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Der Papst
Petrus der Fels

 

  
  





 
JOHANNES PAUL II: Verborgene kleine 'Zufälle
Bibelstellen zum Thema Petrus und dem Papsttum
Papst- Amt aus der Bibel (Bibelstellen)
Liste aller Päpste
Papstweissagung des hl. Malachias
Kirchliche Ämter und Titel
Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Dir will ich die Schlüssel des Himmelreiches geben. Was du binden wirst auf Erden, wird gebunden sein im Himmel, und was du lösen wirst auf Erden, wird gelöst sein im Himmel.   Matthäus 16,18

 

Der Schlüssel zum Himmelreich

  • Das sind die Schlüssel zum Himmelreich. Die Auslieferung Gottes an den Menschen, dass er sich bindet an die Geschichte des Menschen. Was Petrus - Felsen der Kirche - auf Erden bindet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was Petrus, Felsen der Kirche, auf Erden löst, das wird auch im Himmel gelöst sein. An diesen Petrus, an diese Kirche, an diese allzumenschlichen Menschen bindet sich Gott und liefert sich uns aus - aus Liebe.

  • Für uns sind daher der Schlüssel zum Himmel die Sakramente, jene Zeichen des Heils, der Bindung und der Auslieferung, die Petrus, dem Felsen der Kirche, anvertraut wurden: Das Sakrament der Gemeinschaft im Bund, die Taufe. Das Sakrament der liebenden Auslieferung Gottes an den Menschen, im Brot des Leibes Christi, in dem sich Gott in unsere Hand legt. Das Sakrament der Verzeihung und des Neuanfangs, in dem ein von Menschen gesprochenes Wort auf Gottes Auftrag ruht.

  • Nicht Fleisch, nicht Blut haben es Petrus eingegeben, nicht seine eigene Geschichte oder Leistung. Er ist Beauftragter Gottes (Papst), wir, seine Kirche, sind Beauftragte und Vertraute Gottes. Dies könnte uns atemlos werden und die Stimme überschlagen lassen, wenn wir es uns ausdenken müßten. Da es uns aber geschenkt ist, dürfen wir dankbar sein. Amen.

 

Der Weg   

  • Die Tatsache, dass Petrus die Schlüssel des Himmelreiches gegeben werden, macht uns auf ein bedauerliches Faktum aufmerksam: Es gibt da ein Schloss vorm Himmelreich. Der Himmel steht uns nicht einfachhin offen. Man spaziert nicht wohlgelaunt und galant in den Himmel, ganz ohne weiteres.

  • In den großen Schwimmbädern gibt es riesige Rutschen. Ganz oben steigt man ein und saust nach unten. Ohne jede Chance zu verlangsamen oder auszusteigen. So kann man natürlich auch leben. Sich einfach auf die vorgefertigte Bahn setzen und lossausen. Nur darf man sich dann nicht darüber beschweren, dass man nicht mehr aussteigen kann. Im Schwimmbad landet man plantschend im Wasser. Im Leben landet man einfach nur ganz unten.

  • Deswegen gibt es die anderen, die nicht nach unten wollen. Sie kaufen sich eine ganz teure Bergsteigerausrüstung und machen sich auf den Weg, schwitzend vor Anstrengung. Mit aller Kraft arbeiten sie sich nach oben. Nur dass im Leben nicht einmal Zeit bleibt, eine schöne Aussicht von der Bergspitze aus zu genießen. Der Aufstieg wird lediglich immer härter, immer verbissener, immer einsamer und immer sinnloser. Ins Himmelreich kommt man so nicht.

 

1. Die Existenz der katholischen Kirche ist tatsächlich ein geistiges Wunder

Das Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel, das eines der wesentlichen Zeugnisse des Glaubens der Urkirche ist, beinhaltet, was die Katholiken der ganzen Welt im Idealfall jeden Sonntag in der Hl. Messe wiederholen, das gläubige Bekennen der "einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche." Diese vier Erkennungszeichen der Kirche Christi finden sich gegenwärtig in der römisch-katholischen Kirche, was nach knapp 2000jährigem Bestehen ein geistiges Wunder genannt werden kann:

A) DIE EINE - EINIGKEIT:

Die katholische Kirche ist eine in sich geeinte Kirche durch ihre Glaubenslehre und durch ihre hl. Sakramente. Ihre Gläubigen aller Völker und Nationen bekennen denselben inhaltlichen Glauben.
Die katholische Kirche ist auch einig durch dasselbe sichtbare Oberhaupt, den Papst als Stellvertreter Jesu Christi. Die mehr als 4000 Bischöfe bewahren ihre Einigkeit durch die konkrete Verbindung mit dem Papst. Im Augenblick ist Benedikt XVI der 264. Nachfolger des Hl. Petrus. Diese Einheit bildet einen Gegensatz zu der Aufspaltung, die man bei den anderen christlichen Konfessionen feststellen kann. Es bestehen mehrere, national-unabhängige orthodoxe Kirchen nebeneinander, und mehrere hundert Konfessionen berufen sich auf den Protestantismus (mit großen Unterschieden in bezug auf die Glaubens- und Sittenlehre).
Nur jene Kirche also, die überall dieselbe unverkürzte Glaubens- und Sittenlehre, dieselben sieben Sakramente und dasselbe Oberhaupt im gegenwärtig regierenden Heiligen Vater besitzt, ist einig und verwirklicht die Einheit im vollen Sinn. Dies ist nur der Fall bei der römisch-katholischen Kirche.

B) DIE HEILIGE - HEILIGKEIT:

Alle informierten Menschen erkennen die große Heiligkeit der katholischen Sittenlehre an (selbst solche, die von sich sagen, daß sie diesen Grundsätzen gemäß nicht leben können oder wollen) in bezug auf die Gebote, die Ratschläge zur Vollkommenheit und die übernatürlichen Kraftmittel, die allen zur Verfügung gestellt werden: Gottesdienst, Sakramente, religiöses Leben.
Die Heiligkeit ist heroisch bei denen, die heiliggesprochen wurden, das heißt vom Papst nach sehr gründlichen Nachforschungen zu Heiligen erklärt wurden. Um Christi willen werden immer noch jedes Jahr in vielen Erdteilen zahlreiche Christen gemartert. Die Heiligkeit wird Tag für Tag gelebt von einer großen Zahl von Priestern, die den Zölibat versprochen haben, von Ordensmännern und -schwestern, die die Gelübde der Armut, der Keuschheit und des rechtverstandenen Gehorsams ebenso freiwillig abgelegt haben, sowie von sehr vielen Getauften/Gefirmten in ihren christlichen Ehen sowie in ihrem sozialen Einsatz. Keine andere Gesellschaft besitzt solche Merkmale der Heiligkeit, dies kann als geistiges Wunder gelten.
Nur jene Kirche also, welche die volle heilige Lehre Christi und sämtliche Heilsmittel besitzt, um selbst die größten Sünder von Sünde und Unordnung zu heilen und uns heilig zu machen, die auch unzählige Heilige aufweist, welche Gott durch Wunder verherrlicht hat, ist im vollkommenen Sinne heilig. Nur in der katholischen Kirche sind alle von Christus geschenkten Garantiebereiche der Heiligkeit vollkommen erhalten.

C) DIE KATHOLISCHE - KATHOLIZITÄT:

Die (römische) Kirche (des Papstes) ist katholisch, das heißt allgemein; sie erstreckt sich nämlich auf die ganze Erde (eine Milliarde von Gläubigen). Die Verbindung einer solchen Einheit und einer solch unvergleichbaren Universalität, diese Katholizität also, übersteigt menschliches Können. Es ist dies neuerlich ein geistiges Wunder, denn in der Tat ist es so: je zahlreicher und verschiedenartiger die Mitglieder einer Gesellschaft sind, desto schwieriger ist ihre Einheit zu verwirklichen. Die Katholiken der verschiedenen Völker bekennen aber dasselbe Glaubensbekenntnis, trotz der tiefgreifenden Unterschiede von Sprache, Zivilisation, Kultur, ungeachtet des Festhaltens der Menschen an ihren eigenen Meinungen.
Trotz des auf sie ausgeübten Druckes und trotz der Einflüsse verschiedenster Art bewahrt die römisch-katholische Kirche ihre hierarchische Einheit. Es ist Zeichen göttlichen Eingreifens, das allein eine solche Einheit inmitten so großer Verschiedenheit schaffen und erhalten kann. Die anderen Religionen besitzen weder diese Universalität noch diese Einheit.
Nur jene Kirche also, welche den ganzen Glauben und die ganze Moral verkündet, die Fülle der Heilsmittel spendet und damit zu allen Völkern gesandt ist, nur jene Kirche, die also ununterbrochen seit Jesus Christus für alle irdischen Zeiten besteht, ist katholisch. Nur die katholische Kirche ist in diesem Sinne allgemein (ausgerichtet).

D) DIE APOSTOLISCHE - APOSTOLIZITÄT:

Die katholische Kirche ist apostolisch, weil sie auf die Apostel gegründet ist. Sie sind als auserwählten Zeugen von Christus selbst mit einem Auftrag hinausgeschickt (Bibel Mk 3,13 - 14; Brief des hl. Paulus an die Epheser 2,20) worden. Mit Hilfe des Heiligen Geistes, der in ihr wohnt, bewahrt die wahre Kirche die Lehre, das ihr anvertraute Gut des Glaubens, und gibt sie weiter. Die protestantischen Gemeinschaften und Konfessionen sind der apostolischen Nachfolge verlustig gegangen, indem sie aufhörten, in gültiger Form die Bischofsweihe, die sie mit den Aposteln verband, zu verleihen. Was die orthodoxen Kirchen anbelangt, so haben sie die apostolische Nachfolge erhalten, sind jedoch insofern verwundet, als sie sich nicht dem Papst unterstellen.
Je mehr also bei anderen Konfessionen die verkündete Offenbarung bewahrt wurde, desto mehr Mittel zur Heiligung besitzen sie noch (vgl. II. Vatik. Konzil, dogm. Konst LG 8). Mängel in der Glaubens- und Sittenlehre, insbesondere bei protestantischen Gemeinschaften, rühren fast immer vom historischen Bruch her mit der lebendigen Tradition in der einen Kirche Christi. Darum darf das Gebet nicht vernachlässigt werden, daß alle zur Einheit in der Wahrheit der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche gelangen, damit nach dem Willen Christi nur noch eine sichtbare Herde und ein sichtbarer Hirt (Bibel Joh 10,16) bestehe.
Die Apostolizität, die unverfälschte Lehre der Apostel, tut sich zudem kund in der missionarischen Ausbreitung und im Heroismus all derer, den Priestern, Ordensleute und Laien, die darum bemüht sind, die Seelen für Christus zu gewinnen vor allem in den seit noch nicht langer Zeit christianisierten Kontinenten (Asien und Afrika), ohne einen weiteren Lohn zu erwarten als das Himmelreich.
Nur jene Kirche also, deren erste Vorsteher die Apostel gewesen sind und deren direkte und rechtmäßige Nachfolger der Papst und die Bischöfe sind, nur jene Kirche also, welche die Verfassung Christi und das Weihesakrament unversehrt bewahrt hat und dadurch in allen echten Glaubens- und Sittenfragen absolute Irrtumslosigkeit besitzt und bis zur Wiederkunft Christi durch nichts und niemanden zerstört werden kann, nur jene Kirche ist im vollen Sinne apostolisch. Allein die katholische Kirche ist dieser apostolischen Verfassung vollkommen treu geblieben.

2. Viele physikalische Wunder können als Bestätigung der katholischen Religion als einzig wahrer Religion gelten

Gott ist so gütig, den Seelen zu helfen, die Wahrheit zu erkennen, indem er physikalische Wunder vollbringt (plötzliche und unerklärliche Heilungen, die gänzlich aus dem Rahmen fallen) - zum Beispiel in Lourdes, wo jedes Jahr außergewöhnliche Heilungen stattfinden, die von unparteiischen Instanzen beurkundet werden. Jene Religion kann als heilig erachtet werden, die außerdem von Gott durch Wunder gewissermaßen gutgeheißen wird.
Die katholische Kirche hat ständig verkündet, daß sie die Hüterin des von Gott geoffenbarten Wortes ist (vgl. II. Vatik. Konzil., dogm. Konst. DV 12,3). Wenn sie die Unwahrheit sagen würde, hätte der gütige und weise Gott sie nicht gebilligt; er hätte nicht so viele Menschen über den ganzen Erdkreis und durch Jahrtausende hindurch in einen unüberwindlichen Irrtum fallen lassen. Also dürfen wir gläubig davon ausgehen, daß die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche als einzige Kirche ihren direkten Ursprung in Gott hat.

3. Nachwort des Padre zu dieser entscheidend wichtigen Frage:


Und weil die vier notwendigen Kennzeichen der wahren Kirche nur in der römisch-katholischen Kirche verwirklicht sind, beharrt auch das (letzte) II. Vatikanische Konzil auf dem Standpunkt der Einheit und Einzigkeit der wahren Kirche mit Bezug auf die existierende katholische Kirche. "Dies ist - so wörtlich - die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen" (LG 8). Somit beantwortet auch das letzte der 21 Ökumenischen Konzilien die Frage nach der wahren Kirche eindeutig.
In der katholischen Kirche hat demnach die einzige Kirche Christi ihre Verwirklichung und ihren Bestand. Es gibt keine andere Kirche Christi neben ihr, es gibt nur eine Kirche im Vollsinn. Es ist daher einer der modernen Irrtümer, wegen größerer und kleinerer Abspaltungen in der Geschichte die katholische Kirche nicht mehr als die eine und wahre Kirche Christi zu bekennen. Im Gegenteil: Die Kirche als der Leib Christi ist (als solche) nicht geteilt. Es gibt immer nur den ungeteilten Leib Christi. Alles andere wäre mit der Leib-Christi-Lehre des hl. Paulus unvereinbar. Ein gespaltener Leib wäre nicht lebensfähig.
Wäre die Kirche nämlich wirklich in Wesensteile gespalten, d. h. wäre der Leib Christi wirklich zerrissen, dann bestünde überhaupt kein Leib Christi mehr. Ein zerrissener Leib ist ein toter Körper. Christus hätte dann sogar seine Verheißungen an die Kirche widerrufen, vor allem eben Mt 16,18: ,Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen"!
Weil also die katholische Kirche unzerstörbar die wahre und eine Kirche Christi ist, deshalb hieß die Woche vom 18. bis 25. Jänner 1995 z. B. nicht "Gebetswoche für die Einheit der Kirche oder gar der Kirchen", sondern wir müssen genau hinhören: "Gebetswoche für die Einheit der Christen. Denn nicht die katholische Kirche ist gespalten, sondern die Christenheit. Auch im neuen römischen Direktorium über den Ökumenismus vom März 1993 lesen wir: "Die Katholiken (...) bekennen, daß sich die Fülle der geoffenbarten Wahrheit, der Sakramente und des Amtes ... in der katholischen Gemeinschaft der Kirche findet (...) In der Tat ist die Fülle der Einheit der Kirche Christi in der katholischen Kirche bewahrt worden (...) Das Konzil stellt fest: 'Diese Einheit ... besteht in der Kirche als etwas, das sie nie verlieren kann'."
(Nr. 18)
Z/Ewig

NATÜRLICH MÜSSTE DIE RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE NACH MENSCHLICHEM ERMESSEN LÄNGST UNTERGEGANGEN SEIN, DARUM DÜRFEN WIR IN IHRER FORTLAUFENDEN EXISTENZ UND DEM BEWAHREN DER NOTWENDIGEN KENNZEICHEN DER WAHREN RELIGION (EINIG, HEILIG, KATHOLISCH, APOSTOLISCH) EIN GEISTIGES WUNDER ERBLICKEN.

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JOHANNES PAUL II: Verborgene kleine 'Zufälle' und Prophezeiungen stellen sich weiterhin ein.

Päpste sind mystisch. Wir machen aus ihnen Bürokraten (zumindest in den Medien), aber sie sind nicht blosse Führer. Sie sind mystisch und dies war vor allem für Johannes Paul II. der Fall.

Daran wurden wir besonders an diesem letzten Freitag, dem 13. Mai 2005, erinnert, dem Jahrestag des Attentats auf das Leben von Johannes Paul II. und der ersten Erscheinung von Fatima im Jahr 1917.

Bemerkenswert: Es war auch am Freitag, dem 13. Mai 2005, als  Papst Benedikt XVI. die unübliche Beschleunigung des Seligsprechungs-prozesses für Johannes Paul II. ankündigte. 

Dies war der Papst, Johannes Paul II., der im dritten Geheimnis von Fatima gemeint war. Dies war der Papst, der Jacinta und Francisco Marto selig sprach, zwei der Seher von Fatima. Dies war der Papst, der den dritten Teil des Geheimnisses von Fatima veröffentlichte. Dies war der Papst, der am 2. April starb – am ersten Samstag des Monats, passend mit der in den Fatima-Geheimnissen propagierten Verehrung des Herz-Mariä-Sühne-Samstages (jeweils am ersten Monats-Samstag) . Diese Verehrung wurde zum ersten Mal bei der Erscheinung am 13. Juli 1917 erwähnt. Nachdem die Muttergottes den drei Kindern in einer Vision die Hölle zeigte und sagte: „Ihr habt die Hölle gesehen, in die die Seelen der armen Sünder gehen. Um sie zu retten, wünscht Gott, in der Welt die Verehrung meines Unbefleckten Herzens zu errichten. Wenn das, was ich sage, getan wird, werden viele Seelen gerettet und es wird Frieden sein... Ich werde kommen, um die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen zu fordern...

Was hat indessen die Zahl 13 zu bedeuten? Liegt in Zahlen wirklich eine tiefere Bedeutung? Vielleicht können wir dies in der Zukunft entdecken. Es gibt jene, die geltend machen, dass die Zahl 13 ein verschlüsseltes Zeichen für Maria selber sei. Der Buchstabe „M“, der oft in der heiligen Kunst und symbolisch für Maria  verwendet wird, ist der 13. Buchstabe im hebräischen, römischen und englischen Alphabet. Die Erscheinungen von Maria in Fatima begannen am 13. Mai, im traditionellen Marienmonat (für Anmut Marias und das neue aufkeimende Leben im Frühling) und endeten am 13. Oktober, im Monat des Rosenkranzes (wegen der Erinnerung an die Schlacht von Lepanto im Oktober 1571, als die Katholiken eine viel stärkere muslimische Armada durch das Gebet des Rosenkranzes besiegten). Sr. Lucia schliesslich starb am 13. Februar 2005.

(Anmerkung des Übersetzers dieses Artikels: 13.02.2005 = Quersumme 13! und weiter: Todestag von Papst Johannes Paul II.: 2.4.2005 = Quersumme 13; Todeszeitpunkt nach europäischer Schreibweise: 21.37 Uhr = Quersumme 13!)

Was immer die Bedeutung von Zahlen sein mag, ist es anderseits nicht leicht zu leugnen, dass eine starke Fürbitte vorzuliegen scheint, wenn es um den verstorbenen Johannes Paul II. geht. Viele gibt es, die bereits von seiner Hilfe erzählt haben. Er scheint fast sofort in die Front der fürbittenden Heiligen aufgestiegen zu sein. In der Tat, wenn der gegenwärtige Trend anhält, wird Papst Johannes Paul nicht nur den Platz eines grossen Pontifexes (wie Papst Gregor der Grosse) einnehmen, sondern auch ein solcher Heiliger wie Pater Pio werden. 

Wir glauben, dass sein Nachfolger Benedikt XVI (“von der Glorie des Olivenbaums”, das den angeführten Prophezeiungen des Hl. Malachias zu entsprechen scheint ), dass also Benedikt wenigstens einige dieser mystischen Aspekte bewahren möchte. Wir halten fest, dass der frühere Kardinal Ratzinger letzte Woche die Aufmerksamkeit auf Fatima lenkte (anlässlich der Mittwochsaudienz vom 11.5. und Vorbereitung auf den 13.5.) und dass er auch vor der Statute von Guadalupe, (Erscheinung in Mexico im 16. Jahrhundert) betete, während seine wichtige Ernennung für die „Glaubenskongregation“, Erzbischof William Levada, nach seiner Ernennung am 13. Mai, Unsere Frau von Fatima anflehte.
Als er selbst für viele Jahre Präfekt der Glaubenskongregation war, verteidigte Benedikt die Erscheinung von Medjugorje und der neue Präfekt, Erzbischof Levada, war gegenüber Erscheinungen – auf alle Fälle bis anhin – offen.

Zufall ist Zufall, aber dann folgt die Überraschung. Wir sagten, dass dieser Papst voll von Überraschungen sei, und eine der ersten war seine schnelle Entscheidung, für seinen Vorgänger die Seligsprechung zu eröffnen.

Mystik?

Es gibt das Internet-Gerücht, das während einer Predigt im Fernsehen entstand, als ein Priester kürzlich von einem Gespräch mit einem anderen Priester in der Sakristei von St. Peter erzählte, der angeblich sagte: Ich muss dir sagen, dass ich vor einigen Tagen an einem Exorzismus in Rom teilnahm, an dem ein Priester, der der eigentliche Exorzist war, mit mir  zusammen und ein paar anderen Priestern über diese Person sechs oder sieben Stunden lang beteten. Wir beteten für die Befreiung dieser Person.

“Offensichtlich” bemerkte der Priester, “war diese Person besessen“. Deshalb absolvierten sie den Ritus des Exorzismus, den die Kirche für solche Fälle vorsieht. "

“Und dann gab es in diesen sechs Stunden des Non-Stop-Gebetes einen Moment, als sie schwach wurden; sie wurden dann selbst attackiert und konnten den Bösen im Raum buchstäblich spüren. In einem speziellen Augenblick passierte Folgendes: Sie sagten, dass die von ihnen exorzierte Person zu sprechen begann.

Und offenbar stellte sich heraus, dass diese Person sagte, unsere gesegnete Mutter hätte diesem Dämon über Papst Benedikt XVI.  zu sprechen befohlen: Und hier ist, was er sagte (es handelt sich um den Dämon der durch diese eindeutig besessene Person sprach):

„Wir versuchten, es zu aufzuhalten. Wir versuchten, es aufzuhalten. Wir versuchten, es aufzuhalten.“ Noch und noch auf diese schreiende Art, auf diese Art mit einer schrecklichen Stimme, die aus dieser Person heraustrat. Und die Person erklärte weiter, dass „Sie“, SIE, SIE, unsere Frau es war, die es ermöglichte, dass all dies geschah, sie befehligte diesen Dämon. In der Tat befahl sie diesem Dämon diese Dinge auszusprechen und diese Dinge zu kreischen. Dieses „Wir versuchten, diese Wahl zu stoppen, aber wir konnten nicht.“ (Aus: SPIRIT DAILY, Mai 2005 www.spiritdaily.com )

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Bibelstellen zum Thema Petrus und dem Papsttum

Mat. Kap.16  

Vers

18 Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.

19 Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

Jo. Kap. 21  

Vers

15 Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!

16 Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!

17 Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!

 

Lk Kap. 22

Vers

31 Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf.

32 Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder.

 

Der Papst als effektiver Träger der Unfehlbarkeit

Definition

Das Erste Vatikanische Konzil, das die päpstliche Unfehlbarkeit mit dem Konzilsdekret Pastor aeternus 1870 dogmatisch feststellte, definiert sie wie folgt:

Wenn der römische Bischof ex cathedra spricht, d.h. wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen kraft seiner höchsten apostolischen Amtsgewalt endgültig entscheidet, dass eine Glaubens- oder Sittenlehre von der gesamten Kirche festzuhalten ist, so besitzt er auf Grund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit, mit welcher der göttliche Erlöser seine Kirche in der endgültigen Entscheidung über eine Glaubens- oder Sittenlehre ausgestattet wissen wollte. Daher sind solche endgültige Entscheidungen des römischen Bischofs aus sich selbst, nicht auf Grund der Zustimmung der Kirche, unabänderlich. (Dogma)

Das bedeutet:
1. Jeder rechtmäßige Papst ist Träger der Unfehlbarkeit - was ausschließt, dass er zuerst die Erlaubnis eines Konzils, das er selbst einberuft, einzuholen hätte. Denn, wie das
I. Vatikanisches Konzil sagt, ist ein Konzil keine dem Papste übergeordnete Behörde (Pastor aeternus 14).

2. Nicht alle Worte, die ein Papst äußert, sind unfehlbar. Unfehlbar sind die Entscheidungen eines Papstes nur dann, wenn er "ex cathedra" (Dogma) - als oberster Hirt und Lehrer aller Christgläubigen - spricht

3. Es ist der übernatürliche Beistand des Heiligen Geistes, der den Papst vor einem Irrtum in Glaubens- und Sittenfragen bewahrt. Das Charisma der Unfehlbarkeit besitzt der Papst geschenkhaft, nicht aufgrund natürlich menschlicher Eignung oder Fähigkeit..

Dieses Dogma wurde auch vom II. Vatikanum in der Konstitution Lumen gentium (18+25) abermals bekräftigt und sein Zusammenhang mit der Ekklesiologie dargestellt; hinsichtlich einiger Einzelprobleme erläutert das Dokument der Glaubenskongregation Mysterium ecclesiae von 1973 die Unfehlbarkeit der Kirche ausführlich.

 

Ein Geständnis Satans aus dem Munde eines Besessenen.

Ich, Luzifer, bin Satan geworden, der immer Gegner, immer Widersacher ist. In diesem Augenblick erfüllt mein Denken die ganze Erde, alle Völker, alle Regierungen, alle Gesetze. Ich halte die Fäden alles Bösen, das sich vorbereitet, in Händen, und ich tue nichts, was nicht gegen diesen Menschen gerichtet wäre, diesen Priester - den Papst. Wenn ich den Papst in die Verdammnis hineintreiben könnte! Einen Papst, der sich verdammen würde! Doch wenn ich auch den Menschen versuchen kann, der Papst ist, so kann ich ihn doch nicht verleiten, einen Irrtum auszusprechen. Wenn du das verstehen könntest! Der Heilige Geist ist es, der ihm beisteht. Der Heilige Geist hindert ihn, eine Irrlehre zu verkünden, eine auch nur zweifelhafte Lehre zu lehren, wenn er als Papst spricht. - Ach, siehst du, es ist etwas Besonderes um einen Papst!
Zitiert nach dem Buch von Graf Emmanuel de Rougé ,,Ein Geständnis Satans aus dem Munde eines Besessenen.


 

Der Papst - ein Heiliger Vater?
Ist die Anrede Heiliger Vater für den Papst nicht übertrieben, wenn man an den unwürdigen Alexander Vl. u.a. auf dem Heiligen Stuhl denkt?
Dieser Vorwurf ist alt und abgeleiert. Unter den ersten Aposteln war ein Judas. Menschen werden immer wieder versagen. Wenn alle oder fast alle Päpste unwürdige Figuren gewesen wären, dann müsste man sich doch wundern, dass diese Kirche heute noch besteht. Eine andere Regierung, ein anderes Volk wäre längst untergegangen. Alexander VI. ist ein Musterbeispiel für eingeschmuggelte Päpste. Er war ein Instrument der Politik, das der Kirche sozusagen aufgezwungen wurde
(wie auch andere). Die Bibel ermahnt die Christen häufig, die Ältesten in der christlichen Gemeinde zu ehren und zu respektieren (1 Thess 5,12f; Röm 13,1f; 2 Tim 2, 2.24f), und darin ist der Papst eingeschlossen. Aber der Papst ist nicht GOTT. Die Katholiken ehren ihn auch nicht als solchen. Sie respektieren den Papst als menschlichen Stellvertreter Jesu Christi. Heiliger Vater heisst nicht der einzelne Mann, sondern das Amt. Der Papst wird Heiliger Vater genannt, wegen seiner väterlichen Sorge für das Volk GOTTES, wie der gute Hirte (Joh 10). Es ist eine heilige Vaterschaft über die grosse Völkerfamilie der Weltkirche. Ideal ist es natürlich, wenn der Träger auch ein heiliger Mann ist. Andernfalls ist das Amt dennoch heilig, analog wie in der kleinen Hausfamilie das Vateramt. Dazu widerspiegelt der Dienst des Papstes in unvollkommener, aber doch realer Weise die vollkommene Liebe des himmlischen Vaters. Katholiken respektieren den Papst, weil sie glauben, dass ihm eine spezielle Gabe gegeben ist, das Wort GOTTES, welches aus der Hl. Schrift und der authentischen christlichen Tradition zu uns kommt, zu verkünden und zu bewahren. Indem sie den Papst und andere christliche Leiter respektieren, ehren sie GOTT, der diese als Leiter in seiner Kirche eingesetzt hat. Katholiken freuen sich und beugen sich in Ehrfurcht vor GOTT, der seine Liebe darin gezeigt hat, dass ER unvollkommene Menschen benutzt, um seine vollkommene Wahrheit mitzuteilen und uns dadurch zum Vater zu führen, durch Jesus Christus und in der Kraft des Hl. Geistes.

 

Predigt des Papstes   07/11/2006

Nicht nur deutsche, sondern auch Schweizer Bischöfe sind derzeit auf Ad-Limina-Besuch beim Papst in Rom. Heute morgen nahmen Schweizer Oberhirten im Apostolischen Palast des Vatikans an der Frühmesse von Benedikt XVI. teil. Hören Sie hier die Predigt, die der Papst den Bischöfen hinter verschlossenen Türen hielt.

 

     Audio     

Ad-Limina-Besuch: Alle fünf Jahre ist jeder Bischof nach dem Kirchenrecht zu einem „Ad-limina“- Besuch in Rom verpflichtet. Hauptzweck dieser Reise ist es, dem Papst über die Situation im jeweiligen Bistum zu berichten. Gleichzeitig wird der Besuch genutzt, um Gespräche in den verschiedenen vatikanischen Dikasterien (= päpstliche Behörden) zu führen. Seinen Ursprung hat der „Ad-limina“-Besuch in der Pilgerfahrt zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus in Rom, auf lateinisch „Visitatio ad liminum Apostolorum“. Durchschnittlich kommen jedes Jahr etwa 500 Bischöfe zu Ad-limina-Besuchen nach Rom.

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Wussten Sie, was... ...Päpste zur Bibel äusserten?
Leo XIII. (1878-1903): "Die Hl. Schrift ist das Arsenal religiöser Kraft."
Pius XII. (1939-1958): "Aus der HI. Schrift schöpft man Erkenntnis und Liebe GOTTES, Fortschritt im inneren Leben und Glück."

 

Papst- Amt aus der Bibel   (Bibelstellen)
Der Papst ist das sichtbare, von Jesus Christus zu Seinem Stellvertreter eingesetzte Oberhaupt der katholischen Kirche.
 
1. Über den ganzen Leib der streitenden Kirche auf Erden hat Christus unmittelbar selbst den Einen -den HL Petrus- als sichtbares Oberhaupt gesetzt:
Mt 16, 16-19    Lk 22, 31-32    Jh 1, 41-42    Jh 21, 15-17
   
2. Petrus besass daher eine höhere Macht und Stellung als die übrigen Apostel:
In den Apostelverzeichnissen wird Petrus immer an erster Stelle aufgeführt
Mt 10, 2    Jh 21,2    Mk 3, 16    Lk 6, 13-16    Apg 1, 13
  • Der Engel (der am Grabe den Frauen erschien) nennt Petrus, dem sie die Kunde als Erstem bringen sollen: Mk 16, 7
  • Dem Petrus erschien der auferstandene Herr Jesus Christus eigens: Lk 24, 34
  • Petrus leitete die Versammlung, als die 12-Zahl der Apostel ergänzt wurde: Apg 1, 24-25
  • Petrus predigte als Erster unter den Juden: Apg 2, 14
  • Petrus wirkte als Erster der Apostel ein Wunder (Heilung des Lahmgeborenen): Apg 3, 1-6
  • Petrus machte die 1. Visitation (unter den paläst. Christengemeinden): Apg 8, 14 + 9,32f
  • Petrus schloss den 1. Irrlehrer aus der Kirche aus (Simon d. Zauberer) Apg 8, 19f
  • Petrus predigte als 1. den Heiden (1. Heidenaufnahme in die Kirche: Hauptmann Cornelius): Apg 10, 34-35
  • Petrus führte den Vorsitz auf dem Apostelkonzil: Apg 15, 7f
  • Petrus wurde vom Apostel Paulus aufgesucht, der ihn sehen u. sich mit ihm unterreden wollte: Gal 1, 18
   
3. In diesem Primate über die ganze Kirche sollte Petrus nach der Anordnung Christi stets Nachfolger haben mit gleicher universaler Vollmacht:
Mt 1 6, 18    Jh 21, 15-17 (Weil es solche Lämmer u. Schafe bis ans Ende der Welt geben wird, muss auch Petrus fortdauern!)
   
4. Der Primat dauert nur im römischen Bischof fort         Beweis historisch
 
   
5. Als oberster Hirt u. Lehrer der Kirche Christi ist der röm. Bischof (=Papst) als rechtmässiger Nachfolger des Hl. Petrus unfehlbar, wenn er von seinem Lehrstuhl aus amtet (ex cathedra):
Mt 16, 18    Lk 22, 31-32    Jh 21, 15-17
   
6. Die Unfehlbarkeit des kirchlichen Lehramtes erstreckt sich
auf alle Lehren, welche den Glauben od. die Sitten betreffen u. von der gesamten Kirche festzuhalten sind:
Mt 5, 17    Mt 23, 2-3    Mt 28, 20    Mk 16, 15    Jh 21, 15-17    1 Tim 3, 14-15
   
7. Die wirkende Ursache der Unfehlbarkeit des kirchl. Lehramtes ist GOTT, dh. eine übernatürliche Gnadengabe von Ihm.
Mt 28, 20    Lk 1, 3    Jh 14, 26; 16,13    1 Tim 6, 20

 

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Liste Päpste  nach Zeit geordnet

(Hl.) = heiliggesprochen • (Sl.) = seliggesprochen

Bild Papst weltlicher Name Herkunft Amtszeit Dauer der Amtszeit Anmerkungen
  Petrus (Hl.) Simon Petrus (aramäisch Keifa, כיפא) Römisches Reich, röm. Provinz Judäa 33(?)–67(?)   Jünger Jesu und Apostel, gilt in der katholischen Kirche als Gründer der römischen Gemeinde und erster Bischof von Rom. Ein Aufenthalt in Rom ist aber historisch nicht bewiesen.
  Linus (Hl.)   Römisches Reich, Toskana 67(?)–79(?)   Seine Historizität ist nicht gesichert.
  Anaklet (Hl.)   Römisches Reich, Rom 79(?)–88(?)   Seine Historizität ist nicht gesichert, angeblich führte er die Weihebestimmungen für Bischofs- und Priesterweihen ein.
  Clemens I. (Hl.)   Römisches Reich, Rom 88(?)–97(?)   Er ist historisch fassbar, ebenso wie sein Aufenthalt in Rom, wo er geboren wurde. Ob er Bischof von Rom war ist aber unsicher. Er ist der Verfasser zumindest eines Briefes.
  Evaristus (Hl.)   Römisches Reich, Herkunft unsicher; vermutlich griechischer und jüdischer Herkunft 97(?)–105(?)   Daten nicht gesichert
  Alexander I. (Hl.)   Römisches Reich, Rom 105(?)–115(?)   Daten nicht gesichert
  Sixtus I. (Hl.)   Römisches Reich, Griechenland 115(?)–125(?)   Biografische Daten nicht überliefert
  Telesphorus (Hl.)   Römisches Reich, Griechenland 125(?)–136(?)   Daten unsicher. Er soll wichtige Traditionen wie die Passionszeit, die Weihnachtsmesse um Mitternacht und das Feiern von Ostern an einem Sonntag eingeführt haben.
  Hyginus (Hl.)   Römisches Reich, Griechenland 136(?)–140(?)   Biografische Daten nicht gesichert
  Pius I. (Hl.)   Römisches Reich, Aquileia 140(?)–155(?)   Die biografischen Daten über ihn sind nicht gesichert. Er bekämpfte die Gnostiker und erbaute angeblich mit Santa Pudenziana die älteste christliche Kirche.
  Anicetus (Hl.)   Römisches Reich, Homs, Syria 155(?)–166(?)   Die überlieferten biografische Daten über ihn sind z. T. unglaubwürdig. Er verdammte den Montanismus als Häresie und bekämpfte Gnostizismus und Markionismus. Die Vorschrift, dass Priester keine langen Haare tragen dürfen, wird ihm zugeschrieben.
  Soterus (Hl.)   Römisches Reich, Fondi 166(?)–175(?)   Biografische Daten nicht gesichert, Überliefertes z. T. unglaubwürdig. Er bestimmte, dass Ehen ohne priesterlichen Segen nicht gültig seien.
  Eleutherus (Hl.)   Römisches Reich, Nikopolis (Epirus), Griechenland 175(?)–189(?)   Biografische Daten nicht gesichert, Überliefertes z. T. unglaubwürdig
  Viktor I. (Hl.)   Römisches Reich, röm. Provinz Africa 189(?)–199(?)   Er löste die Kirche von griechischen Einflüssen los und latinisierte sie. Viktor exkommunizierte kleinasiatische Gemeinden, die das Osterfest am 14. Nisan (Pessach) des jüdischen Kalenders feierten, während es in Rom am Sonntag danach gefeiert wurde. Um die Gefahr eines Schismas zu vermeiden, nahm er diese Strafmaßnahmen aber wieder zurück. Außerdem bekämpfte er den Monarchianismus und schloss dessen führende Mitglieder von der Kirche aus.
  Zephyrinus (Hl.)   Römisches Reich, Rom 199(?)–217(?)   Von ihm stammt die erste wörtlich überlieferte dogmatische Erklärung: „Ich weiß einen Gott, Jesu Christus, und außer ihm keinen anderen, der geboren ist und gelitten hat.“ Ansonsten ist wenig über ihn bekannt.
  Calixtus I. (Hl.)   Römisches Reich, Rom 217(?)–222(?)   Der Zeitgenosse Hippolyt, der ihn aufgrund des während seines Episkopats eingeführten Ablasses verabscheute, berichtet, dass Calix Sklave gewesen sei und aufgrund von kriminellen Geldgeschäften mehrmals verhaftet und sogar als Mienenarbeiter eingesetzt worden sei. Er verfolgte den modalistischen Monarchianismus und exkommunizierte dessen Führer Sabellius.
     Hippolyt (Hl.)   Römisches Reich, mutmaßlich aus dem Ostteil des röm. Reiches stammend 217(?)–235(?)   Er verfasste zahlreiche geistliche Werke wie die Traditio Apostolica, Refutatio omnium haeresium, eine Streitschrift gegen Häretiker, eine Weltchronik und Hilfen zur Errechnung des Ostertermins. Ob er Gegenpapst war ist nicht eindeutig bewiesen, genauso wie das Schisma, das er dadurch auslösen hätte müssen. Wenn ja, wäre er der erste und einzig heilige Gegenpapst.
  Urban I. (Hl.)   Römisches Reich, Rom 222(?)–230(?)   Einige unbewiesene Taten wie der Erlass, Geräte der Messe nur aus Silber zu fertigen, und das gefälschte Dekret in Pseudoisidor sind das einzig bemerkenswerte über ihn.
  Pontianus (Hl.)   Römisches Reich, Rom 230(?)–235   Nachdem er von Maximinus Thrax als Minenarbeiter nach Sizilien geschickt wurde, trat er als erster römischer Bischof von seinem Amt zurück. Aufgrund seines Todes in den Minen gilt er als erster Papst mit historisch belegbarem Märtyrertod.
  Anterus (Hl.)   Römisches Reich, Rom; griechischer Abstammung 235–236 1 Monat 13 Tage Er ist der erste historisch eindeutig gesicherte Bischof von Rom. Über seine kurze Amtszeit fehlen aber Informationen.
  Fabianus (Hl.)   Römisches Reich, Rom 236–250 14 Jahre 10 Tage Sehr wahrscheinlich, aber nicht eindeutig bewiesen, ist seine Neuordnung der Kirche und deren Ausbreitung ins heutige Frankreich. Er hielt engen Kontakt mit seinem Zeitgenossen Origenes und teilte Rom in sieben Diakonatsbezirke ein.
  Cornelius (Hl.)   Römisches Reich 251–253   Er sprach sich für die Wiederaufnahme von abgefallenen Gläubigen aus, wodurch das erste Schisma der Kirchengeschichte ausgelöst wurde. Er arbeitete eng mit seinem Zeitgenossen Cyprian von Karthago zusammen, wurde aber 253 von Kaiser Trebonianus Gallus ins Exil nach Centumcellae geschickt, wo er starb.
     Novatian   Römisches Reich, Herkunft unsicher 251–258   Er ist der erste historisch greifbare Gegenpapst. Im Gegensatz zu seinem Gegner Cornelius vertrat er die Auffassung, dass abtrünnige Christen und schwere Sünder nie mehr in die Kirche zurückkehren dürften. Die durch ihn begründete Sekte der Novatianer bestand teilweise noch bis ins 5. Jahrhundert.
  Lucius I. (Hl.)   Römisches Reich, Rom 253–254 8 Monate 8 Tage Er führte die milde Praxis des Cornelius fort und wurde ebenso wie er von Trebonianus Gallus verbannt, konnte aber nach dessen Tod zurückkehren.
  Stephan I. (Hl.)   Römisches Reich, Rom, griechischer Abstammung 254–257   Auch er stand während seines vergleichsweise friedlichen Pontifikats im Konflikt mit Novatian, zerstritt sich jedoch zusätzlich im Ketzertaufstreit mit Theologen aus Nordafrika. Er setzte sich außerdem für die Unauflöslichkeit der Ehe ein und erfand den Verlobungsring.
  Sixtus II. (Hl.)   Römisches Reich, griechischer Abstammung 257–258 11 Monate 7 Tage Er legte den Ketzertaufstreit bei und wurde auf Befehl von Kaiser Valerian getötet. Er war der erste römische Bischof, der einen Namen trug, den schon einer seiner Vorgänger getragen hatte.
  Dionysius (Hl.)   Römisches Reich, Magna Graecia 260–268   Er ordnete die Kirche neu und schloss einen Frieden mit Kaiser Gallienus. Er verurteilte den Subordinatianismus und den Sabellianismus. Ebenfalls korrespondierte er mit Dionysius von Alexandria.
  Felix I. (Hl.)   Römisches Reich, Rom 269–274 5 Jahre 11 Monate 25 Tage Er soll das Gesetz zur Einsegnung von Kirchen erlassen und die Messen an den Gräbern Verstorbener gestattet haben.
  Eutychianus (Hl.)   Römisches Reich, Solana, Dalmatia 275–283 8 Jahre 11 Monate 3 Tage Mögliche Daten über ihn sind ungesichert, nicht einmal die Dauer seiner Amtszeit ist unangezweifelt.
  Cajus (Hl.)   Römisches Reich, Dalmatia 283–296 12 Jahre 4 Monate 5 Tage Trotz Verfolgungen erlebte die Christenheit unter seine Episkopat eine ruhige Periode, in der zahlreiche neue Kirchen gebaut werden konnten. Er verfügte, dass ein zukünftiger Bischof zuerst Lektor, Exorzist, Akolyth, Subdiakon, Diakon und Priester gewesen sein muss.
  Marcellinus (Hl.)   Römisches Reich, Rom 296–304   In seiner Amtszeit beginnt die Christenverfolgung unter Diokletian. Er war der erste Bischof von Rom, für den der Titel papa (Papst) verwendet wurde, jedoch nicht als Selbstbezeichnung.
  (Sedisvakanz, 4 Jahre)     304–308?   Während dieser vier Jahre erreicht die Diokletianischen Verfolgung ihren Höhepunkt.
  Marcellus I. (Hl.)   Römisches Reich, Herkunft umstritten 308(?)–309(?)   Er organisierte die Kirche nach der Verfolgung neu und trat dabei für die Bestrafung von während der Verfolgung abgefallenen Christen ein. Aufgrund daraus entstehender Gewalttätigkeiten innerhalb der Gemeinde wurde er von Kaiser Maxentius, der die Unruhen nicht billigte, aus Rom verbannt.
  Eusebius (Hl.)   Römisches Reich, griechischer Abstammung 309(?)   Während seine Episkopats setzten sich die blutigen Auseinandersetzungen fort. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger plädierte er auf eine Rückkehr von aus Angst um ihr Leben abgefallenen Christen, wurde aber ebenso verbannt. Einige Quellen datieren seine Amtszeit und seinen Tod auf das Jahr 310, wodurch die folgende Sedisvakanz entfiele
     Heraklius   Römisches Reich, griechischer Abstammung 309 oder 310   Gegenpapst; wurde wahrscheinlich ebenfalls durch Maxentius nach Sizilien verbannt. Ansonsten ist fast nichts über ihn bekannt.
  (Sedisvakanz, 1 Jahr)     309(?)–310(?)    
  Miltiades (Hl.)   Römisches Reich, Rom; angebliche Herkunft aus der röm. Provinz Africa unbestätigt 310–314   In seine Amtszeit fallen die Schlacht an der Milvischen Brücke, das Ende der Christenverfolgungen im Römischen Reich unter Konstantin I. in Form des Toleranzedikt des Galerius und der Mailänder Vereinbarung und der Erwerb des Lateran. Er bekämpfte Montanismus und Donatismus.
  Silvester I. (Hl.)   Römisches Reich, Herkunft umstritten 314–335 21 Jahre 10 Monate 29 Tage Der Vollzug der Konstantinischen Wende und das Erste Konzil von Nicäa 325 als erstes ökumenisches Konzil, auf dem ein einheitliches Glaubensbekenntnis festgelegt wurde und auf dem Silvester selbst nicht erschien, sind als wichtige Ereignisse zu nennen. Er ließ die Petersbasilika erbauen, die angeblich von ihm entgegengenommene Konstantinische Schenkung erwies sich aber als Fälschung. Er ist der erster Heilige, dem nicht der Märtyrertod zugeschrieben wird.
  Marcus (Hl.)   Römisches Reich, Rom 336 8 Monate 19 Tage Er hatte eine heftige aus dem Konzil von Nicäa resultierende Auseinandersetzung mit dem Arianismus (Arianischer Streit) zu bestehen, in die auch der Kaiser eingriff.
  Julius I. (Hl.)   Römisches Reich, Rom 337–352 15 Jahre 2 Monate 6 Tage Er ergriff Position für den von den Arianern verbannten Bischof von Alexandria Athanasius und gewährte ihm Exil in Rom.
  Liberius   Römisches Reich, Rom 352–366 14 Jahre 4 Monate 7 Tage Vertrat ursprünglich die Position seines Vorgängers, wurde aber von Kaiser Constantius II. zu Zugeständnisssen gezwungen, nachdem dieser ihn zwischenzeitlich verbannt hatte. Er ist der erste nicht heilig gesprochene legitime Papst.
     Felix II.   Römisches Reich, Rom, Portus Romae 355–365   Wurde als Arianer von Constantius II. nach der Vertreibung des Liberius zum römischen Bischof erhoben. Nach dessen Rückkehr aus dem Exil musste er ihm aber wegen seiner Unbeliebtheit beim Volk weichen.
  Damasus I. (Hl.)   Römisches Reich, Idanha-a-Velha, heute zu Portugal 366–384 18 Jahre 2 Monate 10 Tage Obwohl er sich gegen den Minderheitskonkurrenten Ursinius behaupten musste, baute er erfolgreich seine Vormachtstellung als Nachfolger des Petrus aus, indem er die kirchliche Gerichtshoheit im Westen ausübte. Er verlangte einen gesetzlichen Zölibat und gab die lateinische Vulgata-Übersetzung der Bibel in Auftrag. Die Beilegung des Arianischen Streits fand 381 auf dem Konzil von Konstantinopel statt.
     Ursinus   Römisches Reich, Rom 366–367   Er wurde von Minderheiten zum römischen Bischof gewählt und versuchte, seine Wahl mit Gewalt und Diplomatie durchzusetzen, scheiterte aber und wurde der Stadt verwiesen. Bis zu seinem Tod erhoben er und seine Anhänger weiter Anspruch auf den Bischofsstuhl.
  Siricius (Hl.)   Römisches Reich, ab 395 Weströmisches Reich, Rom 384–399 14 Jahre ? Monate ? Tage Er trat sehr selbstbewusst auf, verwendete als Eigenbezeichnung erstmals den Titel papa und erließ Dekrete als Befehlsschreiben. Darüber hinaus bestimmte er, dass Bischöfe in Zukunft nur von mehreren Amtskollegen und mit päpstlicher Zustimmung geweiht werden dürften. Bußstrafen wurden gemildert, der Zölibat verschärft und das Christentum durch Theodosius I. de facto zur Staatsreligion des Römischen Reiches erklärt.
  Anastasius I. (Hl.)   Weströmisches Reich, Rom 399–401 3 Jahre 22 Tage Die einzigen von ihm erhaltenen Dokumente sind drei Briefe, in denen er im ausgebrochenen origenistischen Streit den Theologen Origenes (185-254) verurteilt.
  Innozenz I. (Hl.)   Weströmisches Reich, Rom 401–417 14 Jahre 2 Monate 20 Tage Der Machtverlust des Weströmisches Reich wurde in seiner Amtszeit durch die Plünderung Roms (410) durch die Westgoten deutlich. Er verlangte weiterhin seine Vormachtstellung als Papst und Nachfolger des Petrus. Möglicherweise war er der Sohn seines Vorgängers.
  Zosimus (Hl.)   Weströmisches Reich, Griechenland 417–418 1 Jahr 9 Monate 8 Tage Versuchte durch die Errichtung eines Erzbistums in Arles seine Macht nach Gallien auszuweiten und lag mit der nordafrikanischen Kirche wegen der Handhabung der Lehren von Pelagius und Caelestius im Streit.
  Bonifatius I. (Hl.)   Weströmisches Reich, Rom 418–422 3 Jahre 8 Monate 7 Tage Wurde als Presbyter nicht von den Diakonen gewählt, konnte sich aber mithilfe von Kaiser Honorius durchsetzen. War weiter im Konflikt mit der nordafrikanischen Kirche und dem Pelagianismus.
     Eulalius   Weströmisches Reich, Rom 418–419 3 Monate 7 Tage Wurde von einer Minderheit des römischen Klerus zum Gegenpapst gwählt und musste wenig später Rom verlassen.
  Coelestin I. (Hl.)   Weströmisches Reich, Rom 422–432 9 Jahre 10 Monate 17 Tage Konzil von Ephesos, 431
  Sixtus III. (Hl.)   Weströmisches Reich, Rom 432–440 8 Jahre 1 Monat 19 Tage  
  Leo der Große (Hl.)   Weströmisches Reich, Rom (nach dem Liber Pontificalis) oder in Tuscien, Toskana 440–461 21 Jahre 1 Monat 12 Tage Konzil von Chalcedon, 451, Neuntlängstes Pontifikat der Geschichte (7.712 Tage)
  Hilarius (Hl.)   Weströmisches Reich, Sardinien 461–468 6 Jahre 3 Monate 10 Tage  
  Simplicius (Hl.)   Weströmisches Reich; später unter Herrschaft des Ostgotenreiches, geb. in Tivoli, Latium 468–483 15 Jahre 7 Tage  
  Felix II. (III.) (Hl.)   mutmaßlich Römer; unter Herrschaft des Ostgotenreiches 483–492 8 Jahre 11 Monate 17 Tage  
  Gelasius I. (Hl.)   Herkunft Nordafrika; unter Herrschaft des Ostgotenreiches 492–496 4 Jahre 8 Monate 20 Tage  
  Anastasius II.   Römer; unter Herrschaft des Ostgotenreiches 496–498 1 Jahr 11 Monate 26 Tage  
  Symmachus (Hl.)   stammt aus Sizilien; unter Herrschaft des Ostgotenreiches 498–514 15 Jahre 7 Monate 27 Tage  
     Laurentius     498–506   Gegenpapst
  Hormisdas (Hl.)   Frosinone, Kampanien; unter Herrschaft des Ostgotenreiches 514–523 9 Jahre 17 Tage  
  Johannes I. (Hl.)   Tuscien; unter Herrschaft des Ostgotenreiches 523–526 2 Jahre 9 Monate 5 Tage  
Mosaic of Felix IV (III) in Santi Cosma e Damiano, Rome, Italy (527–530) (cropped).jpg Felix III. (IV.) (Hl.)   Benevent; unter Herrschaft des Ostgotenreiches 526–530 4 Jahre 2 Monate 10 Tage  
     Dioskur   Alexandrien 530 22 Tage Legitimität unklar, eher Gegenpapst
  Bonifatius II.   Rom, erster Papst gotischer Abstammung; unter Herrschaft des Ostgotenreiches 530–532 2 Jahre 24 Tage Erster germanischer Papst (Ostgote)
  Johannes II. Mercurius geb. in Rom, römischer Abstammung 533–535 2 Jahre 4 Monate 5 Tage Erster Papst, der nach seiner Wahl einen neuen Namen annahm
  Agapitus I. (Hl.)   geb. in Rom, römischer Abstammung 535–536 11 Monate 9 Tage  
  Silverius (Hl.)   Frusino, Kampanien 536–537 1 Jahr 5 Monate 3 Tage Sohn des Hormisdas
     Vigilius     537 10 Monate Gegenpapst, später legitimer Papst
  Vigilius   geb. in Rom, römischer Abstammung 537–555 18 Jahre 2 Monate 9 Tage Zunächst Zweites Konzil von Konstantinopel, 553
  Pelagius I.   geb. in Rom, römischer Abstammung 556–561 4 Jahre 10 Monate 15 Tage  
  Johannes III. Catelinus geb. in Rom, römischer Abstammung 561–574 12 Jahre 11 Monate 26 Tage  
  Benedikt I.   geb. in Rom, römischer Abstammung 575–579 4 Jahre 1 Monat 28 Tage  
  Pelagius II.   geb. in Rom, gotischer Abstammung 579–590 10 Jahre 2 Monate 12 Tage  
  Gregor der Große (Hl.)   geb. in Rom, römischer Abstammung 590–604 13 Jahre 6 Monate 9 Tage  
  Sabinianus   geb. in Blera (Bieda) nahe Viterbo, römischer Abstammung 604–606 1 Jahr 2 Monate 9 Tage  
  Bonifatius III.   geb. in Rom, römischer Abstammung 607 8 Monate 24 Tage  
  Bonifatius IV. (Hl.)   Valenia (Abruzzen), römischer Abstammung 608–615 6 Jahre 8 Monate 13 Tage  
  Adeodatus I. (Hl.)   geb. in Rom, römischer Abstammung 615–618 3 Jahre 20 Tage  
  Bonifatius V.   geb. in Neapel 619–625 5 Jahre 10 Monate 2 Tage  
Onorio I - mosaico Santa Agnese fuori le mura (cropped).jpg Honorius I.   geb. in Kampanien 625–638 12 Jahre 11 Monate 15 Tage Auf dem 3. ökumenischen Konzil in Konstantinopel 680 und 42 Jahre nach seinem Tod wurde eine ihm zugeschriebene Äußerung wegen Monotheletismus als Häresie verurteilt
  Severinus   Italien 640 2 Monate 5 Tage  
  Johannes IV.   Dalmatien 640–642 1 Jahr 3 Monate 18 Tage  
  Theodor I.   geb. in Jerusalem, griechischer Abstammung 642–649 6 Jahre 5 Monate 20 Tage  
  Martin I. (Hl.)   Italien 649–653    
  Eugen I. (Hl.)   Italien 654–657 2 Jahre 3 Monate 23 Tage  
  Vitalian (Hl.)   Italien 657–672 14 Jahre 5 Monate 28 Tage  
  Adeodatus II.   Italien 672–676 4 Jahre 2 Monate 6 Tage  
  Donus   Italien 676–678 1 Jahr 5 Monate 9 Tage  
  Agatho (Hl.)   Sizilien 678–681 2 Jahre 6 Monate 14 Tage Drittes Konzil von Konstantinopel, 680–681
  Leo II. (Hl.)   Sizilien 682–683 10 Monate 16 Tage  
  Benedikt II. (Hl.)   Italien 684–685 1 Jahr 9 Monate 16 Tage  
  Johannes V.   Syrien 685–686 1 Jahr 10 Tage  
  Konon   Sizilien 686–687 11 Monate  
  Sergius I. (Hl.)   geb. in Palermo, syrischer Abstammung 687–701 13 Jahre 8 Monate 24 Tage  
     Theodor II.     687   Gegenpapst
     Paschalis I.     687–692   Gegenpapst
  Johannes VI.   Griechenland 701–705 3 Jahre 2 Monate 12 Tage  
Byzantinischer Mosaizist um 705 002 (cropped).jpg Johannes VII.   Griechenland 705–707 2 Jahre 7 Monate 17 Tage  
  Sisinnius   Syrien 708 20 Tage  
  Constantinus I.   Syrien 708–715 7 Jahre 14 Tage  
  Gregor II. (Hl.)   Italien 715–731 15 Jahre 8 Monate 23 Tage  
178-7866 IMG - Gregorius III AV (2).jpg Gregor III. (Hl.)   Syrien 731–741 10 Jahre 8 Monate 10 Tage  
  Zacharias (Hl.)   geb. in Kalabrien, griechischer Abstammung 741–752 10 Jahre 3 Monate 12 Tage Krönung des Karolingers Pippin zum Frankenkönig (751)
  Stephan (II.)     752 4 Tage Starb vor der Weihe und wird daher oft nicht gezählt, kürzestes Pontifikat der Geschichte (4 Tage)
  Stephan II. (III.)   Italien 752–757 5 Jahre 1 Monat  
  Paul I. (Hl.)   Italien 757–767 10 Jahre 30 Tage  
     Konstantin II.   Syrien 767–768   Gegenpapst
     Philipp     768   Gegenpapst
  Stephan III. (IV.)   Sizilien 768–772 3 Jahre 5 Monate 17 Tage  
  Hadrian I.   Italien 772–795 23 Jahre 10 Monate 24 Tage Zweites Konzil von Nicäa (787), Fünftlängstes Pontifikat der Geschichte (8.728 Tage)
Leo III Mosaic (cropped).jpg Leo III. (Hl.)   Italien 795–816 20 Jahre 5 Monate 17 Tage Kaiserkrönung Karls des Großen (800), Elftlängstes Pontifikat der Geschichte (7.474 Tage)
  Stephan IV. (V.)   Italien 816–817 7 Monate 2 Tage  
Apsis - Paschalis I..gif Paschalis I. (Hl.)   Italien 817–824 7 Jahre 3 Monate 20 Tage  
  Eugen II.     824–827 3 Jahre 22 Tage  
  Valentin   Italien 827    
Gregory-IV (cropped).jpg Gregor IV.   Italien 827–844    
  Sergius II.   Italien 844–847    
     Johannes VIII.     844   Gegenpapst
Pope St. Leo IV (cropped).jpg Leo IV. (Hl.)   Italien 847–855 8 Jahre 3 Monate 7 Tage  
  Benedikt III.   Italien 855–858 2 Jahre 6 Monate 19 Tage  
     Anastasius III.     855 2 Tage Gegenpapst
  Nikolaus I. (Hl.)   Italien 858–867 9 Jahre 6 Monate 20 Tage  
  Hadrian II.   Italien 867–872   Viertes Konzil von Konstantinopel, 869–870
  Johannes VIII.   Italien 872–882 10 Jahre 2 Tage Erster gewaltsam zu Tode gekommener Papst seit der Christenverfolgung
  Marinus I.   Italien 882–884 1 Jahr 4 Monate 29 Tage fälschlich Martin II.
  Hadrian III. (Hl.)   Italien 884–885 1 Jahr 4 Monate  
  Stephan V. (VI.)   Italien 885–891    
  Formosus   Italien 891–896 4 Jahre 5 Monate 29 Tage Von Stephan VI. auf der Leichensynode 897 posthum als Häretiker verdammt, nach Leichenschändung wieder im Petersdom beigesetzt, 904 von Sergius III. ein zweites Mal exhumiert, erneut nach Leichenschändung im Petersdom beigesetzt
  Bonifatius VI.   Italien 896 15 Tage Drittkürzestes Pontifikat der Geschichte (15 Tage)
  Stephan VI. (VII.)   Italien 896–897   Leichensynode in Rom
  Romanus   Italien 897    
  Theodor II.   Italien 897 20 Tage  
  Johannes IX.   Italien 898–900    
     Sergius III.     898   Gegenpapst
  Benedikt IV.   Italien 900–903 3 Jahre 6 Monate  
  Leo V.     903 2 Monate Wurde von Christophorus gestürzt.
     Christophorus     903–904 5 Monate Legitimität unklar, eher Gegenpapst
  Sergius III.   Italien 904–911 7 Jahre 2 Monate 16 Tage  
  Anastasius III.   Italien 911–913 2 Jahre 2 Monate  
  Lando   Italien 913–914   Der letzte Papst, dessen Name von keinem Nachfolger aufgegriffen wurde
  Johannes X.   Italien 914–928 14 Jahre 2 Monate  
  Leo VI.   Italien 928 7 Monate  
  Stephan VII. (VIII.)   Italien 928–931 2 Jahre 2 Monate  
  Johannes XI.   Italien 931–935   Wahrscheinlich der Sohn von Sergius III.
  Leo VII.   Italien 936–939 3 Jahre 6 Monate 10 Tage  
  Stephan VIII. (IX.)   Italien 939–942 3 Jahre 3 Monate  
  Marinus II.   Italien 942–946 3 Jahre 7 Monate Fälschlich Martin III.
  Agapitus II.   Italien 946–955 9 Jahre 7 Monate  
  Johannes XII. Octavian von Spoleto   955–964 8 Jahre 4 Monate 28 Tage Einziger minderjähriger Papst
  Leo VIII.     963–965 1 Jahr 2 Monate 23 Tage Als Laie zum Papst gewählt
  Benedikt V.   Italien 964 1 Monat 1 Tag  
  Johannes XIII.   Italien 965–972 6 Jahre 11 Monate 5 Tage  
  Benedikt VI.   Italien 973–974    
     Bonifatius VII. Franco Ferruci   974   Gegenpapst
  Benedikt VII.   Italien 974–983    
  Johannes XIV. Petrus Canepanova Italien 983–984    
  Bonifatius VII. Franco Ferruci   984–985   War zuvor bereits Gegenpapst
  Johannes XV.   Italien 985–996    
  Gregor V. Bruno von Kärnten HRR 996–999 2 Jahre 9 Monate 15 Tage Erster deutscher Papst aus dem heutigen Österreich
     Johannes XVI. Johannes Philagathos Italien 997–998   Gegenpapst
  Silvester II. Gerbert von Aurillac Frankreich 999–1003 4 Jahre 1 Monat 10 Tage  
  Johannes XVII. Giovanni Sicco Italien 1003    
  Johannes XVIII. Johannes Fasanus Italien 1004–1009    
  Sergius IV. Pietro da Albano Italien 1009–1012 2 Jahre 10 Monate 12 Tage  
  Benedikt VIII. Theophylakt II. von Tusculum Italien (Tusculum) 1012–1024 11 Jahre 11 Monate  
     Gregor VI.   Italien 1012   Gegenpapst
  Johannes XIX. Romanus von Tusculum Italien (Tusculum) 1024–1032    
  Benedikt IX. Theophylakt III. von Tusculum Italien (Tusculum) 1032–1044   1. Pontifikat
  Silvester III. Giovani di Sabina Italien 1045 1 Monat (?) Legitimität unklar
  Benedikt IX. Theophylakt III. von Tusculum Italien (Tusculum) 1045   2. Pontifikat
  Gregor VI. Johannes Gratianus Pierleoni Italien 1045–1046 1 Jahr 7 Monate 19 Tage  
  Clemens II. Suitger, Graf von Morsleben und Hornburg HRR 1046–1047 9 Monate 15 Tage Zweiter deutscher Papst aus dem heutigen Niedersachsen, im Bamberger Dom begraben
  Benedikt IX. Theophylakt III. von Tusculum Italien (Tusculum) 1047–1048   3. Pontifikat, Legitimität unklar
  Damasus II. Poppo von Brixen HRR 1048 24 Tage Dritter deutscher Papst aus dem heutigen Bayern
Leon IX (cropped).jpg Leo IX. (Hl.) Bruno Graf von Egisheim-Dagsburg HRR 1049–1054 5 Jahre 2 Monate 7 Tage Vierter deutscher Papst, Morgenländisches Schisma
Victor II PG (cropped).JPG Viktor II. Gebhard von Dollnstein-Hirschberg HRR 1055–1057 2 Jahre 3 Monate 15 Tage Fünfter deutscher Papst
  Stephan IX. (X.) Friedrich von Lothringen HRR (Lothringen) 1057–1058 7 Monate 26 Tage Sechster deutscher Papst aus dem heutigen Lothringen, wird von Frankreich als französischer Papst „vereinnahmt“ beziehungsweise „beansprucht“
B Nikolaus II2 (cropped).jpg Nikolaus II. Gerhard von Burgund Savoyen 1058–1061 2 Jahre 7 Monate 21 Tage  
     Benedikt X. Giovanni Mincio von Tusculum Italien 1058–1060   Gegenpapst
  Alexander II. Anselmo da Baggio Italien 1061–1073 12 Jahre 6 Monate 20 Tage  
     Honorius II. Pietro Cadalus von Parma Italien 1061–1064   Gegenpapst
Gregor7 g.jpg Gregor VII. (Hl.) Hildebrand von Sovana Italien 1073–1085 12 Jahre 1 Monat 3 Tage Belegte König Heinrich IV. mit dem Kirchenbann (Gang nach Canossa); Heiligsprechung 1606
Clement III - Antipope (cropped).jpg    Clemens III. Wibert von Ravenna Italien 1084–1100   Gegenpapst, wurde 1080 auf der Synode in Brixen zum Gegenpapst ernannt
Victor III. - Desiderius of Montecassino (cropped).jpg Viktor III. (Sl.) Dauferius Italien 1086–1087 1 Jahr 3 Monate 23 Tage Als Seliger 1887 bestätigt
  Urban II. (Sl.) Odo de Chatillon Frankreich 1088–1099 11 Jahre 4 Monate 17 Tage Rief zum ersten Kreuzzug auf; als Seliger 1881 bestätigt
  Paschalis II. Raniero di Bieda Italien 1099–1118 18 Jahre 4 Monate 8 Tage  
     Theodoricus Theoderich   1100   Gegenpapst
     Albertus Albert von Sabina   1102   Gegenpapst
     Silvester IV. Maginulf Italien 1105–1111   Gegenpapst
  Gelasius II. Johannes von Gaeta Italien 1118–1119    
     Gregor VIII. Mauritius Burdinus Italien 1118–1121   Gegenpapst
Calixtus II (cropped).jpg Calixt II. Guido Graf von Burgund Burgund 1119–1124 5 Jahre 10 Monate 11 Tage Erstes Laterankonzil, 1123
  Honorius II. Lamberto Scannabecchi Italien 1124–1130 5 Jahre 1 Monat 29 Tage  
     Coelestin II. Tebaldo Buccapecus Italien 1124 1 Tag Gegenpapst
B Innozenz II1 (cropped).jpg Innozenz II. Gregorio Papareschi di Guidoni Italien 1130–1143 13 Jahre 7 Monate 10 Tage Zweites Laterankonzil, 1139
     Anaklet II. Pietro Pierleoni Italien 1130–1138 7 Jahre 11 Monate 11 Tage Gegenpapst
     Viktor IV. Gregorio Conti von Ceccano Italien 1138   Gegenpapst
  Coelestin II. Guido de Castello Italien 1143–1144 5 Monate 13 Tage  
  Lucius II. Gerardo Caccianemici dal Orso Italien 1144–1145 11 Monate 3 Tage  
  Eugen III. (Sl.) Bernhard Paganelli di Montemagno Italien 1145–1153 8 Jahre 4 Monate 23 Tage Als Seliger 1872 bestätigt
  Anastasius IV. Corrado della Suburra Italien 1153–1154 1 Jahr 4 Monate 21 Tage  
  Hadrian IV. Nikolas Breakspear England 1154–1159 4 Jahre 8 Monate 28 Tage Bisher einziger englischer Papst
  Alexander III. Orlando Bandinelli Italien 1159–1181 21 Jahre 11 Monate 23 Tage Drittes Laterankonzil, 1179, Siebtlängstes Pontifikat der Geschichte (8.028 Tage)
     Viktor IV. Octaviano de Montecello Italien 1159–1164 4 Jahre 8 Monate 13 Tage Gegenpapst
     Paschalis III. Guido von Crema Italien 1164–1168 4 Jahre 4 Monate 29 Tage Gegenpapst
     Calixt III. Johannes von Struma Italien 1168–1178 9 Jahre 9 Monate 9 Tage Gegenpapst
     Innozenz III. Lando von Sezze Italien 1179–1180 4 Monate (?) Gegenpapst
Lucius III (cropped).jpg Lucius III. Ubaldo Allucingoli Italien 1181–1185 4 Jahre 2 Monate 24 Tage  
  Urban III. Humbert Crivelli Italien 1185–1187 1 Jahr 10 Monate 25 Tage  
  Gregor VIII. Albertus de Morra Italien 1187 1 Monat 26 Tage  
  Clemens III. Paolo Scolari Italien 1187–1191 3 Jahre 3 Monate 11 Tage  
Coelestin III (cropped).jpg Coelestin III. Giacinto Bobone Italien 1191–1198 6 Jahre 9 Monate 9 Tage  
Innozenz3.jpg Innozenz III. Lothar Graf von Segni Italien 1198–1216 18 Jahre 6 Monate 8 Tage Viertes Laterankonzil, 1215
Giotto - Legend of St Francis - -17- - St Francis Preaching before Honorius III (cropped).jpg Honorius III. Cencio Savelli Italien 1216–1227 10 Jahre 8 Monate  
Gregory IX (cropped).jpg Gregor IX. Ugolino Graf von Segni Italien 1227–1241 14 Jahre 5 Monate 3 Tage Neffe von Papst Innozenz III.
  Coelestin IV. Goffredo Castiglione Italien 1241 17 Tage Viertkürzestes Pontifikat der Geschichte (17 Tage), starb vor der Weihe
  (Sedisvakanz, 2 Jahre)     1241–1243    
Innocent IV - Council of Lyon - 002r detail (cropped).jpg Innozenz IV. Sinibald Fieschi Italien 1243–1254 11 Jahre 5 Monate 12 Tage Erstes Konzil von Lyon, 1245
  Alexander IV. Rainald Graf Segni Italien 1254–1261 6 Jahre 5 Monate 13 Tage Neffe von Papst Gregor IX.
  Urban IV. Jacques Pantaléon Frankreich 1261–1264 3 Jahre 1 Monat 3 Tage  
Clemens IV Clemens IV. Gui Foucois Frankreich 1265–1268 3 Jahre 9 Monate 24 Tage  
  (Sedisvakanz, 3 Jahre)     1268–1271    
Gregor X. in Notre Dame, Paris Gregor X. (Sl.) Tebaldo Visconti Italien 1271–1276 4 Jahre 4 Monate 9 Tage Zweites Konzil von Lyon, 1274; als Seliger 1713 bestätigt
  Innozenz V. (Sl.) Pierre de Tarantaise Frankreich 1276 5 Monate 1 Tag Seligsprechung 1898
  Hadrian V. Ottobono Fieschi Italien 1276 38 Tage Starb vor der Weihe
  Johannes XXI. Petrus Juliani Portugal 1276–1277 8 Monate 12 Tage  
Nikolaus III. in Notre Dame zu Paris Nikolaus III. Giovanni Gaetano Orsini Italien 1277–1280 2 Jahre 8 Monate 28 Tage  
  Martin IV. Simon de Brion Frankreich 1281–1285 4 Jahre 1 Monat 6 Tage  
PopeOnorioIV.jpg Honorius IV. Giacomo Savelli Italien 1285–1287 2 Jahre 1 Tag Großneffe von Honorius III.
Papst Nikolaus IV. und Ricoldo da Monte di Croce Nikolaus IV. Girolamo Masci Italien 1288–1292 4 Jahre 1 Monat 13 Tage  
  (Sedisvakanz, 2 Jahre)     1292–1294    
  Coelestin V. (Hl.) Pietro del Murrone Italien 1294 5 Monate 5 Tage Überfordert vom Amt zurückgetreten, einziger Eremit als Papst; Heiligsprechung 1313
Bonifacius VIII - Fresco in Lateran.jpg Bonifatius VIII. Benedetto Caetani Italien 1294–1303 8 Jahre 9 Monate 17 Tage Neffe von Papst Alexander IV.
Coronation of Benedict XI.jpg Benedikt XI. (Sl.) Nikolaus Boccasini Italien 1303–1304 8 Monate 15 Tage Als Seliger 1736 bestätigt
Clément V Rome bibliothèque Palatine.jpg Clemens V. Bertrand de Got Frankreich 1305–1314 8 Jahre 10 Monate 15 Tage Seit 1309 in Avignon, Konzil von Vienne, 1311–1312
  (Sedisvakanz, 2½ Jahre)     1314–1316    
John22.jpg Johannes XXII. Jacques Duèze Frankreich 1316–1334 18 Jahre 3 Monate 29 Tage In Avignon
     Nikolaus V. Pietro Rainalducci Italien 1328–1330 2 Jahre 3 Monate 13 Tage Gegenpapst in Avignon und Rom
Papa Benedictus Duodecimus.jpg Benedikt XII. Jacques Fournier Frankreich 1334–1342 7 Jahre 4 Monate 5 Tage In Avignon
01 Clément VI (Fresque de la chapelle Saint-Martial du palais des papes).jpg Clemens VI. Pierre Roger Frankreich 1342–1352 10 Jahre 6 Monate 29 Tage In Avignon
Innozenz VI.gif Innozenz VI. Étienne Aubert Frankreich 1352–1362 9 Jahre 8 Monate 25 Tage In Avignon
Papa Urbanus Quintus.jpg Urban V. (Sl.) Guillaume de Grimoald Frankreich 1362–1370 8 Jahre 2 Monate 21 Tage In Avignon; als Seliger 1870 bestätigt
Gregory-XI.jpg Gregor XI. Pierre Roger de Beaufort Frankreich 1370–1378 7 Jahre 2 Monate 27 Tage In Avignon, kehrte 1377 wieder nach Rom zurück
Urbanus VI.jpg Urban VI. Bartolomeo Prignano Italien 1378–1389 11 Jahre 6 Monate 8 Tage Letzter Papst, der nicht dem Kardinalskollegium angehörte, Beginn des Abendländischen Schismas
VIIKelemen.jpg    Clemens VII. Robert Graf von Genf Frankreich 1378–1394 15 Jahre 11 Monate 27 Tage Gegenpapst in Avignon
IX.Bonifac.jpg Bonifatius IX. Pietro Tomacelli Italien 1389–1404 14 Jahre 10 Monate 29 Tage Schlacht von Nikopolis (gilt als letzter Kreuzzug)
Benedict XIII Papa Luna.jpg    Benedikt XIII. Pedro Marinez de Luna y Gotor Aragonien 1394–1423 22 Jahre 9 Monate 28 Tage Gegenpapst in Avignon
Innocent VII.jpg Innozenz VII. Cosimo dei Migliorati Italien 1404–1406 2 Jahre 19 Tage  
Gregory XII.jpg Gregor XII. Angelo Correr Italien 1406–1415 10 Jahre 11 Monate 18 Tage Konzil von Konstanz (1414–1418)
Antipope Alexander V (1409-1410).JPG    Alexander V. Pietro Philargi Kreta 1409–1410 10 Monate 7 Tage seit dem 20. Jahrhundert als Gegenpapst gezählt, Pisa
Johannes XXIII Gegenpapst.jpg    Johannes XXIII. Baldassare Cossa Italien 1410–1415 5 Jahre 12 Tage Seit dem 20. Jahrhundert als Gegenpapst gezählt, Pisa
  (Sedisvakanz, 2 Jahre)     1415–1417    
Pope Martin V.jpg Martin V. Oddo di Colonna Italien (Rom) 1417–1431 13 Jahre 3 Monate 9 Tage Seine Wahl beendete das Abendländische Schisma
Palma Antipapa Clemens VIII.JPG    Clemens VIII. Gil Sánchez Muñoz y Carbón Aragonien 1423–1429 6 Jahre 1 Monat 16 Tage Gegenpapst in Avignon
     Benedikt XIV. Bernard Garnier Frankreich 1425–1430   Gegenpapst in Avignon
PapstEugen.jpg Eugen IV. Gabriele Condulmer Italien (Venedig) 1431–1447 15 Jahre 11 Monate 20 Tage Konzil von Basel/Ferrara/Florenz, 1431–1449
Nuremberg chronicles f 242v 2 (Felix V).jpg    Felix V. Amadeus VIII. Graf von Savoyen Savoyen 1439–1449 9 Jahre 5 Monate 2 Tage Letzter Gegenpapst
Paus Nicolaas V door Peter Paul Rubens.jpg Nikolaus V. Tommaso Parentucelli Italien (Ligurien) 1447–1455 8 Jahre 19 Tage  
Calixtus III - Enea Piccolomini - Pituricchio.jpg Kalixt III. Alfonso Borgia Aragonien 1455–1458 3 Jahre 3 Monate 29 Tage  
Pintoricchio 014.jpg Pius II. Enea Silvio Piccolomini Italien (Toskana) 1458–1464 5 Jahre 11 Monate 27 Tage  
Pietrobarbo.jpg Paul II. Pietro Barbo Italien (Venedig) 1464–1471 6 Jahre 10 Monate 26 Tage Neffe von Papst Eugen IV.
Sixtus IV - Melozzo da Forlì 001.jpg Sixtus IV. Francesco della Rovere Italien (Ligurien) 1471–1484 13 Jahre 3 Tage Ließ die nach ihm benannte Sixtinische Kapelle errichten
Innocent VIII.JPG Innozenz VIII. Giovanni Battista Cibo Italien (Genua) 1484–1492 7 Jahre 10 Monate 26 Tage  
Pope alexander VI.jpg Alexander VI. Rodrigo Borgia Aragonien 1492–1503 11 Jahre 8 Tage Neffe von Kalixt III.; exkommunizierte den angeblichen Propheten Savonarola
Pius III, Nordisk familjebok.png Pius III. Francesco Todeschini Piccolomini Italien 1503 27 Tage Neffe von Papst Pius II.
Pope Julius II.jpg Julius II. Giuliano della Rovere Italien 1503–1513 9 Jahre 3 Monate 19 Tage Neffe von Papst Sixtus IV., Fünftes Laterankonzil, 1512–1517
Raffael 040.jpg Leo X. Giovanni de' Medici Italien 1513–1521 8 Jahre 8 Monate 20 Tage Starb hoch verschuldet, exkommunizierte Martin Luther
Hadrian VI.jpg Hadrian VI. Adriaan Florisz Boeyens HRR 1522–1523 1 Jahr 8 Monate 5 Tage Siebter deutscher Papst, stammt aus den heutigen Niederlanden, letzter nicht-italienischer Papst bis 1978, letzter deutscher Papst bis 2005
Clement VII. Sebastiano del Piombo. c.1531..jpg Clemens VII. Giulio de' Medici Italien 1523–1534 10 Jahre 10 Monate 6 Tage Cousin von Papst Leo X., 1527 „Sacco di Roma"
Tizian 083b.jpg Paul III. Alessandro Farnese Italien 1534–1549 15 Jahre 28 Tage Beginn Tridentinum, 1. Sitzungsperiode (1545–1547)
Julius III.jpg Julius III. Giovan Maria Giocci Italien 1550–1555 5 Jahre 1 Monat 18 Tage Tridentinum, 2. Sitzungsperiode (1551–1552)
Pope Marcellus II.jpg Marcellus II. Marcello Cervini Italien 1555 20 Tage  
Pope Paul IV.jpg Paul IV. Gian Pietro Carafa Italien 1555–1559 4 Jahre 2 Monate 26 Tage  
Pius IV 2.jpg Pius IV. Giovanni Angelo Medici Italien 1559–1565 5 Jahre 11 Monate 13 Tage Ende Tridentinum, 3. Sitzungsperiode (1561–1563)
El Greco 050.jpg Pius V. (Hl.) Antonio Michele Ghislieri Italien 1566–1572 6 Jahre 3 Monate 28 Tage Heiligsprechung 1712
Gregory XIII.jpg Gregor XIII. Ugo Buoncompagni Italien 1572–1585 12 Jahre 10 Monate 28 Tage Führte 1582 den Gregorianischen Kalender ein
Sixtus V.jpg Sixtus V. Felice Peretti di Montalto Italien 1585–1590 5 Jahre 4 Monate 3 Tage Drastische Reformen: hohe Strafen für Ehebruch und verschiedene Vergehen, dadurch hohe Einnahmen, am Ende einer der reichsten Herrscher Europas
Urban VII.jpg Urban VII. Giovanni Battista Castagna Italien 1590 12 Tage Zweitkürzestes Pontifikat der Geschichte (12 Tage) bei Berücksichtigung von Stephan (II.) (752)
Gregory XIV.jpg Gregor XIV. Niccolò Sfondrati Italien 1590–1591 10 Monate 11 Tage  
Innocent IX 2.jpg Innozenz IX. Giovanni Antonio Facchinetti Italien 1591 2 Monate 1 Tag  
Clement VIII mosaic.jpg Clemens VIII. Ippolito Aldobrandini Italien 1592–1605 13 Jahre 1 Monat 5 Tage  
Leo XI 2.jpg Leo XI. Alessandro Ottaviano de' Medici Italien 1605 26 Tage  
Pope Paul V.jpg Paul V. Camillo Borghese Italien 1605–1621 15 Jahre 8 Monate 12 Tage  
Gregor XV.jpg Gregor XV. Alessandro Ludovisi Italien 1621–1623 2 Jahre 4 Monate 29 Tage  
Urban VIII.jpg Urban VIII. Maffeo Barberini Italien 1623–1644 20 Jahre 11 Monate 23 Tage Zehntlängstes Pontifikat der Geschichte (7.663 Tage)
Diego Velázquez - Portrait of Innocent X - WGA24443.jpg Innozenz X. Giovanni Battista Pamphilj Italien 1644–1655 10 Jahre 3 Monate 23 Tage  
Alexander VII.jpg Alexander VII. Fabio Chigi Italien 1655–1667 12 Jahre 1 Monat 15 Tage  
Pope Clement IX.jpg Clemens IX. Giulio Rospigliosi Italien 1667–1669 2 Jahre 5 Monate 19 Tage  
Clement X.jpg Clemens X. Emilio Altieri Italien 1670–1676 6 Jahre 2 Monate 23 Tage  
InnocentXI.jpg Innozenz XI. (Sl.) Benedetto Odescalchi Italien 1676–1689 12 Jahre 10 Monate 22 Tage Seligsprechung 1956
Alexander VIII 1.jpg Alexander VIII. Pietro Ottoboni Italien 1689–1691 1 Jahr 3 Monate 26 Tage  
Innocent XII.jpg Innozenz XII. Antonio Pignatelli Italien 1691–1700 9 Jahre 2 Monate 15 Tage  
Clement XI.jpg Clemens XI. Giovanni Francesco Albani Italien 1700–1721 20 Jahre 3 Monate 24 Tage Erster albanischstämmiger Papst
InnocientXIII.jpg Innozenz XIII. Michelangelo dei Conti Italien 1721–1724 2 Jahre 9 Monate 25 Tage  
Benedict XIII.jpg Benedikt XIII. Pietro Francesco Orsini Italien 1724–1730 5 Jahre 8 Monate 23 Tage  
Clement XII.jpg Clemens XII. Lorenzo Corsini Italien 1730–1740 9 Jahre 6 Monate 24 Tage  
Benoit XIV.jpg Benedikt XIV. Prospero Lorenzo Lambertini Italien 1740–1758 17 Jahre 8 Monate 16 Tage  
Papa Clemente XIII Rezzonico.jpg Clemens XIII. Carlo della Torre Rezzonico Italien 1758–1769 10 Jahre 6 Monate 27 Tage  
PopeClement-XIV.JPG Clemens XIV. Giovanni Vincenzo Antonio Ganganelli Italien 1769–1774 5 Jahre 4 Monate 3 Tage  
Papst pius vi.jpg Pius VI. Giovanni Angelo Graf Braschi Italien 1775–1799 24 Jahre 7 Monate 14 Tage Viertlängstes Pontifikat der Geschichte (8.961 Tage); 1796 von den französischen Besetzern verbannt, anschließend nach Frankreich deportiert
Jacques-Louis David 018.jpg Pius VII. Luigi Barnaba Niccolò Maria Graf Chiaramonti Italien 1800–1823 23 Jahre 5 Monate 6 Tage Sechstlängstes Pontifikat der Geschichte (8.559 Tage)
Leo XII.jpg Leo XII. Annibale Sermattei della Genga Italien 1823–1829 5 Jahre 4 Monate 13 Tage  
Popepiusviii.jpg Pius VIII. Francesco Saverio Castiglioni Italien 1829–1830 1 Jahr 7 Monate 30 Tage  
Gregory XVI.jpg Gregor XVI. Bartolomeo Alberto Cappellari Italien 1831–1846 15 Jahre 3 Monate 30 Tage Letzter Nicht-Bischof, der zum Papst gewählt wurde
Pio-ix.jpg Pius IX. (Sl.) Giovanni Maria Mastai-Ferretti Italien 1846–1878 31 Jahre 6 Monate 25 Tage Längstes nachweisbares Pontifikat der Geschichte (11.559 Tage), Erstes Vatikanisches Konzil, 1869–1870; Seligsprechung 2000
Leo XIII.jpg Leo XIII. Vincenzo Gioacchino Pecci Italien 1878–1903 25 Jahre 5 Monate drittlängstes Pontifikat der Geschichte (9.280 Tage)
PiusX, Bain (cropped).jpg Pius X. (Hl.) Giuseppe Melchiorre Sarto Italien 1903–1914 11 Jahre 16 Tage Heiligsprechung 1954; bisher letzter Papst, der heiliggesprochen wurde
Pope benedict15.jpg Benedikt XV. Giacomo della Chiesa Italien 1914–1922 7 Jahre 4 Monate 19 Tage  
Papst Pius XI. 1JS.jpg Pius XI. Achille Ambrogio Damiano Ratti Italien 1922–1939 17 Jahre 4 Tage Lateranverträge
PiusXII12.jpg Pius XII. Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli Italien 1939–1958 19 Jahre 7 Monate 7 Tage Seligsprechungsverfahren 1965 eröffnet
John-xxiii-2.jpg Johannes XXIII. (Sl.) Angelo Giuseppe Roncalli Italien 1958–1963 4 Jahre 7 Monate 6 Tage Beginn Zweites Vatikanisches Konzil 1962; Seligsprechung 2000
Paolovi.jpg Paul VI. Giovanni Battista Enrico Antonio Maria Montini Italien 1963–1978 15 Jahre 1 Monat 21 Tage Ende Zweites Vatikanisches Konzil 1965; Seligsprechungsverfahren 1993 eröffnet
Albino Luciani, 1969 (3).jpg Johannes Paul I. Albino Luciani Italien 1978 33 Tage Starb 33 Tage nach der Wahl; erster Papst mit Doppelnamen; Seligsprechungsverfahren 2003 eröffnet
JohannesPaulII.jpg Johannes Paul II. (Sl.) Karol Józef Wojtyła Polen 1978–2005 26 Jahre 5 Monate 17 Tage zweitlängstes Pontifikat der Geschichte (9.665 Tage), erster polnischer Papst, erster nicht-italienischer Papst seit Hadrian VI. (1523); Die Seligsprechung fand am 1. Mai 2011 statt. Heiligsprechungsverfahren 2012 eröffnet.
BentoXVI-30-10052007.jpg Benedikt XVI. Joseph Aloisius Ratzinger Deutschland 2005–2013 7 Jahre und 300 Tage (dauert an) Achter deutscher Papst, erster deutscher Papst seit Hadrian VI. (1523), der aus den damals zum Hl. Römischen Reich dt. Nation gehörenden Niederlanden stammte. Hat seinen Amtsverzicht zum 28. Februar 2013 angekündigt.

 

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Papstweissagung des hl. Malachias

 (gedruckt 1595)

Der heilige Malachias  war Bischof von Armagh,  in Irland, und starb im Jahre 1148 auf einer Reise in Clairvaux, im Kloster seines Freundes, des hl. Bernhard.  Dieser beschrieb  sein Leben und berichtet,  daß Malachias  die Gabe der Weissagung  besaß, aber erwähnt mit keinem Wort, daß er eine Prophetie hinterlassen  habe (45; 46).

Das erste schriftliche Zeichen, das diese Prophetie überhaupt auch nur er- wähnt, ist ihr Abdruck in einem Buche des Benediktiners Arnold de Wion („Lignum vitae“, Venedig; Seite 307-311), das im Jahre 1595 entstanden ist. Sie beginnt mit Papst Cölestin II. (1143 - 1144) und bringt bis 1595 herauf, zur jeweiligen Papst-Devise aus zwei bis drei lateinischen Worten, auch den Namen des Papstes, der diesen Sinnspruch erfüllt hat.

Auffallend ist, daß von den 112 kurzen Denksprüchen, aus denen diese Prophetie besteht, 71 vor 1595 aufgezählte sich wesentlich von den folgenden unterscheiden, die bei Drucklegung noch in der Zukunft lagen.

 

Die vor 1595 bezeichneten charakterisieren äußerlich,  Wappen,  Geburtsort oder Namen des Papstes vielfach mit Renaissancegedanken und humanistischen Wortspielen,  die  auf  keinen   irischen   Heiligen   des  zwölften   Jahrhunderts schließen lassen.

Die Denksprüche, die bei Erscheinen des Buches noch in die Zukunft wiesen, tragen ein ganz anderes Gesicht und sind viel tiefsinniger, das innere Wesen der Kirche und Päpste bezeichnend.

Manchmal bezeichnen sie nicht den Papst selbst, sondern nur ein besonderes Zeitereignis  seines  Pontifikates  oder  auch  nur  seinen  Gegenspieler!

Nach Feststellung dieser Tatsachen kam Hildebrand Troll zur Überzeugung, daß die Prophetie wahrscheinlich vom heiligen Philipp Neri  (1515 - 26. 5.1595) stammt, der seit 1544 in hervorragender Weise die Gabe der Herzenskenntnis, der Bilokation und sogar der Totenerweckung besaß!

Vor Drucklegung, die vielleicht erst nach Neris Tode erfolgen konnte, wurde sie von einem seiner Freunde bis ins zwölfte Jahrhundert zurück „ergänzt“, um den wahren Verfasser zu verbergen, vor allem aber, um dadurch den Eindruck der bisherigen Erfüllung zu erwecken und sie besonders alt und glaubwürdig erscheinen zu lassen.

Fest steht, daß diese „Weissagung  über Päpste“ die vielleicht populärste Prophetie bis heute ist, und daß sie sich nun bald 400 Jahre widerspruchslos erfüllt.

 

Zum besseren Verständnis ist der Textquelle der jeweilige Name des Papstes.
Die Prophetie endet mit der 112. Devise, die im Unterschied zu den kurzen Sprüchen eine längere Formulierung enthält, deren Inhalt sich sehr dunkel darstellt.

Textquelle: Die Papstweissagung des heiligen Malachias
(von dem mutmaßlichen Entstehungsjahr an)

75. Ex antiquitate urbis / Aus der alten Stadt
Gregor XIV. (1590)

76. Pia civitas in bello / Die fromme Stadt im Kriege
Innocenz IX. (1591)

77. Crux Romulea / Kreuz des Romulus
KlemensVIII. (1592-1605)

78. Undosus vir /Wellenmann
Leo XI. (1605)

79. Gens perversa /Verkehrtes Geschlecht
Paulus V. (1605 -21)

80. In tribulatione pacis / In der Bedrängnis des Friedens
Gregor XV. (1621-23)

81. Lilium et rosa / Lilie und Rose
Urban VIII. (1623-44)

82. Jucunditas crucis / Erfreulichkeit des Kreuzes
Innocenz X. (1644-55)

83. Montium custos /Wächter der Berge
AlexanderVII. (1655-67)

84. Sidus olorum / Gestirn der Schwäne
Klemens IX. (1667-69)

85. De flumine magno /Vom großen Strome
Klemens X. (1670-76)

86. Belua insatiabilis / Das unersättliche Tier
Innocenz XI. (1676-89)

87. Poenitentia gloriosa / Glorreiche Buße
Alexander VIII. (1659-91)

88. Rastrum in porta / Fallgatter am Tore
Innocenz XII. (1691-1700)

89. Flores circumdati / Umwundene Blumen
Klemens XI. (1700-21)

90. De bona religione /Von echter Religion
Innocenz XIII. (1721-24)

91. Miles in bello / Krieger im Kampfe
Benedikt XIII. (1724-30)

92. Columna excelsa / Die erhabene Säule
Klemens XII. (1730-40)

93. Animal rurale /Tier vom Lande
Benedikt XIV. (1740-58)

94. Rosa Umbriae / Rose von Umbrien
Klemens XIII. (1758-69)

95. Ursus velox / Der rasche Bär
Klemens XIV. (1769-74)

96. Peregrinus apostolicus / Der apostolische Pilger
Pius VI. (1775-99)

97. Aquila rapax / Der Raubadler
Pius VII. (1800-23)

98. Canis et coluber / Hund und Schlange
Leo XII. (1823-29)

99. Vir religiosus / Religiöser Mann
Pius VIII. (1829-30)

100. De balneis Hetruriae /Von den Bädern Etruriens
Gregor XVI. (1831-46)

101. Crux de cruce / Kreuz vom Kreuze
Pius IX. (1846-48)

102. Lumen in coelo / Licht am Himmel
Leo XIII. (1878-1903)

103. Ignis ardens / Brennendes Feuer
Pius X. (1903-14)

104. Religio depopulata / Entvölkerte Religion
Benedikt XV. (1914-22)

105. Fides intrepida / Unerschrockener Glaube
Pius XI. (1922-39)

106. Pastor angelicus / Der engelgleiche Hirt
Pius XII. (1939-58)

107. Pastor et nauta / Hirte und Schiffer
Johannes XXIII. (1958-63)

108. Flos florum / Blume der Blumen
Paul VI. (1963-78)

109. De medietate lunae /Von der Hälfte des Mondes
Johannes Paul I. (1978)

110. De labore solis /Von der Bedrängnis der Sonne
Johannes Paul II. (16.10.1978-02.04.2005)

111. Gloria olivae / Ruhm des Ölbaums  
Benedikt XVI. seit 19. April 2005

112. In persecutione extrema S. R. Ecclesiae sedebit Petrus II. Romanus,
qui pascet oves in multis tribulationibus, quibus transactis civitas septicollis
diruetur et judex tremendus judicabit populum suum
/
Während der letzten
Verfolgung der Heiligen Römischen Kirche wird Petrus II. aus Rom regieren. Er wird die Herde unter vielen Bedrängnissen weiden, nach deren Überwindung die Siebenhügelstadt zerstört werden und der furchtbare Richter sein Volk richten wird.

 

 

 

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Kirchliche Ämter und Titel

Alphabetische Ordnung

ABT - Ein Abt ist der Vorsteher eines zur Abtei erhobenen Klosters. Er wird vom Konvent gewählt und dann geweiht. Er kann wieder abgewählt werden oder resignieren, wobei er zwar die Amtsbefugnisse, nicht aber die Weihe verliert. Der (infulierte) Abt hält Pontifikalgottesdienst, trägt Pektorale, Mitra und Krummstab. Der Erzabt steht als Präses mehreren ihm zugeordneten Abteien voran, ohne die Befugnisse des Abtes in deren Klöstern zu schmälern.

ÄBTISSIN - Sie ist die Vorsteherin eines Frauenklosters, das zur Abtei erhoben wurde. Wird gewählt und eingesegnet. Trägt Pektorale und einen Kreuzstab. Eröffnet und beschließt das Chorgebet. Keine liturgischen Funktionen.

ABTPRIMAS - Der Abtprimas ist der Generalabt aller Benediktinerklöster. Er residiert in Rom. Oft auch zum Bischof geweiht.

ARCHIMANDRIT - Amt und Rang der Ostkirche; entspricht unserem Erzabt. Wird als Ehrentitel auch an Mönche des Westens vergeben, die sich um die Ostkirche verdient gemacht haben.

BISCHOF - Er leitet eine Diözese und besitzt mit seiner Weihe die Vollmacht, Priester zu weihen und zu firmen. Auch einige evangelische Kirchen hielten am Bischofsamt fest. In Deutschland heißen ihre Bischöfe meist LANDESBISCHOF.

BISTUMSVERWESER - Er verwaltet als Kapitularvikar eine Diözese, während der Bischofsstuhl frei oder der Bischof durch Krankheit oder Gewalt verhindert ist.

BRUDER - Anrede an einen Ordensgeistlichen, der keine Priesterweihe besitzt oder anstrebt (Schulbrüder, Barmherzige Brüder) oder an jeden Laienbruder.

DECHANT - Auch Dekan, steht einem Landkapitel der Diözese vor. Ihm obliegt die Investitur der Pfarrer; meist nimmt er auch Orgel- und Glockenweihen sowie Schulvisitationen vor. Der Domdekan steht einem Domkapitel, der Kardinaldekan dem Kollegium der Kardinäle vor.

DIAKON - Helfer in der Seelsorge, zugleich eine der Priesterweihe vorangehende Weihestufe. Der Diakon ist durch die Diakonenweihe zum vielfältigen Dienst in der Gemeinde beauftragt. Aufgabe des Diakons ist ursprünglich die "Diakonie", das heisst, im Geiste Jesu Benachteiligten zu dienen. Zu seinem Liebesdienst gehören auch die Verkündigung der Frohbotschaft und das Mitwirken im Gottesdienst, Feier der Taufe, Hochzeit, Beerdigung. Als Seelsorger begleitet er Menschen mit geistlichen und materiellen Problemen und Nöten.

EHRENDOMHERR - Titel, der besonders verdienten Geistlichen verliehen wird, ohne dass sie damit an der Verwaltung der Diözese beteiligt sind.

FRATER - Anrede an einen Ordensgeistlichen, der eingekleidet ist, in Vorbereitung auf das Priestertum steht, aber noch nicht geweiht ist. Zur Unterscheidung vom Laienbruder.

FÜRSTBISCHOF - Wie Fürstabt, aus der Zeit der geistlichen Fürstentümer überkommener, heute nicht mehr gebrauchter Titel.

GEISTLICHER RAT - Vom Bischof verliehener Ehrentitel eines verdienten Geistlichen. Ohne zusätzliche Weihe und Würde.

GENERALVIKAR - Stellvertreter des Bischofs in der Verwaltung der Diözese. Besitzt Disziplinargewalt, aber keine zusätzliche Weihe.

GUARDIAN - Auf Zeit (meistens 3 Jahre) gewählter Oberer eines Franziskaner oder Kapuzinerklosters.

KANONIKER - Mitglied eines Dom- oder Stiftskapitels. Chorherr.

KAPLAN - Hilfsgeistlicher in der Pfarrei oder (ursprünglich) an einer Kapelle. Früher auch Hofkaplan.

KARDINAL - Höchster kirchlicher Würdenträger nach dem Papst. Von diesem frei ernannt. Er kann als Kurienkardinal an der Regierung der Kirche beteiligt sein oder als Bischof eine Diözese verwalten. Der Kardinalstaatssekretär leitet die auswärtigen Angelegenheiten der Kirche.

KOADJUTOR - Weihbischof, der (meist) mit dem Recht der Nachfolge auf den bischöflichen Stuhl ausgestattet ist.

KOOPERATOR - Dem Pfarrer zuerteilter Hilfsgeistlicher oder Inhaber einer (gestifteten) Kooperator-Stelle.

MONSIGNORE - Abgekürzt Msgr. Vom Papst verliehener Titel für verdiente Geistliche. Gehört zur Gruppe der Päpstlichen Hausprälaten. Auch Bischöfe können mit Monsignore angesprochen werden.

NOVIZENMEISTER - Ein Mönch, der die Novizen eines Klosters während ihrer Probezeit in das klösterliche Leben und die Ordensregel einführt. In Frauenklöstern Novizenmeisterin.

NUNTIUS, APOSTOLISCHER oder DELEGAT oder VIKAR ist ein kirchlicher Würdenträger, der im Auftrag des Apostolischen Stuhles tätig ist. Der Apostolische Nuntius besitzt den Rang eines Botschafters und die Würde eines Erzbischofs. Meist wird er später Kardinal.

ORDENSGENERAL - Hat seinen Sitz in Rom als Oberer seines gesamten Ordens oder seiner Kongregation. Meist, wie bei Benediktinern und Jesuiten, auf Lebenszeit gewählt.

PAPST wird der Bischof von Rom genannt, der als Nachfolger des Petrus das höchste Leitungs- und Lehramt in der universellen Kirche innehat. Bei der Ausübung dieser Primatialgewalt wird er unterstützt von den Kardinälen, der Römischen Kurie, den päpstlichen Legaten, dem Bischofskollegium und der Bischofssynode.

PASTOR - Vorsteher einer Pfarrkirche, dem die ganze Seelsorge seiner Gemeinde obliegt. Heute vorwiegend gebräuchlich für den evangelischen Pfarrer, in manchen Gegenden aber (bes. am Rhein, in Westfalen und in den Niederlanden) umgangssprachlich auch für den katholischen k Pfarrer.

PATER - Anrede eines Ordensgeistlichen, der die Priesterweihe empfangen hat.

PATRIARCH - In den Ostkirchen bischöflicher Vorsteher großer kirchlicher Provinzen (Konstantinopel, Moskau usw.). In der katholischen Kirche Titel einiger Erzbischöfe, z. B. von Venedig oder Lissabon.

PFARRER - Vom Bischof eingewiesener Verwalter einer Pfarrei, der die ordentliche Seelsorge versieht, auch die kirchlichen Standesbücher über Taufen, Eheschließungen, Todesfälle usw. führt. Er bereitet auf den Empfang der Sakramente vor und erteilt meist auch Religionsunterricht. Bei großen Pfarreien wird er von Vikaren, Kaplänen unterstützt.

PONTIFEX MAXIMUS - Titel des Papstes (lat. Brückenbauer), mit dem er als Vermittler zwischen Gott und den Menschen bezeichnet wird.

PRÄFEKT - Als Apostolischer Präfekt in den Missionen mit bischöflichen Vollmachten ausgestatteter Vorsteher eines Missionssprengels. Sonst geistlicher Vorgesetzter in kirchlichen Internaten.

PRÄLAT - Als »Päpstlicher Hausprälat« vom Papst verliehener Titel für besonders verdiente Geistliche. Auch von höheren Würdenträgern wie Bischöfen, Äbten u. a. geführt.

PRIESTER - Geistlicher in der katholischen Kirche, der die Priesterweihe und damit die priesterlichen Vollmachten erhalten hat. Das Weihesakrament verleiht ein unauslöschliches geistiges Siegel (lat.: character indelebilis), das auch bei Laisierung nicht verloren geht.

PRIMAS - Im Mittelalter mit Vorrechten ausgestattete, heute nur noch in Titeln geführte Bezeichnung von Erzbischöfen. In Polen ist der Primas noch mit Sonderrechten und Rangvorzügen ausgestattet. Auch in Ungarn.

PRIOR - Klostervorsteher bei Dominikanern und Karmeliten oder in Benediktiner-Prioraten. In Abteien Stellvertreter des Abtes.

PROVINZIAL - Oberer einer Ordensprovinz von geistlichen Gesellschaften oder Kongregationen.

REKTOR - Vorsteher eines kirchlichen Internats oder kleinerer kirchlicher Einrichtungen (Seminare, Wallfahrten).

SCHWESTER - Meist Sr. geschrieben, Bezeichnung für katholische Ordensfrauen. Vorgesetzte werden mit »Frau« oder »Mutter«(-Oberin) angesprochen.

SPIRITUAL - Eigens mit der geistlichen Führung beauftragte Priester in Konvikten und Frauenklöstern.

SUFFRAGANBISCHOF - Bischof, dessen Diözese einem Erzbischof unterstellt ist. Eine Erzdiözese bildet zusammen mit den Suffragan-Bistümern eine Kirchenprovinz.

SUPERIOR - Vorsteher eines oder mehrerer Klöster. Auch geistlicher Leiter im Mutterhaus von Laienschwestern.

TITULARBISCHOF - Mit der Bischofsweihe ausgestatteter Geistlicher, der keine Diözese regiert, also an der Kurie in Rom oder als Weihbischof tätig ist. Er wird zum Bischof einer untergegangenen oder aus anderen Gründen nicht mehr bestehenden Diözese ernannt. Auch Titularerzbischöfe.

WEIHBISCHOF - Er entlastet oder vertritt den Diözesanbischof in allen Weihehandlungen (Kirchenweihe, Firmung usw.). Besitzt keine Jurisdiktions- oder Verwaltungsvollmacht, wie sie dem Generalvikar übertragen ist. Führt als Titularbischof den Titel einer früheren, inzwischen aufgelassenen Diözese. Häufig Nachfolger des Bischofs.

ZEREMONIAR - Leiter der liturgischen Handlungen bei levitierten oder pontifikalen Festgottesdiensten, die er auch vorbereitet.

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