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Spiritismus

   
   





 

 

  

Der berühmte Exorzisten-Pater Giuseppe Tomaselli hat in Interview-Form im Büchlein »Der Teufel, die grosse intelligente Bestie« seine Erlebnisse als Teufelsaustreiber geschildert. Der folgende Ausschnitt ist aufschlussreicher als manch dickes Buch...

»Der Spiritismus ist eine grosse Masche des teuflischen Netzes und besteht darin, dass man mit dem Jenseits durch ein Medium in Verbindung tritt. Das grosseTier erweist seine Intelligenz in unserer Zeit, indem es die krankhafte Neugier vieler Menschen nützt und sie zum Spiritismus hinlockt. Radio, Fernsehen, Filme, Zeitschriften, spiritistische Sitzungen..., es gibt direkt eine teuflische Welle, die daran ist, grosse Scharen von Seelen in die Finsternis des Irrtums mitzureissen.«  

»Die spiritistischen Sitzungen, sind diese eigentlich ein Werk des Teufels?«
»Ohne Zweifel! Was man jedoch Aufsehenerregendes von diesen Sitzungen erzählt, ist manchmal eine Wirkung von Tricks, für gewöhnlich aber sind es teuflische Phänomene.«

»Wir wissen, dass durch das Medium die Geister gerufen werden, und wir wissen auch, dass die Geister böse oder gut sein können. Kann es nicht sein, dass in den Sitzungen auch gute Geister erscheinen?«
»Nein! Die Geister, die sich auf den Anruf des Mediums offenbaren, sind immer böse, nämlich Dämonen. Die guten Geister sind die Engel, und diese stellen sich nicht zur Verfügung der Medien, um ihre Neugier zu befriedigen, wenn man nur bedenkt, dass auch die Medien gewöhnlich ungläubige oder unmoralische Personen sind. Die katholische Kirche verurteilt die Tätigkeit des Mediums und verbietet es, an einer Geisterbeschwörung teilzunehmen.«

»Uns ist bekannt, dass derzeit viele spiritistische Sitzungen stattfinden.«
»Ist euch auch bekannt, ob die Medien und jene, die dort teilnehmen, religiöse Personen sind, das heisst, dass sie beten, dass sie die Sakramente empfangen und dass sie ein wahres christliches Leben führen?«

»Diejenigen, die wir kennen, besuchen keine Kirche. Entschuldigen Sie wenn wir hinzufügen, dass sie sogar meistens Feinde der Priester sind.«
»Und daher findet der Teufel bei diesen Sitzungen, wie ihr seht, den passenden Boden und freut sich, mit seinen Freunden in Verbindung zu treten. Wollt Ihr einen Beweis, dass der Teufel bei diesen Sitzungen zugegen ist? Hört! Wenn das Medium sich anschickt einen Geist zu rufen, sollen alle Anwesenden den Rosenkranz ergreifen und ihn beten, inzwischen besprenge man den Raum mit Weihwasser; ein von der kirchlichen Autorität bevollmächtigter Priester soll zugegen sein, welcher besondere Gebete verrichten möge. Wenn man das macht wird man sehen, ob sich der Geist zeigt oder ein halber Weltuntergang losbricht, wie es sich in Palermo, in einem Palast in der Vio Moqueda, ereignet hat.
Ein Rechtsanwalt, der dabei war, erzählte mir: ,Ich wurde eingeladen, einer spiritistischen Sitzung in Palermo beizuwohnen; ich war aus Neugierde dabei. Der Geist antwortete nicht; das Medium beharrte darauf. Plötzlich erhob sich der Schreibtisch vom Boden bis zur Decke, fiel dann wieder auf den Boden und barst in tausend Trümmer. Alle liefen wir entsetzt davon, vom 3. Stock auf die Gasse. Man suchte eine Erklärung und fand den Grund bei mir, denn ich hatte eine Muttergottes-Medaille bei mir‘.«

»Verzeihen Sie, Hochwürden, wenn wir auf dem Thema beharren. Wenn diese Geister wirklich Dämonen wären, müsste dies in gewisser Weise aus den Unterweisungen hervorgehen, die sie geben. Der Teufel müsste immer schlechte Anregungen geben; hingegen ist erwiesen, dass auch gute Anregungen gegeben werden, sogar sehr gute, von echter Religiosität geprägte.«
»Vergesst nicht dass das grosse Tier sehr intelligent ist und alle in den Sack stecken kann! Um die Unvorsichtigen und Unwissenden in sein Netz zu ziehen, kann es eine Anzahl von guten Lehren erteilen, um Vertrauen zu wecken. Zugleich schleust es einen Irrtum ein, mit dem es alles Gute zunichte machen kann. Ich bringe euch ein Beispiel: Vor einigen Jahren, es war in Catania, da erwähnte der Geist in Gegenwart Intellektueller wörtlich zwei Bücher, Bücher, die als Manuskripte verwahrt sind und von denen mir eine Kopie geschenkt wurde. Eines trägt den Titel ,Leben und Tod‘ und das andere ,Was man tut‘. Eine Stelle daraus lautet: ,Ihr Menschen habt 10 Finger an den Händen, um euch daran zu erinnern, dass es 10 Gebote Gottes gibt; erinnert euch daran auch, wenn ihr die Füsse anschaut. Ihr hobt zwei Ohren, um zu hören und recht zu urteilen; denn der Rechtsanspruch ist nicht immer klar. Ihr habt zwei Augen, um euch zu erinnern, dass ihr die Gegenwart vor Augen haben und die Vergangenheit nicht vergessen sollt. Ihr habt eine Nase, und sie dient euch nicht dazu, den stinkenden Mist der Welt zu riechen, sondern den Wohlgeruch der guten Werke zu schätzen‘. Kein Zweifel, dies sind alles gute Belehrungen; aber gleich darauf wird der Irrtum eingeschleust. Der Geist fährt fort: ,Ich bin der bekannte Bovio, der im Leben viel Schlechtes mit seiner Lehre angerichtet hat, da ich keinen Glauben an Gott hatte. Ich bin in der Seelenwanderung, um mich zu läutern, und wenn ich ganz gereinigt bin, nur dann kann ich in die Herrlichkeit Gottes, in das Paradies, aufgenommen werden.‘ Dies ist der grösste der Irrtümer, die der Teufel ausgestreut hat und weiter ausstreut: die Idee der Seelen- oder Geisterwanderung.«

»Dennoch gibt es viele, die eine solche Wahrheit annehmen.«
»Ich korrigiere: nicht Wahrheit, sondern Irrtum. Wer die Seelenwanderung mit Reinkarnation, um sich zu läutern und dann ins Paradies einzugehen, gelten lässt, ist ausserhalb der katholischen Kirche, da er die Offenbarung für ungültig erklärt. Jesus Christus sagt: Gestorben ist der reiche Prasser, und er wurde in der Hölle begraben! Er sagt nicht: Und er ging dahin, sich wieder zu verkörpern, um sich zu läutern und dann ins Paradies einzugehen. Das ist das Programm des grossen Tieres: Ihr Menschen, vergnügt euch! Frönt euren Leidenschaften. Habt keine Angst vor dem, was euch nach diesem Leben widerfährt! Sobald ihr sterbet, kann es sein, dass ihr in das Nichts zurückkehrt, und alles wird für euch aus sein. Wenn es wirklich für euch ein weiteres Leben geben sollte und ihr nicht würdig seid, ins Paradies einzugehen, habt ihr immer noch die Möglichkeit, euch zu retten, denn, indem ihr euch ein-, zwei-, dreimal wiederverkörpert, werdet ihr am Ende gereinigt sein und geht mit den Guten ein ins Paradies. Der teuflische Trick ist verführerisch; er weist den leichten Weg für die Schlechten, um sie ewig zu verderben: Sobald unser irdisches Leben aufhört, das ein Leben der Prüfung ist, werdet ihr mit mir in das ewige Feuer hinabstürzen!«

»Also handeln alle, die an die Wiederverkörperung glauben, schlecht?«
»Sie handeln sehr schlecht! Sie sind im Netz des Satans.«

»Aber man hat Tatsachen, auch Zeitgenossen, welche ein echter Beweis für die Wiederverkörperung sind. Gegen Tatsachen gibt es keine Argumente.«
»Ich antworte: Es gibt Tatsachen, bei denen es scheint als gäbe es eine Wiederverkörperung, aber in Wirklichkeit ist es nicht so. Würde es die Seelenwanderung geben, müsste sie ein allgemeines Gesetz sein, während wir wissen, dass die Fälle, die echt scheinen, sehr selten sind; man kann sie erklären mit dem Phänomen des Wahnsinns, denn ein Wahnsinniger kann sagen, er sei Napoleon; oder mit der Erscheinung erblicher Anlagen, wenn irgendeiner im Leben irgendeinem Vorfahren gleicht. Die Fälle von Wiederverkörperung, von denen man zu sprechen pflegt, sind alles teuflische Phänomene. Ich spreche als Exorzist. Wenn der Dämon von einem Mann oder einer Frau Besitz ergriffen hat, hat er Interesse daran, nicht erkannt zu werden, damit man ihn nicht austreibt, und so sagt er, er sei die Seele eines Verstorbenen. Die katholische Kirche, in ihrer reichen tausend jährigen Erfahrung, gibt den Exorzisten folgende Anweisung (im Rituale enthalten): Wenn der Besessene sagt, dass er die Seele eines Verstorbenen sei, schenke man ihm keinen Glauben. Ich berichte nun ein persönliches Erlebnis und könnte einige solche erzählen. Gerade beim ersten Exorzismus, den ich 1934 an einem besessenen Mädchen vornahm, zu dem ich lateinisch und französisch sprach, fragte ich: ,Wer bist du?‘ Sie antwortete: ,Ich bin der Marschall Bluetti aus Palermo, der vor etwa 16 Jahren ermordet wurde.‘ Im Verlauf des Exorzismus, unter den Geisselhieben der Beschwörung in die Enge getrieben, sagte er offen: ,Ich bin der Dämon; ich bin in diesem Mädchen und bin auf Befehl Luzifers gezwungen, darin zu bleiben.‘- ,Siehst du, was für ein Lügner du bist! Zuerst hast du gesagt, dass du der Marschall Bluetti bist!‘«
 

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Nähe zu Okkultismus bringt Angst, Unglück und tatsächliche Geister mit sich. 

(Übersetzung eines in „Spirit daily" von Michael H. Brown am 8.9.2004 erschienen Artikels in englischer Sprache)

Wenn wir Übles wieder auffrischen, hinterlässt es einen Flecken. Das ist vor allem wahr bei Okkultem; sei es, indem man es mit einem Medium versucht, mit Astrologie, Wahrsagerei, Pendeln, New Age, psychischen Phänomenen oder falschen Geistersehern. Wirkliche Geister schweben über jenen, die – wie es die Bibel nennt – mit Hexerei verstrickt sind.

Es handelt sich nicht um etwas, womit man spassen kann. Typisches Beispiel: Filme.

Filme, die auf Finsterem basieren, tragen oft einen finsteren Geist in sich. Schauen wir nur mal hinter die Kulissen von Exorzisten-Filmen. Kürzlich erfolgten Nachrichten zufolge, betonen seltsame Geschehnisse bei der Zusammenstellung solcher Filme. Es wurde über spukhafte Erscheinungen berichtet. Bauwerke verbrannten spontan. Menschen erlagen unter rätselhafter Art und Weise. Während des kürzlich erstellten Filmes „Der Exorzist" kündigte der Direktor und starb dann unerwartet bei einer Routine Rückenoperation. Einer der Schauspieler, Liam Neeson, machte auch nicht mehr mit. Der neue Direktor wurde entlassen. Der dritte Direktor, Renny Harlin, wurde von einem Wagen angefahren bei Aussenaufnahmen in Rom (ja, in Rom) und mit einem gebrochenen Bein hospitalvisiert.

Das Gleiche passierte auch während der Aufnahmen anderer Filme mit übernatürlichen Themen. Erst kürzlich starb der Kameramann im Blair Hexen-Projekt eines schockierenden Todes in einem Flugzeugabsturz. Unfälle können ein Hinweis auf das Böse sein. Erscheinungsformen passierten sogar während der Aufnahmen von „Close Encounters" (geheime Begegnungen). Der Direktor Steven Spielberg berichtete über Poltergeist-Phänomene in den Zimmern der Belegschaft (der Crew). Der Film beinhaltete gewisse versteckte Anspielungen auf New Age.

Wo das Okkulte unverhohlen eingesetzt wird, werden die Beispiele extrem. Nationen, die okkulte Religionen beherbergen, zeigen auch groteske (bizarre) Ausbrüche. In Indien gibt es periodisch auftretende, rasende „Affen"-Menschen und andere Kreaturen, die ganze Dörfer in Schrecken versetzen. Hysterie? Oder eine Manifestation? Solche Gegebenheiten suchen auch Schulmädchen in Voodoo-geplagten afrikanischen Gegenden heim; Regionen, in welchen Schulen geschlossen werden müssen, weil Studenten behaupten, dass sie durch Rituale verflucht worden seien und tierähnliche Erscheinungen sähen. In Limpopo, Südafrika, wurde eine Frau durch einen Steinhagel geplagt, der sie überall hin verfolgte, wo immer sie auch hin ging. Sie glaubt, dass ein Kaufmann aus Zimbabwe einen bösen Zauber über sie ausgegossen habe.

Die Kultur von Hexenärzten und Verfluchungen hat vielerlei eigenartige Ereignisse hervorgebracht: von einer ganzen Fussballmannschaft, die vom Blitz getroffen wurde bis zu „heimgesuchten" Schulen in Kenya und Nachbarländern. In Nigeria hat die Polizei kürzlich in einer Razzia dreissig Hexenärzte in okkulten Schreinen verhaftet, in denen über 50 verwesende Körper und zwanzig menschliche Schädel gefunden wurden. In Haiti scheint die ganze Nation betroffen zu sein (Anmerkung des Übersetzers: der ehemals kath. Priester Aristide und nachmalige, jetzt vertriebene, Präsident, hat sein Land der Voodoo-Sekte geweiht!!). In Namibia hat der Rat der Kirchen dafür gebetet, dass Dämonen verjagt werden, die eigenartige Feuer auslösen. Das gleiche passierte auch in Sizilien.

In Florida ist es verblüffend, wie eigenartige Ereignisse rund um einen spiritualistischen Weiler in der Nähe einer Ortschaft namens Deland herum zu passieren scheinen. Ähnliche Dinge geschehen in und um Orte wie New Orleans, Savannah und San Francisco herum. Ein okkulter Zusammenhang?

Dies sind extreme Erscheinungsformen, aber sie verdeutlichen die Gefahren, die mit solchen Verwicklungen einhergehen und die wirkliche Dämonen bringen. Wenn wir mit dem Okkulten in Berührung kommen – oder in die Nähe davon – dann berührt dies uns manchmal für Jahre. Beichte und die hl. Kommunion sind die Gegenmittel und müssen mit inbrünstiger, aufrichtiger Abkehr von all solchen Praktiken einhergehen (damit wir nicht ,ohne es überhaupt zu wissen, betroffen werden).

Angstzustände. Depression. Spaltung. Und ebenso selbstmörderische Tendenzen.

Zeigen Sie mir ein hartnäckiges Problem, speziell ein emotionales und man wird oft einen Zusammenhang finden, dass die betroffene Person etwas versuchte, das sie nicht hätte versuchen dürfen. Haben Sie verborgene kleine okkulte Flecken? Sind oder waren Sie irgendwie da hinein verstrickt? Und können Sie die Rückstände ausfindig machen? Wenn ja, dann ist es höchste Zeit zur Reinigung – und diese kommt nur mit dem reinigenden Blut von Jesus.

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Moderner Halloween:

Dies ist die Jahreszeit für Spass - und auch jene, „verfolgt (heimgesucht)" zu werden.

Weshalb gibt es Geschichten über Spukhäuser? Ab und zu wird diese Frage gestellt.

Es gibt dafür mehrere Gründe. Manchmal geben solche Artikel Auskunft über die Gegenwart des Bösen; Dämonen können sich als Tote verstellen, und dies müssen wir wissen. In anderen Fällen kann sich eine arme Seele aus dem Fegfeuer bemerkbar machen und uns an die Notwendigkeit des Gebets (für sie) erinnern (gemäss Padre Pio). Jene, die meinen, dies sei alles Aberglauben, sind nicht mit der Literatur vertraut. Es gibt viel zu viele Berichte, dass dies alles nur ein Produkt der Einbildung sein könnte.

Richten wir also unsere Aufmerksamkeit auf solche Berichte, insbesondere rund um „Halloween" herum; es ist die Zeit „heimgesucht" zu werden.

Dieses Jahr gibt es fast in jeder Gemeinde etwas Makabres: Spukbauernhäuser, Spuk-Kornfelderlabyrinte, Spuk-Schulhäuser, Spuk-Spitäler, Spuk-Züge, Spuk-Wälder, Spuk-Heuwagen, Spuk-Leichenschauhäuser, Spuk-Bibliotheken und natürlich Spuk-Häuser.

Zum grössten Teil „guter Spass". Halloween ist eine Zeit der Spiele. Es ist für Kinder. Vielleicht ist es für die meisten harmlos.

Wir sollten uns aber daran erinnern, dass Hexen diesen Tag (holy-day = heiliger Tag) sehr ernst nehmen, und dass sich, wenn es zu diesen „Spässen und Spielen" kommt, Geister mit dämonischen oder Spukbildern verknüpfen können.

Praktisch jede Gemeinde hat jetzt also eine Spuk-Attraktion; in vielen Fällen effektive Touren zu Plätzen, von denen man sagt, sie würden von Geistern bewohnt. Was soll man davon halten?

Ausser wenn jemand für Seelen im Fegfeuer betet, ist es unklug, gegen Orte, von denen gesagt wird, sie würden Geister beherbergen, Nachforschungen anzustellen. Was harmlos scheint, kann sich als schädlich erweisen. Niemand sollte mit den Toten „herumtrödeln", ausser im Fall von Fürsprache (für die Seelen). Lassen Sie eine Messe lesen, ja: Aber nehmen Sie niemals an einer spiritistischen Sitzung (Séance) teil, und spielen sie gar nie mit dem OUIJA-Brett (Hexenbrett).

Kürzlich besuchten wir im „Disney World" das „magische Königreich". Man findet dort „die Spukvilla". Eine spassige Reise ist es, aber in der Mitte der Fahrt befindet sich ein belebter, sprechender Kopf, der eine spiritistische Sitzung abhält, und am Ende ertönt eine Stimme, die wünscht, dass ein Geist nach Hause folge.

Können solche Dinge wirklich schaden? Disney könnte vermutlich ohne (diesen „Kopf") auskommen. Wenn es dazu kommt, dass Geister angerufen oder heraufbeschwört werden, ist immer Vorsicht am Platz. So wie wir heilige Bilder haben, um die Präsenz des Guten zu bringen, können dämonische Bilder eine dunkle Präsenz herbeirufen. Wenn sich Halloween von einer albernen Zeit und einer Erntefeier in etwas Unheimliches verirrt, wird es zur Weihnacht des Teufels.

Eine Zeitung in Louisana brachte letzthin einen Brief von einer Frau, die das sogenannte „Schockhaus" beschrieb. Es war nicht nur gerade schauriger Spass, führte sie an.

Mein 12-Jahre alter Sohn fragte, ob er letztes Wochenende mit einer Gruppe von Freunden gehen dürfe, sagte diese Frau. „Ich liebte Spukhäuser, als ich ein Kind war und meine Kinder lieben es, in solche zu gehen. Aber das Schockhaus war verschieden. Viele Leute, die dort waren, waren barbarisch, und ich empfand, dass sie für diesen Anlass nicht gerade angepasst gekleidet waren. Also untersagte ich meinem Sohn den Besuch unter lautem Protest, dass „alle gehen würden"!" Nachdem ich mit einigen Freunden darüber gesprochen hatte, wusste ich, dass meine Entscheidung richtig war. Erstens waren „nicht alle gegangen".

Viele Eltern der Gegend erlauben ihren Kindern nicht, dorthin zu gehen – und dies aus guten Gründen. Ein Freund, der die Besitzer (dieses Schockhauses) kennt, sagte, dass sie effektiv Teufelsanbeter seien und einen Satan geweihten Altar in ihrem Haus haben. Ich sprach mit einem 13-jährigen Mädchen, das letzte Woche hinging. Sie sagte, dass man ihr, um in das Spukhaus eintreten zu können, die Zahl 666 auf ihre Hand aufstempelte. Dann verfolgte sie ein Spottgedicht, bei dem das Kreuz nach unten gehalten (ein Satanszeichen) und in ein Feuer geworfen wurde (eine riesige Beleidigung von Jesus Christus). Sobald sie in das „Spukhaus" eingetreten war, wurde sie gezwungen, vor dem Altar niederzuknien und „zu unserem Gott zu beten"!

(Weiterer Kommentar überflüssig!!).

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Können uns Verstorbene aus dem Jenseits helfen wenn sie angerufen werden?

In der Lehre über das Fegfeuer lehrt uns die Kirche, wie die wechselseitigen Fürbitten wirksam werden. Heute versuchen zunehmend mehr Menschen in spiritistischen Sitzungen Kontakte mit Toten herzustellen: Die Gruppe versammelt sich mit einem Medium um einen Tisch. Ein Medium ist ein Mensch, der sich in Trance, das heisst in einen schlafähnlichen Zustand mit teilweiser Ausschaltung des Bewusstseins versetzen kann. Der Raum wird verdunkelt. Dann beginnt die Totenbefragung oder Totenbeschwörung (verschiedene Techniken der Befragung).

Im Alten Testament steht, wie König Saul vor der grossen Schlacht gegen die Philister die Hexe von En Dor beauftragte, den Geist des Propheten Saul zu befragen. Und der Geist sagte dem König seinen und seiner Söhne Tod und die Niederlage gegen die Philister voraus (1 Sam 28). Wir wissen, dass König Saul zur Zeit, da er noch an GOTT glaubte, die Totenbeschwörer und Wahrsager ausrotten liess (1 Sam 28,9). Als aber Saul durch seine Sünden die Verbindung mit GOTT verloren hatte, betrieb er diese Totenbeschwörung selbst. GOTT lehnt Totenbefragungen ab: »Wenn man euch sagt: Befragt die Totengeister und Zauberkundigen, die flüstern und murmeln, dann erwidert: Soll ein Volk nicht lieber seinen GOTT befragen? Warum soll man für die Lebenden die Toten befragen? Lehre und Warnung: Wer sich daran nicht hält, für den gibt es kein Morgenrot. Er wandelt umher verdrossen und hungrig. Und wenn er hungert, dann wird er wütend, und er verflucht seinen König und seinen GOTT. Er blickt nach oben und blickt zur Erde, aber überall sieht er nur Not, Finsternis und beängstigendes Dunkel.« (Jes 8,19-22)

Das Befragen der Toten bringt sicher keine Hilfe für den Menschen. Im Gegenteil: Nicht die verstorbene Person erteilt durch das Medium Ratschläge, sondern Satan und seine Dämonen gaukeln uns das Bild des Toten vor. Die Dämonen geben ihre boshaften Ratschläge, die den Menschen verunsichern und von GOTT wegbringen. Totenbeschwörungen empfiehlt der Widersacher des Menschen, und die Antworten flüstert er dem Medium ein, um die Seelen der Menschen an sich zu reissen, weil sie an den Scheinerfolg glauben. Freilich gelingt es dem gefallenen Engel, die Zuschauer bei spiritistischen Sitzungen zu verblüffen, weil Satan übernatürliche Kräfte einsetzen kann.

Was schreibt die Hl. Hildegard von Bingen, die in ihren göttlichen Visionen den Schöpfungsplan klar erkennen durfte?

Der ewige Vater lässt Hildegard schreiben (Scivias):

«Wenn alsdann der Sohn GOTTES das Urteil über Gerechte und Ungerechte fällt, so verstummen die Lobgesänge der Himmel in Schweigen.... Wenn so das Gericht vollendet ist, hört das schreckliche Wüten der Elemente, der Blitze, Donner und Stürme auf. Alles, was hinfällig und vergänglich ist zerrinnt... Durch göttliche Verfügung tritt vollkommene Ruhe und Stille ein. Und so ziehen die Auserwählten, umkleidet vom Glanze der Ewigkeit, mit ihrem Haupte, meinem Sohne, und mit der glorreichen himmlischen Heerschar in grosser Herrlichkeit in die Himmelsfreuden ein. Die Verworfenen aber fahren in vieler Reue mit dem Teufel und seinen Engeln in die ewigen Strafen hinab, wo sie den ewigen Tod für sich bereitet sehen, weil sie mehr ihren Begierden als meinen Geboten gefolgt sind. So nimmt der Himmel die Auserwählten in die Glorie der Ewigkeit auf, weil sie den Beherrscher der Himmel geliebt haben, und die Hölle verschlingt die Verdammten, weil sie den Teufel nicht verworfen haben. Z/Ewig

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