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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 2688081 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9144 am: 13. Oktober 2021, 21:12:11 »
Didachè (zwischen 60-120)
jüdisch-christliche Katechese
3. Kapitel (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1918)

„Lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig“ (Mt 11,29)

Mein Kind, fliehe vor allem Bösen und allem, was ihm ähnlich ist. Sei nicht zum Zorn geneigt, denn der Zorn führt zum Mord, [sei nicht] eifersüchtig, noch zänkisch, noch reizbar; denn all das führt zu Mordtaten. Mein Kind, sei nicht lüstern, denn die Lüsternheit führt zur Unzucht, meide die Zoten und freche Blicke; denn all das führt zum Ehebruch. Mein Kind, achte nicht auf den Vogelflug, da dies zum Götzendienst führt; halte dich frei von Beschwörungen, Sterndeuterei, Zauberei, wünsche nicht einmal zuzuschauen oder zuzuhören; denn aus all dem entsteht Götzendienst. Mein Kind, sei kein Lügner, da das Lügen zum Diebstahl führt; sei weder geldgierig noch ruhmsüchtig; denn aus all dem entsteht der Diebstahl. Mein Kind, sei nicht mürrisch, da dies zur Lästerung führt, sei nicht frech, nicht bösartig; denn aus all dem entstehen Lasterreden.

Sei vielmehr sanftmütig, da „die Sanftmütigen das Erdreich besitzen werden“ (Mt 5,4). Sei langmütig, barmherzig, ohne Falsch, ruhig, gut und „zittre allzeit vor den Worten“ (Jes 66,2), die du gehört hast. Du sollst dich nicht selbst erhöhen und deiner Seele keinen Übermut gestatten. Deine Seele soll nicht zusammen sein mit den Hochmütigen, sondern sie soll wandeln mit den Gerechten und den Demütigen. Was dir Schlimmes zustößt, nimm als gut auf, du weißt ja, dass ohne Gott nichts geschieht.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9145 am: 14. Oktober 2021, 07:43:57 »
Balduin von Ford (?-um 1190)
Zisterzienserabt, dann Bischof
Das Altarsakrament, II,1; SC 93 (Le Sacrement de l'autel, Éd. Cerf 1963, p. 171, rev.; ins Dt. trad. © Evangelizo)

„Sie begannen ihn hartnäckig zu bedrängen“ (vgl. Lk 11,53)

„Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab“ (Joh 3,16). Dieser einzige Sohn „wurde geopfert“, nicht, weil seine Feinde gesiegt hatten, sondern „weil er selbst es wollte“ (vgl. Jes 53,10–11). „Da er die Seinen liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung“ (vgl. Joh 13,1). Die Vollendung, das ist der Tod, den er auf sich nimmt für die, die er liebt; das ist die Vollendung aller Vollkommenheit, die Vollendung der vollkommenen Liebe, denn „es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (Joh 15,13).

Diese Liebe Christi war in seinem Tod stärker als der Hass seiner Feinde; der Hass konnte nur das tun, was die Liebe ihm gestattete. Judas oder die Feinde Christi haben ihn in hasserfüllter Bosheit dem Tod überliefert [livré]. Der Vater hat seinen Sohn hingegeben [livré], und der Sohn hat sich selbst aus Liebe hingegeben [livré] (vgl. Röm 8,32; Gal 2,20). Die Liebe macht sich jedoch nicht des Verrats schuldig; sie ist unschuldig, auch wenn Christus daran stirbt. Denn nur die Liebe kann ungestraft tun, was ihr gefällt. Nur die Liebe kann Gott zu etwas zwingen und ihm gleichsam befehlen. Sie war es, die ihn vom Himmel herabsteigen ließ und ihn ans Kreuz brachte; sie war es, die das Blut Christi zur Vergebung der Sünden vergossen hat, in einem ebenso unschuldigen wie heilswirksamen Akt. Unser ganzer Dank für das Heil der Welt ist also der Liebe geschuldet. Und sie drängt uns mit zwingender Logik dazu, Christus so sehr zu lieben, wie andere ihn zu hassen imstande waren.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9146 am: 15. Oktober 2021, 20:35:33 »
Hl. Rafael Arnáiz Barón (1911-1938)
spanischer Zisterzienser
Geistliche Schriften, 11. August 1934, in: Nur Gast auf Erden?, Bernardus-Verlag Grevenbroich 1996, S. 186–187

„Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht!“

Gott schickt mir damit das Kreuz. Es sei gepriesen; denn wenn wir – wie Ijob sagt – „das Gute von Gott annehmen, warum sollen wir dann nicht auch das Böse annehmen“ (Ijob 2,10). Alles kommt von Ihm: Gesundheit und Krankheit, zeitliche Güter, Unglück und Widerwärtigkeiten im Leben … Alles, absolut alles hat Er gut angeordnet, und wenn sich das Geschöpf manchmal gegen das auflehnt, was Gott gebietet, begeht es eine Sünde, denn alles ist notwendig und gut gefügt. Lachen und Weinen sind erforderlich, und aus allem können wir immer dann Nutzen ziehen für unsere Vervollkommnung, wenn wir mit gläubigem Herzen Gottes Werk in allem erkennen und wie Kinder in den Armen des Vaters verweilen; denn wir allein, wohin sollten wir uns wenden? […]

Klar, dass ich nicht versuche, […] Gefühle in mir auszumerzen. Gott will nur von mir, dass ich sie vervollkommne. Aus diesem Grund führt Er mich hierhin und dorthin wie ein Spielzeug, und überall hinterlasse ich Teile meines Herzens. Wie groß ist Gott, Pater Marcelo, und wie gut macht Er alles! Wie sehr liebt Er mich, und wie schlecht hat antworte ich auf Seine Liebe! Seine Vorsehung ist unendlich, und ihr müssen wir uns ohne Vorbehalt ausliefern.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9147 am: 18. Oktober 2021, 19:42:59 »
Anonyme byzantinische Vita des hl. Lukas (11. Jh.)
6–7; PG 115, 1134–1135 (in: Chaque jour tu nous parles, t. 4 septembre – novembre, Éd. Abbaye d'Orval 1974, p. 278–279; ins Dt. trad. © Evangelizo)

Leben des hl. Lukas, Evangelist und Gefährte von Paulus

Als Paulus, nachdem er die Finsternis des Irrtums verlassen hatte, um sich der Liebe Gottes hinzugeben, sich den Jüngern anschließt, begleitet ihn Lukas überall hin und wird sein Reisegefährte (vgl. Apg 16,10f.). […] Er versteht sich so gut mit ihm, ist so vertraut mit ihm und teilt alle seine Gnaden in einem solchen Ausmaß mit ihm, dass Paulus ihn in einem Brief an die Gläubigen so bezeichnet: „Lukas, unser lieber Freund“ (Kol 4,14). Von Jerusalem und Umgebung bis nach Dalmatien (vgl. Röm 15,19) verkündete er mit ihm das Evangelium. Von Judäa bis nach Rom teilte er mit ihm dieselben Ketten, dieselben Mühen, dieselben Sorgen und dieselben Schiffbrüche. Er wollte mit ihm dieselbe Krone erhalten, weil er an denselben Strapazen teilgenommen hatte.

Da er gemeinsam mit Paulus das Talent zum Predigen erworben und so viele Völker für die Liebe Gottes gewonnen und ihr zugeführt hat, erscheint Lukas als der liebende und geliebte Jünger des Erlösers sowie als der Evangelist, der dessen heilige Geschichte aufschrieb. Denn er war ja schon früher dem Meister gefolgt (vgl. Lk 10,1), er hatte die Zeugnisse der ersten Diener des Wortes gesammelt (vgl. Lk 1,1–2) und hatte die Inspiration aus der Höhe empfangen. Er ist der Evangelist, der das Geheimnis des Boten Gabriel erzählt, der zur Jungfrau gesandt wurde, um der ganzen Welt Freude zu verkünden. Er ist es, der die Geburt Christi anschaulich schildert: Er zeigt uns das neugeborene Kind, das in einer Krippe liegt, und beschreibt, wie die Hirten und Engel die Freude verkünden. […] Er berichtet von weit mehr Unterweisungen in Form von Gleichnissen als die anderen Evangelisten. Und so wie er uns die Herabkunft des Logos, des Wortes Gottes auf die Erde schildert, so beschreibt er auch seine Himmelfahrt und seine Rückkehr zum Thron des Vaters (vgl. 24,51). […]

Aber bei Lukas ist die Gnade damit noch nicht am Ende. Seine Worte sind nicht auf den Dienst an dem einen Evangelium beschränkt. Nach Abschluss der Wundertaten Christi berichtet er auch von den Taten der Apostel. […] Lukas ist dabei nicht bloß Zuschauer, sondern nimmt wirklich daran teil. Deshalb verwendet er auch solche Sorgfalt darauf, uns darüber zu unterweisen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9148 am: 19. Oktober 2021, 17:40:22 »
Hl. Katharina von Siena (1347-1380)
Dominikanertertiarin, Kirchenlehrerin, Mitpatronin Europas
Brief 85 an Nicolas d’Osimo, Nr. 39 (Lettres, Téqui 1976, tome 1, p. 580–581; ins Dt. trad. © Evangelizo)

„Legt euren Gürtel nicht ab“

Es kommt häufig vor, dass der Mensch an einer Sache arbeitet, die dann nicht so gelingt, wie er es sich gewünscht hat. Traurigkeit und Überdruss bemächtigen sich dann seines Geistes, und er sagt sich: Es wäre besser, dieses Unternehmen, das mich so viel Zeit gekostet und nichts gebracht hat, aufzugeben und stattdessen Frieden und Ruhe für meine Seele zu suchen.

Die Seele muss dann widerstehen durch ihr Verlangen nach der Ehre Gottes und dem Heil der Seelen; sie muss die Regungen der Eigenliebe zurückweisen, indem sie sagt: Ich will die Arbeit weder meiden noch fliehen, weil ich des Friedens und der Ruhe nicht würdig bin; ich will auf dem mir anvertrauten Posten bleiben und mutig Gott die Ehre geben, indem ich für ihn und den Nächsten arbeite. Manchmal bringt uns der Dämon dazu – weil er uns unsere Unternehmungen verleiden will –, in der Verwirrung unseres Geistes zu sagen: Ich beleidige Gott mehr als dass ich ihm diene; es wäre besser diese Angelegenheit aufzugeben, nicht aus Abscheu, sondern um keinen Fehler mehr zu begehen. – O liebster Vater, hören Sie nicht darauf, hören Sie nicht auf den Dämon, wenn er Ihrem Geist und Ihrem Herzen solche Gedanken eingibt; vielmehr nehmen Sie diese Mühen mit Freude an, mit heiligem, glühendem Verlangen und ganz ohne sklavische Furcht.

Fürchten Sie nicht, Gott zu beleidigen, denn die Beleidigung besteht in einem verkehrten und schuldhaften Willen. Sünde liegt nur dann vor, wenn der Wille nicht mit Gott übereinstimmt; aber wenn die Seele jenes Trostes, den sie beim Beten des Offiziums und der Psalmen zu erfahren pflegte, beraubt ist, da sie nicht zu den Zeiten, an dem Ort und in dem Frieden beten kann, wie sie es gerne hätte, dann ist diese Mühe trotzdem nicht verloren, denn sie arbeitet ja für Gott. Sie darf sich nicht davon beeindrucken lassen, vor allem dann nicht, wenn sie sich verausgabt im Dienst an der Braut Christi: Alles was wir für sie tun, ist so verdienstvoll und so wohlgefällig vor Gott, dass unser Verstand es weder begreifen noch sich vorstellen kann.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9149 am: 23. Oktober 2021, 12:32:58 »
Hl. Katharina von Siena (1347-1380)
Dominikanertertiarin, Kirchenlehrerin, Mitpatronin Europas
Die Gabe der Gleichförmigkeit mit Christus, Kap. 50, Nr. 80 (in: Caterina von Siena, Gespräch von Gottes Vorsehung, Übertragen v. Ellen Sommer-von Seckendorff u. Cornelia Capol, Johannes Verlag Einsiedeln, 5. Auflage 2010, S. 99–100)

Meine Barmherzigkeit und meine Liebe gewähren Aufschub …

[Die heilige Katharina hörte Gott zu ihr sprechen:] Ob die Welt es will oder nicht, sie verherrlicht Mich. Allerdings tut sie es nicht in der Weise, wie sie sollte, indem sie Mich nämlich über alles liebte. Ich aber ziehe Lob und Verherrlichung Meines Namens aus den Geschöpfen:

Ich lasse Meine Barmherzigkeit und die Überfülle Meiner Liebe in ihnen aufleuchten, gewähre ihnen Aufschub und befehle der Erde nicht, sie um ihrer Sünden willen zu verschlingen. Ja, Ich warte auf sie und heiße die Erde ihnen von ihren Früchten mitteilen, die Sonne sie erwärmen und ihnen Licht und Hitze spenden, den Himmel sich bewegen; und in allen für sie geschaffenen Dingen erzeige Ich ihnen Meine Barmherzigkeit und Liebe und entziehe sie ihnen nicht ihrer Sünden wegen. Dem Sünder wie dem Gerechten teile Ich sie aus, und häufig dem Sünder reichlicher als dem Gerechten, da Ich den Gerechten, der imstande ist zu ertragen, die Güter der Erde entbehren lasse, um ihm das himmlische Gut in größerer Fülle zu schenken. So leuchtet Meine Barmherzigkeit und Liebe über ihnen.

Zuweilen werden Meine Knechte auch durch die Verfolgungen, die sie Mir in demütigem und nie ermüdendem Gebet darbringen, Meinem Namen Verherrlichung und Ruhm verschaffen. So dass die Bösen, ob sie es wollen oder nicht, zu Meinem Ruhme handeln, selbst wenn sie beabsichtigen, Mir Schimpf anzutun.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9150 am: 23. Oktober 2021, 14:45:43 »
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Sievernich

Erscheinung des gnadenreichen Jesuskindes von Sievernich am Montag, 18. Oktober 2021

Ich sehe drei goldene Lichtkugeln. Sie schweben über uns und strahlen ein wunderbares Licht aus. Sie kamen geschwebt aus der Richtung des Hauses Jerusalem. Die große Kugel öffnet sich und ein wunderbares Licht strahlt zu uns hinab.

Jetzt sehe ich das gnadenreiche Jesuskind, das aus diesem wunderschönen Licht hervorkommt in Prager Gestalt mit großer, goldener Krone. Es hat dunkelbraunes gelocktes kurzes Haar und blaue Augen. Es trägt das Gewand und den Mantel Seines Kostbaren Blutes und auf Seiner Brust ist eine Sonne eingestickt und es stehen die Buchstaben darauf „IH“ und der erste Strích vom „H“ da ist oben ein Kreuz, ein wunderschönes Kreuz, „IHS“. Das Jesulein trägt in Seiner rechten Hand ein großes, goldenes Zepter und in Seiner linken Hand trägt Es das Goldene Buch.

Nun öffnen sich die beiden anderen Lichtkugeln. Ich sehe einen Engel, der in Weiß gekleidet ist, und einen Engel, das ist der Kämpfer, der Heilige Erzengel Michael. Er ist gekleidet, ja, fast in einem römischen Gewand, so ähnlich, wie man ihn von vielen Darstellungen kennt. Er trägt einen Brustpanzer aus hellem Licht, einen hellen Rock bis fast zum Knie und Sandalen, die an den Beinen mit Riemen hoch geschnürt sind. Beide Engel knien vor dem Jesulein und breiten Seinen Mantel über uns aus.

Der Himmelskönig spricht:

„Besprenge mich!“

Nachdem der anwesende Priester die Erscheinung des Jesuskindes mit hoch exorziertem Osterwasser besprengt hat, sagt das Kind Jesu:

„Jetzt komme Ich näher.“

Die Engel breiten den Mantel des Jesuskinder weiter aus. Und ich höre den Gesang der Engel:

Misericordias Domini in aeternum cantabo,

misericordias Domini in aeternum cantabo,

misericordias Domini in aeternum cantabo,

misericordias Domini in aeternum cantabo.

 

M.: „Habe ich etwas falsch gesungen? Entschuldigung. Ich bin kein Fremdsprachler. Ja!“

Der Herr spricht:

„Ich habe einen besonderen Wunsch. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Ich bin Jesus Christus, Gottes Sohn, der Sohn Davids. Der Sohn, das bin Ich.“

M.: „Du sagtest mir was von einem Wunsch, Herr?

Der Heiland sagt:

„Bete für alle Nationen! Es werden große Prüfungen kommen. Bete ein Gesetz jedes Rosenkranzes in Latein, damit alle Nationen mit dir beten können.

Mein Wort wird geändert, und Ich habe euch davor gewarnt. Wenn ihr nach eurer heutigen Auffassung übersetzt, dann beleidigt ihr den Ewigen Vater.

Ich rufe auf zu Gebet, Opfer, Buße, Wiedergutmachung.“

M. legt sich in Kreuzform zur Buße und Wiedergutmachung auf den Boden und alle Pilger beten: „Oh Jesus, Du Sohn Davids, erbarme Dich unser und der ganzen Welt. Oh Jesus, Du Sohn Davids, erbarme Dich unser und der ganzen Welt. Oh Jesus, Du Sohn Davids, erbarme Dich unser und der ganzen Welt. Oh Jesus, Du Sohn Davids, erbarme Dich unser und der ganzen Welt. O Jesus,…, O Jesus,…,O Jesus, …,O Jesus,…, O Jesus, …, O Jesus, ….“

Der Herr wünscht insgesamt 11 Mal die Bitte um Erbarmen von uns.

Das Jesulein spricht:

„Wenn Ich nicht zu euch kommen würde in Meiner Barmherzigkeit, würden viele Meiner Schafe verloren gehen.“

Jetzt nimmt Er Sein Zepter an Sein Herz und es wird zum Aspergill Seines Kostbaren Blutes. Wir werden besprengt mit dem Kostbaren Blut: „Im Namen des Vaters und des Sohnes — das bin Ich — und des Heiligen Geistes.“

Und Sein Kostbares Blut fließt auf uns alle.

Wir beten:

Aller Kostbarstes Blut Jesu Christi, rette uns und die ganze Welt.

Aller Kostbarstes Blut Jesu Christi, rette uns und die ganze Welt.

Aller Kostbarstes Blut Jesu Christi, rette uns und die ganze Welt.

 

Der Herr spricht mit M. vertraulich.

M.: „Du hast gesagt, dass der Erzengel Michael mit seinem Schwert auf die Erde schlagen würde? Dann berührt er mit seinem Schwert die Erde?“

Der Herr bestätigt dies mit einem „Ja.“

Dann betet der Himmelskönig ein Gebet.

M.: „Was betest Du? Das kenne ich nicht.“

Er betet ein Gebet, welches ich nicht kenne zur Befreiung vom Bösen in Latein. Das Böse weicht.

Der Herr verabschiedet sich mit einem „Adieu!“

M.: „Adieu, liebes Jesuskind, adieu! Adieu, liebes Jesuskind, adieu! Adieu!“

Der Herr spricht: „Im Namen des Vaters und des Sohnes — das bin Ich — und des Heiligen Geistes. Amen.“

M.: Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen.

Dann geht der Herr in das Licht zurück. Der Heilige Erzengel Michael geht in das Licht zurück und der Engel auch. Die Kugeln entschwinden.

M.: Dank sei Gott dem Herrn. Deo Gratias!

Es erfolgt die Reaktion einer Beterin. Der Herr ist darüber geschwebt. Ich weiß warum.

Wir beten:

Aller Kostbarstes Blut Jesu Christi rette uns und die ganze Welt.

Aller Kostbarstes Blut Jesu Christi rette uns und die ganze Welt.

Aller Kostbarstes Blut Jesu Christi rette uns und die ganze Welt.

Diese Botschaft wird bekanntgegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen.

copyright © Manuela 2000
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9151 am: 24. Oktober 2021, 16:39:52 »
Hl. Gregor von Nyssa (um 335-395)
Mönch und Bischof
Das Leben des Moses, II,231–233, 251–253; SC 1ter (La Vie de Moïse, Éd. du Cerf 2000, p. 265s; ins Dt. trad. © Evangelizo)

„Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen, und er folgte Jesus“

 [Auf dem Berg Sinai sprach Mose zum Herrn: „Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen!“ Der Herr gab zur Antwort: „Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen […], doch mein Angesicht kannst du nicht sehen“ (vgl. Ex 33,18ff.).] Diesen Wunsch zu verspüren, scheint mir einer Seele zu entspringen, die ganz beseelt ist von der Liebe zur wesenhaften Schönheit, einer Seele, deren Hoffnung nicht aufhört, von der Schönheit, die sie gesehen hat, auf das zu blicken, was darüber hinausgeht. […] Diese kühne Bitte, die über die Grenzen des Verlangens hinausgeht, besteht darin, die Schönheit nicht durch Spiegel und Widerschein zu genießen, sondern von Angesicht zu Angesicht. Die göttliche Stimme gewährt, was erbeten wurde, gerade dadurch, dass sie es verweigert […]: Die Freigebigkeit Gottes gewährt ihm die Erfüllung seines Wunsches; doch gleichzeitig verspricht sie ihm weder Ruhe noch Sättigung. […] Darin besteht die wahre Schau Gottes: dass derjenige, der die Augen zu ihm erhebt, niemals aufhört, ihn zu ersehnen. Deshalb sagt er: „Du kannst mein Angesicht nicht sehen“. […]

Der Herr, der Moses auf diese Weise geantwortet hatte, antwortet in gleicher Weise seinen Jüngern, indem er den Sinn dieses Zeichens erhellt. „Wenn jemand mir nachfolgen will“, sagt er (vgl. Lk 9,23) und nicht: „Wenn jemand mir vorausgehen will“. Demjenigen, der ihn um die Bedingungen für das ewige Leben bittet, empfiehlt er dasselbe: „Komm und folge mir nach“ (Lk 18,22). Nun ist aber derjenige, der folgt, dem Rücken dessen zugewandt, der ihn führt. Die Lehre also, die Mose darüber erhält, wie es möglich ist, Gott zu sehen, ist diese: Gott zu folgen, wohin auch immer er führt, das bedeutet, Gott zu sehen. […]

Denn wer den Weg nicht kennt, kann nicht sicher reisen, wenn er nicht dem Führer folgt. Der Führer zeigt ihm den Weg, indem er ihm vorangeht. Derjenige, der ihm folgt, wird nicht vom rechten Weg abweichen, wenn er immer dem Rücken desjenigen zugewandt ist, der ihn führt. Denn wenn er sich von seinem Führer abwendet oder sich ihm gegenüberstellt, geht er einen anderen Weg als den, den ihm der Führer zeigt. Deshalb spricht Gott zu dem, den er führt: „Mein Angesicht wirst du nicht sehen“, das heißt: „Stell dich deinem Führer nicht gegenüber.“ Denn dann würdest du in die entgegengesetzte Richtung laufen. […] Du siehst, wie wichtig es ist, zu lernen, Gott zu folgen. Wer ihm auf diese Weise folgt, dem stehen keine Widerreden des Bösen im Weg.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

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