• "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos." 4 11

Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 2268639 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7224 am: 26. Februar 2019, 07:03:09 »
Hl. Gregor von Nazianz (330-390)
Bischof und Kirchenlehrer
Homilie zum Osterfest; PG 36, 624 (trad. © Evangelizo)

„Der Letzte von allen und der Diener aller“

Antworte jenen, die durch die Wundmale der Passion am Leibe Christi verunsichert die Frage stellen: „Wer ist dieser König der Herrlichkeit?“ (Ps 24(23),8), antworte ihnen, dass es Christus ist, „stark und gewaltig“ (ebd.) in allem was er getan hat und immer noch tut […]

Ist er denn wirklich klein, weil er sich um deinetwillen erniedrigt hat? Ist er zu verachten, weil er, der gute Hirt, sein Leben für seine Herde gibt? Weil er gekommen ist, das verirrte Schaf zu suchen, und es, wenn er es gefunden hat, zurückbringt auf seinen Schultern, die um des Schafes willen das Kreuz getragen haben, und weil er es von oben wieder zum ewigen Leben erweckt und in die Schar der treuen Schafe aufnimmt, die in der Herde geblieben sind (vgl. Joh 10,11; vgl. Lk 15,4)? Verachtest du ihn, weil er auf der Suche nach dem verlorenen Geldstück eine Lampe – sein eigenes Fleisch – angezündet und sein Haus gefegt und so die Welt von der Sünde befreit hat, während er die Schönheit seines königlichen Antlitzes durch sein Leiden verlor (vgl. Lk 15,8f.; vgl. Mk 12,16)? […]

Glaubst du, er ist weniger groß, weil er sich mit einem Tuch umgürtet, um die Füße seiner Jünger zu waschen und ihnen so zu zeigen, dass die sicherste Weise, sich zu erheben, darin besteht, sich zu erniedrigen (vgl. Joh 13,4f.)? Machst du es Gott zum Vorwurf, dass Christus sich erniedrigt und seine Seele zur Erde beugt, um diejenigen, die unter der Last der Sünde gebeugt sind, mit ihm zu erheben (vgl. Mt 11,28)? Wirfst du ihm vor, dass er mit den Zöllnern und Sündern gegessen hat […] um ihres Heiles willen (Mt 9,10)? Wie kann man einem Arzt den Prozess machen, der sich über die Leiden und Wunden der Kranken beugt, um sie zu heilen?
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7225 am: 27. Februar 2019, 06:46:50 »
 ;tffhfdsds

Buch Jesus Sirach 4,11-19.

Die Weisheit belehrt ihre Söhne, sie mahnt eindringlich alle, die auf sie achten.
Wer sie liebt, liebt das Leben, wer sie sucht, wird Gott gefallen.
Wer sie ergreift, findet Ehre beim Herrn und wird unter Gottes Segen leben.
Der Dienst an ihr ist Dienst am Heiligtum; wer sie liebt, den liebt der Herr.
Wer auf mich hört, wird gerecht richten, wer mir zuhört, wohnt in meinen innersten Kammern.
Hat er Vertrauen zu mir, wird er mich erlangen, auch seine Nachkommen werden mich besitzen.
Denn unerkannt gehe ich mit ihm und prüfe ihn durch Versuchungen. Furcht und Bangen lasse ich über ihn kommen, bis sein Herz von mir erfüllt ist.
Dann wende ich mich ihm zu, zeige ihm den geraden Weg und enthülle ihm meine Geheimnisse.
Weicht er ab, so verwerfe ich ihn und überlasse ihn denen, die ihn vernichten.

Psalm 119(118),165.168.171-172.174-175.

Alle, die deine Weisung lieben, empfangen Heil in Fülle; es trifft sie kein Unheil.
Ich folge deinen Vorschriften und Befehlen; denn alle meine Wege (liegen offen) vor dir.
Meine Lippen sollen überströmen von Lobpreis; denn du lehrst mich deine Gesetze.
Meine Zunge soll deine Verheißung besingen; denn deine Gebote sind alle gerecht.

Ich sehne mich, Herr, nach deiner Hilfe, und deine Weisung macht mich froh.
Lass meine Seele leben, damit sie dich preisen kann.
Deine Entscheidungen mögen mir helfen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk9,38-40.

In jener Zeit sagte Johannes, einer der Zwölf, zu Jesus: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt.
Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden.
Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7226 am: 27. Februar 2019, 18:32:06 »
„Wenn du die Gabe der Ausdauer bekommen willst, liebe Maria“

Der heilige Franziskus von Borgia bemerkte auf Nachfrage seiner Novizen, dass es einigen von ihnen an Liebe zur Muttergottes mangele.
Er machte den Novizenmeister darauf aufmerksam und bat ihn, die jungen Leute im Auge zu behalten und sie gut zu beobachten.
Es geschah, was der Heilige befürchtet hatte: Alle diese Novizen verloren die Gnade ihrer Berufung. Meine Kinder, sagte der heilige Philip Neri zu denen, die beim ihm beichteten, „wenn ihr die Gabe der Ausdauer bekommen wollt, liebt Maria, dient Maria! Denn es fällt und verliert sich nur, wer es versäumt, ihre Hilfe anzurufen.

Vgl.: Le Chapelet des enfants (Der Kinder-Rosenkranz)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7227 am: 27. Februar 2019, 19:09:37 »
Die Lilie des Hl. Josef

"Josef ist etwas über dreissig. Ein schöner Mann mit kurzen, etwas krausen Haaren, die kastanienbraun sind, wie auch der Schnurrbart und der Bart, die ein schönes Kinn und die rotbraunen Wangen umschatten. Er hat dunkle, schöne, tiefe und sehr ernste, ich möchte fast sagen, etwas melancholische Augen. Wenn er aber lacht, wie jetzt, werden sie lebendig und jugendlich. Er ist ganz hellbraun gekleidet; einfach, aber sehr ordentlich. Josef befindet sich mit anderen Israeliten in einem reichverzierten Saal, der zum Tempel von Jerusalem gehört. Eine Gruppe von jungen Leviten betritt den Raum.
Die Neugierde wächst. Sie wächst noch mehr, als eine Hand den Vorhang zur Seite schiebt, um einen Leviten eintreten zu lassen, der auf den Armen ein Bündel trockener Zweige trägt, auf das ganz vorsichtig ein blühender Zweig gelegt worden ist; ein leichter Schaum weisser Blütenblätter, die kaum rötlich angehaucht sind. Der Levit legt das Bündel der Zweige mit grosser Sorgfalt auf den Tisch, um das Wunder dieses blühenden Zweiges inmitten von so vielen dürren Ästen nicht zu beschädigen.
Ein Raunen geht durch den Saal. Die Hälse recken sich. Josef in seinem Winkel wirft kaum einen Blick auf das Bündel von Zweigen, und als sein Nachbar ihm etwas sagt, macht er eine abweisende Gebärde, als wollte er sagen: "Unmöglich!", und lächelt.
Nach einem Trompetenstoss betritt der Hohepriester den Saal. Alle verneigen sich tief. Dann erklärt der Hohepriester, dass er sie aufgrund einer göttlichen Offenbarung zusammenrufen liess. - In jener Zeit nämlich hatte Maria das heiratsfähige Alter erreicht. Sie lebte damals in der Schule der Tempeljungfrauen.
Obwohl sie sich als Jungfrau dem Herrn auf ewig geweiht hatte, musste sie nach dem Gesetz verheiratet werden. Deshalb offenbarte Gott dem Hohepriester, auf welche Weise der Bräutigam erwählt würde. So liess der Hohepriester in einer Ausschreibung alle heiratsberechtigten Verwandten versammeln. Jeder musste seinen Namen auf einen dürren Zweig einritzen. - Nun also verkündete der Hohepriester, dass durch das Wirken Gottes der eine Zweig, obwohl der Schnee auf den Höhen von Juda noch nicht geschmolzen ist, auf wunderbare Weise erblüht war.
Dann spricht er:" Ein Gerechter muss derjenige sein, der vom Herrn als Hüter der Ihm teuren Jungfrau erwählt wird!...Der Name des Bräutigams ist Josef, der Sohn Jakobs aus Bethlehem, vom Stamm Davids, Zimmermann zu Nazaret in Galiläa."
Dann übergibt der Hohepriester den blühenden Zweig dem Josef, der rot und verlegen hervorgetreten ist. Darauf wird Maria zu ihrem Verlobten geführt. Nach den Glückwünschen der anderen werden sie allein gelassen. Josef übergibt ihr den blühenden Zweig. Maria vertraut dem Josef an, dass sie ihre Jungfräulichkeit von Kind an dem Herrn geweiht hat. Josef schaute sie fest an, als wolle er in ihrem Herzen lesen; dann nimmt er ihre beiden kleinen Hände, die noch den aufgeblühten Zweig halten, und spricht: "Und ich vereinige mein Opfer mit dem deinen, und wir werden mit unserer Keuschheit den Ewigen so sehr lieben, dass Er der Erde den Erlöser schneller schickt und uns erlaubt, Sein Licht in der Welt leuchten zu sehen. Komm, Maria, gehen wir in Sein Haus und geloben wir Ihm, uns zu lieben wie die Engel sich lieben."
aus Valtorta Der Gottmensch
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7228 am: 28. Februar 2019, 06:50:20 »
„Du weißt, dass ein Kind eine Mutter braucht“

Was hättest du mir noch geben können, o Gott, nachdem du dich mir bereits in Besitz gegeben hast?
Dein Herz, das vor Liebe zu mir brennt, hat dir ein weiteres Geschenk eingegeben, ja, noch ein Geschenk! Du hast uns aufgefordert, wie Kinder zu werden, wenn wir in das Himmelreich eintreten wollen (Mt 18,3). Du weißt genau, dass ein Kind eine Mutter braucht: Du bist es, der dieses Gesetz der Liebe geschaffen hat.
In deiner Güte und Barmherzigkeit hast du daher für uns eine Mutter geschaffen, die die Verkörperung deiner Güte und unendlichen Liebe ist; und vom Kreuz auf Golgatha herab hast du sie uns geschenkt, und du hast uns ihr geschenkt...
Du hast auch beschlossen, o Gott, der uns liebt, sie uns als allmächtige Spenderin und Mittlerin aller Gnaden zu geben: Du verweigerst ihr nichts, und sie selbst kann niemandem etwas verweigern... Wer könnte noch verdammt werden? Wer würde nicht in den Himmel kommen? (SK 1145).

Hl. Maximilian Kolbe (1894-1941) (SK 1145). Quelle: Adoperp
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7229 am: 28. Februar 2019, 06:59:27 »
Hl. Paul VI. (1897-1978)
Papst von 1963-1978
Apostolische Konstitution „Paenitemini“ über die kirchliche Fasten- und Bußdiziplin, 1. Kapitel

Das Salz der Buße

Den Spuren des göttlichen Meisters folgend, muss jeder, der sich Christ nennt, sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und an Christi Leiden teilhaben. Wie er so in das Bild seines Todes umgestaltet wird, kann er auch die Herrlichkeit der Auferstehung verdienen. Weiterhin darf er danach nicht mehr für sich leben, sondern für Gott, der ihn geliebt und sich selbst für ihn dahin gegeben hat; leben muss er auch für die Brüder, „damit er an seinem Fleische ersetzt, was dem Leiden Christi noch mangelt ... für seinen Leib, der da die Kirche ist“ (vgl. Kol 1,24).   

Hinzu kommt, dass die Kirche ja in der innigsten Weise mit Christus verbunden ist und deshalb die Buße eines jeden Gläubigen eine gewisse innere Beziehung zur gesamten menschlichen Gemeinschaft hat. Denn es ist nicht so, dass man in der Kirche nur durch die Taufe die grundlegende Gnadengabe der Metanoia empfängt; in der Kirche wird dieselbe Gnadengabe auch erneuert und gestärkt durch das Sakrament der Buße. „Die (aber) zum Sakrament der Buße hinzutreten, erhalten für ihre Gott zugefügten Beleidigungen von seiner Barmherzigkeit Verzeihung und werden zugleich mit der Kirche versöhnt, die sie durch ihre Sünde verwundet haben und die zu ihrer Bekehrung durch Liebe, Beispiel und Gebet mitwirkt“ (vgl. Lumen Gentium, Art. 11). In der Kirche erhält schließlich in einer besonderen Weise auch das geringe Bußwerk aus der übernatürlichen Sühneleistung Christi Anteil, das den einzelnen Büßenden im Bußsakrament auferlegt wird, und mit diesem stehen kraft allgemeiner kirchlicher Anordnung zutiefst auch die übrigen Werke in Verbindung, die der Gläubige tut, leidet und erträgt.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7230 am: 01. März 2019, 13:49:22 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407)
Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Kommentar zu den Briefen des hl. Paulus an die Epheser 20, 8–9 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1936)

„Der Mann wird sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein“ (vgl. Mt 19,5)

Wie soll man also zur Frau sprechen? Man soll mit aller Zärtlichkeit zu ihr sagen: [...] Deswegen habe ich um dich geworben, deswegen liebe ich dich und stelle dich höher als mein eigenes Leben. Denn das gegenwärtige Leben ist nichts, und ich bitte und beschwöre dich und will auch meinerseits alles tun, dass wir gewürdigt werden mögen, das gegenwärtige Leben so zu führen, dass wir auch drüben im zukünftigen Leben mit aller Sicherheit beisammenbleiben können. Denn diese irdische Lebenszeit ist kurz und vergänglich, wenn wir aber gewürdigt werden, dieses Leben gottgefällig zu beschließen, so werden wir ewig mit Christus und miteinander glückselig sein. Deine Liebe geht mir über alles, und nichts wäre mir so peinlich und unangenehm, als jemals mit dir entzweit zu werden. Müsste ich auch alles einbüßen, müsste ich auch ärmer werden als der Bettler, müsste ich auch die äußersten Gefahren bestehen, müsste ich alles Mögliche erleiden: es wird mir alles erträglich und leicht sein, solange mir deine Liebe und Treue gesichert bleibt; auch die Kinder werden von mir ersehnt werden [...]

Zeige ihr auch, dass du ihre Gesellschaft hochschätzest und ihretwegen lieber zu Hause bist als draußen! Ehre sie mehr als deine Freunde und als die mit ihr gezeugten Kinder; selbst diese sollen von dir um ihretwillen geliebt werden. [...]

Betet gemeinschaftlich miteinander! Geht beide in die Kirche, und vor dem dort Gesagten und Gelesenen bittet der Mann seine Frau und diese ihren Mann, über den auf die Familie bezogenen Teil zu berichten! [...] Lehre sie Gottesfurcht, und alles Gute wird wir aus einer Quelle zuströmen und dein Haus mit unnennbarem Segen erfüllen. Wenn wir das Unvergängliche suchen, werden auch diese vergänglichen Güter uns zukommen. Denn es steht geschrieben: „Sucht zuerst das Reich Gottes; dann wird euch alles andere dazugegeben“ (vgl. Mt 6,33).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7231 am: 01. März 2019, 17:18:05 »
 ;tffhfdsds

Buch Jesus Sirach 17,1-4.6-15.

Der Herr hat die Menschen aus Erde erschaffen und lässt sie wieder zu ihr zurückkehren.
Gezählte Tage und eine bestimmte Zeit wies er ihnen zu und gab ihnen Macht über alles auf der Erde.
Ihm selbst ähnlich hat er sie mit Kraft bekleidet und sie nach seinem Abbild erschaffen.
Auf alle Wesen legte er die Furcht vor ihnen, über Tiere und Vögel sollten sie herrschen.
Er bildete ihnen Mund und Zunge, Auge und Ohr, und ein Herz zum Denken gab er ihnen.
Mit kluger Einsicht erfüllte er sie und lehrte sie, Gutes und Böses zu erkennen.
Er zeigte ihnen die Größe seiner Werke, um die Furcht vor ihm in ihr Herz zu pflanzen.
Sie sollten für immer seine Wunder rühmen
und seinen heiligen Namen loben.
Er hat ihnen Weisheit geschenkt und ihnen das lebenspendende Gesetz gegeben.
Einen ewigen Bund hat er mit ihnen geschlossen und ihnen seine Gebote mitgeteilt.
Ihre Augen sahen seine machtvolle Herrlichkeit, ihr Ohr vernahm seine gewaltige Stimme.
Er sprach zu ihnen: Hütet euch vor allem Unrecht! Er schrieb ihnen ihr Verhalten gegenüber dem Nächsten vor.
Ihre Wege liegen allezeit offen vor ihm, sie sind nicht verborgen vor seinen Augen.

Psalm 103(102),13-14.15-16.17-18a.

Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.
Denn er weiß, was wir für Gebilde sind;
er denkt daran: Wir sind nur Staub.

Des Menschen Tage sind wie Gras,
er blüht wie die Blume des Feldes.
Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig
für alle, die ihn fürchten und ehren;
sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel;
alle, die seinen Bund bewahren.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 10,13-16.

In jener Zeit brachte man Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab.
Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.
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