab. Damit sein Sohn wirklich Mittler ist, wünschte ER, dass ein menschlicher Wille stellvertretend die Vermittlung seines Sohnes annimmt und sie so von uns aus wirksam machte. Dieses Geschöpf ist Maria im FIAT, das sie am Tage der Verkündigung sprach. Mit diesem Fiat stimmte sie der Erlösung und damit dem Loskauf von uns allen zu.

JESUS verdankt ihr seinen Leib (wie wir unseren Leib von unserer Mutter erhielten). Die Vererbungsgesetze waren auch für IHN wirksam. Diese sorgen dafür, dass die Eltern ihren Nachkommen die leibliche Struktur (bestimmte Gesichtszüge usw.) ebenso verleihen wie die Charaktermerkmale (Temperament, Art und Weise des Denkens, des Handelns und des Wollens...). Wie sollte ER, der kam, um unsere Natur anzunehmen, um sich engstens mit unserem Geschlecht zu verbinden, diese Gesetze verworfen haben? Nein, ER wollte von der menschlichen Seite her das Ebenbild Mariens sein, wie ER von der göttlichen Seite her das Ebenbild seines Vaters ist. Und da Maria seine einzige menschliche Blutsverwandte ist, kamen ihre Merkmale ungetrübt zur Wirkung. Dort in Nazareth sagte man sicherlich: ER ist ganz die Mutter, die Gesichtszüge, der Blick, die Haltung...

Als guter Sohn vergalt Christus seiner Mutter alles reichlich! Von aller Ewigkeit her sah Gott die Schöpfung, den Sündenfall und die Erlösung voraus. Von aller Ewigkeit her sah also der SOHN seine Mutter voraus und liebte sie. Als der Mensch nach seinem Fall die Verheissung eines Erlösers erhält, verbindet Gott mit ihr den Gedanken an Maria. Und Christus will seine Mutter unbefleckt in ihrer Empfängnis, frei von jeder bösen Neigung, strahlend vor Heiligkeit, damit sie nichts von ihrer mütterlichen Sendung ablenkt. Von den 33 Jahren seines Erdenwandels widmet ER 30 dem Leben im vertrauten Umgang mit seiner Mutter. Auf ihre Bitte vollbringt ER das erste Wunder seines öffentlichen Lebens (Hochzeit zu Kana). Im Augenblick seines Sterbens wünscht ER sie an seiner Seite, damit sie bis zum Ende an unserer Erlösung beteiligt ist. Vom Kreuz herab vertraut ER uns ihr an. Zugleich aber vertraut ER sie auch uns an. Im Himmel will ER sie bei sich haben, ohne den Jüngsten Tag abzuwarten (Fest Maria Aufnahme in den Himmel). Nicht allein will ER seine Gnaden spenden, sondern zusammen mit seiner Mutter, die so die Mittlerin aller Gnaden wird... Maria gesellt sich also nicht der Erlösung bei. Sie steht nicht neben Christus, vor allem auch nicht als eine Art Mittlerin zwischen Christus und uns. Nein, sie steht in der Erlösung selbst. Fällt Christus eine Rolle in unserem Leben zu, so hat auch Maria ihre Rolle: die Mutter ist untrennbar vom Sohn.

12 Königinnen-Titel  

Die Jungfrau v. Nazareth war von GOTT auserwählt, Mutter des Messias zu werden. Nach Seinem unerforschlichen Ratschluss wurde sie berufen, die alttestamentliche Wessagung zu erfüllen: ,,Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einem Sohn das Leben schenken, und Ihn wird man Emanuel nennen, das heisst GOTT-MIT-UNS. (Jes 7,14)

In Maria - so war es im Heilsplan GOTTES geheimnisvoll verborgen - wollte GOTT uns Menschen wieder heimholen, uns an sich ziehen. Über die demütige Magd wollte Er Seine Verheissungen über den kommenden Messias wahr machen. Als der Engel ihr die Botschaft brachte, dass sie Mutter dessen werden sollte, welcher der Sohn des Allerhöchsten genannt werden wird, wusste sie nicht, wie dies geschehen sollte.

Maria ward damit

die Mutter

des MESSIAS.

Maria Königin des Himmels und der Erde.

Die Lauretanische Litanei rühmt die Gottesmutter u.a. als Königin der Engel, Patriarchen, Propheten, Apostel, Märtyrer, Bekenner, Jungfrauen, Heiligen, ohne Erbsünde empfangen, in den Himmel aufgenommen, des heiligen Rosenkranzes, des Friedens.

Als Gottesmutter hatte Maria eine besondere Aufgabe im Heilswirken ihres Sohnes, worauf uns die Hl. Schrift hinweist:

Hochzeit zu Kana als Fürsprecherin (Jh 2,lf), unter dem Kreuz opferte sie sich mit ihrem Sohne zum Heil der Welt als Miterlöserin (Jh 19,25). Als Mutter des Gottessohnes hat sie teil an dessen Königtum.

 

Maria ist daher die Königin des Himmels und der Erde.

.  .

 

Die Krönung Mariens

 (Fra Angelico, 1411-55)

Dadurch ragt die Jungfrau und Mutter aus allen Geschöpfen heraus, die je von GOTT mit einer heilsgeschichtlichen Aufgabe betraut worden sind. Mit ihrem Gehorsam stand sie der Stammmutter Eva gegenüber, welche sich nicht dem Willen GOTTES unterworfen hatte. Mit Maria begann ein neues Geschlecht, eine neue Menschheit. Ihre Mutterschaft war unfassbar gross, da ihr Sohn kein anderer als Gottessohn selbst war.

Maria war daher die Mutter GOTTES.  

 

Durch Maria zu Jesus

Vollendung der Liebe und des neuen Lebens durch die vollkommene Hingabe an Maria, durch sie an Christus und mit IHM an den DREIFALTIGEN Gott.

Maria ist unser Vorbild, wie wir in voller Hingabe oder Liebe uns Jesus schenken müssen (Opferkelch).

Jesus ist uns Vorbild, wie wir uns voller Hinopferung Gott hingeben müssen (Opferhostie der Wandlung), zum heiligen Leben mit Ihm, verborgen in Ihm (Dreieck, Symbol des göttlichen Lebens).

Es gibt keinen anderen Weg zur Vollkommenheit, zur Heiligkeit, ohne dass Jesus und Maria nachgeahmt werden.

Es gibt eine Übung, die Ernst macht mit dieser Forderung: Der HI. Ludwig Maria Grignion v. Montfort hat sie uns im «Goldenen Buch» hinterlassen.

Alles marianische Opfern zielt auf das eine Zentrum (alle Linien weisen zur Kelchmitte, zur Opferung mit Maria), so dass... ...jeder in ihrer Liebe sich Jesus ganz opfert, jeder in Christi Liebe Gott alles weiht... und dann wie Maria und Jesus in Gott leben.

  • Ob wir wie Maria so handeln,

  • ob wir durch ihre Hand wirken oder gleichen Schrittes mit ihr gehen,

  • ob wir in ihr verborgen leben, dass sie uns vertritt,

  • oder ob wir für sie, ihr dienend, alles vollziehen: immer muss es im Geist ihrer Hingabe sein.

Glaubenssatz (Dogma): 

"Die Allerseligste Jungfrau Maria ist vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an, auf Grund einer besonderen Gnade und Auszeichnung des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers des ganzen Menschengeschlechtes, von jeder Makel der Erbsünde frei geblieben. Diese Lehre ist von Gott geoffenbart und muß deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich angenommen und geglaubt werden." 

 

Man habe nie gehört, so sagt der hl. Bernhard, dass jemand, der sich mit Vertrauen an diese barmherzige Jungfrau gewandt habe, nicht erhört worden sei.

"Ein Ave Maria ist mehr wert als die ganze Welt"
(hl. Alphons M. Ligouri)

Rosenkranzgebet
(Siehe Rosenkranz oder Bartolo Longo)

Die Königin

Zum Abschluss des marianischen Jahres 1954 setzte Papst Plus XII. das jüngste Marienfest ein: Maria Königin (gefeiert am 31.Mai, nach der Kalenderreform am 22. August als Oktav zum Hochfest Maria Aufnahme in den Himmel). Damit soll die königliche Würde Mariens hervorgehoben werden und die Verehrung der Gottesmutter und das Vertrauen zu ihr gemehrt werden. Die Gläubigen sollen zur Nachahmung ihrer erhabenen Tugenden angespornt und das Gebet zu ihr als Helferin der verfolgten Christen und Mittlerin des Friedens für die Welt gefördert werden. Alljährlich soll an diesem Tage die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens erneuert werden.

 

Maria Königin

Das Neue Testament spricht ihr diesen Ehrentitel nirgends ausdrücklich zu; Maria wird aber selig gepriesen (Lk 1,45) und Gesegnete unter allen Frauen genannt (Lk 1,42). Maria stammt aus königlichem Geschlecht und wird Mutter des Friedensfürsten, dessen Herrschaft kein Ende hat, geheissen; darauf weisen die Tageslesung Jes 9,5 und das Tagesevangelium Lk 1,33 ausdrücklich hin.

Die königliche Würde Marias war schon in der frühen Christenheit selbstverständlich und erfuhr in unserm marianischen Jahrhundert die Bestätigung. Eine Zeichnung aus dem 2. Jh. in den Priscillakatakomben stellt Maria in der Tracht der damaligen Kaiserinnen dar, das Christuskind den drei Weisen zeigend. Die Ehrentitel Herrscherin aller Sterblichen, Herrin aller Geschöpfe, Heilige Königin, glückselige Königin, wurden ihr von Kirchenvätern verliehen (Ephrem der Syrer (t 373), Johannes v. Damaskus (t 373), Ildefons v. Toledo (t 373). Als Königin des ganzen Menschengeschlechtes besang sie Andreas v. Kreta (geb. 660). Der HI. Kirchenlehrer Petrus Canisius (t­1597) pries auf vielfache Weise ihr Königtum, bei Grignion v. Montfort (t 1716), bei Alphons v. Liguori (t 1787) und in den Schriften vieler anderer Heiliger wird Maria Herrin und Königin genannt. Die Kirche in ihren Hymnen und Liturgien, die Päpste in ihren Rundschreiben grüssen Maria als die glorreiche Herrscherin und aller Welten Königin (Pius IX.: Königin des Himmels und der Erde; Leo XIII.: Königin und Herrscherin des Weltalls; Pius XII.: Königin der Welt).

Maria Krönung : Weil Maria die demütigste und vollkommenste Dienerin des Herrn auf Erden war, wurde sie zur Mutter Gottes auserwählt und nach ihrem Tod in den Schoss der Heiligsten Dreifaltigkeit aufgenommen und mit der himmlischen Krone gekrönt.

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Die Privilegien der Gottesmutter

Im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi stattete der allmächtige GOTT die Mutter des Menschensohnes mit verschiedenen Privilegien aus:

  1. Maria wurde ohne Makel der Erbsünde empfangen.
  2. Maria blieb von ihrer Empfängnis an frei von Begierde und Sünde.
  3. Maria war Jungfrau vor, in und nach der Geburt.
  4. Maria wurde mit Leib und Seele in Himmel aufgenommen.

Zu 1: Die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis Mariens ist nicht wörtlich in der HI. Schrift ausgesprochen. Nach der Auslegung zahlreicher Theologen ist sie in folgenden Schriftworten enthalten:

  • Gen 3,15 (Protoevangelium)
  • Lk 1,28
  • Lk 1, 41f.

Beweis aus der Hl. Schrift

1. Genesis 3,15 (= Protoevangelium):

«Feindschaft will ich setzen zwischen dir und der Frau, und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er (der Same der Frau) wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.»

Zwischen dem Satan und seinem Anhang einerseits und Eva und ihrer Nachkommenschaft anderseits soll ein beständiger sittlicher Kampf sein. Die Nachkommenschaft Evas wird einen vollständigen und endgültigen Sieg über den Satan und seinen Anhang erringen, wenn sie auch selbst durch die Sünde verwundet wird. In der Nachkommenschaft Evas ist der Messias eingeschlossen, in dessen Kraft die Menschheit den Sieg über den Satan erringen wird. So ist die Stelle indirekt messianisch.

Indem man den Samen der Frau individuell fasste und auf den Erlöser bezog, kam man dazu, in der Frau Maria, die Mutter des Erlösers, zu sehen. Diese direkt messianisch-marianische Auslegung wird seit dem 2. Jh. vertreten, z. B. von Irenäus, Epiphanius, Isidor von Pelusium, Cyprian, Leo d. Gr.

Die Mehrzahl der Väter, unter ihnen die grossen Kirchenlehrer des Morgen- und des Abendlandes, hat sie jedoch nicht. Nach ihr steht Maria zusammen mit Christus in einer vollendeten und siegreichen Feindschaft mit dem Satan und seinem Anhang. Daraus hat man in der Theologie der Spätscholastik und der Neuzeit geschlossen: Der Sieg Mariens über den Satan wäre kein vollständiger gewesen, wenn sie jemals unter seiner Herrschaft gestanden hätte. Folglich musste sie ohne Erbsünde in die Welt eintreten.

Die Bulle Ineffabilis erwähnt zustimmend die messianisch-marianische Auslegung der Väter und kirchlichen Schriftsteller». Die Enzyklika Fulgens corona tritt unter Berufung auf die Auslegung vieler Väter und Kirchenlehrer sowie der meisten anerkannten Exegeten aufs neue für die messianisch-marianische Deutung.

 

2 Lukas 1, 28f:

Sei gegrüsst, Du Gnadenvolle! Diese abschwächende Übersetzung (griech) des Engelgrusses hat aus der Einladung zur Freude ein Grusswort gemacht. Maria vertritt in diesem Augenblick der Menschwerdung das ganze Volk Israel. Sie trägt in sich die Hoffnung vieler Generationen vor ihr. Der Gottesbote grüsst sie, wie die Propheten das Volk Israel gegrüsst haben: «Fürchte dich nicht Zion, der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt» (Zef 3,16, Joel 2,22; Sach 9,9). Freue dich oder Jauchze heisst es im Original. Der Grund zur Freude: Maria wird als Schoss der Tochter Zion die neue Bundeslade, in der GOTT den Menschen gegenwärtig wird. Seine volle Bedeutung gewinnt das Grusswort mit der Anrede Begnadete (kecharitomene; gratia plena). Das ist in Parallele zu alttestamentlichen Heilsankündigungen —z.B. an Daniel (Dan 9,23) oder Gideon (Ri 6,12)— eine neue Namengebung an Maria. Wie Gideon neu als starker Held ausgezeichnet wird, so Maria hier mit dem Namen der Hochbegnadeten. Dies aber wird vom Engel sofort mit der Erklärung versehen: Du hast Gnade gefunden bei GOTT, eine Erklärung, die schon auf die messianische Mutterwürde vorausschaut.

In der kirchlichen Tradition hat dieser Gruss eine weitere Vertiefung erfahren: die Auserwählung Mariens schliesse zusammen mit Gebenedeit unter den Frauen (Lk 1,42) auch ihre Unbefleckte Empfängnis ein. So konnte Pius IX. erklären: Es werde durch diesen einzigartigen, feierlichen und nie vernommenen Gruss gezeigt, dass die Gottesmutter der Thron aller göttlichen Gnaden gewesen ist, dass sie mit allen Gnadengaben des Hl. Geistes ausgestattet, ja sogar dieser Gnadengaben nahezu unbegrenzte Tiefe gewesen ist, so dass sie niemals dem Fluche unterworfen war (Ineffabilis Deus).(Lk 1,42) auch ihre Unbefleckte Empfängnis ein. So konnte Pius IX. erklären: Es werde durch diesen einzigartigen, feierlichen und nie vernommenen Gruss gezeigt, dass die Gottesmutter der Thron aller göttlichen Gnaden gewesen ist, dass sie mit allen Gnadengaben des Hl. Geistes ausgestattet, ja sogar dieser Gnadengaben nahezu unbegrenzte Tiefe gewesen ist, so dass sie niemals dem Fluche unterworfen war (Ineffabilis Deus).

Der tiefste Grund, warum auf ihr das Wohlgefallen GOTTES ruht, ist ihre Auserwählung zur Würde der Gottesmutter. Also muss auch die aus dem Wohlgefallen GOTTES hervorgehende Gnadenausstattung Mariens von einzigartiger Vollendung sein. Vollendet ist sie aber nur dann, wenn sie sich über das ganze Leben erstreckte, angefangen vom Eintritt in die Welt.

3 Lukas 1, 41f:

Elisabeth spricht, vom HI. Geist erfüllt, zu Maria: ''Du bist gesegnet unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.'' Der Segen GOTTES, der auf Maria ruht, ist in Parallele gesetzt zum Segen GOTTES, der auf Christus seiner Menschheit nach ruht. Dieser Parallelismus legt nahe, dass Maria ebenso wie Christus vom Anfang ihrer Existenz an frei von aller Sünde war.

 

  Bei in Medjugorje gemachten Fotos zeigt sich teilweise nach der Entwicklung nicht das ursprüngliche Motiv, sondern etwas ganz anderes: in diesem Fall das Bild vom Maria mit dem Jesuskind
  Bildnis MARIAS aus San Damiano (Italien), entstanden durch göttliches Wirken über ein Foto

Worte des Dogmatikers

Prof. L. Ott

,,Der letzte und tiefste Grund der königlichen Würde Mariens liegt in ihrer Gottesmutterschaft. Da Christus auf Grund der hypostatischen Union auch als Mensch Herr und König über alles Geschaffene ist (Lk 1,32f;  Offb 19,16), so nimmt Maria, die Muter des Herrn (Lk 1,43), wenn auch nur in analoger Weise, an der königlichen Würde ihres Sohnes teil. ­Die königliche Würde Mariens ist ferner in ihrer innigen Verbundenheit mit Christus im Erlösungswerk begründet. Wie Christus auch deswegen unser Herr und König ist, weil er uns mit seinem kostbaren Blute erkauft hat ( 1Kor 6,20; 1 Petr 1,18f), so ist in analoger Weise Maria auch deswegen unsere Herrscherin und Königin, weil sie als neue Eva an dem Erlösungswerk Christi, des neuen Adam, innigen Anteil nahm, indem sie mit ihm litt und ihn dem ewigen Vater darbrachte. 

In der erhabenen Würde Mariens als Königin des Himmels und der Erde gründet die machtvolle Wirksamkeit ihrer mütterlichen Fürbitte. ( Enzyklika Ad Caeli Reginam von Pius XII., 1954

Die Königinnen der Könige

Die Königin des Mittelalters wurden jeweils vom König eingesetzt, um ,Mutter seiner Kinder zu sein und Mutter seines Landes...Sie hatte Amt und Auftrag zur lntervention, zum fürbittenden Dazwischentreten zwischen Urteil und Verurteilten: sie durfte Begnadigungen erwirken; ihre zweite Aufgabe war, Almosen, Geschenke, Vorrechte, Auszeichnungen zu erbitten und zu verteilen.“So steht es in vielen alten Urkunden.

Das bedeutet: ,trotz aller Versager und Zerrbilder in der Geschichte sollte die Königin vor dem Volke stehen als die sichtbare Barmherzigkeit des Königs, als der Abglanz‘ seiner Milde neben seiner Gerechtigkeit, als die schenkende Hand seines Reichtums und seiner Gnade: nicht ohne ihn, fast ein Teil von ihm. (IF. Görres)

 

Zu zweifelnden Seelen über MARIA sei gesagt, daß man die hier aufgezeigte Bedeutung der MUTTER GOTTES auch erkennen kann, wenn man sich bewußt macht, daß der Allmächtige und unendlich Heilige GOTT nur in einem ebenbürtigen Geschöpf von größter Reinheit Seine Wohnstätte als kleines Kind in MARIA annehmen und in Seiner Geburt aus ihr Mensch werden konnte. Und vergessen wir nicht die biblischen Worte im Lobpreis MARIAS, dem MAGNIFICAT: „Selig werden Mich preisen alle Geschlechter.“

 Gnaden

GOTT bietet den Menschen auf vielerlei Art Gnaden an, die anscheinend die zum Materialismus, Trugbildern und Scheinfreuden unbemerkt vom Satan verführte Menschheit nicht erkennt und im Glauben, diese nicht zu benötigen, verschmäht.

Zu dem Wort „Gnade“ haben die meisten heutigen Menschen keinen Zugang mehr und keine notwendige Vorstellung. Gnade ist ein Gunst- oder Liebeserweis GOTTES durch die MUTTER GOTTES als Gnadenvermittlerin, die wir alle dringend benötigen. Gnade können Gaben der Liebe und des Glaubens in ganz verschiedenen Graden sein. Es kann die Gnade der göttlichen Erkenntnis geschenkt werden, welche sich immer weiter schenkt, wenn sie und alle Gnaden mit sehr viel Dankbarkeit empfangen werden (Worte an Faustyna zu ihren Gnaden). Es können Gaben der Erkenntnis und des Glaubens, Vergebung, Heilungen oder Linderungen von Leiden dazu gehören, Ruhe, Frieden, freudige und glückliche innere Erfahrungen, Fügungen, tugendhafte Veränderungen, hilfreiche Begegnungen usw. sein. 

Hierzu zählen aber auch und vor allem die Sakramente: Taufe, Erstkommunion, Firmung, Altars-Sakrament bzw. SAKRAMENT DER LIEBE in der HEILIGEN KOMMUNION, SAKRAMENT DER BARMHERZIGKEIT bzw. Versöhnung (mit GOTT) oder der Buße (Beichte), Krankensalbung, Weihe-Sakrament für den Priester und das Ehe-Sakrament.

Die Gaben und Gnaden GOTTES erfolgen aber meist nur in kleinen, kaum wahrnehmbaren Schritten und erfordern ein geduldiges, vertrauensvolles Warten. Schwester Faustyna erbat in einem Fall jahrelang eine Gnade, die ihr erst nach jahrelangem geduldigem Warten geschenkt wurde. GOTT allein weiß, was in Seinem Heilsplan für die Seele, mitunter auch mit Blick für andere Seelen, an vielen Kämpfen zu ertragen ist. Einem inneren, von GOTT gegebenen Eindruck war zu entnehmen, daß Er Glauben und Vertrauen an die von Ihm gegebenen Zusagen erwartet bzw. voraussetzt. Da beides bei so vielen Menschen nur in geringem Umfang vorhanden ist, bleibt uns nur der Weg, auch darum inständig und oft zu bitten und zu beten.  Z/Ewig

Gegrüßet seist du, Maria
Ave Maria

Latein Deutsch
Ave, Maria, gratia plena, Dominus tecum; benedicta tu in mulieribus, et benedictus fructus ventris tui, Jesus. Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

 

Sancta Maria, Mater Dei, ora pro nobis peccatoribus, nunc et in hora mortis nostrae. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen. Amen.

Der Engel des Herrn
Angelus

V. Angelus Domini nuntiavit Mariae. V. Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
R. Et concepit de Spiritu Sancto. A. und sie empfing vom Heiligen Geist.
Ave Maria... Gegrüßet seist du, Maria,...
V. Ecce ancilla Domini. V. Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn;
R. Fiat mihi secundum verbum tuum. A. mir geschehe nach deinem Wort.
Ave Maria... Gegrüßet seist du, Maria,...
V. Et Verbum caro factum est. V. Und das Wort ist Fleisch geworden
R. Et habitavit in nobis. A. und hat unter uns gewohnt.
Ave Maria... Gegrüßet seist du, Maria,...
V. Ora pro nobis, sancta Dei Genetrix. V. Bitte für uns, heilige Gottesmutter,
R. Ut digni efficiamur promissionibus Christi. A. damit wir würdig werden der Verheißung Christi.
V. Oremus. Gratiam tuam, quaesumus Domine, mentibus nostris infude: ut, qui, Angelo nuntiante, Christi Filii tui Incarnationem cognovimus, per Passionem eius et Crucem ad resurrectionis gloriam perducamur. Per eundem Christum Dominum nostrum. V. Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.
R. Amen. A. Amen.

 

Weihe an MARIA für alle Familien der Erde 

Weihegebet

O Jungfrau der Zärtlichkeit!

Gott hat dich unter allen Frauen auserwählt,

um seinem vielgeliebten Sohn eine Mutter zu geben.

O JESUS, sanft und demütig von Herzen,

Du hast durch Deine heilige Gegenwart den schönsten Tabernakel

der Erde, den Schoss MARIAS geweiht.

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt"

Durch das Geschenk Deines Lebens, hast Du uns auch Deine Mutter gegeben.

Durch sie gelangen wir schneller zu Dir.

O MARIA, ohne Sünde empfangen,

bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.

Heute, weihen wir uns Du selige Jungfrau MARIA,

Deinem schmerzhaften und unbefleckten Herzen.

Beschütze in Deinem reinen und jungfräulichen Herzen

die verlorenen Kinder in dieser Welt der Sünde.

Erbarme Dich aller Mütter, die in

Deinem schmerzhaften Herzen Zuflucht suchen.

O gesegnete Mutter und Jungfrau, die Du die Passion und den Tod

Deines göttlichen Sohnes JESUS Christus mitgelitten hast, vernimm unser Flehen,

führe zu Deinem schmerzhaften und unbefleckten Herzen

alle verirrten Kinder, versammle alle zerstreuten Familien,

damit von Deinem strahlenden Herzen, die menschliche Familie wieder erstehe,

wie es die Deinige auf der Erde war, JESUS, MARIA, JOSEPH,

die drei vereinten Herzen.

 

Weihe* : 

Heute weihe ich (Namen des Betenden) mich und meine Kinder

(1, 2, 3 etc.) und meine ganze Familie

dem schmerzhaften und unbefleckten Herzen MARIAS;

ich weihe ebenfalls alle Familien der Erde, Amen.

Ganz Dein, MARIA. †††

 

 .

Akt der vollkommenen Hingabe an Jesus durch Maria. Marienweihe

DIE GANZHINGABE

(nach dem hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort)

Die GANZHINGABE kommt einem Gelübde gleich. Sie ist verpflichtend für das ganze Leben. Sie kann nur unter schwerer Sünde in ihrem vollem Umfang und unter lässlicher Sünde in ihren einzelnen Teilen zurückgenommen werden!

Gebet

O mein Jesus, du ewige, menschgewordene Weisheit! Aller Liebe und Anbetung bist Du wert. Du bist wahrer Gott und wahrer Mensch, der einzige Sohn des ewigen Vaters und der allezeit reinen Jungfrau Maria. In tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an im Schoße und in der Herrlichkeit deines Vaters, wo Du von Ewigkeit her bist; und ich bete Dich an im jungfräulichen Schoße deiner heiligsten Mutter Maria zur Zeit deiner Menschwerdung.

Ich sage Dir Dank, daß Du Dich selbst entäussert hast und Knechtsgestalt annahmst, um mich der grausamen Knechtschaft Satans zu entreißen. Ich lobe und preise Dich, weil Du in allem deiner heiligsten Mutter Maria untertan sein wolltest, damit auch ich durch sie Dir ganz zu eigen werde.

Doch, wie undankbar und treulos bin ich gewesen! Was ich so heilig Dir versprochen und gelobt bei meiner Taufe, habe ich nicht gehalten; was meine Pflicht war, habe ich nicht erfüllt. Ich bin nicht länger wert, dein Kind zu heißen, ja nicht einmal Dein Knecht. Nichts ist an mir, was Deinen Abscheu nicht verdient und Deinen Zorn. Darum wage ich nicht länger, mich Deiner heiligsten und erhabenen Majestät allein zu nahen. So fliehe ich denn zu Deiner heiligsten Mutter; sie möge für mich bitten. Du schenktest sie mir ja als Mittlerin bei Dir. Durch sie hoffe ich, die wahre Reue und die Verzeihung meiner Sünden zu erlangen, durch sie die Weisheit zu erwerben und zu bewahren.

So grüße ich dich denn, Maria, Unbefleckte, lebendiger Tabernakel der Gottheit! In Dir verborgen will die ewige Weisheit von Engeln und Menschen angebetet sein. Dich grüße ich, Königin des Himmels und der Erde. Deiner Herrschaft ist alles untertan, was unter Gott ist. Ich grüße Dich, du sichere Zuflucht der Sünder! Dein Mitleid blieb noch keinem versagt. Erhöre mein Flehen um die göttliche Weisheit! Nimm darum die Gaben und Gelübde an, die ich Dir weihe, wenn ich auch arm und niedrig bin.

 

Weiheakt

Ich N. (Name), ein treuloser Sünder, erneuere und bekräftige heute meine Taufgelübde. Für immer widersage ich dem Satan, seiner Pracht und seinen Werken. Ich gebe mich ganz Jesus Christus hin, der menschgewordenen Weisheit, um mein Kreuz ihm nachzutragen alle Tage meines Lebens und ihm treuer zu sein, als ich es bisher war.

In Gegenwart des ganzen himmlischen Hofes erwähle ich dich heute, o Maria, zu meiner Mutter und Herrin. Dir weihe und schenke ich als Dein Gut und Eigentum meinen Leib und meine Seele, all meinen äußeren und inneren Besitz, ja selbst den Wert aller meiner guten Werke, der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen. Ganz und voll, ohne jede Ausnahme, sollst Du das Recht haben, über mich und all das Meine nach Deinem Gutdünken zu verfügen in Zeit und Ewigkeit zur größeren Ehre Gottes.

Damit meine rückhaltlose Hingabe eine unwiderrufliche sei, gelobe ich heute, sie niemals mit freiem Wissen und Willen zurückzunehmen. Ich verpflichte mich unter schwerer Sünde, den Akt der vollkommenen Hingabe an Jesus durch Maria niemals in seinem vollen Umfange zu widerrufen, und unter lässlicher Sünde, ihn für keine einzelne Handlung mit Wissen und Willen auszuschließen. Wenn ich in Sünde falle, möge Gott mir durch diesen Akt der vollkommenen Hingabe Barmherzigkeit erweisen und mich zu sich zurückführen. In der Todesstunde aber möge meine Herrin und Mutter Maria bei mir sein und mich in die Ewigkeit geleiten.

Dies gelobe ich gemäß den Geboten Gottes und der Kirche und unter Vorbehalt meiner jetzigen und zukünftigen Standespflichten, gleichviel, ob sie mich unter Sünde verpflichten oder nicht.

Verleihe mir, mein Herr und mein Gott, durch Maria, Deine Mutter, die ich jetzt auch zu meiner Mutter erwählt habe, diese Ganzhingabe treu bis zum Tode zu halten!

 

Danksagung und Bitte

Nimm, gütigste Jungfrau, meine Ganzhingabe an, wenn sie auch nur geringen Wert hat. Die Ewige Weisheit wollte sich Deiner mütterlichen Gewalt unterwerfen; diese Unterwerfung will ich ehren und nachahmen. Auch soll dies Opfer meiner Ganzhingabe euer beider Macht bekennen über mich armen, sündigen Menschen, und danken soll es für die Gnadengaben, mit denen die Allerheiligste Dreifaltigkeit Dich geschmückt hat. Von nun an will ich als Dein treuer Diener stets Deine Ehre suchen und Dir gehorsam sein in allen Dingen.

O wunderbare Mutter, bringe Du mich Deinem lieben Sohn dar als sein ewig Eigen. Durch Dich hat Jesus mich erkauft, durch Dich möge er mich nun aufnehmen.

O Mutter der Barmherzigkeit, verleih mir die Gnade, von Gott die wahre Weisheit zu erlangen. Nimm mich, ich bitte dich, in die Zahl jener Seelen auf, die Du liebst und lehrst, leitest, nährst und schützest als Deine Kinder, die Dir ganz gehören. O Du getreue Jungfrau, mach mich in allen Dingen zu einem vollkommenen Jünger und Nachfolger der menschgewordenen Weisheit, deines Sohnes Jesus Christus. Gib mich ihm so ganz zu eigen, daß ich durch Deine Fürbitte und nach Deinem Vorbild zum Vollalter Christi auf Erden und zur Fülle seiner Herrlichkeit im Himmel gelange. Amen.

Bete als Abschluß das Magnifikat  Magnifikat

Schlusslied

Maria mit dem Kinde lieb - uns allen Deinen Segen gib!

 

Weihe an Maria, Mutter des Lebens

Zunehmend mehr -vor allem junge Menschen übergeben ihr Leben der Muttergottes nach entsprechender Vorbereitung unter Anleitung eines Priesters. Beliebt sind Weihen als vollkommene Hingabe an Jesus durch die Weihe an Maria nach Grignon v. Montfort ( Goldenes Buch S.417f).

Es ist auch möglich, während einer hl. Messe stellvertretend und im Namen einer Bewegung den ganzen Verein sowie dessen Aktivitäten Maria, U. L. F. v. Guadalupe und Mutter des Lebens zu übergeben.

Dabei wird folgende Weiheformel gesprochen:

Hl. Jungfrau von Guadalupe, Frau mit der Sonne umkleidet, Mutter des Lebens und Königin der reinen Liebe, sieh uns zu Füssen Deines Bildes. Auf Dich setzen wir all unser Vertrauen, Deinem Schutz übergeben wir uns. In diesem Heiligen Jahr weihen wir uns Deinem reinsten Herzen und dem Heiligsten Herzen Deines Sohnes Jesus Christus. Wir alle von der Bewegung X. (z.B. Lebensrechtbewegung) übergeben Dir, o Mutter des Lebens, in dieser Weihe all unser Bemühen und unser Tun, all unser Handeln und Kämpfen zum Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Wir versprechen, dass wir nicht rasten noch ruhen wollen, bis das Gebot GOTTES, welches das Leben des Menschen als unantastbar festlegt, wieder in seinem vollen Umfang Gültigkeit besitzt und angenommen wird.

Du aber, Jungfrau von Guadalupe und Mutter des Lebens, errichte in einem jeden von uns den Thron Deiner Liebe. Nimm die ungeborenen Kinder, sowie alle Pläne, Aktivitäten, Freunde und aktiven Mitarbeiter der Bewegung für das Leben unter Deinen besonderen Schutz und rufe noch viele zum Dienst für dieses wichtige Anliegen. Hilf uns ungeachtet aller äusseren Rückschläge unser Kreuz auf uns zu nehmen und Jesus nachzufolgen. Stehe allen Mitarbeitern bei, die den verzweifelten schwangeren Frauen und Müttern helfen wollen. Lass viele suchende Frauen und Mädchen in Notsituationen den Weg in gute Beratungsstellen finden und bitte den HI. Geist um seinen Beistand in den Beratungsgesprächen.

O Maria, Mutter des Lebens, keiner Deiner Ehrentitel ist so tief und geheimnisvoll wie dieser: Mutter GOTTES. Der eingeborene Sohn des ewigen Vaters stieg in Deinen Mutterschoss nieder und ging aus ihm hervor als Menschenkind. Mit IHM und mit dem Hl. Josef hast Du uns in der Heiligen Familie von Nazareth ein Vorbild des Lebens gegeben.

O Maria, Mutter des Lebens und Königin der Familien, blicke auch auf die Not so vieler junger Familien, die der Versuchung unterliegen, ihre Kinderzahl mit widergöttlichen Mitteln selbst zu bestimmen. Stärke ihr Vertrauen in die von GOTT so wundervoll geführten Abläufe des menschlichen Organismus und gib ihnen Mut zu Opferbereitschaft und Selbstverzicht aus Liebe.

O Maria, Mutter des Lebens und Trösterin der Betrübten, nimm alle Mütter und Väter, die sich gegen ihre Kinder, also gegen das Leben entschieden haben, bei der Hand und führe sie in die geöffneten Arme Deines göttlichen Sohnes. Lass sie die unendliche Barmherzigkeit des Vaters erkennen und schenke ihnen Umkehr, Versöhnung und den inneren Frieden.

O Maria, Mutter des Lebens und Königin der Liebe, blicke in besonderer Weise auf die jungen Menschen und lass ihre Sehnsucht nach Liebe und Freundschaft nicht zur Falle für Unzucht und Unreinheit werden. Unterstütze die Jugend für das Leben in ihrem Bemühen, junge Menschen wieder zurück auf den Weg zur Reinheit und zum Glauben zu führen.

O Maria, Mutter des Lebens und Mutter vom guten Rat, sei Du die himmlische Ratgeberin bei unserem Tun, sei Du bei allen Initiativen zugegen, so dass wir alle gestärkt und mit Deiner Freude erfüllt zu unseren Familien und Verpflichtungen zurückkehren. Segne alle unsere Veranstaltungen.

O Maria, Mutter des Lebens und Braut des HI. Geistes, erleuchte uns in der Verkündigung der wunderbaren Wahrheiten des Lebens und des Glaubens. Hilf, dass unsere Arbeit auf offene Herzen trifft und dass wir unbeeinflusst durch die Zeitströmungen der Verkündigung der vollen Wahrheit dienen. Wir bitten Dich und den Hl. Josef, für diesen Dienst auch immer die nötigen Mittel bereitzustellen.

O Maria, Mutter des Lebens und Mutter vom Sieg, hilf die gnadenlosen Gesetze zu überwinden, die es erlauben -wie noch nie in einem anderen Jahrhundert zuvor-, die eigenen Kinder zu töten. Lass die Politiker erzittern im Bewusstsein ihrer Verantwortung für das Leben und erleuchte sie. Hilf, dass alle Engel und Heiligen über die gesamten Aktivitäten der Bewegung für das Leben wachen und umhülle Du uns mit Deinem Schutzmantel, so dass wir vor den Angriffen Satans beschützt sind.

O Maria, Mutter des Lebens und Jungfrau von Guadalupe, hilf uns auf dem Pilgerweg unseres Lebens, tritt ein für uns bei Deinem göttlichen Sohn in der Stunde unseres Todes, aber auch im geistigen Kampf unserer Zeit. Gewähre, dass wir unter dem Siegeszeichen Deines Bildes in den Reihen Deiner auserwählten Scharen kämpfen und so in Demut Anteil haben an Deinem Sieg über den höllischen Drachen.

O Mutter des Lebens und Mutter der Güte, im Vertrauen auf Deine Fürsprache übergeben wir Dir unsere Seelen. Begleite Du uns jeden Tag zu Jesus, der Quelle unserer Freude und lass IHN uns einmal in seiner unverhüll- ten Herrlichkeit in Einheit mit dem Vater und dem Hl. Geist in Ewigkeit schauen.

Amen.

 

 

 

Aussage eines protestantischen Theologen

Der protest. Theologe Asmussen brachte in seinem mutigen Buche ,Maria, die Gottesmutter“ die Erkenntnisse protest. Ökumene auf die Kurzform: ,,Ist Maria nicht die Mutter GOTTES, dann hat die Kirche aller Zeiten geirrt -oder aber wir, die wir Maria diese Bezeichnung verweigern, haben uns von der allgemeinen christlichen Kirche getrennt.“ Wo Maria im Geiste der Kirche verehrt wird, da führt sie nicht von Jesus weg, sondern zu Jesus hin. Sie ist das erste und höchste Werk der Erlösung Christi.  

.Marienerscheinungen

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