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Linkempfehlungen
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www.assisi.ch
Assisi Verlag
Bücher und Zeitschriften
Projekt Brasilien – Helft den Straßenkindern
Über diesen Verlag können noch die gesamten Nr. der Ewig Zeitschrift, die bis ins Jahr 2000 erschien, bezogen werden.
Die röm-kath. Zeitschrift EWIG erschien von 1991-2000 (Motto: Durch Wissen zum Verstehen). Der verstorbene Kardinal Alfons M.Stickler SDB bezeichnete Ewig als kath. Enzyklopädie in Kurzform.
Alle 68 Themenhefte  sind nebst Büchern noch erhältlich bei:
2assisi@gmail.com oder
Tel. 041-852 04 84 oder
Fax 041-850 34 81


Vom Webmaster empfohlen, da viele Texte in Zeugen der Wahrheit aus dieser Zeitschrift stammen.

www.adorare.ch

Theologie: katholische Mystik; Aktuelles, Selbsthilfe
eucharistisch + papsttreu + marianisch

www.pater-pio.de
Diese Seite soll einen Überblick geben über das Leben und Wirken des Heiligen Pater Pio, einer der ganz großen Heiligen in unserer Zeit, der die Wundmale trug und viele Wunder vollbrachte.
In der Nachfolge und Nachahmung Christi, des Gekreuzigten, war er so hochherzig und vollkommen, dass man hätte sagen können: »Ich bin mit Christus gekreuzigt worden, nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir« (Gal 2, 19)

segenskreis.at
Der Segenskreis ist eine Gemeinschaft von Priestern, die täglich segnen. Alle, die sich dem Segenskreis angeschlossen haben, empfangen täglich den Segen Gottes. Die Priester - sie haben von Jesus die Segensvollmacht - spenden den Segen morgens und abends. Wenn der Priester segnet, ist es Jesus Christus selber, der durch den Priester segnet.
Aufklärung über Esoterik (Anneliese Scherer, Martina Schmilewski), Download von Vorträgen etc.

Barbara Weigand
Das Leben und Wirken der Barbara Weigand von Schippach. Ihr schriftlicher Nachlaß, hat in interessierten Kreisen unter dem Titel „Schippacher Schriften“ schon früh einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt. Ihre vielen visionären Begegnungen mit ihrem Herrn und Heiland Jesus Christus, ihrem „Seelenbräutigam“, seiner Mutter Maria und vielen Heiligen, vollzogen sich meist in Form von sogenannten „Laut-Ekstasen“, die für die Umstehenden hörbar wurden und mitgeschrieben werden konnten. Von 1894 bis 1903 geschahen 297 Visionen, die sich in „Laut- Ekstasen“ vollzogen. In der späteren Zeit (bis weit in die zwanziger Jahre) waren ihre Eingebungen oft ohne innere Schauungen. Das ganze Schrifttum der Barbara Weigand hat zum Ziel: Die Verehrung und Verherrlichung des Herrn in der heiligen Eucharistie und die Annahme seines Kreuzes, wozu er uns immer wieder einlädt.

www.gebete.ch

www.gebete.ch
Dies ist ein Gebetsarchiv, in welchem Sie viele nützliche und wertvolle Gebete für jeden Tag finden können. Die Gebete sind in übersichtliche Kategorien eingeteilt und Sie können auch ganz einfach nach einem bestimmten Gebet suchen. Es besteht zudem die Möglichkeit, selbst Gebete der Homepage hinzuzufügen!

K-TV Live
Hier sehen Sie das aktuelle K-TV Programm live im Internet (es kann bis zu 20 Sekunden dauern bis das Bild angezeigt wird, bitte haben Sie etwas Geduld). Sie benötigen einen Breitband Telefonanschluss (DSL, ADSL, Sky-DSL, Breitbandanschluss von Kabelanbietern...)

www.gospa.at
Webseite von

Fra. Jozo Zovko
"Ehemaliger Pfarrer von Medjugorje zur Zeit der ersten Erscheinungen"

Adoremus
Anbetung
Lobpreis
Dank

www.adoremus.de
Leitgedanke - Gemeinsam Beten. Das Andachtsgebet ist seit Jahrzehnten ins Abseits gedrängt worden. Aber in aller Stille entstanden Gebetsgruppen. Das Adoremus ist gewachsen aus der Erfahrung dieser Gebetsgruppen. Durch ein handliches Taschenbuch sollten gleichzeitig diese Gruppen verbunden werden. 100 bekannte Wechselgebete und 100 alte, beliebte Lieder vereinen die Beterseelen zu einem innigen Zwiegespräch mit dem Herrn.
jungfrau-der-eucharistie.de
Jesus, König der Offenbarung und Maria, Jungfrau der Hl. Eucharistie von der immerwährenden Salbung sprechen in Manduria.
herzmariens.ch
Katholisches Apostolat zur Verbreitung und Verteidigung des katholischen Glaubens nach Weisung der Päpste und der mit ihnen verbundenen Bischöfe.

 

 

 

 

Wacht auf !!!

Homosexualität in der Bibel: 3. Buch Moses 18, 22 u. 24 - 30     3. Buch Moses 20, 13
Genesis 19, 23 - 28      2. Petrusbrief 2, 6-9     Brief des Apostels Judas Thaddäus 5-7
Römerbrief 1, 24-31   Römer 1:32   1. Korintherbrief 6, 9-10

Gottes Wort ist unveränderlich:  Hebr 6:17   Jak 1:17   Pred 3:14   Lk 21:33   Lk 16:17   Gal 1:9

Kardinal Ratzinger vor seiner Amtszeit als Papst:
Kardinal Ratzinger 2003: "Wird der gesetzgebenden Versammlung zum ersten Mal ein Gesetzesentwurf zu Gunsten der rechtlichen Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften vorgelegt, hat der katholische Parlamentarier die sittliche Pflicht, klar und öffentlich seinen Widerspruch zu äußern und gegen den Gesetzesentwurf zu votieren. Die eigene Stimme einem für das Gemeinwohl der Gesellschaft so schädlichen Gesetzestext zu geben, ist eine schwerwiegend unsittliche Handlung."

Der heilige Papst Johannes Paul II  widerlegte auch  geäußerte falsche Ansicht:
"ERWÄGUNGEN ZU DEN ENTWÜRFEN EINER RECHTLICHEN ANERKENNUNG DER LEBENSGEMEINSCHAFTEN ZWISCHEN HOMOSEXUELLEN PERSONEN"
 
Link Vatikan Webseite

Päpstliche Bulle „Cum Ex Apostolatus Officio“ von Papst Paul IV 15. Februar 1559
kath-zdw.ch/maria/Enzykliken.Bullen/Cum_Ex_Apostolatus_Officio_von_Papst_Paul_IV.html

Aus den Offenbarungen an Barbara Weigand - Offenbarung 1065
www.barbara-weigand.ch/band7/band7.3.html#1065
„Diejenigen Priester, die nicht Meinen Geist annehmen und Meine Werke verfolgen, sie verfallen so weit in den Stand der Ungnade, daß Ich ihnen die Gnade der Wandlung entziehe am Altare.“


Ein verworfener Priester, warnt vor der Hölle
Ein Priester im 17.Jahrhundert in den Pyrenäen gelebt, durch Aufgeben des Breviergebetes habe er die Widerstandskraft gegen alle Versuchungen verloren und sei nicht mehr aus der Sünde herausgekommen.  «Verdi Garandieu, ein verworfener Priester, warnt vor der Hölle»,

 

Siehe Webseite  https://kath-zdw.ch/maria/verworfener_priester.html


 


Mahnung des Hl. Nikolaus von der Flüe: Seid beständig im Glauben eurer Väter; denn es wird sich ein großer Aufruhr erheben in der Christenheit. Alsdann hütet euch, dass ihr durch Neuerung und Listigkeit des Teufels nicht betrogen werdet. Haltet zusammen, bleibt in den Fußstapfen eurer frommen Väter, behandelt und befolgt ihre Lehre. Alsdann mögen euch Anschläge und Stürme nicht schaden.

Pater Pio: Diese Ermahnung von Pater Pio an eine seiner geistlichen Töchter macht schnell die Runde in San Giovanni Rotondo. Man schrieb das Jahr 1968, es war das letzte Lebensjahr von Pater Pio, der am 23. September 1968 starb. Die geistliche Tochter hatte sich unmittelbar nach der Beichte vor Pater Pio niedergekniet und Pater Pio, der zwei oder drei Mal kraftvoll die Hand auf ihren Kopf legte, sagte zu ihr mit fast lauter Stimme (es hörten verschiedene Personen): „Nicht vergessen, meine Tochter, Standfestigkeit und Beharrlichkeit im Glauben unserer Väter“ und wiederholte noch einmal mit Nachdruck: „Im Glauben unserer Väter!“

La Salette 1846


Oktober 2013
Bergoglio: «Und ich glaube an Gott. Nicht an einen katholischen Gott; der existiert nicht. Nur Gott existiert.»
- https://www.suedostschweiz.ch/zeitung/papst-franziskus-es-gibt-keinen-katholischen-gott
- https://poschenker.wordpress.com/...bergoglio-sagt-gott-ist-nicht-katholisch-nicht-christlich/

Video 20 Min.
Die eine Weltreligion in der neuen Weltordnung

   

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Links:
https://kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/weltreligion.html


https://kath-zdw.ch/Weltreligion_Papst_Make_Friends_video.mp4
https://kath-zdw.ch/Weltreligion_Papst_Franziskus_wirbt_fuer_die_Weltreligion.mp4


 

Segenspriester und Segensgebete
von Klemens Kiser © Copyright

 
Pfr. Johann Joseph Gaßner   Pfr. Alois Simon Maaß
     
 
Pater Paul von Moll  

Niklaus Wolf

Inhalt Segenspriester und Segensgebete
Eine Zusammenstellung von Klemens Kiser

Einleitung - Woher kommen Belastungen und Krankheiten?
                Die vier Wunden der Erbsünde
Grundlagen des christl. Lebens Glaube, Sakramente, Gebet, Gebote
Die Folgen der Sünde
Gäste bringen Geister mit
Türöffner für Sünden und unreine Geister
Belastungen durch Vorfahren, Verwandte und Familie
                Das Gesetz von Segen und Fluch, von Heil und Unheil
Wirksam Vergeben
Generalbeichte
Bindungen an Menschen können belasten und krankmachen
Den Bindungen widersagen
Die Problematik des Fluches, Lösen von Flüchen
Ursachen für Bedrängnisse, Um/Besessenheit
Lösen von Flüchen, Bindungen und der Geister durch Priester
Hilfe nach Abtreibungen und Abgängen
Aufstellung eines Familienstammbaumes
Krankheiten haben oft seelische Ursachen, Krankheiten gebieten?
Kann man Krankheiten gebieten?
Die Kraft des Wortes Gottes - Jesus heilte und befreite
Gott hat viele Wege der Heilung
Beten um Heilung, Erneuerung, und Stärkung im Hl. Geist
Charismen, sieben Gaben - sieben Hauptsünden
Prüfexorzismus
Frage: Ist bei Besessenheit immer ein Exorzismus nötig?
                Wie geht man nun konkret vor?
 
Segenspriester

Pfr. Johann Joseph Gaßner 1727-79

Kraft des Namens Jesus

Kaplan Anton Figel, Aulendorf 1726-96

Der alte Fließer Pfarrer, Alois Simon Maaß 1758-1846

Pfr. Franz Sales Handwercher, 1792-1853

P. Paul von Moll OSB von Belgien, 1824-96

Pfr. Johann Kilian Bächtiger, Schweiz 1850-1922

Pater Edouard Lamy 1853-1931

Pfr. Engelbert Kleiser +1931

Vikar Theodor Göbel +1935

Sel. Bischof Michał Kozal 1893-1943
Pater Antonio in Brasilien
Pfr. Augustin Hieber 1886-1968
Pfr. Alfons Maria Weigl
Pater Emiliano Tardif, 1928-99
Pfr. Klaus Müller 1946-2001
Pfr. Heinrich Videsott, 1912-99
Pater Bernhard Kunst, 1921 - 2013
Martin Michel 1759-1824
Niklaus Wolf von Rippertschwand, Schweiz 1756-1832
Alois Schmid von Mindelheim - P. Frumentius Renner
Die hl. Theresia über die Wirkung des Weihwassers

Weigl, Weihwasser ist eine große Gnadenquelle

 Alte Segnungen                                
 
Weihwasser, Öl, Weihrauch
Kerzen, Sterbekerzen, Rosenkranz, Bilder, Haus

Benediktusmedaillen

Wundertätige Medaille, Skapulier

Maurussegen, Kranke, kranke Kinder

Segnungen für Tiere

Dreikönigswasser

Tumbagebete

Abwehr von Mäusen, Heuschrecken, Ungeziefer

Große Krankensegnung
Exorzismus für ein Haus mit den 15 Gradualpsalmen
Bittprozession bei Seuche und Pest - Rituale romanum
Weihe des Ignatiuswassers
Die Anfänge der hl. vier Evangelien
Segnung von liturgischen und priesterlichen Gewändern
Kerzensegnung, Aschen- und Palmweihe, Kräutersegnung
Bußpsalmen
Allerheiligenlitanei
Gebet zum hl. Erzengel Michael
Wettersegen, Taufexorzismen
Marienhymnus Akathistos - beschützte Konstantinopel
Athanasisches Glaubensbekenntnis
Lobpreishymnen aus der Hl. Schrift
Gebete zu Maria
Rosenkranz von den hl. Wunden
Ergänzung: Alter Taufritus
  Alte Taufwasserweihe früher auch an Pfingstvigil
  Serapionsöl

 

Segenspriester und Segensgebete

Betrachten wir einige mehr oder weniger bekannte Segenspriester und auch Gläubige, die durch ihr Gebet anderen geholfen haben. Dann die alten Segensgebete in deutscher Übersetzung, mit denen die Priester früher Wasser, Öl usw. gesegnet haben; wobei gesagt werden muß, daß man sie lateinisch beten sollte. Es gilt: traduttore traditore - der Übersetzer ist ein Verfälscher - ein Verräter, denn man kann schon vom Dialekt nicht zugleich wort- und sinngetreu übersetzen, viel weniger aus anderen Sprachfamilien.

Woher kommen Belastungen und Krankheiten?

Es gibt körperliche Krankheiten, wo gewöhnlich die Medizin zuständig ist. Doch manchmal stößt sie an ihre Grenzen. Menschen werden ‘austherapiert’ entlassen, weil man ihnen nicht helfen kann. Manche gehen dann zu obskuren Heilern und fangen sich neue Probleme ein, und bekommen seelische Probleme. Manche wollen dies nicht glauben, aber so wenig wie Viren fragen, ob sie uns besuchen dürfen, so wenig fragen die Geister, die hinter vielen esoterischen Methoden stehen! Was heißt alternativ? Ein anderer Ursprung, aber wenn nicht von Gott und seiner Natur, da bleibt nicht viel übrig! Und dann gilt, was Goethe sagte: Die Geister, die ich rief, werd ich nimmer los. Man kann sie loswerden, nur wenige wissen wie.

Dann gibt es emotionale Verletzungen durch Unrecht, Mobbing, Angstmacherei, Manipulation, Kündigung, Diffamierung, Vertrauensbruch, Ehebruch usw. Hier entstehen tiefe Verletzungen und oft Reaktionen, wie Rebellion, Aggression oder auch Depression. Da muß man richtig verzeihen, damit man innerlich frei und geheilt wird. Wenn manche allergisch auf bestimmte Dinge oder Personen reagieren, sind sie keine Psychopathen oder gar besessen, sonder nur tief verletzt. Das ist wie bei einer körperlichen Wunde, die solange schmerzt, wie sie nicht verheilt ist. Eine alte Narbe tut nicht mehr weh. Solange etwas innerlich aufstößt, ist dies ein Zeichen, daß man tief verletzt ist. Die eigenen Fehler, Haß, Trotz, Rebellion gilt es zu beichten und Festlegungen, z.B. dem werde ich dies nie verzeihen, mit dem werde ich nie mehr sprechen, dem werde nie mehr helfen usw., das muß man bewußt widerrufen. Es gibt z.B. Frauen, die keine Buben wollen, weil sie als Kind von ihren Brüdern übel behandelt wurden und sie bekommen dann nur Mädchen.

Dann die seelischen Verletzungen durch eigene Sünden. Die Erbsünde hinterläßt Wunden, die durch die Taufe noch nicht ausgeheilt sind. Werden diese Wunden durch eigene Sünden wiederaufgerissen, so ist man hier noch mehr geschwächt. Wir werden Sklaven der Sünde, wie der hl. Paulus sagt, d.h. es entstehen unsichtbare Bindungen je schwerer die Sünde ist. Wenn wir heil sind - die Wunden geheilt, beginnt die Freiheit der Kinder Gottes. Heil und Heiligung hängen zusammen. Nur Heil(ig)e können in den Himmel kommen. Wer heil ist, dem gehorchen auch die wildenTiere, wie Franziskus der Wolf.  
 

Die vier Wunden der Erbsünde, die durch persönliche Sünde vergrößert werden.
Aus: Heilung an der Wurzel von KK

Trotz Taufe bleiben Begierlichkeit, Leidenschaften (Emotionen), Irrtumsfähigkeit und Bosheit - die vier Wunden der Erbsünde. Da setzen die Versuchungen an. Der Teufel weiß um unsere Schwächen, auch die Mitmenschen, die uns ärgern oder provozieren. Diese vier Wunden der Erbsünde müssen ausheilen. Wenn wir sündigen, werden diese Wunden wieder aufgerissen. Daher reagieren schwere Sünder manchmal allergisch, wenn man sie zum Guten mahnt. Die offene Wunde schmerzt.

Tiere fressen gewöhnlich nur bis sie satt sind, sie begatten sich nur zur Fortpflanzung, sonst lassen sie sich das ganze Jahr diesbezüglich in Ruhe. Der Mensch soll einst im Himmel die Plätze der gefallenen Engel einnehmen und daher auch ein reines Leben führen. So ist auch die erste Frucht des Hl. Geistes die Keuschheit, eine Wirkung der Gabe der Gottesfurcht. Jesus verheißt den reinen Herzen, daß sie Gott schauen dürfen. Mt 5 Bergpredigt. Viele beachten dies zu wenig, obwohl es entscheidend ist für Zeit und Ewigkeit.

Durch die Erbsünde hat unsere Seele vier große Wunden:
Diesen sind die vier Kardinaltugenden entgegengesetzt.

Im Verstand

- sich irren und täuschen können

- Klugheit

Im Willen

- die Bosheit

- Gerechtigkeit

Im Gemüt

- Schwanken von Angst bis Übermut

- Starkmut

Im Begehren

- die Begierlichkeit *

- Mäßigkeit

Die größte Wunde der Erbsünde ist die Begierlichkeit (Essen, Trinken und Fortpflanzung - Geschlechtlichkeit). Weil die ersten Menschen Gott nicht gehorchen wollten, steht alles auf dem Kopf - eben Perversion. Die Begierden, das, was wir mit den Pflanzen gemeinsam haben, dominieren. Die Fortpflanzung macht uns die größten Probleme. Der Kopf der Pflanze ist die Wurzel im Boden. Die Blüte ist das, was bei uns der Unterleib ist. Beim Tier ist Kopf und Unterleib meist auf gleicher Ebene. Bei uns soll nicht nur der Kopf oben sein und die Fortpflanzung unten im Unterleib, sondern wir sollten dies auch mit der Gnade beherrschen. Bei vielen dreht sich aber das Leben um die Sinnlichkeit. Paulus sagt in Phil 3,19: Ihr Gott ist der Bauch (Unterleib). Ihr Ende ist das Verderben!

1. Wunde - Problemkreis: Die Unwissenheit
- Sich Irren und Täuschen

Die Unwissenheit gerade im religiösen Bereich einschließlich der Falschinformation, läßt viele an den Quellen der Gnaden vorbeilaufen. Viele Kirchen stehen leer und Wallfahrtsorte werden touristisch im Schnelldurchgang besichtigt, obwohl sie Kurorte der Seele sind. Wenige nehmen sich täglich Zeit für richtiges Gebet, für ihre Seele. Als P. Johannes-Paul II. die Neuevangelisation gefordert hat, hat er ein tiefes Problem angesprochen. Denn die meisten Christen kennen ihren Glauben nicht, wissen nichts von der Erhabenheit des Evangeliums, das uns den Weg der wahren Erlösung von allen Problemen zeigen und führen will. Es ist eine Frohbotschaft, die uns frei machen will von allen Süchten, Ängsten und Unwissenheit (Irrwegen).

Die Gebote Gottes weisen uns den einzigen Weg zum Glück, wir brauchen keine Esoterik usw. In den Sakramenten, derer Kraft wenige kennen - sie sind die großen Gnadenquellen-, und im richtigen inneren Gebet finden wir den inneren Frieden, die wahre Freiheit und Gottverbundenheit. Siehe Grundlagen unseres Glaubens, des christlichen Lebens.

Je mehr man sündigt, umso blinder wird man für das Gute und Heilige. Wer den Kopf in den Boden steckt, sieht nichts mehr, zu gleich wächst auch die Bosheit, man wird allergisch gegen das Gute.

Was tun nicht Millionen jede Woche für ihre Gesundheit, was wird Geld ausgegeben an Ärzte, Fitneß- und Sportgeräte, welche Wege und Staus nimmt man am Wochenende in Kauf um z.B. Ski zufahren, doch die Seele läßt man verhungern. Obwohl wir gesünder leben und essen, brauchen wir mehr Ärzte, Psychologen und Psychiater. Die Beichtstühle wären umsonst. Es kostet nichts, außer die Überwindung.

2. Wunde - Problemkreis: Die Bosheit

Letzte und höchste Entscheidungsinstanz im Menschen ist der Wille. Dieser wird durch die Begierden, Emotionen und den Verstand beeinflußt. Doch seine Entscheidungen machen die Verantwortung und auch die Schuldfähigkeit aus. Wenn der Verstand etwas als richtig oder falsch erkannt hat, muß der Wille sich entscheiden, ob er das Gute oder Böse will, ob er den Begierden, Gefühlen, dem Verstand, dem Rat anderer oder den Geboten Gottes folgt. Sünde ist nur bewußtes und verantwortliches Handeln. Letztlich geht es um Liebe oder Haß. Will ich Gott als meinen Herrn anerkennen und ihm allein dienen oder will ich meinen Willen, meine Wünsche durchsetzen.

Wir haben den Primat der Liebe nicht des Wissens! Helfende Menschen sind wichtiger als Professoren. Die Mama. Papa und Oma, Opa, die immer da sind und denen man alles sagen kann, sind wichtiger als der Lehrer. Gott ist die Liebe und wir sollen lieben lernen. Liebe ist da, hat Zeit für Gott, für sich (seine Seele) und den Nächsten. Wahre Liebe kennt keine Ausreden. Hier ist die Hauptsünde Stolz - ich will nicht dienen. D.h. je mehr man sich in die Sünde verstrickt, umso größer wird der Haß gegen Gute, gegen Kirche, schließlich gegen Gott, man wird satanisch.

3. Wunde - Problemkreis: Die Emotionen
- Leidenschaften oder Gefühle

Neben den ungeordneten Begierden, die wir inkorrekt Leidenschaften nennen, beeinflussen die Emotionen, vor allem die Angst, sehr stark unser gesamtes Wollen und Handeln. Trauer, Verzweiflung und Angst wirken oft lähmend. Ängste vielfacher Art sind die großen Blockaden. Wie oft mußte Jesus sogar den Aposteln sagen:
‘Fürchtet euch nicht.’ D.h. Habt keine Angst.

Aristoteles nannte elf Emotionen, die uns beeinflussen: Liebe (Mitleid) - Haß, Sehnsucht - Flucht, Freude - Trauer (Schmerz), Hoffnung - Verzweiflung, Kühnheit - Angst, Zorn. Diese Emotionen können uns positiv oder negativ beeinflussen. Hier sind wir leicht manipulierbar. Da setzt Mobbing an, Gehirnwäsche, Werbung, Schulungen usw. Kinder wird oft Angst eingeflößt, Menschen werden unter Druck gesetzt, es wird Gewalt ausgeübt usw. So entstehen seelische Verletzungen - Wunden. Im Kopf können wir schon sagen: Ich verzeihe, da wir aber keine reine Geister sind, bleiben die Verletzungen im emotionalen Bereich oft lange, manchmal lebenslang. Das sind dann die psychischen Probleme, die den emotionalen Bereich betreffen, was wir Herz nennen. Die psychischen Belastungen blockieren das logische Denken und indirekt die Organe.

Das sind die psychosomatischen Auswirkungen auf den Körper. Viele Krankheiten haben keine organische Ursache, sondern sind psychisch bedingt, deshalb kann sie die Medizin auch nicht heilen, sondern nur die Symptome lindern! Doch die Ursachen muß man beheben, dann verschwinden auch die Folgen. Hier finden wir die Hauptsünden: Zorn, Neid und Geiz.

4. Wunde - Problemkreis: Die ungeordneten Begierden

Wenn der vegetative Bereich dominiert, wenn wie es heute oft der Fall ist, entstehen große Probleme, denn die ganze Ordnung steht auf dem Kopf. Es dreht sich alles nur noch um das Genießen [Essen, Trinken und die sexuelle Befriedigung]. Man hat kein ZIEL mehr im Leben und lebt unvernünftiger als ein Tier, denn diese hören auf zu fressen, sobald sie satt sind und begatten sich gewöhnlich nur zur Fortpflanzung.
Viele körperliche und seelische Krankheiten kommen aus der Überernährung, dem Alkohol, Nikotin, Drogengenuß und der sexuellen Zügellosigkeit. Aids und andere Krankheiten hätten keine Chance, wenn man Gottes Gebote, voreheliche Enthaltsamkeit und die eheliche Treue beachten würde. Krebs und Depressionen sind oft Folge von Pille und Abtreibung. Dies hat alles auf den Charakter und die Seele Einfluß. Der Mensch, der von Sünden belastet ist, macht schließlich einen großen Bogen um die Kirche. Er versteckt sich wie Adam vor Gott. Der hl. Alphons sagt: 90% der Menschen gehen wegen Sünden der Unkeuschheit verloren. Hier ist die größte Wunde, die größte Gefahr, der schon Adam und Eva erlagen, auch Samson, David und Salomon u.v.a.

Die Alten lehrten: Plenus venter non studet libenter. Der volle Bauch studiert nicht gern. Das gilt auch für das Gebet und die Arbeit. Die Verdauung ist eine große körperliche Anstrengung und daher wird man nach einer reichlichen Mahlzeit müde. Das betrifft auf Dauer den ganzen Menschen. Die Trägheit gehört neben der Unmäßigkeit und Unkeuschheit zu den sieben Hauptsünden. Die überschüssige Energie geht dann oft buchstäblich in die ‘Hosen’. Daher wenig Alkohol und weniger Fleisch.

Wenn wir nach der Taufe oder Beichte wieder sündigen, reißen wir diese Wunden wieder auf. Sie werden größer und es wird immer schwerer sie zu heilen. Das Ziel des Lebens ist ja heilig - heil von den Wunden der Sünden zu werden. Erst dann können wir in den Himmel kommen. Wenn wir heil sind, in uns die Ordnung wieder hergestellt ist, die Begierden und Leidenschaften der Vernunft, dem guten Willen und damit Gott untergeordnet sind, dann folgt uns auch die äußere Natur, wie dem hl. Franziskus der Wolf, dem hl. Antonius die Fische.

Die Wunden zu heilen wäre die eigentliche Aufgabe der Seelsorge, wovon aber die heutige Theologie, vor allem die sog. Pastoraltheologie keine Ahnung hat und oft werden gute Priester bekämpft. Man hat keine Ahnung von den Bindungen und Belastungen, die durch die Sünden entstehen. Und wenn jemand Hilfe sucht bzgl. Befreiung wird er oft im Regen stehen gelassen.

P. Amorth schrieb vor Jahren, daß die Bischöfe schwer sündigen, wenn sie keine Exorzisten beauftragen. Doch diese müssen auch ausgebildet werden.
Jesus gab den Aposteln und damit allen Bischöfen und Priester Auftrag und Vollmacht das Evangelium unverkürzt zu verkünden (alles lehren Mt 28), die (seelisch) Kranken zu heilen und die Besessenen zu befreien. Doch wer tut das? Wo lernt man das?

Beachten wir die Zusammenhänge:

Gewöhnlich fängt vieles mit der Unwissenheit an. Deshalb die Einführung. Menschen manipulieren, setzen uns unter Druck, verdrehen Tatsachen und Worte.

Unser Erzfeind und Versucher schafft immer wieder Verwirrung im Verstand –-> Wir können nicht mehr richtig klar denken und handeln und treffen falsche Entscheidungen. Hier sind die Regeln zur Unterscheidung der Geister des hl. Ignatius sehr hilfreich. Er sagt ganz klar: In der Trostlosigkeit, d.h. Verwirrung keine Entschlüsse ändern. Das ist wie im Nebel. Wer im Nebel die Richtung ändert, verfährt sich erst recht. Im geistlichen Leben gibt es auch ’Nebel’. Mutter Teresa litt jahrelang! Da gilt es durchzuhalten. Im militärischen Bereich arbeitet man mit Desinformation: Falsche Nachrichten, künstliche Nebel, Radarnebel und Störsender usw.

Folge: Man wird in eine falsche Richtung gelenkt. So haben wir

im geistigen Bereich - im Verstand Verwirrung und Unwissenheit
                                  - im Willen Mutlosigkeit und Bosheit,
                          man resigniert innerlich, verbittert oder nimmt Rache...

Im emotionalen Bereich kommen Ängste, Trauer, Verzweiflung.

Im vegetativen Bereich Maßlosigkeit, z.B. Frustessen, Flucht in den Alkohol oder im Gegenteil Magersucht. Man kann nichts herunterschlucken.
Dann gibt es viele sexuelle Verirrungen. Selbstbefriedigung, wilde Ehen, Ehebruch sexuelle Exzesse oder umgekehrt Blockaden.

An den Früchten erkennen wir den Baum - die Wurzel. Also kurz: Verwirrung, Mutlosigkeit, Ängste, Frust und Unbeherrschtheit kommen nicht von Gott und führen nicht zu Gott! Doch werden wir hier immer wieder buchstäblich hinters Licht geführt.

Um Klarheit über den kath. Glauben zu haben, folgt zunächst eine kurze Übersicht. Viele gehen in die Irre, weil man ihnen den Glauben nicht (richtig) vermittelt, sie nicht beten lehrt und von Tugend und der Gefahr der Sünde gar nichts mehr sagt. Doch der Glaube steht und fällt mit dem Gebet und der Moral. Lex credendi - lex orandi. Der hl. Augustinus sagt: Wer nicht recht zu beten weiß, weiß auch nicht recht zu leben. Jesus sagt: Wer mich liebt, hält meine Gebote!

Paulus gibt im Galaterbrief 5 eine kurze Liste der guten wie der bösen Werke. Er sagt über die Werke des Fleisches kurz und bündig: Die solches treiben, werden das Reich Gottes nicht erben. Die guten Werke sind die Früchte des Hl. Geistes:

Liebe, Freude, Friede, Geduld, Milde Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit und Keuschheit. Mit der Keuschheit fängt der gute Weg an.

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Die Grundlagen des christlichen Lebens
aus Kommt alle zu mir von KK

Eine kurzer Überblick über die Grundwahrheiten des Glaubens. Viele kennen ihren Glauben nicht richtig und glauben deshalb leicht falsche Ideen, den Medien, esoterischen Versprechungen und gehen dann in die Irre.

Viele meinen, man könne, sich selbst erlösen oder glauben ohne Kirche,
doch wir
können Gott nicht zum Vater haben, wenn wir die Kirche nicht zur Mutter haben!

A. Was ist unser Ziel? - Himmel - Glaube
B. Was sind die Mittel zum Ziel? - Gnade - Hoffnung
C. Welcher Weg führt dorthin? - Gebote - Liebe

Jesus sagt: “Ich bin der Weg, die Wahrheit (Glaube) und das Leben (Gnade).” D.h. nicht irgendein Weg oder irgendeine Wahrheit oder irgendein Leben.
 

A. Das ZIEL ist der Himmel, die ewige Glückseligkeit (Glaube)

Der Glaube lehrt uns: Es gibt nur einen Gott.
Und: Ich bin von Gott erschaffen für Gott.
D.h. der Mensch ist nicht autark und kann nicht einfach machen, was er will.

Notwendig ist Gott zu (er)kennen, damit ich Ihn lieben kann.

Wir glauben - an den Dreifaltigen Gott, nicht irgendeinen Einheits-Gott
  - daß jeder Mensch eine unsterbliche Seele hat
  - und daß wir ohne Gnade nicht gerettet werden.

 
Die Grundwahrheiten:

1. Schöpfung:

Gott hat Engel und Menschen erschaffen.
--> Ich bin von Gott geschaffen und damit bin ich Gottes Eigentum. Mein Ziel ist Gott zu lieben.

2. Erbsünde: Verlust der Gotteskindschaft (der Gnade) und des Himmels durch die Sünde der Stammeltern.
3. Erlösung: Jesus Christus, Gottes Sohn, ist für uns am Kreuz gestorben und von den Toten auferstanden.
Er hat uns dadurch den Himmel geöffnet.
4. Heil(ig)ung: Jesus bietet uns in den Sakramenten seiner Kirche das Heil / die Neuschöpfung in der Gnade an.
5. Ewigkeit: Wir entscheiden letztlich selbst über unser ewiges Glück oder Verderben!

Es gibt keine Evolution! Wer die Evolution lehrt bzw. daran glaubt, leugnet die Schöpfung, die Seele, die Erbsünde und damit auch die Notwendigkeit der Erlösung.
Im Glaubensbekenntnis sind die Glaubenswahrheiten zusammengefaßt. Daraus folgt, daß es keine Selbsterlösung oder Reinkarnation geben kann.
 

B. Das MITTEL ist die Gnade     (Hoffnung - Vertrauen)

Die großen Gnadenmittel sind das Gebet und die Sakramente. Die sieben Sakramente sind von Jesus eingesetzt und schenken bzw. vermehren in uns das göttliche Gnadenleben.

1. Taufe: Ich werde von der Erbsünde befreit und ein Kind Gottes.
2. Firmung: Stärkung in der Gnade durch die sieben Gaben des Hl. Geistes.
3. Eucharistie: Gegenwärtigsetzung des Erlösungs-Opfers Christi, Erneuerung der Totalhingabe Jesu an den Vater, an uns und von uns an Christus.
4. Bußsakrament: Erneuerung und Belebung des Gnadenlebens im kostbaren
Erlöserblut Jesu.
5. Krankensalbung: Stärkung für den letzten Kampf. (Früher daher letzte Ölung genannt.)
6. Priesterweihe: Sie schenkt uns gottgeweihte Gnadenvermittler mit Vollmacht über den Leib Christi und den Mystischen Leib. d.h. die Gläubigen zu heilen und zu heiligen.
7. Ehe: Gibt die Standesgnaden zur Treue und christlichen Erziehung der Kinder als Stellvertreter Gottes.

 

Das Gebet = Das Sprechen mit Gott. Das ‘Vater unser’ lehrt uns die Gebetsordnung.
1. Wir haben einen Vater im Himmel, dort ist unsere Heimat.
2. Gottes Name = seine Ehre.
3. Gottes Reich = das Reich der Gnade = die Kirche Jesu.
4. Gottes Wille - nicht unser Eigenwille; Gottes Plan und Gebote.
5. Das tägliche Brot = die tägl. Gnade für die Seele, die geistliche Kommunion.
6. Verzeihen ist not-wendig, damit Gott uns vergeben kann.
7. Bitte um den Segen des Vaters und Schutz vor dem Bösen.


 
C. Der WEG ist die Nachfolge Christi      (Liebe)

Die Gebote sind die Wegweiser von und zu Gott.
Die zehn Gebote Gottes
lehren uns: Ich bin der Herr, dein Gott!

Die Gottesliebe: 1. Keine anderen Götter
(Götzendienst - Sport, Karriere...)
  2. Gottes Name - hl. Namen und Dinge;
nicht (ver-)fluchen
  3. Sonntagsheiligung - keine Sonntagsarbeit
Die Nächsten-
und Selbstliebe
 4. Eltern und Vorgesetzte ehren.
   5. Nicht morden;
Leben, Ruf und Ehre anderer achten. Rufmord, Verleumdung, Verführung usw.
   6. Reinheit
(vor, während, in, außer und nach der Ehe).
   7. Fremdes Eigentum achten, Wiedergutmachung.
   8. Wahrhaftigkeit.
   9. Keine Begierde nach Ehebruch.
  10. Nicht auf andere neidisch sein.

 

Die Gebote der Kirche: 1. Feiertagsheiligung
  2. Mitfeier der hl. Messe an allen Sonn- und Feiertagen
  3. Osterbeichte und Osterkommunion
  4. Freitagsopfer und Fasttage einhalten
  5. Beachten der geschlossenen Zeiten (Advent und Fastenzeit)
und auch die katholische Kindererziehung in der Ehe.

Die 7 Hauptsünden: Stolz, Geiz, Unkeuschheit, Neid, Unmäßigkeit, Zorn und Trägheit.

Die Gebote Gottes zeigen uns den Weg zum inneren Frieden und zum ewigen Heil.
Das erste Gebot ist das entscheidende: Keine anderen Götter, keinen anderen Messias, kein Guru, keine anderen Heiler! - Jesus Christus ist der Heiland der Welt.

Anmerkung zum Glaubensbekenntnis:

Glaube und Wissen widersprechen sich nicht.
Glauben ist Wissen
von anderen.

Wir können nicht alles selbst nachprüfen.
Deshalb müssen wir täglich anderen glauben!

  Wissen / direkt: sehen, hören, erleben z.B. einen Unfall
    \ indirekt: Spuren, Beweise: z.B. Bremsspuren, Glassplitter
  Glauben  - natürlich, Menschen berichten, erzählen z.B. von diesem Unfall.
Hier stellt sich die Frage der Glaubwürdigkeit.
    - übernatürlich, Gott spricht --> absolute Sicherheit,
denn Er kann sich nie täuschen oder irren.

 

Der übernatürliche Glaube

Glaube: objektiv (= von der Sache her, Inhalt)
Glauben heißt, alles für wahr halten und annehmen, was Gott geoffenbart hat. Dieses Glaubensgut ist unveränderlich, denn Gott kann die Wahrheit nicht ändern. Er selbst ist die ewige Wahrheit.
  subjektiv = die persönliche Annahme des Glaubens
= der übernatürliche Glaubensakt: Ich glaube IHM
 
Gott hat gesprochen (das uns Verhüllte geoffenbart):
  Im Alten Bund / durch die Patriarchen wie Abraham
\ durch die Propheten wie Moses, David, Isaias
  Im Neuen Bund / durch Jesus Christus
\ durch die Apostel und Evangelisten


Mit dem Tod des letzten Apostels Johannes um das Jahr 100 ist die göttliche Offenbarung abgeschlossen. Das Offenbarungsgut - der Glaube ist übernatürlichen Ursprungs.

Es wurde uns überliefert
   / schriftlich = Die Hl. Schrift (72 Bücher, 45 AT, 27 NT)
  \ mündlich = Überlieferung / Tradition

Es ist wichtig, daß wir die Hl. Schrift (das Wort Gottes) lesen und betrachten. Die Zeitung lesen wir täglich, warum nicht das Wort Gottes? Die Kirche ist die Hüterin des Glaubensgutes. Sie lehrt uns im Auftrag Jesu, was zum Glauben gehört, was wir zu glauben haben, wenn wir das Heil erlangen wollen. Die Apostel verfaßten unter der Erleuchtung des Hl. Geistes das Glaubensbekenntnis, damit überall ein und dieselbe Lehre verkündet wird. Hierin sind die wichtigsten Punkte unseres Glaubens zusammengefaßt. Daher heißt es das apostolische Glaubensbekenntnis und umfaßt zwölf Artikel.

In der Übersicht über die Fundamente des christlichen Glaubens wird klar, was das Ziel des menschlichen Lebens und Wirkens ist; nicht irdisches Glück, sondern das ewige Leben, das Heil der Seele. Um das Ziel zu erreichen, müssen wir uns an die Gebote Gottes halten und auf die Hilfe der Gnade bauen. Da das Ziel absolut übernatürlich ist, müssen die Mittel es auch sein. Deshalb gibt es keine Selbsterlösung.
Die Sakramente sind die großen Gnadengeschenke Gottes, wo wir in Taufe und Beichte von Sünde und Schuld befreit werden und so am eucharistischen und einst am himmlischen Gastmahl teilhaben dürfen. Durch das Gebet erhalten wir die persönliche Beziehung zu Gott lebendig. Beten heißt mit Gott sprechen. Es geht nicht um eine bestimmte Menge von Gebeten. Gerade bei Gebeten sollen wir innerlich beten und beim Sprechen der Gebete z.B. im Rosenkranz das Leben Jesu betrachten, wie auch beim Kreuzweg. Im Stundengebet gibt uns die Antiphon den Grundgedanken des Psalms oder des Festgeheimnisses.

Der Glaube zeigt uns unseren Ursprung und unser Ziel:
Der Dreifaltige Gott.
Die Gebote
weisen den Weg und die Sakramente stellen die Verbindung zu Gott her und stärken uns auf diesem Weg zum Himmel. Das Gebet, die Sakramente und Sakramentalien (Segnungen im Laufe des Kirchenjahres) vertiefen ihrerseits das Glaubensleben. So können wir im Glauben, in der Hoffnung (dem Gottvertrauen) und in der Liebe zu Gott und dem Nächsten wachsen.


Wenn wir im Gebet zu Gott sprechen und im Lesen des Wortes Gottes in der Hl. Schrift Gott zu uns sprechen lassen, werden wir schließlich auch lernen auf Gott zu hören. Christ sein, heißt Kind Gottes sein, nicht einfach Diener Gottes. Es soll eine tiefe persönliche, vertrauensvolle Beziehung zum dreifaltigen Gott sein, dem liebenden Vater, der uns seinen Sohn als Erlöser und den Hl. Geist als Tröster und Lehrer gesandt hat. Daher die Notwendigkeit des persönlichen Gebetes - des täglichen Sprechens und Hörens auf Gott.

Als Kinder Gottes sind wir Teil der großen Familie Gottes; wie Jesus sollen wir uns Maria und Josef kindlich anvertrauen, denn wir gehören zur hl. Familie. Daher gehören wir zur Gemeinschaft der Heiligen. Sie sind unsere wahren Freunde, nicht erst im Himmel.

Jesus lehrt uns nicht allein durch seine Worte, vielmehr zeigen uns seine Taten. Er wollte Sohn Mariens sein und hat sie am Kreuz uns als Mutter gegeben. Er wollte unter der Obhut des hl. Josef groß werden und 30 Jahre leben. Betrachten wir seine Freunde Petrus, Johannes, die Apostel und Jünger, die Geschwister Lazarus, Martha und Maria Magdalena und die anderen heiligen Frauen.

Lernen, üben wir wieder täglich das stille, persönliche Beten.
Jesus lebte 30 Jahre zurückgezogen im Gebet und täglicher Arbeit, später zog er sich 40 Tage zum Fasten und Gebet in die Wüste zurück und immer wieder nachts zum stillen Gebet. Wenn wir uns so im Lauf der Jahre immer mehr in das Evangelium vertiefen, werden wir die Herrlichkeiten unseres Glaubens erkennen. Wir werden immer tiefer auf Gott vertrauen und brauchen dann all die obskuren Gebets- und Heilungsmethoden, die uns das Neuheidentum aus finsteren Quellen anbietet, nicht oder nicht mehr.
Schließlich wird die Liebe zu Gott in unserm Herzen Friede, Freude, wahre Liebe und die andern vom hl. Paulus erwähnten Früchte (Gal 5) tragen, so daß uns ‚die Fleischtöpfe Ägyptens‘, d.h. die vergänglichen Reize und Vergnügungen dieser Welt nicht mehr locken können, so wie sich die Israeliten, mangels Glauben, in der Wüste nach Ägypten zurücksehnten.


Die hl. Engel voran der hl. Michael und unser persönlicher Freund, der hl. Schutzengel, werden uns immer vertrauter, so daß wir keine Energien und seltsame Kräfte aus dem Dschungel der Esoterik und des Okkultismus (mehr) wünschen.

Sicher kommt die Zeit der Versuchung, Anfechtung und Prüfung. Doch vertrauen wir auf Gott. Er hat uns den Himmel versprochen, er gibt uns auch seine Gnade. Bleiben wir IHM treu. Spielen wir nicht (wieder) mit dem Feuer. Stellen wir uns jeden Tag und jede Nacht unter seinen Schutz.


So wie wir in der Taufe und in der Osternacht dem Teufel, seinen Werken (Sünden) und all seinen Verlockungen (schönes Leben, Macht, Ehre, Vergnügen) grundsätzlich und im allgemeinen widersagen, müssen wir uns ebenso von allen unheiligen und gefährlichen Bindungen (Götzendienst, Esoterik, Okkultismus etc.) konkret und bewußt lossagen. Die Beichte tilgt nur die Sünde, aber die Wurzeln müssen ausgerottet werden. Wir müssen nicht nur die Sünden bereuen und Gott um Vergebung bitten, sondern ganz bewußt und konkret den einzelnen okkulten Praktiken widersagen und dann wie in der Taufe und Osternacht bewußt den Glauben an den dreifaltigen Gott bekennen: zum ewigen Vater, der uns erschaffen hat, zu Jesus Christus, dem einzigen Erlöser und zum Hl. Geist, der uns heilen und heiligen will.

Hier erfüllt sich, was der Apostel Johannes schreibt: Allen, die Ihn aufnahmen, gab er Macht Kinder Gottes zu werden. Jesus ist das Licht, das die Finsternis und ihre Werke ans Licht bringt. Öffnen wir ihm unser Herz und weihen wir uns unwiderruflich seiner und unserer Mutter Maria für Zeit und Ewigkeit.

Was ist wahre Frömmigkeit?

Wahre, echte Frömmigkeit ist Hingabe an Gott, an Gottes Wille.

Kürzeste Formel zur Heiligkeit stammt vom hl. Maximilian Maria Kolbe:
        w = W, d.h. mein Wille = Gottes Wille, kindliches Vertrauen zum Vater.


Sagen Sie Ja zu Gott, zu Gottes Wille, jeden Tag. Das will uns Maria im Rosenkranz lehren. Weil dies so wichtig ist, werden wir täglich 3mal mit dem Angelusläuten daran erinnert, daß Maria zu Gottes Wille JA gesagt hat. Deshalb das erste Geheimnis des Rosenkranzes und daher der Engel des Herrn morgens, mittags und abends. Maria sagte JA zu Gott! Es geht um Sie, um ihre Seele! Sagen Sie JA, leben Sie Ihr JA und erneuern sie morgens, mittags, abends das Ja, Tag für Tag.

Es geht also um Alles:  / Himmel d.h. JA zu Gott
 = Ecce = Fiat, wie Maria, Michael
  \ Hölle
= non serviam - ich will nicht dienen

Johannes schreibt in 1 Jo 5,3: Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten. - Also ganz einfach: Wem das nicht genügt, lese Paulus Gal 5.
 

Wie erkenne ich den Willen Gottes?

P. Jean Pierre Caussade SJ (1675 -1751) sagt:
Der Wille Gottes zeigt sich uns:
  1. In den Geboten Gottes,
  2. In unseren Standespflichten:
  3. Die Annahme der täglichen Ereignisse und Widerwärtigkeiten.
  4. Die Beachtung der inneren Einsprechungen, insofern sie mit den ersten drei Punkten übereinstimmen.

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 Die Folgen der Sünde

                  Sehr wichtig ist zu unterscheiden:

1. Sünde = die böse Tat in Gedanken, Worten oder Werken –-> Verzeihung
  - Gott verzeiht, wenn wir bereuen.
Viele vergessen sich selbst zu verzeihen oder wollen anderen nicht verzeihen!
  Dann kann Gott ihnen auch nicht verzeihen! Siehe Vater unser Mt 6,14

Die Folgen der Sünde sind mehrfach:

   
2. Schuld - Verlust der Gnade und letztlich des Himmels, der Gottesfreundschaft
–> Vergebung der Schuld durch Reue und Beichte - welch ein Geschenk!
   
3. Strafe - ewige Leiden in der Hölle –> Nachlaß der ewigen Strafe in der Beichte Es bleiben meist sogenannte zeitliche Sündenstrafen, deshalb gibt es den Ablaß, gute Werke, Fasten, Gebet, sonst bleibt das Fegfeuer.
   
  Nachlaß, Vergebung und Verzeihung betreffen also verschiedene Dinge!

 Für eine gültige Beichte sind drei Dinge wichtig:

  1. vollständiges Bekenntnis aller schweren Sünden nach Art, Zahl und Umständen,
  2. Wahre Reue über alle Sünden und
  3. Fester Vorsatz sich wirklich zu bessern und die Gelegenheit zur Sünde zu meiden. D.h. Wer die wilde Ehe nicht beenden, weiter im Ehebruch (2. Ehe) leben oder nicht verzeihen, Gestohlenes nicht zurückgeben will, kann nicht gültig beichten. Diese Beichte ist ungültig und ein Sakrileg. Genauso die unwürdige Kommunion danach wäre eine schwere Sünde und ein Sakrileg.

Doch bleiben trotz Taufe oder Beichte:

Die folgenden Punkte werden meist vergessen, doch sind sehr wichtig.
Die klassische Theologie spricht allgemein von obex gratiae - Hindernis der Gnade, doch dies muß man konkretisieren und sagen, was damit gemeint ist.

4. Schaden bei Diebstahl, auch bei Rufmord –-> Wiedergutmachung ist Pflicht!
Wird heute oft vergessen. Notfalls indirekt wiedergutmachen, durch anonyme Spenden, gute Werke, wenn z.B. Firma erloschen ist, bei Versicherungsbetrug. Im Gebet die verletzte Seele des Nächsten um Verzeihung bitten.
   
5. Seelische Wunden. Diese entstehen auch durch Sünden anderer, z.B. üble Nachrede. Richtige Vergebung und Heilung sind notwendig. Das wissen viele nicht!
Eine Wunde die schmerzt, ist nicht verheilt. Wenn man jemand sieht oder nur den Namen hört und Groll steigt innerlich auf, ist dies ein Zeichen, daß die Wunde nicht verheilt ist. Siehe unter Vergeben. Bewußt sich und anderen vergeben! Im Namen Jesu vergebe ich... dem/der... , das und das...
 

- sooft wiederholen, bis man merkt, daß es leichter wird.

Wer 5,10 oder 20 Beziehungen hatte, immer wieder enttäuscht und verletzt wurde, hat dann 5, 10 oder 20 Wunden (und Bindungen s.u.) und traut sich nicht mehr vorbehaltlos eine richtige Ehe einzugehen.

Manche frustrierte Personen heiraten sogar nach 1 oder 2 gescheiterten Beziehungen nicht mehr und bleiben allein. Schlimm ist es, wenn man dann ins Kloster geht, ohne dies aufgearbeitet zu haben. Alte verbitterte Menschen sind oft Folgen von tiefen Enttäuschungen, Betrug, Ausbeutung oder wie man heute sagt Mobbing. Hier ist Vergebung notwendig, sonst kann dies auch zu Aggression, Regression, Hysterie, Dominanz führen, z.B. wenn jemand sagt: Ich lasse mir nichts mehr gefallen und dann rücksichtslos mit den anderen umgeht. –> Nächster Punkt

6. Negative Festlegungen. Diese blockieren dann das ganze Leben.
Man sagt z.B.: Ich lasse mir nichts mehr gefallen, oder dem verzeihe ich nie.

Eine Frau, die als Kind von ihren Schwestern ausgenützt wurde, sagt sich: Ich will einmal keine Mädchen, wenn ich heirate. Und sie bekommt nur Jungs. Wer sagt, dem verzeihe ich nie, wird nie froh und frei. Die Wunde kann nicht heilen. Er/sie blockiert sich selbst. Oder die Festlegung etwas nicht zu beichten (z.B. Abtreibung).

Diese Festlegungen muß man expressis verbis widerrufen. Laut vor sich aussprechen.
- Es gibt auch gute Festlegungen. Die brauchen wir: z.B. sich nie zu betrinken, keine Drogen zu nehmen, kein Ehebruch zu begehen oder keine wilde Ehe einzugehen, nicht zu betrügen, nicht lügen. Da fehlt bei vielen der gute feste Wille.

7. Unsichtbare (seelische) Bindungen besonders bei okkulten, esoterischen Praktiken und nach sexuellen Sünden, leider auch bei Mißbrauch, Vergewaltigung! Dadurch sind viele innerlich blockiert, z.B. beziehungsunfähig, Freundschaften und Ehen scheitern!

Wer eine körperliche Beziehung hatte, ist gebunden, ob er/sie will oder nicht. Sex ist keine Sache, sondern eine persönliche Tat. Woher kommt die Scham nach
Vergewaltigung?

In Spr 5,22 heißt es vom Frevler: ‘Stricke seiner Sünde halten ihn fest.’ Paulus schreibt in Hebr 12,1: Laßt uns die Fesseln der Sünde abwerfen.
Diese Fesseln tarnt man gern als ‘menschliche Schwäche’. Doch hinter der ‘Macht
der Gewohnheit’ steht oft eine andere Macht (Geist). Siehe Punkt 8.
Nach 5, 10 oder 20 gescheiteren Beziehungen hat man 5, 10 oder 20 Bindungen (und auch Verwundungen) und man kann sich nicht mehr vorbehaltlos binden und heiraten. Die Seele ist blockiert. Diesen Bindungen muß man einzeln widersagen, allen bewußt verzeihen und ebenso den unreinen Geistern, die man sich dabei eingefangen hat, widersagen. Siehe nächster Punkt.

8. Unreine Geister. Es heißt in Hosea 4,12 Denn der Geist der Unzucht steckt in ihnen... 4,11 Der Geist der Unzucht führt sie irre... Sach 13,2 erwähnt den Geist der Unreinheit. Von Saul heißt es, ‘daß der böse Geist ihn überfiel’ - 1 Sam 16,23.

In Sprichwörter 2,18 wird vor der Frau des anderen gewarnt: ‘ihre Straße führt zu den Totengeistern’. 9,18 ‘daß Totengeister dort hausen, daß ihre Gäste in den Tiefen der Unterwelt sind.’ Jes 34 spricht von Bocksgeistern und Lilith (Geist der Unzucht). Durch Unzucht, wilde Ehe, Ehebruch holt man sich unreine Geister, deshalb kommt man oft nicht mehr los, obwohl man merkt, daß es nicht gut ist. The bitch is a witch. - Die Hure ist eine Hexe. Wer sich mit einem Jogi, Guru oder Meister einläßt, ist dann wie hypnotisiert. Eine Frau sagte mir, daß sie merkte wie die Schlange - Kundalini in sie einfuhr und sie war dann besessen.

Bei okkulten Praktiken oder Sekten bekommt man auch unreine Geister, daher die Blindheit für die Wahrheit und der Fanatismus. Zeugen Jehovas sind meist abgefallene Christen, aber unbelehrbar. Bei manchen Sekten gib es Okkultes mit sexuellen Praktiken. Im alten Hymnus der Komplet betet man um Schutz vor Alpträumen und Pollution!

Warum wohl? Priester und Ordensleute werden oft noch stärker angegriffen.

In der Allerheiligenlitanei beten wir um Befreiung vom Geist der Unreinheit / des Ehebruchs. Siehe noch etwas ausführlicher unter Türöffner. Wiederholung und Vertiefung schadet nicht, weil dies sehr wichtig ist.

In Gen 4,7 heißt es: Wenn du nicht recht tust, lauert an der Tür die Sünde als Dämon. Im Alten Testament wird berichtet wie Isebel den König verführt und dominiert hatte, wie sie sogar den hl. Propheten Elias mutlos machte, so daß er sterben wollte. Es gibt den Geist der Isebel, der sehr dominant andere manipuliert und verführt. Den muß man erst erkennen, ihm widersagen oder sich davon abtrennen lassen.

Es gibt auch andere dominierende Geister, wie Stolz, Gedankenkontrolle, das bis
zu Gehirnwäsche geht. Geist des Mordens und Kriegs, der Rebellion, oder eben die
Hauptsünden, hinter denen große mächtige Geister stehen.

Die hl. Susanna verweigerte einem heidnischen Verwandten den Kuß, weil sein Mund vom Lob der falschen Götter befleckt ist. Durch Küsse können nicht nur Krankheiten, sondern auch unreine Geister übertragen werden!

9. Sünden bringen Flüche  - ‘Fluch der ungerechten Tat’. Wie Fluchen, Eltern mißhandeln, Blutschuld/Mord - Abtreibung, Inzest, widernatürliche Unzucht, Erbunrecht, Meineid, Familien sterben aus. Wo Sünde existiert, haben die Dämonen Anrecht zu quälen. Kain war verflucht. Man spricht nicht umsonst vom Fluch der ungerechten Tat. Verbrecher haben ständig Angst entdeckt zu werden. Siehe Kapitel Flüche, die Warnungen des großen Propheten Moses vor der Sünde und ihren Folgen. Judas verzweifelte und nahm sich das Leben. Viele verzweifeln, werden von den bösen Geistern in Mutlosigkeit und Verzweiflung getrieben. Er treibt uns zur Sünde, verharmlost sie und dann kommt die Keule. Hier sind die Regeln zur Unterscheidung der Geister vom hl. Ignatius wichtig. Es gibt leider Menschen, die andere aus Neid oder Rache verfluchen. Der Fluch fällt zwar zurück, doch andere können krank werden. Es gibt Magie zur Verführung, sogar zur Tötung. Auch Geheimdienste haben schon mentales Töten geübt, genauso
wie Gehirnwäsche dorther kommt. Siehe unter: Gesetz von Segen und Fluch.

Fluch der Sünde ist oft der Ruin. Die Burgruinen sind Zeugen einst mächtiger Familien, die oft Schuld auf sich geladen hatten. Man sieht oft das Zerbrechen der Ehen und Familien nach Ehebruch, Verbrechen und Mißbrauch.

Wir können die verschiedenen Punkte unterscheiden, doch sie hängen eng zusammen.

10. Sünde ist auch Ursache für viele Krankheiten und Tod. Viele Wohlstandskrankheiten gab es im Krieg nicht: Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck. Gelenkverschleiß, Leberschäden...

Würde man die eheliche Treue wahren und vor der Ehe enthaltsam bleiben, könnten sich Aids, Hepatitis, Gebärmutterkrebs usw. nicht so leicht verbreiten.

                Hinter einer Krankheit kann ein Plagegeist oder ein Fluch stecken.

Auch der Tod kann eine Folge der Sünde sein. Paulus schreibt bzgl. der unwürdigen Kommunion: Deshalb gibt es bei euch so viele Sieche, Kranke und Tote. 1 Kor11,30. Der Tod ist eine Folge der Erbsünde. Durch Drogen, Alkohol, unnötige Medikamente, ungesundem Lebenstil (Unmäßigkeit) sterben viele vorzeitig.

Viele Sünden belasten uns psychisch und lösen auch körperliche Krankheiten aus. Man schätzt, daß etwa 50 und 70 % der Krankheiten psychisch bedingt sind!

11. Besessenheit. Man sagt, der ist besessen vom Sport usw. Das ist noch keine richtige Besessenheit. Wer aber den Sport der Sonntagsmesse vorzieht, betreibt Götzendienst. Doch wenn man dies sagt, wird man böse angeschaut.
Die Frage ist doch: Wer oder was hat den 1. Platz in meinem Leben?

Auch das MSD Manual vermerkt bei dissoziativen Persönlichkeitsstörung Besessenheit.
D.h. konkret: eine zweite Person - ein Geist ist da und wirkt.

Zeichen von Besessenheit sind bekanntlich: Haß gegen alles Heilige, wie Rosenkranz, Priester, Meßopfer... dies erleben wir heute oft. Auch das Reden in ‘fremden’ Sprachen. Theologen, Bischöfe und Kardinäle reden die Sprache der Welt. Die Welt nennt Liebe, was schwere Sünde ist. Die Bischöfe heißen heute Ehebruch und Homosexualität gut. Das ist die Sprache des Teufels. Das ist nicht die Sprache Gottes.

12. Die Wunden der Erbsünde werden vergrößert. Die Sünde bringt Verblendung, Bosheit, mehr Leidenschaften und ungezügelte Begierden. Sie erkennen nicht mehr die Wahrheit. Das Vergnügen ist ihnen wichtiger als das ewige Leben. Sie verkaufen ihr Erstgeburtsrecht, wie einst Esau. Die Leute werden fanatisch und unbelehrbar.
Wir sehen: Die Beichte ist nur das Abschneiden des Unkrauts, aber es müssen die schlechten Wurzeln entfernt werden. Das wissen und beachten wenige.

Das geschieht durch das Widersagen der unheiligen Bindungen und den unreinen Geistern, die man durch die Sünde eingefangen hat, bzw. Binden und Lösen, denn manchmal ist ein Befreiungsgebet notwendig. Dann kann erst die Heilung der Wunden von eigenen Sünden und seelischen Verletzungen beginnen und dies dauert oft länger. Die Operation geht schnell, die Heilung dauert.

Die schwere Sünde bringt der Verlust der Gnade - der Freundschaft Gottes, oft
körperliches und zeitliches Unglück und die ewige Verdammnis, wenn wir uns nicht bekehren.

Die Beichte bzw. das Bekenntnis bringt Nachlaß, Vergebung und Verzeihung. Nachlaß der Strafe, die wir für die Sünden verdient haben, vor allem die ewige Strafe für schwere Sünden. (Eine gewisse ‘zeitliche Strafe’ verbleibt, außer wir haben eine wirklich vollkommene Reue. Dafür gibt es dann die Ablässe, sonst bleibt das Fegfeuer.)

Vergebung der Schuld - des geistlichen Schadens, der durch die Sünde entstanden
ist, d.h. Verlust der Gnade, und Verzeihung der Sünde, also der bösen Tat.

Beichten ist nur der erste Schritt. Es bleiben trotz Beichte die schlechten Neigungen oft mit unsichtbaren Bindungen, daher fallen viele wieder zurück. Daher erneuern wir in der Osternacht die Taufversprechen, trotz Osterbeichte! Viele tun dies nur mit den Lippen, nicht mit dem Herzen. Dann bleibt die Osterbeichte ein Strohfeuer.

Es bleiben auch die Wunden der Seele, bei sich und anderen. Da sollten wir um Heilung der Wunden beten und andere, die wir verletzt haben um Verzeihung bitten. Das geht auch im Gebet, wenn jemand weit weg ist. Wichtig für die Heilung ist das tägliche Gebet, der regelmäßige Sakramentenempfang und ein Leben nach den Geboten Gottes. Hilfreich ist auch der Wundenrosenkranz, um die Wunden unserer Seelen zu heilen.

Bei allem ist der gute Wille gefordert. Bin ich bereit zu verzeihen? Will ich von meinen schlechten Gewohnheiten frei werden, meinen Ängsten und Süchten entsagen? Seelsorge darf nicht in neue Abhängigkeit führen, sondern zur Selbständigkeit. Jesus hat seinen Apostel die Freiheit gelassen. Das Hauptgebot heißt lieben, nicht hassen!
 

Innere Heilung - Heilung an der Wurzel ist richtige christliche Seelsorge.

Prof. Ivancic nannte es Hagiotherapie. Wir glauben an die unsterbliche Seele, die von Gott erschaffen ist und, daß jeder Mensch etwas Einmaliges und kein Zufall der Evolution ist. Die heutige Psychologie erkennt viele Dinge, glaubt jedoch nicht an die unsterbliche Seele. Vieles ist früher gar nicht ernst genommen worden, wie die ganzen Traumata nach Vergewaltigung, Katastrophen, Krieg, Unfällen, plötzlichem Tod, Vertreibung, Mobbing usw. Doch nur mit Reden (Psychologie) allein kann man die Tiefen der Seele nicht heilen, wohl manche Ursache erkennen und auf falsche Verhaltensweisen hinweisen. Psyche meint vor allem den emotionalen Teil der Seele, das ‘Herz’. Frauen reden untereinander über alles und haben doch mehr Depressionen als die Männer!

Die Psychiatrie benutzt Medikamente. Diese materiellen Dinge können die Symptome lindern, aber nicht die Wurzel heilen. Mit Medikamenten - Materie kann man nicht den Geist heilen, auch nicht mit Homöopathie, Bachblüten usw., denn das ist letztlich Magie. Da wirken die Geister und verschlimmern alles. Da kommt man in Teufels Küche. Das hat nichts mit Naturmedizin zu tun. Wenn wir die Hl. Schrift aufmerksam lesen, finden wir viele Hinweise auf Heilung und Befreiung.

Wir brauchen keine obskure fernöstliche Heilmethoden und Religionen. Sie erweisen sich bei näherem Hinsehen als sehr gefährlich, denn sie kommen nicht von Gott und können daher auch nicht zu IHM hinführen, sondern führen uns letztlich zum Götzendienst.

Ob Medizinmann, Schamane, Guru, Lama, Fakir, Jogi, Druide, Meister, Zauberer, Abbeter, Kartenleger, Wahrsager, esoterische Lebensberater, Heiler oder neue Hexen, es sind nur verschiedene Namen für dieselbe Sache. Der Medizinmann hat immer mit bösen Geistern zu tun und überträgt diese!

Es gibt auch Belastungen von moderner Medizin, Antibiotika, Psychopharmaka.
Denn warum machen manche Medikamente abhängig? Von wem?...

Diese Geister muß man erkennen, ihnen widersagen bzw. sie binden und lösen.


Hier braucht es eben Seelsorge im eigentlichen Sinn des Wortes. Die Seele ist kein Menschenwerk, sondern von Gott geschaffen und ER allein kann sie heilen. Das geschieht durch seine Gnade, die wir vor allem in den Sakramenten empfangen. In der Taufe werden wir Kind Gottes, in der Firmung im Hl. Geist gestärkt, in der Beichte erhalten wir Verzeihung, in der Eucharistie von Jesus, aus seinem Kreuzesopfer, das auf dem Altar gegenwärtig wird, immer wieder die Kraft unser tägliches Kreuz zu tragen. All diese Sakramente sind etwas Persönliches! Wir bekommen von Gott einen Namen, keine Nummer. Gott liebt uns - und wir? lieben wir IHN, vertrauen wir IHM?

Dann gibt es viele Segnungen und Gebete (auch Heilungsgebete). Für Priester empfiehlt es sich das Rituale romanum zu studieren und die heilsamen Segnungen anzuwenden, z.B. die große Krankensegnung, den Maurussegen anstatt gesunden Senioren alljährlich die Krankensalbung zu geben, was unnütz und ungültig (sakrilegisch) ist.


Wir brauchen wieder eine Gewissensbildung. Viele kennen nicht mehr die Gebote Gottes, doch unser Gewissen muß sich an diesen objektiven Normen orientieren.
Das Gewissen ist die Stimme Gottes in unserer Seele, die uns zum Guten mahnt und vor dem Bösen warnt. Oft ist dieses Gewissen abgestumpft. Freud und Co. meinten Sünde und Schuld abschaffen zu können und doch gibt es sie. Jedes Kind, das etwas angestellt hat, weiß darum und versteckt sich wie einst Adam und Eva, weil es ein (schlechtes) Gewissen hat.


Von jedem Verbrecher erwartet das weltliche Gericht ein Schuldeingeständnis und bei Reue gibt es Strafmilderung. Nur vor Gott, dem Herrn der ganzen Schöpfung, will man seine Verfehlungen nicht mehr eingestehen, wo gerade ER uns aus aller Schuld befreien kann und will.

Aus Ignoranz kommt Dekadenz und dann Impertinenz - die Frechheit der hartnäckigen Sünder. Es gilt Röm 1: Sie haben Gott erkannt, gaben Ihm aber nicht die Ehre, daher überließ er sie ihren Begierden! - Das erleben und erleiden wir heute durch die allgemeine Dekadenz: Ehebruch, Homos... und schließlich verlangt man noch, daß man dies gutheißt! Gott hat Sodoma zerstört und nicht gutgeheißen.

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Gäste bringen Dämonen ins Kloster

Bei gloria.tv stand im Okt. 2018 ein interessanter Artikel aus “Traditio et Fides". - gekürzt - Der Engländer sagt: My home is my castle - „Mein Haus ist meine Burg“. Für einen Mönch ist seine Zelle der absolut private, geweihte Raum. Das Kloster, Gelände, Gebäude und die Zellen werden gesegnet und es gibt nicht ohne Grund Mauern und Klausur. Gäste kommen nur bis ins Sprechzimmer! In der Welt fehlen diese Schutzwälle, daher verläßt der Autor des Artikels ungern seine geweihten Räume. Er fand ein sehr aufschlußreiches Buch, aus dem 13. Jh., das aber erst 2009 in Lateinisch veröffentlicht wurde. „Das Buch der Offenbarungen über die Fallen und Tücken der Dämonen gegen die Menschen“ (Liber revelationum, Paul G. Schmidt, in: Monumenta Germaniae Historica. Quellen zur Geistesgeschichte des Mittelalters, Bd. 24, Hannover 2009).

Der Zisterzienserabt Richalm, der um 1219 starb, hat es einem Mitbruder diktiert. Er berichtet sehr kurz und klar über seine Erfahrungen. Er war Prior, bevor er zum Abt gewählt wurde. Er befahl seinem Mitbruder mit der Veröffentlichung nicht nur seinen Tod abzuwarten, sondern auch dessen Tod. Doch dieser legte nach Richalms Tod das Buch dem Lektor des Klosters zur Einsicht vor. Für die Weisheit Richalms spricht die Vorsicht, daß er Angst hatte, für verrückt erklärt zu werden. Richalm konnte die Dämonen sehen und hören. Er war Abt es Klosters Schöntal an der Jagst.


Richalm sah, daß die Klostergäste Dämonen ins Kloster mitbrachten, die auch den Abt angriffen und für Verwirrung sorgten. Man kann sich diese Dämonenschwärme wie Bienenschwärme, die Menschen umringen, vorstellen. Nur wenige sehen diese Dinge, aber wir alle spüren ihre Auswirkungen. Es passiert doch, daß wir uns bei bestimmten Personen oder Orten sehr unwohl fühlen, ohne es erklären zu können. Wenn es Dämonen gibt und diese gibt es nach der Lehre der Kirche, dann sind sie präsent. Da es heutzutage kaum gesegnete Räume gibt und nach der Lehre der Kirchenväter ist jeder Heide und schwerer Sünder ein Tummelplatz für Dämonen, die wie Maden im Speck in ihm wohnen, so leiden wir heute an einer Dämoneninvasion.

Daher ist es für viele Klöster verhängnisvoll Hotel und Gastronomie zu betreiben und jeden rein zu lassen. Doch die meisten Klöster sind dermaßen verweltlicht, daß es nicht auffällt, ob man sich innerhalb oder außerhalb befindet.

Sorgen wir also dafür, daß unsere Wohnung zu einem geweihten, geschütztem Raum wird. Daher ist es gut beim Weggehen wie Heimkehren sich und die mitgebrachten Dinge mit Weihwasser zu segnen und um Schutz zu beten. Auch sollte man nicht alle Post, Werbung mit ins Haus nehmen, Geschenke, die belastet sind, gleich entsorgen. Auch geweihten und exorzierten Weihrauch sollte öfter im Haus anzünden. Dazu genügt eine Duftlampe mit Kerze (besser als Kohle).

Auch bei Seelsorgern, Ärzten, KKH, Schulen, Ämtern, Firmen, Hotelzimmern, bringen die Menschen all ihre Belastungen und Geister mit, nicht nur ihre Krankheiten (Viren). Es gibt Probleme in Unterkünften der Wallfahrtsorte, da nicht alle Gäste in geordneten Verhältnissen leben und oft Belastungen aus Esoterik usw. mitbringen! In vielen Exerzitienhäusern läßt man Paare, die zur Ehevorbereitung kommen, zusammen in einem Zimmer... In vielen Familien ist es nicht besser. Wer aber Sünde in seinem eigenen Haus duldet, macht sich mitschuldig. Semper aliquid haeret - Es bleibt immer etwas hängen! Man merkt bei manchen Fernsehsendungen, Internetberichten, daß etwas negatives davon ausgeht. Wer heidnische Kultstätten besucht, fängt sich Geister ein. Auch bei alten Tempeln. Viele Wohnungen sind durch seltsame Mieter belastet!

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Türöffner für Sünden - offene Tore für böse, unreine Geister

Manche Sünden öffnen den unreinen Geistern die Tore zur Seele. Deshalb sind bei der Taufe die Exorzismen so wichtig und die Salbungen um die Chakren zu schließen.

Man stoße sich nicht am Wort Chakra, wir könnten auch Siegel oder Tore sagen, denn es gibt einfach Stellen, wo die Geister ein- und ausfahren können. Daher das Kreuz auf Stirne, Mund und Ohren; Handauflegung und die Salbung auf er Stirn und Brust, früher auch Schulter. Bei Befreiung bemerkt man öfter Atemstöße, die mit Erleichterung verbunden sind. Denn warum wollen die Hindus... die Chakren öffnen? - damit die Geister rein können. Man spricht zwar von Energie, aber es geht um Geister!

Folgen der Sünden sind Bindungen und Belastungen, daher kommt man trotz Beichte nicht von den Sünden los! Weil die Wurzeln bleiben und nach einiger Zeit neue ‘Früchte’ bringen. Manche wollen aus der Sünde raus, sind aber wie gefesselt - gebunden. Deshalb ist das Widersagen wichtig - Erneuerung der Taufversprechen wie in der Osternacht, besser konkret der /den Bindung/en widersagen und den unreinen Geister, die man eingefangen hat. Wenn das nicht hilft, mit priesterlicher Vollmacht die Geister binden und lösen lassen. Nur können das wenige.

Denn gewisse Sünden öffnen den unreinen Geister die Tore und diese lassen dann andere nachkommen. Das kann zur Umsessenheit oder sogar Besessenheit führen. Hier gibt es dann sog. dominierende Geister, die andere mit bringen. Das ist wie bei der Diskothek. Wer den Türsteher kennt, kann andere mit hereinbringen!

- Vor allem bei okkulten, esoterischen Praktiken, Sekten, Geheimgesellschaften.
- Auch sogenannte Traditionen, Parteien, Nazieide, kommunistische Eide...
  Kartenspiele (manche Trumpfkarten haben Teufelsfratzen),
- Drogen, bei manchen genügt einmal und man ist abhängig!
- Der Alkohol man zügellos, manche werden redselig, andere frech, andere hemmungslos und vergewaltigen dann. Zuviel Essen, Saufen und Tanz führt zur sexuellen Zügellosigkeit (Wein, Weib und Gesang).


Das Trio Rockmusik, Drogen, freie Liebe = sexuelle Zügellosigkeit fördert sich gegenseitig. Deshalb weg von Discos, Rockmusik und Rockkonzerten, die ja oft direkt okkult sind. Drogen machen zügellos und öffnen vielen Geistern die Tür. Die Rockmusik (schlangehaftes Tanzen) hypnotisiert, macht zügellos, führt zu sexuellen Ausschweifungen.

- Wahrsagerei, Kartenlegen, Horoskop, Astrologie, Voodoo, Magie, Sekten...
- Esoterik, alternative Medizin, okkulte Praktiken, wie Reiki, Joga, TM, Pendeln,
  80% der Ärzte, die Homöopathie betreiben, rutschen in die Esoterik ab
.

Dr. Gloria Polo sagt deutlich: Wenn Sie zur Wahrsagerin gehen, dann ist es egal, was sie dort machen oder nicht machen - die Bestie wird Ihnen auf jeden Fall ihr Siegel aufprägen; wenn Sie dem Hexentum ergeben sind oder der Kartenleserin, wenn Sie Geister beschwören oder an Astrologie und Horoskope glauben - bei all diesem Treiben prägt Ihnen der Böse sein Siegel auf.
   
  - Diebstahl führt zu Mord.
  - Stolz, Eitelkeit führt zur Unkeuschheit (Pharisäer, auch heute).
  - Tore sind auch Stolz, Bitterkeit, Haß, Unversöhnlichkeit.
  - Wer abtreibt, auch durch Pille oder Spirale,
  öffnet dem Geist des Todes.
       –> Depression, Verzweiflung, Selbstmord(-gedanken).

- Geist der Gedankenkontrolle [Manipulation vor allem durch die Medien, Vorgesetzte] beim Sport, die neuen Tempel mit ihren Idolen (Göttern Fußballgott, Wettergott). Dekadente Stars der Musik werden vergöttert!!! Ihre Bilder hängt man auf.
      –> Man läßt die Geister rein. Denn woher kommt der Fanatismus?
Sodomie und Mord (Abtreibung) gehören zu den himmelschreienden Sünden.

Die Kirche warnt vor den 7 Hauptsünden: Stolz, Geiz, Neid, Unmäßigkeit, Unkeuschheit, Zorn, Trägheit. Man nennt sie auch sind Wurzelsünden - Wurzeln für andere Sünden und damit Tore für die mächtige unreine Geister, die dahinter stehen und einem immer mehr binden. Daher sagt man z.B.: the bitch is a witch - die Hure ist eine Hexe, weil sie von der Sünde abhängig macht und unreine Geister anhängt. Die Männer geben auch unreine Geister an andere Frauen weiter, so wie sie Viren und Krankheiten unsichtbar weitergeben. So verderben unreine Männer unvorsichtige Frauen. Aber auch durch Mißbrauch oder Vergewaltigung kann man unreine Geister bekommen und so unbewußt Männer anziehen oder von ihnen belästigt werden.

Die sieben Hauptsünden sind der Gegensatz zu den sieben Gaben des Hl. Geistes.

 

Es gibt aber auch Türöffner für Befreiung und Heilung!

Erst die Türen zur Sünde schließen, die Taufversprechen erneuern, den Bindungen und den Geistern widersagen und sein Leben Jesus bewußt übergeben.

Vergebung ist Türöffner für Heilung. Viele sind verbittert, weil / solange sie nicht verzeihen. Rheuma, Rückenschmerzen können verschwinden, wenn man verzeiht.

Türöffner zur Heilung: Gebet, Fasten, Almosen die alten Hausmittel der Kirche

  Demut gegen Stolz, siehe Magnifikat;
  Reinheit, Enthaltsamkeit gegen Unzucht;
  Mäßigkeit, Fasten gegen Fressen, Saufen, Drogen, Rauchen usw.


 Spenden, Notleidenden helfen gegen Geiz und Neid -‘Geben ist seliger als nehmen’,

Geduld gegen Zorn,           Fleiß, Gebet gegen Trägheit.

Um die sieben Gaben und zwölf Früchte des Hl. Geistes beten.
Wiedergutmachung (Zachäus gab 4fach zurück), Buße tun, nicht nur beten.

Wichtig: Ich weihe mich der Muttergottes unwiderruflich für Zeit und Ewigkeit.

      Es gibt viele Wege der Heilung sagt Alan Ames.
Anbetung, Lobpreis = Gott die Ehre geben. Jesus sagt: Zuerst das Reich Gottes suchen und dann wird uns alles andere, (was notwendig ist,) gegeben!

Betrachtung des Leidens Christi - Kreuzweg, Verehrung des kostbaren Blutes, der
hl. Wunden. Marianischen Rosenkranz, Wundenrosenkranz, Befreiungsrosenkranz, Allerheiligenlitanei, Akathistos, Psalmen - David betete zu Gott und erhielt Vergebung und Hilfe! Ps 50/51. Ps 129/130 Die alten Bußpsalmen sind sehr wirksam. Der hl. Augustinus betete sie schon. Daniel in der Löwengrube, die drei Jünglinge im Feuerofen sangen (–> Dan 3,51), Petrus und Paulus im Gefängnis beteten und sangen und wurden befreit!!! Das Danklied des Moses nach dem Durchzug durchs Rote Meer –> Ex 15


Die Schlacht von Lepanto wurde durch das Rosenkranzgebet gewonnen. Österreich wurde 1955 durch den Rosenkranzsühnekreuzzug von den Russen freigegeben!

Belastete Gegenstände beseitigen und vernichten, nicht weitergeben!
Dazu gehören Souvenirs, Amulette
, Buddha und Götzenbilder, Eulen, asiat. und afrikan. Figuren (oft besprochen), esoterische und okkulte Bücher, alternative Medizin usw. Pornobücher, DVDs, CDs, Geschenke von zweifelhaften Freunden usw.

Dafür stellen wir Heiligenbilder oder Statuen auf, tragen geweihte Medaillen. Paris wurde durch die wundertätige Medaille im Krieg vor der Zerstörung bewahrt.

Warum ließ Hitler die Kreuze entfernen? Weil der Teufel ihm dafür Macht versprach.
Wer steckt hinter den heutigen Kreuzentfernern? Wieder die Feinde Christi.

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Belastungen durch Vorfahren, Verwandte und Familie

Betrachten wir die Hinweise in der Hl. Schrift. Im Alten Testament finden wir sehr deutliche Aussagen. Ex. 20,5 Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott. Ich verfolge die Schuld der Väter an den Kindern, bei der dritten und vierten Generation (Enkeln und Urenkeln), bei denen, die mir feind sind.

Lev 26,40 Wenn sie dann ihre Schuld bekennen und die Schuld ihrer Väter... dann
will ich meines Bundes... gedenken. V 43 Doch zuvor muß das Land von Ihnen verlassen werden und seine Sabbate dadurch ersetzt werden, daß es verwüstet daliegt.

Dt 27/28, Lev 26 Gesetz des Segens und des Fluches. Sehr ausführlich. Bedeutung der Gebote Gottes. Ihr Halten bringt Segen, ihr Übertreten Unheil (= Fluch)
für Familie, Volk und Land.      Lesen Sie Deuteronomium 27,14-26 und 28.

 

Das Gesetz von Segen und Fluch, von Heil und Unheil

Deuteronomium 27,14-26
     
  Verflucht ist, wer ein Schnitzbild oder Gußbild - ein Greuel für den Herrn -, ein Machwerk von Künstlerhand, verfertigt und insgeheim aufstellt!
     
  Verflucht ist, wer seinen Vater oder seine Mutter verwünscht!
     
  Verflucht ist, wer die Grenze seines Nachbarn verschiebt!
     
  Verflucht ist, wer einen Blinden auf dem Weg in die Irre führt!
     
  Verflucht ist, wer das Recht des Fremdlings, der Waise und der Witwe beugt!
     
  Verflucht ist, wer der Frau seines Vaters beiwohnt; denn er hat die Decke seines
Vaters aufgedeckt!
     
  Verflucht ist, wer irgendeinem Tier beiwohnt!
     
  Verflucht ist, wer seiner Schwester, sei es die Tochter seines Vaters oder seiner
Mutter, beiwohnt!
     
  Verflucht ist, wer seiner Schwiegermutter beiwohnt!
     
  Verflucht ist, wer seinen Nächsten heimlich totschlägt!
     
  Verflucht ist, wer für Bestechungsgeld unschuldiges Blut vergießt!
     
  Verflucht ist, wer den Worten dieses Gesetzes nicht durch ihre Erfüllung Geltung verschafft!


           Verheißung des Segens
Dt 28,1 Gehorchst du getreulich der Stimme des Herrn, deines Gottes, und beobachtest du all seine Gebote, die ich dir heute gebe, so wird der Herr, dein Gott, dich erhöhen über alle Erdenvölker. Über dich werden alle diese Segenswünsche kommen und dich erreichen, wenn du auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hörst. Gesegnet bist du innerhalb der Stadt, gesegnet auf dem Feld draußen.
Gesegnet ist deine Leibesfrucht und Feldfrucht, die Frucht deines Viehs, der Wurf deiner Rinder und der Zuwachs deiner Schafe.
Gesegnet ist dein Erntekorb und dein Backtrog...

           Die Fluchandrohung bei Ungehorsam
28,15 Gehorchst du aber nicht der Stimme des Herrn, deines Gottes, beobachtest nicht all seine Gebote und Satzungen, die ich dir heute anbefehle,
so kommen über dich und erreichen dich all diese Flüche:
  Verflucht bist du
in der Stadt drinnen und auf dem Feld draußen.

  Verflucht ist dein Erntekorb und dein Backtrog. Verflucht ist deine Leibesfrucht
  und deine Feldfrucht, der Wurf deiner Rinder und der Zuwachs deiner Schafe.

21. Der Herr wird die Pest an dir haften lassen, bis er dich aus dem Land vollends vertilgt hat, in das du ziehst, um es zu besitzen. Der Herr wird dich mit Schwindsucht, Fieber, Entzündung, Fieberhitze, Dürre, Trockenheit, Getreiderost schlagen; sie werden dich bis zu deinem Untergang verfolgen.

24. Der Herr wird den Regen über deinem Land in Staub und Asche verwandeln;
die fallen vom Himmel auf dich herab, bis du vernichtet bist.

Der Herr wird dich von deinen Feinden schlagen lassen. Auf einem Weg ziehst du wider sie aus, auf sieben Wegen wirst du vor ihnen fliehen, und alle Reiche der Erde werden über dich erschrecken. Dein Leichnam wird allen Vögeln des Himmels und Tieren des Feldes zum Fraß dienen; niemand wird sie verscheuchen.

27. Der Herr wird dich schlagen mit ägyptischem Geschwür, mit Pestbeulen, Ausschlag und Krätze, die du nicht heilen kannst. Der Herr wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Verwirrung des Geistes...

30. Du verlobst dir eine Frau, ein anderer wird mit ihr umgehen, du baust dir ein Haus, wirst aber nicht darin wohnen, du pflanzest einen Weinberg, doch wirst du seine Erstlingsernte nicht genießen. Dein Rind wird vor deinen Augen geschlachtet;
du aber darfst davon nicht essen;...

32. Deine Söhne und Töchter fallen einem anderen Volk anheim; deine Augen müssen es ansehen und schmachten nach ihnen immerdar, du aber vermagst nichts dagegen. Deines Bodens Frucht und deinen sauren Erwerb wird ein dir unbekanntes Volk verzehren; nur unterdrückt und mißhandelt bist du allezeit.

Wahnsinnig wirst du werden von dem, was deine eigenen Augen anschauen müssen.

35. Der Herr schlägt dich an Knien und Schenkeln mit bösartigen, unheilbaren Geschwüren von der Fußsohle bis zum Scheitel...

38. Viel Samen streust du aufs Feld, nur wenig erntest du; denn die Wanderheuschrecken fressen alles ab.

42. All deine Bäume und deine Ackerfrucht wird die Heuschrecke erbeuten.

Der Fremdling in deinem Gebiet wird dir gegenüber allmählich hochkommen, du aber gehst immer mehr abwärts. Er wird dir leihen können, du aber wirst nicht ausleihen können; denn er wird das Haupt, du aber der Schwanz...

52. Es (das fremde Volk - Ausländer) wird dich einschließen in all deinen Ortschaften
in deinem ganzen Land, bis deine hohen und festen Mauern fallen, auf die du dein Vertrauen setzest. Und nachdem es dich eingeschlossen hat in all deinen Orten in deinem ganzen Land, das dir der Herr, dein Gott, verleiht, wirst du dann verzehren deine Leibesfrucht, das Fleisch deiner Söhne und Töchter, die der Herr, dein Gott, dir geschenkt hat, in der Drangsal und Angst, in die dein Feind dich versetzt....

64. Der Herr wird dich unter alle Völker von einem Ende der Erde bis zum andern zerstreuen; du wirst dort fremden Göttern aus Holz und Stein dienen, die dir und deinen Vätern unbekannt waren. Unter jenen Völkern wirst du nicht zur Ruhe kommen, keine bleibende Stätte wird es geben für deinen Fuß, vielmehr wird der Herr, dein Gott, dir dort ein zitterndes Herz geben, verschmachtende Augen und eine verzagte Seele...

69. Dies sind die Worte des Bundes, den Moses im Auftrag des Herrn mit den Israeliten im Land Moab schloß, außer dem Bund, den er mit ihnen am Horeb einging.

Viele Bauern, die sonntags arbeiten, haben am Schluß nicht mehr. Sie machen sich durch Überproduktion die Preise selbst kaputt! Der Sonntag ist der Tag des Herrn, d.h. er gehört Gott, nicht uns! Sonntagsarbeit ist wie Diebstahl.

Jede Krankheit kann natürliche Ursachen haben. Bitte nicht vorschnell urteilen. Wir dürfen niemand richten. Das kommt sonst auf uns zurück! Doch wir wissen heute, daß viele Krankheiten psychisch bedingt sind, d.h. man findet keinen organische Ursache. Die Psyche meint die Seele und diese kann kein Mediziner heilen, Psychologen können Ursachen feststellen, Psychiater geben starke Beruhigungsmittel, aber heilen kann die Seele letztlich nur Gott, - wenn wir wollen / mitmachen. Zu dieser inneren Heilung und Befreiung von seelischen Belastungen will diese Schrift Hinweise geben.

Nach der Rückkehr aus Babylon - Die Gefangenschaft war eine Strafe für den Ungehorsam:

Neh 9,2 Nun stellten sie sich auf und bekannten ihre Sünden und die Sünden ihrer Väter. Jer 14,20 Wir erkennen, Herr, unser Unrecht, die Schuld unserer Väter: Ja wir haben gegen dich gesündigt. Ps 79,8 Ahnde nicht an uns die Sünden der Väter.

EÜ: Rechne uns die Schuld der Vorfahren nicht an. Sünden haben auch eine soziale Dimension. Schuld kann auf Familien oder Völker wie eine Hypothek lasten. Der hl. Papst Johannes-Paul II. hat wiederholt um Vergebung der Sünden der Kirche gebeten!

Wir sehen wie verflochten alles ist. Krankheiten haben oft eine seelische Ursache oder führen zu seelischen Problemen. Jemand wird z.B. gemobbt, wird dann krank, arbeitslos, dann verbittert und alkoholabhängig. Oder jemand wird mißbraucht oder vergewaltigt und stürzt sich dann in Alkohol, Drogen oder Beziehungskisten. Alles wird nur schlimmer.

Also erst allen einzeln richtig vergeben. Dann beichten und den unheiligen Bindungen widersagen, auch den unreinen Geistern, denen man durch die Sünde die Türen der Seele geöffnet hat. Dann um Heilung beten, die Sünde und die Gelegenheit dazu meiden. Durch tägliches Gebet und regelmäßigen Sakramentenempfang die Seele schützen und stärken.

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Wirksam Vergeben - sehr wichtig

Zuerst allen Vergeben, dann alles beichten - Lebensbeichte mit Erneuerung der Taufversprechen, d.h. konkret allen Bindungen und Geistern bewußt widersagen, damit man frei wird. Vergebung ist das A und O! Denn wenn wir nicht richtig vergeben, kann uns Gott auch nicht vergeben. Mt 6,14. Solange haben wir keinen Frieden im Herzen und die alten Wunden schmerzen. Wer eine Festlegung gemacht hat: ‘Dem werde nie verzeihen’, kann selbst keine Vergebung erhalten. Das blockiert die Gnade, verhindert die Vergebung durch Gott und verschließt uns den Himmel. Schuld sind dann angeblich immer die anderen, die sollen uns immer verzeihen und wir ? Also alle negativen Festlegungen widerrufen.

Nur wer richtig vergibt, kann Frieden im Herzen finden. Vergeben heißt nicht nachgeben. Man darf nicht Unrecht gutheißen. Beten Sie bei inneren Verletzungen, ob Manipulation in der Kindheit, Mobbing, Mißbrauch, Verleumdung usw. um Heilung.

Im Namen Jesu verzeihe ich von ganzem Herzen dem / der... das und das...
 

z.B. meinen Kindern, Eltern, Verwandten, Lehrern, Ärzten, Kollegen, Vorgesetzten, Anwälten, Richtern, Pfarrer, wem auch immer alles Unrecht, - jede Verletzung..., jede Verwünschung, die er/sie mir angetan hat.
(So lange wiederholen bis der Groll, Abneigung weg ist.)

Das ganze Leben durchgehen und bewußt allen einzeln verzeihen.

Von Herzen verzeihen - Im Namen Jesu verzeihen. Viele unterschätzen die Kraft und Macht, die im heiligsten Namen Jesu liegt. Da wir es aus eigener Kraft oft nicht schaffen richtig zu verzeihen, beten wir im Namen Jesu, d.h. mit seiner Hilfe.

Es gibt auch positive Festlegungen, wie Taufversprechen, Eheversprechen, Gelübde, die man nach schwerer Untreue erneuern sollte.

Gott hat viele Wege der Heilung. Doch wenn jemand nicht verzeihen will, kann man ihm/ihr nicht helfen. Oft hilft eine gute Lebensbeichte schon wesentlich weiter. Die hl. Elisabeth hat nur Leute in ihr Hospiz aufgenommen, wenn sie gebeichtet haben.

Es hat keinen Sinn den Körper zu heilen, wenn die Seele krank ist.
Denn wenn wir nicht richtig vergeben, kann uns Gott auch nicht vergeben und die Beichte ist ungültig und unwirksam. Siehe was Jesu beim Vater unser sagt.
Daher vor der Beichte allen vergeben!

Kard. Faulhaber sagte: Körperpflege ohne Seelenpflege ist Leichenpflege. Der hl. Antonius sagte schon: Viele gehen beichten, aber wenige bekehren sich!

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Die Generalbeichte / Lebensbeichte

Eine Generalbeichte ist notwendig, wenn man lange Jahre nicht gebeichtet oder ungültig gebeichtet hat. Eine Lebensbeichte wird vor der Ehe oder dem Eintritt ins Kloster angeraten. Doch soll man nicht unnötig alte Dinge wieder ausgraben. Wunden, die verheilt sind, reißt man nicht wieder auf! Wer unnütz zurückschaut, kann nicht vorankommen. Die Frau des Lots erstarrte, weil sie zurückschaute. Also nicht zigmal Lebensbeichte ablegen! Höchstens bis zur letzten gültigen Lebensbeichte zurück.

Durch eine gute Beichte wird die Seele von vielen Sünden befreit. Die Wunden müssen danach ausheilen. Das ist wie nach einer Operation und braucht seine Zeit. Rückfall in alte Gewohnheiten würde diese Wunden wieder aufreißen.

Schaden z.B. bei Diebstahl oder bei Rufmord haben wir wiedergutzumachen. Da unsere Reue meist unvollkommen ist, bleiben oft noch sogenannte zeitliche Sündenstrafen, die wir durch Gebet, gute Werke, Almosen, Ablässe usw. ‚abtragen können‘, wenn wir nicht bis zum Fegfeuer warten wollen. Je mehr wir an die Liebe Gottes glauben und auf IHN vertrauen, desto besser ist die Heilung. Bei schweren Taten, wie z.B. Abtreibung, braucht es auch Versöhnung mit dem Kind und dessen Hingabe an Gott. Alles muß versöhnt werden.

Es ist hilfreich in der Beichte, starke Versuchungen zu offenbaren. Manchmal hören diese dann schlagartig auf. Siehe Regeln des hl. Ignatius.

Bei der Generalbeichte das Leben zweimal durchgehen, nach den Geboten und Lebensabschnitten. Bitte, nehmen sie sich Zeit und bereiten sie sich gut vor (8 -14 Tage). Es sollen alle schweren Sünden vergeben werden, daher soll man alle schweren Sünden nach Art, Zahl und bedeutenden Umständen bekennen. Man kann jedoch nur bekennen, was man auch erkannt hat. Wer den Mut hatte zu sündigen, sollte auch den Mut aufbringen, dies zu bekennen. Bleibt eine tödliche Wunde, stirbt man daran!

Für eine gültige Beichte ist notwendig, daß man alle schweren Sünden bereut, dann bekennt (außer man ist wegen Krankheit dazu nicht in der Lage) und den festen Vorsatz faßt, die Sünde und die Gelegenheit dazu zu meiden. Sollte einem später noch etwas Schwerwiegendes einfallen, dann bekennt man dies einfach in der nächsten Beichte.

Vorfragen: Wann war meine letzte gültige Beichte?
      Habe ich ungültig gebeichtet, weil ich etwas bewußt verschwiegen habe?
      Bin ich ohne Reue / Beichte trotz schwere Sünde zur hl. Kommunion gegangen?
Dann Gewissenserforschung nach den Zehn Geboten Gottes:

1. Gebot: Gott oder Götzendienst
Was war mir wichtiger als Gott, Jesus und der Glaube?
Moderne Götzen: Sport, Hobby, Freund/in, Vergnügen, Karriere, Geld, Aberglaube:

Kartenlegen, Horoskop, Tischrücken, Spiritismus, Abbeten, Esoterik, Reiki, östliche Meditation usw. Buddha aufgestellt? Talisman, Amulette?
Glaubenszweifel, Vermessenheit, Zweifel an Gottes Barmherzigkeit,
Hadern mit Gott, Gotteshaß?
Wie steht es mit dem täglichen Gebet?
Das tägliche Gebet nicht verrichtet oder zu wenig gebetet?

2. Gebot: Gottes Namen, heilige Personen und Dinge Fluchen oder gar verfluchen, Böses wünschen, verwünschen, Meineid geleistet? Gelübde und Versprechen nicht erfüllt?

3. Sonntagsheiligung: Der Sonntag ist der Tag des Herrn.
Sonntagsarbeit ohne Not, wegen dem Geld?
Sonntags- und Feiertagsmesse nicht mitgefeiert? Geschwätzt?
Sonntag nur für Sport, Vergnügen und Hobby gebraucht?

4. Eltern und Vorgesetzte - sind Stellvertreter Gottes
Habe ich mich nicht um die Eltern gekümmert, sie verachtet, verspottet oder geschlagen? War ich dankbar? War ich ungehorsam? Habe ich ihnen Böses gewünscht?
Über Vorgesetzte, Geistliche, Papst, Kirche und Bischöfe hergezogen?
Bete ich für meine Eltern, Verstorbenen, Papst und Kirche?

5. Gebot: Mord und Nächstenliebe
Mord, Abtreibung, Pille, vor allem Pille danach, (Spirale und Pille bewirken auch
Abgänge - Abtreibungen); Tötung ‘überzähliger’ Kinder bei künstlicher Befruchtung! Körperverletzung (z.B. auch durch leichtsinniges Autofahren)
frech, widerspenstig, boshaft gegen andere?
Zorn, Haß, Streit, unversöhnlich, nachtragend?

Habe ich wirklich allen vergeben?
Selbstmordversuch oder Gedanken?
Drogen, übermäßiger Alkohol oder Nikotingenuß?
Rufmord, Verleumdung, Fehler der anderen ohne Not weitererzählt? Seelenmord = Verführung oder Anleitung zur Sünde (vor allem bei Kindern)?

6. u. 9. Gebot: Reinheit, Ehebruch, Keuschheit, Enthaltsamkeit
Unschamhaft: - durch schlechte Kleidung oder Benehmen, unnützes leichtfertiges
Reden, Lesen seichter Lektüre usw.
Unkeuschheit - gewöhnlich schwere Sünde (Zahl und Art nennen, denn alle schweren Wunden der Seele müssen geheilt werden! Kurz und bündig, ohne unnötige Details.)
- Blicke - Sehen, ob Film, Internet, Smartphone, Zeitschriften, Badestrand usw.
- Gedanken, Vorstellungen, Wünsche
- Worte, Reden
- Taten: alleine - Selbstbefriedigung (auch vor künstlicher Befruchtung!)
  mit anderen - Berührungen, Zungenkuß, Befriedigung, Verkehr... Verhütungsmittel oder Techniken - Pille, Spirale, Kondome, usw. Sterilisation, ohne krank zu sein
- vor der Ehe - wilde Ehe oder nur standesamtliche Ehe
- in der Ehe - alles was unnatürlich ist, Verhütung, künstliche Befruchtung,
- außerhalb der Ehe / nach der Scheidung = Ehebruch - einfach oder beidseitig
- mit Personen gleichen Geschlechtes (Homo, Lesben)
- Perversitäten, unnatürliche Praktiken (oral, anal, Homo...) - widernatürliche Unzucht
- unsittliche Kleidung, aufreizend oder gar unbekleidet...

7. u. 10. Gebot: Fremdes Eigentum
- Diebstahl, Schulden nicht bezahlt, Sachbeschädigung, Betrug, Unterschlagung, Steuerhinterziehung, Versicherungsbetrug. Habe ich den Schaden wieder gut gemacht?
Neid oder Eifersucht auf anderen Besitz?

8. Gebot: Wahrhaftigkeit
- Lüge, Unehrlichkeit, Hinterlist, Verleumdung, Unfrieden gestiftet?
- Habe ich den Schaden wiedergutgemacht?
 

Die Gebote der Kirche: - Feiertagsheiligung
  - Besuch der hl. Messe an allen Sonn- und Feiertagen
  - Freitagsgebot (kein Fleisch oder sonst ein richtiges Opfer)
  - Osterbeichte und Kommunion
  - geschlossene Zeiten (keine Feiern, Tanz in Advents- und Fastenzeit)
  - eucharistische Nüchternheit ( 1 Stunde vor der Kommunion)


 

Die 7 Haupt oder Wurzelsünden
  - Stolz: Eitelkeit, (Überheblichkeit, Besserwisserei)
 
- Zorn, Ungeduld - Unmäßigkeit (im Essen und Trinken)
- Neid, Eifersucht - Unkeuschheit
- Geiz (Armen gegenüber) - Trägheit/ Faulheit vor allem im Glauben, Beten


Nach der Beichte geht es darum, daß die Wunden ausheilen. Die schlechten Gewohnheiten wirken oft weiter, deshalb braucht es das tägliche Gebet und den regelmäßigen Sakramentenempfang. Bei manchen Sünden bleiben noch unsichtbare Bindungen, denen man widersagen sollte. Bei tiefen Verletzungen bewußt öfter vergeben. Gott hat viele Wege der Heilung. Und die Kirche hat große Schätze in ihren Segnungen, z.B. die wundertätige Medaille, das braune Skapulier, die Benediktusmedaille...

Aber das wichtigste ist die Gnade, das Leben in der Gnade. Unsere Seele soll ein lebendiger Tempel Gottes sein. Das Reich Gottes ist in uns, daher auch die Bedeutung der Herz-Jesu und Herz- Mariä-Verehrung. Das ist keine Andacht, es geht um das Wesentliche. Angelus Silesius sagt: Wäre Christus tausendmal geboren, aber nicht in dir, du wärest tausendmal verloren. Die große Theresia spricht von den sieben Wohnungen der Seele, d.h. Gott ist in uns, bzw. will in uns sein, aber wir ‘gehen’ meist spazieren.

Unsere Herz hängt an Irdischem. Wir lieben mehr die Geschöpfe als den Schöpfer, suchen mehr die äußeren Wunder, als die Wunder der Gnade.

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Bindungen an Menschen können belasten und krankmachen

Dr. McAll war Arzt mit großer Erfahrung. Er beschreibt in ‘Familienschuld und Heilungaus seiner Praxis Zusammenhänge, die uns helfen in ähnlichen Fällen Heilung und Befreiung zu finden. McAll schildert viele Fälle von psychischen Krankheiten, wo er als Ursache ungewöhnliche Todesfälle in der Familie oder schwer sündhaftes Verhalten bei den Vorfahren oder Verwandten entdeckte, wie z.B. Mord, Selbstmord, Abtreibungen. Manchmal war es auch unverschuldetes Verhalten, wie Ertrunkene, gefallene Soldaten, die nie kirchlich beerdigt wurden / werden konnten. Sobald für sie gebetet wurde, trat eine Besserung ein und die Krankheiten verschwanden. Das geschah auch bei Fehlgeburten, denn auch hier wissen wir, daß das Kind keine Sache ist, sondern eine Person, die eine unsterbliche Seele hat und diese Seele ruft nach Hilfe - Erlösung.

Dr. McAll schildert vielfache Probleme, die auftreten, wenn Menschen kein kirchliches Begräbnis erhielten. - z.B. Angst vor Wasser, weil ein Onkel ertrunken beim Untergang der Titanic ist, dadurch nie beerdigt werden konnte. Als man für diesen Onkel gebetet hatte, ging die lähmende Angst weg. In einem anderen Fall war der Vater im U-Boot ertrunken und der Sohn hatte Alpträume. Es können also verschiedene Folgen auftreten. Es kann auch Anfälle von Atemnot geben.

Sein berühmtestes Beispiel sind die mysteriösen Unfälle im Bermuda Dreieck (S.77),
wo viele Schiffe und Flugzeuge verschwanden. Durch das Gebet erkannte man, daß hier einst 2 Mill. Sklaven von Schiffen über Bord geworfen wurden. 1977 beteten hier anglikanischen Bischöfe für die Opfer. Seither ist der Fluch gelöst.

Bei Schizophrenie stellte er öfter fest, daß die Mutter den erwachsenen Sohn noch innerlich festhielt. Sobald die Mutter losließ, wurde der Sohn gesund.

Eine schizophrene Frau war durch eine lesbische Beziehung gebunden. Nach der
Trennung dieser Bindung wurde sie frei.

Ein schizophrener Mann in den USA wurde geheilt. Ursache: Der Opa beging Selbstmord. In England feierte man die Eucharistie. Ein buckliger Mann erschien. Die Mutter sagte: Mein Vater! Belastungen können Generationen überspringen!

Es gibt also Bindungen und Belastungen durch Vorfahren. Es gibt aber auch Bindungen zwischen Lebenden. Diese können unterschiedlicher Art sein. Gute oder schlechte. Auch bei Vergewaltigung entsteht eine innere Bindung und Abhängigkeit, so daß das Opfer vom Täter nicht loskommt, ihn z.B. nicht anzeigt oder gar wieder in Beziehung mit ihm tritt... Beziehungen und Bindungen sind oft rational nicht erklärbar.

Gerade sexuelle Beziehungen hinterlassen innere Bindungen, so daß viele sich nicht richtig trennen können oder selbst nach äußerer Trennung innerlich noch gebunden sind (auch nach Jahren). Daher sind heute wohl viele nicht (mehr) ehe/bindungsfähig, weil sie durch die vielen Beziehungen innerlich nicht frei sind. Dazu kommen oft noch seelische Wunden durch Enttäuschungen, Untreue und Trennung. D.h. man sollte den Bindungen widersagen und allen richtig verzeihen.

Wir erkennen immer mehr die Bedeutung der vorehelichen Enthaltsamkeit, der Jungfräulichkeit und der ehelichen Treue. Bei Ehebruch entstehen Bindungen, auch bei Prostitution. Im Englischen sagt ein Sprichwort: The bitch is a witch. - Die Hure ist eine Hexe. D.h. sie bindet / macht abhängig.

Die Menschen machen etwas immer wieder, obwohl sie wissen, daß es schlecht
ist, sie haben nicht die Kraft sich davon zu lösen, weil sie innerlich abhängig / süchtig sind. Deshalb muß man nicht nur bereuen und beichten, sondern sich ganz bewußt von allen Bindungen, die man durch schwere Sünden eingegangen ist, lossagen bzw. durch einen erfahrenen Priester befreien lassen. Auch bei Vergewaltigung oder Mißbrauch entstehen Bindungen und Blockaden, so daß man später entweder frigid oder zügellos, aber nicht beziehungsfähig ist und andererseits nicht verzeihen kann.

McAll erwähnt Bindungen Lebender an Tote (verschiedener Art). Sie sind schwierig festzustellen. Grundsätzlich ist die Bindung zu durchtrennen (sich davon lossagen. - Im Namen Jesu widersagen). Meist muß dies einigemal wiederholt werden.

Da man nicht immer, wie Dr. McAll es tat, für jeden einzelnen die Eucharistie feiern kann, reicht es aus meiner Erfahrung die Beerdigungsgebete nachzuholen.

Es ist wichtig bei Vermißten, im Krieg Gefallenen, Selbstmördern und unschuldig Verbrannten Kriegsschauplätzen, KZs usw. die Beerdigungsgebete nachzuholen.

 In einem Fall war ein Onkel im 1. Weltkrieg im Gaskrieg zu Verdun gefallen. Das Beten der Beerdigungsgebete erleichterte den Zustand der schon älteren Nichte!

Spuk gibt es oft an Orten, wo Seelen keine Ruhe finden. Es wurden sogar schon
in normalen Häusern, nicht nur in Burgen, Skelette gefunden, die wohl nach Verbrechen nachts verschart wurden und dann starb die Familie aus...

Das gleiche gilt natürlich auch für die ungeborenen Kinder, ob Abgänge, Totgeburten oder Abtreibungen. Die Kinder erst taufen (Nottaufe mit fließendem Wasser) und dann auch die Beerdigungsgebete zu beten, wenigstens die Grabsegnung.

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Widersagen bei Belastungen und Bindungen

Warum läßt uns die Kirche in der Osternacht die Taufversprechen immer wieder erneuern? Gewöhnlich haben wir zu Ostern gebeichtet. Doch oft sind noch unsichtbare Bindungen - geistliche Fesseln - vorhanden, und deshalb fallen viele bald wieder in ihre alten Gewohnheiten zurück. Diese Fesseln müssen durchtrennt werden. Oft kann man dies selbst, indem man ganz bewußt diesen Sünden widersagt.

Der hl. Ludwig Maria Grignion ließ bei Volksmissionen nach der Generalbeichte die Taufversprechen erneuern. Bei stärkeren Bindungen braucht es die Hilfe durch einen erfahrenen Priester, der diese unheiligen Fesseln bindet, durchtrennt und löst. Es geht um Heilung an der Wurzel. Wer nur die Symptome bekämpft wird nie frei. Das Unkraut wächst wieder nach, solange die Wurzel noch vorhanden ist !!!

Das WIDERSAGEN hilft oft spürbar. Das betrifft Gewohnheitssünden und auch schwere Sünden. Bei sexuellem Kontakt kann lange danach noch eine innere Bindung da sein. Deshalb sind viele heute nicht mehr richtig bindungsfähig, weil sie innerlich blockiert, d.h. durch die vielen Beziehungen gebunden und verletzt sind und auch unreine Geister eingefangen und oft weitergegeben haben.

1. Ich stelle mich und alles unter den Schutz JESU, seines kostbaren Blutes und seiner hl. Wunden, unter den Schutz der allerseligsten Jungfrau Maria, ihrer unbefleckten Empfängnis, des hl. Josefs, des hl. Erzengel Michael, aller hl. Engel und Heiligen.
                Länger um Schutz beten, z.B. Allerheiligenlitanei, Bußpsalmen usw.

2. Im Namen Jesu* widersage ich dem Geist des Zornes,
      des Stolzes (oder) der Angst, der Mutlosigkeit... der Ungeduld...
      dem Geist der Unkeuschheit... der Selbstbefriedigung
      dem Geist des Todes (nach Abtreibung, Selbstmordversuch)
      dem Geist des Ehebruchs nach Fremdgehen

Das muß man ganz bewußt sagen (mind. 3x oder öfter), sonst hat es keine Wirkung!
Viele merken, wenn es leichter wird.

Untreue Ehe-Partner können unreine Geister übertragen, nicht nur Viren!

Im Namen Jesu widersage ich der Bindungen an..., infolge meine Beziehung...
     - der Festlegung z.B. keine Kinder haben zu wollen,
     - dem / der nie zu verzeihen
     - der Verwünschung / Verzauberung durch... - der Manipulation durch...


3. Ich übergebe alles Jesus Christus, meinem Erlöser.
          Oder:
Ich lege alles zu Füßen des Kreuzes Jesu.

*Bei schweren Fällen: Im Namen des dreifaltigen Gottes, des allmächtigen Vaters, seines eingeborenen Sohnes Jesus Christus und in der Kraft des Hl. Geistes, auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau Maria, ihrer unbefleckten Empfängnis, des hl. Josefs, des hl. Johannes des Täufers, der hl. Erzengel Michael, Gabriel und Raphael, der hl. Apostelfürsten Petrus und Paulus ( Namenspatron, meines hl. Schutzengels...), widersage ich... (öfter laut beten bis Erleichterung spürbar wird.)

Bei ÄNGSTEN, Schuldgefühlen suche man erst die Ursache. Was/wer hat einem (vor Jahren) Angst eingejagt - Schock, Unfall, überstrenge Erziehung, Mißbrauch usw. Dies bewußt annehmen, gegebenenfalls verzeihen (Im Namen Jesu), dann dem Geist der Angst widersagen und um Heilung beten.

Gleiches gilt für chronische Mutlosigkeit und Traurigkeit (Depression). Widersagen sie auch diesen unseligen Mächten, die uns am Guten hindern und bitten wir den Hl. Geist um Freude. Ein kurzes Stoßgebet kann plötzliche Veränderung bewirken.

Bei Verwünschungen erst im Namen Jesu verzeihen, dann im Namen Jesu allem Haß, aller Ablehnung, allen Verwünschungen / Flüchen widersagen. Manchmal ist das nicht einfach, deshalb beten wir ‘im Namen Jesu’ - d.h. mit seiner Kraft und unter seinem Schutz. U.U. zu einem erfahrenen Priester gehen, der den Fluch löst.

Bei anderen Sünden z.B. bei Verstrickungen in Esoterik usw., muß man genauso konkret widersagen. Ebenso bei familiären Belastungen (geistlich - moralische Hypothek der Vorfahren oder Vorbesitzer eines Hauses).

Nach wilder Ehe, Ehebruch, Gelübdebruch, Mißbrauch, Vergewaltigung den Bindungen und unreinen Geistern widersagen, damit man davon frei wird.

- Ich widersage den Geistern des Spiritismus, des Aberglaubens, des Abbetens, des Horoskops, der TM, des Yoga. Bei schweren Bindungen wie bei Reiki, Buddhismus, Zauberei und den (vermeintlichen) Natur-‘heil’-methoden ist oft priesterliche Hilfe notwendig.

Die Heilung kann erst beginnen, wenn die tiefen inneren Wunden richtig behandelt sind. Viele betreiben nur Symptombekämpfung, aber die giftigen Wurzeln reißen sie nicht heraus. Wenn sie alles bewußt gesagt haben und Erleichterung spüren, dann beten Sie um Heilung, Erneuerung, und Stärkung im Hl. Geist.

- Beziehungen zu Ungetauften (Heiden wie Moslems, Juden usw. Sind doppelt gefährlich, weil diese meist besessen sind. Daher gab es bei der Erwachsenentaufe extra lange dreifache Exorzismen mit Absage an den Geist des Mohammed.... Moslems und Juden verlangen bei der Ehe meist Glaubensabfall (Frau des Arafat) und Erziehung der Kinder im Irrglauben oder Kinder werden entführt! Buddhismus ist heimtückischer...


- Körperkontakt (Tänze) kann unreine Geister übertragen und noch mehr bei Küssen.
Feuchte Küsse sind eh unhygienisch , übertragen Viren und Krankheiten und hinterlassen Bindungen, führen schnell zu sexuellen Kontakt, wodurch noch größere Bindungen entstehen und nochmehr unreine Geister übertragen werden.

Interessant ist, daß früher der Priester bei der Taufe den Täufling angehaucht hat und bei der Taufwasserweihe das Wasser. Dies wirkt auch bei Besessenen.

Regelmäßiges Gebet ist wichtiger als regelmäßiges, d.h. tägliches Essen. Schon der hl. Augustinus sagte: ‘Wer nicht recht zu beten weiß, weiß auch nicht recht zu leben.’ Wie man von fast food nicht leben kann, so auch nicht von kleinen Gebetchen. Das richtige Beten ist die Stärkung der Seele und da das Herz/die Seele wichtiger ist als der Bauch, so ist das Beten wichtiger als das Essen. Viele sind heute seelisch unterernährt und wundern sich dann wenn sie keine Kraft haben, der Sünde zu widerstehen.

Schon der hl. Paulus schreibt: Segnet, die euch verfluchen. (Röm 2) Jesus sagt in der Bergpredigt: Tut Gutes denen, die euch hassen. (Mt 5) Jesus hat am Kreuz allen verziehen, hl. Stephanus als er gesteinigt wurde. So hat sich später Paulus bekehrt. Durch das Gebet des hl. Maximilian Kolbe bekehrte sich der Kommandant von Auschwitz!

Es gibt vielerlei geistliche Fesseln und Bindungen. Anhänglichkeit an Sünde, Abhängigkeit durch schlechte Gewohnheiten, ’den Fluch der bösen Tat‘, Belastung durch Schuld, besonders Unrecht bei Erbstreit, Unterdrückung von Witwen, Stiefkindern usw., vor allem Blutschuld bei Mord und Abtreibung, auch bei jenen, die andere dazu gedrängt, überredet oder in dieser Not im Stich gelassen haben. Hier heißt es: Bereuen, verzeihen, beichten, wiedergutmachen und dem Geist des Hasses, des Todes etc. widersagen.


Weiterhin gibt es Belastungen: Manche Höfe, Häuser und Wohnungen sind von schwerem Unrecht (Fluchen, Mord, Abtreibung, Streit, Verwünschung) noch nach Generationen belastet. Es gibt Orte und Häuser, in denen man sich nicht wohl fühlt oder man gar nicht schlafen kann. Manches kann durch das Gebet und Aussegnung von einem erfahrenen Priester gelöst werden. Sofern möglich, ist das Unrecht wiedergutzumachen. (u.U. indirekt - anonym) Manche Menschen, die in diesen Häusern wohnen, haben unbewußt darunter zu leiden, z.B. die Erben, späteren Eigentümer, auch Mieter. Sie werden krank oder können nicht schlafen usw. (Lesen Sie McAll, Familienschuld und Heilung) Hier helfen die Gradualpsalmen.

Wenn wir merken, daß wir gebunden (geistlich blockiert) sind, daß andere uns binden, festhalten, klammern wollen, z.B. wenn die Mutter nicht losläßt oder, wenn Eltern das Leben der erwachsenen Kinder bestimmen wollen, wenn Arbeitgeber, Priester (Beichtväter) manipulieren, d.h. die innere Freiheit blockieren, dann müssen wir uns lossagen. Öfter beten: Im Namen Jesu widersage ich der Bindung an... (mind. 3mal).

Die Leute sollen erst mal selbst beten, damit sie merken wie tief die Bindung ist, nicht so leichtsinnig wieder sündigen, und so lernen sie auch sich künftig loszusagen.

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Die Problematik des Fluches

Derek Prince gibt in seinem Buch ‘Flüche - Ursache und Überwindung’ einige gute
Hinweise. Zunächst stellt er die Frage:
Woher kommen die Flüche?

Hauptursachen: Verwicklung in okkulte Dinge, Götterbilder, Spiritismus (Bsp. Lincolns Frau), Fluch der Indianer auf amerikanischen Präsidenten.

Im Alten Testament - Dt 27 werden wir gewarnt vor: Götzenbilder, Eltern verachten, Grenzen verschieben, Waisen und Witwen unterdrücken, unnatürliche Unzucht, geheimer Mord, Bestechung usw. - siehe Gesetz von Segen und Fluch

Gen 31,32 Rachel hatte Götterfiguren versteckt. Jakob glaubte an Unschuld und sagte, wer sie hat, soll sterben –-> Rachel starb bei der Geburt Benjamins.

Indianer haben viel abgetrieben. Daher auch der Widerstand gegen das Christentum.
                  - haben Geister angerufen –-> Belastungen, ganze Gebiete sind belastet.

Afrikaner haben bestimmtes Verhalten –-> An manchen Tage unbrauchbar.
In den USA gibt es den Sklavengeist –-> Äußerliche Religion, Puritanismus usw.
Bei Engländer findet sich Stolz, Inzest... keltische Kulte, öffentliche Hexen...


Die Kennedy Brüder hatten ein Verhältnis mit Monroe. Sie wurde ermordet. Die beiden Brüder dann ebenso. JF Kennedy starb drei Wochen nachdem der kath. Präsident Südvietnams Diem ermordet wurde. Diem wußte um Korruption seiner Generäle durch den CIA, er wollte ein unabhängiges Vietnam, keinen Satellitenstaat der USA. Am Tag seiner Ermordung war er noch beichten. Sein Neffe war der heiligmäßige Kard. Franz Xaver van Thuan. Oder denken Sie an Onasis. Seine Kinder starben, nachdem er Callas zur Abtreibung gezwungen hatte. Und Callas lebte auch nicht mehr lang.
Oft betrifft der Fluch die ganze Familie, mehrere Generationen.

Ursachen 1. Aus Beziehungsautorität: Eltern, Vorfahren, Vorgesetzte
   
Wenn Eltern die Kinder verfluchen ist ganz schlimm. [Blutflüche]
  2. Aus Haß, Unrecht, Groll, vor allem Erbunrecht.
    Araber (ver)fluchen ständig.
  3. Selbstauferlegt: Das Volk zu Pilatus: ‘Sein Blut komme über uns:’
  4. Satanischer, okkulter Einfluß; Hexen, Zauberer, Wahrsager;

 

Anzeichen für Fluch 1. Seelischer oder körperlicher Zusammenbruch
  2. Chronische Krankheiten, häufige Unfälle, Selbstmorde
  3. Fehlgeburten und frauenspezifische Probleme, Unfruchtbarkeit.
  4. Ehescheidungen
  5. Finanzielle Misere.
    Manche arbeiten viel und kommen doch zu nichts!

 

Wie kann man Flüche lösen?
Vergeben, Widersagen oder den Fluch brechen.
  1. Jeder Sünde / allem Okkulten einzeln absagen –-> Gebet von Dr. Koch
    (öfter beten). Widersagen oder von einem Priester lösen lassen
  2. Sünden beichten, u.U. stellvertretend bekennen, wie im Alten Testament.
  3. Allen vergeben (z.B. spiritischen Vorfahren)
  4. Den Glauben an Jesus Christus bekennen.
  5. Sich zum Gehorsam gegen Gott verpflichten
Alle negativ belasteten Bücher, Souvenirs, Gegenstände vernichten.
Dann den Hl. Geist um Heilung und Erfüllung bitten.

Sünden, welche Flüche zur Folge haben können aus ‘Blutlinienflüche - Buys’

Betrug, Mord, außereheliche Kinder, Homosexualität, Haß, Süchte, Magie, Wahrsagerei, Aberglaube, Lotterie, Medium, Verrat, Enterbung, Gottes Stimme ablehnen, heidnische Tempelriten, Geheimbünde, Freimaurerei, Blutbünde, Eltern entehren, Blutschande, Abtreibung, Mord, Unrecht, SS oder Nazi-Eide, polit. Parteien, Geheimbünde, Krieg, Aberglaube, Abbeten (Warzen), Spiritismus, alle sexuellen Verirrungen, Transzendentale Meditation, Joga, Kampfsport, Süchte, Musik, Sekten –-> Blockaden, Bedrückung

Manche Flüche haben große Wirkung, vor allem Blutflüche von Vorfahren, Flüche, die nach Unrecht geschahen; z.B. Ausrottung der Indianer; Vertreibung einer schwangeren Magd, obwohl der Bauer der Vater war, noch schlimmer, wenn man zu Abtreibung genötigt hat. Manche Frauen bekommen nach Abtreibung keine Kinder mehr. Der Raub und die Ausrottung der Neger und Indianer ist eine große Schuld, auch der Sklavenhandel.

Flüche können auch zur Besessenheit führen, besonders Blutflüche der Vorfahren.

Auch Neid, Haß wirken wie ein Fluch.

Es gibt den Fluch der bösen Tat. Die Ruhelosigkeit des Mörders, Diebes, schon bei Kain. Besessenheit infolge schwerer Sünden wie bei Maria Magdalena.

Es gibt auch gerechte Flüche. Gott hat ja die Fluchandrohungen gegeben. Noe verfluchte seinen respektlosen Sohn Kanaan. Jesus verfluchte den Feigenbaum.

Tod der Ananias und Saphira nachdem sie Petrus wegen Betrugs zur Rede gestellt hatte. - Apg 5. Herodes wurde von Würmern zerfressen Apg 12. Paulus übergibt Unzüchtige dem T zur Läuterung - 1 Kor 5.

Zerstörung Jerusalems, Sodomas; Erdbeben auf Martinique 1902 nach Gotteslästerung am Karfreitag; Untergang der Titanic... (Siehe ‘Gott greift ein’, von Pfr. Weigl.)

Verwünschung - Verfluchung durch Magie ist eine heikle Sache. Leider gibt es dies. Manchmal werden Gegenstände verflucht - besprochen, auch Souvenirs (Auge Allahs, Figuren aus Afrika, Asien usw.). Es gibt sogar Menschen die Magie für Geld anbieten! Manche Geheimdienste und Sekten arbeiten mit Gehirnwäsche; Sekten, Islam, Buddhismus, Schamanen, Zauberer, okkulte Gruppen mit starker Magie. Voodoo etc. wird auch bei uns gemacht. Selbstverfluchung bei Mafia, Logen... falls man untreu werden sollte. (z.T. Unterschrift mit Blut.) Daher eisernes Schweigen. Gesetz der Blutrache in bestimmten Ländern und Völkern.

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Ursachen für Bedrängnisse, Um/Besessenheit

Das Leben in Sünde, Sünden der Vorfahren, vor allem schwere okkulte und sexuelle Dinge. Wie sagt Mephisto: Warum läßt du dich mit uns ein, wenn du die Folgen nicht kannst tragen? Goethe bekannte: ‘Die Geister, die ich rief, werd ich nimmer los.’

Man kann sie loswerden, aber man muß wissen wie und es auch ernsthaft wollen.

Hinter Sekten, falschen Religionen stehen große negative Mächte. Daher die Verbohrtheit.

Indianer waren schwer zu bekehren, wegen ihrer Zügellosigkeit und Abtreibungen.

Buddhistische Mönche in Vietnam machten Magie gegen die US-Soldaten.

Die Hodschas im Islam usw. sind mit Vorsicht zu genießen.

‘Orthodoxe’, fanatische Juden haben sogar Rabin verwünscht, weil er eine friedliche Lösung mit den Palästinenser wollte.

Der Lamaismus ist ganz gefährlich, daher ist Mission in Tibet unmöglich.

Im Englischen heißt es: the bitch is a witch - die Hure ist eine Hexe, d.h. sie bindet.

Drogen, freier Sex und Rockmusik sind große Einfallstore für das Böse!

Verwünschungen gibt es leider. Manche Orte und Häuser sind belastet, daher sollte man keine heidnischen Tempel besuchen und vor allem dort keine Opfer bringen - keine Räucherstäbchen opfern! Souvenirs können besprochen sein, weg damit.

Auch Bücher sogar von strengchristlichen Gruppen (Sekten) können belastet sein.

Am schlimmsten sind Blutverschreibungen, auch durch Vorfahren, Mafia, höheren Logen; auch Bindungen durch Sekten, Esoterik...

Es gibt auch das Phänomen der Sühnebesessenheit, wo Gott es zuläßt, daß man gewissermassen die Hölle auf Erden erleidet. Da kann man oft nur lindern.

Jeremy Davies, Priester der Erzdiözese Westminster, warnt, daß häufiger Partnerwechsel sowohl bei Homo- als auch bei Heterosexuellen schwere Gefahren für Körper und Seele nach sich ziehen kann. (kath.net/LifeSiteNews.com Sept. 2008)

Promiskuität, Homosexualität und Pornographie bezeichnet der 73-jährige Priester
als Formen sexueller Perversion, die zu Besessenheit führen können. Auf die besondere Verbreitung der Homosexualität in den letzten Jahren angesprochen, meint er: „Unter den Gründen für die Homosexualität ist ein ansteckender dämonischer Faktor."


Hüten Sie sich vor Praktiken, die behaupten, positive Energie zu vermitteln (z.B. Reiki), vor Kursen, die den Frieden versprechen, den Christus verspricht (z.B. Enneagramme) und vor jeglicher alternativer Therapie, die ihre Wurzeln in fernöstlichen Religionen hat (z.B. Akupunktur)." Ganz zu schweigen von offen okkulten Riten wie Seancen oder Hexerei, die „direkte Einladungen an den Teufel sind, die er sofort annimmt."
 

Prof. Joseph von Görres untersuchte sehr ausführlich viele okkulte Phänomene

Görres, in ‘Die Christliche Mystik’, Bd. 4, weißt auf die Ursachen der Besessenheit hin. Meist sind es schwere Sünden, vor allem: Glaubensabfall - Apostasie und sakrilegische d.h. unwürdige Kommunion und Sakramentenspendung.

Bereits der hl. Cyprian von Karthago S.91 berichtet, daß Männer und Frauen, die ohne Beichte zur Kommunion gingen, mit geistiger Umnachtung verblendet und Wahnsinn geschlagen wurden. Paulus warnt schon in 1. Kor 11,27f. vor den Folgen der unwürdigen Kommunion! Die geistige Umnachtung findet sich heute bei vielen Theologen, die sogar Ehebrechern die Kommunion geben (wollen).

Ein Priester war besessen S.94, weil er jemand umgebracht hatte, ohne Reue die
Sakramente spendete, und trotzdem die Messe feierte. Er wurde zum Kloster des hl. Gualbert gebracht und befreit. Der hl. Johannes Gualbert 1073 hilft bei Besessenheit.

Auch die Konkubine, die den Mord des hl. Kilian veranlaßt hatte, wurde besessen.

Der hl. Bischof Altmann von Passau heilte einen besessenen Geistlichen S.99; sagte ihm aber voraus: wenn er wieder in das Laster verfalle, wegen dem er besessen war, die Strafe wieder über ihn kommen wird. Als der Bischof gestorben war, sündigte er wieder. Die unreinen Geister kamen wieder und nötigen ihn, seine Schmach öffentlich zu bekennen. Er wurde gefesselt, durch Gebet befreit und starb mit den Sakramenten versehen.

Auch Blasphemie, Kirchenraub und Verfolgung der Heiligen führt zur Besessenheit. Wir haben seit Jahrzehnten diese Sünden überall: Die Kirche duldet das Doppelleben der Priester und Bischöfe und bezahlt sogar Alimente. Apostasie und Häresie, Blasphemie, Sakrilegische Kommunion und Sakramentenspendung, viele gehen seit Jahrzehnten nicht mehr beichten. Viele leben in Sünde - die Kirche schweigt und gibt vielerorts den Ehebrechern die Kommunion. Daher kommt die Aversion vieler Priester und Bischöfe gegen das Gute: Beichte, Rosenkranz, lat. Messe... (Sie reagieren wie Besessene.)

Wenn wir dies bedenken, dann sind wohl viele Geistliche und Gläubige besessenen. D.h. reden hilft da nicht, nur beten, opfern, leiden...

Viel Gutes wurde in den letzten 60 Jahren abgeschafft: Schon vor dem Konzil wurden Feste wie die Erscheinung des Erzengels Michael, Kreuzauffindung, Martyrium des Johannes, Petri Kathedra und die Gebete zum Erzengel Michael abgeschafft.

Dann verschwanden die Marienverehrung, Rosenkranz, Kreuze mit Korpus, Weihwasser, Knien, Kommunionbänke, Johannesevangelium (Jo 1,1-14) und vieles mehr. Dies war das Schlußevangelium der Messe und gehört auch zum großen Exorzismus.

Der Teufel haßt dieses Evangelium, weil es die Menschwerdung Gottes erwähnt. Denn Gott hat durch die menschliche Natur seine Engelsnatur besiegt. Das Schlußevangelium  findet man seit dem 13. Jh. bei den Dominikanern. Viele Gläubige verlangten dieses Evangelium zu hören, da ein Segen von ihm ausgeht. Es ist ja das Weihnachtsevangelium. Papst Pius V., der Dominikaner war, hat es in das allgemeine römische Meßbuch eingefügt. 1964 wurde dieses letzte Evangelium gestrichen.

Die Gebete Leos XIII. mit dem Gebet zum Erzengel Michael wurden - 1961 gestrichen - früher nach der stillen Messe gebetet und wirken ebenfalls schützend. Die Kniebeuge im großen Credo bei „Er hat Fleisch angenommen“ ist heute nur noch selten vorgesehen.

Wir haben heute aber auch den negativen Einfluß der Drogen, wodurch man in Trance und damit leicht in Besessenheit kommen kann. Drogen, Rockmusik und freier Sex sind die großen Türöffner der Sünde und damit für die Dämonen.

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Lösen von Flüchen,
Abtrennen von Bindungen und der Geister durch Priester

In schweren Fällen, wie bei Flüchen und Verwünschungen, bedarf es Hilfe von erfahrenen Priestern. Priester haben eine besondere Löse- und Bindegewalt. Viele wissen nicht darum und auch nicht wie man sie anwendet. Jesus sagte zu den Aposteln:

„Was immer ihr auf Erden binden werdet, wird im Himmel gebunden sein und was immer ihr auf Erden löst, wird im Himmel gelöst sein.“ (Mt 18,18)

Die Priester und Bischöfe lernen darüber nichts im Studium. Durch diese Vollmacht
können sie Flüche und Belastungen lösen, geistliche Fesseln und Bindungen durchtrennen und lösen. Denken sie an die Lossprechung von der Exkommunikation nach Abtreibung, diese wird oft vergessen. Hierzu braucht es Erfahrung, große Besonnenheit und innere Festigkeit. Ratsam sind hierbei die Handauflegung, Stola und Weihwasser.

Betrachten wir den Aufbau der Dreikönigswassersegnung, so finden wir zuerst die große Litanei zu allen Heiligen, d.h. Bitte um Schutz, das Lobpreisgebet der Psalmen, dann erst den Exorzismus (Auszug aus dem kleinen Exorzismus), wieder Lobpreis im Magnifikat oder Benediktus, dann Salz- und Wasserexorzismus und Segnung und das Te Deum, der große Dank und Lobpreis. Also nicht gleich lösen wollen ! Das kann Probleme bringen. Erst länger um Schutz beten. Manchmal wirkt bereits der Lobpreis, wenn man öfter Sanctus, Gloria in excelsis Deo betet.

1. Um Schutz beten für sich und den/die Betroffenen, deren Ruf, Haus und Eigentum, Bei großen Problemen z.B. die Allerheiligenlitanei, zum kostbaren Blut. Lauretanische Litanei; u.U. Fasten, Beichten...

2. Kraft priesterlicher Vollmacht im Namen des Dreifaltigen Gottes, des Vaters...
- trenne ich die Bindung an..., die infolge der Beziehung / des Mißbrauch...
- binde ich den Geist der Unreinheit / Ehebruchs... , trenne / löse ihn ab
  und gebiete ihm im Namen Jesu nie mehr zurückzukommen.
- breche ich den Fluch / Zauber erkläre ihn für ungültig (Jeweils öfter beten).

3. schließlich alles dem Herrn übergeben bzw. dem Geist befehlen zum Kreuz zu gehen und nicht wieder zu kommen.


Nach Abtreibung wird meist bei der Beichte die Lossprechung von der Exkommunikation vergessen. Die alte Lossprechungsformel beinhaltet dies:

Unser Herr Jesus Christus spreche dich los: und in seiner Vollmacht spreche ich dich los von jeder Fessel der Exkommunikation, der Suspension und des Interdiktes, soweit ich kann und du es bedarfst. Ferner ich dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.

Kurzformel: Ich spreche dich los von allen Kirchenstrafen und von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.

Nach dem Lösen ist das Gebet des Glaubensbekenntnisses, die Weihe an das Heiligste Herz Jesu oder die Hingabe an Maria (Unter deinen Schutz und Schirm) angebracht.


Zu 2. Kraft meiner priesterlichen Vollmacht binde ich alle negativen Mächte, (immer erst binden, damit diese Mächte nicht auf andere losgehen...)

Dann: Ich trenne alles ab und ich löse im Namen des dreifaltigen Gottes
...,
löse alle Flüche, Belastungen, unheiligen Bindungen im Namen Jesu, erkläre alles für ungültig und gebiete diesen unheiligen Mächten nie mehr wieder zurückzukommen.

Oder: Ich breche kraft priesterlicher Vollmacht im Namen des dreifaltigen Gottes all diesen Haß, Neid, Ablehnung, Eifersucht, die Verwünschungen, Zauber, Flüche usw. gegen... oder mich, dieses Haus, oder bzgl. einer bestimmten Sache, wo nichts vorangeht, oder... (alles erwähnen. Öfter beten 3x oder mehr, bis Erleichterung eintritt.)

Ausdrücklich: Ich binde und breche diese Flüche etc., löse sie ab, trenne sie ab,
erkläre sie für ungültig im Namen des dreifaltigen † Gottes..
.

Oder: Ich trenne diese Sucht (bzw. den Geist...), diese Abhängigkeit im Namen Jesu... Manchmal hilft auch die Anrufung der Muttergottes, speziell die Erwähnung ihrer Gnadenvorzüge: Durch deine Unbefleckte Empfängnis, deine Gnadenvermittlung, deine Demut, deine Reinheit oder die Fürbitte eines Heiligen, wie des hl. Pater Pio oder die Salbung mit geweihtem Öl (z.B. Serapionsöl).

Der Betroffene soll zuvor selbst allen vergeben, der Sünde widersagen und alles dem Herrn übergeben. Ein Priester kann auch für sich selbst beten: Ich widersage, ich sage mich los, trenne mich ab, aber vorher um Schutz beten.

Bei hartnäckigen Belastungen muß man öfter, wiederholt beten (brechen, lösen bis die Befreiung eintritt). Man lasse sich nicht erschüttern, wenn es einen Rückfall gibt. Das kann nicht nur Schwäche oder Unklugheit sein; manchmal werden Flüche auch erneuert. Deshalb soll man sich auch von belastenden Dingen trennen, Souvenirs und Geschenke vernichten und sich von bösartigen Personen fernhalten.

Häufig sind heute Bindungen durch unkeusche Beziehungen, auch leider nach Mißbrauch und Vergewaltigung. Da muß ein dreifaches gemacht werden.
  1. Verzeihen.
  2. Der seelischen Bindung widersagen und
  3. den unreinen Geistern, die man übertragen bekam bzw. sich eingeschmuggelt haben ebenso widersagen.

Wenn man die Bindung nicht löst / widersagt, sind später Ehen zum Scheitern verurteilt, weil man seelisch blockiert ist! Viele sind heute durch viele Beziehungen bindungsunfähig, weil sie innerlich mehrfach gebunden und meist genauso oft seelisch verwundet sind! Wer traut sich noch, wenn er bereits öfters Vertrauensbruch erlitten hat? Hier braucht richtige Verzeihung, Lösung der Bindungen und innere Heilung.

Nach Ehebruch sollte der Bindung und dem Geist des Ehebruchs widersagt werden. Wer mutig ist, kann als Pfarrer Ehebrecher abtrennen, so daß Ehen nicht kaputt gehen.

Schwierig ist es, wenn Schutzflüche und dominierende Geister blockieren.
D.h. über dem Fluch ist noch ein Schutzfluch, der alles verschließt, wie ein zweites Schloß. Man muß diese erst erkennen, binden (Ein wildes Tier muß man erst einfangen!) und dann lösen bzw. abtrennen. Hier braucht es das Charisma der Erkenntnis. Bei Abtreibung und gewissen Flüchen den Geist des Todes binden und abtrennen.

Bei hartnäckigen Fällen indirekt vorgehen: Lobpreis und Anbetung. Besser die Allerheiligenlitanei oder die große Krankensegnung als den kleinen Exorzismus. Da gibt es weniger ‘Echo’. Auch erfahrene Exorzisten sind schon gefallen oder schwer krank geworden.

Man kann als Beichtvater auch echte Ekstasen binden, um öffentliches Aufsehen zu verhindern, die Echtheit zu prüfen (auf bestimmte Zeit, ohne den Zeitpunkt zu nennen).

P. Paul von Moll half bei Abtreibung nicht, denn hier nehmen Geister des Todes oft Rache. Öfter beobachtet man Selbstmord(gedanken und Versuche) bei diesen Frauen! Frauen müssen diesen Geistern, denen sie durch den Mord am unschuldigen Blut Anrechte gegeben haben, widersagen! Nur mutige Priester wagen diese zu binden und abzutrennen. Oft Reaktion wie bei Ertrinkenden, der Helfer kommt in Gefahr.

Man erleidet oft Undank, wenn man bei Mißbrauch und Abtreibung hilft.

Schwierig sind Blutflüche, d.h. wenn blutsverwandte Vorfahren die Familie, Enkel, Hof usw. verflucht haben. Da kam sogar Pfr. Maaß nicht weiter. Wenn Vorfahren, Blutsverwandte jemand verflucht haben oder gar Magie gemacht wurde, kann dies üble Folgen haben. Am schlimmsten sind Verfluchungen vor der Taufe, Blutpakte der Vorfahren. Höfe sterben aus, spätere Besitzer haben Probleme... Höfe und Gasthäuser werden immer wieder verkauft oder gar versteigert. Warum die Burgruinen? Blutschuld (Mord, Abtreibung), Betrug, Erbunrecht lassen viele Familien aussterben. Man lese das Buch von Dr. Kenneth McAll, Familienschuld und Heilung.

Manchmal stoßen selbst erfahrene Exorzisten an ihre Grenzen und beten oft jahrelang.

Schwer sind auch Flüche von Geistlichen, ob christlich oder heidnisch. Sie gehören wie Eltern zu den Vorgesetzten. Magie und Flüche von Geistlichen sind sehr gefährlich, weil sie Autorität und Weihegewalt besitzen. Der Abfall der Besten ist das Schlimmste, siehe Judas. Heute haben wir viele Judasse, sogar Kardinäle, die okkult, homo und in Logen sind. Der Teufel ist ein gefallener Engel (Seraph).

Wenn man keine Vollmacht vom Bischof bekommt, muß man indirekt wirken mit den guten alten Gebeten. Ein Priester mit Gottvertrauen kann mehr als ein Exorzist, der nicht tief glaubt oder keine Ahnung hat, sagte P. Amorth. Schon die hl. Katharina von Siena konnte helfen, wo andere nicht weiterkamen. Das Beten von altbewährten Litaneien hilft sehr, da gibt es keine Nebenwirkung! Psalmen, Evangelium darf jeder beten. Nur wenige wissen darum. Erfahrene Priester nehmen manches in die hl. Messe. Doch darf man nicht alles sagen, weil sogar Gebete blockiert werden können.

Erfahrene Exorzisten prüfen manchmal mit einem lateinischen Dichter, ob die Leute
wirklich besessen sind. Denn wer auf Caesar oder Vergil Theater macht, gehört in die Psychiatrie. Es gibt leider Leute, die man früher als hysterisch bezeichnete, heute spricht man vom Aufmerksamkeitssyndrom. Es gehen viele nur aus Langeweile zum Arzt, meist sogar in die Abendsprechstunden, wo die Berufstätigen, dann noch länger warten müssen, obwohl sie morgens Zeit hätten. So muß man sich vor sogenannten Talarwanzen hüten. Denken wir an die Warnung der hl. Theresia. Meine Mutter sagte: Wo der Teufel nicht hinkommt, schickt er eine Frau hin. Das war schon bei Adam, Samson und David u.v.a. so. - Cherchez la femme.

Unterschied zwischen Fluch und Besprechung - Verhexung. Fluch maledictio ist ein Wort, malefictio - Verhexung ist eine Tat, ein Gegenstand, Ort, Haus wird besprochen...

Ein Bauer erzählte mir, daß eines seiner Kinder jede Nacht um die gleiche Zeit wach wurde und schrie. Er wußte sich nicht mehr zu helfen und packte alle Spielsachen und Kleider, die die Kinder geschenkt bekommen hatten, in seinen VW-Bus, fuhr auf eine Wiese und verbrannte alles. Von da an konnte das Kind schlafen. Er erzählte mir auch wie einem anderen Bauern der ganze Stall voller Kühe eingegangen ist.

Das Gebet nach dem Vater unser in der hl. Messe wird oft weggelassen, doch ist es wichtig. Die Bitte: Bewahre uns vor Verwirrung und Sünde. Hier fängt der Feind an, er verwirrt, sät in uns Zweifel und dann werden wir mutlos.

Ein hilfreiches Gebet ist: Von allem Übel, aller Verfluchung, Verwünschung, Verwirrung, Mutlosigkeit und Krankheit, Haß, Unrecht und Unreinheit befreie und bewahre uns Herr Jesus Christus. - Ab omni male, maledictione, malefictione, confusione, acerbitudine et aegritudine, odio, iniquitate et impuritate - libera nos Domine Jesu Christe.

Bei der alten latein. Messe heißt es nach dem Vater unser: Erlöse uns, Herr, von allen vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Übeln...

Das Gebet Te lucis bei der Komplet des alten Brevier war besser:
  Bevor die Sonne untergeht, bitten wir Dich Schöpfer aller Dinge,
in Deiner Güte sei Du unser Beschützer und Wächter.
Alpträume und nächtliche Gespenster mögen weit zurückweichen,
schlag unseren Feind nieder, damit sich die Körper nicht beflecken.
Gewähre dies gütigster Vater, der du eins mit dem Sohn
und dem Hl. Geist, herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

Es gibt ja das Phänomen der Inkubus und Sukkubus, d.h. des nächtlichen Besuch, nicht nur im Traum, sondern auch real, wo manche sogar physisch bedrängt und erregt werden. Dies kann durch Hexerei geschehen oder durch unreine Geister selbst, wie auch Prof. Görres berichtet. Willigen die Betroffenen ein, so kommt es zu unseligen Beziehungen. Diesen Beischlaf gab es sogar in Klöstern. Männer haben schon berichtet, daß sie bei ihrer Frau nachts Besuch bemerkten. Vielleicht wurde auch Eva so verführt, daß sie ‘Lust’ bekam und Adam verführte... Diesen Versuchungen und ggf. Bindungen, muß man bewußt widersagen. Alles was nicht von Gott kommt, führt auch nicht zu Gott!

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Hilfe nach Abtreibungen und Abgängen

Durch Pille, Spirale usw. geschehen Frühabtreibungen, daher werden viele Frauen depressiv, wie bei bewußten Abtreibungen und Abgängen. Ihre Kinder rufen nach Hilfe und Heil. Bsp. Eine Frau, die zwei Kinder abgetrieben hatte, sah fünf graue Gestalten. Sie hatte auch lange die Spirale genommen. –-> Für alle fünf Kinder beten...

Oft bekommen die Frauen danach keine Kinder mehr ! Durch Ausschabung vernarbt die Gebärmutter. D.h. man kann schwanger werden, aber das Kind geht bald ab.

Was viele nicht wissen und daher oft vergessen wird. Manche Frauen leiden lange an den seelischen Folgen von Abtreibung, auch Fehlgeburten und Abgängen. Es genügt nicht die Abtreibung zu beichten. Viele vergessen die Lossprechung von der Exkommunikation. Viele beichten dies jahrzehntelang immer wieder, weil es sie immer noch belastet. Warum? Oft wird nicht erkannt, daß hier ein Mensch gestorben ist. Blutschuld vergißt man nicht, denn
eine Seele ruft nach Erlösung.

Daher ist es wichtig dem Kind, das ja ein Mensch ist, einen Namen zu geben, es um Verzeihung bitten ! und für das Kind beten. Manche nehmen einfach eine Flasche Weihwasser, (gehen z.B. in den Garten) beten dann die Nottaufe, wie es Dr. Gloria Polo empfiehlt: Ich taufe dich... im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes; wobei man dreimal das Wasser gießt. Das Wasser soll fließen! Da man meist das Geschlecht nicht weiß, nehme man einen Doppelnamen: Josef-Maria, Joachim-Anna.

Weiterhin ist es gut die Beerdigungsgebete nachzuholen. Die früheren Tumbagebete sind auch hilfreich. Siehe im alten Schott oder Rituale bzw. S.113.

Nach Abtreibung ist immer wieder Selbstmord zu beobachten, daher sollte man dem Geist des Todes widersagen! Durch sogenannte ‘Verhütungsmittel’, die in Wirklichkeit Frühabtreibungsmittel sind, gibt es viele unbemerkte Abgänge. (Spirale, vor allem Pille danach, auch die normale Pille verhindert die Einnistung der befruchteten Eizelle, also des Kindes.) Eine Ärztin stellte einen Zusammenhang zwischen Pille und Depressionen fest. Der Grund liegt in den unbemerkten Frühabtreibungen, d.h. den Seelen, die um Erlösung rufen. Es gibt ein Zusammenhang mit den vielen unerklärbaren Depressionen, weil eben unerlöste Seelen nach Gebet ‘rufen’ und die Blutschuld auf die Seele drückt.

Bei Abgängen durch Spirale, Pille, vor allem Pille danach muß man von Abtreibung sprechen und dies auch so beichten. Die Frauen fragen, ob sich die Kinder z.B. in Form von ‘Schatten’ bemerkbar gemacht haben und fragen, wie viele’ Schatten’ sie gesehen haben. Dann muß man dies so beichten und die Kinder alle taufen.

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Aufstellung eines Familienstammbaumes

Man zeichne einen Stammbaum mit allen Verwandten und Vorfahren. Dann notiere man alle Krankheiten, die schweren sittlichen Entgleisungen, Unfälle, in den geraden Linien (Blutsverwandtschaft) und Seitenlinien: Onkel, Tanten, Großonkel und Großtanten und deren Nachkommen und alle auffälligen und wiederholten Phänomene, wie Krebs, Diabetes usw. psychische Probleme (Epilepsie, Depressionen), Spiritismus, Fluchen, Sonntagsarbeit, Streit mit Eltern und anderen (Verfluchung?), ungerechte Vererbung, Blutschuld (Mord, Abtreibung), Ehebruch, uneheliche Kinder, Blutschande, Abtreibungen, Kinderlosigkeit aller lebenden und verstorbenen Verwandten, Jähzorn.

Ebenso alle ungewöhnlich Verstorbene, früher Tod, Verunglückte, Ertrunkene, Gefallene, Selbstmörder, nicht kirchlich Begrabene, alle Abgänge, Totgeborene, Fehlgeborene und Abgetriebene* (auch jene durch sogenannte Verhütungsmittel).

Erbunrecht hat oft schwere Folgen. Auf Häusern oder Höfen, die versteigert werden müssen, lastet oft eine moralische Hypothek - ein Fluch. (Schweres Unrecht, Blutschuld, Sonntagsarbeit, Fluchen, Spiritismus usw.) Deshalb besser Finger weg.


Bei belasteten Häusern, Orten, Gasthäusern, auch Klöstern, Pfarrhäusern usw. ist es hilfreich eine Liste der Vorbesitzer/Bewohner, der dort geschehenen Unglücke, Untaten usw. anzufertigen. So können Zusammenhänge sichtbar werden.

Vergessen wir nicht, was uns Gott schon im Alten Testament sagt: Besser Kinderlosigkeit mit Tugend. Die große Kinderschar der Frevler bringt keinen Nutzen. Die Kinder der Ehebrecher verkümmern. Wsh 3,13 - 4,8. Kinderlosigkeit kann auch natürliche Ursachen haben. Alle, die ins Kloster gehen, verzichten freiwillig auf irdische Nachkommen.

Bitte keine (vorschnellen) Urteile. Es geht um Heilung an der Wurzel.


Folgendes Schema ist aus ‘Von der Finsternis zum Licht’ von Pliya, Unio Verlag.

Vermerken, ob jemand lebend, verstorben oder krank ist.

Wer sich auskennt kann auch die hl. Messe feiern und dabei die Flüche brechen.

Wichtig ist für nicht kirchlich Begrabene (Selbstmörder, Vermißte, Ertrunkene, Gefallene, Vermißte, Fehlgeburten, Abgetriebene...) zu beten und die Beerdigungsgebete in einfacher Form nachzuholen. Vor allem an Stätten des Unheils: Schlachtfelder aus früheren Jahrhunderten, KZs, Irrenhäuser, Krankenhäuser, Baustellen, wo Menschen umkamen, Kreuzungen, wo immer wieder Unfälle geschehen (u.U. Flüche lösen)...

Alle persönlichen Sünden sind zu beichten, der Schaden ist wiedergutzumachen, u.U. indirekt, indem man den entsprechenden Wert für wohltätige Zwecke spendet z.B. wenn die Geschädigten nicht mehr leben, die Firma nicht mehr existiert oder bei Versicherungsbetrug. Früher haben manche Herrscher bei späterer Reue Klöster gestiftet, damit für sie gebetet und gesühnt wird.

Sehr hilfsreich ist einige Zeit die Allerheiligenlitanei und die Bußpsalmen zu beten.
Das Fegfeuer ist hart und dauert gewöhnlich lang. Man liest von 40 Jahren.

Sandford empfiehlt das Kreuz Christi geistigerweise zwischen sich und all den Vorfahren aufzurichten - einfach alles ans Kreuz bringen, damit alles Unheil am Kreuz ein Ende nimmt. Jesus will uns von allem erlösen.

Gleiche Symptome können verschiedene Ursachen haben. Deshalb Vorsicht. Eine Frau berichtete mir, daß ihr jemand vorhielt, sie hätte abgetrieben, was sie sehr verletzte. Sie hatte jedoch einen Abgang. Es war ein ungeborenes - unerlöstes Kind zu erkennen, aber es war keine Abtreibung. Manche, welche die Gabe der Erkenntnis haben und unerlöste Kinder sehen, haben nicht unbedingt die Gabe der Unterscheidung. Daher vorsichtig fragen, wenn man ‘erkennt’, daß etwas vorgefallen ist.

Dr. McAll erwähnt Pater Brooks, der von Besessenen die Absage von den okkulten Taten der Vorfahren verlangte. Das hilft auch in weniger schweren Fällen.

Ich widersage (Priester: Ich binde und breche) im Namen Jesu alle/r psychische/n Vererbung und jedem dämonischen Einfluß auf meine Familie, die Folgen des Ungehorsams der Vorfahren sind. (Auch bei anderen Belastungen mehrmals beten!)

Sollte dies jemand schwer oder unmöglich fallen (innere Blockaden zeigen oft die Belastungen), kann man mit Einverständnis stellvertretend widersagen oder vergeben.

McAll vermerkt: Der Böse versucht mit körperlichen und geistigen Krankheiten zu quälen, so daß wir die Verstorbenen vergessen. Auch mit Verzweiflung und Selbstmordgedanken. Wir haben gegen die bösen Geister zu kämpfen. Eph 6,12

Daher empfiehlt er im Befreiungsgottesdienst beliebiges Verhalten (Angst, Ermüdung, Depression usw.) zu binden. Manchmal genügt die Eucharistie. So McAll (S.99). -

Man kann auch außerhalb der Eucharistie den Bindungen oder bösen Mächten widersagen.

DDDr. Koch lehrt folgendes Lossagegebet bei okkulten Belastungen:
»Im Namen Jesu Christi sage ich allen Werken des Teufels, ebenso wie den okkulten Praktiken meiner Vorfahren ab und unterstelle mich Jesus Christus, meinem Herrn und Erlöser für jetzt und immer.«
(Mehrmals beten - bis Sie Erleichterung spüren.)

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Krankheiten haben oft seelische Ursachen

Warum brauchen wir immer mehr Ärzte, Psychologen, Psychiater, obwohl wir gesünder leben? Krankheit kann auch ein Hinweis sein, daß unsere Seele streikt, weil sie überlastet ist. Krankheit gibt uns Zeit zum Nachdenken.

Die Erbsünde wie auch die persönlichen Sünden haben psychosomatische Auswirkungen auf den Körper. Viele Krankheiten haben keine organische Ursache, sondern sind psychisch bedingt, deshalb kann sie die Medizin auch nicht heilen, sondern nur Symptome lindern! Jeder hat ein schwaches Organ und so schlägt es einem auf den Magen, dem anderen aufs Herz usw. Hier gibt es aufschlußreiche Zusammenhänge zwischen Körper und Seele, Organen und Krankheiten bzw. Charakter und Temperament.

 

Jähzorn macht das Herz müde. - Choleriker.
Herrschsucht führt zu Atemnot und Asthma. Es bleibt einem die Luft weg!
Neid stört den Gallenfluß und die Leber. --> Gelb vor Neid.
Geiz verkrampft die Gedärme, Egoismus den Magen.
Eifersucht bildet Schlacken --> Rheuma, Ekzeme, Gicht, Krebs usw.
Angst und Unruhe belasten Niere und Blase.
Faulheit macht fett.

Die Krankheit ist ein Zeichen, daß Dein Weg oder der Deiner Vorfahren nicht richtig war. Glaube und Gott wird dir helfen. Frei nach ‘10 Gebote zur Gesundheit’ aus ‘Über die Krankheit und ihre Heilung’ von Dr. Strathmeyer.

Viele Hinweise über mögliche seelische Ursachen von Krankheiten finden Sie bei Häselbarth, ‘Wie wir geheilt werden können’. Er beschreibt viele Krankheiten und ihre möglichen seelischen wie auch medizinischen Ursachen. Häselbarth ist Protestant - Freikirchlicher, daher Vorsicht bzgl. kath. Themen, hat Probleme mit der Muttergottesverehrung und bringt einmal ein unbrauchbares Beispiel bzgl. Pille, aber sonst sehr aufschlußreich.

Platzangst kann auf frühe Ablehnung in der Kindheit beruhen.

Interessant ist sein Hinweis auf die Bedeutung der kranken Körperseite. (S.58) Bei Ehemännern deutet die Krankheit auf der linken Seite auf ein Beziehungsproblem mit der Frau hin, rechts mit Gott. Bei Ehefrauen ist es umgekehrt: links - Gott, rechts - Ehemann. Bei Ledigen: rechts - Gott, links - Menschen.

Dann folgen Hinweise auf möglichen Einfluß von Sünde, Festlegungen, dämonische Einflüsse, Flüche und eine lange alphabetische Liste von Krankheiten, leider ohne Index, d.h. das Register zum Nachschlagen am Ende des Buches fehlt.

Einige kurze Auszüge (unvollständig) S. 84 - 171:

 
Bandscheibenvorfall - kann von Eigensinnigkeit und Unversöhnlichkeit kommen.
Bettnässen - u.U. Liebesmangel, gestörte Mutterbeziehung
Diabetes - Vererbung, Vorfahrenschuld...
Durchfall - Leistungsdenken, Angst
Regelprobleme - Vorfahren, Mißbrauch, Abtreibung
Fehlgeburten - Flüche, Streß, Angst, Vorfahren, Festlegungen, Okkultes...
Fettsucht - Liebsmangel, Mißbrauch, fehlende Selbstannahme...
Frigidität - Angst, Ablehnung, Mißbrauch, dominante Mutter, Festlegungen
Hautekzem - Ablehnung (Mutter), Flüche, Rebellion
Herz - unterschiedliche Symptome - Ängste, Leistungsdenken, Bitterkeit
Migräne - Angst, Vorfahrenschuld, Manipulation
Krebs - Schicksalsschlag, Verdrängung, Resignation
Leber - Wut, Haß, Vergiftung der Seele
Kreislauf - Geist der Schwäche, Trägheit
Magen - unverdaute Ereignisse, Trennung, Geborgenheitsverlust
Magersucht - Rebellion, Perfektionismus, Ablehnung der Eltern, Selbstablehnung
Tinnitus - Ungehorsam, Groll, Vorfahren (NS, okkult) [Sie woll(t)en nicht auf Gott hören.]
Rheuma - Beziehungsprobleme, Wut, Ärger, Herrschsucht
Schlaflosigkeit - Angst, Flüche, gestörte Beziehungen, okkulte Gegenstände, verdrängte Konflikte.
Verstopfung - Festhalten, Sparsamkeit, kontrollierende Mutter, [analer Mißbrauch]
Wirbelsäule - Angst im Nacken, Lastentragen, Bitterkeit, Sturheit

Es beschreibt etwa 100 Krankheiten, auch Parkinson, Alzheimer, Epilepsie, Leukämie, MS... Ein hilfreiches Buch, sofern man die Probleme an der Wurzel heilen will.

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Kann man Krankheiten gebieten?

In Psalm 149 heißt es: Der Herr hat an seinem Volk Gefallen, die Gebeugten krönt er mit Sieg. Loblieder auf Gott in ihrem Mund, ein zweischneidiges Schwert in der Hand, um Könige mit Fesseln zu binden, ihre Fürsten mit eisernen Ketten.

Das griechische Wort pharmacon, lateinisch medicamentum hat auch die Bedeutung von Zaubermittel! Bei manchen ‘Medikamenten’ gibt es mehr ‘Nebenwirkungen’ als Heilung. Schon Antibiotika (= gegen das Leben) töten alles, auch die guten Bakterien. Hier hat man ‘geistliche’ Mächte festgestellt. Bei Psychopharmaka, genmanipulierten Pflanzen, wo z.T. die guten Gene herausgezüchtet werden, damit man krank wird und wieder ‘Medikamente braucht, ist es offensichtlich, daß man manipuliert.

Bei allen Religionen waren die Medizinmänner bekanntlich die Zauberer, d.h. jene, die mit den Götter, den bösen Geister, gearbeitet haben. Daher die Frage: Gibt es nicht geistige/ personale Mächte (Fürsten der Finsternis) hinter manchen unheimlichen Krankheiten?

Wenn wir nun Viren, Bazillen, Bakterien (die auch gezüchtet werden!, B und C-Waffen), Krebs- und Tumorzellen (nicht nur Folgen von Schwermetallen und sonstigen Umweltgiften) und deren geistliche Urheber (Fürsten) binden, lösen, abtrennen und dem auferstandenen Herrn übergeben, können wir von manchen Plagen und ihren (tödlichen) Folgen frei werden. Wenn durch Gebet Heilung von Aids möglich ist, wie es aus Uganda berichtet wurde, muß dies bei anderen (mysteriösen) Krankheiten ebenso möglich sein. Oder wenn man die radioaktive Verstrahlung direkt bei Tschernobyl mittels Weihwasser neutralisieren konnte! Wir beten in den alten Litaneien, daß Gott uns vor Pest befreien möge, warum nicht auch bei anderen Seuchen und Krankheiten?

Betrachten wir die Segnungen gegen Krankheiten, Wasser- und Ölsegnung, die Kräutersegnung usw. Diese künden von tiefem Glauben unserer Vorfahren.

Der Mensch hat ein Immunsystem, das, solange es nicht geschwächt ist, unbemerkt viele Bazillen überwindet, aber bei Schwächung z.B. durch Schicksalsschläge können dann plötzlich Krankheiten ausbrechen. Man weiß, daß viele Krankheiten (die Hälfte), eine psychische Ursache haben. Also ist es keine rein körperliche Angelegenheit.

Übergeben wir alles dem Erlöser Jesus Christus inklusiv den medizinisch unheilbaren Krankheitserregern, so kann, wenn es Gottes Wille ist, eine Heilung/Befreiung eintreten.

Dies kann man auch bzgl. den Strahlen von Mobilfunkmasten etc. anwenden. Manche leiden unter diesen Dingen. Der Fluch der Technik ist sicher nicht rein materiell.

Das zu lösen, braucht eine außerordentliche Glaubenskraft (Charisma des Glaubens
und der Erkenntnis). Man kann es auch indirekt manchen z.B. durch Anbetung, Lobpreis.


Man liest immer wieder von Priestern und Menschen, die in Krankheit und Not besonders geholfen haben. Wir kennen oder hören oft nur von wenigen. Das hat seine Gründe. Nicht nur weil die Ausbildung seit langem sehr mangelhaft ist, denn es wird viel studiert, meist unnütze Theorien, aber wenig eigentliche Seelsorge gelehrt und leider (zu) wenig gebetet. Die alten Gebeten und Segnungen sind den meisten unbekannt.

Die Theologen von heute reden meist von einem Gott, den sie nicht kennen bzw. zu dem sie keine Beziehung haben. Sie kennen nur Theorien von anderen Theologen, die aber meist den Glauben nicht stärken, sondern untergraben.
Die Folge:
Man predigt nur noch soziale Themen,- das Evangelium, die Sakramente und die Gebote Gottes kennt man kaum. Viele gehen ohne richtige Vorbereitung zur Kommunion. Sie bedenken nicht die Mahnung des hl. Paulus: Wer unwürdig ißt oder trinkt, ißt und trinkt sich das Gericht. 1 Kor 11,29.


Es fängt an bei der Spiritualität. Das geistliche Leben, solide Askese, tägliches inneres, stilles Gebet ist weithin unbekannt. Selbst Ordensleute lernen im Noviziat nicht mehr die Grundlagen des geistlichen Lebens und in den Priesterseminaren noch viel weniger. Opfer, Verzicht gibt es nur noch beim Sport. Sünde gibt es nur noch beim Essen.

Nicht nur die Theologen haben meist keine Beziehung zu Jesus, auch die ‘Gläubigen’ nicht. Da ist das große Problem: Nur Wenige haben eine Beziehung zu Gott. Wir reden von einem Gott, den wir nicht kennen. Wir meinen zu einem Gott zu beten, mit oberflächlichen Fürbitten, als wäre er unser Knecht. Würden wir Gott lieben, wären wir gern bei ihm, so wie wir gern bei einem Freund sind, ohne auf die Uhr zu schauen. Doch wer hält es ein viertel, halbe oder ganze Stunde in der Kirche aus, ohne ‘Animation’, einfach zu sein, wie ER da ist. Wer kann still sein, auf ihn hören, ihm sein Herz ausschütten? Es hat auch keinen Wert täglich irgendwelche Betrachtungen zu machen, wenn dabei nicht sein Herz öffnet. Betrachtung, christlich Meditation ist nur ein Weg, eine Methode (odos - Weg) nicht das Ziel. Wir sollen zu IHM gelangen. Ihm, der in uns ist, die Ehre Zeit geben. Ein Herz und ein Seele mit Ihm sein.

Innere Heilung meint auch Heilung der Beziehung zu Gott, da ist Beichte nur ein Schritt; dort beginnt eigentlich schon das Öffnen des Herzens, wenn wir es richtig machen. Und in der Eucharistie - dem Messopfer, der Kommunion und in der Anbetung wartet er wieder auf uns... im göttlichen Solarium. Hier will ER die Wunden unsrer Seele heilen. Fallen wir wie Maria Magdalena ihm zu Füßen, hören wir auf ihn. Il est bon, le bon Dieu, sagte ein alter Pater (Er ist gut, der gute Gott.) Ja, er ist der beste Papa.

Jesus hat Menschen geheilt und von bösen Mächten befreit und dies seinen Aposteln aufgetragen; ebenso das ganze Evangelium zu verkünden - ‘Lehrt sie alles zu halten, was ich euch geboten habe.’ Mt 28. Vieles ist heute unbekannt. Wer die Wahrheit sagt oder Bedrängten hilft, bekommt oft Widerstand. Gute Priester ziehen sich zurück und haben oft Feinde, auch Undank und Verleumdung.

Was ist zu tun? Zunächst sollte man den Glauben richtig kennen. Das bewahrt vor vielen Irrwegen. Dazu lese man gründlich den Katechismus, damit man weiß, was zum katholischen Glauben gehört, damit man die Gebote Gottes und der Kirche kennt, ebenso die Sakramente und das Gebet. Und dann folgt das Tun: täglich Beten, regelmäßig Beichten und so oft als möglich die hl. Messe mitfeiern.

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Die Kraft des Wortes Gottes

Segensreich ist das Beten des Evangeliums besonders der Leidensgeschichte.

Wer die aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers gelesen hat, kennt die Geschichte jenes Alkoholikers, der sich entschloß jeden Tag ein Evangelium zu lesen um vom Alkohol frei zu kommen und zu bleiben. Er hat es so geschafft. Man sieht hier die befreiende Macht des Wortes Gottes.


Die Passion - Leidensgeschichte des Herrn finden Sie bei: Mt 26-27; Mk 14,10-15; Lk 22-23; Jo 18-19. Sie kann auch befreien, wie P. Frumentius Renner OSB schreibt.

Früher betete man mancherorts bei der Fronleichnamsprozession an den vier Altären, jeweils den Anfang der vier Evangelien in die vier verschiedenen Himmelsrichtungen. Diese vier Perikopen sind zugleich Schutz- und Befreiungsgebete. Diese Evangelien darf jeder beten. Mt 1,1-16; Mk 1,1-8; Lk 1,1-17; Jo 1,1-14

Der Vater des hl. Arnold Janssen betete in der Not oft den Anfang des Johannesevangeliums. Dies war früher das Schlußevangelium der lateinischen Messe. Viele wußten nicht warum immer dasselbe Evangelium gebetet wurde. Vielleicht wäre es gut, wir würden es alle wieder öfter beten. Das Licht soll doch die Finsternis vertreiben; Christus soll in unseren Herzen wohnen, uns erleuchten, schützen und stärken.

In Uganda wurden durch das Beten des Wortes Gottes Aidskranke geheilt. Dies berichtete die Zeitschrift Bonne Nouvelle 1990 Nr. 72-73, Brüssel.

Das Evangelium berichtet von vielen Heilungen und Befreiungen Jesu,

auch die Apostel haben im Namen Jesu Menschen geheilt. Das scheint heute alles vergessen. Nach dem Apostel Johannes stehen wir im Kampf gegen Welt, Fleisch und Teufel. Daher kommen die Versuchungen, Bedrängnisse usw.

Jesus begann gleich nach der Bergpredigt zu heilen.

Mt 8 berichtet von einem Aussätzigen. Dann die Schwiegermutter des Petrus und danach gleich viele Besessene. Es folgt der berühmte Besessene von Gerasa, der soviel böse Geister hatte, daß eine ganze Schweineherde buchstäblich baden ging.

Mt 9 Der Gelähmte, dem Jesus erst die Sünden vergab. Dann die Tochter des Synagogenvorstehers und die blutflüssige Frau, zwei Blinde. Und einen Besessenen, der stumm war. Das zeigt, daß hinter Krankheiten, der Teufel stecken kann.

Mt 12 berichtet von der Heilung der gelähmten Hand am Sabbat.

Die Warnung, daß der unreine Geist zurückkommen kann mit noch mehr Geistern.

Mt 15 Befreiung der besessenen Tochter der kananäischen Frau. Wohl eine Fernheilung.

Mt 17 Heilung des mondsüchtigen Knaben, der immer wieder ins Feuer und Wasser fiel. Die Jünger konnten den bösen Geist nicht austreiben, weil ihnen der Glaube fehlte. Das ist wichtig. Paulus spricht vom Charisma des Glaubens, gemeint ist das Gottvertrauen.

Mt 20 Die Heilung der zwei Blinden von Jericho.

Mk 1 Besessenen in Kapharnaum. Schwiegermuter Petri, Besessene... Aussätzigen Mk 2 Der Gelähmte Mk 3 Heilung am Sabbat; Übergabe der Vollmacht an die Apostel Mk 4 Der Besessene von Gerasa. Mk 5 Tochter des Synagogenvorstehers

Mk 6 die Apostel trieben viele böse Geister aus, salbten die Kranken mit Öl

Mk 7 Kananäische Frau, Taubstumme mit Speichel geheilt.

Mk 8 Blinden mit Speichel geheilt - Jesus mußte zweimal die Hände auflegen!

Mk 9 Stummer und tauber Geist aus einem Knaben ausgetrieben.

Jesus sagt: Wer Glaube hat, dem ist alles möglich. - Herr hilf meinem Unglauben.

Mk 10 Heilung des blinde Bartimäus in Jericho Mk 16 Voraussage von Wunderwirken, Heilung, Teufelaustreibung durch Gläubige, nicht nur durch die Apostel!

Lk 4 Kapharnaum wie Mk 1                  Lk 5 Aussätzigen, Gelähmten

Lk 6 Heilung am Sabbat Lk 7 Heilung des Knechtes des Hauptmanns von Kapharnaum, Totenerweckung des Jüngling von Naim Lk 8 Stillung des Seesturms, Besessenen von Gerasa, Tochter des Jairus, blutflüssige Frau Lk 9 Brotvermehrung der 5.000, besessener Knabe Lk 11 Warnung vor Rückfall Lk 13 Heilung der gekrümmten Frau am Sabbat. Lk 14 Heilung des Wassersüchtigen Lk 18 Heilung des Blinden von Jericho. Lk 22 Heilung des abgeschlagenen Ohrs beim Knechtes des Hohenpriesters.


Jo 5 Heilung des Kranken am Bethesdateich      Jo 6 Die Brotvermehrung
Jo 9 Heilung des Blindgeborenen am Sabbat
Jo 11 Die Auferweckung des Lazarus - Das spektakulärste Wunder.


Apg 3 Petrus und Johannes heilten den Lahmgeborenen im Namen Jesu.
Apg 5 Tod des betrügerischen Ehepaars. Heilung durch Schatten des Petrus
Apg 9 Heilung des blinden Saulus in Damaskus durch Ananias.
          Totenerweckung durch Petrus in Joppe.
Apg 12 Befreiung des Petrus aus dem Gefängnis nach Gebet der Gemeinde.
Apg 13 Paulus läßt den Zauberer in Zypern erblinden.
Apg 19 Wunder des Paulus Heilungen durch Schweißtücher,
            Dämonenaustreibungen, Verbrennen der Zauberbücher
Apg 20 Auferweckung des Toten durch Paulus, der von dritten Stock hinunterfiel.
Apg 28 Heilung des Publius auf Malta. Paulus überlebte den Schlangenbiß

Wie bei den Aposteln finden wir bei vielen Heiligen Wunder
und Teufelsaustreibungen
.

40 Totenerweckungen werden vom hl. Apostel Andreas berichtet, 30 von der hl. Dorothea von Montau (†1394) und vom hl. Franz Xaver 24. Es gab Laien, die geheilt haben, Besessene befreit haben, weil sie fest geglaubt haben, wie Ananias, Katharina von Siena (war nur im dritten Orden), Niklaus Wolf von Rippertschwand, Martin Michel.

Krankheiten haben verschiedene Ursachen, ob nun natürlich oder dämonisch. Wir sehen nur die Wirkung. Beten dürfen wir immer und wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen, sollte man dies tun. Früher sandten die Tierärzte, Ärzte und Heilpraktiker die Leute zum Pfarrer, wenn merkten hier wirken andern Mächte. Wenn man Aids durch Gebet heilen kann, sollte uns dies nachdenklich machen!

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Gott hat viele Wege der Heilung

Daß der Lobpreis heilen und befreien kann, ist bekannt. - Paulus fielen im Gefängnis die Fesseln ab - und das Gebet der Urgemeinde bewirkte die Befreiung des Petrus. Das Gebet ist das zweischneidige Schwert - die betenden Hände gleichen einem Schwert, das den Himmel öffnet und die Fesseln der Sünde durchtrennt, - die Macht des Bösen besiegt - bindet (bändigt). Siehe Ps 149,6

Es gibt immer wieder spontane Befreiungen, wie auch plötzliche Heilungen - wie
in Lourdes oder durch Anrufung von Heiligen. Manchmal ist es auch schwierig, manche wollen mit der Wahrheit nicht ans Licht; manche fühlen sich ‘wohl’ in ihrer Krankheit, oder reagieren allergisch, wenn man die Mauer des Mißbrauchs und der Abtreibung aufbricht. P. Paul von Moll wußte wohl um seine Zurückhaltung bei solchen Dingen und schreibt daher auch von Undank. Es gibt noch schlimmeres, wie Verleumdung oder gar Haß, wenn man manchen nicht alle Wünsche erfüllt, wie beim sel. Heinrich Seuse, dem eine Frau, der viel geholfen hatte, nachsagte, ihr Kind sei von ihm.

Mit gewissen Bereichen, die ins Okkulte gehen, sollte man sich nicht zuviel befassen, nicht zu neugierig sein und nicht unnötig sich darüber auslassen, z.B. Punk, Metal, Geheimbünde, Okkultismus. Schmutz macht schmutzig, manches klebt wie Teer.

Denn sowenig man einen Alkoholiker mit Worten bekehren kann, kann man noch weniger jemand aus diesem Bereich bekehren. Gnade können wir nicht machen, sonst wäre es Magie. Gott läßt allen den freien Willen und redet jedem ins Gewissen. In die Hölle, wie in den Himmel kommen nur Freiwillige. Daher auch Vorsicht mit jenen, die Heilung versprechen oder gar gegen Bares anbieten. Irgendwo steckt da der Pferdefuß...

Es gibt das Beispiel des hl. Don Bosco, der ein blindes Mädchen nicht geheilt hat, weil er wußte, dann würde es auf die schiefe Bahn geraten. Wer etwas mit Gebet erzwingen will, muß oft lange dafür büßen, wie jene Frau, die ein behindertes Kind gebar und nicht loslassen wollte, sie mußte dann 50 Jahre einen blinden, geistig Behinderten pflegen.

Im Vater unser heißt es: Dein Wille geschehe. Gott weiß besser, was uns nützt oder nicht. Beten wir wie der hl. Dulder Job: Gott hat es gegeben, Gott hat es genommen, der Name des Herrn sei gepriesen. - Sit nomen Domini benedictum.


Wenn die begnadeten Priester und Beter aus ihrer Erfahrung sagen, daß hinter fast allen Krankheiten der Teufel steckt, so müssen wir bedenken, daß es niemand Boshafteren gibt als diesen. Auch natürliche Krankheiten sind eine Folge der Erbsünde. Und die Erbsünde hat bekanntlich der T verursacht. Durch sein großes Wissen weiß er auch, aus normalen Krankheiten schlimmeres zu machen, z.B. durch Ungeduld, Hadern usw.

Wichtig ist um Heilung zu beten, besonders zum Hl. Geist - Sequenz und Hymnus von Pfingsten. Wundenrosenkranz, Barmherzigkeitsrosenkranz. Lobpreis und Anbetung.

Gott hat die Schöpfung gesegnet, die Patriarchen haben ihre Kinder, Moses und Aaron das Volk gesegnet. Jesus ist segnend in den Himmel aufgefahren. Paulus sagt: Segnet, die euch verfluchen. Eltern sollen ihre Kinder segnen auch mit Weihwasser; Priester ihre Gemeinden, das hält Unheil fern. Im Segen liegt ein großes Geheimnis.

Auch Eheleute können sich segnen, Krankheiten können so geheilt werden.

Wichtig ist von Herzen allen und alles zu verzeihen. Manche haben hier große Hindernisse und können deshalb z.B. nicht gut beten. Dann muß man erst verzeihen.

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Beten Sie zum Hl. Geist um Heilung,
Erneuerung, und Stärkung

Beten Sie nach der Absage an die Hauptsünden um Tugenden:
  um Demut, Bescheidenheit (gegen Stolz)
um Freigebigkeit (gegen Geiz)
um Reinheit (gegen die mannigfachen Gefahren der Unkeuschheit)
um Geduld und Nachsicht (gegen Zorn)
um Mäßigkeit (gegen Unmäßigkeit)
um Wohlwollen (gegen Neid)
um Eifer im Gebet und bei der tägl. Pflichterfüllung (gegen Trägheit)

Der hl. Seraphim sagt, der Sinn des Lebens sei die Erfüllung mit dem Hl. Geist. Gnade ist ja keine Sache. Die Gottverbundenheit - Heiligkeit ist erfüllt sein von Gott.

Jesus sagt, wenn wir ihn lieben, wird er mit dem Vater kommen und Wohnung in uns nehmen. Jo 14,23 Wir sollen lebendige Tempel des Hl. Geistes sein.

Um die Erneuerung im Heiligen Geist beten, ist sehr wichtig, damit sie von den sieben Gaben - den sieben heiligen Geisteskräften wirklich erfüllt und durchdrungen werden, denn ohne den Hl. Geist können wir nichts Gutes vollbringen.

Beten sie um die göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung (= Gottvertrauen) und
Liebe. Darum geht es auch beim Rosenkranz, dafür die ersten drei Ave.

Himmlischer Vater ich bitte dich im Namen Jesu um die sieben hl. Gaben,
- Um die Gabe/den Geist der Gottesfurcht, damit ich alle Menschenfurcht
   und somit die Sünde überwinden, vor allem die schwere Sünde meiden kann.
- Erfülle mich mit der Gabe der Frömmigkeit, d.h. der Hingabe an deinen hl. Willen,
  an deine väterliche Vorsehung.
- Erfülle mich mit der hl. Wissenschaft, der tiefen Erkenntnis der Vergänglichkeit
  allen Irdischen und der Bedeutung der Ewigkeit.
- Erneuere und erfülle mich mit der Gabe der Stärke.
  Gib mir den Mut zu beten, den Glauben zu bekennen und zu leben.
- Erfülle mich mit der Gabe des Rates, damit ich nicht irre gehe und anderen
  den Weg des Glaubens weisen kann.
- Erfülle mich mit der Gabe des Verstandes, d.h. die Einsicht und Überzeugung,
  daß du in deiner väterlichen Liebe immer für uns sorgst. Daß eben denen,
  die dich lieben alles zum Guten gereicht.
- Und vollende in uns die Gabe der hl. Weisheit, d.h. der tiefen Liebe zum Kreuz,
  denn im Kreuz allein ist Heil und Segen, Erlösung und Frieden.
Wir danken dir Vater und preisen dich durch deinen geliebten Sohn Jesus Christus,
der in der Einheit mit dem Hl. Geist mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

Beten Sie zu Maria, der Braut des hl. Geistes; sie ist voll der Gnaden. Beten sie zu den zwölf Aposteln, den sieben Erzengeln vor dem Thron Gottes. (Tob 12,15)

Die sieben Gaben des Hl. Geistes sind die Weisheit, Verstand (Einsicht), Rat, Stärke, Wissenschaft (Erkenntnis), Frömmigkeit (Hingabe) und Gottesfurcht.

Die zwölf Früchte sind: (Gal 5) Liebe, Freude, Friede, Geduld, Milde, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit und Keuschheit. Als besondere Früchte - Gnadenwirkungen des Hl. Geistes gelten die acht Seligkeiten der Bergpredigt. (Mt 5)

Die Pfingstsequenz zeigt uns das Gnadenwirken des Hl. Geistes. Zu empfehlen
sind auch der Hymnus zum Hl. Geist. Siehe bei den Pfingstliedern im Gesangbuch. Bitte beten sie täglich zum Hl. Geist. Er ist eine göttliche Person und will persönlich in uns wirken. Jeder Mensch wird von Gottes Geist seinen eigenen Lebensweg geführt.

 

Gebete zum Hl. Geist

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
sende Deines Lichtes Strahl!
Vater aller Armen Du,
aller Herzen Licht und Ruh‘,
komm mit Deiner Gaben Zahl!
Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
komm, Du süßer Seelenfreund.
In Ermüdung schenke Ruh‘,
in der Glut hauch Kühlung zu,
tröste den, der trostlos weint.
O Du Licht der Seligkeit,
mach Dir unser Herz bereit,
dring in unsre Seelen ein!
Ohne Dein lebendig Wehn
nichts im Menschen kann bestehn,
nichts ohn‘ Fehl und Makel sein.
Wasche, was beflecket ist,
heile, was verwundet ist
,
tränke, was da dürre steht.
Beuge, was verhärtet ist,
wärme, was erkaltet ist,
lenke, was da irregeht.
Heiliger Geist, wir bitten Dich,
gib uns allen gnädiglich
Deiner Gaben Siebenzahl.
Spende uns der Tugend Lohn,
laß uns stehn an Deinem Thron,
uns erfreun im Himmelssaal. Amen.

 

O Heiliger Geist, du süßer Gast,
der du alle Gnaden hast,
komm zu mir erleuchte mich,
komm zu mir und stärke mich,
lehr mich Gottes Wort verstehen
und freudig seine Wege gehen. Amen.
 

O Heiliger Geist ich lad dich ein,
stets meines Herzens Gast zu sein.
Nach deinem Willen bild es um
und mach es zu deinem Heiligtum.
Gib Licht mir bei und Wissenheit,
schenk Trost in aller Traurigkeit,
schenk deine Gnad‘ mir immerdar.
Mach mich im Glauben stark und fest,
daß mich die Hoffnung nicht verläßt
und deine Liebe sich vermehrt,
bis ich einst bin des Himmels wert.
Amen.


O Hl. Geist, erleuchte mich,
Gottes Lieb‘ verzehre mich,
den Weg der Wahrheit führe mich.
Maria Mutter schau auf mich,
mit deinem Jesus segne mich;
vor aller Täuschung und Gefahr
vor allem Übel mich bewahr. Amen.
(Von der hl. Mirjam
.)

 

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Die Charismen

Dieses Wort wir heute oft falsch gebraucht, im Sinn von Talent oder Begabung. Die richtigen Charismen sind nach Paulus (1 Kor 12) Gaben, die außerhalb der sieben Gaben des Hl. Geistes gegeben werden. Auch Nichtheilige können sie haben, aber Heilige bekommen sie öfter, doch nicht alle Heilige haben Wunder gewirkt.

Wichtig ist das Charisma der Erkenntnis, damit man erkennt, wo das Problem bzw. dessen Ursache ist. Das kann man nicht machen oder lernen.

Einem Alkoholiker sieht man oft an, was los ist, aber nicht, warum es soweit gekommen ist. Manche trinken sinnlos, weil eine Belastung auf der Familie liegt.

Wenn man in den Gesichtern lesen kann, ist es unangenehm in Städten zu sein... Viele leben seit Jahren in Sünde und das strahlt aus. Im Gesicht kann man Charakter und Krankheiten erkennen. Sehr stark ist dies bei der Seelenschau; dies ist nicht immer angenehm. Man könnte vielen helfen, aber viele wollen die Wahrheit nicht hören, weil sie ihr Leben nicht ändern wollen. Und sie werden böse, wenn man die Wahrheit sagt. Da schmerzen auch unwürdige Kommunikanten. Sapienti sat.


Es gibt Frauen, die Sinnlichkeit ausstrahlen, obwohl sie es nicht wollen. Sie werden belästigt, weil ihnen z.B. durch Mißbrauch oder Vergewaltigung ein unreiner Geist anhaftet. Trennt man diesen ab, haben sie plötzlich Ruhe!

Dann braucht man das Charisma der Unterscheidung, damit erkennt, was nun richtig ist, ob etwas von Gott kommt und zu Gott führt, ob jemand besessen ist, ob man vertrauen kann usw. Denn wer nicht schweigen kann, dem kann man nichts anvertrauen.


Unterscheidung ist auch wichtig um nicht dem Fanatismus zu erliegen. Manche laufen Erscheinungen nach, kennen aber das Evangelium nicht. Andere meinen nur die latein. Messe sei gültig. Woher kommen dann die eucharistischen Wunder z.B. in Liegnitz? Fanatismus ist Glaube ohne Liebe. Gott ist größer all als unsere Vorstellungen. Die Ostkirche hat noch schönere Liturgien und längere Gebete, aber doch fehlen die Früchte der Heiligkeit. Denken wir an Paulus 1 Kor 13,3. Nicht jeder spürt die Gegenwart des Herrn in der Eucharistie oder beim Kuß des Altares.

Das Charisma des Glaubens meint die Glaubenskraft. Jesus spricht vom Glauben, der Berge versetzen kann. Mt 17,20. Wenige haben den Mut in Vollmacht zu beten. Viele Priester kennen nicht ihre Weihegewalt oder haben Angst zu binden und zu lösen. Auch Gläubige können im Namen Jesu beten, Eltern ihre Kinder segnen, die Ehegatten sich gegenseitig. Dann kann auch das Charisma der Heilung zur Wirkung kommen, wenn man bewußt die Hände segnend auf Bedrängte und Kranke legt (oder Eltern auf ihre Kinder) und Gott bittet, ER möge die Wunden der Seele heilen, die Taufgnade, die Firmgnade, das Ehesakrament, das Weihesakrament erneuern usw.

Das Abraham-Isaak-gebet ist wichtig, damit man nicht an den Charismen klebt. Wir sollen Gott lieben, nicht seine Gaben. D.h. Alles bewußt in Gottes Hände legen.

Wir werden seit der Aufklärung, nicht aufgeklärt, sondern in die Irre geführt. Wir kennen nicht mehr die Schätze unsers Glaubens. Man kennt die Fußballstars, aber nicht die zwölf Apostel, die Gaben des Hl. Geistes, die Bedeutung der hl. Messe, des Segens...

Es gibt keine Brüderlichkeit ohne (Gott)Vater. Gleichheit ist eine Illusion, da jeder anders ist (arm-reich, klein-groß, begabt-oder nicht, gesund-krank) und Freiheit gibt es auch nicht. Wenn sie etwas gegen die falsche Freiheit sagen, daß nicht alles gut ist, dann werden sie nicht mehr geduldet. Die Linken nennt man Autonome, die Rechten Radikale, dabei sind beide rücksichtslos. Die Medien sind gesteuert und berichten nicht alles (Christenverfolgung im Islam, China). Die Völkerwanderung war schon immer der Untergang einer Kultur! Vielvölkerstaaten funktionieren nicht lang. Wer Gastfreundschaft mißbraucht, hat das Gastrecht verwirkt. Das war schon immer so.

Die sog. Philosophen der Aufklärung waren Freidenker und haben die Menschen von Gott entfremdet. Der Mensch ohne Glaube verliert die Moral und wird ein Egoist. Diese sogenannte Philosophie will nicht Wahrheit oder gar Weisheit (Sophia), sondern Umsturz - Revolution. Die Atheisten sind nicht neutral - gottlos, sondern Antichristen, oft Satanisten, wie Marx, Lenin, Hitler. Darum der Haß auf die Kirche, Verfolgung der Christen schon in der franz. Revolution, im Kommunismus, bei den Nazis; darum die blutroten Fahnen auch bei den Nazis! Jesus sagt uns: An den Früchten sollen wir den Baum erkennen!

Die sieben Gaben des Hl. Geistes und die sieben Hauptsünden

Die sieben Gaben des Hl. Geistes sind sehr wichtig. Ohne sie können wir nichts Gutes tun und heilig werden. Alles beginnt mit der Gottesfurcht - Ehrfurcht vor Gott und seinen Geboten und so ist die erste der 12 Früchte des Hl. Geistes die Keuschheit (Gal5). Die höchste Gabe ist die Weisheit mit der vollkommenen Liebe (zum Kreuz und Leiden) als höchste Frucht. Nach Gal 5 können wir unterscheiden, ob Werke des Fleisches oder Früchte des Hl. Geistes. Das tägliche Gebet zum Hl .Geist ist wichtig.

Raphael sagt: Ich bin einer der Sieben, die vor dem Thron Gottes stehen. Tob 12,15. Sie sind ohne Namen auch in der Apokalypse öfter erwähnt. Die höchsten Erzengel sind Seraphim, voran Michael und Gabriel. Sie sind die großen Boten Gottes, die uns beschützen, Gnaden bringen, voran eben die Gaben des Hl. Geistes.

Die sieben Namen wurden von Gott dem sel. Amadeo geoffenbart, der Beichtvater des Papstes Sixtus IV. war. In Rom sind die sieben ‘Erzengel’ in der Basilika Maria degli Angeli bei Termini im Hochaltarbild dargestellt. In Lourdes sind diese sieben Gaben in den Mosaikbildern der Rosenkranzgeheimnisse als siebenSeraphim dargestellt.

In dem alten Buch ‘Die heiligen Engel‘ von P. Wilhelm Ganspeck OSA von1738 werden die Engelhierarchien und die sieben Erzengel (Seraphim) vor dem Thron Gottes erklärt.

Die sieben Gaben sind den sieben Hauptsünden entgegengesetzt, hinter denen wiederum die sieben höchsten bösen Geister stehen. Diese wollen uns durch die Hauptsünden - auch Wurzelsünden genannt - ins Verderben stürzen.

Die sieben guten Engelsfürsten widersetzen sich ihnen und so kämpft
der hl. Michael (Wer ist wie Gott?) gegen den stolzen Leviathan (Luzifer) - Stolz,
der hl. Gabriel (Stärke Gottes) gegen den geizigen Mammon - Geiz,
der hl. Raphael (Arznei Gottes) gegen den unreinen Asmodeus - Unreinheit
der hl. Uriel (Licht Gottes) gegen den zornigen Baalberit - Zorn,
der hl. Sealtiel (Gebet Gottes) gegen den gierigen Beelphegor - Völlerei,
der hl. Jehudiel (Lob Gottes) gegen den neidischen Beelzebub - Neid und
und der hl. Barachiel (Segen Gottes) gegen die Trägheit des Astaroth - Trägheit.
Manchmal findet man auch etwas andere Namen.

Wir stehen in einem geistlichen Kampf. Paulus schreibt: Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Glauben bewahrt... 2 Tim 4,7. Der hl. Benedikt sagt: Mönch ist, wer nach der Regel kämpft. D.h. dann: Christ ist, wer nach dem Evangelium kämpft - der Sünde widersteht, betet, die Sakramente empfängt, Gutes tut und sein tägliches Kreuz trägt. Also nicht die, die Kirche verändern wollen, sondern jene, die sich verändern wollen. Metanoia heißt zunächst Umdenken (es sich durch den Kopf gehen lassen, sich etwas sagen lassen) und dann Umkehr zu Gott hin, von der Sünde weg. Das Wesen der Sünde besteht ja in der Hinwendung zu etwas Geschöpflichen und der Abkehr von Gott.
Die entscheidende Frage ist und bleibt:
Wer oder was hat den 1. Platz in meinem Leben?

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Erkennbarkeit des dämonischen Einfluß auf Krankheiten
nach P. Wehrmeister
( Exorzismus probativus - Prüfexorzismus )

P. Frumentius Renner OSB erwähnt in seinem Buch Im Kampf gegen Magie und Dämonie auch den Prüfexorzismus. Durch die Reaktionen der Personen erkennt man Belastungen. Ein altes Rituale von Prüm hat Gebete für belastete Personen –> Internet.

Es gibt ein sicheres Erkenntnismittel, den Exorzismus probativus - Prüfexorzismus d.h. den ernst im Namen Jesu ausgesprochenen Befehl an den Dämon, ein sichtbares Zeichen seiner Wirksamkeit zu geben, falls ihm gestattet sein sollte in dieser Person oder in ihrer Krankheit einen Einfluß zu üben:

Praecipio tibi daemon vel vobis daemonibus, si plures sint, in nomine Jesu, ut mihi aliquod signum evidens et manifestum faciatis vestrae praesentiae, si aliquam potestatem habeatis in hanc creaturam Dei in hac ejus aegrotatione, agitando eam vel coram me aliquid ex iis faciendo, quod me absente in ea faciebatis - in nomine Patris etc.

Während diesem möglichst unauffällig und lateinisch vorzunehmenden Befehls lege der Priester dem Kranken die Hand, oder besser Reliquien auf. - Der Unerfahrene mag lachen, wenn er dies hört oder liest. Aber der Dämon muß gehorchen. Wenn ich dem Dämon den Befehl gebe, augenblicklich vom Kranken zu weichen und ihn nie mehr zu belästigen, wird vielleicht mein Befehl nicht befolgt, weil noch verschiedene, teils physische, teils moralische Hindernisse der Befreiung entgegenstehen können, welche vorher beseitigt werden müssen. Wenn ich im Namen Jesu von ihm verlange, als daß er mir ein Zeichen seines Einflusses gebe, falls er diesen hat, muß er gehorchen. Dies zu bezweifeln, hieße die Worte des Apostels Paulus (Phil. 2,10) in Zweifel ziehen, daß auch die Bewohner der Hölle im Namen Jesu ihr Knie beugen müssen.

Wenn allerdings der Priester diese Worte ohne Glauben, oder nur im Scherz spricht, oder in der Todsünde lebt; oder der Patient keinen oder kaum einen Glauben hätte oder durch die Todsünde ein Gefesselter des Satans wäre, würde der Dämon den Gehorsam verweigern können. Es sind Fälle bekannt, in denen der Prüfexorzismus erst wirkte, nachdem der Patient vorher eine Generalbeichte abgelegt hatte.

Zeichen, welche die Dämonen auf den Prüfexorzismus geben, sind z.B. ein Anfall von Ohnmacht, daß man geschüttelt wird, plötzlich Schweiß hervorbricht, oder unerwartetes Gähnen. Manchmal verspürt der Patient nur innerlich eine Hitze oder Benommenheit des Kopfes, oder Ohrenbrausen etc. Es kann sogar durch den Prüfexorzismus die Heilung eintreten. - Gähnen kommt auch beim Befreiungsgebet vor.

Bei Infestationen von Häusern, Ställen, Tieren ist dies nicht anwendbar. Hier müssen die Aussagen der Besitzer vernommen und geprüft werden.

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Frage:
Ist bei Besessenheit immer ein Exorzismus nötig? - Nein
.

Wichtig sind die Sakramente vor allem die Beichte, dann die hl. Messe. Bei Selbstverschulden ist das Widersagen not-wendig. Die Sakramente sind stärker als Sakramentalien.

Seit Klingenberg, wo die Ärzte durch die Medikamente den Tod verschuldet hatten, wie Prof. Goodman nachwies, die Gerichte und Medien aber die Kirche an den Pranger stellten, haben viele Bischöfe a) Angst, b) keine Erfahrung, c) sind sie theologisch davon weit entfernt und d) sind wohl einige selbst besessen, weil sie im Glauben irren und in Sünde befangen sind.

Die meisten Besessenheiten merkt man kaum. Viele sind ‘stumm’ und ziehen sich von Kirche und Sakramenten zurück. Die Feministen, Homos... machen Krawall.

Nach P. Amorth, der jahrzehnteErfahrung hatte, muß der Betroffene vor allem selbst etwas tun. D.h. zuerst Beichten, allen vergeben, die okkulten Gegenstände vernichten, sich von allem lossagen, - die Taufgelübde erneuern 3x!; konkret dem Geist, von dem man belastet ist, widersagen.

Sehr hilfreich sind das Beten des Evangeliums, wie beim russischen Pilger,
- der Leidensgeschichte in den Evangelien
- den Kreuzweg beten.
- das Beten des Rosenkranzes, u.U. des ganzen Psalters. - des Akathistos,
- der alten Allerheiligenlitanei, der 7 Bußpsalmen, der 15 Gradualpsalmen
- der Litaneien zum Namen Jesu, zum kostbaren Blut, lauretanische Litanei, hl. Joseph.
- richtig fasten zur Ehre Gottes und dem Heil der Seele, nicht wegen der Figur.

Für die ganz schweren Fälle findet sich dann, wenn Gott es will, ein guter Priester.

Für Priester ist es klüger die erwähnten Gebete zu beten, wie die große Krankensegnung, die den Exorzismus ersetzt, aber ohne ‘Nebenwirkung’ ist, denn es wurden schon Priester und Bischöfe nach Exorzismen schwer krank, angegriffen, versetzt...

- Den Maurussegen beten, - mit dem geweihten und exorzierten Öl salben,
- exorzierten Weihrauch (feingemahlen), der auch als Arznei genommen wird,
  zum Einnehmen geben. Wenn es brennt ist dies ein Zeichen.
- am besten nur Dreikönigsweihwasser benutzen und mitgeben.
- Anhauchen, wie früher bei der Taufe
- die wundertätige Medaille, Benediktusmedaille segnen und auflegen –> Segnungen
- Das Athanasische Glaubensbekenntnis, das Te Deum und die anderen später
  angeführten Gebete. Die Apostel hatten keine Rituale, die Heiligen beteten auch frei.

Vertrauen wir auf den hochheiligen Namen Jesu und die Vollmacht, die wir als Kinder Gottes (Jo 1) und als Priester haben –> Mt 18,18, d.h. konkret binden und lösen.

Beten wir bewußt beim Rosenkranz um Vermehrung unseres schwachen Glaubens...
Die ersten drei Ave Maria zeigen worum es beim Rosenkranz (auch bei den Sakramenten) geht: um Glaube, Hoffnung - Gottvertrauen und Liebe zu Gott.


- Das Beten oder besser Singen des Gloria Patri - Ehre sei dem Vater - hat große Kraft, weil der andere die Worte ‘wie im Anfang...’ nicht hören kann. Denn damals gab er Gott die Ehre. Als vor Jahren in Frankreich ein gotteslästerlicher Film in den Kinos lief, und Christen das Gloria sangen, fielen einige zu Boden, d.h. sie waren wohl besessen.

- Ebenso wirksam ist das Sanktus - das dreimal Heilig. 3x oder 9x beten oder singen.

- Durch das Gebet des Engel des Herrn erhalten wir einen großen Schutz, wie einmal eine Zigeunerin einer Frau sagte. Bitte täglich 3mal beten. ‘Und das Wort ist Fleisch geworden’ ist aus Jo 1, jenem Evangelium das zum großen Exorzismus gehört...

- Evangelium der Verkündigung, der Befreiung von Besessenen...

Prof. Ivancic betete täglich den Psalter und konnte helfen, wo andere unnütz den Exorzismus beteten. Denn oft sind Menschen nur tief verletzt und brauchen Heilung, Anleitung zur Vergebung und keinen Exorzismus, obwohl sie wie Besessene reagieren.


Das heutige Benediktionale ist nicht von Rom approbiert, es gilt als ‘Manuskript - Studienausgabe’, es sind Fastfood-Gebete ohne große Wirkung. Alle erfahrenen Exorzisten und Priester nehmen das alte Rituale, das P. Benedikt XVI. wieder mit den anderen jahrhundertelang bewährten liturgischen Büchern gutgeheißen hat.

Die alten Segnungen, wie Kerzen an Maria Lichtmeß, die Palmweihe, Taufwasserweihe, die Kräutersegnung an Mariä Himmelfahrt, haben eine ganz andere Tiefe.


Interessant sind auch die alten Gebete der Erwachsenentaufe, wo wir mehrfache Exorzismen finden und auch das Widersagen der Götzen, des Irrglauben des Islams bzw. des Irrglauben des Judentums (!) bzw. den ketzerischen Sekten. Auch die Anhauchungen, das Geben des exorzierten Salzes in den Mund und die Salbung auf der Schulter finden sich heute nicht mehr. Es sollen ja die Chakren die Öffnungen für die bösen Mächte geschlossen werden. Es hat auch Wirkung, wenn ein Priester belastete Personen anhaucht.

Das Gebet nach der zweifachen Salbung mit dem Katechumenenöl lautet:

‘Fahre aus unreiner Geist und gib die Ehre dem lebendigen und wahren Gott, flüchte unreiner Geist und gib Platz Jesus Christus, seinem Sohn. Weiche zurück unreiner Geist und gib Platz dem Hl. Geist.’

Weiterhin wurden Protestanten bedingungsweise getauft, da man meist nicht weiß, ob die Taufe auch gültig vollzogen wurde. Auch heute geschehen ungültige Taufen z.B. ohne Wasser oder mit willkürlichen Formeln.

Die alte Form der Krankensalbung nannte man nicht ohne Grund letzte Ölung, denn es ist die letzte Salbung nach Taufe, Firmung, Priesterweihe, aber auch die Salbung für den letzten Kampf. Wie die Firmung die Salbung für den Kampf des Lebens ist - vor der Pubertät - die Stärkung mit den sieben Gaben des Hl. Geistes, so die letzte Salbung für den Kampf am Sterbebett, wo unser Erzfeind uns nochmals mit aller Macht versucht in Verzweiflung zu treiben. Bei der Handauflegung betet der Priester:

‘Im Namen des † Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes sei in dir durch die Auflegung unserer Hände alle Macht des Teufels vernichtet, und durch die Anrufung der glorreichen und hl. Gottesgebärerin und Jungfrau Maria, ihres erlauchten Bräutigams Joseph, aller hl. Engel, Erzengel, Patriarchen, Propheten, Apostel, Märtyrer, Bekenner, Jungfrauen und aller Heiligen. Amen.’

Könnte man dieses Gebet bei der Handauflegung nicht öfter beten?

Dann folgt die Salbung aller Sinne: der Augen, Ohren, Nase, des Mundes, der Hände der Füße (im Notfall der Stirn). Die Gebete lauten: Durch diese hl .Salbung und seine liebevollste Barmherzigkeit verzeihe dir der Herr, was du durch Sehen / Hören / Riechen / Genießen und Reden / Berühren / Gehen verschuldet hast.


Doch auch hier gab es früher Fehler. So salbte man die zum Tod Verurteilten erst nach dem Schuß, weil sie ja noch ‘gesund’ waren, doch die seelische Bedrängnis war schon vorher da. Nicht alles alte war gut, aber vieles war besser.

Wichtig sind die alten Regeln der hl. Augustinus und Ignatius: Nunquam solus cum sola. Ein alter Priester sagte: Hüte Dich vor den frommen Frauen. In Bayern sagt man: D’Hur, wenn’s alt wird, wird’s fromm. Die unreinen Geister können sich auch unter langen Röcken verstecken. Vorsicht bei langen Beichten und permanenten Anrufen.

Der Pfarrer von Ars hörte Frauenbeichten nur im Beichtstuhl! P. Pio war hier auch kurz. Schon Görres berichtet, daß Besessene Priester verführt haben. Das Beichtgitter ist etwas Gutes. Adam, Samson, David, Salomon uvam. sind gefallen.

Wenn Sie (plötzlich) von Mutlosigkeit übermannt werden, dann beten Sie ein kurzes Stoßgebet zum Hl. Geist um Freude. Kommen plötzlich massive unreine Gedanken oder Versuchungen, dann hilft ein kurzes Stoßgebet zum hl. Raphael.

Dort wo die Kirche den Bedrängten und Belasteten Menschen geholfen hat, gab es keine Hexenverbrennungen. Wo aber Exorzisten fehlten, gab es die Exzesse, stark auch in protestantischen Gegenden, was man gern verschweigt.

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Wie geht man konkret vor?

Zuerst sollte man zum Hl. Geist beten und die Situation sorgfältig analysieren. Die Leute sollen ihr Leben und ihre Probleme schildern, da wird meistens ein roter Faden sichtbar. Man muß aber die Ur-sache finden. Auslöser kann etwas anderes sein. Man rate eine gute Beichte abzulegen, allen, die sie verletzt haben bewußt zu verzeihen, einzeln, mehrmals beten, wie beschrieben. Dann ggf. alles Esoterische, Okkultes an Büchern und Gegenständen, Pseudomedizin vernichten - nicht weitergeben.

Ggf. den Geistern und Bindungen widersagen, ebenso bei den sexuellen Bindungen:
erst vergeben, dann den Bindungen und den unreinen Geistern aus allen früheren Beziehungen einzeln widersagen, auch wenn ein Ehepartner treu war und unreine Geister mitbrachte. Es sind ja persönliche Bindungen und die Geister sind Personen!

Bei Abtreibung beichten, Exkommunikation lösen lassen, das Kind um Verzeihung bitten, Nottaufe beten, dem Geist des Todes widersagen bzw. sich davon lösen lassen.

Auch den Bindungen und Geistern widersagen, wenn man bei obskuren Heilern war.

Der Priester bete erst um Schutz - ganz wichtig. Dann z.B. 9x das Sanktus, 3x das Gloria der Messe, wiederhole die oft vergessenen Taufexorzismen 3x, bete je nach Situation den Anfang von Mt oder Jo, den Krankensegen oder gar die große Krankensegnung.

Die Leute sollen intensiv beten z.B. eine Novene die Allerheiligenlitanei, die Bußpsalmen, dann werden sie merken, wie dies Kraft gibt und gewöhnlich selbst weitermachen.

Bei schweren Angriffen kann man auch den Maurussegen beten, wenn man ein Kreuzpartikel hat. Auf jeden Fall sollen die Leute die Wundertätige und die Benediktus Medaille tragen, beginnen den Rosenkranz zu beten, auch die kleinen, wie Wundenrosenkranz, Barmherzigkeitsrosenkranz.

Die gr. hl. Theresia sagt: Das Beten ist für die Seele, wie das Gießen für die Pflanze. Viele sind ja seelisch unterernährt. Nicht zuviel, Heilung braucht Zeit und man wird im Laufe der Zeit, auch manchmal nach Jahren, an die versteckten UR-sachen stoßen. Wir sehen ja nur Symptome. Da helfen die Charismen des Hl. Geistes.

Wir müssen lernen das Evangelium bewußt zu beten. Die Geschichte des russischen
Pilgers, der durch das Evangelium vom Alkohol frei wurde, sollte jedem zu denken geben. Zum Dank und Vorbeugung des Rückfalls las er jeden Tag ein ganzes Evangelium! Die Karthäuser beten in der Fastenzeit zu ihrem langen Offizium und dem kleinen marianischen Offizium täglich die Bußpsalmen. Von P. Pius XII. wird gesagt, daß er am Karfreitag den ganzen Psalter der Psalmen betete. Diese betete der hl. Patrick jeden Tag bzw. Nacht und machte dazu 300 Kniebeugen. So befreite er Irland vom Götzendienst und Menschenopfer.


Man muß die Gläubigen zu einer richtigen Beziehung zu Jesus anleiten. Christliche Religion ist kein Kult, sondern persönliche Beziehung zum Dreifaltigen Gott und der Gemeinschaft der Heiligen. Dazu kann der Priester nur Mittler sein, die Wege zeigen (Lehrer) und führen (Hirte), die Sakramente und altbewährten Segnungen spenden (Priester), aber 90 % muß jeder selbst leisten.

Wer sich nicht mit seinem Nächsten und mit Gott versöhnen will , dem kann sogar
Gott nicht helfen. Christliche Glaube ist freiwillig, nur Willige kommen in den Himmel. Gott legt uns seit Moses klar die Wege vor. Wir müssen uns entscheiden mit allen Konsequenzen für Zeit und Ewigkeit. Frieden den Menschen, die guten Willens sind. Aber nicht alle sind guten Willens, sagt Edith Stein, die hl. Theresia Benedicta.
 

Die alte Absolutionsformel mit Lossprechung von Exkommunikation
(bei Abtreibung):

Unser Herr Jesus Christus spreche dich los und in seiner Vollmacht spreche ich dich los von allen Fessel der Exkommunikation, der Suspension und des Interdiktes, soweit ich kann und du es bedarfst. Dann spreche ich dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes † und des Hl. Geistes. Amen

      Im Notfall:
Ich spreche dich los von allen Kirchenstrafen und Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes † und des Hl. Geistes. Amen

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Einige bekannte Segenspriester
 

Pfr. Johann Joseph Gaßner 1727-79

Er wurde am 22. Aug. 1727 in Braz in Vorarlberg geboren und starb am 4. April
1779 in Pondorf (Kirchroth bei Regensburg). Nach Studium in Prag und Innsbruck wurde er 1750 zum Priester geweiht. Berühmt wurde Gaßner durch seine Krankheilungen. Er wirkte vor allem in Klösterle, Oberschwaben, Ellwangen, Regensburg und Sulzbach bei Amberg.

1774 ließ er sich in Meersburg nieder, bis der Konstanzer Bischof ihm riet sich auf
die Seelsorge zu beschränken, doch Befreiung ist Seelsorge. So lud ihn der Fürstprobst zu Ellwangen und Bischof von Regensburg ein, in Ellwangen seine Exorzismen fortzusetzen. Bald kamen täglich bis zu 1500 Kranke und Schaulustige, bis April 1775 waren es über 20.000. Damals gab es noch kein Zug oder Auto.

Er war überzeugt, daß die meisten Krankheiten auf dämonische Kräfte zurückzuführen seien. Die Patienten könnten durch den Exorzismus von ihrem Übel befreit werden. Ob eine Krankheit durch den Teufel verursacht sei, konnte er durch Probeexorzismus feststellen. Er gebot dabei dem Teufel, sich durch Erweckung von bestimmten Krankheits-symptomen zu verraten. Auf Befehl in lateinischer Sprache oder auch nur in Gedanken, zeigten sich in der Regel die gewünschten Phänomene. Lehre und Praxis Gaßners erregten so viel Aufsehen, daß viele Streitschriften erschienen, in denen sich Anhänger und Gegner heftig bekämpften. Die weltlichen und kirchlichen Behörden sahen sich zu einer Stellungnahme gezwungen. Ein sehr günstig lautendes Gutachten von vier Ingolstädter Professoren führte zu energischem Einschreiten des bayr. Kurfürsten Maximilian III. Joseph. Auf Anweisung Kaiser Josephs II. mußte er schließlich aus Regensburg weggehen. Nach 4jähriger Tätigkeit im Bistum Regensburg starb er als Dekan in Pondorf. deutsche-biographie.de/sfz19981.html#ndbcontent_portraits

Unterricht für körperliche Anliegen, Gassner 1775, 96 S.

Grundsätze des Evangeliums und der Kirche, Mittel wie Christus, Apostel, Kirchenväter Warum bekommen nicht alle Hilfe? Prüfexorzismus zeigt natürliche Ursachen. Andere bekamen Hilfe durch Handauflegung und Anrufung des Namens Jesu. Hilfe nur bei unnatürlichen Krankheiten. Glaube notwendig. Jak 1,6; 1 Petr 5.

Starker Glaube bei Exorzist und Patient notwendig. Rückfall möglich, Jesus warnt davor! Beim 38jährigen Lahmen sagte Jesus: Sündige nicht. Bei Beichte gibt es auch oft ein Rückfall.

Mittel den Glauben zu stärken. Gott ist allmächtig. Verheißung Jesu: Den Vater in meinem Namen bitten. Bittet, damit eure Freude vollkommen sei. Jo 13.

Dein Glaube hat dir geholfen. Apg 3,16. Selig, wer auf Gott vertraut. Ps 39,5. Ps 30

Tugend der Hoffnung. Mt 17: Herr, hilf meinem Unglauben. Ps 24 Gedenke deiner Barmherzigkeit. Ps 42/43 Iudica me - schaffe mir Recht, beschäme meine Feinde...

Herr, mehre meinen Glauben, schwäche meine Feinde. –> Blut des Lammes (Jesu)

Die Heiligen und die Engel verehren (Paulus, Antonius, Benedikt, Dominikus, Hilarion, Franziskus, Ignatius...).

Siehe Gebet S. 69. Der Herr sei bei mir..., in mir, vor, über, hinter, er segne mich.

                 Haus, Essen, Kleidung segnen.

Satan ist listig. Macht Angst, sucht unsere Schwächen, kommt mit neuen Krankheiten.

Man denkt an natürl. Ursachen, dabei ist es der Teufel. Wie Pirat mit falscher Flagge.

Traurigkeit, Schwermut - gefährlichste Anfechtung. Spr 15 u. 17 u. 25 d.h. der traurige Geist entkräftet. Hl. Antonius anrufen. Ein fröhliches Herz fürchtet der Widersacher.

                 Jak 5,13 Wer traurig ist, bete! David Ps 76

74 Durch die Kraft des hl. Namen Jesu befehle ich, daß diese Schwermut, Traurigkeit und Angst sofort von mir weiche. Wiederholen. Ps 30; mannhaft handeln.

Teufel verachten, hl. Zorn gegen ihn. Du armseliger Geist, Betrüger, du schäbige Bestie... du von Gott verworfener Geist, weiche von dieser Kreatur im Namen Jesu.

Jesu drohte und schimpfte Mt 17,17; Lk 9,43 Mk 1,14. T quält uns, also keine Zaghaftigkeit.

Befehl öfter wiederholen: Weiche von mir mit all deinen Versuchungen.

Wie der kleine David gegen Goliath auf Gott vertrauen ‘Im Namen des Herrn’. hl. Laurentius Justinianus, sel. Vinzenz (Caprola 20.8.1441).

Wenn du krank / geplagt bist, zweifelst - Sprich den Namen Jesus aus.

Der Name Jesu hilft gegen Sünde, Krankheit und sonstiges Unheil. Kopfschmerzen, Unfruchtbarkeit. Spr 18 Der Name des Herrn ist ein sehr starker Turm.

Apg 4 Kein anderer Name ist im Himmel und auf Erden, in dem wir Heil finden,
als der Name Jesu. Gott hat ihm einen Namen gegeben, der größer ist als alle Namen. Phil 2,10.


Gaßner, Nützlicher Unterricht wider den Teufel zu streiten, 51s

Jesus hat Besessene geheilt. Das AT verbietet Zauberei -Todesstrafe Ex 12. Das Leben des Menschen auf der Erde ist ein Kampf. Ein Kampf die gegen die Welt,
Fleisch und Teufel. Eph 6,12, 1 Petr 5.
Auch Heilige hatten große Versuchungen, Paulus, Benedikt, Bernhard, Franziskus.

Job ist durch den Teufel krank geworden.

Viele wissen nicht, wo die Anfechtung herkommt, daher können sie sich auch nicht helfen. Es gibt unheilbare Krankheiten, doch nicht alles Unnatürliche kommt von Zauberei.

Drei Gattungen: Angefochtene, Verzauberte, Besessene.
Es gibt Teufelskünstler mit Teufelspakt. Das AT berichtet von Zauberei.
Drei Reiche: das himmlische, das irdische und das höllische Reich.
Sünden und Laster geben dem Teufel größere Macht.

Der Teufel greift die Frommen mehr an als die Sünder,
weil diese ihm schon gehören.           
Ängstliche, Traurige werden mehr versucht.

Klare Zeichen: wenn bei Gebrauch geistlicher Mittel das Übel besser wird.
    Kreuzzeichen, Befehl im Namen Jesu.


Wenige erlangen das Reich Gottes, wenige lieben Gott - oft nur Furcht und Traurigkeit.
Fester Glaube ist notwendig, damit man helfen kann.
Jesus ist öfter versucht worden. Viele wissen nicht sich durch Befehle zu helfen.

Der Name Jesu vertreibt die Teufel. Im Namen Jesu befehlen bei Übel im Haus oder Stall. Sterbende werden mehr versucht, siehe hl. Martin.

S. Augustinus: Gott will uns retten, aber nicht ohne uns(ere Mitwirkung).

 

Gebet von Pfr. Johann Joseph Gaßner gegen Anfechtungen der Hölle

Ich befehle im Namen Jesu einem jeden Teufel speziell und allen insgesamt, daß ihr von meinem Leib und der Seele (Besitz)... mit allen Anfechtungen weichen sollt und künftig keine Gewalt mehr haben, mich weder an der Seele noch am Leib zu belästigen, denn ich will stehen im Schutz Gottes und des heiligsten Namens Jesu. Wer ist wie Gott?
Heilig, heilig, heilig ist er, den ich über alles liebe, weil er das höchste Gut ist;
an den ich glaube, daß er mir helfen kann, weil er allmächtig ist;
auf den ich hoffe, daß er mir helfen wolle, weil er unendlich gütig und barmherzig ist; daß er mir helfen wird, weil er es versprochen hat und in seinem Versprechen unendlich getreu und wahrhaft ist. Ich will kämpfen im Leben und Tod im Namen Gott des † Vaters und des † Sohnes und des † Hl. Geistes Amen.

Kurzes Gebet: Ich befehle dir höllischer Geist und deinem Anhang durch die Kraft des allerheiligsten Namens Jesu, daß du sofort mit dieser Anfechtung... von meinem Leib (und von meiner Seele) weichst, im Namen Gott des † Vaters und des † Sohnes und des † Hl. Geistes Amen.


Gassner, Verzeichnis der merkwürdigsten Operationen, 1777, 483s

Der Autor hatte anfangs Bedenken. Doch Heilungen wie im Evangelium.
233 Beispiele vollkommener Genesung. Lossprechung übersteigt auch die Kräfte der Natur. Keine Wunder, sondern Befehle. Augenblicklich geheilt.

Exorzismus und hl. Öl dienen der Gesundheit. Traurigkeit kommt vom Teufel. Epilepsie von einem Plagteufel.
Es gibt Krankheiten, wo die Arznei nicht hilft.

Ein Christ kann sich durch den Namen Jesus helfen. Gassner lehrte Selbsthilfe.
       Satan weiche von mir, ich befehle es dir im Namen Jesu.

Gassner befahl auch nur in Gedanken, ließ Krankheiten kommen und gehen.
Erinnerung an den Tag des letzten Gerichtes ist dem Teufel unerträglich.
Befahl dem T Zorn, Neid zu erwecken, damit die Leute dessen Ursprung erkennen.

Es besteht nach Augustinus ein geheimer Kampf, daher müssen wir starkmütig sein.

Melancholie kommt vom Teufel - Jakobus: beten.
Auch Laien, Eltern können befehlen.
Jak 4,7: Widersteht dem Teufel, so wird er von euch fliehen.
Laien schaden nicht dem Exorzisten, sondern nur den Teufel.


Von 233 nur 5 wirklich besessen,
andere nennt er Geplagte / Umsessene, Kranke genannt.
Vorsicht: Teufel gibt falsche Antworten.

Das Röm. Rituale nennt vom Teufel verursachte Krankheiten.
Bei natürlichen Krankheiten wirken Befehle nicht.
Prüfung Befehl im Namen Jesu.

Zeichen sind für die Gläubigen und Ungläubigen. Antichrist wirkt auch Scheinwunder.
Kirchenväter beteten täglich Exorzismus.
Augustinus: Leibschmerzen vom Teufel.
Origines: Fallsucht vom Teufel. Es gibt auch Rachegeister. Teufel will immer schaden.
            Er hat bei Nottaufe den Exorzismus nachgeholt.

Weihwasser damit die Teufel weichen, für Heil der Seele und des Körpers und gegen Krankheiten. Hilft bei Wunden, Brüchen Tollwut. Schutz vor Angriffe des Teufels.
Geweihtes Öl - Apostel heilten viele Kranke. Öl hilft für Gesundheit und Vertreibung des Teufels. [Siehe Segnung von Öl mit Exorzismus.]

Konzil von Mainz berichtet von Zauberern, die Unwetter und Krankheiten beim Menschen und Vieh verursachen. Beispiel: Zauberer bei Pharao, Krankheiten Jobs.

Alte Palmweihe (jene vor 1955 war länger und wirksamer) Schutz vor Teufel.

Gott hat seinem Sohn einen Namen gegeben, der über alle Namen ist.
Jesus gab der Kirche Gewalt über alle höll. Geister. Verheißungen: Teufel austreiben.

Glaube und Erfahrung sind notwendig. Gassner hatte 24 Jahre Erfahrung.

Hl. Schrift lehrt den Teufel zu widerstehen. Jak, Petr, Eph 4 und 6.
Weihwasser und Kreuzzeichen ohne Andacht wirkt nicht.
Seelsorger sind verpflichtet den Gläubigen zu helfen. Glaube des Patienten ist wichtiger.
Jesus heilte den Blinden. Antonius vertrieb den Teufel mit dem Kreuzzeichen.
Jesus mahnt Glauben und Vertrauen. Lk 17; Mt 15,28; Mt 9,29.
Cyprian: Teufel wichen stufenweise nach dem Glauben des Geplagten.

Jesus tadelte Unglauben. Mt 19,17, auch in Nazareth;
bei Petrus: Du Kleingläubiger.
Herr hilf meinem Unglauben. Mk 9,23. Hl. Bernhard: Glaube ist wichtig.
Jesus sagte: Teufel will euch sieben, wie Job. Petrus verlangte Glauben vom Gelähmten.

Name Jesu ist mächtig. Im Namen Jesu befehlen, wie die Apostel, Chrysostomus, Antonius.

Exorzismus durch Gebet oder durch Befehl.
Exorzismus gegen Ungeziefer und Mäuse richtet sich an die Geister, die dahinter stehen. Mit Weihwasser, Kreuzzeichen und Befehl.

Hl. Bernhard: Der Name Jesu hilft in allen Anliegen.
Auch bei Nichtchristen oder Juden.

Prüfexorzismus, weil man nicht leichtgläubig sein soll.
Büchlein von Antonius Reichle s.u.

Kennzeichen von Besessenheit: fremde Sprachen, große Kräfte.
Manche wurden von Ärzten zu Gassner geschickt. Ärzte verursachen auch Schmerzen um zu heilen. Gassner lehrte Selbsthilfe. Teufel tarnen sich als Engel.

Teufel schickt manche Ungeeignete ins Kloster, um Ordenszucht zu schwächen.
Hilarion berichtet von wütenden Tieren - waren besessen.

Auch Jesus wurde vom Teufel versucht. Warnte Geheilten nicht zu sündigen.

Der Teufel plagt die Gelehrten durch Stolz, nicht durch Krankheiten.

Tücher von Paulus heilten. Kirchenväter ließen durch Kreuzzeichen Orakel verstummen.

Bei Taufe ist Absage an Teufeln vorgeschrieben. Teufel haßt den Erlöser.

Gott läßt Prüfungen zu, wie bei Job. Besessenheit ist biblische Tatsache. Schlange im Paradies war vom Teufel besessen.

Es gibt falsche Bettler, so auch falsche Besessene. Manche Ärzte leugnen Besessenheit, doch können sie nicht helfen.

Teufel verursacht auch Tod: Knechte Jobs, Sara - 7 Männer.

Frz. Graf wurde nach 40 Jahre geheilt. Arzneien helfen nicht überall. Bei natürl. Krankheiten kann Exorzist nicht helfen. Kirche segnet Weihwasser gegen Dämonen und Krankheiten. Kirche hält Wallfahrten und Gebete gegen Pest, Seuchen und Unwetter.

Gott versucht niemand, sagt Jakobus.
150 Hexen und Zauberer bekennen, daß sie schaden müssen.

Kirche weiht Wasser, Kräuter, Salz... - das ist kein Aberglaube. Priester hat Aufgabe zu segnen. Benedikt XIV. berichtet vom Gebrauch des geweihten Öls.

Kräutersegnung für Mensch und Vieh um teuflische Angriffe zu vertreiben.

Beten: Durch die Kraft des heiligsten Namens Jesu und des Gebets der Kirche soll dieses Übel von mir weichen. Mit Öl oder Weihwasser † machen.

Warum soviel Gegner, wenn Gassner Gutes tut? [Jesus und Apostel hatten auch Gegner. Gute Priester werden immer wieder verleumdet und verfolgt.]

Die Erfahrung lehrt, daß ist böse Geister gibt und, daß sie schaden. Jesus heilte und trieb Teufel aus. Teufel versucht zurückzukommen.

Gassner wirkte mit Genehmigung des Bischofs. Teufel ist Urheber der Krankheiten, die Gassner heilen konnte. Der Name Jesu hat die Kraft den Teufel zu besiegen.
Gassner wurde von zwei Bischöfen geprüft. Zeugen bestätigen die Heilungen.
Befehle im Namen Jesu sind so alt wie die Kirche.
Regensburger Rituale hatte andere Palm- und Kräutersegnungen.

Beispiele: Knieverletzung, Schwindel. Dauernde Schwäche. Schlaflosigkeit. Nachtwandeln. Kopfschmerzen. Hämorrhoiden. Halb blind, Gicht, Zittern, Taubheit.Augenentzündung. Schwindel. Steifes Knie, Traurigkeit, Kopfschmerzen. Arthritis, Husten.

Gassner gab lateinische Befehle: schlafen, Anfälle. Teufel lügt.
Gehörlos, blind, Angst, Epilepsie, Stummes Kind, Melancholie. Rote Augen, trockener Husten.
Rasende Schmerzen. Koliken. lahme Beine. Geschwüre. bucklig und boshaft. Verdrehte Hände. Ekel vor Essen Krampfadern blindes Auge. Falsche Geburtschmerzen. Blutbrechen Rheuma, Verzweiflung. Gliederschmerzen. Zorn. verdrehte Augen. Fieber Traurigkeit. Ohrensausen Druck auf der Brust. Ohnmacht. Abscheu gegen Gebet und Kirche. Blähungen.
Französischer Graf hatte 40 Jahre Arthritis - konnte wieder gehen. Müdigkeit...
 

Der heiligste Name Jesus das sicherste Hilfsmittel in Krankheiten, Blum 110s

In meinem Namen werden sie Teufel austreiben. Mk 16,17.
Heilung durch Gebet von Christoph Schmid 1796 bestätigt.
Pfr. Gassner, Martin Michel, Pfr. Nussbaumer, Fürst Hohenlohe ua.

Gassner war krank, hatte Schwindel und befahl den Teufel im Namen Jesu zu weichen. Er betete öfter und das Übel nahm immer mehr ab. Er las, fand das Weihwasser, geweihtes Öl und Kreuzzeichen helfen. Ordinariat im Chur prüfte ihn.

Gab ein Buch heraus: Weise wider den Teufel zu streiten. Heilte Gräfin von Wolfegg.
Heilte auch in Salem. Bekam der Gegner; sprach mit Bischof von Konstanz. Dessen Bruder war Domdekan in Augsburg und half ihm. Bischof Fugger von Regensburg rief ihn nach Ellwangen. Dorthin kamen viele Leute. Heilungen wurden protokolliert. Prüfung der Universität Ingolstadt: Gassner ist ein frommer und tugendhafter Mann. Keine Phantasie, höllischer Plagegeist ist der Urheber der Übel.

Papst Pius IV.: nicht mehr öffentlich exorzieren. 23.000 Patienten
Viele Zeugen. Handauflegung, Befehl im Namen Jesu, Kreuzzeichen, geweihte Dinge
Jesus sagte: in meinem Namen werden sie Teufel austreiben.
      Evangelium berichtet von Kranken, die besessen waren.

Graf Faubert aus Frankreich war 40 Jahre lang krank. Gassner heilte ihn, befahl, daß die Schmerzen wiederkommen und wieder gehen. Lehrte ihn sich selbst zu befreien. Dann kamen Rückenschmerzen. Müdigkeit auch oft vom Teufel. Gassner segnete ihn mit einem Kreuzpartikel.

Pfr. Zängle litt 40 Jahre an Gicht, konnte dann ohne Stock gehen.
Johann Kollinsky aus Mähren konnte nicht mehr gehen, gähnte, Nägel wurden blau...
Frau wurde auf Befehl Gassners traurig, dann zornig, dann frei.


Viele Gegner. Aber Lavater verteidigte ihn.

Aufklärer behaupten es gäbe keinen Teufel. Paulus lehrt uns aber gegen den Teufel zu kämpfen. Petrus ermahnt uns zu wachen. Paulus: Wir sollen die Rüstung Gottes anziehen.
Es ist unbegreiflich, daß viele Theologen behaupten, es gäbe keinen Teufel.

Jesus tadelte den Unglauben, befahl Kranke zu heilen und Teufel auszutreiben
Mt10,7. Die heutige Menschheit krankt am Unglauben.

Lavater sandte Leute zu Gassner.

Evangelium berichtet, daß Teufel reden können. Teufel verursacht Epilepsie Mt 17,14. Abt berichtet von Heilungen durch Gassner. Gassner lehrte die Leute sich selbst zu helfen. Gassner konnte blinden Bischof nicht heilen, weil das Übel natürlichen Ursprungs war.

Er machte Prüfexorzismus um Ursache zu erkennen. Läßt Krankheiten kommen und vergehen. Gicht, Fieber, Krämpfe kommen; Kranke werden sterbenskrank, taub, blind und dann gesund. Frau verdrehte die Hand und wurde dann gesund.

Natürliche Krankheiten kann man nicht durch Befehle heilen.

Gassner ermahnte den hl. Erzengel Michael zu verehren.

Arzt schrieb Brief an Gegner von Gassner.
Er berichtet von Heilungen: lahm, blind, taub.
Frage: Tut Gassner etwas anderes als Paulus?

Trockener Husten, Gliederschmerzen...
Gassner wiederholt die Anfälle um den unnatürlichen Ursprung zu zeigen und
zu beweisen, wie schwach der Teufel ist und daß man in leicht vertreiben kann. Epileptische Frau, Kopfschmerz und Angst. Trockener Hals; epileptische Junge;

Markus Aviano (sel.) heilte 1680 viele, auch 50 Personen in Augsburg.
Warum hat Jesus den Auftrag gegeben Teufel auszutreiben, wenn es keine geben soll?
Gassner befahl, daß der Puls aufhörte. Folglich versteht der Satan seine Befehle und muß folgen.

Laurentius Justinianus: Wenn du krank bist, sprich den Namen Jesu aus oder denke ihn. Hl. Bernhard: In Traurigkeit Name Jesu anrufen.

Klimakus, Chrysostomus: Der Name Jesus ist dem Teufel schrecklich und ein Mittel gegen Verwirrung und Krankheit. Gregor von Nazianz, Auxentius, Paulus, Petrus, befahlen im Namen Jesu. Origines berichtet von Befreiung von Wahnsinn.

Der hl. Augustinus sagt, die meisten Krankheiten sind vom Teufel verursacht. Michel hat Menschen im Namen Jesu geheilt. Wenige haben die Gabe des Glaubens. Hl. Augustinus: Wer teuflische Angriffe leugnet, hört auf ein Rechtgläubiger zu sein. Jeder Mensch erleidet Versuchungen. Satan bleibt Feind Gottes und der Menschen.
Ignatius: sagt, daß der Teufel zuerst den Körper angreift.
Gassner gab viele heilsame Ermahnungen und heilte Blinde, Taube und Todkranke.

Es gibt Rückfälle, wenn die Menschen nachlässig sind.
Es gibt Heilungen und Bekehrungen durch die wundertätige Medaille, wie auch durch die Schweißtücher des Paulus.
 

Der thriumphierliche Name Jesus, Reichle 1775, 39s

Exorzismus vertreibt die Teufel. Jesus hat Apostel beauftragt. Weihe bei allen Priestern. Alle Apostel haben dies gemacht. Exorzismus hilft, außer jemand will in der Sünde verharren. Jesus tadelte Unglauben.

T kann alle Krankheiten nachahmen. Ursachen: Sünden eigene, Vorfahren
Erkennen: durch Kreuzzeichen, Namen Jesus anrufen.

Jeder kann sich selbst helfen - durch Glaube, Gebet. Jesu hat versprochen: In meinem Namen werden sie T austreiben. Ex wirkt in Jesu Namen. Verheißungen Jesu Mk 11

Man kann auch allein beten. Öfter wiederholen,
               Teufel versucht zu verwirren. Gibt falsche Gedanken.
Gute Zeichen: Eifer, Besserung des Lebens, Überwindung zum Priester zu gehen.

Verfluchung - Zeichen: hört bei Gebet auf. Verstehen von fremden Sprachen. Geheimes Wissen, Selbstmordgedanken, Boshaftigkeit, lange nichts Essen und doch kräftig. Schreien, Gestank, Gähnen bei Wandlung.

Nur geistliche Mittel helfen. Verbrennen von belasteten Dingen. Im Namen Jesu vertreiben.

Gebet, Reliquien, geweihte Sachen. Andacht zur Muttergottes, Schutzengel, Michael, Rosenkranz, Leiden Christi. Zu Gott dankbar sein, Traurigkeit meiden. Beten.
Schmerzen im Namen Jesu vertreiben.

Bei Vieh: fluchen abstellen, Im Namen Jesu befehlen zu weichen.

Seht das Kreuz des Herrn, flieht ihr Widersacher im allerheiligsten Namen Jesu. Gesiegt hat der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, alleluja.

Teufel im Namen Jesu befehlen in nat. Dingen nicht zu hindern.

Es gibt: Teufel, Zauberer, Hexen, verdammte Seelen. Teufel kann in Gestalt von Verstorbenen kommen.
Im Namen Jesu beschwören, ob er ein guter oder böser Geist ist. Er soll Gott loben.
Jeden Abend dem T befehlen nicht zu schaden, auch nicht durch Zauberer.
Für Arme Seelen beten... hl. Messe, hl. Kommunion

Sich und die seinigen im Namen Jesu segnen und dem T im Namen Jesu befehlen von allen zu weichen und weder direkt noch indirekt zu schaden.
Ag 4 in keinem anderer Name können wir selig werden.

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Die wundermächtige Kraft des Namens Jesus, Wieser 135 S.

Hinweis auf Einsiedler P. Karl Ebner [†1989 war lange Einsiedler in Heiligenbrunn]
7 Heilung eines fallsüchtigen Mädchens durch Christoph von Schmid bestätigt.
10 Pfr. Gaßner heilte mit Kreuzzeichen und Namen Jesu, geweiht. Öl und Wasser, Handauflegung. Müdigkeit und Schmerz durch Befehl vertreiben; befahl dem Teufel im Namen Jesu.

26 Kirchenväter Johannes Chrys. Der Name Jesus ist dem Teufel schrecklich.
Petrus heilte schon im Namen Jesus.

Der Teufel als Urheber von Krankheiten - Jesus das Heilmittel
32 Fürst zu Hohenlohe und Cousine von Martin Michel geheilt. Gott läßt Rückfälle zu.
43 Pfr. Nußbaumer - Elsaß - heilte Lahme, Brustkrebs, Krebs. Namen Jesu Litanei.
51 Martin Michel Gebet s. S. 54
56 Sekretär Eigler aus Karlsruhe Glaube des Heilenden und Kranken notw. Wirkte lang in Konstanz. 1855 Verbot
77 Niklaus Wolf: Keine Heiligkeit notwendig, aber Glaube und Vertrauen.

Der Teufel verursacht oder verstärkt Krankheiten.
Weihwasser, Kreuzzeichen; Wolf heilte Wahnsinnige, Verzweifelte, Verbrühungen, Brüche, schwerverletzte Augen.
94 hl. Vinzenz: Der Name Jesus hilft gegen sittl. Schwächen, körperl. Übel, alle Gefahren. Hl. Bonaventura: Der Teufel schafft Lust zum Bösen und Unlust zum Guten.
97 Es gibt Angefochtene und Besessene. Anzeichen.
Ohne festen Glauben gibt es keine Heilung. Sogar Jesus ist versucht worden.
100 Jeder kann im Namen Jesus den bösen Feind von sich und anderen vertreiben!
106 Im Namen Jesus Schwermut bekämpfen, Kreuzeichen über Arznei. Wirksamer ist gemeinsam beten.
Wütendes Pferd - Weihwasser und Befehl im Namen Jesu. Grauer Star bei Eigler geheilt

111 Wer kein Verlangen nach der hl. Messe hat, dem fehlt es an Glauben.
Wegen dem Unglauben konnte Jesus in Nazareth sowenig Wunderwirken.
124 Hindernisse: Mißtrauen, Unglaube, unrechte Absicht, Traurigkeit Sünden

Schlechte Zeichen: ungewöhnlicher Zorn, Trägheit, Verzweiflung, Unkeuschheit, Traurigkeit, Stolz, Furcht.

133 Glaube an die Gegenwart Jesu in der Seele ist tot (fehlt); Glaube an Gegenwart
Jesu im Tabernakel ist schwach; Beziehung zu Jesus fehlt –-> Kirche geht kaputt.

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Kaplan Anton Figel - Der schwäbische Pfarrer von Ars 1726-96, (400 S.)

Anton Figel wurde am 7. Nov. 1726 in Aulendorf geboren. Seine Mutter starb 1737.Graf Karl Seyfried von Königsegg-Aulendorf gab ihm ein zehnjähriges Stipendium zum Priesterstudium. Am 24. Aug. 1753 wurde er in Wien zum Priester geweiht. Graf von Montfort berief ihn in seine Hofkaplanei. Graf Karl Seyfried von Königsegg stellte Figel später als Hofkaplan an.

1756 wurde er Pfarrer in Riedhausen. Figel gab in seiner übergroßen Gewissenhaftigkeit und um sein eigenes Seelenheil nicht zu gefährden die Pfarrei wieder auf. Der Graf bestellte ihn daraufhin zum Kaplan in Aulendorf.
Als Pfr. Johann Gaßner aus Klösterle 1774 nach Aulendorf kam und sehr viele Kranke durch Handauflegung im Heiligsten Namen Jesu heilte, wurde Figel sein Schüler und heilte ebenso im Heiligsten Namen Jesu die Kranken. Figel bemerkte, daß durch die Anrufung des Heiligsten Namen Jesu die meisten Krankheiten weichen können, wenn nur der Glaube groß genug ist.

1794 starb Pfr. Michael Endres. Figel sollte nach dem Willen des Patronatsherrn nun Pfarrer werden. Weil er ablehnte ließ Graf Ernst von Königsegg-Aulendorf die Pfarrei Aulendorf unbesetzt und berief ihn zum Pfarrverweser. Das blieb er, bis er am 17. Jan. 1796 starb, am Namen-Jesu-Fest (damals am Sonntag), wie später auch Pfr. Alois Simon Maaß. Er wirkte 36 Jahre in Aulendorf.

Er führte ein strenges Bußleben, trank nur Wasser, aß kein Fleisch, trieb Dämonen aus, heilte viele, gab Unterricht gegen den Satan zu kämpfen, unterstützte Arme, war ein Freund der Jugend und lebte trotz seines hohen Ansehens in großer Demut. Bald nach seinem Tod pilgerten viele zu seinem Grab und fanden Trost und Heilung in leiblichen wie in seelischen Gebrechen! Er hatte sogar den Mut dem sterbenden Grafen die Absolution zu verweigern, weil dessen Wild den Bauern die Ernte wegfraß. Daraufhin wurden 1000 Hirsche erlegt!

Er gab auch ein Büchlein heraus mit Gebeten gegen die teuflischen Bedrängnisse:
„Der Name Jesus, das leichteste und sicherste Mittel wider alle Anfechtungen
.“

Viele Menschen suchten Hilfe in ihren körperlichen und seelischen Nöten und verfuhren Heilung. Vehement wehrte er sich gegen die ‘Aufklärung’, die zur Zeit des Kaisers Josefs II. in der katholischen Kirche um sich griff.

Kaplan Figel hatte großen Einfluß auf Hermann von Vicari (1773-1868), der von Aulendorf stammte und später Erzbischof von Freiburg wurde. Er hatte ihn als Kind geheilt. Vicari wehrte sich mit Erfolg gegen das Staatskirchentum, gegen die Abschaffung der Marienverehrung, die Auflösung der Klöster, gegen die kirchlichen Segnungen u.v.a.m. Der Josephinismus zerstörte schon vor der Franz. Revolution viele Klöster.

Kaplan Anton Figel der schwäb. Pfr. von Ars, 398s

Geb. am 7. Nov. 1726 - + 17.Jan. 1796. Onkel war Pfarrer
1677 letzte Hexenverbrennung. 1683 Türken vor Wien 1693 Juden verlassen Aulendorf
1704 alle Häuser zerstört, 1709 Bodensee friert zu, 1719 große Hitze
Rosenkranzbruderschaft, Gürtelbruderschaft. 1729 Blutwunder an gestohlener Hostie
1737 stirbt die Mutter. Viehseuche, 1745 französische Truppen
1744 Wunder an Magd, die beim Sturm aus dem Fenster fällt.

Reliquie - hl. Dorn in der Pfarrkirche

Klosterschule in Schussenried. Zehnjähriges Stipendium, Studium in Wien, Weihe für Diözese Passau. Kaplan in Tettnang, Königseggwald.
1756 Pfarrer in Riethausen, Schwester als Haushälterin, Krise, wird Kaplan in Aulendorf
91 - am Grab der heiligmäßigen Maria Klara Pflaunder.
Zu Aulendorf gehören 37 Filialen 1755 Erdbeben in Lissabon, Vertreibung der Jesuiten, Aufklärung, 1763 Österreich verliert Schlesien
1766 Seligsprechung der guten Beth von Reute. (Elisabeth) Brunnen der Seligen, neuer Altar, 19.000 Kommunionen in Reute.
Renovierung der Kaplanei. Kaplan braucht Pferd. 1767 schlechte Ernte.
1773 Papst hebt Jesuiten auf, Kaiserin Maria Theresia und Friedrich II. dagegen.
Zarin läßt Jesuiten. 1801 in Rußland durch Papst wieder erlaubt.
170 - 1771 stirbt der Pfarrer. Figel bleibt Kaplan; viele Feiertage werden abgeschafft
Einführung der Kartoffel 1772 Österreich verbietet Gelübde vor dem 24. Lebensjahr
1774 Mäuseplage - Magnusstab von Schussenried

Pfr. Gassner wird durch Gebet und Schwindel geheilt. Gräfin von Wolfegg geht zu ihm. Gassner kommt nach Tettnang, Salem. Bruder des Bischofs unterstützt Gassner.

Gassner kommt nach Aulendorf - Figel lernt von ihm.. Gassner geht nach Ellwangen. Figel verteidigt Gassner. Papst will keine öffentliche Exorzismen mehr. (+ 4.4.1779)
1781 Kaiser Josef II. ließ beschauliche Klöster aufheben. Verbot der Wallfahrten.
1785 lag an Pfingsten noch Schnee. 1788 wurde das Kloster Waldsee aufgelöst.
1790 starb der Kaiser.
Viele kamen zu Kaplan Figel. Befahl bösem Hund im Namen Jesu. Vertrauen notwendig. Kaplan Figel trank nur Wasser, fastete streng, gab Büchlein heraus.
223 Großes Vertrauen auf den Namen Jesu. Gegen Traurigkeit, Zorn, Unreinheit.. Industrieller aus Augsburg ließ sein Büchlein drucken.
Betete der ganze Nächte in der Kirche. Heilte Pferd. Betete bei Unwetter.
Solange er in Aulendorf war, gab es keinen Hagel. Krankenbesuche, Religionsunterricht, warf neue Bücher in den Ofen. Predigtverbot;

Er verweigerte dem Graf die Lossprechung bis er seine 1000 Hirsche erschießen ließ, die die Felder der Bauern verwüsteten. Dämonen griffen ihn Gestalt von Elstern an. Aß kein Fleisch.

Heilte den späteren Erzbischof von Freiburg. Streit wegen Zehnten.
             Brief an Bischof, verteidigt seine Segnungen.
1792 beginnt Krieg mit Frankreich, Angelusläuten am Mittag - allgemeines Gebet
283 las manchmal die Messe schon nach Mitternacht.
Frz. Revolution ist Entchristlichung. Schreckensherrschaft mit Verfolgung der Priester und Christen. Kaplan Figel sah große Heimsuchungen voraus. Förderte die Skapulier- bruderschaft.

Sagte sein Todestag voraus. Namen Jesu Fest damals am 17.1.1796

3.000 Leute bei der Beerdigung. Wallfahrten zu seinem Grab. Späterer Pfarrer ließ das Grab verlegen - Hagelschauer, Leute verärgert. Schlaganfall, 11 Jahre halbgelähmt.
Erzbischof von Freiburg kam zu seinem Grab. 1993 Freundeskreis
360 Verehrung des Namens Jesu. 368 Michel, Eigler, Nußbaumer, Greising, Niklaus
Wolf, Alois Maaß, Fürst von Hohenlohe, Handwercher, Blumhardt (ev), Aarburg, Schmid.

Der Name Jesus das leichteste Mittel gg alle Anfechtungen, Kpl. Figel, 95s

Solange wir leben werden wir zu kämpfen haben. Unser Leben ist ein beständiger Kampf. Paulus und Petrus ermahnen uns zu kämpfen. Schutzschild ist der Name Jesus.

Laurentius Justinianus: In Krankheiten, Zweifeln, Gefahren den Namen Jesus anrufen.
Bei Traurigkeit, Zorn, Abneigung, Stolz, Lust zum Lästern, unreinen Gedanken - dem unreinen Geist im Namen Jesu befehlen zu weichen. Kol 3,17: alles im Namen Jesu tun.

Antonius der Einsiedler: Der Teufel fürchtet Wachen, Beten, Fasten und Liebeswerke.
Jesus hat den Teufel am Kreuz besiegt.
Gott bedient sich auch der gefallenen Engel uns zu strafen.

Ewige Feindschaft zwischen Maria und dem Teufel. Teufel ist Urheber der Sünde und aller Übel. Geplagt oder besessen sein, heißt unter der Gewalt Satans zu stehen.

Narren sind besessen. Vom Teufel kommenden Versuchungen.
Kinder werden oft in Sünde empfangen. Teufel verursacht Krankheiten. Viele leben nicht im Gnadenstand. Sünder dienen den Teufeln als Lockvögel
.

Sakramentenempfang ist wichtig - den jungfräulichen Leib Jesu empfangen. Jesus macht aus Sündern Heilige, heilte Kranke und Besessene. Will alle erquicken.

Mt 11,28
Jesus gab den Jüngern Vollmacht über die unreinen Geister und Krankheiten zu heilen.
Verheißung: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue und noch größere.

Jesus wirkt jetzt durch die Priester.
Gott läßt uns krank werden, damit der Sünder sich bekehrt.
Die ägyptischen Plagen kamen durch die bösen Engel. Job wurde krank durch den Teufel. Betete: Der Name des Herrn sei gepriesen. Teufel wollen uns schaden, Jesus will uns heilen.

Der böse Geist tötete die sieben Männer der Sara. Tob 6,17.
Jesus wurde vom Teufel versucht. Jesus heilte den mondsüchtigen Knaben, befreite einen Mann, der von einer Legion besessen war. Befreite Frau vom Geist der Krankheit. Verheißung Mk 16, daß in seinem Namen Teufel ausgetrieben und Kranke geheilt werden.

Paulus schreibt vom Stachel des Fleisches, Engel des Satans, der ihn plagt.
Satan hat ihn gehindert nach Rom zu kommen. Johannes: Wer sündigt, ist vom Teufel.
Gebet des Priesters, wenn er das Schultertuch anzieht. Gebet vor der Kommunion.
Bei Katechumenen betet man Taufexorzismus, weil sie oft krank oder geplagt sind.
Der Glaube lehrt, daß es gute und böse Engel gibt. Die Bösen versuchen uns zur Sünde.

Die hl. Agatha vertraute auf Jesus. Jesus tadelte Petrus: Du Kleingläubiger. Er tadelte Apostel bei Seesturm.

Jakobus: Ist einer traurig, so bete er. Widersteht dem Teufel, so wird er von euch fliehen. [Traurigkeit d.h. Depression kann man also durch Gebet heilen!]

Kämpfen mit dem heiligsten Namen Jesu, dem Kreuzzeichen und geweihten Dingen.

53 Gebete: Im Namen Jesu befehlen. Mir und meinen Kindern nicht zu Schaden. Daß das Unwetter sofort verschwindet. Daß Angst und Verzweiflung vom Sterbenden weichen.

Innere Anfechtungen, Zorn, Haß, Traurigkeit, Angst, Verzweiflung, Stolz. Sich täglich segnen. Geweihtes Salz unter das Essen mischen.
Jesus ist der Herr über die Natur und den Teufel. Fußbad mit geweihtem Salz. Weihrauch, geweihtes Öl. Kreuzzeichen. Litanei zum Namen Jesu.

Gebet gegen Streit, Unwetter, bei Schwangeren, Kranken

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Der alte Fließer Pfarrer, Alois Simon Maaß, 1758-1846 (327s)

Alois Simon Maaß wurde in Strengen/Tirol geboren, ging 1774 nach Hall und 1778 nach Innsbruck. Er empfing 1781 in Brixen Priesterweihe.

Er war als ‘Überzähliger’ (Damals gab es zuviel Priester.) in Winnebach, Antholz,
Rein, Taisten. Dann wurde er 1791Kooperator für Inzing, 1803 betete über eineTotgeburt, das Kind wurde lebendig und er taufte es.

Der Bischof wollte die Gemeinde bestrafen, weil sie sich über Maaß beschwerten. Schlange auf dem Weg - Teufel sagte Mure voraus.- Diese kam 1807.

1805 wurde er Pfarrer in Fließ mit 5 kleineren Ortschaften, 2000 Seelen. Kirche hatte Reliquie der hl. Barbara. Hatte nur ein Zimmer. Er war arm gekleidet und gegen Umbau des Pfarrhauses. Er hatte ein gutes Gedächtnis. Der Mann predigt, nicht die Predigt.

Er sagte voraus: Der Glaube wird abnehmen, die Christen löschen ihn in sich selber aus.
Er hielt Predigt vom Höllenwagen: Teufel verführt die Menschen...

Er war schon um 4 Uhr in der Kirche bis 12 Uhr. Später hatte er ein beheiztes Zimmer in der Sakristei. Er hatte die Seelenschau, 50 Beichtende in der Stunde. Gab gemeinsame Lossprechung nach Einzelbeichte.

Ließ Schuhe für Kinder machen. Sorgte sich um Schwabenkinder. Diese wurden
oft verführt. Sagte: Feiertage abschaffen bringt keinen Gewinn. Liebte den Choral. Er pflegte wie der hl. Pfarrer von Ars die Philomena-Verehrung.

War gegen neue Mode. Die Trunksucht ist schwer zu bekämpfen. Er war gegen
Tanz bei Hochzeit. Verbrannte Musikinstrumente. Ministrant wurde Kunstprofessor.

Petrus war nicht der Gescheiteste, aber der Treueste.

Er tadelte den Kaiser wegen Mißständen persönlich.

Aß wenig, betete Brevier mit den Kaplänen, konnte Psalmen auswendig, schrieb lateinische Briefe. 1806 wurde Tirol bayrisch: Christmette und Prozessionen wurden verboten. War im Kontakt mit Andreas Hofer, pilgerte nach Kaltenbrunn...
Ließ neue Glocken gießen, Glockengießer versetzte ihn, wurde bestraft, Guß mißlang.

Er war gegen Religionsschwärmer.
Las die Messe wie ein Heiliger, aber nicht langsam, betete mit ausgespannten Armen
.

Eine Besessene sagte, daß er nachts betet. Stand um Mitternacht auf - 1 h Gebet
Betete Exorzismus vor Muttergottesbild in der Kirche. Wünschte Herz Mariä Fest.

Lies auch Kapläne Exorzismus beten, heilte schwerkranken Mann, war freigiebig. Half auch Calvinisten aus der Schweiz. Bekam Verwalter, damit die Schulden bezahlt wurden, weil er zu großzügig war. Trug Bußgürtel, las ital. und franz. Bücher, die Hl. Schrift in Hebräisch. Kannte die Hl. Schrift und die Lesungen des Breviers auswendig. Machte Prophezeiungen: Eisenbahn ist schlecht, Fremde Heere kommen; erkannte Weihwasser, hatte Seelenschau. Wußte im voraus, wenn jemand kommt. Sagte man sollte Kapelle auf die andere Flußseite bauen. Wußte, was andere über ihn sagten, sah großen Brand voraus.

Wußte wer verdammt ist, erkannte Verbrechen. Räuber machte Teufelspakt, erschlug jemand, Leiche (war der Teufel) und Geld waren weg. Bannte Strolche und zwang sie, ihm zu folgen.

Bei Viehsterben wegen Magie erkannte er den Übeltäter, der dann furchtbar starb.

Er bannte Geister/Seelen, die bis zum Ende der Welt leiden müssen, - einen ungerechten Bauer und einen Pfarrer. Wer anderen das Wasser wegnimmt, muß als Seele herumirren. Ein verzogener Junge wurde vom Teufel geholt, Leiche war verschwunden. M sagte keine Messen lesen!

Ärzte baten ihn um Rat. Hatte Probleme mit der Regierung, doch Frau des Hauptmanns bat ihn um Hilfe, dann hatte er Ruhe. Protestanten aus dem Engadin sagten, ihre Pastoren können nichts.

Wirkung des Exorzismus hängt von Heiligkeit des Spenders ab. Besessene wurden Betrübte genannt. Besessenheit kommt von Sünden eigene oder fremde (Eltern).

Umsessenheit - starke Versuchungen. –-> teuflischer Einfluß beseitigen.

Teufel kann Krankheiten und Tod verursachen, auch Selbstmord, übermenschliche Kräfte, fremde Sprachen. Ägyptische Zauberer sind im AT erwähnt. Augustinus spricht von Teufelspakt. Es gibt Zauberer und Hexen. - Prof. Scheeben.

Verwünschungen können Krankheiten und Unglück verursachen.
Ungerechter Fluch bleibt in der Regel wirkungslos. Spr 30,10.
Kirche betet Exorzismus bei Taufe, Weihwasser, Öl, Asche.
Bekam 1819 Erlaubnis zum Exorzismus. Viele Gebildete glauben nicht.
Vertraute auf die Namen Jesus und Maria. Maria besiegt den Teufel.
Weihte jeden Samstag 100 l Weihwasser. Sogar Protestanten holten es.
Trieb mit Palmzweigen den Teufel aus. [Alte Palmsegnung vor 1955 war sehr lang.]

Gab Besessenen Weihwasser in die Suppe. Segnete schreiendes Kind, vertrieb Ungeziefer vom Acker, bändigte wildes Vieh. Gegen Zahnschmerzen hilft Kreuzzeichen und Weihwasser.


Er konnte Teufel des Stolzes nicht austreiben, denn der Bursche wollte nicht beichten.
Pfarrhaus erzitterte wie bei Erdbeben als Besessene kam.
Magd wurde krank, weil sie einen belasteten Mantel bekam. Knallte beim Verbrennen. Stummer protestantischer Knabe konnte nur mit ihm reden.

Viele Verleumdungen, Angriffe bei der Messe, zu Boden geworfen.

Im Jahr kamen 2000 Leute, in 30 Jahren über 50.000. Betete Brevier am Morgen.
Es kamen auch Leute vom Ausland, auch Betrüger.

Half nicht, wenn Bedingungen nicht erfüllt wurden oder wenn für das Seelenheil schädlich.

Wo Eltern oder Paten etwas schlimmes gewünscht haben, konnte er nicht viel ausrichten. [Blutflüche sind schwierig.]


Regierung wollte Exorzismus verbieten. Er antwortete: Ich wußte nicht, daß der Teufel unter der Regierung steht. Er erkannte Neugierige.

Trug bei Exorzismus Kreuzpartikel und Stola. Späterer Bischof von St. Pölten besuchte ihn. Er starb am 18. Jan. 1846, am Fest des Namens Jesu. Hielt noch die hl. Messe. Nahm die Kommunion als Wegzehrung. Grab in der Kirche. Requiem mit sechs Messen an den Seitenaltären. Schwestern wohnten dann beim Mesner.


Sagte voraus, daß er nach dem Tod mehr helfen kann als jetzt.
Besessene sagte: Nach dem Tod hilft er noch mehr. Er erschien im Talar und Chorrock und heilte, sogar Besessene. Priester konnte wieder predigen.


Nach heiligenlexikon.de wurde bei der Kirchenrenovierung eine Krypta mit einer
Gedenkstätte für "den alten Fließer Pfarrer" errichtet. Seine Gebeine wurden dorthin umgebettet. Das Grab wird bis heute verehrt, eine große Zahl von Gebetserhörungen wird berichtet.

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Franz Sales Handwercher, bayr. Segenspfarrer
3. Juni 1792 - 17. Aug.1853

Franz Sales Handwercher war Sohn eines reichen Bauern und einer tief frommen Mutter. Er studierte in Landshut Philosophie und Theologie bei Johann Michael Sailer. In Regensburg besuchte er das Priesterseminar unter Michael Wittmann, 1816 wurde er zum Priester geweiht. Ab 1822 war er Pfarrer in Tegernbach, ab 1827 in Hohenegglkofen bei Landshut.

Schon hier wurde er zum "Segenspfarrer" und hatte Visionen und "Geistesmitteilungen", die er 1830 Bischof Sailer in Regensburg berichtete: Er sah, wie sich die kranke Menschheit zum erbarmungslosen Gericht versammelte. Er selbst war dabei Priester und Arzt in einem Hospital, konnte aber nicht allen helfen.

Auf den Turm der schwankenden Weltkirche versetzt, wurden ihm die unerschütterlichen Fundamente des Kirchenbaus gezeigt; doch die Gotteshäuser waren verwüstet und als Markthallen entweiht, Gottesdienst und Predigt wurden mißachtet, die Beichtstühle in die Wüste entführt. Bayern und die ganze Welt werden durch Katastrophen verheert, die Kirche mit Krieg überzogen. Zuletzt wird sie aber unter Christus glanzvoll wiedererstehen und ein neuer Tempel die Gläubigen vereinen. Insgesamt 15 Visionen über die Zukunft der Menschheit wurden Franz Sales Handwercher im Winter 1830 zuteil, die er in Reimform niedergeschrieben hat:


1. Gottesgeißel
2. Gericht ohne Erbarmen
3. Großes Sterben
4. Der Turm der Kirche unzerstörbar
5. Verwüstung der Kirche
6. Der Weltjahrmarkt wird zur Beute Satans
7. Aller Gottesdienst erloschen
8. Schwanken der Kanzeln
9. Beichtstühle in die Wüste entführt
10. Böses Unwetter
11. Die Erde als Schutt- und Ruinenhaufen
12. Europäischer Satanskampf gegen die Kirche
[EU mit antichristlichen Gesetzen]
13. Restauration der Kirche
14. Christus herrscht
15. Alles eins im Glauben an den dreifaltigen Gott.

1836 kam Handwercher als Pfarrer nach Oberschneiding. Das religiöse Leben in seiner Pfarrei erblühte Dank seines Charismas und unter strenger Kirchenzucht. Bis zu 600 Menschen besuchten die tägliche Messe um 6 Uhr. Die Kirchen waren bei allen Messen von Pfr. Handwercher übervoll. Besonders wichtig war ihm die Spendung des Segens für Gesunde und Kranke, Lebende und Verstorbene, Tiere, Wohnungen und Ställe; das brachte ihm den Beinamen "Segenspfarrer aus Oberschneiding" und "Vianney Niederbayerns" ein. Auch Heilungen wurden ihm zugeschrieben.

1953 wurden seine Gebeine in die Pfarrkirche von Oberschneiding übertragen, sein Grab wird bis heute besucht, der "große Pfarrer des Gäubodens" ist unvergessen..
Quelle –-> heiligenlexikon.de/BiographienF/Franz_Sales_Handwercher.html

1843 gründete er die „Bruderschaft des heiligsten und unbefleckten Herzens Mariae“, die in kurzer Zeit bereits 10.000 Mitglieder hatte. Unter ihnen war unter auch Johann Birndorfer, der spätere hl. Bruder Konrad von Parzham.

Er war Schüler des heiligmäßigen Bischofs Georg Wittmann, der als Regens 1500
Priester ausbildete. Kurzzeitig war er auch dessen Nachfolger als Regens.

Einmal, mitten im Winter, als Regens Wittmann eine Vorlesung hielt, öffnete sich die Tür zum Hörsaal, und es erschien ein kleiner Junge, mit einigen Lumpen bedeckt, zitternd vor Kälte, und bat den „Vater Regens“ um Kleidung. Wittmann stutzte einen Augenblick, unterbrach dann seine Vorlesung, stieg vom Katheder herab, nahm das Knäblein an die Hand und führte es auf sein Zimmer, wo er es vollständig einkleidete, denn er hatte immer alles Mögliche bereitliegen. Nach einer Weile erschien der Professor mit dem Jungen wieder im Hörsaal, stieg aufs Katheder und setzte seine Vorlesung fort – vor weinenden Theologiestudenten. Diese Vorlesung gehört sicherlich zu den besten Vorlesungen, die je ein Professor über die Lehre des Christentums gehalten hat.
Aus Alfons Erb, Gelebtes Christentum. Freiburg 1938

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Pater Paul von Moll, OSB lebte in Belgien, 1824-96, (247s)

Er war krank und wurde von Jesus geheilt. Jesus sagte ihm:
Ich bewillige dir alles, was du von mir für andere Begehren wirst!

Er heilte auch Tiere und hatte die Seelenschau.
Wie das Gebet, so der Mensch, wie die Kasteiung, so das Gebet.
Er trug einen eisernen Gürtel mit Stacheln. Er erkannte Berufungen.
Er empfahl Rosenstaub des hl. Benedikt, Medaille ins Wasser tunken.

Erkannte er frühere Abtreibungen, dann half er nicht!
Unfälle und Unheil können von Sünden der früheren Pächter verursacht sein.
Benediktusmedaille vertreibt Ungeziefer von den Feldern.

Er sagte Spötter baldigen Tod voraus.
Kreuze kommen oft von denen, denen man hilft.

Die Liberalen sind die Schwarzkünstler des Teufels.

Er hielt täglich eine kurze Betrachtung über das Leiden Christi. Jesus liebt demütige Seelen und läutert sie streng.

Für gute Geschäfte soll man
2% der Einnahmen oder des Gewinns für die Armen Seelen opfern.

Er bewirkte Totenerweckungen. Er war drei Jahre nach dem Tod unverwest!
Ein böser Knecht mußte gehen. Schuldner bezahlte. Krebs weg, täglich 30 Briefe.
Bitterkeit und Leiden läutern und härten ab.
Der Teufel versucht uns abzulenken. Nicht murren, wenn man trostlos ist.

Aussetzung - hier kann man die Liebe finden (tanken).

Wer Christus nachfolgt, wird verachtet werden.
Geistige Kommunion und Liebesseufzer üben.
Undank, vor allem von jenen, denen man geholfen hat
.
Jedes Kreuz ist eine Gnade. Alles aufopfern.

Eine Benediktusmedaille genügt um eine Feuersbrunst zu löschen.
Maria geht jeden Samstag ins Fegfeuer.

Er empfahl das blaue Skapulier - 538 große Ablässe - täglich 6x Vater unser,
Ave Maria und Ehre sei dem Vater... beten.
Dadurch kann man täglich alle Ablässe des hl. Landes, von Rom, Portiunkula und Compostella erhalten!

Kreuzweg beten. Das hl. Messopfer neutralisiert Satans Wirken.
Kein Heiliger ist fehlerfrei; Weihwasser hilft gegen Warzen.
Benediktusmedaillen beim Bauen einmauern.

Sagte: Juden haben ihr Paradies auf Erden.
Sieben Schmerzen-Rosenkranz ist heute oft vergessen.
Pflegte Andacht zu den neun Engelchören.

Sagte: Der hl. Joseph ist unverwest. Demut ist besser als Fasten
Während der hl. Wandlung der drei Weihnachtsmessen erhält er alles.
Mit anderen beten. Die Heiligen haben die größten Versuchungen.
Es gibt ein Heilmittel gegen Krebs (doch noch unbekannt).
Hülle der Medaille soll unten offen sein.

Im Himmel frägt der hl. Petrus: Haben Sie auf Erden viel gelitten?
Er las keine Zeitung.
Benediktusmedaille schützt gegen ‘bösen Hund’.
Der Heiland diktierte ihm. Er hatte Kontakt zu P. Leo XIII. (heilig)

Eigene Litanei zu Maria - besonderer Segen.
Benediktusmedaille: Am Dienstag 5 Ehre zum Leiden, 3 Ave und 3 Ehre zum hl. Benedikt beten.     Armen Seelen lärmten in einem Pfarrhaus.

Belastete Kinderkleider verbrennen (Fluch).

Pater, der gegen seinen Willen nach Lourdes fuhr, starb.
Hirte hatte Zauberbücher. Diebe mußten das Geld zurückbringen.

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Segenspfarrer Johann Kilian Bächtiger
, 1850-1922 (95s)

Johann Kilian Bächtiger lebte in der Schweiz,. Ging als Kind bei Regen und Schnee zur Roratemesse. War arm, studierte in Eichstätt und Mailand mit dem späteren P. Pius XI., dem er Deutsch beibrachte. Er wurde 1877 Priester und 1879 Pfarrer in Hemberg.

Er betete über Kranke. Es gab Heilungen, der Bischof verbot es ihm. Presse war
gegen ihn. Christus wurde auch verfolgt.


Er gab dem Vieh gesegnetes Salz und gesegnetes Wasser.
Heilte Schwermut. Er bat Bischof um Vollmacht für großen Exorzismus.
Pferde konnten nicht mehr weitergehen. Schwarzes Tier erschien auf der Brücke.
1886 wurde er Pfarrer in Tübach, 1884 erste Wallfahrt nach Lourdes.
1888 kam Hochwasser, durch sein Gebet ohne Opfer.
Pelagia half ihm; er mußte aber durch die bösen Geister viel leiden.
1892 Androhung der Exkommunikation, wenn er weiter Kranke behandelt.
Er heilte viele, betete täglich mehrere Rosenkränze, viel Post.
1907 ging er auf die Iddaburg.

1909 lernte er in Lourdes Theodor Göbel kennen.
Göbel kam zu ihm und lernte von ihm.

Half: schlaflosem Kind, Viehseuche, Grippe, Magenknurren, Geschwulst.
Hatte Seelenschau. Nichte wollte ihm nicht folgen. Er wollte ins Kloster gehen.
Er benutzte Weihwasser, Öl, Privatexorzismus. Befahl dem bösen Feind.
Vertraute auf Maria, Josef, 14 Nothelfer. Starb am 25. Aug. 1922

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Pater Edouard Lamy, 22. Juni 1853 - 1. Dez. 1931, (200s)

Seelen darf man nicht in Schlachthaus schicken. Das Kreuz nicht schwerer machen.
Er hörte Gespräche zwischen Muttergottes und Luzifer. Sagte Krieg voraus. Großmutter verbarg Priester während der Revolution. Opas beteten franz. Brevier. Aß kein Fleisch in der Karwoche.
Sein Pfarrer betete Leidensgeschichte gegen Unwetter.

Ging 45 km zur hl. Messe. - 8 h. Muttergottes erschien ihm schon als Kind.
Berufung zum Priester bei der Erstkommunion. War Soldat 1875-78. Verlor das rechte
Auge. Ging 1879 zu den Oblaten des hl. Franz von Sales. Erscheinung des hl. Joseph.
Empfing 1886 die Priesterweihe, wurde Beichtvater der Kinder in Troyes.


Wandel in Gottes Gegenwart. [Heute ganz vergessen - doch sehr wichtig.]

Maria gab ihm ein, was er für die Erziehung der Kinder brauchte. Verlängerte den Tischwein. Hatte Probleme mit manchen Jungen. Es gingen 23 Priester hervor.

Während 17 Jahren kam er keine 17mal vor Mitternacht ins Bett. Stand um 4.30 h auf.

Vikar von St. Quen. 100 Erstkommunikanten, am Schluß 400. Maria half und erschien ihm. ’Geisterhaus’ war mit Dieben bewohnt.

Pfarrer von La Courneuve 1900-23. Es gab keine Sänger, keine Messdiener, wenig Gläubige.

Ein Pfarrer muß mit Frauen zurückhaltend sein. Betete oft ganze Nächte, besonders bei Festen. Das innere Gebet ist das Fundament des geistlichen Lebens.

Heilung vom Hautausschlag 2. Sept. 1883 - bei Muttergottes in Gray.

1909 erschien ihm die Muttergottes und der Teufel. Maria sagte den Weltkrieg voraus, sie verurteilte den Modernismus. Es wird 5 Mill. Tote geben. Maria sagte, sie werden durch Belgien kommen.

Maria erinnerte mich an das Samstagsprivileg für die Armen Seelen.
Maria hatte ihn von Typhusfieber gerettet.
Wundertätige Medaille, Rosenkranz,
Betrachtung des Leidens Christi ist sehr wertvoll!
Maria verlangte Heiligkeit der Familie. Maria besuchte ihn öfters. 18. Mai 1912.
Er putzte selbst die Kirche. Maria lehrte ihn Kerzen zu gießen.

Unsere liebe Frau vom Wald 1909-14. Maria gibt dort viele Gnaden.

Gabriel und Schutzengel sagten, daß es keinen Zweck hat die Fenster zu putzen. Explosion zerstörte viel. Speisekelch schwebte in der Luft.

Betete vor jeder Messe zum hl. Petrus Fourrier. In Gray ist ihm zweimal Jesus erschienen.

Krieg kam wegen Gotteslästerung, Sonntagsentheiligung und Schändung der Ehen. Er hatte Muttergotteserscheinungen

Der hl. Joseph kannte die Psalmen sehr gut. Er hörte die Stimme des Erzengels Gabriel und des Schutzengels. Sah bei den Engeln keine Flügel. Engel erleuchteten die Gewissen der Verwundeten. Engel hielt Radfahrer auf, schützte ihn vor Bienenschwarm.

Teufel haßt Priester und Rosenkranzgebet. Satan ist ein Seraph und kann vor
Gottes Thron hintreten. Man darf ihn nicht beschimpfen.


Legte die Gebetsbitten in einen großen Sack und sagte, die Muttergottes soll aussuchen, was ihr gefällt. Eine 19jährige ging zur UlF vom Wald - verfaulte Zähne wuchsen wieder neu.

Sah Muttergottes bei Taufe eines Kindes.
Die geistlichen Tröstungen muß man teuer bezahlen. [Erst Tabor, dann Ölberg!]
Maria gab ihm die Regel für neue Kongregation. 1930 genehmigt. Mußte 1931 die letzten Novizen und Postulaten entlassen. Er starb am 1. Dez. 1931.

Der hl. Dominikus hat das Rosenkranzgebet nicht neu eingeführt, es bestand schon früher. Maria ermunterte Dominikus es überall bekannt zu machen.

Am Sonntag soll man nicht arbeiten und keinen Sport betreiben.

Seelenschau ist nur manchmal, aber etwas sehr drückendes. Er roch die Sünde innerlich. Hat 20 Jahre in keinen Spiegel mehr geschaut.

Muttergottes entschuldigt Sünden der Schwachheit, aber nicht des Stolzes.
Gewissen ist ein Heiligtum, Eltern und Obere sollen dies respektieren.
Engel meiden unanständige bekleidete Personen.

Das Leben nie auf Visionen aufbauen. Große Industrie ist gleichbedeutend mit Krieg.
Sah Neuevangelisierung voraus, aber es wird dann weniger Menschen geben als damals.

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Der blinde Pfarrer von Bickesheim, Richard Doll, 62s, 1842 - 1931

Engelbert Kleiser stammte aus dem Schwarzwald. 1683 Glashütte, seit 1725 Holzuhren, Verwandte waren Uhrenhändler. Mutter betete mit ausgespannten Armen. Am 24. Okt. 1842 in Schollach geboren. Mit 14 Kommunion. Gymnasium in Freiburg, 1863 Abitur, Studium der Philologie, dann Theologie

4. Aug. 1869 Priesterweihe in St. Peter. Dann in Ebnet, Hinterzarten, Konstanz, Peterstal, Glottertal, Billafingen, 1881 Pfarrer in Göschweiler. Betete bei den Evangelienkreuzen und es gab keinen Hagel. Langsame Erblindung, 1898 ging er daher nach Bickesheim.

Bickesheim liegt an der alten Handelsstraße, Wallfahrtskirche, sel. Bernhard von Baden bis 1773 waren Jesuiten dort. Maria will als Patronin des Heimatlandes verehrt.
1922 kamen Redemptoristen. Pfr. Engelbert Kleiser verehrte das Herz Jesu.
Erziehung und Bildung des Herzens sind wichtiger als Wissen.

War großer Marienverehrer. Übersetzte die vollkommene Andacht zu Maria vom hl. Ludwig Grignion.

Verehrte auch den hl. Joseph. Zwei Neffen wurden Priester (einer Jesuit)


1919 und 1929 Priesterjubiläum. Hatte als Pfarrer immer das Neue Testament dabei.
Kinder sehnten sich nach seinem Religionsunterricht, machte täglich Krankenbesuche.
Er hat mit einer Medaille der unbefleckten Empfängnis den Teufel ausgetrieben.

Hatte Offenbarungen, wußte von kommenden Katastrophen. Ermahnte den Hl. Geist zu verehren. Schrieb Bücher.

Sein Bruder Johannes gründete das Canisiuswerk in der Schweiz, dieser starb 1919. Las als Blinder täglich die Messe zur Muttergottes oder für die Verstorbenen. Aß wenig, rauchte nicht, hörte viele Beichten, hatte schwere Versuchungen - Läuterung.
Starb an Magenkrebs am 14. Okt. 1931. 40 Geistliche bei der Beerdigung.
Kind wurde durch seinen Segen gesund. Gebetserhöhungen.

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Vikar Theodor Göbel, Ein Segenspriester des 20. Jh,
1862-1936 
(222s)

Alle Priester sollen oft segnen. Sagte Krieg und polnischen Papst voraus.

Geboren am 12. Mai 1862, ging 10 km zur Schule. Wollte Missionar werden, Vater war dagegen. Nachdem Vater und Mutter gestorben waren, begann er mit 31 Jahren zu lernen und studieren. Er ging nach Steyl, wurde krank, Heilung bei Wallfahrt. 1897 ging er nach Rom, bekam Gelbsucht, studierte dann in Innsbruck, Wien. Die Priesterweihe erhielt er 1903 in Banja Luka. Wurde wieder krank, kam zur Kur nach Wörishofen. War dann ein Jahr Hausgeistlicher in Krumbad.

1906-8 ging er als Missionar in die USA, doch er wurde wieder krank.
1909 kam er nach Lourdes und lernte Pfr. Bächtiger kennen, erlebte Heilungen.
War dann in Neuenkirchen (Bistum Paderborn) Krankenhausseelsorger, erste Heilung.

Ab 1910 war er in Altenkleusheim, war immer kränklich,
oft kamen 50-60 Menschen an einem Tag
.

Baute 1913 Lourdesgrotte, 6.000 Menschen kamen zur Einweihung.
Mußte dann öffentliche Segnungen unterlassen. Arzt bestätigt Heilungen.

P. Staudinger schreibt, daß nicht alle Priester gleichen Erfolg beim Segnen haben. Berichte von Heilungen: bei Gehirnhautentzündung, Leistenbruch, Knocheneiterung, Lungenkrankheit, Kinderlähmung, Augenentzündung, Feuersbrunst, viele Dämonen ausgetrieben.

Er sprach mit Rehen und Hasen. Sah 2. Weltkrieg voraus.
1927 kam er in den Ort Langenstraße. Ich bin nur Gottes Werkzeug.
Eifer im Gebet und würdiger Empfang der Sakramente bewahren vor Fall und helfen wieder aufzustehen. Hörte viel Beichte. Vertraute auf die wunderbare Medaille. Segnete morgens und abends.


Besessenheit in Landshut. Hat irrsinnige Schwester in Krefeld 1919 geheilt.
Mädchen heulte wie ein Tier, Darm trat heraus, Göbel nahm geweihtes Öl.
Er half bei Viehkrankheiten.

Der Generalvikar von Linz benutzte seine Segnungen. Berichte von Heilungen.
Kaiserschnitt nach drei Tagen verheilt, Kropf verschwunden,
nach 12 Jahren Krankheit gesund. Krebs, Blutvergiftung, Erblindung geheilt...

             Göbel hilft auch nach dem Tod.

Betete über Besessene. Versprach Gemeinde im Krieg zu beschützen.
Hatte Magen- und Darmkrebs und starb am 26. Sept. 1936.

Sagte einem Mann voraus, daß er nach Rußland kommt, aber den Krieg gesund
übersteht.
[Wer ahnte damals etwas von einem Krieg gegen Rußland?]

Blutvergiftung 1935 überlebt.

Im Himmel kann ich noch besser helfen, sagte er vor seinem Tod.
Sein Altar wurde 1992 in der Kirche aufgestellt.

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Sel. Michał Kozal
- Bischof und Märtyrer, 1893 - 1943

Er wurde am 25. Sept. 1893 in Nowy Folwark geboren und starb am 26. Jan. 1943 im KZ Dachau. Michał Kozal war Sohn von polnischen Bauern, die auf dem Rittergut eines preußischen Junkers arbeiteten, er besuchte die Volksschule und anschließend das Gymnasium. 1914 trat er ins Priesterseminar ein.

Am 23. Febr. 1918 wurde er in Gnesen zum Priester geweiht. Bis 1922 war er Kaplan. Am 29. Sept. 1922 wurde er zum Präfekten des kath. Mädchengymnasiums Bromberg ernannt. 1927 berief ihn Erzbischof August Hlond als Spiritual im Priesterseminar in Gnesen, von 1929 bis 39 war er dort auch Rektor. 1933 ernannte ihn Papst Pius XI. zum Päpstl. Kammerherrn.

Am 10. Juni 1939 ernannte ihn Papst Pius XII. zum Weihbischof in Włocławek und zum Titularbischof von Lappa. Die Bischofsweihe empfing er am 13. Aug. 1939. Er wurde Generalvikar und – nachdem der Bischof im September 1939 von den Nationalsozialisten gezwungen wurde das Land zu verlassen – Diözesanadministrator. Nach der Invasion der Deutschen am 1. Sept. 1939 weigerte er sich zu fliehen und stand den Menschen seiner Diözese bei. Er intervenierte vergeblich gegen die kirchenfeindlichen Maßnahmen der Besatzer.

Am 7. Nov. 1939 wurde er mit vielen Priestern seiner Diözese, dem Priesterseminar mit allen Seminaristen und Professoren von der Gestapo verhaftet und nach fast 10 Wochen Verhör und Folter in einem Salesianerkloster interniert. Am 3. April 1941 wurde er ins KZ Dachau deportiert, wo er am 25. April eintraf. Dort war er als Häftling im Pfarrerblock bemüht, den mitgefangenen Priestern zu helfen, als Seelsorger und durch das Verschenken seiner eigenen spärlichen Mahlzeiten. Er litt sehr unter dem Glaubenshaß der SS und unter den Peinigungen einiger Mithäftlinge.

Er wurde wiederholt gefoltert, geschlagen und mißhandelt. Trotzdem blieb er stets ruhig und segnete alle Mitgefangenen und sogar seine Feinde und betete für sie. - Wer im Leid noch Zeit hat für andere und sie segnet, muß ein Heiliger sein. Im Priesterblock feierte Bischof Kozal morgens mit den anderen Priestern die hl. Messe. Er durfte nur einmal selbst zelebrieren. Die Priester schöpften aus der hl. Messe Kraft, da jeder Tag der letzte sein konnte. Nach der Messe segnete er die Priester einzeln
.

Im Januar 1943 wurde er aufgrund von Hunger und Erschöpfung wegen einer schmerzhaften Mittelohrentzündung auf der Krankenstation aufgenommen und dort als bekannt geworden war, daß er ein katholischer Bischof war, am 26. Jan. 1943 mit einer Giftspritze ermordet,. Der Totenschein des Lagerarztes gab an: ‘an Typhus verstorben’.

Die Mithäftlinge baten darum, den Leichnam auf dem Dachauer Friedhof beizusetzen,
doch der Lagerkommandant ließ ihn auf Druck aus Berlin einäschern. Die Zeugen des Martyriums von Bischof Michal Kozal baten schon 1946 die Heiligsprechung einzuleiten. Am 14. Jan. 1987 wurde er seliggesprochen. Er ist Patron der polnischen Bistümer Bydgoszcz und Wloclawek, Patron der Stadt Wloclawek sowie Patron vieler Kirchen in Polen.
-–> de.wikipedia.org/wiki/Michał_Kozal - Die 57 sel. Märtyrer von Dachau.

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Pater Antonio in Brasilien, zweiter Pfr. von Ars, 1879 - 1963, 47s,

Geb. 2.April 1879 Antonio Ribeiro Pinto; 22.Juli 1963, wurde Knecht, Hausbursche
im Seminar, begann mit 20 Jahren Studium, Priesterweihe mit 33 Jahre am 9. April
1912. Koadjutor in Rio Casa, dann Pfarrer, dann Ipanema, 27 Jahre in St. Antonio da Gama bis 1947
rottete Trunksucht aus. Heilungen durch Wasser, in das die wundertätige Medaille getaucht wurde. Pfarrei nach 10 Jahren umgewandelt
.
1947 kamen tägl. Tausende nach Urusania: Heilungen: Blinde, Taube, Lahme
Leuten in wilder Ehe half er nicht
.

Segnete Medaille, in Glas Wasser tauchen, trinken;
Fernheilungen, via Radio bis nach Rio.
Erzbischof besuchte ihn. 20.000 Männer bekehrt, plus Frauen = 50.000
Geschichte der hl. Katharina Laboure. Am 27. Nov. 1830 in Paris erschien ihr Maria
–> Wundertätige Medaille [schützte Paris im Krieg vor Zerstörung, viele Bekehrungen]
Er wurde mit Dispens geweiht. Konnte nicht recht predigen. Doch viele Heilungen.

Kind von Protestantin geheilt.
Heilung durch wundertätige Medaille in CH, D, A: Typhus, Lungenentzündung, Zucker, Knie. Schutz bei Bombenangriff, Sturz aus dem Fenster, Kropf.

Heilung durch P. Antonino in D, gelähmt, Gesichtrose, Fuß sollte abgenommen
werden. Schwindsucht.   Novene, Muttergottesfeste.

Die hl. Bernadin von Siena, Markus d’Aviano, Pfr. von Ars, Johannes Bosco, P. Leopold Mandic, P. Pio dürften bekannt sein. Es gab auch in jüngerer Zeit begnadete Priester wie Pater Emiliano Tardif und Pfr. Klaus Müller aus Thüringen.

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Augustin Hieber, Segenspfarrer von Allgäu, 1886-1968, (127s)

War ein schwäbischer Bauernbub, Mutter wallfahrte nach Maria Einsiedeln in der Schweiz. Er besuchte Gymnasium in Schwäbisch Gmünd, dann das Konvikt in Rottweil, ging 1905 nach Tübingen und empfing 1910 Priesterweihe.

War Vikar in Schramberg und Stuttgart, baute die Herz Jesu Kirche.
1926 wurde er Stadtpfarrer in Göppingen. Baute Herz Jesu Kirche in Ebersbach.
1936 wurde schwer krank, ging daher nach Merazhofen im Allgäu.
War ein großer Beter, tägl. Herz Jesu Litanei, Rosenkranz, wallfahrte nach Maria
Einsiedeln. Er vertraute auf den Rosenkranz.
Ital. Pfarrer stellte Marienstatue gegen den Lavastrom des Vesuvs.

Er verehrte das Jesuskind. War im 3. Reich Schuldekan für 52 Schulen.
Durch sein Gebet und Einsatz wurden die Kreuze in den Schulen nicht abgehängt und der Religionsunterricht fortgesetzt
.

Er wallfahrte nach Flüeli. La Salette, Lourdes, Italien zum Papst und P. Pio.
Er hatte die Seelenschau, Segenskraft, kämpfte mit dem Teufel und konnte Auskunft über Arme Seelen geben.


Kranker Lehrer wurde gesund, half Trübsinnigen, Müttern bei Geburt, Gehirnblutung, betete manchmal die ganze Nacht, Bekehrung eines Sterbenden. Nach Erdbeben in der Schweiz 1964, sagte den Schwestern in Sarnen, daß nichts mehr geschieht.

Pfr. Hieber hilft auch nach dem Tod. Er betete, daß Mutter nicht starb.
Betete Rosenkranz mit der Haushälterin und starb am 14. Jan. 1968.
Viele kommen an sein Grab.

Der Teufel schickt jedem Menschen einen Dämon, der seine Schwächen ausnützt.
Weihegebet zum Hl. Geist am Ende des Buches.

Er sagte: “Es wird eine Zeit kommen, in der die Gläubigen vom Glauben abfallen, wie das Laub von den Bäumen.” “Die Handkommunion ist nicht von Gott.”


“Wir sehen vor einer ganz schweren Zeit und Krise der Kirche. Aber am Schluß wird das unbefleckte Herz Mariä triumphieren.” “Es werden vom Himmel Zeichen kommen zur Mahnung an die Menschen, vor allem an die Christen.”

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Pfr. Alfons Maria Weigl 1903 - 1990

Alfons Maria Weigl wurde am 15. März 1903 in Langquaid geboren und starb am
9. Aug. 1990. Er wurde 1927 in Regensburg zum Priester geweiht, war dann Kaplan in Marktredwitz. 1933 wurde er zum Diözesanpräses des kath. Jungmännerverbandes,

1937 Direktor des Exerzitienhauses in Werdenfels, 1945 Pfarrer. 1957 erkrankte er und begann sein Schriftenapostolat mit 70 populären Taschenbüchern und Kleinschriften über Maria, Josef, Anna usw., wodurch er viel Segen stiftete. Er segnete täglich viermal. Er lebte in Oberroning und Langquaid. Die letzten 20 Jahre verbrachte er im Bett oder Rollstuhl. Bischof Rudolf Graber schrieb: "Schon so vielen Menschen konnte ich mit diesen Büchern eine Freude bereiten!" Der Verfasser kannte ihn.–> kathpedia.com

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Pater Emiliano Tardif, 1928 - 1999

6. Juni 1928 in Kanada geboren , trat er 1948 bei Herz-Jesu-Missionaren ein. Nach seiner Priesterweihe 1955 wollte er in der Dominikanischen Republik eingesetzt werden. Ab 1956 verbrachte er dort den größten Teil seines Lebens. Er lernte dort die Charismatische Erneuerung kennen, der er zunächst skeptisch gegenüberstand. Nachdem 1973 krank war, wurde er durch die Gebete einer charismatischen Gruppe augenblicklich geheilt. So interessierte er sich für die charismatische Bewegung und bald darauf entdeckte er das Charisma zu heilen, mit welchem er ausgestattet wurde. Danach reiste er in der ganzen Welt herum, um zu verkünden, daß Jesus lebt und immer noch Wunder vollbringt, wie vor 2000 Jahren.

Seine Heilungsmessen waren überfüllt mit Zigtausenden. Pater Tardif wird als einer
der größten Heiler aller Zeiten angesehen. Hunderttausende von Heilungen werden ihm zugeschrieben, viele davon sind sorgfältig dokumentiert. Unter diesen Heilungen gibt es viele Fälle im Endstadium von Krebs und AIDS. Er war für seine Predigten und die Gabe der Erkenntnis bekannt. Er starb am 8. Juni 1999 an den Folgen eines Herzinfarktes. Kard López Rodríguez, von Santo Domingo, setzt sich für seine Seligsprechung ein.


Bücher: Pater Emiliano Tardif, Flores, 203 s

1973 Provinzial in der Dom. Republik, TB-krank, war gegen charismatische Erneuerung.
Fünf Leute beteten über ihn, gesund, nur noch 50 Kilo.
1985 ging Koffer verloren. Exerzitien in Kolumbien, Taiwan, China, Indien, Mauritius, Reunion, Paris, Dominikanische Republik, Venezuela
São Paulo 15.000 Menschen, Priester von Angst geheilt.

Priester nicht richten, wenn er fällt, weil man nicht weiß, wie viel er kämpfen mußte.
In Rio: Frau konnte gehen, andere sprechen.

Mexiko: Gelähmte standen auf, Gehörlose konnten hören. 60.000 Personen.
Chile: Gelähmte, Asthma geheilt. Skepsis bei Klerus.
Dominik. Republik: Haus Mariä Verkündigung. Augentumor verschwunden
       Heilung von schwerem Unfall
Paraguay: 40.000 bei der hl. Messe; Heilung von Lähmung
Nicaragua: viele Heilungen, Krebs, Blinde, Gelähmte

Afrika: Muslimin geheilt, wurde Christin. Wirbelsäule, Asthma geheilt
        Benin, Amulette und Fetische eingesammelt
        Mali 75.000, Elfenbeinküste 20.000 Schwester geheilt, war jahrelang im Bett
        Niger Moslem geheilt Kongo 1983 Marxist bekehrte sich, Gefängnis, Ausweisung


Europa Niederlande: Schwestern geheilt. Frankreich: Zeugnis eines reichen Geschäftsmannes

Italien, Straßburg: Krebs mit Metastasen und Lähmung geheilt.
Jugoslawien: 1983 in Medjugorje verhaftet und ausgewiesen.
90 Australien: Glaukom geheilt - war blind. pazifische Inseln; Kanada
Priester wollte aufgeben, sollte Exerzitien halten. Laie sagte: Sie sind kein Christ mehr. Du mußt dich bekehren, Gott liebt dich. Laie zerriß seine Unterlagen,
dann nahm er die Bibel in die Hand und bekehrte sich.

Prinzipien: Gott liebt uns, so wie wir sind.
        Er liebt uns weil er gut ist. Er stellt keine Bedingungen.

Es gibt eine Medizin für alle Krankheiten - Gott.
Jung Verheiratete sind selten krank - weil sie Liebe erleben.
Soldat verlor Hände, Bekehrung 1960 bei Marthe Robin.
Karla wollte sich umbringen.
Rosa bekehrte sich und wurde von ihren Kopfschmerzen befreit.

       Sünde ist Ursache aller Übel.

Stefan war Alkoholiker ging zu Punkkonzert, was in Wirklichkeit eine schwarze Messe ist. Sah Kreuz und ging zu charismatischen Exerzitien.

Carlos war Alkoholiker, legte sein Alkoholismus dem eucharistischen Herrn zu Füßen.

Jesus verwandelte das Leben des Zachäus, bekehrte den Schächer.
Mutter war traurig wegen Selbstmord ihres Sohnes.

Priester betete nicht mehr, ging in eine Bar, das sagte ein Mann zu ihm:
All diese Leute sind nicht glücklich, weil sie Jesus nicht in ihrem Herzen haben.

Prostituierte wurde von Gebärmutterskrebs geheilt, hörte Predigt hinter Baum. Viele
Prostituierte bekehrten sich 1975.

Der Teufel hat uns zweimal betrogen: mit der Sünde und der Hoffnungslosigkeit.

Die Bekehrung des hl. Paulus - war Pharisäer, lernte Jesus persönlich kennen.
Jude in Argentinien bekehrte sich, Blutdruck geheilt.
Perfektionismus der Mutter machte Sohn krank. Unheilbarer Tumor geheilt.
Priester wurde sozialistisch, betete nicht mehr, Bekehrung durch charismatische Sänger.
180 Zahnarzt von Lungenkrebs geheilt.
Persönliche Begegnung mit Jesus allein genügt nicht.
Man muß auch der Kirche begegnen.

Carlos hatte Krebs, Heilung, Taufe, zwei Jahre später starb er.
Priester wollte aufgeben, Ärztin sagte: nur Gott kann das Herz des Menschen ändern.
Lud ihn ein zur charismatischen Erneuerung. Bekehrung: Hl. Schrift, Gebet, Sakramente,
Gemeinschaft


Herr lehre uns beten. Der Teufel glaubt, aber er betet nicht.
Moses ging auf den Berg und betete beim Angriff der Amalekiter.

Gebet macht uns demütig. Bittet und ihr werdet empfangen.
Der blinde von Jericho bat Jesus um Erbarmen.

Heilung von schweren Leberleiden. Keine Gebetstechniken.

Der Rationalismus tötet den Geist des Evangeliums und vertreibt aus der Seele den Glauben.

Hl. Theresia vKJ: Jesus erwartet uns im Gebet, wie ein Freund seinen Freund erwartet.


Emiliano Tardif, Jesus lebt,
143s

1973 Provinzial, Lungentuberkulose; fünf Laien der charismatischen Erneuerung beteten über ihn. Nach vier Tagen völlig gesund. Chefarzt: Sie sind völlig geheilt. Wog nur noch 50 Kilo.

Ein Jahr frei in Kanada und USA für charismatische Erneuerung.
13 zurück in der Dominik. Republik: zwei Heilungen. Eine Prostituierte bekehrte sich,

17 Bordelle schlossen. Vertretung eines Pfarrers, Heilung eines Gelähmten, 10 weitere Personen, Heilung einer blinden Frau. Dann kamen 7.000 Leute, 20.000 - Heilung der Frau eines Polizisten. 42.000. Bildung von kleineren Gruppen - 45 Gruppen. 224

Heilungen

Bischof bestätigt ihn. Angriff durch Presse, Fernsehen und andere Priester.
Nach dem Tabor kommt Kalvaria. Nach den freudenreichen kommen die schmerzhaften Geheimnisse. Bischofskonferenz für ihn.


Einladung nach Mexiko, gab Pfarrei auf.
35 Algerien Marokko, Jerusalem. Heilung eines lahmen Mannes.
Jesus bat um anderen Predigtstil. Lourdes. Montreal 55.000, 12 Gelähmte geheilt.
1981 Lisieux mit 320 Priestern, Lyon, Kardinal sagte: Da wir Rationalisten sind, fällt es uns schwer den Hl. Geist in uns wirken zu lassen.
Paul VI.: Wir brauchen Zeugen keine Meister.

Viele Priester haben keine persönliche Erfahrung, sprechen ohne Überzeugung.
Viele Christen haben nie eine persönliche Begegnung mit Jesus gehabt.
Der wahre Evangelist hat seine eigene Heilserfahrung.


45 Wort der Erkenntnis, Charisma. Frau war krank, weil sie abgetrieben hatte und zu einem Zauberer ging. Beichte, dann waren Ohnmachtsanfälle weg.
Heilung von Epilepsie. Prophet Nathan bei David. Petrus bei Ananias und Saphira.
Erkenntnis, daß ein Mann da ist, der sich nicht ändern will.

Augustinus: Ich fürchte den Gott, der vorübergeht und nicht wiederkehrt.
Wahrheit der Erkenntnis zeigt sich am Ergebnis. Wirbelsäulenleiden
Wie Jesus bei der Samariterin am Jakobsbrunnen. Heilung im Video vorausgesagt.

53 drei Arten von Krankheiten, körperliche,
emotionale Verletzung durch andere,
seelische durch Sünde

              Jesus heilte und gab den Aposteln den Auftrag zu heilen.
Befreiung von Alkohol. Lourdes: 5432 Heilungen - 64 bestätigt
Heilung des Geruchssinns, Rheuma. Heilungen gehört zum Evangelium.
Erzbischof von Tahiti bedankt sich. Sänger geheilt und bekehrt.
Erzbischof von Kongo lobt P. Tardif. Bischof von Kamerun lud seine Priester ein.
Heilung.
65 Gebet für Kranke
Innere Heilung - Er heilt die gebrochenen Herzen. Ps 147 im Namen Jesu beten krank durch Verleumdung oder Schock. Beichte allein genügt nicht.

73 Gebet für Innere Heilung. Der Herr möge die Ketten zerbrechen.
Beten im Namen Jesu, durch das Blut des Lammes, durch die Wunden Jesu, Sprachengebet,

Maria hat das stärkste Charisma der Heilung.

Wer sündigt, verletzt seine eigene Seele. Spr 8,36
Beichte ist Sakrament der Liebe Gottes.
Genesung ist wichtig um nicht rückfällig zu werden. Sakramente, Gebet, hl. Schrift,

Gemeinschaft


85 Befreiung viele glauben nicht mehr an den Bösen.
A Es gibt irreführende Geister, Poltergeister: Geräusche, Stimmen, Krankheiten
              - Geist der Krankheit befehlen.
B Umsessenheit, wie permanente Versuchung - dauernder Groll, Lästergeist
       erst um Schutz beten, befehlen und verbieten zurückzukommen
       Im Namen Jesu, kraft seines kostbaren Blutes und seiner glorreichen Wunden...
C Besessenheit sehr selten, z.B. von Eltern dem Teufel geweiht oder Blutpakte

95 Hindernisse zur Heilung - Mangelndes Vertrauen,
     zu geringe Kenntnis des Evangeliums.
Heilung, obwohl keine Kniescheibe mehr. Gott keine Grenzen setzen. Buße tun. Krankheit ist Frucht der Sünde - Erbsünde.
Frau bekehrte sich und wurde geheilt. Vergeben im Namen Jesu.
In der Gemeinschaft beten. An die Macht des Gebetes glauben. Fürbitte Mariens
Heilung von Blutungen. Taubstummer Mann konnte nicht essen.

Alles dem Herrn übergeben. Lobpreis oft mächtiger als Bitten. Magengeschwüre
Sprachengebet. Heilung einer Frau vor dem Fernseher.
         Sich von Okkultismus und Esoterik trennen.

Briefe Reise ohne Visum nach Afrika. Heilung eines gelähmten Mädchens, eines Tauben. Bekam Stoßzahn eines Elefanten.
Reise ohne Paß nach Mexiko. Nach Polynesien: Heilung bei der Wandlung.
Medjugorje - kam ins Gefängnis, mußte ausreisen.
Reise in Kongo: Heilung eines Hinkenden, taubstummes Mädchen

Eucharistie ist Sakrament der Heilung. Bekehrung eines Kommunisten, Heilung eines protestant. Pastors. Verhaftung Ausreise nach Zaire.
Messe mit Kardinal - 30.000 Personen.

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Pfr. Klaus Müller, 1946- 2001

Er wurde 1946 geboren, 1972 in Erfurt zum Priester geweiht und war von 1977 bis zu seinem Tod 2001 Pfarrer in Zella in Thüringen. Bei seiner Beerdigung waren zwei Bischöfe und über 80 Priester. Er legte Wert auf die Anbetung, hatte besondere Gnaden und half vielen. Er sagte: Was bewirkt der Segen?

Segen bannt die Macht des Bösen. Der Segen heilt an Leib und Seele und hat heiligende Kraft für die Seele, zähmt Feinde und Haß. Segen kann Streit beenden.

Eltern sollen ihre Kinder segnen.
Wir sollen unsere Chefs segnen. Als Jesus in den Himmel fuhr, segnete er!

Immer wenn der Priester segnet, segnet Jesus! Resl Neumann hat jeden Abend den Segen von P. Pius XI. erhalten.

Morgens lud er die Kinder ein vor der Schule in die Kirche zu kommen und hat sie mit der Monstranz gesegnet. Er merkte bei ihnen eine Veränderung.


Er wies daraufhin, daß die Muttergottes in Medjugorie am 10.10.96 empfahl, daß wir andere (Sorgenkinder, Feinde) mit folgendem Gebet segnen sollen: (Es ist hilfreich und kann plötzliche Änderungen bringen.)
„Ich segne dich mit dem besonderen mütterlichen Segen Mariens, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes."

P. Pio sagte einmal, der Muttersegen ist der stärkste Segen nach dem Priestersegen. Segen kann auch Streit beenden. Er empfahl Weihwasser und geweihtes Öl. Buch Segnet ,um Segen zu erlangen’, 224S, von Koros. Der Autor kannte ihn.

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Pfr. Heinrich Videsott, 1912-99

Pfarrer Heinrich Videsott wurde am 3. Juli 1912 in Montal/St.Lorenzen bei Bruneck in Südtirol geboren. Nach seiner Priesterweihe 1937 in Brixen wirkte er in verschiedenen Pfarreien der Diözese Brixen und wurde 1964 nach Wengen im Gadertal berufen. Dort wirkte er 35 Jahre lang segensreich und verstarb gottergeben am 9. Dez. 1999.

Pfarrer Videsott fiel besonders durch seine geistige Ausstrahlung, seine tiefe Frömmigkeit und große Barmherzigkeit auf. Er zeigte eine unbegrenzte Hilfsbereitschaft und war Botschafter der Güte und Liebe Gottes.


Dank dieser Tugenden wurde ihm eine immer größer werdende Verehrung entgegengebracht.
Nach seinem Tod breitete sich diese Verehrung in bemerkenswerter Weise aus; davon zeugen die unzähligen Besuche an seinem Grab im Friedhof von Wengen.

              Segensgebet von Pfarrer Heinrich

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Auf die Fürsprache der hl. Jungfrau Maria und unserer Namenspatrone, des hl. Antonius von Padua, des hl. Johannes Maria Vianney und des hl. Josef Freinademetz, komme der Segen Gottes, des Allmächtigen, auf uns und unsere Familien herab, und die unerschöpfliche Ausströmung der Gabe des Heiligen Geistes komme in unser Herz. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Der Allmächtige möge uns vor allen körperlichen und seelischen Leiden bewahren,
vor Unfällen auf der Straße und vor Arbeitsunfällen. Im Namen des Vaters und des
Sohnes und des Heiligen Geistes.

Es entzünde sich in unseren Herzen das Feuer seiner göttlichen Liebe und dieses brenne ständig zur größeren Ehre Gottes. Mit der Gnade Gottes bleibe uns der Glaube erhalten, und der Friede herrsche in unserer Seele, in unseren Familien zur Heilung unserer Seele. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

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Pater Bernhard Kunst
, 1921 - 2013

Er wurde 1921 geboren, war Benediktiner und starb am 16. Jan. 2013. Er war ein Segenspriester, der durch Krankengottesdienste seit 1980, sein Gebet und seinen Segen vielen geholfen hat. Er hat die Menschen auch zum Glauben an die Kraft des exorzierten (d.h. nach dem alten Ritus geweihten) Weihwassers angeleitet.

Er sagte: »Wenn man jemanden aus der Ferne mit Weihwasser segnet und Gott
für ihn bittet, dann hat das sicher auch seine Wirkung. Ich weiß von einem Bauern, der seine Felder immer so gesegnet hat. An einem Sonntag geht er meistens auf seine Felder hinaus und segnet mit dem Weihwasser alle seine Felder, die rund um seinen Bauernhof liegen. Er hat mich besucht, mir ein paar Flaschen Wein gebracht und gesagt: “Herr Pater, seit der Zeit, wo ich dieses Weihwasser verwende und von weitem meine Felder segne, bleiben sie von Unwettern verschont. In der ganzen Gegend rund um meine Felder hat es gehagelt, aber meine gesegneten Felder blieben während der ganzen Erntezeit verschont. Das schreibe ich ganz allein der Wirkung des Weihwassers zu, mit dem ich immer von weitem meine Felder gesegnet habe.”
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Es gab auch tiefgläubige Laien, die durch ihr Gebet sich und anderen halfen. Auch die hl. Katharina von Siena konnte Besessenen helfen, wo Priester nicht weiter kamen. Sie befahl sogar dem Teufel! Das ist wichtig, man muß imperativ beten nicht deprekativ. Man sagt zum Hund, der vor die Haustür scheißt, nicht, bitte geh weg. Wir haben als Kinder Gottes (Voll-)Macht, als Priester noch mehr.

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Martin Michel 31. Aug.1759 - 29. Febr.1824

Er war ein einfacher, frommer Bauer und konnte vielen Menschen helfen. Dieser Wunderdoktor, wie er gewöhnlich genannt wurde, holte seine Arzneien aus dem Evangelium und der Hl. Schrift, weshalb seine Heilmittel auch evangelische Heilmittel genannt werden: der wundertätige heilige Name Jesus, Weihwasser und Kreuzzeichen.

Er stammte aus dem badischen Frankenland und wurde am 31. Aug. 1759 zu Unterwittighausen (bei Tauberbischofsheim) geboren. Er war begabt und erhielt vom Pfarrer Lateinstunden. Als er neun Jahre alt war, fand in Bütthard eine Mission statt. Durch die Predigten der Jesuiten wurde in ihm ein tiefer religiöser Grund gelegt. Vor allem blieb ein Satz in ihm lebendig: „daß wir von Gott alles erhalten können, wenn wir nur vertrauensvoll im heiligen Namen Jesus darum bitten". Religiöse Schriften und Bücher waren nun seine Lektüre, vor allem aber die Hl. Schrift.

Mit zwölf Jahren wurde er bei der harten Arbeit so krank, daß er 40 Jahre nicht mehr arbeiten konnte. Zur Arbeit unfähig, er war Bauer, beschäftigte er sich mit Lesen von religiösen Büchern. Je größer das Leid, desto stärker bei ihm die Sehnsucht nach Heilung! Alle irdischen Mittel hatten versagt, so gab es für ihn nur noch eine Hilfe: die von oben.

Steinam, ein frommer Priester, ehemals Professor, wurde sein Seelenführer. Unentwegt ermunterte er ihn zum kindlichen Gottvertrauen. Innerlich gedrängt, wandte er eines Tages das von den Jesuiten empfohlene Heilmittel des Evangeliums für sich an. Plötzlich war er gesund.

Nun ging er wieder an seine Berufsarbeit. Er hatte das Gut seines Vaters übernommen, war verheiratet, doch ohne Kinder. Bald zeigte es sich, daß der „denkende und alles wohlüberlegende" Martin Michel den anderen Bauern weit überlegen, ja ein Musterbauer war. Wegen der großen Verdienste erhielt er 1822 eine Würdigung im Ehrenbuch der badischen Bauern.

Eines Tages erkrankte sein Vieh. Da erinnerte er sich der Jesuiten. „Sie sagten, daß wir sogar den bösen Feind bezwingen können, wenn er, wie ehemals bei dem frommen Job, uns oder unserem Vieh Schaden zufüge; denn viele Krankheiten und Gebrechen bei Mensch und Vieh seien durch den Satan veranlaßt. Diese Lehre, vom Sohn Gottes selbst geoffenbart, und die Versicherung, daß der heilige Name Jesus, das Kreuzzeichen und das Weihwasser Gegenmittel gegen die Plagen des Satans seien und daß die Wirkung dieser Mittel unfehlbar sei, wenn sie im Glauben und festen Vertrauen auf die Verheißung Jesu Christi angewendet würden: 'Diese Aussage gefiel mir so gut, daß sie mir immer im Gedächtnis blieb und mich sehr im Glauben bestärkte." Er gebrauchte nun das empfohlene Heilmittel, und das Vieh wurde zu seinem eigenen Erstaunen augenblicklich gesund. Aber nicht nur bei seinem eigenen, sondern auch bei fremdem Vieh hatte er dieselben Erfolg.

„Zur selben Zeit wurden auch die Wunderheilungen des Pfarrers Gaßner bekannt und bereiteten frohes Erstaunen bei allen katholischen Christen. Diese Ereignisse bestärkten mein Vertrauen noch mehr, so zwar, daß ich bei meinem Pferd, welches im Stall plötzlich wütend wurde, sich an der Wand hinauf bäumte, sein Geschirr zerriß und wobei jeder mir riet, um größeres Unglück zu verhüten, das Pferd zu erschießen, mein geistliches Heilmittel das heilige Kreuzzeichen über das Tier machte, es mit Weihwasser besprengte und im heiligen Namen Jesu dem Satan befahl: wenn er die Ursache von der Wut des Tieres sei, soll er augenblicklich von ihm weichen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Ich hatte kaum diese drei heiligen Namen ausgesprochen, so war mein Pferd ruhig und vollkommen gesund, so daß ich es nachher noch mehrere Jahre zu meinem Geschäft brauchen konnte.

Nachher versuchte ich dieses christliche Mittel bei kranken Kindern, schließlich auch
bei Erwachsenen, und ich hatte das Glück, ja, die Gnade von Gott, viele Hunderte von den Plagen des Satans durch gläubiges Gebet und Anrufung des heiligen Namens Jesus zu befreien. Nach diesen glücklichen Heilungen so vieler vom Höllengeist geplagter Menschen fühlte ich mich verpflichtet, durch die Gabe, welche mir Gott verliehen hat, meinen Mitmenschen zu helfen und zu heilen, soviel ich vermag."

Dieser inneren Verpflichtung blieb er getreu, trotzdem weltliche wie kirchliche Behörden stets störend dazwischentraten. Bei seiner Nächstenliebe wurde niemand ausgeschlossen, auch die Juden nicht. Mit sicherem Seherblick konnte er den Hilfesuchenden sagen:
„Sie werden gesund" oder: „Sie werden nicht geheilt!"
Das traf immer zu.

Martin Michel wurde bald überall bekannt. Sein Ruf ging sogar bis nach Amerika.
Mit Staunen müssen wir vermerken, daß ihn sogar Zar Alexander I. von Rußland um sein Gebet bat.


Von weitreichender Bedeutung war die Heilung des Priesters Alexander von Hohenlohe, die in Haßfurt geschah, wo sich beide im Pfarrhaus trafen. Dieser sollte die Festpredigt halten, hatte aber heftige Halsschmerzen. Da betete Michel über ihn, und im selben Augenblick war das Übel verschwunden. Von nun an fühlten sie sich besonders verbunden. Der Priesterfürst trat in die Fußstapfen des frommen Bauers und heilte im heiligen Namen Jesus mit denselben Erfolgen.

Noch auffallender war die Heilung der Prinzessin Mathilde von Schwarzenberg aus Österreich. Infolge eines Unfalls konnte sie weder stehen noch gehen und war durch Verschiebung des letzten Rückgratwirbels gelähmt. Die berühmtesten Ärzte in Frankreich, Italien und Österreich hatten vergeblich ihr Glück versucht. So kam sie nun zur Behandlung nach Würzburg. Sie war beim Domkapitular Baron von Reinach untergebracht, wohin Alexander von Hohenlohe, der sich häufig in Würzburg aufhielt, geladen wurde und die Prinzessin kennenlernte.

Mit Zustimmung der Hilflosen wurde Martin Michel geholt, daß er über sie bete. Martin Michel begann: „Haben Sie festes Vertrauen?" „Haben Sie unbegrenztes Vertrauen?"
Nicht ich kann helfen; nicht ich helfe - Ich bin der geringste Teil! Gott hilft! Jesus hilft! Ja, durch Vertrauen hilft Jesus!" „Reines Herz" - fuhr er fort - „unbefleckte Unschuld! Reines Gewissen! Christliches Vertrauen! Das alles haben Sie. - Wohlan! Im Namen Jesus stehen Sie auf! - Ja, stehen Sie auf und wandeln Sie! Erheben Sie sich von Ihrem Lager! Glauben Sie an Gott! Hoffen Sie auf Jesus! Lieben Sie Gott! Sie sind gesund!" „Ja, Jesus, Jesus!"

Sie erhob sich von ihrem Lager, und schmerzlos setzte sie die Füße auf den Boden.
Sie fühlte neue Kraft in ihren Gliedern und verlangte die Abnahme des Harnischringes und der Umkleidung. Doch nach einigen Minuten schien die Prinzessin schwach geworden und wurde wieder auf das Bett gelegt. Als der fromme Bauer nochmals rief: „Im Namen Jesus! Stehen Sie auf und wandeln Sie!", erhob sie sich ohne Unterstützung und ging im Zimmer umher. Nun fielen alle auf die Knie und dankten unter heißen Tränen Gott aus frohbewegten Herzen.

Wie ein Lauffeuer ging die Kunde der plötzlichen Heilung durch die Stadt Würzburg
und wurde durch die Presse in alle Welt hinausgetragen, besonders auch in den vornehmen und höchsten Kreisen als außerordentlich vermerkt. Bevor nun die geheilte Prinzessin nach Wien zurückkehrte, machte sie ein Dankbesuch in Unterwittighausen. Ein großes Gefolge von Fürstlichkeiten, die Verwandten, begleitete sie und erregte unter der Bevölkerung gewaltiges Aufsehen.

Wie hat Martin Michel geheilt? Nicht durch Sympathie (Magie) oder durch Magnetismus, sondern einzig durch das vertrauensvolle Gebet im heiligen Namen Jesus.

Es war ein lauterer und edler Charakter, dem für die leidende Menschheit kein Opfer
zu groß war, von seltener Uneigennützigkeit und bis ins kleinste gewissenhaft. Schon halb krank wagte er noch eine Reise nach Würzburg. Ein Schüttelfrost erfaßte ihn und zwang ihn zur sofortigen Umkehr. Eine schwere Lungenentzündung setzte seinem segensreichen Wirken ein Ende. Frau und Schwester, die weinend an seinem Bett standen, rief er zu: „Warum weint ihr? Wollt ihr mir die Freuden des Himmels vergönnen, wohin ich bald komme?" Fromm und gottesfürchtig, wie er gelebt, entschlief er selig im Herrn am 29. Febr. 1824. Sein Werk aber ging durch fromme Männer weiter. Sein Leben und Wirken mit vielen interessanten Einzelheiten finden sie in: "Der Wunderdoktor" Martin Michel, ein Hoffnungsstrahl für alle Kranken, von Sig. Lahner.

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Niklaus Wolf von Rippertschwand, 1756-1832, 152 S.

Niklaus Wolf erblickte das Licht der Welt am 1. Mai 1756 in Rippertschwand bei Luzern in der Schweiz. Niklaus lernte sehr gut Lateinisch und auch etwas Italienisch.
In seinem 19. Lebensjahr feierte die katholische Kirche 1775 ein Jubeljahr. Mit mehreren frommen Männer machte er eine Wallfahrt nach Rom.

Die für den Bauern weniger strenge Winterszeit, benützte er zum Lesen nützlicher religiöser und geschichtlicher Bücher Oft ging er nach Bero-Münster, um im alten Stiftsarchiv geschichtlichen Studien zu obliegen. Daher kannte er sich in der Geschichte der Schweiz gut aus. Aber er las auch Bücher über Landwirtschaft, Obstbaumzucht, Bienenpflege usw.

Die Hauptsache war die religiöse Erziehung. Täglich besuchte Vater Wolf, der vielbeschäftigte Bauer, mit einem oder mehreren Kindern die hl. Messe in der Pfarrkirche zu Neuenkirch. Er hielt den Kirchenbesuch nicht für Zeitverlust, sondern für Gewinn.
   
Mit Recht sagte er oft:

„Wenn der Mensch in der Kirche täglich eine Summe Geldes holen könnte, so klein sie auch wäre, er wäre keinen einzigen Tag zu träge, sie zu holen. Ist denn aber der geistliche Schatz des hl. Meßopfers nicht mehr als Geld?"

Wir haben mehrere Beispiele, wo Wolf laue, vom Zeitgeist eingenommene Priester bekehrte und zu treuen Verfechtern der katholischen Religion machte.
Aber besonders große Verdienste erwarb sich Vater Wolf, indem er die katholische
Männerwelt für die gute Sache, zum Kampf für die Erhaltung der Religion, begeisterte und unterrichtete. Hier muß auf die Beziehung zwischen Vater Wolf und Josef Leu von Ebersol hingewiesen werden. Dreizehn Jahre lang herrschte zwischen den beiden, für den Kanton Luzern so hochbedeutsamen Männern innige Freundschaft. Wolf hatte im Haus Leus ein eigenes Zimmer. Die Feinde nannten diese Nächte, wo Wolf und Leu miteinander redeten,
Nikodemusnächte.

Alle Abende brachte er gewöhnlich drei Stunden im Gebet zu, „für die Kirche Gottes, die Angelegenheiten der Zeit und des Landes, um Abwendung der drohenden Gefahren, um Vereitelung der Absichten der Feinde Gottes und der Menschen, um die Demütigung der Feinde der Kirche".

Er gründete eine Gebetsarmee. Alle Montage und Freitage begab er sich mit einigen Gleichgesinnten an einen abgelegenen Ort, um da im Namen aller und für alle zu beten. Sie beteten mit Vorliebe den schmerzhaften Rosenkranz und die Andacht zu den fünf Wunden Jesu.

Mitten in der Zeit der sogenannten Aufklärung, da weite Kreise des Volkes und der Gebildeten alles Übernatürliche leugneten und alte religiöse Bräuche und Übungen, wie Prozessionen, Wallfahrten und Bruderschaften abschaffen wollten, erschien in Deutschland ein einfacher Priester namens Gaßner, der im Namen Jesu unzählige Krankenheilungen bewirkte. Die ganze gelehrte, politische und auch kirchliche Welt kam darüber in Aufregung. Es erschienen Streitschriften für und gegen diesen frommen Priester. Sein Wirken wurde polizeilich und wissenschaftlich, von Doktoren beider Rechte, von Ärzten, Physiologen und Theologen genau untersucht und bestand glänzend die Probe.

Der berühmte protestantische Gelehrte Lavater in Zürich wurde um sein Urteil gefragt. Er schrieb 1790: „Gaßner? Was ich über ihn sage? Kein Wort. Ich will warten und sage nur: Fakta sind Fakta. Später schrieb Lavater mehrere Artikel zur Verteidigung Gaßners.

Die Schriften über Gaßner kamen auch in die Hände Vater Wolfs. Er las sie mit Staunen und mit immer größerem Interesse. Die berichteten und bewiesenen Tatsachen machten auf ihn einen tiefen Eindruck, daß er nun selbst anfing, sich mit der Frage zu beschäftigen: Die Kraft des Gebetes im Namen Jesu um Abwendung zeitlicher Übel. - Die priesterlichen Segnungen und die Sakramentalien der Kirche kamen ihm immer bedeutsamer vor.

Er besprach diese Angelegenheit oft mit einem gelehrten, frommen Priester. Durch dessen Vermittlung bekam er entsprechende ältere und neuere Bücher, über die hl. Bräuche der Kirche und die ihren ganz kirchlichen Ursprung darstellten.

Besonders tiefen Eindruck machte auf ihn das Evangelium vom Fest Christi Himmelfahrt, wo Christus sagt: „Die Wunder aber, die denen folgen werden, die glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Sprachen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden." Und der Schluß: „Der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch darauffolgende Wunder". - Dann auch die Worte bei Johannes 16,23: „Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bitten werdet, so wird er es euch geben". -

So wuchsen in Vater Wolf der Glaube und das Vertrauen, daß der Mensch in allen
Anliegen und Nöten an Jesus einen Freund und Helfer habe. Vater Wolf bekam Gelegenheit, die Kraft des Gebetes im Namen Jesu an seinem eigenen körperlichen Gebrechen zu erfahren. Er erzählt darüber: „Ich litt ein ganzes Jahr an einem Magenübel und Herzklopfen so gewaltig, daß ich beinahe keine Speise mehr vertragen mochte. Das ganze Jahr hindurch wandte ich ununterbrochen ärztliche Hilfe an, aber vergeblich. Von der geistlichen Heilart hielt mich damals noch Scheu ab.


Eines Abends aber, als ich mit meinem geistlichen Vetter neuerdings über das Gebet im Namen Jesu ein kräftiges Wort gewechselt und mich spät zur Ruhe begeben hatte, rief ich, durch mein Übel daran gemahnt - ganz schüchtern noch - den heiligen Namen Jesus dawider an, und - war augenblicklich von allem Schmerz und aller Empfindung des Übels befreit und blieb es." Dies geschah 1803.

Durch dieses Ereignis wurde in Niklaus Wolf die Überzeugung von der Kraft des
Gebetes im Namen Jesu für immer und unerschütterlich befestigt. Dazu kam ein zweites Ereignis; es war im zweiten Jahr seines Ratsherrenamtes, also 1804. Wegen heftiger Fußschmerzen sah er sich genötigt, den Sitzungssaal zu verlassen.


Hinkend und unter großen Schmerzen trat er den zweistündigen Rückweg an. Auch da sollte er auffallende Hilfe finden. Er erzählt: Ich faßte ein Herz und ein allgewaltiges Vertrauen zum heiligsten Namen Jesu und rief ihn wider mein Übel an, und dieses - wich augenblicklich samt all seinen Begleiterscheinungen. Da fuhr es wie Feuer durch meine Seele, und ich konnte nicht genug danken, lobpreisen und bewundern. Mein Herz war freudig bewegt bis nach Hause, und so blieb es noch tage- und wochenlang.

Sein Wahlspruch war: Zur Ehre des heiligsten Namens Jesus, zum Heil der Menschen und zum Sturz der Hölle". Niemals riet Vater Wolf vom Gebrauch der Arzneien oder dem Besuch des Arztes ab. Viel Leidenden aus andern Konfessionen, die zu ihm Zuflucht nahmen, half er bereitwillig mit seinem Gebet. Wenn Vater Wolf zu einem Kranken gerufen wurde, ermunterte er ihn zuerst zum Glauben und Vertrauen auf die Kraft des Namens Jesus. Er sagte ihm: „Gott ist allmächtig, er kann helfen. Er ist unendlich gütig, er will helfen. Und er versprach:

,Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken'. Darum muß Gott helfen; er hat es ja versprochen: ,Bittet, und ihr werdet empfangen'." - Zur Bekräftigung dieser Worte fügte er hinzu: Stehen diese Worte nicht im Evangelium? Wer will daran zweifeln? Wenn diesen nicht zu trauen ist, wem sollten wir dann trauen? Er hat es teuer und heilig versprochen. Und wenn es nicht möglich ist, daß nur ein Sonnenstäubchen groß Unvollkommenheit, Untreue oder Unwahrhaftigkeit ihm ankleben könne."

Dann betete er mit ihnen gewöhnlich die drei göttlichen Tugenden und fünf Vaterunser, Ave Maria und den Glauben, dann das schöne Gebet: „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin." Sodann ermahnte er sie, gesegnete Sachen zu gebrauchen. Dann bezeichnete er sich und die Kranken mit Weihwasser im Zeichen des Kreuzes und ermahnte sie nochmals zum Gottvertrauen, zum Vertrauen auf den hl. Namen Jesus und die Allmacht, Weisheit und Güte Jesu. Schließlich verrichtete er dann ein eigenes Gebet zum Namen Jesu. Ein großes Vertrauen hatte er auf den Englischen Gruß. Und gerne half er während des Gebetläutens den Kranken. - So half Vater Wolf in abertausend Fällen, heilte alle möglichen Krankheiten, und zwar sehr viele, wo alle ärztliche Hilfe machtlos gewesen war.

Auch hab ich's aus mehr als zehnjähriger Erfahrung, daß von hundert Übeln, Schmerzen und Krankheiten kaum eine ist, wo nicht der Satan die Ursache davon ist oder wenigstens selbe vergrößert oder unheilbar macht.

Pfr. Ackermann, der 16 Jahre lang mit Vater Wolf befreundet war, dem der ganze schriftliche Nachlaß von Wolf übergeben wurden, bezeugt: Ein großes Buch wäre zu klein, um all die wunderbaren Heilungen aufzuzählen, die Wolf im Lauf von 26 Jahren gewirkt hat".

Alles tat er immer unentgeltlich, ohne je einen Lohn, eine Entschädigung anzunehmen.
Ein frommer Priester sagte ihm einst,
daß doch die Leiden oder Krankheiten Mittel zur christlichen Vervollkommnung seien und das Kreuz ausmachen, das jeder Christ täglich auf sich nehmen müsse; daß also das Erlöstseinwollen davon nicht christlich sei. Darauf erwiderte Vater Wolf: Die Verherrlichung Gottes ist das Höchste. Wenn durch die Heilung der Kranken Gott und der heiligste Namen Jesus verherrlicht werden, warum soll es nicht geschehen?

Jesus hat den Kranken, die zu ihm kamen, nicht gesagt: Leidet geduldig! usw., sondern er hat sie gesund gemacht, damit mein Vater durch ihn verherrlicht werde und er durch den Vater." Auf ähnliche Weise widerlegte Niklaus Wolf den Einwurf, daß Zeichen und Wunder nur beim Beginn der Kirche nötig gewesen seien zur Begründung derselben. Er sagte: „Der Herr hat in seinen Einladungen und Versprechungen keine Zeit ausgenommen.

,Wenn ihr mühselig und beladen seid, so kommt alle zu mir, ich will euch erquicken.'
(Mt 11,28.) Die Kirche Gottes war nie ohne Zeichen, wie sie auch nie ohne Feinde und ohne Kampf war. Durch Zeichen mußte sie sich stets als die wahre Kirche bewähren. Und in unseren Zeiten hat sie es notwendiger als je."


In heiliger Entrüstung schrieb Vater Wolf einmal nach Luzern: „Mit Eurer windigen Theologie bringt Ihr unser Volk in die größten Zweifel. Gott möge es Euch verzeihen!" Wir haben mit der Welt, mit dem Fleisch und mit dem Satan zu kämpfen. Unter diesen dreien ist aber der Satan der gefährlichste Feind. Denn es ist dem Teufel gelungen, sich ganz verborgen zuhalten, indem er die Menschen durch den neuen Wind der Lehre glauben machte: Es gebe keinen Teufel. Den allgemeinen Haß gegen alles Religiöse nannte er ein Werk der Hölle.

Außer körperlichen Leiden heilte Vater Wolf in der Kraft Gottes auch seelische Leiden, sogar Wahnsinn und Besessenheit. Berühmt geworden ist die Teufelspredigt, die der Teufel halten mußte, als man eine besessene Frau aus dem Schwarzwald zu ihm brachte. Diese aufschlußreiche Predigt steht in dem Buch Der fromme Diener Gottes, Niklaus von der Rippertschwand und sogar im Internet. Weiterhin ist auch seine Litanei gegen den Unglauben sehr interessant. Am 18. Sept. 1832 entschlief er ohne Todeskampf.

Er gehört zu den fünf großen Beter der Schweiz: Dem hl. Niklaus von Flüe, 1417-87; Konrad Scheuber von Wolfenschießen, Enkel des hl. Bruder Klaus, 1481-1559; Josef Leu von Ebersol, 1800-45; und Bruder Johann Wagner im Hergiswald ob Kriens, 1456-1516.

Aus der Teufelspredigt: Rosenkranz ist das vornehmste Gebet, großer Schrecken für die Hölle, auch das Skapulier. Teufel will Festtage aufheben, will Predigten, die den Leuten nach dem Mund reden. Jeder hat einen Engel, aber auch einen bösen Engel. Gebet ist wichtig. Taufe und Beichte ist das schrecklichste für den Teufel. Beim Sterben kommen die Teufel. Die größte Freude im Himmel ist Gott zu sehen. Hölle ist schrecklich. Teufel reizen alle Menschen zur Sünde, verführen die jungen Leute, versuchen von allem Guten abzubringen. Kraft des Kreuzzeichens und des Namens Jesu. Einig sein. Zur Muttergottes beten.

         Aussprüche des Dieners Gottes Niklaus Wolf:
Hat nicht Christus gesagt: Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bitten werdet, so wird Er es euch geben? Was haben wir noch Zweifel? Alles werden wir erhalten, wenn wir genug Glauben haben.

Ich ermahne die Leute, keinen Morgen ihr Schlafzimmer zu verlassen, ohne zuvor auf den Knien ein eifriges Gebet verrichtet zu haben.
Wenn der Mensch in der Kirche täglich eine Geldsumme holen könnte, so klein sie auch wäre, er wäre an keinem Tag zu träge, sie zu holen.
Jesus hat den Kranken, die zu Ihm kamen, nicht gesagt: Leidet geduldig usw:; sondern Er hat sie gesund gemacht, damit der Vater durch Ihn verherrlicht werde und Er durch den Vater.

O heiligster Name Jesus, sei unsere Hilfe! Wir vertrauen auf Dich. Amen.

‘Der heilige Name JESUS befreie uns von allen Übeln des Leibes und der Seele. Er sei unsere Kraft, unsere Stärke, unser Sieg: Im Leben, im Tod und in der Ewigkeit. Amen.’ Stoßgebet von Niklaus Wolf.

"Es komme uns (ihm und seinen Freunden) durch die Kraft des heiligsten Namens Jesus Kraft, Weisheit und Stärke zu! Der Heilige Geist sei unsere Leitung, auf daß wir in allem den heiligen Willen Gottes mögen erfüllen. Wir geben uns ganz und gar dem lieben Gott als Opfer dar. Mache mit uns, großer Gott, was du willst! Dein heiliger Wille ist der schönste, beste, auch vollkommen und gerecht. Lieber Gott! Nimm dieses unser Opfer an! Verlaß doch uns arme Sünder nicht!

Königin des Himmels und der Erde! Bitt für uns! Wir legen unsere Sache in deinen jungfräulichen Schoß. Nimm uns in deinen mütterlichen Schutz und Gnaden auf, o Maria!

Heiliger Erzengel Michael und ihr heiligen Schutzgeister, die ihr uns von Gott seid
an die Seite gegeben worden! Laßt doch nicht geschehen, daß wir vom Satan überwunden werden, sondern helft uns besiegen, zur Ehre des heiligsten Namens Jesus."

Zurzeit läuft für Wolf der Seligsprechungsprozeß. Sein Grab ist in Neuenkirch bei Luzern in der Krypta der Pfarrkirche.

Linkempfehlung:  Niklaus Wolf von der Rippertschwand

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Alois Schmid von Mindelheim - P. Frumentius Renner, 116 S. 1994

Geboren 1894 bei Kempten. Jeder Getaufte dürfe segnen und ist zum Segnen berufen.
Durch den Segen würde die Kraft, die Liebe, der Schutz Gottes wieder geschenkt.
Segnete Vieh als Laie. War erst Stallschweizer - Knecht.
Verwundung im 1. WK - Zuflucht zum himmlischen Arzt - wieder gesund.
1926 Heilpraktiker, jeden Morgen hl. Messe. Prozeß - Freispruch.
Gebet und Segen können heilen.


Vertrauen beim Priesterstudium:
Heiland, wenn du willst, dann zahlst du, ich unterschreibe.
1930 Kauf eines Hauses und Auto. Ein Drittel umsonst behandelt.
Für Wohltäter beten. Beim Hausbau: Wer flucht, der wird ausgestellt.
Kurze Nachtruhe - Kraft aus Gottverbundenheit. Tadelte glaubensschwachen Pfarrer.
Gebet - Schutz gegen Nazi.
28 zu einem schwer kranken Priester: Beten wie noch nie. Lebte noch 40 Jahre.
Herzenskenntnis, Kenntnis der Geist der Unterscheidung.
Priesterweihe Grubers 1938, Schulden für Primiz.


Vorsicht: geweihte Person nicht einfach kritisieren. Bei Kritik: Die Weihe ausgenommen.
In den Priesterseminaren fehlt die Vertiefung der Spiritualität. [Damals schon] Kraft des Priestersegens

Eheleute - auf Zeugungsakt mit Gebet und Fasten vorbereiten.

Erkannte Sühneleiden, Strafen für Sünden oder Folgen von Verfluchungen
–> Gelübde und Wallfahrten machen
Kennzeichen- dämonisierter Hund verschwand im Haus
           - verscheuchte mit Kreuzzeichen schlechtes Wetter
           - Schmid wollte kein Schnee, betete darum.

Macht des Namens Jesu - oft ungenutzt. Durchschaute das Dritte Reich.
große Ehrfurcht vor der Eucharistie, verehrte den Hl. Geist.
innerer und äußerer Festigkeit, volle Beherrschung
Leben um Leben. Schmid gibt sein Leben - Lebensopfer für kranken Kaplan.
Starb am 16. Juni 1940.
Alles, was er erreicht hat, hat er durch das Gebet erreicht.

In Mindelheim wurde im 2.WK kein Haus zerstört, keine Schnellgerichte.
Sel. Kreszentia erbat: immer nur ein Haus soll ab brennen.
Erkannte das Negative - z.B. bei Pferden. Betete und segnete.
       - Haarknäuel bei Mädchen [Magie] - Schmid betete 2 h; nahm Weihwasser
       - gesegnetes Brot. Wollte kein Kunstdünger. Seelenschau
ohne Glauben konnte er nicht helfen. Vertrauen auf St. Michael.
Gab Zungenkuß - Speichel soll heilen.
Neg: Missgunst, Neid, verfluchen, nicht immer Hexerei.
Exorzismus durch Pfr. - Schmid heilte Kind von Geburtsschaden
/ die Amtsträger (Priester und Bischöfe) sind Vermittler der Erlösungsgnaden.
\ die Charismatiker haben der Geistesgaben.
viel beten, alles segnen (Speisen, Kleider), geweihte Gegenstände

Kreuz † und kleiner Exorzismus als Schutz für Haus, Stall, Familie, Vieh.
Leiden aufopfern, Segen über Motorrad.
110 innere Schau --> Erkenntnis der Krankheitsursache
Tiefenwirkung seiner Worte
Gotteswort ist vor Leben und Vollkraft und schärfer als jedes zweischneidiges Schwert.
In der Kirche geht es soweit voran, als geglaubt, gebetet und geopfert wird.

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Als ein Mitbruder des sel. Heinrich Seuse stark bedrängt wurde und ihn um Gebet bat, betete dieser: »Es segne uns mit dem gnadenvollen Kind die Jungfrau Maria!« Bei diesem Worten verlor der böse Geist seine Kraft und verschwand.

Seltsamerweise findet man auch in alten theologischen Büchern keine Erklärung des Segens und des Weihwassers, obwohl dies so wichtig wäre. Wenn der Teufel das gute Weihwasser mehr fürchtet als die Kommunion, sollte uns dies nachdenklich machen. Wo das Weihwasser(gefäß) ausgetrocknet ist, ist auch der Glaube ausgetrocknet.

Das Weihwasser hilft den Armen Seelen, es lindert ihre Qualen und ihnen zu helfen ist ein Werk der christlichen Barmherzigkeit. Es schützt uns gegen Versuchungen und Unglück, es erinnert uns an die Taufe. Es vermittelt uns Kraft und Gnaden, aktuelle Gnaden, welche wir tagtäglich brauchen, um die heiligmachende Gnade zu bewahren.

Das Weihwasser ist kein Sakrament, aber ein Sakramentale.
Wenn es heißt, Elternsegen baut den Kindern Häuser, so erlebt man oft das Gegenteil, wenn das 4. Gebot mißachtet wird. Es ist ja mit einem Segen verbunden,’damit du lange lebst auf Erden’. Segnen - benedicere - eulogein heißt gutheißen. Sünde (Wiederverheiratung und Sodomie) kann man nicht gutheißen. Nur der Teufel heißt die Sünde gut!

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Die hl. Theresia über das Weihwasser

de.catholicnewsagency.com/story/die-damonische-erfahrung-die-der-heiligen-teresa-die- kraft-des-weihwassers-zeigte-2039 CNA am 6. Aug. 2019 - gekürzt

Etwas zu scheuen "wie der Teufel das Weihwasser": Den Spruch kennt jeder. Wenige wissen jedoch, daß eine der größten Frauen der Kirchengeschichte dies persönlich erfuhr. Die hl. Kirchenlehrerin Theresia von Avila berichtet in ihrer Autobiographie aus eigener Erfahrung. Im 31. Kapitel des "Buch meines Lebens" schreibt die hl. Mystikerin, wie sie von einem Dämon erschreckt wurde:

Ich war einmal in einem Oratorium, und da erschien er mir auf meiner linken Seite,
in scheußlicher Gestalt. Ich schaute vor allem auf seinen Mund, da er mit mir sprach, und der war entsetzlich. Es sah aus, als stiege aus seinem Leib eine riesige Flamme hervor, die ganz hell war, ohne jeden Schatten.

"Auf entsetzliche Weise" sagte ihr die Erscheinung: "daß ich mich zwar sehr wohl
aus seinen Händen befreit hätte, daß er mich aber schon wieder in sie zurückbrächte". Verängstigt bekreuzigte sich die Ordensfrau, und für kurze Zeit verschwand die Gestalt, kam jedoch immer wieder. Da bemerkte sie, daß sie Weihwasser in der Nähe hatte: "das sprengte ich in seine Richtung; daraufhin kam er nie mehr zurück".


Ein anderes Mal, schreibt die Kirchenlehrerin, quälte sie der Teufel "ununterbrochen fünf Stunden lang mit so gräßlichen Schmerzen und einer solchen inneren und äußeren Unruhe, daß ich glaubte, ich könnte das nicht mehr aushalten. Die Schwestern, die bei mir waren, waren ganz entsetzt und wußten nicht, was tun, und auch ich wußte mir nicht zu helfen". Erst als sie Weihwasser erhielt und es in seine Richtung sprengte, fand sie Erleichterung.

Aus diesen Erfahrungen schreibt die hl. Theresia über dämonische Heimsuchungen:
Oftmals habe ich nämlich die Erfahrung gemacht, daß es nichts gibt, was sie eher in die Flucht treibt, um nie mehr wiederzukommen. Vor dem Kreuz fliehen sie zwar auch, kommen aber wieder zurück.
Die Kraft des Weihwassers muß gewaltig sein.

Der Teufel scheut also buchstäblich das Weihwasser, erklärt die heilige Kirchenfrau. Sie betont: "Das ist keine Einbildung, und auch nicht etwas, was mir nur einmal passiert wäre, sondern ganz oft, und was ich mit großer Aufmerksamkeit beobachtet habe".

Theresia vergleicht es damit, "wie wenn einer bei großer Hitze und halb verdurstet wäre und dann einen Krug kühlen Wassers trinken würde, so daß ihm vorkommt, die Erfrischung überall zu verspüren. Ich bedenke dann, wie großartig doch alles ist, was von der Kirche angeordnet ist, und es freut mich sehr, zu sehen, daß jene Worte eine solche Kraft haben und diese dem Wasser verleihen, so daß der Unterschied mit dem ungeweihten so groß ist". Im "Buch meines Lebens" erzählt sie noch mehr über die Kraft des Weihwassers.

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Aus: Schütze und segne Dich und die Deinen mit Weihbrunn! von Alfons Maria Weigl"
Das Weihwasser ist eine große Gnadenquelle seit alten Zeiten.
Es war selbstverständlich, daß sich jeder gläubige Christ am Morgen und Abend damit besprengte, auch jedes Mal, wenn er von zu Hause fortging. So sollen es auch wir halten!

"Genau so wie wir bei Eintritt ins Gotteshaus unsere Stirne mit Weihwasser netzen, um unsere Gedanken zu sammeln und unsere Seele von allem unheiligen Denken zu reinigen. Im Gotteshaus soll den Menschen nur Heiliges erfüllen.

Jeder gläubige Christ nimmt besonders in Versuchungen und Gefahren mit großem Vertrauen das Weihwasser, um sich damit zu schützen. Es gilt: Schütze dich und die Deinen und all das Deine immer wieder mit Weihbrunn, diesem kraftvollem kirchlichen Sakramentale!

Durch die Weihe wird das Wasser zu einem Segenselement, zu einer Segenskraft
für den Christen. Das Wasser wird jeglicher Einwirkung von seiten böser geistiger Mächte und Gewalten entzogen und zum Segensquell der Gnade, des Schutzes und der Hilfe.

Vergessen wir nie, daß der andächtige Gebrauch des Weihwassers uns zur Reue über unsere Sünden und zur Vertreibung des Bösen anregt. So viel Glaubenskälte, so viel Vertrauensschwäche, so viel Seelennot kann durch den immerwährenden gläubigen Gebrauch dieses gnadenvermittelnden Wassers geheilt werden."

Das Weihwasser muß man mit großem Vertrauen und dem Glauben gebrauchen, da in diesem Wasser die Kraft Gottes wirkt. Man kann aber den lieben Gott nicht zwingen, ein Wunder zu wirken, es ist immer eine demütige Bitte.

Es gibt einen Unterschied in der Qualität des geweihten Wassers. Heute wird oft das Wasser nur kurz geweiht. Wenn aber das Wasser mit einem Exorzismus gesegnet wird, wirkt die Kraft Gottes in besonderer Weise. Es ist daher notwendig, daß man ein Weihwasser gebraucht, das auch mit Exorzismus geweiht wurde.

Weihwasser schützt Personen, Häuser, Gegenstände, es läßt aus dem Kampf gegen Suggestionen, physische und psychische Leiden, die durch den bösen Geist verursacht werden, siegreich hervorgehen. Deswegen kann man es auch trinken, schmerzhafte Stellen auf dem Körper oder Gegenstände täglichen Gebrauchs können damit besprengt werden. Es hilft bei Neutralisierung von Zeichen, die durch den bösen Geist sowohl auf dem Körper als auch auf den Gegenständen offenbart wurden.

Die Kirche nimmt den Teufel als ernste Realität, sowohl für die Lebenden wie für
die Sterbenden. Darum muß ihm geboten werden: das Weihwasser soll die Macht des Bösen fernhalten, ja ihn förmlich bannen. Der hl. Paulus sagt: „Wir haben zu kämpfen nicht nur mit Fleisch und Blut, sondern auch mit den finsteren Weltbeherrschern und bösen Geistern!" Der Teufel fürchtet das Weihwasser über alles. Darum mit großem Glauben gebrauchen, ganz besonders an Sterbebetten!

Geben wir jeden Tag das Weihwasser ganz besonders auch den lieben Armen Seelen. Die Armen Seelen sind dafür sehr dankbar! Sie spüren die reinigende Kraft dieses Wassers. Sie spüren die Liebe, mit der es gegeben wird. Das Weihwasser ist für die Armen Seelen wie ein erfrischender Tau.

Dort wo die Kirche den Bedrängten und Belasteten Menschen geholfen hat, gab es keine Hexenverbrennungen. Wo aber Exorzisten fehlten, gab es die Exzesse, stark auch in protestantischen Gegenden.

Es folgen nun die jahrhundertealten Segensgebete, die von den Segenspriestern eifrig benutzt wurden und von P. Benedikt XVI. wieder gestattet wurden. Alle erfahrenen Exorzisten benutzen die alten Gebete, weil sie wirksamer sind! Man betet sie Lateinisch, so wirken sie besser... Das Rituale Romanum gibt es wieder zu kaufen.
   Die Weihwassersegnung ist das wichtigste und daher die erste Segnung.

Es ist besser das Salz bei der feierlichen Dreikönigswasserweihe für das ganze Jahr mitzusegnen. Das Weihwasser ist sehr wichtig. Es ist das grundlegende Sakramentale, das leider in der Theologie nirgends gebührend erklärt wird. Es verscheucht die Gewalt der bösen Geister, bewahrt vor Unheil und Gefahren. Bei allen Segnungen brauchen wir es. Es wirkt selbst über den Tod hinaus und erfreut die Armen Seelen!!! Bei der radioaktiven Verseuchung nach Tschernobyl haben manche einfach ihren Salat im Garten damit gesegnet und es war keine Strahlung mehr festzustellen.

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Alte Segnungen

Segnungen und Exorzismen sind den Priestern vorbehalten.
Die Psalmen und Evangelien kann jeder Gläubige auch (für sich) beten.

Segnung von Weihwasser

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.

Beschwörung des Salzes. Ist dieses bereits geweiht, so folgt direkt die Wasserweihe.
Ich beschwöre dich, Geschöpf des Salzes, durch den lebendigen Gott , durch den wahren Gott , durch den heiligen Gott , durch Gott, der dem Propheten Eliseus befahl, dich ins Wasser zu werfen, um die Unfruchtbarkeit des Wassers zu heilen: du sollst ein Salz werden, vom Bösen gereinigt, zum Heil der Gläubigen, du sollst allen, die dich genießen, zu Gesundheit des Leibes und der Seele dienen, von dem Ort, an dem du ausgestreut wirst, soll fliehen und entweichen jeder Gedanke und jede Bosheit oder Hinterlist teuflischen Trugs und jeder unreine Geist; denn wir beschwören ihn durch den, der kommen soll, zu richten die Lebenden und die Toten und die Welt durch das Feuer. Amen.

Laßt uns beten! Allmächtiger, ewiger Gott! Wir bitten demütig deine unermeßliche Milde, du wollest dieses Geschöpf des Salzes, das du dem Menschengeschlecht zum Gebrauch gegeben hast, segnen und heiligen durch deine Gnade, auf daß es allen die es genießen, zu Gesundheit des Leibes und der Seele diene, und alles, was damit berührt oder bestreut wird, frei sei von jeder Unreinheit und von jedem Angriff durch die Bosheit böser Geister. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Beschwörung des Wassers.
Ich beschwöre dich, Geschöpf des Wassers, im Namen Gottes , des allmächtigen Vaters und im Namen deines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn, und in der Kraft des Heiligen † Geistes: auf daß du ein Wasser werdest, gereinigt vom Bösen, um alle Macht des Feindes fernzuhalten, und vermögest, den Feind selbst völlig zu bannen samt seinen abtrünnigen Engeln durch die kraft unseres Herrn Jesus Christus, der da kommen soll, zu richten die Lebendigen und die Toten und die Welt im Feuer. Amen.

  Laßt uns beten! Gott, du hast zum Heil
des Menschengeschlechtes gerade die größten Sakramente auf die Wesenheit des Wassers gegründet, begleite also unser Gebet mit deiner Hilfe und flöße diesem Element, das bestimmt ist zu vielerlei Reinigungen, die Kraft deines Segens ein: möge dieses dein Geschöpf deinen Geheimnissen dienen und so die göttliche Gnadenwirkung empfangen, daß es die bösen Geister banne und Krankheiten fernhalte, was in den Wohnungen und in den Häusern der Gläubigen mit diesem Wasser besprengt wird, soll frei sein von jeder Unreinheit und bewahrt werden vor jedem Schaden: Pesthauch und schädliche Luft finde keinen Platz, fern bleibe jeder Anschlag des unsichtbaren Feindes, und was das Wohl der Bewohner oder ihre Ruhe bedroht, soll durch Besprengung mit diesem Wasser verscheucht werden, auf daß die Gesundheit, die wir durch die Anrufung deines heiligen Namens erflehen, vor allen Gefahren geschützt sei. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Der Priester streut in Kreuzesform dreimal Salz ins Wasser (in alle Gefäße) und betet:
Die Vermischung von Salz und Wasser geschehe im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Der Herr sei mit euch.
- Und mit deinem Geist.
Laßt uns beten! O Gott, du Quelle unüberwindlicher Kraft und König unüberwindlicher Macht, du immer erhabener Sieger! Du vernichtest die Kräfte der feindlichen Gewalt, überwindest die Wut des brüllenden Feindes, bezwingst die Bosheit des Gegners mit mächtiger Hand; zu dir, o Herr, flehen wir also, demütig bittend und zitternd: blicke gnädig auf diese Geschöpfe des Salzes und des Wassers, verherrliche sie durch deine Güte, heilige sie durch den Tau deiner Gnade. Wo sie ausgesprengt werden, möge durch die Anrufung deines Namens, jede Feindseligkeit des unreinen Geistes abgewendet, der Schrecken der giftigen Schlange verjagt werden, und der Beistand des Heiligen Geistes helfe uns überall, wo wir deine Barmherzigkeit anflehen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Hl. Geistes als Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

 

Segnung von einfachem Öl – Olivenöl

P. Hereon übersetzt languore mit Schwermut, was sicher nicht falsch ist.
Das geweihte Öl kann jeder anwenden, auch öfter. (Nicht mit dem Sakrament der Krankensalbung verwechseln.) Man nehme das gesegnete Öl und bete z.B.
Der Herr salbe, stärke, schütze und heile dich/mich im Namen + des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.
Hat schon bei Infektionen geholfen.

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Exorzismus Ich beschwöre dich, Geschöpf des Öles, durch Gott , den allmächtigen Vater, der den Himmel erschuf und die Erde, das Meer und alles, was darin lebt. Jede Macht des bösen Feindes, jede teuflische Heerschar, jeder Einfluß des Satans und jedes Gespenst: heb dich hinweg und flieh von diesem Geschöpf des Öles, damit es allen, die es gebrauchen sollen, zum Heil der Seele und des Leibes diene, im Namen Gottes, des allmächtigen Vaters, und seines Sohnes, Jesus Christus, unseres Herrn, und des Heiligen Geistes, des Trösters, und in der Liebe unseres Herrn Jesus Christus, der da kommen soll, zu richten die Lebenden und die Toten und die Welt durch das Feuer. Amen.

Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist. Laßt uns beten! O Herr, allmächtiger Gott!

  Dir steht mit Zittern zur Seite die Heerschar der Engel und wir kennen ihren himmlischen Dienst. Blicke gnädig auf dieses Öl, das aus dem Saft der Oliven hervorgegangen ist, segne und heilige es: denn du hast befohlen, damit die Kranken zu salben, auf daß sie die Gesundheit erlangen und sodann dir, dem lebendigen und wahren Gott, Dank sagen.

Wir bitten dich, gib, daß diejenigen, welche dieses Öl gebrauchen, das wir mit deinem Namen segnen, von jedem Leiden (Schwermut*) und jeder Krankheit wie vor allen Nachstellungen des bösen Feindes befreit und daß alle Widerwärtigkeiten von deinen Geschöpfen ferngehalten werden; denn du hast uns durch das kostbare Blut deines Sohnes erlöst, auf daß wir niemals geschädigt werden durch den Biß der alten Schlange. Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinem Sohn, der lebt und herrscht mit dir in der Einheit des Heiligen Geistes als Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
             Weihwasser.
 

 


Segnung vom Serapionsöl - sehr hilfreich, einfach hinzufügen

Das Serapionsöl hilft bei belasteten Personen, Häusern, Ställen usw.

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Allmächtiger, ewiger Gott, du Heilmittel und Erquickung des ganzen Menschengeschlechtes! Du mögest dieses Geschöpf des Öles heiligen, welches wir in deinem Namen segnen und im Namen deines tapferen Streiters, des hehren Serapion, auf daß alle, die an Geschwüren, Brüchen oder irgend einer Art von schmerzhaften Beschwerden darniederliegen, durch die Salbung mit diesem heiligen Öl und die Fürsprache und Hilfe des Heiligen, der bei seinem Martyrium so viele und arge Schmerzen ertragen mußte, in diesem Leben Hilfe erfahren und das ewige Heil erlangen. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Antiphon: Serapion, du edler Streiter,
Fahnenträger in Marias Heer, Liebling der jungfräulichen Mutter, durch dein Leiden hochberühmt: tritt ein für uns beim Herrn, der dir beim Toben deiner Schmerzen Kraft und Ausdauer gab.

Laßt uns beten! Jesus, unser Erlöser! Entflamme unsere Herzen mit dem Feuer deiner Liebe, und wie der hl. Serapion, für den Loskauf der Gläubigen ans Kreuz geschlagen, nach deinem Beispiel den Tod erlitt,

  so möge unser Mut auf seine liebevolle Fürsprache durch keinerlei Widerwärtigkeiten gebrochen werden, auf daß wir immer voll Inbrunst dein Kreuz umfangen. Du lebst ja und herrschest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Laßt uns beten! O Herr voll Huld und Erbarmen! Segne durch die herrlichen Verdienste des bitteren Leidens deines hl. Blutzeugen Serapion, des Makkabäers im Neuen Bund, dieses Öl und heilige es durch die Kraft deines Segens. Gib, daß jeder, der durch irgend eine Art von Schmerzen gequält und zu Ehren deines hl. Blutzeugen andächtig gesalbt wird, durch deine Hilfe körperliche Linderung erlange und geistige Heilung durch deine Gnade empfange, auf daß er nach Wiederherstellung seiner Gesundheit schließlich dir vor deiner Kirche gebührenden Dank abstatten könne. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Der Segen Gottes des Allmächtigen, des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes, komme herab auf dieses Öl und bleibe immerdar.
Amen.
                     Weihwasser.

 

 


Segnung von Gold, Weihrauch, Myrrhe - gewöhnlich an Dreikönig

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Nimm an, heiliger Vater, von mir, deinem unwürdigen Diener, diese Gaben, die ich zu Ehren deines heiligen Namens und zum Ruhm deiner erhabenen Allmacht demütig darbringe; empfange sie, wie du das Opfer des gerechten Abel angenommen und wie du einst die gleichen Gaben aus den Händen der drei Weisen entgegengenommen hast.

Ich beschwöre dich, Geschöpf des (Goldes,) Weihrauchs (und der Myrrhe), durch den allmächtigen Vater, durch Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, und durch den Heiligen Geist, den Tröster: weichen soll von dir aller Trug und alle List und alle Bosheit des Teufels;
sei dem Menschengeschlecht ein heilsames Mittel gegen die Anschläge des Feindes, und wer dich im Vertrauen auf den göttlichen Beistand in seiner Wohnung, in seinem Haus oder überhaupt um sich hat, der soll durch die Kraft und die Verdienste unseres Herrn
und Erlösers und durch die Fürbitte seiner heiligen Mutter und Jungfrau Maria, und aller, besonders aber der Heiligen, welche am heutigen Tag durch

  die gleichen Gaben Christus, den Herrn, verehrt haben, von allen Gefahren der Seele und des Leibes befreit werden und verdientermaßen alles Gute genießen. Amen.

Unsichtbarer, unendlicher Gott! Durch den heiligen und ehrfurchtgebietenden Namen deines Sohnes bitten wir flehentlich deine Güte: flöße diesem Geschöpf des (Goldes) Weihrauchs (und der Myrrhe) den Segen und die Wirkung deiner Kraft ein, damit die, welche jene Dinge bei sich haben, vor jeder Gefahr der Krankheit und Verletzung sicher seien; allen Krankheiten des Leibes und der Seele mögen sie entgehen, keine Gefahr soll Gewalt haben über sie, sondern freudig und wohlbehalten sollen sie dir in deiner Gemeinde dienen. Der Du lebst und herrschst in ungeteilter Dreieinigkeit als Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Der Segen Gottes des Allmächtigen, des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes komme herab über dieses Geschöpf des (Goldes,) Weihrauchs (und der Myrrhe) und bleibe für immer. Amen.
           
Weihwasser

 


 

Segnung des Weihrauchs (aus der feierlichen Kreuzsegnung)

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.

Laßt uns beten! O Herr, allmächtiger Gott! Mit Zittern steht das Heer der Engel dir zur Seite, deren geistlicher Dienst, wie wir wissen, wie Feuer; ist, blicke gnädig hernieder, segne und heilige
diesen Weihrauch, damit alle Beschwerden und alle Krankheiten
  und Nachstellungen des bösen Feindes unter der Wirkung seines Duftes von deinem Geschöpf verschwinden und ferngehalten werden; damit dieses niemals verletzt werde von dem Biß der alten Schlange, nachdem du es durch das kostbare Blut deines Sohnes erlöst hast. Durch Christus, unseren Herrn.
Amen.
                            
Weihwasser

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Segnung von Sterbekerzen

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn. Der Himmel und Erde erschaffen hat. Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten! Herr Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes, du hast gesagt: Eure Lenden seien umgürtet und brennende Kerzen in eueren Händen; würdige Dich diese Kerze/n zu segnen und gieße durch die Kraft des heiligen Kreuzes
himmlischen Segen in sie ein, damit wo immer sie hingebracht werden, die Fürsten der Finsternis weichen
  und zitternd mit allen ihren Dienern verschwinden. Sie mögen nicht mehr wagen deine Diener zu verderben oder zu versuchen. Du Herr, der du das Licht zur Erleuchtung der Heiden bist und jeden Menschen, der in diese Welt kommt, erleuchtest, erleuchte den Geist derer, die dieses Licht aufnehmen, damit sie dich den einzigen wahren Gott und deinen himmlischen Vater erkennen, mit dem du und dem Heiligen Geist lebst und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
                  Weihwasser
 

 

Segnung der Kerzen

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn. Der Himmel und Erde erschaffen hat. Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten!
Herr Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes, segne
diese Kerzen auf unser demütiges Flehen; Herr, flöße ihnen durch die Kraft des heiligen Kreuzes himmlischen Segen ein, denn du hast sie dem Menschengeschlecht gegeben,
das Dunkel zu vertreiben;

  solchen Segen mögen sie durch das Zeichen des heiligen Kreuzes empfangen, daß überall, wo man sie anzündet oder aufstellt, die Fürsten der Finsternis weichen und erzittern und mit allen ihren Dienern furchtsam die Flucht ergreifen aus jenen Wohnungen, und nicht mehr wagen, deine Diener, allmächtiger Gott, zu beunruhigen und zu belästigen.

Du lebst ja und herrschest
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
                              Weihwasser

 

 

Kurze Segnung der Rosenkränze UlF

Zum Lob und zur Ehre der Jungfrau und Gottesgebärerin Maria, zur Erinnerung an die Geheimnisse des Lebens, des Todes und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus sei dieser Rosenkranz gesegnet und geheiligt im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Das Gebet des marianischen Rosenkranzes mit der Betrachtung des Leben Jesu und seiner Mutter Maria hat sich seit vielen Jahrhunderten als sehr segensreich und schützend erwiesen. Erwähnt seien nur der Sieg über die Türken bei der Seeschlacht von Lepanto und der unerwartete Abzug der Russen aus Österreich 1955.


 

Segnung von Bildern und Statuen

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn. Der Himmel und Erde erschaffen hat. Der Herr sei mit euch! - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten.
Allmächtiger ewiger Gott! Du verbietest es nicht, Bildnisse deiner Heiligen zu schnitzen oder zu malen; denn so oft wir diese Bilder mit den körperlichen Augen ansehen, sollen wir die Taten deiner Heiligen und deren Tugenden mit den Augen des Geistes zur Nachahmung betrachten. Daher bitten wir, segne
gnädig und heilige diese(s) Bild(er) / Statue(n) das / die zur Ehre - deines eingeborenen Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus (oder -

  der seligsten Jungfrau Maria, der Mutter unseres Herrn Jesus Christus - des hl. Apostels...
/ Blutzeugen.../ Bischofs... / Bekenners... -
der hl. Jungfrau... / Märtyrerin...)
angefertigt ist/sind, und gewähre, daß jeder, der davor - deinen eingeborenen Sohn / die seligste Jungfrau - den hl. Apostels... / Blutzeugen... / Bischofs... /. Bekenners...- die hl. Jungfrau.../ Märtyrerin... demütig verehrt und verherrlicht, durch dessen /deren Verdienste und Vermittlung von dir Gnade in der Gegenwart und die ewige Herrlichkeit in der Zukunft erlange.
Durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

Mit Weihwasser besprengen.
 

 

Segnung von Häusern und Wohnungen

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn. Der Himmel und Erde erschaffen hat. Der Herr sei mit euch. Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten! Dich, o Gott, den allmächtigen Vater, bitten wir demütig für dieses Haus, seine Bewohner und ihre Habe; du wollest es segnen und heiligen und mit allen Gütern erfüllen; gib den Bewohnern Überfluß vom Tau des Himmels und reichen Ertrag von der Fülle der Erde und erfülle

  die Wünsche ihres Herzens durch deine Erbarmung. Bei meinem Eintritt also wollest du dieses Haus segnen und heiligen , wie du einst das Haus Abrahams, Isaaks und Jakobs gesegnet hast; zwischen seinen Wänden mögen deine Engel des Lichtes wohnen und das Haus und seine Bewohner beschirmen.
Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.

Mit Weihwasser besprengen.

 

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Die Benediktusmedaille

Die Benediktusmedaille (und das Benediktuskreuz) zählt zu den ältesten Andachtsgegenständen. Das auf ihr dargestellte Kreuz weist auf das große Vertrauen und die innige Verehrung hin, die der hl. Benedikt (+ 547) zum Kreuz hatte. Durch das Kreuzzeichen brachte er den Giftbecher, der ihm zum Trinken gereicht wurde, zum Zerspringen. Papst Gregor d.Gr. (+ 604) berichtet von der exorzistischen Tätigkeit des hl. Benedikt,.

Durch alle Jahrhunderte wird bezeugt, daß der vertrauensvolle Gebrauch der Benediktusmedaille sehr wirksam ist gegenüber dämonischen Angriffen. Diese Abwehr des Bösen als Erbe echt benediktinischen Geistes findet in der Benediktusmedaille einen sichtbaren Niederschlag. Die Benediktusmedaille weist sich durch ihre Beschriftung aus als Crux Sancti Patris Benedicti (CSPB), als das Kreuz des hl. Vaters Benediktus. Die Medaille trägt Beschwörungsformeln, in denen sich der Glaube des hl. Ordensvaters ausdrückt. Es sind zunächst zwei Verse:

Längsbalken: CSSML = Crux Sancta Sit Mibi Lux = Das heilige Kreuz ist mir Licht;
Querbalken: NDSMD = Non Draco Sit Mihi Dux = Der Drache sei mein Führer nicht;
Kreis: VRSNSMV = Vade Retro Satana, Non Suade Mihi Vana = Weiche zurück, Satan, rate mir nicht Eitles! SMQLIVB Sunt Mala, Quae Libas. Ipse Venenum Bibas = Schlecht ist, was du mir einträufelst. Trinke selber das Gift!

Die Rückseite zeigt das Bild des hl. Benedikt, in der Rechten das Kreuz haltend, in dessen Kraft er seine Wunder wirkte, in der Linken die Regel. Die Inschrift heißt: Eius in obitu nostro praesentia muniamur = Daß wir bei unserem Tod durch seine Gegenwart geschützt werden.

Die benediktinische Losung PAX -„Friede“(über dem Kreuz), war ursprünglich ein Christusmonogramm, XP ist der Anfang des griech. Wortes: XPICTOC (Christus = der Gesalbte).

Die Wirkung der Benediktusmedaille ist auf Anrufung Christi durch die Fürbitte des hl. Benedikt ein besonderer Schutz gegenüber dämonischen Angriffen, Versuchungen und Schäden. Man kann die Medaille bei sich tragen, über Haus- und Stalltür, in Fundamenten, aber auch im Auto anbringen. (Aus einer Erklärung von Abt Thomas Niggl, Weltenburg.) Wichtig ist, daß die Medaillen richtig gesegnet und mit dem Exorzismus versehen sind. Beim Benediktuskreuz - Medaille und Kreuz segnen. Das Kreuz sollte aus Holz(einlage) nicht aus Plastik sein, denn Jesus starb am Holz! P. Paul von Moll empfahl immer wieder die Benediktusmedaille.

P. Paul von Moll empfahl die Benediktusmedaille
beim Bauen in die Gebäude einzumauern.

 

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.

Exorzismus:
Ich beschwöre euch, Medaille/n, durch Gott den allmächtigen Vater, denn er hat Himmel und Erde erschaffen, das Meer und alles, was sich darin regt. Jede Gewalt des Feindes, jede Heerschar des Teufels, jede Drohung und jede Erscheinung des Satans, heb dich hinweg und verschwinde von diesen Medaillen, auf daß sie allen,
die sich ihrer bedienen sollen, zum Heil seien für Leib und Seele: im Namen des allmächtigen Vaters und seines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, und des Heiligen Geistes, des Trösters, und in der Liebe unseres Herrn Jesus Christus, der da kommen soll, zu richten die Lebendigen und die Toten und die ganze Welt durch das Feuer. Amen.
 

Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Allmächtiger Gott, Spender alles Guten! Inständig bitten wir dich, gieße auf die Fürsprache des hl. Benedikt über diese heilige Medaille/n, über deren Inschrift und die von dir bestimmten Zeichen deinen Segen aus, auf daß alle, welche sie tragen und auf gute Werke bedacht sind, Gesundheit des Geistes und des Leibes, die Gnade der Heiligung und die (uns) verliehenen Ablässe erlangen; daß sie ferner allen Nachstellungen und allem Trug des Teufels durch deine barmherzige Hilfe zu entrinnen vermögen und einst heilig und unbefleckt vor dein Angesicht treten.
Amen.
             Weihwasser

 


Segnung des Kreuzes (Beim Benediktuskreuz zusätzlich)

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott! Wir bitten dich, du wollest dieses Zeichen des Kreuzes segnen, auf daß es dem Menschengeschlecht ein Mittel zum Heil sei; es diene zur Stärkung des Glaubens, zum Fortschritt in guten Werken, zur Erlösung der Seelen; es sei ein Trost, ein Schirm und Schutz gegen die grausamen Waffen der Feinde. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

  Laßt uns beten!
Herr Jesus Christus, segne

dieses Kreuz; denn durch das Kreuz hast
du die Welt aus der Gewalt des Teufels befreit, und obgleich der Anstifter der Sünde bei dem Vergehen des ersten Menschen, dem Genuß der verbotenen Frucht jubelte, hast du ihn durch dein Leiden überwunden.
(Das Kreuz wird mit Weihwasser besprengt). Möge dieses Zeichen des Kreuzes geheiligt werden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, auf daß alle, welche um des Herrn willen beten und sich vor diesem Kreuz verneigen, Gesundheit für Leib und Seele finden. Durch Christus, unsern Herr. Amen.

Der Priester macht eine Kniebeuge und küßt das Kreuz; ebenso jene, die wollen.

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Segnung und Auflegung der wundertätigen Medaille

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Allmächtiger, ewiger Gott! Durch vielfache Erscheinungen der unbefleckten Jungfrau Maria auf Erden hast du immer wieder Wunder zum Heil der Seelen gewirkt; gieße daher über diese Medaille/n gnädig deinen Segen aus, auf daß die Gläubigen, die sie fromm verehren und andächtig tragen, den Schutz der allerseligsten Jungfrau erfahren und deine Barmherzigkeit erlangen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Hierauf besprengt er die Medaille mit Weihwasser* und legt sie dem/den Gläubigen an mit den Worten:

Empfang(t) die heilige Medaille, trag(t) sie gläubig und behandle(lt) sie mit gebührender Ehrfurcht, damit die selige und unbefleckte Himmelskönigin dich (euch) schütze und verteidige, und indem sie die Wunder ihrer Güte erneut, alles was du (ihr) demütig von Gott erbittest (erbittet), in ihrer Barmherzigkeit für dich (euch) erlange, so daß du (ihr) im Leben wie im Sterben sicher in ihren mütterlichen Armen ruhst (ruht). Amen.

 

Herr, erbarme dich unser! Christus, erbarme dich unser! Herr erbarme dich unser! Vater unser (still bis) - Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen, - bitte für uns.
Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch.
- Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Herr Jesus Christus! Du wolltest, daß deine Mutter, die allerselige Jungfrau Maria, unbefleckt von der Erbsünde im Glanz unzähliger Wunder erstrahle, gib daher, daß wir durch beständige Anrufung ihres Schutzes die ewigen Freuden gewinnen. Der Du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

Am Schluß mit Weihwasser besprengen.

(*Sind nur die Medaillen zu segnen, betet man nur das Segnungsgebet.) Die Muttergottes hat diese Medaille der hl. Katharina Laboure 1830 in Paris gegeben. Der hl. Maximilian Maria Kolbe hat mit ihr Sünder bekehrt. Die hl. Mutter Teresa hat damit Häuser im Ostblock ‘erhalten’. Es wurde damit schon eine Abtreibungsklinik verhindert.


 

Segnung und Auflegung des Skapuliers UlF vom Berge Karmel

Die Muttergottes ist in Fatima auch mit dem Skapulier erschienen. Wer das Skapulier von einem Priester rechtmäßig aufgelegt bekam, es immer trägt (wenigstens die Skapuliermedaille), Maria verehrt und die standesgemäße Keuschheit bewahrt, wird dadurch vor dem Feuer der Hölle beschützt. Zusätzlich gibt es noch das Samstagsprivileg, wodurch man auch das Fegfeuer abkürzen kann.- Ist nur die Medaille zu segnen, so folgt nur das erste Gebet.

Die Person kniet, der Priester mit weißer Stola betet:

Erzeige Herr uns deine Huld.
- Und schenke uns dein Heil.
Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch.
- Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Herr Jesus Christus, Erlöser des Menschengeschlechtes, dieses Gewand, das dein/e Diener/in aus Liebe zu dir und deiner jungfräulichen Mutter Maria vom Berg Karmel andächtig tragen will, heilige es mit deiner Rechten, auf daß der/ die Träger/in auf die Fürsprache deiner Mutter, vor dem bösen Feinde geschützt, bis zum Tode in deiner Gnade verharre.
Der du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Nach dem Besprengen mit Weihwasser legt er das Skapulier jedem einzeln auf, und betet dabei:

Empfange dieses gesegnete Kleid und bitte dabei die allerseligste Jungfrau,

  daß du es auf ihre Verdienste hin unbefleckt tragen mögest und, daß sie dich vor jedem Unheil beschütze und zum ewigen Leben führe. Amen.

Danach betet er: Kraft der Vollmacht, die mir verliehen ist, nehme ich dich (euch) auf zur Teilnahme an allen geistlichen Gütern, die mit Hilfe der Barmherzigkeit Jesus Christus von den Mitgliedern des Karmelitenordens erworben werden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen.

Es segne
dich (euch) der Schöpfer des
Himmels und der Erde, Gott der Allmächtige; denn er hat dich (euch) in seiner Gnade zur Bruderschaft der Allerseligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel berufen. Wir bitten sie, sie möge in der Stunde deines (eures) Todes den Kopf der alten Schlange zertreten, damit du (ihr) die Palme und die Krone des ewigen Erbes erreichst (erreicht). Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.

Dann wird der Empfänger mit Weihwasser besprengt.

     

 


Kürzere Form der Segnung und Auflegung der fünf Skapuliere der Allerheiligsten Dreieinigkeit, des Leidens unseres Herrn Jesus Christus, der allerseligsten Jungfrau von der Unbefleckten Empfängnis, von den sieben Schmerzen und vom Berg Karmel.

Während die Kandidaten knien, betet der Priester mit Chorhemd und weißer Stola:

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Herr Jesus Christus, Haupt aller Gläubigen und Erlöser des Menschengeschlechtes! Du hast dich einst herab gelassen, die Hülle unterer Sterblichkeit anzuziehen; daher flehen wir zu der unendlichen Fülle deiner Gnade: diese Gewänder, eingeführt zur Huldigung für die Allerheiligste Dreieinigkeit, zur Ehre und zum Andenken deines schmerzhaften Leidens, zur Ehre der Allerseligsten Jungfrau und Mutter Maria von der Unbefleckten Empfängnis, von den Sieben Schmerzen und vom Berg Karmel, mögest du segnen und heiligen , daß die Träger auf die Fürsprache deiner Mutter auch dich, unsere Rettung, mit Leib und Seele anzuziehen verdienen. Der du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
   Weihwasser.

Der Priester legt allen einzeln das Skapulier auf und übergibt die Skapuliermedaille, dann betet er über alle zugleich:

1. Empfange/t das Kleid des Trinitarierordens, damit ihr an Glauben, Hoffnung und Liebe wachst und den neuen Menschen anzieht, der nach Gott geschaffen ist in Gerechtigkeit und Heiligkeit.
2. Empfangt/e das Skapulier des Leidens unseres Herrn Jesus Christus, auf daß ihr den alten Menschen aus- und einen neuen anzieht; tragt es würdig, damit ihr zum ewigen Leben gelangt.
3. Empfange/t das Skapulier der Verehrer der allerseligsten Jungfrau Maria von der Unbefleckten Empfängnis, auf daß ihr, durch deren Fürsprache von allem Schmutz gereinigt, zum ewigen Leben gelangt.
(blau)

  4. Empfange/t das Kleid der Diener der seligsten Jungfrau Maria von den sieben Schmerzen, damit ihr durch häufige Betrachtung dieser Schmerzen das Leiden unseres Herrn Jesus Christus in eurem Herzen und eurem Leib eingeprägt und immerdar festhaltet.
5. Empfange/t das Kleid der Gesellschaft und Bruderschaft der Allerseligsten Jungfrau Maria vom Berg Karmel und bittet dabei die allerseligste Jungfrau, daß ihr es auf ihr Verdienst hin unbefleckt tragen mögt und daß sie euch vor jeder Widrigkeit beschütze und zum ewigen Leben führe.
Kraft der Apostolischen Vollmacht, die mir übertragen ist, nehme ich euch auf zur Teilnahme an den geistlichen Gütern dieser Orden und den Ablässen, die durch die Privilegien des Hl. Stuhles für die genannten Skapuliere bewilligt sind. Im Namen des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Rette deine Diener.
- Denn sie hoffen auf dich, o Gott. Schenke ihnen Hilfe, Herr, von deinem Heiligtum.
- Und von Sion aus beschütze sie. Herr, sei du für sie ein fester Turm.
- Im Angesicht des Feindes.

Nichts soll der Feind bei ihnen erreichen.
- Und der Böse soll nicht ferner wagen, ihnen zu schaden.
Herr, erhöre mein Gebet. - Und laß mein Rufen zu dir dringen. Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.


Laßt uns beten!
Neige dich, o Herr, unseren flehentlichen Bitten und wolle jene, welchen wir in deinem Namen die heiligen Gewänder angelegt haben, segnen
, damit sie, mit deiner Gnade mitwirkend, verdienen, das ewige Leben zu erlangen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Der Segen des Allmächtigen Gottes, des Vaters
und des Sohnes und des Hl. Geistes, komme herab über euch und bleibe immerdar.
Amen.

     

P. Paul von Moll empfahl das blaue Skapulier, wegen der 538 großen Ablässe! D.h. Man kann durch das Beten von sechs Vater unser, Ave Maria und Ehre sei... täglich alle Ablässe des hl. Landes, von Rom, Portiunkula und Compostella erhalten!


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Segnung mit der Kreuzreliquie - Maurussegen

Der Maurussegen hilft bei Krankheiten und seelischen Bedrängnissen (‘Ergänzungen’), sogar auf Entfernung! Sind mehrere zu segnen, betet man den Anfang für alle und segnet dann die Einzelnen. Er hilft bei Schwerkranken, Schlaflosigkeit, unerklärlichen Angriffen. - Es wird eine echte Kreuzreliquie mit zwei brennenden Kerzen aufgestellt. Der Kranke erweckt einen Akt der Reue und das feste Vertrauen, daß er durch die Verdienste und Fürbitte des hl. Vaters Benedikt und des hl. Maurus, wenn es Gott gefalle, die Gesundheit wiedererlange. Er bete drei Vaterunser, Ave Maria und Ehre sei dem Vater zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit. Der Priester betet mit roter Stola mit der Kreuzreliquie:

Preis und Herrlichkeit und Weisheit, Dank und Ehre, Kraft und Stärke unserem Herrn von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Mein Fuß steht auf dem rechten Weg.
- Ich will dich, o Herr, in der Kirche preisen.

Anrufung:
Durch den heiligen Namen unseres Herrn, zu dem wir rufen, schenke dir der Glaube die Gesundheit, durch den der hl. Maurus mit den folgenden Worten die Kranken heilte; in diesem Glauben spreche ich, obgleich ein unwürdiger Sünder, demütig über dich die nämlichen Gebete:

Im Namen der allerheiligsten, unteilbaren Dreieinigkeit, gestützt durch die Verdienste des hochheiligen Vaters Benedikt, werde gesund (Name), und steh heil und gesund und fest auf deinen Füßen. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Antiphon:
Wahrhaftig, unsere Krankheiten nahm er auf sich und unsere Schmerzen trug er selbst; durch seine Wunden wurden wir geheilt.
Er erbarmt sich der Missetaten der Menschen. Er selbst wird unsere Krankheiten heilen.

Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch.
- Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! O Gott! Alle Geschöpfe verdanken dir das Leben, und so beschlossest du, daß zur Wiederherstellung des Menschengeschlechtes dein einziger Sohn durch die Mitwirkung des Heiligen Geistes Fleisch annehme aus der Jungfrau Maria und kamst durch das hochheilige und ruhmreiche Holz des lebensspendenden Kreuzes, indem es uns die Erlösung brachte, den

 

Wunden und Schmerzen unserer Seele zu Hilfe; wolle daher auch deine/n Diener/in... hier durch die Kraft dieses lebenserhaltenden (lebendigen) Zeichens zur früheren Gesundheit zurückführen. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Laßt uns beten! Herr Jesus Christus, meinem gottseligen Meister Benedikt gabst du die Macht, worum er in deinem Namen bitte, bei dir zu erreichen; wolle daher auf seine Fürsprache deinem/r Diener/in hier die Krankheiten vertreiben, auf daß er/sie die Gesundheit erlange und deinem heiligen Namen Dank abstatten könne. Der Du lebst und herrschst mit dem Vater und dem Hl. Geist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Das Zeichen = Segen mit der Kreuzreliquie

Durch die Anrufung der unbefleckten und immer jungfräulichen Gottesmutter Maria sowie durch die Fürsprache der hl. Benediktus und Maurus möge die Macht Gottes des (allmächtigen) Vaters, die Weisheit des (geliebten) Sohnes Gottes, die Kraft des Heiligen Geistes (des Trösters) dich von dieser Krankheit (aller Verwünschung, Verzauberung, Verwirrung, Entmutigung und unreinen Geistern) befreien. Amen.
(Ergänzungen - wirksamer!)
Wie es Gott gefällt, so geschehe es; und dir geschehe, wie du bittest und ersehnst zum Ruhm und zur Ehre des hochheiligen Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus.

Zum Schluß segnet er den Kranken mit der Kreuzreliquie, indem er spricht:

Der Segen des Allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes komme herab über dich und bleibe immerdar.
Amen.

     

Er reicht dem Kranken die Reliquie zum Kuß. Dieser Segen wird, wenn nötig, dreimal wiederholt, sei es an verschiedenen oder am gleichen Tag. Man kann drei Votivmessen feiern, zum hl. Leiden Christi, dem hl. Abt Maurus und für die Verstorbenen; sonst soll der Kranke womöglich den Marianischen Rosenkranz in allen drei Teilen in der gleichen Meinung beten oder beten lassen.


 

Die einfache Krankensegnung

Der Friede sei mit diesem Haus.
- Und mit allen seinen Bewohnern.
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat. Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Herr Jesus Christus, mit mir, deinem unwürdigen Diener, laß in dieses Haus Friede und deine Barmherzigkeit einziehen, die Bosheit der bösen Geistern möge fliehen, sende den Engel des Friedens und verbanne jede schädliche Zwietracht aus diesem Haus. O Herr, verherrliche an uns deinen heiligen Namen und segne meinen Besuch, denn du bist heilig, du bist gütig und bleibst mit dem Vater und dem Heiligen Geist in Ewigkeit. Amen.

Laßt uns beten! O Herr, blicke auf deinen Diener (deine Dienerin), denn er (sie) liegt an schwerer Krankheit darnieder, und wie du seine (ihre) Seele geschaffen hast, so belebe sie aufs neue, damit er (sie) durch deine Heimsuchung gebessert, bald erkenne, daß er (sie) durch deine Hilfe gerettet sei. Durch Christus unseren Herrn. Amen.

 

Laßt uns beten! O Herr, barmherziger Tröster der Gläubigen, wir bitten deine unermeßliche Güte: mit dem Eintritt meiner Armseligkeit wolle diesen deinen Diener (diese deine Dienerin) auf seinem (ihrem) Schmerzenlager heimsuchen, gleichwie du die Schwiegermutter Simons heimgesucht hast; steh ihm (ihr) gnädig bei, o Herr, damit er (sie) die frühere Gesundheit wieder erlange und sodann inmitten deiner Kirche seinen (ihren) Dank abstatten könne. Der Du lebst und herrschst als Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Der Priester streckt die rechte Hand zum Kranken auf und betet (Hand auflegen):

Unser Herr Jesus Christus sei bei dir, dich zu beschirmen; Er sei in dir,
dich zu bewahren;
Er sei vor dir; dich zu führen;
Er sei hinter dir, dich zu behüten;
Er sei über dir, dich zu segnen; denn er lebt und herrscht mit dem Vater und dem Hl. Geist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Der Segen des Allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes, komme auf dich herab und bleibe immerdar.
Amen.
              
Weihwasser.



 

Segnung kranker / belasteter Kinder

Der Friede sei mit diesem Haus. Und mit allen, die darin weilen.

Der Priester versprengt Weihwasser und betet dann:
Preiset, ihr Kinder, den Herrn, preiset den Namen des Herrn.

Lobet, ihr Knechte des Herrn,* lobet den Namen des Herrn.
Der Name des Herrn sei gepriesen* jetzt und in Ewigkeit.
Vom Aufgang der Sonne zu ihrem Untergang*
sei der Name des Herrn gepriesen. -
Hoch über allen Völkern ist erhaben der Herr,* seine Herrlichkeit über den Himmeln.
Wer ist dem Herren gleich, unserm Gott, der in der Höhe thront,* dessen Augen hinab auf Himmel und Erde sehn?
Aus dem Staub hebt er den Hilflosen auf,* richtet den Armen empor aus dem Schmutz; heißt ihn sitzen unter den Edlen,* unter den Edlen seines Volks.
Und die unfruchtbar im Haus gewesen,* läßt er wohnen als Mutter, ihrer Kinder froh. Ehre sei dem Vater und dem Sohn* und dem Hl. Geist.
Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit* und in Ewigkeit. Amen.

Ant. Preiset, ihr Kinder, den Herrn,
preiset den Namen des Herrn.

Herr, erbarme dich. Christus,
erbarme dich. Herr, erbarme dich.
Vater unser...
Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Übel.

Voll Erbarmen ist unser Gott.
Er behütet die Kleinen.
Lasset die Kinder zu mir kommen.
Denn ihrer ist das Himmelreich. Herr, erhöre mein Gebet.
Und laß mein Rufen zu dir kommen. Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist. Lasset uns beten. O Gott, dem alle Kindheit blüht, und durch den die Jugend Kraft empfängt, strecke deine Hand aus über dieses Kind, das in seinem zarten Alter krank darniederliegt, auf daß es gesunde und erstarke, zur Fülle der Jahre gelange und alle Tage seines Lebens dir unermüdlich, treu und wohlgefällig diene. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Lasset uns beten. Vater der Erbarmung und Gott allen Trostes, der du mit vielfacher Güte für deine Geschöpfe sorgst und nicht nur über die Seele, sondern auch über den Leib die Gnade der Heilung freundlich ergießt: richte dieses kranke Kind von seinem Lager auf und gib es deiner heiligen Kirche und seinen Eltern gesund zurück, auf daß es alle Tage seines neugeschenkten Lebens an Gnade und Weisheit zunehme vor dir und den Menschen, in Gerechtigkeit und Heiligkeit dir diene und so den Dank erstatte, den es deiner Erbarmung schuldet. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

 

Lasset uns beten.
O Gott, der du nach wunderbarem Plan Engeln und Menschen ihre Dienste zuweisest, gewähre in Gnaden, daß die, welche im Himmel zu heiligem Dienst allezeit vor dir stehen, hier auf Erden das Leben dieses Kindes beschirmen. Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.

Der Priester legt die rechte Hand auf den Kopf des Kindes:

So spricht der Herr: „Kranken werden sie die Hände auflegen, und es wird ihnen wohltun." Auf die Verdienste seiner heiligen Apostel Petrus und Paulus und aller Heiligen sei Jesus, der Sohn Mariens, der Herr und Heiland der Welt, dir mild und gnädig.
Amen.

Nach dem Rituale kann man den Anfang des Johannesevangelium einfügen! Jo 1,1,-14

Der Herr sei mit euch. -
Und mit deinem Geist.
Anfang des hl. Evangelium Jesu Christi nach Johannes -
Ehre sei Dir, o Herr.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Durch dieses ist alles geworden, und ohne es ward nichts von dem, was geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Das Licht leuchtet in der Finsternis; Allein die Finsternis hat es nicht ergriffen. Ein Mann trat auf, von Gott gesandt. Sein Name war Johannes. Dieser kam, Zeugnis zu geben, Zeugnis von dem Licht. Alle sollten durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht das Licht, er sollte nur Zeugnis geben von dem Licht. Er war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, Er kam in die Welt. Er war in der Welt. Die Welt ist durch ihn geworden; Und doch hat die Welt ihn nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Wollen des Fleisches und nicht aus dem Wollen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. (Knien) Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit.
- Dank sei Gott.

Der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes, komme über dich und bleibe bei dir allezeit.
Amen.
            
Weihwasser

     

 

Segnung von Wäsche für Kranken

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Herr Jesus Christus, durch die Berührung deines Kleidersaumes hast du die Frau vom Blutfluß geheilt und andere Kranke gesund gemacht; durch das Schweißtuch deines Apostels Paulus hast du Kranke

  von ihren Leiden und den bösen Geistern befreit:
Gewähre, so bitten wir dich, daß jene, welche diese Kleider / Tücher (bzw.) sich mit dieser Wäsche, welche wir
segnen, bekleiden / bedecken die Gesundheit der Seele und des Leibes erlangen, der du lebst und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
             
Weihwasser
   

top


 

     
Segnung eines Stalles für Pferde, Rinder oder anderes Großvieh

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Herr sei mit euch. -
Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Allmächtiger Herr und Gott! Du wolltest, daß dein eingeborener Sohn, unser Erlöser, in einem Stall geboren werde und zwischen zwei Tieren in der Krippe ruhe; wir bitten dich also, segne diesen Stall und schütze ihn vor jeder Bosheit und Hinterlist teuflischen Truges, auf daß er für das Groß- und Kleinvieh und alle übrigen Lebewesen ein Aufenthalt werde, gesund und vor jedem Angriff sicher, und da das Rind seinen Besitzer kennt und

  der Esel die Krippe seines Herrn, so verleihe barmherzig deinen Dienern, die du nach deinem Ebenbild erschaffen und nur wenig den Engeln nachgestellt hast; denen du alle Schafe und Rinder unterworfen hast und dazu noch das Getier auf dem Feld, daß sie nicht dem unverständigen Vieh gleichen und nicht wie Roß und Maultier werden, die keinen Verstand haben, sondern daß sie dich allein als ihren Gott und die Quelle alles Guten erkennen und getreulich in deinem Dienst verharren; und so mögen sie voll Dank für deine Gaben verdienen, noch größere Wohltagen zu empfangen.
Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.

               
Weihwasser
 
Am besten Futter und Tiere mitsegnen. Am Schluß alles mit Weihwasser besprengen.
 

 


Segnung von schwerkranken Tieren

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat. Herr, handle nicht mit uns nach unsern Sünden. - Und vergilt uns nicht nach unseren Missetaten!
Menschen und Tiere wirst du retten,
o Herr! -
Wie du, o Gott, deine Barmherzigkeit vermehrst!
Du öffnest deine Hand.
- Und erfüllst jedes Geschöpf mit Segen.
Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! O Gott! Du verschaffst den Menschen in ihren Mühsalen Trost auch von Seiten der stummen Tiere; darum bitten wir dich demütig, laß diese Tiere nicht umkommen, welche für unseren Unterhalt unentbehrlich sind. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

  Laßt uns beten! O Herr! Inständig flehen
wir deine Barmherzigkeit an: Laß diese Tiere, die an schwerer Krankheit leiden, in deinem Namen und durch die Kraft deines Segens
gesunden. Tilge an ihnen allen teuflischen Einfluß, und auf daß die Krankheit weiche, sei du ihnen, o Herr, Schutz und Heilmittel. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn; der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes als Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Laßt uns beten! O Herr, wende gnädig von deinen Gläubigen alle Heimsuchungen ab und vertreibe die verderbliche Krankheit, die gegen unsere Tiere wütet; und wie du uns verdientermaßen strafst, wenn wir vom rechten Weg abweichen, so hilf uns durch deine Erbarmung, wenn wir uns bessern. Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.
             
Weihwasser
     


 

Segnung von Salz und Hafer (Viehfutter)

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! O Herr und Gott! Du hast alles geschaffen und erhältst alles; in deiner Hand liegt das Leben jedes Geschöpfes und durch dich atmet alles Fleisch. Wir bitten dich, erhöre das Gebet deiner Gläubigen und

  gieße über dieses Salz (diesen Hafer) deinen Segen aus und die Macht deines unsichtbaren Wirkens, auf daß die Tiere, die du für unsere Bedürfnisse gegeben hast, wenn sie davon genießen, von jeder Krankheit verschont und durch deine Hilfe vor dem Einfluß böser Geister bewahrt bleiben. Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.
            Weihwasser.
     


 

Segnung für (gesunde) Tiere

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! O Gott, unsere Zuflucht und Stärke. Neige dich den frommen Bitten deiner Kirche zu; du selbst bist ja die Quelle des Erbarmens. Laß uns das, worum wir vertrauensvoll bitten, wirklich erlangen. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Laßt uns beten!
Allmächtiger, ewiger Gott,

  du führtest den hl. Antonius* unversehrt durch die Gefahren dieser Welt; verleihe daher uns, deinen Dienern, daß wir durch sein herrliches Beispiel in der Tugend voranschreite und durch seine Verdienste und Fürbitte vor den Gefahren dieses Erdenlebens bewahrt werden. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Laßt uns beten! O Herr, gieße deinen
Segen aus über diese Tiere, auf daß sie gesund bleiben und vor jedem Unheil durch die Fürbitte des hl. Antonius* bewahrt werden.
Durch Christus, unseren Herrn.
Amen.
              Weihwasser

* Hier ist der hl. Antonius von Ägypten, der große Einsiedler, gemeint.
Man kann auch den hl. Wendelin und andere Viehpatrone einfügen.

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Die Segnung des Dreikönigswassers

Es folgen hier die seit Jahrhunderten bewährten Gebete, die leider heute meist unbekannt, aber doch sehr heilsam sind. Bekanntlich fürchtet der Teufel nichts so sehr wie das Weihwasser. Das beste Weihwasser ist aber das Dreikönigswasser, welches früher selbst Andersgläubige geholt haben und als das scharfe Weihwasser bezeichnet haben.

Der Priester hat den Rauchmantel an; die Wassergefäße sind gefüllt und genügend Salz ist bereitet. Es empfiehlt sich das Salz für das ganze Jahr zu weihen, dann kann man bei der einfachen Weihwasserweihe immer auf das Dreikönigssalz zurückgreifen. Die Weihe ist am Vorabend von Dreikönig.

Betrachten wir den Aufbau dieser langen Segnung, so finden wir zunächst die große Litanei zu allen Heiligen, d.h. Bitte um Schutz, den Lobpreis der Psalmen, dann erst den Exorzismus (Auszug aus dem kleinen Exorzismus), wieder Lobpreis im Magnifikat oder Benediktus, dann die eigentliche Wassersegnung und am Schluß das Te Deum, der große Dank und Lobpreis. Früher beteten alle Pfarrer diese kräftige Wasserweihe. Hat man mehrere Gemeinden, kann er die Litanei etc. nur einmal beten, dann überall das Wasser und Salz segnen.

Kniend:
Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!
Christus, höre uns! Christus, erhöre uns!
Gott Vater vom Himmel,
       - erbarme dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt,
Gott Heiliger Geist,
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott,
Heilige Maria, bitte/t für uns!
Heilige Gottesgebärerin,
Heilige Jungfrau der Jungfrauen,
Heiliger Michael,
Heiliger Gabriel,
Heiliger Raphael,
Alle heiligen Engel und Erzengel,
Alle heiligen Chöre der seligen Geister,
Heiliger Johannes der Täufer,
Heiliger Joseph,
Alle heiligen Patriarchen und Propheten,
Heiliger Petrus, - bitte für uns!
Heiliger Paulus,
Heiliger Andreas,
Heiliger Jakobus,
Heiliger Johannes,
Heiliger Thomas,
Heiliger Jakobus,
Heiliger Philippus,
Heiliger Bartholomäus,
Heiliger Matthäus,
Heiliger Simon,
Heiliger Thaddäus,
Heiliger Matthias,
Heiliger Barnabas,
Heiliger Lukas,
Heiliger Markus,
Alle heiligen Apostel und Evangelisten, bittet für uns.
Alle heiligen Jünger des Herrn,
Alle heilige Unschuldige Kinder,
Heiliger Stephanus, - bitte für uns!
Heiliger Laurentius,
Heiliger Vinzentius,
Hl. Fabianus und Sebastianus, - bittet für uns.
Heiliger Johannes und Paulus,
Heiliger Kosmas und Damianus,
Heiliger Gervasius und Protasius,
Alle heiligen Blutzeugen,
Heiliger Silvester, - bitte für uns!
Heiliger Gregorius,
Heiliger Ambrosius,
Heiliger Augustinus,
Heiliger Hieronymus,
Heiliger Martin,
Heiliger Nikolaus,
Man kann die Diözesanpatrone etc. einfügen.
Alle heilige Bischöfe und Bekenner, - bittet für uns.
Alle heiligen Kirchenväter,
Heiliger Antonius, bitte für uns!
Heiliger Benedikt,
Heiliger Bernhard,
Heiliger Dominikus,
Heiliger Franziskus,
Alle heilige Priester und Leviten,- bittet für uns.
Alle heilige Mönche und Einsiedler,
Heilige Maria Magdalena, - bitte für uns!
Heilige Agatha,
Heilige Luzia,
Heilige Agnes,
Heilige Cäcilia,
Heilige Katharina,
Heilige Anastasia,
Alle heilige Jungfrauen und Witwen, - bittet für uns.
Alle Heiligen Gottes, bittet für uns.
Sei uns gnädig, - verschone unser, o Herr.
Sei uns gnädig, - erhöre uns, o Herr.
Von allem Übel, - erlöse uns, o Herr.
Von aller Sünde,
Von deinem Zorn,
Von einem jähen und unvorbereiteten Tod,
Von den Nachstellungen des Teufels,
Von Zorn, Haß und allem bösen Willen,
Vom Geist der Unkeuschheit,
Von Blitz und Ungewitter,
Von der Geißel des Erdbebens,
Von Pest, Hunger und Krieg,
Vom ewigen Tod,
Durch das Geheimnis deiner hl. Menschwerdung,
Durch deine Ankunft,
Durch deine Geburt,
Durch deine Taufe und dein heiliges Fasten,
Durch dein Kreuz und Leiden,
Durch deinen Tod und dein Begräbnis,
Durch deine heilige Auferstehung,
Durch deine wunderbare Himmelfahrt,
Durch die Ankunft des Hl. Geistes, des Trösters,
Am Tage des Gerichtes,
Wir armen Sünder,
       - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du uns verschonest,
Daß du uns verzeihest,
Daß du uns zu wahrer Buße führen wollest,
Daß du deine heilige Kirche leiten und erhalten wollest,
Daß du den Heiligen Vater und alle Stände der Kirche in deiner heiligen Religion erhalten wollest,
Daß du die Feinde deiner heiligen Kirche demütigen wollest,
Daß du den christlichen Königen und Staatslenkern Frieden und wahre Einigkeit verleihen wollest,
Daß du dem ganzen christlichen Volk Frieden und Eintracht verleihen wollest,
Daß du alle Irrenden zur Einheit der Kirche zurückrufen und alle Ungläubigen zum Licht des Evangeliums führen wollest,
Daß du uns selbst in deinem heiligen Dienst stärken und erhalten wollest,
Daß du unsere Herzen zu himmlischen Begierden erhebest,
Daß du alle unsere Wohltäter mit den ewigen Gütern belohnest,
Daß du unsere Seelen und die Seelen unserer Brüder, Verwandten und Wohltäter vor der ewigen Verdammnis bewahrest,
Daß du die Früchte der Erde geben und erhalten wollest,
Daß du allen verstorbenen Christgläubigen die ewige Ruhe verleihen wollest,

Priester:
Daß du dieses Wasser segnen wollest,
Daß du dieses Wasser segnen
und heiligen wollest,
Daß du uns erhören wollest,
Sohn Gottes,

3x Lamm Gottes, du nimmst hinweg die
Sünden der Welt, - verschone uns, o Herr!
      - erhöre uns, o Herr!
      - erbarme dich unser!
Christus, höre uns! - Christus, erhöre uns!
Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!

Vater unser...
(Still bis)
Und führe uns nicht... sondern erlöse uns von dem Bösen.

Ant: Bringt dem Herr, ihr Söhne des Herrn, bringt dem Herrn die jungen Widder.

Ps 28 Bringt dem Herrn ihr Gotteskinder, bringt ihm Lämmer als Opfer dar.
Preis und Verehrung bringt dem Herrn und seinem Namen gebührende Ehre; betet ihn an im heiligen Haus.
Die Stimme des Herrn erschallt über den Wassern; der Gott der Herrlichkeit donnert hoch über den Fluten des Meeres.
Die Stimme des Herrn donnert mit Kraft, die Stimme des Herrn donnert mit Macht.
Die Stimme des Herrn zerknickt die Zedern, der Herr zerschmettert die Zedern des Libanon.
Er läßt den Libanon hüpfen wie ein Kalb, sein Liebling hüpft wie das Junge eines Büffels.
Die Stimme des Herrn sprüht Feuerflammen, die Stimme des Herrn erschüttert die Wüste, der Herr läßt die Wüste von Kadesch erbeben.
Die Stimme des Herrn läßt die Hirsche des Waldes erzittern, sie fegt die Blätter von den Bäumen und in seinem Tempel
rufen alle ‚Ehre sei ihm‘.
Der Herrn macht die Fluten zu bewohnbarem Land, der Herr wird dort thronen in Ewigkeit.
Der Herr verleiht seinem Volk Stärke, der Herr segnet sein Volk im Frieden. Ehre sei...

Ps 45 Gott ist unsere Zuflucht und Kraft; ein Helfer in den Nöten, die uns so zahlreich umgeben.
Darum fürchten wir uns nicht, mag selbst die Erde wanken und die Berge in die Tiefe des Meeres gestürzt werden.
Mögen seine Wasser tosen und brausen,mögen Berge erbeben in seiner Brandung.
Die Wogen des Flusses erfreuen die Stadt Gottes; der Allerhöchste hat seine Wohnstatt geheiligt.
Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nie wanken; Gott wird sie schützen früh am Morgen.
Völker toben, Reiche wanken, seine Stimme läßt der Herr erschallen und die Erde bebt.
Der Herr der Herrscharen ist mit uns und der Gott Jakobs ist unser Schirm.
Kommt und seht die Taten des Herrn, die Wunder, die er auf Erden gewirkt hat; verbannt ist der Krieg bis an die Grenzen der Erde.
Bogen zerbricht er und zerschmettert Lanzen und die Schilde verbrennt er im Feuer.
‚Laßt ab und seht, daß ich Gott bin; erhaben unter den Völker und erhaben über die Erde.‘
Der Herr der Herrscharen ist mit uns und der Gott Jakobs ist unser Schirm. Ehre sei...

Ps 146 Lobet den Herrn, denn gut ist ein Lied (Psalm); unserem Gott geziemt sich ein liebliches und würdiges Lob.
Der Herr baut Jerusalem auf und sammelt die Zerstreuten Israels.
Er heilt die gebrochenen Herzen und verbindet die schmerzenden Wunden.
Er zählt die Menge der Sterne, ruft alle beim Namen.
Groß ist unser Herr und groß ist seine Macht; und sein Weisheit ist unermeßlich.
Singt dem Herrn ein Danklied und spielt unserem Gott mit den Zither.
Mit Wolken verhüllt er den Himmel und verschafft der Erde Regen.
Dem Vieh gibt er Nahrung und den jungen Raben, die zu ihm schreien.
Er hat keine Freude an der Stärke der Rosse und kein Gefallen an den kräftigen Beinen der Männer.
Dem Herrn gefallen jene, die ihn fürchten und jene, die auf seine Barmherzigkeit hoffen.
Ehre sei dem Vater...

Danach singt / betet der Zelebrant:

Allgemeiner / kleiner Exorzismus
Wir beschwören dich jeglicher unreiner Geist, jede teuflische Macht, jeden Einfluß des höllischen Feindes, jede teuflische Herrschar, jede Vereinigung und teuflische Sekte, im Namen und in der Kraft unseres Herrn Jesus Christus seiest du entwurzelt und vertrieben von der Kirche Gottes, von allen, die nach dem Bild Gottes geschaffen und durch das kostbare Blut des göttlichen Lammes erlöst sind.

Wage nicht mehr, du heimtückische Schlange, das Menschengeschlecht zu betrügen, die Kirche Gottes zu verfolgen und die Auserwählten Gottes zu schütteln und zu sieben, wie man den Weizen
siebt. Es gebiete dir Gott der Allerhöchste , dem du in deinem großen Hochmut immer noch gleich sein willst; er will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Es gebiete die Gott der Vater, es gebiete die Gott der Sohn, es gebiete dir Gott der Heilige Geist. Es gebiete dir die Majestät Christi, Gottes ewiges Wort, das mensch- geworden ist, der für das Heil unseres Geschlechtes, das durch deinen Neid verloren war, sich selbst erniedrigt hat und gehorsam geworden ist bis zum Tod. Er baute seine Kirche auf festem Felsen und hat versprochen, daß die Pforten der Hölle sie niemals überwältigen werden und daß er bei ihr bleiben werde alle Tage bis zum Ende der Welt.

Es gebiete dir das Zeichen des Kreuzes und die Kraft aller Geheimnisse des christlichen Glaubens . Es gebiete dir die hehre Jungfrau und Gottesgebärerin Maria, denn sie hat vom ersten Augenblick ihrer unbefleckten Empfängnis durch ihre Demut dein stolzes Haupt zertreten. Es gebiete dir der Glaube der heiligen Apostel Petrus und Paulus und der Glaube übrigen Apostel. Es gebiete dir das Blut der Märtyrer und die fromme Fürsprache aller Heiligen.

Also, verfluchter Drache und die ganze teuflische Herrschar, wir beschwören dich durch den lebendigen
Gott, durch den wahren Gott, durch den heiligen Gott, bei Gott, der die Welt so sehr geliebt hat, daß er seinen eingeborenen Sohn dahingab, auf daß niemand, der an ihn glaubt, verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Hör auf die Menschen zu betrügen und ihnen da Gift des ewigen Verderbens einzuflößen. Höre auf, der Kirche zu schaden und ihrer Freiheit Fesseln anzulegen.

Weiche Satan, Erfinder und Meister allen Betrugs, du Feind des menschlichen Heils. Gib den Platz Christus, an dem du nichts von deinen Werken gefunden hast. Gib den Platz der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, die Christus sich selbst durch sein Blut erworben hat. Demütige dich unter der mächtigen Hand Gottes: Erzittere und fliehe vor der Anrufung des heiligen und ehrfurchtgebietenden Namens Jesu, vor dem die Hölle erbebt; dem die Kräfte und Mächte des Himmels unterworfen sind, den die Cherubim und die Seraphim mit unermüdlichen Stimmen preisen: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott der Herrscharen (Sabaoth).

Antiphon: Heute hat sich die Kirche dem himmlischen Bräutigam vermählt, da Christus im Jordan ihre Schuld abwusch; Heute eilen die Weisen mit ihren Gaben zur königlichen Hochzeit und an dem Wein, der aus dem Wasser gemacht wurde, erfreuen sich die Hochzeitsgäste. Alleluja.

Es folgt das Benediktus oder das Magnifikat:

Hochpreist meine Seele den Herrn, und mein Geist frohlockt in Gott, meinem Retter/Heiland;
denn er hat herabgesehen auf seine demütige Magd; seht, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Großes hat der Allmächtige an mir getan; heilig ist sein Name.
Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht über jenen, welche ihn fürchten.
Machtvoll waltet sein Arm; er verwirft die Herzen voll Hochmut;
Die Mächtigen stürzt er vom Thron, die Demütigen erhöht er.
Die Hungernden erfüllt er mit Gütern und die Reichen läßt er leer ausgehen.
Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen, eingedenk seines Erbarmens, wie er es unseren Vätern versprochen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Ehre sei dem Vater...

Die Antiphon wird wiederholt: Heute hat sich...

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten. O Gott, der du am heutigen Tag den Heiden deinen Eingeborenen durch die Führung des Sterns geoffenbart hast, gewähre uns gnädig, daß wir, die wir dich schon im Glauben erkannt haben, bis zur Anschauung deiner Herrlichkeit geführt werden. Durch denselben Herrn, Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Hier folgt nun die Segnung von Wasser und Salz siehe bei der Weihwasserweihe (alles)

Nach der feierlichen Segnung wird das Te Deum gesungen:

Dich, Gott, loben wir, dich, Herr, preisen wir. Dir, dem ewigen Vater, huldigt das Erdenrund.
Dir rufen die Engel alle, dir Himmel und Mächte insgesamt, die Kerubim dir und die Serafim, mit niemals endender Stimme zu:
Heilig, heilig, heilig der Herr, der Gott der Scharen! Voll sind Himmel und Erde von deiner hohen Herrlichkeit.
Dich preist der glorreiche Chor der Apostel; dich der Propheten lobwürdige Zahl;
dich der Märtyrer leuchtendes Heer; dich preist über das Erdenrund die heilige Kirche;
dich, den Vater unermeßbarer Majestät; deinen wahren und einzigen Sohn; und den Heiligen Fürsprecher Geist.
Du König der Herrlichkeit, Christus. Du bist des Vaters allewiger Sohn.
Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht, bist Mensch geworden, den Menschen zu befreien.
Du hast bezwungen des Todes Stachel und denen, die glauben, die Reiche der Himmel aufgetan.
Du sitzest zur Rechten Gottes in deines Vaters Herrlichkeit.
Als Richter, so glauben wir, kehrst du einst wieder. Dich bitten wir denn, komm deinen Dienern zu Hilfe, die du erlöst mit kostbarem Blut. In der ewigen Herrlichkeit zähle uns deinen Heiligen zu.
Rette dein Volk, o Herr, und segne dein Erbe; und führe sie und erhebe sie bis in Ewigkeit. An jedem Tag benedeien wir dich und loben in Ewigkeit deinen Namen, ja in der ewigen Ewigkeit.
In Gnaden wollest du, Herr, an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.
Erbarme dich unser, o Herr, erbarme dich unser.
Laß über uns dein Erbarmen geschehen, wie wir gehofft auf dich. Auf dich, o Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt.
In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten. O Gott, dessen Barmherzigkeit ohne Grenzen und dessen Güte ein unerschöpflicher Schatz ist; indem wir deiner huldreichen Majestät für die empfangenen Gaben danken, bitten wir deine Güte immerdar, daß du den Bittenden das Erflehte gewährst, sie auch ferner nicht verläßt und zum ewigen Lohn führst. Amen.

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ABSOLUTIO AD TUMBAM - Tumbagebete

Früher (meist ohne Leichnam) nach dem Requiem am Beerdigungstag,
auch am 3., 7., 30. Tag und am Jahrtag. Sehr hilfreich für Verstorbene!

Die Tumbagebete sind heute ganz vergessen, aber doch sehr hilfreich. Es ist auch gut für Verschollene, Vermißte, Ertrunkene, Ermordete, Selbstmörder, die (früher) kein kirchliches Begräbnis bekamen, Abgetriebene, Gefallene, d.h. Verstorbene, die nicht kirchlich begraben wurden usw. die Beerdigungsgebete nachzuholen und öfter, wie früher beim Requiem üblich, die Tumbagebete zu beten. In Häusern, wo es spukt, kann nach Dr. McAll, eine unerlöste Seele auf ungewöhnliche Weise um Hilfe bitten.

Wenn der Leichnam da ist:
Herr, geh nicht ins Gericht mit Deinem Diener; denn kein Mensch kann als gerecht vor Dir bestehen, wenn er nicht von Dir Nachlaß aller Sünden erhält. Daher bitten wir: ihn, den die wahre Fürbitte christlichen Glaubens Dir anempfiehlt, möge nicht Dein Richterspruch niederschmettern; vielmehr komme ihm Deine Gnade zu Hilfe und lasse ihn dem rächenden Gericht entrinnen, da er doch während seines Lebens gezeichnet war mit dem Zeichen der heiligen Dreifaltigkeit: der Du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Nach dem Requiem /Jahrtagsmesse etc.:
Rette mich, Herr, vor dem ewigen Tod an jenem Tage des Schreckens,* Wo Himmel und Erde wanken, + Da Du kommst, die Welt durch Feuer zu richten.
V Zittern befällt mich und Angst ; denn die Rechenschaft naht und der drohende Zorn,* Wo Himmel und Erde wanken. V O jener Tag! Tag des Zornes, des Unheils, des Elends! O Tag, so groß und so bitter! + Da Du kommst, die Welt durch Feuer zu richten. V Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. - Rette mich, Herr
(bis V).
Der Priester legt Weihrauch ein, den er segnet.

Herr, erbarme Dich unser.
Christus, erbarme Dich unser.
Herr, erbarme Dich unser.
Vater unser
(still).
Der Priester besprengt die Leiche / Tumba mit Weihwasser und beweihräuchert sie;
Und führe uns nicht in Versuchung.
- Sondern erlöse uns von dem Übel.
Von der Pforte der Hölle.
- Errette, Herr, seine (ihre) Seele(n).
Er (sie) möge(n) ruhen in Frieden. Amen.
Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten. Wir bitten Dich, o Herr: erlöse die Seele Deines Dieners N. (Deiner Dienerin N./ die Seelen Deiner Diener N. und N.) von jeglicher Fessel der Schuld, damit er (sie) neu erweckt in der Herrlichkeit der Auferstehung inmitten Deiner Heiligen und Auserwählten lebe(n). Durch Christus, unsern Herrn.

Ist der Leichnam da, so wird folgendes gebetet:
Laßt uns beten. Gott, Dir ist es eigen, allezeit Erbarmen und Schonung zu üben; darum flehen wir in Demut zu Dir für die Seele deines/r Dieners/in N., die Du heute aus dieser Welt ziehen hießest: übergib sie nicht den Händen des Feindes und vergiß sie nicht für immer, sondern laß die

  heiligen Engel ihr entgegeneilen und sie zur Heimat des Paradieses geleiten; sie hat ja auf Dich gehofft und an Dich geglaubt, darum möge sie nicht die Qualen der Hölle erleiden, sondern die ewigen Freuden genießen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. Der Priester macht das Kreuzzeichen über die Leiche bzw. die Tumba und spricht:
Antiphon
Wenn Du die Sünden nicht beachten würdest, Herr, wer könnte dann noch bestehen?

Ps 129 Aus Tiefen rufe ich, Herr, zu Dir;*
o Herr, erhör mein Rufen.
O schenke doch Gehör* der Stimme meines Flehens.
Wenn Du die Sünden nicht vergessen könntest, Herr,* Herr, wer könnte dann noch bestehen?
Doch Du gewährst Verzeihung, Herr,* und Dein Gesetz gibt mir Vertrauen.
Ja, auf Sein Wort vertraue ich:* es hofft meine Seele auf den Herrn.
Früh, von der Morgenwache bis zur Nacht,* soll Israel stets hoffen auf den Herrn.
Beim Herrn ist ja Barmherzigkeit,* bei Ihm Erlösung in Fülle.
Ja, Er wird Israel erlösen,* von allen seinen Sünden.
Herr, gib ihnen* die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht* leuchte ihnen.
Ant. Wenn Du die Sünden nicht beachten würdest, Herr, wer könnte dann noch bestehen?

Herr, erbarme Dich unser.
Christus, erbarme Dich unser.
Herr, erbarme Dich unser.
Vater unser
(still bis)
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Von der Pforte der Hölle.
- Errette, o Herr, ihre Seelen.
Sie mögen ruhen im Frieden. Amen.
Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist. Laßt uns beten. Gott, Schöpfer und Erlöser aller Gläubigen, schenke den Seelen Deiner Diener und Dienerinnen Nachlaß aller Sünden, damit sie die stets ersehnte Verzeihung durch fromme Fürbitten erlangen: der Du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe.
- Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Sie mögen ruhen im Frieden.
Amen.

 

     

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Segnung zur Abwehr von
Mäusen, Heuschrecken, Würmern und anderem Ungeziefer

Der Priester trägt eine violette Stola und geht zu den Feldern

Antiphon: Erheb dich, Herr, und hilf! Befreie uns um deines Namens willen.

Psalm 43 O Gott! Mit eigenen Ohren hörten wir, was unsere Väter uns erzählten.
Ehre dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
Die Antiphon wird wiederholt:
Erheb dich...

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat. Herr, erhöre mein Gebet!
- Und laß mein Rufen zu dir kommen.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist. Laßt uns beten! O Herr, erhöre gnädig unsere Bitten! Wenn wir auch mit Recht für unsere Sünden gezüchtigt werden und unter dieser Plage der Mäuse (Heuschrecken, Würmer) leiden, befreie uns barmherzig um der Ehre deines Namens willen, damit jenes Ungeziefer, durch deine Macht verjagt, niemandem schade, sondern unsere Fluren und Äcker in Frieden und in Ruhe lasse; was aber darauf wächst und gedeiht, möge deiner Herrlichkeit dienen und unserer Not zu Hilfe kommen. Durch Christus, unsern Herrn.
Amen.

 

Allmächtiger, ewiger Gott! Du belohnst alles Gute und groß ist dein Erbarmen mit den Sündern; vor dir beugen sich aller Knie im Himmel und auf Erden und unter der Erde. Gewähre also uns Sündern durch deine Macht: Was wir im Vertrauen auf deine Barmherzigkeit unternehmen, das laß uns durch deine wirksame Gnade vollenden und so wolle durch uns, deine Knechte, die schädlichen Mäuse (Heuschrecken, Würmer) verfluchen, zerstreuen, vernichten, damit wir durch deine milde Erbarmung von dieser Plage erlöst, deiner Erhabenheit unsern Dank abstatten können. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

(Exorzismus): Ich beschwöre euch, schädliche Mäuse (Heuschrecken, Würmer oder anderes Ungeziefer) durch Gott, den allmächtigen Vater, durch Jesus Christus, seinen einzigen Sohn, durch den Heiligen Geist, der von beiden ausgeht: weicht sofort aus unsern Fluren und Äckern und haust nicht ferner darin, sondern wandert nach Orten, wo ihr niemand schaden könnt; im Namen des allmächtigenGottesunddes ganzen himmlischen Hofes wie im Namen der heiligen Kirche Gottes verfluche ich euch, auf daß ihr, wohin ihr auch geht, verflucht seid und von Tag zu Tag abnehmt an Zahl und verschwindet, bis nirgends mehr ein Rest von euch zu finden, außer er wäre nötig zur Gesundheit und zum Nutzen der Menschen. Das gewähre uns gnädig, der da kommen soll, zu richten die Lebendigen und die Toten und die Welt durch das Feuer.
Amen.
                   Weihwasser.

Diese Segnung könnte man auch gegen Zecken, Malariamücken, Tigermücken usw. anwenden. Es ist das einzige Gebet, wo man Schädlinge verfluchen darf!


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Die große Krankensegnung

P. Frumentius von St. Ottilien erwähnt diese Segnung und bemerkt die große befreiende Wirkung, was zum Teil den Exorzismus erspart. Damit hat man nicht Nebenwirkungen, wie beim Exorzismus! Dies hat schon P. Cyrillus Wehrmeister in Benedicite 1926 erwähnt.

Die Psalmen und Evangelien kann jeder Gläubige auch (für sich) beten.
Sollte die Krankheit gefährlich sein, so rate er dem Kranken seine Angelegenheiten zu ordnen und sein Testament zu machen; für den Fall, daß er fremdes Gut hätte, solle er es zurückerstatten und zum Heil seiner Seele nach seinem Vermögen spenden, doch soll der Priester jeden Verdacht auf Habsucht vermeiden. Er ermahne den Kranken, im Fall der Genesung die Kirche aufzusuchen, um Gott für die Wiederherstellung zu danken und die heilige Kommunion zu empfangen.

Die folgenden Gebete können alle oder zum Teil, je nach der Zeit, die zur Verfügung steht, dem Zustand des Kranken und dem Ermessen des Priesters gebetet oder gekürzt werden. Wenn der Priester zum Kranken kommt, betet er:

Der Friede sei mit diesem Haus.
- Und allen seinen Bewohnern.

Hierauf besprengt den Kranken, dessen Bett und Zimmer mit Weihwasser und betet:

Besprenge mich mit heiligem Wasser (Hysop), so werde ich rein, wasche mich und ich werde weißer als der Schnee.

Danach bete der Priester die folgenden Gebete. Er kann einen von den ersten vier Bußpsalmen Ps. 6, 31, 37, 50 (alt) oder Ps 90/91 usw. hinzufügen. Bei mehreren Kranken betet man die Gebete in der Mehrzahl..

Psalm 50/51 Erbarme Dich meiner, o Gott, nach Deiner großen Barmherzigkeit;* nach der Fülle Deiner Erbarmung tilge mein Vergehen.
Wasche meine Schuld völlig von mir ab* und von meiner Sünde reinige mich.
Denn ich erkenne meine Missetat,* und meine Sünde steht allzeit vor mir.
Gegen Dich allein hab' ich gesündigt* und getan, was in Deinen Augen böse ist.
So daß Du recht behältst mit Deinem Richterspruch, gerecht dastehst in Deinem Urteil.
Siehe, in Schuld bin ich geboren,* und in Sünde empfing mich meine Mutter.
Siehe, an der Aufrichtigkeit des Herzens hast Du Freude,* darum tust Du im Innern mir Weisheit kund.
Entsündige mich mit Hysop, und ich werde rein;* wasch mich, und ich werde weißer als Schnee.
Laß mich Freude und Wonne erfahren,* laß jubeln die Gebeine, die Du zerschlagen.
Wende Dein Antlitz von meinen Sünden ab* und tilge all meine Missetaten.

Ein reines Herz erschaff in mir, o Gott,* und erneuere in mir den festen Sinn.
Verwirf mich nicht von Deinem Angesicht* und Deinen heiligen Geist nimm nicht von mir.
Gib mir die Freude Deines Heiles wieder,* stärke mich mit einem willigen Geist.
Dann will ich die Frevler Deine Wege lehren,* und die Sünder kehren zu Dir zurück.
Befreie mich von Blutschuld, o Gott meines Heiles,* daß laut meine Zunge Deine Gerechtigkeit rühme.
Öffne, o Herr, meine Lippen,* auf daß mein Mund Dein Lob verkünde.
Denn an Schlachtopfern hast Du kein Gefallen,* brächt' ich ein Brandopfer dar, Du nähmst es nicht an.
Mein Opfer, o Gott, sei ein zerknirschter Geist,* ein zerknirschtes und gebrochenes Herz verschmähe nicht, o Gott.
Sei gnädig an Sion nach Deiner Huld,* baue die Mauern Jerusalems wieder auf.
Dann wirst Du an rechten Opfern Gefallen finden, an Brandopfern und Ganzopfern;* dann bringt man Opferstiere auf Deinem Altar. Ehre sei...

Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!
Vater unser...
(still bis)
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Rette deinen Diener (deine Dienerin), denn er (sie) hofft auf dich, mein Gott! O sende Hilfe ihm (ihr) von deinem Heiligtum Und von Sion aus beschütze ihn (sie). Nichts soll der Feind erreichen gegen ihn (sie), - der Böse soll nicht wagen, ihm (ihr) zu schaden.
Sei du für ihn (sie), o Herr, ein fester Turm.
Im Angesicht des Feindes.
Hilfe bringe ihm (ihr) der Herr.
Auf seinem (ihrem) Schmerzenlager.
Herr, erhöre mein Gebet.
Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! O Gott, Dir ist es eigen, stets Erbarmen zu üben und Schonung; nimm daher unser Flehen gnädig an, damit wir und dieser dein Diener (deine Dienerin) von den Ketten der Sünde, die uns umstricken, durch deine huldreiche Erbarmung gnädig befreit werden.
O Gott, du einzige Hilfe für die menschliche Schwachheit! Zeige die Kraft deines Beistandes an der Krankheit deines Dieners (deiner Dienerin), damit er (sie), durch deine Barmherzigkeit gerettet, in voller Gesundheit wieder vor deiner heiligen Kirche erscheinen dürfe.
Gewähre, o Herr und Gott, daß sich dieser dein/e Diener/in beständiger Gesundheit des Geistes und des Leibes erfreue, und durch die glorreiche Fürsprache der heiligen, allzeit reinen Jungfrau Maria von der gegenwärtigen Sorge befreit, bereinigt die ewige Wonne genieße. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes + und des Heiligen Geistes, komme herab auf dich und bleibe immerdar. Amen.
Hierauf besprengt er den Kranken mit Weihwasser.

Die folgenden Psalmen, Evangelien und Gebete werden je nach den Umständen und Einschätzung des Priesters gebetet.

Ps 6 Herr, straf mich nicht in Deinem Zorn,* züchtige mich nicht in Deinem Grimm.
Erbarme Dich meiner, Herr, denn ich bin matt;* heile mich, denn mein Gebein ist erschüttert,
Und meine Seele ist ganz verwirrt;* doch, o Herr, wie lange säumst Du noch?
Kehr wieder, Herr, rette meine Seele,* hilf mir um Deiner Barmherzigkeit willen;
Denn im Tod gedenkt man Deiner nicht:* wer wird Dich preisen in der Unterwelt?
Ich bin erschöpft von meinem Seufzen, ich bade jede Nacht mein Bett,* mit Tränen netze ich mein Lager.
Getrübt vor Kummer ist mein Auge,* es ist gealtert ob all meiner Feinde.
Weicht von mir, ihr Übeltäter alle,* denn der Herr hat mein lautes Weinen gehört;
Der Herr hat erhört mein Flehen,* der Herr nahm mein Beten an.
Beschämt und entsetzt seien all meine Feinde;*
sie sollen mit Schande fliehen in Eile. Ehre sei...
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.
Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus.
- Ehre sei dir, o Herr!
(
Mt 8,5-13)

Bei Frauen soll eine Frau das Kreuz auf die Stirn der Schwerkranken machen, insofern sie dies nicht selbst kann!
 

Als Jesus Kapharnaum betrat, kam ein römischer Hauptmann zu ihm mit der Bitte:
„Herr, mein Knabe liegt gelähmt zu Hause und leidet große Schmerzen.“ „Ich komme schon“, erwiderte Jesus, „und werde ihn gesund machen.“ Da sagte der Hauptmann:
O Herr, ich bin nicht würdig, daß du mein Haus betrittst; sondern sag nur ein Wort, so wird der Knabe gesund. Denn auch ich bin zwar ein Untergebener, aber ich habe Soldaten unter meinem Befehl, und sag ich zu dem einen: „Geh“, so geht er, und zu einem anderen: „Komm!“, so kommt er; und sage ich meinem Knecht: „Tu das“, so tut er es.“ Erstaunt über diese Worte, sagte Jesus zu seiner Begleitung. „Wahrhaftig, solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden. Und ich sage euch, viele werden kommen vom Aufgang und vom Untergang der Sonne und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tische sitzen, die Kinder des Reiches aber wird man in die Finsternis hinaus stoßen; dort wird Jammern und Zähneknirschen sein.“ Dann wandte er sich wieder an den Hauptmann: „Geh, und wie du geglaubt hast, so geschehe dir.“ Und der Knabe ward in der gleichen Stunde gesund. - Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Laßt uns beten! Allmächtiger, ewiger Gott, du ewiges Heil der Glaubenden! Erhöre uns zum Heil deines/er kranken Dieners/in (Name), für den (die) wir deine barmherzige Hilfe erflehen, auf daß er (sie), wenn er (sie) wieder hergestellt, vor deiner Gemeinde dir seinen Dank abstatten könne. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Ps 15 Rette mich, o Herr; auf dir ruht meine Zuversicht. Ich sprach zum Herrn: „Mein Gott bist du; mein Hab und Gut begehrst du nicht.“
Den Heiligen in seinem Land gilt mein ganzes Wohlgefallen.
Zahlreich sind jedoch die Götzen; diesen läuft man nach.
An ihrer blutigen Opferfeier will ich keinen Anteil haben und selbst ihre Namen bring ich nicht auf meine Lippen.
Denn mein Anteil und mein Erbe ist der Herr; du bist es, der mir mein Erbe wieder beschafft.
Gar herrlich fiel das Los mir; herrlich ist mein Erbe, Herr.
Darum preis ich dich, der mein Berater war; selbst in der Nacht mahnt mein Gewissen mich dazu.
Dich sehe ich stets vor Augen; denn zu meiner Rechten stehst du, daß mein Fuß nicht strauchle.
Freudig pocht mein Herz, mein Mund frohlockt und jubelt, auch mein Fleisch wird ruhen in Zuversicht.
Denn meine Seele wirst du nicht der Hölle überlassen; nicht gestatten, daß der Fromme die Verwesung schaut.
Den rechten Pfad des Lebens hast du mir gewiesen und der Freuden Fülle schenkst du mir: an deiner Rechten Seligkeit für immer. Ehre sei...

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.
Aus dem hl. Evangelium nach Markus.
- Ehre sei dir, o Herr!
(Mk 16, 14-18)

Während die elf Jünger bei Tisch saßen, erschien ihnen Jesus und tadelte ihren Unglauben und ihre Herzenshärte, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach der Auferstehung gesehen hatten. Am Schluß aber sagte er: „Geht in die ganze Welt, predigt allen Geschöpfen das Evangelium. Wer glaubt und getauft ist, wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Und das sind die Wunderzeichen, die denen, welche glauben, folgen werden: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Sprachen reden, Schlangen in die Hand nehmen, und wenn sie etwas tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Kranken legen sie die Hände auf, und jene werden gesund.“ – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Laßt uns beten! O Gott der himmlischen Mächte! Jede Schwäche und jede Krankheit vertreibst du von dem menschlichen Leib durch die Macht deines Befehles; neige dich also gnädig diese/m deinem/r Diener/in N. zu, auf daß die Krankheit von ihm/ihr weiche und seine/ihre Kräfte zurückkehren, dann wird er (sie), sobald seine /ihre Gesundheit wiederhergestellt ist, deinen heiligen Namen preisen. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Ps 19 Der Herr erhöre dich am Tag der Not, es schirme dich der Gott Israels mit seiner Macht.
Er sende dir Hilfe von seinem Heiligtum und von Sion aus beschütze er dich.
Der Gaben, die du gebracht hast, sei er eingedenk und jedes Opfer sei gesegnet, das du je auf dem flammendem Altar verbrannt hast.
Und was dein Herz begehrt, gewähre er, und all dein Wollen möge in Erfüllung gehen.
Dann jubeln wir ob deines Sieges und rühmen uns im Namen unseres Gottes.
Alles, was du bittest, wird er dir gewähren; jedem wird es offenbar: der Herr hilft dem Gesalbten.
Hören wird er ihn von seinem heiligen Himmel her, und seiner Rechten Kraft verleiht ihm Schutz.
Sie setzen Vertrauen auf Wagen und Rosse:
doch wir rufen den Namen unseres Herrn an.
Den Feinden droht Gefangenschaft und Tod; wir aber stehen und bleiben aufrecht.
Hilf, o Herr, dem König und erhöre uns am Tag, da wir zu dir rufen. Ehre sei...

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.
Aus dem hl. Evangelium nach Lukas.
- Ehre sei dir, o Herr!
(Lk. 4,38-40)

Jesus verließ die Synagoge und betrat das Haus des Simon. Simons Schwiegermutter lag an schwerem Fieber danieder und man bat ihn um Hilfe für sie. Da trat Jesus an das Lager der Kranken und gebot dem Fieber, und das Fieber wich von ihr, so daß sie sofort aufstehen und die Männer bedienen konnte. Nach Sonnenuntergang führten alle Leute ihre Kranken mit den verschiedenen Übeln, die sie hatten, zu ihm. Und Jesus legte jedem die Hände auf und heilte sie. - Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Laßt uns beten! Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott! Durch den Einfluß deiner Kraft stärkst du die Gebrechlichkeit der menschlichen Natur, damit unser Leib und unser Geist durch die Heilmittel der Frömmigkeit gekräftigt werden; sei also gnädig bedacht auf diese/n deine/n Diener/in N., daß er (sie), von jeder Not des körperlichen Leidens befreit, die frühere Gesundheit vollständig wieder erlange. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Ps 85 Neige, Herr, dein Ohr mir zu und höre mich, denn ich bin arm und elend.
Schütze mich meiner Frömmigkeit um willen und rette deinen Knecht, der auf dich hofft, o Gott!
Erbarm dich meiner, Herr; den ganzen Tag ruf ich zu dir; erfreu die Seele deines Knechtes, denn nach dir geht meine Sehnsucht.
Gütig bist du ja, o Herr, und mild und huldreich gegen alle, die dich rufen.
Herr, laß mein Gebet dein Ohr erreichen, achte auf mein lautes Flehen.
Zur Zeit der Not fleh ich dich an, denn du gibst mir Gehör.
Von Göttern gibt es keinen, der dir gleich ist, und nichts, was deinen Werken gliche. Alle Völker, die du schufst, sie kommen, Herr, dich anzubeten und zu preisen deinen Namen.
Denn wahrhaftig groß bist du, ein großer Wundertäter: du allein bist Gott!
Geleite mich, o Herr, auf deinen Wegen und in Treue will ich wandeln;
Jubeln soll mein Herz und deinen Namen fürchten.
Preisen will ich dich, o Herr, mein Gott, vom ganzen Herzen, rühmen will ich dich in Ewigkeit.
Denn groß ist dein Erbarmen gegen mich: gerettet hast du meine Seele vor den Tiefen der Hölle.
Böse Menschen haben sich erhoben wider mich, o Gott; die Rotte der Mächtigen strebt mir nach dem Leben, keiner denkt an dich! Doch du, o Herr, bist voll der Gnade und Barmherzigkeit, langmütig, gütig und voll Treue.
Blick auf mich, o Herr, und sei mir gnädig; Kraft verleihe deinem Knecht und hilf dem Sohn deiner Magd.
Erzeig mir deutlich deine Güte und die Hasser sollen staunen und zu Schanden werden, wenn du, Herr, mir Trost gewährst und Hilfe. Ehre sei dem Vater...

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.
Aus dem hl. Evangelium nach Johannes. -
Ehre dir, o Herr!
(Joh. 5, 1-14)

Es war ein Festtag der Juden, da ging Jesus nach Jerusalem hinauf. Dort ist der sogenannte Schafteich, hebräisch Bethsaida, mit fünf Hallen. In diesen lag eine große Menge von Siechen, Blinden, Lahmen, Schwindsüchtigen, die auf das Aufwallen des Wassers warteten. Denn von Zeit zu Zeit kam ein Engel des Herrn in den Teich herab und brachte das Wasser in Wallung; und wer zuerst nach dem Aufwallen des Wassers in den Teich stieg, wurde gesund, woran er auch litt. Nun lag ein Mann dort, der seit achtunddreißig Jahren krank war. Wie ihn Jesus liegen sah und erfuhr, daß er schon so lange Zeit leide, sprach er zu ihm: „Willst du gesund werden?
– „O Herr“, war die Antwort, „ich habe niemand, der mich, wenn das Wasser aufwallt, hineinbrächte; denn bis ich komme, ist schon ein anderer vor mir darin“. Da sagte Jesus: “Steh auf, nimm dein Bett und geh!“ Und sofort wurde der Mann gesund, nahm sein Bett auf und ging.
Das war an einem Sabbat. Daher sagten die Juden zu dem Geheilten. „Heute ist doch Sabbat! Du darfst das Bett nicht tragen.“ Doch jener erwiderte: „Der Mann, welcher mich geheilt hat, sagte mir: „Nimm dein Bett und geh.“ - „Wer ist der Mensch“, so fragte man, „Der dir sagte: „Nimm dein Bett und geh“?“ Doch der Geheilte wußte es nicht, denn Jesus hatte sich von der Menge, die dort stand, entfernt. Aber später traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: „Schau, du bist geheilt; sündige nicht mehr, damit es dir nicht noch schlimmer ergehe.“
- Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Laßt uns beten! Wende deinen Blick, o Herr, auf deine/n Diener/in N., der (die) von körperlicher Krankheit geplagt ist, und belebe aufs neue die Seele, die du geschaffen hast, damit er (sie), durch deine Züchtigung gebessert, alsbald durch deine Hilfe (‘Medizin’) sich gerettet sehe. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Ps 90/91 Wer im Schutz des Höchsten wohnt, im Schatten des Allmächtigen sich niederläßt, der spricht zum Herrn mit Recht:
„Mein Retter bist du, meine Zuflucht, du mein Gott, auf den ich hoffe.“
Er wird dich retten aus der Schlinge des Jägers und vor böser Rede schützt er dich;
Mit seinen Fittichen bedeckt er dich und unter seinen Schwingen darfst du ruhig weilen.
Schild und Schirm ist seine Treue, das nächtliche Grauen brauchst du nicht zu fürchten, nicht den Pfeil, der schwirrt bei Tag, nicht die Pest, die im Finstern schleicht und nicht die Seuche, die am Mittag droht.
An deiner Seite sinken tausend hin, zu deiner Rechten zehnmal mehr: doch dich wird es nicht treffen.
Im Gegenteil, mit eigenen Augen wirst du sehn, wie furchtbar die Vergeltung an den Frevlern ist.
„Denn meine Zuversicht bist du, o Herr!“ – So hast du dir den Höchsten zum Schutz ausgesucht.
Daher wird dich kein Unheil treffen, keine Plage naht je deinem Zelt.
Seinen Engeln hat er ja befohlen, dich zu schützen auf allen deinen Wegen;
Auf den Händen werden sie dich tragen, daß kein Stein deinen Fuß verletze.
Auf Schlangen und auf Nattern wirst du gehen, Löwen und Drachen wird dein Fuß zertreten;
Denn, weil er auf mich gehofft, so will ich ihn erretten, will ihn beschirmen, weil er meinen Namen kennt;
Und ruft er mich, so will ich ihn erhören, in der Not an seiner Seite stehen; Freiheit gab ich ihm und Ehre.
Langes Leben schenk ich ihm zum Lohn, erzeig ihm meine Gnade. Ehre dem Vater...

Laßt uns beten! Allmächtiger, ewiger Gott! Blicke gnädig auf die Krankheit deines Dieners (deiner Dienerin), und zu seinem (ihrem) Schutz strecke die Rechte deiner Majestät aus. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Dann legt der Priester seine rechte Hand auf das Haupt des Kranken und betet:

Den Kranken legen sie die Hände auf und sie werden gesund. Jesus, Marias Sohn, das Heil der Welt und unser Herr, er sei dir gütig und gnädig um der Verdienste und auf die Fürsprache seiner heiligen Apostel Petrus und Paulus und aller Heiligen willen. Amen.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.
Anfang des hl. Evangeliums nach Johannes.
- Ehre sei dir, o Herr!
(Joh. 1)

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Im Anfang war es bei Gott. Durch das Wort alles ist geworden und ohne es ward nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war Licht für die Menschen; das Licht leuchtet in der Finsternis, doch die Finsternis hat es nicht verstanden. Ein Mann war von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Der kam zum Zeugnis, denn er sollte Zeugnis geben vom Licht, damit alle den Glauben fänden durch ihn. Er selbst war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben vom Licht. Das war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Er kam in die Welt und die Welt ist durch ihn geschaffen, doch die Welt hat ihn nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, doch die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, verlieh er Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Diese aber sind nicht aus dem Blut und nicht aus dem Begehren des Fleisches und nicht aus dem Begehren des Mannes, sondern aus Gott geboren. (Hier beugt man das Knie.) Und das Wort ist Fleisch geworden und unter (in) uns hat gewohnt, und wir sahen seine Herrlichkeit, seine Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und der Wahrheit. - Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Hierauf segnet er den Kranken:

Der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, komme auf dich herab und bleibe immerdar. Amen.
                                                                                                  Weihwasser


Das Alte Regensburger Rituale
von 1831 hat eine große Segnung für neue oder belastete Häuser oder bei Pest (!) mit den 15 Gradualpsalmen und dem Evangelium des Zachäus.- fast identisch mit dem Hausexorzismus, aber ohne Exorzismus und Allerheilgenlitanei.

Allein die 15 Gradualpsalmen zu beten ist sehr hilfreich. Das dürfen auch Laien! Das gleiche gilt für die Allerheiligenlitanei und die Psalmen und wie auch die Evangelien z.B. aus der großen Krankensegnung oder die vier Anfangsevangelien oder auch andere Evangelien: wie Verkündigung. Oder auch das Ehre sei dem Vater, Sanktus, das athanasische Glaubensbekenntnis, das Te Deum. Es ist manchmal klüger indirekt zu wirken. Nur die Segnungen und Exorzismen sind den Priestern vorbehalten. Der Priester betet nach dem Evangelium in der hl. Messe: Durch das gesprochene Evangelium mögen unsere Sünden getilgt werden!

Die Gradualpsalmen wurden früher am Mittwoch in der Fastenzeit gebetet, weil der Herr am Mittwoch verraten wurde. Die Bußpsalmen wurden am Freitag gebetet. Sie helfen sehr den Armen Seelen und verkürzen ihnen das Fegfeuer.


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Exorzismus für eine Wohnung oder ein Haus

Der Priester soll zuvor fasten, die hl. Messe feiern. Er trägt eine violette Stola.

Man beginnt mit der Allerheiligenlitanei
s.o. Bis zum - Vater unser... Dann:

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
- Der Himmel und Erde erschaffen hat. Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist. Laßt uns beten! Allmächtiger Ewiger Gott, du hast deinen Priestern vor allen anderen die so große Gnade verliehen zu glauben, daß, was immer sie in deinem Namen wirken, von dir gewirkt sei; wir bitten deine unermeßliche Güte, daß du heimsuchen mögest, was wir besuchen und daß du segnest
, was wir nun segnen werden und daß du über das, was wir nun beginnen, die Hand deiner Macht ausstrecken mögest. Durch Christus unsern Herrn. Amen.

Der Priester betet die Ps. 119-123 (alt). Er geht mit dem Weihwasser durch das Haus.

120 (119) Ich rief zum Herrn in meiner Not,* und er hat mich erhört.
Herr, rette mein Leben vor Lügnern,* rette es vor falschen Zungen!
Was soll er dir tun, was alles dir antun,* du falsche Zunge?
Scharfe Pfeile von Kriegerhand* und glühende Ginsterkohlen dazu!
Weh mir, daß ich als Fremder in Meschech bin* und bei den Zelten von Kedar wohnen muß!
Ich muß schon allzu lange wohnen* bei Leuten, die den Frieden hassen.
Ich verhalte mich friedlich;* doch ich brauche nur zu reden, dann suchen sie Hader und Streit.
Ehre sei...

121 Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:*
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn,* der Himmel und Erde gemacht hat.
Er läßt deinen Fuß nicht wanken;* er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels* schläft und schlummert nicht.
Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten:* er steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden* noch der Mond in der Nacht.
Der Herr behüte dich vor allem Bösen,* er behüte dein Leben.
Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst,* von nun an bis in Ewigkeit.
Ehre sei...

122 Ich freute mich, als man mir sagte :* „Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern."
Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem: + Jerusalem, du starke Stadt,* dicht gebaut und fest gefügt.
Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn, + wie es Israel geboten ist,* den Namen des Herrn zu preisen.
Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht,* die Throne des Hauses David.
Erbittet für Jerusalem Frieden!* Wer dich liebt, sei in dir geborgen!
Friede wohne in deinen Mauern,* in deinen Häusern Geborgenheit!
Wegen meiner Brüder und Freunde* will ich sagen: In dir sei Friede!
Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes, will ich dir Glück erflehen.
Ehre sei...

123 Ich erhebe meine Augen zu dir,* der du hoch im Himmel thronst.
Wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn,* wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Herrin,
so schauen unsre Augen auf den Herrn, unsern Gott,* bis er uns gnädig ist.
Sei uns gnädig, Herr, sei uns gnädig,* denn übersatt sind wir vom Hohn der Spötter, übersatt ist unsre Seele von ihrem Spott,* von der Verachtung der Stolzen.
Ehre sei...

124 Hätte sich nicht der Herr für uns eingesetzt*- so soll Israel sagen-,
hätte sich nicht der Herr für uns eingesetzt,* als sich gegen uns Menschen erhoben,
dann hätten sie uns lebendig verschlungen,* als gegen uns ihr Zorn entbrannt war.
Dann hätten die Wasser uns weggespült, hätte sich über uns ein Wildbach ergossen.
Dann hätten sich über uns die Wasser ergossen,* die wilden und wogenden Wasser.
Gelobt sei der Herr,* der uns nicht ihren Zähnen als Beute überließ.
Unsre Seele ist wie ein Vogel dem Netz des Jägers entkommen,* das Netz ist zerrissen, und wir sind frei.
Unsre Hilfe steht (ist) im Namen des Herrn,* der Himmel und Erde gemacht hat.
Ehre sei...

Herr, erbarme dich unser. Christus erbarme dich unser. Herr, erbarme dich unser.
Vater unser ...
Nichts vermöge der böse Feind gegen uns. - Und der Sohn der Bosheit soll uns nicht schaden.
Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten! Komm, o Herr, gnädig in dieses Haus herein und errichte im Herzen deiner Gläubigen dir eine ständige Wohnung und gewähre, daß in diesem Haus die Macht der bösen Geister niemals herrsche. Durch Christus unsern Herrn. Amen.

Nun werden die Ps. 125-129 (124-128 alt). gebetet;
Der Priester segnet wieder mit Weihwasser die anderen belasteten Räume:

125 Wer auf den Herrn vertraut, steht fest wie der Zionsberg,* der niemals wankt, der ewig bleibt.
Wie Berge Jerusalem rings umgeben,* so ist der Herr um sein Volk, von nun an auf ewig.
Das Zepter des Frevlers soll nicht auf dem Erbland der Gerechten lasten,* damit die Hand der Gerechten nicht nach Unrecht greift.
Herr, tu Gutes den Guten,* den Menschen mit redlichem Herzen!
Doch wer auf krumme Wege abbiegt, + den jage, Herr, samt den Frevlern davon!* Frieden über Israel! Ehre sei dem Vater...

126 Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zions wendete,* da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen* und unsere Zunge voll Jubel.
Da sagte man unter den andern Völkern:*
„Der Herr hat an ihnen Großes getan."
Ja, Großes hat der Herr an uns getan.* Da waren wir fröhlich. -
Wende doch, Herr, unser Geschick,* wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen,* werden mit Jubel ernten.
Sie gehen hin unter Tränen* und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel* und bringen ihre Garben ein.
Ehre sei...

127 Wenn nicht der Herr das Haus baut,* müht sich jeder umsonst, der daran baut. Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht,* wacht der Wächter umsonst.
Es ist umsonst, daß ihr früh aufsteht* und euch spät erst niedersetzt,
um das Brot der Mühsal zu essen;* denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf.
Kinder sind eine Gabe des Herrn,* die Frucht des Leibes ist sein Geschenk.
Wie Pfeile in der Hand des Kriegers,* so sind Söhne aus den Jahren der Jugend.
Wohl dem Mann, der mit ihnen den Köcher gefüllt hat!* Beim Rechtsstreit mit ihren Feinden scheitern sie nicht.
Ehre sei dem Vater...

128 Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt* und der auf seinen Wegen geht!
Was deine Hände erwarben, kannst du genießen;* wohl dir, es wird dir gut ergehen.
Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau* drinnen in deinem Haus.
Wie junge Ölbäume sind deine Kinder* rings um deinen Tisch.
So wird der Mann gesegnet,* der den Herrn fürchtet und ehrt.
Es segne dich der Herr vom Zion her.* Du sollst dein Leben lang das Glück Jerusalems schauen
und die Kinder deiner Kinder sehen.* Frieden über Israel!
Ehre sei...

129 Sie haben mich oft bedrängt von Jugend auf* - so soll Israel sagen -,
sie haben mich oft bedrängt von Jugend auf,* doch sie konnten mich nicht bezwingen.
Die Pflüger haben auf meinem Rücken gepflügt,* ihre langen Furchen gezogen.
Doch der Herr ist gerecht,* er hat die Stricke der Frevler zerhauen.
Beschämt sollen alle weichen,* alle, die Zion hassen.
Sie sollen wie das Gras auf den Dächern sein,* das verdorrt, noch bevor man es ausreißt.
Kein Schnitter kann seine Hand damit füllen,* kein Garbenbinder den Arm.
Keiner, der vorübergeht, wird sagen: + Der Segen des Herrn sei mit euch!* Wir aber segnen euch im Namen des Herrn.
Ehre sei...

Herr, erbarme dich unser. Christus, erbarme dich unser. Herr, erbarme dich unser. Vater unser... still
- Sondern erlöse uns von dem Bösen. Deinem Haus, Herr, geziemt Heiligkeit.
- In der Fülle aller Tage.
                 Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten. Allmächtiger, ewiger Gott, Der du an jedem Ort deiner Macht anwesend bist und alles bewirkst; steh unserm flehentlichen Gebet bei: Sei Du der Schützer dieses Hauses und keine feindliche Macht stelle sich entgegen; sondern durch die Kraft des Heiligen Geistes und auf die Fürsprache der seligsten Jungfrau Maria hin werde dir hier ein reiner Dienst geleistet und möge Frömmigkeit in Freiheit hier walten. Durch Christus unsern Herrn. Amen.

Nun werden die Psalmen129 -133 gebetet; Der Priester segnet wieder mit Weihwasser.

130 (129) Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir:* Herr, höre meine Stimme!
Wende dein Ohr mir zu,* achte auf mein lautes Flehen!
Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten,* Herr, wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung,* damit man in Ehrfurcht dir dient.
Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele,* ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.
Meine Seele wartet auf den Herrn* mehr als die Wächter auf den Morgen.
Mehr als die Wächter auf den Morgen* soll Israel harren auf den Herrn!
Denn beim Herrn ist die Huld,* bei ihm ist Erlösung in Fülle.
Ja, er wird Israel erlösen* von all seinen Sünden.
Ehre sei...

131 Herr, mein Herz ist nicht stolz,* nicht hochmütig blicken meine Augen.
Ich gehe nicht um mit Dingen,* die mir zu wunderbar und zu hoch sind.
Ich ließ meine Seele ruhig werden und still;* wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir.
Israel, harre auf den Herrn* von nun an bis in Ewigkeit.
Ehre sei...

132 O Herr, denk an David,* denk an all seine Mühen,
wie er dem Herrn geschworen,* dem starken Gott Jakobs gelobt hat
„Nicht will ich mein Zelt betreten* noch mich zur Ruhe betten,
nicht Schlaf den Augen gönnen* noch Schlummer den Lidern,
bis ich eine Stätte finde für den Herrn,* eine Wohnung für den starken Gott Jakobs.
" Wir hörten von seiner Lade in Efrata,* fanden sie im Gefilde von Jaar.
„Laßt uns hingehen zu seiner Wohnung* und niederfallen vor dem Schemel seiner Füße!"
„Erheb dich, Herr, komm an den Ort deiner Ruhe,* du und deine machtvolle Lade!"
Deine Priester sollen sich bekleiden mit Gerechtigkeit,* und deine Frommen sollen jubeln.
„Weil David dein Knecht ist,* weise deinen Gesalbten nicht ab!"
Der Herr hat David geschworen,* einen Eid, den er niemals brechen wird:
„Einen Sproß aus deinem Geschlecht* will ich setzen auf deinen Thron.
Wenn deine Söhne meinen Bund bewahren,* mein Zeugnis, das ich sie lehre,
dann sollen auch ihre Söhne* auf deinem Thron sitzen für immer."
Denn der Herr hat den Zion erwählt,* ihn zu seinem Wohnsitz erkoren:
„Das ist für immer der Ort meiner Ruhe;* hier will ich wohnen, ich hab' ihn erkoren.
Zions Nahrung will ich reichlich segnen,* mit Brot seine Armen sättigen.
Seine Priester will ich bekleiden mit Heil, seine Frommen sollen jauchzen und jubeln.
Dort lasse ich Davids Macht erstarken* und stelle für meinen Gesalbten ein Licht auf.
Ich bedecke seine Feinde mit Schande;* doch auf ihm erglänzt seine Krone."
Ehre sei...

133 Seht doch, wie gut und schön ist es,* wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen.
Das ist wie köstliches Salböl, + das vom Kopf hinabfließt auf den Bart, auf Aarons Bart,* das auf sein Gewand hinabfließt.
Das ist wie der Tau des Hermon, + der auf den Berg Zion niederfällt.* Denn dort spendet der Herr Segen und Leben in Ewigkeit.
Ehre sei...

134 Wohlan, nun preiset den Herrn, all' ihr Knechte des Herrn,
die ihr steht im Haus des Herrn,* zu nächtlicher Stunde.
Erhebt eure Hände zum Heiligtum* und preiset den Herrn!
Es segne dich der Herr vom Zion her,* der Herr, der Himmel und Erde gemacht hat.
Ehre sei...

Herr, erbarme dich unser. Christus, erbarme dich unser. Herr, erbarme dich unser.

- Vater unser...
Das Böse möge dir nicht nahen.
- Und keine Gottesgeißel in dein Haus kommen.
            Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten. Gott, du bist an jedem Ort Deiner Macht wunderbar zugegen: Wir bitten dich, erhöre uns, auf daß der Segen für dieses Haus unverletzlich sei und es die Fülle deiner Geschenke verdiene, wie wir es erflehen. Durch Christus unsern Herrn. Amen.

Laßt uns beten. Herr, Jesus Christus, du bist der Heiligmacher aller Geschöpfe. Du hast deinen Aposteln die Macht gegeben, selbst über Schlangen und Skorpione zu gehen: Du hast über deine Wunderwerke hinaus noch uns gnädig gelehrt, die bösen Geister in die Flucht zu schlagen, nachdem durch deine Kraft besiegt Satan wie ein Blitz vom Himmel gefallen ist. Wir rufen deinen heiligen Namen in Ehrfurcht und Zittern flehend an, auf daß du uns, deinen unwürdigen Dienern, nach Vergebung der Sünden das Vertrauen und die Kraft gnädig schenken wollest, daß wir von diesem Haus, gestärkt durch die Kraft deines Armes, vertrauensvoll und überzeugt die Angriffe des höllischen Drachen vertreiben können. Der du mit Gott dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.
Aus dem hl. Evangelium nach Lukas
- Ehre sei Dir, o Herr.

In jener Zeit kam Jesus nach Jericho und Er zog durch den Ort. Da war ein Mann namens Zachäus. Dieser war Oberzöllner und reich. Gern hätte er Jesus von Angesicht gesehen, aber wegen der Menge des Volkes konnte er es nicht, denn er war klein von Gestalt. Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Ihn zu sehen, denn dort mußte Er vorbeikommen. Als Jesus an die Stelle kam, schaute Er hinauf und sprach zu ihm: «Zachäus, steig eilends herab, denn Ich muß heute in deinem Haus weilen». Zachäus stieg schnell herab und nahm Ihn mit Freuden in sein Haus auf. Alle, die das sahen, murrten und sagten: «Bei einem Sünder ist Er eingekehrt». Zachäus aber trat vor den Herrn hin und sprach: «Herr, die Hälfte meines Vermögens gebe ich den Armen; und wenn ich jemand betrogen habe, erstatte ich es vierfach». Da sprach Jesus zu ihm: «Heute ist diesem Haus Heil widerfahren, weil auch er ein Sohn Abrahams ist. Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren war. - Lob sei Dir Christus.

Segnung des Weihrauchs: Sei von Ihm gesegnet , zu dessen Ehre du verbrennst. Der Priester räuchert wichtigsten Räume aus: Dieser von dir, o Herr, gesegnete Weihrauch möge zu dir emporsteigen und dein Erbarmen komme auf uns herab.

Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten. Suche heim, Herr, diese Wohnung und treibe weit von ihr alle Nachstellungen des bösen Feindes. Deine Engel mögen hier wohnen und sie in Frieden behüten. Dein + Segen weile allezeit in ihr. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Exorzismus: Gegen euch ihr abgefallenen Geister, ihr Widersacher eures Gottes, ihr Hasser der Menschen, ihr Störer des Friedens, die ihr voll List und Täuschung seid bin ich... als Diener Christi und der heiligen Kirche bestellt! Durch die Kraft und Gewalt, die ich in der Weihe zum Exorzisten (Priester) empfangen habe, befehle ich euch im Namen des Herrn Jesus Christus, daß ihr sofort und ohne Zögern von diesem Ort und seinen Bewohnern weichet und fürderhin keine Macht mehr haben sollt, hier zu wohnen, hier umherzuschweifen oder irgendwelchen Lärm oder eine Unruhe hier zu bewirken oder die Bewohner hier zu quälen, auf irgendeine Weise zu belästigen und zu stören, sei es bei Tag oder bei Nacht, ihnen unter irgendeiner Gestalt oder Form zu erscheinen, Stimmen zu erzeugen oder sonst etwas zu wirken. Weicht daher und flieht ihr verfluchten Geister: So befehle ich euch im Namen Jesu Christi, so gebiete ich als Diener Christi und der heiligen Kirche euch im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes.
Amen.

Kürzerer Exorzismus
Im Namen Jesu Christi gebiete ich, sein unwürdiger Diener und Knecht, euch, ihr
verfluchten Dämonen, daß ihr sofort von diesem Haus weicht und nie mehr um es zu belästigen zurückkehrt! Im Namen des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Der Priester segnet Haus und Bewohner mit Weihwasser:

Der Friede und der Segen des Allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes komme herab auf dieses Haus und auf alle seine Bewohner und bleibe allezeit.
Amen.

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Bittprozession bei Seuche und Pest aus dem Rituale romanum

Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!
Christus, höre uns!   
Christus, erhöre uns!
Gott Vater vom Himmel, erbarme dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser!
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser!
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser!
Heilige Maria, bitte für uns!
Heilige Gottesgebärerin, bitte für uns!
Heilige Jungfrau der Jungfrauen, bitte für uns!
Heiliger Michael, bitte für uns!
Heiliger Gabriel, bitte für uns!
Heiliger Raphael, bitte für uns!
Alle heiligen Engel und Erzengel,bittet für uns!
Alle heiligen Chöre der seligen Geister, bittet für uns!
Heiliger Johannes der Täufer, bitte für uns!
Heiliger Joseph, bitte für uns!
Alle hl. Patriarchen und Propheten,
Heiliger Petrus, bitte für uns!
Heiliger Paulus, bitte für uns!
Heiliger Andreas, bitte für uns!
Heiliger Jakobus, bitte für uns!
Heiliger Johannes, bitte für uns!
Heiliger Thomas, bitte für uns!
Heiliger Jakobus, bitte für uns!
Heiliger Philippus, bitte für uns!
Heiliger Bartholomäus, bitte für uns!
Heiliger Matthäus, bitte für uns!
Heiliger Simon, bitte für uns!
Heiliger Thaddäus, bitte für uns!
Heiliger Matthias, bitte für uns!
Heiliger Barnabas, bitte für uns!
Heiliger Lukas, bitte für uns!
Heiliger Markus, bitte für uns!
Alle heiligen Apostel und Evangelisten, bittet für uns!
Alle heiligen Jünger des Herrn, bittet für uns!
Alle heilige Unschuldige Kinder, bittet für uns!
Heiliger Stephanus, bitte für uns!
Heiliger Laurentius, bitte für uns!
Heiliger Vinzentius, bitte für uns!
Heiliger Fabianus und Sebastianus, bittet für uns!
Heiliger Johannes und Paulus, bittet für uns!
Heiliger Kosmas und Damianus, bittet für uns!
Heiliger Gervasius und Protasius, bittet für uns!
Alle heiligen Blutzeugen, bittet für uns!
Heiliger Silvester, bitte für uns!
Heiliger Gregorius, bitte für uns!
Heiliger Ambrosius, bitte für uns!
Heiliger Augustinus, bitte für uns!
Heiliger Hieronymus, bitte für uns!
Heiliger Martin, bitte für uns!
Heiliger Nikolaus, bitte für uns!
Man kann die Diözesanpatrone etc. einfügen.

Alle heilige Bischöfe und Bekenner, bittet für uns!
Alle heiligen Kirchenväter, bittet für uns!
Heiliger Antonius, bitte für uns!
Heiliger Benedikt, bitte für uns!
Heiliger Bernhard, bitte für uns!
Heiliger Dominikus, bitte für uns!
Heiliger Franziskus, bitte für uns!
Alle heilige Priester und Leviten, bittet für uns!
Alle heilige Mönche und Einsiedler, bittet für uns!
Heilige Maria Magdalena, bitte für uns!
Heilige Agatha, bitte für uns!
Heilige Luzia, bitte für uns!
Heilige Agnes, bitte für uns!
Heilige Cäcilia, bitte für uns!
Heilige Katharina, bitte für uns!
Heilige Anastasia, bitte für uns!
Alle heilige Jungfrauen und Witwen, bittet für uns!
Alle Heiligen Gottes, bittet für uns!
Sei uns gnädig, - verschone unser, o Herr.
Sei uns gnädig, - erhöre uns, o Herr.
Von allem Übel, - erlöse uns, o Herr.
Von aller Sünde, - erlöse uns, o Herr.
Von deinem Zorn, - erlöse uns, o Herr.
Von einem jähen und unvorbereiteten Tod, - erlöse uns, o Herr.
Von den Nachstellungen des Teufels, - erlöse uns, o Herr.
Von Zorn, Haß und allem bösen Willen, - erlöse uns, o Herr.
Vom Geist der Unkeuschheit, - erlöse uns, o Herr.
Von Blitz und Ungewitter, - erlöse uns, o Herr.
Von der Geißel des Erdbebens, - erlöse uns, o Herr.
Von Pest, Hunger und Krieg,  - erlöse uns, o Herr.
Von Pest, Hunger und Krieg,  - erlöse uns, o Herr.
Vom ewigen Tod,  - erlöse uns, o Herr.
Durch das Geheimnis deiner hl. Menschwerdung, - erlöse uns, o Herr.
Durch deine Ankunft, - erlöse uns, o Herr.
Durch deine Geburt, - erlöse uns, o Herr.
Durch deine Taufe und dein heiliges Fasten, - erlöse uns, o Herr.
Durch dein Kreuz und Leiden, - erlöse uns, o Herr.
Durch deinen Tod und dein Begräbnis, - erlöse uns, o Herr.
Durch deine heilige Auferstehung, - erlöse uns, o Herr.
Durch deine wunderbare Himmelfahrt, - erlöse uns, o Herr.
Durch die Ankunft des Heiligen Geistes, des Trösters, - erlöse uns, o Herr.
Am Tage des Gerichtes, - erlöse uns, o Herr.
Wir armen Sünder, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du uns verschonest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du uns verzeihest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du uns zu wahrer Buße führen wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du deine heilige Kirche leiten und erhalten wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du den Heiligen Vater und alle Stände der Kirche in deiner heiligen Religion erhalten wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du die Feinde deiner heiligen Kirche demütigen wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du den christlichen Königen und Staatslenkern Frieden und wahre Einigkeit verleihen wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du dem ganzen christlichen Volk Frieden und Eintracht verleihen wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du alle Irrenden zur Einheit der Kirche zurückrufen und alle Ungläubigen zum Licht des Evangeliums führen wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du uns selbst in deinem heiligen Dienst stärken und erhalten wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du unsere Herzen zu himmlischen Begierden erhebest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du alle unsere Wohltäter mit den ewigen Gütern belohnest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du unsere Seelen und die Seelen unserer Brüder, Verwandten und Wohltäter vor der ewigen Verdammnis bewahrest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du die Früchte der Erde geben und erhalten wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du allen verstorbenen Christgläubigen die ewige Ruhe verleihen wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du uns vor der Geißel der Krankheit bewahren wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du uns vor der Geißel der Krankheit bewahren wollest, - wir bitten dich, erhöre uns!

Daß du uns erhören wollest, Sohn Gottes,

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
- verschone uns, o Herr!
- erhöre uns, o Herr!
- erbarme dich unser!

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
- verschone uns, o Herr!
- erhöre uns, o Herr!
- erbarme dich unser!

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
- verschone uns, o Herr!
- erhöre uns, o Herr!
- erbarme dich unser!

Christus, höre uns! - Christus, erhöre uns!
Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!

Vaterunser... (still)
sondern erlöse uns von dem Bösen.


Psalm 6 Herr, straf mich nicht in Deinem Zorn, züchtige mich nicht in Deinem Grimm. Erbarme Dich meiner, Herr, denn ich bin matt;* heile mich, denn mein Gebein ist erschüttert, Und meine Seele ist ganz verwirrt;* doch, o Herr, wie lange säumst Du noch? Kehr wieder, Herr, rette meine Seele,* hilf mir um Deiner Barmherzigkeit willen; Denn im Tod gedenkt man Deiner nicht:* wer wird Dich preisen in der Unterwelt? Ich bin erschöpft von meinem Seufzen, ich bade jede Nacht mein Bett,* mit Tränen netze ich mein Lager. Getrübt vor Kummer ist mein Auge,* es ist gealtert ob all meiner Feinde. Weicht von mir, ihr Übeltäter alle,* denn der Herr hat mein lautes Weinen gehört; Der Herr hat erhört mein Flehen,* der Herr nahm mein Beten an. Beschämt und entsetzt seien all meine Feinde;* sie sollen mit Schande fliehen in Eile.

Ehre sei dem Vater...

Herr, handle nicht mit uns nach unseren Sünden.
Und vergilt uns nicht nach unseren Missetaten!
Hilf uns, o Gott, du unser Retter
und um der Ehre deines Namen willen, Herr, erlöse uns.
O Herr, trag uns die Sünden der Vergangenheit nicht nach,
und eilends schenk uns dein Erbarmen, denn wir sind ganz arm geworden.
Bitte für uns, o hl. Sebastian! Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Herr, erhöre mein Gebet.
Und laß mein Rufen zu dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten. Ob Gott, unser Retter, erhöre uns und auf die Fürbitte der seligsten Jungfrau und Gottesgebärerin Maria sowie deines Heiligen Märtyrers Sebastian und Allerheiligen erlöse dein Volk von den Schrecken deines Zornes und wann er seine Sorgen durch die Fülle deiner Erbarmung.
O Herrr, sei gnädig unserem Flehen und heile die Krankheiten des Leibes und der Seele, damit wir Verzeihung finden und uns immer deines Segens erfreuen.
O Herr, wir bitten, gib unserem frommen Gebet Gewährung und wende gnädig diese Seuche ab und das Sterben, damit die Herzen der Menschen erkennen, daß solche Heimsuchungen kommen,
wenn du zürnst, und vergehen, wenn du dich erbarmst. Durch unseren Herrn Jesus Christus deinen Sohn der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes in alle Ewigkeit. 
Amen.

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Die Weihe des Ignatiuswassers - gegen Pest

Man benötigt dazu eine Reliquie oder Medaille des hl. Ignatius.

† Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Name des Herrn sei gepriesen. -
Von nun an bis in Ewigkeit.
Herr, erhöre mein Gebet -
Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten. Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott! Du behütest dein Geschöpf mit vielfältiger Erbarmung, indem du dem kranken Leib huldvoll deinen Segen gibst; gewähre bei Anrufung deines Namens, daß deine Diener auf die Fürbitte deines hl. Bekenners Ignatius von der Krankheit befreit und mit der Gesundheit beschenkt werden. Richte sie mit deiner Rechten auf und stärke sie mit deiner Kraft. Beschütze sie mit deiner Macht und stelle sie zu vollem Wohlergehen für deine hl. Kirche wieder her. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Hl. Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
  (Es wird eine Medaille oder Reliquie des hl. Ignatius in das Wasser getaucht bis zum Schluß des Gebetes.)
Lasset uns beten. Segne, † o Herr, dieses Wasser, daß es ein wirksames Heilmittel für die Menschen werde, und auf die Fürbitte des hl. Ignatius, dessen Medaille ( Reliquie) in dasselbe getaucht wird, verleihe, daß alle, die von ihm gebrauchen, Heilung für den Leib und Schutz für die Seele erlangen. Durch Christus unsern Herrn.
Amen.
(Die Medaille oder Reliquie wird aus dem Wasser genommen.)

Lasset uns beten. O Gott, du hast zur Ausbreitung der größeren Ehre deines Namens die streitende Kirche durch den hl. Ignatius mit einer neuen Streitmacht aus gerüstet. Verleihe uns, daß wir mit seinem Beistand und nach seinem Vorbild hier auf Erden kämpfen und mit ihm im Himmel gekrönt zu werden verdienen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn...
Amen.


Wir haben also folgende übernatürlich Schutzmittel gegen Pest und Seuchen:

1599 wurden in Burgos bei einem heftigen Pestausbruch alle geheilt, die das Ignatiuswasser getrunken haben.
Medaillen gibt es bei Kissing in Menden.
- Prozession mit Allerheiligenlitanei gg Seuche und Pest (Rituale Romanum) Als um 590 in Rom die Pest wütete hielt der hl.Papst Gregor d Gr. eine Bittprozession, dabei starben noch viele bis der hl Erzengel Michael auf dem Mausoleum des Hadrian erschien. Daher heißt dies nun Engelsburg.
- Der hl. Erzengel Michael hat für die gesegneten Steine aus seiner von Ihm geweihten Höhle auf dem Monte Gargano die Verheißung gegeben, daß sie vor PEST schützen.
              Darauf muß das (Kreuz) und M. A. geschrieben werden.
- Ignatiuswasser hilft gegen Seuche und Krebs - dazu bracht man die Medaille
- Schild ‘Maria ist ohne Sünde empfangen’ an Haus und Stall / Wohnung anbringen.

Vom hl. Petrus Fourier - schützt gegen Seuchen und Plünderung
- hl. Rochus: Pestpatron; Schild + VSR + - Vive Saint Roche - Es lebe der hl. Rochus
- Wundertätige Medaille schützte gegen Cholera in Paris 1832
- auch die Benediktusmedaille schützt sogar gegen Schlangen
- Es helfen sicher auch die alten Bußpsalmen.
- gutes Weihwasser mit Exorzismus geweiht
- Es helfen sicher auch die alten Bußpsalmen.


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Die Anfänge der hl. vier Evangelien - (Aus dem alten Salzburger Rituale)

wurden früher an Fronleichnam in alle vier Himmelsrichtungen gebetet als Schutz und Bitte um Befreiung und Bewahrung von allem Unheil. Sie sind auch hilfreich in persönlichen Nöten. Der Anfang des Matthäusevangeliums hilft bei familiären Belastungen.

Der Anfang der Johannesevangeliums war jahrhundertelang als Schlußevangelium der hl. Messe gebetet. ‘Das Wort ist Fleisch geworden’ ist ein Glaubensbekenntnis, wie das Ehre sei dem Vater und zugleich ein Schutzgebet.

Das Wort Gottes hat auch heute noch Kraft, deshalb soll man das Evangelium beten, nicht nur (vor)lesen! Diese Evangelien können auch einzeln gebetet werden.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.
Anfang des hl. Evangelium Jesu Christi nach Matthäus (1,1-16)
- Ehre sei Dir, o Herr.

Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams. Abraham zeugte den Isaak, Isaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Judas und seine Brüder, Judas zeugte den Phares und Zara durch Thamar, Phares zeugte den Esron, Esron zeugte den Aram, Aram zeugte den Aminadab, Aminadab zeugte den Naasson, Naasson zeugte den Salmon, Salmon zeugte den Booz von Rahab, Booz zeugte den Obed von Ruth, Obed zeugte den Jesse, Jesse zeugte den König David.

König David zeugte den Salomon von der Frau des Urias, Salomon zeugte den Roboam, Roboam zeugte den Abias, Abias zeugte den Asa, Asa zeugte den Josaphat, Josaphat zeugte den Joram, Joram zeugte den Ozias, Ozias zeugte den Joatham, Joatham zeugte den Achaz, Achaz zeugte den Ezechias, Ezechias zeugte den Manasses, Manasses zeugte den Amon, Amon zeugte den Josias, Josias zeugte den Jechonias und seine Brüder um die Zeit der Wegführung nach Babylon.

Nach der Wegführung nach Babylon:
Jechonias zeugte den Salathiel, Salathiel zeugte den Zorobabel, Zorobabel zeugte den Abiud, Abiud zeugte den Eliakim, Eliakim zeugte den Azor, Azor zeugte den Sadok, Sadok zeugte den Achim, Achim zeugte den Eliud, Eliud zeugte den Eleazar, Eleazar zeugte den Mathan, Mathan zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Joseph, der Mann Marias. Von ihr wurde Jesus geboren, der Christus genannt wird. - Lob sei dir Christus.
Durch die Worte des hl. Evangeliums mögen unsere Sünden getilgt werden.

Durch diese Worte des hl. Evangelium, die Verdienste und die Fürsprache des hl. Apostels und Evangelisten Matthäus, möge uns der Herr alle Sünden und Vergehen nachlassen. Amen.

An Fronleichnam:
Von Blitz, Ungewitter und allem Übel.
          - Bewahre (erlöse) uns, o Herr.

Bei Bedarf 3x: Von allem Bösen, Verwünschung, Bosheit, Verwirrung, Mutlosigkeit, Angst und aller Krankheit - erlöse uns, o Herr Jesu Christus.

Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten. Halte , o Herr, von deinem Haus (Diener) die bösen Geister fern und das Unglück bösartiger Unwetter möge weichen. Durch Christus unseren Herrn. Amen.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.
Anfang des hl. Evangelium Jesu Christi nach Markus (1,1-8) -
Ehre sei Dir, o Herr.

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Wie beim Propheten Isaias geschrieben steht: „Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der dir den Weg bereiten soll. Die Stimme eines Herolds in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht eben seine Pfade!" So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete die Bußtaufe zur Vergebung der Sünden. Da zogen das ganze Land Judäa und alle Bewohner Jerusalems zu ihm hinaus. Sie ließen sich von ihm im Jordanfluß taufen und bekannten dabei ihre Sünden. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüfte. Er nährte sich von Heuschrecken und wildem Honig. Und er predigte also: “Es kommt nach mir, der mächtiger ist als ich. Ich bin nicht würdig, mich niederzubeugen und ihm die Schuhriemen zu lösen. Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit Heiligem Geist taufen.” - Lob sei dir Christus. Durch die Worte des hl. Evangeliums mögen unsere Sünden getilgt werden.
- Durch diese Worte des hl. Evangelium, die Verdienste und die Fürsprache des hl. Evangelisten Markus, möge uns der Herr alle Sünden und Vergehen nachlassen. Amen.

Von Pest, Hunger und Krieg
           - bewahre uns...
Bei Bedarf 3x: Von allem Bösen, Verwünschung, Bosheit, Verwirrung, Mutlosigkeit, Angst und aller Krankheit - erlöse uns, o Herr Jesu Christus.

     Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen. Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist. Laßt uns beten. Segne Herr, allmächtiger Gott, dieses Haus, damit in ihm Gesundheit, Keuschheit, Selbstüberwindung, Tugend, Demut, Güte und Milde, Treue inder Erfüllung der Gebote und Dankbarkeit gegen Gott den Vater, dem Sohn und dem Hl. Geist sei; und dieser Segen bleibe über diesem Ort und seine Bewohnern jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.
Anfang des hl. Evangelium Jesu Christi nach Lukas (1,5-17) -
Ehre sei Dir, o Herr.

In den Tagen Herodes, des Königs des Judenlandes, lebte ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Priesterklasse des Abias. Er hatte eine Frau aus Aarons Geschlecht; sie hieß Elisabeth. Beide waren gerecht vor Gott und wandelten untadelig in allen Geboten und Satzungen des Herrn. Sie waren jedoch kinderlos; denn Elisabeth war unfruchtbar, und beide waren schon hochbetagt. Als einst seine Priesterklasse an der Reihe war und er vor Gott den heiligen Dienst tat, traf ihn nach der Sitte der Priesterschaft das Los, das Rauchopfer darzubringen und darum in den Tempel des Herrn zu gehen. Die ganze Gemeinde des Volkes aber verharrte zur Stunde des Rauchopfers draußen im Gebet. Da erschien ihm zur Rechten des Rauchopferaltares ein Engel des Herrn.
Bei seinem Anblick erschrak Zacharias,
und Furcht befiel ihn.
Der Engel aber sagte zu ihm: „Fürchte dich nicht, Zacharias. Denn dein Gebet ist erhört: Elisabeth, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Johannes geben. Du wirst Freude und Wonne haben, und viele werden sich über seine Geburt freuen. Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken, und schon im Mutterschoß wird er von Hl. Geist erfüllt sein. Viele von den Kindern Israels wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren. Er wird vor ihm hergehen mit dem Geist und der Kraft des Elias, um die Herzen der Väter den Kindern wieder zuzuwenden, die Ungehorsamen zur Gesinnung der Gerechten zu bringen und so dem Herrn ein vorbereitetes Volk zu schaffen." - Lob sei dir Christus.
Durch die Worte des hl. Evangeliums mögen unsere Sünden getilgt werden.

- Durch diese Worte des hl. Evangelium, die Verdienste und die Fürsprache des hl. Evangelisten Lukas, möge uns der Herr alle Sünden und Vergehen nachlassen. Amen.

Vor einem plötzlichen, unvorbereiteten und ewigem Tod - bewahre uns, o Herr.
Bei Bedarf 3x:
Von allem Bösen, Verwünschung, Bosheit, Verwirrung, Mutlosigkeit, Angst und aller Krankheit - erlöse uns, o Herr Jesu Christus.

Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten. Allmächtiger ewiger Gott, der Du an jeden Ort deiner Herrschaft zugegen bist und alles bewirkst, erhöre unsere Bitten: Beschütze diesen Ort (Person), den Du geschaffen hast, damit keine höllische Bosheit ihn bekämpft, sondern die Kraft des Hl. Geistes bewirke Dir hier ein reinen und dankbaren Dienst und treuen Eifer. Durch Christus unseren Herrn. Amen.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.
Anfang des hl. Evangelium Jesu Christi nach Johannes -
Ehre sei Dir, o Herr.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Durch dieses ist alles geworden, und ohne es ward nichts von dem, was geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Das Licht leuchtet in der Finsternis; Allein die Finsternis hat es nicht ergriffen. Ein Mann trat auf, von Gott gesandt. Sein Name war Johannes. Dieser kam, Zeugnis zu geben, Zeugnis von dem Licht. Alle sollten durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht das Licht, er sollte nur Zeugnis geben von dem Licht. Er war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, Er kam in die Welt. Er war in der Welt. Die Welt ist durch ihn geworden; Und doch hat die Welt ihn nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Wollen des Fleisches und nicht aus dem Wollen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleischgewordenundhat unter uns gewohnt. Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit.
- Lob sei dir Christus.

Durch die Worte des hl. Evangeliums mögen unsere Sünden getilgt werden.

- Durch diese Worte des hl. Evangelium, die Verdienste und die Fürsprache des hl. Apostels und Evangelisten Johannes, möge uns der Herr alle Sünden und Vergehen nachlassen. Amen.

Von allem Übel - bewahre uns, o Herr.
Bei Bedarf 3x: Von allem Bösen, Verwünschung, Bosheit, Verwirrung, Mutlosigkeit, Angst und aller Krankheit - erlöse uns, o Herr Jesu Christus.

Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten. O Herr, wir bitten dich, besuche diesen Ort und halte alle Nachstellungen des Feindes weit von ihm fern und deine hl. Engel mögen in ihm wohnen und ihn in Frieden bewahren. Dein Segen sei immer über uns. Durch Christus unseren Herrn. Amen.

Mit himmlischen Segen möge dieser Ort gesegnet, beschützt und bewahrt werden und alle seine Bewohner, Felder und Früchte der Erde im Namen des Vaters
und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.

Segen in alle vier Himmelsrichtungen:

Nach Osten: Von Blitz und Ungewitter. - Bewahre uns, o Herr.
Süden: Von Pest, Hunger und Krieg. -
Westen: Vom plötzlichen, unvorbereitetem und ewigen Tod. -
Norden: Von allem Übel (Unglück). -

 


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Interessant sind auch folgende Segnungen. Die Gewänder sollen die Geistlichen schützen. Heute kleiden und benehmen sich viele wie Weltliche. Wir sollen uns nicht der Welt anpassen. Das Rituale spricht von der ‘militiae clericalis’. D.h. es geht um den geistlichen Kampf. Vielen ist das nicht bewußt. Das geistliche Gewand ist ein Sakramentale, etwas von Gott Gesegnetes und somit auch ein Schutz, wie die Uniform.
 

Segnung von Meßgewändern

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten! Allmächtiger ewiger Gott, durch deinen Diener Moses befahlst du einst zur Ehre und zum Ruhm deines Namens, hohepriesterliche, priesterliche und Levitengewänder für die Ausübung dieser Ämter vor Angesicht anzufertigen; würdige dich daher über diese/s priesterliche Gewand/ Gewänder deine Gnade ausgießend, sie durch mich deinem unwürdigen Diener mit mächtigem Segen, zu reinigen, zu segnen zu weihen, damit es/sie für den Gottesdienst und die heiligen Geheimnisse geeignet und gesegnet sei/en. Auch mögen Bischöfe, Priester oder Leviten mit diesem/n heiligen Gewand/ Gewändern angetan, gegen alle Angriffe und Versuchungen böser Geister geschützt und sicher sein, Gib das sie deinen Geheimnis-sen recht und würdig dienen und treu ergeben sind, und laß sie darin gern und andächtig verharren. Durch Christus unseren Herrn. Amen.

Lasset uns beten. O Gott, du Sieger von unbezwinglicher Kraft, Schöpfer der Welt und Heiligmacher, neige dich gnädig unseren Bitten und würdige dich diese/s

 

Gewand/ Gewänder zur feierlichen Ausstattung von Leviten, Priestern und Bischöfen mit deinem eigenen Mund zu segnen, zu heiligen und zu weihen, und mache alle, die sie tragen, fähig für deine Geheimnisse, und indem sie die darin andächtig und lobwürdig dienen, dir angenehm. Durch Christus unseren Herrn Amen

Lasset uns beten.
O Herr, allmächtiger Gott, du hast deinem Diener Moses befohlen, Gewänder, die den Hohenpriestern, Priestern und Leviten zum Dienst im Bundeszelt nötig sind, zu verfertigen und hast ihn zur Ausführung dieses Befehles mit dem Geist der Weisheit erfüllt: würdige dich daher diese Gewänder zum Gebrauch und zur Feier deiner Geheimnisse zu
segnen, zu heiligen und zu weihen und die Diener deines Altars, welche sich damit bekleiden, mit der siebenfachen Gnade des Heiligen Geistes erfüllen. Laß sie mit der Stola der Keuschheit und der Frucht der gute Werke ihres Dienstes mit der Unsterblichkeit bekleidet werden. Durch unsern Herrn Jesus Christus, der in der Einheit desselben Heiligen Geistes mit dir lebt, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
                 Weihwasser

 

Kurze Segnung für priesterliche Gewänder (eigene Übersetzung)

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten! Allmächtiger Gott, Geber aller guten Gaben und freigebiger Spender alles Segen, wir bitten dich demütig, daß du unseren Händen die Hilfe deines Segens eingießt und dieses Schultertuch, diese/s Albe/ Zingulum/ diese Stola/ Tunika/ Dalmatik/ Meßgewand, das für den göttlichen Kult

  gefertigt ist, durch die Kraft des Hl. Geistes segnen , heiligen und weihen mögest und gewähre allen, die es/sie benutzen, reichlich die Gnade der Heiligung deiner heiligen Geheimnisse; damit sie vor deinem Angesicht heilig, unbefleckt und untadelhaft erscheinen, und die Hilfe deiner Barmherzigkeit erhalten. Durch unsern Herrn Jesus Christus, der in der Einheit desselben Heiligen Geistes mit dir lebt, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
             
Weihwasser

 

Segnung eines geistlichen Gewandes - Talar - Soutane, Priesterhemd

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
Der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten! Herr Jesus Christus, du hast dich herab gelassen, die Hülle unserer Sterblichkeit anzuziehen; darum bitten wir die unermeßliche Fülle deiner Barmherzigkeit: du mögest dieses Kleid, das die heiligen Väter zum Zeichen der

  Unschuld oder Demut und des Verzichtes auf die Unehre des weltlichen Kleides zu tragen verordnet haben, segnen , damit diese/r deine/r Diener, welche damit bekleidet werden/wird, auch verdiene(n), dich selbst anzuziehen, und so erkennen lasse(n), daß er/sie sich dir geweiht haben/hat, der du lebst und herrscht Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
     

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Mariä Lichtmeß - Kerzenweihe nach alten Missale Romanum

Lasset uns beten. Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott, Du hast alles aus nichts erschaffen. [nach Deiner Anordnung auch haben die Bienen diesen Saft zum Wachs für die Kerzen bereitet;]

Du hast am heutigen Tag die Bitte des gerechten Simeon erfüllt: zu Dir nun flehen wir in Demut auf die Anrufung Deines allerheiligsten Namens und auf die Fürsprache der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, deren Fest wir [heute] in Andacht begehen, sowie auf die Fürbitte aller Deiner Heiligen - Du wollest diese Kerzen zum Gebrauch der Menschen und zur Gesundheit des Leibes und der Seele segnen und weihen , für alle, seien sie zu Land oder zu Wasser.

Von Deinem heiligen Himmel und vom Thron Deiner Majestät aus erhöre das Rufen Deines Volkes, das (diese Kerzen mit ehrfürchtigen Händen zu tragen und) Dich in Liedern zu loben begehrt. Sei gnädig zu allen, die zu Dir rufen, die Du durch das kostbare Blut Deines Sohnes Dir erkauft hast: der mit Dir lebt... Amen.

Lasset uns beten. Allmächtiger ewiger Gott, Du hast Deinen Eingeborenen [am heutigen Tag] in Deinem heiligen Tempel den Armen des hl. Simeon dargebracht; darum flehen wir demütig zu Deiner Güte: diese Kerzen, die wir, Deine Diener, zur Verherrlichung Deines Namens empfangen (und brennend tragen möchten), mögest Du segnen und weihen und sie mit dem Licht himmlischen Segens entzünden. Indem wir sie Dir, dem Herrn, unserm Gott, darbringen, mögen wir würdig werden, entflammt vom heiligen Feuer Deiner so innigen Liebe, im heiligen Tempel Deiner Glorie Dir dargestellt zu werden. Durch Ihn, unsern Herrn... Amen.

Lasset uns beten. Herr Jesus Christus, Du wahres Licht, der Du jeden Menschen erleuchtest, der in diese Welt kommt, gieße Deinen Segen über diese Kerzen aus

 

und weihe sie durch das Licht Deiner Gnade. Wie diese Kerzen, von sichtbarem Feuer entzündet, die Finsternis der Nacht verscheuchen, so laß in Gnaden unser Herz, von unsichtbarem Feuer, dem Lichtglanz des Hl. Geistes, erhellt und von aller Blindheit der Sünden frei werden, damit wir mit reinem Geistesauge zu schauen vermögen, was Dir wohlgefällig und unserem Heil förderlich ist; dann werden wir aus dem Dunkel und den Gefahren dieser Welt zum unvergänglichen Licht gelangen dürfen; durch Dich, Jesus Christus, Heiland der Welt, der Du in der vollkommenen Dreifaltigkeit lebst und herrschest, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Lasset uns beten. Allmächtiger ewiger Gott, Du hast durch Deinen Diener Moses befohlen, für die Lampen, die stets vor Deinem Angesicht brennen sollten, das reinste Öl zu bereiten; gieße huldvoll die Gnade Deines Segens über diese Kerzen aus, damit wie sie uns äußerlich das Licht spenden, daß zugleich innerlich durch Deine Gnade das Licht Deines Geistes in unseren Herzen nie erlösche. Durch unsern Herrn Jesus Christus, der in der Einheit eben dieses Hl. Geistes... Amen.

Lasset uns beten: Herr Jesus Christus, Du bist in unsrer leiblichen Natur unter den Menschen erschienen und [am heutigen Tag] von Deinen Eltern im Tempel dargebracht worden. Vom Licht des Hl. Geistes erleuchtet, hat Dich der ehrwürdige Greis Simeon erkannt, Dich auf seine Arme genommen und gesegnet; verleihe gnädig, daß auch wir, von der Gnade desselben Hl. Geistes erleuchtet und belehrt, Dich wahrhaft erkennen und treu lieben: der Du mit Gott dem Vater in der Einheit eben dieses Hl. Geistes lebst und herrschst, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
            Weihwasser

 

Die alte Aschensegnung

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten. Allmächtiger ewiger Gott, schone der Büßenden, sei gnädig den demütig Flehenden: sendehuldvoll vom Himmel herab Deinen heiligen Engel, daß er diese Asche † segne und heilige; sie sei eine heilsame Arznei für alle, die demütig Deinen heiligen Namen anrufen und im Bewußtsein der Sünde sich anklagen, die im Angesicht Deiner göttlichen Milde ihre Übeltaten beweinen, die in Demut und beharrlichem Eifer Deine huldvolle Vatergüte anflehen. Gib durch die Anrufung Deines heiligen Namens, daß alle, die sich mit dieser Asche bestreuen lassen, um von ihren Sünden befreit zu werden, Gesundheit des Leibes und Schutz für die Seele empfangen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Lasset uns beten. O Gott, Du willst nicht den Tod des Sünders, sondern seine Buße; sieh in Gnaden herab auf die Gebrechlichkeit der menschlichen Natur, und in Deiner Güte segne huldvoll diese Asche, die wir zum Zeichen unserer Armseligkeit und, um uns Verzeihung zu erwirken, auf unsre Häupter streuen lassen; nun, da wir erkennen, daß

 

wir Staub sind und zur Strafe für unsre Bosheit zum Staub zurückkehren werden, laß uns durch Dein Erbarmen Nachlaß aller Sünden erlangen und den Lohn, der den Büßenden verheißen ist. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Lasset uns beten. o Gott, Du läßt Dich durch Übungen der Demut umstimmen und durch Sühne besänftigen; neige das Ohr Deines väterlichen Erbarmens zu unsrem Flehen und gieße huldvoll die Gnade Deines Segens auf die Häupter Deiner Diener, die mit Asche bestreut werden. Erfülle sie mit dem Geist der Zerknirschung und verleihe ihnen wirklich, um was sie in rechter Weise bitten; und was Du ihnen gewährt hast, mögest Du ihnen für immer gesichert und unversehrt erhalten. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. Lasset uns beten. Allmächtiger ewiger Gott, Du hast den Niniviten, die in Sack und Asche Buße taten, Verzeihung und Rettung geschenkt; laß uns gnädig ihr Verhalten so nachahmen, daß wir wie sie Vergebung erlangen. Durch unsern Herrn.

Die Asche wird mit Weihwasser besprengt und beweihräuchert.

 

Die ganz alte Palmweihe vor 1955 - wieder erlaubt

Lasset uns beten. Gott, mehre den Glauben derer, die auf Dich hoffen, und erhöre gnädig ihr flehentliches Bitten. Der Reichtum Deiner Barmherzigkeit komme über uns. Segne † auch diese Palm- und Ölzweige; und wie Du als Vorbild für die Kirche den Noe, da er aus der Arche ging, und den Moses, da er mit den Söhnen Israels aus Ägypten zog, reich gesegnet hast, so wollen wir, Palmen und Ölzweige tragend, mit guten Werken Christus entgegen ziehen und durch Ihn eingehen in die ewige Freude : der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Hl. Geistes, Gott: Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist. Erhebet die Herzen. - Wir haben sie beim Herrn. Lasset uns danken dem Herrn, unsrem Gott. - Das ist würdig und recht.

Es ist in Wahrheit würdig und recht, billig und heilsam; Dir immer und überall dankzusagen, heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott. Ruhmvoll erstrahlst Du im Rat Deiner Heiligen. Fürwahr, Dir dienen Deine Geschöpfe, weil sie in Dir allein ihren Urheber und Gott erkennen; alles, was Du gemacht hast, lobt Dich, und es preisen Dich Deine Heiligen; denn mit freimütiger Stimme bekennen sie vor den Königen und Mächtigen dieser 'Welt den hohen Namen Deines Eingeborenen. Ihn umstehen Engel, Erzengel, Throne und Herrschaften, und mit der ganzen himmlischen Heerschar singen sie einhellig den Hochgesang Deiner Herrlichkeit, und rufen ohne Unterlaß:

Heilig, heilig, heilig Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von Deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe! Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten. Wir bitten, heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott: segne und heilige den Ölzweig, den Du aus dem Baumstamm hast hervorsprossen lassen, und den die Taube, als sie zur Arche zurückkehrte, in ihrem Schnabel trug; laß alle, die von ihm erhalten, Schutz für Leib und Seele erlangen. So werde uns, Herr, das Sinnbild Deiner Gnade zu einer wirksamen Arznei. Durch unsern Herrn.

Lasset uns beten. Gott, Du sammelst, was zerstreut ist, und behütest das Gesammelte; Du hast die Scharen, die Jesus Palmzweige entgegen trugen, gesegnet: segne auch diese Palm- und Ölzweige, die Deine Diener zur Ehre Deines Namens gläubig in Empfang nehmen ; wohin immer sie gebracht werden, da mögen die Bewohner Deinen Segen erfahren. Deine Rechte verjage alle feindliche Gewalt und schütze alle, die Dein Sohn Jesus Christus, unser Herr, erlöst hat: der mit Dir lebt und herrscht...

Lasset uns beten. Gott, in wunderbarer Ordnung Deiner Ratschlüsse wolltest Du auch durch leblose Dinge Dein Erlösungswerk veranschaulichen; wir bitten Dich: gib, daß die opfergesinnten Herzen Deiner Gläubigen zu ihrem Heil verstehen, was geheimnisvoll angedeutet wird dadurch, daß die Volksschar heute, durch himmlische Erleuchtung begeistert, dem Erlöser entgegen zog und mit Palmen und Ölzweigen Seinen Weg bestreute. Die Palmzweige deuten nämlich den Sieg an, der über den Fürsten des Todes errungen werden sollte; die Ölzweige aber verkünden gleichsam, daß die geistliche Salbung gekommen ist. Denn schon damals ahnte die beglückte Volksmenge den vorbildlichen Sinn: unser Erlöser werde aus Erbarmen mit dem Elend der Menschen für das Leben der ganzen Welt mit dem Fürsten des Todes kämpfen und sterbend über ihn triumphieren. Und darum brachten sie zur Huldigung jene Zweige herbei, die Seinen glorreichen Sieg wie auch die Fülle Seiner Barmherzigkeit sinnbilden sollen.

Wir nun, die den vollen Glauben besitzen, erkennen klar die Vorbedeutung und ihre Erfüllung und bitten Dich flehentlich, heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott, durch Ihn, unsern Herrn Jesus Christus, daß wir in Ihm und durch Ihn, zu dessen Gliedern Du uns gemacht hast, den Sieg über die Herrschaft des Todes erringen und würdig werden, an Seiner glorreichen Auferstehung teilzunehmen: der mit Dir lebt...

Lasset uns beten. O Gott, Du hast der Taube geboten, durch einen Ölzweig- der Erde den Frieden zu künden; wir bitten Dich: heilige diese Zweige des Ölbaums und anderer Bäume durch Deinen himmlischen Segen, damit sie Deinem ganzen Volk zum Heil förderlich seien. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Lasset uns beten. Herr, wir bitten: segne † diese Palm- und Ölzweige und gib, daß Dein Volk, was es heute äußerlich zu Deiner Verehrung tut, geistig mit ganzer Hingebung vollbringe : daß es nämlich den Sieg erstreite über den Feind und das Werk Deiner Barmherzigkeit innigst liebe. Durch unsern Herrn.
Die Zweige werden mit Weihwasser besprengt und beweihräuchert.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten. Gott, Du hast Deinen Sohn Jesus Christus, unsern Herrn, zu unsrem Heil in diese Welt gesandt, daß Er Sich zu uns niederneige und uns zu Dir zurückrufe. Ihm haben die Scharen des gläubigen Volkes, als Er nach Jerusalem kam, um die Schrift zu erfüllen, in aufrichtigster Verehrung ihre Kleider samt Palmzweigen auf den Weg gebreitet. Wir bitten Dich nun: laß uns Ihm durch unsern Glauben den Weg bereiten; entfernt mögen sein die Steine des Anstoßes und des Ärgernisses, und unsere Werke vor Dir als Zweige der Gerechtigkeit grünen, damit wir so würdig werden, den Fußstapfen Dessen zu folgen: der mit Dir lebt.

 

Kräutersegnung an Maria Himmelfahrt

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn. Der Himmel und Erde erschaffen hat.

Ps 64 Dir, o Gott, ziemt ein Lobgesang auf Sion; unseren Dank sollst du empfangen in Jerusalem.
Erhöre unser Flehen; zu dir kommt alles, was da Leben hat.
Der Bösen Worte haben uns verlockt, doch du erbarmst dich unserer Missetaten. Glücklich ist, wen du erwählt hast und in deine Nähe läßt; im Vorhof deines Hauses wird er wohnen.
Deines Hauses Güter werden wir genießen, deines heiligen Tempels Herrlichkeit und Würde.
Hör uns, Gott, du unser Retter; aller Menschen Hoffnung bist du an der Erde Grenzen, an den fernsten Meeresküsten.
Berge festigst du mit deiner Kraft, mit Macht bist du umgürtet; wühlst des Meeres Tiefen auf und läßt die Brandung tosen.
Völker zittern und die Menschen an der Erde Rand erbeben vor den Zeichen deiner
Macht, doch freudiger Jubel schallt im Osten und im Westen.
Freundlich suchst du heim das Land und tränkst es und beglückst es reich.
Der Strom des Herrn ist voll des Wassers, Nahrung schaffst du für die Menschen; denn so wird der Boden vorbereitet:
Wasser tränkt die Furchen, läßt die Keime sich entfalten und die Saat erquickt am Regen sich.
Du krönst das Jahr mit deiner Huld, die Fluren sind erfüllt mit deinem Segen;
Fettes Weideland ward aus der Steppe und die Hügel sind in Grün gekleidet,
üppig wächst die Wolle auf der Schafe Rücken und die Täler strotzen von Getreide: alles ruft und singt dir Lobgesänge.
Ehre sei...

Der Herr zeigt uns seine Güte.
Das Land bringe Früchte hervor.
Die Berge berieselst du von deiner Höhe.
Von Wasser, dem Werk deiner Hände, trinkt die Erde sich satt.
Und Gras sprießt auf für das Vieh.
Und Pflanzen zum Dienst der Menschen,
Daß Brot dem Boden entsprieße.
Und Wein, der die Herzen der Menschen erfreut;
Daß ihr Angesicht glänze von Öl
Und ihr Herz sich stärke an Speise.
Sein Wort entsandte der Herr und heilte ihre Leiden Und rettete sie vor allen Gefahren.
Herr, erhöre mein Gebet! Und laß mein Rufen zu dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten!
Allmächtiger, ewiger Gott! Du hast Himmel und Erde und Meer, alles Sichtbare und alles Unsichtbare durch dein Wort aus dem Nichts erschaffen; du hast der Erde befohlen, Kräuter und Bäume zum Nutzen von Mensch und Tier hervorzubringen, und angeordnet, daß jede Pflanze Frucht bringe nach ihrer eigenen Art; ja, du hast in deiner unaussprechlichen Liebe zugelassen, daß die Kräuter nicht bloß den Lebewesen zur Nahrung, sondern auch dem kranken Leib zu Heilung dienen; daher bitte wir dich in Demut: segne diese Kräuter und Früchte durch deine Milde und gieße ihnen außer ihrer natürlichen von dir gewollten Kraft die Gnade deines neuen Segens ein, daß sie, zum Gebrauch von Mensch und Tier in deinem Namen angewandt, ein Schutz gegen alle Krankheiten und Widrigkeiten werden. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn; der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes als Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Lasset uns beten!
O Gott, durch deinen Diener Moses trugst du den Kindern Israels auf, Garben von der neuen Frucht zur Segnung vor die Priester zu bringen, die Früchte des besten Baumes abzunehmen und zu jubeln vor Gott, ihrem Herrn; neige dich also gnädig unseren Bitten und gieße die Fülle deines Segens aus über uns und über die Garben von der neuen Frucht, über die Büschel von jungen Kräutern und die Sammlung von Früchten, die wir dir mit unserem Dank darbringen und in deinen Namen am heutigen Festtag segnen. Verleihe, daß sie den Menschen, dem Groß- und Kleinvieh und den Zugtieren gegen Krankheit jeder Art, Seuchen, Geschwüre, Zauberei und Besprechungen, gegen den Gift von Schlangen und anderer giftiger Tiere und gegen teuflischen Trug und teuflische Ränke und Listen Schutz gewähren überall, wo man etwas davon niederlegt oder hinbringt oder verwahrt hält. Wir aber mögen mit Gaben von guten Werken durch die Verdienste der allerseligsten Jungfrau Maria, deren Aufnahme in den Himmel wir heute feiern, auch selbst dahin gelangen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn; der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes als Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Lasset uns beten!
O Gott! Du hast die Wurzel Jesse, die Mutter deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, am heutigen Tage zu den Höhen des Himmels geführt, um durch ihre Fürbitte und ihren Schutz deinen Sohn, die Frucht ihres Leibes, mit unserer Sterblichkeit zu verbinden: daher bitten wir dich inständig, daß wir in der Kraft deines Sohnes und unter dem glorreichen Schutz seiner Mutter mit der Hilfe dieser Früchte der Erde durch das zeitliche zum ewigen Heil hingeführt werden. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn; der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes als Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Und der Segen des Allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes komme herab auf diese Geschöpfe und bleibe für immer.
Amen.

Besprengung mit Weihwasser und Beweihräucherung.

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Die sieben Bußpsalmen mit der Allerheiligenlitanei

Während der Krankensalbung oder in anderen Nöten zum Beten empfohlen, möglichst kniend. Sie wurden früher nach den niederen Weihen gebetet, auch bei der Abtweihe. Die ersten vier Bußpsalmen kann man auch bei der großen Krankensegnung einfügen. Schon der hl. Augustinus betete sie. Nach ihm viel Heilige. Sie helfen besonders den Armen Seelen. Sie wurden früher freitags gebetet und mittwochs die Gradualpsalmen (siehe Haussegnung), weil am Mittwoch der Herr verraten wurde.

Denk nicht, Herr, an unsere und unsrer Eltern Sünden und straf uns nicht für unsere Missetaten.

Psalm 6 Herr, straf mich nicht in Deinem Zorn, züchtige mich nicht in Deinem Grimm. Erbarme Dich meiner, Herr, denn ich bin matt;* heile mich, denn mein Gebein ist erschüttert,
Und meine Seele ist ganz verwirrt;* doch, o Herr, wie lange säumst Du noch?
Kehr wieder, Herr, rette meine Seele,* hilf mir um Deiner Barmherzigkeit willen;
Denn im Tod gedenkt man Deiner nicht:* wer wird Dich preisen in der Unterwelt?
Ich bin erschöpft von meinem Seufzen, ich bade jede Nacht mein Bett,* mit Tränen netze ich mein Lager.
Getrübt vor Kummer ist mein Auge,* es ist gealtert ob all meiner Feinde.
Weicht von mir, ihr Übeltäter alle,* denn der Herr hat mein lautes Weinen gehört;
Der Herr hat erhört mein Flehen,* der Herr nahm mein Beten an.
Beschämt und entsetzt seien all meine Feinde;* sie sollen mit Schande fliehen in Eile.
Ehre sei dem Vater...

Ps 31 Glückselig, wem die Missetaten vergeben,* wem die Sünde zugedeckt sind. Selig der Mann, dem der Herr keine Schuld mehr anrechnet,* in dessen Geist kein Falsch mehr ist.
Solang ich's verschwieg, verfiel mein Gebein* ob meines unaufhörlichen Stöhnens.
Denn Tag und Nacht lag Deine Hand schwer auf mir,* meine Kraft verdorrte wie in Sommerglut.
Da bekannte ich Dir meine Sünde* und verhehlte nicht meine Schuld;
Ich sprach: „Bekennen will ich mein Unrecht dem Herrn!"* Da hast Du meine Sündenschuld vergeben.
Darum soll jeder Fromme zu 'Dir beten* zur Zeit der Bedrängnis.
Strömen dann gewaltige Wasser heran,* ihn werden sie nicht erreichen.
Du bist mir Schutz, bewahrst mich vor Not,* Du wirst mich mit dem Jubel der Rettung umgeben.
Ich will dich weise machen und den Weg dir zeigen, den du wandeln sollst;* Ich will dir raten, Meine Augen auf dich richtend.
Werdet nicht wie Roß und Maultier ohne Verstand, deren Trotz man mit Zaum und Zügel bändigt;* sonst nahen sie dir nicht.
Zahlreich sind die Leiden der Frevler;* doch wer auf den Herrn vertraut, den umgibt Er mit Liebe (Barmherzigkeit).
Freut euch des Herrn und jubelt, ihr Gerechten;* frohlockt alle, die ihr redlichen Herzens seid.
Ehre sei...

Ps 37 Herr, straf mich nicht in Deinem Zorn,* züchtige mich nicht in Deinem Grimm!
Denn Deine Pfeile haben mich getroffen,* und Deine Hand liegt schwer auf mir.
Nichts Gesundes ist an meinem Fleisch ob Deines Grolls,* nichts Heiles ist an meinen Knochen ob meiner Sünde.
Denn meine Schulden überragen mir das Haupt,* wie eine schwere Last drücken sie mich nieder.
Es stinken und eitern meine Wunden* infolge meiner Torheit.
Ich bin gebückt, gar sehr gebeugt,* den ganzen Tag gehe ich traurig einher.
Meine Lenden sind voll Entzündung,* kein heiler Fleck ist an meinem Fleisch.
Ich bin gelähmt und völlig zerschlagen,* ich schreie auf ob meines Herzens Toben.
Vor Dir, o Herr, liegt all mein Sehnen,* mein Seufzen ist Dir nicht verborgen.
Stürmisch pocht mein Herz, meine Kraft hat mich verlassen,* und selbst mein Augenlicht versagt mir den Dienst.
Meine Freunde und Gefährten stehen abseits meiner Plage,* und die mir nahestehen, bleiben fern.
Die mir nach dem Leben trachten, legen Schlingen, und die mein Unheil suchen, planen Verderben* und sinnen auf Ränke den ganzen Tag.
Ich aber bin wie taub und höre nicht,* wie ein Stummer, der den Mund nicht öffnet.
Ich bin wie ein Mann, der nicht hört,* in dessen Mund kein Widerspruch ist.
Denn ich harre, o Herr, auf Dich:* Du wirst mich erhören, Herr, mein Gott.
Ich sage: „Sie dürfen sich meiner nicht freuen,* nicht großtun über mich, wenn mein Fuß wankt."
Fürwahr, ich bin dem Untergang nah,* und mein Schmerz ist ständig vor mir.
So will ich meine Schuld bekennen* und bin bedrückt ob meiner Sünde.
Aber die grundlos mich befehden, sind mächtig,* und zahlreich, die mich zu Unrecht hassen;
Die mir für das Gute Böses vergelten,* hassen mich, weil ich das Gute erstrebe.
Verlaß mich nicht, o Herr,* mein Gott, halte Dich nicht fern von mir!
Eile mir zu Hilfe,* Herr, Du mein Heil!
Ehre sei...

Ps 50 Erbarme Dich meiner, o Gott, nach Deiner großen Barmherzigkeit;* nach der Fülle Deiner Erbarmung tilge mein Vergehen.
Wasche meine Schuld völlig von mir ab* und von meiner Sünde reinige mich.
Denn ich erkenne meine Missetat,* und meine Sünde steht allzeit vor mir.
Gegen Dich allein hab' ich gesündigt* und getan, was in Deinen Augen böse ist.
So daß Du recht behältst mit Deinem Richterspruch,* gerecht dastehst in Deinem Urteil.
Siehe, in Schuld bin ich geboren,* und in Sünde empfing mich meine Mutter.
Siehe, an der Aufrichtigkeit des Herzens hast Du Freude,* darum tust Du im Innern mir Weisheit kund.
Entsündige mich mit Hysop, und ich werde rein;* wasch mich, und ich werde weißer als Schnee.
Laß mich Freude und Wonne erfahren,* laß jubeln die Gebeine, die Du zerschlagen.
Wende Dein Antlitz von meinen Sünden ab* und tilge all meine Missetaten.
Ein reines Herz erschaff in mir, o Gott* und erneuere in mir den festen Sinn.
Verwirf mich nicht von Deinem Angesicht* und Deinen heiligen Geist nimm nicht von mir.
Gib mir die Freude Deines Heiles wieder,* stärke mich mit einem willigen Geist.
Dann will ich die Frevler Deine Wege lehren,* und die Sünder kehren zu Dir zurück.
Befreie mich von Blutschuld, o Gott meines Heiles,* daß laut meine Zunge Deine Gerechtigkeit rühme.
Öffne, o Herr, meine Lippen,* auf daß mein Mund Dein Lob verkünde.
Denn an Schlachtopfern hast Du kein Gefallen,* brächt' ich ein Brandopfer dar, Du nähmst es nicht an.
Mein Opfer, o Gott, sei ein zerknirschter Geist,* ein zerknirschtes und gebrochenes Herz verschmähe nicht, o Gott.
Sei gnädig an Sion nach Deiner Huld,* baue die Mauern Jerusalems wieder auf.
Dann wirst Du an rechten Opfern Gefallen finden, an Brandopfern und Ganzopfern;* dann bringt man Opferstiere auf Deinem Altar.
Ehre sei...

Ps 101 Herr, erhöre mein Gebet* und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Verbirg Dein Antlitz nicht vor mir* am Tag meiner Not.
Neige Dein Ohr zu mir:* wenn ich zu Dir rufe, erhöre mich schnell. -
Denn wie Rauch vergehen meine Tage,* und meine Gebeine glühen wie Feuer.
Versengt ist wie Gras und verdorrt mein Herz,* ich vergesse, selbst mein Brot zu essen.
Vor meinem lauten Stöhnen* klebt mein Gebein an meiner Haut.
Ich bin dem Pelikan der Wüste gleich,* bin wie die Eule im Gemäuer.
Ich wache und schluchze dazu* wie ein einsames Vöglein auf dem Dach.
Es schmähen mich immerfort die Feinde,* die wider mich rasen, fluchen mir.
Denn Asche esse ich gleich wie Brot* und mische meinen Trank mit Zähren
Ob Deines Zornes und Deines Grimmes,* denn Du erhobst mich und warfst mich nieder.
Meine Tage sind wie lange Schatten,* und ich verdorre wie das Gras.
Du aber, Herr, bleibst ewig,* und Dein Name währt für alle Geschlechter.
Erhebe Dich und erbarme Dich Sions,* denn es ist Zeit, es zu begnadigen, die Stunde ist da.
Denn Deine Knechte haben Sions Steine lieb,* und Jammer erfaßt sie um seine Trümmer.
Die Heiden werden Deinen Namen fürchten, Herr,* und alle Könige auf Erden Deine Herrlichkeit.
Wenn der Herr wieder Sion erbaut* und sich in Seinem Glanz offenbart,
Wenn Er sich dem Flehen der Verlassenen zuwendet* und ihr Beten nicht verschmäht,
So zeichne man dies der Nachwelt auf,* damit ein neugeschaffenes Volk den Herrn lobpreise:
„Denn es schaute der Herr, von Seinem hohen Heiligtum* Er blickte vom Himmel herab zur Erde,
Um das Stöhnen der Gefangenen zu hören* und die Todgeweihten zu befreien,
Damit sie auf Sion den Namen des Herrn verkünden* und Sein Lob in Jerusalem,
Wenn sich dort die Völker versammeln* und die Königreiche, um dem Herrn zu dienen."
Mitten auf dem Weg hat Er meine Kraft gebrochen,* meine Tage abgekürzt.
Ich flehe: „Mein Gott, rufe mich nicht weg in der Mitte meiner Tage,* indes Deine Jahre alle Geschlechter überdauern.
Du hast die Erde einst gegründet,* und ein Werk Deiner Hände sind die Himmel.
Sie werden vergehen, Du aber bleibst,* sie alle veralten wie ein Gewand.
Du wechselst sie gleich einem Kleid, und sie wandeln sich;* Du aber bleibst, o Herr, Deine Jahre nehmen kein Ende.
Die Kinder Deiner Knechte werden in Sicherheit wohnen,* und ihr Geschlecht wird bestehen vor Dir."
Ehre sei...

Ps 129 Aus den Tiefen rufe ich zu Dir, o Herr,* Herr, höre meine Stimme!
Laß lauschen Deine Ohren* auf mein lautes Flehen. -
Wenn Du der Sünden gedenken wolltest, Herr,* Herr, wer könnte dann bestehen?
Doch bei Dir ist Vergebung,* auf daß man in Ehrfurcht Dir diene.

Ich hoffe auf den Herrn,* meine Seele hofft auf Sein Wort;
Es harrt meine Seele auf den Herrn,* mehr als die Wächter auf das Morgenrot. -
Mehr als die Wächter auf das Morgenrot* harre Israel auf den Herrn.
Denn beim Herrn ist Erbarmen* und bei Ihm überreiche Erlösung.
Ja, Er wird Israel erlösen* von allen seinen Sünden.
Ehre sei...

Ps 142 Höre mein Gebet, o Herr, vernimm mein Flehen in Deiner Treue,* erhör mich in Deiner Gerechtigkeit.
Geh nicht ins Gericht mit Deinem Knecht,*
vor Dir ist keiner, der lebt, gerecht.
Denn der Feind verfolgt meine Seele, er schlug mein Leben zu Boden,* stieß mich in Finsternis wie längst Verstorbene.
Mein Geist verschmachtet in mir;* das Herz ist mir in der Brust erstarrt.
Ich gedenke der vergangenen Tage, ich sinne über all Deine Taten,* betrachte die Werke Deiner Hände.
Ich breite meine Hände aus nach Dir;* meine Seele lechzt nach Dir wie dürres Land.
Eilends erhör mich, Herr,* denn mein Geist verschmachtet.
Verbirg Dein Antlitz nicht vor mir,* sonst gleiche ich denen, die in die Grube steigen.
Laß mich am Morgen Deine Huld erfahren,* denn auf Dich vertraue ich.
Zeig mir den Weg, den ich wandeln soll,* denn ich erhebe meine Seele zu Dir.
Errette mich, Herr, von meinen Feinden,* denn ich harre auf Dich.
Lehr mich Deinen Willen tun,* Du bist ja mein Gott.
Dein Geist ist gut,* Er führt mich auf ebener Bahn.
Um Deines Namens willen, Herr, erhalte mich am Leben;* führ meine Seele in Deiner Güte aus der Not heraus.
In Deinen Barmherzigkeit tilge meine Feinde und vernichte alle, die meine Seele bedrängen,* ich bin ja Dein Knecht.
Ehre sei...

Denk nicht, Herr, an unsere und unsrer Eltern Sünden und straf uns nicht für unsere Missetaten.

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Die Allerheiligenlitanei

Die Allerheiligenlitanei wurde früher bei allen wichtigen Anlässen gebetet: am Markustag, bei den Bittprozessionen, der Anfang in der Osternacht und bei den höheren Weihen. Die heutige Litanei ist leider, wie vieles, sehr verkürzt. Wer sich die Zeit nimmt die alte lange Litanei zu beten, wird den Unterschied merken. Manche Orden haben früher diese Litanei (zum Stundengebet) täglich gebetet und dadurch großen Schutz und Kraft erhalten. Weiterhin findet man im Rituale mehrere Bittprozessionen mit der Allerheiligenlitanei.
Diese Litanei ist im Rituale unter dem Kapitel der Krankenseelsorge zu finden, wie die sieben Bußpsalmen! Manche Grippe konnte ich schon durch sie überwinden.

Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!
Christus, höre uns! Christus, erhöre uns! Gott
Vater vom Himmel,
                         - erbarme dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt,
Gott Heiliger Geist,
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott,
Heilige Maria, bitte für uns!
Heilige Gottesgebärerin,
Heilige Jungfrau der Jungfrauen,
Heiliger Michael,
Heiliger Gabriel,
Heiliger Raphael,
Alle heiligen Engel und Erzengel,- bittet für uns.
Alle heiligen Chöre der seligen Geister,
Heiliger Johannes der Täufer, bitte für uns!
Heiliger Joseph,
Alle hl. Patriarchen und Propheten,
Heiliger Petrus, - bitte für uns!
Heiliger Paulus,
Heiliger Andreas,
Heiliger Jakobus,
Heiliger Johannes,
Heiliger Thomas,
Heiliger Jakobus,
Heiliger Philippus,
Heiliger Bartholomäus,
Heiliger Matthäus,
Heiliger Simon,
Heiliger Thaddäus,
Heiliger Matthias,
Heiliger Barnabas,
Heiliger Lukas,
Heiliger Markus,
Alle heiligen Apostel und Evangelisten, bittet für uns.
Alle heiligen Jünger des Herrn,
Alle heilige Unschuldige Kinder,
Heiliger Stephanus, - bitte für uns!
Heiliger Laurentius,
Heiliger Vinzentius,
Heiliger Fabianus und Sebastianus, bittet für uns.
Heiliger Johannes und Paulus,
Heiliger Kosmas und Damianus,
Heiliger Gervasius und Protasius,
Alle heiligen Blutzeugen,
Heiliger Silvester, - bitte für uns!
Heiliger Gregorius,
Heiliger Ambrosius,
Heiliger Augustinus,
Heiliger Hieronymus,
Heiliger Martin,
Heiliger Nikolaus,
Man kann die Diözesanpatrone etc. einfügen.
Alle heilige Bischöfe und Bekenner, bittet für uns.
Alle heiligen Kirchenväter,
Heiliger Antonius, bitte für uns!
Heiliger Benedikt,
Heiliger Bernhard,
Heiliger Dominikus,
Heiliger Franziskus,
Alle heilige Priester und Leviten, bittet für uns.
Alle heilige Mönche und Einsiedler,
Heilige Maria Magdalena, bitte für uns!
Heilige Agatha,
Heilige Luzia,
Heilige Agnes,
Heilige Cäcilia,
Heilige Katharina,
Heilige Anastasia,
Alle heilige Jungfrauen und Witwen, - bittet für uns.
Alle Heiligen Gottes,
Sei uns gnädig, - verschone unser, o Herr.
Sei uns gnädig, - erhöre uns, o Herr.
Von allem Übel, - erlöse uns, o Herr.
Von aller Sünde,
Von deinem Zorn,
Von einem jähen und unvorbereiteten Tod,
Von den Nachstellungen des Teufels,
Von Zorn, Haß und allem bösen Willen,
Vom Geist der Unkeuschheit,
Von Blitz und Ungewitter,
Von der Geißel des Erdbebens,
Von Pest, Hunger und Krieg,
Vom ewigen Tod,
Durch das Geheimnis deiner hl. Menschwerdung,
Durch deine Ankunft,
Durch deine Geburt,
Durch deine Taufe und dein heiliges Fasten,
Durch dein Kreuz und Leiden,
Durch deinen Tod und dein Begräbnis,
Durch deine heilige Auferstehung,
Durch deine wunderbare Himmelfahrt,
Durch die Ankunft des Heiligen Geistes, des Trösters,
Am Tage des Gerichtes,
Wir armen Sünder,
            - wir bitten dich, erhöre uns!
Daß du uns verschonest,
Daß du uns verzeihest,
Daß du uns zu wahrer Buße führen wollest,
Daß du deine heilige Kirche leiten und erhalten wollest,
Daß du den Heiligen Vater und alle Stände der Kirche in deiner heiligen Religion erhalten wollest,
Daß du die Feinde deiner heiligen Kirche demütigen wollest,
Daß du den christlichen Königen und Staatslenkern Frieden und wahre Einigkeit verleihen wollest,
Daß du dem ganzen christlichen Volk Frieden und Eintracht verleihen wollest,
Daß du alle Irrenden zur Einheit der Kirche zurückrufen und alle Ungläubigen zum Licht des Evangeliums führen wollest,
Daß du uns selbst in deinem heiligen Dienst stärken und erhalten wollest,
Daß du unsere Herzen zu himmlischen Begierden erhebest,
Daß du alle unsere Wohltäter mit den ewigen Gütern belohnest,
Daß du unsere Seelen und die Seelen unserer Brüder, Verwandten und Wohltäter vor der ewigen Verdammnis bewahrest,
Daß du die Früchte der Erde geben und erhalten wollest,
Daß du allen verstorbenen Christgläubigen die ewige Ruhe verleihen wollest,
Daß du uns erhören wollest, Sohn Gottes,

3x Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, - verschone uns, o Herr!
              - erhöre uns, o Herr!
              - erbarme dich unser!
Christus, höre uns! - Christus, erhöre uns!
Herr, erbarme dich unser! Christus, erbarme dich unser! Herr, erbarme dich unser!
Vater unser...
(still)
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Ps 69 Gedenke Gott, mir beizustehen; Herr, eile, mir zu helfen!
Schmachbeladen sollen zittern, die mir nach dem Leben trachten.
Schamrot sollen sich verkriechen, die mir Übles wollen.
Schamrot sollen sich alsbald verkriechen, welche zu mir sagen: Recht so! So ist es recht!
Doch jubeln sollen deinethalben und frohlocken alle, die dich suchen;
rufen sollen ohne Unterlaß, die deine Gnade lieben: Hochgepriesen sei der Herr!
Doch ich bin arm und elend: hilf mir, Gott!
Mein Helfer bist du und mein Retter; zögere nicht, o Herr.
Ehre sei dem Vater...

Rette deine Diener,
- Denn sie hoffen auf dich, Gott.
O Herr, sei du für uns ein fester Turm
- Im Angesicht des Feindes.
Nichts erreichen soll der Feind bei uns,
- Der Böse soll nicht ferner wagen, uns zu schaden.
Handle nicht, o Herr, mit uns nach unseren Sünden
- Und vergilt uns nicht nach unsern Missetaten.

Laßt uns beten für den Hl. Vater... Der Herr erhalte ihn und schenke ihm langes Leben; Er mache ihn glücklich auf Erden und lasse ihn nicht in die Hände seiner Feinde fallen.
Laßt uns beten für unsere Wohltäter.
- Allen, die uns Gutes tun, o Herr, um deines Namens willen, schenke gnädig zum Entgelt das ewige Leben.
Amen.

Laßt uns beten für die verstorbenen Gläubigen. - Schenke ihnen ewige Ruhe, o Herr, und das ewige Licht leuchte ihnen. Laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Laßt uns beten für unsere abwesenden Brüder. - Rette deine Diener, denn sie hoffen auf dich, Gott!
Sende ihnen Hilfe, o Herr, von deinem Heiligtum, Und von Sion aus beschütze sie.
                 Herr, erhöre mein Gebet.
Und laß mein Rufen zu dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten!
O Gott! Dir ist es eigen, stets Erbarmen zu üben und Schonung, nimm daher unser Flehen gnädig auf, damit wir und alle deine Diener von den Ketten der Sünde, die uns umstricken durch deine huldreiche Erbarmung gnädig befreit werden.

O Herr, erhöre, wir bitten, unser demütiges Gebet, und da wir unsere Sünden bekennen, so übe du Erbarmen, damit wir zugleich Verzeihung und Frieden durch deine Güte erlangen.

O Herr, erzeige uns gnädig deine unaussprechliche Barmherzigkeit, auf daß wir zugleich von allen Sünden befreit und von der Strafe, die wir verdient hätten, gerettet werden.

O Gott, durch die Sünde wirst du beleidigt, durch Buße aber versöhnt, daher blicke gnädig auf das inständige Flehen deines Volkes und erspare uns die Geißel deines Zornes, die wir für unsere Sünden verdienen.

Allmächtiger, ewiger Gott! Erbarme dich deines Dieners (N.), unseres Heiligen Vater, und lenke ihn in deiner Milde auf den Weg des ewigen Heils, damit er durch deine Gnade, was dir gefällt, begehre und mit aller Kraft vollbringe.

O Gott! Von dir nimmt heiliges Begehren, rechter Entschluß und gerechtes Handeln seinen Ausgang; gib daher deinen Dienern den Frieden, den die Welt nicht geben kann, damit unsere Herzen deinen Geboten ergeben und die Welt durch deinen Schutz vor Feindesfurcht gesichert und ruhig sei.

O Herr, laß unser Herz von dem Feuer des Heiligen Geistes erglühen, auf daß wir dir mit keuschem Leib dienen und mit reinem Herzen gefallen.

O Gott, Schöpfer und Erlöser aller Gläubigen! Gewähre den Seelen deiner Diener und Dienerinnen Nachlaß aller Sünden, damit sie die Nachsicht, die sie allezeit gewünscht haben, durch fromme Fürbitten erreichen.

O Herr, wir bitten, komm unseren Handlungen durch deine Eingebung zuvor und begleite sie mit deinem Beistand, damit all unser Beten und Arbeiten mit dir jederzeit beginne, und wie es durch dich angefangen, also auch beendet werde.

Allmächtiger, ewiger Gott, Du herrschst über die Lebenden ebenso wie über die Verstorbenen und übst Erbarmen mit allen, die du an ihrem Glauben und an ihren Werken im voraus als dein Eigen erkennst; daher bitten wir demütig: alle, für die wir zu beten uns vorgenommen haben, ob noch diese Welt sie im Fleisch besitzt oder schon die künftige sie, befreit vom Leib, aufgenommen hat: sie alle mögen auf die Fürsprache aller deiner Heiligen durch deine huldvolle Güte Vergebung aller ihrer Sünden erlangen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.
Es erhöre uns der allmächtige und barmherzige Gott. Amen. Und die Seelen der verstorbenen Gläubigen mögen durch Gottes Barmherzigkeit ruhen im Frieden.
Amen.

Im Rituale Romanum finden wir die Allerheiligenlitanei öfter, bei den vergessenen Bittprozessionen, Es gibt Bittprozessionen bei Unwetter (Hochwasser), um Regen, um heiteres Wetter, bei Hunger und Krieg. Dabei wird immer diese Litanei gebetet.

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Ein sehr wirksames Gebet
zum hl. Erzengel Michael - efficacissima!

O Gott, sei mir Sünder gnädig und sei mein Beschützer alle Tage meines Lebens. O Gott Abrahams, Gott lsaak, Gott Jakobs erbarme dich meiner und sende mir den hl. Erzengel Michael zur Hilfe, der mich vor allen meinen sichtbaren und unsichtbaren Feinden, den fleischlichen, geistlichen und zeitlichen bewacht, beschützt, behütet, mit Gnaden beschenkt und verteidigt.

HI. Erzengel Michael verteidige uns im Kampf, damit wir nicht verloren gehen im furchtbaren Gericht. HI. Erzengel Michael durch die Gnade, die du verdient hast, bitten wir dich durch Gott unseren eingeborenen Herrn Jesus Christus, daß du mich vor allem vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Bösen (Übel) errettest durch die Fürsprache der glorreichen Jungfrau Maria mit der ganzen himmlischen Gesellschaft.

Hl. Michael, hI. Gabriel, hI. Raphael und alle hI. Engel und Erzengel eilt mir Sünder zu Hilfe.

Ich bitte euch alle Kräfte der Himmel, daß kein Feind mir schaden kann, weder auf dem Weg, weder im Wasser, weder im Feuer noch im Haus noch außer Haus, weder weggehend

  noch heimgehend, weder wachend noch schlafend, weder beim Essen noch beim Arbeiten.

Seht das Zeichen des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, flieht ihr feindlichen Mächte; gesiegt hat der Löwe aus dem Stamm Juda, der Wurzel David. Unser Erlöser, durch dein Blut und dein Kreuz hast Du die Welt erlöst, erlöse (errette) mich heute und alle Tage meines Lebens.

Heilig, heilig, heilig, o Kreuz Christi hilf mir; o Kreuz Christi befreie mich von allem Bösen, o Kreuz Christi beschütze mich alle Tage meines Lebens.
Amen.

Betet Gott an. - Alle Engel Gottes.

Laßt uns beten. O Gott, der Du durch wunderbare Anordnung die Dienste der Engel und Menschen verteilst, gewähre gnädig, daß durch jene, die Dir im Himmel dienen, unser Leben auf Erden beschützt werde. Durch Christus unseren Herrn.
Amen.


 

Der kleine Exorzismus
gegen den Satan und die abtrünnigen Engel

Jesus sagte am 26.11.56 zu Mutter Graf (Appenzell): ‘Sage den Priestern, sie sollen den Exorzismus beten über die heutigen Feinde der heiligen Kirche. Wenn die Priester wüßten, welch Macht Ich ihnen gebe durch diese Beschwörung, so könnten sie den Feind der Kirche fernhalten!’

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Glorreicher Fürst der himmlischen Heerscharen, heiliger Erzengel Michael, beschütze uns im Kampf gegen die Mächte, Gewalten und Herrscher der Finsternis und die Geister der Bosheit unter dem Himmel! Komm den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Ebenbild erschaffen und um einen so hohen Preis aus der Tyrannei Satans erkauft hat! Dich verehrt ja die Kirche als ihren Schutzherrn; dir übergab der Herr die Seelen der Erlösten, um sie zur himmlischen Seligkeit zu führen. Bitte den Gott des Friedens, er möge Satan unter unseren Füßen vernichten, damit er nicht länger die Menschen gefangen halte und der Kirche Schaden zufüge.

Bringe unser Gebet vor das Antlitz des Allerhöchsten: Er wolle uns mit seinem Erbarmen eilends zuvorkommen. Ergreife den Drachen, die alte Schlange, nämlich den Teufel, den Satan, und stürze ihn gefesselt in die Hölle, damit er nicht weiter das Menschengeschlecht verführe!

Exorzismus Im Namen Jesu Christi, unseres Gottes und Herrn, und durch die Fürsprache der Unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter Maria, des heiligen Erzengels Michael, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und aller Heiligen

(Bischöfe und Priester, die vom Ortsbischof die Erlaubnis erhalten, fügen bei:
und gestützt auf die heilige Gewalt unseres Amtes), unternehmen wir voll Zuversicht den Kampf gegen die Angriffe des arglistigen Teufels.

Ps 68 Gott steht auf, seine Feinde zerstieben;
die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht.
Sie verfliegen, wie Rauch verfliegt; wie Wachs
am Feuer zerfließt, so vergehen die Frevler
vor Gottes Angesicht.

Seht das Kreuz des Herrn! Flieht, ihr feindlichen Mächte!
- Gesiegt hat der Löwe vom Stamm Juda, der Sproß Davids.

Deine Barmherzigkeit komme über uns, o Herr!
- So wie wir auf dich gehofft haben.

Im Namen und in der Kraft unseres Herrn
Jesus † Christus,
beschwöre ich dich, unreiner Geist, wer immer du bist, jede satanische Macht, jeden höllischen Feind, jede teuflische Legion, Schar und Rotte: reiß dich los und entferne dich von der Kirche Gottes und von den Seelen, die nach Gottes Ebenbild erschaffen und durch sein kostbares Blut erlöst wurden †. Du listige Schlange, wage nicht weiterhin, das Menschengeschlecht zu betrügen, die Kirche Gottes zu verfolgen und die von Gott Auserwählten zu schütteln und zu sieben, wie man den Weizen siebt †.

Dir gebietet Gott, der Allerhöchste †, dem du in deinem großen Hochmut noch immer vermessentlich gleich sein willst, er, der will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

Dir gebietet Gott, der Vater †,
dir gebietet Gott, der Sohn †,
dir gebietet Gott, der Heilige Geist †.
Dir gebietet Christus, das ewige Wort Gottes †,
das Fleisch geworden ist, um das durch deinen Neid verlorengegangene Menschengeschlecht zu retten; er, der sich selbst erniedrigte und gehorsam wurde bis zum Tod. Er hat seine Kirche auf dem festen Felsen Petri erbaut und verheißen, daß die Mächte der Finsternis sie nicht überwältigen werden und daß er bei ihr bleibe alle Tage bis ans Ende der Welt.
Dir gebietet das Geheimnis des Kreuzes † und die Kraft aller Geheimnisse des christlichen Glaubens †.
Dir gebietet die glorreiche Jungfrau und Gottesmutter Maria †, die vom ersten Augenblick ihrer unbefleckten Empfängnis an dein stolzes Haupt durch ihre Demut zertreten hat.
Dir gebietet der Glaube der heiligen Apostel Petrus und Paulus und der übrigen Apostel †.
Dir gebietet das Blut der Märtyrer und die mächtige Fürsprache aller heiligen Männer und Frauen † .

Ich beschwöre dich also, du verfluchter Drache, und jedes Heer von Teufeln, durch den lebendigen † Gott, durch den wahren † Gott, durch den heiligen † Gott, durch den Gott, der die Welt so sehr geliebt hat, daß er seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat: höre auf, die Menschenkinder zu täuschen und ihnen das Gift darzureichen, das zur ewigen Verdammnis führt. Höre auf, der Kirche zu schaden und ihre Freiheit in Fesseln zu legen!

Weiche, Satan, du Erfinder und Lehrmeister allen Trugs, du Feind des menschlichen Heils. Mach Platz Christus, dem Herrn, an dem du nichts von deinen Werken vorfinden konntest! Mach Platz der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, die Christus mit seinem eigenen Blut erworben hat. Zittere und fliehe, indes wir den heiligen und ehrfurchtgebietenden Namen Jesu anrufen, vor dem die Hölle erbebt, dem alle Mächte, Gewalten und Herrschaften des Himmels untertan sind, den die Cherubim und die Seraphim unaufhörlich preisen mit den Worten: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott der Heerscharen!

         Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten.
Gott des Himmels, Gott der Erde, Gott der Engel, Gott der Patriarchen, Gott der Propheten, Gott der Märtyrer, Gott der Bekenner, Gott der Jungfrauen: Gott, der du die Macht hast, nach dem Tod das Leben, nach der Mühe die Ruhe zu verleihen. Außer dir gibt es keinen anderen Gott. Du bist der Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge und deines Reiches wird kein Ende sein. Demütig flehen wir deine glorreiche Majestät an, befreie uns mit deiner Macht von der Gewalt, von jedem Fallstrick und Betrug, von der Verruchtheit der höllischen Geister, und bewahre uns unversehrt. Durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

Von den Nachstellungen des Teufels - bewahre / befreie uns, o Herr!
Daß du deiner Kirche Sicherheit und Freiheit in deinem Dienst gewähren wollest -
wir bitten Dich, erhöre uns!
Daß du die Feinde der heiligen Kirche demütigen wollest:
wir bitten Dich, erhöre uns!

Der wird Ort mit Weihwasser besprengt.

 

Gebet gegen den Einfluß der bösen Geister

Gott erhebe sich und seine Feinde mögen zerstreut werden und vor seinem Angesicht mögen fliehen, die ihn hassen. Seht das Kreuz des Herrn, flieht ihr feindlichen Mächte; gesiegt hat der Löwe aus dem Stamm Juda, der Wurzel David.

Ich beschwöre euch unreinster Geist, jegliche Anfechtung des Feindes, jedes Trugbild, jede Legion, im Namen unseres Herrn Jesus † Christus seid ausgerottet und flieht von diesem Geschöpf Gottes. Verschwinde also
im Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Hl. Geistes;
gib dem Hl. Geist Platz durch das Zeichen des hl. Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, der mit dem Vater und dem Hl. Geist lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
  Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu dir kommen.
Der Herr sei mit euch. -
Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten. Wir bitten dich, allmächtiger Gott, daß der Geist der Bosheit in Zukunft keine Macht in diesem/r deinem/r Diener/in... haben möge, sondern fliehe und nicht
zurückkehre; es möge in ihn/sie durch deinen Befehl einkehren die Güte und Friede unseres Herrn Jesu Christus, durch den wir erlöst sind und wir mögen uns von allem Bösen nicht fürchten, weil der Herr mit uns ist, der lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

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Gebet bei Unwetter von Pfr. Dominikus Ringeisen

Am 31.1.1906 hat ein Priester bei einem Tsunami auf Tumaco im Pazifik mit der letzten Hostie im Kelch gesegnet und das Land wurde verschont. Erzbischof Eder hat 2002 die Salzach gesegnet und Salzburg wurde nicht überschwemmt. Bei Unwetter ist oft die Wirkung des Segens zu sehen, wenn der Priester mit der Kreuzreliquie segnet!

† Es segne Dich Gott, der Vater.
Es segne Dich Gott, der Sohn.
Es segne Dich Gott, der Hl. Geist.
† Es zerteile Dich Gott, der Vater.
Es zerteile Dich Gott, der Sohn.
Es zerteile Dich Gott, der Hl. Geist.
† Es zerstreue Dich Gott, der Vater.
Es zerstreue Dich Gott, der Sohn.
Es zerstreue Dich Gott, der Hl. Geist.
† Es vernichte Dich Gott, der Vater.
Es vernichte Dich Gott, der Sohn.
Es vernichte Dich Gott, der Hl. Geist.
† In heilsamen Regen verwandle Dich Gott, der Vater.
In heilsamen Regen verwandle Dich Gott, der Sohn.
In heilsamen Regen verwandle Dich Gott, der Hl. Geist.

 

Wettersegen (möglichst mit dem Kreuzpartikel)

Von Blitz, Hagel und Ungewitter.
              - Erlöse uns, Herr Jesus Christus.

Erzeige Herr uns Deine Huld.
              - Und schenke uns Dein Heil.
Herr, erhöre mein Gebet.
- Und laß mein Rufen zu Dir kommen.
Der Herr sei mit euch. - Und mit deinem Geist.

Laßt uns beten. Wir bitten Dich, allmächtiger Gott: verleihe, uns auf die Fürbitte der hl. Gottesmutter Maria, der hl. Engel, Patriarchen, Propheten, Apostel, Märtyrer, Bekenner, Jungfrauen, Witwen und aller Deiner Heiligen immer Deinen Schutz; gib, daß Ruhe sei in den Lüften; laß gegen Blitz und Ungewitter Dein Heil vom Himmel über uns Unwürdige herabströmen und mache mit Deiner starken Hand die dem Menschen stets feindlichen Mächte der Luft zunichte. Durch Ihn, Christus, unsern Herrn.
Amen.

Der Name des Herrn sei gepriesen.
- Von nun an bis in Ewigkeit.
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn. -
Der Himmel und Erde erschaffen hat.

Der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes, komme herab auf euch, auf diesen Ort und auf die Früchte der Erde, und bleibe immerdar. Amen.

 

Die alten Taufexorzismen

Früher gab es einen Ritus zur Ergänzung der Taufgebete nach einer Nottaufe.

Dabei wurden die Salbungen und Taufexorzismen etc. nachgeholt. Da diese heute oft weglassen werden, zeigt die Erfahrung, daß das Nachholen der Taufexorzismen wichtig ist. Früher wurde bei Konversionen die Taufe sub conditione gespendet und die Salbungen, Exorzismen nachgeholt. Ob heute alle protestantische Taufen gültig sind, ist zu bezweifeln.
Im Fernsehen sagte eine Pastorin bei einer Nottaufe im Krankenhaus, daß sie das Wasser weglasse! Damit war die Taufe ungültig. Ohne Taufexorzismen ist die Taufe zwar gültig, aber die Dämonen sind noch da, was später leichter zur Besessenheit führen kann. Manche beten diese jahrhundertlang bewährten Gebete bei der Taufe still oder bei einem Lied. Bei Erwachsentaufen gab es weitere Exorzismen und spezielle Absagen, die ihre Bedeutung haben - Vide Rituale romanum!

Ich beschwöre dich unreiner Geist, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes, daß du von diesem/r Diener/in Gottes N. herausgehst und dich zurückziehst; er selbst befiehlt dir nämlich, der mit den Füßenüberdas Wasser ging unddemsinkenden Petrus die rechte Hand gereicht hat.

Verfluchter Teufel, erkenne also dein Urteil und gib die Ehre dem lebendigen und wahren Gott, gib die Ehre Jesus Christus, seinem Sohn und dem Hl. Geist und weiche von diesem/r Diener/in Gottes N., weil diese/n sich unser Gott und Herr Jesus Christus zu seiner hl. Gnade, Segnung und der Quelle der Taufe zu rufen gewürdigt hat.

Ich beschwöre dich jeglicher unreiner Geist im Namen Gottes des allmächtigen Vaters, und im Namen Jesus Christus, seines Sohnes, unseres Herrn und Richters und in der Kraft des Hl. Geistes, daß du von diesem Geschöpf Gottes N. weichst, das sich unser Herr zu seiner hl. Kirche zu rufen gewürdigt hat, damit es ein Tempel des lebendigen Gottes werde und der Hl. Geist in ihm wohne. Durch den selben Christus, unseren Herrn, der kommen wird die Lebenden und die Toten und die Welt durch das Feuer zu richten. Amen.

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Der Marienhymnus Akathistos

Der Hymnus zur allerseligsten Jungfrau und Gottesgebärerin Maria entstand bereits um 500. Er ist das große Danklied für die Rettung Konstantinopels vor den Avaren und Persern am 6. Aug. 626. Die Avaren stammten aus Asien, waren Vorläufer der Hunnen und Türken und herrschten dann im 1. Jahrtausend auf dem Balkan. Die Geschichte berichtet von seiner gewaltigen Kraft bei Angriffen auf Konstantinopel. Dieser Hymnus wäre sicher auch hilfreich gegen die heutige Invasion die ja auf die Zerstörung unseres Glaubens zielt. Die Einleitung kam später hinzu.

Akáthistos bedeutet "nicht im Sitzen" zu singen.

Dieses Gebet ist auch für uns segensreich. Nach unterschiedlichen Übersetzungen zusammengestellt und verstärkt mit dem Erweiterung ’unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria statt nur: du jungfräuliche Mutter.

1. Teil: Die Verkündigung des Herrn
               Der Besuch Mariens bei Elisabeth
               Die Zweifel des hl. Josef

2. Teil: Die Anbetung der Hirten und der Weisen
               Die Flucht nach Ägypten
               Die Darstellung Jesu im Tempel

3. Teil: Das Geheimnis der Menschwerdung
               Engel erschauern vor dem Geheimnis
               Gott will seine Schöpfung erlösen

4. Teil: Maria thront über den Heiligen
               Christus zerreißt den Schuldbrief
               Maria thront über den Heiligen und Priestern
Schlußgebet
- Betet man nur einen Teil, schließt man mit dem Schlußgebet.

Der Priester beginnt: Gepriesen sei unser Gott jetzt und allezeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit. - Amen.
Ohne Priester: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.(3x) Durch die Gebete unserer heiligen Väter erbarme Dich unser Herr Jesus Christus. Ehre sei Dir, unser Gott, Ehre sei Dir.

Himmlischer König, Tröster, Geist der Wahrheit, Allgegenwärtiger und alles Erfüllender, Urquell des Guten und Spender des Lebens. Komm und nimm Wohnung in uns, reinige uns von aller Befleckung und rette, o Gütiger, unsere Seelen.
Hl. Gott, hl. starker Gott, hl. unsterblicher Gott, erbarme Dich unser.
(3x)
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Hl. Geist, jetzt und allezeit und von
Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Allerheiligste Dreifaltigkeit, erbarme Dich unser, Herr, reinige uns von unseren Sünden. Gebieter, vergib uns unsere Verfehlungen, Heiliger, sieh unsere Schwächen an und heile sie um Deines Namens Willen. Herr, erbarme Dich unser.
(dreimal) Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Hl. Geist, jetzt und allezeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Vater unser im Himmel,... sondern erlöse uns von dem Bösen.

P: Denn Dein ist das Reich, die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des
Sohnes und des Hl. Geistes, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.


Der eigentliche Hymnus

Unbesiegbare Heerführerin, dir gelten die Lieder des Sieges! Aus der Gefahr befreit, bringen wir dir, o Gottesgebärerin, Hymnen des Dankes entgegen. Da du unüberwindliche Macht hast, errette uns aus allen Gefahren, auf daß wir dir zurufen:

Sei gegrüßt, du unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.

1. Teil: Die Verkündigung

Aus dem Himmel her trat ein Erzengel in die sichtbare Welt, der Gottesgebärerin den Freudengruß zu bringen. Und als er Dich, o Herr, in seinem leiblosen Wort leibhaft werden sah, da war er außer sich und jubelte ihr zu:
Sei gegrüßt, durch dich leuchtet das Heil hervor;
sei gegrüßt, durch dich schwindet aller Fluch.
Sei gegrüßt, du richtest den gefallenen Adam wieder auf;
sei gegrüßt, du erlöst Eva von ihren Tränen.
Sei gegrüßt, du bist allem menschlichen Denken hoch überlegen;
sei gegrüßt, so erhaben über den Engeln.
Sei gegrüßt, du Thron des Königs;
sei gegrüßt, denn du trägst den, der alles trägt.
Sei gegrüßt, du Stern, der die Sonne offenbart;
sei gegrüßt, aus deinem Leib wird Gott Mensch.
Sei gegrüßt, aus dir wird die Schöpfung neu geboren;
sei gegrüßt, durch dich ist der Schöpfer Kind geworden.
Sei gegrüßt, du
unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.

So ganz ihres lauteren Wesens inne bekannte sie vor Gabriel: Das Wunder deiner Rede vermag ich nicht wahrzuhaben; denn mit Jauchzen kündest du mir die göttliche Erwählung an: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

Die unerkannte Kunde zu erkunden suchend, flehte die Jungfrau zum Diener Gottes: Wie es mir möglich sei, aus meinem unversehrten Leib Gottes Sohn zu gebären, das sollst du mir sagen! Jener aber sprach voll Schauer, umso mehr ihr verkündend:
Sei gegrüßt, dir ist der geheimnisvolle Ratschluß anvertraut;
sei gegrüßt, du Vertrauende, da es des Schweigens bedarf.
Sei gegrüßt, du bist der Anfang der Wunder Christi;
sei gegrüßt, du bist der Inbegriff all seiner Lehren.
Sei gegrüßt, du Himmelsleiter, auf der Gott herniederstieg;
sei gegrüßt, unsere Brücke von der Erde zum Himmelreich.
Sei gegrüßt, von den Engeln wieder und wieder erwogenes Wunder;
sei gegrüßt, du Schrecken der Dämonen.
Sei gegrüßt, du hast unsagbar das Licht empfangen;
sei gegrüßt, du hast dein Geheimnis niemanden enthüllt.
Sei gegrüßt, welche die Weisheit der Weisen übertrifft;
sei gegrüßt, die den Glauben der Gläubigen vertieft.
Sei gegrüßt, du
unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.

Da überschattete die Jungfrau die Kraft des Allerhöchsten, und sie ließ ihren mütterlichen Schoß einen würdigen Nährboden werden für alle, die das Heil ernten wollen und daher singen: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

Da Maria Gott empfangen, eilte sie zu Elisabeth. Deren Ungeborenes erkannte sogleich ihren liebenden Gruß und freute sich ihrer Freude, als sänge es der Mutter Gottes: Sei gegrüßt, du Sproß des unverwelklichen Stammes;
sei gegrüßt, du bist reich an lauterer Frucht.
Sei gegrüßt, du ernährst den Spender der Nahrung;
sei gegrüßt, du gibst Leben dem Urheber unseres Lebens.
Sei gegrüßt, du Garten voll Reichtum des Erbarmens;
sei gegrüßt, du Altar, der die Fülle der Gnaden bringt.
Sei gegrüßt, du gewährst dem Leib Stärkung in Fülle;
sei gegrüßt, du Zuflucht unserer Seelen.
Sei gegrüßt, du duftender Weihrauch unserer Fürbitten;
sei gegrüßt, du Versöhnung der ganzen Welt.
Sei gegrüßt, du Wohlgefallen Gottes bei den Sterblichen;
sei gegrüßt, du Hoffnung der Menschen bei Gott.
Sei gegrüßt, du unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.

Zweifel verwirrten den besonnenen Josef. Er, der dich als Jungfrau kannte, war ratlos, du ohne Fehl. Als er aber deiner Erwählung vom Hl. Geist gewahr wurde, sprach er: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

2. Teil: Die Anbetung

Von den jubelnden Engelchören vernahmen die Hirten die Ankunft Christi im Fleisch. Wie zu einem Hirten liefen sie zu ihm und sahen das Lamm Gottes unschuldig auf Mariens Schoß. Da jubelten auch sie:
Sei gegrüßt, du Mutter des Lammes und des Hirten;
sei gegrüßt, du Gehege der geistigen Schafe.
Sei gegrüßt, du Schutzwehr gegen die unsichtbaren Feinde;
sei gegrüßt, du öffnest die Pforte des Paradieses.
Sei gegrüßt, die Himmel jauchzen mit der Erde;
sei gegrüßt, in Christus frohlocken alle Geschöpfe.
Sei gegrüßt, durch dich sind die Apostel mutig geworden;
sei gegrüßt, du unbesiegbarer Mut der Märtyrer.
Sei gegrüßt, du starker Halt des Glaubens;
sei gegrüßt, du lichte Offenbarung der Gnade.
Sei gegrüßt, durch dich wird die Hölle entmachtet;
sei gegrüßt, durch dich wurden wir mit Herrlichkeit bekleidet.
Sei gegrüßt, du
unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.

Einen Stern beachteten die Weisen, der sie auf Gott hindeutete. Sie folgten dessen Weisung und hielten sich daran gleichwie an eine Fackel. So fanden sie den machtvollen König. Ihm nun nahe, riefen sie dem Unnahbaren ihre Liebe zu: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

Die Sterndeuter sahen in den Händen der Jungfrau den, der mit seiner Hand die Menschen schuf. Eingedenk dessen, daß er in Knechtsgestalt doch ihr Gebieter sei, bemühten sie sich mit ihren Gaben ihn zu ehren und der Gebenedeiten zu huldigen:
Sei gegrüßt, du Mutter des allerheiligsten Sterns;
sei gegrüßt, du Morgenglanz des mystischen Lebens.
Sei gegrüßt, du löschst den glühenden Irrtum aus;
sei gegrüßt, du beschützt die Geweihten des Dreieinen.
Sei gegrüßt, du vernichtest die unmenschlichen Tyrannen;
sei gegrüßt, du zeigst Christus den menschenliebenden Herrn.
Sei gegrüßt, du befreist uns vom Götzendienst der Heiden;
sei gegrüßt, du bewahrst (rettest) uns vor Unreinheit.
Sei gegrüßt, du zerstörst die Anbetung der Götzen;
sei gegrüßt, du befreist uns von der Glut der Leidenschaften.
Sei gegrüßt, du Lehrerin der Weisheit;
sei gegrüßt, du erfüllst alle mit Seligkeit.
Sei gegrüßt, du
unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.

Zu gotterfüllten Kindern geworden, kehrten die Seher nach Babylon zurück und erfüllten dort die Prophezeiung, indem sie allen Dich als den Messias verkündeten. Sie verließen Herodes, den Heuchler, der nicht verstand Lob zu singen: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

Du hast das Licht der Wahrheit nach Ägypten getragen, die Finsternis der Gottlosigkeit hat sich verflüchtigt. Dir, Erretter, unterlagen die Götzen, da sie Deiner Macht nichts vermochten. Die aber so befreit waren, dankten der Gottesgebärerin:
Sei gegrüßt, du erneuerst die Würde der Menschen;
sei gegrüßt, du Untergang der Dämonen.
Sei gegrüßt, du hast den Betrüger zertreten;
sei gegrüßt, du hast die Götzenbilder entthront.
Sei gegrüßt, du hast die geistigen Pharaonen versenkt;
sei gegrüßt, du Fels, der die Dürstenden mit Leben tränkt.
Sei gegrüßt, du Feuersäule, welche aus der Finsternis führt;
sei gegrüßt, du Schutzmantel in aller Drangsal der Welt.
Sei gegrüßt, du hast das neue Manna gebracht;
sei gegrüßt, du dienst mit heiliger Speise.
Sei gegrüßt, du Land der Verheißungen;
sei gegrüßt, du Land, wo Milch und Honig fließen.
Sei gegrüßt, du unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.
Als Simeon bestimmt war, an der Schwelle zwischen Zeit und Ewigkeit zu stehen, da wurdest Du, o Herr, als Kind ihm dargereicht. Er aber schaute in Dir den vollkommenen Gott. Außer sich vor Staunen über Deine unvorstellbare Gegenwart rief er aus: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

3. Teil: Das Geheimnis der Menschwerdung

Eine neue Schöpfung brachte der Schöpfer hervor, die so noch nie war, da er uns erschien, die wir von ihm geschaffen. Aus dem jungfräulichen Schoß stammt er und behütet ihn unversehrt, wie er war, auf daß wir das Wunder sehen und die Gottesgebärerin mit Lobgesang preisen:
Sei gegrüßt, du Blume der Unverweslichkeit;
sei gegrüßt, du Krone der Keuschheit.
Sei gegrüßt, du leuchtendes Vorbild der Auferstehung;
sei gegrüßt, du Lichtglanz der Engel.
Sei gegrüßt, du Baum des Lebens für die Gläubigen;
sei gegrüßt, du schützendes Laubdach in der sengenden Glut.
Sei gegrüßt, du hast den Verirrten den Weg gewiesen;
sei gegrüßt, du hast den Gefangenen die Freiheit gebracht.
Sei gegrüßt, du besänftigst den gerechten Richter;
sei gegrüßt, in dir findet unser Versagen Gnade.
Sei gegrüßt, du bist Schutz der Ausweglosen;
sei gegrüßt, deine Liebe übertrifft alle Sehnsucht.
Sei gegrüßt, du
unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.

Über solch ungewöhnlicher Geburt nachsinnend werden wir dem Gewöhnlichen immer mehr entwöhnt und wenden unser Sinnen zum Himmel. Denn der Allerhöchste wurde ein demütiger Mensch, damit er aus der Tiefe herausführe, die an Ihn glauben: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

Ganz eins war er mit uns bis in den Tod und war seiner Gottheit nie entkleidet. Nicht daß er etwa von einem Ort hin zu einem andern ging; sondern das unumschränkte Wort kam hernieder bei der Geburt aus der Jungfrau. Uns neigt sie sich zu:
Sei gegrüßt, du Thron Gottes, den kein Raum zu fassen vermag;
sei gegrüßt, du Pforte zum unverfügbaren Geheimnis.
Sei gegrüßt, du Zeichen des Widerspruchs für die Ungläubigen;
sei gegrüßt, den Gläubigen von offenkundiger Erhabenheit.
Sei gegrüßt, du auserwählte Gefährtin über den Cherubim;
sei gegrüßt, du erlesenes Gefäß über den Seraphim.
Sei gegrüßt, du hast Unversöhnliches versöhnt;
sei gegrüßt, du einzige Jungfrau und Mutter zugleich.
Sei gegrüßt, durch dich ist uns die Schuld erlassen worden;
sei gegrüßt, du hast das Paradies wieder geöffnet.
Sei gegrüßt, du bist der Schlüssel zum Königreich Christi;
sei gegrüßt, du Hoffnung auf das ewige Heil.
Sei gegrüßt, du
unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.

Die Engel staunten vor dem gewaltigen Geschehen deiner Menschwerdung. Sie schauten zuvor den unzugänglichen Gott, nun allen Menschen zugänglich, wie er mitten unter uns wohnt und von uns allen hört: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

Sprachlos werden vor dir, o Gottesgebärerin, die wortgewandten Redner. Solcher Ohnmacht versagt sich das Wort: wie du jungfräulich gebären konntest. Staunend schauen wir das Geheimnis des Glaubens:
Sei gegrüßt, du Gefäß der Weisheit Gottes;
sei gegrüßt, du Gemach seiner Vorsehung.
Sei gegrüßt, du hast die Weisen der Torheit überführt;
sei gegrüßt, du hast den Forschern das Unerforschliche gezeigt.
Sei gegrüßt, welche die gelehrten Streiter verwirrte;
sei gegrüßt, welche die Mythendichter dahinschwinden ließ.
Sei gegrüßt, du hast spitzfindige Denkgeflechte zerrissen;
sei gegrüßt, du hast die Netze der Fischer gefüllt.
Sei gegrüßt, du Leuchtturm der Irrenden;
sei gegrüßt, du Baum der Erkenntnis des Guten.
Sei gegrüßt, du Rettungsboot der Gestrandeten;
sei gegrüßt, du Hafen des ewigen Heils.
Sei gegrüßt, du
unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.

Der Herrscher des All wollte seine Schöpfung erlösen. Unser Gott und Hirte erschien uns als Lamm. Ihn, der für uns und uns gleich Mensch wurde, beten wir an: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

4. Teil: Maria thront über den Heiligen

Bei dir, jungfräuliche Gottesgebärerin, sind die Jungfrauen geborgen und alle, die zu dir Zuflucht nehmen. Denn der Schöpfer des Himmels und der Erde ehrte dich, du Reine, da er in dir als seiner Mutter wohnte und alle lehrte, dir zuzurufen:
Sei gegrüßt, du Diadem der Jungfräulichkeit;
sei gegrüßt, du Pforte der Erlösung.
Sei gegrüßt, du Urheberin der neuen Schöpfung;
sei gegrüßt, du Spenderin der göttlichen Gnade.
Sei gegrüßt, du rettest jene, die die Sünde betrog;
sei gegrüßt, du begeisterst die Mutlosen.
Sei gegrüßt, du vernichtest den Verderber der Seelen;
sei gegrüßt, du gebierst den, der Unschuld sät.
Sei gegrüßt, du Brautgemach des unversehrten Verlöbnisses;
sei gegrüßt, du verbindest die Gläubigen mit dem Herrn.
Sei gegrüßt, du keusches Vorbild der Jugend;
sei gegrüßt, du Brautführerin der heiligen Seelen.
Sei gegrüßt, du
unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.


Kein Lobgesang vermag das Ausmaß Deines unendlichen Erbarmens zu ermessen. Könnten wir Dir, o hl. König, selbst eben so viele Loblieder opfern, wie Sandkörner sind, nichts vermochten wir zu vollbringen, dem angemessen, was Du uns geschenkt hast, die wir zu Dir rufen: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

Als lichtbringenden Leuchter, welcher den in der Finsternis Befindlichen leuchtet, schauen wir die hl. Jungfrau. Seit sie das göttliche Licht ergriffen, führt sie zur Gotteserkenntnis, durch den Strahlenglanz die Vernunft erleuchtend. Wir preisen sie:
Sei gegrüßt, du Morgenstern der geistigen Sonne;
sei gegrüßt, du Lichtträger des Allerheiligsten.
Sei gegrüßt, du Lichtstrahl, der die Seelen erleuchtet;
sei gegrüßt, du Donnergroll, der die Feinde niederschmettert.
Sei gegrüßt, du bringst das göttliche Licht;
sei gegrüßt, du ließest den reichfließenden Strom hervorquellen.
Sei gegrüßt, du stellst das heilende Bad vor;
sei gegrüßt, du nimmst den Makel der Sünde fort.
Sei gegrüßt, du Gefäß, welches das Gewissen reinigt;
sei gegrüßt, du Kelch, der Freude spendet.
Sei gegrüßt, du mystische Rose, daraus uns Christus entströmt;
sei gegrüßt, du Leben des geheimnisvollen Gastmahls.
Sei gegrüßt, du
unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.

Weil er aus Liebe alle begnadigen wollte, welche der Strafe schuldig sind, kam ureigens Er, der alle Menschen freispricht, heim als ein Fremder zu denen, welche fern seiner Gnade lebten. Und als Er den Schuldbrief zerriß, hörte Er aus aller Mund: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

Deinem Sohn lobsingend wollen wir alle auch dich als lebendiges Heiligtum preisen,
o Gottesgebärerin. Der in deinem Leib gewohnt hat, der mit seiner Hand alles zusammenhält,
der Herr hat dich geheiligt, dich verherrlicht und uns gelehrt, zu dir zu rufen: Sei gegrüßt, du Tempel Gottes und des Wortes;
sei gegrüßt, du Heilige über allen Heiligen.
Sei gegrüßt, du vom Hl. Geist vergoldete Bundeslade;
sei gegrüßt, du unerschöpflicher Quell des Lebens.
Sei gegrüßt, du Ehrenkrone aller, die Gott fürchten;
sei gegrüßt, du unvergänglicher Ruhm der heiligen Priester.
Sei gegrüßt, du unzerstörbare Festung der Kirche;
sei gegrüßt, du uneinnehmbarer Schutzwall des Reiches.
Sei gegrüßt, du Siegerin in allen Schlachten;
sei gegrüßt, du Siegerin über unsere Feinde.
Sei gegrüßt, du Beschützerin unserer Seelen;
sei gegrüßt, du Arznei unseres Leibes.
Sei gegrüßt, du
unbefleckte Jungfrau und Gottesgebärerin Maria.

Du über alles gepriesene Mutter hast das allen Heiligen heiligste Wort geboren. Nimm an, was wir hier und jetzt vor dich bringen, befreie uns von allem Unheil und bewahre uns vor zukünftiger Strafe, die wir einig beten: Alleluja, Alleluja, Alleluja!

 

Schlußgebete

P: Laßt uns zum Herrn beten. A: Herr, erbarme Dich unser.
P: Reinste Gottesgebärerin, Gnadenreiche, unsere Gebieterin! Du bist ein unerschöpfliches Meer, voll göttlicher Gnadenhuld. Du reichst alle Gnaden. Nach der Heiligsten Dreifaltigkeit bist du unsere Gebieterin, nach dem Tröster-Geist unsere Erquickung, nach dem Mittler Christus unsere Mittlerin. Alle Tränen auf dem Antlitz der Erde hast du getrocknet. Die Schöpfung hast du mit vielfältiger Gabe überschüttet. Den Himmlischen bist du zur Wonne geworden, uns Erdenkinder zur Rettung. Wir glauben, daß jede Ehre, jeder Ruhm und alle Heiligkeit vom ersten unseres Geschlechtes bis zur Vollendung der Zeiten durch dich allein, Makellose, uns zukommt und uns zukommen wird. Die ganze Schöpfung jubelt in dir, du Gnadenvolle. Amen. (vom hl. Ephräm)

P: Weisheit.      
A: Geehrter als die Cherubim und unvergleichlich herrlicher als die Seraphim, unversehrt hast du das göttliche Wort geboren: du wahrhaftige Gottesgebärerin, sei hochgepriesen.

P: Ehre sei Dir, Christus, Gott, unsere Hoffnung, Ehre sei Dir.
A: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Hl. Geist, jetzt und allezeit und von
Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Herr, erbarme Dich unser.
3mal - Gib den Segen.

P: Christus, unser wahrer Gott, erbarme Sich durch die Fürsprache Seiner ganzreinen Mutter, der heiligen, glorreichen und hochverehrten Apostel, unserer gottragenden Väter und aller Heiligen und errette uns, denn Er ist gütig und liebt die Menschen.
A:
Amen.

Du nie vergeblich angerufene Hilfe der Christen, Mittlerin beim unwandelbaren Schöpfer, verschmähe nicht die Gebete der Sünder, komm uns vielmehr mit deiner Hilfe zuvor, die wir gläubig zu dir rufen: Eil auf unser Gebet, lauf auf unser Flehen, denn du hilfst immer, o Gottesgebärerin, jenen, die dich ehren.

 

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Das ATHANASISCHE GLAUBENSBEKENNTNIS

Dieses Gebet findet sich auch im großen Exorzismus, wie auch Jo 1, Psalm 90/91
Im ganz alten Brevier wurde es früher sonntags zur Prim gebetet. Ab1962 nur noch an Dreifaltigkeit. Es ist ein wunderbares Bekenntnis zum dreifaltigen Gott.

Wer immer selig werden, der muß vor allem den katholischen Glauben festhalten.

Wer diesen nicht in seinem ganzen Umfang und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig zugrunde gehen.

Es ist aber katholischer Glaube, daß wir einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit anbeten.

Ohne Vermengung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit.

Denn verschieden ist die Person des Vaters, die des Sohnes und die des Hl. Geistes.

Aber nur eine Gottheit ist im Vater und im Sohn und im Hl. Geist, gleich ist Ihre Herrlichkeit, gleich ewig Ihre Majestät.

Wie der Vater, so der Sohn, so der Hl. Geist. Unerschaffen ist der Vater, unerschaffen der Sohn, unerschaffen der Hl. Geist. Unermeßlich ist der Vater, unermeßlich der Sohn, unermeßlich der Hl. Geist.

Ewig ist der Vater, ewig der Sohn, ewig der Hl. Geist. Und doch sind es nicht drei Ewige, sondern nur ein Ewiger.

Wie auch nicht drei Unerschaffene und nicht drei Unermeßliche, sondern ein Unerschaffener und ein Unermeßlicher.

In gleicher Weise ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn, allmächtig der Hl. Geist.

Und doch sind es nicht drei Allmächtige, sondern ein Allmächtiger.

Ebenso ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Hl. Geist Gott. Und doch sind es nicht drei Götter, sondern es ist nur ein Gott.

Ebenso ist der Vater Herr, der Sohn Herr, der Hl. Geist Herr. Und doch sind es nicht drei Herren, sondern nur ein Herr.

Denn wie wir nach Vorschrift der christlichen Lehre jede Person einzeln für sich als Gott und Herrn bekennen, so verbietet uns anderseits der katholische Glaube, drei Götter oder Herren anzunehmen.

Der Vater ist von niemand gemacht, auch nicht geschaffen, auch nicht gezeugt. Der Sohn ist vom Vater allein, nicht gemacht, nicht geschaffen, sondern gezeugt.

Der Hl. Geist ist vom Vater und Sohn, nicht gemacht, nicht geschaffen, nicht gezeugt, sondern hervorgehend. Es ist also ein Vater, nicht drei Väter; ein Sohn, nicht drei Söhne; ein Hl. Geist, nicht drei Hl. Geister.

Und in dieser Dreieinigkeit ist nichts früher oder später, nichts größer oder kleiner, sondern alle drei Personen sind sich gleich ewig und vollkommen gleich.

So ist in allem, wie schon vorhin gesagt, die Einheit in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit anzubeten.

Wer daher selig werden will, muß in dieser Weise an die heiligste Dreifaltigkeit glauben.

Zum ewigen Heil ist es weiterhin notwendig, daß man auch an die Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus aufrichtig glaube.

Der wahre Glaube fordert also, daß wir glauben und bekennen: daß Jesus Christus, der Sohn Gottes, Gott und Mensch zugleich ist.

Gott ist Er, weil Er aus der Wesenheit des Vaters von Ewigkeit her gezeugt, und Mensch ist Er, weil Er aus dem Leib der Mutter in der Zeit geboren ist.

Vollkommener Gott und vollkommener Mensch, der aus einer vernünftigen Seele und einem menschlichen Leib besteht.

Er ist dem Vater gleich der Gottheit nach, Er ist geringer als der Vater der Menschheit nach. Obgleich Er Gott und Mensch zugleich ist, so sind doch nicht zwei, sondern nur ein Christus.

Einer aber, nicht als ob die Gottheit in Fleisch verwandelt wäre, sondern weil Gott die Menschheit angenommen hat. Einer ganz und gar, nicht durch Vermischung der Wesenheit, sondern durch Einheit der Person.

Denn wie die vernünftige Seele und das Fleisch nur einen Menschen ausmachen, so ist auch Gott und Mensch nur ein Christus.

Um unseres Heiles willen hat Er gelitten, ist zur Hölle abgestiegen und am dritten Tage wieder von den Toten auferstanden;

Er ist in den Himmel aufgefahren, sitzet zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen Er kommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten.

Bei Seiner Ankunft werden alle Menschen auferstehen mit ihren Leibern und Rechenschaft ablegen über ihre eigenen Handlungen.

Und die, welche Gutes getan, werden hingehen zum ewigen Leben; die aber Böses getan, werden eingehen ins ewige Feuer.

Das ist der katholische Glaube; wer diesen nicht getreulich und fest bekennt, kann nicht selig werden.
Ehre sei...

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Das Danklied des Moses
- Exodus 15

Damals sang Mose mit den Israeliten dem Herrn dieses Lied; sie sagten:
Ich singe dem Herrn ein Lied, denn er ist hoch und erhaben. Rosse und Wagen warf er ins Meer.
Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden. Er ist mein Gott, ihn will ich preisen; den Gott meines Vaters will ich rühmen.
Der Herr ist ein Krieger, Jahwe ist sein Name.
Pharaos Wagen und seine Streitmacht warf er ins Meer. Seine besten Kämpfer versanken im Schilfmeer.
Fluten deckten sie zu, sie sanken in die Tiefe wie Steine.
Deine Rechte, Herr, ist herrlich an Stärke; deine Rechte, Herr, zerschmettert den Feind.
In deiner erhabenen Größe wirfst du die Gegner zu Boden. Du sendest deinen Zorn; er frißt sie wie Stoppeln.
Du schnaubtest vor Zorn, da türmte sich Wasser, da standen Wogen als Wall, Fluten erstarrten im Herzen des Meeres.
Da sagte der Feind: Ich jage nach, hole ein. Ich teile die Beute, ich stille die Gier. Ich zücke mein Schwert, meine Hand jagt sie davon.
Da schnaubtest du Sturm. Das Meer deckte sie zu. Sie sanken wie Blei ins tosende Wasser.
Wer ist wie du unter den Göttern, o Herr? Wer ist wie du gewaltig und heilig, gepriesen als furchtbar, Wunder vollbringend?
Du strecktest deine Rechte aus, da verschlang sie die Erde.
Du lenktest in deiner Güte das Volk, das du erlöst hast, du führtest sie machtvoll zu deiner heiligen Wohnung.
Als die Völker das hörten, erzitterten sie, die Philister packte das Schütteln. Damals erschraken die Häuptlinge Edoms, die Mächtigen von Moab packte das Zittern, Kanaans Bewohner, sie alle verzagten.
Schrecken und Furcht überfiel sie, sie erstarrten zu Stein vor der Macht deines Arms, bis hindurchzog, o Herr, dein Volk, bis hindurchzog das Volk, das du erschufst.
Du brachtest sie hin und pflanztest sie ein auf dem Berg deines Erbes. Einen Ort, wo du thronst, Herr, hast du gemacht; ein Heiligtum, Herr, haben deine Hände gegründet. Der Herr ist König für immer und ewig.
- Ehre sei dem Vater

[Denn als die Rosse des Pharao mit Wagen und Reitern ins Meer zogen, ließ der Herr das Wasser des Meeres auf sie zurückfluten, nachdem die Israeliten auf trockenem Boden mitten durchs Meer gezogen waren. Die Prophetin Mirjam, die Schwester Aarons, nahm die Pauke in die Hand und alle Frauen zogen mit Paukenschlag und Tanz hinter ihr her. Mirjam sang ihnen vor: Singt dem Herrn ein Lied, denn er ist hoch und erhaben! Rosse und Wagen warf er ins Meer.]

 

Danklied der Anna - Sam 2,1-11

Mein Herz ist voll Freude über den Herrn, große Kraft gibt mir der Herr.
Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde; denn ich freue mich über deine Hilfe.
Niemand ist heilig, nur der Herr; denn außer dir gibt es keinen (Gott); keiner ist ein Fels wie unser Gott.
Redet nicht immer so vermessen, kein freches Wort komme aus eurem Mund;
denn der Herr ist ein wissender Gott und bei ihm werden die Taten geprüft.
Der Bogen der Helden wird zerbrochen, die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.
Die Satten verdingen sich um Brot, doch die Hungrigen können feiern für immer.
Die Unfruchtbare bekommt sieben Kinder, doch die Kinderreiche welkt dahin.
Der Herr macht tot und lebendig, er führt zum Totenreich hinab und führt auch herauf.
Der Herr macht arm und macht reich,
  er erniedrigt und er erhöht.
Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt; er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen, einen Ehrenplatz weist er ihm zu.
Ja, dem Herrn gehören die Pfeiler der Erde; auf sie hat er den Erdkreis gegründet.
Er behütet die Schritte seiner Frommen, doch die Frevler verstummen in der Finsternis; denn der Mensch ist nicht stark aus eigener Kraft.
Wer gegen den Herrn streitet, wird zerbrechen, der Höchste läßt es donnern am Himmel. Der Herr hält Gericht bis an die Grenzen der Erde.
Seinem König gebe er Kraft und erhöhe die Macht seines Gesalbten.
Ehre sei...

Aus diesem Gebet zitiert Maria im Magnifikat!

 

 

Der Lobgesang der drei Jünglinge im Feuerofen - Dan 3,51

Da sangen die drei im Ofen wie aus einem Mund, sie rühmten und priesen Gott mit den Worten:

Gepriesen bist du, Herr, du Gott unserer Väter, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.

Gepriesen ist dein heiliger, herrlicher Name, hoch gelobt und verherrlicht in Ewigkeit.

Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit, hoch gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

Gepriesen bist du, der in die Tiefen schaut und auf Kerubim thront, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.

Gepriesen bist du auf dem Thron deiner Herrschaft, hoch gerühmt und gefeiert in Ewigkeit.

Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels, gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

Preist den Herrn, all ihr Werke des Herrn; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Engel des Herrn; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, all ihr Wasser über dem Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, all ihr Mächte des Herrn; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, Sonne und Mond; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Sterne am Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, aller Regen und Tau; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, all ihr Winde; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, Feuer und Glut; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, Frost und Hitze; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, Tau und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, Eis und Kälte; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, Raureif und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Nächte und Tage; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, Licht und Dunkel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Blitze und Wolken; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Die Erde preise den Herrn; sie lobe und rühme ihn in Ewigkeit.

Preist den Herrn, ihr Berge und Hügel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, all ihr Gewächse auf Erden; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Quellen; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Meere und Flüsse; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Tiere des Meeres und alles, was sich regt im Wasser; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, all ihr Vögel am Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, all ihr Tiere, wilde und zahme; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Menschen; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Israeliten; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr seine Priester; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr seine Knechte; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Geister und Seelen der Gerechten; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, ihr Demütigen und Frommen; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Preist den Herrn, Ananja, Asarja und Mischaël; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! Denn er hat uns der Unterwelt entrissen und aus der Gewalt des Todes errettet. Er hat uns aus dem lodernden Ofen befreit, uns mitten
aus dem Feuer erlöst.

Dankt dem Herrn, denn er ist gütig; denn seine Huld währt ewig.

Preist alle den Herrn, ihr seine Verehrer, preist den Gott der Götter; singt ihm Lob und Dank; denn ewig währt seine Güte
(Barmherzigkeit).

 

Benediktus - Lk 1, 68-79 - das Dankgebet des hl. Zacharias

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;

Er hat uns einen starken Retter erweckt im Haus seines Knechtes David.

So hat er verheißen von alters her durch den Mund seiner heiligen Propheten.

Er hat uns errettet vor unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen;

Er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet und an seinen heiligen Bund gedacht, an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

Er hat uns geschenkt, daß wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinem Angesicht all unsre Tage.

Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; denn du wirst dem Herrn vorangehen und ihm den Weg bereiten.

Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken in der Vergebung der Sünden.

Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

Um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Ehre sei dem Vater...

 

Das Magnifikat - Lk 1, 46-55 - der Lobpreis Mariens

Hochpreist meine Seele den Herrn, und mein Geist frohlockt in Gott, meinem Heiland.
Denn er hat herabgeschaut auf die Niedrigkeit seiner Magd;
siehe von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn Großes hat der Allmächtige an mir getan, heilig ist sein Name.
Und sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht über allen, die ihn fürchten.
 

Er übt Macht mit seinem Arm, zerstreut, die stolzen Sinnes sind.
Mächtige stürzt er vom Thron, und Niedrige erhöht er.
Hungrige sättigt er, und Reiche läßt er leer ausgehen.
Er nimmt sich Israel, seines Knechtes an, eingedenk seiner Barmherzigkeit.
Wie er unseren Vätern versprochen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Ehre sei dem Vater...

Dieses Gebet können sie als Dank nach der Beichte und Kommunion beten. Es ist auch sehr hilfreich bei Bedrängnis oder Belastungen. Der hl. Paulus betete und sang im Gefängnis und wurde befreit.

 

Dankgebet des hl. Paulus - Kol 1,3-20

Wir danken Gott, dem Vater Jesu Christi, unseres Herrn, jedes Mal, wenn wir für euch beten.
Denn wir haben von eurem Glauben an Christus Jesus gehört und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt,
weil im Himmel die Erfüllung eurer Hoffnung für euch bereitliegt. Schon früher habt ihr davon gehört durch das wahre Wort des Evangeliums,
das zu euch gelangt ist. Wie in der ganzen Welt, so trägt es auch bei euch Frucht und wächst seit dem Tag, an dem ihr den Ruf der göttlichen Gnade vernommen und in Wahrheit erkannt habt.
So habt ihr es von Epaphras, unserem geliebten Mitarbeiter, gelernt. Er ist an unserer Stelle ein treuer Diener Christi und er hat uns auch von der Liebe berichtet, die der Geist in euch bewirkt hat.
Seit dem Tag, an dem wir davon erfahren haben, hören wir nicht auf, inständig für euch zu beten, daß ihr in aller Weisheit und Einsicht, die der Geist schenkt, den Willen des Herrn ganz erkennt.
Denn ihr sollt ein Leben führen, das des Herrn würdig ist und in allem sein Gefallen findet. Ihr sollt Frucht bringen in jeder Art von guten Werken und wachsen in der Erkenntnis Gottes.
  Er gebe euch in der Macht seiner Herrlichkeit viel Kraft, damit ihr in allem Geduld und Ausdauer habt.
Dankt dem Vater mit Freude! Er hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind.
Er hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes. Durch ihn haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.
Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.
Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen.
Er ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand.
Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang.
Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen, um durch ihn alles zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.

Ehre sei...


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Gebet des hl. Bernhard zu MARIA

Wenn sich die Stürme der Versuchung gegen dich erheben, wenn du dich inmitten der Klippen und Felsen der Drangsale befindest, schaue auf diesen Stern, flehe Maria um Hilfe an. Wirst du von den Wellen des Stolzes, der Ehrsucht, des Neides und der Verleumdung aufgewühlt, wende dich diesem Stern zu, rufe den Namen Mariens an.
Erschüttern der Zorn, der Geiz und die Unkeuschheit das Schiff deiner Seele, wirf einen Blick auf diesen Stern und rufe: Maria!
Bist du beunruhigt durch die Schwere deiner Missetaten, erstaunt über den jämmerlichen Zustand deines Gewissens, angstvoll vor der Strenge des göttlichen Gerichts; beginnst du, in das Meer der schwarzen Melancholie und den Abgrund der Verzweiflung zu versinken, so denke vielmehr an Maria.
In den Gefahren, den Unruhen, in der Bedrängnis, der größten Not, erinnere dich an Maria, verlange den Schutz Mariens. Möge ihr Name immer auf deinen Lippen sein, möge die Erinnerung an sie nicht dein Herz verlassen. Um die Erhörung ihrer Gebete zu erlangen, höre nie auf, ihr Beispiel nachzuahmen.
In ihrer Nachfolge kannst du dich nie verirren, wenn du zu ihr betest, kann dich die Gefahr der Verzweiflung nicht erreichen, wenn du an sie dich in ihrer Güte stützt, wirst du keinen falschen Schritt tun, wenn sie dich liebevoll führt, wirst du vorwärtsgehen, ohne zu straucheln, wenn sie sich bemüht, dich zu führen, so schreitest du ohne Beunruhigung dahin. Wenn sie dir zugeneigt ist, wirst du glücklich am Ziel des Heiles ankommen und feststellen, mit wieviel Recht man ihr den Namen Maria gegeben hat.

Papst Benedikt XVI. hat aus diesem Gebet in Mariazell 2007 zitiert.

 

GEBET ZUR KÖNIGIN DER ENGEL

Hehre Königin des Himmels, höchste Herrin der Engel, du hast von Anbeginn von Gott die Macht und die Sendung erhalten, den Kopf des Satans zu zertreten. Wir bitten dich demütig, sende deine himmlischen Legionen, damit sie unter deinem Befehl und durch deine Macht die höllischen Geister verfolgen, sie überall bekämpfen, ihre Verwegenheit zuschanden machen und sie in den Abgrund zurückstoßen. Erhabenste Gottesmutter, schicke dein unüberwindliches Kriegsheer auch in den Kampf gegen die Sendlinge der Hölle unter den Menschen; zerstöre die Pläne der Gottlosen und beschäme alle, die Übles wollen. Erwirke ihnen die Gnade der Einsicht und der Bekehrung, auf daß sie dem dreieinigen Gott und dir die Ehre geben. Verhilf überall der Wahrheit und dem Recht zum Sieg.
Mächtige Schutzfrau, durch deine flammenden Geister behüte ferner auf der ganzen Erde deine Heiligtümer und Gnadenstätten. Bewache durch sie die Gotteshäuser, alle heiligen Orte, Gegenstände und Personen, namentlich das Allerheiligste Altarsakrament. Verhindere, daß sie verunehrt, entweiht, beraubt, zerstört oder geschändet werden. Verhindere es, unsere Liebe Frau!
Himmlische Mutter, beschütze endlich auch unser Eigentum, unsere Wohnungen
und Familien vor allen Nachstellungen der sichtbaren und unsichtbaren Feinde. Laß deine heiligen Engel darin walten und Ergebung, Frieden und die Freude des Heiligen Geistes in ihnen herrschen. Wer ist wie Gott? Wer ist wie du, Maria, du Königin der Engel und Besiegerin der Hölle? O gute und zärtliche Mutter Maria, du makellose Braut des Königs der reinen Geister, in dessen Angesicht sie zu schauen verlangen, du wirst immer unsere Liebe und Hoffnung, unser Schutz und Ruhm bleiben!
Heiliger Michael, heilige Engel und Erzengel, verteidigt uns, beschützt uns! Amen.


Manchmal hat schon die Lauretanische Litanei zur Muttergottes Befreiung bewirkt, wie überhaupt die Anrufung Marias sehr mächtig ist.

Der Engel des Herrn wurde eigentlich eingeführt als Schutzgebet gegen den Islam. Das Rosenkranzgebet hat bei der Seeschlacht von Lepanto gegen die Türken 1571 und bei der Befreiung Österreichs 1955 von den Russen geholfen.

Die sel. Sr. Maria vom göttl. Herzen Droste zu Vischering, die gefallene Mädchen zu betreuen hatte, betete, wenn diese rebellisch waren, zur Muttergottes, das Gedenke oder das Unter Deinen Schutz... auch half ihr das Pange lingua bei der Aussetzung.

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Rosenkranz von den hl. Wunden
unseres Herrn Jesus Christus

Der Wundenrosenkranz wurde Sr. Marie-Marthe Chambon von Jesus selbst offenbart. Unsere Seelen leiden oft unter vielen Wunden - Folgen und Verletzungen durch die Sünde, eigene wie jener, die uns andere zugefügt haben. Dieser kurze Rosenkranz bringt viel Schutz, Segen und Heilung.

Man nimmt einen gewöhnlichen Rosenkranz und beginnt mit:

  O Jesus, göttlicher Erlöser, sei uns barmherzig! Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt! Amen.
Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt! Amen.
Gnade und Barmherzigkeit, mein Jesus, in der gegenwärtigen Gefahr!
Bedecke uns mit Deinem kostbaren Blut! Amen.
Ewiger Vater, erweise uns Barmherzigkeit im Namen des kostbaren Blutes Deines vielgeliebten Sohnes! Erweise uns Barmherzigkeit, wir bitten Dich inständig darum! Amen.
 
Bei den großen Perlen betet man einmal (d.h. zu jedem Gesetz):
  Ewiger Vater, ich opfere Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer Seelen zu heilen.
   
Bei den kleinen Perlen:
(je 10mal)
Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit, durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden.
   
Zum Schluß 3mal: Ewiger Vater, ich opfere Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf, um die Wunden unserer Seelen zu heilen.
   

 

Ein aufrichtiges Gebet, das ein Mensch verrichtet, hat große Kraft.

Es macht ein bitteres Herz süß, ein trauriges froh, ein armes reich, ein törichtes weise, ein verzagtes kühn, ein schwaches stark, ein blindes sehend, ein kaltes brennend. Es zieht den großen Gott in das kleine Herz; es trägt die hungrige Seele empor zu Gott, dem lebendigen Quell und bringt zwei Liebende zusammen: Gott und die Seele.
Hl. Mechthild von Magdeburg (1207-82)


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Alter Taufritus

Der Friede sei mit euch.
Wie soll dieses Kind heißen?
N., was begehrst du von der Kirche Gottes?
          Den Glauben.
Was gewährt dir der Glaube?
          Das ewige Leben.

Willst du also zum Leben eingehen, so halte die Gebote. Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem
ganzen Gemüte und deinen Nächsten wie dich selbst.

Der Priester haucht dem Täufling dreimal ins Gesicht:
Weiche von ihm (ihr), böser Geist, und gib Raum dem Hl. Geist, dem Tröster.

Der Priester macht ein Kreuzzeichen auf die Stirn und die Brust:
Empfange das Zeichen des Kreuzes auf die † Stirn und auf das † Herz. Ergreife den Glauben an die himmlische Lehre und wandle so, daß du ein Tempel Gottes sein kannst.

Lasset uns beten. Wir bitten dich, o Herr, erhöre gnädig unser Gebet und behüte diesen deine/n auserwählte/n Diener/in) N. mit der nie versiegenden Kraft des Kreuzes unseres Herrn, dessen Zeichen ihm (ihr) aufgeprägt worden ist. Laß ihn (sie) den ersten Anteil an deiner großen Herrlichkeit bewahren und dadurch auf dem Weg deiner Gebote zur Glorie der Wiedergeburt gelangen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Der Priester legt die Hand auf den Kopf des Kindes und betet:
Lasset uns beten. Allmächtiger, ewiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus blicke gnädig herab auf diese/n deine/n Diener/in N., den (die) du [bereits] in Gnaden zu den Anfängen des Glaubens berufen hast. Nimm von ihm (ihr) alle Blindheit des Herzens. Zerreiße alle Fesseln Satans, mit denen er (sie) gebunden war. Öffne ihm (ihr), o Herr, die Tür zu deiner Vaterliebe. Möge das Zeichen deiner Weisheit ihn (sie) durchdringen, auf daß er (sie), frei von allem Pesthauch böser Begierden, dir in deiner Kirche freudig diene, vom Duft deiner Lehren angezogen, und laß ihn (sie) vorwärtsschreiten von Tag zu Tag*. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Bei Ergänzung: * Der Genuß des Salzes werde ihm (ihr) zur Arznei, damit er (sie) fähig sei die empfangene Taufgnade zu nutzen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

   Exorzismus des Salzes
Ich beschwöre dich, Geschöpf des Salzes im Namen Gottes des allmächtigen † Vaters und in der Liebe des Herrn Jesus † Christus und in der Kraft des Hl. † Geistes. Ich beschwöre dich durch den lebendigen Gott † durch den wahren † Gott, durch den heiligen † Gott, der dich zum Schutz des menschlichen Geschlechtes geschaffen hat und durch seine Diener befahl dich zu weihen für das Volk, das zum Glauben kommt, damit du im Namen der heiligen Dreifaltigkeit ein heilsames Gnadenmittel (Sakrament) wirst um den Feind zu verjagen. Deshalb bitten wir dich, Herr unser Gott, daß du dieses Geschöpf des Salzes heiligend † heiligst und segnend † segnest, damit es allen, die es empfangen, ein vollkommenes Heilmittel werde, das in ihrem Inneren verbleibe, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, der kommen wird die Lebenden und die Toten und die Welt im Feuer zu richten. Amen.

Der Priester gibt etwas Salz in den Mund des Kindes und betet:
N., empfange das Salz der Weisheit: Gott schenke dir sein Wohlgefallen und führe dich zum ewigen Leben. Amen.

Der Friede sei mit dir. Und mit deinem Geist.

Lasset uns beten. Gott unserer Väter, Gott, du Urgrund aller Wahrheit, wir flehen dich an und bitten dich: blicke gnädig herab auf diese/n deine/n Diener/in... und laß ihn, der ( sie, die) nun dieses [erste] Salz verkostet, nicht lange mehr hungern nach Sättigung mit der himmlischen Speise. Allezeit sei er (sie) glühend vor Eifer, in der Hoffnung froh und im Dienst deines Namens beharrlich.* Geleite ihn (sie), o Herr, wir bitten dich, zum erneuernden Bad der Wiedergeburt, auf daß er (sie) mit deinen Gläubigen die ewigen Güter erlange, die du verheißen hast. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Bei Ergänzung: * [Du hast ihn (sie) zum erneuernden Bad der Wiedergeburt geführt:
wir bitten dich, o Herr, laß ihn (sie) mit deinen Gläubigen auch die ewigen Güter erlangen, die du verheißen hast. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.]

Unheiliger Geist, nun beschwöre ich dich.
Ich beschwöre dich unreiner Geist, im Namen des † Vaters und des † Sohnes und des Hl. † Geistes, daß du von diesem/r Diener/in Gottes N. herausgehst und dich weichst; ER selbst befiehlt dir, der mit den Füßen über das Wasser ging und dem sinkenden Petrus die rechte Hand gereicht hat. Verfluchter Teufel, erkenne daher dein Urteil und gib die Ehre dem lebendigen und wahren Gott, gib die Ehre Jesus Christus, seinem Sohn und dem Hl. Geist und weiche von diesem/r Diener/in Gottes N., weil diese/n sich unser Gott und Herr Jesus Christus zu seiner hl. Gnade, Segnung und der Quelle der Taufe zu rufen gewürdigt hat.

Der Priester macht ein Kreuz auf die Stirn und betet: (2. Mal)
Und dieses Zeichen des † Kreuzes, mit dem wir seine (ihre) Stirn besiegeln, sollst du, verworfener Geist, nie zu verletzen wagen. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Der Priester legt die Hand auf den Kopf des Kindes und betet:
Lasset uns beten. Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott, Urquell des Lichtes und der Wahrheit, deine ewige und allgerechte Vatergüte rufe ich herab auf diese/n deine/n Diener/in N.: Erleuchte ihn (sie) mit dem Licht deiner Erkenntnis; mach ihn (sie) rein und heilig und gib ihm (ihr) das wahre Wissen,* auf daß er (sie) der Gnade deiner Taufe würdig werde und die feste Hoffnung, den rechten Sinn und die heilige Lehre bewahre Christus, unsern Herrn. Amen.

Bei Ergänzung: *auf daß er (sie) würdig werde, die von dir empfangene Taufgnade zu nutzen, und die feste Hoffnung, den rechten Sinn und die heilige Lehre bewahre. Durch
Christus, unsern Herrn. Amen.

N., tritt ein in Gottes Heiligtum, auf daß du Gemeinschaft hast mit Christus zum ewigen
Leben. Amen.

Betet das Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater...

Betet das Gebet des Herrn:
Vater unser, der du bist im Himmel,

Exorzismus Unheiliger Geist, wiederum beschwöre ich dich.
Ich beschwöre dich jeglicher unreiner Geist im Namen Gottes des allmächtigen † Vaters, und im Namen Jesus † Christus, seines Sohnes, unseres Herrn und Richters und in der Kraft des Hl. † Geistes, daß du von diesem Geschöpf Gottes N. weichst, das sich unser Herr zu seiner hl. Kirche zu rufen gewürdigt hat, damit es ein Tempel des lebendigen Gottes werde und der Hl. Geist in ihm wohne. Durch den selben Christus, unseren Herrn, der kommen wird die Lebenden und die Toten und die Welt durch das Feuer zu richten. Amen.

Der Priester nimmt Speichel an den Daumen und berührt Ohren und Nase:
Ohren: Ephphetha, das heißt öffne dich.
Nase: Zu lieblichem Wohlgeruch. Du aber, Teufel, weiche; denn es das Gericht Gottes hat sich genaht.

Im Namen dessen, der deine Sinne nun geöffnet hat, frage ich dich:
N., widersagst du dem Satan?
       Ich widersage.
Und all seinen Werken?
       Ich widersage.
Und all seinem Gepränge ?
       Ich widersage.

Salbung auf der Brust und Schulter
So will ich dich salben mit dem Öl des Heils. Ich salbe dich † mit dem Öl des Heiles in Christus Jesus, unserem Herrn, damit du das ewige Leben hast. Amen.

N., glaubst du an Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der
Erde? - Ich glaube.
Glaubst du an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der geboren wurde und gelitten hat? - Ich glaube.
Glaubst du an den Heiligen Geist, an die heilige katholische Kirche, die Gemeinschaft
der Heiligen, den Nachlaß der Sünden, die Auferstehung des Fleisches und das ewige
Leben? - Ich glaube.

N., willst du getauft werden?
      - Ja, ich will es.
Der Priester gießt dreimal in Kreuzform das Wasser über den Kopf.

Ich taufe dich... im Namen † des Vaters und des † Sohnes und des Hl. † Geistes.

Bzw. Wenn du... nicht getauft bist, taufe ich dich ...

Salbung mit dem Chrisam
Gott hat dich wiedergeboren aus dem Wasser und dem Heiligen Geist und dir Nachlaß aller Sünden gegeben. Er möge dich nun salben mit dem Chrisam des Heiles in Christus Jesus, unserem Herrn.
Der allmächtige Gott, der Vater unsres Herrn Jesus Christus, der dich aus dem Wasser und Hl. Geist wiedergeboren und dir Verzeihung aller Sünden gegeben hat - er selbst salbe dich † mit dem Chrisam des Heils in demselben Jesus Christus unserem Herrn zum ewigen Leben. Amen

Der Friede sei mit dir. Und mit deinem Geist.

Empfange das weiße Kleid und bring es makellos vor den Richterstuhl unseres Herrn Jesus Christus, auf daß du das ewige Leben hast. Amen.

Empfange das brennende Licht und untadelig bewahre deine Taufe.
Halte die Gebote Gottes. Wenn dann der Herr zur Hochzeit kommt und mit ihm alle seine Heiligen am himmlischen Hof, dann kannst du ihm entgegen gehen, und du wirst leben in Ewigkeit. Amen.

N., geh hin in Frieden, und der Herr sei mit dir.
Amen.

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Alte Taufwasserweihe früher auch an Pfingstvigil

Aus der ganz alten Karsamstagsliturgie die Segnung der Weihrauchkörner für die Osterkerze, ab 1955 weggefallen.
Seit 1955 werden die 5 Nägel mit neuen sinnvollen Gebeten in die Osterkerze gleich am Feuer eingefügt. Früher geschah dies ohne Gebet mitten erst im Exsultet.
Die Taufwasserweihe war jeweils vor der Messe nach den Prophetien: Vor 1955 war die Allerheiligenlitanei erst nach der Taufwasserweihe.
Ab 1955 dazwischen und die Erneuerung der Taufversprechen wurde eingefügt. Beim Dreikönigswasser ist die Litanei ganz davor.

Heute fehlen die Segenskreuze und die Anhauchungen des Wassers ganz! Eigentlich das Wichtigste. Danach wird erst das eigentliche Taufwasser entnommen und mit den hl. Ölen geweiht. Das heutige Taufwasser ist weniger als das alte Osterwasser, die Segnung und Anhauchung fehlen! - Quasi wie kastriert. Und das Taufwasser wird heute gar nicht extra gesegnet oder gar mit den hl. Ölen geweiht. Leider wird auch heute noch 'Abendopfer' gebetet - gesungen.
 

Die Weihe der fünf Weihrauchkörner für die Osterkerze (vor 1955):

Wir bitten Dich, allmächtiger Gott: über diesen Weihrauch komme der reiche Strom Deines Segens; Du, unsichtbarer Neuerschaffer, entzünde diesen Glanz zu nächtlicher Stunde; so strahle nicht nur das Opfer, das in dieser Nacht gefeiert wird, im Schein Deines geheimnisvollen Lichtes; nein, allüberall, wohin etwas von dem hier geheimnisreich Geweihten gebracht wird, weiche die Bosheit teuflischen Truges und die Macht Deiner Majestät sei hilfreich zugegen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Nun werden die Weihrauchkörner und das Feuer beräuchert und mit Weihwasser besprengt. Dann zündet man am geweihten Feuer eine Kerze an. Der Diakon legt das violette Gewand ab, bekleidet sich mit der weißen Dalmatik.

 

Der erste Teil der Allerheiligenlitanei

An Pfingstvigil wurde bis 1961 das Wasser ebenso geweiht! Nach den Lesungen knien alle nieder, während der erste Teil der Allerheiligenlitanei gesungen wird.

Herr, erbarme Dich unser.
Christus, erbarme Dich unser.
Herr, erbarme Dich unser.
Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.
Gott Vater vom Himmel, erbarme Dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt,
Gott Heiliger Geist,
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott,
Heilige Maria, - bitte für uns.
Heilige Gottesgebärerin,
Heilige Jungfrau über allen Jungfrauen,
Heiliger Michael,
Heiliger Gabriel,
Heiliger Raphael,
Alle heiligen Engel und Erzengel,
Alle heiligen Chöre der seligen Geister,
Heiliger Johannes der Täufer, bitte für uns.
Heiliger Joseph,
Alle heiligen Patriarchen und Propheten,
Heiliger Petrus, bitte für uns.
Heiliger Paulus, bitte für uns.
Heiliger Andreas,
Heiliger Johannes,
  Alle heiligen Apostel und Evangelisten,
Alle heiligen Jünger des Herrn,
Heiliger Stephanus, bitte für uns.
Heiliger Laurentius,
Heiliger Vinzentius,
Alle heiligen Martyrer, bittet für uns.
Heiliger Silvester, bitte für uns.
Heiliger Gregorius,
Heiliger Augustinus,
Alle heiligen Bischöfe und Bekenner,
Alle heiligen Kirchenlehrer,
Heiliger Antonius, bitte für uns.
Heiliger Benediktus,
Heiliger Dominikus,
Heiliger Franziskus,
Alle heiligen Priester und Leviten,...
Alle heiligen Mönche und Einsiedler,
Heilige Maria Magdalena, bitte für uns.
Heilige Agnes,
Heilige Cäcilia,
Heilige Agatha,
Heilige Anastasia,
Alle heiligen Jungfrauen und Witwen,
Alle Heiligen Gottes, bittet für uns.


 

Die Weihe des Taufwassers

wird in der Mitte des Chores gehalten, so daß die Gläubigen es sehen können. Der Zelebrant, dem Volk zugewandt, hat vor sich das Gefäß mit dem Wasser, zu seiner Rechten die brennende Osterkerze, zur Linken das Prozessionskreuz. Die Hände gefaltet, singt der Priester im Ferialton:

Der Herr sei mit euch.
Und mit deinem Geist.
Lasset uns beten. Allmächtiger, ewiger Gott, sei hilfreich zugegen den Mysterien Deiner göttlichen Huld, sei zugegen beim Vollzug Deiner Sakramente! Sende aus den Geist der Kindschaft: Er möge erschaffen ein neues Volk, Dir geboren aus dem Brunnen der Taufe; und was nun geschehen soll im priesterlichen Dienst, getan in unserer Schwachheit, das laß Wirklichkeit werden durch Deine Kraft. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Der Herr sei mit euch.
Und mit deinem Geist.
Erhebet die Herzen.
Wir haben sie beim Herrn.
Laßt uns danken dem Herrn, unserem Gott.
Das ist würdig ist es und recht.

In Wahrheit ist es würdig und recht, billig und heilsam, immer und überall Dank zu sagen Dir, o Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott: der Du mit unsichtbarer Kraft Deine Sakramente wirksam machst. Wohl sind wir nicht würdig, so hohe Geheimnisse zu vollziehen, Du aber willst nicht fern bleiben den Geschenken Deiner Gnade und neigest unsern Bitten gütig Dein Ohr.
O Gott, dessen Geist am Anfang der Welt über den Wassern schwebte, auf daß die Natur des Wassers schon damals die Kraft empfange, heilig zu machen: O Gott, der Du unsere Wiedergeburt vorgebildet hast in den Wogen der Sintflut, der Du abgewaschen die Schuld der sündigen Welt in den Wassern, auf daß im Geheimnis dieses einen Elementes Untergang sei für die Sünde, für die Tugend ein neuer Anfang: Blicke, o Herr, in das Angesicht Deiner Kirche und mache zahlreich in ihr die Wunder Deiner Wiedergeburt, der du doch Deine Stadt mit dem mächtigen Strom Deiner Gnade erfreust und den Brunnen der Taufe öffnest, alle Völker der Erde um neu zu schaffen. Laß diesen Brunnen auf den Befehl Deiner Majestät vom Heiligen Geist die Gnade Deines Eingeborenen empfangen.

Der Priester teilt das Wasser nach den vier Seiten in Form des Kreuzes, um anzudeuten, daß vom vierarmigen Kreuz die Gnadenflut des kostbaren Blutes in die vier Windrichtungen des neuen Paradieses ströme.

Dieses Wasser hier, bereitet für die Wiedergeburt der Menschen, es werde befruchtet vom Heiligen Geist durch die geheimnisvolle Mitteilung Seines göttlichen Odems. Es empfange die Kraft, um heilig zu machen, und aus dem makellosen Mutterschoß des göttlichen Brunnens steige empor ein himmlisches Volk, zu neuen Geschöpfen geboren. Und seien sie auch verschieden nach in Geschlecht und nach Alter, zu gleicher Kindheit gebäre als Mutter sie alle die Gnade. Fernab weiche von hier auf Deinen Befehl, o Herr, jeder unreine Geist; weithin fliehe alle Bosheit teuflischen Trugs. Keinen Raum habe hier die Einwirkung feindlicher Macht, nicht kreise sie lauernd umher, nicht schleiche sie heimlich heran, mit ihrem Gift hauch verderbe sie nicht.

Der Priester berührt das Wasser mit der Hand, um es für Gott in Besitz zu nehmen.

Dieses heilige und unschuldige Geschöpf befreie von jedem Ansturm des Widersachers und es sei gereinigt von aller Bosheit, die gewichen ist. Es sei ein lebenspendender Quell, ein Wasser zu neuer Geburt, eine sühnende Flut. Damit allen, die in diesem heilbringenden Bad gewaschen werden, volle Reinigung und Nachlaß der Sünden durch das Wirken des Heiligen Geistes erlangen.

Der Priester segnet das Wasser dreimal:
Und so segne ich dich, du Geschöpf des Wassers, durch den lebendigen Gott, den wahren Gott, den heiligen Gott, durch Gott, der mit Seinem Wort dich schied vom trockenen Land, dessen Geist im Anfang über dir schwebte.

Der Priester teilt das Wasser nochmals und gießt davon nach den vier Himmelsrichtungen: wie die vier Ströme aus dem Paradies, so gehen von den Sakramenten die Ströme der Gnade aus.

Er ließ dich der Quelle im Paradies entspringen und gebot dir, in vier Strömen die ganze Erde zu benetzen; Er verlieh dir Süßigkeit in der Wüste, als du bitter gewesen, und machte dich trinkbar; Er rief dich aus dem Felsen hervor, das dürstende Volk zu erquicken. Ich segne dich auch durch Seinen alleinigen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, der dich zu Kana in Galiläa durch ein Wunderzeichen Seiner göttlichen Macht in Wein hat verwandelt; der mit Seinen Füßen auf dir ging; der im Jordan in dir von Johannes getauft wurde; der dich aus Seiner Seite mit dem Blut hervorquellen ließ. Er befahl Seinen Jüngern, sie sollten mit dir die in Gläubigen taufen, und sprach: Geht hin, lehrt alle Völker und tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Indes wir diesen Auftrag vollführen, stehe Du in Deiner Güte uns bei, allmächtiger Gott; sende Du uns gnädig den Hauch Deines Geistes.

Der Priester haucht dreimal in Kreuzesform in das Wasser und versinnbildet so den heiligenden Gnadenbauch des göttlichen Geistes; dann spricht er:
Weihe Du mit Deinem Mund dieses lautere Wasser. Es wasche nicht nur den Körper auf die natürliche Weise, wirksam sei es vielmehr, rein zu machen die Seele.

Der Priester senkt die Osterkerze, das Sinnbild Christi, dreimal, jedesmal tiefer, in das geweihte Wasser und singt dabei, in immer höherer Tonlage:
Es steige herab in diesen vollen Quell die Kraft des Heiligen Geistes.

Dann haucht der Priester, die Osterkerze im geweihten Wasser haltend, dreimal in der Form eines Gabelkreuzes Ψ in das Wasser. Damit soll angedeutet werden, daß der Hl. Geist dem Taufwasser mitgeteilt wird, daß die Täuflinge in Wahrheit „aus dem Wasser und dem Hl. Geist" wiedergeboren werden. Und er fährt fort:

Und Er befruchte all dieses Wasser, auf daß es wirke die neue Geburt.

Die Kerze wird aus dem Wasser genommen.

So werde hier alle Makel der Sünde getilgt; rein gewaschen werde hier die Natur von allem Schmutz des alten Menschen, die geschaffen nach Deinem Bild, die nun zur Würde ihres Ursprungs zurückkehrt. Damit jeder Mensch, der eingeht in dieses Sakrament der neuen Geburt, zu neuer Kindheit in wahrer Unschuld wiedergeboren werde. Durch Deinen Sohn, unsern Herrn Jesus Christus, der kommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten und die Welt durch das Feuer. Amen.

Die Weihe des eigentlichen Taufwassers. Ein Teil dieses geweihten Osterwassers empfängt durch die Beimischung der hl. Öle seine Vollendung als Taufwasser.

Der Priester gießt zuerst das Katechumenenöl hinein und spricht dabei:
Das Öl des Heiles befruchte und heilige diesen Brunnen für alle, die aus ihm wiedergeboren werden zum ewigen Leben. Amen.

Hierauf gießt er Chrisam hinein:
Im Namen der Heiligen Dreifaltigkeit werde eingegossen der Chrisam unseres Herrn Jesus Christus und des Heiligen Geistes, des Helfers. Amen.

Dann gießt er Chrisam und Katechumenenöl zugleich hinein:
Der Chrisam der Heiligung und das Öl der Salbung und das Wasser der Taufe, sie seien zusammengetan im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen
Geistes.
Amen.

Die Prozession zum Taufbrunnen

Wie der Hirsch verlangt nach den Quellen der Wasser, so verlangt, o Gott, meine Seele nach Dir. Meine Seele dürstet nach dem lebendigen Gott. / Wann darf ich kommen und treten vor Gottes Angesicht? Meine Tränen sind mir zum Brot geworden bei Tag und bei Nacht; / an jedem Tag fragen sie mich: Wo bleibt dein Gott?

Hat der Priester das Taufwasser in den Taufbrunnen gegossen, dann betet er:

Der Herr sei mit euch. Und mit deinem Geist.
Lasset uns beten. Allmächtiger, ewiger Gott, blicke gnädig herab auf das fromme Verlangen dieser Schar, die nun wiedergeboren soll werden und die gleich dem Hirsch nach dem Quell Deiner Wasser verlangt; gewähre in Gnaden, daß ihr Durst nach dem Glauben sie heilig mache an Leib und Seele im Geheimnis der Taufe. Durch unsern Herrn. Amen.

Nun wird der Taufbrunnen beräuchert. Dann kehren alle in den Chor zurück.

 

Erneuerung der Taufgelübde

Danach besprengt der Priester die Gläubigen mit dem Osterwasser. Diese können davon mitnehmen und ihre Häuser und Wohnungen damit besprengen. Es folgt:
 

Der zweite Teil der Allerheiligenlitanei

Sei uns gnädig, verschone uns, o Herr.
Sei uns gnädig, erhöre uns, o Herr.
Von allem Übel, erlöse uns, o Herr.
Von aller Sünde,
Von dem ewigen Tod,
Durch das Geheimnis Deiner heiligen Menschwerdung,
Durch Deine Ankunft,
Durch Deine Geburt,
Durch Deine Taufe und Dein heiliges Fasten,
Durch Dein Kreuz und Leiden,
Durch Deinen Tod und Dein Begräbnis,
Durch Deine heilige Auferstehung,
Durch Deine wunderbare Himmelfahrt,
Durch die Ankunft des Heiligen Geistes, des Trösters,
Am Tage des Gerichtes,
Wir armen Sünder, wir bitten Dich, erhöre uns.
Daß Du uns verschonest,
Daß Du Deine heilige Kirche regieren und erhalten wollest,
Daß Du den apostolischen Oberhirten und alle Stände der Kirche in der heiligen Religion erhalten wollest,
Daß Du die Feinde der heiligen Kirche demütigen wollest,
Daß Du den christlichen Königen und Staatslenkern Frieden und wahre Eintracht schenken wollest,
Daß Du uns selbst in Deinem heiligen Dienste stärken und erhalten wollest,
Daß Du alle unsere Wohltäter mit den ewigen Gütern belohnen wollest,
Daß Du die Früchte der Erde geben und erhalten wollest,
Daß Du allen verstorbenen Gläubigen die ewige Ruhe verleihen wollest,
Daß Du uns erhören wollest,
Lamm Gottes, das Du hinweg nimmst die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr. Lamm Gottes, das Du hinweg nimmst die Sünden der Welt, erhöre uns, o Herr.
Lamm Gottes, das Du hinweg nimmst die Sünden der Welt, erbarme Dich unser. Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.
 

Nun folgt das Hochamt der Osternacht ohne Stufengebet mit dem Kyrie; Credo, Antiphon zum Offertorium, Agnus Dei und Schlußevangelium entfallen.

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Ergänzung: Serapionsöl - was nicht im Rituale steht –> z.T. in BdKV

Die Krankenölweihe aus dem 4. Jh. vom ägyptischen Bischof Serapion vom Thmuis. Da scheint die ganze Fülle darin zu sein; geht es doch darum, daß das Sakrament der Krankensalbung nicht nur einen Schaden flicken will, sondern die Vollendung, Verherrlichung mitteilen will:

Wir rufen dich an, der alle Macht und Kraft hat, den Retter aller Menschen, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, und bitten, daß du vom Himmel deines Eingeborenen aus Heilkraft auf dieses Öl sendest, damit es jenen, die damit gesalbt werden, zur Abwehr jeder Krankheit und jeder Entkräftung, zum Gegenmittel gegen jeden Dämon, zur Austreibung jeden unreinen Geistes, zur Austilgung von jedem Fieber und von Kälte und von jedem Übelbefinden gereiche, zur guten Gnade und zum Nachlaß der Sünden, zum Heilmittel des Lebens und der Rettung, zur Gesundheit und Unversehrtheit von Seele, Leib und Geist, zur vollkommenen Gesundheit, daß verherrlicht werde der Name des gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus, der unsere Krankheiten und Schwächen auf sich genommen hat und kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, weil durch ihn die Ehre und die Macht im Heiligen Geist ist, jetzt und in alle Ewigkeit der Ewigkeiten. Amen.

Es fürchte, o Herr, jede satanische Wirksamkeit, jeder Dämon, jede Nachstellung des Feindes, jede Plage, jede Geißel, jeder Schmerz, jede Mühe, jeder Schlag oder feindliche Schatten, Deinen heiligen Namen, den wir jetzt anrufen, und den Namen Deines Eingeborenen. Sie sollen sich entfernen vom Inneren und Äußeren dieser Deiner Knechte, damit der Name des Gekreuzigten und Auferstandenen, Jesus Christus, verherrlicht werde der unsere Krankheiten und Schwächen auf sich genommen hat und kommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten, weil durch ihn Dir Ehre ist und Macht im Heiligen Geist, jetzt und in alle Ewigkeit der Ewigkeiten. Amen.

Durch den Namen Deines Eingeborenen Jesus Christus segnen wir diese Geschöpfe. Den Namen dessen, der gelitten hat, gekreuzigt wurde, auferstand und zur Rechten des Unerschaffenen sitzt, rufen wir an über dieses (Wasser und) Öl. Teile diesen Geschöpfen gnädig Heilkraft mit, damit jedes Fieber, jeder Dämon und jede Krankheit durch den Trank und durch die Salbung entfernt werde und der Gebrauch dieser Geschöpfe ein Mittel der Heilung und ein Mittel der Unversehrtheit werde im Namen Deines Eingeborenen Jesus Christus, durch welchen Dir Ehre und Gewalt sei im Hl. Geist in alle Ewigkeit der Ewigkeiten. Amen.

Sehr tiefe Gebete! (bei einem schweren Befreiungsdienst hat eine Macht gesagt, wenn ihr die Krankensalbung noch so spenden würdet wie im 4. Jh. der Serapion, dann wäre ich in einem Augenblick erledigt.)
Da hinter den Krankheiten und auch den Pharmaka (griech. Zaubermittel) böse Geister stehen, gilt es hier die geistlichen Waffen der Segnungen einzusetzen.

Überlegung: Wenn bei der Krankensalbung die Hände gesalbt werden, wie sonst nur bei der Priesterweihe, wird da nicht irgendwie die Taufe vollendet? Christus ist Priester und der Christ gehört zu dem auserwählten Geschlecht, dem königlichen Priestertum.
1 Petr 2,9.


 

Der hl. Petrus Fourier bat in schwerer Zeit seiner Pfarrei, ja hat jedem Bauer vorgeschrieben, daß er an seine Haus- und Stalltüren die Worte anbringe:
 

Maria ist ohne Sünde empfangen.

 
Dies bewirkte, daß seine Gemeinde im Gegensatz zu den angrenzenden Gemeinden
vor Plünderung, Mord und Seuchen verschont blieb.
Kopieren und verbreiten ( PDF), an Wohnungstür usw. anbringen. Pdf
 

 

Gebet des hl. Antonius:

Seht das Zeichen des Kreuzes! Flieht ihr feindlichen Mächte.
Denn gesiegt hat über euch und die ganze Welt, Jesus Christus,
der Sohn Gottes aus der Wurzel Jesse. Amen.


 Die großen Gnadenquellen         Gnadenquellen-40s.pdf

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6. Okt. 2020
Bischof Schneider sagte gegenüber LifeSite, sollte es einen obligatorischen globalen Impfstoff gegen Coronavirus geben, der aus Zelllinien von abgetriebenen Babys stammt, "dann werden wir in die Zeit der Apokalypse eintreten."

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16. Juli 2020

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Ihr alle werdet in die Unterdrückung und Diktatur des Antichristen gerufen werden. Ihr werdet aufgerufen werden, den Impfstoff zu entgegenzunehmen, der den Tod bedeutet, und das Malzeichen der Bestie wird euch aufgezwungen werden

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Ein verworfener Priester, warnt vor der Hölle
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Der hl. Petrus Fourier

bat in schwerer Zeit seiner Pfarrei, ja hat jedem Bauer vorgeschrieben,
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Erklärung des hl. Meßopfers

P. Martin von Cochem
† 1712

Eine einzige hl. Messe
im Leben andächtig angehört, wird dir von größerem Nutzen sein,
als viele, die für dich
nach dem Tod aufgeopfert werden.

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Mt 10:22
Ihr werdet von allen gehaßt werden um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

Offb 3:10-12
Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der
Stunde der Prüfung, die kommen wird über den ganzen Erdkreis, um die Bewohner der Erde zu prüfen.
Ich komme bald.
Halte fest, was du hast, daß niemand deinen Kranz dir nehme!
Den Sieger werde ich zu einer Säule machen im Tempel meines Gottes, und sie wird nimmermehr herausgenommen werden. Und ich werde auf sie den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das herabsteigt aus dem Himmel von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

 

Die Weihefähigkeit der Frau

Predigt Prof. Dr. Georg May

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Pedro Regis - Brasilien
Botschaften übersetzt
bis 20. Okt. 2020

8. Okt. 2019  
Dichte Finsternis wird auf die Kirche fallen, und viele Meiner armen Kinder werden sein wie Blinde, die andere Blinde führen. Ich bin eure Mutter der Schmerzen und leide wegen dem, was auf euch zukommt.

Ich bitte euch, Meinem Sohn Jesus treu zu sein. Entfernt euch nicht von der Wahrheit. Was auch immer geschieht, bleibt mit Jesus und verteidigt das wahre Lehramt Seiner Kirche.

9. April 2019  
Liebe Kinder, es kommt der Tag, an dem viele im Haus Gottes Orientierung suchen, sie aber nur an wenigen Orten finden werden. Die Unordnung wird sich überall ausbreiten, und wenige Geweihte werden Meinem Sohn Jesus treu bleiben. Ich leide wegen dem, was auf euch zukommt. Sagt allen, daß Gott Eile hat und daß dies der günstige Augenblick ist für die Große Heimkehr. Der große Schiffbruch des Glaubens wird sich ereignen aus Schuld der schlechten Hirten, die es vorziehen, der Welt zu gefallen. Ihr, die ihr auf Mich hört, mögt nicht vergessen: in allem Gott an erster Stelle. Vorwärts in der Verteidigung der Wahrheit. Seid Männer und Frauen mit Mut. Was auch immer geschieht, bleibt mit Jesus und hört auf das wahre Lehramt Seiner Kirche.

26. März. 2019  
Ihr geht auf eine Zukunft großer Verfolgungen zu. Die Männer und Frauen des Glaubens werden den bitteren Kelch des Leidens trinken. Sie werden die Kostbare Nahrung suchen, und an vielen Orten werden sie IHN nicht finden. Sie werden den Herrn an geheimen Orten anbeten. Viele Gotteshäuser werden geschlossen werden, und es wird eine große Religionsdiktatur geben. Mut. Meine Jesus wird bei euch sein. Es gibt keinen Sieg ohne das Kreuz. Die Kirche Meines Jesus wird wieder so sein, wie ER sie Petrus anvertraut hat. Sorgt euch um euer geistliches Leben. Weicht nicht zurück. Jene, die bis zum ende treu bleiben, werden als die Gesegneten des Vaters ausgerufen werden. Gebt Mir eure Hände, und Ich werde euch zum Sieg führen. Vorwärts in der Verteidigung der Wahrheit.

 
 
 

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20. Feb. 2019
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„Auszug aus den Offenbarungen an
Fulla Horak.“

Besuche aus einer anderen Welt.
Viertes Kapitel Fegefeuer, Himmel, Hölle
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Schwester Josefa Menendez
Aufzeichnungen
über die Hölle

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Die Dunkle Seite von Martin Luther
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Prophezeiungen Anna Katharina Emmerich über die Verwüstung der Kirche